«r14r,i>t Jtftcm Do»«erfi«g BRfe Co*»toj aotgfil und foffrt fSr SiDi mit Kistevmiq in'! H«u» monatlich II. —.SS, rttTteljäfttig ff. I.SO, h»lijShri» ff. 9.—, ganiJlftrtg ff. . Eil V-stverse-dang etfitetsiftri® f. M txftiltrig ff. UO, j.uMng ff. (.40. Die «i»t«li>« R»»i«ei 7 h. Oalctttc imch 2«tt(; bo oltttt» tBitkrTipliiBsKn rntft>c«trr R»dal!. flitnütt« nehme» Onfeiot» fite uns« Statt all« b&tiitatea fauaccatf^tMlioaa dr> 9a- nt >u«I-«dr» an. Hekactun ■>) «mi»tstr»tl»B IM. € wtiüfhinK« W RctacSeatl tiglut. mit «u»nn$mt der S»»». und steint»,«. «», II—l» lld» «ml- «z» »—t ttftr N»«bmitt»«>. — Wcclaimriimrn ®ortn*rei. — M»n»Icript« werden nicht ixriicizeiei'det. — Ailonume Znsendnnqe« nilli: 6wxfl in Cilli sowohl als auch in Graz, und selbst an öffentlichen Gebäuden wehten in der Landeshauptstadt deutsche Fahnen. NichtSdesto-weniger war der Kronprinz, wie sich der Kaiser beim Empfange der Delegationen persönlich aus-gesprochen, von der steirischen Reise höchst be-friedigt und „über die allseits gezeigte Loyalität, warme Anhänglichkeit und treue patriotische Gesinnung sehr erfreut." Im Zusammenhalte mu diesen Worten des Kaisers erscheint der Vorfall, der sich letzten Donnerstag in Marburg zutrug, in un, so eigenthümlicherem Lichte. Unsere Leser errathen, wovon wir sprechen wollen. Der Bezirkshauptniann Baron Hein sende« unmittelbar vor Ankunft des Kronprinzen in mehrere Häuser, an welchen deutsche Fahnen ?löhliche Erkrankungen und un-natürtiche Todesarten.') Wenn aus einer Reise, an einem Belufti-flimgSort, aus der Straße, in der Kirche oder sonstwo eine plötzliche Erkrankung eine» Menschen eintritt, so trägt Jeder den Wunsch im Herzen, zu helfen. Aber der gute Wille allein thut's nicht. Es ist bei derartigen plötzlichen Er-krankungen die höchste Vorsicht nöthig, daß man richtig hilft und nicht gerade das Gegentheil von dem thut, was dem Kranken gut und nützlich ist. Angenommen, es fällt Jemand ohn-machtig zusammen. Häufig sieht man da Leute herzuspringen und den Kranken aufheben, oder aus einen Stuhl setzen. Diese Art der Hilfe ist ganz falsch. Bei dem Ohnmächtigen ist das Herz von Blut angefüllt, das Gehirn dagegen blutleer. Der Kranke ist deshalb schwindlich ge-worden und stürzt ohnmächtig zusammen. Man darf einen Ohnmächtigen niemals aufrichten, sondern man soll ihn mit dem Kopse noch tiefer legen. Dies kann am Besten geschehen, wenn man den Patienten aus einen Tisch legt und den Kopf über die Kante herabhängen läßt oder ausaesteckt waren, den Besehl, diese Fahnen so-fort zu entfernen. Man scheint dem Befehle auch Folge geleistet zu haben. Nur in einem einzigen Hause zögerte man, und der Bezirkshauptmann sah sich veranlaßt, den Auftrag schriftlich zu wiederholen. Aber die Hauseigenthümerin, eine Witwe, ließ sich auch durch den schriftlichen Auftrag nicht überzeugen; sie blieb sich's bewußt, daß Marburg eine autonome Gemeinde ist, und daß der Bezirkshauptniann nicht berechtigt war, an Bürger der Stadt Besehle ergehen zu lassen. Sie entgegnete dem Sendling des Barons Hein, daß sie erst beim Bürgermeister anfragen werde, ob ein Fahnenverbot erlassen worden sei, und als der Beamte der Bezirkshauptmannschaft wiederholt andeutete, daß man die deutschen Farben „nicht gerne sehe," erklärte die Tochter der Hauseigenthümerin rundweg, daß es vorerst an der Zeit fehle, die beanständete Fahne herab-zuholen, und daß man überhaupt durchaus nicht gesonnen sei, dem Auftrage deS Bezirkshaupt-manneS zu gehorchen. Der Abgesandte deS Barons Hein requirirte die Gendarmerie, und unter Mitwirkung eines Gendarmen, der mit ausgepflanzten Bajonett erschienen war, wurde die schwarz - roth - goldene Fahne niit Gewalt entfernt. So wurde der Vorfall einem Wiener Blatte mitgetheilt, und die Erwartung, daß der Räch-richt das Dementi auf dem Fuße folgen werde, hat sich, bis jetzt wenigstens, nicht bestätigt. Die Angelegenheit bildet im Unterlande das Tagesgespräch. Es wird erzählt, daß daS Er-eignis der Bevölkerung von Marburg die Freude an dem hohen Besuche vergällt und das Fest jener herzlichen Aitheilnahme seitens der Be-wohnerschaft entkleidet habe, welche beispielsweise in Cilli vorhanden war. wo es Niemandem in den Sinn kam. die deutschen Farben ..ungern zu sehen". Wie könnte es der Bezirkshaupt- ') @fheimrach Dr. v- Nuhbaum hie'.t vergangene Doch« in Münch üb« diese» Thema einen Borirag, mlchem wir die folgende Slijje entnehmen. indem man die Füße des Ohnmächtigen in die Höhe hebt. Nur in dieser Lage ist das Herz bald wieder im Stande, das Blut empor zu treiben, der Kranke ist in wenigen Minuten wieder bei sich und schlägt die Augen auf. Die gütige Natur hat in vielen Krankheiten das Heilmittel schon selbst gegeben. Der Ohnmächtige stürzt zusammen und es gibt nichts Besseres für denselben. Man lasse daher diesen Wink der Natur nicht unbeachtet. Wenn man den Ohn-mächtigen in die richtige Lage gebracht, dann ist es gut, seine Kleider zu lockern, ihn mit kaltem Wasser zu bespritzen und sogenanntes englisches Riechsalz anzuwenden. Wenn der Kranke all-mälig wieder zu sich gekommen, dann reicht man ihm am Besten ein Glas ftisches Bier, was viel besser und schneller zur Belebung wirkt als Wein oder Schnaps. Das nämliche Verfahren hat man bei einem Gestürzte» oder einem Erschlagenen zu beobachten. Gesetzt den Fall, eS sei Jemand von einem Balkon herabgestürzt, oder wurde von einem Baum, der eingesägt worden, niedergeschlagen, so haben beide Verunglückte Gehirnerschütterungen erlitten, sie werden blaß und kalt. Die Unter-suchuugei: haben ergeben, daß bei einer Gehirn-erschütterung nur eine Blutleere des Gehirnes eingetreten ist. Man hat auf Grund dieser An-nähme