74. »S«l»«»U>«l» »«e>»u»»l i»it s?«l. 2670). V«rv»l»a 4^ M» t»i» koisrUtUs). ». vuel»6ea«k«e«t (?«!. Nr. 2024) lU>rÄ»o?. Ii»»iU!«v» ?S«» »iekt — ^ot»,G« Mtekpo»»«» l-tl-U«». >: i7 » x i I». <» er»»ei,. u. «luzipre»»«: XUiotov won»>I. ia Ni. 24 VW. »l. 4 (VoeB «I»D^ l^0»t zell,«iia»«r »o^ 2 M. Maribarer mMim Wie blickt Europa auf das Abkommen Berlin-Wien? Nom verMndet ein „neues Europa" außerdalb des DAlkerbundes / Dertaanns der Locarnv Konferenz / Mintfterprafldent Dr. Hodia begiÄht die de«^-vß«r- reichiftde Einigung Die österreichlsch' deutsche Verständigung (Von unser«« ständigen Wiener Vtttarbeiter) Wien, 13. Juli. Seit einer Woche und noch länger wußte man Äavon, daß die Verständigung zwischen Wien und Berlin auf. dem Wege sei, aber Ulan durste mcht davtlber sprechen und man getraute sich wohl auch nicht, weil man in S-orge war, dle Verhandlungen könnten sich ain Ende noch einmal zerschlügen, wie das schon ein paar Mal der gttvesen war. In wenigen Tagen werden zwei Jahrc ver-ganF.'n sein, seitdem Molf Hitler in seinen Brics an den damaligen Bizetanzler v. P a ip e n den Wunsch aussprach, einer Entspannung der gesamten La^s beizutragen und insbesondere daS seit langem getrübte Verhältcks zwischen ^m deutschen und österreichischen Staat wieder in normale und freundschaftliche Bahnen geleitet zu sehen". Mit dieser Sondermisiion ist Papsn nach Oesterreich gegangen, wobei er in seiner Stellung unmittelbar dem Führer und Reickskanzlsr unterstand, und man erinnert sich noch, daß er bei der Uoberreichung des Beglaubigungsschreibens versicherte, seine Betrauung mit dieser Mfgabe sei zugleich das letzte Vermächtnis des verewigten Reichs Präsidenten v. Hindenburg an ihn gewesen. Auch auf iistereichifcher Seite wünschte man damals eine rascho Beileguiig des Konfliktes un'd Bundespräsident MiklaS betonte in feiner (Erwiderung, der neue Gesandte werde bei seiner Arbeit bei ihm und der Bundes regierung „jederzeit vollste Unterstiitzung finden". Da^ es dann trotz des beiderseitigen guten Willens doch fa^t zivei Jahre gebraucht hat, mag die großen Schwierigkeiten beweisen, die zu überwinden gewesen find, und es wird wohl auch jetzt rvoch einige Zeit notwen disk sein, um die Vergangenheit restlos zu liquidieren. Denn die NormaMerung der gegenseitigen Beziehungen kann doch nur schrittweise erreicht wer^n, wenn man au5) offensichtlich bestrebt ist, das Zeitmaß möglichst zu beschleuniqen. Wahrend man sich in Deutschland darauf beschränkt hat, den Wortlaut dey getroffenen B reinbarungen im Wege des RunZ^unks der Oeffentlichkeit mitzuteilen, hat in Oesterreich Bundeskanzler Ät. Schuschnigg noch svblft das Wort ergriffen, um seiner Genugtuung und aufrichtigen Freunde Über das Zustandekommen der Verständigung AuS druck zu geben, mit der „ein werwoller Beitrag zur Sicherung des europäischen Friedens geleistet wurde". Auch die in dem Ue-bereinkommen festgelegte Verpflichtung der österreickilsch.'n Bundesregierung, „ihre Politik im allgemeinen, wie insbesondere gegen über dem Deutschen Rclch, stets auf jener grundsätzilchen Linie zu halten, die der Tatsache. daß Oesterreich sich als deutscher Staat bekennt, entspricht", wurde von Dr. Zchusch-nigg noch besonders unterstrichen. Darüber hinaus gaU seine R'de vor allem der inneren Befriedung, indem er m-it ei,«r nicht misizuverstehenden Betonung „alle Oester-reiä^r. wo immer sie friil^er standen", auf. forderte. il,r<' Zkräste nunmehr dem Anpban dos Vaterlandes zur Berfligung W stellen und an verantnuntl'ckieu Posten nn der politischen Wisl^'n?k»ildnnj^ im Tlnnk tc,l.^u. nchmen. Sein Mpell ist noch durä) oie An- Wien, 14. Juli. Großes Aufsehen erregte in Wien die Nachricht, daß der tschechoslowakisch^ Ministerpräsident Dr. Milan .H o d z a in Wien inoffiziell vor zwei Tagen geweilt hat, ohne daß sein Besuch mit den Politischen Ereignissen des 11. Juli einen wie immer gearteten Zusammenhang be fitzen würde. Der tschechoslowakische Minister Präsident nutzte d'.e Gel^enheit zu einer Aus spräche mit Bundeskanzler Dr. S ch u s ch-nig g aus, der ihn über den Standpunkt Oesterreichs und über die künftigen Pläne der österreichischen Außenpolitik informierte. Der tschel!^slowakisl^ Regierungschef gab bei diefer ^legenheit seiner Ueberzeugung Ausdruck, daß die Tschechoslowakei durch das deutsch-österrÄchische Abkommen nicht tangiert fei, sondern dieses Abkommen mit Freude begrüße in der Hoffnung, daß dadurch die friedliche Entwicklung in Mttel-enropa gefitrdert werde. Paris, 14. Juli. (A v a l.a.) Wie an§ Berlin berichtet wird, sind alle dor lg«n politischen Kreise davon überzeugt, daß Deuisch land mit dem Abkonlmen mit Ocherreich «inen großen diplomatischen Sleg ercultgm habe, nationalsozialistrsche „Angriff" schreibt, mit diesem Abkommen sei das -chlck sal LocarnoS besiegelt worden. Die Front gegen die ZersetzungstStigkeit Moskaus sei heute geschloffen. B e r l i n, 14. Juli. (Aval a.) Ter „Völkische Beobachter" vertf-foatl!cht einen Ar.rkel, in d^ die NsSsrzeu-gung ausgedrückt wird, daß ein« danernde Befriedung Europas nur im Wege der Selbst bsstimmung den Völkern gebracht nerden könne. Aus diesem Gicunde habe Deutschland die Souveränität Oesterreich anerkannt, es überlasse jedoch dem österreichischen Volke die Entscheidung iiber die inneren Einr'ch^ tungen nach eigenem Gu dünken. In d^-eser Ankündigung des Blattes glaubt man die Anspielung auf ein Plebis- zit in Oosderveich zu erblicken, welches definitiv ilber den Anschluß ents<^iden joll. London, 14. Juli. (A v a l a) Die fiir den 22. bis 25. Juli anberamnie Konsereuz der LoearnomSchte in Brttssel ip infolge der durch das deutsch-Sfierreii^che Abkommen entstandene Lag« auf unbestimmte Zeit ver. tagt worden. R o m, 14. Juli. (Aval a.) Unter dem Titel „Klare Politik" veröffentlicht „Jl t^ior nale d'Jdalia" einen Leitartikel, m dem gesagt wird, die erste Frucht der deiltscs^-öster--reichischen Einigung sei die totale Identifizierung des Standpunktes Italiens mit jenem Teutschlands in der Frage der zweiten Locarno-Konferenz. Italien habe deshalb ln seiner Antwort an Belgien die absolute Gleichberechtigung Deutschlands gefordert, NM jchen Versuch einer Isolierung Deutschlands von vornh:?rein unmöglich zu machen» Deutschland ernte jetzt die Früchte seiner Freundschaftspolitik gegenüber Jtalicn zur Zett !^r Sanktionen. Deutschland habe durch seine Haltung danmls wie heute in der österreichischen Frage bewiesen, daß es friedenswilliger sei als das ganze übrige Eu roipa zusamme?tgenommen. Ohric Deutschland gebe es kein« Locarno-Konferenz. Die Loca'no-Mächte mögen nicht Zeit verlieren, denn eine später« Konferenz nach dem bisherigen Konzept inüßte alles von neuem anfangen. R o m, 14. Juli. (A v a l a) Die heutige „Tribun a" befaszt sich mit den Auswirkungen des dLnts6>-österreichischen Abkommens auf die internationale Lage und schreibt, ein ireues Europa sei im Werden außerhalb des Genfer Völkerbundes. ..I l L a v v r l> F a s c i st a" spricht die Ansicht aus, das; sich dem neuen Block unter Führuni Italiens und Deutschlands alle an deren Staat-en anschließen können, doch Deutschland bietet Vrag bilateralen NlAanariffspakt an B e r l i n, 14. Juli. (Mala) Der hiesige tschEchOslomakisthe Gesandte ist plötzlich gester« abend» ««ch Prag «»bgereift. In der tschechoslowakischen Gesandsihaft wird er- Misiion abgereist sei. Wie in Kreisen des Auswärtigen Amtes verlautet, sei der Gesandte mit dem deutschen Borschlag des Ab' fchlusies eines bilateraie» Nichtangrifsspak- llSet, daß der Gesandte in einer wichtigen i teS Prag — Berlin abgereist. müßten sie vorher dem Bünldn»s mit ran^gigen Mächten entsagen. Wien, 14. Juli. In politi,schen Are.se»r erlvartet man, da in Mrzester Zeit, wahrscheinlich schon in der näc^ten Woche, «ll großer Amnestieerlatz, bezugnehmend «if die eingekerkerten Rationalsozialisten, besi^«^-sen werde. Ausgenommen von der Amnestie sind nur Mitrder oder »egen der damit im Zltsammenhange begangene« a,^« deren gemeinen Verbrechen soniie die mittelbaren u. unmittelbaren Mörder des Vmi-deskanzlers Dr. Dollsuß. llnter d«« Am«-stierte» werden alle Führer des RationaHi-zialiSmus und der nationalen Gruppen s^ besinden, darunter der ehemalige Minier und Gesandte in Rom Dr. Anton Rintelen und der einstige Wiener PolizeidireVor Dr. TteinhLnsel. Koler und Ster« m Maribor M a r i b o r, 14. Juli. Mit Blitzesschnelle verbreitete sich heute vornlitt>ags die Nach richt, daß die b<;iden