M. 75. Domierslag. öt'it 18. Scpfmtßrr 187». IV. Aahrgan». Cillier Zeitung. Pränumerations-Bedingungen. SiUi: Wonatliik . . . — fkrttl )0tbT«a . , 1.50 Qatbjintif) . . . #amiii«ng. .. «nun .Hvfunuun 9iii|(ln( Nummer» 7 fr Mit Post-versendung: vierleltilhrt« . , I.Ou . . . ».r» . . . «.tu Erscheint jeden Donnerstag nnd Sonntag Mvrgens. Inserat« >vsi-«jon angenommen >» *rr Snxdili»» »rt „Hilict Akt«»»,", ftr-tfniol'e Dir. 6 (IBuit|btufrt. *ul»nti» n»>,. jt'irmti" an: tt. «URe in »-«. «an .illrn brtcuttit»t* eto»trn d , Jmumn.'. J«i. Sun. r«ch in #r«», 4. Omxiit unt Mbiu. * liciua. In witiu A Stallt.. ,Ssel. daß die Resultate namentlich bei denjenigen Mächten einen klärenden Einfluß üben werden, welche im Trüben fischen und Oester» rcicfa unter der Hand in Schwierigkeiten zu ver-wickeln hoffen. Der Parteitag der Junge,echt» hat Sonntag den 14. d. in Prag stattgefunden. Der Gesammlinhalt der charakteristische» Resolution, die nach einem kräftigen Präludium vom fana-tischesten Deutschenhasse getragener Reden ange-nommen wurde, läßt sich in folgenden vier Punkten zusammenfassen : Der Reichsrath soll be-schickt werden, um dort die czechischen Träume hlstorischcr Romantik declamiren za können. Im ReichSrathe soll in vorgeschritten liberalem Sinne gewirkt, insbesondere allgemeines Stimmrecht be-gehrt werden. Bezüglich Bosniens wird Wahrung der „slavischen Interessen Solidarität" und „Schutz für freie Entwicklung der Südsla»en" verlangt. Der letzte Punkt begehrt wirtblchastlich-Reformen. Zwischen der Pforte und der österreichischen Regierung soll bezüglich de« KriegSmateriale» in Bosnien und der Herzegowina eine Differenz entstanden fein. Die Pforte beansprucht da« Ma-terial, indem sie geltend macht, daß die beiden Provinzen nicht durch Waffengewalt occupirt wurden; während Oesterreich behauptet, daß da« Land durch Waffengewalt besiegt wurde, daher nicht geneigt zu fein scheint, da« Material auszuliefern. Der deutsche Kaiser beglückwünschte den König von Spanien zu seiner beabsichtigten Heirat. Die spanische Regierung wird im Batic»» einen DlSpen« für die Heirat de« Königs »ach-suchen, weil zwischen diesem und der Erzherzogin Christine eine Berwandschast im vierten Grade destet t. Nach einem Telegramme de« „Globe" au« Rom soll der italienische Krieg«minister beub-sichtigen, von d7r Kammer Credite für Bertheidi-gungsbauten. namentlich behufs theilweiser De-molierung und Frontänverung der Festung Verona, zu verlangen. In Aido» (Ostrumelien) kam e« zwischen zurückkehrenden mohamedanischen Flüchtlingen und der bulgarischen Bevölkerung zu blutigen Conflicten, so daß ostrumelische Gend»:mcrie und Milizen einschreite« mußten. ES gab Todte und Berwun- dete, darunter 2 Officiere und 8 Mann der Miliz. Fast gleichzeitig wurde» in Philippopel im Bazar hundert Mohamedaner theil« getöstet, theil« verwundet. Da« Gerücht über den To» de« Emir« Iakub Khan hat sich nicht bestätiget. E« herrscht auch nicht« weniger al« Klarheit, ob I>>kub Khan in Wuktichkeit oder nur scheinbar der Freund der Engländer sei. So behauptet ein Telegramm au« Simla, daß der Emir a» der Metzelei in Kabul mitschuldig sei. I» Kabul wurde die Ordre er-theilt, jegliche direkte Verbindung mit den Eng-langer» abzuschneiden. Starke Streitkräste der feindlichen Mohmund« besetzen. Dakka. Der Weg »ach Kabul ist von einer großen Afghanen-Armee besetzt. Rachrichte» au» Santiago te Euba zufolge verlangten die Sklaven auf den Plantagen ihre Freiheit, welche die Sklaven.Eigenthümer ihnen versprachen, fall« sie sich verpflichteten, durch drei Jahre gegen Entlohnung zuarbeiten. Die Sklaven desertiren. Die Behörden ersuchten den General-Eapitän dehuf« Ergreifung von Maßregeln um Rath. Eine Madrider Depesche besagt, die Re-gterung beabsichtige bei den Eorte« die Emancipation der Sklaven vom Juli 1880 an mit sieben-jähriger zwi»g«weiser Arbeit gegen Entlohnung zu beantragen. Kleine Chronik. CUli. 17. September. (Die Kronprinzessin von Deutsch« land) bechrteFreilag, den 12. d. die demGrojindu-striellen und kaiserlichen Rathe E a r l Sorg gehörige O i ft r o e r-K o h l e n>G ewerkfchaft Feuilleton. 