^ SR r'ie .«»rburger S««»ina« erscheint j«dea e»iintag, Rittwoch und Sreitag. Preise — fSr Marburg: ganzjShrig S fl., haldjShrig 8 fl., «ierleljähri» t fl. S0 t«: sür Sustellua« i»« Vau» monatlich l« lr. — mit Poflverseiidiiiig: ganzjährig S A., halbjährig 4 fl., vierteljährig 2 ?. Zi,sertion»gebühr S kr. pr. Seile. Wtsttmich «»d das mcht btsrikdigtt Nogara. Marburg, 29. April. Die Magyaren behaupten, daß ohne ein befriedigtes Ungarn die Großmacht Oesterreich nicht möglich sei. Nehmen wir an, Regierung und Reichsrath fügen sich und wir beugen unseren Nacken unter die drückendere Last: werden, ja! müffen wir dann in den nächsten zehn Jahren nicht all' unser Sinnen darauf richten, dieselbe für immer abzuschütteln und zu fordern, daß es Mischen Oesterreich und Ungarn kein anderes Band gebe, als die Person des gemeinsamen Herrschers? Dieses Ziel werden wir erstreben, da wir noch Selbsterhaltungstrieb genug befitzen — welche Macht wird aber dann Oesterreich sein und welche Macht Ungarn? Wir legen gar kein Gewicht auf die Groß-macht-Stellung, wie sie gewöhnlich und besonders auch von den Magyaren aufgefaßt wird. Nach Umfang und Bevölkerung braucht ein Staat nicht größer zu sein, als daß er in sich selbst die Bedingungen innerer Fortentwicklung und der Vertheidigung nach Außen filldet. Diese Größe besitzt Oesterreich auch ohne Ungarn Vom Größenwahn der Magyaren fühlen wir uns nicht gespornt. Wir sind lieber „Män^ ner von Athen", als geknechtete Perser und lieber silld wir freie Bürger der kleinen Schweiz, als Leibeigene oder Losgekaufte im großen Rußland. Oesterreich ohne Ungarn ist zwar die kleinste unter den Großmächten; allein es ist Herr in seinem Hause und kann dasselbe ord-llen nach eigenein Willen: einfach, ungehindert, nicht überstimmt dlirch Aristokraten ilnd Asiaten. Keiheit, Arbeit und Mäßigkeit werden uns zu Wohlstand und.Bildung führen und wir werden in der Staatenfamilie eine viel höhere Stufe der Achtung und Bedeutung erklimmen, als im Frohndienste der Magyaren. Ungarn auf sich ^selbst gestellt, ist dagegen eine Kleinmacht, zerfetzt vo!l nationalem Haß, wirthfchaftlich zerrüttet, dem Untergange als Staat und Gesellschaft rettunglos verfallen. Ahnen die Magyaren dieses Schicksal, weil sie in einem und demselben Athemzuge ihre „billigen Ansprüche" erheben und für die Größe Oesterreich» schwärmen — ahnen es die Magyaren, daß sie der Großmacht Oesterreichs bedürfen? Ait Virthschastlichrn Zustände Otsterrrichs. „Wir müssen wirthschaften!" Diefe Mahnung ist es, die wir täglich überall hören. Bei uns in Oesterreich wurde auf Reformen in der Verwaltung stets vergessen. Waren die Ausgaben größer als die Einnahme»,, so wurde eine Erhöhung der Steuern dekretirt ; reichte die nicht aus, so wurde eine neue Anleihe aufgenommen. Uns liegt der Rechnungsabschluß über die Einnahmen und Ausgaben des Jahres 1871 für den Staatshaushalt der im Reichsrathe vertretenen Königreiche und Länder vor. Wir sehen hieraus, daß die Ausgaben im Betrage von 451 Millionen die Einnahmen nicht überstiegen, sondern wir lMten iwch eine Ersparniß. Da nlitssen wir uns sragen: Wie groß waren deim die Ausgaben im Einzelnen und was wurde von diesen Ausgaben für die Lau-deszwecke verwendet? Die österreichische Monarchie hat einen Flächenraum von 5452 Quadratmeilßn mit 21 Millionen Menschen. Die Auslagen für die politische Verwaltung, sür die öffentliche Si» cherheit, sür den Unterricht und sür die Einhebung der Steuer betrugen im Jahre 1871 85 Millionen von einem Einnahme-Budqet von 451 Millionen Gulden. Das ist aber noch nicht die ganze Ausgabe sür die Verwaltung, sondern es sind noch Law des-Ausgaben, die von der Landesverwaltuug besorgt werden, in Anschlag zu bringen. Wir mllffen also auch fragen: wie viel ist von den 451 Millionen sür Landeszwecke verausgabt worden? Auf Äraßen- und Wasserbauten sind kaum 7 Millionen verwendet worden. Demnach entfallen für eine geographische Meile 1500 sl. Unsere Wasserstraßen, die bedürfen Millionen, damit sie geregelt werden, weil viele noch im Naturzustand sind. Für die Staatsbaulichkeiten sind 12 Millionen, für die Eisenbahn-Trazirung circa 3 Millionen, also in^ Ganzen für Landeszwecke 22 Millionen verausgabt worden. Demnach entfällt per Kopf nur 1 fl. Als Subventionen wurden 15 Millionen, für Zinsen der Staatsschuld 76 Millionen ausbezahlt. Wenn mir in denl vergangenen Viertel-jal)rhundert successive Staatsbahnen gebaut hätten llnd dem Beispiele anderer Staaten ge^ folgt wären, so hätteil wir einen StaatS-Eisen« badll-Besitz, woraus sich für den Staat ein be-delltender Nutzen ergeben würde ui;d wodurch die Sudveittioneil mit 15 Millionen erspart werden köiutten. MSS! Aeuitteton. Dir MyfttNt« dtr Parisrr Earkücht. Alte Leute sprechen schmunzelnd von der schönen Zeit, als die französische Kochkunst sich durch Ehrlichkeit und Solidität auszeichnete, der Zeit, als Hasenpfeffer aus Hefe bereitet wurde, dessen es heut allerdings dazu nicht mehr bedarf. Die Stelle der Fleischsuppe niinmt in unseren Tagen ein Extrakt aus denl Fleisch uu-bekannter Thiere ein. Auf