^U M. Molltag am l7. NomMer l862 ^ Die ^kaibacher Zeitung« erscheint, mit Ausnahme der Insertionsgrbülir sttr e,ne Garmond - Spaltmzeile Sonu- und Feiertage, tliglich, und lostet sammt den ^" ^" ^""" derselben, ist filr Imalige Einschal- Veilllgen im Comptoir ganzjährig :i fi., halb- ^ÜM^^^^r^W^ ^""^ ^ ^' ^ ""'"^'^ ^ ^' ^^ "'"°ligc w lr. u. s. w. Mrlg 5 fl. 50 Ir., mit Kreuzband im Comptoir ^" ^'^" Gebithren ist noch der Insertions-Stempel ganzj. 12 fl., halbj. 0 fl. Für die Zustellung in's ^2^^» W^8^ «^W^ ^" ^^ ^' ^^ ""^ jedesmalige Einschaltung hinzu zu Haus sind halbj. 50 lr. mehr zu entrichten. Mtt H»M^ WV^^ rechnen. Inserate bis 10 Zeilen losten 1 st. 90 lr. der Post portofrei ganzi., unter Kreuzband und ge- ^«^^ N^ ^ 3 Mal, 1 fl. ^0 kr. fllr 2 Mal und 90 lr. fllr drncktcr Adresse lü si., hnlvj. 7 fl. 50 lr. flM^ ^WßWM ^ ^ ^^ ^'"^ Inbegriff des Iusertionsstcmpels). Amtlicher Theil. 3^>e Ol'nstc Rcchnungs . Koutrolsbchördc hat den Protokollisteu dieser Zentralstelle. Karl Schlechter, zum Rcgistrator uud Erpcditor l'ci der Kamelal-Hail^tbuchhaltnilg ernannt. Uichtaultlicher Theil. Aur .Organisation der Verfafsungs Partei. Es uuterliegt keinem Zweifel, daß in dcn meisten Lä»der» Oesterreichs, besonders aber in dcn deutschen, die Zahl Derjenigen groß ist nnd sich täglich vcr-mehrt, welche z»r Gesamintstaatspartei gehören und künstlich bemüht sind, dieser den Sieg zn verschaffen. damit die Entwicklung oes Verfassnng»?lebsnc< nicht durch Jene gehindert oder gar unmöglich gemacht werde. die sich ibr bisher beinahe feindlich gegenüber« stellen. "Demungeachtet bleibt auf diesem Felde noch vicl zu thun übrig. Es wird noch kräftiger und nach» balliger Anstrenglingen bedürfe»^ bis die hochherzigen Absichten unseres Monarchen, des erhabenen Spen« ders nnsercr Verfassung, zur Wahrheit iverdc», Dci-Ziricspalt der Parleirn lahmt dic l'sstsü Kräfte. E>? 1st ein billiger Wunsch, d.iß schon die.gegenwärtige Generation der vollen Segnungen der Verfassung theilhaftig werdc lind nicht lediglich dazu verurtheilt sei, für die zukünftige Generalien zu arbeiten. Die „Donau-Ztg," raid dabcr zur Organisation der großen Partei des gemäßigten Fortschrittes, um die Verfassung gegen jeden Augriff zu schuhe» und ihr die allseilige Anerkennnng zu verschaffen. Sie sagt: Eine öffentliche Meinung muß gebildet werden, blt sich entschieden für die Durchführung der Verfaß slmg anspricht, die zwar die Widerrede duldet, aber kräftig genng ist, um sich dadurch nicht beirren zu lessen und falsche Wege einzuschlagen. Die Fahne muß hoch gehalten werden, der man folgen soll und muß wcitbin sichtbar sein. Darnni ist eö wahrlich lein unbilliger Wunsch, daß eö in dieser Beziehung andcrö werde lind die besseren Kräflc l,m cinzeli^e Mittelpunkle sich sammeln, durch Ver> einigung sich stärken, dnrch Veralhuug sich verstau, digeu und die nöthige Tbätigleit entfallen. Leitsterne sind für die große Menge uotbwcudig. daniit sie uicht ol,ue Plai^ und Ziel im Dunlein henlmt.ipl". ändere bedürfeu der Anregung uud Auf. munlcrung. l'lsoi,ders Solche, die voil Gleichglltigleit MW Gewolmhcit beherrsätt werden. Das Vertrauen anf den Bestand der verfa„!ing^naßigen Einrichtungen mnß erhöht, die Vcsorgiuß wegen der unsicheren ^N' kuuft verscheucht, die oppositionelle Stinimuug verdrängt werden dadurch. daß man über den Geist der Fundamentalgesepe Oesterreichs und über die Inten» lionen der Regierung die erforderliche Aufklärung ver> l'leitet uud auf die Früchte hluweist, die denselben entsprießen. Se. Majestät der Kaiser bat die Ausrechthaltung n»d Durchführung der Verfassung wiederholt feierlich zugesichert. Die Geschicke der Monarchie sind innig ll'it ihrem Vl'stande verknüpft. Die gesammte poli tische Konstellation fordert eine einbeitliche Gestaltung Oesterreichs, die Gewinnnug aller VollMmme des weiches für die Gesammwerfassnng, Je schneller dieses geschiel't, desto eher können wir uns ihrer segen^'eichen Wirkungen erfreuen. Darum frisch an's Werk! Rnbrigss. fc'nsegnentes Streben und Znsam menhallen führt zum Ziel Zukunftsreiche Keime und Grunllageu sind wob! überall vorhanden. auf denen sich weiter bauen läßt. Der kaiserliche Wahlspruch: „Vii'i!