3u spät: Ein Gesklischastsbild. Roman von 28. Hoster. (3. Fortsetzung.) Die Trauer ! . . . Tante Regine wurde immer verdrießlicher. Jetzt, nun die Nichte im Haufe war. mußte auch sie ganz schwarz erscheinen. O da« heillose, sündige Geld! — So nimm die« hier, sie deutete auf ein bestimmte« Kleid, und dann Deine Echtere. Wir müssen sehen, was daraus zu machen ist. Und wieder bewegte sich der Zug die Treppen hinab, Tante Regine, da« Mädchen, Assi und da« flackernde Licht. Unten im Hinterzimmer wurde da« Kleid entfaltet und geprüft. — Schneide den Besatz herunter . .. hörst Du. Kind,.....und die Knöpfe und die Per- len ! Da« Alle« kann bei der Arbeit nicht gebraucht werten. Und noch Ein« . . . hast Du Küchen-schürzen, Pantoffeln, Morgenhauben mitgebracht? Ein Kopsschütteln antworte:«. Die bebende» Lippen vermochten nicht zu sprechen. „Daß Gott erbarm' l .. . Unsere selige Schwester mag eine vortreffliche Hausfrau gewesen sein I . . . Ra, jetzt iß erst uns trink', da Du einmal hier bist! Da« Dienstmädchen hatte die Theeblätter wieder auskochen und eine Schnitte Schwarzbrot mit Butter bestreichen wüsten . .. aber Agne« vermochte nicht zu esse». Sie trennte wortlo«, gedankenlos fast, den Besatz von ihrem Kleide. Tante Regine schrieb unterdessen mit steifer ungelenker Hand einen Brief, und Tante Amalie las in der Bibel. Pünktlich um zehn Uhr klap-perlen und rasselten im Laden die Lorsetzluken, die HauSthüre wurde geschlossen, der jüngste Lehr-llng brachte den Schlüssel und da« Geld au« der Easse, dann kam da« Dienstmädchen und leuchtete dem Fräulein hinauf in ihre Kammer, „weil sie ja im Haufe noch fremd sei!" wie Tante Regine ausdrücklich bemerkte. — Mußt Du geweckt werden? fragte sie noch, oder kannst Du erwachen, wenn e« fein soll? — Mama weckte mich nie! flüsterte seufzend das erschreckte Mädchen. Tante Regine'» graue Augen funkelten spöttisch. — Da« heißt, e» kam bei Euch auf die Stunde weiter nicht an? Du Pflegtest nach Be-lieben zu schlafen, vielleickt so bis acht Uhr oder darüber hinaus? — Gewöhnlich bis acht Uhr, Tante f — Prächtig! . .. Da« paßt zu den Sam-metkleidern und Spitzen I Hier im Hause wirst Du um halb sech« Uhr aufstehen, damit um sechs Uhr Dein Tagewerk beginnen kann. Margareth, sie hört, daß sie an jeden Morgen da« Fräulein zu wecken hat. Und dann ging Agne« hinauf in die kalte Bodenkammer. Da« Mädchen stellte das Licht auf den Tisch und blieb noch zögernd stehen, al« wollte Sic etwa« sagen, und könne doch dazu den Muth nicht finden. Die junge Dame fuhr schaudernd zusammen. — Wie kalt l ... O wie kalt! — Fräulein, raunte da« Mädchen, gehen Sie schnell zu Bette, sonst gidt e« morgen Ber-druß, de« Lichte« wegen. Die Herrschaft ist so sehr strenge! Gute Nacht! Damit schlüpfte fie zur Thüre hinau« und Agne« Turlach war allein. Aber da» Licht mußte brennen, sie hätte in dieser Sturmnacht die Dunkelheit nicht ertragen könne». Mochte geschehen, was da wollte, ihr galt Alle« gleich. Sie legte müssig die Hände übereinander und horchte dem Toben de« Wetter«. Im Schorn-stein mußte ein Schließblech sich gelöst haben, oder mit ihrem Besuche. Sie wurde vom Direktor-I h n e und dessen Gemalin im festlich geschmückten DirectionSgcbäudc zu Hrastnigg, vor welchem sich eine Abtheilung von 80 Bergleuten und die Bergkapelle aufgestellt hatten empfange \ Während de«, der koh n Frau in der Wohnunz ce» Heirn Bergdirecior? gebotene» V^jminer» spie.te die Bergkapelle die englischeBotk« y«u»«( da«Arndt sche Lied vom deutfä eu Vaterland und ein ©ergnuimelicb. Den legten Theil tiefer Wufif-pichen hörte die Kronprinzessin auf dein Balcon dcS Hauses stehend an. nickt« den aufgestellten Berg» leute» und Musitc»» freundlich zu und sprach sich sehr anerkennenö über die exacten Leistungen der Letzteren au». Dann fuhr der hohe Bek»chju Begleitung de? Herrn Bergdirect-r« I h u c uud Lcf)«.ti Gemahlin an der Stativ» vorüber in da« Wrnica-Thsl zur Besichtigung der grogartigen, neuen, ebenfalls festlich decorirten Seilbahn'agen des Oistroer-Kohlen-Bergbaues, bestieg