K echeMlOßß«»G. V«?«»lf«,ß, «achörxkerei, ßll«rtbvr, IuriiSeva ulica 4. Telephon 24 »Oz«g»prets«: Abholen monatlich . » K. S0'^ Zustellen . .... . 24-^ Durch Post ......20'-. Durch Post viertelt«. . . . 90-- Einzelnummer.....L»- Autlavd: «onaiUch . , D. 12 LS flei iveitelluna de? .'jetNMs, ist der ?ibv7.» i,eme«t»betraff fttr Slowenien «ii? au»ert a Id < vr »nlnden» !/4 Iakr einzusenden, beantwortendk »Ariele obneMarkewerden nicht beruMichtipt l»»s«r'nodme in Maribor b«, prx Admmiftratto^^dec Leitung, Auröjörva ^ Ulis» 4; uiilSliana v?i »jak und ARzt?lic, in ttaffrcb bei vlz.isis6)e Standpunkt zu verzeichnen hat. Eine Konferenz fi'ir den wirtschaftlichen Wiederaufbau Europas, in welcher die Fric-densbestimmungen nnd die Reparationen nicht zur Sprache gebracht werden dürfen ilnd in welcher die Frage der Beziehungen dem herrschenden Regime in Rußland zu keiner vollständigen Lösung gebracht wird, von einer solchen Konferenz können keine er-spriessiichen Massnahmen für einen Wirtschaft sichen Aufschwung erwartet werden. Diese Erkenntnis mag Amerika zu seiner ablehnenden Haltung veranlaßt haben. Der praktische Sinn der Amerikaner kann es nicht vorstehen, welchen Zweck es haben soll, an einer Bera-timg teilzunehmen, die von Haus aus keinen Erfolg verspricht. Deutschland soll sich wirtschaflich erholen und in den Wettbewerb mit anderen Völkern treten, in einer Zeit, wo die Erhaltung der in seinen Gebieten liegenden Siegerbesatzungen allein eine Belastung ausmacht, die täglich Millionen kostet. Rußland, das durch ^den Einsatz seiner ganzen Macht so viel zu dey? schließlichen Siege beigetragen und sich dabei zugrunde gerichtet hat, das hilfsbedürftige, hungernde Rußland, darf keine Ansprüche stellen, dafür soll es aber die Vorkriegsschulden nicht nur anerkennen, sondern auch bezahlen und aller Welt die Tore zu seiner Ausbeuwng öffnen, Nlld' das alles nur, weil den Siegern das heutige Regime nicht paßt. Man.brqucht kein Amerikaner zu sein, um .zu erkennen, daß bc, den maßgebenden Fak-^toren in. d^r.' h^rlchendc .Gedanke nicht der Wirtschaft, den? ?tnfban, sondern Slowenien eine Menge Industrie besitzen, der ri'lcisichtslosen Ausbeutung des Sieges deren Produktion hohe Werte repräsentiert, gilt, und das ist eine Stimmung, für welche' produzieren wir trotzdem im Lande nur einen .. ! tleinen Teil von dem, was unser Konsum in Amerika rem Verständnis findet. Amerika ^ r ^ . .. .. . der Wirklichkeit braucht, sowie an dem, was hat in den Krieg eingegriffen, lim die Ent--^hj^ Industrie fi«r die eigene Installation wie scheidulig ^u beschleuliigen, ihm ist der Sieg zur Fertigstellung halbfertiger Produkte be-zu verdanken. D'.?s alles l)at es gctaii, uin der ^ nötigt. Wenn nun dabei auch jene schon be-genlarterten Welt die Möglichkeit zu bieten, s gehenden Industriell, die bereits von ihrem ! .Kapitale etwas amortisiert haben, schwer lei-i den, wie sollen dann noch Unternehmungen recht bald die Friedenstätigkeit wieder auf- zunehinen, und djese bestehet naä) seiner lle--^ gegründet werden und berzcngung lii der Arbeit nnd iin Erwerb, i dabei immense Investierungen vornehmen Der Ameriktmer bat keiiien Sinn für Sie--müssen? Soll imsere Volkswirtschaft fort^ gevposen ilnd den Kultus von Feindschaften, dieses f^eschäft überläßt er den kiilltivierten Enropnevn. Nur den guten Rat schickt er ihnen noch über das große Wasser, recht bald .zu einer Konsereiiz zu schreiten, die die Abrüstung zu Lande bezwecken soll, denn er weiß es nur zu gut, das', der Gernslete zn allein eher bereit ist, als zur Arbeit. Die Absage Ainerikas, an der Konferenz von Genua teilzunehinen, und die durch seinen Präsidenten ausgesprochene Hosfiinnq, . ... ^ ^ ^ . ^ ...... ^ ' der ärnrtschliftlichen Entivicksiing an den Tag schreiten, so uiüssen güiistigere. Vorbedingung gen sür die Industrialisieriing des Landes geschaffen werden, und ist gerade Slowenien init seinen natürlichen Vorbedingungen für^ ejne erfolgreiche Industrialisierung lvie eigens geschaffen. Unser derinaliges Steuershstein arbeitet aber noch nach den Prinzipien, die vielleicht in der österreichischen Vorlnegszeit noch entsprechend ilnd erträglich waren, obschon sene Verwaltirng sür uns auch nicht als innster-gültig angesehen werden kann, da sie gleiche falls wenig Verständnis sür die Förderiiiig Eilropa werde bald zu ciirer Abrnstungskon ferenz schreiten, darf hiemit als Mahnung aufgefaßt werden. Aitr Bl^rnunft zu kanimen und den Weg zu beschreiten, den die Vorsehung dein Menschen vorgeschrieben hat, und der heitzt: „Bete und arbeite!" Dos Memorandum der ÄndustrieNen Sloweniens. (Siehe auch den Artikel „Ein englisches Urteil über die wirtschaftlichen Verhältnisse des SHS-Staates" in unserer vorletzten Nummer. D. R.) Der Verband der Industriellen Sloweniens hat i'iber die Lage der InduArie in Slowenien sowie über die Steiierlästen und über die Notwendigkeit der Reformieriing des Be-steuerungsstistems ein Meinorandnni verfaßt. das jedem-Staatsbürger die Augen öffnen inuß, daß es so nicht weitergehen kann. Wir! geänderten politischen, wollen nachstehend der Oessentlichkeit den Inhakt in etwas verkürzter Form zur Kenntnis bringen. l. Allgemeine Lage. Die Indiistriellen machen vor alleui auf die gefährliche Lage aufmerksaiil, in der sich die ganze Industrie Sloweniens bis auf einige kleine Ansiiahiuen befiiidet. Der niedrige Valutastand verhindert die Bestellungen voii Rohprodukten uud Halberzcugiijssen aus dein Auslände und verteuert unsere Produkte, nainentlich soiveit die Industrie von diesen abhängig ist. Die übertriebenen uiid sprinighaft aiiwachsende Teuerung hat eine fortgesetzte