der Etikette gläilzt das Bild eines Rindes oder Schafes, in der Büchse jedoch befindet sich nur ein sqlbenartiger Stoff, eine dicke, schwarze Masse von wider» lichem Geruch, die einem Schlachtfeld oder Hospital ihre Entstehung zu verdanke»; scheint. Ei»l Löffel voll dieses »»»ysteriöse»» Stoffes mit einer Pint kochende»» Wassers bildet.das Substitut für jene altväterische Bouillo»», die uns ein. ehrlicher Kochtopf, nach achtstündiger geduldiger Zubereitung voller Kraft und Aroma lieferte. Krebssuppe »vird aus einen» rothei»P»llver zubereitet, das ii» Apotheken zu kaufei» ist. U»n die Illusion vollständig zu machen, »»i,nmt man eine getrocknete Krebsnase, dere»» Inhalt vor 2 oder 3 Jahren verzehrt »vorden ist, »md pla-zirt sie als optische Täuschuug mitten in die Suppe, die ein Mephistopheles von einen» Kellner mit spöttischem lächeln ui»« vorsetzt. Diese Krebssuppe ist ebenso proble»natisch als ein saurer Häring ain Angelhacken oder eiue Tragödie iin Theater des In gewissen Restaurationen sabrizirt »uai» seit langer Zeit Schollen »l»»d Steinbutten aus gedörrtem Kabeljau, der »nit großer Geschick, lichkeit aus einen seinen Kain»n gelegt »vird. Ein jeder weiß, daß die angeblichen Hah-nenkälnme der Fleischpasteten aus der inneren Schicht des Kalbgaumens lnit den» Ausschneide» eisen hergestellt »verdei». Es ist alles Lug »lud Trug in unserer heutigen Kochkunst l Doch dies ist »»icht alles! I»» einer der bedeutendsten Restaurationei» hat man soeben die Malerei der Kochk»l!»st er-f»lnden. .... Ein Vtaler ist in der Küche ange.. stellt nnd bereits sil»d die elegantesten Resta»lr^i-tion'en diesen» Beispiel gefolgt^ Jawohl meine Herrschaften, Ihre Beef« steaks »verde»» ge»nalt, Oineletten, Han»»nelkeulen, Lalate »Verden auf besondere Weise prachtvoll gefärbt. Es ist bekanntlich schwierig, eine gel»ügel»de Menge Kohlen beisa»n»nett zu haben, um Rippchen, Nieren, Beefsteaks, Sardellen und andere Fleische, die a»tf dem Rost gebraten bestellt si»»d, auf einnial daraus z»»zubereiten. Was thun? Der Künstler streicht das Rösteise»» »nit brauner Farbe an, das Fleisch »vird daraus gelegt und in den Ofen geschoben. Ist es gar, so wird es »nit schwarzen Li!»ien bezogen, als Beweis des aus den» Rl'stgebratenseinS; »ind belnerken Sie: „^as Beessteak ist ungenießbar," so weist ntan Unen triumpl)irend die Linien des Rösteisens auf dein Fleisch — nnd, Sie ziehen es vor zu schweigen. Mit r>er O»nelette hat es eine andere Be-wandtniß. Die Omelette heutigen Tages wird a»»s den» Weißei» von vier, und den» Dotter nur eines Eies zubereitet. Die übrigen Dotter »Verden znr Anfertigung von Kreme und zum Sän»iginachen von Salicen verwendet. Mil de»n Eiweiß wird eil» unschuldiger Farbstoff ge»»nscht, und nachde»n der Künstler die Oberfläche der Onlelette »nit eineln in Ockergelb getauchten Pinsel bemalt hat, streicht ein einfacher Küchenjunge mit einen» glühenden Eisen darilber »lnd verleü)t diesen» Kunstgegen- Hätten wir in dem vergangenen Vierteljahrhundert gearbeitet und geschaffen, so wie es in andern Staaten der Fall war, und nicht immerwährend neue Schulden gemacht, so hät» ten mir eine große Summe dieser Zinsenlast, die uns jetzt drückt, erspart. Hätten wir keine Staatsschuld, so würden wir diese 76 Millionen jährlicher Zinsen erspart haben. Daß es so und nicht anders ist, liegt einzig und allein in unserm wirthschastlichen System. Vergegenwärtigen wir uns, was in dem Vierteljahrhundert zu LandeSzwecken aus Staatsmitteln verwendet worden ist, und was für Riesensummeu der Verwaltungs-Apparat beanspruchte. Unser VerwaltungS'Apparat ist zu groß. Hier soll die reformatorische Hand angelegt werden, damit in der Staatsverwaltung Vereinfachungen eintreten, unnöthige Beamte, die für den Dienst nicht tauglich sind, entlassen werden. Es sollen weniger, aber tüchtige Beamte, Fachleute in der Verwaltung angestellt sein. Hier ist die Wurzel des Nebels. Millionen werden jahraus, jahrein unnütz für den kom-plizirten Verwaltungs-Apparat verausgabt. Wollen wir in unserer Wirtschaft fortschrittlich vorgehen, so müssen wirthschastliche Systenie eingeführt werden, die zur fortschrittlichen Entwicklung unserer Zeit passen und wodurch sich Ersparnisse erzielen lassen. Zur Geschichte des Tages. Mitglieder des Herrenhauses und des Ab« geordnetenhauses haben sich zu Wien versammelt und gegen denbewaffnetenFrie-den erklärt. Ein Kongreß von Vertretern aller Aiilitärstaaten soll abgehalten werden, unl die Errichtung eines Schiedsgerichtes zur Verminderung der Kriege und die allgemeine Heeresabrüstung zu befürworten und dafür durch seine Theilnehmer in allen Parlamenten zu wirken. Die Selbstsucht der Magyaren zwingt uns endlich, von den Grundrechten besseren Gebrauch zu machen. In Wien soll eine Vkassenversammlung stattfinden, welche die Wähler sämmtlicher ReichS'Wahlbezirke auffordert, ihre Vertreter zu Volksversammlungen einzuladen. Diese hätten keinen anderen Zweck, als den Abgeordneten dringend ans Herz zu legen, daß sie jeder Mehrbewilligung Oesterreichs gegeniiber Ungarn ihre Zustimmung versagen. stände