Deutsche Wacht (Krüker „GiMer Zeitung"). ^ Wrt «• «« mit d*1>fa««(l in« «.N «...„ich S. -M. »,n«j-»ng (l. ...w. h.,bi»tri« st. ». . fl. ri«ttl|iU|rt4 . 1S0' d-Ibt-dn, s. 3.80^ gaiuiühri» "■ «.«». Dir ««»kl« R»»,»er ? kr. Znlerate Ii-ch Tons! dci tflrn» «iedcrholmlze» nch»nchc»»r.rrt«9<. m 9-1* U»t *or. R»ch«>>t»g«. — Recl«»i«Iio»>!» pottofrri. — Maimscriyt« ttrrtfn nicht (liHltfjidftH'H. — 9n»mmtf jufm»uitgcn nicht MPffichtifitt. Rr. 10. Cilli, Soiinlafl dc» 4. Februar 1883. VHI. Jahrgang. 3^" Pes gelingen Feiertages wegen erscheint die Keutige Anuimer in kleinerem Amtange. An unsere potitischen Äegner. 2lls wir mit Beginn des Jahres in neuem Gewände, aber mit dem alten, unverfälschten Kerne vor unsere Leser traten, da versahen wir uns einer ganzen Flut von Angrissen unserer alten Widersacher. Sie werden die Mähre ihres Geistes spornen, meinten wir. daß die Funken stieben, um unser Beginnen mit dem Brillant-seuerwerk ihres Witzes, natürlich soweit er ihnen zu Gebote steht, zu beleuchten. Sie mögen auch eifrig gespornt haben; aber was hilft Peitsche und Spitzrad — ist die Rozinante lendenlahm, so versagt sie allzeit den Dienst. — Ein einziger Funke zeigte sich, und dieser war matt, sehr matt. Sie ersannen für uns das Scheltwort „Teutsche Nachtwachterin." Darin sollte sich ihr ganzer Spott und Hohn vereinigen und so entzückt scheinen sie über den gelungenen Gedanken zu sein, daß sie ihn beständig wieder« holen, in der Ueberzeugung, daß sie uns den ärgsten Schimpf anthun, den es in den blau-weiß-rothen Landen gibt, mehr aber noch in der Ohnmacht, irgcn?» elhms geistreiches treffendes Tage zu fördern. denn mit der Er-findnng der. '„Teutschen Nachtwachterin" war ihr ganzer Witz erschöpft. Wahrlich, ein trauriges Zeugniß banaler Denkungsweise oder vielmehr schaaler Gedankenarmuth! — Wir aber hätten es wahrlich nicht der Mühe werth gefunden, aus dieses vermeintliche Schimpfwort irgendwie zu reagiren. wenn es uns nicht besonders gefiele. Jal Ja, in allen Ernst! Wir sind erfreut darüber und danken unseren Widerfahrern für den Ehrentitel, den sie uns wider ihren Willen erfunden haben. Unwillkührlich erinnern sie uns an die alte Geschichte von der Entstehung der Geusen. Jener Staatsrath der Statthalterin der Nieder-lande, welcher seiner Gebieterin das Wort „gueux" zuflüsterte, hatte auch nur die Absicht, die versammelten Notabeln verächtlich zu machen. Es sind ja nur Bettler, meinte er. und darnach sollten sie behandelt werden. Diese Bettler aber nahmen das Wort ernst, machte» daraus ihren Parteinamen, es wurde zum Losungswort, zum Schlachtruf, die Partei wuchs, wer Vaterlands-liebe und Feiheitssinn hatte, schloß sich den Geusen an, schließlich waren sie die Herren des Landes, der stolze Philipp von Spanien war gedehmütigt und die Geschichte nennt das Resultat des Kampfes der Geusen die Be-freiunst der Niederlande — So soll auch uns die „Deutsche Nachtwachterin" zum Ehrentitel werden. Teutsch sind wir und wollen wir immer-dar bleiben und treue Wacht wollen wir halten in derNacht nationaler Reaction, die uns umgiebt. Hineinleuchten wollen wir mit unserer Fackel in diese Nacht, daß ein grelles Licht auf alle Vorgänge falle, die sich in der Dunkelheit ab-spielen und