Nr. 17Y. Donnerstag am 3. August 1863. Di« „Lclibllcher Zcituuci" erscheint, mil Anenahiuc der Sonn- und Feiertage, tilglich, n,id lustet sammt dm Bellantn im Comptoir ganzjnlirta n fl., hnlb-jährig 5 fl. 50 lr., mit Nreuzdand im Comptoir 8«MZj. 12 si., halöj. 6 si. Fllr die Zustellung in'S Hau« sind halbj. 00 fr. mehr zn entrichten. Mll der Post Portosret ganzj., unter Kreuzband und gedruckter Ndresse 1b fl., haloj. 7 st. 50 kr. InsertionZgrbilhr für eine Garmond - Spaltenzeik ober dm Raum derselben, ist fiir Imalige Einschaltung 6 lr., fllr 2malige 8 lr,, fllr 3malige 10 lr. u. f. w. Zu diesen Gebühren ist noch der Insertions-Stempel per 30 lr. fllr eine jedesmalige Einschaltung hinzu zu rechnen. Inserate bis 10 Zeilen losten 1 fl. 90 lr. ttrr 8 Mal, 1 fl. 40 kr. für « Mal und 90 lr. für 1 Mal lmit Inbegriff des Insertionsftempel«). Ämllichm Theil, ^c. k. k. Apostolische Majestät haben mit Aller-, höchstem itabinctoschrcibcn vom 25>. Juli d. I dem Erzbischof von Erlan Adalbert Vartatouies von Klö'Appony anläßlich seines fünfzigjährigen Pvie-swinb. m,ms u. Anerkennung seines ansgc cichnctcn pr'cstc.lichcn W.rlens das Großkrenz des Et.-Stephan< Ordens lüftet allcrgnndigst zu verleihen gcrnht. ,., Sc k. ^ Apostolische Majestät haben mit Allcr< höchster Entschließung vom 28. Juli d. I. die von den« Ecklionschcf im f. k. Finanzministerium Lndwig b 'dm N^//^ ""l"'"htc Versetznng in den blei. Mctte..nu^^,/u genehmigen ">!" ^^"' '" Dienstlcislnn/'. Ko "^'"^' /"'^ «"^cichnelen Ordens 'lle^nä^st^^!^^^ ""^' h^st^En.^N^R^ tionschcf im k. k. Finanzniiniste lüm Io^.u!"^ ssrciherrn v. Brentano i.der s n An^ch ' in "'" Ruhestand zu versetzen uud de.ns^e,l in^ie k ,nnä seiner ausgezeichneten Dienstleistung das Könn m ^ ^ lrcnz AllcrlMstihrcs ^opold^Ord ns a ^ ? 7e^a> i' digst z» verleihen geruht. " " aucigna« Se. k. k. Apostolische Majestät haben mit Aller» höchster Entschlicßnng vom 2<1. Juli d. I. aus Anlaß der Jubelfeier der Wiener Universität dem Hofrathc nnd Professor, derzeit Ncttor der Wiener Universität, Dr. Joseph Hyrtl den Orden der ciscrucn Krone zweiter Klasse taxfrei allergnädigst zn verleihen gcrnht. Sc. k. k. Apostolische Majestät haben mit Allerhöchster Entschließung vom 21. Inli d. I. dcn Dc» chant in Altcnmarkt nnd Ehren'Kanonikns Joseph Llichiugcr zum Domherrn an der Metropolitan» kirchc in Salzburg allcrgnädigst zn ernennen geruht. Der Staatsministcr hat die am katholischen Gym. liasiinn zu Tcschcn erledige Lehrstelle für Geschichte und Geographie dem Lehrer an der griechisch-oricnta« tischen Obcrrcalschnlc in Ezeruowitz Paul Scheincr verliehen. Richtanlllich^r Thril. Laibach, 2. August. „Wir lünnen warten", das ist das Losungswort der meisten Journale, selche mit dieser Phrase sich über das Nichterscheinen cinct< großen, fertigen voli« tischen Programms dcS neuen Ministeriums trösten. „Die ncncn Staatsmänner —schreibt daS'„Frdlil." -- sind erst wenige Stunden im Amte. Gewähren Wir ihnen noch einige Tage nnd Wochen zur Eulfal' tung ihrer politischen TlMigkeit. Haben wir vier lange Jahre warten können und warten mu„cn — warten wir noch eine knrzc Spanne Zeit. Dnrch cmc solche knrzc Prolongation vergeben wir Nichts an unsern Rechten nnd an der Verbindlichkeit der verfassungsmäßigen Znsagcn." Indeß etwas sehnlich Erwartetes haben wir denn doch schou erhalten — die Amnestic fnr die Presse, welche von der gcsammlcn Presse, ob von dcm allcrh. Oiwdcnaltc berührt oder nicht, so wie von der gc> sannntcn Bevölkerung der Monarchie als ein ncncö Zcichci, väterlicher Hnld dcs Monarchen betrachtet wird. Die Bedeutung dieses Gnadcnaltcs wird wohl Niemand verkennen, der da weiß, welch' wichtiges Polludinm konstitutioneller Fmhcit, welch' kostbares Gut der Nationen die Prcßfrcihcit ist. Daß das neue Ministcrinm gewiß diesen Erwa'. gungcn nicht fremd ist, geht ans dcm von nns bereits gebrachten Rundschreiben des Herrn Staalsnünistcrs, so wie aus dcn Worten hervor, die derselbe in der Ansprache an dcn Aeamtenlölper des Polizeiministc« riums betont haben soll. Von besonderem Interesse — sagt das „Frcmdcnblall" — ist die vom nencn Herrn Slaatsministcr bei diesem Anlasse speziell ans. gesprochene Versicherung, daß cS von der ncnen Regierung weit entfernt sei, der frcihcitlichcn Entwicklung des öffentlichen Lcbcnö in irgend welcher Sphäre hindernd entgegentreten zn wollen. An dcn vcrsam« mcltcn Acamtcnkörftcr wnrdc direkt die Anffordcrnng gestellt, dieser Uebcrzcngnng in den wcitcn Krciscn der Bevölkerung lhnnlichst Eingang zn verschaffen. Nun, lins sind diese Worte sowie die nbrigcn nns bereits bekannten Knndgclmngcn dcs Herrn Staatsminislcrs das befriedigendste Programm, wcl° chcs in der Form dieser Vcrsichcrnngcn gewiß deutlich genug die von der Regiciung nnn einzuschlagende Bahn bezeichnet nnd die Glnndsätze entwickelt, von denen sich dieselbe wird leiten lassen. Oesterreich. . Wien. Eine gleiche Amnestie für Preßucrgchcn, Sil ««'.','..!'"' "^'-Ztg." pul)lizi-t wnrdc, ist, wic der .SUra.ny meldet, »ntcr... 31. I«li anch fnr Ungarn dc« ,Sürgöny" dcs Staatsministcrö sich „icht n,,f"n> Wirksamkeit Wie wir anö anthcntischcr ^uellc c '^'" «""chnl-alte R'ccht der nngarischeu Hos a, ei '^' /ü'" ^^ Folge sie in ungarischen AngelegH nnd direkt mit Sr. Majestät in Vc «n ""^/ vollständig wieder inS Leben treten """2 l°""nt> Die Vcrschmclznng des Polizcimimstcnums an-belangend, sagt derselbe Koncspondc.tt, ^ ^e« ..