das Aussehen eines äußerst schmackhaften Gerichtes. Letzthin beobachtete ich das Malen einer im Ofen gebratenen Hammelskeule und fand diese Prozedur besonders interessant. Es handelte sich nemlich darum, einen Spießbratet» herzustellen. Nachdenl ein Spieß durch die Keule ge-stochen und wieder herausgezogen war, über« gab sie der Koch dem Künstler zum „Malen". Vor dem Künstler stehen ungefähr fünfzehn Töpfe verschiedener Größe. In jedem Topf ein Pinsel. Neben den Töpfen 2 oder 3 Bürsten verschiedener Härte. Einfach ist das Malgeräth für Fisch: Glanzlack und Prinzessinnenweiß für Schollen luld Butten, Zinnoberroth für Hummer, Krebse und Barben. Der Künstler also tauchte seinen Pinsel in ein Gefäß mit der Aufschrift: „braun gebraten", bemalte die aus dem Ofen kommende Hammelkeule mit einem dunklen Braun, und bestreute sie zum Schluß mit einem aus verkohltem Fleisch gewonnenen Pulver, um das Gefühl deSKnuS' perigen beini Verspeisen zu erzeugen. Sodann ahmte er mit dem Pinsel aus dem Topfe „natürliches Blut" kleine Einstriche nach, aus denen reichlicher Saft herausströmte. Endlich goß der Küchenjunge ein wenig Kraftbrühe in die Schüssel, fügte einen Löffel natürliches Die Lorbeerm, welchs für die Diplomaten auf deiü türkischen Felde noch nicht gereift, werden nun aus kirchli ch em Gebiet e gesucht. -- Mehrere Kardinäle in Rom wurden von solchen Herren, darunter wohl auch vom österreichisch-ungarischen Vertreter gefragt, durch welche Mittel der Frieden zwischen Kirche und Staat zu erzielen wäre? Durch ei» Bündniß dieser Gewalten, und durch gewissenhaft geachtete Konkordate! — war die Antwort der Eminenzel». Und die Diplomaten sind jetzt nicht klüger als zuvor. Vernlischte Nachrichte«. (Eine Münze als handelspolitische Waffe.) War auch unser Verkehr mit dem Oriente nie ein so großartiger, wie der England», Frankreich» und Italien» und handelten wir in Afrika meistentheils nur mit Egypten und in Asien wieder größteiltheil» nur mit Syrien, Klein-Afien und den Küstenstrichen am schwarzen Meere, so war doch der österreichische Name in Afrika bis tief über den Aequator hinab und in Asien sogar bis an die Grenzen China» und Birmas bekannt und geachtet, da wir in allen diesen Ländern mindestens durch unsern Maria-TheresieN'Thaler vertreten und gekannt waren. Und dieses kleine Stückchen Silber hat »lns im Oriente mehr genützt, als manche unserer dortigen diplomatischen Vertretungen; es hat eben den österreichischen Namen dort beliebt gemacht. Die Orientalen waren aber auch schon so sehr an den Maria-Theresien-Thaler gewöhnt, daß sie aus jede andere Münzgattung mit Verachtung hinabsahen und sie gar nicht annehmen wollten. Die Engländer mußten sehr oft, wenn sie mit den Orientalen Geschäfte machten, ihre Sove-reigns in Maria-Theresien-Thaler umwechseln, was natürlich für die Popularität ihrer Valuta im Oriente nicht förderlich war. Nun hat Egypten auf Betreiben Englands den Maria-The-resieN'Thaler daselbst außer Kours aesetzt und an dessen Stelle wird jetzt der englische Sove-reign treten. Daß hierin eine große Errungenschast für England und seine Handelsinteressen gelegen ist, wird gewiß von Jenen gehörig gewürdigt werden, welche den Handel im Oriente kennen und daher wissen, daß, dort mit der Münze eine» Volkes auch dessen Name populär wird. Auf dem Boden Afrikas und durch das Mittel der Münze hat England Oesterreich ohne viel Aufsehen besiegt. (Viehzucht. — Fütterung der Blut hinzu, und mittelst einer kleinen dreilöcherigen Spritze, wie man sie zum Reinigen der Ohren benutzt, bespritzte er das Ganze mit kochendem Schweinsett. Dieser Hammelbraten wurde mit den Worten fervirt: „Hier meine Herren......direkt vom Spieß." Kaum war diese Operation beendigt, so hörte ich durch das Sprachrohr. „Vier Ortolanen!" Sofort befahl der Oberkoch: „Holt fchnell den Alfred aus dem Ei»» keller!" Ich fragte: „Wer ist Alfred?" Der Maler antwortete einfach. „Unser Ortolanenfabrikant." Alfred kam. Man übergab Alfred vier noch blutige Sperlinge ; er sog einen dicken Strohhalm voll Hühnerfett, machte oberhalb des Bürzels eines jeden Vogels einen kleinen Einschnitt und blies das Fett zwischen Haut und Fleisch ein. So war aus dem Sperling ein fetter, fleischiger Ortolan geworden, der zu 3 Franken verkauft wurde. Selbst der Rahe, der bescheidene Rahe, entgeht dieser Industrie nicht. Um einen Rahen mit brauner Butter zuzubereiten, würde es zu Pferde.) Im Frühjahre pflegt man in Län-. dern, wo die Kultur schon etwas vorangeschrit-^ ten ist. vornehmlich in Sachsen, in England, im nördlichen Frankreich, den Pferden eine Abwechslung im Futter zu bieten, welche denselben ungemein zuträglich ist. Sie erhalten nämlich die von den Aeckern ausgestochenen jungen Disteln, welche sie trotz ihrer Stacheln mit der größten Begierde ^ sich nehmen, da dieselben, namentlich die Wurzeln, reich an Zucker sind und den Thieren außerordentlich wohl bekommen. E» ist gewissermaßen eine Art von Frühling»kur, welche man sie damit durch-machen läßt, indem das Distelnfutter gelinde abführt, jedoch nur, wenn es in hinreichender