^H^ Dienstag, 6. September 1898. Jahrgang 117. Macher Mum. >V,-!''.", hlllbi«i,,?"«,^°ll"ersenbung: ganzjährig fl. 15, halbjährig dnen ..^' "uf sein Ansuchen in den Ruhestand 3°sse der A ^'^"befehlen, dass demselben bei diesem "gegebn w?6 ^' Allerhöchsten Zufriedenheit iu "nennend ^ ^il elm^plleutenante: 3^nfant' i " belvonFestertreu. des Land-^"tttiere?"M"Ms Eger Nr. 6, beim Landwehr- Mlv ^" " lter, des Landwehr-Infanterieregiment lion, 3ir'^ ' ""'" Landwehr-Infanterieregiment l, Alois G s '> ?" ^lr 7 ? ^' des Landwehr-Infanterieregiments ^ Ar. H "elm Landwehr-Infanterieregiment Ko- ^^H^ hat den Grundbuchsführcr bei ^uchsV in Trieft Jakob Stan ich zum ^"or uä poruoliliiu ernannt. ^x! >^s x!vi?^^^^ wurde in der l. l. Hof- und Staats. ^H«„ -X- Etiict >, ''^ der rutheuischen und das X^VIII. Ausgabe des Nichtamtlicher Theil. ^> ^N' ^e innere Lage. ^^"n- ^"""berufung des Reichsrathes begleiten A" unli 3 lk' je nach ihrem Standpunkte, mit ^ As "^ Zweifeln. ^ie ^chsrats,?^'!blatt. spricht über die Einberufung ^. ^ schon. ^"^ Genugthuung aus. Sie beweise, Lebenskraft habe. Es liege jetzt am Parlamente, der Verkümmerung der Verfassung entgegenzuwirken. Wenn man aber die Hinderung der Berathung der Vorlagen als Grundsatz aufstelle, dann sei dcr Versuch einer verfassungsmäßigen Lösung der Ausgleichsfrage allerdings aussichtslos. Es sei aber dann auch fraglos, wer die Verfaffung in ihren Lebensfuuctioncn unterbinde. Die «Neue Freie Presse» besteht darauf, dass vorerst im Verhältnisse zur deutschen Opposition Wandel geschaffen werden müsse. Wenn das nicht geschehe, sei der Appell an den Rcichsrath fruchtlos. Dass das Ministerium selbst sich nicht darüber täusche, gehe daraus hervor, dass es auch für diefen Fall vorgesorgt zu haben behauptet. Das «Vaterland» versichert, das Ergebnis dcr Ischler und Wiener Confcrenzen sei die Rettung der Gemeinsamkeit gewesen. Jetzt seien die Gesetzgebungen zum letztenmal eingeladen, an ihrer Sicherung mitzuwirken, «wenn es ihnen gefällig ist». Daran zu rütteln oder gar sie zu vereiteln, werde kanm mehr einer dieser Gesetzgebungen gelingen. Das Blatt spendet dann volle Lobsprüche den ungarischen Staatsmännern und Politikern, welche in den Ausgleichsvcrhandlungen sich «ebenso klug wie streng gesetzlich und entgegenkommend im Zuwarten» benommen haben, die in den Reichörathsläiloern erwachsenen Schwierigkeiten weder für eine separatistische Action ausgenützt, noch überhaupt die Verlegenheiten vermehrt haben. An dcr noblen Haltung Ungarns haben alle dortigen Parla-mentsparteien ihren Antheil. Ungarn und seine derzeit leitenden Factorcn haben sich unstreitig um die Gemeinsamkeit der Monarchie verdient gemacht. Demgegenüber müsse man fragen, ob im Reichsrathe die Erkenntnis dominierend geworden sei, dass mau die Rcichsrathslünder vor eine wirtschaftliche und staatsrechtliche Katastrophe getrieben hat, indem man wegen eines denn doch sehr secnndären Früher- oder Späterstreites sich selbst muthwillig oder sonstwie selbstmörderisch «ausschaltete»? Ob man nicht glaube, dass der Reichsrath seine Existenzberechtigung verloren hade, wenn er sich um die Existenzbedingungen der Reichsrathsländer und der Monarchie nicht kümmere?! Die «Reichswehr» ist der Ansicht, man könne nunmehr mit der Möglichkeit, wenn auch nicht mit der Wahrscheinlichkeit, rechnen, dass die große Mehrheit der deutschen Opposition die Inangriffnahme der parlamentarischen Ausgleichsberathungen nicht verhindern werde. Wenn man dann zu wirklichen Berathungen käme, müsste dcr Ausgleich abgelehnt werden. Hieraus ließe sich dann die Hoffnung auf einen besseren Ausgleich schöpfen. Allein die Erfahrungen der letzteil Jahre ließen leider zu dieser Hoffnung nicht Raum. Die Verquickung dcr Sprachenfragc mit der Ausglcichs-frage biete wenig Tröstliches. Das «Neue Wiener Tagblatt» meint, es gewinne immermehr den Anschein, als ob die Reichsvertrctung nur einberufen würde, um zu demonstrieren, dass sie nicht tagungsfähig sei. Tagnngsfähig aber würde sie nur durch eine Maßregel werden, zu der man sich, wie befürchtet werden müfsc, auch jetzt noch nicht entschließen wolle. Die «Deutsche Zeitung» zweifelt an dem Ernste dcr Einberufung des Reichsrathcs und meint, es solle nur der Form Gcnügc gethan wcrden. Man wisse, dass dcr Ausgleich keine Mehrheit finden könne, und wolle daher auch gar kein Votum der Volksvertretung. In den Kreisen der^Opftosition erwäge man deshalb bereits, ob man nicht mit der Abstinenzpolitik antworten sollte, aber man wisse, dass auch auf diefem Wege die Zwecke der Regierung gefördert würden, und wenn es nicht znr Abstinenz komme, so sei es nur dieser Erwägung zuzuschreiben. Das «Prager Abendblatt» veröffentlicht eine Wiener Correspondent worin ausgeführt wird, dafs die Ministerbcrathungen ein Ergebnis von fundamentaler Bedeutung gezeitigt hätten: die Aufrechthaltung der wirtschaftlichen Einheit der Monarchie. In dem sonstigen allgemeinen Dunkel unseres politischen Lebens sei diese Thatsache ein Lichtpunkt. Infolge der Be-» rathungen dcr Regierungen fei nnn wenigstens wieder ein sicherer Calcul, eine planmäßige wirtschaftliche Thätigkeit möglich, und die Production brauche nicht zu besorgen, dass ihr Schaffen von den schwankenden Entschließungen des Politischen Parteigcistes abhängig gemacht und daher zum Würfelspiele werde. Die Stabilität der materiellen Interessen werde gewahrt werden, gewahrt für alle Fälle — das fei das trostreiche Resultat der Ministerconferenzen. Einen besonders klaren Ausdruck finde dieses Ergebnis in dem Umstände, dass in den Conferenzen die Gemeinsamkeit der Geld- und CrediwerlMtnisse für einen langen Zeitraum festgelegt worden fei. Es sei ein dankenswerter Geist fürsorglicher Staatsgewalt, dass die Regierungen der Dauerhaftigkeit diefer Interessen ein besonderes Augenmerk zugeweudet und sie gleichsam zum «Iudifserenzpunkt» gemacht hätten. Die erwerbeliden Kreise des ganzen Reiches würden ihnen dafür Dank wiffen. Bei dem engen Connexe zwischen dem wirt- Feuilleton. 'e holländische Kröuungsstadt. öMe v^'Hl und am Y bereiten sich große ^H^rige'^ so« das schöne ^ c '" das , H"l, welche als erste regierende ^ fM, .z>" 'wluilg^^ Paleis» am «Dam» ein- ^,,7 bei ^."iUhelmintje. (unser Wilhelminchen), »l ^lnelt t>ik .^zückten Holländern mit dem ^e,! verantw' '" der «Nieuwe Kerk» feierlich rn. '"ortungsvolles Herrscheramt eingesetzt ^ich^ prwXsi^' ("cue Kirche) zu Amsterdam, le« !,.>ntll'H ' .Feierlichkeit stattfinden soll, ent-Vr? ^urde l?"2 ihrem Namen. Sie ist gar nicht ^ . schaut ^" äu Anfang des fünfzehnten Jahr« '^, der lws 3^ar die etwas nordwestlich von ^ M) ^"eoten Warnwcstraat sich erhebende ft h As j "' /st kaum mehr als hundert Jahre >tl,'5''bcrländ3" 95"oezu zu einem Heiligthum !"