Nr. 28. DoilnerstaA, de» 7. -stl'ris 1881. VI. Jahrgang. Zeitung. PrnnumRrations-Bedingungen. Mi» Voft, »rrfcutmifl s Für (?iUi: iv-r» !«» . . , —.M fnlliMäfcrH . l.Su »>>.,>,i,55r>q . . I.«!» a »,jährt, 3.m . «.li temini «I-Olllun« lkin;elne "Hummern ? fr. Erscheint jeden Donnerstag unii Lnnntag Morgen«. Inserats vvrtion sngenammsn I» drr Sn>«dil>»» der „^illicr -IrllN»,", Her. r«ii^»»>« Ht. s (8it.'i»tuilrtti con lt«. J#(. ch in v#M\. «. CftKlit und «ultt. k -iomu in i>. Miiiit rfritun,!« - •3„cnt:it in id ach. Aus dem Hieichsratye. Wien, April. (Orig.-Lorre'p.) Die Debatte über die Wistbahnvorlage wurde von der Regierung in einer unserem eigenartigen Parlamentarismus vollkommen entsprechenden Weise nvge eitel. Facta loquuutur! Die hohe Regie» nmg überzeugt nicht durch lenk Worte, sonder» durch Thaten. Und eine solche Thal von z«m-flertftcr Uberzeuzungetroft ist unstreitig die Regierungsvorlage betreffend die Bedingungen und Zugeflüni n.sse für die Sicherstellung der galizische» Trane vcrsoldohn, durch welche einem Theile der A?geordneicu heute ein« seltsame Uebrrraschung derritel wurde. Ein wirksamere« Plaidvu.r für die Westdllhnrorloge als es die Sicherstrllung b.r galizische» T'.anöversalbahn ist, ftaiiD der Regierung wahr haftig nicht z» Getote. Mit einem Silage waren die Abgeordneten onS Gaiizien, welche eö immer nicht begreifen ivoliten, was einen an chronjschem Deficit leidenden Staat zur Ueber-rahme unnöchiger großer Vasten bewegen kann, auf das tiefste uns innigste überzeugt, daß die Westbahnvorlage der Ausfluß einer weisen Etsen-bohnpolilit sei und diese Uederzeugung äußerte sich so mächtig, daß der Präsident, Herr Dr. Smolka, welcher als Pole zu den Nichtübei laschten zählt, es schon gestern nicht erwoUen kannte, die West» bahnrorlage auf dir Tagesordnung zu sehen. Auf diese Weise geschah es, da? das Abgeordnetenhaus nahezu unvorbereitet in die Berathung der so wichtigen Wcstbahnai'gelegcnheit eintrat und saß nur jene Abg» ordneten, welche sich mit der Sache schou früher befaßt hatten, in der (tage waren über dieselbe zu sprechen. Die Mitglieder der Majorität in dem Bollgewichte des Bewußtseins, daß ihre Argumente bei weitem die Straft nicht haben, welche ihrer Ucberzahl innewohnt, meldete» sich nicht zu Worte. Einer Regierung, welche mit Thaten ii la TranSvcrsalbahn ärgumentirt, ant« wollet man nicht mit Worten, sondern wieder mit einer That. Man stimmt 8»nz phrase. Bon den Abgeordneten der Berfassungtpartei sprachen heute vier Redner: Schwab, Dr. Ruß, Dr. G>oß un» Dr. Herbst gegen die Borlage. Jhie Rcoen enthielten die reichhaltigsten Beweis-Mittel siir lie dem Etaaloschatze abtragliche Eigen-tMaft des von der Regierung vorgeschlagenen Ber-lrageS. Insbesondere gelang eS dem Abgeordneten Dr. Herost zissei mäßig nachzuweisen, daß sich der Staat durch die Uebernahme der Westbay» in der vorgeschlagenen Form auf mele Jahre hinaus eine Mehrbelastung von mehreren UJiitlionen auf ten Hai» lade. Seine Rede machte sichtlichai Eindruck, selbst auf Mitglieder der Rechten. Aber die harte Parteidiseiplin gebietet ihnen zu schweigen, zu stimmen und — sich zu schümen. Die Polen wollen eS und ihrem Willen muß sich AUeS beugen. Es mag dem Herrn Minister Dr. PraZak hart genug angekommen sein, sich für die West-bahn-Aorlage zu begeistern und eS war recht boS^ haft von tun Abg. Dr. Ruß ihn Daran zu erinnern, welch' stnngen Anschauungen »r in betreff drs Verhältnisse» v'S Aktien- znui Prioritäten-kapital« hutdigüe, als er nodi einfacher Abgeork« ncter und j^pposilionswann war. Ueberhaupt Halle die Rede duses Abgeordneten einige scharfe Pointen, wUchc auf der Rechten stechend empfunden wurden. An tem Resultate der Abstimmung ändert dies natürlich ebensowenig, wie die von der bedeutenden fachmännischen Autorität getragenen Ausführungen des General-DireriorS Hofrath Groß. Die West- bahnvorlage ist vortrefflich, weil eS die TranS-versalbahnvorlage gleichfalls ist. Man frage nur die Herren von der t^ünderbank l Die werden eS bestätigen; denn für sie sind in ter That beide Vorlagen g'eich nutzdringend. Politische Rundschau. PiUi, 0. April. Der gestrige „Slov. Narvd* meldete, ge-stützt