alle unsere Freunde klar sehen sollen, wie sich die Gestalten unserer Gegner, die sich so gerne in nächtliches Tun-kel hüllen, bewegen, und daß sie sich bei Zeiten vorsehen können, wenn die feindlichen Kolonnen zum Angriff auf unsere Positionen sich ran-giren, oder wenn sich eine dunkle Gestalt heranschleicht, um unsere Burg in Brand zu stecken oder sonst einen Ueberfall zu versuchen. Als treue Wächterin werde» wir auf dem Platze ausharren und nicht ermüden, mit lauter Stimme zu warnen, zur Abwehr aufzurufen, anzufeuern und zu ermuthigen. Und wenn dereinst wieder der Tag zu dämmern beginnt, dann werden wir ihn zuerst und jubelnd ver-künde» und werden den Weckrus erschallen lassen, daß Alles, was frei und deutsch fühlt, den Schlaf aus den Augen reibe und sich um die Hellebarde der „Teutschen Nachtwachterin" schaare, um den letzten entscheidenden Kampf zu kämpfen und sich mit uns des Sieges zu freuen. — Und was die „Teutsche Nacht-wachterin" dann am hellen Tage deutscher Freiheit beginnen wird, das braucht Euch Ihr Partisane der Finsterniß, jetzt noch keine Sorge zu machen; vorläufig nehmt unseren aufrichtigsten Dank für den Ehrentitel, den ihr uns gespendet habt, und unsere Anerkennung Eueres Patentrechtes! ^riesteryaß und Arauenehre. Nichts vermöchte wohl den s^iritus rvctor des Organs der nntersteirischen Römlinge und Slaven besser erkennen lassen, als die Angriffe in denen sich dieses Blatt gegen die Gattinnen einzelner deutscher Parteigänger ergeht. Es ist nämlich eine wiederholt beobachtete Erscheinung, daß es katholische Priester gibt, welche mit unheimlicher Tollwuth und einer Dreistigkeit,-die ansanglich betäubt, die Ehre jener Frauen in den Koth ziehen, in denen sie ein Hinder» »iß oder eine Negation ihres finsteren Systems zu erblicken vermeinen. Unsere Leser werden sich noch jener Notiz der „S. P." erinnern, in welcher der Ehe des Geologen Rudolf Falb ge-dacht wurde: die Gattin dieses vom katholi-scheu Prieftertume abgefallenen Naturforschers, die Tochter einer der angesehensten Familien einer deutschen Stadt unseres engeren Heimat-lande« wurde schlechtweg „das protestantische Weibsbild" genannt; da sie Protestantin und eine Teutsche ist, wurde diese Frau einem öffentlichen Schimpfe unterzogen. Auch der von uns seinerzeit erwähnte anläßlich der Kaiser-Josefs-Feier in Cilli erschienene Artikel der „Tribüne" dürfte von unsern Lesern noch nicht vergessen sein; die deutsche» Frauen Unter-steiermarks und insbesonders die Frauen von Cilli wurden darin mit geradezu aufreizenden Jnvectiven bedacht. Tiefen Expectorationen reiht sich würdig an die Seite die in der letz-ten Nummer der „S. P." erschienene Korrespondenz, in welcher der Gattin eines der an-gesehensten, durch seine Munificenz in der Förderung des deutschen Schulvereines allgemein bekannten untersteirischen Parteigenossen in einer Weise nahegetreten wird, die wir UN-scizzirt lassen müssen. Wir begnügen uns damit unsere Leser aus die bezügliche Correspondeiy zu verweisen. Dieselbe ist sehr lesenswerth; denn sie ist charakteristisch, sie bestätigt die Er-fahrung. von der wir bereits gesprochen haben. Wir müssen nun wohl fragen, wohin diese ganz ausnehmende Rohheit noch führen wird und woraus