^ an, a„ "?0n wecht, das sind die hehren Er-'^c a/ deren w > ^ größten Männer in Krieg und k )ii^lws 5 kunstvolle Grabmäler das impo- !I kp e Nes<. ""A könnte man diese «Nienwe ^k/ Mva/Mnsterabtei Hollands nennen. Hier »N sy "lge Seeheld Admiral dc Ruyter, der 'tten glorreichen Schlachten gegen dic Engländer, hier der ruhmbedeckte Vice-Admiral Woutcr Venstinck, der edle Flottcncommandant Johann van Galen, der 1653 vor Livorno fiel, hier vor allem der Lieblingsdichter.des Volkes, Hollands größter Lyriker, sein Schiller, Victor Hugo und Petöfi, Ioost van der Vondel. Und dann sprach für die Wahl dieser gewaltigen spätgothischen Basilika, deren mächtige Con-touren mit den hohen Riesenfenstern sich gegenüber der Schmalseite des königlichen Schlosses reckenhaft entwickeln, noch vieles Wichüge entscheidend mit: dic Nä'hc dicses Palastes selbst uno die Lage am «Dam», dem Mittelpunkt der Hauptstadt. Hauptstadt! Darf man Amsterdam eigentlich die Hauptstadt der Niederlande nennen? Alle Ministerien, das Parlament, alle obersten Centralbehörden, alle Gesandtschaften residieren im Haag, die königliche Familie sowie die Gesammtaristolratie des Landes ebenso fast das ganze Jahr hindurch. So ist Holland die einzige Monarchie der Welt, die sich den Luxus gönnt, zwei Metropolen zu besitzen, eine eigene Haupt- und eine eigene Residenzstadt. Das unaufhaltsam vorwärtsstrebendc, vom regsten Handels- und Gewerbsleben durchströmte Wcltcmporium am südwestlichen Ende des Zuidcrsces ficht das aber wenig an. Denn im Grunde genommen passt Amsterdam su gar wenig zu einer fürstlichen Residenz. Ungleich anderen großcn Städten Hollands, die nut ihrer saftiggrüncn, partartigen, oft reizenden Umgebung die alte Fabel Lügen strafen, dass dieses Land der Ebene uud der Canäle völlig bar aller Naturschönheiten sei, bieten zum mindesten die näheren Umgebllligw dieser Halbmillionenstadt wenig oder fast gar nichts Anziehendes, oder, fagen wir vielmehr, nichts, was einen lebenslustigen, prunkliebenden Hof mit der dazu gehörigen Eleganz und Vornehmheit des Ili^I» lil« auf die Dauer fesseln könnte. Ein Schiffshafen nach den anderen, eine Riefenfchleufe neben der anderen, dann wieder Hunderte von Polders, d. h. dem Wasfer durch mühevoll hergestellte Deiche abgetrotzte Felder und Wiesen, keine königlichen und aristokratischen Schlösser nnd keine lachenden Villcnvororte, wie um die anderen Hauptstädte Europas herum, von London bis Wien, von Paris bis Berlin und Petersburg. W«e hätten solche aber auch hier Platz? Alles wlrd in uud bei Amsterdam weit und breit durch die Industrie, dem Handel und insbesondere dnrch die Sicherung vor der immer drohenden Wassergefahr verdrängt. Letztere erfordert fortwährende Wachsamkeit. Dieser fort-währende Kampf mit dem gefährlichsten Elemente stählte den holländischen Charakter schon von alters« her. Er gebar der Nation Me glorreichen Helden der kühnsten Seefahrten und Forschungsreisen, die Barents, Van Diemens, Tasmans u. s. w. Dieser unbeugsame Heldcnmntl) befreite sie vom gehassten spanischen Joche, während das südlicher gelegene Belgien mit seinen temperamentvolleren, aber weniger ausdauernden, ver-gnügungssüchtigeren Millionen von Menschen noch langc danach die Hiebe der fremden Geißeln zn cr-dnldcn hatte und der Volkswohlstand drüben auch heilte noch lange keinen Vergleich mit dem der nördlicheren Mynheeren auszuhalten vermag. -Neues Pester Journal». Laibacher Zeitung Nr. 202.________________________________________1624________________________________ 6. September^^ schaftlichen Gedeihen beider Reichshälften und der darauf beruhenden politischen und militärischen Machtstellung der Monarchie habe die Regierung durch diese Sicherung der Stabilität der materiellen Interessen dem Reiche einen wichtigen Dienst geleistet. Die «Moravska Orlice» registrierte die Gerüchte, wonach die Regierung neue Verhandlungen mit der deutschen Opposition plane, und sagt: «Wir anerkennen die Nothwendigkeit und Ersprießlichkeit einer Versöhnung mit den Deutschen auf Grund einer ehrlichen Gleichberechtigung und erheben deshalb leine Einwendung dagegen, dass die Negierung bei der deutschen Obstruction neuerlich ihr Glück versuche. Wir selbst aber hegen keinerlei Hoffnung, dass dieser Versuch Erfolg haben wird, da wir sehen, wie die Opposition ihre Forderungen stetig steigert und als Friedens-bedinguugen neuestens Ansprüche geltend macht, welche, wie beispielsweise die deutsche Staatssprache, ein schweres Unrecht gegenüber den anderen Völkern Oester« reichs involvieren.» Der «Przeglad» tritt der auch von der «Neuen Freien Presse» neuerdings vertretenen Auffassung entgegen, als ob die Einberufung des Reichsrathes zu einer neuen Session mit der vorher erfolgten Schließung des Reichsrathes im Widersprüche stünde. Die Schließung der Session habe vielmehr die unerläss-liche Voraussetzung für die Eröffnung einer neuen Session gebildet. Da die Tagesordnung des geschlossenen Sessionsabschuittes mit einer wahren Hochflut von Dringlichkeitsamrägen und Minister-Anklagen überschwemmt war, habe man die Session schließen müssen, um eine normale Arbeitsthätigkeit des Reichsrathes vorzubereiten und insbesondere für die Durchberathung der Ausgleichsvorlagen freie Bahn zu schaffen. Die Wahrheit fieser Behauptuug sei derart in die Augen springend, dass, wenn nicht am 24. Juli d. I. die Schließung des Reichsrathes vorgenommen worden wäre, dies unbedingt jetzt, gleichzeitig mit der Einberufung des Reichsrathes zu einer neuen Session, hätte geschehen! müssen. Politische Ueverficht. Laibach, 5. September. Das Reichsrathsmandat des nichtfidei-commissarischcn Großgrundbesitzes in Böhmen, das zuletzt Ritter v. Wiedersperg inne hatte, wird am, 29. d. M. wieder vergeben werden. Für diese Reichs-rathswahl ist Prag der gesetzliche Wahlort. De< zur Wahl berufene Wahlkörper liegt in den politischen Bezirken: Karulinenthal, Weinbergen, Horowitz, Ro-I kitzan, Ralonitz, Schlan, Melnik, Vöhmischbrod, Smichow, Kladno und Pribram. Die Wählerliste weist 64 Stimmen aus. ! Der neue deutsche Zolltarif, dessen Ausarbeitung seinerzeit Graf von Posadowsky-Wehncr als Staatssecretär des Reichsschatzamtes im Reichstage als ein dringendes Erfordernis für deu Abschluss neuer Handelsverträge bezeichnet hat, ist nunmehr, wie die «Berliner Politischen-Nachrichten» schreiben,! in der genannten Behörde fertiggestellt uud wird deu betheiligteu Nessorts zur Aeußerung zugeheu. Die Ein»' theilung wird, wie schon vor mehreren Jahren vom' Grafen von Posadowsky hervorgehoben worden ist, eine wesentlich specialisiertere sein und insbesondere den Fortschritten der Technik und Chemie, die seit der letzten Fassnng des Zolltarifes zahlreiche neue Waren und Producte hergestellt haben, Rechnung tragen. Der neue Zolltarif wird voraussichtlich auch nach seiner Systematik derart eingerichtet sein, dass nicht nur jede Warengattnng leicht aufzufinden ist, soudern dass auch ciue so umfangreiche Ergänzung, wie sie zur Zeit