^r gewiß, daß das frühere Polizc.nmustclinm in llniarn dnrch die dort noch bestehenden t. l. Polizeidirellioncü einen gewissen WirlnnMcis hatte. Aber auch hierauf bezüglich kommt ,n Betracht, daß dies ohnehin eine provisorische Ucbcrgangsmstitutwn ist, und so wie überhaupt eine gründliche Reorganisation, so stcht anch das zu erwarten, daß die schon frilher im Zuge gewesenen Verhandlungen, welche eine Umgcstallnng der in Ungarn befindlichen Polizeidircltioncn zum Zwecke hallen, i" nicht langer Zeit eine dcn ncncn Rcgicrnngsprinzipicn nnd Verhältnissen entsprechende Erledigung finden werden. Assram, 2!,». Ilili. Das Verdienst, neuerdings Anöglcic'lMerstlchc zwischen der östlichen nnd west, lichen Hälfte dcS Reichs in Flnß gebracht zn haben, gebührt dcn .Mwdno Xovm«" zu Folge außer dcm erhabenen Willen Sr. Majestät einerseits dem Abgc« ordnctcnhause, anderseits aber dcm Ostcrartikcl dcS Dcuk, indem die von einigen Mitgliedern dcS ersteren ausgesprochenen kräftigen und herzlichen Worte zuerst die Aiifnicrlsamtcit der Osthälftc erweckt und Ertlä' rnngcn provozirt hallen, unter denen der erwähnte Artikel Dcül's zuerst die Wünsche Ungarns bündig formulirt habe. Einigermaßen anffallcnd ist es, daß dabei die „Xüwdne No^nc" wiederholt dcn Ansdruck „dic beiden 9tcichShälftcn" gebrauchen. Pest, 31. Inli. ,.P. Hirnöl" fährt fort, seine Befriedigung iibcr d>c nencn Erncnnnngcn auszuspre« chcn nnd sagt, nachdcm cr darauf hingewiesen, daß daö Gcbict der ungarischcil Krone von der Wirksam« keil dcs Slaalsministcrs ansgeschlossen wurde: Mög. lich, daß Manche sich daran stoßen werden, daß nicht der Inhaber cincs Portcfcnillcs für gemeinsame Angelegenheiten, sondern gerade der die Erblandc pczicll repräscntirelldc Slaatsminister mit dem Vorsitz im Ministerrathc betraut wnrdc. Aber wir finden, nachdcm dcr Monarch die obenerwähnte dualistische Grenze uorgczcichncl, anch hierin nichts Beunruhigen« des; wir hallen diese Verfügung im Gegentheil für natürlich; denn insofern nicht allein vom AnSglcich der staatsrechtlichen Differenzen die Rede ist, sondern auch von cincm Systcmwcchscl in Bezug auf die gauze Vcrwallung, so wird der Ministerrath mit dcr Her-stcllnng dcr Erbprooinzcn auf aulouomcn Fuß das Mcistc zu thun habcn, nnd es ist billig, daß bei Behandlung dicscr Frage derjenige Staatsmann Prä« sidirc, dcr in die östcrrcichischc Verwaltung am mei« stcn eingeweiht ist. Das schließt nicht aus, daß dcr Ralh dcr anf dem Fcldc dcS Prinzips dcr Selbstverwaltung bewanderten ungarischen Minister sich zum gemeinschaftlichen Wohl dcr Monarchie so viel Gel» tnng verschaffe, als mit dcn politischen Bedürfnissen nnd dcr Fähigkeit dcr Völker der österreichischen Erb» Provinzen in Einklang gebracht werden kann. — Was die Unionsfragc anbelangt, so tonstatirt das genannte Blatt mit Vergnügen, daß anch „P. Naplo" hin« sichtlich Siebenbürgens nnd Kroatiens die Idee der schroffen Unifikation aufgegeben hat. Neusatz, 27. Inli. Die russische „Moskauer Zeitung" lM)^(nv/i^ V66c>m0ti) hatte aus dcm nun vollzogenen Ministcrwcchscl in Oesterreich eine solche Aenderung in der o'stcrr. auswärtigen Politik in Aus» sicht gestellt, daß dieselbe ihre Ausmcrlsamlcit mehr dcm Südostcn Europa's zuwenden dürfte, welche Aenderung dcr böhmische „Mrod" alß höchst wün« schcnswcrth bezeichnet hat. Dieser Anffassuna nun glaubt der hiesige „Napredal" entgegentreten zn müssen, indcm cr dcr Meinung sci, Oesterreich solle sich nnr mit seinen inneren Angelegenheiten umsomchr befassen, als die Völker dcS europäischen Südoslen allcs Andere eher, als den österreichischen Einfluß nuf ihre Zukunft wünschen. Uusl'and. In Könisssberst wurde eine „zur Besprechung dcr Kölner Angelegenheiten" zusammengekommene sehr zahlreiche Versammlung von dcm Kriminal'Polizei-Inspektor Iagiclslt) anfarlöst. Dr. Ioh. Iacoby erschien in dcr Vcrsammlnng im Angcnblickc dcr Auf« lösung. Tchleswiss, 28. Juli. Der östcrr. Zivil-Htomnnssür Hcrr v, Halbhubcr hat in Anlaß der ^cri)aflung des Herrn May nnd dcr Ausweisung ocs Herrn Frccsc, sobald ihm diese Atle bekannt gc-woidcn, nachstehende Proteste erlassen. In dcr Anno lcgcnhctt dcS Redakteur May.- „Nach eincr mir so-cvcn von den, p^nß. Zivil^lommissär Frcih. v. Zedlih mnndlich gemachten Mittheiln»« hat sich derselbe veranlaßt gefunden, den Rcdaltenr dcr „Schlcslv.-holst. Ztg.