Erhöhung der Löhne und Zulagen iin Gefolge, was sich ninso empfindlicher gestaltet, da sich die Unternehmungen bei alledem wegen Mangel an routinierten Profef-fionlsten und qralifizierten Arbeitern mit un-ansgebildeter Arbeiterschaft durchhalten müssen. Geradezu vernichtend' wirkt aber auf die gesamte industrielle Produktion das dermalige Steuersystem,^das mit ungezählteil Lasten die Industrie niederdrückt und' alle Unternehmungslust totschlägt." -. Es. ist eine bekannte Tatsache, daß sich die bereits bestehenden Jndustrjeunternehmun« gen ^den neuen Staatsgrenzen, sywie den Anforderungen des eigenen .Konsums, erst an-. müssen. ...OUchon. wir aber.oerade in legte. Unser Stene^svstem ist aber heute geradezu unniöglich. Der Verband der Industriellen inacht unsere Finanzverwaltiing und die ganze Oeffentlichkeit auf die lange Reihe der gesetzlichen Bestiinniungen aufinerksam, die die Eristenz und die Entlvicklnng der Industrie besonders ungünstig becinfsnssen, wobei sich aber der Verband niir auf die aller-.dringeiidsten Uinstände beschränkt und nur jene notwendigsten Aendernngen des Steiier-systcins verlangt, die eine gesunde Wirtschaftspolitik iin alsi^emeinen ermöglichen sollen. . i'-?. klnsere Hnnptrichtsimen. Wir fordern iin Interesse der wirtschaftlichen Tätigkeit im allgeinejnen und iin Interesse des Fortschrittes der Industrie iiN besonderen: 1. den raschen Aiisgleich der finanziellen nainentlich aber der Steiiergesctze; 2. wir fordern eine Steuerreform, die die sozialen und wirt- schaftlichen Verhältnisse berücksichtigt; wir fordern die Schaffung eines Gesetzes, das die unrtschaftliche Unabhängigkeit durch Förderung iind Grinidiing neuer In-« dustrieunteriiehinuiigen erinögiichen soll; 4. alle jene Steiler- iind Fisfusl,iirten, di.c heute die Eiittvickli'.ng der Industrie iniinög-lich inachen, niüsseii wenigstens auf die Zeit abgcschast werden, bis der Ausgleich der Ge^ set'»c und die angestres>te Reforiu des Steuer-systeius durchgeführt ist, soivie bis .',uin Erscheinen eines Gesches «vum Schutze uiid >^ndtrung leuer Indiistrien. Unsere Vorschläge. Wir gestatten iins biezu folgendes führen uud vorzuschlagen: l. Der Ausgleich der Finaiizgesei^e. Die dringenl>ste Notioeildigkeit ist der Ausgleich oder die Vereinheitlichung der Fjiian^;-gesehe nnd eine eiiiheitliche Steuerbeiuessung nach gleichen Prinzipien. Das setziae Ver« hältnis ist unhaltbar, denn dseses ist nicht nur eine ernste Gefahr für iinsere wirts6)asl-liche Entwicklung, sondern auch für die Staatseinheit. Die Uebersteiieriing der Industrie, auf B i-sis der alten österreichischen Gesetze in Slowenien i'nd "^alinatien jst klar. Wälirend in' Königreiche Serbien das Svsteni der indirekten Steigern obwaltete und noch obwaltet, diente in Oesterreich die direkte Steuer als Grundlage. Nach dem Ziisaininen-bruche blieb es in Slowenien bei diesem S'.1-stein, aber zugleich wurde das serbische Sn-stein der indirekten Steigern, Taren i'nd bühren eingefübrt. Ueberdies führre inan netie Arten direkter Steuern im ganzen Staate ein. Die Folge davon ist. daß in Slowenjen ^^iwei pt^inzipielle Steuersysteme Geltiing haben, von denen jedes für sich das Mariinnin an Steilerbeträgen verlangt. Eine älinliche Di'plizität berrscht in keiner anderen Provinz. Der Ailsgleich der Gesetze ist dal)er nur .'idlim nnd unser ^.ringendes Po-stnlat. Wird der Ausgleich nicht dnrchgeführt, so genieszt die Industrie inbezng ans die Besteuerung in den anderen Provinzeii eine privilegierte Ansiiäbinsstellung. Daß aber darunter die indiistrielle Prodiiktion Slowe^ niens leidet, ist offenkiindig. Daß diese unsere Behauptung richtig ist. biesür führen wir vergleichsweise d;e Pla-t'arina (Besoldiingssteuer), die unverhältnismäßig hohe Gewinn- nnd Erwerbsteiier an. (Fortsetziing folgt.) Atalienifche Regierungserklärung. WKB. Rom, 15. März. (Ztefaiii.) Das neue Kabinett hat sich heilte der Kainnier iliid dem Senat vorgestellt. Miiiiftcrpräsidcnt Facta gab in beiden .Häusern eiue Erklärung ab, worin er zunächst darlegte, lvie inail zur Ziisaininensetzung dos Ministerillnis gelangt sei. Das Llind verlange nach Riihe und Arbeit. Man Miiß zur Beruhigung gelaiigen, doch bedürfe es auch eines Aktionsprograin-ines. Die erste und wesentliche Bedingung sei, die Herrschaft der Ordnung ziir GeltiiNg zu bringen. Es sei unmöglich, zuzulassen, daß ein Teil der Bürger das, was das Recht all-ir sei, stören, könne. Unter der .Herrschaft des Gesetzes könne es nicht Vorrechte für einige geben, sondern nur Unparteilichkeit für alle. Bei diesem. Werke^ könne das Parlament eine entscheidende Tätigkeit ausüben. Man müsse wieder zu den normalen parlamentarischen Funktionen, zurückkehren, so daß.eine vollständige. Kontrolle durch Prüfung des Bildgets geübt werde. Di^e Prüfung wird die Beurteilung der finanziellen Lage ermöglichen. deren .