Quantität verabreicht wird. Es wird aber nicht blos auf dem Lande, von den Oekonomen, fondern auch in den Städten, für Reit- und Kutschpferde, nicht minder für diejenigen der Kavallerie verwendet, so daß die Disteln einen Preis erlangen, der die Mühe des Ausstechens hinlänglich bezahlt. Daraus resultirt aber gleichzeitig der andere Vortheil, daß die Aecker von dem lästigen Unkraut ohne Kosten gereinigt werden, ein Vortheil, der nicht hoch genug anzuschlagen ist. Wer daher die Dislelnsütterug für Pferde noch nicht versucht hat, der mache dainit die Probe und lasse sich dadurch nicht abhalten, daß etwa seine Thiere lebenslang nur Trockenfutter erhalten haben; er wird mit Vergnügen wahrnehmen, mit welchem Appetit sie das unbekannte Futter verzehren und welche wohlthätiae Wirkungen dieses auf ihr Wohlbefinden hat. (Was die Gesandten in Berlin verbrauchen.) Die Gesandten genießen das Vorrecht, daß sie die au» dem Auslande eingeführten Waarenartikel zollfrei beziehen dürfen. Das Finanzärar pflegt darüber genaue Aufschreibung, da es denn doch leicht möglich sein köllnte, daß eil,e feine Havanna von eiliem Nicht-Gesandte»l geraucht werde. Für die Gesandten in Berlin wurden in neun Monaten verflossenen Jahres zollfrei eingeführt: 8 Zollttr. Eisen- und Stahlwaaren, 2 Zultner weiße» 'Glas, 2 Zentner farbige», bemaltes Gla», S4 Zentner feine Holzwaaren, 7 Zentner gepolsterte Möbel, 6 Zentner Kleider und Leinwäsche, 4 Zentner Kurzwaaren, 1 Zentner Kerzen, 2 Ztr. Bier, 3 Zentner versetzter Branntwein, 2 Ztr. anderer Branntwein, lS3 Zentner Wein in Fässern, 138 Zentner Wein in Flaschen, 3 Ztr. seine Südfrüchte, 4 Zentner roher Kaffee, 9 Ztr. Konfitüren, b Ztr. sonstige Eßwaaren, 2 Ztr. Austern, b Zentner Zigarren, 4 Zentner Thee, viele Butter bedürfen. Der Rahe nimmt viel davon auf; was thun? Der Rahe wird halb gesotten, die Butter iv einer Pfanne zerlassen, die nie gereinigt wird, und die Petersilie wird blos abgekocht, so daß 2 Löffel voll brauner Butter genügend Sauce für eine Portion Rahe liefern, welche sonst ein halbes Psllnd dieser rahenigen Substanz absorbirt hätte. Jenen Abend hatte der Maler viel zu thun. Er färbte 2 oder 3 Melonen; der einen, die zu reif war, zog er einen schönen grünen Streifen unterhalb der Rinde; der anderen, die saftlos und mehlig war, gab er von dem Saftreichthum der ersteren, indem er ihr aus dem Grüntopfe einen prachtvoll grünen Stiel anzauberte. Schwieriger als was Sie bisher gesehen haben, sagte der Maler zu mir, ist da» Anfertigen von Spiegeleiern. Es gehört ein geschickter Chirurg zur Au», führung dieser Operation, die nur in den Restaurationen mit sesten Preisen vorgenommen wird. Zwei Eier wollen sie nicht, und nur eins wagen sie nicht zu geben. So nimmt denn der Koch einen tiefen Teller mit etwa» zerlassener Butter, durchritzt die Eierschalle mit einem dem Glaserdiamanten ähnlichen Jnstruniente, und 12 Zentner Zucker, S Zentner Oel, 2 Zentner I Bevölkerung in diesem Lande überhaupt eine Paplertapeten, 1 Zentner feine Seife, 6 Ztr. I besonder» rasche ist, sind auch die Eheschließiln-Thonlvaaren. Igen hier verhäUnißmäßig häufiger als in allen (Eisenbahn. Einsteigverfahre n.)^ anderen österreichischen Provinzen. Auf dem neuen Bahnhof in Rosenheim (Baiern) kommt da« englische Einsteigverfahren zur An-1 Z-ipnisktp wenVUna. Man begibt sich auf dem Wartsaale durch die mit der betreffenden Bahnroute über« l (Gewaltsamen Todes.) Im po schriebene Thür unter der Erde auf den Bahn-1 litischen Bezirke Cilli sind 1875 fünfundfünfzig körper, so daß man sich beim Austritt in'» > Personen — 42 männlichen und 13 weiblichen Freie unmittelbar vor denl betreffenden Zuge I Geschlecht», eines gewaltsamen Todes gestorben, befindet^^und die Gefahr, beim UeberschreitenI (Feuer^^ehr in Pettau.) DemJah' dels^ Geleise übersahren zu werden, gänzlich be-1 resberichte der Neuerwehr in Pettau entnehmen seitlgt ist. I wir, daß dies« Verein 58 ausübende und (Bewegung der Bevölkerungll83 unterstützende Mitglieder zählt. Die Ein in Oestexreich.) Die statistische Erhebung I nahmen beliefe» sich im letzten Vereins! ahr dieser Bewegung im Jahre 1874, die man!(vom l. März I8ib bis Ende Februar 1876) auf jetzt abtz^chloffen, weist 189,017 Trauunaen,! 7ö0 fl. 23 kr., varunter 225 ff. 20 kr. Bei-848,678 Geborene und 662,929 Sterbefälle! träge der unteMtzenden Mitglieder, Spende nach. Gegenüber dem Vorjahre (1873) haben! de» Kaisers 100 U., Beitrag der Stadtgemeinde sich die Trauungen um 5798 vermindert, die! Pettau 300 fl. pie Ausgaben erreichten die Geburten um 472 vermehrt, die Todesfälle um! Höhe von . 621 sl 4 kr., darunter: 148,222 abgenommen. Während sich daher ge-I Drucksachen .1.....16 fl. 50 kr. 65 25 14 22 50 aenüber dem Jahre 1873 die Ergebnisse der! Schloffer . . ^.....48 Trauungen und Geburten ungünstig stellen, I Spengler ....... 24 erscheint der Stand der Todesfälle als ein gün-I Schmiede . -s.....55 stiger; bezüglich der letzteren muß jedoch be-1 Rückzahlung eineSWarleihens . 329 merkt werden, daß die große Sterblichkeit des I Vereinsdienrr . . . . . 