dieselbe zu erklären ist. Liegt ihre Ursache in dem angeborenen Mangel gesellschaftlichen Anstandes oder ist sie in der Er-ziehung des katholischen Priesters begründet oder beruht sie in der so oft beobachteten individuellen Neigung einzelner katholischer Prie-ster dem Weibe die verächtlichste Meinung ent-gegen zu bringen? Ein historischer Rückblick belehrt uns allerdings, daß der katholische Clerus allezeit geneigt war, den Frauen mit der niedrigsten Aufsagung ihrer gesellschaftlichen Stellung zu begegnen und die ungeschlachten Aeußerungen einiger Kirchenväter scheinen in den socialen Katechismus wendischer Capläne übergegangen zu sein. Die psychologischen Ursachen dieser Er-scheinung zu erklären, würde hier zu weit führen; wir begnügen uns mit der Thatsache, daß die fortschreitende Verwilderung der slavo-clericalen Polemik bereits die Ehre unserer Familien bedroht. Unsere Stellung gegenüber dem Organe der slavischen Landesgenossen ist in dieser Frage eine schwierige. Den Leiter dieses Blattes schützt die gesalbte Haut vor jener Satissaction, die im vorliegenden Falle eigentlich die einzig richtige wäre .... Wir werden uns übrigens für kommende Fälle vor-zusehen wissen. Da wir wissen. daß die Correspondenzeu der „Südsteirischen Post" größtenteils durch Landcapläne besorgt werden und die Bedienung dieses Blattes somit fast auS-schließlich von geweihten Händen erfolgt, so bemerken wir vorläufig das Eine: Wenn dem unanständigen Treiben dieser Individuen und ihres stigmatisirten Chess im Interesse der guten Sitte. die doch sozusagen auch einen mtegrirenden Bestandtheil der Religion bildet, von competenter kirchlicher Seite nicht bald Einhalt gethan wird, so könnte der Partei-kämpf in unseren Gauen endlich Dimensionen annehmen, vor denen jenen am meisten grauen würde, die berufen sind, den Frieden zu ver-künden, und unsere Gegner würden vielleicht zu spät erkennen, daß die Gutmüthigkeit des Deutschen in ihr Gegentheil umschlägt, wenn er gezwungen wird, gegen nichtswürdige Aeuße-rungen priesterlicheu Hasses, die Ehre seines Weibes und des häuslichen Herdes zu schützen. politische Kundschau. Die deutsche Sprache. Als Stammbuchblatt in's Album Sr. Excellenz des Herrn Ministerpräsidenten und Leiters des Ministeriums des Innern Ercellenz Graf Taaffe empfehlen wir die nachstehende Aeußerung des Statthalters und Militär-Com-mandanten von Dalmatien Baron Jovanovic: „Es kann mir doch am allerwenigsten einfallen als Germanifator aufzutreten, aber ich denke mir, jedes Staatswesen muß doch auch eine Staatssprache haben, ein allge-mein einheitliches Verständigungsmittel, und man sollte glauben, daß ein solches in Oesterreich denn doch nur die deutsche Sprache sein könne: nicht aus Natto-nalitätS- sondern auS U t i l i t ä t S-Rücksichten habe ich den Herren den Gebrauch der deutschen Sprache anempsohlen. Die Muttersprache jedes Einzelnen in Ehren! Aber jeder höher g e-bildete Mensch kann bei den heutigen Lebens-Bildnngs-und Verkehrsverhältnissen m i t der kroatischen oder tschechischen Sprache allein das Auslangen n i ch t f i n d e n. Er muß doch eine der großen 2 Weltsprachen kennen, und da ist die deutsche durch die geographischen, ethnographische« und politischen