am Fuße des Berg««, auf welchem sich der höchste Punkt der Seilbaliu befindet, da» bereit gehaltenen Saumpferd, um die Bergspitze den hochgelegene» Ueoergangspunkt der Drahtseilbahn zu erreichen. welche zu Ehien Ihrer AaiseUichen Hoheit in Betrieb gesetzt, volle und leerc, mit Fähnchen geschmückt« Kvhlenhunde beförderte, besichtigte mit großem Interesse und Verständniß diese zehens-verlhe Anlage, während die an einer unsichtbaie» Stelle postirte Berg-Eap-lle das berühmte englische Volkslied „Rille britannia" sowie das Stcirrrlieo „Hoch vom Dachstein au" ertönen ließ und verließ »ach längerem Aufenthalte diesen herrlich gelegenen Aussichlspunkl höchst be-friediget um nach im DirectionS-Gebäu >e ringe-nomwenen Thee gegen 7 Uhr Abends die Rück» kehr nach Römcrbav anzutreten. Sonntag den 14. machte sie ein."» Auflug nach Agram. Lie Krön Prinzessin, de'annttich eine ausgezeichnete Malerin, wollte bei dieser Gelegenheit vor allen die kroa-tischen Trachten uid Costume kennen lernen. Der Zufall fugte es. daß gerade am gleichen Tage eine große Wallfahit in Agiaui stattfand uns die dort zusammengeströmten Serben. Kroaten, Bosnier «. hiebei ein reichliches Materiale lieferten. Räch-mittags besuchte sie den Maxiwir-Pa k. in welchem nach landesüblicher Sitte, vom Erzbijchof von Agram gespendete Schafe gebraten wurde». Am Avende reiste sie sodann wieder nach Römerbad. Montag stattete der Besitzer des Schlosses Einöd Graf MeuSöorf der hohe» Frau seinen Besuch ab, und wurde von dieser alS Berwandier zur Tafel gezogen. (Ucbersetzung und Ernennung.) Die k. k. Finanz-Lautes-Direktion für Steter-mark hat den k. k. Amls'eitcr des Sttitesamie« in Franz. Franz dermal als Controlor zum Steucramte in Wmd.-Feistritz übersetzt und den k. k. Eonirolor in Wind.-Feistritz I g n a z M l a k e r z. m AmtSleiier ces k. k. Steuer« amlS in Franz ernannt. Katzen promenirteu auf dem alte» Dache. . . irgend etwas klapperte und rauschte da oben mit mouo-toner regelmäßiger Wiederkehr. AgneS untersuchte das Amenbliment ihrer künftigen Wohnung. Ein Bett, ein Stuhl, ein tannener Tisch und ein handgroßer Spiegel .... daS war Alles. Sie dachte unwillkührlich an das lauschige Boudoir, daheim in Stettin. Die verstorbene Mutter hatte eine sehr auskömmliche Witwenpcnsion bezogen, und hatte in vergötternder Zärtlichkeit für daS letzte, ihr von acht Kindern erhaltene Mädchen, die« ganze Geld nur verwendet, um nach Herzenslust ihren Liebling zu verziehen. Tau-feuo kleine Bequemlichkeiten schmücken das Zimmer im ersten Stock, tausend Schmeichelworte ver» hätschelten das hübsche, etwa» träge und anspruch«-volle Kind. Agnes eilte von Vergnügen zu Ver-gnügen ... si: wußte nicht, daß das Leben auch eine Kehrseite besitzt, daß es so traurig, so dunkel und hoffnungslos wie das Grab, dem Sterblichen in s Antlitz sehen kaun. Jetzt grauete ihr. War das Alles ein Spuk, ein Traum ? War eines jener Kindermärchen, die, unvergeßlich in ihrer poetischen Schönheit, der Er-inneruug innewohnen. jetzt plötzlich zur Wirklich-keit geworden? Verbannt aus ihrer sonnigen, glänzenden Heimath die arme schöne Königstochter, (Jahresbericht über das Volks schulwesen im politischen Bezirke Pettan pro 1879.) Die Anzahl der Volksschulen belief sich aus 31) gemischte, 1 Knote i-und 1 Mädchenschule; davon waren l fünf-, 3 vier«. 6 drei-, 12 zwei- und neunzehn einklafsig. Ganz lägiger Unterricht fand in 20, halbtägiger in 21 Schulen statt. Außer den öffentliche» Schulen gib eS noch eine Privat Mädchenschule, 1 Fadriks schule, 1 Kindergarten, 2 gewerbliche uns 3 land-wirthschaftlicht Fortbildungskurse und 1 Privat-ForldilbuugScur« für weidliche Hindarbeiten. Schulpflichtig von 6. — 14. Lebensjahre waren 11850 Kinder. Die öffentlichen Volksschulen be-suchten !>560, Privatschulen 5 2. Fabriksschule» 24. Von den den letzten zwei Altersstufen angehörenden Kindern besuchten 2127 die Schule, 854 blieben ferne. Die Vcr»ach>äßig»»g des Schulbesuch!« be-trug durchschnittlich 16'6O°/0 u. z. im Schul-bezirke Pettau 20*80%, Rohitsch 17-34°/0 und Friedau ll'83#/o- Den Unterricht ertheilten 18 Oberlehrer, 29 Lehrer, 7 Unterlehrer, 10 Sup-plenten, 1 Lehrerin, 6 Unterlehrerinnen, 1 Sup-plkntin und 45 ReligionSlehre.'