mutmaßlic^n Mörder des Finanzers StrajnSek, Johann Koler und Karl Stern wiedi^runl in PobreSje gesehen worden seien. Tatsächlich konnte nmn alsbald in Er">ahrung bringen, daß beid'.: ge. stern abe,ii)s bald rmch W Wr Mls dem Abendzug in der Station ausgestiegen und dort im Dunkel der Nacht verschwunden waren. Einige Eisenb-ahner schöpf e«i so fort Verdacht und verstand!glen noch in der Nacht die Gendarincriepatrouille in Hoöe, die unverzüglich die Verfolgung der bei-den Flüchtling.' aufnahm. Wie man annimmt, hatten sich Stern u. Koler nach Pobre^je begeben, wo sie :rliner Universit/it Wariborer Zeitung" Nummer 15s 2 Mttwoch, den 15. Juli 1S3K Die fettige Tatsache pari« spricht von einer „Front der fafchiftifchen Staaten Europas" die „gegm da< demokratische Suropa" gerichtet sei / Die ersten Maftnadmen zur Nor-maiiflemng der deutsch-öfterreichtschen Beziehungen u r l s, IM. Pariser Krclseu ^ Unit» dein deulsch-österrcichischen Abkommc:l die B<'deutunq beil^einesftil. In dieser >>iisiicht ist Paris «durch Teutschland und reich in ein inneres Dilcmina >gcra-teil. Eineiicit^ wird die Licsnidanch revisionistischen Mächten Deulschland und Italien. Die Beuilruhigung des denii.'kltisctien Westeuropa ist umso grö« s;cr, als tein ^"ilveifel mehr darü!l>«^r lesteht^ das», die Bildung eines neuen Vlocks der autoritären Staaten Europa? eben durch die deutsch-österr^nchische Eiuiguil^i eingeleitet n>orden ist. Bezeichnend ist die Beurteilung des Blattes ^eon Blums. Ter „P o P u-I ai r e" schreibt nänllich, das deutsch-östis ton.npierte kollektive 'Sicherheit Europa^!. N v ni, IZ. Juli. In riimischen Politischen .^dreisell fami nian die Befriedigung icher die erzielte deutsch-ostcrreichis6ie Einigung nicht verbergen, wobei offm ange-svielt nnrd, das; sie nicht ziüetzt auch die ?^rucht der Bemühungen Mussolinis sei. Man ist jetzt in Rom überzeugt, daß nach alldenl nur eine solche Lösuni^ der Locarno-Fnage nwglich sei, wie sie von Italien und D<'utschland gefordert werde. Deutschland tonne seht in allen Situationen auf die auj^oupolitische Unterstützung Italiens rechnen. L o n d o n. IlZ. Iu'li. In London beginnt sich das llrteil über die vollzogene seriige Tatsache im Donaubecken immer schärfer abzuliebeu. Man war hier zwar nber die Ansickiten in Berlin und Wien sonne über deil Verlauf der Verhandlungen am Laufeuden gehalten worden, aber ?ei-neswergs ern^artete nmn ein Abkommen, das sozusagen über Nacht geschlossen wurde. Nieniand zweifelt in London daran, das; es sich hier n>eniger nnl Oesterreich als vielulehr um die grossen weltpolitischen fragen gehandelt l>at, an denen auch England interessiert sei. Die enge Zusammenarbeit zwischen Deutschland und Italien bedente die Bildung eines neuen Blocks, dessen Konturen sich bereits abzuheben begin neu. Auf der einen ^oite stehe der faschistische Ttaatenblock ulit Deutschland, Italien. Oesterreich, Ungarn. Polen und wahr-s<1>ellüich auch Bulgarien, auf der anderen '3eite stehen jedoel) ^-ranlreich. Zowjetruß-land nnd Vie Äeine Eutentc. gierungskrevsen wivd die Erneuerung der kl^'reundichaftSbczichttngcn zu !^utschlaud >nit Freude begrüßt, doch ist nmn der Ansicht, daß es noch geraumer Zeit bedürfe, bevor d^se Bezichlungen normallsr^rt sein würben. Dies sei umso verständlicher, als btslailg ein regelrechter ^triegszuitand zwischen Berlin und ^tZien geherrscht l)abe. Unl die Normalisierung besser auzubahnen, wird einiL eig?ene igeulischte ^utsch-ölsterreichische .^t'vlmMission gcdildet »vcrden, die für die strickte Durchführung des abgeschlossenen Abkommens Torge tragen soll, schon ln den nächsten Tageil sind zahlreich« Durchfüh-rungsbestimumugen zu erwarten, die den Weg der freundsc^stlichen Bezichungen zlriischeu den beiden Staaten eblien werde. Dentschland wird zuerst die IWst-'Mark-Zperre abschaffen und heute wurde bereits der tleine Grenzvertehr wieder eröffnet^, der volle drei Jahre stillgelegt >!var. Ebenso wur de ?nit l)eutlgcm Tage das Verbot der Ein-ifuhr deutscher Zeitullgen nach Oesterreich generell aufgehoben. Noch im Lause dieser Woche wird die Amnestie für die nach Deutschland geflsichteten Enligranren erlassen werden. Mit Ausnahnie derjenig!?n, die ir-gendeimn Mord an: Aewissen )aben, werten alle Emigranten zurückkehren dürsen, ohne zur Verantwortung g<^zogen zu werden. Wenn die in dein Abkontnlen vorgeses)e,len NormalisierungHmastnahmen beendigt sein iverden — dies dürfte voramssichtlich zwei bis drei Wochen in Anspruch nchm-n —, wird auch die Zusa-inmenkunft Hitler -Dr. Schuschnigg erfolgen, und zwar auf bayerl-scheui Boden. W a r s 6) a u, 13. Juli. Die „G a z e t a Polsk a", das halbamtliche Organ Polens s6)reibt zur deutsch-österreichischen Einigung, Deutschlaiü» habe bislang imnrer versucht, die österreichische Frage mit einem einzigen Feder strich zu lösen, während Oesterreich diesbezüglich experimentiert habe. Die Einigung Pom 11. Iilli bedeutet einen entschlossenen Schritt in der Erfüllung deutscher Wünsck)e. Das Reich wünsche die Politik Oesterreichs mit der eigenen Politik iir Einklmtg zu bringen. Mit dem Abschluß des Abkommens mit Oesterreich habe die deutsche Regierung die Richtung seiner Expansion auch geographisch angezeigt. Jede Gefahr eines Restauraiions-v ersuch es niit den Halbsburgeril sei durch das neue Ablomnten beseiti-gt. Deutschland wolle auf sriedlicheiu Wege und in Etappen den Anschluß Oesterreichs durchsetzen. P a r i s, 13. Juli. Wie „E cho d e 'L o-r l s" berichtet, ist die Mehrheit der Aktien der österreichlsckM Alpine Montan-Gesell-schaft, eines für die nationale Berteidgung ungeheuer wichtigen Faktors, in die Hiini-e des Deutschen Ztahlvereines übergegangen. Die Deutschen besitzen k>1 Prozent der Aktien. Wien, 13. Juli. Nach hier zirkulierenden Gerüchten wird Deutschland evenlusll schon in Bäld« den römischen Protkollen bei treten. Die Nachricht ist z/war amtlich nicht bestStisst worpen, doch meint man in politi-slj^n Kreisen, daß der Beitritt Deutschlands zu den Römer Protokollen von l?3^ nnd IM» eine logis«^ Folgerung des deutsch' i^sterreichischen Abkommens N?äre. Was sagt die „Vragtr Vresie^': Erlelchteruna wr oan» Mittel-eurova Prag, IL. Juli. Die hiesige Preffe hat das Abkommen zwischen Deutschland und Oesterreich mit Ruhe aufgenommen. Die „P r a g e r P r e s s e" schreibt u. a.: Die Mmachungen, die Schuschnigg heute im Namen Oösterreichs getroffen hat, bringen mit der Entspannung der Beziehungen zioischen Berlin und Wien sür ganz Mitteleuropa eine Erleichterung. Die Regierung Schuschnigg wird im In- und Ausland jede Unterstützung finde::, so lange sie dem Frieden dienen wird. In diesem Sinn wird man die heutigen Erklärungen der österreichischen Regierung überall mit Beifall aufnehmen. Die „De u ts ch e P r e s s e" schreibt u. Oesterreich hat kei den Verhandlungen seinc berechtigten Forderungen durchgesetzt, es wird allenthalben mit Genugtuung erfüllen, daß dem österreichischen StandPuM endlich von reichsdeutscher Seite Rechnung getragen wevden soll. Innerpolitisch bedeutet der getroffene Pa'kt keinerlei Kursänderung der österreichisck?en Politik, nach außen hin aber wich denl Brilderkrieg» endlich ein Endo gesetzt und Rauinl geschaffen für die konstrilk-tive Mitteleuropapoliti^, in deren Rahmen Oesterreich, Jt<^ien inch Deutschland eine wichtige Rolle spielen werden. Meerengenabkommen auch ohne Italien? Eine ultimative Geste der Türkei an die Adresse Italiens Montreux vor der Alternative M o n t r e u x, 13. Juli. In der heuti-gei! Vormittagssitzuug der A^rengekonfe-renz gab der türkische ?lußenniinister Tew-fik Ruschdi Aras eine bedeutungsvolle Erklärung ab, die als Antwort der Türkei auf die ablehneirde Haltung Italiens bezüglich der Teilnahme an dieser ^vtlferenz ausgelegt wird, ^r Minister erklärte: 1. Die in Montreux zum Abschluß gebrachte Meerengenkonvention wird den abwesenden Regierungen nicht zur Unterzeichnung unterbreitet. 