durch das amtliche Warenverzeichnis in Form einer Instruction an die Nachgeordneten Ausführungs-Ächörden stattfindet, nicht mehr nothwendig sein wird. Eine vorläufige Zusammenstellung der Ergebnisse der deutschen Reichsta gs wählen nach den Hauptwühlen ist im Bureau des Reichstages ausgearbeitet worden. Danach waren wahlberechtigt 11,440.353 (im Jahre 1893 10,628.292) Personen. Abgegeben wurden 7,787.090 Stimmen (im Jahre 1893 7,722.265) Stimmen. Giltig waren 7,752.353 Stimmen (gegen 7,673.973 im Jahre 1893); ungiltig dagegen waren 34.737 (gegen 28.292 im Jahre 1893). Von den giltigen Stimmen fielen auf: deutsch-conservative Fraction 872.973 (gegen 1893 1,038.353), deutsche Reichspartei 331.538 (gegen 1893 438.435), deutsch-sociale Reformftartei 222.447 (gegen 1893 263.861), Antisemiten, die nicht der Reformpartei angehören, 19.599, Centrum 1,454.278 (gegen 1893 1,468.501), Polen 243.846 (gegen 1893 229.531), national-liberale Fraction 975.534 (gegen 1893 996.980), freisinnige Vereinigung 194.945 (gegen 1893 258.481), deutschfreisinnige Volkspartei 553.740 (gegen 1893 666.439), auf unbestimmte liberale Richtung 65.622, deutsche Volkspartei 108.493 (gegen 1893 166.757), Socialdemokraten 2,105.305 (gegen 1893 1,786.738), Bund der Landwirte 121.374, bairischer Bauernbund 140.304 (gegen 1893 119.559), Elsass - Lothringer 107.415 (gegen 1893 114.702), Welsen 105.161 (gegen 1893 101.8^0), Dänen 15.439 (gegen 1893 14.363), Christlichsociale 48.734, Nationalsociale 23.185, unbestimmt und zersplittert 42.221 (gegen 1893 unbestimmt 110.993, zersplittert 13.972, zusammen 123.970). Es haben an Stimmen gegen 1893 verloren: Deutschcouservative 165.380, deutsche Reichspartei 106.897, deutsch-sociale Reformpartei 41.414, Centrum 14.223, Natioualliberale 21.446, freisinnige Vereinigung 63.536. dentsch-freisinnige Volkspartei 112.699, deutsche Volkspartei 58.264,Elsass-Lothringer 7287, unbestimmt und zersplittert 81.747. Es haben an Stimmen gegen 1893 gewonnen: Polen 13.685, Socialdemokraten 3l8.567, bairischer Bauernbund 20.745, Welsen 4351. Nach einer der «P. C.» aus Paris zugehenden Meldnng wird sich Präsident Faure zu den großen Corpsmanövern, die im Allicr- und im Loire-Departement stattfinden, begeben. Finanzminister Peytral hat bereits von den anderen Ministern die abgeänderten, nicht unbeträchtlich reducierten Bndgetentwürfe erhalten, so dass er in der Lage ist, den gesummten Voranschlag für 1899 dem Ministerrathe demnächst vorzulegen. Die Nachricht, dass der französische Botschafter in Washington, Herr Jules Cambon, aus Anlass der bevorstehenden spanisch-amerikanischen Friedensverhandlungen nach Paris kommen wird, ist unzutreffend. ^ ___________________ «^ Die carlistischen Deputierte" ^ beim Wiederzusammentritte der Cortes 9^^ Vorgehen der Regierung Protest erheben uü" das Parlament verlassen. «< „, ^ Aus Constantinopel wird vom ^- ^ gemeldet: Aus dem Districte von Berana > D weiteren beunruhigenden Nachrichten eingelaui^ ^ ^ nach den ersten Anzeichen der Wieder^ ^^ reizten Stimmung zwischen der albanesW ^ montenegrinischen Grenzbevölkerung erhielt ,,. ^ negrinische Gesandte bei der Pforte, Herr ^ ,hF Auftrag, die Aufmerksamkeit der hiesigen «wu ^ Kreise auf diesen Umstand zu lenken. V"^^ wurde hierauf mitgetheilt, dass General ^ st Pascha nach Aerana zurücklehren werde, u ^ Erhaltung der Ruhe an der Grenze Sorgc s ,M Was nun die Angelegenheit der drei gewom ^, ^ medaner betrifft, so hat sich dieser ^"l?."^>>^ Districte von Kolaschin, der zum Theile ^ ^ ^! zum Theile der Türkei angehört, zMtrag^' ^ Ortschaft Belasica kam es zwischen den «wn ^ schell und den muhamcdanischen Bauern ^ >l Besitzes von Wiesellgrund zu einem Stre", ^ eine blutige Schlägerei ausartete, bei '" ^ili^ Muhamedaner getödtet wurden. Dic >nm^ ^M Regierung hat inzwischen der Pforte d"' -"'Mi^ zngehen lassen, dass die all diesem VorfmU,^ Montenegriner verhaftet wurden nno b^^ . D der entsprechenden Bestrafung zugeführt we ^^ der Pforte legt man diesem Zmschcnfalu' sondere Vedentuug bei. ^-^^ Tagesneuigleiten. ^z -(Znm fünfzigjährigen Negi^,^ jubiläum Seiner M a j e st ä t d e.« ^" ^ Wie «Reuters Office» aus Yokohama '"elor^P Prinz Kanin zum Vertreter des Kaisers von o ^ der Jubiläumsfeier Seiner Majestät des Ml ^ Josef ernannt. Der Prinz reist vorausM ^ September nach Europa ad. OrW! — (Verlobung.) Ihre H°h"t 5 Zc'^ Sibylle von Hessen, die jüngste Sch"^ .^ königlichen Hoheit des Landgrafen AleMd" ^' von Hessen, hat sich mit Friedrich Frcihcrrn^^i ^ dem Hause Kiloer, königlich preußisch"' " ^tt^ Reserve des Grenadicrrcgiments zu Pferde o^M Dcrfflinger (neumärk.) Nr. 3, verlobt. D" steht im 31.. die Vraut im 21. Lebensjahr ^ — (Die Festlichkeiten in ^"^t ^, Das Geschenk, welches das niederländische "^sB. Majestät der Königin Will) elm ine wid"e^ ^ einer reich vergoldeten, mit prachtuollcn ^" szric^," sehenen Staatscarosse, die augenblicklich im In^ ^ von Amsterdam ausgestellt ist. Diese GalalnW ^ niit Recht ein Meisterwerk der WagcnbauM"! ^,^^ zu worden. Im Stile der holländischen 3""" ^ ^ halten, repräsentieren die oberen Verzierung ^ deckes jene uicr Gewerbe, die dcn Wohlstand ^l^ ausmachen: Handel, Die Radspeichen versinnbildlichen die Sonne, ^l ^ das Symbol des Glanzes, den das Haus >! ^t ^ breitet, darstellen sollen. Die Wagentritte >"' ,F", rosen geschmückt, während dic Gobelins iw^-^ Roman von Ormanos Eandor. (9«. Fortsetzung.) «Ich hätte dir wohl schon eher schreiben sollen, liebe Frau», hieß es in dem Schreiben, «allein ich^ war in den verflossenen Tagen so in Allspruch ge^ nommen und musste meine Gedanken dermaßen auf das richtige Ziel meiner Reise concentrieren, dass mir für Korrespondenzen, welche nicht auf meine Sache Bezng hatten, keine Zeit blieb. Ueberdies bin ich im großen ganzen ein fauler Briefschreiber. Was mm den Zweck meiner Reise anbelangt, so kann ich dir die erfreuliche Mittheilung machen, dass Larcnsoal mit seiner Vermuthung recht hatte uud es mir auf jeden Fall ohne Schwierigkeit gelingen wird, mich als alleiniger rechtmäßiger Erbe meines Onkels, des verstorbenen Barons Günther Habemach in Belgien, der thatsächlich der verschollene Bruder meiner Mutter war, auszuweisen. Dieser Larensdal ist ein Teufelskerl, unbezahlbar. Die Nachlassenschaft Günther Habemachs beträgt thatsächlich einige Millionen, die zumeist in hochrentablen Bergwerken und Fabriks-Etablissements angelegt sind. Das beste Bergwerk, all dem Baron Güuther Hauptactionär ist, zahlt jährlich vierzig bis fünfzig Procent Dividende. Natürlich werde ich dasselbe behalten und meinen Wohnsitz wahrscheinlich demnächst in der Nähe desselben auf dem ebenfalls zu der Erbschaft gehörenden Chateau Prixen nehmen. Du kannst dir denken, in welcher Anf-regnng ich mich befinde, und wirst es mir deshalb verzechen, wenn ich nicht so oft schreibe. Ich werde müN ""^^'" Tagen