-", May, wcil cr prcnß. Unterlhai, sci und sich gegen dic prcuß. Gcschc vergangen habe, in Altona verhaften zu lassen. Gegen diesen, ohne meine Zu« slimmung vorgenommenen Akt crhcbe ich, als gegen eine gewaltsame Verlchnng dcS östcrr. MilbesitzrcchteS, meines Wirtnngskrciscs nnd dcr LandcSgcsctze Protest, und crsnchc dcn preußischen Herrn Zivillommissär, die von ihm einseitig getroffene Verfügung zu widerrufen. Schleswig, dcn 25. Inli 1865. Frcih. v. Haltchulier, k. l. östcrr. Zivillommissär in dcn Elbherzoathiimern." — In der Angelegenheit dcs Herrn Dr. Frccse: „AuS einem mir soeben zugekommenen Schreiben dcS in Kicl sich aufhaltcndcn MilglicdcS dcs Hauses dcr prcnß. Abgeordneten Dr. Frccsc habe ich ent. nommcn, daß derselbe von Ew. Hochwohlgtboren mittelst Schreiben vom 25. Juli angewiesen worden die Hcrzogthllmcr binnen 24 Stunden zu verlasse»/ widrigenfalls dcrsclbe zwangsweise durch Militär bis an dic prcnßischc Grenze transporlirt und bei etwaiger Wiederkehr ,n d>c Hcrzoglhümcr verhaftet werden 7Q4 würde. Da in den Herzogthümcrn nur die oberste Zivilbchödc die NcgierungS.Autorität auszuüben hat, so erkläre ich diese und jede ähnliche, ciuscitig von Ew. Hochwohlgeboren ausgehende Verfügung als einen gegen das Mitbcsitzungsrecht Oesterreichs ge-richteten Gcwaltschrilt und in rechtlicher und gesetzlicher Beziehung für uugiltig. Schleswig, 20. Juli 1865. Ficihcrr v. Halbhubcr, l. l. östcrr. Zivil' Kommissär in den Elbhcrzoglhümcrn." Paris, 30. Juli. Als der österreichische Bot« schafter gestern seinen Abschiedsbesuch in Fontaiueblcau machte, sprach die Kaiserin den Wunsch aus, Fürst Mcttcrnich möge wenigstens noch einen Tag cm ihrem Hoflager verweilen. In Folge dessen bleibt der Fürst bis hcntc Abend in der kaiserlichen Residenz uud dürfte sich seine Abreise von Paris noch um ciucu oder zwei Tage verzögern. Die „Köluischc Ztg." freilich, welcher die Unterredungen des österreichischen Botschafters mit Herrn Droyn dc Lhuys nubcqnem sind, ließ dcn Ersteren schon am letzten Freitag auf Iohannisberg verweilen, an welchem Tage er gerade von hier einen Kourier nach Wicn cxpedirtc. Mexiko, 29. Juni. Das Tagcscrcigniß ist die glückliche Rückkehr Ihrer Majestäten in die Haupt« stadt; dcr Empfang von Seiten der Bevölkerung war im höchsten Grade herzlich. Während des Aufcnt-haUcs Sr. Majestät in Puebla wurden mehrere Dekrete veröffentlicht. Eines davon ermächtigt eine Gesellschaft, eine Tclcgraphcnlinic von dcm Zentrum des Reiches bis zur Grcnzc der Vereinigten Staaten zn zichcu, wodurch Mexiko in kurzer Zeit in nähere Kommunikation mit Europa kommen wird. Die offizielle Zcituug hat jüugst ciuigc Verordnungen gebracht, wodurch die Kolonisation neuen Aufschwung erhalten wird. Als ciu Beweis von dcm Vertraue», welches die Regierung des Kaisers allseitig einflößt, möge die Thatsache dienen, daß allerorts das Kapital sich dcn industriellen und kommerziellen Untcruehmun» gen znwendct. So wurde ciue neue Linie zwischen Veracruz uud ?lcw'. Einem Telegramme dcr „Neuen Freien Presse" zufolge hätte das Florentiner Kabiuct durch ciue in Paris übcrgebene Note die Bedingungen ad» gelehnt, von wclchcn Oesterreich die Anerkennung dcr neuitalicnischen Regierung abhängig gemacht habcu soll. Wir töullen versichern, daß hier an bcrufcuer Stcllc von diesbezüglichen Schritten nichts bekannt ist. — Se. Exzcllmz Graf Äclcrcdi empfing am 31. Juli als provisorischer Leiter dcs Polizcimiuislc-riums dcn gcsammtcn Bcamtcukörpcr dieses Miui-steriums und soll, wie dic „Ocslcrr. Ztg." mittheilt, dic Ansprache in ihrcu kurz und bündig gchaltcucu Sätzen auf dic Zuhörer einen nachhalligcu Eindruck gemacht habcu. Auch hier wurde dic Bcsciliguug allcS unuützeu Formwcsens, die Inauspruchuahmc dcr cm< gcstrcngtcstcn Thätigkeit von Seite dcr Bcamtcn und die zu gcwärtigcudcn Reduktionen bctout. , Vou be« sondcrcm Interesse ist jedoch dic vom ncucn Hcrrn StaalSlninistcr bci diesem Anlasse spczicll ausgcspro» chcue Vcrsichcruug, daß cs von der ncucn Regierung weit entfernt fei, dcr freiheitlichen Entwicklung des öffentlichen Lebens ill irgend wclchcr Sphärc hiudcrnd cntgcgcutrctcu zu wollen, an dcn ucrsammcllcu Äc-amtcnlörper wurde direkt die Aufforderung gcslcllt, dieser Ueberzeugung iu dcu weiten kreisen der Be-völtcnmg thunlichst Eingang zu ucischasf»:». —- Ritter u. Schmerling, nuumchrigcr Präsident dcs KassaliolishofcS, sott sciil Mandat als Reichs« lathsabgcoldllcttt' nicdcrzulcgcil gcsoimcn fcin, da ihn Umstände zwingen könittcn, gcgcn ein Ministerium, dcm cr eigentlich als Beamter toordinirt ist, Fronte zn machen. Herr u. Kalchbcrg wird sich ans dcm öffentlichen Lebcn ganz zurückziehen und demnach ebenfalls sein Mandat als Reichs- und Landtagsabgeord-neter niederlegen. — Dcr ncnc Instizmiuistcr Emanncl Heinrich Koincrs, 3littcr u. Lindcnbach, ist aus Humpolctz i» Böhmen gebürtig, aus deinsclbcu Städtchen, wo auch dcr rühmlichst bekannte Wirthschaflsralh Autou E. Komcrs das Licht dcr Wclt erblickte. Er bcganu 183^ sciuc itarricrc beiin Auditolial, war 1837 bcrcits Hauptmauu-Auditor und wurde zwei Jahre später als Nillmcistcr-Auditor der lomb.