Verhältnisse und durch unsere ganze Bildungsentwicklung die Nächstliegende, daher meine Anregung an meine Beamten in ihrem eigenen Interesse." Man sollte wirklich glauben, daß auch Er. Excellenz Graf Taaffe so denk». Aber der Minister denkt, ^daS ExecutivComit,' lenkt? pie guten HkokKsfreunde. Das arme Tirol ist mit seinen clericalen Vertretern recht üdel daran. Wohl wagen die-selben nicht, offen zu erklären, daß sie ihr Herrschgelüste höher achten als die Interessen des Landes, aus welchem sie in den Reichsrath Beschickt wurden: aber ihre Handlungen und lbstimmungen lassen keinen Zweifel darüber aufkommen, daß sie im Innersten ihres Herzens so denken. Ihr scheinbares Sträuben kann Niemanden täuschen. Ist es doch offenkundiges Geheimniß, daß es schon längst nicht mehr die dem schwergeprüften Tirol zuzuwendende Unter« stützungs-, richtiger RettungS-Summe ist, um welche sich der Streit dreht. Man hat eben diese Frage unglücklicher Weise mit der Steuer-frage verquickt. Tirol soll die ihm nöthigen 6 Millionen bekommen, wenn sich seine clericalen Vertreter verpflichten, die n e u e n Steuer-gesetze zuvotiren. Da käme aber — und das sehen die Clericalen selber ein — das so bitter heimgesuchte Land auS dem Regen in der Traufe. Sie weigern sich darum auch den Part zu schließen; will sagen: thun so als ob sie sich weigerten. In Wirklichkeit steht ihr Entschluß bereit« fest, denn die Freunde Sr. Ercellenz des Herrn Finanzministe,s verkünden jubelnd Jedem, der es hören will, den Triumph der Tunajewski'fchen Steuerreform. Armes Tirol! tzorrespondenzen. Mir», 3. Februar. (Original-Telegramm.) Große Sensation erregte es in der heutigen Sitzung deS Abgeordneten - Hauses als die Re-gierung das Tiroler Nothstandsgefetz zurückzog. Selbstredend herrscht unter den Abgeordneten Tirols wegen dieser Verzögerung große Ver-stimm ung. Laibach, 2. Februar. (O.-C.) sP e r v a k i-s ch e«.] Bon hier ist über die Bedrückung des DeutschthumS eine so schwere Menge zu berichten, daß man factisch in Verlegenheit darüber geräth womit wohl zu beginnen und womit zu schließen wäre. Wenn die nationalen Nullitäten wieder einmal über ihre Errungenschaften referiren und sich darüber freuen werden, daß sie durch ihre Abstimmung im Reichsrathe das P e t r o-leum und denKaffee vertheuerten, dann dürften sie eben schon kaum mehr wissen, welche dieser Errungenschaften sie am höchsten taxiren, und wie sie dem Volke verschweigen könnten, aus welche leichte Art sie sich dabei selbst gemästet haben. Am sichersten läßt sich die Volksbethörung gewiß durchführen, wen» mau ihr die deutsche Kost höher hängt und de» Leuten das Erlernen der deutschen Sprache unmöglich macht; denn dann ist es für dieselben eine Unmöglichkeit, deutsche Blätter, welche die nationalen Schwindeleien und die Geld-beutelschmerzen der Pervaken aufdecken und das Volk vor den verschied enfärbigen Wölfen in Schafspelzen warnen, zu lesen. Die slovenischen „Journälchen" dagegen wissen alles zu ver-tuschen, „was das Volk nicht zu wissen braucht", die eigenen „Adfacum-Künste" versteht man über den grünen Klee zu loben und Talentlosig-reiten und nationale Stellenjägerei in den fiebert' ten Himmel zu erheben. Die deutsche Presse ist für das