29 Jahres 1873 die Folge der Cholera war, welche! In der Kaffeblieben demnach 129 fl. 19 kr. all^n 107,007 Menschenleben forderte und! Da» reine Vmlögen des Vereins beläust schon im Jahre 1872 21,263 Menschen weg'I sich auf 3937 fl. 7t kr. raNe. Nach den einzelnen Ländern betrachtet, I (Aushilfsmsse - Verein.) Die havön 1874 die Trauungen in Galizien und l Aushilfskaffe in Mchurg hat bis Ende April der Bukowina erheblich zugenommen; Krain I l. I. an Einlagen ltzd rückgezahlten Darleihen steht dem Borjahre völlig gleich^ in den übri-1 106.849 fl. 89 kr. ^genommen, dagegen an gen 14 Ländern haben dieselben abgenommen.!Darleihen 106.117 ß 19 kr. verausgabt. Ein-Bezüglich der Geburten weisen 9 Länder eine Ilagen werden mit 6'', verzinst. Abnahme, 8 eine (geringe) Zunahme aus. Die I (Irrsinn: g. )Die Witwe Maria Pinter Sterbestlle haben sich in 7 Ländern vermehrt,!zu Modrasche bei Widisch-Feistritz ist vor drei in 10 vermindert. Bei den Trauungen zeigt! Wochen in Folge geiiicher Exerzitien irrsinnig sich, in allen Ländern, mit Ausnahme von Ga«! geworden. Die Unlückliche spricht immer lizien und der Bukowina ein bedauerlicher Rück-1 von der Nothwendigkt, ins Wasser zu sprin« gang. Wirthfchtlstlich ungünstige Zeitperioden Igen oder sich zu erhngen, weil sie der ewi-zeigen ihre Wirkung in der Abnahme der Trau-1 gen Glückseligkeit niq mehr theilhast werden ungen, weil bei schwierigem Erwerbe und höhe« I könne. . , ^ . ren Preisen weniger Leute zur Eheschließung I e mentsabik in Steinbrück.) sich finden; daß Galizien eine Ausnahme bil-I Diese Fabrik ist bei tangsweiser Feilbietung det, hat seinen Hauptgrund darin, daß im Jahre! von der Kroatischen Gomptebank, der bishe-1873 in diesem Lande die Cholera verheerend I rigen Pächterin, gekaushvordell. Wie man der austrat, eine große Zahl von Ehen durch den I„Eillier Zeitung" geschoben, beabsichtigt die Tod löste und der überlebende Ehegatte aus I genannte Bank, die wem ihres ausgezeichneten Sorge str die Wirthschast zu einer neuen Ehe I Produktes weithin bekatte Fabrik zu vergrö-gedrängt wurde; die Bukowina aber besitzt bei l ßern und den Ansorderr^en der Neuzeit noch äußerst günstigen Bodenbedingungen noch eine! mehr entsprechend einzumen. dünne Bevölkerung, und wie die Zunahme der I (Uebersetzt.) Deruatthalterei-Konzepts- Praktikant Herr Friedrich ist von der Bezirks-hauptmannschast Marburg,ach Pettau und der Statthalterei-Konzeptsprakant Herr Gustav, Edler von Neupauer in Ä» .«r Bezirkshauvt' Mannschaft Marburg übe^ worden. (Sehenswerth.)Der Pavillon des Herrn L. Veltee auf den ^hienplatz ist noch spaltet an der Ritzstelle das Ei nlit einem in Oel getauchten Messer. So sällt denn das Gelbe in zwei gleichen Theilen nach rechts und nach link» in den Teller, und au» einem Gi sind zwei geworden. Ein solch' sinnreiche» Verfahren erstaunte I heute und morgen geöffnetbie „Abspiegelung mich höchlichst. l und komische Erscheinung ss lebenden Karri- „Können Sie mir weitere Belehrung geben ?" I katuren", welche in dieseMavillon gesehen fragte ich. ,»Die» genüge für ein Mal," der Küchenmaler. Und doch sollte es nicht genug sein. Ein Kellner rief von oben: „Einmal Roquefortkäse für Liebhaber!" „Immer dieselben Kunden", brummte der werden, sind wirklich origii und empfehle»! antwortete I wir den Besuch. i (Theater- und Ksinoverein.) Im Speisesaal des Kasino wet am 2. Mai 3 Uhr Abends eine Generalvpmmlung dieses Vereins statt; sollte die erwerliche Anzahl stimmberechtigter Mitglieder At erscheinen, Maler für sich. „M es die Jahreszeit sür sri-! dann wird die beschlußsähige tsammlung am schen, so wollen sie alten Käse." 16. Mai abgehalten. l ^WaS machin Sie nun?" ! (Schwurgericht.) DiPchste Sitzung Ein Käse wird mäßig aus dem Osen ge I de» Cillier Schwurgerichtes begö am 8. Mai trocknet, dann male ich mit einer der Natur I nnd kommen unter anderen Fat zwei Kinds« entlehnten geographischen Unbestimmtheit grüne! morde zur Verhandlung; die Amagten sind: Flecke darauf, und Viktor besorgt das Uebrige.l Maria Osovtschitsch aus dem ^erichtsbezirke Er besitzt eine interessante Sammlung alter Pettau und Juliana Kollar vockchönstein. Stückchen holländischen Käse, die er in einem I (W ett - Turn en.) Der tllier Turn-feuchten Schrank aushebt, und seine Aufgabe I verein hat beschlossen, am Wett-T^en, welches ist es, den Roquefort mit Maden zu bestreuen." ^ im August in Venedig stattfindet, h durch zwei Mitglieder zu betheiligen. Letzte V»st. Der Kaiser ha« da» Entlaffungsgesuch d,4 ungarisch»» Mittisteria«s u-uerdiags abgelehnt. Die Lage wird al» druchrelf dezeichnet. Montenegro hat an der Grenze von Albanien Mau» aufgestellt. Mukhtar Vascha ist, durch zehn Bataillone verstärkt, vo« Gatschko nach dem Dugapaß abmarschtrt. Z» Bulgarien soll der Aufstand au verschiedenen Orten ausgebrocheu seiu. Briefe der Nedaktio«. Herrn Julius Pitsch. Ihr zweites Eingesandt gegen Herrn Ferd. Auchmann können wir nicht aufnehmen. Durch Ihr erstes Eingesandt aufmerksam gemacht, haben wir einen Druckfehler berichtigt; ist aber damals Ihrem forschenden Auge ein zweiter