. Aibeits-Unter-richt ertheilte» 23 Lehrerinnen, hievon 16 mit, 7 ohne Lehriefähigung. Turnunterricht wurde an 33 Schule» ertheilt. Arbeitsunterricht oi 11) Schulen, randwirthschaftliche BersuchSgärtcn gab es 30. (Weitenstein, den I I. September.) Am heutigen Tage wurde das Gründungsfest der hiesigen Feuerwehr in einer Weife gefeiert, welche unserem jungen Institute zur große» Ehre ge-reichte. ?l>S Gäste waren Mitglieder der Feuer-wehren von Gonobitz und Eilli anwesend und konnten dieselben den ex itlen Leistungen der jungen Fcuerwedr die Anerkennung nicht versagen. Herrn Feuerwehchavptmana Dr. Rudolf L a u t n t r gebühit d;>s Verdienst im Vereine mit seinen Chargen, das Institut, dem wir alles Blühen und Gedeihen wünschen, ins Leben gerufen zu haben. Nach der Uebung fand im Garten des Herrn Kokofchineg ein von Weitensteiner Bürgern veran-stalte« Mal statt, bei dem es weder an lau igen Toasten noch an trefflichen Weinen fehlte. (Casino-Verein.) Der in unserem Blatie angekündigt gewesene Co iverfationsadend mit zwrngsiosem Programm fand SamSlag den 13. d. statt. Obzwar schwach besucht, war er den-noch im Principe äußerst gelungen. Sämmtliche der gebotene» Vorträge erfreuten sich eine« unge-theilten Beifalles. Wir wollen diesmal nicht in eine nähere Besprechung der wirklich inter-csfonle.i Verträge eingehen, sondern nur bemerken, daß sämmtlichen Mitwirkenden »a« Verdienst gebührt zum Gelingen de« Avende« beigetragen zu haben. Erwähnen müssen wir jedoch, daß wir in Frau David eine ausgezeichnete höchst routinirte Sängerin kennen lernten, daß die Vortrage des Herrn Pesariv jr. auf der Zither für uns ein gefangen in der schwarzen Zauberburg, und bewacht von Kobolden und bösen Feen. Da« Glpolter auf dem Dache währte fort, der Sturm heulte, und immer einsamer, immer ängstlicher wurde es dem Mädchen. Die fürchter-liche, von Ehemikalien und den Aussünstungen aller möglichen Pflanzengattungen erfüllte Luft verursachte ihr Kopfschmerzen und trieb da« Blut in heißen Strömen zum Hirn empor. Unten war Alles still. Niemand wachte mehr, außer iyr. Und immer mehr und mehr schien sich der betäubende Geruch zu steigern. Je länger da« kleine Zimmer verschlossen blieb, desto stärker wurde er. Agne« sah, halb schwindelnd, in alle Ecken . . . Da« konnte nicht aus dem Laden heraufziehen, e« mußte hier seinen Heerd daben. Und wahrhaftig, dort hinter dem Bette stand eine kleine Kiste. E« war Eampher. was f» ent-fetzlich roch. Sie versuchte es, da« Gewicht vom Boden zu heben, aber umsonst, e« rührte sich nicht. Und doch mußle Hilfe geschafft werden. Sie rang rathlo« die Hände. Da« Fenster durste sie de« Sturme» wegen nicht öffnen . . . aber wa« thun, um nicht zu ersticken? Sie zog den Riegel der Thüre zurück und blickte hinaus. Wa« ihr vom Vorplatz entgegen-quoll, da» war »och frisch und köstlich gegen _Oie vergiftete Atmosphäre de» GiebMübchen«. Sie seltener Genuß waren, daß Frl. Ottilie Pramberger ein schö"c« Lied mit ihrer sympathischen Stimme allerliebst sang, und daß ror Allen ein Streich« q jiirtet oes Eillicr Miistkoerein« eine Eo npofitirn von Schubert meisterhaft dmchfüdrte. (Lateinische Unterrichts - Briefe.) Ein Unternehmen, welches gew'ß in hohem Grade Beachtung verdient, bereitet der Verlag »v« Haus« f, runde« in Leipzig vor. dessen italienisch.. sp iiiische und russische UnterrichiS-Briefe für das selbst-Siudiun! »ach der Methode Touffaint-Langen-scheivt sich in allen Kreisen, welch« Sprachstudium treiben, uiigelhciltc Anerkennung erworben haben. Durch den bisherige» Erfolg und die vielfachen Anfragen au« allen Kreisen de« Publikums er« mulhigt, beabsichtigt die genannte Verlagsfirma lateinische Unteirichts-Briefe nach der Meihodc Tousfaint-Langenscheidt herauszugeben, und da die ewähnten Verfasser der italienisch n Unterricht«« Briefe, Prof. Gia-nb. Buonaventura und Dr. Ichidt, die Leitung auch diese» Unternehmen» übernommen haben, kann man eine in jeder Beziehung