Handwerk der nationalen Hanswurste und ihre VolkSfvppereien gefährlich; und darum weg damit! Hinaus also mit den Deutschen aus den Aemtern, aus den Schulen, aus den Kirchen und wo sich überhaupt noch eine Spur davon erhalten hat! Weg auch mit den deutschen Ortstafeln (wie letzthin die übel berathenen Bürgermeister beschlossen), weg mit deutschen > Genieindesiegeln und ähnlichem Plunder! End- I ..Deutsche Wacht lich „fort mit dem „deutschthümelnden" Post-Meister von WeißenselS vom Präsideiilenftuhlc der Postmeister-Eonferenzen!" wie dieser Tage dessen nationale College» nach „oben" riefe». Dann wird die Luft rein und man kann sich nun selbst in die Haare fahren und um das goldene Kalb zerfleischen. Kennen einmal die Slovenen kein Wort deutsch mehr, dann bringen sie es auch nicht mehr zuwege, mit ihren deutschen Nachbarn zu verkehren, und »lit diesen Geschäfte abzuschließen; dann ist keine Gesahr mehr, daß das Volk von jemandem aufgeklärt und auf feine Blutsauger aufmerksam gemacht werde. Den deutschgesinnten Beamten, die trotz aller „Vorrufungen" und Chicanierungen noch immer etwas vout josefinischen Geiste für sich gerettet haben, gibt man dann in dem mit dem Doppeladler geschmückten Amtsblatte und in den slovenisch geschriebenen Hetzblättern „die Folgen ihrer centralistischen Ueberzeugung zu bedenken" und macht sie nacheinander — mundtodt. Wer übrigens noch nicht einsehen will, wie wenig den Beamten die freie Ausübung ihrer staatsbürgerlichen Rechte verkümmert wird", der lasse sich nur ein Jährchen hier nieder, und es wird ihm bald Hören und Sehen vergehen. Mit einem Worte: Die Zustände sind hier schon derart unleidlich geworden, daß es eine ausgemachte Thatsache ist, daß man in einiger Zeit in gewissen Kreisen vor dem zurückschrecken wird, waS die Geister angerichtet, die man gerufen hat. Kleine Ctjronik. Cilli, 3. Februar. sD e r deutsche K r o n p r i n z] hielt in der Freimaurerloge in Berlin eine Rede gegen die Störung des confessionellen Friedens, welche Aufsehen erregt. sJ n der Wiener B u r g] wurden in der vorige» Woche auf Anordnung des Burg-Hauptmanns sämmtliche Kellerräume und sämmt-liche Kanäle in der unmittelbaren Umgebung der Hofburg fachmännisch genau untersucht. Die Ursache der Maßregel wird nicht angegeben. [P t e ß f v e i b e i t.] Ein tschechisches Blatt weiß zu melden, daß sich die h. Regierung mit der Absicht trage, gegen die freisinnige Presse einen neuen Schlag zu führen, indem sie der-selben die Begünstigung der herabgesetzten Zei-tungspostgebühr entziehen werde. An dem — guten Willen der Regierung, dieS zu thu», dürfen wir als Uneingeweihte nicht zweifeln — in die Wünsche der Regierung sind die Tschechen besser eineweiht als wir —; aber daß die Re-gierung die gesetzliche Macht habe, den Posttaris derartig zu ändern, daß dadurch ihr gefällige Personen, Blätter und Unternehmungen begünstigt werden, sind wir in der angenehmen Lage aus das Entschiedenste zu bestreikn. Wenn sie es thun dürfte, hätte fies wohl auch schon längst gethan. sEin großer Slaventa g. > Wie die „Narodni Listy" melden, wird der durch seine panslavistische Agitation bekannte „Sla-vische Wohlthätigkeitsverein" zum tausend-jährigen Methud-Jubiläum im Jahre 