»»oZtnins nkk,5gns V Ur»«:deiol »»ückeiilltck «ecdtlu»! laii» ^l»ia»kloe iler ?eierlgKr) Actiriirlrituliz fkel^ 2S7l)t Ver«»ttul>A o öucktlk^uellersi ^r. 2024) ^Isritior, Iiiröiie?» »Ue» 4. I^I»ki>„ltrip»- v«r«Iei, oiek» retoniien. — ^okr»!«,, kUekpario t»«iIeU«» »if. 2er»lru- u. .^dooaemeoli.^xititluiie iv 1ur<>i «:vs ul t (V ei^^allunx). öeiuxspreüe» ^lilivleo rnonatl. 2Z Din. ruitellen 2 t Diu, llurek l'on monall. 22 Dü,, kür «I»» lnoii^tlieii 2? Dio. k^imslnummer ^ 50 U0l! 2 s)iri. pr«»z otn? so :ii1 süt Mvievelt? Mil öenl HLlattncr Wal^ltaiilv^ in U5A heftiger. o l) I v < l l n n t> » tt, die bei- den ^'»^^llpllaudidntcn, die sich ciin 3. Nouem-bor nur das Amt de^ö Präsideilteil der Per-(.' n'glcn ZicilNt'ii noii Ainevika für di-e .läch-st^'u .licr ^u^hre be^verliou. reisen zurzeit liuer durch das c^aiize unsieheure l^^biet »"er U?'A iliid s)'.Uten Wahlreden, der ')iSjZcl fol^^cn sich ihr<' Ztznd^rzüge j», kurzem Ab-staild. !^'auden >rar, wie es deui Herausforderer l^ez eiiii. zuerst lUif dem PlcN.^. Er kic! Zliuiichsr die östlicheil Staaten besucht und dlUt die l^^rniidlinien der reziul>likan!>chen Pol!it anoeinandcrliesel^U. iudenl er ^Irniid nnd Boden kr^tisierle. Cr ist^s'iNl.zeu im niiltleren Wefteli auf dein '.!^'es>^' Nlich den Staaten liu der ^tüste des 5ii?len O/.eans. Präsiden' '!ioosevelt hat den '-Z'.^ahllaiiipf uerhältnisinäs; q spät auf-l^^'nonlnlen, aber er fchlacU t!ine scharfe ülin" sie. !?al'en fchvu die bisheric^en Ver^-'slnunlnngen, die er anf ieiler insgesamt n:if üNiX) Meilelt anst.'setzte!l Rundreise ab-«^eluillell liat, izezeic^t. ^^n Chica^io wil»de er mi^ einer dc spielloseii Ve«^eisternn^ enlpfan-aen. Ungeheure Menschenmassen sänmtcil die Ttraszen, dllrch die er uoill '^^ahilhof .zuin Ctadicin. dem Ort der Wahlverfamnilnng, »nbr. 'Am selben Tai-je sprach !!.^andon in l'l^rand 'l'apids, wo lv eder kurz danach Roo, sevelt eiNv' von IdO.OM Menschen besuchte Ver'l'!nllnln>!l'l abhi-elt, diah. Tie Rede Roosevelts in b cai^i) mar (^rund'ätzlirl) bn:c bel^anptet sieickiädisst habe, das Vcr-di-enst sic n Wirkl'6?keit qerettet zu haben. Der ")c'ew Deal, lo rief er aus. l)at „das Tn-ste:n d<'s vrirativirtschafll'chen Nntzens und der !ln'ernehlnintl^skreis>eit anr deln einzi->^en anf den« das inm^lich war, geret- tet (5s ivar ni '.i^efsriff, durch die nnter der r<'VI' blifr. niichen VerivaltltNj^ eltt ständeiien nerinMel zn iverden". Anf den Vorn'iirf, das^ er das (^^^ichäft rerslelnentiere nnd 'lnter »nrokratische Ztl^introllc briit^e, erwiderte er. d'ese Moitopolc hatten eine Ar: von Privatrecii^lvi lcben denen das anleritnnisckie Volk ain li. ?'"veml'-.r enlsche'dei, »oll. klar nnd deutlich ansaedrüllt Der Walilterinin bedelitet tn den ^i<'rei^ niglen -taalen nm si> inehr. als ltickt nur der Uläiideni ?iir die ltächsteli vier ^ahre ae'nälis' p ird '«'nderir 'ise'ckn>i'ilia -^''n neues Nl'nr>ilei,te!i>enl'ans. ein Drittel der Mit--al'eder des Senats lind die (^wiiverlienre d''ls^an'eii s^s 'st >el^ei, so schnnerig wie di<'^inal ol'U'e' dns (srgebius der WM voran'-'"'eben D>is l!<'gt einitial an dem indirekten Lystein, nach dem die Präsiden- Emmunp Gwno-MlZfMH und Beutschlanb ichlieben keine Militärallianz / G?zMi,.ttZnu nmig^urgos spanims / Zweiftitiges öeuisch sranzösi^ yes^vcamo i italienischer Garantieleistung R o m, 2Ä. Ottober. Wie in hiejig^tt Ult-terrichtettn Kreisen versichert iviro, ljaüeu der italienische Aufjettminlster Gras C : a n o uttd der deutsche Reichsaugenminister Baron N e u r a t sz das nachstei)cnbe Abkonin'cn j^ctrosfen: 1, Deutschland und Italien schlieszen weder ein Milltäldüttdn'S, noch luer^Lu ix^^cnd welche sonstigen Abmachungen übcr ente qp-meinsame Militärpol?tk abgeschlossen. 2. Italien und Deirtschland anertculien die neue nationale Neg-'erl>ng in Spanlcn. 3. Italic», wird Teutschleuds Forderung; unterstiitzcn, der tomlncnde deuts6^-sran-Msche bilaterale Siichtangrljss- und Sicherheitspalt die Garantie Englands und Italiens findet. 4. Eittvernehizülche Konsolidierung alter Z^rccgen, die di»: kieiden Mächte berühren. 5. Itelieik wird die i^orberung Ttuts^- darnach unterstii^en, dcch jeder n/n: immer gsoriete Einsluf; Tonzjetins,^lailds aus die Locamo-Berhandlungen 5usges6j't5t.?t wird, ttcbechanpt morden die beiden Staatcn Ä^^strebt se'it. Zsi^jeUilizitind l,l)n .5 n-ttüi.^u».g tt i^Ntopa^schc ^.'lng^l . e»! .zutmltött. Lctttjch^knl) und Italien .lzte ! luiis^ut?!^en U.N liitc crspr Li/ che ' l ' im ^ ^ so? ! Der lialieuisch- !- . a no n'ird n,n t^'.nc ttisllen Teilder übcrtroacnc Rsl.-? nn d!:: s I s^ntun^liitt ter i: l, .. Buflaos droht mit der Versenkung russischer Gchiss Sine Blirqo^-Note an alle Mächte Paris, 2Z. Oltob^er. Die Agentur öta-dto meldet: Die Radiostationcn der nl^tio-nalen Regierung in Burgos bringen die Nachricht, dah ein Dampfer unter rötebiiti-discher Flagge in «antander eingelaufen sei und den Noten Mnsfen und Munition gebracht I)atle. Auf Grund dieser Ermittlung habe die nationale Iuuta alle ihre Flotten einheiten beaustragt, jeden s o w j e t r u s-si f ch e n Handclsdampser auf offener See anzuhalten und, falls er Waffen und Munition fiir Madrid birgt, fofort zu vcr-senke n, lieber dit^se Msicht der nationn' len Regierung sind die Mächte bereits durch eine besondere Note in Uenntnis gesetzt «Vörden. Sturm in Biorritz Die Radikalsoziatisten gefühtsmäszil^ gespalten P a r i s, 2Z. Oktober. Der radikalsozia-listifche Parteitag nimmt einen iiberaus stiirmischen Verlaus. Die llnruhe begann gleich nach der Eröffnung durch den Partei-uorsitzenden D a l a d i c r. Der liirke Fliigel der Partei begrlißte Daladier mit dem kAn-munistifchen Ärusj der geballten Faust, die Rechte erhob sich dagegen mit dem Faschisten grüß, '.vobei auch die Ruse fielen „vs ledc Oberst dela Rocque!" Der stürm mar so gro^, dasj sich Taladier eine Zeitlansi gar nicht verständlich machen tonnte und wie-dei!t)0lt an die Kongre^teilnehiner appellierte, die Disziplin bewahren zu wollen. Äernierungsmaßnahmen IN Brasset Die Regierung Ban ^jeeland fürchtet den Porsto^ der Partei Leon Degretles.__Die Rexiften wollen am Sonntag trojj Verbotet^ marschieren. B r n s s e l, Oktober. Der Veschlitsj der voll Leon D e g r c l l e Mührteil Rel> Partei, ant kontlnenden Sonntag trotz des Verbotes von seiten der Negierung ?.')t).00s> Mantt aitftnarschiereit zil lasseit, hat die Regierung zu ulnfangrcichett polizo^üchett und ntilitärischen Zerniernngstnasiilahinen nn «tadtlnnern von Brüssel geili^tigt. Akte Ztras;en^ die zur Rite de l5har!rense, deut 5tab der Rexisten, fnbren. ivlirden b^'reits hente von Polizei- nnd Militärabteilnitgeit abgeriegelt. '.VllN'^sterpräsidelU V a tl Z ee lau d hielt gcsli?rit abenids eiib.' sensationelle futtkrcde. in der er die Althänsjer der )Iier-VewegtlUl^ ,^!t beschwöreit versiichlc, voll U)-rer Absiclit, m '.Z^rnss-el anf.^ttiltarfchiereil, 'lb stand nehnten zn wollen, da — wie .:r er-klär-te — die Aitsainntlnitg von ?)censchen iit der belgischen .^aupstadt tlibe-diilgt zu 5töru>tgen der öffentlichen Ord-iiulig nnd Rlthe führen .vürde. Aus dieient Grunde habe die Rcg'<.'rltng fich für dlis bot der für Zlinntag geplaitten .<>lilltd>iel'llilg entschlossen. Varls dementiert P a r i s, Oktober. Die sranzöiische Reaiernnl^ lzat nnnntehr eiti itene^? Deni-llti der ')la6mcht veröffentlicht, das; ?;i'ailkreich offiziell die Äa»>.':der Regiernil ^ < ^ ch^'n dnrchal:.^ nicht den r<^ich seine '.^l'entrali.ät-'p.'u.'.l ^ ' treibe. ItaiZens ö-e tS0WZ§.ö o II v o n. 2l». Ottober, :!I1 Loild''' ner?t!cl)leiliini!ch.ti!^^stins'u i gevrac!,:;^ ossi^iette ''!e!e ..)u. <-^1' 'ooin ipailischeit '.'tusieumiiiüter an^ gefilhrteii ^-!'^'schilldig>ln.''.en ü^.'r i^i-asfen'iilfe für >die '! V ^ u l'nergisi'tz ab. I'ie eui v'i hang zn den persö'ilicheii Dat dls nenes Maieria' i'^er c>!.' ' spanischen '-^iolk!?fr.nuregieriii!^i d.'rch n ielrnsi>al»0. L^r Le^L^r d«^r „Ofsuar-'nchkm" in d.'r Türl^'«. A n k a r a, Oiioorr. Der il!^ltii^hinul. (.'''d'!N' ' die (5'intadnilg angeitriiunen. A'rschärfte F:lmiibcl:-:ml;uni^ i« ien. 5 o f i a. c>nl .'iiis /^' !^tnltilslnnilllsterl»ln bat die Äl!.>arl^e!!ung ei nes neu«!! ^ilnigesi'iie.' in '.^Irbeit sieu.".'.'. nleit. das eine lveient licii^ '^^ers.^^äv'.utg d. / ^-ilinüberwachnnii bringen soll. znikki-mendetn Äas>' »iii^ '.tümliu) '-^^e'vliiverd^n > üb<.'r ein>gelansen. das' >die buZgari'Äi'n "üiu-theater in le!.Uer ,')eir ininr-'r '.n.'br nlit zersehender Teildeii^ m^rsütirsl i?. allem sind diirii) gewisse i^^iberürin.'i! '! '/.' jelrtlssische Propaiiaiidafilm' nnt^'i d.ii! tel „tüitfllerissi? niellvoll" nacii '-!'!!!j'^nri.'n ein g esrtnnItgaelt ivol' den. Na<1, 'd'.^r Einstellung der Li»t->?! esse !'t dies leht der zlveite enipfindliche / gen die Propaganda d<.'r ^'inteli. der i» garien gefiihrt lvurde. n r i ch. Otlober. Deri'^en: li>, 'Paris Leitdon .X'e/^',ierk -l.V.1!Z5), Mlliland '-i^urtin 17'», vV . n 75,, Prag 1 »»>» tenivahl erfolgt. Nach jhut ist es dnrc'^ans möglich, das^ der .^taitdidat eiiter Mniderheit uoit Urwählern schliesslich siegt. (<'itte einfache Mehrheit bei-spielsiveise ilit ^taa'e Ne»ng '.!r>ert ^hre ^'^lhteii sind ltlcisteils für Lal»dr-n «^int^ stiger gelveseil als für Roosevelt, aber tit '-!ÄiIlstreet. deiik Geschäftszelltrlnn von N^'io--Norf, in dem lllait im all.genieillell euie ljutc' ^.^lase liat, steheit die Welten znrzeit für Roosevelt Diese 'Meilltttlg wild il elit ntir oon dentotralischett ^ühr<'rn, sondern aitch von vötlig n>t^>arteiischen Veobachlerit vertreten. Sie glaltbeil fest, das« ^lioosel.ielt am !'». ^.^looember »tit eiiter M e hrl) eit ge^-ivählt werdet! ir.ird, die der voin .'"^alu'e llicht viel naciAW. Vor vier ^'^ahreii il^ns^e sederni.! .n. d'.s; .V'toover geschlagen luerdeti c'r >vac llnter dent ^chlllcti rlis .,.<^0.-0^".- üir l 'e Prosperitti" ge>val)lt n-lordei, nnd er t.'i'ls'.le im Ial)re dafür, d.is; se ue - srliaft in die ^^eit der grosiieit trlsis fiel, die ^liner la je ^'rledte. :^^(Vln Ir^nnte nltn glanvcn. Roesevelt n'ür.^e >''nle lrx'iteres den Lenn de.sür ernten, d^i>; d.r Präsident der beginnenden W.ederhe!:lllg d-er B.'!rtschlift ivlir. Aber gan? se einfach I egen die ^ii^g'-' niclit^ 5eilie Pol til nüd se'.ne innere Vellr.U'unci halien set,r eiii'lnst reiche Teile der i)fsentlichell Meinung ^'line- 2 TamZtag, 24. Ottober IM rita-.' vor c'- il ^iop' >i?o>iev^U- sch'ii aUuu^ fiir Ilitterstüwingo^^iv'cke und f'r 'wirbelten verursacht l>c:t. csbvnio ist dx' -^c Äufblähung des '^'.'r^r.iUuiisicapp'^ra^ec' nl^z l^än.;llch uname^ ril.-lnisch cnl! sundcn Wörde«, und das; Nos-die össentl!cheii ^nleresjenlen so stark in deil '^^ordergnind stellte und nch 'iir ö'e l.! 'n',ncherilUi^ de.^ Arbeiters cinsefUe, '.vidcr'tn'icht s6ioil siNn; der ilberli^fer^en ciii'.eri'.u? ^izon C^'rschii'lü-nioral. l'^cl^en diallttng >er irirl'fjz-i.Nl'.l!^'!? Ä'ach! in den >>üudeil derer, die die qrc.