auf Informationen aus dem Areife der slovenischen ReickiSrathSabgeordneten, daß der Iustizminister Dr. Prazak demnächst eine Art slovcnischer Sprachenverordnnng für den Sprengel des Grazer und Triester Oiierlandesgerichtes er-lassen werde. Die Theologen im Pciesterdause zu Marburg haben an den Fürstbischof Herrn Dr. Maximilian Stepischnegg das Ersuchen gestellt, für sie statt der deutschen Unterrichtssprache die slowenische ein« zuführen. Dieses Verlangen wurde indeß mit dem Hinweise, daß auch in der theol-'gischcn Lehranstalt zu Laibach keine slovenischen Porlesungen statt-finden, abgelehnt. Der „Vohcmia" wird a»S Sondo» telcgraphirt, daß der Polizei ans den Papieren Most's nicht nur die Namen der gefährlichsten deutschen und öfter-reichischc» Socialisten, sondern auch die gäben einer Verschwörung bekannt geworden seien, welche in Berlin angezettelt war und deren Zweck ein neues Attentat bildete. Wie der Eorrespondent weiter erzählt, werden duich die Entdeckungen auch einige den höhern Kreisen angehörende Per-sonen start compromttirt und „wird namentlich auch eine in Leipzig stadtbekannte P.riöaliäkeit" genannt, die mit den Berliner Vorgängen arg Feuilleton. Oit Tochter des Wildschützen. Novelle von $. ». d. H-rft. (14. Aortsetzung.) „So sprach er immer, in allem Unglück dieser sonderbaren quälenden Vage sah ich ihn nicht verdrießlich oder traurig, nur wenn er de» Nachts ph.intasiite, hörte ich ihn oft seufzen und in Ge> dankeu mit feiner Mutter spreche». Er gab ihr zärtliche «5chmeichelnamen, er schien sie grenzenlos zu lieben, — so daß es mich mit einer Art von tüfersucht erfüllte. Wie glücklich waren doch Menschen, die aus einander so innig hielten, die alle Gedanken und Wünsche theilten I — ich selbst haue ja niemand, dessen Herz mir gehörte. — „Wenn er später so an meinem Arm, gestützt auf mich, draußen im Sonnenschein die ersten zagenden Schritte versuchte und mich dann seine Augen voll Dankdalkeit ansahen, konnte ich wohl plötzlich in heiße Thränen ausbuche», ohne selbst zu wissen, warum. Dies ¥eben hatte ich dem Tode adgczwungen, mein Dasei» hatte einen schönen großen Zweck gehabt, es war gewissermaßen au» dem Schlaf der Kindheit zum erstenmale erweckt worden zur Selbständigkeit, zum Denken und Handeln, aber — würde es auch, wenn der Fremde genesen und fortgezogen war, ohne Klage zurückgingen können in daS frühere Nichts? „ Morgen o>er iibnmorgkit werde ich stark genug fein, um bis an das nässte Dorf gelangen zu können. Kleine," sagte er halblaut. »Sie sollen Ihren beschwerlichen Gast nicht länger als nöthig ist dulden müssen.- „Ich antwortete ihm keine Silbe; während diese» ganze» Spazierganges wurde nichts weiter gesprochen und auch später sachte ich mich keimlich fortzuschleichen, um ungestört weinen zu können. Wenn er ging, wenn ich diese hcllm blauen Augen nicht mehr sehen, diese Stimme nicht mehr hören sollte? „Es schien Nacht gew"rden um mich herum, tiefe undurchdringliche Nacht, da« ^eben war kein Veben mehr ohne ihn. — „O ich lieble ihn, Ellena, ich liebte ihn, darum wird mir Gott vergeben. „Er kam mir nach in die Heutammer, wo meine weiße Ziege wohnie, feine Hand zog mich vor die Thür der Hülle und mein Kops log an siiner Brust, ich wußle nicht, wie es geschehen. Aber daß er am anderen Tage noch nicht abrei-seit würde, war mir gewiß, und daß ich in diesem Augenblick nichts wünschte, als so in seinen Armen zu sterben, daß ich noch immer weinte, als müsse mir daS Her; brechen, — da» fühle ich letzt eben so lebhast wie damals. „Wir setzte» uns zusammen auf der niedern Bank und über unseren Häuptern rauschten die Waldwipfel. Durch eine enge Feisenspalle schüttle der Mond herab, alles schien so friedlich, so vom Hauch der 'Märchen» durchweht, — ich glaubte zu träumen. In der Nacht schloß ich kein Au^e, meine Hände lagen gefaltet auf der Decke, immer wieder durchlebte ich den Moment, wo er leise gesagt hatte: „Bist d» mir gut, carins? „Was meine Seele durchzog, war ein lichter, unschuldiger bedanke. Ich hatte eine Fee werden mögen um heimlich während er schlief, für ih» ein Königreich erfchaffen. Er sollte alle» besitzen, w S die Erde Schönes, verlockendes