Äoblem' noch- nicht gHst jei, Um das Gleichgewicht wieder herziistelleis, müßten die Einnahinen verinehrt werden, doch müßten auch die Auslagen für verfchie-dene Maßnahmen aufgelassen werden, indein nian sich langsam einer normalen Finanzlage ilnd dein budgetären Gleichgewichte nähern müsse. Bezüglich der äußeren Politik erklärte der Millisterpräsident, Italien, das durch die Tapferkeit seiner Arineen den Sieg über die Feinde errungen habe, hat auf internationalem Gebiete keinen Grund zu Konflikten mit anderen Völkern. In dem internationalen Konsortium ist es ein Friedens-eleinent. Die Gnindlage unserer auswärtigen Politik ist die Treue gegenüber den Nationen, die im Kriege an unserer Seite gekämpft haben. Unsere Freilndschaft zu England ist traditionell und bUdet eine der Grundlagen der italienischen Politik. Die Freiindschast Italiens si'lr Frankreich ist nicht nur durch Stamines- llnd Sprachverwandtschaft, sondern auch durch gelneinsame alte uud rilhm-reiche Traditionen lind diirch die Erinner-ung^an^das' im jüngsten Kriege für dieselben Ideale gnn^sam vergossene Blut scstqekit-tet. VaS die Beficcftc'n von Mcrn anbelangt, l so hege Italien weder Haß noch (^roll g.'s,?n fie. Wir sind von den besten l^esinnunqen genüber Deutschland erfüllt, das ein Kulwr« und Fortschrittsfoktor gewesen ist und noch sein wird. Was Rußland betrisst, so hat es klar seinen Willen bekundet, seine Politik nach den Gcsschlen des Liberalismus einzurichten. Italien hegt keine Vorurteile gegen Nußland und beabsichtigt nicht, sich in seine inneren ?lngelegenheiten einzumischen. — Die jüngsten Ereignisse m Aimne haben die Nuhe und die Ordnung dortselbst ungemein gestört. Wir betrachten die Fiumaner Frage mit den freimütigen l^esülileu Italieuertum'^, aber diese l^siihle werden nns von der loyalen Bahn der Beobachtung unserer interna-kionalen Verpflichtungen nicht abbringen. — Mit .Königreiche der Serben. Kroaten vfld Slowenen wollen wir frenndnachbarli-che Ae^!?l,ungen pflegen. Um diese .^u errei-ch.'n, ist e? unsere feste '^^lbsicht, die Verliand-nmgcn beschleunic^t zu führen und zu einem balN.ien Abschluß zu bringen, da die? geeig--net sein wird, die europäischen Fragen im .Hinblick ans die Duräisührung des Vertrages von Napallo losen. — Wir werden auch weiterhin alles tun, um Lesterreich aus der ticscn wirtschastlichen Depression emporzurichten und um ihm ein normales Dasein zu ernlösslichen. Wir leben in guter Harmonie mit allen übrigen Völkern und wir haben jüngst mit der großen nordamerikanischen Republik eine neue Freundschaft geschlossen und eine fruchtbringende Zusammenarb.'it begonnen. ?luf der Washingtoner Konferenz haben wir mit den Vereinigten Staaten für eme Politik gewirkt, die darauf abzielt, in der Welt festere Friedensbürasöiaften zu schaf fen, die schwerei^ Rüstungslasten zu vermindern und die k^rundlage für eine liberale Politik im fernen Osten zu legen. — Italien ist kom Obersten Rate ersucht worden, die Konferenz von (^enua einzuberufen, die der Annäherung der Völker und dem wirtschaftlichen Wiederaufbau Europas dienen soll. Nach anderen internationalen.^usammenkiinften werden sich zum ersten Male in Genua Sieger und Besiegte zusammensehen, um über ge-ßneinsame Interessen zu verhandeln. ' Gegenwärtig wendet die Regierung ihre größte Energie für das große Werk der Vor--^eitung dieser Konferenz auf, für die wir ,das von England uyd Frankreich vorgeschla-jgene Erössnungsdatum des 10. April angenommen haben. Die Lage unserer Kolonien erheischt die volle Aufmerksamkeit unserer Regierung. Insbesondere harrt Lybien noch des Friedens. Doch muß betont werden, daß Italien keine nützliche Tätigkeit in dieser Richtung entfalten kann, bevor nicht normale Zustände und Sicherheit in Tripolita-nien wieder hergestellt sind. Was die militätischen Probleme anlangt, so wird die Regierung bei ihren Ausfafsungen das neu erwachte nationale Bewußtsein maßgebend sein, das die Verantwortung für die Verteidigung des Landes unmittelbar übernimmt. Anlangend die Kriegsmarine schlugen wir vor, ein Gleichgewicht zwischen den Flotten-und Mannschastsbeständen gemäß den bud- z« stllkAt iltt Ltlijtllsliilst. Roman von Otto Elster. LapTrissdt 1913 Kroiner «d (lomp., l?sr!in 5. Äa<^ruck u. Uebersehungsrecht in fremde Sctrachen 19 verboten. Und' dennoch nagten Zweifel an ihrem .Herzen. War Bernuth tr?u? .Hatte er ehrlich an ihr gehandelt? .Hatte er nicht selbst zugestanden, daß er eine heimliche Zusammeu-kunst mit Edith am .Herthasee verabredet hatte? Wozu diese .Heimlichkeit? Weshalb wollten sie sich heimlich und unbeobachtet im Walde treffen? Und hatte nicht der Iustizrat von der Schwärmerei Bernuths für Edith gesprochen, und wußte Elsen nicht selbst, daß Edith ebenfalls für Bernuth geschwärmt hatte? War dieses nicht ihre stete Angst, ihr steter Kummer gewesen,.der sich wie Mehltau auf ihre junge Liebe gelegt? Das war die dunkle Wolke, die drohend über ihrem Leben hing, die sie immer aufs neue Zu Unruhe und bange Zweifel stürzte. Aber niäit um sie handelte es sich hier in erster Linie, vor allem galt es, Bernuth zu retten, und dazu war sie bereit. - y. Kapitel. Als der Justizrat den schmalen, öd'en unL steinigen Strand am Fuße der Felsen er-xeichtLj trat M ein Liicherbo.ot. das hier getarischen Möglichkeiten wieder herzustrlleu. Tie Rede des Ministerpräsidenten wurde mir lebhaftem Beifall ausgeiwmmen. Der Ministerpräsident wurde von allen Abgeordneten mit Ausnahme der Sozialisten beglückwünscht. Rom, 1ö. März. In der klammer wurde die Regierungserklärung insbesondere vom Zeutrum und den Nationalisten mit Beifall aufgenommen. Dem sozialpolitischen Programm der Regierung setzten die Nationalisten Widerspruch entgegen. Bei Erwähnung Deutschlands war Znstim.»,'!? ' u ne-merken. Günstige Fortschritte auf ver Konferenz der Nachfoloe-ftaaten in Rom. Rom, 15. März. Das Finanzkomitec der römischen Konferenz hat in einer Anzahl von Sitzungen, die in der abgelaufenen Woche abgehalten wurden, einen von Oesterreich vorgelegten Entwurf eines Ueberein« kommens betreffs der Vcrwaltungsschulden des ehemaligen österreichisch-ungarischen und ungarischen Aerars beraten, wobei sich ge-gem'lber dem Vorjahre bereits eine bedeutende Annäherung unter den beteiligten Staaten ergab. Es ist zu erwarten, daß der österreichische Vorschlag, dessen Grundzüge sich an einen Vorschlag anlehnen, zum Abschluß eines allseits befriedigenden