>>'u i'nan^^iclleu nnd industriellen ^:c>ii,',crne beherrschen, hat man :n Amerika in den .Zeilen der Tepression innner revol-li^^'ri^ '^'tber sl-^ünld der l^^esiendrnck nachlaset, ^'rl.iI'H!' der ^lic'ernie^fer. Mit s'^'inen (5rfos-sien bat ^^iiiosevelt sich d>!e Znstinnnnnc^ und Unterstül.ulnsi vieler, die ibn? erst folgten, verscher',t. 'Ncind.'stens 'inden sie e-? nnbe-qr^'irl'ch. das', er h.llte >in seinen iv^ rlschaf!^ lichen i'nd 'e.^ialen )!ie^erinidcen iminer noch sestlililt. (5' lieat e'ne c^eivisie Trci.qik durin. '^^ei der ain ."'. ^.^coveinber wird ev nllerdiiiss'? nnn niei)r clnf die Ztiinmnnli der I're'l<'n Massen liiikouiniv'n nls ans die <^ew!s-ser nn.insriedeil «leword.'ner t^'cschäfl'.'lentc inid e-) 'cheinl. di-^s; dies<' breiien Volt-^^chich-lnl dein ^i>rä>ideiiten nach )vie vor anl)ün' l^cn. Tiür sie er st^'^N'^sse o<'tlie.s',nnq':'volle >'o''nni'.!V^'^e^i^l:en an'l^^'richle' und nuin >st sz.'ri?nn sch?n Men ! 'I'tiU anch 'sr, /.II 'ollie». Minifterpräfldent Dr. Slojabinovi^ na» Ankara Por der feierlichen Unterzeichnung des jugoslawisch-türkischen Handelsvertrages I st u ^DUob-er. ?^on d^^'r ^it zi'nq de^' Tireitovillni^' der '.!''anl von land nnirde eine Ä^ülc Iiinq l)ercin'?sieg!.'ben, in der l') iin »inblicl ans d e sielieu!lviirt'>s!en irlsasl erl)ältnisse nnd Ivell wlrt schaftli-chen ''Ansicliten s)<'is;!. nian stehe bor tizier ''^'ro'per:lüt>^iira, die selbst d'? ;N'i's't^en Ueber raschnnsien in d<'r nberrascheii U'erd?. Massenmos'st eines Tob-iLchjzxien ^N dein Ber^^idors ^'nrdiers bei ^orelil-c^nier in der Provence bat cin I8jähr sier 5''<>l',Hacker in einein Anfall von Tobsucht eine iKnz^e ?^anlilie von fünf Personen und t)er !r2nic()siseliv LtautdprüsicZent l^odrun vellite in Ltrallbur« vin Denkmal kür lüL tieiallenLn ein. I?Ll «!em Lmpksnk im l^iitliaus dexriillto l^ebrun »ncli Zun-kt) ^Isüssorinnen. tlle in Zlircr I.!iu6e!!itraekt erseliienen vsren. i?ö Varls das neue Spanien anerkennen? > MI. «I M mit jcinkm ,>!d'>iitte des .»liayrisien i ' u ^ ' / / 1- bnner.-' d'm^le Nahet!o, der '^war den ^lei- ! P a r i s, 22. Ottober, ^^n Paris rechnet chen ')l'an?eii s!ll)r', l^l>!.'r lnit den« '^.'iörd^'r ^ innn nnt dein !^alle Madridö als e-ner Tat kin.erlei verwandl'chaf^liche ehnniv-'n saclie. die nicl)r liiehr lange ans sich w^n'ten bat. nnd streclte diesen durch einelk tödlichen lassen tann. In politischen j^ireisell wird zct.u ^ckus^ n>der. T.'.un er'ches^ <'r anch noch die ^ d^e diskutiert, ivelchen Standpunkt '.-.'lähr sie (''hesrau, ^'.^vei Ti.ichter nnd eine:? die sran.^ösi che Reqicrunii einer n-eugeschas-^ohn sein^'s Opser','. Der Miirder sliichtete ^ fenen ^'age in Spanien i^es^enilber wohl nach diesen! siran^nsnNeu Masseinnord nnd eii,nehulen werde. Die 3ache ist n cht ivenig al:' cr nn' seinen! We'i e!nen 5>ir'.^n tra?, er'chos'. er anch d'cscn^ seither ist er n cht 'nehr lie'ehen irorden. Ter '^Z^ater de.) Mör-dcrc. Ugl-etio ist t'or einii^en Ial)ron in eine !^^rrenanstall eü>ieliesert worden. koinplizicrt, denn die ^!in!pa!s)ie!l di'r in ^-raulre'ch herrscheuden .^iainiuerniehrheit sind b! »''':r 'r?! ?' 7- l. vnii 'oin'.'m fienc- daj; die Mohrzahl der europäischen Mä6)te schon brennend darauf wartet, das; Franco Madr'd besetzt, dalni-t die neue Regierung gleich als legale Herrschaft des span'sckien Volkes anerkannt werden könnte. Wahrend die nationale Rechtspresse Frankreichs die Anerkeiinung der Militcirreg'erung in Spanien fordert, seb.^ sich die Linkspresse tiir den Ztaildpunkt eiu. dah als einzige lcaalc ?)veg erung dx'jenige Regierung zu betrachten >ei, die iin unbesehten (^5ebict die Macht ausübe, d. . die katalonische Generalidad. Iin Anfjenausschnsj der Kaiumer r ch'ete der nationale Deputierte Henn? de K e r y l-l i s an Ans^cnininister Delb 0 s ofv'n diü Fragi', ob die Regierung :in Acille der '5in-i!ab!ue Madrids die neue Negicruirg aner-l'<'nnell iverde. Auszenminister TelboS ant-ivortete iil d''eseul ,^usaminenhauge, es n>er-de von den iin Moinent herrschenden Ber-'lältnisseu abhäugeu, er glaube jedoch, ^rank 'vich werde dein Beispiel anderer Mächt«, 'olgen. Es sei jedoch verfrüht, heute (5rklä-'ungen a!.'zilgebcn. die d> französische Re-'ier'.lng binden ?'nnten. Austenininister Del '0'> erklärte, er sei der Ansicht, Spanien sei n^cht eiiiinal ein Problem Frankreichs, sondern ein Probleiii aller Staaten, welches iin '.i>'.is'U>ui!d iielöst ll.ierdcii müs^te. Frankreich iv.'rde ied^'n'alls darnach streben, das; eine 'l.erito^i'ch.' (Entscheidung in d'eser Frage urd? (^'.'ni fallen iverde. Genf müsse die 'orali'che '^''-? e^liven l5ingre'sens ?owjetrus'.lands ' d e svonisch.'n (^^es behnilse dnrch den Rus uvalt teinck'veg'. gebunden sei. Ter Rus-c-ü'^-.kt sehe nilr solche Falle nor. in de'leii ''in^' dritl.' Mach! versuchen N'ürde. ^,'^-rank 'eich od'r Zow'e'ru''^l'''nd anzugreifen. Mord durch Sa< im Flug zeug Am Septeiuber befand sich das «.^ngli-sche Lmicnschiff „Southampton", i?on -i^c-mlng kommend, auf der ^hrt durch die Stvahe von Malakka, an der Südspitze Aifiens. Da stürzte ein kleines, weißes Tport flugzeug ins Meer und begann auch sofort zu sinlken. In größter Eile nmrden Rettungs boote ausgesetzt uiÄ» die Mannsäi-aft oermochte Seile um die Tragfläche des Flugzeuges zu schlingen und es in die Lagune einer kleinen Insel zu siHlePpen. Hier konnte nun das Innere des Luftfahrzeuges untersucht worden. Man fand vier Leichen, drei Männer und eine Frau, und ein ätzender, die Lungen beißender Geruch schlug den Matrosen aus der Z^abine des Fahrzeuges entgegen. Der Schi-ffsazt vemochte denn auch Tod durch ein giftiges Gas festzustellen, Aus dem Bordbuch entnahm man, das; die Insassen aus Singapur kainen und nach Kol kutta unterwegs waren. Die Maschine s.?-hörte dem brasilianischen Parfümfabrikanien Emil Goussnr, der sich auch unter den Toteil befand. Das junge Mädchen ivar seine Tochter Maria. Ei^ne Untersuchung der ^^abine forderte eine Glasphiole zutage, die ver-inutlich aus einem brasilianischen Laboratorium stamme und Giftgas enthalten hatte. Das ?lusstr5men des Gases war auf auto-imitischem Wege durch einen zeitgestellten MechnnisiiUls erfolgt. Es ergab sich, daß ein Grundstücksnmkler namenZ Allarz die automatische Glasphiole m das Flugzeug ^oussnrs g<'schnittggelt hatte. Große Frisurenschau in Zagreb Das heurige große internationale Preis» frisieren fand vergangenen Sonntag iil Zagreb statt. Aus allen Teilen des Reiches waren die Damenfriseure erschienen, um eincr-seits ihr Können unter Beweis zu stellen, andererseits aber um zu sehen, was die „Kanonen" ihres Berufes zu leisten imstande sind und nicht zuletzt auch darum, um die neue Moderichtung kennen zu lernen. Ich glaube, diesmal wurden alle Besucher zufrieden gestellt, denn es gab wirklich etwas zu scheu, Frisuren, nein, Kunstwerke, die würdig waren, resp. sind, den gros^n Auslandsveranstaltungen augereiht zu werden. Mcisterha.ft in der Ausführung, ideenreich in der Gestaltung, praktisch in i)er Tragbarkeit und richtungweisend in der Frisurenmode erregten diese SpitzenleMun-gen der Frisierkunst das Entzücken des an-ivescnden Publikums und den Stolz jedes Fachmannes. Nicht umsonst betonte der Vorsitzende des Preisgerichtes bei der Resultat, verkündung, daß jede Arbeit, die an diesem Abende geleistet wurde, den ersten Pri-'i-Z verdienen ivürde, :venn man nicht gez!vun-gen wäre, je fünf der Besten (Eisenondula-tion, Wasscrivellen. Postiche) herauszufinden. Das Schiedsgericht, in ivelches aus dem Draubanat die bekannten Damenftiseure a i d a s ch in Celje und P 0 dkraj 5 ek in Celje berufen wurden, hatte diesmal eine schwere Arbeit, eine Arbeit, der viele, .ns-besondere ivas das Wasserwellen und Po-stl6)e anbela-ngt, nicht gewachsen waren. Es hatte den Ans6)ein, als wäre man in diesen beiden Fällen parteiisch gowesen. Es ivar nickit gut, die Jury bei diesen beiden Ar^ bei-tm hauptsächlich aus Zagrebern zusammenzustellen, denn nur so ist erklärlich, daß eine Spitzenleistung wie die des Zagrebers Friseurs Graff Michael überhaupt nicht gewertet wurde. Allein der Nackenabschluß bei seiner Wasferwellung war ivert, den ersten Preis zu erhalten, vom Postische (Perücke) gar nicht zu reden. Das war ein Ding, leicht und duftig aufgebaut, daß man gar niäit auf den Gedanken kam. eine Pe-rslcke vor sich zu haben! zudem lvaren die Linienführung und der .'(>aarschmuck so eigen schöpferisch uiid fabelhaft ausgearbeitet, das; es für viele unverständlich i^xir. Grass anch diesinal n'cht bcivertet zn selben. „Meister von Jugoslawien" ivurde Frau Verla i n z l. Weiters bokainen die ersten Preise: e z n a r i tZagreb''. Ban ^ L s.^)as^reb) und P 0 t 0 e njak (Ljnbljana). Beograder be-sel^ten diesmal nnr vierte iind fünfte Plätze. Tie Veranstaltung brackile im allgemeinen e'neii vollen Erfolg, ans welchen die anstalter. .^lub d^'r ?altionsrisenre in Zagreb ivie aifch der Vcrbaiid der lelb''^ändiaen Da-mensriscurc stolz sein können. Auch belvic- Jamstaq, jien ?1. ?)7tr'5er l9Se. scii oieoului Ulljelc sie sich ven auslänbi'chcn Kolleg«?» tn Arbeit und Llnil'nfl'lbrun^l glclchstcllen und auch siewilll sii,d dcn ?lnschlus^ an die ^^risuren-Mi.>dc'icl)i^^iker herzustellen. Wie A-erlin und Pciri'^. lialieii auch sie der ui ihren Abarten sv s?l'issilrl><'n Nolle dcn ttrie^^ anc^esagt. Es Locken und kleine Nollen nach joder ^üichlung und in leder Lai^e uird dieje wer. den ^ür die ^risllreninl^'de de«' Winter? lMlM7 bestiniuiend 'ein «. P. Geplantes Attentat auf den !attni„ von Albanien. o ul. Oktober. Äie die italienlichen Vlät!er beruhten, ist in Durazzo ein Anschlag auf ^ömg ^ogn geplant, abv Aus Gründen der fleowaphischen ilud der sonstigen Po-! sition kann die Tschechoslowakei ihre Äündnisse init Paris und Moskau nicht aufl^ebeu P r a g, 22. Oktober. Außenminister Dr. .^tamil r o f t <1 hielt vor den Ausschiis-sen fi'lr Auswätiges im Absseordnetenhaus wie im Senat ein ErPasee, in die Lage Belgiens mit jener der Tschechoslowc^tei ver 'glich, das^ die Tschechoslowakei dein fielgisrl'eu Beispiel der Praktischen Kiln^issun,^ von militärischen Biindnissen nicht fokgen kiinne. Sowohl die geossraphische Lage.^ wie auch die sonstige Position der Tss^ech!i'sc''.vakei erlauben es nicht, das; die Tschechoslowakei eine selbständige neutrale Politik, betreiben wurde. Die Tschechoslowakei bleibe demnach bei ihrenl Biiniinisshstein mit Frankrei6) u. der Sowjetunion. In dem deutsch Ssterre'. chisch..'n Abkomnien vom 11. Juli d. I. erblickt D'r. Prosta kein l^)efabr für die Tschechoslowakei. cbensoweni-g in der Tatsache der allmählich-?,, dent.sch'itaNenischen Zusainnien arbeit. Das Verhältnis ^n Oesterreich sei sreunidschastlick, die Pe'Ziehungen zu Ungarn hätten keine neue Trj',h,inss erfahren und das '^^crhältnis zu Polc'n habe sich gebessert. Auch das Verhältnis zn Italien und den Mitgliedstaaten d?'