2. Die Durchfi'chrung dersterreichischcii Re-I gen triigen, ^etzt war. Ihr Führer liegat, sich in die Wohnung Sotelos und erllärte, er sei .Hauptünann der Zivilgavde und beauftragt, den ehemaligen Finantzminister zu verhaften. Sotelo ii>eigerte sich zunächst, dem angeblichen .Hauptmann Folge zu leisteil und wollte an die Bohi>rden telephonie-ren. Der angebliche Hauptmann lohnte diese Forderung a'b. Schlichlich nahm Sotelo im Kraftlvagen Platz. Seitdenl blieb der ehemalige Minister verschwunden. Nachsra-gen seiner Angehörigen bei der Geileraldi-rektion der Sichttheitspolizel ergaben, daß gegen Sotelo kein Haftbefehl erlassen worden war. Heute wurde dann von ^r Generaldirektion der 'Sicherheitspolizei bekanntgegeben, daß die Leiche des Monarchistenführers auf dem Städtischen Friedhof vo?' Madrid aufgefunden nvorden ist. Der ehenmlige Madrider A-j^eordnete Äe C a st i l o, der «sich in der alrtifaschrstischen Bewegung hervorgetan hat, wurde in der Nacht zum Moiltag in einer Straße von Madrid durch Revolvevschüsse getötet. Die Mörder konnten unerkannt im Ki:aftwage" eiitkonimen. Sriechenland Mndlat den MiNelmeerpakt A t h e n, 13. Juli. Wie an amtlicheil Stellen erklart wird, habe die griechische Regierung anläßlich der Wschaffung der Sanktionen der Londoiler Regierung init-geteilt, daß für sie das Mittelmeerabkom-men über i^n gegeiiseitigeil Beistand sür den eines englisch-italieilisö^n Ki^ieges aufgehört habe zu existieren. 742 Todesopfer der Hlt»e Newyorf, 13. Juli. Uber die Staaten des mittleren Westens giiig am Sonntag So fiiedt Amerika vor der Hitze nb^r „Oest<'ri?eich ili der deutschen Geschichte" iu politischen und wisienschaftlichen Krei len so grvs;es Aufsehen erregt haben. Srbik ist nucl> der Verfasser des Standardwerkes ..Delltsche Einheit", von dem bisher zivej Bände erschienen siild. Als nach dem Ausscheiden Ttarlielnbergs aus der Regierung Buildestanzler Dr. Ähuschnigg Mitte Mai die Führuiig der Vat«!rländi>schen Front überliahni. lnirdete «u: die Bildung von Führerräten sowohl iii der Bundesleitung als nitch iii deu eiuzelileii Länderleitungen an. bei dc'r<'n Zusaniillensetzung „ohne Eng-s>trz!gf!i'>t" vorgegailgen ii>erden soll. Die Berufung dieser Führerräte dürfte jetzt wohl iii kürzester Zeit erfolgen und mit der Ailsii'nljl der Personen gleichfalls ein wichtiger Schritt zur liliiereii BefriedigilNg Oesterreichs getan werden. Die amtliclz'e Milteiluiig über das Ver-stäirdiguiigsabkonliiien sprickt von verschie-deneil Eiiizelniasjiiahincii als iiotivendige Bl^raussehuiigen der beiden Vertragspartnern geu'iiiischten Eiitspannilng. In Wien iiiird vmi nnterrichteter Seite dazu mitgeteilt, daß der.sogenannte kleiilc Gren/^ verkehr sofort zur Gänze freigegeben iverden wird, ivähreiid die übrigen Reisebeschränknn geii stufeiiiveise _ ohne vorläufige Aende- rung der Vorschriften über die Devisenbe lvirtsckMftung — abgebaut werden solleii. Die heute bestehenden gegenseitigeii Bücher-uiid Zeitungsverbote für solche literarische und Presseprodukte, die dein Sinn des Ue-^ bereiiikommens Rechnung tragen, dürften^ ebeiisalls iil Naibde aufgehoben iverden.! (Mittlerweile bereits erfolgt! — Anm. d. Red.) Jeder der beiden Staaten wird ferner die Hoheitszeichen, die StaatshyiMieii und nationalen Lieder des andereit Staates r>fen von Barcelona anlaufen, gehörten in der vergangenen Woche auch dii.' deutM'n Dampfer der Linie Bre-iiiLtt—Ostasien „Scharnhorst", „General vvn Ttcttti.'n" und „Potsdam". Am späten Ab-end trifft, aus Japan kom-niend, d<'r 18.0l)l) Tonnen.Dampfer „Pots d a m" ein, um nach Löschung der Ladung, uin Mitternacht von Barcelona wieder m der ^^'ich^ung nach dem Heimathafen auszn- ls'Iis.'N. Es regnet. Trotzdem will man die E:n-tadnng zur Besichligun.g des Schiffes nicht 'liblchnen. Ein woißes Riesenbau^'', sieben Etock hoch, hell erleuchtet — so liegt die „Potsdam" dicht am Molo. Gleich der „Scharnhorst" 19Z4 erbaut, t93v zum er-steninal zum ständigen Ostalsiendi<'llst ausgelaufen. Es gibt nur Klvei Klassen: die T o u r i st e n k l a s s e, von Deutschen frcquenliert, gut, komfortabel, mit eigenen (^.e^ellschaf.'sräumen, Schwimmbasim usw., doch nicht vergleichbar mit der L u x u S-k l a s s e, die vorzugKweis« von Holländern und Engländen besucht ist. Hier finden wir zwlii Arlen von Kabinen: sol^ erster .'Klasse und die StaatSkabine mit dazugehöri^m Badezimmer. Alles ist da mit höchstem Ras-üncin^nt ausgestattet. Dick«, weiche Teppiche, 'tiefe ^auteuils, eine breite Couch, eingebaute schränke; der dreitzilige Spiegeltisch desgleichen eingebaut. Die ovalen Fenster lie- zirka 4 Meter iiber dem Meeresspieg^'l. Lururiös gehalten sind auch der Speisesaal, der große (^sellschaflsvaun^^ Bar. Schreib-und Lesezimmer, sclwie vor allem der ent-j'ji'ick^onde Tee'aloil mit dem runden Tanz-Parkett und dem Podium fiir die IazzkapLl, le. Turnhalle. Schwimmbad, Sonnendeck ge hören natürlich auch zu den Anne>hmlichtel-ten der Lu^uStlasse. Nnunt'^rbrochen arbeiten die SchiffSkra"-lie und Warenausziige. Doch der Regen ver hindert die glatte Löschung der kost^ven !?adung und damit die Abfahrt des Damp« fers. Tee aus Japan und China wird 'n ungezählten Riesenpackungen ausgeladen, Saatkartosseln fiir England ivevden an Bord genommen. Den Besuchern werden belegte Brötchen und Bremer Bier airgeboten. Der Zufall hat Nlir d!^^u Plat) gerade unter einem lebensgroßen Bilde Hitlers zugewiesen, das den (^esellscha'tsraunl beherrscht. Ringsl^er-um plaudern die Engländer bei Whisky ur.d Cocktails und vergnilgen sich mit Karten, und Würfelspiel. Die hohen Hocker an der Bar sind dicht besetzt. Leben der Luxus:ei« senden «IN Bord eines Ostastendampfers . . . Mar. v. Besten. Der befiohlene Detektiv Ganz Prag lacht Tränen über einen Vorfall, der sich in ein-^r der belebtesten Aeschaf:-; straßen abgespielt hat. CS war zur L>tiupl-verkehrszeit und niittcn im Gewühl der ?lra ße. als plötzlich di.? Faust eines großen enl^r-gifchen Mannes eineu kleinen, etwas kümmerlichen Menschen am Rockkrag:'n' packte. Sofort bildete sich ein Menschenauflauf. Ha — was erfrechte sich dieser Mensch, den ar-wen Mann hier so grob anzupacken? „Was soll das heißen?", riefen M'i.'hrere empört. „Lassen Sie doch den Mann los. Herr!" Aber es nützte nichts. Der Riese sah finster aus, erklärte', daß er diesen'Menschen soeben beobachtet hätk', wie er einem Herrn die Brieftasche entwendete. Er wäre Z^mknalist und der Taschendieb wäre verhaftet! Der Beschuldigt^' beteuörte hoch' und heUig seine Unschuld Das Gedränge wird immer dichter, der Aeheimdetettiv will den Dieb mit zur Wache nehnieu. Plötzlich »vird dle^o?-aber energisch. „Sie hab<'n kein Reclit dazu, mich hier zu beschuldigen!", schreit lr ,vor allem legitimieren Sie sich erst mal! Ich tvill Ihren Ausweis sehen!" Der Detektiv lächelt, dreist nach dein Aufschlag 'e>i?es Jackett-Z und — erblastt! Die kleine Ausweis Medaille, die dort immer sitzt, ist fort! Nervös fingert er an keinem Anzug herum, sucht in allen Tasche.".!, ist aiisst'r sich Die Lr?nts' gr-ns<^:. Hämische Rufe werden laut — Unteröesseu ist es dem jämm^liche!' llci-ucn Subjekt geglückt, sich still davon-^luna-chen. Der Detektiv ist Zi.lscheibe des öffentlichen Spottes. Niemand hat gesehen, das; hiuter der nächsten Straßenecke ein lle nes rundes MetallWld in der Kanalisation ver, schwlndet... Es muß wirklich ein Mei-Iterdieb gewesen se^n, eS glückte, d?m .Hüter des Gesetzes im entscheidenden Augen» blick seine Ausweisnrcdaille zu entw-^nden! Der Prinz «nd baß Photomodeü. Der ehemalige spanische Kronprinz, Graf von Covadonga, bemüht sich augenblicklich, beim Papst die Annullierung seiner Eh.? zu erreichen. Der spanische Thronerbe hat sich bekanntlich erst vor kurzer Zeit mit einer kubanischen Millionärin Edelmira Oceio ^an-pedro verheiratet. Der Grund, daß d^'r Graf jetzt die Ungültigkeitserklärung seiner anstrebt, liegt in einer plötzlich erivachten Liebe zu eincnl amerikanischen Photon,od?ll, der bildhübschen, SIZährigen Mist Marta Rocafort, d?r man übrigens, wie der ^Kubanerin, sofort die ausgesprochene Romanin an sieht: sie ist schwarzhaarig und außerordentlich temperamentvoll. D:?r Vater des jungen Mädchens, ein Zahnarzt aus Havana, ist übrigens mit der von dem Grafen uild senisr Tochter angestrebten spät.'ren .Heirat durchaus nicht einverstanden. Er hat ziemlich un- rsicksf milclsi' 5clisum mackt (jis Ws5cke ^ izlütsn^eih °o Das Ge'öbn^s der Lebenden Die große, erschütternde Totenehrung bei Verdun / Der Schwur der Lebenden, den Frieden zu bewahren B e r d u u, 13. Juli. Der 20. Jahrestag wo sich auch die ungeheure KrMa erhebt. zweideutig ausgesprochen, dasz ihm ein Mann b^chlchte und mit einem Sträfling sprach, mit einem richtigl^n Berns, der zu arbeite» „Äic lange sitzen Sie denn hi.'r schon?" verstehe, lieber sei als Schwiegersohn als ein sraglz der Besuch^'n mi'tag anfgesticgen. Er geriet gegen t."-, li.ir, muyters bei günstigem Wind etwa 60 bis 70 i"it .Hagelschlag verbnnden war. In dc stunden in Anspruch nehmen. Höhe wütete ein EiZsturm, der ^ binnc --- .