Uebereinkonimens führen wird, das der finanziellen Lage der «österreichischen Republik Rechnung trägt. Der Präsident des österreichischen ^.l!ili« tärliguidzerungsauSschusses .Hornik ist gestern zwecks Berichterstattung an seine Regierung und insbesondere über die Abänderungsan-träge einzelner Staaten, na6) Wien abgereist. Das Finanzkomitee und' das juridische Komitee setzten gestern vor- lind nachmittags die Beratimgen »verschiedener Entwürfe von Uebereinkommen fort. Senua. Nach der Borkonferenz der Kleinen Entente eine Vorkonferenz der neutralen Staaten. WKB. Rom, 15. März. (Stefani.) Die Gerüchte von einer Verschiebung der Konserenz von Genua entbehren der Begründung. Das Datum' vom w. April ist endgültig, da es von sämtlichen Regierungen angenoin-men worden ist. WKB. Paris, 15. März. (Funkspruch.) Aus Skandinavien wird gemeldet, daß Schweden im Begriffe stehe, im.Hinblicke auf die Konferenz von Genua eine Vorberatung der neutralen Staaten einzuberufen. Ein diesbezüglicher Gedankenaustausch dürfte bereits stattgefunden haben. Die Lage ln Vortugal. WKB. Washington, 15. März. In ver-sckiiedenen Teilen Lissabons wurden gestern von .Vlommunisten Bomben geworfen. Eine Anzahl von Personen wurde verletzt, darunter auch zwei Bombenwerfer, in derem Besitze angelegt hatte und desien Besitzer damit be-sckiäftigt waren, Vie gefangenen Flundertt aus detn Netze zu klauben, während eine alte Frau die Fische in die Körbe verpackte. Der Instizrat sah der Arbeit der Leute eine Weile zu. Diese sprachen in ihrem Wahrendorf unverständlichen Dialekt miteinander und warfen mißtrauische Bljcke auf den fremden Herrn. „Hier kommt nian doch nach Saßnitz?" fragte der Iustizrat endlich. „Ja", entgegnete der älteste der Fischer. „Gehen Sie nur immer am Strande entlang, dann treffen Sie auf den Steg, der zur Promenade führt." „Danke. — Das war ein beschwerlicher Weg, den ich da gegangen bin", fuhr Vahrendorf fort, sich die feuchte Stirn trocknend. Der Fifcher lachte kurz auf. „Ja, es gehen ihn auch nicht viele Leute", meinte er trocken. „Sie legen hier öfter an?" fragte der Iustizrat weiter. „Ja, unser Haus ist in der Nähe." „Dann sind Sie es wohl, der die unglückliche Frau Konsul, die vor einigen Tagen hier verunglückte, gesunden hat?" „Nein, das war der Peter Jansen. Wir waren früher heimgekommen, ^ schlechtes Wetter war." „So haben Sje öon Lem Unglück nlchtS geseben?" Lichtbilder Trotzkis vorgefunden wurden, lieber 1(X) Aufrührer wurden verhastet. Bei verschiedenen Syndikalisten wurden genaue Pläne zur Herbeiführung eine) sozialen Um-stttr'c^ vorgefunden. Sin neuer DMerbunvvian Amerikas washin,«»,,. Mär,^ ,Rcut?r^) Im Senate überreichte in fortgesetzter Beratung des Viermächteabkommens über den Stillen Ozean Senator Mac Eumber einen Plan, der den Abschluß eines Vertrages zur Bildung einer Genicinschast zwischen dtn Bereinigten Staaten, Großbritannien, Frank reich, Italien, Spanien,' Japan, Oesterreich, Deutschland und Rußland vorsieht. Der Bertrag soll diese Völker verpflichten, sich über alle Fragen, die einen Krieg hervorrufen könntell, ins Einvernehmen zu setzen. Er soll serner Angriffskriege unmöglich niachen im Falle des drohenden ^Ausbruches von Feindfeligkeiteu einen Zeitrauul von sechs Monaten zur Untersuchung deS betn ''nden Streitfalles festsetzen. Äum griechisch NaNenls'^ m ÄWIschenfoll. WKB. Athen, 15. März.' (Havas.) Infolge der Beschlagnahme deS italienischen Schiffes „Abbazia" durch ein griechisches Patrouillenboot in der ?kähe von Mersina, die unter dem Vorwande erfolgt war, daß das Schiff Kriegsmaterial für die Kemalisten an Bord hatte, hat der italienische Gesandte im Mi-nisteri?lm des Aeußcren Vorstellungen erhoben. Die Löschung der Schiffsladung der „Abbazia" hat in Salamis begonnen. Der italienische Kredit für Oesterreich. WKB. Wien, 15. März. Wie die „Politische Korrespondenz" erfährt, ist heute der italienische GeschüstZträger Auritti beim Bundes^ kanzler Dr. Schober erschienen und hat ihul die offizielle 'Mitteilung überbracht, daß die italienische Regierung sich an der Kreditaktion mit einem Betrage von 70 Millionen Lire beteilige. Die Entente gegen Ungarn. WKB. Wien, 15. März. Wie die „Politische Zfforrespondenz" erfährt, sind bei der österreichischen Regierung Nachrichten eingelangt, wonach der ungarische Versuch, auf dem Wege einer Grenzregulierung einen grossen Teil des Burgenlandes für Ungarn zurückzugewinnen, voll utaßgebenden Kreiselt der Eulente als atissickitSlos erklärt wurde, lmd ist der östcrrei6)ischc Standpunkt als vi'llkonnnen begründi't angesehen worden. Monarchistische Serüchie. WKB. Budapest, lü. März. (UTKB.) Im Lause des heutigen Tages waren Gerüchte > int Uinlatife, wonach in Polen das Königtuul ausgerufen worden wäre. Man wollte auch wissen, daß b<4 der Besetzung des polnischett Thrones die Person des Exkaisers Karl in Kombination gezogen worden sei. Das Un- Die Fischer sahen sich an. Die alte Frau umrnlelte einige unverständliche Worte vor sich hin, dann sagte der alte Fischer mißtrauisch: „Sie sind wohl vom Gericht?" „Neiu, das bin ich nicht", beeilte sich Wahrendorf zu versichern, da er wußte, welches Mißtrauen die einfachen Leute gegen die Ge-richtspersonen haben. „Die Frau soll ja von dem Felsen gestoßen sein." „Mag wohl sein", sagte der Fischer mürrisch. „Man hat ja schon einen Menschen verhaftet, der die Tat begangen haben soll." „Ja, das hat man." „Kennt Ihr diesen Menschen?" „Nee, aber Peter Jansen kennt ihn ja." „^st denn der Mensch nicht bei Ench vorübergekommen? DieS ist doch der nächste Weg von jenem Felsen nach Saßnitz?" „Ja, das ist er." „Und habt Ihr ihn nicht gesehen?" „Nee, wir haben ihn nicht gesehen?" „Auch keinen anderen Mmschen?" „Man sieht ja viele Menschm vorbeigehen", meinte der Alte störrisch. „Aber an jenen: Morgm doch wohl nicht?" „Nee, dia war ja das Gewitter. Da war es hier leer. Da kam nur ew Herr, vorüber, der hier öfter spazieren ging.'' ,,Wer war der Herr?" ^ ^, «Wk.kMZlM jhlt Mt.