-vcnet. adeligen Leib« gaidc zugetheilt. Im Jahre 18-18 wurdc Komclö mit Majors- uud Stabsaudilorö-Eharallcr als östcrr. Abgcorductcr zur gesetzgebenden Kommission bci dem bcstandcncn 3icichStricgSministrr!um nach Frankfurt a. M. entsendet, im Jänner 1850 als Oberlandes gcrichtörath nach Prag trausfcrilt und 1851 als! Krcisgcrichtsoorstaud nach Brüz- übersetzt. Im Auglist 1854 kam Komcrs als Präsident dcS LaudcSgcrichtcs nach Ofcu, wurdc im Jänner 1850 in gleicher Eigenschaft uach Pest versetzt, mit Allcrh. Entschlicßuliz vom 3. Juli 1861 dcm LaudcSgcrichtc in Prag als Stellvertreter dcS Präsidenten zugewiesen nud 1863 zum ObcrlandeSgerichtsprafidculcn in ssralan ernannt. Lctztcrcn Postcn hattc cr scitdcm inuc, bis seine Vc< rufuug in'ö Ministerium erfolgte. Mit Allcrh. Entschließung vom 11. Juli 1858 erhielt cr das Ritter-kreuz dcö Leopold-Ordens und wurde den Statuten gemäß mit Diplom vom 22. September 1860 in den erbländischen Rittcrstand nut dein Prädikate von Lin-dcubach erhoben. Sein Wappen führt dic für ciucn Iuslizmiuistcr gewiß bczcichncndc Dcvisc: ^'üi, uiN in i(i0w ^i>ul<>', 22^! 2'"/> ^' 23912, 24007, 24151, 24402', 249V'^ 2l>^4, 25773, 25881, 26152, 26480, 36808, 27002. 27263, 27389, 27545, 2759!), 27703, 27822, 27844, 28018, 28430, 28820, 28902, 29l6i', 29310, 29500, 29502, 29574, 29824, 3005)4. 30437, 31117, 31349, 31495, 32912, 32956, 33145, 33888, 34140, 35130, 35529, 30071, 30534, 30782, 37293, 37513, 37858, 3807^, Feuilleton. Ein böhmisches Maglmtcngeschlecht. > (Schluß.) In rascher Folge wurde Wilhelm von Rosenberg nun mit dcu höchsten Wüldcn im Königreiche Böhmen (1500 Obcrsttämmcrcr, 1570 Oberstburggraf) bekleidet so wie mit mehreren diplomatischen Missionen betraut, dcrcn cr sich cbcu so ehrenvoll erledigte, als dcs ihm im Sommcrfcldzugc gegen die Türken CI506) nbcttragcncn Oberbefehls übcr die böhmischcu Truppen. Im Iahrc 1556 war er königlicher Kommissär am mährischen Landtage in Olmütz, und iu dcmscl« bcu Iahrc, so wie 1509 in glcichcr Eigenschaft am schlcsischcn Landtage in Brcölan; im Jahre 1572 Ge« sandtcr iu Dresden und später iu Polen, wo cr die Kandidatur Ferdinand's 1. auf die polnische Königs» krone nntcrstntzcn sollte. Zn dcmsclbcn Zwecke wurdc cr 1574 abermals uach Polcn gcscudct, und wiewohl scinc Mission dort nicht gelang, erwarb cr sich bci dcn Polcu so viel Achtung und Popularität, daß er sogar vou ciucr mächtigen Partei als Thronlandidat gegen Ferdinand 1. und acgcn Stephan Valhory aufgestellt wurde uud iu strenger Pflichttreue nur durch dic Rückkehr in die Heimat Polcn vor einer zwicspal« tigcn Wahl uud dcren üblen Folgen bewahrte. Noch im selben Jahre ging cr als Gesandter au die Höfe dcr Kurfürsten von Sachsen und Braun« schweig, im Jahre 1575 nach Berlin uud 1570 aber-mals nach Polcn. Im Jahre 1585 wurde cr vom 5löuia. von Spa« men mit den, Orden dcs goldcncu VließcS ausgezeichnet und ging in dcn Jahren 1588 und 1589 wiederholt uach Polcu, um wegen Auslösung dcS Erzherzogs Maximilian zu unterhandeln. Nach cincm thatcnrcichcn und ruhmvollen Lcbcn starb er im Jahre 1592, nachdem cr vicr Gattinnen, die erste eine Fürstin von Braunschweig, dic zweite ciuc Prinzessin von Brandenburg, die dritte ciuc Martgräfin von Baden und die vierte eine Fürstin von Pernstcin, überlebt hattc. Um dcn Lesern cincu Maßstab zur Beurtheilung dcS wahrhaft fürstlichen GlanzcS und Vermögens dic» scr Familie zu geben, lasscu wir hier einige nähere Angaben übcr den Grundbesitz nud einige Schildern,,, gen dcs Haushalles uach dcu glaubwürdigen Auf« zcichuungcu von Zeitgenossen folgen. Im Jahre 1550 übernahm Wilhcm von Rosenberg bcim Antritte dcr PcriuögcuSucrwaltung folgende Herrschaften: ttrummau mit.......^l)9 Unterthanen Willingan.......1337 Rcnburg .......1747 „ Roscnbcig.......740 „ Hclfcuburg.......71^ „ Ehusnitz........877 „ Miltschin.......213 Stadt Prachatitz.....237 „ Außerdem: Klostergütcr mit . . 1857 Zusammen 10.930 Unterthanen. Für die Hcrrfchaftö. und Gcstütspferde so wie für die Pferde der Hauöofficianten wurden alljährlich 8950 Mctzcn Hafcr verfüttert. Wcuu dcr Majorathöhcrr Wilhclm v. Roscubcrg sich auf dcm Schlosse zu Wittiugau aufhielt, fo wurden täglich außer dcr Tafcl dcr Herrschaft selbst noch folgende 14 Tafeln bcdicnt, uud zwar: 1. Hofdamen......10 Pcrfoncn, 2. Edelknaben'......0 3. Obcrbcamtc, Haupllente nnd Verweser......19 „ 4. Schreiber nnd HauSofsizicre 17 Pcrsonci', 5. Musiker und Schucidcr . . 20 „ 6. Küchcmncistcr.....4 „ 7. Lakaicu.......9 „ 8. Iägcrjuugcu nnd Küchcnbur- scheu........15 „ 9. Verschiedene Handwerker . . 10 „ 10. Stallmcistcr.....15 „ 11. itulschcr.......12 „ 12. Forstpcrsonale und Hunde- wärtcr.......18 „ 13. Jäger zu F::ß.....13 14. Troßbubcu, Mägdc uud nie- dcrc Dienerschaft .... 