entgangen, so lassen Sie nun auch Anderen gegenüber Nachsicht walten — um so mehr, als ja Ihr zweites Eingesandt die zollpolitischen Grundsätze des Herrn Ferdinand Auchmann nicht berührt. Daß Sie ein Schüler de» hiesigen Gymnasiums sind, steht in Ihrem ersten Eingesandt nicht geschrieben; das Publikum hat, falls wir uns nicht irren, dies auch nie geglaubt. Wir schließen mit dem Ausdruck besonderer Freude, daß der fragliche Artikel einen so jungen Leser und so ferne von Marburg gefunden. VsÄno-kkstiluratjoii. Sonntag den 30. April: von der 528 6üdkahnm erkstättett-N kujlkkapeke unter Leitung ihres Kapellmeisters Herrn I-d. Handl. Anfang 7 Uhr. Eotree 20 kr. Ich erlaube mir hiermit anzuzeigen, daß ich «omtag de« t Mai d I dir Jitou-Lokalitüte« and denAihgartt» im Brauhause de» Herrn ThomaS Götz eröffne. s25 Ich lade hiermit zu einem recht zahlreichen Besuche eia und tvirde Alles aufbieten, um meine geehrten Gäste durch solide Bedienung, vorzügliche Getränke und schmackhafte billige Küche bestens zufrieden zu stellen. loksnn Kwiivk, Restaurateur. Eingesandt. Wir machen hierdurch aus die im heutigeil Blatte stehende Annonce der Herren Kaufmann und Simon in Hamburg besonders aufmerksam. Es handelt sich hier um Original-Loose zu einer so reichlich mit Haupt-Gewinnen ausgestatteten Verloosung, daß sich auch in unserer Gegend Betheiligung voraussetzen läßt. Dlese» Unternehmen verdient da» volle Vertrauen, indem die besten Staatsgarantien geboten sind und auch vorbenanntes Haus durch ein streng reelles Handeln und Auszahlung zahlreicher Gewinne allseits bekannt ist. Die SchiMrt ist von beute ab wieder eröffnet. 4^2 ____________W'. l^ötrornös 4ö4 iil 5 biL 8 versolneäeneu Lor-te» unck empüedlt desteos Auszug aus dem Beobachtungsregister der meteorologischen BeobachtungSftation Weinbauschule Marburg. «z K 1876 . T e m p e r a t ll r ' „ach Celfiu» 7 Uhr 2 Uhr 9 Uhr Lustdruck in Millilnetern TageSmittel Apr. 22. 23. 24. 25,. 26. 27. 2ö. 11-8 12-4 13'8 14-0 12 0 10 6 8'S I i. 24' 18' 2Z ,19 16 14 16 16 0 15 0 16 4 l 12 4 9'4 9-3 9-3 733-4 73Ü.3 735-5 7360 736-i 784 2 734-8 ^euch. tiftkeit in Pro. centen 68 69 64 76 79 59 50 Bewölkung 7 Uhr ! 2 Uhr I 9 Uhr fast heiter ! heiter wenig bew. halb bew. hall) bew. halb bew. fast heiter halb bew. halb bew. bewölkt schwch.bew. schwch. bew heiter wenig bew heiter schwch. bew> bewölkt schwch.bew fast heiter heiter heiter Wasserstand am Pegel der Marburger Draiibri^cke in Metern Am 2S. Mittag und Abends schwacher Regen. Am Z4. Abend» Regen. Am 26. Neßin. Summe des Niederschlages vom 22. bis 28. April: 1-7"'"^ als tieim Zusverksius! V^oUKIviitvrstoKs, KlattklrbiAe I^üstrvs, 8vkotU8vlR^ «^Ivickvr-stotke, s?o8m»no8vr evdtv I^vinvn-'Aael^üolKvI, ^vrrvn ^ unü Nosvnstotkv vto. vtv. Ivi 6o8vt Lvdrvzf's Lodu, 7ogvul'°lf»tksso. 516 Gasthaus i» der Brühl.'^WW Ausgezeichnete alte unv neue der Liter S2 und 20 kr. sind im Ausschank-. Die ist zur Benützung bereits hergerichtet. Um recht zahlreichen Besuch bittet ganz ergebenst 4g4> ______der Mstaurateur. ävm 8vüvnplÄt/e. In einem eigens dazu erbauten eleganten Pavillon auf der Durchrelse nach HVIei» nur einige Tage zur Schau ausgestellt: IehtllSl»jr>iglteit des Tiges Kesr«!'«« ä »M«. vdl»» tri». seinst, empfiehlt 491, f. Unpr» Vonilitoi-vi. cseleud u »»»tsoNer KrsvI»v>>HT»»U der ledeiRÄv» Geöffnet an Wochentagen von 2 Uhr Nach-mittag bis 10 Uhr Abends. Sonntag den ganzen Taa. — Gntree ICD kr. I.. VsItSo. VI». «St» . Montag den 1. Mai 1876 .lvr ^ I z?' ^ s und Garteu-Eröffllllng unter Mitwirkung der (526 ^üdbaliit-lverkfläitell-ZUuMapeÜi' unter persin'licher Leitung ihres Herrn AaprllmeisterS Johann Handl. Gefertigter macht hiemit seine döfiichste Einladnng nnd bittet um zahlreichen Besuch. HocyachtunaSvoll Restaurateur. Zu kaufen wird gesucht: ein preiStviirdigcs Haus, Offerte mlt Ort- und Preis-Angabe beliebe mau im Comptoir d. Bl. abzustehen^________ NTk'LGtS MVPGtiZ empüelilt eine roielievon eiutaclisll 1)18 elsjlutestivn (476 »»in«,»- «I»«l 36dr diUiK, »»vis eins partLs 8el>öl>e Itillize Zu vemiethen mit ersten August l.J.m Hause der Gemeinde- Sparkasse in der Prrho^asse Nr. 186: Im ersten Stock ,e Wohnung mit 6 Zimmern, Sparherdche jammt Augehör, dann ein Keller auf 30 tartin. (496 ein >Ltall für 2 Pfde mit Wagenremise und cin groHer Gartt mit Glashaus tt. Anfrage bei d'Direktion der Gemeinde-Sparkasse in Marbiz. ftzili >iiiiIiiiei>>i>lelilWK. Für das unpurch viele Jahre geschenkte Vertrauen und dezahlreichen Zuspruch unsere» tvärmsten Dank afprechend, zeigen tvir hiemit ergebenst an, daß ir den Gasthof...m goldenen Roß" in der Vlktringhtasse seit 22. l. M. in unsere eigene Rej^ie übeommen haben, erlauben uns gleichzeitig einer hochsleehrten ?. 1'. Publikum zum ferneren ilreichen Zuspruchs und d^ren geneigteln Wot'ollen bestens anzuempfehlen, indem »vir per Mühe noch Opfer scheuen »Verden, den Zechten Wünschen unserer hochgeehrten Gasteach Kräften zu entsprechen. i)ochacbtungSt)oll 489 Rupert Repnlg ^ Maria Repnlg Das kgvntui'8-, IIion8t- und «oknung8-VermittlungS'^Komptoii' des Antvn Hoinigg in Marburg befindet sich im Hause deS Herrn Dr. Josef Schmiderer, Tegetthoffftraße Nr. 13, im Hofe rückwärts rechts. 