^ lmili^" sei auch die Demse aller Konstitution ucllcn in den verschiedenen Kronländern des Staates, unter der sie mit Wort und Schrift für das leitende Prinzip der Verfassung und gegen die föderalistischen, reaktionären und pseudoliberalen Richtungen streiten. Je weiter sich diese frische Strömung verbreiten wird. desto enger wcrdeu tic Schranken sein. innerhalb welcher siä, der Gegens^p erhallen muß. So lange er aber freies Feld behält, darf es keiuc Verwnndc-ruug erregen, daß er nicht die Waffeu streckt. vicl< mehr von Erfolgen träumt, dic das Grab uusercr Hoffnungen wäre», oder wenigstens uuserc Aussichten anf geranmc Zeit trüben und ein Vcrdammungs' urlheil über unsere Schwäche uud Sorglosigkeit aus. spnchcu würdcu. Oesterreich. Wie«, 13. November. Hcntc um 10 Uhr Pormitlag faud im t. k. Iustiziniuistcriuut eiuc itom-nnssionositzuug als Fortsetzung der im hcurigm Frühjahre licaMncnc,,, üder dcu Sommer aber vertagten Bcrathnngcn übcr deu Eulwurf einer iionknrsordnnng Statt. Miuistcrialratl) v. Beuoni hat dcr itommissiou ciuc uiufasscudc und s^hr gut gearbeitete Begrün« dungsschrift zu dcm Gesetzentwürfe vorgelegt. Diese Äcrathuugs-^onuuisslon dcstcht aus folgeudcu Mit-ulicdcru.- Miin'slcrialrelth Frh. v. Haan, Oberlandes-aclichtc. Sactcn, HofllUl) u. Albeigycttl, ^andei<üerichl^rlily v. (^ötze, Lulldc<id ^u dem Enra. Ordinarium dlirch Velirlaubuugcu uicht uubcdeuleudc Abmiuoeruugeu eintreten zu lassV». Erst nachdem Dr, Gislra die Vcrlesuug seinem Vcrichtcs beende-yatle, crschicu der Kriegsminister Graf Degcnfcld. und erklärlc, eö sei ihm die Eiuladuug zu der heu-tigcu Sil)ung erst spät zugekommen, u»o er fei da« her außer Stande, heute auf die zahlreiche» Details dcr Sache ciuzugebeu. und die nöthigen Nachweis»»« geu zu liefcru. Die Berathung wurde iu Folge dessen suspcudirt uud auf die Tagesorduuug der uäel> stcu Dinstag. Sitzung gestellt. Gleichzeitig fand co dcr Au^schllß. um allen Details des so wichtigen Berall,u»gü-Gcgc»sta»des die vollste Aufmerksamkeit zutvendeu uud jede einzelne der Nachweifungen uaeh Gebühr berücksichtigen zu können, für zweckmäßig, dc» Vericht des Referenten in Druck legeu zu lassen. Derselbe wird morgeu bcrcits zur Vertheiluug kom-»>eu. und die A»5sch»ömitg!ieder ^rrde» dadurch Muße zu ihrer vollständige» Iuformaliou findcu. Außer dem Kriegsmiuister Grafen Degeufcld wobuleu auch uoch die Millister Schmerling, Rech-berg u»d Wasser, danu FM^. u Schmerling llnd Ober-Kriegskommissär v. Damaschk^ dcr Siting bei. Bei Beginn der lentern halle Abgeonucter Dr, Ta. schck als Gcucral.Vcnchterstalttr darauf aufmerksam gemacht, daß die Höhc dcr «eigenen Einnahmen der Militär-Verwaltung/, wie sic unter dcr Rubrik „Verschiedene Eiimabmc»" augcführt erschei»»'. nicht übcrciustinline, sonder» daß die erstere niedriger als die letztere bemessen sei. Es dürfte diese Differenz darm ihre» Grund fiude». daß Herr v. Pleucr i» die Rubrik „Verschiedene Einnahmen" die bclrcffendc Position in Uebcieinstinntlung mil der des Vorjahres aufnahm, während dcr Kriegsminister bei seiner Auf« stsllung die faktischeu Verhältnisse zu Grunde legte. Dcr Ausschuß entschied sich dafür, die Ansähe d.'s Kriegsbudgets der dicMlligcu Berathung zu Grunde zu legen. Um die Zeit uicht uubeuüpt zu lassen, zog der Ausschuß statt des Kriegsbudgets die Erfordrruiß« Rubrik «Müuz< und Wechsclverlust" (Berichterstatter Dr, Herbst) in Berathung. Einen Agiostand von 20 Perze»t zu Gruude legeud, bewilligte der Ausschuß als Erfordernis für die Zinsen des National.Anlehens (für l86:l 72.').000 ft , von welchen »4 Millionen durch die Zollgefälls Einnahmen nnd !l Mill, dlirch die Abfllhr des Moutauistikums gedeckt sind) ci»cn Betrag uou 2.l4^.N00 st ; ferner für Zahlnngcn im Anslande (für 1862 in, Betrage uon 24.867.U0U ft.) einen Müuzersal) pr. 4,973,300 ft. Wien. Zufolge päpstlichen Iudultcs vom 27. Juli l. I. wird die Verwaltung dcs vou Oesterreich gcgrüudctcn Pilgcrhauscs iu Jerusalem Wcltpriestcrn anvertraut. Daher werden weuigstcus zwci Wclt^ geistliche aui« deu Diözesen der österreichischen Kron-länder, N'clchc, der deutschen nnd einer slavische», oder der ungarischen Sprache tundiez, die Mission dahin vo» ihren bischöflichen Ordinariaten erhalten, von Sr. Cm. dein Hochw. Herrn Kardinal uud Fürst-crzbischofc von Wien für die Dauer vou je 2 Jahren entsendet werden. Dic Herren Verwalter haben ihre anständig eingerichtete Wohnung iu dcr gedachten Pil-gcranstalt zn uchmcn, dic Hanöhaltung zu leitcu, dcn Gottesdienst in dcr Hausiapcllc abzuhalten uud dcn Pilgern wie dem österreichischen Konsulatspcrsonale dic heil. Sakramente zu svruden. Außer dem Reisegeld znr Hin- und Rückreise, der freien Kost, Bedienung, und Heitznng im Winter, erhält jeder einen Iahrcögchalt von 5)M fl. öst. W. i» Silbcrmnnze. Wünscht