- ^»seinen Entente bessere sich znnehmend. Iil Her Spanien-Af fnre sei Prag neutral. Die KoniepmZm gegen den !. Seinen Geburtstag feiert in Zagreb oer Nestor de^- tronlisck>en Journalisten Mar lin o v ren 6 v i n in voller geistiger ilnd törperlicher irische. AÄ mul'os annos! !. Vteufchziee auf den bosnischen Bergen. In i^en bosnischen .'hochgebirgszilgen ist Neuschnee gefallen, der stellenweise bis zu 15« ,^,entiineter boch liogt. i. ^lohle darf in Zagreb nach einer Verordnung der Behörd<'n inir von Brennstoff-Iiändlern detailliert vertauft werden. Es hat sicl' nämlich ereignet, daß Kehle von Spe-zereilvarenhändlern an d-ie Kunden gebracht u»ilrde. l. illtiii Stlidente» haben sich an der Za- greber Universität fi'ir da^z Winterseuiester inikriliiert^ l. ?es'ernua Die Ivrau ist bei vollem Bewnnt-sein nnd bosfeu die Aerzte. sie ain Leben erl','''lten 7,, können !. „Hans Thvma, der Maler der deutschen 5!eele". betitelt sich ein Vortrag, de,, der lief,III,Ne ""^^erliiicr Ltlinstbisto''iker Prosessor Dr. W e r n e r aui 24. d. M. an der Zagreber Bolksuniversität halten nnrd. ! Tie Nettuuszsarbeiten am pestrandeten Dainpser „Birmansa" bc, Split s6)reiten riiftig vorwärts. Das uuter dcnl Bllg allf-gerissene Leck ist ie «Tl-osi, daß die Matrose« ans Land ein und ausgehen. Vorläufig wird das Leck aiisbetouiert, »vorauf die ,.?^ir,nauia" uach erfolater Ueberladung d-er Ware auf die Svliter Werfte geschleppt wer den n'ird Denn es wird kanni nii^glich sein, das Schiff ,nich Trieit ^u bringen. Der Sach schaden des auf 5)0 Millionen Dinar versi-chert«-,, Scknffes beträgt 5' Millionen Dinar. ' Die definiUven Strafen nir den ehemaligen Minister Dr. Alexander Badi und die iibrigcn Schmuggler aus hohen Gesellschasts-treisen. Die Zollhehi'rden haben in der Atl-^1-legenhei! der Strafbeinc'ssilna gegen dcn eheinaligen Protokollchek des Ans'^enministe-rinuls und noiliinativen (^)es,,:>d:en in Moo-lau, Dr. Alexandei.- Äodi Ulü) s^ine ^tonl Tie deutsch-italienische diploinatische Offensive zwecks ?luS-schaltnnfl des frau.^ijsisch-sowjetrussisch^)» Bündnisses Sabttbelag ist ehse»5s bS«i«b wke seiäbviiK. Der nllsjfactzige Zahnbelag, der nach und nach den Zahnschmelz angreift, kann auf die einfachste Art entfernt werden. o/^ die Zähne gründ- lich mit Chlorodont pui^en. Cl^lorodont, die herrlich erfrischende Pfeffermin'>-Zas^n-paste, macht durch ihre starke, alier unschädliche Reinigungskraft die Zähne blendend weiß nnd dadurch jedes Antlitz ansprechend und schön. /z/s vor izeni Schlafen'- gehen unbedingt die >^peisercstc al!Z den Zahuzwischenrännlen durch nllchinalige griindliche Reilligung nlit Chlorodolll-« Zahlipafte entfernen. (5hlorc>dl)nt, schäuntend oder nichtschäumend, lieide Qualitäten sind (gleich gut. Iug^slav t5rzeuguis. -/si- unc/ 6/l/u5c>c/c?nt. schäftlgt ist. aus dein 'iieich deo Baroa.^ iu das ReÄ) ^-.'r Erde tibcrsi.'delu. i'i d^'ul si^' bcstininll ebLnso ilzre 'iiolll? al. spielen nnrd, wie die Gestalten in 7p.',i, und «filmen. R o m, 22. Ottober. In den rliinischen Blättern wird mit einer OfsenhLr'sc^feit, die ans offiziöse Inspiration schl'es;en läs^t. zugegeben, daß die Berliner deulich-italien'-schen Besprechungen vor allent der ge-mein-samen Äu-ri'ickkehrt. 2. Italien gr-eiü die^^.' Erklärnng der deut-schv'n Regiernng sofort ans nnd erklärt gleich »cit'g. es könne nicht rnhig znseh>?n, das'^ ^rankreick) seine Arniee in eine ^-rom bringen n^iirde, in der es gel'.e, Srwjetrnsiland zu >>'lfe zu eilen. Italien w"ird'.' sich schon aus t^rilnden der tVefahr des Weltbolsche-wisnlns dagegen wehren. Italien köinUe denlnach nicht nur I-rantreich keine >^!^ilfe bringen, sondern es könnte auch n'cht nhig hinnehmen, das^ französische TrnP^ien den Smvfets zn .^'lilfe eilen. .> Ans diese Weise nulßte !^rnn'kreich s-ei-ne Trnppen, die es ansonsten nnr an die deutschen s^^renze beranznzie^s'en branchte, anch entlang der ital^enischl'n l^'reitze verteilen. (5ine selche Ml'-glichl'eit tänie anch Leon ^Unnt zugute, der damit der rnssiicheii Di^ Ploniatie deu Bc'iveis erbringen könnte, daß er mit Sowjetrnßlaud nicht durch dick .>nd dl",NN gelten wolle llnd ver c'.sseni frlinzi.'ii' Iche Interessen zu wahren liabe^ ___ Jan Kiepura heiratet in KattowH Der Standesaintsailshang bringt es au den Taq Inl Magistratshaus in ^kattowit), ni denl sich das Standesanit befindet, ist seht das Eheanfgebot von Jan !>? i e P u r a nnd Martha Eggert h ansgehängt nwrdcn. Jan Kiepura und Martha Eggertli gehören nnbestritten zn den beliebtesten Sängern und Sängerinnen der Gogenwavt. — Nicht nur in der Oper und Ot.>erette, son. dern anch inl ^ilnt begegnet nmn ihnen in ständig neuen Varianten, b^erad^' die svil-nie zeichnen sich dnrch besonder-.' luusikalische Onalit^liten auS. Die Millionengenreinde der !i?inobosuche'', die nicht nur an den s^ilmeu. sondern anch an den Darstelleru regste^? Interesse iiknnnt, bat Jan Kiepura nnd Martha Egaerth schon seit langer Zeit als ve'7ieiratet angesehen. ^1l'nn ist es zn>ar ein beliebter Sport, .ffi'inst» ler uil>d .^ünstlerinneli ehelicli znsanimenztt-tnn. obwohl sie es weder in Wirklichkeit sind, noch vielleicht liberbaupt daran denken. Bei Jan Kieplira nnd Martha Eggerth stand die Atumhnie insofern anf festeren! (Eirund, als plizen folgende l^ieldstrafeit für den von ihnen veri'lbten Schninggel ausliespro-ckien: Dr. A. Bodi II,!2.',.075 Dinar, Li^dia Bodi t;,0.'^2.271 Dinar. Ivan iZZeöaiev 1,12l'».ll7.''> Dinar, Panl l^Uiick 1,5,81.!^.', Dinar. Danka Batory Dinar und Nikola Milju-« tin .'j2i>i) Dinar. Wenn die Verurteilten das l>ield nicht austningen li^^nnen. so niüsseu sie ^in !Jahr iul Arrest verbringen. das Verlöbnis der beiden l>ereits seit langen! l'elannt lvar. Und so kam es ganz von selbst, daß sich daraus stillschweigend ihre Ehc? als Tatsache entwickelte, obwohl, wie man iet.tt erfährt, die Eheschließung noch be. vorsteht. Allerdings ist sie in greifbare ??äh.' gerücit. denn ani Standesanit in .^kattowih find die beiden in folgender ?^erni „ausge-biingt": „Es N'ird zn öffentlict>en .^kenntnis gegeben. das', 1. >der OpeMlsän-ger Jan Viktor Kiepura, ledig. N'obnhaft in .^attonntz, nl. .^opernika 9. Sohn des Hausbesitzers I-ranz K'iepnra n. seiner '^ran Maria Stanisjawa. geborene '^kafnian. beide wohnhaft in .^'t)nica? 2. die unverehelichte Maria Nosn Mathilöe Eggerts?, ^'ilnidarftellerin. wohnhaft in Ber» lin—Wilmersdorf, .sfurfnrstcndamm 12ti. Tochter des Kaufniannes Panl Adr^lf ^ried-rich Einil Eggertb. n'obnhaft in IlSA, und seiner Ebefran Mathilde, geborene Herzog, tvobnhaft in Berlin. die Es?e eingehen nwllen." Das; das Aufgebot in .AUtowitz erfolgt, erklärt sich darans, daß >^?iepnro. der bekannt lich ein gebürtige'- Pole ist. seit ^eber als .^attowiti wohnhaft polizeilich genieldet ist. Die .^wttonnt,er Blätter berichteil. steht der ^ Terniin der >>ochzeit nech nicht fest, da Mar tha Eggerth nut der Besck'asfnng ihrer Papiere ans Anierika nocti Schnnerigteiten bat. .voffentli6> treffen sie bald e,,«. dann l'ann liie bochtaleittierte Sängeriii. die ae-iieiin'nitia bei W'i' 'l'i>rg ii, den A.i-si'ii^ für den Mni „Da^ itlein-e .'^Mkonzert" t>e. t tu. Erneuunngcli im 5)c»chs.-h.-sjzZn aui'.erol^^entl'-chiin Projeiwr ii an lliii versität iii ^jubljaiia !iu>r!).'!i d'.e Tozei'/^'n Dr. '^rnilz i- a d a l t>!)>! ^ !us7.'ie Dr. ,"',ng. ..V'Iuin i >. .1 u i und Dr. 7^>ig. s'v a t i .! n- uaiiiit, ferner zun: Toz.'i.teil de». us!is''.' i: Tr ^ng. ViNor !>> e r !l i ^ .iü). tn. Dcr Volaniler In verschied dorl ii! '^ü ieoende Profesjor E i ! . i> ' !- der sich besoiioer^ at-.' '^^clanii.'' b.' deulenoen '^niniei'. -g.macht tia''^.'. ?ei .' " cheni'egän^giiis siiidel ^^v.'i.a.i, aiü "--i. vnrls>ag des Ver)rlö^'lien. slin.. tu. 8!iti junge!Lel'rrer st?llen!iZ?. Iii liieii ist die ^Zahl der Al rerb'ldnngciaiisiaüen^ o.e lins lniig hnrren, vcreil-.' auf !i > i i. Stetleiiloie ''lvsoiventen ies hielleit dies^i Tage in Vc'r!an'.ni.'''.liig lib, in ii'.^lci.r ßling ons>enon>>nen ionvd.', in der - i d'gen Faitor Ii .nlsgefore.'ri '.ver'!^.'n. ".aizinen zur BLschäfci^tün.^ , »n trencn. Iii der Nesoliu^on tin^'i^' fichrt, daß dao niehriäi^ri.^.' Ä^arlen ans ein Unteri^-nlnien a.> . n Inletlektuclleu die verschici^ieiie s-.td^ojicl^e Einitiisse bre.-!'.-.! niu>.. Durch rasche Erledigung der '.'iii'^ich.^n . üi Zuerkennttng Äe^ Pensi^^nen nnd ^'e sehnng dcr leeren Posleii ^miinen liiin destens 2,X> jnn-ge ^..'ehrer nnd : uin.'ü Beschäftigung fikiden. lu. Offene Dao Neku'>rai der lianaer Uliiversitä, schreilu die ^i^ue .iiie^ Asslst.'ntenanwärterc' aiil -'-.r ßeil- Niid Eisenbahnban ans. p^ein.^u' lind bi>.' IN. ")>oveint'er ein^il'.il us.en. tll. Die Schuipoiyilinit in ^ iu'^i.ina !oir^ deilinäciisl in Anslrag ae.^ed'!, da das MiliisteriiiNi d.'n Bau de.^ v, d.i '' ljegeniiber der Techiiischeii Mi!:>'!>ch.'ie . el»! ii.>ird, geiiehinigt hat. Die '^^orailieiu,, wer-deii bei günstigenl Weiler ne<,) .-li>''?e-nonunen werden. De^- nnrd ) ^ ai? eine Million Dinar losten. lu. B,.rb!N»ung dcs Dznie-Vtscls. '?'eb^n doni .'dällserbtock der 1'-:''ie>!i.'.v.Uta.! nii: dun viochhaus. in de^- v,.u i. ist in den ietzlezi Jahren der ^.'geuaiuiie Dn tit'-Block eiitstl,nde>i, ans deni d:e nehnkilng Ing. D n t i .>:e nie:, rere vier- dil^ sech^'stöctige '^^>o!in lU!«) schäftshänser errichten tief',. wir> dieser Block abcriiiais uiu eiiiige erweit.'rt u^.'rden Ali dcr Tlir^ev!-, c^'sl.i w r>. die ?!-ir ina snr die Versick'ernii^^^cl^ai'.. . ^-tavija" ei' neu sesl o^endel li^ei-den soll Daiieben !i'i'.d die Un^eiiie lü-ug für eigene Retlnnini ein siliifii.iel'^ie-' .^vin-'-.;u bauen beginnen, "^lnschlietzcnd darün v.' denkt der .''tanün.'nii 'iali.i e^'e"'^'.!!..' iiu'n ähnlichen Van aiiffichren zn inisen. i'äch sten 7^iihr dürileil iie^l, ein ode,- zwei große l-^'>el'äiidi' in i'!?.n !!e!l'ar'r 'Iin.^.s'ln!i )e ''retleutraiu'r^ l'^^,ii'..." Dtukie-lli^loct tolN!pj.elt erjen 24. Oftober 193t.. Taö neue B?!Zc?ts Siechenhaus Ninbail dts Tchlosscs in Gonija Nadciona zn einem Heiui für Äl!cl0jch>viiche / Pcniioilat für alleinstclieude Nnhestänolcr noch oov eiin'?il Jahr Äas »ueitläufl» rci'.d di'.' Tischler, und die übrigen '.'irbeiti^ll <,e. auf dem ^^ügel obcrlialb der Mur Iic- die Bcinatsvenvnltung iii cigem'r Regie q.nde in 0)ornja Nadgonn gesehen' durchfilh-rt. Eine .ssomniission unter Führung l?at. wi-^ iti.'.i den imposanten tanm ^er Oberbanrates Ing. D o l e n c besich. uttlir erunnen. Tli-Z CMlvßmassi^, ist wohs^ligle dieser Tage c^ie Ädaptierungcn, di.' nn m>ch iiebliel'en. dagegen hnt sich sein Äns-1 Nohbau bereits sertiggi'stellt sind, und fand !