1883 einen großen Slaventag wie im Jahre 1867 veranstalten. Wir möchten bei dieser Gelegenheit da-ran erinner, daß die Besucher deS Slaven-Con-greffes von, Jahre 1867 sich mit Hülfe der deutschen Sprache verständigen mußten. Auch im Jahre 1885 werden die P. T. Theilnehmer, falls sie nicht bis dahin die russische Sprache er-lernt haben sollten, das so sehr verhaßte Deutsch sprechen müssen. [Die Herren haben Eile.] Der Erfinder der flovenisch-hellenischen Sprachschön-heilen, der Abg. Dr. Tonkli, stellte im Budget-Ausschüsse deS Abgeordneten-Hauses den Antrag: „Die Regierung wird aufgefordert, die für Krain im Vorjahre erlassene Verordnung, betreffend die Einführung der slovenischen Unterrichtssprache an Mittelschulen für Schüler slovenischer Mutter-spräche auf alle anderen auch von Slovenen bewohnten Länder auszudehnen und mit der durchführung derselben mit den« Schuljahre l 88/84 zu beginnen." Selbstredend fand die Majorität des genannten Ausschusses keinen Anlaß diesen Antrag fallen zu lassen. 1883 Locates und ?rovinciales. Cilli, 3. Februar. [@ p e n1> f.] Der Kaiser hat der freiwilligen Feuerwehr von Sauerbrunn 160 fl. gespendet. JB e s i > z w e ch s e l.j Der Wiener Advocat )scar Pongratz hat das Gut Dornau bei Pettau. früher Besitzthum 'aes Grafen Theodor Auersperg und von diesem letztwillig an Herrn Alexander Zitt vermacht, um 88, 060 ft. gekauft. sB e z i r k s t h i e r - A r z t.> Die Stelle eines Bezirks-Thierarztes in Gonobitz wurde dem k.k. Militär-Curjchmied alten Systems, Herrn Josef Jekl auf ein weiteres Jahr pro-viforisch verliehen. sDie Bezirksvertretung von St. M arein bei Erlachsteinj beschloß in ihrer letzten Sitzung einen Bezirksarzt anzustellen. Der für denselben normirte Jahresgehalt beträgt 500 fl. sCasino -Verein.) Wir dringen Be schlüsse und Intentionen der Casmodirection zur Kenntniß, indem wir Folgendes melden: Sowohl au» Faschingdienstag als a»i Ascher-mittwoch führen die Directionsmitglieder die Herren: Dr. Hoifel und Gustav Schmidl die Eontrole und haben das Recht Masken nach ihren Namen zu fragen, eventuell die DemaS-kirung zu verlangen. Am Faschingdienstag muß um 11 Uhr allgemein demaskirr werden. Für den Häringschniaus am Aschermittwoch, an welchem heitere Gemüthlichkeit und »nge^ bundene, immer aber streng anständige Lust-barkeit herrschen sollen, ist es sehr erwünscht, daß sich größere und kleinere Gruppen bilden, und daß Vorträge gehalten werden. Dieser Wunsch wird namentlich den Angehörige» der verschiedenen Vereine und gesellschaftlichen Clubs, welche gleichzeitig Casinovereins - Mit-glieder sind, empfohlen. Am Aschermittwoch muß maSkirt, mindest mit einem deutlich er-sichtlichen Narrenabzeichen erschienen werden. Freitag, den 9. Februar, und jeden folgenden Freilag, von Abends 8 Uhr an. ist jour-six mit Bolzschießen. Kartenspiel, geselliger lliiter-haltnng. und sind die Herren Casrnomitglieder zu lebhafter Theilnahme geladen. [Feuerroehrfränzchen.] Die alte Zugkraft der Feuerwehrkränzchen hat sich aufs Neue trefflich bewährt. Von Nah' und Fern fanden sich Theilnehmer an der Tanzunterhaltung ein, die so gelungen ausfiel, wie alle ihre Vorgän-gerinnen. Die Feuerwehr hatte die Räume ge-ichmackvoll decorirt. Die Spitzen