Gehirnerschütterungen auch künstlich er-zeugt und gefunden, daß die Erschütterung so- mann rechtfertigen, wenn die Deutschen Mar-burgs in ihrer Verstimmung alle Fahnen ein-gezogen und die Mitwirkung an dem Empfange abgelehnt hätten? Man bestreuet auch, daß irgend eine, nur schwer abzuwendende Gefahr im Anzüge gewesen sei, welche das so überaus nachdrückliche Einschreiten als berechtigt erscheinen ließe. Die Stadtgemeinde wird gegen den Vor-gang des Bezirkshanptmannes Protest erheben. In der That verdient die Angelegenheit näher untersucht zu werde«, und die deutsche Bevöl-kerung des Unterlandes hat ein lebhaftes Jnter-esse daran, zu erfabren, wo das Recht der autonomen Gemeinde beginnt, und wo es auf-hört. Sie hat ein Interesse daran, zu hören, wie die obersten Richter über die Farben der Deutschen in Oesterreich denken, und ob eS wirklich schon so weit gekommen ist, daß in der Monarchie nicht nur die Ungarn, sondern auch die Tschechen, die Polen, ja sogar die Slooaken und die Windischen mit ihren nationalen Fahnen prunken, daß aber die Deutschen, welche ein schwarz-roth-goldnes Band über die Brust legen oder eine solche Fahne aushängen, als „Preußen-seuchler" angesehen werden dürfen. Wir sehen den Beschlüssen der Stadtväter von Marburg mit Spannung entgegen, wir er-warten mit Zuversicht eine mannhafte That. Bezirkshauptmann Baron Hein hat ja am Krön-prinzentage den Repräsentanten der Bürgerschaft auch soust in einer Weise zurückgesetzt, die man sich durchaus nicht gefallen zu lassen braucht. Der Wortlaut der Rede, mit welcher der Kaiser die Ansprache der PräsideMen der Dele-gationen erwiderte, ist folgende: „Ich danke Ihnen für die Versicherungen treuer Ergebenheit, die Sie Mir soeben ausgesprochen. Dieselben ge-reichen Mir stets zur ausrichtigen Freude. Mit wohl durch mehrere kleine Schläge wie durch einen großen harten Schlag hervorgerufen wer-den kann. Man hat solche Experimente mit Hunden gemacht und bei der Section gefunden, daß nichts im Hirne fehlt, nichts gerissen oder verletzt ist, sondern nur Blutleere im Gehirne eingetreten war. Wenn daher die Blutleere ge-hoben wird, so kann der Kranke wieder ganz gesund werden. Die ganze Behandlung beruht also daraus, daß man den Unglücklichen zur richtigen Zeit auf die erwähnte Weise restaurirt. Einen Epileptischen soll man gleichfalls nicht aufheben. Der Epileptische stürzt zusammen, macht krampfhafte Zuckungen, schlägt mit den Händen und Füßen u. s. w. Wenn so etwas geschieht, lausen die Leute zusammen, halten dem Kranken die Hände, stellen ihn aus u. f. w. Das soll man Alles nicht thun! Wenn ein epilep-tischer Anfall so mit Gewalt unterdrückt wird, so ist die Gefahr vorhanden, daß er sich bald wiederholt. Man schaffe auch die Kinder bei derartigen Gelegenheiten weg, da sie aus Furcht und vom bloßen Anblick die Epilepsie erben können. Man lass« den Epileptischen austoben und sorge nur dafür, daß er sich nicht verletzt. Plötzlich Erkrankte hebe man also in vier Fällen niemals vom Boden auf: Den Ohnmächtigen, den Herabgestürzten, den Erschlagenen und den Epileptischen. Das Gegentheil von dem Gesagten hat Befriedigung kann Ich daraus hinweisen, daß die äußeren Beziehungen der Monarchie unver-änden günstige und erfteuliche sind, daß die beharrlich von Meiner Regierung verfolgte Politik, welche die Erhaltung des Friedens und des auf Verträgen beruhenden Rechtszustandes anstrebt, nicht nur Anerkennung, sondern auch gewichtige Unterstützung findet. Die bulgarische Frage ist zu Meinem Bedauern noch nicht zum Abschluß« gelangt, doch gebe Ich Mich gerne der Hoffnung hin, daß dieselbe auch fernerhin den localen Charakter bewahren, schließlich in der Weise gelost werden wird, welche die zulässigen Wünsche der Bulgaren mit den europäischen Verträgen und Interessen in Einklang bringt. Wenn auch Europa sortdauernd von dem Gefühle der Unsicherheit beherrscht wird und dies Meine Regierung zwingt, in ihrer Fürsorge sür die Wehrkraft der Monarchie sich nicht überflügeln zu lassen, so ist doch die Annahme berechtigt, daß die eifrigen Bemühungen und das enge Zusammenschließen der für die Erhaltung des Friedens eintretenden Mächte die Störung desselben anch ferner hintan-halten werden. Dank Ihrer patriotischen Opfer-Willigkeit konnte im laufenden Jahre die Neube-waffnung des Heeres beginnen. Zur Fortsetzung derselben wird Meine Kriegsverwaltung die sür künftiges Jahr erforderlichen Mittel im erhöhten Maße in Anspruch nehmen müssen, wogegen sie bemüht war. diese Mehrforderung durch die zu-lässigen administrativen Maßregeln möglichst her-abzumindern. Die Auslagen sür die Verwaltung Bosniens uud der Herzegowina werden auch in diesem Jahre ausschließlich aus den eigenen Einkünften dieser Länder gedeckt, wie auch dies-mal eine weitere Herabminderung des für die Truppen in Bosnien uud der Herzegowina ersor-derlichen Credites in Aussicht genommen ist. Ueberzeugt, daß Sie an die Prüsung der Ihnen zugehenden Vorlagen mit bewährter Einsicht und patriotischem Eiser herantreten, wünsche Ich Ihren Arbeiten gedeihlichen Ersolg und heiße Sie herz-lich willkommen." Eorrespondenzen. Sagor, 31. October. (Orig.