darbietet, die ganze Welt sollte ihm g.'horchen. und ich selbst wollte nur leben, um ihm zu dienen. — O Ellena, warum durste ich richt sterben in dieser stillen seligen flrühlingSnacht? „Am andern Morgen lauschte ich, noch ehe die ersten Waldvögel ihre Stimme erhoben. DaS Wort vom Scheiden hatte mich aufgeschreckt, ängstlich gemacht, ich mußte jetzt sehen, um zu glauben. Sollte er wirklich fortgehen können? „Ein Strauß von Siernblumen flog in mein offenes Fenster. Der Fremde hatte vielleicht schon seinen Morgenspaziergang blendet, er konnte am Stock allein über die Felspsace steigen, das wußte ich ja. „Langschläferin!" rief von unten seine Stimme, „wo steckst du Kleine i" verflochten fein soll. Die ganze Meldung klingt zu romanhaft, um auf Glaubwürdigkeit Anspruch erheben zu können. Der Eorrespondent scheint von den deutschen Zuständen keine Kenntniß zu haben und seine nihilistischen Erdichtung-n passen al« Staffage herzliid schlecht in die Landschaft. Der deutsche Reichstag -hat den Antrag Windthorst auf internationale Vereinbai ungeu bezüglich de« Fürstenmordes beinahe ««stimmig angenommen. Beine, kenSwerlh i|t, daß der konservative Antragsteller feit st für die Nichtarttastung de« Asqlrechies eintrat, welches durch die Politik, die Gerechtigkeit und die Humanität sanctionirt sei und seinen Schirm ohne Unte,schied flüchtigen Fürsten und verfolgten Revolutionären geliehen habe. Prinz Radziwill. der Bruder des kaiserlichen Leib-Adjutanten, verlas namens der Polen die Erklärung, daß sie unbeschadet ihrer Sonderstel« lung im Hanse unter dem Eindrucke des ganz Europa erschütternden Ereignisses nicht anstehen, den Fürstenmor», welcher einer geistigen Berirrung entsprungen, für ein verabscheuungSwürdlge« Bcr-brechen zu erklären, das überall zu verfolgen fei. Sie stellen die gegen die Polen ausgesprochenen Verleumdungen dem Urtheile aller edel Denkenden anheim und nehmen den Antrag unter der Voraus-fetzung an, daß er keine weitere Ausdehnung auf andere politischc Bergchen finden soll. Der Antrag kam hieraus, da gürst BiSmarck durch ein Billet des Kaisers aus der Sitzung abberufen wurde, ohne Eingreifen der Regierung zur Abstimmung, während welcher mehrere Liberale den Saal ver-ließen. Nur Bircho« und noch zwei andere De-putirte gaben ein Nein ab. . In Griechenland steigert sich die Krieg«lust von Tag zu Tag. Dieser Tage sa»d bereit« ein stimmungsvolle« KriegSvorspiel statt. E» wurde nämlich in Athen eine kleine Heerschau veranstaltet. Die Valaillone, welche hiebet mit Fahnen betheilt wurden, gingen sofort noch der Grenze ab. P e t t a u, 5. April. (Orlg.-Corresp.) Unsere BtZirkSvertretnng hatte gestern einen sehr heißen Tag. Zwei Fraaen von besonderem Interesse riefen sehr lebhafte Debatten und eine sehr erregte Stimmung wach. Der Antrag aus Errichtung einer BezirkSsparcassc und der Antrag auf Erthei-lung eines Mißtrauensvotums an den Landes-gerichlSrath und ReichSlagSabgeordneten Herrn Michael Hermann. Bor Allem soll die neue Sparkasse, wie e» unter gegebenen Berhältnissen nicht anders fein kann — ein nationales Institut werden. Der Referent Dr. Gregoric molivirte die Nothwendigkeit der Anstalt um für den Bezirk disponible Mittel zu Brückenbaule» zu haben und andere Bedürfnisse zu bestreiten. ES soll den Landwirthen billiges Geld, „billiger wie überall" beschaffen werden, selbst gegen Perfonalcredit. Dr. BreSnig, Bürgermeister Pettaus, widerlegte in eingehender Weife die Nothwendigkeit einer neuen Sparcassa weil im Bezirke bereit« 2 Geldinstitute bestehen, nämlich die städtische Sparkasse und der Vorschuß»?, ein; beide Institute haben sich bisher glänzend bewahrt, beide arbeiten für den ganzen Bezirk, beide bieten ret»zeitige Hilfe; die Ereirung eines Concurrenz-Institute« unter national-klerikaler Aegide bedeute eine große Gefahr für die Geldwerber; die Geldeinleger werden ohnehin beurtheile», wo sie ihr Geld sicherer an-legen können. Herr FabrikSbesitzer Pisk wies in längerer Auseinandersetzung nach, daß für daS zu creirende Institut alle jene Garantie» fehlen, welche im Sparcassa^esetze als Grundlage einer Sparkasse bestimmt find. Die auch von den Herren Dr. Strosella