(l)('n st.iv! ^ev^indcrl. '^er slol^ze wird so! alle? in bester Ordnung. Inl ^-riihjahr w^r-zialen .Zi'.x'äen zuqesiihrt. (inst A' isto-!dt'n di rechnen, das; im ^riihsahr 1838 das neue stllt,nng ano öfsenlii.l er >>and angewiesene ^ ^icchenhans nnt dem angsschlosienen Nuhc. '^.'vsonen ihren Veliensadend verbringen, j ständsen-c'nsionat seiner Bestimmung wird Tie '^^anatöoenvatlnng hat vor ^^^nici Iahr<'n ^ d<'n ^toinpler nnt «)er ang-^schlessenen Oelo-nolnie crroorben nnd werden nun darin da.? "^iechenl-aii'? nnd eii, Pensionat für allein- Freitag, den 2Z. Oktober innerlich, kam e.) ain ü. J^li l. I. spätabends in einenl (Gasthaus in Kosakj zu einer tch'.ve^ vcil Schlägeroi, in deren Verlauf der l)i^rbei völlig unbeteiligte .? slrankenhaus überführt, wo er tagsdarauf der schweren Verletzung erlag. Auf Grund verschiedener Zeugenaus-sagen wurdc a r-net der Täterschaft überwiesen. Obwohl er nach 'wie vor jede schuld in ?Wrede stellte verurteilte ihn «der Tenat zu sivbcn Jahren Kerker. sN's'l! de ))'!'!l''?s'ändler nnlcrgebra.'ht nierüen gai.',.' ^abr nnlrd? an der 'Adaptic. r:'!'a dc".- beiden ^ck)los;lralte gearb^ien nnigeioandelt. in die alie ^lüninie niün>en. Tie .^ellerrännlc nn'.rd^'ii für die '^.'lnsnalinie der ^'"Zentralh^iz-a??lage. der V.'ben'^milteloorräte nnv. her-g^ri(!':et. z-on'.de eine gros'.e .^inebe angelegt. d!.' ^!'anss'fiin>.^ ve'sck'wandcn. da der guN'.e >toni>?ler forlan nur drei ^^ianiine ent N'i'^d. ^t.n'.^'nnlanern hart ani Nan d' ,>.'7' steil iis'saslend?n ^^üqels erhielten Vc-toniii'i.'.ei'. d!' ?ve',st'.'r nnirden verbreit^'rt, NN? de!? '.inin!e'^!' ^iit sreinii'Iiches ^'lnssehen verl'il'en nnd de.! siecl'.en Insass.'i^s't und ?o'.N'e ?ns>nn!n.en zn lassen. (5?^ n^' ^ln-abl von ^^ertunkdunastürei, in den beiden ?teelivl'rlbz!:dl?s»?n b.^w. ,^u li:'selen. D^s Vor.^^ichen N'^rd durch d'? «^e?l»riksslrcnen, Z?re!minnten-lttttten aller stirckicnqlmken und drei K^no-ncns6 üsse ^c^cben wsrdeu. Tas Zeichen zum Attsliisa cn der Llch^er ,r'rd um Ll) Uhr mit Fabrikssireucn und d?n kleiusn iilrrchcnqlok-leu gck;el>?n lv?rd?n. Die Veu^lkeruiw u'ird no^f'mals ausqesordcrt, sich strikte an die bereits erteilten Mcksungen zu halten. lai?g!' silsi!''<-'r nia^ht. 7"n ^c's^loije wir^ eine b/'.:!-'' e ?ll''''ilung als P e n s i o n a t^ ^ sin- n s' e ä n l o r hergerichtet '.Verden. vv.!-'"r al'.' ncnerst''!ne VeschlagNll!k»mte GOmuggler-waren 'Anl Perron de<> Vas)nhoses in l^iornja '^lad^^ena ^onrde gcst^'rn von ^inan'.organen ein sin.gerer '.vi^inn angehalien, in dessen 'I'esi!'. M'el grös'.ere Patek verdächtigen ^^n-Uerge^'nuden nnirden. Ta der Mann n!cs?!.5 'il-est innite«? anael'en konnte, n^chnien dV' ^'inan^or^iane die Oesinung der l'eiden P''le!e ror. .Vl'an n>ir nich' wenig s-ber-'as?sit-, al? nian dar^n !N'?ge'aui ?!ück '.'ner-euae. 12 ^^^'artien ?viel''>'>rl'en '."wie 'and Tie '^'aren w'.!"'».'n '^'escl's'!7?'nahm! in der luc, 'n K'iii al!el'ei?d<'^l?ei'"ieni'!e'i f''e!'?'.d!^clN'. l'elle -^'nnner bei gn!e'- Ver-pil/l'nv 'i".- !I''erfn ilulg stel'.-en ive'den. ^.i'.dars >,'l- "'eniionat^'I.-s.isscn n-'rr'" ' '.^ >'i"vden. die d' - oller'5 schüre'.'en ^'>'''t' lli-ü'n. sür di' d'e ^nsiitn tirn in e ster ^^inie bestiunnt is'. steig"': sollte. I l il'l'v si s, s^-'u ' der - !j'! r ge '^^-in/7..'rc-- T'e "'-anai's'eiten niei>^en vi^n der ^irnni^ 'i-hn '.'iieiv a r n e t aii5 Pe( el'0vn 'negen L e 'd l ans ^^jn.bljana dnrchgesührt. n.iäh ! Tol'cl''.n verantn'or'.en. n-ich er 7 ?l?s' NN deni leinen ^ r^v'^n'-lU t'^!or!it;en!.''er o ni l' a t) de. '<"ei.'s/erichte<> in Ma ui. Achtung! Es wird darauf aufmerksam gemacht., dafi der aktuelle und interessante Portran des Leipziger Philosophen Univ. Prof. Dr. Litt heute. r - i t a g, trok der Luftschut,iibung stattfindet. Wohl richtet aber die Leitung der BolkSuniversität an die gesch. Besucher des Bortraqes die Bitte, bis spätestens 19.45, Nhr im Vortragsfaale zu erscheinen, da später der Straßenverkehr eingestellt wird. nl. Evangelisches. Sonntag, den 25. d. um 10 Nhr vormittags wird in der Christuskirche ei-ii (^)emeindegottesdienst stattfanden. Anschließend daran nur N Nhr samtnelt sich die Schuljugend zuni Kiudergottesdienst. nl. Todesfälle, Meljc ist heute kaum 21 jährig der Lehrer Franz M oh o rk o gestorben. Ferner starb gostenr in KcZa?! d'e Private Fran Johanne L e S e r im Alter von 7^ Iahren. j. p.! 'n. D'e Sonntagsruhe im l^leischergewer- bc wird, w?e bereits berichtet, komnienden Tonntag, den d. in Maribor und in jenen <^^enieindcn, d^ an die Stadt grenzen, linfgenounnen. Tie Panatsvcvwaltu'ng hat, wie dies ancl) in Ljubljana nnd anderen ijrö-s;eren T'ädten der Fall ist, die Sountiigs-riche in den Fl-s^scher- nnd Selcherläden in der Winterszeit eingeführt, um den Mei' stern nnd vor allenl dem Personal -inen vollkoninnm freien Tag in der Woche zu er-uiögl'chen, N''e i^n: sast alle t^^eiwerbeztvesste ciillweisen. Tie ?^<'völkernng mlige sich des-schon am LaniStag mit Fleisch und T^leisclzivaren sür den Lonntag eindecken. An den Fe^ertanen bleiben d'e Läden und Stände wie bicher geiinnet. In der war-?nen s^a'l''re'''<'i! wird d'e Sonn'aisruhe '.u ">>'"1,, ^n'e'a der ae^'^verbl^clien Vetätignng ein'^el''as!>en werden da sich das frische ss) lange h'''lt. m D'nar siir di? Bc^chernstrahe. T e ''^^an-ati-verwaltung bat für die Fertig-stellnna der .^nsal'rtsstras'.e znr ..Mari^iIrska l"'.n. zniit „Pohor'ki dom" den ?^etrag Ti"ar votiert. n' t?''lige l^cmcinderöte von Koniice nlit '^en' 'i!'ürg.'rnre'ster K r i ^ n i <1 an der Spitu' n'nrden ini März von der Vanatsver iualtnna ihrei- Funktion entbolien. Tageaen »".'ro-.' seitens der (5ntl'obcnen an den Vcr- waltungsgenchtshof in Cetje die Beschwerde eingebracht, der jetzt stattgegeben wurde. nl. Das Amtsblatt sÜr das Draubanat veröffentlicht in feiner Nummer 85 u. a. das Dekret über die Vereinigung der Stadt Ptuj mit der Umgebung, Aenderuugen in der Zusammensetzung einiger Gemeinden und die Ratifizierung einiger internationaler Konventionen. * Die P. T. Inserenten werden darauf mifmerksam gemacht, daß mit der Aquisition des Wandkalenders der „Maribor-ska tiskarna" erst mit heutigem Tage be. gönnen wird. ui. Der heutige Fischmarkt war sehr gut versagt. Aarboni, Goldbrassen, Branzini u. Zahnsis6)e kosteten 32, Girice 10, Cipll, Gu-vati, Augenfische, Pizz und Seenadeln 10, LigNl 18 und Asiali 24 Dinar pro Kilo. in. Die Mietzinssrage in der Arbeiterlolo-nie. Die Vertrauensmänner der Arbeiterko-lonic mr Magdalenenviertel verständigen die Interessenten dcwon, daß der Beschluß gefaLr worden ist, den Mietzins in der bisherigen Hi>he weiterhin zu en'.richten bis die Stadtgemeinde die eiugebcachte Denk-sÄ)rlft erledigt. Bon der Erledigung der Denkschrift werden die Betroffenen rechtzei tlg in Kenu'wls gesetzt werden. m. Reue Lehrer sür die tandwirtschaftlichen Fortbilimngsschule«. An der Wein- und Obstbauschule in Maribor wurde gestern der Sonderkurs füx solche Lehrer beendet, die si6) dem Unterricht an den landw'.us6)aftli-chen Fortbildungsschulen zu widmen gc>den-ken. der Kurs wurde mit Intervallen im Frühjal)r, Sommer und Herost abgehalten, um den Besuchern Golegonheit zu geben, sich nnt allen landwirtschaftlichen Arbeiten vertraut zu mach^^n. Den Schlukkurs besuchten 27 Lehrer aus allen Teilen Sloweniens und legten die Fachprüfung mit guten: Erfolg ab. Den Borsitz der Prüfungskommission führte der Abteilungsoorftand der Vanatsverwaltung Jng. P o d g o r n i k. n^. Porträtieren der Bürgermeister nach dem llmswrz. Einer alten Gepflogenheit der stadtgemeinde, wonach alle Bürgermeister von Maribor im Bilde sestgehal:in werden und sozusagen in der städtis^ien Ahnengale-rie Platz finden, folgend, wurden jetzt au6) die vier Bürgermeister der Nachkriegszeit porträtiert. Es sind dies die >Herren Viktor G r ö. a r, Dr. Josef L e s k o v a r, Doktor Franz Lipoid und der gegenwärtige erste Bürger der Draustadt Dr. Alois I n-v a n, der bekanntlich schon einmal an der Sintze der Gemeinde gestanden :st. Die Porträts wurden von den Malern T r a t n i t, o S, B u c i t und Mu 8 iö hergestellt und werden die Wände des Magistrats zieren. ni. Wiederum österreichische Flüchtlinge. Bei der hiesigen Polizei mÄ^eten sich heute zwei Oesterreicher, die, ivogen nationalsozla-listischer Popoganda verfolgt, über die Gren ze entkommen konnten. n,. Entsprungener Zuchthäusler festgenommen. Am Hauptplatz wurde gestern nach mittags von einenl Wachmann ein jüng.'rer Mann angehalten, in dem man bald den vor einiger Zeit aus dem GefangenenhauS des Kreiögerichtes in Llulilja,ul entfprunge- Baron (^Zcorl^c Rizseilbm^ de ta Äkarrcs !^^olksuniversität Ein srohgomutcr Wanderer zmiichen Vlvi.i Welten, Europa und Amerika, en i.il'iier Mitrier zw-^sch-en einst nnd setz-, i crge ')c o senb erg de la M ü r r Gastprofessor an» anierilanischen ^?isscnio)^ft l^ch.'n ^^nst'tnt ans Ncwvort, selbst wirkend inl ^^^^n:elligenzkr<-'ise um den Prüsidenttn der Un!2n .'Ii o o s e v e l t, bcleuchien Siaats'ver-dnng von der ersten Siedlung bis auf den heub gen Tag 'olgen. Tie zeitbodingt^e Nm n'ertnng de? Bcwns'.tseinS ini Teirken Aule-rikaö zunl Verstehen der wahren Sinnbilder ticsgeist aer Zn'annnenhänge von Land nnd Bolk nnd se'ner -ivechseliri'rkenden Schiclnile lief', die Nn' n w-e"d n ./kontinen t nu ziontmcnte". Tas lleue Anierila wird ii^ cht inichr nur ini Äilk^e der ttenlr.u.'..'''. Trust-.' uno dcr ^'^isenr^l''"nrcni''nlit c'ne'> i^arl Mai v^ersl.^.nden, sondern m '.''i?e>c'n!'a! len ureigener ^snltnren der Mat^a^ nnd .'l-teken, der frühen Eroberung-^sasuten der Normannen lange vor i^koUlUlbn-.'. der '.ige--nen überreichen ?>iunst nnd Folklore nnd der 5!u'annncnhänge seiner Ta'sinclage 'n t'er Folge der Gelchichlo n: t den Leben;?sorinen von hente. T!e wirtsctzasilichen ^'^'»andlungen der Union bedangen ströinende (^Zeichichle und Uinsch''chtnngcn sozialer LebenSsoriu« n: 'v^lnierika wird sich seiner Grenzen und '.'lneS geschlossenen Lebcn'^rannie.:^ l'ewns;!. Tic einst unabsehbar gedehnte Landschaft an der l^!)rcnze gegen i'tanada schlies'.t kich 'innwr bestinnn'er an dcn Staat: Anier'-la findet s^ch ini Norden geographisch nnd geopoliti-sch geschlossen. Tie Schichtungen '^n: Volksleben, Patriz ergrilndilngeil in den ?tndlen. der kleine nnd niitilere Grnndbe''i<'> der Farnx'r, sow.e die grosse ^^irl^6)aftSsührllng der Lor- ''le. di.' iiiigel^eure ^^ildnstr'alisiernng iul Sü-f'en l.es'.iinnien die'>^?odisi;ierung des RechtS-I' -enc-. d'-r I'non, sein siecht nnd Gosel). llin >7s'''> err. chl daS ainerilanische Leben e IN' sorinale >iöhe, die sich aus der Fülle dir ve'nnlerteu Tradition, au-Z Renaissance ! n" -.^ '>'nnan:Sn'us erscheinungSschwanger bcr r:-l!)et-> Ntop'en, geboren aus dem zehn-tssronnnen Erlösungsglauben eines T-Ho-iiia' Moru^', Macchiavelli. Äomensk» sder iogar eine. Berufung nach Anierika ablehnen inns^tc) iverden bier sas;bare Wirklichkeit, die streng sestaelegt ist in der 1. amerikanischen lton.stilntiyn. Uni 1820 formen Washington, ><^^ainilton un.d Icfserson Ameriket in ein festes, wolUgegründetes SwatSgefü^ge. Die so-.?ialen Illnscl/chtuugen klären sich nach dem Sezessionskriege zur festen Einheit, die w'rt ichaftl'che Wandlnng vonl Schuldner- zum Glänbigerstand bed'ngt das iniperiale Be-wus^tsein des Sternenbmrners der Union. Tic Sorge nnl Anierikas Integrität in jeder 5!ukunst bestimnlt seine Stellungnahme inl Weltkrieg. So ist auch seine sich aus den Folgen der Neberproduktion ergebende !krc-ditinflatlon eine >i?r'se seiner inneren wirt-scl^astlicben nnd sozialen S-trnktur: und die politischen Betvegungen (Präsidentenwahlen) um V!acht und Geltung nur so zu werten. Roosevelt, Wilson, Hoover, Roofevelt sind Repräsentanten amerikanischer WrtschaftS-grUppen. ?lmerikas einstige GastvAliker (Iren, Teu!