-Bericht.) [D i e drohe ndeEin st ellungdeshiesigen K o h l e n w e r k e s.j Die von mehreren Blättern gebrachte Nachricht, daß die Südbahn einen Theil ihres Kohlenbedarfes von den Ostrauer Werken zu decken gedenkt, erweist sich, wie wir aus verläßlicher Quelle erfahren, als vollkommen richtig. Um das von Oftrau zu beziehende Quantum (11)0.1)00 Tonnen) wird die Trifailer Kohlenwerksgesellschast bezüglich ihres Absatzes aber immer bei dem vom Schlagflnß Getroffenen zu geschehen. Hier ist es nothwendig, ja un-geheuer wichtig, daß der Kranke ausgehoben wird. Der Kranke hat ein blutrothes oder dunkel-blaues Gesicht, schlotternde Wangen, ist heiß u. s. w. Ein Schlaganfall ist eine Congestion nach dem Kopf. Das Blut drückt auf das Ge-Hirn, eine Ader ist zerrissen. Wenn man ihn also liegen läßt, kann die Blutung so stark werden, daß der Tod eintritt. Ein sehr häufiges Unglück ist. daß Jemand auf der Straße von einem Wagen überfahren wird, besonders kleine Kinder. Diese zieht man oft ganz kalt und scheintodt hervor. Wenn man sie aber auszieht, so bemerkt man oft nicht die geringsten Streifen oder Verletzungen. Und trotz-den» können sie dem Tode ganz nahe sein; es kann die Leber durchschnitten oder ein Darm verletzt sein u. s. w„ aber auf der Haut sieht man nicht die kleinste Verletzung, weil sie sehr elastisch ist und dem Druck oder Stoß nachgibt. Hier gibt es sür den Laien nur zwei Mittel für die erste Hilfe: Kälte und Comprefsion. Dadurch gelingt es vielleicht, die innere Blutung zu verhindern, und der Verunglückte kann noch gerettet werden, da es z. B. erwiesen ist. daß man 20—30 Jahre mit zerschnittener Leber zu leben vermag. Compressionen mit kalten« Wasser an der verletzten Stelle bieten daher immer Hoffnung aus Erhaltung des Lebens. ..yeutl'che Wacht" verkürzt. Sie geräth, da die Betriebsdispositionen durch viele Jahre aus einen ziemlich gleich-mäßigen Absatz der Kohle an die Südbahn basirt waren, in arge Verlegenheit, und hat nun den Beschluß gefaßt, den Betrieb des Kohlenwerkes Sagor mit l. Jänner künftigen Jahres einjnstellen. Diese Betriebseinstellung würde ein sehr harter Schlag nicht nur für die Arbeiter, von welchen circa 500, darunter 300 verehelichte, entlassen werden müßten, sondern für die gesammte Bevölkerung aller umliegenden Gemeinden sein. Die Arbeiter, mitten im Winter entlassen, wurden dem größten Elende preis-gegeben werden, da sie in der Umgebung nirgends Arbeit finden. Das seit vielen Jahren ange-sammelte Capital der Bruderlade würde nicht mehr ausreichen, die statutenmäßigen Pensionen und Erziehungsbeiträge zu leisten, es würde all-gemeine Verarmung eintreten, und sehr viele würden den Gemeinde» zur Versorgung anheim-fallen. Die Gemeinden aber verlören durch die Einstellung des Betriebes ihre beste Stenerkraft — die Gewerkschaft zahlte in der Gemeinde drei Vier-theile der Gesammtnm lagen — ebenso der Bezirk Littai, von dessen Gesammtsteuersumme der Beitrag der Gewerkschaft Sagor 25 — 30 Procent beträgt. Angesichts dieser Sachlage ist es begreiflich, daß die Arbeiter besorgt in die Zukunft blicken, daß die Gewerbs- und Geschäftsleute einen Niederging des Verkehrs befürchten, und daß man einer Entiverthung des GnmdeS und Bodens entgegensieht. Die Landleute der Umgebung werden nicht mehr in der Lage sein, ihre Pro-ducte an die Arbeiter und das Holz an die Gewerkschaft zu verkaufen, und auch die vielen Kalkbrennereien werden durch die Reducirnng respective Sistirung des BergwerksbetnebeS in ihrem Fortbestände bedroht. Die Sagorer Ge-meindevertretung und die umliegenden Gemeinden bereiten Petitionen an die Landesregierung, an die Handels- und Gewerbekammer und den Landesausschuß vor, und hoffen, daß diese Be-hörden nicht säumen werden, die nöthigen Schritte einzuleiten, um diesen Eventualitäten bei Zeiten vorzubeugen. Das „Neue Wiener Tagblatt" enthält die Mittheilung, daß die Südbahn der Trifailer Kohlenwerksgesellschast als Entschädigung für den ProductionsauSsall tarisarische Begünsti-gnngen eingeräumt habe, wodurch es der letzteren ermöglicht würde, ihre Kohle anf neue Absatz-gebiete zu bringen. Es wäre zu wünschen, daß diese Begünstigungen solche sein würden, daß die Trifailer Kohlenwerksgesellschast sich in recht ausgedehntem Maße neue Absatzgebiete er-schließen könnte und daß es nicht nothwendig würde, zur beabsichtigten Einstellung des Werkes Sagor zu schreiten. Kinder spielen auch gerne in der Nähe eines Bächleins und da ist die Gesahr des Ertrinkens sehr groß. Es ist durchaus nicht nöthig, daß ein Wasser sehr tief ist, um darin ertrinken zu können; man hat Kinder schon in ganz seichten Bächen ertrunken gefunden. Der beste Schwimmer kann bekanntlich ertrinken und der Ertrunkene hat oft keinen Tropfen Wasser in sich. So-genannte Ertrunkene sterben entweder aus Angst, rascher Abkühlung u. s. w. am Schlagfluß oder sie ersticken, weil sie keine Luft bekommen. Wie behandelt man nun einen Ertrunkenen? Die Antwort lautet: Geradeso wie einen Erstickten, einen Erhenkten, einen Erdrosselten oder Ver-schütteten. Alle sterben wegen Mangel an Luft. Man reinige zuerst Nase und Mund von Schmutz und Schlamm und öffne und lockere die Klei-dnng, und da es gilt, dem Verunglückten Luft zu verschaffen, so wende man die sogenannte künstliche Respiration an. Das hiebei angewandte Versahren ist äußerst einfach. Man legt die Hände unter die Brustwarzen und drückt den Körper langsam von zwei zu zwei Sekunden zusammen und verursacht dadurch die Bewegung des Brustkorbes wie beim natürlichen Athmen. Die künstliche Respiration ist lebensrettend. Der Verunglückte fängt bald an wieder zu athmen und kaun dann vom Arzt wieder vollständig hergestellt werden. Etwas anders verhält sich die Sache, wenn 1887 Kleine Löronik. sUeber die Abänderung dei CaliberS des RepetirgewehreSj bereitet der Kriegsminister einen Bericht vor. in welchem der Nachweis geliefert werden soll, daß einerseits die geplante und durchgesühne Caliber-Aeuderung eine zweckdienliche sei, anderer-seits, daß hieraus eine Verzögerung oder ei* Schaden nicht erwachsen werde, da ver ganze Borrath an Elf - Millimeter - Gewehren und an entsprechenden Läusen in Verwendung kommen wird, indem