gediegene Leistung erwarten. Die lateinischen UnterrichtS-Briefe werden Tausenden will-korimeu sein. Alle Jene, welche »och nachholen möchten, wa« innen in der Jagend verfogt geblieben, werden nun Gelegenh.'it finden, sich den reichen Schatz der lateinischen Literatur zu erschließen und an allen Vortheilen der classischen Bildung Theil zu nehmen. Namentlich Aspiranten zum Einjährig-F:eiwilligen-Exrmen dürften diese Briefe mit ihrer leicht faßlichen, die Schwierigkeiten des Unterrichte auf ein Minimum reduzirenven Lehr-Methode sehr willkommen sein. Wir weiden »ach Erscheinen der Briefe noch aus dieselben zurückkommen. (Im Laibacher Gemeinderathe) kam es am 13. d. zu einer äußerst tumultuösen Scene. Dieselbe wurde von dem bekannten natio-»alen Agitator G.-R. Horak provocirt. Nur um eine Demonstration machen zu können, de« gaun er bei einem ganz geringfügigen Anlasse, al« bereits der Schluß der Devaite beantragt worden war und ohne daß ihm überhaupt da« Wort ertheilt worden wäre. Iden Referenten Dr. v. Schrey, sowie die Mitglieder der Bau-sectisn mit ordinären Ausdrücken zu regaüreu. Als ihn der Vorsitzende zur Ordnung rief und mit der Entziehung des Worte« drohte, erklärte Horak, daß er in diesem Falle mit seinen Gesin« nungsgtnossen den Saal verlassen würde. Dies geschab auch, al« der Antrag der Bausection mit Zivcidrittel-Majorität angenommen wurde. Und um sich einen recht beifälligen theatralischen Ab» gang zu verschaffen, rief er laut au«: „So lange die Liberalen herrschen, werden wir e« immer so machen." Da die Gemein»erath«sitzung sehr schwach .besucht war, so gelang e« den nationalen Gc-mcinderüthen durch ihren Abgang die Versamm« lung beschlußunfähig zu machen. trat uuwilltürlich hinaus und schlich die Treppe hinab, in der Hoffnung, da« Dienstmädchen wieder zu finden. Unten im Laden regte sich'« noch. Vielleicht scheuerte Margrreth, und später konnte sie dieselbe zum Beistand herausrufen. Die unselige Kiste mußle fort um jeden Preis. Agne« fetzte sich mit verschränkten Armen auf die unterste Siufe der Treppe. Sie lehnte er-mattet den Kopf gegen da» Geländer. Der Nachtwächter rief eintönig die Stunden ab, der Sturm umdrüllte den Gtedel, und au« dem Laden her drang immer noch ein schwacher Lichtschimmer . . . Margareth kam nicht. Agne« schloß die Augen, fast unbewußt neigte sich daS schöne, thränenüberströmte Gesicht tiefer gegen die alte» eichenen Bildschnitzereien der Treppe. Sie hatte ja im Coup« während der letzten Nacht nur wenig geschlafen, sie hatte leinen Bissen ge« nassen und viel geweint, da« ermüdet so sehr. Halb schlafend, halb wachend, spann sie den Faden ihrer Gedanken immer weiter. Sie ging im Geiste hinab in den Laden, und bat da« Mädchen, ihr doch jene Kiste tragen zu helfen . .. der Gecnch war so entsetzlich. Und dann sah sie wieder die Tanten, hörte da« boshafte Lachen der Einen und die Bideleitate der Andern. Nein, nein, da« war kein gewöhnliche« Hrus mit gewöhnlichen Menschen (Berichtigung.) Mit Bezug auf die in der vorigen Nummer des Blatte« vo, kommende, die Veräußerung de« Franz-Iosefs-Bades betreffende Notiz wir» zur Berichtigung bekanntgegeben. daß der III. Termin, bei welchem die Baderealitäten auch unt-r dem EchätzungSwerthe vertuffert weiden, erst am 15. November d. I. stattfindet. (Einbruch in ReuhauS.) Bon der Dicection der Lande. Kuranstalt Neuhau» wurde die Anzeige erstattet, daß in das dortige Einhalts unv in die Contitorei eingebrochen worden fei. ohne daß jetoch dadurch ein erheblicher Schade zugefügt worden wäre. Der Thäter bürste (mit es in der Anzeige heißt) der berüchtigte Franz Gusej gewesen sein, weicher i» der ganzen Gegend genaue Ortskenntniß besitzt und auch wiederholt dort gesehen worden sein soll. Aus drm Berkchlssaale. Montag, den 15. September. (Brandlegung.) Vorsitzender Hofrat H e i n r i ch e r. öffentl. Ankläger OberlandcSgeiichtSrath Duller, Vertheidiger Dr. HigerSpcrzer. Der 51 Jahre alte Winzer von Eiiculani. Philipp Kri> ftofio gestand ohne alle U »schweift, daß er an» Haß gegen seinen «chwicge söhn Anton Bidoviö, dessen