persönlich nach Belgien fahren In dieser Weise setzte sich der Brief von Hildas Gatten noch einige Seiten fort, bis er schließlich mit «herzlichen Grüßeu und tausend Küssen» endete. Schmerzlich enttänscht legte Hilda das Schreiben aus der Haud. Sie wusste selber kaum, woran es lag, aber sie wünschte plötzlich, lieber kein Lebenszeichen von ihrem Manne erhalten zu haben, anstatt dieser Zeilen, aus deucn sie ein erkaltender Hauch, der sich wie Frostreif auf ihre Empfmduugcu legte, anwehte. Nein, sie vermochte es nicht zu verstehen, weshalb die Aussicht auf das Erbe seines uubekaunten Oukels ihn in solche Aufregung versetzen konnte, dass er darum der Nächstliegenden Pflichten gegen seine ihm erst vor wenigen Wochen angetraute Frau vergaß. Sie kaunte seine pecuniären Verhältnisse nicht. Herr von Larensdal hatte immer von den vielen großen Gütern des Grafen gesprochen, und ohne dem weiter Gewicht beizulegen, hatte sie doch aus allen diesen Bemerluugen geschlossen, dass Botho Satten sehr reich sein müsse. Auch jetzt kam ihr noch keine Ahnuug des wahreu Sachverhaltes, und desto befremdender erschien es ihr, dass ihr Gatte so anßer sich vor Freude über die bevorstehende Vermehrung seines Besitzes war. «Der Traum vom Golde hält auch ihu im Bann!» flüsterte sie traurig. «O, Erich hatte doch recht mit seiner Behauptung, dass das Geld demoralisiere, dass es das Edelste im Menschen unterdrücke nno vergifte!» Kein Wort der Liebe stand ill dem Briefe. Und er hatte sie doch aus Liebe geheiratet! ^ Hilda weinte. ____------ ____. W ^ Ihr war stcrbenstraurig zumuthc- .„H danken flüchteten sich gegen ihren An" ^F^, fernen Freuude, zu Erich Hilger. ^m^nst, ^,. sehnsüchtiges Empfinden durchzog ihre ^, Ahuung, dass sie buntes, glitzerudes Ol"^ Y", Juwel voll unernn'sslichem Werte "Ml" > ^' Wieder verstrich mehr als eine M^cl^F Nachricht von Graf Botho — diesmal aus ,^ ciutraf, wenige knrze Zeilen in kühlc'M ^ ^,F ^ mehr einer geschäftlichen Mittheilung "L^cht M trauteu Schreiben gleichkamen. Das ^ ^F^l seine Legitimität als Erbe des VaroN»^^ ll ^ bereits so gut als anerkannt. M" B^ Hinzuziehuug eiuiger Advocate» und " ^M ^ uucutbchrlicheu Lareusdal daran, eine gew ^M / des kolossalen Vermögens vorzunehmen- ^ ^F sich in der Einsamkeit ihres I""^^ ^ ,^ aufeuthalts todunglücklich suhlte und " ,„< "pl mehr möglich war, die misstrauische ^^' s^ Iuncrn uud eine düstere Vorahuung aM M'l^ ihren Mann nnnmehr in einem lange' ^ !^ doch abzuholen oder sie allein nachtonu" ^.jt sie könne die Trennung uud die E"" ./ länger ertragen. ,^ ^ / Statt einer Antwort von Graf M^ B" einigen Tagen Herr von Larensdal cu .^ bei der juugen Gräsin ein. ,«del l ?' In seiner beredten Weise wusste a' ^ ^« Frau auseinanderzusetzen, dass der ^,''scl>^ Arrangements in Belgien, das seine su"" ^ ^ an dieser, bald an jener Stelle beding ^. 6 abkommen könne; ebenso unthnnlich s" , , lü"^ sie. die «Frau Gräfin», jetzt nach Ml^ ^ " hätte deshalb vom Grasen den AujtraU' ! ^^^HltungNr7202. 1635 6. September 1898. ^NZ di, ,' -------------------------------------------------------------------- >, NaH.^ Blumen Hollands: Tulpen, Hya- ^"eelen ^ ""lwcisen. Die 3Nalereien auf deu 3"W,w^ Professor van der Waay i ""'de n,^^"l dem Paneel zur Rechten sind die ?"2 des m ^"^" dargestellt, wie sie die Hul-'". e,ug "^ " Holland, das weiße Lilien und Rosen ?' "legV^n. N,,d um diese Gruppe sind ?°" ^, a >^s "'s"""' wie die des Friedens, der > Ht^t. Das Paneel zur Linken lässt A^^ischen wl "bische Finsten erkennen, die der 3i s " Orders l?i^ v^?' ^"te ä« Füßen lege... 2"'"blickt n^^^tuuft dargestellt; auf der 3?^ ist ^3? ^ Muse der Geschichte/die damit ,7^ der N,s, ^"'^'fteignng der jungen Königin in '^^baut^^cht^inzntrage.. Die Carosse ist lrw>^"l)ald ?. ^e Königin anfrecht darin stehen ?es .>v. ^"?agenschlages bemerkt n.an ein ge-^' ben. Kin's ,^"u'ren sind .nit den Motiven des I^"nbild? "^ ^"' Kraft, und denen der Enle, !>>'s N," Wachiamteit, versehen; die Decke im d° l!"" "th.,n T^!^ "" E'.gelstöpfen geschmückt. An ^,n ^stickte prangt i'wn " in bo2 ^' ^"^"' D"s Material, aus ^"z"n>T^ «"gefertigte Galawagen besteht, b" ^"° wachset.' ^, ^s Holz von dem auf der ?""baumc her. Während der kl,? '""dm ^ c i" '"rd diese Staatscarossc nicht 3"'° i" ihren c^ 2l)re Majestät die Königin Wil- >' hat b "^^u.l!' in An.sterda.n einen offenen 6""' Majestät Kaiser >"°ri ' "" Ha.dsX ' '"' das «Wiener Tagblatt- °^." si^ür ^ "'. "" °" ^"nigin Wilhelmine, ^'^U"garisch^ beglückwünscht. Der ^volles N ^landtc überreichte der Königin ^^Heiml^ ^> 3i . «?/ ^'" Kriege.) Aus Newyork htiw °"s 71'^.'.^'^'meldet: Am letzten Sonntag U ^r hu d "^' Miliz-Regiment von. Kriege ^/^ ihre», l?-"^"" """« so schwach, dass sie H'" t°"nt ^«erhanse in der 34. Straße ^3 ^M lv . ' ^-le mussten in dem Kabelwagen ^e Z"''dass die ^?"' ^^"ay war so voller ^ °be für ^^"^'"""uschaft Schwierigkeiten hatte, ^ U)nen ei.u!n "/^'" °W äll halten Das Volk ^ ^ d'e bische., jubelnden Empfang bereiten. Aber ^""°h- Ät Ileik ?"?""'" Dichter sah. erstarb ^'«er'^" Twlw. " an die Stelle. Im Lager ^ >s gV« ""'gebrochen. Er ist so bösartig, '^>^ ^?u <^' So sagt wenigstens > 3 ^°"s°'n w7' ^lon. Er fügt hinzn, dass ^7" und n^ l^ ''b" "'inen Soldaten in Linie ^ V""lrn zu «s '^^'" äu lassen, als sie solches °"n>rtte u '^-^ lie bekämen. Hilfsgeneralarzt .^ sichreren Ta^. UV) Aus Neapel schreibt man: hier zahlreiche Frcn.de ein, ^ e i3 b'wund ?n ^,7'^^roßartige Eruptions-^kit ^chcn ^ . ""^ Auch die Officiere und Soldaten >lu 7" der ? " "'s unternahmen den Aufstieg. 5»td ?" am k "?" Woche zeigen sich weitere Ab-'°^ ^" ^schenr" ?3"' ^er über die Maßen groß "r°^ " ^^ü M '^"''" s°rt. In den Kraterrissen ^'tt ^ 'östliche, ^ l"t kurzer Zeit ein neuer Lava- >«^m dm H^'. ^'u 25. August drang der in der Nähe der dst 5^nde/^°l zu geleiten, wo Graf Botho ?'M^ ' Er ^ //" Wlg eingerichtete Villa ge- ^' ch'^'3agierm"^'bal ^ werde einige gute bi,? ^" berr ü c ^ "n paar Wochen komme "f die « blieb n'k.Ä ^"s"'lich dorthin. >hei, '^, übernlit/. "'^ "'chts anderes übrig, als /^A^s^llsdül, Pünsche ihres Mannes ein-3^.V>tung /'^ A) ihr wieder wie vor ^''Nch ereits^^ ^ Weise gefällig nnd hilf-^^3^l «n""^w Tage traten beide die ^"e'i,^ "" deni V?