und Kaufmann Ernest Eckl vorge-brachten Bedenken gegen das beantragte Institut wurden tauben Ohren gepredigt. Die Majorität nahm mit 21 gegen 17 Stimmen den Antrag aus Errichtung einer Bezirk»sparcosse an. Zum Scklusse brachte Herr FabrikSbcsjtzer Pisk den früher erwähnt?» Antrag auf Erth-ilung eines Mißtrauens-Votum an M. Hermann ein. Er begiündete denselben damit, daß Hermann nicht ein Wort sprach, um die schwer bedrohten Interessen seiner Wähler zu schützen, daß er die ihm au» seinem Wahlbezirke massenhaft zugekommenen Petitionen in der Ärundsteue,frage iguorirte, ja in der be» rühmten Nachtsitzung gegen da« Eingehen in die Petitionen eintrat, daß er für die Annahme des Grundsteuetgesetzes stimmte, daß seine bei der Ver-sammlung der steirischen Landwirthe in Graz feierlichst abgegebene E'klärung: jeder Mchrbc-(astung des Grund und Bodens energisch entgegen-treten zu wollen, sich nachträglich al» Lüge erwies, und daß seine Beförderung zum LaudeSgerichtS-raihe sonderbarer und auffallender Weise in die Zeit fällt, als das Endergebniß der R^gulirung bekannt wurde. Selbstverständlich konnte bei dieser Majorität — die Bezirksverlretung besitzt nämlich 21 national-klerikale Mitglieder, darunter 6 Priest.r, die Zahl der liberalen Mitglieder beträgt nur 16 — von vorhinein ein derartiger Antrag keinen Erfolg haben. Herr Professor Schidtk versuchte durch Ziffern zu be-veisen, daß man vo.i allen Seilen ohnehin für die Herabminderung der von den Schätzungscommissionen so hoch hinaufgeschraubten Reinerträge bemüht war. und daß Hermann k ine Schuld treffe; ob er nun für oder gegen das Gesetz gestimmt hätte, seine Stimme gab keinen AuSschlag »c. (E>»e recht triftige AuS> rede! wir haben in einer der letzten Nummern schon solche Entschuldigu»gen p ophezeit. Die Redaction.) Die Ziffern SchidekS schienen inceß dieselben zu sein, welch« in der „Eillier Zeitung" contra Boschnjak die Hauptrolle spielten. Pisk führte aus, daß eS die erste Pflicht eines Abgeordneten sei corrcct zu stimme», das habe Hermann nicht gethan, dah.r beantrage er das Mißtrauensvotum. Da« Ergebniß war 20 Stimmen dagegen. 17 dafür. Bei dieser Gelegenheit wäre der Vo> sitzende daran zu erinnern, daß seine erste Pflicht bei Ausübung feines Amtes „Objektivität" ist. Er hatte direkte in die Debatte eingegriffen, er versuchte den Redner zu unterbrechen, er hatte sich offen auf Seite der National-Elericalen gestellt und jene Grenze des Parlamentarismus verlassen, wo die Bauernstube ansängt. — Knigge« Umgang mit Menschen wäre ihm ,u empfehlen. Dem Professor Schidek wäre zu verstehe» zu geben, daß es für ihn besser wäre, ruhig seinem Amte vorzustehen, als in öffentlichen Bertammlungen den Wortführer der National-Elericalen abzugeben. In der ganzen Stadt herrscht bereits eineErbitterung über die natio-nalen Umtriebe SchidekS, überall stiftet er Zivistiz. keilen, und so ruhig und gemächlich es früher bei un« war, eben so erregt und tumultu irisch geht eS jetzt überall zu, wo Schidek mit seinem fanatische« Eifer das Deutschthum zu unterdrücke»! auftritt. ES wäre höchste Zeit diesen Mrnn in eine Sta« tion zu versetzen, wo er keinen Boden für seine Allüren fände. Kleine Chronik. Cill», <». April. (Personalnachricht.) Der so oft und arg verleumdete Bezi,k«hauplmunn Ritter v. Be» steneck. der vorläufig der Statthalters in Graz zugetheilt wurde, soll, einem Gerüchte zufolge, Bezirkshauptman» in Marburg werden. (H e i m a t h S r e ch t.) In der vertraulichen Gemeinderathssitzung vom I. d. wurde dem hier domicilirenden Herrn Anton von S u s i c , k. k. Oberst i. P., das HeimaihSrecht zur Stadtgemeinde Cilli verliehen. (E a j i u o v e r e i n ) Der EonverfationS-abend vom 2. d. schloß in würdiger Weise die Saison derartiger geselliger Zusammenkünfte. Er bot Genüsse von ganz besonderem Werthe. Frau Iosephine P e s a r i i, deren wahrhaft brillann« Elavitrfpiel wir über ein Jahr nicht mehr gehört hatte», erregte durch ihre virtuose» Vortrüge wieder allgemeine Bewunderung. Ihre glänzende Bewältigung der Technik, die Art und Weise de» Vortrage«, die seltene Entfaltung van Kraft und andererseits wieder der zarte glockenreine Anschlag im