Wirthschafisgebäuk'e am 12. Juli d. I. in Brand steckte, damit dasselbe sammt dem Wohnhause nieverbrernen sollte. Sein AnMag ging jedoch nicht ganz in Erfüllung. Nur das WirthschaflSgebäude w-»rde ei» Raub der Klammen. Nach dem Bcrdicic der Geichworenen sprach nun der Gerichtshof uKct Philipp Rristofic wegen Verbrechens der Brandlegung eine mit Lasten i'frsdiörfic s.chsjährige Kerkerst, ase au». M»ntag den 1.5. September. (T o d t s ch I a g.) Ui'ler dem Lorsitze des Hosnnh H e i n r i ch e r wnrte die vom Oberlande«gerlcht»iaih Duller gegen den ^ Jahre alten »recht Anton eiugii erhobene Anlage durchgeführt. Die Vertheidigung latte Dr. Higertperger über, «lotnmtn. — Anton Sluga hatte in der Nacht vom 20. auf den 21. Juli mit den Burschen Hmivfli und Kcpp gezecht, war mit dense btN in Streit gerathen und t?atte hiei'ei. wie die einvir» nommcncn Zeugen bestimmt aussagen, Anton Kiepp mit einem Zauipfahlc todtgeschlage». Sluga. dcr al« geiviltthätiger Raufer geschildert wird, wurde nach dem Wah'spruche der Geschworenen vom 'Gerichtshöfe wegen Verbrechens des Todt-schlage« zur schwere» Kerkerstrafe in der Dauer von 6 Jahren, verschärft mit Fasten, verurtheilt. Dienstag den 16. September. (Ein g e-wandte» Dieb.) Vorsitzender L.'G.'R. von Schrey, öfsenil. Ankläger St.-A. S. Wagner. D.r 36 Jahre alte Weber Josef K a u c i 6, einscho» mehrmals wegen DiebstahleS abgestraftes Individuum. haue in dcr Nacht zum 19. Juli d. I. dem Viehändler Franz Stütz im Aosthiuse der .. . e» war die Zauberbnrg des Märchens, und dort in der Kiste oben im Zimmer .. . dort wohnten Kobolde, schreckliche teuflische Gnomen, sie drangen mit spitzen, brennend heißen Pfeilen l» ihr gemarterte» Hirn, sie krabbelten und drehten sich im Taumc.reigc» . . . Das einsame Kind schluchzte laut im Schlaf---— — — Lichtschein prikelte ihre Augen, eine warme Hand stützte die eiskalte, wundgedrückle Wange. War das der Königssohn, der piinzliche Ritter, ausgezogen zum Kampfe, zu ihrer Sr> töfung? Roch lag der Nebelschleier des Traumes über ihr.m Bewußtsein. Sie seufzte, halb schluchzend, und schloß vor dem Lichtschimmer die schmerzenden Zlugen. Wie war die Hand so weich, so warm, in-mitten der eisigen Umgebung. Ein halbes Lächeln huschte über da» thränennassc Gesicht. Der Feen» Prinz brachte schützende Decken . . . Und dann scheuchte seine Stimme den Traum. — Arme» Kind! flüsterte er. Sie können hier nicht bleiben! Agne» fuhr auf. — Um Goit.Swillen ... wo ist Margarrth? Ihre verwirrten Blicke erkannten den Buchhalter. Theresia Bersiö in St. Georgen a. d. Stainz eine Brieftasche mit dem Inhalte von Zygfl, eine G.'ld. dürfe mit Kleingeld und eine silberne Uhr entwendet. KauöiL ist dieses Diedstihle« geständig, nur be-hanptet er, daß sich in der Brieftasche'nicht 300 londern nur 61 Gilden befunden hätten. Diesen Angaben widerspricht der Beschädigte auf da« Be-stimmteste. Die Geschworenen erkennen Kauöiö de» Verbrechen» de» Diebstahle» schuldig und derGe> nchtshof verhängt über denselben eine sechsjährige schwere Kerkerstrafe. (Brandlegung wegen der Asse« c u ra n z g e b ü h r c n.) Vorsitzender L.-G.-R. ». Schrey össentl. Ank-tqcr St -A.-S. Wagner, Die Angeklagte Gcundbesitzerin Rosa P r a p o t n i k wird irotz ihre» Läugnen« überwiesen, daß sie, um zar Versicherungssumme von 600 fl. zu gelangen, nm 1t). Juli l. I. ihre bei der wechselseitigen Brand« schaden V.rsicherungS-G.scllichast versichere, ohnedies baufällig Keusche zu StacheldorsinBrand steckte. Der Gerichtshof verurtheilt dader nach dem Wahr« spr icht der Geschworenen. Rosa Prapotnik wegen Verbrechen« de« Betruges zu zweijährigem schwerem Kcik-r. Buntes. ' (Eine sonderbare Patientin.) Unter den zahlreichen Personen, welche sich täglich im St. Thomas Hospital, London, einsinden. um die Aerzte dieser großen Heilanstalt zu ronsultiren, befand sich vor aanz Kurzem auch eine junge Dame von sehr einnehmendem Aeußern, welche, das Englische mit einem fremden Accente sprechend, um eine Privat-Consultation bat, da ihre Angelegenheit „sehr heik-ler" Naiur sei. Nach kurzen Worte» wi d ihr Wunsch