-sche, Tfchechoslowaten, Polen, Jugoslawen, Italiener. Rumänen) begrün!den ihre nationalen Mindecheitsrechtssorderungen in den Grenzen d. Prnzipien amerikanischen Staats lebens; immer mehr bewähren sich ihre lebensstarken Exponenten auf polibifch wi-chti-gen Posten (l^icago, Newyork ui'w.). Durch ihren wachsenden Einfluß auf die Reg:e-rungsmaßnahmen wird auch Amerikas Verhältnis zu den Fragenkomplexen des Donan beckens eindringlich mitbestimmt. Aufri6iti.ger und ftarker Beifall dankte dem geehrten Gaste, der auch mit Maribor durch die Fan^iSlie v. Gödel-Lannoy verbunden ist und durch den Fürsten Sulkolwskt, eingeführt wurde. Baron Rosenberg ist ein ausgezeichneter Kenner unseres Volkslebens, seiner Sprac^'e und Geschichte sowie seines staatlichen und soz'ialen Lebens: die Volksuniversität wird ihn stets herzlich als Bor-traaenden begrüßen. ^lexanäer t( Q p r i v c. Samstaq, I4 Oftover l93K. ..MarWorer Nummer neu ISjährigen, mehrfachen Eiirbrecher und Dieb JÖs^ ZakrajSek erkeirnen konnte. ZakrajSek, der aus Ravnik bei 3?ake? stammt, verübte indessen noch einen weiteren Einbruch. m. Wie aljährlich veranstaltet „Puwi?" auch h«uer zwei Autocarfahrten nach Graz zwecks Besuches und Pflege der l^räber. Die erste ^hr findet statt am Donnerstag, 29. d. M. (Abfahrt von Mari bor um 14 Uhr. Abfahrt von Graz um 23 Uhr), die Zweite Fahrt am S a m s t a g, den d. M. (Abfahrt von Maribor um 5^8 Uhr. Abfahrt von Graz um Uhr). Fahrpreis Din M.—. Anmeldimgen bei „Putnik". ni. Bei der Arbeit einen Finger verloren. Denl in den Staatsbahnwerkstätten bedien-stctcn Hilfsarbeiter Rudol sU r l e p fiel ein scheueres Stück Eisen auf die rechte Hand, woboi ihm der Mittelfi-nger ^llig zerfleischt wurde. m. Schlägerei in der Gchottergrube. Gestern nachmittags kam es in der stadtischen Schottcrgrube zu emer tätlichen Abrechnung unter mehreren bort besckMigtcn .HiÜfsarbei tern, wobei der 45jährige Jakob (Zeiger mehrere Rippenbrüc^ unid eine schüre Kopfverletzung davontrug. ^ Gasthaus Bchilauer, Radvanje. Sonntag Pogantzenschmaus. 112M m. Wer kennt ihn? Eine Gendarmeriepatrouille hielt gestern auf der Gemeindestraße in Hrastje unweit von LimbuS einen s^hr schlecht enen die Nam<'n Anten Prosin und Karl Kupfer vermerkt sind, wobei die Ortsbezeichnutig Spielfeld 97 beigefügt ist. Der Mann wurde einstweilen in Haft genomnmi. * GaftlMs Tlchtig. S^ zu bttuneir und in kürzester Zeit stand das Mnzc lv^e^ Höst lichterloh in Flanimen. Die Ort^feuer-wehr von .<^otinsa vas versuchte zwar n,it größter Anstrengung, die Gef,ncn, doch breitete sich das Feuer iminer inehr aus und griff schließl-'ch auch auf di<' ^bZeltc der Nachbarsleute Jakob und Iosefine N e g l i v über. Indessen wurde von der '')^ahu- vevivallung auch die Mariborer Freiwillige Feuerwehr alarniiert, die bald zur Stelle war und deni entfesselten Element energisch zu ^'eibc rück.'e. >Ulrz darcinf hatten 'ich am Vrandplat; auch d e Feuerioehren von Bo-hova und Pobre/je eingefunden, die sich mit vereinten Kräften an der Löschaktion beteiligten. Wäln'end die Wohnhäuser der beiden V<''siher ^'^um Teil gerettet werden konnten, wnrdcn die Stallungen wie überhaupt alle Wirtschastsobickte ein 'lianl' der Flamnten. Der Schladen gel?t weit über 100.000 D'irir, ersch^upl-rollen. p. Wochenbereitschast der Freiwilligen Feuerwehr. Von Sonntag, den d. bis zum 1. November versieht die e^st-.' Rolle des ersten Zuges mit Brandmeister Stefan MoL nik, Rottführer .'^ns Merc mit dn Mannschaft Anton Kuhar, Andreas Pfeifer, Alois Dokl, Franz BrunÄL und Alois Zamuda die Feuerb'.'reitschaft, während Cs)aufrcur Ludwig Ivanusa, Ro-ttführer ^oses ^.iwetec sowie Vilko Kilc und Ferd. 7.li!er von der Mannschaft den Rettungsdienst übernehmen. ^ Lekje Lustangriff auf Eelje Zur bevorstehenden Lustschutziibung. Lttftschut,, heißt heute eine d^r wichtigsten Zeitforderun-gen, Luftschutz als Volto- und Selbstschutz. Die moderne ^kriegssührnng kennt keine Zivilbevölkerunsi mehr, sagte schon Marschall Foch. Sprengbomben, Brandbomben rnrd Gi.v?-bomben bedrohen uns M'^nschen, bedrohen Männer und Frauen, blinder und l'lkeise, wenn wir angegriffen iv^.'rden. Wir niüsseu uns vor diesen Gesahren auZ der Luft schützen. Darum also mus; auch der pc.ssive Zi-vll-'Lnftschnk nach besten i,Näften organisiert nnd ausgebaut werden. Die Arbeit der Behörden allein aber genügt >da nicht. Jeder ein.^elne mus; tatkräftig mittun. Aus dieseur Grunde werden in allen gr?s;eren Städten unseres Staatsgebietes Luftschutzübungen bagehalten. Diese Unbnnaen zeigen von der wachsenden Erkenntnis der Notwen digkeit, vor?ln.grifs aus der Lnst zu s6>nt-zen. Auch unsere Stadt hat in dieien Tagen, längstens al^'r bis zum 30. Oktober, ihren Luft- nnd Gasangriff.^u envarten. Diesnial wird er ganz überraschend kominen, nicht mehr so wie inr Vorjahre geqen vorherige Ankündigung. Plötzlich wird Celse von drei Militärflug,zeugen überrascht, angegriffen und mit Bomben belogt werden. Beachtet daher die Luftschutzisignalel (Siebe N'eiter ^niten). —h. P. c. Evangelischer Gottesdienst. Sonntag, den 25. Oktober, findet der Gemeindegottes-dienst um 10 Uhr, der Kindcrgottesdienst be reits vorher um 0 Uhr in der Christuskirche statt. c. Gememdewahlen. Im Bezirk Celje finden am 25. Oktober in neun Gemeinden Wahlen sta-tt. Es sind die Gemeinden Bras-lovLe, Gonrrlsko, GriZe, Kalobse, Sv. Peter im Samltal, Z?o>fja was, Teharje, Bojnik und Z!alee. In jeder Gemeinde liegen zwei Listen auf. Der Wahlkampf nimint bereits heftige Formen an. In Teharje hat am Montag Minifter Dr. Krek eine große Wahl rede gehalten. e. Die Bezirkslehrer-Bersammlung am letzten SamÄag war gut besucht. l?s tvaren 175 Lehrkräfte zugegen. Zum Verfitzenden des Verwaltungsausschusses wurde Herr Franz R oLehrer in Cel-je, gewählt. c. Den Brandwunden erlegen. Das einjährige Söhnchen Jakob oes Taglöhners S o la r i k aus Kameno bei Zt. Jurii hat am Sonntag einen Topf mit kochenden: Wasser umgestoßen, so daß sich das heiße Wasser über Gesicht, Brust und Arme des Kindes ergoß. Der Knabe erlitt schwere Brandwunden aller drei Grade und inußte in das Krankenhaus nach Celje üSerßührt loerd^'n, wo er in der ^^iacht znni Dienstasi nnier fürchterlichen Qualen s^'inen Wunden ' erlag. c Geriicht. In Eelje hat sich das Gerücht verbreitet, dasz inr Bezirk Celje die Poliomyelitis herrsche, worunter nian eine Entzündung dec grauen Vordcriauien des Rük-kenmarks versteht. Es gibc zwei Formen von Poliomyelitis, die akute und die chronische. Die atrophische akute Spinalläymnng, die hier in Eelje herrschen soll, ist eine selir seltene !»tranlheit, mjt schlasser Lühmun^., der Ertreniitäten verbunden, die sich völlig odec teilweise zurückbilden kann. Wir haben ans Grund der Genichte bei den n?iN'?geblichen Stellen nachgefragt und erfahren, daß weit und breit nocki kein einziger Fall von Poliomyelitis aufgetreten sei. Das Gerücht ent beyrt also jedweder Grnndlag.'. c. Was tust Du bei Fliegeralarm? Wie genle!d<'t, wird dieser Tage uns frio^lieben-den Bürgern ein „Luftangriff'^ zuteil wer^ den. Wie wird >das sein? Was haben wir da bei zu niachen? Vor allenl eineo: Sobald das Zeichen „Z^liegergefahr" (Lünten alle? Llirchenglocken nnd Heulen dcr Fabritssi^ renen) einsetzt, sofort in den nächsten .'^>uus-flur eilen! Durch das Abwerfen der Bomben könnte man senst leicht zil Schaden koni nleu. Alle Geschäfte nlnssen sofort geschlossen und bei den Auslagen die Rollbanken herabgelassen werden. In den ^Löhnungen müs-s<'n alle Fenster nnd Türen geschlossen N'er-iden. Nieniand darf an? offenen Fenster oder auf deni Balkon venr?eilen. Auch in den Haustoren darf niemand stehen. Die Tore müssen wohl geschlossen werden, dürfen abe'' nicht versperrt, sein. Erfolgt der Luftangriff bei Nacht, dann ertönt obendrein das Zeichen „Lichter auslöschen!" (.s'^-eulen aller Sirenen in kurzen Intervallen und Läuten der .Aeinen Glecke in der Marienkirche und Iosefikirche). In diesen? Augenblick haben al le Lichter ausgielöscht zu sein. Fenster, hinter denen Licht brennen bleibt, müssen so verhängt sein, daß kein Lichtstrahl ins ^reie dringt. Der gesamte Verkebr hat stisszuslelien. Ten Alwrdnungen der Behörden und ibrer Organe ist unbedingt svolge zu leisten. Wei:n idie Flieger bereits gesichtet werden, setzt der „Alarm" ein ^Pfeifen der Sirenen, .s-,äm. mern der Kirchenglocken, drei stanonenschüs se). Zn'^ischen dsn Zeichen „Fliegergesahr" nnd „Alarm" liegt eine Zeitsvanne von ungefähr einer halben Stnnde. Ist die Gefahr vorbei, dann lÄnten alle großen Glocken. e. Stierköruiq. Das Kören von Zuchtstie-ren für das Stadtgebiet Eel>je findet Donnerstag, den 29. Oktober, mit Beginn um K Uhr morgens auf dem Viehmarktplat^e beim Gasthof „Zur grünen Wiese" statt. Wli^ machen nachdrücklich darauf au^nerksam, daß alle über 15 Monate alten Tiere vorgeführt werden müssen, da die Benutzung nicht an-gekorter Stiere zur Zucht mit empsmdlichen Geldstrafen bedrccht ift. Es empfiehlt sich, daß die Züchter auch ihre Stiere unter 15 Monaten mit-bringen. Näheres auf dem Schwarzen Brett in der Stadthauptmairn-fckxlst. c. Vor dem Richter. Das Kreisgericht Celje verurteilte den 20 Iabre alten Arbeiter ?^'^nz Gracer aus Liboje wegen fortgesetzter Diebstähle und Schwindeleien zn 2 Iahren ^^erker unid 3 Iahren Ehrverlust. c. Kino Union. Freitag und Samstag: „Mein ruft nach Dir" mit Jan Kiepn-ra, Martha Eggerth, Ptiul Keinp, Panl Hör biger und Theo Lingen in den Hauptrollen. Tönende Wochenschau. c. Kino Metropol. Freitag und Samstag: „Die lustige Witwe" init Mmirice Ehevalier und Jeanette Mac Dona1.d. ll^satse Repertoiee: Freiing, 23. Oktv.ber: Geschlofien. Zsmstag, 21. Oktober unl 20 Uhr: „Der tteunerprimas". «vftauMhrmiq. SrW-mmg der Mußffaison. Sonntag, Ä'». OktiTber um 15 '.chr: „Die erste Legion"__1w 20 Iwr: „Der gennerprimlZs". Tvnntag, ^'5. Ottot^^r uni 15 Uijr: „Die erste Legion". U,n F» U-Hr „Aerqern»^ im S». ;^»ori«>Swi«. Bmg-Tontino, Letzter Tag Freit^ „3>^eognito" nrit fröhlich und 5^>airsi Aiotecl ill den >)a.uptrollen. Ein llfa-Filni, i-n dein das erstemal .Hansi zinoteck :n ^ineni Lttlstspiel auftritt nrit de.nl charu.dhafter Liebensmür-dil^^'t. Der sympatlhische Gustav Frl.^lirl, und das zarte „Seelcheii" Hansi Lwoteck sind der Mittelpunkt dieser lustigen, fast gan^ aius deni Leben gegrififetlen K'oniödie. — '.»ßn? SalN','tag beginnt jedoch das große VM-.'sttkck „Schwarz,tmldmädel". Eiii Filmichlperette anc' dem schen Stndentenleben mit Wal'.cv Jansen, Hans Söhnler nnd Maria Bellin.; ist ein erstklassiges Erlelmis für jnng und al?.