Pianissimo, sowie die perlenden Läuse zeugten von vollendeter Künstlerschaft. Errangen schon der 3. Satz aus dem großen Eoncerte opus 70 von Carl May r sowie die Etudeu von Eh in seiner Hütte vorfand. Er rief wich mit krauser Stirn zu sich in die Kammer. „ i a« muß ein Ende haben, Mädel, ich leid« nitt. wenn dich die Leute mit schlechtem Mamen nennen. Man kann wohl einen Verwundeten pflegen, aber der Genesene geht dann seine« Wege«. Sag'« ihm, wenn er heute wieder hierher kommt. Beppo Luchini ist reich genug, hat Mai» und Fleisch und Oel genug in seiner Hütte, um einen Reisenden aufzunehmen er braucht keine Bezahlung, aber sein Kind hält er auch für den Besten zu gut. Der dich heimführt, Mädel, der muß ein Gras oder Baron sein." „Er umarmete mich in seiner heftigen Art; der Wein, dem er so zugekehrt war, und da» wilde Leben, welche» er führte, ließen ihn vergessen, wa» er mir schuldig gewesen wäre, nielleicht dachte er auch gar nicht an die Möglichkeit einer ernsten Neigung, kurz, er ging wieder fort. „Ich athmete auf, al» er gegangen war. Gewiß geschah eS au» natürlichem Zartgefühl, daß der Fremde sich entfernte, um Vater und Tochter allein zu lassen, aber doch, wie sehnte ich mich nach ihm. wie flog ich ihm entgegen, al» er endlich über die Felsen kletterte, — der eine Tag erschien mir wie eine Ewigkeit, ich glaubte Jahre durch-lebt zu haben, seit er am Morgen nach kurzer Begrüßung fortging. — Er sah mich an: „War der Vater bö«, cariua? „Nein! — Nein! — Du sollst bleiben!■ „Er ließ vielleicht gegen seine bessere Ueber-zeugung ungesagt, wa» ihm auf den Lippen schwebte, noch eimal vergingen Wochen voll eines Glücke», wie e» nur „am Abgrund der Gefahr" gedacht werden kann, aber trotzdem lebte je länger, desto sicherer in mir die Ueberzeugung, daß ein jähe» Ende nahe sei. Ich konnte den Bann, der meine Seele umsponnen hatte, nicht mehr ab-streifen, — zuweilen sah ich plötzlich in der Nacht da» Gesicht de» Vater»; der alte Mann stand wieder wie in jener Abschiedsstunde vor mir und sagte zärtlich „Laß kein Gerede entstehen l" — Dana fuhr ich pochenden Herzen» au» den Schlaf empor und raag in banger Furcht die Hände. Wie halte ich erfüllt, um wa« mich mein Vater so vertr.,uen«oolt gebeten? „Je zuweilen kamen Ziegenhirten oder wandernde Händler hinauf in die Felsenhütte, auch Frauen au» den nächsten Dörfern sah ich, wenn sie Beeren oder Pilze sammelten, die alle dv-t da« genannte Fiäulein ihrer Aufgabe mit großem Erfolge. DaS krä'tige sy npathische Organ, die correcte tadellose Aussprache, sowie die ver-flänMit§Pollcn Nuanciruvgen überraschten allgemein. Selbstredend lohnte ledhafter Beifall dem waclern Vortrage. — Den Schluß de» Abend« bildete «in »echt animirteS Tanzkrünzchen. (M i l i t ä r - A s s e n t i r u n g.) Bei der diesjährigen «sfentirung im hiesigen politischen Be-»irke würden 315 Mann slir da» stehente Heer und 85 Man» für die Ersatzrescrve abgestellt. (Nach drei Jahren.) Gregor Gorican, welcher in der Nacht vom 3. auf den 4. Januar 1878 an» dem diesgerichttichen Gefängnisse nach Dmchsagung der Gesängnißihüre in Gesellschaft von Anton Schenk» und I. Hrastnig entwichen war, sich seit dieser Zeit mit sei >em ehemaligen Genossen Franz BrinouSek und desse.i Schwester Appolonia im nördlichen Theile des Bczi kcs Eilli und Gonobitz hcrumirieb uns bedeutende Dieb-stähle, darunter jenen jum Nach.heile des Graf.« Moniecucco'.i in Meierberg. verüble, wurde unweit Seizkloster durch die Ganobitzer Gendarmen ver-haftet. (Eruirt.) Josef Osset, ein Vagant aus St. Georgen, welcher tie Wohnung de« Herrn SteueramiS-Eontrollor» Mlacker im Kartinichen Haule erbrach und «leirungsstücke entwendete, wurde dieser Tage eruirt und verhaftet. (K u h d i e b st a h l.) Au» Gonobitz wird uns unterm 4. t. g-fchrieben: Große» Aufsehen erregte gifte,n die Verhaftung de» Grundbesitzers Krämer. Derselbe hatte in der Nacht vom Sonntag« im Scdallthale eine Kuh gestohlen und dieselbe bi» hierher getrieben. Ja drr Nähe seiner Behausung, unweit Gouoditz, wurde er von den Beschädigten, die ihn in Prrtien g> trennt verfolgten, aufgegriffen. Der Genannt« soll bereit« mehrere derartige Dieb-stähle verübt