der Cillier Civil- und Militärbehörden, der Bürgermeister, eine Deputation des Cillier BeteranenvereineS, Mitglieder der benachbarten Feuerwehren. Pro-fessoren und Beamte. Lehrer und andere Freunde unserer wackeren Feuerwehr sahen wir im bunten Gewogeund Gedränge.Die Cillier Feuerwehr hatte Herrn Pacchiaffo ersucht das Tanzkränzchen-Ar-rangement zu übernehmen, und unter dessen bc-wührter Leitung wurde bis in die vorgerückten Morgenstunden flott getanzt. Die Cillier Musik-kapelle hielt sich wacker, wie wir es von ihr gewohnt sind. Der Reinertrag des Kränzchens ist ein beträchtlicher. fCillier S t a d t h e a t e r. J Wie euphemistisch klingt dieser Titel und wie respect-widrig sieht das Gebäude aus, das denselben führt. Es exiftirt in unserer Stadt wohl kaum ein zweites Object, das in einem grelleren, schreienderen Eontraste zu dem Aufschwünge, den Eilli in den letzten Jahren genommen, stände, als die Musencaserne an der Ecke der Gra-ben- und Theatergasse. Der Fremde vermag es kaum zu begreifen, daß unsere Stadt, die in Beziehung auf Opferwilligkeit, die hoch-gehendsten Anforderungen erfüllt, nicht schon lange auf den Bau eines halbwegs den der-maligen Verhältnissen entsprechenden Schau-spielhauses gedacht habe. — Der ganze Jammer , den das desolate Gebäude hervorruft, wird bei uns freilich nur immer dann laut, wenn auf den vermorschten Brettern sich neues Leben regt. Und wirklich neues, frisches Leben scheint mit der Gesellschaft des Director Za-netti in die verwitterten, vom Zahn der Zeit angefressenen Räume eingezogen zu fein. Wir hatten erst Gelegenheit zwei Vorstellungen, 1883 Deutsche Macht." nämlich das Lustspiel „Unsere Frauen" von Hoser und Schönthan und „Der Herrgotts-schnitzer von Ämmergau" von Ganghoser »nd Neuert zu sehen, und schon können wir consta-tiren. daß CilN seil vielen Jahren keine bessere Theaierqesellschaft besaß. Was uns vor Allem angenehm berührte, war das gerundete En-senible, welches eine energische Regie bekundet. Wir erlasse» uns diesmal eine Kritik zu schrei-ben, und bemerken nur. daß in den bisherigen Aufführungen jede Partie eine brave Äertre- tung halte, daß die Vorstellungen trotz der mißgünstigen Zeit sich eine« zahlreichen Be^ suches erfreuten und daß die Darsteller mit reichlichem Beifall ausgezeichnet wurden. Wir können schon heute der beste Prognostikon für die Saison stellen, und wollen hoffen, daß die durch eine Serie gelungener Vorstellungen ge-steigerte Theaterluft die acut gewordene Frage des Theaternenbaus der baldigen Lösung zu--führen werde. Korrespondenz der Kedaction. H e r r n D r. — f. — r. Wien. Vorläufig besten Dank. Wird Alles befolgt. Herrn IC. in P e t t a u. Wir bitten viel-mals um die bewußten Kleinigkeiten. Die letzte Einsendung, so interessant sie auch war. konnte wegen zu großer Verspätung leider keine Auf-nähme finden. IN Dr. Behr s Nerven-Gxtract, »in au« Hcilpfianjen nach eigener Methode deieiteter Extract. welcher » sich seit viele» Job"» als oorluff» j+) lidte« Mittel gegen Nervenkrankst beite», wie: Ncrvenschmer-\J~ jen, Miqränr, Isdiins, ftrru{> ¥ »nd 9tu(trnm!N-t5rlract mit bestem Er-wlqe angewendkt ge.,en: Wicht und Rheumatismus, Steifheit der Muskeln, Melenks-n»i> Muskel - Rheumatismus, nervöse» Ävpfstkmerj n»k> Lkreusausen. Dr. Behr'4 Nerv.n ^xtraci wir »ur äußerlich angewendet. Preis einer Flasche mit genauer Gebrauchs» nw.: ?