einer oder dcr Andere seinen Aufenthalt dort z» verlängern, so steht ihm dieses mit Gcnchmignug scmcs bischöfliche» Ordmarialcö frei. — Die Landtags.Abgeordneten der Steiermark treten am 6. Dezember in Graz zu einer Vorbcspre-chnng znsannnen. Es erscheint den Herren unerläßlich, noch vor dem Veginnc dcr Session nnter dcn Abgeordneten eine Verständigung übcr die zu erlcdi-gendc» Landcsangelegcnbeiten uud die großen staals« rechtlichen Fragen zu erzielen, deren baldige Lösung dcr Landtag an maßgebender Stelle in Anregung bringen will. — Den „Ungar. Nachrichten" zufolge hat das Fiuanzministeriunl im Einvernehmen mit der ungari. scheu Hofkanzle! an die Finanzlandesdirektion für Ungarn die Bestimmung erlassen, die direkten Steuer» für das Jahr 1862 und 1863 auf der Basis nnd nach dem Ausmaße dcr Steuer für die Jahre >86l und 1862 cinzilhcbe». Ei» etwaiger Rachzuschlag wird uicht in Aussicht gestellt, auch wenn der Reichs« rath noch in dieser Session eine Erböhuug der Steuer votircu sollte. Der Zuschlag zum ^a»desf»)ndc wurde mit 4'/2 Krenzer per Slenergulde» und 1» Betreff des Grundentlastungsfoudcs mit 52 kr. per Steuer gnlden uormirt. Klasseufurt, »4. Nov. Gestern ist dic erste-Lokomotive auf der Kärntner Bay" von Marburg bis an unsere Grenze gefahren. Venedia, '2. Nov. Seine Er;ellen; der verr F.Wl Baron Euloz 'st i^"'» um halb 5 Uhr Nach. mittags gestorben. (5i"ige Tage vor seinen. Tode verständigte ihn einer seiner Waffengesahrlcn von dem Nekrologe, der über ihn in dcn wiener Blattern R054 abgedruckt winds. Sichtlich schien dicsc Nachricht keincu Eindruck alls ihn zu machen. Um l Uhr nach Mitternacht, nachdem sich seine Familie zu Vctte ge» legt hatte, kleidete er sich jedoch an. mw fnhr mit seinem Diener in ciner Gondel ans die Piazctta znv Hanptwachc. vief den ivachlhabendeu Hanptmann zn siel,, nnd befahl ihm. lcu Frührapport zn melden: daß rr noch lebe. Der l'lindc Kriegsheld kcbrtc dann nach Hause zlirück. faßte al'er l'cim Auösteigcu der Gondel den Gondolier, der einen reichen Haarwuchs hat. derart krampfhaft l'rim Schöpf, daß wcdcr der Diener noch der zweite Gondolier den Ersaßteu ans den Händen des starken Generals befreien kouutcu Es mußte erst vom Portier eine Schcerc herbeigc« schafft werden. und der Gondolier kam mit dem Verluste seiner ^aare glücklich davon. Einige Tage darauf verschlimmerte sich der Zustaud des franken Herrn, n,w er starb an der mchcilbarcn Wa^crsncht, (Volksfr.) Prag, U'.. ?l0vcmber. Die Wogen der Nuf. rcguug in dem (^ewerbevrreiuc haben sich gelegt; in der gestrigen Fortsetzung der letzthin abgebrochenen ' Monntsversammlnng dieses Vereins wnrdc das Protokoll aneli ezcchisch vorgelesen, und die Redner, dic sich znm Wortc meldeten, konnten nach Herzenslust dcntsch oder czcchisch sprechen. Dic meisten derselbe», bedienten sich beider Sprachen und verdolmetschten ihre Vortrage, aus der ciueu iu die audere. Die Adresse uud Petition des böhmischen Lau-dcsansschnsses au Se. k. k. apost. Majestät, um eine spätere Eröffnung des böhmischen Landtags, deren wir bereits erwähnen, lautet: Euere k. k. apost. Majestät! Der Laudcsauoschus; des allezeit getreuen Königreiches Aohmeu suhlt sich beglückt, Ausdrlick zu gebcu dcn Gefühlen des iuuigsten Dankes, welche bei der dnrch Euer k. k. Apostolische Majestät verfügten Einberufung des böhmischen Landtages das ganze Land freudig bewegen. Durch dieseu crhabcucu verfastuugsmäßigcu Akt geruhtcu Euer k. k. apost. Majestät, den laugst ge-hegtcu Wüuscheu des Bandes Befriedigung zn geben, und durch diese Garantie vcrfassuugsmäsiigcr Eut-wicklnng unseres Vaterlandes das heilige Band zwi schen Fürst uud Volk neuerlich zn festigen, denn groß sind die Hoffnungen des Landes anf eine längere nud ununterbrochene Wiltsainleit seines Landtages. Das Znsammcntrcten dcö Landtages numittttbar nach Schluß der Rcichsrathsscssion und se> tnrz vor Eintritt des Wcihuachtofestcs würde jedoch ciuc län-gcrc uunnterbrochenc Laudtagswirkfaiuteit unmöglich machen, indem letzteres eine Unterbrechung unans-weichlich bedingt, welche um so nothwendiger wird, je mehr die durch dic Ncichsrathssessiou erschöpften Abgeordneten der Erholnng uud znr Qrdnnug ihrer eigenen Angelegenheiten der Music bedürfen. Die Sitzung des Landtages im lanfenden Jahre 18l>:i konnte sonach nnr wenige Tage währen, deren Ncsnltatc mit den dadurch den Steuerpflichtigen verursachten Kosten laum in entsprechendem Verhältnisse stehen dürften. Diese Erwägungen