^'. welche Graf Votho gekauft M< ^"nqiitt^'^'""^ 'N^ Wäldern, Frncht-V'^ ^/halten?? ' /"ch gesegneten Verges Ein 5>skn ^izerstil >! ? "'"^b die allerliebste, im NcWmg. «on deren "'gei, f, ^Mwran', ""n einen herrlichen Rundblick sie il^'chd^ < ^ "^ äufriedme Menschen zn ^/^5l'/a^^ abgereist war, begann Ml' was sie während A>b,>f sw '?l gekannt hatte, hänslich eln-d ^'n .""''ten H wie ein Trost, as sie wieder ^l'cl !." b„' Eachelchcn, die sie während ihrer ^' "cht ..?"'' uul sich sah. Sie kam sich ""ir su einsän, vor. ^«letzuu« solgt.) Drahtseilbahn-Station liegt. Gegenwärtig zählt man fünf Lavastrüme, die bis zwei Kilometer lang sind; ihre Breite beträgt mehr als 200 Meter, während der Abfluss der Lavan.assen eine Geschwindigkeit von mehr als 100 Metern in der Stunde erreicht.» — (EinUnfall während derMoskaucr Festlichkeiten.) Man schreibt der «P. C.» aus Petersburg vom 1. d. M.: Am ersten Tage der Moskauer Festlichkeiten ans Anlass der Enthüllung des Denkmals des Kaisers Alexander II. hat sich ein unbedentendcr Unfall ereignet, der eine Erwähnung in der ausländifchen Prcfse nicht verdienen würde, wenn es nicht geboten erschiene, tendenziösen Darstellungen die Möglichkeit weiterer Verbreitung abzuschneiden. In einem Hause der Petrow" straße, das ciuem Umbau unterzogen wird, hat nämlich eine Gasexplosion stattgefunden. Das Haus hat dabei sehr starke Beschädigungen erlitten und ist iu Vrand gerathen, da die znr Decorieruug verwendeten Fahnen nnd Stoffe Feuer gefangen hatten. Die Feuerwehr der nächsten Station kam aber rechtzeitig herbei, nm den Brand noch im Entstehen zu löschen. Der durch die Explosion hervorgebrachte Luftdruck war ein fo heftiger, dass in allen Häusern der Umgebung die Fenster zerschmettert wurden. Die Trümmer flogen weit umher, wobei in der Menge, welche die Straße angefüllt hatte, um die Illumination zu besichtigen, uugefähr zehn Personen leichte Verletzungen erlitten. Ans Sensations-sucht .lud in böswilliger Absicht wurde das Gerücht ausgesprengt, dass möglicherweise ein Anschlag gegen das Kaiscrpaar geplant gewesen sei. Dem gegenüber kann auf Grund unanfechtbarer Informationen eonstatiert werden, dass die Explosion ausschließlich dkrch eiue zufällige Beschädigung der Gasrohre» verursacht worden ist. Local- und Proumzial-Nachrichten. - (Zum Regierungsjnbiläum Seiner Majestät des K aisc r s.) Aus Weisienfels berichtet ...an uus vom 1. September: Znr Feier des Kaiscr-Inbiläums wnrde hier gestern, an. Tage des Schnl-schlnsses, ein Schul- nnd Volksfest abgehalten. Nach einer internen Feier der hiesigen zweielassigen Volksschule, die der Schulmesse folgte und bei welcher Herr Bürgermeister Mally mit begeisterten Worten die Schuljugend auf die hohe Aedeutuug des Tages aufmerksam machte nnd die Festschrift «Unser Kaiser, an dieselbe vertheilte, versammelten sich am Nachmittage die Schulkiuder am «Stücket», wo unter Leitung des Herrn Oberlehrers Eisen-hnt nnd der Lehrerin Fräulein Eisenhardt, eine Reihe sorgfältig einstudierter Lieder gesungen nnd patriotische und andere Gedichte vorgetragen wnrdcn. Die Knaben beschäftigten sich nach Abwickelung des officiellen Programmes und nachdem eine Reihe von Eiscnstabübungen mustcr-giltig dargestellt worden war mit Masttlettcrn, Sack-und Wettlaufen und zahlreichen andern Spielen, die Mädchen mit Topfschlagcn, Kreis- und Tanzspielen. Die Sieger heimsten selbstverständlich Preise ein. Die als Schulfest gedachte Feier wurde jedoch zu einem förmlichen Voltsfcstc durch die Betheiligung der Weißenfclser Gesellschaftskreise und der hier weilenden Sommergäste. Außer den. verehrten hochw. Herrn Pfarrer Fertin nnd Mitgliedern der Gemeindcvertrctnng unter Führung des Herrn Bürgermeisters Mally hatten sich nämlich noch ein-gefnnden: die Gemahlin des letzteren, Herr nnd Frau Commcrzienrath Mecbold, Liuienschiffseapitän v. Schonta nebst Gemahlin, Frau Oberst von Obcrmayer, Herr und Frau Oberstlicute..ant Berrer, Oberstlieutenant Ipold, Baron Engwcrth, Herr und Frau v. Lazzari, Ingenieur Harmatta und Gemahliu, die Frauen Nina Lilpop und Kraft, Frau Hauptmann Ulrich, die Frln. Bertha Czermack Edle von Eichcnfcld, Lili Brandt uud Steller, die Herren Marcollin nnd Habcrl, die k. u. k. Oberlieuteuauts Doboufchck und Baron Warsberg, Frau Hofrath Suhay, Frau Aezictto, Herr Ober-Commissär von Manussi. Fast alle Herren und die in Volkstrachten erschienenen Damen griffen thatkräftig bei der Anordnung der Spiele nnd der reichlichen Bewirtung der Kinder ein und betheiligten sich selber lebhaft bei manchen Spielen, wodnrch das Schulfest sich uugemcin belebt gestaltete und den Charakter eil.es Volksfestes annahm. Mit der Absingung des Kaiscrliedes und einer von den Damen vorgenommenen Beschenlung der Kinder theils mit Spielzeug, theils mit nützlichen Gegenständen, namcutlich mit Bekleidungsstücken an die Mädchen, schloss die frohe Feier, die eine bleibende Eriunerung an das Jubelfest unferes Monarchen für unfcrc Jugend sein wird. Herr Ärzirkcha.lvtmann R. v. Kaltenegger, der sich auf der Durchreise befand, verweilte kurze Zeit bei den. Feste. Um das Zustandc-komn.cn desselben, die Sammlung von Beitragm sow.e um die Bewirtung und Vcschenkuna der Kinder hat stch Fran Oberstlieutenant Berrcr besonders vordm.t gemacht. Die vickn Mühewaltungen des Herrn Oberlehrers E.s n-hnt wurde., durch ein herzliches Dantschre.bm de» Orts-schnlrathes besonders anerkannt. ^ ..« . . ^ . — (Entscheidung in Wasserrechtv-Angelegenheiten.) Der Verwaltuugsgcrichtshof hat über eine diesbezügliche Beschwerde die Entscheidung getroffen, dass aus einer bloß sactischen, jedoch eunscnslosen Benützung eines öffentlichen Gewässers für Zwecke einer gewerblichen Vetriebsanlagc (Gerberei) die Erwerbung eines Rechtes hiezu nicht abgeleitet werden kann. —o. — (Die neue Gurkbrücke in Rudolfs-wert.) Eiuer uus zugehenden Nachricht zufolge hat die Maschinenfabrik der österr. Alpinen Montangescllschaft in Graz oiesertage die Eisenconstruction für die Neichsstraßen-brücke über den Gurtfluss zwischen Rudolfswert und Kaudia complet abgeliefert und wurde das Material übernahmsfähig befunden. —o. — (Bürge rstatut für die Stadt Laibach.) Wie uus mitgetheilt wird, wurde das in der Gemeinderathssitzung vom 5. Juli d. I. abgeänderte, beziehnngsweisc ergänzte Bürgerstatut für die Landeshauptstadt Laibach von der k. k. Landesregierung als Stiftsbehörde genehmigt. —o. — (Sanitäres.) Ueber den Verlauf der Nuhrepidemie in der Gemeinde Arch bei Gurkfeld geht uns die Mittheilung zu, dafs diefelbe in den Ortschaften Arch, KrMee und Ravno nahezu erlösche., ist, indem vom Gesammtkrantenstande nnr noch drei Kranke auf dem Wege der Bessernng vorhanden, alle übrigen aber genesen sind. —o. — (Im Postdienste.) Der absolvierte Ober-realschüler Albin Schelesnik in Laibach wurde zum PostllMtspraktikauten ernannt. Die erledigte Postmeister-stcllc in St. Veit ob Wippach wnrdc dein Post- lind Telegraphenexpeditor Franz Kaveie juu. dortselbst verliehen. — Beim k. k. Post- uud Telegraphenamt in Gurkfeld wird mit 15. d. M., eventuell mit 1. October d. I., ein Post- und Telcgraphenexpeditur, der deutsche« und slovenischeu Sprache mächtig, aufgcnomn.cn. — In Iggendorf, politischer Bezirk Loitsch, trat am 15. v. M. eine nenc Postablagc in Wirksamkeit, welche mit dem Postamt in Altcnmarlt bei Ratck durch die zwischen Laas-Prezid verkehrende Postbotenfahrt verbunden ist. — Am 1. d. M. gelangte im Bestellbezirtc des Postamtes Gurkfeld der Laudbriefträgerdienst zur Einführung. —o. — (K. k. Hochfchule