erfüllt, und der dienstihuende Arzt ist nicht wenig erstaunt, eine von Gesundheit strotzende Dame vor sich zu sehen. Der rothwangigen Dame schien nicht« zu fehlen; dot> der Schein kann tau-fchen. Wie sie nun dem ordiniren>en Arzte ihr Anliegen vorbringt, erfährt dieser, »aß ihr docd eiwas fehle, und diese» Etwas ist richt« Andere« als — ein Ehegatte, der jedcch ein Mann fein sollte an dessen Loger die Parze Atropo« sich bereit« anschickt, mil bereit gehaltener gcheere den Faden seines Lebens zu durchschneiden. UnidieHlnd eines solchen M.mne« beim Spualsarzte zu werden, nur die Ursache ihre» Erscheinens. Der Arme» starb nämlich eine reiche Tante, welche in ihrem Testament eine sehr bedeutende Summe ihrer einzigen Nichie vermachie. Laut einer Klausel im letzte» Willen muß Letztere jedoch noch vor dem Schlüsse diese« Iahie» in den Hafen dcr Ehe einfahren, wenn sie ihics Erbes nicht verlustig werden will, das sonst wohlthätigen Zwecken zugewendet werden miiste. Während sie nun dem Ärzte die Sache auseinander setzte, erwähnt sie, wie jung und unerfahren sie noch sei und wie schwer es ihr falle, fürs ganze Leben sich zu binde» ; deshalb würde Und sie selbst auf der Treppe sitzend, schlafend. . . >va» mußte er von ihr denken? — O, ich bitte Sie, mein Herr, wo schläft das Dienstmädchen? — Im Keller, antwortete er leise. Aber bi« dahin müjtcii Sie an dem Schlafzimmer der beiden Fiäulein Engefehr vorübergehen. .. das wäre gefährlich. — O. sagte sie, wieder in das frühere leidenfchaftlichc d einen zurückfallend, o mein Gott wa»nm kam ich hierher? Dcr junge Mann antwortete nicht gleich. — Es ist allerdings ein für junge, lebens-frohe Damen nur sehr wenig paffender Aufent« halt, dies Haus, versetzte er nach einer Pause. Werden Sie hier bleiben, mein Fräulein? Agnes rang verzweifelt die Hände. — Ich muß es! Tante Regine sagt, daß ich e« muß. Sie und der Vormund dürfen über mein Schicksal bestimmen... ist da» wabr? Der Buchhalter sah voll Mitleid in da« er. regte Gesicht de« Mädchen». — Ich fürchte... ja mein Fräulein. Aber warum erkundigte sich Ihr Herr Vormund nicht nach den Verhältnissen der künftigen Heimat, welche er für fein Mündel bestimmte? Die Acht« barkeit dieses Hauies steht ü>er allen Zweifel, aber dennoch wirb für eine fein erzogene junge Dame der Aufenthalt zur Qual werden! sie sich glücklich fühlen, wen« der Dokior ihr eineit feiner sterbenden Patienten zuweisen wollte, um diesen für die wenigen Tage o)er Stunden die er etwa noch zu leben hätte, zum glücklichen, Ehegatten zu machen. Auf Aller und Stand komme es nicht an; im Nothfälle würde sie auch einen Witwer mit einigen Kindern acceptiren und selbst geneigt sei'«, nach dem Tode de« Gatten für dessen Kinder zu sorgen. Daß dcr mit einer so eigen-thümlitien Angelegnheit nerlraut gemachte Arzt daS Anliegen der Dame abweisen mußte, ist selbstverständlich, ob es aber dieser Heirathscandidatin doch gelungen, einen ihr paffenden Bräutigam auf dem Sterbelager irgend eine» andern Kranken» Hause» zu finden, ist nicht bekannt geworden. Fremde» > Äerzeichniß. Vom l t. bi» 17. September. Hotel Erzherzog Johann Baron Pürier, k. k. F.M.L. s. Gemahlin Agram. — Dr. Karl Breinig. Advokat. F anz Rodoschegg, t. t. Notar Petlau. — Gustav Baren a, Banldirektor, Paul Simon. Realitäienbefitzer. August Hau», Kaufmann. Carl Hartnagel, Handelsmann, f. Marburg. Hotel Eiephanl. Anton tilingaisch, Mi»i Hardegg. b-ide Privat Graz — Ferdinand Gras Brandi«, Privat Friedcu». — E Winterhalder, Privat Wien. — I PontembiUi Privat Trieft. — ö. v. Ärieghim, k t. Generalmajor Jsckl. — Persida Zheodorovi-, Banaiiafelrathsgattin, s. Sohn Ägram. Hotel Ochsen. Ludwig Baron Äranyczany. Proprielair Carlüadt. — Joses Freiherr Lazerini, l. l. «ämmerer Podiqiaz. — Florian Hauile, Kaufmann, Franz Fromm, HauSbes. Marburg. — August Jurischonitz, Lelonom, Aloi« Herzog. Sekretär, Claudia Wranbech. Erzieherin, s. au» Graz. — Filipp Wolf, Gärber Wind -Graz. Franz Peierman. Privat Klagenfu«. — Adolf Hirschler. Reis. Wien. Course der Wiener Aörse vom 17. 