haben. (H u n d e b r a t e n.) Am 26. v. M. ging einem Hausbesitzer in Lcoben fein auf 25 fl. de-werthetcr Jagdhund verloren. Die Nachforschung ergab, daß zwei wiederholt abgestrafte Diebe diesen Hund cingcfangc», noch dein nahen Gäß gebracht und dort mit Beihilfe ihrer Mutter geschlachtet und verzehrt hatten. Bei der Hausdurchsuchung fand man Hilsband und Sieuermarke des Hunde» und zwei Töpfe mit Hnndeschmalz gefüllt. Aus dcm Gerichtssaalc. Sonnabend, den 2. April. (S e t r u g.) Drr Grnndbksiier au» Zrllnitz Johann Vollmayer hall« seinem Güubiger Peter Ztolleschnig gerathen, die Halst« seiner Realität scheinbar seiner Gattin Mag^alena Kolleschnigg zu übtrgeben, damit er von der Zahlung seiner namhaften Schulden be-freit werde. Der Rath wurde befolgt. D«r Ver-hängnißoolle Rathgeber wurde daher über Wahr-jpruch der Geschworenen wegen Verbrechen» de» ihrem Schoße da» vernichtende Gewitter birg«. — ich wußte, daß e» nahe über meinem Haupte schwebt«, daß «» mich in jtdem Augenblick treffen tonnte. „£» war an einem wundervollen Sommer-abend, al« wir zusammen vor der Thür saßen. Ring» umher lag der Wal» im liefen Dunkel, nur selten schrie noch im Gebüsch der Falke oder gurrte da» Wildläubchen, summende Jnsreten flatterten durch die Luft und leise rauschte von fern der Wasserfall. „Sein hübsche» Gesicht war mir zugewandt, der Schimmer des kleinen Läppchen» in meiner Hand fiel auf da» reiche, dunkle Haar und die schonen Augen, er nickte mir lächelnd zu. So sehe «ch ihn immer noch, in diesem Augenblick steht da» Bild vor meiner See!« wie damals. „Während jener ganzen Nacht quälte mich «ine sonderbar« Unruhe. Ich warf schlaflos bin Kopf von einer Seite zur andercn und al» endlich der Schlummer der Ermattung meine Augen schloß, da verfiel ich in beängstigende Träume. Vor meinen Blicken todte schwarz und finster unter der Wucht de» Orkane« da» Wasser, ein schwankende» Boot schoß daher über dir Wellen und drohte an steiler Küste zu zerschmettern. Immer naher kam e», die Flut wuchs und wuchs, auf dem windigen Kahn stand mein Geliebter und streckt« beide Arme au», ich wollt« ihn erfassen, ich schrie Betrüge» zu schwerem Kerker in der Dauer von zwei Jahren verurtheilt. Peter Kolleschnig erhielt 15 Monate schweren Kerker. Magdalena Kollesch-nig dagegen, deren Mitwisscn an dem betrügerischen Vergehen nicht nachgewiesen werden konnte, wurde von Schuld und Stras« freigesprochen. Montag, den 4. April. (T o d t s ch l a g.) Der 23 Jahre alte Grun«dtsitzer»sohn Johann Lorbeg vulgo HieSt von St. Martin, besand sich am 20. Februar 1. I. Abend» im Gasthause des Schüler zu Windifchgraz, woselbst auch die Säge» knechte Karl Rakoinz und Rochus Kintjchei, sowie Andrea» Ferk al» Gäste anmescnd waren. Gegen 11 Uhr Nacht» »erließ letzterer daS Gasthaus. Vor demselben wurde er von Johann Lorbeg, der schon früher mit Kintschei fortgegangen war, ange-fallen und mit einem offenen Taschenmesser in die rechte Ltirngegend gestochen. Ferk entriß >>ch seinem Angreifer, lief gegen den Platz zu, stolperte und stüizie zu Boden. Hier warf sich Lorbeg wieder aus ihn und brachte ihm »och 3 bis 4 Stiche bei. Andreas Ferk starb in Folge dessen am 9. März l. I. an Gehirnlähiuung. Der Gerichtshof ver-urtheilte Vorbey über Wahrspruch der Geschworenen wegen Verbrechens des Todtschlages zu schwerem Kerker in der Dauer von 3 Jahren. Theater. Da» Volksstück di« „Geyer - Walli" von Wilhelmine von Hillern, welche« Sonntag, den 3. d. zur Aufführung gelangte, ist eine glückliche Dramalisirung de« gleichnamigen Romane«. Der Schmerz eine» ungefügigen Frauenhcrzens üser unerwiderte und verhöhnte Liebe wird darin mit den grellsten Effecten veesinnlicht. Die dramatische Gtstaltungekrafl drr Dichttrin ähnelt sehr der ihrer Mutter Eharlotte Pirch-Pseiffer. Ja man könnte fast die G^yer-Walli eine in» Tragische übersetzte „Grille" nennen. Namentlich erinnert die Scene, in welcher tie Gcyer.Walli während de» UngewitterS »ach einem verlaufenen Böcklein auf eine FelSipitze klettert und von dort in wilder Lust dasTobrn der Elemente verfolgt an die schatten-tanzscene der Grille. Da» Slück wird, da e» nebe» verschiedenen Vorzügen auch zwei