__ In '<'orbcreitnng einer der gröszien und schön^sten F'lnie dieses M>re^ö: die Ufa-Großoperelte „Vettelstudent", Millockers Meisterwerk iii eirieni großen FiimlchZag.'.r. von dein man spricht, daß es die Operelie be'^ weiteul übertrifft. Sain.'lali nm 1-l niid Sonntag NM halb II Ulir be^ stark er inäßigten Preisen die großael'ge AnMat l tnngsoperette „itiebessa^on" nur den, be-' rühntten ^Knndsnn'ksänger Bing Gro'>bn imd ! der eiltzückenden Marion Dav!es in den ^ 5>ciNlptrotten, die für ihr Mitwicten in die ! senk Filni die ^liirsenMge von Doiiar ! bekommell haben. ! llnion-Tonkino. Freitag znm let'ten Mal der b^'te Jan ^iiepura-^iln? „i^pernring". (Im Sonnenschein). Dioscr neueste L^ievnra-I Filnl der Wienerprodnttion bat neben seinen? ! bezaubernden Gesung^» c^jue heitere nnd sehr ! netto Liebe'^h.-lndl'.ln'.i. ,^n d.'n weiu'rv'n i'^iolten Fri-edl Eze^vi. Theo Li??gen. Lnlli v. Hohenberg. — In Vorbereitnilg w eder eii? Wie??er Spitzenfilm „Die weiß? ^-rau des Maharadscha". Die lnniriöse Welt der '^?iviera. der Tresfpnntt dlei? Halen. Man darf gespannt > in, wer den Nutzen dieser Verfiigung bad'n ?oird, die Sauberleit der Bi'lrger von '^^'gr^ia oder der Stadkjäckel. ..Maribo^er Zeitung* Numnier » Eamstag, den 24. Ottober ISA.. Abwertungsprofit der BalkanlSnber Teilweise Konsolidierulisi der Staatsschulden durch die Devalvation Nest- und Mitteleuropas ltci. s)ulk^n^iltalen !6t äui^Lk äie >^d-»'ertunL Uk^r QvIcldlackvvüllrunLen ein eb(.!N>c) ul,>.'7xv.'i7^Lte^j >vie xvillkL'Mmel^ez (le.'Zclienlc in ^en Scliol^ ^cc-lallLN. ^U8 äie slsuli(1e uuLli tiat kein 5ucZc)8teuro-püi^c^tie.'; ctie ^/^kwertune^epiäe- ,nie« mitj?erii^lc!»t. Die I?illl1un!^ cler x^ie-clii''e!ien Druciime uii piunä Lterlin? ^val iecÜLlicli inloi^^e cle8 ^^bsiünx^ens 6er >V'ecIi'i!L!dl>8l8 vom Acll>vLi?er I^ranken ntttvven,^!^ z;evvarcleii. I^ie^ek; Lekarren ^>.uf clei' diLllLii^'en komUe au8 tleiit l^runäe e!u?e8clilti?en xveröen. ^veil clei- IZuikuituuljenimnäei nur in Asrin^em l^iulciNA niit clen dla'.mtabvve7tlin?5län-6ern vt.'riloe!lten i^it unci äsi^i^ulvixe 62^ .V!inti8 llii ^U8^ltkelt für clei^ aus^värtiLen !5efn>Iäei'äieii!-'t niclU äurcli I'indulZen im ^uiiäei.'iverkelir mit äeii /^dvx^ortun?8-''Utl'.lLii >vi^'iier uu^LeLÜLlisn ^vlrä. k^acli eiiiei' I^niidereLltNUliz? cllirfte äer < r e-XV ! II n. Uen Sü6c)8teurc>p^ ^U8 der 71e-v^ilvutinn (^e>! k'r!iu:?ö8i8eli?n f''run'^, i^e8 !>cI>vvej/Lr t'ruulien, c!e8 Ni'>UuncIj?ulc!en iiiiä t^er it:^ileni8c!^en I^ire ?i<:ken kann, lllu eiiilü^iid k:8 eln6reiviert?I VI:Iicir6eii I'rulie^ (jer neuen paritiit vernn^cklAkt xvercjeu. Jugoslawien iiu ^'V^ür/ !W lnit äen ir!in?ö8l8Llien liiiutt^ern eine Vereinkaruni^ über ein üiei>äI,ritZ »n luu-feucie.'; .'^^orutoriuin !ld^e8c!^Ic)88en. diesen Xeitrüum >vurclen NlU' IV"/» 6er )t1ict^en W !^is)^ent 6u^e??en in d'orm einer l^nleille ak^elütirt, 6!e 5°'-' ^in->en lr^l^t unä in ^5 .wiiren «etilLlt xveräen .''Oll. (iIüubiKer, clie 6ie8e X:zn8oi!c!ierunL8 uuieü^e nic^it annelinien xvn'.iteli. erliiel-icn (Iliiür Al'>LrröiNc^r. Lpüter xvurde 3ue!i nüt äen itdrixen .^uslÄnäZÄnwikebesit-/.ern äcL8 Fieiclie Arrangement setronen. lin I1erd8t IM fanäen in s'ari^ Verkanä lunLen üker die >veitere I^eLelunL statt, die ^ielt b!8 in äu8 iauienäe ^alir Iiinzia- tien und cl^lm /:u einem I?e- 8ultut tiilirten. Von cler Le8aniten ^t2ut88c!>uld ential-ien f.'l.'it Milliarden Oin^r uu. I^ranc8» ^cliulden, die sicli nunmeli,- uni etxva ein Drittel verrins^erten. Lulesrlen nalin! UNI i. /^pril IYZ2 eine l^^nsckrun-kuns 8eine8 ^in8endien8te8 vnr. indem es »in daL Nalbjalir Ki8 :?um .W. i^eptember nur mekr 50''/" der fälli5?en ?eträ!?e tranz 'ferierte. Im darltukkolLenden llalbjakr dl8 1. ^i^ril 1933 ^vurden dann ?sr nur 25°/» xele!8tet. Im ^ai 193-^ dann kin 8ick!ic!i der Vorkriek?8anleilien eine Ver-eindarunL Z^ustande, die fi!r die nücli8ten 7>vel ^alire eine 's'ran5f^risruns von der ur5priln.L;lieIi veremdarten Ze dinAun.?88ät^e vc)r8ali. .Xils Iii8 14. ^ux. lyZ-j au8?e!?edenen »8Lriii8.< i.ber dis nickt tran8ferierten Kupon^^nteile, die in I.exva liinterleLt waren. 8oIIten xlsxen 10 I^rnxent in Valuta adse!c)8t werden, ^der 8elwn iin Mv'ember de88elben .lalire? nuiljte die f^inan^verwaltun?^ 8icli aulZer-8iande ?ur Lrfüllun^ die8e8 1'ran8fer8 erklären und sciilvk im ^i)lil 1935 mit den llilüukixervLrdänden in 1'ari8 und I^»nd0n ein Abkommen, wv»naeli nur 15 I'rn^ent der ^in^en in Devisen tran^ke-riert und xveitere 17^/L°/o in ke8perrten I.ewa kei der k^atinnaltianlv Iiinterle-I ^en >;ind. Im des laufenden ^alires wurde die ):u tran8ferierende t^^uote auf 21'/2"/., erliöllt, wälirend II''/« auf einen» dweliierten Konto liei der l^'aiionallz^tnk ^iur endLiiltiLen I^eseluiii^^ verbleiben. Durcli die ^bwertuns liat 8ieli die bul-t;ari8elie !^taat88Llnild in iran^öi.ii.Lbvu t^raned; tini rund eine lialke i^lilliarde I^e-W!.^ und die I^eliuld in ^eliwei/.er f'rankeu um jV^illionen I^ewa verrini^ort. I^ttmsnlen bat in! Olitober 193? flir ^eine au8ländi-8cben Vor, und k^acliliriet?88eliulden ^ab !un88-. be^icIiunL8wei8e 'sransfererleieb terunxen in ^n.^prucb Lenoinnien. ^n-lanLS 1933 wurde dem Staat xunäcli8t eine provi8ori8eIie Ltundun? der l'ilLUnz di8 31. 1935 Zugestanden. Iln .luli 1934 wurde dann in k^ari8 eins dreijäkri-Le Vereinbarung abse8cbIo88en. wonacli für die VorIiriet;88Lbulden und unifizierten I?enten d. /in8endien8t tür 1934 mit 25"/-. für 193Z mit 35 und für 1935 mit 42 Prozent der vertras8mälZiLen ^in^en er-folgen, xväbrend die 1'ilku-i6 in die8er ^eit au88e8et?t bleiben 80llte. .^ber sebon im Olitober 1935 wurde der "I'ransfer wieder 8U8l?endiert. da e8 der rumäni-sctien I^esierunL an Devi8LN NtanLelte. Der nocb niclit bez-ablte I^e8t von 75°» de8 Lc)upon8 vom 1. Oktober 1933 der 4'/L°/oix^en unisi7.ierten rumani8cben ^n-leike 1913 wurde auf (irund eines pari-ser >^bkommen5 in den 4'/2»/0iAö rumäni-LLiie Kon8olidierunk8anlejlie 1934 umse» tau8cbt. Wo der ^in8endien8t in ein Llea' rinL oder in ein Warenlieferun88ad1com-men abxe/.wei^^t wurde, konnte er xum leit aucb ejn.?Slia1ten werden. .Xn80n8ten aber rubt er Lröktentei!8 und die Litua-tion I?umänien8 i8t in die8Lr Nin8ie1lt scbon melir als Kriti8cb kexvorden. I^u-mänien8 !!>taat88cbuld belief 8ick Lnde 1935 auf in8^'e8amt 14(1 IVlilliarden I^ei, davon waren nicbt weniger ai8 114.4 ^ll liarden au^wärtixe Zcbulden. Der durcl, die ^bwertunx des I^ranc, k^ranken und dlollandx^ulden betroffene Leliuldenbloek wird dabei mit 2.27 IVlil-li5.rdLN fran?ö8i8clie I^ranc8 an.?eLeben, wo.?u nocli 47K.8f? Millionen l.ire alter I^aritä! iconunen. I?mänien8 .^bwertun^8-5;ewinn wird »olcl'.erart reclit beträcbt->tcll sein. (Zrleckenlsnä bat eine l^eduktion seines ^eimldendien-stes iln Linvernebmen mit den Oiäubi-kern 8cbon im .lalire 1932 vorgenommen. Danaeli leistete es 3t)"/l» des ^insensolls als ^alilunL für 1932 und für das nÄebsts I''jnan?ia1ir auf Urund einer neuen Ver-einbarunL 27'/--°/". 1934-35 waren es 35"/o. ^ucb für 1935-36 bot die I^eZierunL eine ^leieb liolie 1'ransferieruns an, was die Qläubigerverbändö jedoeb als unxure!» cbend ablebnten und 50^/" forderten. Lrst vor kuivem i8t eine ^inixunZ ^ustandege kommen, bei der der Standpunkt der /-^liiener I^esierung siezte. Die Le8amte Ltaatsselndd (trieben- lands belauft sicb auf 46.479 lV^illionen Oolddracbmen, davon 25.5,91 j^illionen (okne Kriee88cliulden) in I'renidw^ibrun gen. ^twa ein Drittel fallt nun unter die >^bwertung. den anLefübrten istaat8seliulden ge seilen »icb in allen I^Lindern n.'teb H a n-d e 1 8- und private Nnan/.verpflicli tunxen in den abgewerteten /^usland^-wälirungen, wodureli ^ieli c'-l^r (Gewinn Südo^teuropas entsprecliend vergrößert. Börsenberichte I^ i u b I j a n a. 22. d. D e v i s e n. verlin 1743.03—1756.91, ^üric'.i 996.45— 1003.5?. l^ondon 211.76—213^2. diexv-vork 4306—4342.32. ?aris 201.65) -203.82 I^rag 153.44—154.54. I'riest 227.70 -230.7^: österr. Sebillln^ (I^rivatelearing) 5.63. engl. s»fund 242.50. deutselie Liea-ringRcliecks 14.54. Z! a g r e b. 22. d. 8 t a a t s w e r t e. zVö'^/o Kriegsscbaden 372—373. per Oktober 370—0. per Dezember 36?--0, 4"" ^grar 48.50—0. 6?6 kegluli 6', -69, 6"/» dalmatiniscke ^grar 64.50—65. 7°/« Investitionsanleibe 81.0. 7°/- Stabilisations anleilie 80-0. 7°/- I1vpotliekarbanln sltsr kroun«! »lÜ7 'ieicl eili tspierer iVlÄna. d'^rtaxiiuii!« siej ^t-i- Kurdinul lul?» und sclilu;^ '.lim ver-lruulicll ^liij die ::>LliuItLl' in dem i^lücliliLlien Ije^vukit^eitt. cnälicii mit diesein Iiuiteii Kops iertig LLv ori^ei, Leiil. mit dem !!»- uliöl' I)edeickt. dilti >vlttde^ b!elk?;t vvLttu der t^^nue iiic^iit ^vur.' !^ie werde ieti dui-i vergessen. I>->rsuk Ixlinn^ü t:mincn?. .'.icU verlas.'.en!« ! i^iill liier, d'/^rtu^nun. lücr iliiln Ilir üureii lic'-i^ei! s'reund >vi<.(ier. lnlii der Kurdiiiul! lnit Linein I^üeiivln fort und reiLltte itlm den liegen /.uruek. Dsrsuf vvlindtv er sicli um ttn>.I rief iuut: »Kocliefnrt!« !n> LleicliL» >^u^enbliLl< trat dür I^itter, der xvulirsLlieinIicli vor der l'ür ^e^varlet listte, ein. »li^nLlielort,« sa^te der Kardinal, »Lie .'it.lien lüer Herrn d'^^rtaLnan, de^, icl» in den Krci^ ni^liier l^rennde il^uktien'^nimen Iiu.be. t^murmeii Sie sieii. nieine ilerren und füliren !^ie 8icli Vtirniinitig uns. >vcnn lluwn ilir Kcisif Ili.b ist. «in gstAIIg? »I^czci'.efort und d'^^rtasnan küäten sieli xe-I »VVa^ LefälliL?« frsirte da der »lenLeitik auf die Wuneen aber uui gerade! und öfknete die 1 ür. niit den äuliersten I^ippenZpit.'.en. /.ber der^ Kardinal >var ja leider da und I^eobaelitete Sie genau. llieicll^eiüg verlietieu sie da- Ammer. t^leiLll vnr der I'iir sagte l^veiiollirt unver-uiittelt: '>X^ir treffen uns üfläter, nielit ^valir?« Kardinal 1)ie beiden Männer reieliten einander lä-elielnd die Hand und verbeugte.n ^ieli vcir dem Kardinal. -»Wir ilNLeu sclion un. etvvaL ungednldig /u xverden.« meinte ^tiivs, der draiilZen ge^var-tet l,atte. »Kun. Iiier bin ieli ja. ineiae k'reunde!« '»^Vaiin und ^v<> es llineii sialZt.« entgegnete ü'^rtaLnan, »niclit nur frei, nein, »leru-u.^rtai^luin. ^ ükerliänkt mit l^nnstbe^veiseii./ 'I^di ^'ird sieli i.ebnn nocli eins llelöLen-^ -ür^älilel Lrziälilel« liLit tiliden.« meinte 1gk vom 8eli»fott errettet / Oer I^oilfilm ats ?ovtLU3 eeset^ll- cken öestimmunsen über äen veredsu vereinkeitliclit und auk mscZerne (Zrunä-wsen Le8tellt ^eräen. Oer Lntvurk clürt te in einigen Monaten ävm Pai-Iament 2ur öe8ckwlZfa88une vc>reele?t verckev. X (ZfoSe LIsen«rrUeIvnin»«l> nack 6vr l'sekeedoslvH^sIlvi. In cken letzten ten wird ein rasckes ^nv/ac!i8en 6er ju-xosia^visclien Li8ener?Uefe5uneen nack 6er 1'8c:kecb<)8lowskel beoogcbtet. Die praser Lerx-'unä tiütten^erliSLese!!-«ekakt kat nun mit ^uxoslawisn jvt?t ei-nen srölZeren ^bseklulZ auf lli8ener^1i».'