2epte»nber IN7.'». Goldrente...........81.05 Einheitliche Staatsschuld in Note» . . 67.6t) „ „in Silber . 68.75» 1 H605 Napoleond'or.......... .».37 k. k. Münzoucaten........ 5.5!» 10.) Reichöma?k.........57.85 Agne» legte weinend die Hand über ihr Augen. — Ich hatte mir das Leben in dem reichen, geselligen Hamburg so schön gedacht, sagte sie naiv. Ich hoffte, daß mich die Tanten eben so gütig und nachsichtig behandeln würden, wie e» Mama that — und jetzt soll ich Küchenschürzen tragen, soll um halb sechs Uhr Morgens aufstehen; ist da» nil t schrecklich? Der hübsche junge Z,iann lächelte in diesem Augenblick heiter. — Poren Sie, sagte er. ich will Ihnen ein Geheimnis anvertrauen, zu Ihrem Troste nutür-lich. Ich, der Buchhalter muß auch um fünf Uhr Morgen» aufstehen und die Margaret? bewachen, während sie den Laden scheuert. Geld ist zwar um diese Tageszeit nicht in der Caffe vor hin den, aber da« Mädchen könnte doch eine Rosine oser eine Mantel verzehren, desgleichen könute sie vielleicht einen vor der Hautthüre schmachtenden Liebhaber, haben dessen Neigung sich auf die Eigarr.nk st-chen ihrer Herrschaft erstrecken dürfte. Zu Schu^ und Trutz des Engefehr'schen Wohlstände» pa-trouillire ich also zwischen Bü'sten und Eimern da» ganze Jahr hindurch in aller Herrg»lt«friih: auf un« ab. . . wie gcfällt Ii)nr» da«, imm Fräulcin? AgncS lächelte wider Willen. „ (Fortsetzung folgt.) Indem es mir leider unmöglich war, mich h,i r-'Kn meinen Freunden und Bekannten persönlich zu verabschieden, so wige ich Allen auf diesem Wege i in her»liehe« Lebewohl. CILLI, »in 15. September 1879. 416 MsUdirtfß Sti-atfHM. Tüfferer Cementkalk puu frischer in Fassern oder SScken (75 Kilo), sowie urli im Kleinen zugewogen, dann gelöschter Weisskalk bnst«r Lindecker, per Schaff cxler Cubikfuss sind still if/nl zu haben Nr. 7 Wienerst rasse Nr. 7. g EDUARD BANDECK Zimmer- n. Scbildermaler. Anstreicher n. Lactirer V t'hrt »ich liiemit die ergebene Anzeige zu machen, ,.iMi er in die Schtniedgasse 93 (Franz Senitza) ili»er-siedelt ist und bittet das geehrte P. T. Publicum -ich vorkommenden Bedarfes «einer Firma gütigst > rinnern ?u wollen. 369 10 Eisenbahn-Frachtbriefe stets vorräthig in der LeililiiMiotliBR yon Jotiattn Rakuscli, Cill). Das Districts-Conuuissariat der 11 pri?. Wechsels. Grazer Brandscliaileii-Ver-sidierss-Aaiiiistalt befindet sich in Cilli, Herrengasse 12s». jrVWVYWW ' Täüicti He Franksarter sowie verschiedene andere 414 J WurKgattungen aus Wr.-?eul!adt \ Selchfleisch u. Speck, Butter etc. «ind billig zu haben bei FRANZ MÖCU Vietualien-Handlung ^Cilli, Hauptplatz Nr. 2. (Weiner).. A A A Aas dem Gute Xallacli sind circa 200 KlafWr trorkenra ftttrftru- Aof« ä fl. 9-25 franco Cilli zu verkaufen. Bestellungen daselbst. 404 3 Prima Laibacher Sauerkraut und Rüben. 40iS in Gebinden von 2o, £0, UK) und 2(N) Kilo billigt zu beziehen durch H. Mattersdorfer, Laibach. Die besten uud billigstell Handdreschmaschinen bet 0. RAKUSCH, EisetMlii Cilli €m i'azerffMMxv. niustrirte Preislisten gr.itis >ind sranco. .t07 DANKSAGUNG. Für die so vielen Beweise herzlicher Theilnahme während der langwierigen Krankheit, sowie die zahlreiche Betheiligung am Leichenbegängnisse unserer nun in Gott ruhenden, unvergeßlichen 417 dann für die vielen Kranzspenden sprechen wir hiemit den aufrichtigsten und tiefgefühltesten Dank ans. St. Peter im Sannthale, am 15. September 1879. Die Familie Lenko. LOGAL-VERÄNDERUNG. Wir beehren uns hkmit unseren geehrten Kunden und dem P. T. Publicum höflichst anzuzeigen, dass wir unser Tuch-, Current-, Manufactur-, Modewaren Geschäft u. Nähmaschinen-iNiederlage mit heutigem Tage nach dem KauptptaHe, Kcke der Uokgaße im Lau8v ües Lvrrn COSTA verlegt haben und bitten um ferneres geneigtes Wolwollen. Indem wir fstr das uns durch 12 Jahre in unserem alten Locale, Postgas so Nr. 36, geschenkte Vertrauen bestens danken, bemerken wir, dass daselbst der Au*ver noch 14 Tage fortdauert, und zeichnen CILLI, am 15. September 1879. Hochachtungsvoll G. Schmidl & Co. I>ruck und Verlag von Johann Rakuacli in Cilli. Verantwortlicher Redacteur Mux Hewizzi.