^^ürze die Hände der Vesahnng so erst.^rre der erften Ballonfahrt über den Atlantik Rekordflug eines belgischen Ballonfahrers Berlin, 13. Juli Nach einem Warschau l halten kann, wenn ein Niedergehen auf das er Telegramm des „Lokalanzeigers" ist gc- Wasser notwendig werden sollte. Die Äallow ...........................^^ , stern der bekannte belgische Ballonsahrer j fahrt dürfte in Ri6)tuug von Amerika als man sich in einer .^>vhe von 'M0 Ernst D e m u y t e r, der Sieger in nieh^.'-'^ . ren Gordou-Bennett-Wettsahrten in Warschau eingetroffen. Er hat in den letzten Tagen von Brüssel ans ulit dem Ballon „Bel-gica" eine Zielfernfahrt unternommen, die nach Polen führen sollte, aber in der Tschechoslowakei vorzeitig ein End? fand. Wie De-muyter erklärte, hatte er auf dieser Fahrt die 1050 Kilometer in gerader Luftlinie in 44 Stunden 3 Minuten zurückgelegt und damit den internat'ionalen Rekord einer Fahrt nnt drei Passagieren der Ballonkatsgorie überboten. Der Ballon ivar nur 25 Kilometer von der beabsichtigten Richtung abgekommen. Wenn er nicht wie erinnerlich beim Ueber^ fliegen der Tschechoslowakei, die von der Bal lonfahrt nicht verstänAgt wordek war, da d'e beabsichtigte Route ja nicht über tschechoslo-wakisck)es Gebiet führen sollte, von FlnMeu-gen zur Landung veranlass worden wäre. hätte er noch l5 bis 20 Stunden in der Luft bleiben können. Der Ballon w»rd nach Polen transportieren nx'vden, wo Domuyter niit ihm an dein d.'innächst stattfindenden t^wr-don-Benett-Wettbewerb teilnehinen wird. Weiter bestätigte Demutiter sein<' Absicht eine Balloitfahrt iiber den Atü^ntik zn nnterneh-nien. Die G>'>nd''l wird so eing'vixchti'^ wer->dett, daß sie sich la!i.ge Zeit auf dem Ozean Europa vor sich gehen und nach Ansicht D-'- lern befand, in ein ch s.i^'ic's Geivitier, das der cn ______ .. —n AWttkmSkßaO ließ daß es der Mannschaft nicht in>-l)r -«uvvttvung... ^möglich war, die Leine zu betätilien und Auf der amerikanischen Insel Alcairaz eine norniale Landnng vor^nnehnicn Ter befindet sich ein Achthaus, das die gewähr- Ballon stürzte ab und wnrde v^rnicht.'t. lichsten amerikanischen Verbr'ch?? beher-. der Besatzung trug ein Oberleutnant 'chr.>'re bergt. Hier sitzen beispielsweise auch die ^ innere Verletzungen davon nnd mttßt der Streit endete schließlich in einer 'rüsten "ck,lä gvrei, bei der man mit Messern, Präg.'!,' inid Feuerwaffen aufeinander losging. Der Mariborer Zeiwng'^ Numnier lüv. Kittwoch. deN 1ö. Juli 1936. >tanlpf lonntc crst beigelegt iverdeu, uls die l'c'lizt.'l eingriff unL» die streitenden Fclla-nnt (^Zvalt trennte. Bier Menschen wa-t?n ^ctötct lind zwanzic^ schwer iicrwnnd^t nior!>en. Sin Tempel entsteigt dem Wiistensand! Mdin Madi in Mttelägypten ist bei die von einer archäologischen Ex pedltivii der Universität Mailand durchge-sillirt werden, ein üffyptischer Tempel aus der .il'it NN, l8(X) v. Chr. freigelegt worden. Es l,lindelt sich UNI einen Tempel, der zu jener .^.il dillch den Pharao Ameilemhet der 12. I'iiiiastie zu Ehren der (^etreidegöttin Tc« leiltt't erreicht worden ist. In dem Bauwerk, für die Wissenschaft deS ägyptischen Al-t''iNlins einen „eneil unschDbaren Wert dar-nelll, wnrd-cn nichrcre hmsi^interessantc Gegen stiiiide aufgefunden, darunter zwei Statncn voll Amcneinhet des Zweiten und Amenem-het des Piert<.'n, sowie eine grof;e Aranitfta-tne von Mcreptah der neunzehnten Dynastie. Pech eines „Unheilbaren". (Zin franziisisckier Poilu, Arthur Gershall, erlilt während des .^riges eine schwere Ver-an dell Beinen, und die Aerzte erklärten schließlich, dasj es nnnwglich sei, ihm diie Gelirauch'Mhigleit seiner l^hwerkzeuge wi.der zu oerschaffen. Er wurde als „unheil-I>ai" aus der ^-i^ehaudluug entlassen, und die N<'qieruug bewilligte ihui ei?,e Pension und ^^inen Zelbstfahrerwagen. ^iürzlich uuternahu» der !»triegsbcschädigtc ci ne Wallfahrt nach!.'ourdes und — gleichviel n'ie die 5a6>e nun zusalnuienhängen rnag — n- kehrte als geheilt zuiM. >5o berichten we-'.'igslens di.' franziisischen Tageszeitungen. Tci.- Manu ist ein anständiger Kerl, der ilin i.'and nicht schädigen will. Er schrieb ntili au das Ministeriuin, dasz er von setzt an luik seine P^iision Verzicht', da er wieder ge-lx'n löiine. Ueber die Antwort, die er er-Niar er nicht wniig erstaunt. In den ''ttteu de'> Ministeriuuis würde er als nnheil l'ar gesiilzrt. Er sei also unheilbar und wiir d'.' denlnach s.'iii.' Pension )veiterbekemmen. ?)er Bescheid ist ilnanfechtbar. Schweres BootSunglllS Ein Arbeiter in der Mur ertrunken Nachkommen Ledcrstrumpjs. Amerika leben nech lieutc in deil Ver-l,»'u v0il ^''teuluclli, in Siidtarolilm und Teii-iiese.! Zie'dlerfauiilii'n, di.' ilire Äbstaui'nnng ^zuiil Teil in direkter Linie auf Daiii!.'! Bvn-!i", den Oiiginal-^'ederstruuipf, zurüäfülireu. !i.se Ziedl-'r, .^.^ill-Billids genanut, lelicn ni.'ch geuau ivie ilire '^^orfiihren in gan.; einsu-cheil '^ievt)liltnissen. Ilire Sprache ist n.'ch die gleiche d?':. <'l!sabetl>anischeii Z.'italters und nnid dcsl)all' voi, ^reinden, die durch diese l^eiieiiden kDUlinen, h.ilte gar nicht inehr ver-sniiideii. .<^ier gibt es Meiy'chen, die in. ihre'.n gl^iizeu ^^'elien lil?ch seine Eis^'nb.?l)n gesehen lnil'eii, '.'liil!.', 'liadio, Telephon sind ihncn fremde '^Z^egriifc. Interessaut ist, das'. iUlNi flist i» seder ?>ainili'.' einen Pallci>deu-siii^sier ilndet. Er iiiigt sell'stsiedi^'l^tete ''^'^allu-de>i. Iii denen di.' Eriiinerung au die alle .<.'!el!>lar lind il)r' '('»elden, aii die Zeit der gler reichen ^^ndiaiierkäniipse, fortlebt. In der Mhe der Papierfabrtt in 2laÄli vrh ereignete siä) beim Reinigen eines Was--serkanals <'in folgenschV!?res Ungllick. Drei Abeiter, und zirar Anton S ch a.r f e r, Phi liplp NebI und Iol)ann abernik waren mit dein ^»ieinigen des Bootes beschäftigt nnd versuchten eineil Draht, dcx in das Murbctt fiel und fich dort vcrjtaure, zu be- freien. Hiebe: tam das Boot, in dem sich d'.e drei Arbiter befanden, ins Schwanki^n, kipp! te UN« und Me drei Insassen fielen ins Was- i si. der eine Reihe von Opfern forderte. Mehrere Burschen, unterhielten sich ini Bu.'cheiischank des Besitzers Franz K' n ii -st e r in Polieta vaS und sprachen den, Alkohol reichlich zu. D'.e Stimmung wiirdc erst dann gestört, als sich der 2l)jährige ?!r. a n t l, der es auf die .'('»austocl'ter iibg<'-sel^^ l)atte, von blinder Eifcrsu.cht gepla^st. zn^nein energischen Auftritt veranl^if^t siil).! Da er s!6^ bedroht fi'ihlte, versuchte er sich mit eiiier Mistgabel bewasiuet den zecheii» den Burschen entgegenzustellen. Es kain zu eiiier Wilsten .^teilerei, in deren Verlans .^aittl dem 2s)iährigeil Alois T r o n t i die Mistgabel in den Bauch stief, niid auch Gr schwingt die Olizmvitche Fahne 5!e vie MaeAsese^esi««e^erc>put<, uuci iiut !>ctutft-ii — 'srAclitionelle I?evuc äeR >Viri5ciillit5-iincl cle.'? Xultui-lebenki von lVIlii-ikor ii!i6 cles Hintsiluli^e?; — .-itrie " (jevverko — tianäel — sZrolöc l''eilcrvveIirsu8ZtLUunL uin! treuer-xvelirkrinkrelt (irolZe pltil^lLlist,. 8c!ie nnc! lV^arkonIiürse — ^ilclnviriscliait, KÄsLrei. Weinbau — I'>ie t''rau iin (ZL^^erde — Kuli8t- und fie5i^tiicl>lk!»u88tellunx — t''renläenvei'I<(^Iir^!iu.';8le!Iun? — clerevue — l^evue clei? Lp<>rl8. äe» k^ei?el- nnll cle8 lViotoriIuL>ve!;LNz — VVt^inko.^tl^robL — KonLres^c: unä Knnz^ertc. claii 8cIic)N!ite I^acl 1u^05la^v>^n5 s)iv ??2k'tii'eu»llllcbe 8tslit 'ViÄrlbvr «md lter sriino kZacliern lsäeii 8iö IZe8uek ein! '^070 i^ranz n g cin? i^'u^'^ern, der b.ste ?^-ahn^»schi0lng<'r der Schwei.), nnrd bei dcii großen vlviiipischeil ^esljpie l^'n ain )lbend de^, Eri'il. iningstages illitti.'u i>i der Deutschen >'lalupo^il,n nach altem Schir>el.