veranlassen dcn nnterthänigst unterzeichneten Landcsansschnß zu dem Wagnis; der Bitte: Es geruhe ^nere k. k. apost. Majestät, den Zusammentritt des für das Jahr 1X02 bereits ciuberu-feuen Vaudtages auf den 10. Iäuncr ittl^! zu vertagen. Der Laudcöausschuß dcs Königreichs Böhmen. Dcutscbland. Verlitt, 14. November Dem Vernehmen nach sind die Antworten der preußischen Negiernng anf die letzten Erklärungen Vairrns nnd Württeinbcrgs ln Saeben dcs Handelsvertrags abgegangen. Die preußische Regierung soll gan^ ihren Standpunkt festbal» trn nnd würde in der definitiven Ablehnung die Kündigung des Zollvereins schen. Es beißt, Prenßen würde der Einladung Äaicrus zur Münchener Gene-ra1ko»fcre»z. welche anf einer früheren Abrede bernbt, folgen, jedoch anf andere als iin Artikcl :l4 der Zoll-vereinsunträgc bezeichnete Gegenstände nicht eingehen Auch in Preußisch°Polcn zeigen sich jetzt Symp-tome sehr bedenklicher Aufgeregtheit. Ans Posen wird gemeldet, daft dic doitige' Polizeibehörde nnter dcn Schülern der deidc» obevn Klassen des polnischen Mariens),nnasinms ri»c politische Verschwörung rnt. deckt nild die Papiere der Verschworenen' in Vejchlag genonnuen hat, Die Verschwörung, als dcreu ^vecl die Vefreiuug und Wiederhevstellnug Polens in den Grenzen von N72 angegeben wird. soll sich über sämmtliche vier Gy'nuasieu der Proving erstrecken uud auch mehrere Zöglinge des katholischen Priester-Seminars in Posen, sowie einige jüngere polnische Gcistlicbc und einjährige Volontärs sollen zn dersel, bcu aebörc». Auch sollen Spuren entdeckt sein, die kaum emeu Zweifel übrig lasse», daß die bekannten Fübrer der dortigen polnischen Agitation.partel der Verschwörung nicht srcmd gewesen siud, lhc vielmeyr Anfmnnterung und U»terstützuug haben angedcihen lassen. Die Untersuchung, die von der Staatsan» waltschaft eingeleitet werden wird, wird über die Sache helleres Licht verbreiien. Nach dein „Ell'inger Anzeiger" war am vorigen Sonnlag zu Straßbur., in Westpreußen das Gerücht verbreitet, bei ci»em polnischen Bescher dcs dortigen Kreises wäre ei» Depot von Pulver, Kugllu uud sonstigem Schicßmalrrial vorgefunden nnd mit Beschlag belegt worden. Diese Nachricht hat sich bcstä° ligt. Der Landrath hat bei dem Herrn Ober.Präsi-denten der Provinz beantragt, dahin wirken zu wollen, daß ein Bataillon Infanterie nach Straßburg in Garnison verlegt werde. Tübingen, 13. Noo (Abends 9 Uhr) Soeben ist Ludwig U h l n n d verschieden. Dresden, >4. November. Das heutige „Dresd. Journal" veröffentlicht dcn Bescheid der Regierung auf die Eingabe des Leipziger Stadtralhes bezüglich der Handclsfragc. Die Anssassnng der Rcgicrnng sei unverändert geblieben, die Sachlage gegenwärtig aber derartig, daß uur die Vermittlung erübrigt. Die Rc-gicruug habe Niemand beauftragt, eine Erlläruu^ für sie abzugeben. Der Schritt dcs Leipziger Stadiratbcü wird als voreilig scharf getadelt. Der Bescheid erinnert, die Regierung habe in Zollvercinssachen mehrmals gegen die Leipziger Kundgcbnugcn handeln niüsseu, schließlich doch Leipzig zufriedengestellt. Der Bescheid bemerkt ferner, der Stadtratb babe nicht das LandestInteresse. sondern allein die Spczial« Interesse» Leipzigs zu vertreten, nnd deutet an. cs sei »»vor» sichtig, letzteren be, der Zollnmgestaltuna. zu präj»< ciziren. Kassel, 14. November. Der Landtagskommissär erklärte >n der heutigen öffentlichen Sitzung, rie Oeller'schc Inlerpellatio» '.regen des Budgets nnd der Leihhaus-Angelegenheit henle nicht beantworteil zn köuucu, hoffcullich aber in der nächsten Sitzung. Italienische Staaten. Turin, 10. November. Furchtbar siud die Schläge, welche die italienische Handels' uud Finanz well gegcuwärtig durch Fallimente «u Bologua, Äiai-laud und Venedig erleidet. Der Baulerot des Bankiers Laureut iu Parma soll uicht, wie aufäuglich berichtet ward, zwei, souderu riueu Passivstaud vou 14 Millionen Virc ergeben. — Wie bekannt, ist die Adresse dcs italienischen Klerns an den Papst, worin derselbe um Verzichtlcislnliss auf die weltliche Macht gebeten wird, vou ft'..>4^ Unterschriften bedeckt, uud zwar: Einfache Geistliche 4i).')