^ gatische Telegraphen-Korrespondeu^z^üro hat an kompetenter Stelle Erkundigungen cin.ie-zogeu und die Aufklärung erhalten, daß Gerücht vom Ansang bis z,iui Ende erf'N'.-den ist. Vrog und 6r»ais»r Karl. W.KB. Prag, 15. März. „Narodni Listi?'' meiden, daß heute i« der .^lags der Geuiei.^« de Prag gegen Äarl Haböburg aus Zurüci-gnbe der Gitter Tuchiowitz, Jeutsä?, Uichoscj.t und Brandeis, im Vorkriegsnierte von fünl Mittio?ien Kronen, die erste Tagfahrt stattgefunden habe. Der Erkaiser war durch Tr Schwarz vertreten, die tschechoslmvalische Regierlmg, als heutige Eigentümerin, durch den Finanzrat Fried. Das Gericht l'^lchll..':. fiir die Zustellung der Klage eine Frist vor 45 Tagen einzuräumen. Sstrau Karwin. WSB. Miihrisch-Oftrmi. lS. März. (Tsch?> chosl. Preßbüro.) In der heutigen .Konferenz der Betriebsräte des Ostrau-Karwincr Re-viers wurde in namentlicher Abstiuttuung eine Entschließung angenommen, die den Abschluß eines Kollektivvertrages ermöglicht, unl so den Arbeitern alles daS zu retten, was durch den Prager Vertrag vereinbart wurde. Do« Vrojelt der Adriobahn. Wien, 14. März. Aus Beograd wird nns berichtet: Die Regierungsparteien besaßten sich in einer Konscrenz nnt denr von einem englisch - amerikanischen .Konsortium einge-reick)ten Prosekt für den Bau der Adriabahn. Nach einer längeren Debatte kani man iiber-ein, daß die Bahn von Beograd über Mon^ tenegro nach Kotor führen soll, so daß Kroatien umgangen werden würde. Die Donau-Adriabahn. Ein amerikanisches Konsortium als Jnter» essent für unseren wirtschaftlichen Ausbau. ZM. Beograd, 16. März. Der ^^ertreter der amerikanischen Gruppe „Fondation Eom« pagnie" ist in Beogradangekommen und trat in direkte Verhandlungen nlit der Regierung bezüglich des Ausbaues der neuen Donau-Adriabahn. Außerdem gewährt die Gesell-schast unserem Staate eine Anleihe von MI Millionen Dollar unter sehr günstigen Bedingungen. Dem VntVl'le'' dinier E.inlpai'znie wurde vorgeschlagen, zwecks Besserung unserer Valuta zwei bis drei Millionen Dollar in Verkehr zn setzen. Er äpf.:rte sich jedoch gegen diese Maßnahme, da sie nur von vori'lber-gehender Wirkung wäre. Unsere Valtita könne nur durch in .^ si^'e Produktion .',^"7" Werden, was wiedernin von unserer Wirt-schastspolitik, geordneten Berlehrs- und ?)!arktverhältnissen abhängig sei. Dies wär^ durch Anuahnle des von seiner Gruppe vorgeschlagenen Entwurfes zu erreichen. Anstatt von unserer Seite vorgeschlagene Maßnahmen empsiehlt er, eine Spezial-Transaktions-bank iul Auslände zu grimden, welche alle möglichen Zahlungen im Auslade regulieren würde. Auf diese Weise werden uitsere Kauf-leute UN keine Zahlungsfrist gebunden und kötnlten im Besitze einer Kontokorrentrech' „Ein Herr mit einem schwären Bart?" „Mag sein." „Würdet Ihr ihn wiedererkennen?" Die Fischer zuckten die Schultern. Dann wandten sie sich ihrer Arbeit wjeder zu. Sie gaben keine Antwort mehr auf die Fragen des Justizrats. „Na, denn adieu", sagte dieser und lüftet? den.Hut. „Adjes ooch", nlachten die Fischer und bengten sich tiefer über ihre Netze. Wahrendorf kam an einem kleinen Fischerhaus vorüber, das zwischen den Felsen eingeklemmt mn Strand lag. Ejn K'nabe und ein Mädchen von zwölf Jahren saßen vor der Tür und achteten auf zwei Ziegen, die iv den Felsen umherkletterten. Der Justizrat stand still. k „Sind das Eure Eltern, die da Flundern alisladen?" fragte er, nach den Fischern weisend'. „Ja", entgegenete das Mädchen, während der Knabe den fremden Herrn scheu ansah. „Wie heißt denn euer Vater?" fragte Wcchrendorf weiter. „Jakob Schmidthanns, Herr." „So, so — na, und die alte Frau ist wohl eure Großmutter?" „Ja.'' ^r Iustizrat entnahm seiner Westentasche ^ einj^k! NM uvd gab sie den Kindern. Vortsekuna kolat.^ .^S5 ^ung den ?)?ommt der Schuldzahllmg wäh- Die alte Draubrüike fordert doch noch vor len. Diesk'^ Angebot der amerikanischen .'sit)nng Nl-s; iün.iever ?i-^lussion zwischen den radi knisn und d^'Nllikratischen Ministein beschlos sc'n, dc'N. der Nationalvevsalninlunq das '.^cchlqesc'!'» eingebracht werden soll. In mi-tU?sscn l^errscht die llebsr.ieugunfl, t. dk'? Rati^ualvcrsamtnlunq dieses Gesetz tild e'se>i«^cn wird, worauf man zu neuen jch''ei!eu wiilde. unterbrei- i i'r sviuc'nziuinister einen ''Antrag, inv-l'.il z.? bildendes ^!onsoliB. Valsna, 15^. März. Das albanische Preßbüro meldet aus Tirana: Die 5msnrgen-ten Clez Iussufs, Zia Dibra und Mustapha fl'rusa sind völlig geschlagen. Die beiden er--sieren baben sich den Negierungstruppen ergeben. Der lelttgenannte, der sich versteckt bielt, wurde ansgefsrscht und verhaftet. D.ie seit gerallwer Zeit begonnene allgemeine Ent-maffn;mg des Landes wird von den Regie-rungötruppen planmäßig fortgesetzt. In ganz Albanien herrscht vollkommene Ruhe und t)rdnung. Kurze Nachrichten. Rom, 15). März." sFnnksvruch.) In ?ll.banien solleit die Aufständischen die 3icgie-rung gestlirzt haben. WKV. Washington, 15. März. (Funkspr.) ie Zahl der in den lehten zehn Wochen den Unruhen in Belfast zum Opfer Gefallenen beträgt 53 Tote und 157 Schwerverletzte. WKB. Budapest, 15. März. (Ungarbi'iro.) Der Z5. März als Gedenktag für die freiheitlichen Errungenschaften des Jahres 13t8 wurde heute iv^ ganzen Lande feierlich began' gen. W^^B. London, 15. März. (Renter.) Ius-suf ^ienial Bey dementierte einem Vertreter des NeuterbüroS gegenüber formell die Ge-ri'lchte von Christenmassakres in Cilicien und in Armenien. Er erklärte, dak zwischen An-gora und Moskau gute Beziehungen bestehen, daß aber die Kelnaliften keine Sylnpathien für den Bolschewismits hegen. Marburger und Tagesnachrtchten. Auszahlung der Teuerungszulagen sttr Beamte am 1. April. Der „Jntro" meldet: IlZachdenr das Gesetz über Zulagen für die Be-anlten und Staatsbediensteten veröffentlicht wurde, hat der Finanzminister allen Staatskassen den Auftrag erteilt, auf Grund dieses Gesetzes den Beamten die Zulagen am I. April auszuzahlen. Der Abschiedsabend des bisherigen Negis, seurs und Charakterkonlikers des Nationaltheaters Jos. Povhe findet am Montag den S0. März im großen Savle des Narodni dom statt. Herr Povhe verläßt Maribor infolge der wenig erquicklichen Verhältnisse, die im Theater herrschen sollen, und begibt sich, wie wir erfahren, nach Zagreb und im Herbst nach Deutschland. Das Programm für diesen Abend enthält ^tonzert- ilnd .^»^^abarcttnum-mern. Zum Schluß wird der lustige Schwank „V lnedenih duch" (Endlich allein) von N. Triesch aufgeführt. An diesem Abend wirken aus Gefälligkeit die Danien MezgeLeva, Sa-vinova, Petkova sowie die Herren Zimenc, Ianko, .^tamcar und am K'lavier Herr Gle-rity lnit. Kartenvorverkauf bei Zlata BriZ-nik, Papierhandlung in der Slovenska ulica, ihrer gänzlichen Abtragung Opfer. Als am Donnerstag den IkZ. d. M. uln N Uhr vormittags der Jahre alte Baumeister Mirko Malln mit mehreren Arbeitern bel>ufs Hebung eines Piloten bei der Zäettenwinde lie-säMtigt war, kam er unvorsichligerweise der Kette zn nahe, die ihn erfaßt^' und ihin den Daumen der linken .s^and vollständig abtrennte. .^."»iebei fiel Matt») vor Schreck in die Drau und ulußte mit bereitstebenden ahnen herausgeholt werden. Die gerufene!)^ettungs-abteilung leistete ihm die erstc. 5^ilfe und überführte ilin ins A5g"iufine !^Utinkenhans. Privatangestellten - Bildungsverein. Die Tanzsektion gibt sänitlirlien Mitglieder,! be-kanllt. daß von nun all die Talizi'lbnngs-abende entfallen. Am Fl^eitag den :it. März findet das Schlußkränzcheil süitt, ans welches die Mitglieder aufmerksam gemacht werden. Die Heiratskautionen der ehemaligen österreichisch-ungarischen Ossiziere. Die Gesandtschaft nnser'.'s ^Königreiches verständigte die Militärintendanz sür Slowenien in Ljltb-liaua, daß alle che:naligen österreichisch-nn-garischen Offiziere, die jetzt in Slowenien wohnen und die seinerzeit die Heiratc^kaution iin Wiener Kriegs-, bezw. Landesverteidi-gnngsministerinnl erlegt und sie noch nicht rücierstattet b^wnnr.cn haben, oder ihre rechtlichen Erbell, der Intelldanz folgende Daten einsenden zuögen: Vor- und Zunaine des 'santionserlegers. Jetzige genaue Adresse. Bestätiqnng der jugoslawischen Staatsbürgerschaft, Datuin der üautionserlegung, Hölie des Betrages und Art der Wertpapiere. (Die hier aenallnte Intendanz ist die in Li-qindation befilldliche Intendaliz in der Et. Peterkaserne in Ljubljana.) Schuldokumente werden nur ilt der Staats-« s^irache ausgegeben. Der Obeischulrat hat be« schlossell, daß von .uun an Duplikate von Schuldokttnlenten, und zivar von Zellgnissen, Schnlllachrichten, (Entlassungsscheinen uslv. nur in der Staatssprache ausgegeben werden. Die Klubversammlung der Nthletensektion des A. T. V. „Eintracht" findet ain 18. d. abellds 19 (7) Uhr iln Gastlokal „Pri Sodni", Sodna ulica, statt. Tagesordnung: Verlesung des Protokolles ulld Kassenbericht. Alle sNub-genossen werden llnl Pünktliches Erscheillen gebeten. — Die Klubleitung^ Grazer Messe. Aus Graz wird' nnS heute berichtet: Die Hanptversalnnllung der Gra^ zer Messe hat einstillilnig beschlossen, im Herbste dieses Jahres die zweite Waren-mustermesse in Graz abzuhalten. Eine blutige Hochzeit. Iul Dorfe Sniolar, Bezirk Struinitza, war vor einigen Tagen der verlnl'gende Bailer Wasilij Alldlejovi<^. Beistand bei einer .?>ochzeit. Andlejovic lvar sehr aililniert und schoß llacb alter Sitte fortwährend aus einein Gewehre. Bei dieser Schiefere! war er aber so uilversichtig, daß er das Kijährige Mädcheil Eoveta Zlatalio--vil^ traf, die, von einer ^^ugel durchbohrt, tot zu Boden sallk. Brand in Kamelt-iöa? bei LZutomer. Ain 11. d. M. vernichtete in Kaulenkeak bei Ljii-toiner ein Brand das Wirtschastsgebände des Besitzers M. Pni^enjak lilld seines Nachbarn .^kerjanc. Ersterein verbranitten die ganzen Futtervorräte und zwei Stück Rindvieh, während letzterein doch etwas gerettet werden konllte. Der Schaden beträgt niehrere .^'>un-derttallfend Kronen. Das Feuer dürfte gelegt lvorden sein. Mit 1ij4 Ialjren i^eftorlxn. Der „TeniPZ" berichtet, daß dieser Tage in Paris George Ehanlelnne, der der älteste Mensch ans der Welt war, gestorben ist. Er war 134 Jahre Großer Brand im Palais der l5rsten kroatischen Sparkasse. Anl 13. d. brach im Palais der Ersten kroatischen Sparkasse ini Dachstuhle ein Brand aus, der sich rasch ausbreitete. Die rasch erschienellen Feuerwehren waren bei ihrer Löscharbeit durch j>en geringen Druck der Wasserleitling sehr behindert und konnten sich nur auf die Lokalisierung des Feuers beschränken, das den ganzen Dachstllhl vernichtete ulld' eine Kuppel des Gebäudes zum Einsturz brachte. Daß die Flainlnen nicht »veitergriffen, lvar auch zlinl großen Teile der Bauart des Palais zu verdanken, das eigentlich' ans fünf getrenlltell Objekteil besteht, die durch doppelte Feuer-mallern gesichert find'. Trotzdeln beträgt der Schaden über eine hallv Million, ist aber dllrch Versichln!llng gedeckt. Man verllmtet, daß der Brand durch die Unvorsichtigkeit einiger Spenglergehilfen entstand, die auf deill Dachfwhle zu arbeiten hatten und die kleine und an der NbenMKe^.iin Naro.dni.