äußerst lohnende Partien besitzt, sich ge,v>ß dauernd am Repertoir erhalten. Die hiesige Aufführung war abgesehen von dem dekorativen Beiwerk, sehr zujriedtnsltllend. Die Titelrolle wurde von Frau A l b e r t i vom Slabtthealer in Marburg in wirksamster Weise gespielt. Den größten Erfolg erzielte die Gastin in der Kußscene. Herr Hampl war ein recht markiger Bärn-Josef. Die übngen durchweg sekundären Rollen waren entsprechend besetzt. Raimund» „Verschwender" welcher gestern zum Vortheile der Schauspielerin Frl. Kadletz gegeben wurde, erzielte ein nur mäßig besuchte» Hau». Die Aufführung war, soweit nicht Schwächen laut, da rauschte eine Woge Hera» und verschlang da» Fahrzeug, — Gischt und Tropfen überschüt-leitn mein Gesicht. „Al» ich erwachte, war k» spät am Morgen. Die Ziege im Stall meckerte laut und meine Hühner gackerten um die Wette. Die Thiere wa-ren hungrig. „Mir klopfte immer noch da« Herz so ent-setzsjch, ich sühlie damals zuerst den Schmerz, welcher mich seitdem nicht wieder verlassen hat. Alle» im Hause war todtenstill, in der Luft sch'en ein Gewitter zu liegen, selbst die Vögel sangen nich', selbst der Wind schwieg und die Baume ließen ihre Blätter wie leblos herabhängen. Ich schlich auf leisen Sohlen in die Küche, so leise, al» hätte ich ein Verbrechen begangen und fürch-tete nun die Entdeckung, — ob mein Geliebter noch schlief? „Alle» leer, alle» still, nur ein» der niederen Fenster war geöffnet. Wa» bedeutete da»?— Ich trat schwankend näher, auf dem Tisch im Wohn-zimwer lagen weiße Blume», sonderbar geord-nel, nicht wie ein Kranz oder ein Strauß, — nein wie — o Gott, Gott im Himmel, ich konnte den Blick nicht wenden, ich sah und sträubte mich gegei. die Erkenntniß, ich wußte und wollte e» doch den eigenen Sinn leugnen. (Fortsetzung folgt.) in der Scenerie dieselbe beeinträchtigen recht befriedigend. Wie bereit» schon gemeldet, hat morgen Donnerstag der brave Komiker der Gesellschaft Herr M e l z e r seinen Ehrenabend. Zar Auf-führung gelangt da» treffliche Lustspiel „Rosenkranz und Güldenster»." Herr Meljer wird darin die Rolle de» Sachsen Schmählich spielen. Sonnabend findet die Benefice« Vorstellung de» Fräulein» V a n i n i statt. Ueber mehrfache» Verlangen hat die Bcneficiantin für diesen Abend Moser und Schönthan'» Lust piel „Krieg im Frieden* gewählt. Da» Lustspiel halte während der diesmaligen Saison zweifellos den größten Erfolg »rrungen. Es wird daher auch diesmal feine Anziehungskraft auf unsere Kunstfreunde ausüben, und zwar um so mehr, al« die verdienstvolle Schauspielerin die Rolle der Jlka Oervösi zu den besten Partien ihre» reichen Repertoir» zählen darf. Buutes. (Wie viel Großbritannien für« Trinken auSgiebt.) Ein bekannter Statistiker berechnet au« amtlicher Qnelle, daß die „Wirthsrechnung" des englischen Volke« im letzten Jahre 122,279.272 Pfund Sterl. betrug, ta» macht für jeden Menschen im vereinigten König» reiche, Mann, Weib und Kind über drei Pfund oder per Familie mehr al« 15 Pfund Sterling (160 (U per Jahr. Au» amtlicher Quelle geht auch ferner hervor, daß die Menge der con-sun'irten Getränke von der besseren oder schlech-leren GeschästSepoche abhängt, und daß man au» den Wirthsrechnungen allein schon die guten oder schlechten Zeiten herausfinden könne. Im Jahre 1860 machte die Summe der consumirten Ge-tränke 86 Millionen Pfund Sterl. au«. Im Jrhre 1876 war der Betrog auf 147 Millionen Pfund Sterl. gestiegen. Allein die schlechten Zeiten, welche auf diese« Jihr folgten, vermin-denen die Summe wieder ganz bedeutend. Wenn England das Geld für geistige Getränke bei Seite legte, könnte es die ganze Rationalschuld in sechs Jahren abtragen; die Wirthsrechnung beträgt mehr als das ganze Budget, »nd in Jr-land z. B., wo doch so viel Armuth herrscht, wird bedeutend mehr Geld für Getränke al« für Pachtzins ausgegeben. Freilich fragt e« sich, ob da« Leben ohne jeden Genuß, den die Leute durch da« Eousumiren ver geistigen Getränke (iftier eingeschlossen) sich verschaffen, für gewiffe Klaffen erträglich wäre. Doch darüber mögen Moralisten streiten. Die Thatsache ist unbestritten, daß in England jede Familie im Durchschnitt 160 fl. pro Jahr sür