-ferunLLN Letatixt. Vor allem virc! c!s5 Lrz? ÄU8 I^judija (prijeäor) in Loznien bo ^oeen >vercZon. Ls ist äamit reclinen, im näck8ten ^al^r ä. Lisener^auskulir die Vvrkrisenböke erreiclit !iaben wirä. X frvZo ^ivr» un6 (ZoitiiLelsuslullr nsek Lnslsn6. Oa (ZroLbritannien 6ie Llnkubr von ^iern unä OekWee! (Irut-kükner) >viear es denn auf der Frauenvcr-sammlung? Wer hat gesprochen?" — Alle, bis auf die Rodnerin. Die ist nicht zu Worte gekommen." Der Rat. „Ich möchte w'eder Gesangsunterricht nehmen. Raten Sie mir, wo ich hingehen soll!" — „In die Wüste!" Schlechte Oualifitation. „Vati, kann ein Hmid, der einmal eine Wurst gestohlen hat, auch Poli>zeihund >v?r' den?" Sie und er. Ne: „Was man dir sagt, geht zu einem Dliro herein und zum airdoren hinaus!" Er: „Und was nlau dir sagt, geht zu beid.'n Os)reil herein und zu?n Munde hinaus!" Unversöhnlich. „Mo "^-rairz s)at die kleine Gerda eut-liilnt und sie geheiratet, .^lat denn ihre Mut^ ter dein jungen Pmr oerziolien?" „Nein. Sie wohnt bei «den jungen Leuten." Der englischer Pobizei ist es dieser Tage l gelungen, einen Raubmord in d-er Orlschast Shephards Bush I'ei London nlit Oilfe ciner Zufallsaufnahme, die ein Ztraßenphotogr^i^h ^ gemacht hatte, innerhall, wcnllichster Tile verlassen und es schien ih.i.?n sehr peinlich zu sein, daß man sie dabei betroffen hatte. Zunächst machte sich der tegraph hieri'lber keine (V^danken. hielt er doch irgendein .'Zartes Geheiiiliiis fi'ir de Ursache der auffälligen Menschenschen deo Pärchens. Als jodoch ani nächsten Morgen an sämtlichen Plakatsänlen ein Polizeilicher Aufruf erschien, der eine B<'lol^nung '.lon hundert Pfund für die Aufklännui c'nes tags -ulior in dem nämlichen Hause an einer alten Dame begangenen Ranbni»rde>5 i,: Aussicht stellte, sah der junge K^ameraniann die Angelegenheit mit ganz anderen Augen an. C^r entwickelte so schnell wie nivglich den ain Vortag anfgenomnienen ^telltc der Polizei hnndert 5kopien davon zur fügmig. Tiefe entsandte daraufhin ein gan' zes.Heer von Detektiven in d'e Schluvf^oin-kel der Londoner Unterwelt, wo an .'>>and der Photos das verdächtige Paar Iloch in dcrse^en Nacht ausgeforscht nud verhaftet werden konnte. Als man dem ?)!ann ^^en verhängnisvollen Mmstr<'lfen, anf denr er mit seiner Begleiterin in aller Dentlichkeit zu erkennen war. vorhielt, brach er zusammen und gestand die Mordtat ein. Dcr P'??ot0'graph aber erhielt die hnndert Püind. 8sin ^obsn King SN slnvm ttss?... Die Geschichte der Kviminalistrk verzeichnet zahlreiche weitere ^-älle, in denen das unbestechliche Objektiv über Leben und Tod entschied. Um die Jahrhundert?n>ende wnrde in einem kleinen Ort in Westfalen die Leiche cirres jungen Mädchens aufgefunden. Als ein ziAe Spur des Mörders entdeckte man an den Kleidern der Toten ein knrzes, weißes Haar, das offenbar ans den: Bart eines alten Mannes stannnte. Daraufhin richtete sich der Verdacht auf einen graubärtigeu, übel beleumundeten Mann, der sofort in UntersuchungAhaft genonrmen nnirde. Das an der Leickie vorgefundene .Haar aus dem Bart des Gefangenen wurde an das gerichtsmedizinische Institut in Berlin geschickt. Dort wurde jedoch auf Grund einer mikroPhoto graphschen Aufnahme festgestellt, das; Äas bei der Ermordeten entdeckte .Haar in Wirklichkeit von einem alten, gelben, stark ergrauten — Hund stammte, dessen Haar noch ninlals geftuht oder geschoren worden war. Der Unglückliche, dessen Leben bn-h-stäblich an einem Haar gehangen hatte, wurde daraufhin freigelaffcn und kurze Zeit später an seiner Stelle der Besitzer des Hundes, auf den die Beschreibung der Sachverständigen patzte, nach erfolgtem Geständnis als der wäre Mörder dem Schafott überliefert. klns Ksm«» rLekt ikksn ttorm In Luzern kaufte eines Tages ein junger Student in einem Trödella-den eine alte, abgenützte Kamera. Zu Hause entdeckte er i>arin zu seiner Uoberraschung einen bereits belichteten Rollfilm. Dieser lies; nach seiner Entwicklung unter anderen: das Bild eines schonen jungen Madchens vor einer Almhütte erkennen. Der Student veröffentlichte diese Aufnahnle in einer alpinen Zeitschrift, erhielt jedoch bald darauf durch die Schvift-leitimg des Blattes das Schreiben cines Gastwirtes, worin dieser gegen die Veröffentlichung des Bildes, das feine ihni erst vor wenigen Jahren angetraute Frau darstellte, Einspruch erhob. Der Stu^nt ging der ^che iveiter nach ulnd entdeckte dabei auf der Rilcksei-te des P'l>otoapparatLs den Namen Patterson. Schliehllich stellte sich her- aus, das; die Gastwirtsfrau vor vier Iah'.vn, als Mädchen noch, ein.'r Schweizer Almhütte beschäst'gt war. l5inec. Tages kani dort ein (5nigländer namens Pallerson vorbv^i, der die hübsche Zcnncrin photographierte i.nd ihr. bevor er lve'tenaanderte, sein näch^ stes Reiseziel angab. Seitdenl ivnrde der britische Tonrist verinis^t nnd von se nell An-gehörig^'n jalirelang vergeblich gesucht. Der Stndcnt, dein der ,^all belanni war, niwar es noch nach vier Iahten nlögl'ch, die Lo'che des V^rnns;tcn in einer en.legenen Schlucht aniznnnden und den Bergführer, der sein'l-'n Tod verschuldet ha'te, zur Rc^ienschait zn zie'l-en. l^-ine kleine. unbedeutende .^'^aniera, d e itjr -I^esiher wohl nnlernies,.?. v^'rloren hatte, wodurch si'-' anf Unnvegen scljlicssiict) >^n den Trödelladi)n gelangte, hat ihren .Herrn gerächt . . . k.iogsnsekmuiL suS «Zs? Ein noch nlerkn'ürdiger Fall, bei deni der ^^)Ufall eine groste ^liolle spielte, eregnete sich ei'!st iln vergangenen Jahr in einem süd-amcrikaniscben 5eebad. Zivei ^rennde lialten dort e'ne Segelpartie nnternonnnen, von der jedoch nnr einer ani Abend nnt dem Fahr.'jeug gan^ verstört znrückkehrte. Nach seinen Angalicn irav sein Sperrslcunerad nntenvegs auf den Mast geklettert, nm nach anderen Segelbooten Ansschan ^'^n halten, »M »MMIWM»»»««»»»»»»»«» Dowelftart um Vunkte Kommenden Sonntag wird es in Maribor gleich zwe^i erstklassige Meisterschaftsspiele geben. Außer denl Sportklub „Celjc", der gegen „Maribor" antritt, wird sich uns auch der Sportklub „(^akovec" vorstellcu. Die Gäste l)atten diesmal erfolgreich gegen die Verlegung des Spieles nach Oakovec protestiert uud die Austragung des Spieles — in Maribor gefordert. Troj.z des gewagten Experiments einer Doppelveranstaltnng blieb den Eisenbahnern mchts anderes übrig, als sich damit abzufinden. Sonntag wer den nnn ei,icrscits „M a r i b o r" nnd „E e l i e", anderseits elez nie a v" u. „O a k o v e c" um Punkte känlpsen. Die Gaste treten diesmal, als führende Maini-schaften in Erscheiunng. Behaupten doch ben te noch die Gäste ans Eelje die Tabellen^' führnug, während „<'akovec" mit eineni Punktevorsprung vor „^elczniear" nnd „Maribor" den zweiten Tabellenposten ein nimmt, also Grund geung, das', nnsere Manu fckiaften alles aus sich berausholen. n. nicht weiterhin von den answärtigeu Akteuren überschattet zu werden. : S.^. Rapid. .Heute, Freitag, uni lmlb 20 Uhr wichtige Zusanimenknnst aller Fuß baller im .Elubheim. An der Tagcsordnnng stehen wiclitige Angelegenheiten und Au?-sll.llungss'.'agen für die sonnt'.g''s.'n Spiele. Die erste Mannschaft fährt nach Celje und die Reservemannschaft spielt in Mari, bor gegen „Maribor". — De? Seftions-leiker. : Neuer Wintersportllub. Der Sportklub „Lasko" hat eine Winterspor?'cktion ins Leben gernfen und diese bereit? deni Ma-riborer Unterverband angemelder. : Ein neuer Weltrekord im Schwimmen. Die Oltin^Piasiegerin S en ff stellte im Rückenscknvimnien über 150 ??ard mit 1:45,4 einen neuen Welti-^ekord auf. Bisher wurde dieser Rekord von der Amerikanerin B r i d-g e mit 1:50,8 gehalten. : Brustcrawl statt Freistil. Der holländische Schwimmverband hat eine Aendernng in den teckmisclien Bestimmungen durchgeführt. In .Hinkunst gibt es keinen „Freistil" urehr, sondern nnr nock, „Brustcrawl". Praktisch be deutet dies keinen grossen Unterschied, da man bei ^reistilkonknrrenzen im allgemeinen den ^clinellsten Stil, also B'-nsteraws ver. wendet. ES ist aber auch iu Holland, ebenso lMte jc^och davei das Uetx'rgew^cht bekom nieu u:ü> war in-i, Meer gestlirzt. 'vo er er trau?. Als nun nach ei^^igen äre zweisellos dem Hen ker verfallen, nvnn sich nicht plönlich sin Ainatenrphotcgraph gemeldet l)ät!e, d^'r '-bm das Leben rettete. Der Photogr.ipl) hatte an deni sragl'clien Tag, an deni ncti dnc Un glück ereignet hatte, eine Meercxrnlnalnn? gemacht, auf der inl Hintergrund auch da. Segelboot der beiden ^rennde zn seben r.vr-Bei der Enlwicklnng d<:r Platte zeigte sicl"» nnn nnir^'^ t der Mastpit^e ein dun'l 's Piu^k chen. das der Photograph zunächst' '"n- ct'^^'ov? ^l-egensclnnnt; h>iel". Durch ^Zeitungsberichte auf den angel'lichen Mordsall aufuicrlsau, geitla?s't, entschlos; cr sich jedoch nacl) ei^:l'.girklichleit ocn ^iörper dcs vernnlückten -eglc'rs darstellie. wie er gerade nnt dein ^^lopf nocl) unten v. ii der Mastfpit^e l.'erabfiel. Di-e Unschuld des Verdächtigen niar damit bennesen nnd sen? ?vreispruch die nnansbleibl'che Folge. wie es in oer Tschochoslonxrkei rsl geschieht, bei Freistilstaffeln vorg'.'kommen, daf; Teams gemeldet ivnrden, deren Mitglieder '^^lststil schwannnen, n>aS in .Holland nach den geäudertcn Bestimmungen nickt niehr niöglich sein lvird. : Helen Wills neuester S'eg. Die TenniS' nieisterschaften der pazifischen .Uüste wnrden mit denl gemischten Doppel beendet, das tagS zuvor wegen Dunkelbeit abgelirockien worden war. .Helen Wills-Mood gewann sammen Nlit B n d g e. d.'r sich da^^nrcb den dritten Titel sicherte, gegen .Helen Jacobs— Eullen i)—7. 1(»-^ci. tt-'t. .<>elen Wills Imt-te seit deni Wimbledoner Tnrnier d?s Vorjahres k?ein Tnrnier niehr bestritten. : Auch Ungarn siir den Eintritt Jugoslawiens in den Mistropa-(5up. Das Prä'idi nln des Ungarischen Ivnschalluerbandes hat beschlossen, l>ei den nächsten Silwingen des !:I^!itroPa-(5uv-.^i^oniitees für den italienisrs^en Antrag .;n stimmen, der dabin gebt, an der .^onknrrenz ^e drei Mannschaften der Grün, derverbände. ^wei Schweiber, eine sngosla-wische ui^d eine rnmänische Mannscbaft. also znsamnlen 11» Mannschaften, teilne!)n,en zu lassen. : Ehrung der Wiener Olympiakämpstr. Der Bürgermeister der ^tadt Wi-en ni,d sei-ne Gemahlin Fran Io'efine ?ch:ttit^ ha^^ei, d'e Wiener Oltimpiakämpier zn einer offiziellen Ehrung für Dienstag, den 27. d. mu 20 Uhr ins Wiener Ratl'aus eingeladen. Diesem Att werden auch Vertreter der Oesterreichischen Sport- nnd Turnfrent nnd andere üsterreichiicbe Sportführer I'e!w.''nen. : Fußball troß Revclution. An, 5onn^ag wuvde in Barcelona ein Spiel der Ans:vahl Mannschaft Barcelonas gegen jene Valencias anögetrageli. Barcelona niar nieient-lich stärker und siegte sicher n?it 2:0 Tref-fern. : Jugoslawiens !^uhballer aegen Belgien und Polen. Der Jugoslawische Fuj;ballver-band hat MX'i. Fußballänderkanipfe abgeschlossen, nnd zwar wird nnser ?^at-'onal team am (v Juni 1927 «legeu Belgien l:nd am <». Oktolx'r ite Spiel in Beograd den BS^l' und die Sara-jcvser „Slavija" als Gegner liolZt. „Mariborer Zeitung* Nummer 244. Äamstag, de« 24. Oktober W3(;. 1.027 d< . cl?c>^e ^ ^22 ei^e gute (Di'sme Mi' ü^s'e decieutst, ci^s mes-i^en Lie el-^t sieli^ig dei cies l-^ZuLZs-deit. l^ncj irie ist so dil.ig! ^ugosiav. f'. ösierLciofk ck- Lo.