18 „__^ also in Summa 192 Pcrsonc»- Außer diesen wurden aber auch alle auf G>u^ dcnbrot gcsctztcu Bcaiutcu und Dicucr dcr Hcrrschafl oder deren Witwen nud Waijcn aus dcr Schloßkücl/ reichlich uiit Muuduorräthcn uud auch schon zubcrci" lctcn Speisen versehen. Aber auch die Spenden del Wohlthätigkeit flössen reichlich aus dicscn Vorrath^ kammcru. Ein zcitgcuössischcr Bürgcr von Willingall erzählt hicvon iu scincu Aufschrcibllugcu: „Wenn ">" 10 Uhr (nach altcr Zeitrechnung, also von So»u^ anfgang au) im Schlosse zu Willingau dic Tischglocle gcläntct wurdc, laincn dic Lcutc aus dcr Stadt »>'" dcn umliegenden Dörfern hcrbci, grüßten deu HtllU iu die Fcustcr hinauf uud wüuschtcn ihm cin lang^ und glückliches Lcbcu, Hcil nud Scgcn, uud cS ^'^ kam da cin Icdcr cin Stück Fleisch oder Fisch, "'' Schnitte Brot und cinc halbe Quart Bicr. I" ^, 5tüchc wllrdcn täglich zur Bcrthciluug an die 2l^" ^ eingeliefert: 200 Pfuud R'indflcisch, 30 Karpscü "''" Wurstwcrt nach Bedarf." , , DaS Geschlecht dcr Roscnbcrge starb im Jay' 10:2 mit Peter Wot von R., einem Bruder ^ vorgcschildcrtcn Wilhclm von R., aus. 7V5 38152, 38454, 39004, 40081, 40632, 41028, 41210, 41374, 41833 gewinnen je «0 fl. — Bei der stattgehabten Vcrlosnng der 1860er Staatblosc wurden folgende 55 ScricN'Nnmmcrn gc- zoacn: 244, 371, 719, 1724, 2127, 2300, 2374, 2523, 2945, 3726, 3936, 4548, 5957, 6427, 6643, '0748, 6785, 6998, 7640, 8270, 8511, 8670, 9831, 10206, 10251, 11004, 11044, 11132, 11490, 11789, 11940, 12057, 12061, 12150, 12229, 12513, 12582, 12975, 13351, 13735, 14007, 14902, 15076, 15728, 16534, 16545, 16724, 16805, 17027, 17076, 17936, 18064, 18700, 18797, 19481. Von der älteren Staatsanleihe wurdcu die Serien 8l nnd 94 gezogen. Vermischte Nachrichten. Der Bürgermeister ciucö Marltcö in Kärntcn hatte in Erfahrung gebracht, daß eine mit seinem Ge-Geschäfte konknrrircndc Fabrik noch nicht grnndbüchlich ans den Namen ihres Besitzers umschricbeu sei nnd erließ, wie die „Alpcublättcr" berichten, leider nur mündlich — folgende Sentenz: „Der Besitzer der Fabrik habe sich innerhalb so und so viel Tagen so gewiß an die Gewähr der letzteren gruudbüchlich schreiben zu lassen, widrigcus diese Fabrik vom Vürgermeistcr-Amtswegcu demolirt und der Erde gleichgemacht werden würde." ES versteht sich von selbst, daß der Besitzer dieser nn-glücklichen Falirik zum Vchnfc der Appellation erst cinc Abschrift dieses Urtheils erwartet, die wohl nicht kommen wird. — In Vcgcc, zwei Stnndcn von Ncnsatz, hat den 26. Juli in der Früh um l Uhr der Vlitz einen Hirten nnd U)5 Stiick Schafe auf einen Schlag gctödtet. Dein Unglücklichen wurde der Mantel in Stücke zerfetzt nnd die Opantcnbcschnhnng von den Füßen gc-rissen. Der Boden wurde aufgewühlt gcfnndcn und die Schafe lagen sämmtlich nach einer Seite hin, als vom Winde niedergestreckt. — Ein unverheirateter Gutsbesitzer aus dem Hannovcr'schen, der beim dcnlschcn Schützenfest in Bremen, anwesend war, trug auf seiucm Hulc ein Platat mit der Aufschrift: „Dieser Schütze'wünscht auf diesem noch nicht gau,; gewöhnlichen Wege noch vor Ablauf des Echützcufcstcs cinc junge liebenswürdige Lcbcusgcfährliu. Anf Tugend nnd Schönheit wird mehr gesehen, wie auf Reichthum." Der kuhuc Schütze soll sehr viele Adrcsscu erhalten haben. — Blondin ist jetzt Hamburg. Als man ihn fragle, wclchcs Gchciinniß cr dcsitzc, solche Mcistcl'-stilckc, wic dic mchrumligc Ncl'crschrcitimg dcö Äiinssara» Fallcö anilfiihrcu zi, löinicn, sa^tc cr: „Dai« ist gmiz cinfnch. Atein Hauptgcsctz der Äalcmec ist nicht dic Nuhe, cö ist die Aussicht. Ich blicke nie nach unten, nie nach oben, nie nach der Seite. Mein Blick ist anf einen Punkt des jenseitigen Ufers gerichtet, den ich nie ans den Angcu lasfe. Und dieses Gesetz ist sicherer, als das der Ruhe. Ich habe mehr als dic Kühnheit, ich habe die Sicherheit." — In Neapel sieht mau dem Erscheinen einer Verordnung entgegen, der zufolge die Expropriation der die Stadt Hercnlanniu bedeckenden Felder und Häuser aus Grüudcn des öffcnllchen Nutzens iu An« griff genommen werden wird. Dic Aufdeckung Hcr-cnlannmö erscheint in vieler Hinsicht noch wünscheuö-werther, als jene Pompeji's. Hcrcnlannm war eine griechische Kolonie nnd durch ihrcu lüustlcrisch gcbil-dctcn Geschmack berühmt; auch zeigen die wenigen dort aufgefundenen Gegenstände ciucu weit höheren artistischen Werth, als ähnliche ans Pompeji geholte Objekte. Ferner mögen unberufene und unberechtigte Hände sich Manches aus dem nnr wcnigc Ellen hoch verschütteten Pompeji geholt haben, während ans Her' culauum, anf welchem cinc immense, aus Lava uud Bimsstein bestehende Masse ruht, nichts geholt werden tonnte; endlich hat Hcrcnlaunm nicht von Wasser« ftntcn, wic Pompeji, zu leiden gehabt, nnd so dürften viele Dinge, die dem Fcncr, nicht aber dem Wasser widerstehen und darum auch iu Pompeji vcruichtct wnrdcu, in Herculannm wchlcrhallcn zn finden sein. 5!? l^s^" Pcllcrmitancr haben cinc Emcntc gegen E oln'a!" " ^ ,"^ will stc ia anch Vo t cii) .,s/' . ^ r^ ^""c "if ein anderes w ^ ^ '!'^^^'"^ gehabt, die Palermi- a de m -' "^' ^''!'"' ^"'^ s" warfen Steine nus ocn witzigen Beamten. " Gru>.