^om. „übc;.Mtaa.w^^^ liewn. llNl sie aln Nachmittag gleich bei der .Hand zu haben. Der Brand lourde um halb Uhr nachmittags bemerkt lind konnte erst gegen ö Uhr gelöscht werden. Zu d«n Gerüchten über die Aufli^snng des Schw-^biscl.-delltschc^l ^lultnrbnndes schreibt die Novisader „Za-te.va", das dortige Orgall der radikalen Partei, li. a.: „Die Sache ist sehr ernst und wir siild überzeugt, daß in dieser Angelegenheit keine nb^'reiltcn Schritte geschehen werden. Unser Ullheil lag vi?her eben darin, daß in vielen Dillgen üb.'i .'iu. ohlle Ueberlegung, nach anaeliblicklickier Laune gehaildelt lind eiltschieden wurde. Drsiiit brachte nian Irrtümer nnd Unsicherheit gerade in die Fragen der Natiolialitäten, da es eben an .'^lonsegueilz fehlte. Wir nlacheli bei der Entscheidnng über das Schicksal des ^tul-turbundes die maßgebeilden Faktoren daraits anflnerksaul, daß sie einzig und allein die Staatsiilteressen vor Angeil haben illld ge-rectst lnid energisch, aber konsequent vor-gehell sollen." Ein Krematorium in Beograd. In Beo-grad wllr'ee der Verein „Oganj" lFeuer) gegründet, der es sich zur Ausgabe geinacht hatte, ill Beograd eiu ^trematorilnn zu bauen Der Verein wandte sich an die Reparations-komlnission in Deutschland mit der Bitte, ihin die zunl Verbreuneu der Leichen nötigen Apparate ini Werte von l); Millioneil Di-llar zu besor.^ n. Eil? Wttt?ndier wurde sofort erkannt, deß es keiil Huud, soiidern ei:l Schakal ivai', der vielleicht eiiier Menagerie oder eiiienl wauderndeil Schaiisteller eiit-laiifen ist. Die Uiltersuclnlng ergal^, daß der Schakal ivirklich an. Wut erkrankt ivar, und das Tier ist bald darauf inl Spital verendet. Die Verlettten wiirden iknveizüglich ins Rudolfsspital gebracht inid dort der proplin-laktischen Impfullg iinterzogen. Ec' besteht die Besürchtilllg, daß aiich andere Personeil von dem Tiere gebisseil ivordeil seil! könnten, nild sie lverden iil ihrein eigeneil' Intei:-esse aufgefordert, sich entweder beiin Polizei-koulmissariate Landstraße zn inelden oder sich direkt iiis Ri'dolfsspital iln l>. Bezirke zu begeben. (N. Fr. Pr.) P. L. O. N. P. 7vreitag abeuds findet in» Vurgkeller (KlnbziN'nler) nin 8 Uhr eilie Allsschilßsitziing statt. Vollzübliges Erscheineii dringeild geboteii. Uilentschuldigtes Ferliblei-ben wird nach den neneil Bestinnunngeil des Nogonietni savez itl Zagreb iuit 111 bis .'»N Dluar bestraft. Zu diefer Silning haben die Schiedsrichteraspirantell der^sllnbs zu erscheinen. Meisterschastvergcbnisse in Zagreb. A.ii letzten Sonntag wurden ill Zagreb die durch den Willter unterbrochelieli Meisterschalts--spiele ivieder clusgeuoinnlen. Ha^k schlug Vil-torija, die keinen ebenbürtiaell Gegner abgeben koiinte, init 11 :s). Anch Gradjauski feierte einen überlegeiieli Sieg, iildeill sie die .Sparta mit 10:9 bezwaug. Eine Rohsnwnwde He? In Wien spielt sich setzt eiiie Geichicbte ab, die lnan llicht anders als eiiie nntgedrehte Robinsonade bezeichnell kaiin. Bei deli richtig aebendei« 'handelt es sich gewöhnlich lim e'" ^^tädter, die irgendwie in eine .schlagen »Verden, bei unserer Ge-schlll^te aber nin eiiien sogenannten Wilden, der sich in eine Großstadt verirrt hat. Polizei grisf in bitterkalter Nacht ini Stadt-Park einen obdachlosen, halb verbungerten ltikd halberfroreneil Mallil auf, der ihrer Ansicht nach ein Miilatte oder eiu Indianer oder.ein Inder oder so etlvas gcln^ Aehnli- ches fcill mochte. Eine Verständigung mit ihi.r lvac uumöglich, der arme Teufel konllte nur »nit .Hilfe internationaler Z^lcheullirache seinen enornlen .vilnger v.rratcn. Es wurden llnn englische, fraitzösische, türkische, spanisciie Doluletscher aufgeboteli, die aber seille Sprache ebenfalls nicht verstanden. Eine Veröffentlichung jil deu Zeituugen lockte neugierige Lelite in Menge, dariinter einen engli« sclien Oberst herbei, der indisch- chiileüsch un^ javanisch spricht. Alles vergebens. Der aitf geheimnisvolle Weise nach Wien verschtegc-ne ^i^itde koniite luit ihnen nur sreundlich grinseil, seille schienen Zähne zeigeil und in^ deiiteil, daß sein Apvelit liicht so leicht zn l.e" sriedigell sei. Da die freiwilligen Doluieischer für ihit zu hinterlassen pflegten, gedieh der brau -ne Manil auch gailz prächtig. Schließlich lne!-dete sicb bei der Polizei de'' indische slau'-liiaiiu ''.^lgain. der sast alle asiatischen Spra-'heil bel^errs-lit. Uni) richtig beganil der tische .Häfttiiig nach etiva eineul Dui'.^'nd Ver-si'chen sretldig iil die Höhe zn svriiigen iuid deil Inder stüriilisch zu iniiarinen. Er 'e:-?.,? sich Plötzlich verstäildlich inacheil un'^ -'r'äl'il-te, er sei ^^)c'ohoinined Ali aus Herat iil ?l'-ghaiiistau. Vor einigen Meliateli habe er uch in ''.Z^oinbay auf ei?l nerdinul. nac!) .''ionstantinopel fuhr. Do-t s-^eliie ibn e?n Perser al'' tiosserträger angeworben und ni't sii!) nach Wieil genonlmen. In Wien seien sie ir^ gendwo in ein .^^^aus gegangen, ino für den Perser ein schönes, für ihn ein kleines Zini-iner bereit ivar. Der Perser habe ili:! dai'^n zur persischen Gesandtschaft geschickt, init dem Anstraa, dort aiis ibil zn iva''ten. (''r habe aber den Weg llicht gefuiideil, die Wiener Adresfe foivie deii Naiiien seiiles Herrn vergesseil nnd sei tagelang ohlie N'ahruna nnd Obdach iiniheraeirrt. Die Wiener Polizei bat sich jet^t init der in Berlin besii'dlicheil Vertret'.ing Afghani« stails in Verbinduilg gesel'.t, uin deil armen Tenfel irgeildivie beiiiibesörderii zn können. Die tragikomische Affäre wird also vo'-l^n(--siciUlich eiiie sriet'ticb^ Lösung fiiiden. Aber e^ iväre lvahrhastig iilteressaiit, ineilli dieser MohaiN'.iled Ali ails Herat seine Wiener Be« obacht'Nlgeil schilderii köinite. Wie ihni wel l der europäische Mensch, das Getriebe in den Straßen, die anfgepntUe Wieiierin erfcbeinen inögeil, nne sich iil seinenl Kovs die frcnide Welt abfpiegelil inag? Iedeula.lc. wird er. lveuu er ivieder iii seine afghanische .'