^, Domkapitulare 7l), Mousiguot'i, Kathadral- uud kollegial-^canouikusft 1M5), Erzpriester, Prenostc :c. 7>l^, Ehorbrüder, Sakristauc :e. ^l?, Koadjutorcu, Pfarrer, Parrochial-vitare 8<>1, Theologen, Doktoren, Professoren,')4:;, Knltusbeainte nnd Lehrer 1 ausgesetzt natürlich, die Gerüchte, luclch'e oie Palast« beamlcu und Diener ausstrcucu. seien vollkonnncu wahr. Der Grund dieser traurigen Erscheinung. we»n mau ihr cincu psychischen unlcrlegcn darf. ist wobl dic unaufhörliche, unüberwindliche Schranke, welche die Verl'ältnisse nm ihn ber seinlin ungebundenen auto< kralischtu Willen entgegeusetzeu. Während der Tage scincr Einsamkcit, seiner Oe« fangenschast. abgeschlossen von jedcm andcrcn als dem mlttelalterlichen theologischen Umgang, mag er sich wahrscheinlich Pläne für ein künstiges Negierungs« system eutmorscn, sich i» Träume» für dcu i)iu!'m c>es Islams und des Hanfes Osmau eingewiegt, trügerische Berechnungen mit Auslassung der wichtigsten Fakt^en gemacht hal'en. dir er nn» nach scincr Tl)ron< desteigui'g vevgsl'cus zu ucvlrivrlichcn trachtet. Er glaubt sich allmächtig, brfiehlt, und t'einevll pll'Nlich zu scincm schmer^lcheu Elslannen, zu seinem bittersten Vcrdriiß. daß scinc Blitze an tanscnd Wetterstangen abgleiten, daß der träge Widerstand virler anderer persönlicher Interessen dcn ging scineö Adlers zur Sonne des Ruhmes hemmt, daß Dic vermeintlichen Krcatnren scincr Gnade entschlossen sind. eher zn breche», als sich zu bcngen. Er wiro aufgebracht, zürnt, tobt endlich, doch ohne Erfolg- Geduld und wieder Gedulo, vou der cr cbcu uichls wissen will, räth man ihm an. mit dem Vorbehalt, ihn zu bintrr« gehen, lind besteht er trotzdem anf seiner Ioee. so bitten ihn scinc eifrigsten Dicncr, seine vertrautesten Günstlinge, sie ihrcr Funktioncn zu cutheben. uuo sich fähigere Werkzeuge für seine Absichten auszusuchen. Da steht Der irdische Gott still uud bald auch seiu Vcrstaud. Dazu fühlt er sich von cinem Netz von Scrailiiittl'gueii nmgarut. gewebt von seinen Weiber», seiüeu Eunucheu, seiueu Höflingen nnd Sklaven, dessen unsichtbare Fäden cr nicht erfassen noch zerreiben kan», dic ihn ab'ann ist. daß auch er feinen abfo» Inten W.lleu nicht so znr Geltung bringru kai'.'.l. wie cr cs sich zu seinem gcistigcu SchaMl uubcdiugt cinbildct. Gepeinigt vou solchen Gcdankcn und i,u frischen Aergcr über dcn Vcrralh seines Kammcrberrn, Kiany Bci (vor Kurzein, wie ich bereits mittheilte, nach Eandia verbannt), sprang der nng!ückl:che Fürst in der Nacht von seincin Lager und ließ seine längst verhaltene Wuth an allen todten nnd lebenden Ge« geilständcn, die in seinen Bereich kamen, ans. Selbst seine eigene Mutter, welche, beiläufig erwäbut. mit dem Napndan Pascha und Hausmarschall Mehemed Aali an der Spitze der Hofcabalc steht, entging uicht seiner Ahndnug, sonder» sie gerade, wie das in der Türkei ga»g und gebe ist. erhielt von de» Händcn ibrcs Sohnes eine besonders iuteusivc Züchtigung, Auf dem Höhepunkt des Paroxismns riß er 'einen Feusterfiügel auf, um sich auf die Quadern nntcn zu stürmn; ehe er jedoch Zcit batte. sein Vorhaben aus« zuführen, gelang cs ocr vereinigte» Anstrengung seiner Odalisken. il>» zu überwältigen, Tags darauf zur Bcsinuuug znrüekgckcbrt. bcwahrtc er wenigstens die Grinucruug au dic Ursachc sciuer Muth, licö seine Mutter zu sich bescheiden und verbot ihr bei sofortiger Slrafc dcr Vcrbannnng, sich je wicder in Angelegen- 5055 hcitcn dcr Politik und des persölllichen Dienstes zn m'schcn. Ein anderes Mal, nicht lange nach dcr Iinck-kllnft Omcr Pascha'^, schlüpfte er Nachts linbemcrll alls dein Palaste, bestieg ohne Gefolge cin geivöbn« liches Kail un? liej^ sich a» Bord einer seiner Damps-Fregatten rni>cvn. die ini Bosporlis Dolinabaklsche gegenüber vor Anker liegeil. Dem Kapitän, der ihn faiintc nnd niit allen Ehrenbezenglingsn, dic sich in dcr C'ilc thnn liepen, empfing, l'cfal'l er heizen z» lassen nnd nach I>5mid im Marmoramecr zn steuern Dic Ordre wlirde auch pünktlich vollzogen llnd, erst dort angekomlneii, erwachte der Slillan ans seiner Illlisioii nnd hieß wieder umkebrcn. Mittlerweile bcrrschtc in» Serail dic gvößle Be« sorgnii^. kein Mensch wnßlc. >vo cr geblicbcn war. man vcrmnthelc Selbstentlcibling odcr sonst cin fnrchl' barcs Untuck, mid war scblicülich nicht wcilig von seiner nächtlichen Irrfahrt überrascht. Das Scblimmste indep bei dcni Vorfall blieb, daß nnnmehr scin Zu stand in die Ocffcnllicl'lcit gelangen nnd in die Be> urtheilnng des Volkes gestcllt werden mnßtc. Hci> lung ist l'ci den Ansichten dcr Mol'ammedaner nicht zn erwarten nnd die iliagiletifireilden Derwische mit ihren» Anblasen, ibreil Zauberformeln; ihren« Hano. alifiegen habell so wenig wie die Aerzte eine Besserung' zuwege gebracht. Ansschweifnng nnd grobe Sinnlichkeit dürfteil übrigens ebe,»falls ihren verdcrl" lichen Beitrag zn dcr fatalen Krankdeit