^^"i'"''"^'-^^ H""ld" rühmt nicht ohne cr ^fallcte, um während des amerikanischen Krieges Nachrichten vom Kriegsschauplatz zu erhalten. „Während der letzten vier Jahre", sagt der „Hcrald", „habcn wir zwischen dreißig und vierzig, und bisweilen mehr, Kricgstorrcsuonocutcn beim Heer und bei der Flotte für den „Hcrald" beschäftigt. Sie sind den Armeekorps, Dcpartcmcntcn, Hanftlqnarticrcn bcigcgc-bcn und anf jedem Pnntt zu Land uud zur See gc-wcscu, wo die Dicustc eines Spczial'Korrcspondcntcn dem Pnbliknm vorlhcilhaft sein konnten. Unsere Ar» mcc-Korrcspondcutcu haben durchschnittlich ein odcr zwei wcrthvollc Pferde jeder abgenützt odcr dnrch Gefangennahme verloren. Die Ocsammtkostcn dieser Kricgskorrcspoudcuz-Austalt crrcichtcu während der Nc-bcllion die Snmmc von nahczn einer halben Million Dollars." Die Wiener NnivcrM. Ans Anlaß der jetzt stattfindenden Jubelfeier der Wiener Universität dürste für die Leser nachstehende historische Uebersicht von Interesse sein: Fünfhundert Jahre sind verflossen, seit Herzog Nndolf IV., der Stifter, dem Wien so viel verdankt, nach dem Muster der Pariser Hochschule die Wiener Universität gegründet hat. Nach der Mnstcrschnlc in Paris behielt man anch hier vier Faknltätcn und vier Nationen bei. Die Räumlichkeiten für die Hochschule waren ursprünglich auf dem Platze von der Burg bis zum Schottculhor. Lehrer, Schüler, Lchrfälc nnd Lehrmittel waren auf diese Wcisc vereinigt. Für Lehrende nnd Lernende war auch cinc eigene Tracht vorgeschrieben und alle halten cinc eigene gemeinsame Gerichtsbarkeit. Gleich seit der Acgründuug der Hochschule hallen die Mitglieder derselben ciu bcdcu. tcudeö Ansehen, wclchcs freilich öfte'- von den Stndcntcn mißbraucht wurde. Namentlich warcn cs dic Indcn, welche von ihnen viel zn leiden hatten; so im Jahre 1349 und 1121. Uud zwar warcn cs nicht blos die Stndcntcu der weltlichen Falnltätcn, welche sich an den allgemeinen Exzessen bclhciligtcn, soudcru auch die der theologischen Fakultät. Ja letztere haben sogar wiederholt damals den Anstoß zn grö< ßcrcn Neibuugeu gegeben. Dic mitunter stürmischen Ereignisse des 15. Iahr< hnnderts, die Hussitenkriege u. s. w. warcn nicht gc. eignet, die Pflege dcr Wissenschaft an den Unwcr-silätcn zu fördern. Eiuc besondere Blüthczcil erlebte dic Universität erst wieder uulcr Kaiser Maximilian I. Wic cr alle ncisligcn Äcstrcblmacn fordert,.',' so l)atte cr auch dcr Wiener Hochschule sein 3ll!s>cnmcrk zuaewcndct und dnrch A!,c.fcinngc„ .md Aclohnimac.l' den wissen-schaftlichcn Geist an dcr Hochschule z„ Heden acsncht. Er selbst nahm einmal die ttrömms, cincs DichlcrS vor und erließ nntcr Anderm auch die Verordnung, daß auswärtige Doktoren, wenn sic sich dcn bcson« deren Bedingungen nuterzogcu, iu Wicu praftizircu dürflcu. Diese Vcrorduuug halte zur Folge, daß oou nun an auch jüdische Aerzte in Wien ihre Knust ausüben dnrftcn, was ihnen bisher nicht gcstal« let war. Als Kaiser Ferdinand 1. die Regierung antrat, war die Universität so ziemlich wicdcr im Verfalle. Am wenigsten war sic cinc Stätte dcr Pflege dcr Wissenschaften. Ferdinand wendete ihr daher seine ganze Aufmerksamkeit zu, und schou im Iahrc 1537 nahm cr Reformen vor. Unter ihm wnrdc auch wicdcr die Pflege dcr hebräischen Sprache eingeführt. Doch konnte auch cr den religiösen Rcibnugcu, welche iu Folge der Reformation sich ^ich anf die Univcr. silät ansdchntcu, nicht begegnen. Es kann nicht unsere Absicht sein, hier des Weilern nns darüber anszudchucu, mir das sci cr> wähnt, daß in dcn späteren Jahren, besonders nulcr Kaiser Maximilian U., die Universität ganz einen pro« tcstaulischcu Eharakter annahm. Pon 1554 ^g K',23 warcn Doktoren nnd Rektoren zum größten Theile Protestanten, nnd von 1576 bis 1589 fand an dcr Wicncr .Hochschule keine einzige Promotion zum Doktor der Theologie Statt. Bald wurde jedoch ein andcrcs Extrem znr Geltung gebracht. Ferdinand II. übergab 1623 die Uuivcrsilät den Jesuiten, wodnrch erstere auf kalho' lischc Grnndlagcn gcstcllt wurde. Beide Perioden konnten die Universität mcht zur Blüthe bringen, da eben dcr freie Gci>t nicht zum Aufschwünge kam. Unter Karl VI. gestaltete sich die Sache güustigcr. Mit dcr Verordnung vom 1C>. November 1735 wurde das gaiizc Sludicuivcscn in die Hände dcr Regierung gelegt. Ucbcrhmivt gedieh unter seiner und dcr Ro gicrnng Maria Theresia's das Sludinm; dcr wisscu« schaftlichc Geist lebte wicdcr auf, denn cs fehlte keineswegs an wohlthätigen Neuerungen uud ebensowenig an belebender Aueiseruug. Der Kaiserin Maria Theresia vcrdcmlt die Uni. ucrsilät anch dcn Ban ihres prächtigen Gcbändcs. Kaiser Ferdinand II. halte nämlich aus kaiserlicher Machtvollkommenheit das rechtmäßige Eigenthum der Universität dcn Jesuiten geschenkt, und erst Maria Thcrcsia zog nach dem Abzngc dcr ersteren ihr Vcr-mögen cin und führte das jetzt bestehende Universitats-gcbäude anf. Freilich gehört cs anch hcutc nicht mehr dcr Schule, dic als Micthspartei — möchten wir sagen — ihr Dasein fristen mnß — cS sind cbcn Fügungen dcr Zcit. Eine freie Entwicklnng war dcr Universität unter Josef II. möglich gemacht. Die Wissenschaft wnrdc hoch gehalten, die UniverM hatte vorzügliche Kräfte anfzuwcifcu. In dcn folgcndcn Jahrzehnten hatte dic Wiener Universität wicdcr unter manchcrlei Wcchsclfällen zu lcidcn. Dic Napoleouischcn Kriege und dcr lünstlich herbeigeführte geistige Stillstand in dcr darauf folgenden Zeit ließen dic ehrwürdige Anstalt zu einem Justitntc hcrabsinlcn, welches ohne besondere Förderung dcs wissenschaftlichen Geistes sich nur die Aufgabe stellte, blos tangliche Beamte zu erziehen, bis das crcignißreichc, epochemachende Jahr 1848 herankam. Wir wollen dic folgende Periode nicht in den Kreis unserer Betrachtungen ziehen, wir selbst waren ja alle Zeugen dcsscu, was geschehen ist. (K. V.