« cj. 5. o. .. ^srlboi' ^^ukeUssO» (Mit ^atvvrt) »la^ i vl»«» l» >»t«ssM«»Il«» li»«l»»ÜL«». ^ »«»»«t«» ^ »I«l»t t» »I«? sist. ^»» L«»ü»»»etitO ßrI»M>«« «» »?!«MA«». 8«etl«ckeZ Die lieutieen Spe» zAsUUiten im IZurie-Keller: öro<1ettc> mit t'olenta. k(a'3.-M27j > I^isotto. Ltockkiscli, öran^im. Oraäe. Levoli. 8ko. liL. IZarbcmi, Kalamari. Sar-«leNon._11242 lZostllm» isamztSL und SonritiiL l-eber- un6 lZr^t-vusStscliMÄUz._ ^benä« Lveiiscl» zekmsuL: Lanpiero. ösrdoni, Levoli. Lkombri, IZrancIni. (tronso. XalsmÄri. Larclellen, ^siaäe. kleine k'iscke. Dalma tiner No5t, alte Valmstlnsr un6 8telri8clie Weine. lZsst-liaus Vlcel. I^otovZki tre L. 1124« 2t5 7jüIlriL28 ptertl, Vollblut, xa-rantiert kür lcäeu ^us. ver lcauien. tZlavnl tr? (Ze-scliiikt. !I23k Ksul« tislls bis 80.000 Dln. öevvrziuLt t^obreile nalie ä. Ueberiulir. ^uselir. unt. »I'a-lcoj« an die Venv. l!23! ÄA Hstts «s«Kzi -. .......................... MI! ,1 «»,,t j!> ! IW« i,^ Poln'^iche Torte. ^ «^aiize Eicr und ?.'!a,imuliu ^'^ucler werden inil der Schnee'-rille ichc>unli«i «^eschlal^eu, Tclacjranun ird. In eine ui't auscicstrichene, nnt Mel)l aus iNslreute Tertensorin N'ird >die qrös^ere der Prasse l/ineinl^efilllt, eiue nicht ditte l^chichte Mcn'ilk'ninannelcide dacii-l'erqestncheu, n-elche nnt Teknssramin sie-r^b^.„eu >>ase!nüssen bestreilt wird. Nun qik'. luaik die jwe'te flcii,ere.''^äl.ste der Tor-teiilnasse dlirniis und liäckt die Torte in recht wc^riiienr !^>l'ii!ir nnsMihr 1 5'tnnde. ?:elc' l 5>rzüssliche Torte hcitl sich lanjie sastijj nnd l>. Wie n??icht man Gummi wleder ge- ssi/N'eid^g? (''.ilniini llnd <'ljnnnnischläuche, die l'ari ^/xo'.riorden nnd, nierden nneder wi?ich uird czeschmeidig, weiln nian sie e:ni.ge Zeit vorher, che man si-.: verwenden will, in lauwarmes Wasser lecit. Dadurch verhindert nmn j^uc^teich, id-asi sies chndhaft und britchig werden. Z). Neue Klammern niuß umn, ehe man sie gelnaucht, eine Weite in kochend. Wasser lecken und sie donn trocknen lasseil. Andernfalls rusen sie auf der feuchten Wäsche häfjliche i^lecle, -die nicht leicht zu cut^ fernen sind, hervor. h. Versenkte Wäsche. Hat nian mi-t dem Plätteisen die Wäschc versenkt, so kann man, rhne der Wäsche zu schaden, diesen Uebel-stand deseiUl^en. ^vc'an bereitet aus ^000 (^^rannll (Chlorkalk und s>s)0 (^raninl lieiszem Wasser eine (5hlorralkli?snng. Nachdenl diese sich sj^llärt hat, taucht man einen Wattebausch cder ein tleines Läppchen l)inein und l'estreicht damit die versenkten Teile der Wäsche. .?>at mau «gestärkte Wäsche, z. A. Oüerhenldeii, ranzen, Manfche!t<.'n nsw., '.ni: dein Plätteisen verseiUt, so luus; vor der Be-handluittj der Wäsche mit Chlorll>suulZ die 5!ärke ntitkels heißem Wasser beseitlgt werden. Sobald die vers<'ntte Stelle verichwin-det und die Wäsche wieder Mis'^ wascht man nlit kaltem Wasser gründlich nach. Ksälosppsrst Plnllpz 1934, 7 Iikvliren, verlcauien. — ! liÄstliok »k'oLeliovsIci tlvor«. l^nLeliova 4. II219 ^ltlleutsclieii LedlalriMtuer, komplett. 2n verliiiuten. Llv-vLN8l<2 ul. :??. VolLie. 11220 Ammvr mit 1. I^lovember :!U vermieten, ^nkr. Olavni ir« 2^111.__IIIS? Scköne >VoIinua«. 1 Limmer, l(üclie. mit I. k^ovember 2u verheizen. Ltuäsnel. puSiiilco. va ul. 3. b^ter I?amä. N198 Lep. Lslkon^immsr vermieten. Lvetllöna ul. 12. 1N99 ?ßß Suclie 1- bls 2-Iimmei'voli- UllNjx bis I. I^lZvember. l^nter »Klnäerlos« it.n cli^ Verxv. 11225 ^uclie 2u meinein SjülniLLn lücliterclien eine intelll^^ntZ. lleutscliL. serba-liroatlscit per kellt spreclielnie Lrzisbsi'in >velcliz Lucll cla^i Ltutliuui inei iier äie Zweite (ivnmaiii.il-Klasse besuLlientlen IvLlitcr über>vaclien 'xvür^e. riu ontsprlclit aucj^. iV^it 5onLbeLclireil)>'.nL. Lcl^lilunL. Qelialtsansprijctien un^ l^iclit bilä versehene Okkerte ,.rl^e> ten an öalint lies:!», Stari SöLej. N178 0»m»ii «ssuclit! k'räulLili in. euter Stimme, welctie ^icli i. Qessne. event. aucli «llc ausbilclen wollen. von einzr erstlil.issiL^ i l^u-nienlcapelle sesuclit. lZeclin-^unxen: kun^e X^erliil(.'uiunz. I^sisespeseu unä öe^anlunk je nscli äer fllbislceit. ^ntrii. xe mit Kll6 senc^en an Kapellmeister .lekti«!. tlotel »Kru na«, pstrovsraä. lZanat. 11204 1'tlelUiLe frl5eurlll >vjrcl Le-Luelit. Okkerto unter lacli» tix« SN clie Verv. 11153 Vrunnvnmselisr » Vorsrbei. tvr vvLrä sokort aukLeiiOni-men. LtulZönci, kiaävaniska ce 8ta i^. . l12^ll l^üi- 6ie vielen Leveise innigster ^nteÜnstlme, 6ie uns anläLIicl^ 6es unersetieUcken Vei-IusteZ unseres keikxeliebten (Latten, Vaters, (ZrolZ-unc! Lebwiexervaters, Ki'u6er5» Onkels un6 Lckvsxers, «les I^errn Lrick KlAenmaniH Direktor 6or Uariborer NoIIl«r«l «uck <)d«tkoi>»ervei»k»brilc L. m. b. «. in LvlQk xroüen, ^sl^e 2utvi! xe^vorlien ist, spreeken ^ir aut älesern >Vexe 6en t^erZIieksten Dsnt^ sus. ^ir cisnlcen xan? besonders I^Ierrn Lenivr Ksron Lür clie rükrenclen ^orte «^es ^lzseliiecls, i? auch nicht, das; dit als Angestellte in der arbeitest. Oi>ls Mutter licber iin >^anc.>Ut." .,7^ch Nlns; lnir etwac' ersparen, lvenir ich mich ver/ciraleil will." Da slanutite Helles Not i'iber EdelnndeZ l^t'icht. sie dachte an die sünftansend Mark, dii! ihr Taitte Julie hatte l iwch kein <^>rnitd vorhanden, «ile'ch nn eine >'>eirat zn deni'en. Sieh da.^ doch ein." .,?'>ch weiß bestiinint, das; er dick? liebt!" ist dantl bedauerlich. Iienn ich I'altc dent Maitne die Trenc, den ich l'elie." „?)tl bist ein nnerfahreneS ^ind und der l?at d'-ch vöUg behext. Wer weis^, n'er er ist. vielleicht bekommst du eiueo Ta-ae-^ einen Brief von ihni, worin er dich ils^ettduwhin b^i'tcllt. dainit er dich verschleppen kann. Viell<'icht ist's nänüich ein Mäd-^heuhändler. Schiin ^enuq bist du ja, einen ielchen aur dich nufnterksam zu machen." Da lachte Daitiela lal>t und herzlich. „Wenlt Ernst >.^ossmann ein Mädchen-l'mi'dler rsr, ist dein Mann auch einer!" Mnt^rkls; es, meinen Gatten und l^ieseu nnbekannt^'n Menscheü auch nur in einer Atenlztlge zu nennen!" suhr (5dellin)e auf. „Te'ne Ueberhel'ung ist nicht angebracht. Ein Meusch ist so wertvoll wie der andere-Gehörst du wirtlich zn den Leuteil, Edel-linde, die uoch het:t<' c^lauben, es gbt eine besondere Menschensort'^', etue Kaste, an die alle anderen nicht heranreichen? Gib diele Ansicht lieber auf in Zukunft. Du tönnleft eiites Tages aU'^gelacht iverden." Edellinde Priiner erhob sich. „Mama, es ist unglaublich, was mir dieses dunluie Kind sagen darf, o»hne daß du dich eininischst! Und Aliite hört auch zu, als giuge sie das alles tiichls ait. Ich danke! Da sitze ich doch lieber allein in meinem schönen 5'>eini und lese, als dast ich tnich hier kränke,! lasse." „Die Mutter waitdle bittend ein: „Bleib doch noch. Edelliirde. Dani liebt diesen Mann eben! Uud er hat versprochen, qleich nach seiner Rückkehr hierherzukommen und nrich um ihre 5>and zu bitten." „Ein .^ilnststück für deu Manll, sich in das Haus der Majorin von Berkow zii be-tniHen! Ihr könnt Nlir alle leid tuu! Mc .'jUsanrincit. Ich nvrde utit meiiteni Manne sprechen. Er mus; irgendeinen Auslveg finden, Varon Kellberg zu unterrichten, dasi er sich nicht erst ulit t'iiter Werbutlg zu bla-inieren braucht. Aus Wiedersehen!" Sie lies; sich nicht halten und rauschte davon. Aline erhob sich ebenfalls nttd ".leinte, sie mi'lsse no6? die Tanbchen znrechl u?achen. Und ob Dani eines davvit kalt zum Abmfo-vwt si-aben wolle? „Bitte, liebe Aline ich esse das so liern." Die Schlvester ging und uahm no6) Blumen Nlit, die ihr nicht inehr frlsch genug in der Vase standen. Fvau voll Berkow war udit ihrer Jüng-lteu allein. Liebevoll strichen die Mutter-Hände über den gesenkten dllnkelblonden Kopf der Tochter. „Meine kleine Dam will llur den Mailn, den sie liebt. Ich kann das begreifen, n'.eln Kind. Deiln ich l)abe auch vie!^ ^hre neben deinem Vater gedarbt, aber glücklich waren wir trot) allein. Nnd wenn Ernst Hoffmann erst hier bei. mir gewesen 'st, wer de ich dich gegen alle verteidigen. Aber jelzt kann ich so wenig tun, n>eil ich ihn noch nicht kenile." „Liebes, gutes Muttercheu!" Tailtiela war der Mut'ter uileildlich dankbar, weil sie ihr vollstes Verstäildilts entgegenbrachte. Nnd sie war glücklich, das; nun nichts hinter dein Rücken der Mutter zu geschehen brauchte. Galiz frei und offen wül^e sie sich zu Eriist bekennet! dürfen, ivenn er erst tv'eder zurück uild !i?i der Mutter geiveseil il>ar. Vier lairge Wochen war er schon fort. Warunl setzte er seine Stellu,rg aufs Spiel? Denn er war ja privat verreist, llnd so komlte es doch leicht geschehen, das; nlan ihm kündigte, ivellir er nicht endlich zurückkehrte. Was sollte dann werben? Er fa-nd nicht so leicht wieder eiile Stellung. Und Dr. Prinler würde sich auch nicht Nr ihn benlilheil, weil er diesen Schwager ablehnte. Das; es eigentlich nur Edellinde war. d'ie sich sr> sehr dagegen strällbte, Ernst Helf-llmnn in deil Familienkreis auszunchmcll, ivustte sie auch. Schwager Hans >r»ar ja Har ltichl so. Aber er liebte Edellinde sehr und has;le Zank ni^d Streit. Zlldenl füllte ihn seilt Posten bei bell Hofer-Merken so aus, das; er i,r hciuslickien uitd sonsti-gen privaten Fragen gern seiner Frau die alleinige 'Siegelung überließ. So würde es also bej deiu bleibeit, i.'c's Edellinde bestiinnlte. Frau von Berkow sagte jetzt leise: „Weiset du, Dani, Edellinde ist jcht iciclit erregbar. Sie nieint es sicherlich nichi so schliintn. Ich loollte dir näinlich verraleli, das; Edelliitde ein Kiildcheil erivartet." „Ja?!" Fort ivar alle Ms^stimlnultii in Daitil Helle Freude sprang aus ihren Angeil. Ha-stig liieillte sie: „Muttercheil, gehe doch uoch l)cutc eiit b-sjcheu zu Edellinde. Sprach sie zuerst nicht davoil, das; Hans heute abend verreist'!^ Alcib bei ihr, Mutterchell, daiuit sie nicht llnr die beideil Dienstmädchen um sich hat." „Du hast recht, Dani. Ich ivollte '^as wieso und il>erde selbstverständlich s.lcich über Nacht bleiben. Haus koiiliut iliu^'hiu schon ulorgeil abeitd wieder znriick. Cs lsi itur eine kurze Reise." „Gewlf;, Muttercheu, ich begleile dich dann hin." So blieb die alte Herzlichkeit tin Efeu-Hause bestehen. Aline schlos; sich danli Milt' ter ull^ Schivester an, dainit Daniela l'^cu Heiimveg iln Duuklen iricht alleiil luacheu lnnßto. » Daniela trug den Niilg, deil Eriijt Hofs-inann ihr gegebeil. Es ivar eiit alter, 'chöner Ring, sehr nnlnoderll, aber vou '^ros;(?in Wert. Der Bairkdirektor selbst hatte I^anicla scholl eillinal gefragt, ivol^er sie diese» priicli-tigen Ring habe, und ob er vielleicht l-er-käuflich sei. Da hatte sie die .Hände übereinander.ie-legt, war gaiiz blas; geworden und halte entgegnet: „Der Riilg ist tneiit Talisiitnit, .Herr Di« rektor. Ich weÄe ibu ltieinals hcrgebeil." tÄrefretlt>ic«eur uncl ki^r cliv kerlaictiop verantv^artlieli: — vrueli sjer »lVfnrilinrslil, in I^aritior. verAlltv^vrtlieit l^irektor Ltauli^v — öeillv ^voliuläukt in l^arilivr. — k'iir lleo Herausgelivr u. 6eo Druck