^X'iuio^ koulint, genng zn erzähleil habell. „Nrazer Ziiunst nnd Mode" ivird als di? scl)önste, reichhaltigste un>' dabei billigste illustrierte Ze'tnng Oesterreichs be^eicl)net. Dei: rührige Verlag Friedrici, Friedl (Gra-, Hailptplatz) hat auf dein ('Gebiete des iitiniit« zeitungswesellS hier etinas ganz Großzügiges geschafseil. Ultterstntzt von Schriftstellern, ivie s'larl Vienel,stein, Dr. Ernst Deeiev. Wilbelin Fisk?)er, ^.^tdolf Frailtl, Hans Fratiiigruber, Franz Goldhanii, Karl Jäger, Dr. Raiiniiili'» Friedrich Kaindl, Oltolar Kernstocl, Dr. ^''ai'.-is L^>sc^'.,!iga. Dr. ?.?>e^l, '^lii'-ei!!!-? Polzer, P. Rinnuald Praiiiberger, .^iarl weiterer, Berta Ts'>oinan!i''SatnrilN, Pai!la Wa>-si'rillaiiii, .''iarl Daiii-aart Ziverger inid a??« deren ist die elite, soebeil erscbieilene Nuüi'ner iiiit über Bildern geschiii>"iat. Das Ernste i'nd .'^'»eitere koinint ii' gtei^^'lieni Maße znr Geltung. Eiiie bühic'ie Modebeilaae wird den Dauieil Freude bereite»' zind ein Prei^^Vi:?-' schreibeii: die schönste Frai', das smönsi.^ ?)l'ädchen, der fcl?önste !.inabe, das scs^ön''te Babi) lockt gar liiiicijt'g ziün '^^vettbeil'erb. — Diefe nilgeiiiein reichhaltige inid den vielsei-' tigeli Wünschen der Leier e?ltgegei'soiiinieiide Zeitiiifg verspricht lisenabsa!'. Znin Pr^is? '.'0il lv — isl die'!.'' eles>.'!nt ausgestalte!^ el'ste.Hcst in allei? Biichliandlnn.'^en iind Zei--tnngsverschleis'.siell'.'ii e'-'?äl;lich. Wo nicht zn habell. isf der ebige Verlaa geriie bcreit, d'^ rekt zu lieferil. Böxizszbsrkch?. Zürich. Devisei?: Be-.iin l^VeiA '))ork.">.17, London Paris l«:. Mailand 25.95. Prag 9.1.'.. ''.^ndal'est tl.Nl, Zagreb '.<",5, Warschau 9.1.'^', Wie,l österre' chische gestempelte ii^rouc 0.M. Zakzreb. Deviseu: Berliu U'.0 bis l 1t', Mailaud l!N0 bis 1500, Loudou 1.^^10 bis 1.'Z50, Neiv ?)ork 270 bis 280, Paris 2000 bis 207s',, Prag 550 bis 000, Schweiz .5800, Wieu 4.120 bis 4.140, Blidapest .'^^.50 bis Zs». — Valuten: Dollar 270 Ins 2<'^0, öst. l'k'rone 1.50 bis 5, tschechische .^trone 000, Na« poleoiidor 000, Mark 530 bis 515. Lire U2l1 bis 150»>»»> Iii«»» Mr. » ^ 17. tffikz M öieHIeliWiNii. m (»üUIkr »b lO. I^si-zi ZS22. I. Lsgsn LÄclvn (^Sk'ibol'—^cisIsbsl'Z-^l'risst, samt ^b^^sizungsn). Pen?.! per-!,! ei^.! t'«'?. vr?. 8et^. cai»t»»M ..... » . 9-11 5-45 Z.5l17 4l) 14s»7 11-02 VLO » W » 3-14 12.'4S 16^ 21^ «'24 I . 1.^Zs> N.'^0!ll'2k> K5Ü .t0 5I»v. bwßrteO m«»to . . 810 1030 15-35 17-10 5-40 ! ! 0'27il7!;S 14'WN-l4 e32 » 33 W 2-03 9-00 13-23 15-57 21'18 * ! . . lo-IÄ 4« « . 527 11-21 1340 ! I . i 18 , 7-W 5^ M SZ4 8-23 » 16-20 20'41 ! . 17'2.'t! . 11'M »I 82 » » S'io 758 10-45 13'10 ! 1-21ll».'l1 15-28 I1kl7i121? 7'::c> , »I «« » »11 1S^ 12^37 14-55 A>17 > . ! '.il 5>l l 17'L.'.I 17 L5.! - . ! 951 ^-4S ' W 101 » s'-os . 551 10^00 1000 !4'03 17 IS l ! I ! I ! 17'la 12-57.1 8-1:^ 92 » 1S2 7-09 940 19-27 t - i . 18'01 n-u: ÜZ9 1, 1t;8 » 0-0S 31-56 , L50 10-30 812 1Ü-13 ! 8'?5 IU'.-25^ 5-10 69.^ lda^Ira^ , . . » » . . H 81ö 8'1S 1255 18-oy 1255 f N't7 !17 01>20-N 14-7)5 10.41 5'0^ « 15« >l0l«ßtvo? . . I » ! V-40 23-52 SIL S40 ll'SK 12^ 1735 ! ><-48 j . 19-17, ! . SN-IS 7-10 » 2öl) . . . ...... I -22-39 19-10 » ch 93» 819 « I . . >21'55, . -^Z40 - 935 301 l ! I 194S ilSM . ' » «»gk öoo « !!. (»eJsn i^o^cien (IVIsnbor-ZI. Kl.-Lpislfslci-Ltraö-Wisii) s./>^bz:w.) 7U.i 7:! __ !> ! »'.I-isillS-I! xl 7:'.!»,l:! 0i il/'»<>, pök-s !?ek'?. 7<.»'ll^70dl! ."'2 4 a-l'/'l »'.'20!ls1s>0ilu'U'. 05:: . > . ?ei'5>. lik L'lX) <; 5i-_'1!1..'N 15.1^ 2:! 19 Iii 4N,11-17 17'.>N.'! 2« '.»-W . ! -0 4.', .1'. 10 .10 14 54 ."^1. 5'10 10 4'21 4-48 !> 45 7-0.'! 19 8^»l!vii«n Sek. ??rs. Sek. ?sr». ?er«. psi-s. ?«rs. ?«r». 9 35 3 ZI 33 71d 71 75 77 g IVIaridor gl. Kol. . . ^ 135 840 13-35 1932 MII 9'53 735 14« 20-53 K St. «1....... '. 9 30 713 1343 S02S SplotfaI6-Straa . . I'll 8-08 1311 19-00 21-50 S'20 , 1330 20-20 7-18 « » 18'0e 1.ju!nli»er .... . S'V7 . "» 1S-47 (Zi-a- yl. Ilvt. . . . 021 537 12 21 1K32 l9 4S . « , » vruLk a. IVI....._ 23-14 341 1120 1450 1746 . . « O l's.-'li» VV.-V....» - 18 47. , . , » V VVlan S.-v.....I 1920 !Sl'45 7-25 805 13-20 ' . 10 4'21 4-48 !> 45 7-0.'! 19 415 19-48 1S5S Z1M Kl6 III. S«g«n ^«stsn (l^sfidof gl. Kol.—idsgvnfuN^ «. 415 19-48 1S5S Z1M Kl6 ?«r». 4lS IVOS IS« 1S44 17-22 1847 19-40 ?srL 411 k-oo K10 S-VZ tv^oo II»« 7-26 849 944 ^ »«rido? A>. koi. . D IW»?Id«e kor. Kol. . 0r»voii>»^ »GD» Velem« cij« s>. ko«. . G ^ kor. Kol. . ? . I » « »»» » »««»»« I »»«»»» ^ Wlidoek »ulirön repariert solide und roscl) Vsziak. 'Z'knribor. Gos-poska ulica ZM Andrej Oses. Maribor. Äle?is«ndr!>i>a eettaS7. Telf 88 (^eschöft mit Vc,ndtsprod!>!'.icn. Brennmaterial v. Wein empfiehlt iich jtum Anl^auf und Verlia^fs zu jiitnsticlen Preisei?. Teleqramm-?Zt)resse: Andrei Oset. Äkaridor. tAemi??I>sVarenhai»d!nnq i.n besten Aenommec». prima Posten, zline .^c'nkurrenz, am Lande sof. ju perpachten. Nt'tiqes ^.apital 250.00?-200.000 zur Ilebsr« nähme des Wc'renlaciers. ?lntriige unter .Freie Mohn'unq- an die Verw. l938 Suche für meine löjährige. k,ut' »r.^oqene Tochter einen Lehrplay bei quter Damenschneiderin. 2Zedincjung: Aojt und Quartier im selben Kaufe nach schriftlicher Vereinbarung. 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