des Groß-Herrn geliefert haben. — Wenn ihn indeß seine Manie nicht überfällt, wenn vor allen Dingen seinen bannen lind Wünschen Genüge, geschieht nnd ihn kcin direkter Widersprnch reizt, beninimt er sich anscheinend voll' kommen vernünftig, ^nr die Art, wic er die m>< glückseligen Wcil'er schonnngC'Ios verfolg! »nd knechtet »nd wie er. was dem Staate znin höchsten Nachllicil gereicht, mit d.m Gelde limgeht, indem cr es niasscil-hast an Schlaliköpfe lind Schmeichler, die sich in's Hä'nslchcn lachen, verschenkt, läßt durchblicken, daß ll' einen Sparreii wie Nero nnd einige andere rönii» schc Imperatoren iill 5topfe l'at, (Hriechettland. Ätken, 3l. Oktober, Acmiral Canaris hat nach längercin Schivaülcn die ihm angcDolcne Stelle in der provisorischen Regitrnng angenommen. Am 2. lDltol'lr wlirde in Allien ein Tldenm adgehalts». nach welchem der Präsident der provisorischen Regie gnug. Vnlgaris. ans dein lDtio,ol'ilfssassa < Vereins das Protektorat nber diesen Verein annehmen ;»' wollen, ,lch hiezn mit besonderem Vergnügen bercit erklärt. Wieu, l^, November. Se. Majestät dcv Kaiser bat deni zoologiscben ^Ntcn in Dresden zwei jnngc Anerochsen zliin Gc^ 'ch^llk gemacht. ^. — Die nächste Sitznng des Herrenhauses findet ^»lstag den 18. November nm l! Ubr Vormittag.' Statt. — Das umfassende Reisewcrk von Dr. F, v. Alichstelter s,ber N'ensecland ist bereits.so weit im ^Nlcke vorgeschritten, daß dl> Heransgabe noch vor -"enjahr wird stattfinden können. Das gan^, änßcrst w^sam ausgestaltete Werk nnifaßt IN, Drnckbogen "l-cxt niio cnlbält mebr als l00 Illnstrationsbeigaben. ll)cils in Fnrbcndrnck, theils Holzschnitte. -- Nm den gestempelten Brief-Converts. welche l^acn Unterschleife verschiedener Art vollkomincne Sicherheit gewähren, größeren Absah zn verschaffen, hat das k, k. Finanz.Ministeriiim die Einbebnng ocs Betrages von einem halben N>>n;cr für jcl'es Convert, welcher biöher von den Gansern als Acqnioalcnl fnr oic Allfcrtignngokostcn enmchlet lind von den Post-änltcrn für das Aerar verrechnet werden mnßtc, vom l. Dezeinber 1«»i2 abgestellt. Die 5iällfer habeil daher von diesen, Tage an nnr die Wlrthbctrags, ails welche dic Stempel lallten, zn entrichten, nnc» die Postämter l'aben npfan< gen wnrdcn nnd frendig dessen Znsage entgegeililah. men, der Gesellschaft scine gewichtige Unterstüpnng angcdcihen lassen zn wollen. 2. Der Schriftführer verliest das Protowll der XVI. Versammlllng, das unbeanstandet angenommcli wiro, ^. Herr Finanzkonzipist Allg. D i ni i n bespricht die zn l^aibach l8.xl«l)uli>ncli bedürfen? nnd ist ans dcn im beiliegenden Referate angefnbrten Grnndcn für dcren Verneinnng. Diese Anficht findet leinen Widcrsprnch.' Herr ^anoesgerichtsrath V r u n n c r tritt dersclbcll ausdrücklich bei. Dr. E, H. Eosta weiset alls der Stylisirnng des H, 4(i9 b. G B. nach, daß sich die Anhänger der bejahenden Anficht vergebens auf di» sen Gesepesparagraf bcrnfen. ü. Dagegen erhebt fich eine sehr eindringliche Debatte über die weitere vom Herrn Vizepräsidenten v, Strahl ;nr Sprache gebrachte Rechtsfrage: ob es eine absolute uöschnng dcr Gcwähranschreibnng gebe? Dcr Herr Referent vertheidigte dic verneinende Anficht, nnd ihm schlössen fich Herr Dr. Aha tic ><'». und Herr ^andesger-chlsrath V r n n n c r an. Dagegen sprachen für die Bejahung dcr Frage die Doktoren E. H. Eosia, S n p a n . Schöppl nnv Orel. Dic von dicsen einzelnen Mitgliedern cnt« wickelten Ansichten nnd Begründungen find des Na« Hern in der Beilage zn diesem Protokolle ausgeführt. 6, Der von» Herrn Kcrsnik vorgelegte, ebenfalls in der Beilage entwickelte Rcchtsfall znr ^!ebre voii dcr Koinpeten; der Gerichte, welcher i» Abwe< scnheit des verhinderten Herrn Antragstellers der Schriftführer refcrirte, gab nnr zn eiiier kleinen Debatte, an welche fich ric Herren Doktoren Aliacit >iln. lind Orel, dann Herr Landesgerichtnath Brlln« ner bethciligten, Anlaß. 7, Zwei weitere Ncchtsfä'lle wurden b.i iveit vorgerückter Zcit bis znr nächsten Versammlung ver« trl. Sachs. — Zum Schlüsse: Das Mädcheu von (5lisonzo, Operette von Offcnbach. Mcowlllgischc Vcoliachlmlgcn in Laib ach. ^"^lU^W?''' '33^7 "lud ^tternng Umlp^.l. ______^__________lcoll',irt___________^___________________________ in Parlier i'lixen 15 Nodcmw' U M)r Mrg. H^I. 3,) -s- 7. 5 Gr. — dicht bedeckt 2 „ Nchm. 32^.NI ^ l». l; „ — delto ", 7<> l0 „ Md. 323.5l, ^7. 3 „ ä^V. ziemlich Regen 13. ,. 6 Uhr Mrg. 324. NO -s- 7. ^ Gr. 50. obeu dicht bedeckt 2 ,. Nchm. 324.53 j10.2,, dcllo dctto 0.00 10 „ Äbd. 323.93 -j- 3. 