527 Mit einer Beilage. G, Gewölb im Raihhaivie ist sogleich zu vergetien. Ansra^ei Marie Schraml. <7^ cn,asoI»in« tzit xor»6vr?IackoI für Sokneickvr «vtl Sokukwsvkor. vov . » Können- und Re^eilWrmen cie?'^isTtST'7S7A 7,??'^ cie/'a?öSAse2e/e/,/,6^) empkelllt äie 1'uvk-, ilavuksktnr- unä vamea-kL0nf^ti0i»8>II»n6InnA des vr«»«rvor»t»6t, Im vorm»>» livttvtnls'seken V»Av I^r t«, ÜL»8 ^seueste in KonneQsmirmOv iiM kM M KiöM. Mk L« W-M. nil Kim kMMASckU ill!» WM» kreiMil. A»I»I>V«II von SQ kr^i« ll I.IV. II. C/I«tIi»Ki«»iiivii»«IiIriiiv von j I.tV bis ll T.IV /tMr Modk-Sli«»r»schirmt allc MbkN mit Garairalig »»d Spihrn-Äuspuy, von l>. !t.SV bis >1. IL—. Zrößte Äusmaht von SpemMäti n in Sonliiischirnn'n mit klkenbviii-, Perlmutter- unä sokiläkrot-^vlien. Kilmmtlivlie Lll tout 0!ls siuä mit k^ettsu uuä »luerikanisv^i, Oloolieii m<»»tirt> ss^G?PSl!l!«ZGKIil>ElHS0kll!'MG voi, k. K4«, ll. Zz- Iiis ll. A.-^ . Vieäer-Verkäufer erdaiten entspreokeuäen igene Erzeugung I'Hr äiö?rÄli^2.1irs-Z2ii!pii enis)iie!i!t ! ^ 8vl»«ikl's IllMor - L»ivims wm^ld»v»o s ^ i« eiN'ikil MiMil» KUSri'«»»»^i»«ÜL»V neuester reine ^^oNe von ^ ti. »ufv^-. se?»>VÄr2 ans ?eruvien u. l^oskinK ^ „ fein in seilr netten Clustern . . „ in allen ^^arl^en . . ^ „ „ ans !)raun, I)lttu '^Vicot » U»»V454>?«, Glosse ^usw^alil fnsvk angvkommon in- und ausländiselie I^'^^krilcate, deliebte Illuster chZ t^tet»^ ttm l^az^er unü Hvercleil ^Vn/üß^e selniellstens naelz Z^kls« al^erti^t. b'ür ^utejedermann j^ai antilt, nielit passenäe l!^leit oili» ^^nstaltä ret(>urz>en(>mlnen oder umß^vtuusekt; svwiel Ii>I»R>Vr«^IK»ÜUS in i»etter ^us^alU für )ede (Frösse . . . von 4'/, ü. uMits. MM»»»» vunönskaHsusSjH „(Zl2.ritgiS",Wkinkllirt concentrilt, dickflüssig, vorzliglich anerkanntes Mittel, vollkommen mühelose Verwendung und unfehlarer Grfolg, selbst bei kranken Weiilen, in Nüschchen ^ 80 kr. genitgend zur Klärung von 6lw—1000 Liter (10 vis !5 Eimer) zu haben im Depot des G. Wettendorfer, Wien, Hernals, Beronikagaffe AS. 482 Rnterleibs-Druchl^elide finden in der durchaus ivirkenden Lruodiklbv von QotUivd3tur«viivch jn Ksrigku (Schweiz) ein illierraschciideS Heilmh Zahlrnchc Zeugnisse und Daukschreibcn sind lGebrnnchs-anlveisung beig?filgt. Zu beziehen Röpsen zu Ok. W. sl. Z.20 sowohl durch T-^urzeuetjger selbst, als durch ^o»«k V^vi», Mo^Apolheke, Viva, Tuchlaulicn Nr. L7. ^ AI»» bioto ävm vlSvkv 6io llavck! 87S,000 «.-»Isrk «Ilm Ä8>7?V Lrultlvii Hnupt'Vewlnn im günstigen Falle bietet dir allttatiestt gr-ße »clditrliosiiiz. welch« von dn hohe» Ikenieruu« aeiiihmigt und flarantirt ist. ^^17 Die Vortheilhafte Einrichtung de« neuen Plane« ist derart, daß im Laufe von wenigen Monaten durch 7 Verlosungen 43,400 zur sicheren Entscheidung kommen, darunter definden sich Haupttreffer von eventuell K.M. lZ'7'?;.Q00 oder il. S18.7S0 8. >V., speziell aber 1 Gewinn ^ Gewinn l Gewinn 1 Gewinn l Gewinn 1 l?ewinn l Gewinn ^260,000, « S0,000, u so.ooo, U S0,000, « 40,000, « Z«,000, il Bewiuiie u gy,000/ l Slwin« U SS/IW,^ ?> S-miim- U Zo^ooo^^^lS^MV Stwinne U ste. 6 Gewinne ^15,000, 9 Gewinne ^12,(00, 12 Gewinne ^110,000, 86 Gewinne 6000, 40 Gewinne ^ 204 Gewinne Al 412 Gewinne Ail 512 Gewinne 597 Gewinne ^ 4000, 2400, 1S00, 500, 250, 138 sto. lund Die näodsts erste Gcwinnziehnng dieler großen vom Staate Kkli-aatirtsv Geldverloosuna ist »mtlicli festgestellt. " ^ Znr nächsten ersten Gcwinnziehung dieser großen vom Slaate garautirten Geld Verloosnng kostet 1 Ksni-LZ Original-LooS nur 6 oder tl. 3'/,, l !lklll>68 ^ .. K I»/ l vzvrtel .. i vllle Anstrage werden Zvttirt gegen Lirissuljun^, ?vstsln?anIuiiA nljvl' tle3 öetrvA^vs mtt der größten Sorgfalt lNiSgefiihrt und erhält Jeder-lmanu von uns die nut dein «taulswappen verselienen Orixilial.I.ousv sell»st in Händen. Den Bestellungen werden die erforderlichen amt-lichen Pläne grniiS liei^efügt und nach jeder Zielinng lsenden wir unseren Jntereffeiiten unaufgefordert anit-liche Listen. I Die AnSMnng der Gewinne erfolgt stets prompt uvtvr Lt»at»-()ar»nti»jiinn,. Kank- lllld Wtchsrlgtschäst in Hlnnttvrg, löirl» ulill Vöi ltkut sllvl' 8t»k^t»ol)li^»t^t)lltill, 1<^jssntiakn-^Ictisll unä ^nlvksllslovsv. l*. Wir danken hiedurch fiir da» uns settl»cr ge« schenkte Vertraueu und iudem wir bei Beginn der neuen Verloosung zur Betheiligung einladen, werden »vir nnt auch fernerhin bestreben, durch stets prompte und reelle Bedieiiuug die volle Zufriedenheit unserer geehrten Interessenten zu erlange«. l). V. Dampf'il.Wamlriibad in dcr Kärnt>ikr-Voritai>t tüftlich vo» 7 Uhr Zrüli bis 7 Uhr AliciidS. Alois Schmiderer. Fournirr-S^tmöhlt mit S Sägrll; ParqutNtn-Eytligliilg, Gtrstevroil-». Maiskolbraschrott-Mafchiiltii, Egalijir «. Stuhl, Kngrl-Ntglllatlir, Schto^cr-WrrttMtr (auch einzeln), Mühlr-Verechtigkrit m. 30Pferde Wasser, ist zu verkaufen oder in Pacht zu ^ebe?,, und lväre besonders flir Schlosser gengnet. wril sich in dkr Umgebung sehr viele Werke befinden, im Umkreise von 10 Meilen aber keine Maschinen-Werkstätte ist. (S22 Adresse: ,7. 