-Z.) Neueste Nachrichten und Telegramme. Verlin, 1. August. Die „Zcidler'sche Corre-spondcnz" schrcibt: Man erwartet, eine dynastische und soziale Krisis in dcn Donau - Fürstenlhiimem wcrdc Elemente znr Beförderung der Verständigung in Sachen dcr Elb-Hcrzoglhümcr liefern. Paris, 1. Anaust. (N. Fr. Pr.) Die Thätig-lcit des Fürsten Mcllcrnich, dic sich angeblich nuf die Vcrhandlnngcn dcr dcutschcu Großmnchle bezicht, daucrt uuuntcrbrochcn fort. — Anf dcr Dänemark gehörenden wcstiudifchcn Insel St. Thomas, dem Knoten-pnnklc dcö Verkehres im Antillcnmccr, sind Inarcz'sche Wcrbcbnrccnix entdeckt worden; die Werbeagenten hatten iibcr beträchtliche Geldmittel zn verfügen. Madrid, 1. August. (N. Fr. Pr.) Die Koni. gin ist gestern, begleitet von dcn meisten Ministern, nntcr denen sich anch O'Douucll befindet, nach Fa« ranz abgereist, wo dcr Kaiser der Franzosen erwartet wird. — Dic Gouverneure der spanischen Provinzen wurden telegraphisch von dcr erfolgten Anerkennung Italicus verstäudigt. — Oberst AlcmmN) und mehrere Offiziere werden wegen dcr Verschwörung von Va-lcucia zu mchrmouatlichcr Fcstnngshaft vcrurlhcilt; man erwartet jedoch ihre Begnadigung. Markt- nnd Geschäftsberichte. vaibach, 2. August. Auf dem heutigen Markte ,md erschienen: 2 Wagen mit Getreide, 12 Waacn mit Heu nud Stroh (Hcn 232 Ztr. 50 Pfd., Strol, 16 Ztr. 50 Pfd.), 110 Wagen und 5 Schiffe (25 Klafter) mit Holz. ^ n (W 0 chcnmartt - Preis e.) Weizen pr. Metzen fl. 3.43 (Magazms-Prcis fl. 3.84); Korn fl_____ (Mgz. Pr. fl. 2.75); Gerste fl.—.—(Wg;. ^. ft 2 52)-Hafer ft. -.— (Mgz. Pr. ft. 1.87); Halbfrncht fl. —.--(Mgz. Pr. fl.2.81); Heiden ft.—.— (Mgz. Pr. fl. 3.12): Hirse ft. -.- (Mgz. Pr. fl. 2.67); Knkurutz fl. —.-(Mgz. Pr. fl. 2.71); Erdäpfel ft. 1.80 (Mgz. Pr. si.-.-); Linsen fi. 4.- (Mgz. Pr. fl. -.-); Erbsen fi. 3.70 (Mgz. Pr. ft. -.-); Fisolen fl. 3.75 (Mgz. Pr. fi. —.—); Nindsschmalz pr. Pfd. kr. 54, Schweineschmalz kr. 44; Speck, frisch kr. 34, detto geräuchert kr. 44; Butter kr. 50; Vier pr. Stück tr. 15; Milch (ordiuär) pr. Maß kr. 10; Rindfleisch pr. Pfund kr. 16-18, Kalbfleisch kr. 18, Schweine-fleisch kr. 22, Schöpsenfleisch kr. 10; Hähndcl pr. Stiick tr. 20, Tauben kr. II ; Heu pr. Ztr. fl. 1.40, Stroh fl, 1,30; Holz (Maz. Pr.), hartes 30", pr. Klafter fl. 8.50, dclto weiches fl. 6.50; Wcin (Mgz. Pr.) rother pr. Einicr 13 fl., wcißcr 14 fl. Krainbnrss, 1. Augnst. Auf dem heutigen Markte siud crschicucu: 70 Wagen mit Getreide nnd 15 Wagen mit Zwiebeln. (W 0 chcnmartt - Preis e.) Weizen pr. Mctzen fl. 3.95; Korn fl. 3.— ; Gerste fi. —.—; Hafer fl. 1.90; Halbfrucht fl. —.—; Hcidcu fl. 3.— ; Hirse ft. 3.—; Knkurutz fl. 2.80; Erdäpfel ft. —.- ; Linsen fl. 4.80; Erbsen ft.—.— ; Fisolen ft. 4.16; NiudS-schmalz pr. Pfuud kr. 48; Schweineschmalz lr. 46; Speck, frisch kr. 34, dctto geräuchert lr. 44; Butter tr. 38; Eier pr. Stück tr. 1.'.; Milch pr. Maß kr. 10; Rindfleisch pr. Pfund kr. 14; Kalbfleisch kr. 17; Schweinefleisch kr. 20; Schöpsenfleisch kr. 12; Hahn. del pr. Stück kr. 20; Tanbcn lr. 10; Heu pr. Ztr. ft. 2.-, Stroh ft. 1.50; Holz hartes, pr. Klafter fl. 5.10, dctto weiches, fl. 3.50; Wcin, weißer, pr. Eimer ft. 7. __________ Verantwortlicher Nedaktcur: Igna; v. Kleinmayr. Druck uud 7O« Telegraphische Effekten- und Wechsel - Kurse an der 5. l. öffentlichen Äörse in Wien. D.n 2 ?lu,)iisl. 5»°/, Nat,:Aülch. 7^.5.0 Cildcr . . . U)?-" Paulalliril . ?!»<»- ^'midün . . 11N.:^> Kn-dilaltil'n . 1?5>5>0 K. t. Nutate,, 5,'^^V, »o»l1. Analst. Stakt Wien. Die Hsll'.n: Ä»:n >n. Iu.^üidK-, v^'ii P^- ^n^tüifur, Vl'll wv.iz, -- Fischer, F.U'lif^!lt, vl'il W,cu. — Haitt'ri, K.nifniaiii!. v«,» Tricft, — ssllk». 0'cwc>l>)l'e,lhlV, '.'l,'» '.'lc!!,,,avstl. — Frau ^cll^l'ich, Grilndl'lsltzcriii, Vl'ü Tri.st Elephant. Tie Hcrren: Rrppcr, Pricstcr, v»n Lcipinl. — Kritch, Kaufinan», uo» Zl?ul'>,'l-. — liiavoii In^eühl'css, f. f. H»'ajm-, vl.'il Bcllllüo, — !)icli-waidn-, ui>d Cchinirt. H^ndlun^'Rliftnt',', vm> Wie». — Pctiugcr. Rcstaurctcur. nnd Ää<7cr, H>i!U>. rul, Tnlst. — Änlich, Dcch.ntt. Vl'n Et, Malciu — ^labll,'viy. Pf»rrcr. von Ct Nupr.cht, — Kills. V^imtc. um, Litlai, 6v«u B.»Ilcita vun Tilcst. Vaicrischcr Hof. Tie Hcrr»:,: ü!r, P ilss.r. Vi,'!l Go,!!-IÜ), — I.igcdizh, Ttudrul, voü Tlicst. Mohren. Hni Wü'lüf.lv. Privat, v^n Wien ^r!. Hcrlü^iui, Äec>'lttlli!)cl,'chle!. r. '^mcdig, (l5>10-">) Nr. 412<). Creklltivc Ncalitätcllverstciffcrllttg. Vc>m k. l. ftädl. 0llc^. Vczillsgfrichlt Ncllstl'lll luird l'iemit drl.nntt ^ciimch!.' (5s sci ül'cr ^'.üslichcn deö Fra»^ Wlll^fl ^'l'ii Vl'lscht dic creklü!!.'? Vcr-stei^cvli»^ rcr dlm ^lik^b Wcinird voü Nnltlslcindl'if gll'lki^lu. sscrichtliä» a»f 5>91 ft. l)0 kr, oeschänlcn, in Unlcvstci»> lilrg ssllc^lUsu. iin Glilüdlnläic Nlichos ^ul) NkN'.'^l. :>3> Uvb.