^er Brauch das s^al'neiisch.vr.ig^'n ii.it der Olympisebeu vcir, f ü h rt' n (Scherl --Bilderdi». nst) den ährigen Josef D e b e l a k am Gesichte Niid an dcr Brust schwer verletzte. Auch de'' I7i^ihrige Stefan B o b e k, der sei-iien Bruder in Sicherheit briugen wollte, iviirde in der allgemeinen Erregung zu Bo-dei! gestofzen. wobei ihm der rechte Arin gebrochen wurde. Die drei verletzten Burschen wurden ins ltieiige Krankenhaus überführt, während die übrigen daran beteiligten Bnr-sel eil. die h'ebei leichtere Verletzungen da-vi'ngetragcn hatten, in häuslicher Pflege belassen wurdelt. ni. Ncure7«lung des Apcthetennachtdien- stcs. Mit I. August wird der Apothekennachi dieust l,en geregelt werdeii, uird .Mar iverdeu iil M.irrbor se zw'.'i Apotheken wöchentlich den Nachtdienst versehen. nl. Neuer Dramaturg beim Mariborer Theater. In der kl.nnlnenden Saison wird die Stelle eines Tramaiurg'?ii beiul hiesigen Thea ter der Prozessor des hiesigeil tlassilchen Gym lieinnins Dr. Ivaii D o r n i k i'lberil.'hlnc:n. Iii. Der „Note Franz!" umgebaut. Der j städtiselu' AutcbiiS „Rote ^rauzl" ivurde dieser Tage eiiier Renov.erung der Innen-ausgestaltnng uiiterzogeu. wobei insbesondere die Siste init neiieii, weit konifr'rtab-leren ersestt ivul'den. Alich wird der Wage? ietz^ s6?neller sein, wobei die Hiichstge.schnn'n Dienstag, den ^4. Äu« dlgkeit nicht mehr 4ö, sondern 70 Kilometer betragen wird. m. Fujisn der Bereinigungen Sacket» und FleischhLMrgehilfen. Die Vereinigungen der Bäcker- und Fleischhauergehilicn strebm einen Zusammenschlug ihrer ^chorganiia-tionen an. Kommenden Sonntag soll eine ge» ineinsame Vollversammlung beider Organisationen stattfinden, die über die Fusion beraten wird. Man verspricht sich davon eine wirksaiilere Vertretung der Interessen. ul. Ans dem Gewerbe. Dieser Tags al.-solvierte vor einer behördlichen Kommission der Kupferschmied Herr Alfred G r o b e l-Ser die Meisdeprüfung init sehr gutem Erfolg. m. J«««r Wieder Friedhi»sSdiebstähle. Aul Magdal?nenfriedhof in PobreZje kamen dieser Tage von mehreren Gräbern Blumen gewinde und La^lng. Stieger tauflich erworben. In diesem S'.nne ist unse e gestrige diesbezügliche Meldung richtig zu stellen. m. Bon einem Wunderdoktor oergistei^ Int Hofe eines Gasthauses in der Betrins-ska ulica wurde gestern der 37jährige dalmatinische Hausierer Mio M a j c e n mit bedeuklichen Vergiftungsanzeichen bewustlos aufgefunden. Ins Krankenhaus überführt, gab der Mann an, das^ er gestern am Bachern gewesen sei und dort die Bekanntschaft mit einem Wunderdoktor gemacht habe. Dieser Habs ihm gcge,^ Magcnsck'mer^en eine Medizin gegeben, die offensichtlich ein schweres Gift enthielt. m. Mannequins gesucht. Firr die gro^^ Moder.'vue der Festwoche werden geeignete iunge Dainen gesucht. Jnteresscnttnn'!?n mögen sich Mittwoch, den 15. d. zwischen und ls» Uhr in der ^tanzlei der Schnri>deroer<'i:ii^ zuiig aiu Slomökov trg 1-l melden. NI. Ter Aquariumverein in Moiibcr hält Mittwoch, den l5>. d. uin 2l) Ubr iui >v''^''i2l „Orel" sciiie r<'gelmäßige Zniammenkunfk ab. Nl. Berhänknisvoller Sturz. In Bistricl slüizte gestern der -lljährige Zlmurermann Fvaiiz Ä o Nl i l 8 e t vom H^ubcden Uivd bli.b nnt verletzter Wirbelsäule niid inel^rc-ren gebrochenen Rippen bewusstlos liegen. Die Rettungsabteilnng überführte ihn ins Krali-kenhaus. NI. Stern und Ztoler nach Kroatien sliichtet. Auf Grund verschiedener Zeugenaussagen dlirfken sich ^tarl S t « r n nnd Johann Kolar, die, wie berichtet, mit deui Mord am Finanzer Strajn^tt in Znsam' nienhang gebracht >M'rden, nach dem Süden gewondt haben. Beide sollen irgendivo in Ä^roatien gesehen nwrden sein. Ihre Verhaftung dürite nicht lange auf sich »varten ln'-sen. m. Drei Rundreisen des ,.Putn»k". Da- Reisebüro „Pulnik" veranslall.'t hcuer drei vierzehntägige Rundreisen dnrä^ die land-schaftliä) schönsten Gegen!)?» Ing-^ilmvienS. Die erste Reisegesellschaft hat sich bereits am 7. d. auf d?n Weg begeben. Die zweite kährr am N. Auflnst und die dritte "^m 8 September ab. Die Fahrt, die alle bemerlens» iverten historischen Stätten nnd durch iizre landsrlia'tlichen Reize bekaiinl'.'n Geg^ndc'n beriHren wird.- ivird mit eiiiem k'iiiifortablen Antobus unternoinmeii. Der Pauschalpreis beträgt Dinar, wobei die ^aiirt. Nnter-lunft, Verpslegnng, sVcpmltrliN'?>w.-k, Ans-ililfie, Trinlg lder. ".'n »lid (^^l's^^'.'zren l^'ähreiid der gaiizen Tage inbegrissen « Mittwoch, dm lö. Juli l«. find. Anmeldungen i^rnehmen die „Put« nik"-Büros in Maribor, Celje und RoMka Elatina. m. 9«els L«iche -«sDefm»w. Die Leiche des vor einigen Monaten aus unglücklicher Liebe mit seiner Geliebten in die Drau gesprungenen Befitzerssohnes Fmnz K i k e l wurde in Orehovica unweit Ostjs? von der Drau angeschivemmt. nl. Reuer Hüttentim in den Julischeu Alpen. Am Sonntag, den 19. d. wird in den Ddlichen Iulischcn Alpen, auf der sog. Kom-na, ein konlfortakler HUtenHau eröffnet wer den. An der Eröffnungsfeier tverd<.'n »ich auch Mariborcr Bergfreun^ beteiligen Avowelmnmvtdimst Dienstag: Mariaihilf-Apotheke sMag. ttö-uig) und St. Anton-Alpothoke (Mag. Alba-nc!c). Mittwo ch: Sv. Areh-Apotheke (Mag. Vidnlar( und Magdalenen-Apotheke Mao' Savost). .WanSorer N««»er t«. Schonet den Spaziergänger! Ein Appell an die Sraftfahrer beMlich der Alleestraße nach Kamnica / Der Autoklub hat anch ein Wort mitzureden P. Tadessall. Im hiesigen SiechcnhauS ist die frühere DlenstvermittlungSbürobesiherin Frau Marie Medenik in? hohen Alter von S4 Jahren gestorben. R. i. lp. p. Sesolgreiches «aftspiel de» «. Drav«. Das Fufsballteanl des SK. Dvava trat ver« gangenen Sonntag in Barnica ^'gen eine dortige Mannschaft an und siogte üHsrlegen mit 3:1. p. Unverbesserlicher »addieb. Der erst vor kurzem aus der ^ft entlassene 23jährige Michael V i «d o v i ö ließ Sonntag abends in Breg vor einem Gasthos das Fahrrad des Besitzers Johann Z: g e ö verschwinden, wurd.' aber noch am selben Abend von der Gendarmerie vinMt gemacht. Bvdoviö gab all. daß er ohne Fahrrad nicht leben lönuc. P. Sturz von der Leiter. In Dornava stürzte d?r lÖjShrige Besitzerssohn Joharin Regula aus ziemlicher Höhe von einer Leiter und brach sich den rechten Arm. Er wurde ins Kiesige Krankenhaus überführt. Der Sommer bietet wiederum einmal Gelegenheit, sich mit dem Problem der Allee-stmße nach j^mnica zu befassen. Es ist dies die.einzige Straße, d-ie dem Spaziergänger einen sättigen Weg nach dem nahe liegen» den, herrlich gelegenen Kamnica bietet und deshalb von ^n Kraftfahrern, die die Parallel hiezu verlaufende ReiMtraße besit-z>en, nach Tunlichkeit gemieiden werd:!n sollte. Es läßt sich ja mit Zwail>gsmaßnahnie,i nicht viel erreichen, au eine Sperre für Kraftwagen ilbcrhaupt ist nicht zu denken, deshalb mußten die j^aftsahver selbst das Einsehen halben, daß der BÄvger und ln)be-sondere der Fremnd«', der in den Sonliner^ Monaten diesen idyllischen Weg zu Spazier- gängen benützt, ein Recht hat a«f staubfreie Luft und «ine Aussicht. Es müssen hier diszipliniert alle Faktoren zusammenwirken, wenn eine für alle Nile gerechte Lö-sun-g herauSkmnmen soll. Diejenigen Kraftfahrer jedoch, die zu ihren Besitzungen fah-r<'n oder sonst in Kamniea zu tun haben und vie dabei die Alleestras;e benÄtzen, ntö^en eingedenk der Rechte der Spaziergänger das langsamste Tempo benutzen, um den Staub nicht übermäßig aufzuwirbeln. Wcnll derbe abgelegt. Frl. Forte ist nun d'e dritte Fleischhanergesellin in Trbovlje. c. Neuer Park in LaSko. Der P?richi>ner-ungsverein in La»ko liat beschlossen, »nr den« Sokolheim in LaSko einen i^fsentlichen Park anzulegen, der zur BorfchKnerung dos Stadt bildes wesentlich >beitragen s^ll. Mit den Arbeiten wird noch Heuer b^-goniien werden. Die Pläne hiezu hat Herr Prof. B^irdjana ausgearbeitet. c. Freilichtbühne. Die Sokolgemeinde in Bojnll bei Celje wird am Sonntag, 10. Juli 16 Uhr, am Fuße des MarienL^rges das ! Spiel „Der zehnte Bvnder" aufMr.'n. Die Freilichtaufführun>g leitet Herr Ko?i:v aus ! Celje, Regisseur des Mariborer Nationalrhea ! ters. ^ c. Kino Univn. Mittwoch, Donnc^rstaii, ! Freitag und Samstag: „Der Köni^ des ' Montblanc", ein HochgebirgSfilm des Äe-währt-kn Meisterrogisseurs Dr. Arnlod Fanck. i Dieser prachtvolle Film, der zu den bestell I Schöpfungen auf d'es?m Gebiet gehört, wird allen Bergfr?unden Freude machen. Ansge-! zeichnet ist die Besetzung der Rollen, wie Z schon die Namen Brigitte Horney und Sepp Rist bitweisen. i. Der evangelische LondeSbischos Dr. Philipp Popp (Zagreb) ist heute, über Einladung des finnischen Unterrichtsministers imch >)elsingfors abgereist, wo er, auch vom ijugo,slawischen Unterrichtsministerium ermächtigt, Borträge über Jugoslawien halten wird. i. «rupp-Experten in Zenica. In Zenica sind die technischen Experten der Firma Krupp in Essen eingetroffen, die bekanntlich die Einrichtung der Eisenindustrie A. G. übernommen hat. Es sind dies die Herren Dr. Ing. Hans Hermann und Ing. Richard Fiala aus Rheinhausen. Nach Besieim lich, selbst da, wo es sich um eine vi)llig harmlose Schlangenart handelt. Freilich halben >wir gerade von diesen letzteren eine ganze Anzahl. Tiere, die durchaus !)armlos sind, und nleist selbst schnellstens