zwei Armeecorps mit denselben de-waffnet werden sollen. Das Tausend der Läuse sür die Gewehre mit dem Acht-Millimeter-Calib« wird nur um 2 fl. theurer zu stehen kommen. — Das mag Alles richtig sein; der Steuerträger wird sich aber doch des Eindruckes nicht erwehren können, daß im vorigen Jahre bei der All-nähme des ersten Modelles übereilt vorgegangen worden sei, und der Militär wird es nur mit Bedauern zur Kenntnis nehmen, daß in der Armee zweierlei Caliber vorhanden sein werde«. sR u s s i s ch e s.] Merkwürdige Dinge hört man ab und zu von den Zuständen innerhalb des nissischen Beamtemhums, namentlich des der Verwaltung dienenden. Daß der Czar durch die Strenge, mit der er der Unredlichkeit em-gegengetreten ist. Manches gebessert hat. wird von Kennern der Verhältnisse bereitwillig anerkannt. Aber es bleibt in dem Augiasstall trotzdem doch noch viel zu schaffen. Namentlich scheint die Polizei noch Manches wünschen zu lassen, wie die Meldung des „Reuter scheu Bureaus" in London erkennen läßt, daß l l Beamte der Moskauer geheimen Polizei soeben vernrtheilt worden seien — 5 derselben zur Verbannung nach Sibirien und 0 zu Gesängnis-strafen von verschiedener Dauer — weil sie mit notorischen Räubern und anderen Gesetzesüber-tretern unter einer Decke steckten. Unter den Verurtheilten befinden sich auch Oberst Mura-wieff, der frühere Chef des localen Detectio-departements, und Major Nikolas, sein Assistent. In der Untersuchung dieser Angelegenheit wurden nur wenige Beweise der Schuld gegen die Angeklagten beigebracht, aber die über sie ver-hängten strengen Strafen wurden aus Befehl des Czaren, in dessen Eigenschaft als höchster Richter im Reiche, versügt. Die Beamten ivur> den von einem wohlbekannten Diebe. Namens Sokolow, angezeigt, der einen Privatbries in den Czaren selber richtete. * * • [2Bas kostet d i e Reise um die E r d 17] Baurath Hobrecht erzählte in der letzte» Sitzung des Architektenvereins in Berlin über ich» Reiseerlebnisse auf einer JapansaHrt. Die Reise Het- die Lust, in der man erstickt, giftig ist. 35« Allem ist es hier nothwendig, mit Vorsicht ju helfe», um sich nicht selbst zu schaden. Erste ist, wenn in einem Zimmer Jemand an Kohlenoxydgas sich bewußtlos befindet, Fenster und Thüren einzuschlagen und frifche Luft!,«> einzulassen. Ist es dadurch ermöglicht, otne Gesahr in das Zimmer zu gelangen, so bringt man den Erstickten an einen freien, luftigen La. wende, wie im vorigen Falle, die künstliche Ad spiration an und begieße den Kranken mit kaltem Wasser. Noch schlimmer als das Kohlen-orydgas ist das Leuchtgas. Mischt sich diei'ct mit Luft und kommt Jemand mit einem bren-nenden Lichte in einen mit diesem Gas gefüken Raum, so entsteht eine heftige Explosion. Es rn also große Vorsicht geboten. Bei dem Erkrankt» wende man das gleiche Versahren wie bei ix» an Kohleiioxydgas Erstickten an. Gleiche Vo.' ficht ist bei der Rettung eines Menschen ze-boten, der in einen Brunnen, Abort.oder eim Grube ^esallen. Da kommt es oft vor. daß die Rettenden, von den Gaseno betäubt, hinabfallm und ersticken. Es ist also nothwendig, zimil frischer Luft den Zutritt in den betreffende» Raum zu verschaffen. Eine brennende Kerze, die beim Herablassen in den vergifteten weiter brennt, beweist, daß genügend Luft auch für den Menschen vorhanden ist. Ein sehr häufiges, plötzlich emtreteM j 1887 recht's kann im Grunde als Reise um die Erde bezeichnet werden. Sie ging von Brindisi über Ale-xandrien, Cairo, Aden, Colombo, Singapore, Hongkong, Yokohama, San Franlisco und dann quer durch Amerika über New Uork nach Bremerhaven zurück; sie währte l 3.', Tage, während welcher rund 15V >00 Seemeilen zurückgelegt wurden. D«r Fahr-schein Krindisi-Nokvhama kostet 1 »it50 M., der Linie Uokohama-Bremerhaven (einschlicylich der Eisenbahn-fabrt quer durch Amerika) 1500 M. bei freier Ver-pflegung, so daß unter Zurechnung der Strecken Ber-lin Bologna Brindisi und Bremerhaven - Berlin mit NebenauSgaben, Zoll u. f. w. ein Betrag von 8500 Mark sich ergibt. sD c r letzteWunsch eine« zum Tode Verurtheilten-I Man berichtet au» Stuttgart: Der zum Tod« veruttdeilte Plassenburger Zuchthäusler und mehrfach« Mörder Wild fragte, als ihm daS Urtheil verkündigt wurde, ob er eine Revision beim Reichsgericht persönlich vertreten könne, und als die« verneint wurde, erklärte er: „So verzichte ich auf die Revision; mit den Schreibereien kommt man dock nicht weit, ich verzichte auch auf die Gnad« Eures Fürsten. Aber ich will, daß man an dem Schaffst eine Vorrichtung anbringt, damit ich mich selbst köpfen kann." ^Amerikanisch.) Eine junge Dame in Cambridge schoß kürzlich einem dortigen Kaufmann, RamenS Harris, zwei Kugeln in den Kovf, nicht etwa, weil er sie betrogen hatte, sondern weil er sich weigerte, einem HeiratSantrage, den sie ihm ge-macht hatte, Gehör zu schenken. Ist das nicht echt amerikanisch? ^ocales und Arovinciales. Cilli, 2. November. Vom Kronprinztage. Ein Ausschuß-Mitglied des Cillier Museal-Vereines schreibt uns über de» Besuch des Krön-prinzen und seiner Gemalin im Local - Mu-f e u m folgendes: Wer oft und viel Museen durchwandert, theilt deren Besucher in solche, welche die ein-zelnen Abtheilungen durchschreiten, unwillkürlich verrathend, daß sie lediglich gekommen, um sagen zu können, daß sie auch dieses Museum „gesehen" haben; dann in solche, die durch ihre Fragen, durch die Wahl der Objecte, denen sie ihre Aus-merksamkeit vorwaltend zuwenden, zeigen, daß Neugierde ohne Verständnis sie leitet, und end-lich in solche, die, verständnisinnig in der Wahl der Gegenstände ihrer Betrachtung, gerade an Punkten länger und ausmerksamer verweilen, welche dem Laien als