0 „ 0. star! dctto Druck u'^.Verlag von Ignaz v. Klcinmayr st Fedor Vamberg. — Verantwortlicher Redakteur.- Il'j«"z "- Kleiummir. Anhang zur Kaibacher Zeitung. N ärll>nl<»'ris^f Wien, 1l, Novcml',r. (Mi!ta.,s 1'/. Uhr.) (Wr. Zt^, Al'dl'l,) D^s G.'sMsl s.hr ttill, Fond>?p.N'icre jcdoch ,s>1 imd Mei.iliqucS - Obli.^itioncn mid N.itil'iial - Aulcbetl U UlllllUl llU)l. l!,» ciiil' Klti,ii;,f,!t l.,ssll- bl^ihtl, ?lüch V.nis.- und K >"it ^'lflisü >i»t l>si>il,!,'!it, da^-gcn die Äahnp.ipinv dlnchschüitt',ich m^'tcr, Flliud»' Valutt», Gc>Id iiüd Tilb.r ohlie Bedarf und ^, d» gsssri^o! Kiirsin lind nnch da,»ntcr z>l ha»,n, Gtlr ,'chr silissi^ »nd s.hr l'ilÜ.i! i?effc,itlichr 2ch«Id. /^. dcs Slaales (sür 100 st.) Vlld Wan b°/„ Aiilcl». v. ^««1 mit Nückz 93 90 ill.IU Ditto rhnr Al'iclüiltt 1«02 . !)2.60 !»2,?(^ N.'tilnni!» '.'Inlfl'ül mit Iä!,inr-(!^!Pl'!!s . „ 5'/, 8^<)0 »2 70 Matil'ual -Alilchcn »nil April-l^'upoiiS . . „ 5) „ 82 40 82 50 Mttaüqins . . . . „ 5 „ ?l.l5 7125, dlllo mit Viai-Eoup. „ 5 .. ?j.:V 7145 d.tto.......^j., «150 «2-- ,„it V.-!lo,'!l,!^', I^'hie 1^9 1^^ 70 137 — ' .. ., 155l <»l <>0 01 75 „ 18^0 zu 500,1. . 8« 50 88 70 .. <»100fl, W7^> l0 <^0»N' - R.üls»,^'. zu l2 I..l«!l«ls. 17 75 16 — »i, dcr Grönländer (siir IU0 si ) i^nindcüÜasluiigslOl'iigiiti^ül!!, ' sli^er-O.sisixlch . . ,u 5'/, 88 50 80 - Ob.-Otst. »lid Salzl'. zu 5°/. 84.- 84 50 Ä^hms» ..... 5 „ 86— 8»; 50 Stcicrm.nf..... 5 „ H4 - 85,- !i>iäl)ls!l ». Schltsiti! , 5 ., 87,50 88 - I1m,arii...... 5 « 71,<;5 72 - TsM, Aan , .strr, u Slav, 5 . l'.l» 50 70 — V>>c,liziln..... 5.. 71.— 7125 Sicbsiü'. u. Aulrw. . . ü „ 6^).25 7>), - Vciittianischl« ?Inl. 1859 ü „ l)4 — !»1 50 Aktien (pr. Slncl) Natimisssbank......790— 792,— Kr.dit-'.'lii^ll !>. W. 22210 22220 !)i. ö C.'cl'»l -Ms. z. 5(X1 st. ü V, ,!!^,ss^l-l,'>idw,-V.is!»z. 200fl, (5^>i, m. 180 sl.<90°.) ^iliz. 2^2.50 22^j,- O.i'l. Dl-n.-T'.üiN'ssch -G.s, i^,^ 410 — 411,— zD.sllrrlich, ^!l'yt> i» Trilsl 3 " 228.— 2N0,— '^!!l!!orDa»!P,»>.-'.'lft..'Ocs,'^.V ^>85,- ij90- 1>s,1lr K.tt.nl'ruckei! .... 398,— 400 — Äöl,»,. ??.s>l'ah„ zu 200 si, . 175,50 17«,'. -Thciiil'alüi-ÄItic» 200 fl (5 M. ni. 140sl. (70°/<>j ^lüzahl»»^. 147.— 147,— Pfandbriefe (sin 100 fl.) Naiimial- 0jäh.v.I.1857z 5°/« 104,25 101,50 l'^»f aus 10 ., dctlo 5 „ 100 — 100 5(! (§, M. ucrl^b.nl 5 „ 89 25 89 5l! Vl^tioualt'.aüsl'.W vc>ll,'!)!',5 „ 85— 85 25 i!l»s>.' (>>cr Ztllsk.) Krcd.-?l»slalt s>,i H^!!sc> » Gcw, zu 100 ft. ^. W. . . . 130,50 130 , „ 40.....35.25 35,75 St. e>'.in'il' „40., „ . 35,— 3525 Wiudin1'z;r^ „ 20.....22.25 22.5)0 W^ldiinli „ 20 „ ^ . 20.5)0 21.— K.li!tt'ich .. 10 . .. . 15 25 15 50 Wechsel. 3 M o >i a t,. Kcld Brief, ?lng5b»rg für 100 fl. si,dd. W. 102 75 102.90 ssranssurt a. M. dctto 103,— 103.20 j Hamburg s,,r 100 M^irf Aaukli 91,25 91,60 ^»dou lül 10 Pi. Et^rlili., . 121,40 12150 ! Paris für 100 Fr^,f.< . '. . 48 25 48 35 Cours der Geldsortcu. (^'.11' Wal-, ,ss. Münz - Dllf.itc» 5 ft, 79 fr. 5 fl 79Mr. n!!,'!:>!! . . . . 16 „ 70 „ 16 „ 73 „ N.N'o!sl,'>nV'r . . 9 „ ?2 „ 9 „ ?3 „ Russ, I»,!>cna!< . 9 „ 98 „ 9 ., 9!» „ Vsrcin>6«2. Hr. <3aul, Kallfmcilni, von Wit». — Hr. Popo> wizd, sscuifmm,», von i^nlstadt. — Hr. Vedcisio. Glüiidt'csiper. Coilcglialw. Hr. Gl>l»zfcld. Kmifmaiili. vl)i> Pcst. — Hr. Ziilp^Io, ro» Tritsi. — Dic Herrel,: Hitschsl. — nill» Via»». Hliüdelsllüts. ron ^linis^.-!. Z. ^!!^^ K u u d m a ch ll it ft. L^llt Mittheilung dir f. k. klistcüländischen Statthalter»'! in Trieft sind in dem dortigen Schlachthofe mehrere Stücke Schlachtvieh an der Rlndcrpest gefallen, welche vor wenigen Tagen über Fiume nach Trieft gelangten i>nd von einem Ochsenlieferanten entweder in der Mili? largrenze oder in der Türkei gekauft worden sind. Indem dereitü die geeigneten Vorkehrungen zur Hintanhaltung der Verschleppung dieser verheerenden Seuche nach Krain getroffen und namentlich der Eintrieb von Hornvieh aus dem Küstenlande, cn:5 Kroatien und der Militär grenze nach Kram vor der Hand ganz eingestellt wurde, wird dieß zur allgemeinen Kennt' Nist gebracht, damit sich insbesondere Viehzüchter, Viehhändler und Fleischhauer vor Schaden durch Vich.'inkauf in den vl)i, der Seuche hein-gesuchten oder von derselben bedrohelen Ollen verwahren können. Von der k. k. Landesregierung für Klain Laibach am 15». November lk<»2, Einladung lM die Herren Mitlsiiedcr der k. k. Landwirt!)- schl,stö.