-Nr. 50 vorkom. lncnscn HuVvealilat. mit YNlöschluß rcr Parzclle ?lr. 1">24, l'cwilligel. l,l,0 hicz,l drei Fcill'!clu!>g>?tligs!il!l!!igsn, llüd zirar: die erste auf rcn 2 2. Anglist, die zwciti' auf dcn L 5). S c p! c m t» c l lmd dic drille auf dlii 2 3, Oktober ! 8l>5, jedesmal Vl.'rmitla^ö ron 9 diö 12 Udr, in dicser Gcri^t?kanzlci mit dem Aich^i'gl anqeorrnel wordcn, daß die Pflinorca» lilät l»ci tcr crstrn und zwcitcu Fcül'ie. tnug nur um odrr ül'cr tcu Schal)uug?- wcrll). bci dcr drillen alicr auch uutcr ocmselbcn hiulaugcgclicn werden wiro. Die ^izitationö'Äcdiliguisse, woruac1> iusl'csoi'dcle jcpcr i.'i;ilal!t vor ^cnmch!cil> Audotc rin 10^ V.^iliin zu Haurcu dcr Llz!wlil?»S-Kommlssioi! zu erlegcu l)^t. so wie das Schcihi!ua>Pl0loll,'lI uud rev Gruüdl'uchö-Eftr^cl löullci, in der dles^c-lichllichnl Ilc^istialiir eiu^fsehru lucrdcu. K. l. slädt. dcle^. Vezirk^^richt Neu-stadl! am 21). Mai 1W5'. (1492—2) Kundmachung. In Folge Beschlusses ocv Auö-schusseo der 1.2i. Vollmer'schen Gläubiger werden in Gemäßheit des Gesetzes vom 17. Dezember Itttt2, Nr. !>7 §. 2tt, die nach-dezeichneten, in die I. 2l. Voll-mer'sche Verglcichomassa gehörigen Gegenstände, als: diverses neues Eisenblech, diverser neuer Gnßstahl, flach, quadrat und rund; diverse neue Feilen u. z. Bastard-, Schllcht-, Räum- und Zementfeilen und englische Vorfeilen; altes Messing, eiserne Fenster-schubriegel, Fensterbeschläge, Ein-stamm- und ^iiegelschlösser, Kegel-und Thorbänder, verschiedene Kaffeemühlen, Dezimalwagen u. s. w. auf der St. Petersvorstadt in den Fabrikslokalitäten Nr. K2 am 10. August l.I., in den gewöhnlichen Amtsstunden von !)—<2 Uhr Vormittags und von 3—tt Uhr Nachmittage gegen gleich baare Bezahlung an den Meistbietenden hintangegcben wcrden. Laibach am 2U. Juli 1««5. Dcr k. k. Notar nnd Gcrichtö-Kolnmissär: Dr Ital til. KUWUU/. Möbel-Verkauf. Freitag den 4. nnd nöthigcnfallö auch Tan^tag dcn 5. d. M., nnd zwar Bor^ mittag von >^j nud Nachmittag von 2 Uhr angcfangcu, werden im Bcrpflcgs «Ma» gazinögcbändc, 2. 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M, wird er „el'st dem auch, wie es in Trieft üblich ist, raö Vrl'd nach den: (Gewichte, u»d ^ivar »ach folgllidcm, jedoch nur fur die Dauer der jetzigen Mehlpreise ssiltigen Tarife backen uuo velkaufe» : MH dem Kaiscrauözugmeyl das Pfd. zu . . l> kr. öst. W,, « „ Auözugmehl „ .,.,.. 7 .,« ^ ^ fsiuerem Mundmehl ., „ « . . tt „ „ .. ^ miuder f^lueiu .. « ,.,... .'j «« ^ ^ dem f>l»slsu Mischsovnmchl iWei^eu- uud N^gqnuusdl) t^a^ Pid, ^i .... 7 „ „ ., „ miulcr feiueiu Mischfolixuel,'! das Pfo. zu .> „ >, „ Er empsill>lt sich ler G»»!"! der ?. 'IV Äducl'unr. mdem er ^lrspvich!, ssute^, schönes, vull^ewichtisscö Vrot zu Iilfcvu uiw eö l'ereilluilligsl alich unter dem (Gewichte eiueö Pfundes zu uerkaufeu. 's 1549^1) "^ ^ Aealitilten-Lizitaliinl. ^ic zum Nachlasse dcö Ferdinand Freiherr« v. Vianchi, Due« di Aasalansa, gehörige Realität am Graben zn Graz ?ir. 129l', wird il' Wege dcr osscullichcn freiwilligen Pcrstcigcrnug hiutaugegel'eu nud die 3ag saving hiczn auf dcn 12. Allst« st 18liü, Vormittagi« von 11 liiö 12 Uhr, am Orte dcr Realität licslimmt. Diese Realität besteht aus einem ciustöckigcn, gcmaucrtcu Wohnhansc, z> cbcucr Erde mit ? Zimmern sammt Zugchör, im ersten Stocke mit 8 Zimmcn nud 1 Salon, cuthält einen sehr gcräumigcn Dachbodcuraum ucbst Obcrbodc» sowie dic cutsprcchcudcn Kcllcralithcillmgcu. Dabei bcfiudct sich ein cbcucrdigcö, gculaucrtcö Gartcugcbäudc mit 5> Zim mcrn nebst Slatluug uud Witthschastsgcbäiidcn, cudlich cin init gut tragcudcl cdlcu Odstbäumcn bcpflauztcr Wicscugrund ncbst Kiichcugarlcn im beiläufige» 3lächcumaßc von 1 Joch 1200 Ouaor..Klafter,,. Dicsc Realität ciguct sich volltonnncu zu ciucr hcnschaftlichcn Familicilwol/ uuug, wird um 23.000 fl. ii. W. anSgcbotcn uud uutcr dnscm AuSr!'fN'"^ nicht hilitangcgcbcn. Jeder Lizitant hat daS Badium mit 2300 fl. ü. W. in Aarem oder bpcrz. Staats- oder stcicrifchcn Grnndcntlastuugö-Obligationen znin Tagc^lursc z» Hauben dcr Gcrichtö'itommission zu erlegen. Die übrigen Lizitatiouö-Vcdinguisse köuncu bciin gescrligtcu l, l. NM alS Gerichts-Kommissär eingesehen werden. Graz, am 31. Juli 1805. Antsn Loschnigg, k. t. Notar, Hcrrcngasse Nr. 223. (I03C-2) Wein-Lizitation. Auf der Herrschaft Leorz^'k!; in Kroatien, unweit von Vl^i, 4 Stunden von der steierischen Bahnstation St. Georgen und 5, Stunden von der Station Pöltschach entfernt, werdm Donnerstag am 10. August l. I. um N> Uhr Vormittags) 2^m> Eimer Eigenbau-Weine von den Jahrgängen Itt5<>, i^ Uhr früh die Stellagen bis Pregrada, welches eine Stunde voil ocm Gute M<«-v»«?kz«, entfernt liegt. IR«»"»'»«'!^«,? am 27. Juli 1>>i»5. Die Gntsverwaltmlg. iMI^DBBiiMWIH Lose ä 50 kr. zu der schon am 5. August stattfindcndcu Zichuug zum Bcslcn des Marien-Wereines. wobci 500 Gcwiuuc, darunter Gcschculc von Allcrhöchstihrcn l. k. Majcstä'lcN, nrösttcullicil^ ^e^eiistäBide von i:ilötlii^ein Silbeis offevirt Joh. C Sotlion in Wien, in Xxiihad) »loh. Kv. UViitKelier. n4U>-2l Hiczu ritt halber Bogen Amts- nud Iütclligcllzbllttt.