unscheinbar ganz ent-gehe»; sie allein werden, wenn sie auch noch so riel gesehen, immer noch Objecte finden, die sie Deutsche Wacht« interessiren. DaS kleine Local-Museum in Cilli, kaum fünf Jahre alt, konnte nur diesen Ge-sichtSpunkt im Auge halten, wollte es zu hoffen wagen, der Kronprinz und seine Gemalin würden seinem bescheidenen Streben irgend welche Auf-merksamkeit schenken. Der hohe Besuch des 27. v. M. hat diese Hoffnung glänzend verwirklicht: er hat alle die Calamitäten, die ein Unternehmen besiegen muß, welches vom steten Ueberfluß an Geldmangel bis zum Mangel einer entsprechenden Unterkunft mit all dem zu kämpfen bat. was den dauernden Bestand von Local - Museen in kleineren Städten in den meisten Fällen unter-gräbt, vergessen lassen, und Cilli kann mit Recht stolz sein aus das Wort, mit welchen der Krön-prinz aus dem Lapidarinm schied: „Ich danke Ihnen, es hat mich sehr interessirt." Der Be-such, weit über die projectirte Dauer hinausrcicheud. war kein flüchtiges Durchschreiten, sondern in des Wortes vollster Bedeutung eine Detail-Besichtigung, die alles Sehenswerthe umfaßte. Vornehm-lich war es nebst Schliffproben hiesiger Gesteine der Lignit des Schallthals aus dem „Kronprinz Rudolf - Schachte", dessen Ausstellung in Form eines aus Moorkolile und fossilem Holze be-stehenden, äußerst instructiven Sokels nebst Bohr-kernen wir dem Musealvereins-Mitgliede, Herrn Bergwcrksbesitzer D. v. Lapp, danken, welcher die Aufmerksamkeit des Kronprinzen erregte, und hieran schloß sich die eingehende Prüfung vor-römischer und römischer Funde dieser Gegend, vor Allem der „Bacchischen Maske von Cilli" :c.. endlich der Denkmale des Lapidariums. Dieß Alles wurde Erörterungen unterzogen, die in den gestellten Fragen jenes sonst so seltene Interesse zeigten, das allein aus gediegenem, gründlichen Verständnisse, ans Liebe zur Wissenschaft fußt. Die Erinnerung an die Stunde, wo wir die Ueberzeugung gewonnen haben, daß unser er-lauchter Kronprinz und seine Gemalin auch dem bescheidensten, der Geschichte unseres Vaterlandes gewidmeten Streben hnldvollst ihr Interesse zu-wenden, sie ermuntert, sie kräftigt uns, fortan jeder Schwierigkeit mutdig zu begegnen, und den dauernden Bestand dieses Local - Museums mit vereinter Kraft anzustreben." Ueber die Pferdeschau koniuien uns ferner Mittheilungen zu, die wir zur Ergänzung unseres eigenen Berichtes gerne benützen. Die Ansprache, mit welcher der Präsident des Pferde-znchtvereineS für Steiermark, Herr Carl Ritter von Haupt, den Kronprinz und feine Gemalin begrüßte, lautete wie folgt: „Geruhen Euere kaiserlichen Hoheiten den allunterthänigsten Dank des Vereines zur Hebung der Landes -Pferdezucht in Steiermark für die Gnade anzunehmen, welche Euere kaiserlichen Hoheiten durch die beglückende und aneifernde Besichtigung dieser Ausstellung den Bestrebungen desselben huldvollst angedeihen lassen." Der Kronprinz wendete sich "an die Uebel bei uns sind die Indigestionen. Eine In-digestion tritt ein, wenn man zuviel oder Un-Passendes gegessen. Manchmal ist die Natur wieder selbst die Helferin und der Kranke er-bricht sich, oftmals ist dies aber nicht der Fall. ?as Beste ist hier, daß man den Stoffumsatz r«dt in Thätigkett bringt. Man mache große Epaziergänge oder Bergpartien; wem dieß nicht «öylich, der treibe Heilgymnastik. Es kommt mir daraus an, recht viele Muskeln in recht kurzer Zeit anzustrengen. Man gehe z. B. auf den Zehenspitzen mit ausgebreiteten belasteten Annen im Zimmer aus uud ab und bewege die Anne n. s. w., oder man reibe sich mit einem durch Eau de Cologne befeuchteten Tuch u. s. w. Wenn die Indigestion durch Vergiftung (giftige Schwämme, Wurstgift u. s. w.) verursacht ist, ist die Zache viel schlimmer, weil die Vergistungs-symptome erst nach der Verdauung auftreten mt> das Gift bereits im Dann ist. Bei allen Vergiftungen nun, heißen sie wie sie wollen, ist es eine ausgezeichnete Methode, das Gift recht zu verdünnen und abzuführen. Tas beste Mittel hiesür ist möglichst viel schwarzen Thee zu trinken. Auch heißes Wasser oder Kamillenthee kann mit Ersolg genommen werden. Der Thee belebt auch die Herzthätigkeit, welche durch die Vergiftung gelähmt ist. Das Gift kann nun auch durch Verwundung in den Körper kommen, z. B. durch den Biß eines Jnsectes. einer Schlange oder eines Hundes. DaS erste und wichtigste ist hier, zu verhindern, daß das Gift in das Herz gelangt. Man muß daher den Körpertheil oberhalb der Wunde fo-fort stark unterbinden. Dadurch wird einerseits der Weg zum Herzen abgesperrt, andererseits wird das vergiftete Blut herausgetrieben. Wenn dies geschehen, wasche man die Wunde aus und lege einen Verband mit Carbol u. s. w. an. Wenn auch dies Alles gut vollendet, dann ist es gleichfalls gut. noch viel schwarzen Thee zu trinken. Bei einem Verbrannten kann der Laie nur wenig thun. Was aber dringend zu beobachten, ist, daß man den Verbrannten nicht eher trans-portiren lasse, als bis die Wunden verbunden und der Schmerz gestillt ist. Eine Art Vergiftung ist auch das Er-frieren. Das Blut ist gefroren und wenn das-selbe durch Wärme aufgelöst wird, ist es giftig. Man darf daher einen Erfrorenen nicht rasch erwärmen, damit nur immer ein kleiner Theil des erfrorenen Blutes in den Körper gelangt. Man reibe den Erfrorenen mit Schnee, lege ihn in ein kaltes Bett, reibe ihn dort mit Bürsten und erst nach ein paar Stunden bringe man ihn in ein warmes Zimmer. Der Zustand des 3 Fnnctionäre des Vereines, welche von Herrn von Haupi in corpore vorgestellt wurden, und betrat sodann den Pavillon, wo sich, nach Besichtignng der ausgestellten Preise, Diplome und Medaillen, beide Hoheiten in das Gedenk-buch