« /.r. *>'. IV. Haiiptversciiduags Tevot: viloggni«, N.-Lrft.. i» Julius Bittner's TtZ. Avutlickc. Depot in t?illi: in i»tn Apothrlen: I. Kup-fcricbmid; Ad. Marek. 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Diese feilen eme« »lücklich «theilten sprechen iür sich selbst; wir machen daher nur daraus ausmerk>am, das, der „Krantensreund" ans Wunsch von K. Aorischck'» Universitlltl-Buchhandluug in Wien, L, StrphanSptab 6, gratt« Mtd sraitTB wrfantt wirb. Bergcr'u medicinische THEEBSEIFS AccMii», »»»i» r*%iri Kapforow», Pro«lti«alei, 3«4wei»«s(i«»«. Kofis- aa4 II»»». •ekvpMB. — Bortcrr'n Thmriflfc nttkll W, ,i»l unWr- •flbeia«t lieh wn.er-ilicli *>n «Hen (ihrigen Tb#.r»e f.n i>.h Hn.o4»l*. — Zur Vor. .Alniiis Tan .............Km knhr. m*n .m-lrsicklirl. Hrrtrr'» Tho«r- ■*lf« und do>»» ans ili» b«Unut» Aekniinrk« B»i bnrlriäckitcen „ «ir1. »a »teil« d*r Tl«»ri»(f» mit Erfol, Berger's med. Theer - Schwefelseife •ng«wen>-li»d« UM, wena ili««« Vorzüge« w«rdn» toi'!*, mir die Ttt«*rftme, wclche nach Gebrauch meiner sowohl die &ottmi«r«pro*Sf»n wie Leber-, Behwanirer-schaftflfleckcn und Hommerhraml, überhaupt jede den Teint beeinträchtigende F&rbung nicht verloren. 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Achtungsvoll Constant. Kittor v. Dabrowsky, k. k. Ilanptmann. Johann IIoFichen Mahextract-vienandheitsbiercs und 5 Beutel Job. HoFsebe Brust-Mnhbonbons in blauem Papier gefälligst gegen Naebnahmo itu »enden. Gleichzeitig theile ich Ihnen mit. dass ieh seit 6 Jahren in Folge einen Lnngenkatarrhtt und späteren beinahe ein Jahr andauernden Klntbre-chen» immer an Heiserkeit ni»l Kitzel in der Luftröhre gelitten habe; seit Gebrauch des Malzextraetbieres fühle ich eine bedeutende Bewse-rnng nnd hotl'e hei weiterem Gebrauche ganz gesund zu werden, Übrigen», wenn mein Gesundheitszustand nur so bleibt, wie er gegenwärtig ist. bin ich schon mit der Heilwirkung Ihres Johann IIofTschen Malz-extraetbiereo vollkommen zufrieden. Mit ausgcjeiclinatcr Hochachtung Ihr »tets ergebener Eduard Kollmann, VerraCMUngs-Inspector. Dr. med. und nhil. Felix Paul Ritterseid. Marburg, den 27. November 1882. I pr. Arzt in Frankfurt a. M. Hauptdepoli 1 Cilli: J. K upseifthmidt. Apoth.. „Zur MariahilP; Baurabach's Erben, Apnth. Pettau: Job. Kaaimir. Marburg: P. Ilolauek P. Lasstlik. H. L. Wcnrel. ferner tn aßen rennmmirten Apotheken den Isande*. M arnnnf vor Nachahmongen. Man verlange nur echte Hoff"sehe Malzpräparate. (Schutzmarke, Brustbild des Erfinders.) DU Hof »ehe M(■Iz-Choeolade enUpricM einem tangjefUJilUn Bedürfnis** ah Nähr- uik! Heilmittel bei HtutarmvUi (Chlorote) und fehlerhaften Blntmi*ehu„jen lotpie deut gromen Heere der daraus entspringenden Krankheiten. Laibaeh: 4 „Z>eutlcke Wacht^ 1883 Tieferschüttert vom Verluste unsere» theueren Kindes W m T, IDr. SctLioxlDi. r Auf! Als! Wol? SS iTacla. Lsvilssltitig's Gasthaus in der Heute Faschings-Sonntag •Uttllndenden ABEND-UNTERHALTUNG mit Tanz. Musik die G eeichten unter persönlicher Leitung Ihres Kapellmeisters. 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