(5l'sl'llschas! in Lmlmch am l<). November d. I. Die Bersaunulnng findet wie gewöhnlich nn ÄlNssi^ stralil^cdäudc Statt und beginnt um !» Uhr Bormittags. Programm der ;ur Perhau dllliig kommenden Gegenstände: 1. Erösfi'.migoredc dei« Präsidenten. 2. Geschäftsbericht dcc< Zentrulan^schusses. li. Vortrage der Gcsellschaftsfilialcn c>dcr einzelner (^rsellschaftömitgliedcr nach i>. 21 der Statuten. 4. Vorlage eines Grsnchc>3 mehrerer Bienenzüchter an den hohen Landtag zur Erwirlung cincö (^esetze^ zum Echutz der Bienenzucht in Kraiu. 5. Vorschlag zur- Gründung einer landwirthschaftli« cheu öireditskassc für den lleincn Grundl'csitz. l). Vortrag der Gcscllschaftörcchllimg vom Jahre ^(',1 und dcs Präliminar,!! l"'" 18st2. 7. Zncrkemnmg der Gescllschaft^mcdaillc an verdienst- lichc Odst' und Vialilbeerbaumzüchter. 8. Wahl zweier Mitglieder dcs Zcutralanöschusseö au dic Stelle, der stntntcnmäsiig nuötrctendeu, uach tz. 2!) wieder wählbaren oder durch andere Gcscllschaftöimtglieder zu ersehenden. 9. Wahl ucuer Gcscllschaftömilglicdcr. ( am Marktplatz, brdient das geehrte P. T. Publilutm zu uachße-henden Preisen: Für Damen: l PaarVlünll-Stilftcitcu „,. Zug n. Stöckdn 2 fi, .'i0 lr. l ^ „ » zum Schüüll'n „ 2 „ 2U „ l „ S^MMkl- « Mll Zug lü!0 „ 2 ., <>l) „ l ,, „ .. z>l»l Schnür«» „ 2 „ 3l1 „ » « Tuch- „ mil Z»,i ulli, „ 2 „ 80., l « „ ,. mil Pcl^fultcr « 2 ., 70 .. l „ Samnicl' oi)er ^cdcr!lcn 2 „ 90 ., l „ Lodc» »P.'lsl'c,!. l'tsshi . . . . l „ 60 „ l „ S<'M!"cl > Viüüschuh, . . . . 1 „ 40 « l « ^cdcr>Ii»ni>l'»'Slil'frIn z. Sch»i'ire>i li „ — „ l » „ l)?lr Sainn!t'?ca»!e»-Slicfcln mil Z»g unl' Slock,'!» . . l^ „ ^0 „ /ür Hmcn.- l Paar El'a.M»'St'sfisiten . . . 4 fl. A0 kr. l ,> K^Il'Isdir« » . . . . 4 ^ !>0 „ l « Juchten. . . . . . ^«90, l « ,. » vo>, . - 7 — 8 fi. und noch cinc große 'Auöwahl von Kinder schuhen und Pclzstichetten. Z. 22^. (,) M'ill-LiMlion. Von der Verwaltung des Giaf Walter oon Lesll e'schen Fioeikommißguteö Obelpett^.u wird hiemit bekannt gemacht, daß am ??. November lftll^, Vormittags l<> Ilhr, in dem Schloßkeller zu Oberpettau die, in dem uorzüg lichen Pettalier St.^lberger und St. Lorenzei Weingebirge gelegenen Outclwciilqärten im gc genwartigen Jahre erfechotcn 5l5 öft. Eimer Weine ln5,elmerigcn Gebinden Staitinweise gegen sogleichebare Bezahlung im Wege liner öffentlichen Versteigerung werden veräußert werden, wozi, Kaustusiige zu erscheinen eingeladen werden. Gutsverwaltung Obcrpettau am !>. No. vember lttt»2. Z. 2253. (1) Zur gestlligen DeachtNg. Endeögcfcttlgtcr cmpfichlt scin neucö Etablisscmcnt von (^iold- und Silbcr-waren tt»'llestcr Fa^-on. Auch werden daselbst allc in diesem Fache vorkommenden Reparaturen auf das Bestc, Schnellste und Villigste besorgt; ebenso wird altes Gold und Silber, echte Steine und Perlen in Tausch angenommen oder auch zum vollen Werthe gekauft. Um aütiaen Zuspruch bittet J. Malsiner, Gold» u. Silberavbciter am alten Markt Nv. 18. Anzeige. In der Stadt Stein ist ein ganz neu-gebautts Haus, bestehend aus einem Stockwerke, täglich zu verkaufen. Dasselbe hat ebenerdig 1 Zimmer, 1 Kammer und 1 Küche, im ersten Stockwerke .'! Zimmer und 1 Küche, dann 1 Keller und 1 großer Garten. Das Nähere erfährt man dortselbst im Hause Nr. 1 am Klanz im l. Stockwerke. Z, 2237. (2) ^ Neue MepilM, von Wiener Meistern, ein Poftndorfer KcmzM«Filial ü4l) fi., lincö ucu Slul^.1» '.^80 ft . silieö uru Lchek Al)0 st . vo» f>gl»el Fa> l'rikal,on zu ^U0 fi.. olle mlt 7 Ollaurii. schöium stlnr^il Tl'». eic^l,jpdcr aiiszlill'idll!, biim ^llioicrmacher Wille»;. Gradijcha . Vc>lsta?l ?ir. 37 . in Laidach. Z 223.'!. (3) Lizitation. Dinstag am 2H. November I I. neid,» ,m Hause oeö Hc»»» M a li >3 c r Nl. 23. Gladischa« Plnstai'!, r^Iirtc Mö^l». df^che»!' ans ^llidlr- kästc». Tischs». Sl'^'l'd's, F0l!sl,'!li,w, Wagn, Schliltcn; felülr Slriekli.iumwoljs »no Valinlirol!» Lander a.iö frlirr H>>»c> li<.i!audc' veräußert. Z. 2238. ^3) Dem ^Polarstern" am DuWlch Nluer q.-.nz sü^r Wiftllcr Nliü ai,ö 3tüi>l!i'^ec Rcl'^". die Maß 5».....- ^l^ kr. Sch>r>.nzls Vül>nicl v. I. !8'!tt. dis M^ß zu 8« « Niiisi^l'll^sl Tis'bwciil ril Mnß zi> . . . ^^ »> N»lslsr^i»sl Tis^llici» « « ,, - > - ^^ « W,liier '^in- di, M.iß zu...... 30 ., Oia;cr Vier „ „ " ^' '.'''' "^ " Z. 2l38. (0) Anzeige. In W'iH^oll»«, achl Msitt» uo>, U^inc l»l' feri't, lil^-n u»i,cfäl)l Zehntausend glpc!^ts. mit hodcu Slciigelil unl' ^cn schönsten Vlällnn v.r,cl.'cue Maul beerbäume zu dlü mastiM» Plcisc» ^oln'iil'i^. 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