des Vereines eintrugen. Die Ausstattung der in Nationaltracht erschienene» Mädchen, deren vier aus dem Bezirke Cilli, zehn aus dem Bezirke Franz. zwei aus dem Bezirke Gonobitz und acht aus dem Bezirke Oberburg entsendet waren, haben in Cilli Frau Lutz, in Franz Frau Pauer und Fräulein Paula Pauer, m Gonobitz Frau Baronin Vay und in Oberburg Frau Lippolt besorgt. Ueber die Erfolge der Sanmhaler Pferdezucht sprachen sich der Kronprinz und seine Ge-mahlin wiederholt sehr anerkennend aus, beson-ders beim Abschiede, wo der Kronprinz dem Herrn Ritter von Haupt unter Dankeswonen die Hand reichte. Die Preisvenlieilung wurde vom Präsidenten mit einer Ansprache und einem dreimaligen Hoch aus den Kaiser eröffnet; sie begann mit der Ueberreichnng der dem Herrn Major Ritter von Schubenh für feine in sieb-zehnjähriger Thätigkeit um den Verein erworbe-neu Verdienste, in der letzten GeneralVersamm-lung zuerkannten goldenen Medaille, der höchsten Auszeichnung des Vereines. In seiner Schlußrede dankte der Präsident der Vertretung der Stadtgemeinde Cilli und dem Herrn Bürgermeister Dr. Neckermann, den Comitemitgliedern, den Damen Baronin Vay, Fräulein Paula Pauer serner den Frauen Lippolt, Pauer und Lug, welch letztere die beim Pavillon in Bereitschaft gehal-tenen Erfrischungen so reizend arrangirt hatte, den Bezirksvertretungen Cilli, Franz. Oberburg. Windischgraz, Schönstein und Tüffer und end-lich den Feuerwehren, für die Unterstützung, welche sie dem Unternehmen angedeihen ließen. — Der Vollständigkeit wegen wollen wir zum Schlüsse noch erwähnen, daß daS Bier aus der Mathes'fchen Brauerei in Krugen aus der Fabrik des Herrn Schütz in Liboje bereit gehalten wurde. sPersonalnachricht.) Herr Oberst-lieutenant Michael Münzl v. Münzthal des 87. Infanterie-Regiments, Comandant des in Cilli liegenden Bataillons dieses Regiments, wurde zuni Obersten ernannt. sEine Ausstellung im größeren S t i l ej wird im kommenden Jahre in Cilli veranstaltet werden. Die hiesige Filiale der landwirtschaftlichen Gesellschaft hat nämlich be-schlössen, dies bei der Centrale zu beantragen. s H a n d e l S g r e m i u m in C i l l i. ] Letzten Montag, Nachmittags 4 Uhr, sand im Gemeinderathssaale die Constituirung deS Cillier Handelsgremiums statt. Nachdem Herr Amts-vorstand Huth als Genossenschaftscommissär die Beschlußfähigkeit conftatirt hatte, wurden in drei Wahlgängen die Functionä» gewählt, uud zwar: Erfrierens kann 5—6, ja bis 14 Tage andauern, ohne daß der Aufgefundene todt ist. Aeußerlich zeiyt der Erfrorene alle Zeichen des Todes, aber eine kleine Communication zwischen Herz und Lunge ist immer noch vorhanden. Um zu constatiren, ob noch Leben vorhanden, legt man das Ohr an die Herzgegend, wo man das Schlagen noch vernehmen kann oder man wendet die sog. Nadeluntersuchung an. Kräftigt, gesunde, wohlgenährte und charakterfeste Men* sehen können sehr große Kälte ohne Nachtheil ertragen bis zu 50° K. Sobald Jemand erkrankt, befiehlt der Arzt, daß sich der Kranke in'S Bett lege. Das Bett ist bet jeder Krankheit der wichtigste Factor. Im Bett wird die innere Wärme dem Körper genommen und auf die Peripherie des Körpers vertheilt. Häufig weiß man eigentlich nicht recht, was uns fehlt und findet keine Ursache der Er-krankung, Fieber tritt ein u. s. w. In einem solchen Falle denke man daran, was der größte Practiker in diesem Jahrhundert, Heim, seinen drei Söhnen, welche alle Aerzte wurden, hinter-lassen hat: „Bei allen Fieberkrantheilen ist es gut, den Kopf kalt, die Füße warm und den Leib offen zu halten." 4 Gremialvorsteher Herr Karl Traun; Stell-Vertreter Herr Julius Raknfch; Aus-schaffe für die Krankenkasse die Herren Franz I a n e s ch und I. I e l l e n z jun.: Ersatzmann Herr Joses König: Ueberwachungsansschuß für »'ie Krankencasse und dessen Ersatzmann: Herr Franz SB i I ch e r und Herr Franz it r i ck. Das Schiedsgericht 10 Ausschüsse und 3 Ersatz-Männer), besteht aus den Herren Gustav S t i g e r. Jos. R a k u s ch. Ferd. Pelle. Jos. P a l l o s, Franz Zangger, Easpar T r e o . Johann K r e n tz b e r g e r. Ant. F c r j e n uud Bincenz Janitsch. lP. K. Rosegger,] der so beliebte heimische Volksschriststeller. wird, einer Einladung des Cillier Casino-Vereines solgend. am 23. d. M. hier eine Vorlesung halten. sB o n den Cillier S ch u l s ch w e -sl e r nj wird uns nachträglich mitgetheilt, daß sie die Gelegenheit des Kronprinzenbesuchs zu einer sehr überflüssigen slavischen Demonstration benutzten. Die ehrenwenhen sanatisch-slavophilen Frauen klebten nämlich in übrigens, recht ge-schmackloser Weise Papierlappen in Farbe und Form der slavischen Tricolore vor ihre Fenster. sH o ch w a s s e r.) Die Sann ist ausgetreten, der Stadtpark ist überschwemmt, die Souterrain-Localitäten des neuen Gisela-SpitalS sind unter Wasser. Heute Nachts um zwei Uhr stand Wasser am Pegel 3*6 Meter über Null; seither fällt es. sClericales Arbeiterblatt.] Die Clericalen beabsichtigen die Herausgabe eines billigen Wochenblattes, welches den Arbeiterstand ihren Zwecken dienstbar machen soll. «Verlängerung der „großen" Ferien an den Volksschulen.) Der Lehrerverem in Gurkseid hat eine Petition an das Unterrichtsministerium gerichtet, in welcher um Verlängerung der Ferien an den Volksschulen gebeten wird. lAuS Rann] wird der „Tagespost" ge-schrieben, daß daselbst anläßlich der Fertigstellung dcs Rohbaues des donigen Krankenhauses eine Festtafel stattfand. Der Veranstalter derselben, war der Bauunternehmer Herr Ingenieur Wilh. F r i t s ch. Man speiste zu MO Gedecken. Herr Fritsch sowohl, als Herr Landes - Ingenieur W a d i a s ch und der verdienstvolle Krankenhaus-vermalter Herr P o t o t s