3t. St. Peter im Sannthal. Epilepsie (Krampst) AIiKräne (KopfgiD) Prospekte über dit' radikale Heilung dieser Nervenkrankheiten versendet gratis und franco Dr. med. P. Rudolf in Dresden. (S.3174Laj 469 Erfolge nach Hunderten. Die »Itv, und ßrrtt»»te Elsenmöbei-Mbrik von 357 Rvlol»»rck i» Wlsr», III., Marxergasse 17, uud ik Attslau unter der Firma: „Mtner Eiieamöbtl-Falirik", Bahnhosstraße 22 u. 24, 'erzellgt nur solide, im Feuer gearbeitete Waaren auS besten Materialien. Ist im Stande, "aiich in klirzester Zeit die größten Austräge aus-zufüliren. Al» zuverlässigste und prompteste Kabrik tiekannt seit vielen Jahren. — Gleich aus-AW?"merksa>nste Ausführung auch beim kleinstell Auftrage. Nene illustrirte Preistarife gratis und slanco. Feste, bedeutend ermäßigte Preise! Miederverkäufer erhalten angemessenen Rabatt! Besonders aufmerksam machen wir ailf das T!telblatt unseres PreiStarifeS. ?tbz«lös-« oder z« pachte« Wird gesucht: (477 Entlveder auf hiesigem Plahe oder in einer der Städte UntersteierwarkS oder Unterkärntens: Ein Spezereiwaaren- oder WeiH und KurzwaareN'Geschaft. Anträge beliebe man zu richten an F. P. Schurz, TappeittkrplaK,Girstmayr'schcSHaus hier. »supt-klistlsplax« I>«j j» - Z. pf^zx!, j, VVIiveler äl «reiker mit Virsoklu,» unil oi»»» ?ötro1öU!ii-?S.ssör KprinKvr ^ L». I'riest all bvlivliigvn ksknstationvn. pt I « p 8 t« (l'^uUsuedt) keilt brieLiek cker ^pt'ClLilars^t Vi». ILlUl««!»» I^eustaclt, Oresäen (Ltteksvn). Vereil8 über 8VVA mit krlvix bekuvijelt. (419 Marvura, 29. April. (WochenmarktSpretse.) Wrizen fi. 8.10, Korn fl. 6.40, «erste fl. 0.—, Hafer ».3.80, Allkuriitz fl. 4.90, H»rfe fl. 0.—, Heiden fl. 4.80, Erdäpfel f». 2.10 pr.Hktltr. Fisolen l4, Linsen 80, Srbsen 28 kr. pr. Klgr. Hirsebrei« 10 kr. pr. Liter. Weizengries '.^6, Mundmelil Z0, Semmelmehl >5, Polentamehl 11, Rindschmal, fl. 1.10, Schtveinfchmalz 90, Speck frisch 60, gcräuchert 90 kr., Butter fl. 1.— pr. Klgr. Tier 2 St. 5» kr. Nlttdfllkisch 4tt, Kalbfleisch 45, Schweinfleisch jung 53 kr. pr. Klgr. Milch fr. 12, a^er. 10 kr. pr. Liter, Volz hart 0 5 M, l. ft. 3.80, 0 6 M. l. 3.90, 0 8 «N. l. 4.—, 1 M. l. 4.10 : weich 0 b M. l. fl. 2.80, 0 8M. l. pr. Kbmt. Holzkohlen hart fl. 1.—, weich 60 kr. pr. vktlt. Vttt si.3.40. Stroh, ^^ager fl. 3 80, Streu fl. 2.70 pr. t 00 Klgr. bekommt man nachstehende echte Metall, welches immer lveiß ivie ihrer Mitglieder am Herzeil lte M 7 K °ll.. I"- S-mili-, d« di. «-s.mdh.i, „d »a« N Silk« czitt I.-.r i - Äo dieselben Kaffeelöffeln, Speisegabeln, Speifemefsern. großen massiven Suptnschöpfer. jchönkn schweren MilffchApier, 30« jchönkn schweren feinsten Chinastlber«KI»VN ä. 40 kr., wenn kei« anderes Mittel Hilst! (494 >Ap.ch.k? ° H"" Gine Wohnung im 1. Stock mit 2 Zimmern, «üchk «n>> Sp.i« Ist so^kich zu vergtbe». «„frag. Bittriaghif. Gin «öblireS Ai«mer, gafstn- und sonnseitig, st vom 1. Mai an zu vergeben Draugasse Nr.76. 506 Tamen'Krdäpfel, bkfte Sorte, in der Glaandlunfl Draugasse. (507 Ii» kr«»« ?kor«l lb Faust hoch, flene4 Jahre alt. ist zu der-i'aufen. Näheres im^omptoir d. Bl. (508 5000 Zchnittreben Mskateller (si2 bki K. SkidlKärntNkrMe Nr. 2S4. <7^ »0 Wie empfeht zum Beginne der Bau-Zaison unseren vÄglichen iizförsulig«» ZtoinbrUvr ^»tur-komont, gloioii komsn Lomvr fouoffo8t^iog«l, kouvrkosli ö»»^28sntl, sou«fs»8l> plastisvlivn Ikon, ivuvi'sok kkamotto, !» den billigstlPreiscn in brliebigin Partien, Broschüren n« PreiSbläiter werden auf Ber» langen gratit sendet. Ltßllrlivllvr Lsmontfatii'ilc, bll Zteinbrück in Steiermark. > Kreier ReMen Verkauf. Eine stse, an der RcichSstraße gelegene, eine halbe knde von Marburg entfernte, zu jedem Geslie geeignete Realität mit einem gemauerten use mit vier Zimmern und drei gewölbten ^rn, dann vier Zoch Rebengrund und schöneObstgartkn wird aus freier Hand verkauft;-tlschließend ist eine zweite Realität, bestehend einem schlagbaren Buchenwalde, Obst^jartenld Aeckern im Flächenmaße von 5 Foch, ebezs vertäusllch. — AilSkunft ertheilt Zische» Leitersberg bei Marburg. (497 «ZIn emt Pudel, mit harter Pla,,.. Stellaae» und diverse «tnrichtnugsftücke sind zu verkaufen. Naheret im Eomptoir d. BI. ikvielite, kolil- Si Vvvimal., ki-llvlivn-, lafvi. ^ kalsnvo-^asgvn in ^usfütlrun^; II F «> , » «II » IN «il» ».». a. Z.Z«. Ladt !»»a»oIl»tUtoI»«» 100 li'Iasollkn k 1 V« ... A 20 empfedlen kom»» pModver ^ Sskoo, Ein Garten m der Nrazerv-rstadt. BlumenAaff«. al« «au->pIaK geeignet, ist ,u Verkaufen. Kähereö bei Srazergaffe. granj Pichl er sen. iu der (4l0 Verstorbene iii Wl,rb>ira. ' Wagner Mari», W»>st. 9 Jahr«, Karntneroofstadt, (Lpriesi 24.: Tommel Ludwig, Heizer», ^hli. I Mon., Magdalenavorstadt. Lungenkatarrh: >b.-!- Schneider. 56 I.. Sriztrhosuafse. Waffersilcht', Gtermann Philomena, Tijchlklvtochter. IL Z.» Ailerlieiligengaffe, Lungentuberknlosei 20.: Vaiek Josef' Bahnlackirerssohn. 15 Mon.. Iosefistraße, Lnnaen. entjündung: 27.: Menhurt llrsula, Dieustmagd, »ill Tegetthossstrapk. Lungenentztinduttg. Sketh Jvhanii Ma! schinsuhrer»sohn, v I., Vancalarigaffe, Starlatina