die Flucht ergreiifen, wenn sich ein Mensch ihnen nähert. Vielleicht gerade au.L diesein Grilnde sind wir aber auch manchmal zu arglos ge-wovden. So findet n?an bei-spielSwoise, dcß Kinder sich gelegentlich mit Freltde auf eme Schlange stürzen, die sie irgendwo im Buschwerk «aufgestöbert l^abcn und nun als willkommenes Spielzeug begrüßen. Bielleicht ha ben sie das schon öfter gemacht. Immer ging die Sache gut und endete daniit, daß es der Schlange schließlich doch gelang, zu entkommen. Eininal aber haben sie eine besonders „hiwsche" Schlange erwischt, mit einer so netten Zeichnung auf denr Rücken. Nichtsahnend rücken sie auch diesi.'ni Tier zu Leilie, bis Plötzlich ein schriller schrei ertönt: di? Schlange ist an? ein Kind los;fah-ren und hat es gebissen! Und init Eats^ken sieht vielleicht in diesen: Migenblick der Er-n»ach!sene, daß es sicki dabei uni eine de? ge« sürchtrten Kreuzottern hand^'lt! Wir haben versckiodene Arten völlig harni loser Schlangen. Neben ihnen sind i'edrch auch die giftigen Krenzcttern stark verbreitet; inan findet sie in ganz Europa. Dailn k^ann man die Kreuzotter irgendwo an einem sonnigen Plätzchen liegsli sehen. Sie Pflegt von sich aus den Menschen nicht anzugreifen, wenn sie nicht gereizt wird. Oft aber ge-schioht es, daß der Äß des Berg ^vanderers völlig ahnungslos aus eine jktl'Zuz otter oder in ein Nest tritt. Dann fährt das Reptil wütend empor und läßt unter Zischen den Biß folgen. Danach pflsgt es sich rasch zurückzuziehen. Uebrigens ist sü'. den Wanderer in der Nacht die Gefahr oeringer, da nachts die Ottern vor menjchlichen Schrit ten die Flucht zn ergreiien Pflegen. Die Kreuzotter, auch Adder, Kupferotter, Kupfer-, Höllen- oder Feuerotter gen-annt. ist leicht erkenn'blir an der schivarzen Zickzacklinie. die über ihren Rücken läufr und vom Nacken bis zur Schwanzspitze einer Schnur aufgereihter Bierecke gleicht. Eigentliche Kreuze nierden durch diese Lini?n nicht gebildet, die sich niemals schneiden und sich nur selten bis zur Berührung nähern Nach alten» Volksglauben wird oft erzählt, schtvnr ze Kreuzottern seien im Gegensatz .'.n ihren gezackteren Artgenossen unschädlich. Der Biß einer schwarzen Otter ist aber für den Menschen genau so gefährlich wie der Piß eimr brauuen, grauen oder weißlich gefleckten lsW-ätlUS UDiO»-To«Di»o. Das grandios Filnlw^rk „Michael Ttro^oss, d«r des ZL-ren" mit Adokf Wohlbriick, Maria Andergaßr »»nd Theo von Angen in dsn .Hcmpt'votkln. iL'n VwßMm sond^eichsn! » Bttrg'Toakiuo. einschl. Dienstag !>><: herrliche Filmnovelle „Barearola" mit Gustav Fröhlich. Lida Baarova, Willy Birgel und Hilde Hikdebrandt in den Hauptrollen. ^ Ab M i t t w o ch das beste Lustspiel, das je int Kino gezeigt wurde „Gichne der Wii-ste" mit den größter! Komikern der Welt, nnt Olio Hardt) und Stan Laurei in den Hauptrollen. Ein Lustspiel zum totlachen. ^ In Borbereitung: Die großo Premiere: Lilian Harwet, im deutschen Großtonfilni „Eine in Monte Carlo". — M heute bringen wir im neuen Ufajolrrnal den Sieg Jugoslawiens über Oesterreich inr Daviscup nebst anderen neiten interessanten GrsiAnissen. Otter. Bei duntten EMiPtaron ift das zackband ost fast unsichtbar u.»kd hindert doch nichts an der Gefährlichkeit des Bifses. Was soll man tvn, wo»nl das Unglück schehen i^st U'Nd man von eintt Kreuzotter ge bissen wurde':' Dt, HM es vor allenl nicht den .Kopf verlieren! Die Erfahrung hat ^r gelehrt, daß KrelMttevnbissc' mir schx selten den Tod Gefolge haben, nnd cig^nt lich nilr dann, wenn der Gebissene alle ni'^-'wenigen BorMtSmaßna^hmen lncheracht ließ. Die erste und Ivichtigsbe .'ö^ndiklnsi l,e- U-nem Krcuzotternbis; inuß sein, 'osnit l'n-rd Mar inn-erhalb der ersten da-' ae- bissene Wisd kdrperwÄvts c?b»usch!?i'l'.en. Die Binde soll dmm vieinteMmdlich, mal iviedi^rh^lt, gelockert uich ^.inn 'wi<'der angezogen wer^den, damit die Nervengi le nur in einzelnen kleinen Te-bm.'ngen denl Körper zugeslchrt werd?n, so dai; die natü'--l^en Abw^hrkräste mit ihnen fertig n>eroen. Sind durch Nlutgifte Tckw^llurgen ein.g<-treten, so kann man an der egel oder Schröpstöpse anie^e,... Dr-ng.'.id abzuraten ist dagegen von retchlichei^- Alto-Mzuifuchr, ebenso Viru Äirichneiden, bn'fmen oder Aej^en der Mmd", de.n Aussaugt'n mit den Li-t'pen — die eine Zl?itlang MN'fohlen sich aber ais lNMnj^g ermiesen ha-ix'-n. ^-a" .1<" lbissene Miod soll megtiM ru-siiq die WuM' grwndM ansg'.'imisch^ii^ u^id k.'im 'rei verbunden werden. Das; nach ?^er c'^sren '-elbsthilfe natürlich rasch als nüiglicl) der Arzt gerufen werden muß, i^ f.'lHHvevständ lich. Mittwoch, 1H. Hutk. Sjudljana: 12 Schallplatten. 12.4', Na.l5 Wunschkonzert. 22.50 .^lonzerstnnde. — Mailand: 20.05 Schallplatten. 21.'^0 Tyulpl,o-mekonzert. 22.45 Tanzninsik. — Rom: 20.M Symphoniekonzert. 22.:^0 Tanzmnsik. — Warschau: 18.05, ^tveklanlekonHert. 10.45 Schallplatten. 2'1..'^0 Violinkonzert. 22.15 5a-lonorchesterkmizert. - Prag: 14 Schallvl'at-ten. 20.20 Unterhalt'lngsnnlsik. 22.20 Schwill platten. — Budapest:'l.';. 10 Konzert." Orchesterko-nzert. 21.40 Lieder. 22.15 -^^ige-^i-nermnsik. Vor ölneul Bezirksgericht stand unlängst eine Frau als Zeugin. Ihr Manu lintte üe geschlagen. Auf di<' Frage des ^>'ichters. ivo-mit er sie geschlagen bal,e. antwortete lie: „Mit^ einen, Segen." — „Mit einen, Segen?" — „In. das war ein Vrettl ans H^'lz ttilt der Aufsckrifl: .Iraui-^ö <>eim Glück alleink'" .Mliuborer ,^eitttng^' Nummer 1'>0. Mittwoch, den 15. Juli 193«. Die Wkinvarenmärtte Die Tcnd^nz auf den Wclt wÄre n->u il r k t e n war in der ;c,l Teil.'»! d?s cimerikaniichkn (Getreide-^^^'biet.''? .iefen di? Ltäufer, d'e sich in lehter '^jul ziemlich reserviert ve^t>,ltcn liatten, ni^d.r «Iis den Plan. P<'rschärft wurde die Attfirärt'^beivejinniz durch ^on Umstand, daß ein l^^rof^tcil der int?rnationalcn B<'ruftl-'pekttlation sein Betälignngsf^'ld von den Tn^isen- l^ilf die W.nennlärk'c ^i^rlegt lial. 'Mhrend sich der P<'rkchr auf den B a n m-u> o l 1 ttl ä r k t e n im ersten T.'il der <,b-jjelallfeneil Woche in zwar srenndlicsi<'r, lib>-'r ruhiger Haltung ablvirk'lto, da mau den ersten Vi^richt der anierikanische:l Regierung alnvart'cn Mlülte, kani es nach dess,.',^ BeM-'entlichung zu vkt Iprunghaflen Pcolssteij^c^ ^unc^en. ^'ie '),'oti'!.'runj^ für neue Ernte stieg in '^lewljork inn'^'rhi^^lb von drci Tagen um lj! Punkte eder Prozent. T<'r R-i^gie» Ulns/^boricht selbst besagte, d-'.is; da5 mit '-.«^uin.rnlü' l'vpksan^^te -?lr!?al :j0,l>i?1.000 ')lcreö b>indels nnd iicr Indu-str'.^' sc.r.-e T<'ctungcn der Blilsjiers. Im dieser Preisstei-'^erungen soll d'e R<-gi''runsi ihren '^'i^stand an Tevminlvntrakten wes-cutlieh sielichtet haben, Mhrend aus ihren (5fs.klivl'i'lständ^n gtlisjer-' M.'ngeil ab-stiesz, nnd ,'.war zu Pr<'is?n, die liis'zi: 100 Punktl'll üb'.'r den EinstandSkllrsen lagen. T>ie ^'^sllsskeit wnorts liberlrtlg sich n>ntnrgcniä^ auch auf die iibrigen BaumwolsmiUkte, da Amnita alc' absolnt gr^^fzter Binunwolt-produ',.'''! si'ir di^' Pr'.'ic'entwictluttg nach wie vor fiis.rend ist. T.io ö st e v r <' i ch i s che v P! n n ^ r» ta rtell nahin Tonnerstag und ,'Freitag s^'-arnpreicnhohnligen vor, und zwar in'>-steiantt für uin 5), iilr And'Nka un^ 7, für .^lbamerika um 6, für Benqal um 7 und fi'lr Curat um 4 Goldgroschen je kg. Auf den e t r e i d « m ä r l t e n hatte der Wettercharakte Weizeir>-ernte diirfte kleiner auSfaNen ursprüng» lich erwartet wurde. Nach eil'.^'r Schätzung von W'Nel St Gray lvird die W e l t z n ck e r p r c. d u k t i o n in d^'r .^tanlpagne NMM. und zwar RiU»« itiid Rohr. S7,88Z.<>00 Tonnen betra^ien, U'aS einer Produktionsst^'igerunq lwn ^.84 Millionen Tonnen im Vergleich ?,um Vorjahr bedeutet. Li? in den l»tz i» GiO«e«w»« Der Pswil- senstand iist »Pte zuvor ein ungleicher. Man findet in den besseren Logen Pflanzen mit zahlreichen Seitentrieben und relchlltl>etn Blütenansatz, in den schwächeren jedoch sol-che mit schlankem Wue>i (trotnNön vier, iilttl iiclllttiien (lirckt nc-^ invi ^>1. tlüi /u v^'r!?l:eLN^ ^ t^jnc ^ekulute dipüttzr kracliten vvieäcr vicr^ dcllü88e. ciiesmsl aber aus viLc!er kructite eine Lslve. l)er llnterttl-siüivr ulul ?.wei Pioniere iielviu lier er-^ie l'IuLlil. ! >.Äu. »neine tierreii!« riei »nun nm-^ ciivu ^ir ein«n ^uslali!« Die vlvr Kames36on »tUriten aus ö«m Werk kerau«, erreictitsn cion >VsIpI»tr. «.rirrls ken viir(It.'n. bevor 8ie äio Kls»!><), nun Isöe die ^V^usilsten viv tl>rt»oti:vn, ^vnreki ^ir tl(?c!i ztetien icedlieden?