ch n i g g waren Ge-genstand besonderer Auszeichnung seitens der in den unterirdischen Räumen des Gebäudes ver-sammelten Festgäste. sHerr Dr. Alfons Mosch 6 tn £ a i b ach] läßt, wie unS von dort geschrieben wird, von Neujahr ab das schon einmal einge-gangene slovenische juridische Fachblatt wieder erscheinen. Der ehemalige deutsche Bruder hat einen der slovenischen Schriftsprache kundigen Schreiber gefunden, mit dessen Hilfe das Blatt hergestellt werden soll. Herr Mosch«- hat nämlich den satalen Fehler, einst nur deutsch verstanden zu haben, noch immer nicht ganz reparirt, der Abfall vom Deutschtum ist dem Manne leichter gefallen als das Erlernen des Slovenischen. l Ein zartfühlender Slovene] erzählt im „Slov. Narod" unter der Spitzmarke „Robheit," daß der Condnctenr eines von Stein-brück nach Laibach fahrenden Zuges in einem Coupe fünf Gulden Wechselgeld dreimal u. zw. deutsch, ungarisch und italienisch überzählte und dabei bemerkte, daß er böhmisch nicht zählen könne. „Narod" der seit einiger Zeit auffallend zarte Nerven hat. bemerkte dazu, daß diese An-gelegenheit veröffentlicht werde, damit der „Rohe Mensch" ..aufmerksam gemacht werde, was sich schicke." Die Herren Slovenen werden in ihrer nationalen Narrheit allgemach recht fade. lDie Fleischpreise sind in La i-buch] seit einigen Tagen um 10 Gulden per 100 Kilo ermäßigt worden. Die beste Sone kostete bisher 04. künftig 54 kr. per Kilo. jE i n Katholikentag.] Für Ende December d. I. wird in Klagenfurt ein Katholikentag einberufen werden, welcher sich damit zu beschäftigen hat, zu berathen, in welcher Weise Kärnten das Jubelfest des Papstes feiern soll. Auch glaubt man, daß ein Beschluß zu Gunsten der konfessionellen Schule bei dieser Gelegenheit herbeizuführen beabsichtigt sei. „Deutsche W«cht" ] Die Triester Slovenen] haben soeben ein neues Nationalprogramm erfunden: Bruch mit den Alttschechen, Tirolern und Polen, und Gründung eines Staates „Eüdösteneich", der Steiermark, Kärnten. Krain, Görz, Trieft» GradiSka, Jstrien und Dalmatien umfaßt. Für die Slovenen muß ein „Nationalschulrath" in Laibach gegründet werden, die Landesschulbehörden in Steiennark, Kärnten, Görz :c. haben ihre bisherige Thätigkeit einzustellen, und in Laibach wird ein Obergericht errichtet, dem die Kreis-gerichte in Klagensnrt. Pisino, Rudolsswenh. Görz, Trieft :c. unterstehen. Die bisherigen Lan-desgrenzen bleiben dabei ausrecht. So das Organ der Triester Slovenen „Edinost". welches diese erhabenen Ideen mit großem Ernste be-handelt. ID i e T r i e st e r P o st d i r c c t i o n] hat den Beschluß gefaßt, zur Hintanhaltung babylonischer Zustände im Postwesen und zur Erleichter-uug der Manipulation anzuordnen, daß die Namen der einzelnen Poslorte im Dienstverkehr nur mehr in einer Sprache angewendet zu werden haben. Da die deutsche Sprache — namentlich in Krain — dabei wieder in ihre natürlichen Rechte tritt, ist man dort recht erbost über die Verfügung, die jeder vernünftig unheilende Mensch doch nur als einen anerkennenswerthen Rückschritt zur Ordnung begrüßen wird. sDieSlovenen i n W i e ti] haben einen Gesangverein errichtet, in welchem die Altstovenen Schukele, Streiter (Stritar), Abrahm, Schaus, Pilz, Böhm, Gangel. Zwirn. Förster. Mayer, Buckel, Rosmann, Raschl, Freuensfeld. Schwiegel. Kohlbesen. Stiebler, Veith und Pauer die Haupt-rollen spielen. Herichtsiaat. Geschworenen - Auslosung. Für die beim Kreisgerichte Cilli am 28. No-vember d. I. beginnende VI. Schwurgerichts-Periode wurden ausgelost: Als Hauptgeschworene die Herren Johann Grachernig, Besitzer in Ranzenberg; Josef Sternberger, Werksbesitzer in Windisch-Feistritz: Johann Zmauz. Grundbesitzer in Lausen : Michael Jefchaunik, Advokatursconzipient in Friedau: Johann Merkt, Hausbesitzer in Marburg ; Anton Gollob. Grundbesitzer in Ober Burgstall: Mathias Plauschak. Gastwinh in Trisail; Johann Stern, Hausbesitzer in Marburg; Michael Gassner. Tischler in Rann bei Pettau; Johann Flucher. Großgnmdbesitzer in St. Egydi; Ferdinand Petschousnik, Großgrundbesitzer in Schiltern; Karl Haußner, Hausbesitzer in Marburg; Michael Nasko, Hausbesitzer in Windisch-Feistritz; Karl Soß, Kaufmann in Marburg: Franz Bratschitsch, Besitzer in St. Banlmä; Johann Goffak. Besitzer in Seizdorf; Anton Stimmst, Besitzer in Feistritz bei Lembach: Franz Kuuei, Fleischer in Oplotnitz; Johann Schager, Kaufmann in Marburg; Michael Matsches, Großgrundbesitzer in LeScino; Joses Kropez. Großgrundbesitzer in Studenitz; Paul Straschek. Großgrundbesitzer in Tepina; Johann Henn, Grundbesitzer in Oberzellnitz; Anton Wisiak. Grundbesitzer in Kerschbach ; Anton Hoch-netz, Grundbesitzer in Stadldors; Anton Mlaker, Schmied in Marburg; Anton Hrobaith, Gastwirth in Laak; Victor Schulfink. Kaufmann in Pettau : Johann Dirmayer. Hausbesitzer in Frie-dau: Franz Sorko. Hausbesitzer in Marburg; Franz Jurnetz. Besitzer in Werusee; Dr. Hans Michelitsch, Advokat in Pettau; Franz Woschnig, Besitzer in Freidenegg: Joses Pelikan, Hausbesitzer in Marburg; Josef Putschnik. Gastwinh in Weitenstein und Franz Manschitz, Grundbe^ sitzer in Lembach. AlS Ersatzgejchwore » e die Herren Franz Kaufmann in Neukirchen; Franz Kodela, Kunstmühlenbesitzer in Melog; Jakob Koschuch, Besitzer in Bischosdorf: Johann Radakovits. Eisenhändler in Cilli ;* Michael Hermann, Färber in St. Georgen: Karl Petritschek, Zuckerbäcker in Cilli; Karl Matitsch, Handelsmann in Cilli; Max Sima, Gastwirth „zur grünen Wiese" bei 1887 Cilli und Martin Stojan, Bau- und Möbel-tischler und Realitätenbesitzer in Tüchern bei Cilli. Töeater. Kunli, Literatur. Cillier Stadttkeater. Von einem Theile unseres ohnehin nur wenig zahlreichen TheaterPublicums