andere Getränke und Medizin auSgiebt. (Schattenseite d e« Telephon.) Ein junge« Ehepaar erfreut sich de« erste» Eltern» stolze«. Um aber im Schlafe nicht fortwährend gestört zu sein, placirt es den kleinen Erdenbürger mit seiner Anme in ein etwas abseit« gelegene» Zimmer, welche» mit dem Schlafzimmer der jungen Eltern durch eine Fernsprechleilung verbunden ist. Aber, o Schrecken, schon in der ersten Nacht ertönt da» Geschrei de» hoffnungsvollen Sprößling», al» ob derselbe direct im Bette der Eltern placirt sei. Man forfcht am Morgen über die seltsame Erscheinung nach und es ergibt sich, daß die Amme in Unkcontniß der Einrichtung einer solchen Leitung dem Kinde da« Mundstück al» Spielzeug in tie Hand gegeben hatte, um e« zu beruhigen. Kourse der Wiener Börse vom 6. April 1881. Goldrente...........93.20 Einheitliche Staatsschuld in Noten . 75.70 0 » ,w lst60er Staat»-Anlehen»lose .... 132.— Bankactien...........812.— Ereditactien...............294.60 London............117.70 Napoleond'or.......... 9.30 (. (. Münzducaten........ 5.51 100 Reichsmark.........57.45 M üe P. T. Mitglieder Aes Sanntlialer-Alpen-Clnl) in Ciili. Am Freitag den 8. d.M. 8 Uhr Abend«, findet im Gasthamc zur „gold. Krane" In Cllll eine Club-Versammlung des Sann thaler-Alpen-Club statt. Dor Obmann. W i (1 c r r u s! Der in letzter Nummer zum Verkaufe ausgebottue Neufundländer "3X2, ist nicht mehr um den Pr-i« von 25 fl. zu haben, sondern selber kostet nunmehr fl. IOO. Kundgabe. Nachdem ich die Verwaltung des Gutes Neu-Cilli abgelegt habe, erlaube ich mir, meine Dienste für Anlegung Ton 159—2 Hopfen -Plantagen, Auskünfte über Iloptenbau etc. den P. T. Herren Guts-besitzern und Lanawirthen anzubieten. Zu rascher Ausführung der Arbeiten neuer Hopfengärten stehen mir mehrere im Hopfenbaue tüchtige Arbeiter zur Verfügung und ersuche, diesbezügliche Wünsche, bald an mich ergehen zn lassen, damit ich die erforderlichen Einleitungen machen kann. Forsthos bei Cilli, April 1881. F. Jom. ilil^cr, Mitglied des deutschen u. steir. Hopfenbau - Vereine*. /mi tSnathose ,.txm towrM" jeden Freitag frischgefangen« 162—2 Sardellen und andere Fische. Auch über die Gasse Im G&sthanse zur „grünen Wiese" steht die Kegelbahn zur Benützung bereit, sowohl für Giste als auch für geschlossene Gesellschaften. 15Ö-2 Gesucht ein geschicktes Stiilicmiiädclieii* H-paunliof parterre. 148—3 \ÄI nUNIINß *" vermiethen, am Rann, ™ U N II U II U vix-ä-vis dein Schlossberge, (•• stehend ans & schönen Zimmern, Küche u. Keller. Benützung des Garten«, prachtvolle Aussicht und vorzügliches Quellwasser im Hause. 154—3 Wohnung in Lava bestehend aus !> Zimmern nebst Zugehör. Poch werden auf Wunsch auch weniger Fielen vermiethet. — Eino Yllli» sammt arroudirten Grundstücken steht auch zum Verkaufe. — Anzufragen Poatg&sse 28, 1, 8t. Amibmachung. Zum Baue einer Lteigerwand für die Freiw. Feuerwehr im Hofe des Magistrats-gebandes, werden benöthiget: 36'*° Cub.-Fnß Eichen« und 452-'« „ „ Fichtenhölzer von verschiedener Starke und Länge. Da« Hol; muß im Winter geschlagen sein und im behaueuen Zustande bis längstens Ende des Monates April 1881 abgeliefert werden. Es kann aber auch die ganze Herstellung dieser Steigerwand an Untcrnehmuugs-lustige hintangegeben werde». Die dießfällige Offer'verhandluug findet Mittwoch deu 13. April 1881 in der Amts-kanzlri der Stadtgenieinde Cilli statt, woselbst Plan und AnSmaß eingesehen werden können. Stadtgemeinde Cilli. 5. April 1881. Der Biirflktmkistkr: ioi 2 Ar. Weckerman». Wohnung am Bnrgplatz Nr. 24 bestehend aus 2 Zimmern vom l.Mai zu beziehen. Ausverkauf von 160— Herren- uiul Knaben- Kleidern zu tief herabgesetzten Preisen wegen Kilnmuig des Locules in dem Geschäfte Jluiiptplatz \«. 2. Zugleich gebe ich den Herren P. T. Kunden bekannt, dass ich in meinem Hane, Herrengasse No. 8. ein grosses I.ager in- und auslfndischcr Stoffe führe. Bestellungen werden prompt und billigst effectuirt. Auf eleganten Schnitt nach der neuestep Fa^on wird die grösste Sorgfalt verwendet. Hochachtungsvoll Eduard Weiss, Herrenkleider-Consectionsgeschfift. M. Altziebler's Hafnerei, Cilli. 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