- lruiite »l)u »übtest sersöe. vom l(sr (linal nieinen Kops vorlanet unä nun I^rsick-reicil voriussen liabe.« Antwortete ci'^rtn!^'. n»n. sollte sie den liin?« — t^eise interessierte 6'>^rt»«ttsn oitendsr nickt >veni«. »8ie soll nscll ünxlancl.« ant>vortete ^tiini». »VVaz soll sie dort?« »i^ttckinxkam ermorden, oäer idn llocii ni«?>tens ermc>r«i«n lassen.« »l)ss ist j» setlSnälicilt« risi ä'^rt!(LNitl> uiul vnll k^rdi^terune iM5. »k^un. ick ^viN äir recklicd ti!»ron. äiesvr 'Icil (ter Lscbe ist mir im Qrunäv riemliek eleied» »iiiUx.. Mittwoch, den lü. Juli lgge 7 Witt ^ Riete»? Atatürk festigt sein Reich — Erstaunliche Fortschritte im Eisenbahnbau — Seuchenbekiimpfung nach modernstem Muster — Offene Arme für den Rückwanderer Tic entschlossene .Haltung der Türkei auf Pascha und Tiflis herstellt. Bei d-r ^nqe vcr ^aldlNi?l?enkDnsercnz in !>er politischen Verbindung zwischen "Ilnkara I'ch auch durch (England nicht eUlschiichtcrn und Moskau von nicht zu unt^^rschäke.idi^r laßt. lenkt d,e Ausmertiamkclt auf die inn^'rc Wichtigkeit. ' Cnt-?oicklung inl Reiche Ataüirk.^. ^ ^ Die nene Türkei bekomnit iiiiv V^'dcutung 5kampf gegen dte Kinl^tsterblichteit. diidnrch, daß sie im wahrsten Zinne Das zwnte Problem, um dessen ^'ösun<^ Wortes z-lvischen d.'n ttontinen^^u liegt. S^ur ^ die Regierunc, Atatürls ringt, ist das b.'Uöl-U'It einem schmalen Streifen gr^ifc sie nach kerungcpolitische. Man ist in Antara nM-l^uroM herüber, gerade soweit, wie l.s not- ^ kommen überzeug: dwvon, daß Machtp^Iitlk wendig ist, um den kleinasiatischen zu ^ irg-endwelcher Art unmöglich ist, ohn^' dl-sichern. Mit dieseul Lt^rnblock des Landes j rassisclie Gesundung und die Bcrinchrun^^ dez hisch und au6) ^ Volkes. Im Jahre 1V27 Ist die Volkszahl in aber liegt die Türkei geographisch pol'.Nsch vor der kontinentalen Masse Asiens Die sentlichen vollendet ist, von zwei Dingen abhängt: von der Entwicklung des Verkehrswesens, im besonderen .'er Eisenbahnen, auf der einttt Seite und von dem Erfolg der Bevölkerungspolitit, die auf die Permehrung und die richtige Verteilung der Menschen hinzielt, auf der anderen. Die stille Arbeit, die in den letzten Jahren geleistet worden ist, hat l?rstaunliches :m Ausbau des Eisenbahnnetzes geleistet. DaS Land, das nach dem A^ltkriege verkehr.I-lechnisch kalun im modernen Sinne erschlossen war, ist heute von einem leistungsfähigen Eiseirbahnnetz durchzogen. Nach Vollendung der zurzeit in Angriff genommenen Bauvorhaben, etiva im ^hre l94l), loird das Schieneirnetz gegenüber der Zeit, in der der Pertrag von Lausanne abgeschlossen wurde, sich verdoppelt haben. Die Türkei hat fast alle früher in ausländischem Vosik befind» lichen Eisenbahnlinien iin Lande erworben oder ist im Begriff, das zu tun. Nur für jenen Streckenteil der Bagdad-Bahn, der an der syrischen Grenze entlangführt, ist Ihr das bisher nicht gelungen. Im ährl!:istl-n. Truppenoerschiuncien vom Osten des Landes nach dem Westen und umgekehrt können jetzt verhältnismäßig leicht durchgeführt werden. Dabei ist zu beri'lcksichti<,en. da^ anch der Eisci,basinv!'rbindnng nach So.vjetr.is^-land Ansmerfsamkeit geschenkt wn'de. Neber kiar.) führt eine Linie, die Nnscksinß an das trnnSlankasi^che Eiieubahnsnsteni fin^iet und die eine direkte Verbindung Alviischen Haidar der neuen Türkei auf 13X» Nilliaulül geschätzt worden, von denen NX Millioii n dezimiert. Cholera, Ruhr, Buban.en^»est, Malaria, Pocken, Tuberkulose und (Geschlechts crantl)cllen sind vor allcm schuld d^uai'., das; "das Land heule so dünn bevölkert ist. Äun s/lt lange Zcit der letzten Ursache die Hauptschuld daran zuschieben wollen. Aerztliä)« Sachverständige, die sich jetzt inl Aufirage der Regierung um die Gesundheitsprizülenie Volkes kümmern, sind der Meinung, daß vor allem Unterernährung und unzulängliche Mthoden i,l d-^'r Bekämpfung der Tuberkulose der Haup^airlaß ^ür die Entvölkerung ge'lvelen sind. Dazu konlnit cin^' geradezu erschreckende Kinde^terblichkeit, in nu'.n-ch n Bezirken bis zu ink ersten Leliens- fft-chiqi Mrzcit allkZ. «m c„>« d,°,° «chätzungcn M hoch g°wew^ Saniknmq des Landc-^ H^r- vsmanilch^u! liei,uf!>flrsn> liltter der Hcrychoft dcr I^s'na-> che§ immer dl« und mkuten -ol Sultane kümmerten sich allenfalls «u°?>7^>vrlvatc Wc'l'lt.'iiiaf-ilsarganisa-ion-n nnd e Kotts n niopel führ e, hat die anatvIlichL attsländisch<)n Missr^nen uns dicke T'nci'. Bevölkerung die größte,, Blu^opfer gebracht Das, dann aber auch die vielen ^?uch !n. die infolge der unzulänglichen öffentlich-^n s^e-sundbeitspflege Tauseirde llnd Abertausende von Meni'chen dahinrafften, haben das Volk I5.V0S Zuzügler aus der Tobrndscha. Mit der Betäntpfung der oerhcereuden S'uchen — erst knr^.lich hat wieder eine Pvckenepidemie die südöstlichen Pro^nnzen des Land<'s bedroyl — und nin der 'jurück-drängnng der ^tindersterolichkeit hosst Ankara auch den Bev^lk^'rullgc-zi^.vachH sicherzn-st^llen, der dringend notwendig ist, n>enn die Türkei ihre politische Mad ausbauen will. Die Bevölk.:rung)' dichte beträgt zurzeit nur 17.9 im Vergleich zu beispielsweise 53 in Jugoslawien, in Griechenland, 130 in Italien. Die Regierung ver'ucht aber nicht nur, durch die Verbesserung der t^jesundheltsver-hältnisse die Vermehrung d-es Valkiis sicherzustellen, sondern sie ermutigt und unterstützt auch in jeder Weise die Einwanderung von Türken und anderen stamnivenvaiidten Mchanunedanern. Da^^ habei, i'ibrit^ns sei" nerzeit schon die Sultane ge!an, die Mei,sch<'n uiaterial für ihre Arineen lnauchien. Seit sdriegsende ist ziemlich nnunterbroch.':, ein nx!nn anch nicht dichter Ein'^vandererstr'inl lins Dags-estan, AzN'beitschan and denr >>kan^ kanstts in die entvölkerten östlichen l^'ebie^e des Landes gegan.-.'xen. Nach Cis-en und d.'.n Tanrns silrd anch aus Etipern nnd i^ireta viele Moliammedaner eingewandert, und in diesem Jahre kanien ans der ruinänischen Deörndscha Zuzi'gler. Die Uni'ied- lung die'er türkisch sprechend.',, l^iiMs-nderer geschah iin Ein^ernehnien niit d^'r rinnäni-sch'n R^'gierung. Ans der anderen Zc'^te sinc» all.rdin.sis .skurden, die al-^ nnerwünicht.' Ein irohner betrachtet wurden, vont Tnti-Tonr.:'.' nach Thra^^ien verpflanzt wDrd.'n. Es ilst unwichtig, daß der nlM'rne lnrk'-lche Laienstaat sicii doch gan^ b'.'.vnßt auf oie l'lt-'n nnzselmanischen Trad.itionen stützt, iie fortsetzt nnd insofern eine konservative Linie innehält. Das .^icl ist, einen ivirtschiifrlick gesunden Bau^rnstaat zn errichten, d-'r ein-'n g'^wissen staatlich kontrollierte,, industriellen Ein'chlag erhalten soll. Heule spielt Oesterreichs FußbaNmeifter „Admira" (Wien) gegen „Zelezniöar" um 18 30 im „Zelez- niöar"-Stadion Heute, Dieustag uin habb 19 Uhr geht nun im „Z^eleznit'ar"-Ztaülon das mit ^röß tem Interesse erwartete Gastspiel de» österreichischen Fußballlneisters, dcr Wiener „Adlnira" vor sich. Die (^iäste, die gegen 14 Uhr in Maribor init t'inein Sonderautobus eintreffen, lverden vertragsgeniäß in ihrer Ligaaussti^llung antreten, s.^ daß wir di^: populärsten Wiener Spieler zu sehen bekoul-nien werden. Die Aufstellung lauter: Platzer, Lmvig. Marischka, Urdanek, Humenlierger, Hardt, Ioksch, 2, Hahnemann, Stoi-^r, Bicc-n und Bogl 1. Kast sänliliche sind bereits wiederholt repräsentativ iür Oesterreich angetreten nnd l)aben auch in dicsein Jahre in der i>sterreichischen Mannichaft gekämpft, die in London und Noin mit solche,n Nachdruck den Ruf der ^Uasse befestigen konnte. „7.elezni^ar" wird dieser pro minenten Mannscha't sein stä^tstes Tean: entgegenstellen und noch einlege l^äste aus den Leihen der übrige,, lokalen Mannschaften heranziehen. Jedenfalls wird es henle im „'^clezni^ar"-5tadion ein Sensationsmatch größten Formats geben. 1:(1-Niederlag<' grsatlen lassen, rückt aber dennoch inv 7^inale vor, da die Mannscha't das erste Spiel niit 3:l) gewonnen Den Treffer für „Flavia" erzielte Bradae, ^in' gelar erzielte zwar den Einstand, doch fand der Treffer keine Anekennung. : Schröder denientiert die Nack)richt, ^laß er Professional werden will. Er will weiter an den Tonrniercn te'lnesnneil. : Die Polin Jedrzeiowska soll ans (^rund ihrer heurigen ausgezeichneten Lcistnnge,, in Wi,nbledon den voln-sch'.'