leider nicht beachtet, vollzog sich das Ereignis der letzten Woche, die erste Aufführung der Operette: „t i e Afrifarcif e." Wir geben ja zu. daß die Operette inbezug auf die Handlung schwach ist. und daß auch die Musik da und dort flüchtige Arbeit verräth. Aber Supp^ dringt auch dann noch Schönes, wenn er ein TeNbuch sozusagen zwischen Käse und Birne veNont. „Die Afrika-reise" ist eine Ausstattungs - Operette und hat als solche vor der ernsteren Kritik nicht viel Gnade gefunden. Man darf sich das Werk trotzdem ein oder mehreremale anhören, wär's auch nur um deS zweiten Actes willen. Denn dieser zweite Act gehört durchausjuchi zu den mißrathenen Kindern der Muse Suppe's. Im Gegentheile wohnt ihm eme Fülle von lieblichen Metodi™ inne. wie sie tn dem Rahmen eines Auszuges überhaupt nicht leicht geboten werden kann. Wie schön ist nur daS Blumen Duettino, das von Fräulein Calliano und Herrn König so hübsch vorgetragen wird; und wie reizend das folgende Ensemble mit dem kleinen, aller- i liebsten Duett, der eben genannten Sängerin und des Henn Lerchenfeld. Auch der nächst-folgende Zweigesang mit dem eingeschalteten, schon populär gewordenen Walzer ist echt Suppe -scher Mache, und wird von Fräulein Kukla und Henn Lerchenfeld sehr wirksam zur Geltung ge-bracht. Schade, daß bei der letztgenannte» j jungen Dame die Stimme nicht ebenso angenedm und weich ist. als ihr Spiel lebhaft und frei , und ihre Bewegungen zierlich und anmuthig sind. Sie würde eine glänzende Laufbahn vor , sich haben. Das Finale des zweiten Actes, in welchem der Nies - Chor Erwähnung verdient, gibt im Vereine mit der hübschen Decoration, — Wasserfläche mit spiegelndem Wellenzug und Mondschein — die vom Intendanten. Herr» I Marek. gespendet wurde, einen sehr enectvolle» Actschluß. Die anderen beiden Acte, der ernt und der dritte, halten den Vergleich mit dem zweiten allerdings nicht aus. und die Remims ] cenzen an ältere Werke desselben und auch anderer Componisten drängen sich hier manchmal I störend vor. Auch anderer Componisten. I sagten wir. Im dritten Act singt beispielsweise der Maronitenftin't ein Solo, welches genau so anhebt wie der berühmte „Du schöner Mai"-Walzer aus „Prinz Methusalem", und der Zuhörer ärgeN sich, daß der Sänger im dritte» Tact die Strauß'sche Notenfolge verläßt, im | ein unwillkommenes Fremdes anzufügen. Immer- I hin enthält auch der erste Act einige gelungene ! Nummern. Das Quartett Titania-Pascha-Mw dillo-Perikles ist unstreitig sehr wohlklingend, und auch im Finale gibt es reizende Motrw, des wirksamen Actschlusses nicht zu vergesse». i d^ durch den Auftritt des Fräuleins Calliam hoch zu Elephant markirt wird. Im dritten Act fand das Terzett ,Ye4ere Napoli. e poi morire" viel Anklang. — Was die Aufführn»» anbelangt, so hat sich die Regie, welche Herrn Schmidt - Renner gesühn wurde, all« Mühe gegeben, und iubezug auf die Ausstattung ] namentlich in den Kostümen, wurde Ueber-raschendes geboten. Für eine allsällige Wieder holimg würden wir empfehle», hie und da d» Rothstist noch ein wenig walten zu laffen. Nicht Alles, was in Wien gebracht werden tan. darf in einer kleinen Stadt gewagt werde». Letzten Donnerstag wurde Ohnet's „X Hüttenbesitze r" gegeben, und die Vorstellung war besonders deshalb interessant, ran! sie zwei neue Darsteller brachte: Fraulein 1 mann und Herrn Thalmann. Fräulein i?rj§> I mann hat ohne Zweifel das Zeug einer Hern« J 1887 ..Deutsche Wacht" tenn sie ist eine tüchtig geschulte Sprecherin, die. vmn auch nicht die stärksten, so doch inimerhin Mke tragische Tone anzuschlagen weiß, und Kren Spiel im schönen Einklänge bleibt mit kein gesprochenen Worte. Wir möchten ihr nur utben. noch größere Aufmerksamkeit dem stummen cricl zuzuwenden, das ja, im Heroinen-Fach jbertiaupt von Bedeutung, in der Rolle der Claire geradezu ausschlaggebend ist. Und in der epen Tceue mag sie den richtigen Moment des löervorbrechenS ja nicht versäume». Ein Zu-rpai" nimmt dieser Scene einen großen Theil ihrer Wahrscheinlichkeit. Herr Thalmann spielte kn Terblay mit überlegener Ruhe und auch mit Noblesse, nur ließ er die Ruhe auch dort vorHerr-jiwi. wo etwas mehrBewegung nicht schaden könnte, iluch er ist ein guter Sprecher, und sei»? Mittel lassen ihn überhaupt für das moderne Drama »ohl geeignet erscheinen. Ob sie auch für das ilasiische Schauspiel ausreichen, das zu beur-itilen wird uns die Direktion wohl Gelegenheit Gestern ging vor gut besuchtem Hause jNich's „Müller und sein Kind" über die lrmer. und wir fanden unsere Ansicht, daß die Hrection an Fräulein Großmann eine vorzügliche traft gewonnen, vollauf bestätigt. * Morgen. Tonnerstag. „Der Probepfeil." Samstag „Orpheus in der Unterwe lt." 'Der Kalender desSchnlver-eine# für Deutsche ist erschienen und nm «i Preis von 70 kr. in der Vercinskanzlei in fojj, Färbergasse 1, oder durch die Vorstände *r Ortsgruppen zu beziehen. Motkswirtkschast lEine IViebversicherung - Ge-tl l s ch a f».] Das Ministerium des Innern hat » Einvernehmen mit den betheiligten Ministerien tan Herrn Benedict Minach und Genossen in ZoloSca die Bewilligung zur Errichtung eines «chselseingen Viehversicherung - Bereines unter km Namen „Oesterreichische Viehversicherung-Ktsellichast" mit dem Sitze in Wien enheilt und kfieii Statuten genehmigt. Kid V. Mm-1 welssseidener Atlas 7IV» nPr Mpfpti W* <'• 10.05 (in je 1« veneMe-IJ '1. Uul lJlulGl Jenen Qual) vnwndet in ein-irliiD und Stücken zollfrei in'« Hau« das vii>nfabrik-Depsit G, Henneberg (k. u. k. Hot-li^L-nnti Zürich. Muster umgehend. Briefe kosten !0 kr. Porto. Vollständig separirt. Zimmer in SpareasHegebüiide. 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