für B ooc nc ultu r.) Die k. k. Hochschule für Bodcucultur schloss mit Ende des vorigen Monates das 2U. Jahr ihres Bestandes mit einer Frequenz von 352 Hörern, wovon 290 ordentliche nnd 02 außerordentliche, ab. Dieselbe gewährt auf der Grundlage der an einem Gymnasium oder eiuer Realschule erworbenen Hochschnlreife die fachwissenschastliche Ausbildung für den land' und forstwirtschaftlichen sowie den eulturtcchnischen Beruf. Nach dem Programme für das Lchrjahr 1896/99 werden im nächsten Wintersemester 1« Professoren, 19 Docenten und 3 Lehrer Vorlesnngen abhalten. Die Studienzeit umfasst drei Jahre, das Uuterrichtsgeld beträgt pro Halbjahr 25 fl. Mittellose können von der Zahlung desselben befreit werden; für solche bestehen auch Stipeudieu und Staatsunterstützungen. Das neue Lehrjahr beginnt an. 1. October. — (Vereinfachte Horn fign ale nnd T rom m elstre iche.) Se. Majestät derKaiser hat mit Allerhöchster Entschließung von: 2. Juni d. I. die vereinfachten «Horn-(Trompeten-)Signale» und «Trommel-streichc» genehmigt. Dieselben treten mit 1. October d. I. in Kraft. Die vereinfachten «Horn- (Trompeten-) Signale» nnd «Trommelstreiche» sind dem Exercier-Reglement für die k. und k. Fußtruppeu au Stelle der bisherigen ein-fchlägigen Bestimmungen beizulegen. Letztere treten mit 1. October d. I. außer Kraft. Da das Signal «Front-räumci.' eliminiert wurde, so hat in den im Dienst« reglement für das t. und k. Heer bezeichneten Fällen den. Schießen anstatt des Signals «Fronträumen» das Signal «Schießen» voranzugehen. * (Deutsches Theater.) Jede Theaterleitung ist herzlich froh, die Fährnisse uud Sorgen einer Spielzeit überstanden zu haben und hüllt sich daher vor Beginn der ncncn Thcatcrzeit so tief und lange wie möglich schweigend in die Falten ihres Thcatcrmantels, um dann das Publicum umso nnvermutheter mit den schönsten Plänen freudig zu überraschen. Eine kurze Spanne Zeit trennt uns noch von dem Wiedererwachen der Welt des schönen Scheins, hinter den Coulisse» bc-ginnt es zu rumoren uud die ersten Nenigkeiten flattern in die Redaction wie Vorboten des nahenden herbstes und Winters, so dass sich schon ein in einigen seiner Hauptzüge wenigstens klares, wenngleich noch tcmcswegs vollständiges Bild über die Eröffnung der Sa.son b.ele. Wie uns die Direction des deutschen Theaters mittheilt, beginnen die Vorstellungen an. 28. September Es wurde eine vollständige Gesellschaft engagiert, d.e Namen von gutem Klänge ausweist und es erscheinen die hervorragendsten Novitäten erworben. Nachfolgend werden d.e bauptkräfte des Personalstandcs angeführt: Rea.sfcurc: Ernst Mahr, Äem.o Berg nnd Hugo Wohle. Kapellmeister- Max Auer. Darstellende Mitglieder: Schausplcl: Herren: Ernst Mahr, Vater; Karl Güttler, Komiker; Benuo Berg, Charaktere; Hugo Wohle, Wilhelm Iansen, Ernst Stieber, Gustav Rudolph, Liebhaber; Ernst Walter, Fritz Niep, Chargen. Operette: Jerome Lenoir, erster Tenor; Hans Roberti, junger Tenor; Josef Schwabl, Karl Göttlcr, Komiker; Ernst Mahr, Loms Groß, Basspartien; Karl Fürst, Tcuorbnffo. Damen: Schauspiel: Therese Holler, Anstandsdamc; Flora v. Schwcickhardt, tomische Mutter; Eugenie Mhoser, Gusti Ilm, Helene Inger, Marie Laibacher Zeitung Nr. 202. 1626 ß. Septcnlbtt^ Louber, Paula Kürsch, Liebhaberilmen. Operette: Elsa Wichert, Minna Gruber, Viaric Grafeltberger, Operetten-fängerinnen; Iosefine Iandl, zweite Partien; Flora von Schweickhardt, singende Mutter. Chorpersonale: 8 Herren und 10 Damen. Gäste: Max Löwenfeld, Hofschanspieler Römpler, Magda Schlesinger. Neuheiten: «Habsburg», Tedeum, Das Necht auf sich selbst, Marcelle. Kunst und Liebe, Mutter Erde, Auf der Höhe, Heoda Gabler, Anonyme Briefe, In Behandlung, Katherl, Niquette, Das Kuckucksei, Im Fegefeuer, Die drei Reiherfedern, Das Vermächtnis lc. Classikerliorstellungen: Sommer-nachtstraum, Die Wallenstcintrilogie an zwei Abenden, Richard III., Faust, Käthchen von Heilbronn :c. Musikalische Neuheiten: Der Opernball von Heuberger, Die Geisha (mit glänzender Ausstattung), Der schöne Rigo, La Mascotte, Don Alvaro, Der Dreibund, Le Bohöme (Oper von Puccini). ! — (Aus dem k. k. Stadtschulrathe.) Ueber', die am 1. d. M. abgehaltene ordentliche Sitzung des k. k. Stadtschulrathes haben wir nachstehenden Bericht er-halten: Nach Constatiernng der Veschlnssfähigkeit und' Eröffnung der Sitzung durch den Vorsitzenden werden vom Schriftführer die im currenten Wege erledigten Geschäfts-! stücke vorgetragen und zur Kenntnis genommen. Es wird beschlossen, dass die Jubiläumsfeier Sr. Majestät von sämmtlichen Volks- und Bürgerschulen Laibachs gemeinsam am 6. October begangen werden soll. Es wird' das Programm für diese Feier festgestellt und beschlossen,' den Gemcinderath um die Bewilligung des zu dieser,' Feier erforderlichen Credites zu erfuchen. Die Gesuches der Leitungen der Schulgärten an der ersten städtischen! fünsclassigen Knabenvoltsschule und an der zweiclassigen Volksschule am Karolinengrunde um Gewährung einer Unterstützung zu Schulgärtenzweckm werden befürwortet dem hohen t. t. Landesschulrathe vorgelegt. Die Berichte des k. k. Vezirks-Schulinspectors Prof. Franz Levec! über die Inspection der zweiclassigen Volksschule am! Karolinengrunde, der äußeren Privatmädchenvoltsschulen ^ bei den Ursulineu, der inneren Privatmädchenvolksschnle i ebcndort und der sechsclassigen Privatmädchenvoltsschule ^ in der Lichtenthurn'scheu Mädchenwaisenanstalt sowie der^ Bericht über die diesjährige Bezirks-Lehrerconferenz an den ! slov. und utraq. Volks- und Bürgerschulen Laibachs werden znr Kenntnis genommen. Zur Annahme gelangen sämmtliche damit im Zusammenhange stehende Anträge und es wird beschlossen, diese Berichte dem hohen k. k. Landes-schulrathe behufs endgiltiger Genehmigung vorzulegen.— Das Gesuch der Leitung der sechsclassigcn Privatmädchen-! Volksschule in der Lichtenthurn'scheu Mädchenwaiscnanstalt, um Erweiterung der Lehranstalt zu einer siebenclassigcn! wird dem hohen k. k. Landcsschulrathe befürwortet vor-! gelegt. Zu Volontärinncn an der achtclassigen städtischen Mäochenvolksschulc werden die geprüften Lehramtscan-didatinnen Olga Mazi und Karoline Fischer ernannt. Schließlich wird noch ein interner Fall besprochen und erledigt. — (Der Laibacher Gemeinderath) hält heute uachmittags um 5 Uhr eine ordentliche öffentliche Sitzung ab. Auf der Tagesorduuug stehen u. a. folgende Berichte: Bericht über den Antrag des Stadtmagistrates betreffs Bewilligung einer Unterstützung aus der städtischen Casse an drei hiesige Bäckermeister zum Zwecke des Besuches der Wiener Jubiläumsausstellung; Bericht über, das Gesuch des August Erzin nm Bewilligung einer Pension oder Gnadengabe; Bericht des Schlachthaus« directorinms betreffs Ernennung eines Schlachthaus-Verwalters; selbständiger Antrag des Vicebürgcrmeisters Dr. Ritter von Bleiweis betreffs Aufstelluug eiues