!: Staatspreis für sportliche Spitzenleistungen zugesprochen erhalten. : USA-Wasscrdallcr fordern KO.stvlt Dinar für ein Gastspiel in Lilchljana. In Ljnbljana ist man bestrebt, nach Alis^l'lns^ des olnmp'U'.cn Wasserballturniers das Team der U5A mr ein Gastspiel nach Ljub5^ana zn betoinnien. Die Versiaiidtnn gen dürfteik jed^'ch scheitevii. da die Amerikaner nicht n'eniger als Dinar for dern. Herzllche Bearllßunli wr einen „Tvur-de-Irance"-Zavker Schwimmsteg aegen Klagmfurt Trotz des ungiinstigen Regens absolvierte am Sonntag ein-.' Schwimmerauswahl von Ljubljana am Wörthersee einen Städle kämpf gegen Klagenfmt. Obgleich die Einteilung des Programmes die Schivinimer aus Ljubljana stark beeinträchtigte, rissen diese dennoch den Sieg nnt 58 gegen 55 Punkte an sich. Die wichtigsten E r g e b-n , ss e waren: Dagonstaffel dreimal 10(1 Meter Damen: 1. Ljublsana (Bradae.. Binder, .^tr-Zan) 4:50, 2. Klagenfurt 5.32. AX) Meter Cra^wl: 1. Wilson (Ljttbljnna) 2:24, 2. Zobernig (Klagenfnrt) 2:16.7. 3. Mihalek (Ljubljana)' !. Dornkasch (Klag.) 2:45.3. lOV Meter Rücken: 1. Selzell (Ljublsana) 1:15.2, 2. Wilfan (Ljubljana) 1:24.K, 3. Pab (Klag.) 1:27.7, 4. Baske (Klag.). 100 Meter- Crawl Damen: 1. Grohar a-Enp-Kainpf zwischen der Wiener „Austria" nnd der Prager „Slavia" vor sich. „Austria" nlußte siö) ztvar eine knappe! der Fanlllie Dionne. Der Belgier W i e r i n ck gewann die ^tco-pe Lille—^'harleville nnd wurde nach 'eui.'in Siege von li^.!g'istcrlen Mädchen ans b'har-leville mit einem 5Ulß begrüßt lScherl-Bil-derdienst-M) Die Fünslingc l)l:ben ein Brnd^lchell! Mir größter Spannuiig hat gan; An?er!-ka der neuerlichen Niederlnnst der Mntter der berühinten kanadischen Filnsting.' ent gegengesehen. Diesnral aber lx'sch^'ite di.' 5ia nadierin dtnabe ist nun da.'i «'tste >iind )!arlborer ,^eitu^g" Nummer 159. Mittwoch, den 15. Juli lSSS. ttie älLeiKs h. «esiUlt- Wtprik« mit ««hmsotze. 8 bis linL. Xupfer. Klei. ei^ei, uncl aller Urteil j.Iter /^u8Lli>iien. l^alire. sovvle je-VeIcktil)!?. uncl versedloclenv «nclere ^üt>?I veeen Xbret»« kjlli« »u verksulen. Xniuir. ^ittvock u. I)onnr»t»>r von I«-l? vki- SlilsälLLe vslicsn, i^eljska 29. 7ZS8 l)rttkerer. tluterlialtenLr lii^ck »parlivrä Z!U Kauken «e-suclit. ^os. ^unkl>. Seluica od l)r^v^.__73-tf» Kauken xesuLlit «ebraucii-te >VvIiipuml»« in Luteni ^u-«itanäe, kei ^ngade de« I^um peli?v!inclerclurckme8iier!i. ^n-«cdrlft In«. Wipler. llovec Zl>. v. lvsnjkovce. 7.?51 Kaule Villa «^er tisus. t;ute l^itke, .^ntr. »uit. »t)l tsireinlj« UN <^ie Verv^'. 7.M1 ?kt Ksuks «Ites (Zollt, Silberlcro» nen. ial!;clie ^ülins z^u t1äck8t-preisen. Stumpk. (ZczläZrkei. ter KnrnZka ce8ta 8. 3857 Kauke Stutrilüxel oäer PI»- ninn. ^«.'lir^mLlU. kexl. liarxz!?. ^lilruLv unter »liurkaui«- ün ciic Vervv. '/ZZ4 Keule PI»alno o. StutrNuilvI. ^nter ,pisnino« an ttaupt»»vk« ist «der «r»t iß» >vKD»O» 7«t»t a»ä Wirkt »»LOUchw»» «r- W»« R» «» K«UG» 7»U«» »»tt »«äs k«U— Jugo»!«. p. PGtO?>«>o?k A Lo «I.A.0. I.. ß4»ss>d«k k^ast neuer ?l8ed»o»rNvf«l u. anclers Lacken Z4l verka iieii. Korv5Leva 44. 7335 Hartble'benäe Lpe^ial-Llnlexe ffurkvo laukenä abxuxeben dei Kremfl^.^a^vanie._7^ZS Stflellmsselilne. alte ^Ztinia-scliine. 1'akeldett. I^isensliar-Iiercl. üaäevaime. I.etie!ön. LuUna ul. 14-6. 7357 Ammer su vermieten an 1 c?äer 2 Personen. Soämr ul. Z2. 1'iir 1l._73SS ^oknva«, .? Ämmer. xeränm.. ?entr.. kZacleLeiekenIi.. svlort vermietbar, ^uscliriit^n ur.t. »k'ijniltlicke ZIakler« an äie Vel'v. 73b1 k'avdlnilsrxelillte mit Luten ?Lu«ni5!ien suclit lr«snäeine Se«odSttlLune. ^6r. Verv. 7Z4! lntellieente äeutsctle ki»« suclit pas?en6e Stvllunt?. Z^u-»»edritten unter »6eli«n ml. ??»«. veleke veriSLllcl» tro> elien kann unä aued »on»t alle liSustteken ^rdeiten ver-riotltet. ts«»iider »u 'Uotner k'amille «esuclit. ^nrui'STen »U5 Oetälliliksit 8pee2re:«e' scliSft N. Omelko. Lanicarje-va 30. 7343 8uc!,e HVANbkla iür Kooriv« nica. ^lter ??-'30 1al,re. tiln tri4t sofort. XnkraLvn Vlalio-vlö. ^leltsamlrova 4v. 73Z8 I.Obrlla». «esuaä. mit «uter Vordllsunx. virä ln ener «rSvorn Uem iel»tv/alen!l^ncl-iun« »um llerdstantritt so' suellt. Qetl. ^ntr^«e an ^cz osK^ >VMv^v Äi<'un cr doch schweigen wollt«, 'dack^tc sie m'rM'ifelt, nl'<'r sein Mund fand immer iku.' ,tos<'w?rlc. Ta hob sie plötzlick) beide Arnie, legte sie uin seim'n Hals und barg das (v,vsicl^ an seim'r Brust. „?o,„ schm^'ichclte er tri^stelid. »)u, so. Nun inusi ich wiederlounnen. Und w^iin nieinc Mlitter tausend Arme und taui^'nd >>er.;en Hütte, sie könnte mich nicht hallen. Bielleicht bringe ich sie uiit herüber. — Soll ich sie nlit heri'Berbringen, <5llen?" Zie versuchte sich von ihm loszumachen, httbe Angst." „Vor mir?" „Vor deiner Mutter." ,.QH!" l.ichte er. „Die ist vorbei, scbald du sie sishst. Man kann sie nur lil.'bf)aben und muf^ iihr g,lt sein. Und wenn sie nicht konnncn will, ^nn hole ich dich! Mllst du, Utein Mädchen?" Tas 5zx'rr^'n eines Zchlüssels lieft si^ aus-<'iunndcrfcihren. „Baterl" stmmmslte Tllen. u.^hrcnd der junge Poause." „Wie bedauerlich", sagte Tchlitte, sich die lalteu .v^än'd'.-' reibend, „^'ch m-eine beides: I'i^r und dic !»l^l'<'rr NechtSanm>alt. — Erlauben Zie. i'li wiederkomme?" ^'^1'i'ltte'i^ uuide Auq-^n richteten sich auf den jungen Mann. „Das liegt bei Ihnen, .<'>c'rr Pocker." ,',Du darfst es ihu« nicht ^lerirbeln", ba>t (sssen, nl'I d'.'r Va^'.'r ol>nc jedes '.veite^'e Wnrt iu das Wohnzimuier trat und die Tür liin-ter sich .zudrückte. „Er hat es nicht böS ge-meiut. Ach, Milinn, er trägt >o schwer an seinenl Leben! begreife manchnial nicht, wie es überhaupt möglich ist, da» ex Nl,ch nicht daran zerbrach. Seit dreizehn Jahren sucht er den MrchterUchen Ilrteilsspruch von damals abzuschütteln. „Er ist doch freigesprochen worden", meilZt-te Pocker verwundert. „Aus Maugel an Bon>eisen" Der junge Mann niu^te »vogsehen, so schmal unid gequält stand das Gesicht des Mädchens in matten Hell-o des Tezcnibertages. » Als Elleit aus der .di«se das tinqig« sein würde, das mdas Doridl kaufte." „Wer ist das Doridl?" fragte Elken verwundert. „So hieß dos Mädchen, öaS ich dainals ülter alles liebte." „Lebt es noch, Bater?" Er fchütteüte den Lvpf mch lehnte ihn dann sc^r gegen ihre SchuUer. „Ich habe gedacht, so eliNUS vergißt man mit den Jahren. Aber es iist nicht «wahr. Ich »veiß h^tH noch jedes Wort, das die Me Zigeunerin gesagt hat: „Und in welchem Gertchtskaal auch immer Sie später einmal auftauchen, werden sich Ihre Gegner fürchten. Trotzdem wird keimr der Verurteilten mit Jk>n«n tauschet! wolleit. — Keiner, mein Herr,, denn sie sind ärmer «ails alle!" — Und es ist bis ins lar Beerdigung, Umzug und sonstige Ausgaben benötigt ivvrden. Bon den Effekten ihrer Mutter waren viele last ivertloS geworden. Di« Zinsen reichten kaum, die Wohnung zu bezahlen. Nun hetzte Ellen durch die Straßen, treppauf, treppab, um Arbeit zu fini>en. /^«ktungk v»u» «.Nslermekterl k>? t«!^»>GeI»»iU, empkieUt «u» »G»»ld0e — VotzlnMQV t«W 4 6465 „Nur immer sachte, moin Kind", warnte ein Herr, an den fie im eiligen LaK, wtkl Sie ^ abgehetzt sind?" „Ja — Arbeit!* stieß sie herau». In seinen Zlige»^ stai^ «in ungläubiges S^a-unen. „Bei so viel Schönheit? — Oh, oh!" beschwichtigte er, als sie den Kopf zu« rückwarf. „Das wissen die jungen Mädchen ja doch selbst, ob sie hübsch oder häßlich sind. Aber wenn Sie Arbeit wollen — ich l)ali'' wel«^." „Wo denn?" Ellens Wem flog jetzt. „Wo denn?" fragte sie noch emmal, als hättz es der Fremde überhi^rt. „Bei mir AU H«us«." Und mit einem La« chen, das allen Schrecken twn ihr abfallen ließ, streckte «r ihr öie ^d ent^gen. „Es haÄelt sich um ein Kirch ^ «in gutes Kind, lnein Kräulein. ES ist mutterlos." Nach all der erfolglosen Hetze, den, Laufen und t«r Ungewißheit kam di?ies Angebot Ar sie so iwervasl^nd, daß ihr die Tränen in die Augen traten. „Ich wäre Ihnen so dantbar", murmelte fie. „Na, alsc^l Dann ist uns beiden geholfen. Krmlmen Sie! .Hallo!" rief «r einer Taxe zu. „Gheigen ein, mein Fräulein. — Ä gcht es einem zuV?ilen", sagte er, als sie davonfuhren. „Ich habe mich übrigens noch gair nicht vorgestellt: Staatsanwalt Klenze." Und ihr Zusammenschrecken falsch de,ltend, l«g!le er seine Hand leicht auf ihrsn Arn». „Sind Staatsanwälte so schri^nei-iflößende Menschen?" Wen glaubte, ihr Kvpf müsse l^zrsten. Ihn belügen? Sich mit einem falschen Namen bei ihm einschleichen? — N?in. Ihr ob die Achseln und schüttelt« den Kopf. „Haben Sie ^ür sich allein zu sorgen, Fräulein Schütte?" ^Für mich ulck meinen Vater." „Ist das Doktor Anio Schütte?" cliofrv6akteur unä kiir ,liv k^vrisktion verant^ortÜol,: Mo K.48?M. — Vruek rZer »I^»rtt)orslca ti»Ic»rn»« iv blHrikor.— kvr äen KerÄut-eber 0. ävQ Vriivk vorintv» ortlieii Direlctor 8tsn!ca — övj«Iv volu»lis^t m