Wetterhäuschens. * (Braud.) Am 27. v. M. gegen 8 Uhr abends kam, wie mall uus ans Gurkfeld meldet, in der Kaische des Mathias Petrit in Hrastek Feuer zum Ausbruche, durch welches diese Kaische sammt den darin befindlichen Getreidevorräthen und Kleidungsstücken sowie die Kaischc des Nachbars Michael Plesi? eingeäschert wurdeu. Petrik erleidet einen Schaden von 300 fl. und ist auf 200 fl. assecuriert, während der Schade des Plesic per 200 fl. dnrch die Versicherungsprämie von 130 fl. gedeckt ist. Das Feuer entstand dadurch, dass die Mauer hiuter dem Herde im Hause des Petrit derart schadhaft war, dafs die Streu aus der unmittelbar anstoßenden Schupfe fast bis zum Herde hineinragte und durch das Herdfeucr znr Entzündung gebracht wurde. Der Brand wurde unter Intervention einer Gendarmerie-Patrouille ans Munken-dorf von den Ortsinsassen um 12 Uhr nachts soweit ge-dämpft, dass für die Nachbarobjecte keine Gefahr mehr vorhanden war. —r. * (Eine Kindesleiche in der Senkgrube gefunden.) Am 26. v. M. nachmittags wurde ill Breitenall, politischer Bezirk Rudolfswert, die Leiche eiues kleiuen Kindes in einer Senkgrube auf-gcfundcn. Die Thäterin ist vorläufig noch unbekannt. Die gerichtlichen Erhebungen sind im Zuge. —r. * (ImBade gest orb en.) Am 1. d. M. nach« mittags zwischen 1 nnd 2 Uhr ist in der hiesigen k. k. Hanpt-Tabakfabrik die 60jährige Cigarrcnfabrilsarbeiterin und SäMsrrswitwe Anna Paiß, znstäudig nach Anrongo in IwUrn, während dcs Badens m einer Äadecabine Nützlich an einem SchlagcmscM gestorben. Die Leiche wurde über ärztliche Anoronuug nach St. Christoph über-trageu. —1>. . * (Eiu unredlicher Gehilfe.) Am 30. v. M. beauftragte der Schneider Stefan Kralj aus Steinbüchel, politischer Bezirk Nadmannsdorf, seinen! Gehilfen Franz Ferjan, ihm eine Hundcrtgnldennote wechseln zu lassen. Ferjan nahm dieselbe, ließ sie ill einem Laden gegen zehn Zehngnldennoten einwechseln und fuhr mit dem Nachmittagszuge nach Laibach nnd dann, wie vermuthet wird, weiter nach Graz. Die Strafanzeige wurde erstattet. —r. ^ — (Neue Ansichts-Postkarten) sind in vortrefflicher Ausführung soeben in der Ferdinand von Klemmayr'schen Buchhandlung in Klagcnfurt erschienen. ^ Es sind Ansichten von Wolfsberg, St. Andrä im Lavant-thale, Lauamüno, Untcroranburg und von der Verg- l gruppe Wischberg, Ialouc und Manhart. ! — (Oesterreich-Ungarns Petroleum" Ausfuhr.) Die Ausfuhr von Mineralöl, die bisher in stetem Rückgänge begriffen war, hat sich im Juli d. I. wieder etwas gehoben, sie umfasste 24.892 Meterzentner im Werte von I07.8tt5 fl. gegen 18.65« Metcrcentner und 77.620 fl. ill« Vorjahrc. Diese Steigerung ist fast ausschließlich auf den um rund 7000 Metercentner größeren Benzin-Export znrückznführen, während in raffiniertem Mineralöl nnr wenig über die Hälfte des vorjährigen Quantums exportiert wurde, und zwar nach Belgien. Seit Beginn dieses Jahres resnltiert gegen das Vorjahr ein Minus der Ausfuhr von 88.463 Metercentner im Werte voll 352.989 fl., während die Einfuhr, die im Juli um 45.897 Metercentner mit 163.577 fl. zurückgegangeil war, seit Jahresbeginn eine Abnahme um 126.664 Metercentner im Werte von 545.334 fl. ans-weist. * (Ans dem Polizeirapporte.) Vom 1. auf den 2. d. M. wurden fünf Verhaftungen vorgenommen, und zwar drei wegen Vacierens, eine wegen Trunkenheit nnd Unterstandslosigkeit nnd eine wegen Diebstahlslierdachtes. — Vom 2. alls den 3. d. M. wurden sieben Verhaftungen vorgenommen, und zwar zwei wegen Vacierens, zwei Wege»« Trunkenheit und Unterstandslosigtcit und drei wegen nächtlicher Ruhestörung. — Vom 3. auf den 4. d. M. wurden zwei Verhaftungen vorgenommen, und zwar eine wegen Excesses und eine wegen Vergehens nach Z 45 des Wehrgcsetzes. Franz Ketz, Taglöhner aus Alt-Winkel, politischer Bezirk Gottschee, wurde nämlich wegen versuchter uubefugter Auswanderung nach Amerika vor Erfüllung der Militärdienstpflicht hierorts allgehalten und dem k. k. Landesgerichtc eingeliefert. — Vom 4. auf den 5. d. M. wurden neun Verhaftuugen vorgenommen, und zwar drei wegen Excesses, drei wegen Trunkenheit, eine wegen Verbrechens nach § 122 des St. G., eine wegen Vacierens lind eine wegen Reversion. —r. Ausweis über den Stand der Thierseuchen in Kram für die Zeit vom 28. August bis 3. September 1898. Es ist herrschend: die Schweinepest im Bezirke Gurlfeld in den Gemeinden Grohdolina (4 H,), Lcmdstrah (7 H.), Zirkle (3 H.); im Aeziile Littai in der Gemeinde GrosMber (1 h,); im Beziite Rudolfswcrt in den Gemeinden Ambrns (5 h.), Döbernil (6 h.), Hünigstein (3 H.), St. Michael-Stofttt (2 H.), Seisenberg (8 H,) und Mruftnitz (4 H,); im Bezirle Tscher-nembl in den Gemeinden Adleschitz (1 H.), Lola (1 H.) und Tschcrnembl (1 H.); der VläScheuausschlag bei Iuchtriuderu im Bezirke Gurk-fcld in der Gemeinde Grohdoliua (5 H.). Erloschen: die Schweinepest in» Bezirke Tschcrnembl in der Gemeinde Suchur. Ueueste Nachrichten. Heine Majestät der Aaiser bei den Manövern in Ungarn. (Origlnal'lellgrammc.) Vuzias, 5. September. Seme Majestät der Baiser ritt um 7 Uhr früh mit dem engsten Gefolge auf das Manöverfeld. Das Wetter ist sehr schön. ____________ Die KrömlNgsfeier in Amsterdam. (Original^Telegramm.) Amsterdam, 5. September. Die Königinnen trafen um '/. 3 Uhr nachmittags hier ein und wurden mit 101 Salutschüssen begrüßt. Im Fürstenzimmer des Bahnhofes, wo sich die Spitzen der Behörden versammelt hatten, hielt der Bürgermeister eine Ansprache an die Königin. Er bcwillkommte dieselbe in der Hauptstadt, welche durch die Verfassung als Ort der Eidesleistung bestimmt sei. Obgleich der Königiu eine schwere Aufgabe harre, su sei sie durch ihre Mutter als Königin-Regentin su ausgezeichnet hiezu vorbereitet, dass das ganze Volk voll Vertrauen in die Aufrechthaltung seiner Hechte sei. Der Bürgermeister i^ Rufe: «Es lebe die Königin!' , M l Hierauf begrüßte der Gouverneur /"'' namens der Prouiuz Nord-Holland, wcla^ als drei Jahrhunderten mit Oranien v" ' Die Königin, welche ill weiße Seide g^ ,, dankte mit lurzen Worten und sp"") '^i '' darüber alls, dass dieser Tag geloinm" >jj> Majestäten verließen hierauf dm AalM ' ^ > ill feierlichen! Krömmgszug in die St""' ^. mittags herrschelide Nebel hatte sich ""'^^ Himmel war heiter. Eine unzählbare M> -^F, Straßen besetzt und brachte der jnng"' ^ begeisterte Ovationen dar. Die Affaire Dreyfus. (OrlgliilllXrlruramme.) .> H» ^ Paris, ü. September. General Z"^ nach den Besprechungen mit dem PM'.l' i^ und dem Mnisterpräsidenten Brisjon da» ^ ^ des Krieges angenommen. ^M Paris, 5. September. In dem hc^,^ abgehaltenen Ministerrathc theilte Iustiznn'^ > mit, dass er ein Gesuch der Madame ^ , « Revision des Processes Dreyfus "'^ ii^l Sarrien, welcher sich an den KriegsillM' ^ l Bitte nm Mittheilung des Prvtotolls w ^^ ständnifses Henrys sowie des gerichtlichen "^r , ^ betreffend die Affaire Dreyfns, grwelid" ^^,!,,!', das Ergebnis seiner Ueberprüfnng »» l"W'^,z^l rathe, welcher nach der Ernennung des >" l ministers zusammentreten wird, bekanntaM l __ ,M! Sieg der Anglo-Egypter über d»c -" K airo, 4. September. Von G""" ^^ Pascha ist über die Kämpfe bei Olndinl"' ^ graphischer Bericht eingelangt, oM'en ^ ^ folgender ist: «Die Derwische ließen ^^ssR egyptische Streitmacht in der letztelt ^^^chtM Heute früh griffen uns die Derwische ,,i ^ an, wurdell aver nach einstülidigeln l)" ^^, ^H von uns zurückgeworfen. Ich befahl u»> /^ i^« vormittags den Vormarsch gegen ^"idliu ,A,„, H wurde mein rechter Flügel heftig ""^'^^,./1 die Derwische mit schwereil Verlusten ä" .^F1 und die Armee, welche vom Khalifen l ^i/,, fehligt wurde, nin 2 Uhr nachiniMgs ^5 geiprengt war, gieng ich vor und vcsch>c ^^'1 Der Khalif floh lliid wurde voll der ^""^ ü'^ verfolgt. Augenblicklich ist es unmöglich, ^^ genau anzugeben, ich schätze jedoch me ^ 1 auf 100, die der Egypter auf 200 M""'" -^ Kairo, 5. September. Die letzte ^^ Generals Kitchener besagt, dafs der 3u'^c ^ träfte dcs Khalifen sich ergebell habe. K"^^ zl, ^ habe eine große Zahl seindlicher So^l ^.^ fangenen gemacht. Die Kavallerie ua1o^^,^'. Khalifen, welcher sich mit nur 140 MNi'^^ nach Kordofan gcwcildet habe. Kitchcn" H ^1« Samstag Khartunl anfgcslicht Ulld dic ^ ständige Ruine vorgefunden. <','Hcll!z Londoli, i). September. Die e"g^ ^G lnste bei Ouldnrmail beziffern sich ""! ^„"^ Subalternofficiere lilld Angehörige d^' ^^Bs Die Zahl der Verwundeten betrügt ^ ^,^' Officiere. Die Verluste der egyptisch"' tragen 21 Todte und 230 Verwundete. Wien, 5. September. (Orig,-TcU^^, 3pCt. Vodcucreditlose vom Jahre l^-j,,iil^ gewinnt Serie 7105 Nr. 29, 2000 si- U^' 3512 Nr. 12; je 1000 fl. gewim""' ^ Nr. 20 und Serie 53«5 Nr. 46. jl»^ Nom, 5. September. (Orig.-Tel.)H d^/1 wird heute abends die Decrete, bewi! ^. ^ Hebung des Belagerungszllstandes lN < Florellz uild Vtailand, publicieren. ^ic^ Madrid, 5. September. (Orig.^el) ^ hielt heute ihre Eröffnungssitzung. ^t^V Berlin, 5. Septelnber. (Orig.-Tel.) j„g i v. Bülow hat sich nach dem Se""" ^ begeben. . (M/. Minden (Westphalen), 5. Scptc""'l^^ ^^ Das Kaiserpaar ist heute hier eingctM! FlB ans der Fahrt zu dem Paradeseldc von "' jubelnd begrüßt. ^^Mung^202. 1627 6 September 1898. "lgeloulUlene Fremde. !^^ ^N'"'^'' Mcr v. Lann. k. u. l.Oberstlieut.: ^' t' u?'h^>ftnyi, v.Geramb. Nerghamer ^ °^ "s' ', u 8°"p"wte; Comniersi. l. u. l. Major; ' !''?dl. Vruckn "^^"'' H"m°nn, v. Loeser, Pirchau ' "' ^^ich ° ' '^' Vdrzsmlyi, t. u. l. Oberlieutenants; ^tt ?'«. Na^'7' ?"' - Klingseifen, Vran^ ^- ^/ U' t. h°uÄ /^ ^ "' k- Oberlieutenants; Eckhart, N"?".l,u7O^ ?^"ghi. Kfm., f.'Familie' 'cki^'' ^utenan.,'^"""'"";i«ein,Gcllotich, Marquis ^Z?^"" Nt^ ^umar, Mefchlo. .'«'". l u , 5?I v'/ckyl^ lawsly, Dobnil, v. Weyer> "» ^,"es,er."S^^erwutmants; Trosch. l. u. l. Haupt- .' I,'^"'c. Privat ^ .,"' k-Oberstlieutenant: Leny, Majors- > Hd Geni'^"'"' Vuchhaltor. Trieft. - Ceipel. ^l.Nl. "berqer ^^"'U"°' Schatzmeister; Schöffe!. ^".Nayef'H^' '' Familie/Vöhm Grader ^^°7e:kunfa^"er Eder Popper, Kflte., Wien. -^Ml Hauptmann' k ^ Oberstlieutenant d. Genie; v. Pel-^1^Cu«°ty ^7^ Schiffer, Cassierin; Se. C^ >!« b°." ^ Oberst a<. ^ Y/ldmarschllllieutenant; Ritter ^^uptmam.' 3""°lstllbs.Chef; Kreychy, l. u. l. ^Z?d.F^' Ahm. Kfm.; Lu'lefchitz, Antiquar, ' ^ P"n W^ Mm., Tachan. ^ K, ' ^r,. NeÄ« ' ^^""c. . Familie, Marburg. - '!'i^ ^ Dr.Bracic/t. k.GeriäM ' - ^ ! >t^32' ?3,"'us)' Ingenieure. St. Peter. K Hnusmcm'' m^""' M'lnik, Vöhmen. - > ä^' itsm N.3"'' 3i"'ä°l. Privat, s. Gemahlin. , "ivu^ ^.^. > '., ^eipz^g. ^, Ehrenfreund, Kfm., Dresden. «,^3. C H°t" StM Wien. U«'' " "Oe^r ^'' ^"lle«z FM«. Ritter von Mb?! ^sly v Po ".?'"'""! "' H°6en, Lavrie, l. n. t. ^'^"n". HN"^/.«-k-Oberst; Salzer, Ursler. ''ss "«"l^ H'" Mr.ch Lann, Fröhlich, Priebsch, ^>7!' ^ N^f? ^'"Nenants; Brillant, k. u. l. ^ ' ^uptleltt'^^ "' l' Oberärzte; v. Schmidt. ^ ^-^^^^ ' v- <1bermayer, l. u. l. Oberst; Stenitz, > Doctor; Kulic, l. u. k. Major, Graz. — Wildner, Reifender, Marienheim. — Hartmann, Adler, Spitz, Deimel, Schlesinger, Sonnenschein, Braun, Lander, Reifende, Wien. Verstorbene. Am I.September. Anna Pais, Fabrilsarbeiterin, 62 I., Triesterstraße 16, Schlagflufs. Am I.September. Alois Kocijan, Besitzersfohn, 4 Mon., Uüterlrainerstraße 18, chron. Magen- und Darmtatarrh. Am 2. September. Johanna Vrecelnil, Tagluhnerin, 84. I., Hauptlnanca 12, luuereuioLk. — Johanna Lulefch, Private, 79 I.. Polanastraße 3ü, Marasmus. — Iohaun Tustersic, Conlmisfionar, 51 I., Rathhausplatz 12 Herzfehler. Im Civilfpitale. Am 30. August. Johann Nibnilar, Arbeiter, 44 I., I'ulierculo». pulm. Am 2. September. Elifabeth Ojster, Arbeitersgattin, 72 I., Marasnnis und Lungenödem. Meteorologische Beobachtungen in Laibach. Scchöhe 306 2 m. ^ "M7N?^4^ ^"lg^^^Mäch faft hetter^^ "9 » Ab. 740' 6^ 16 ^__N. schwach bewöllt '6.1 7 U. Mg.! 740 7 ,15 > 4 ! S. schwach j dewöllt j 0' 0 Das Tagesmittel der gestrigen Tenlperatur 16 5«, uiu 0 2' über dem Normale. Verantwortlicher Redacteur: Julius Ohm«Iannschowstp Ritter von Wisschrad. Volkswirtschaftliches. Laibach, 3. September. Auf dem heutigen Markte sind erschienen: 4 Wagen mit Hell und Stroh, 28 Wagen und 4 Schifft mit Holz. Durchschnitts-Preise. Martt.Preis Müllt'Preis vu» bis vu» bis^ fl. lr, sl.ür. f>. lr. fl.,lr." Weizenpr. 100 ^ 9 20 9 40 Nutter pr. Kilo. . — 80 —90 Korn . 7 20 7 30 Eier pr. Stück . . — 25 - ' 3 Gerste » 6 20 6 50 Milch pr. Liter . . — z 8-10 Hafer » 6,20 6 50 Rindfleisch pr. Kilo — 54 — «4 halbsrucht . —----------- Kalbfleisch » —58 — 62 Heiden » 9 8010 30 Schweinesteifch > —56—'68 Hirse » 6 50 8 20 Schöpsenfleisch » —36 — — Kukuruz . 6 30 6 40 Hähndel pr. Stück —^44 —80 Erdäpfel » 2i?0 3- Tauben » !i7 —20 Liufen 1 Liter —10 — 14 Heu pr. M.-Ctr. . 9<» 1 10 Erbsen » — 14 - 30 Stroh » . - —^80 1 — Fifolcn » —5 — 10 Holz, hartes pr. ! Nindsschmalz Kilo —>70 1— Klafter 6 50 7 — Schweineschmalz» —,60—>?2 —weiches, » 4 905 — Speck, frisch , —!66—!70 Wein.rolh.,pr.Hltl. 24l----------- — geräuchert » —,70—^72 —weißer, » >30^----------- Society de Photominiatnre I u. k. grossh. Hoflieferanten, Wien. Oelportraits nach jeder Photographie werden angefertigt in künstlerischer Ausführung. (3402) Der Vertreter wohnt kurze Seit 6-2 Wolfgasse Nr. 6 bei Frau Wohinz uud macht auf Verlangen Besuch mil Musterporlraifs. Course an der Wiener Börse vom 5. September 1898. n^ w« offic^n Eours«««« ^^>,. ——^___ '""lthln. ^'b War.. i'> «.N "«'b _._ «?ld Ware «»« Vtaate z«r Iaylnn« »ber»omm«nt Vistnb.'Pllor.» ObUgllttone». ll°/, «. St. . . . 1lü'5N Nl!'l0 «Ii!al>etl>bahn. 400 «. 2000 M. Franz Jose! V,. E«. 1884, 4»/, »3 75 l«U'?5 dwerle Etücle 4«/„ .... 90'-»» lO0'40 Vorarlberg« Bahn, Vm, l884, 4°/« (biu. St,) S,, f. 10U fl. «. W ü? luo-bu Nng. Golbrent« 4«/, p« «lass« 120 50 12U7N dt°. bto. per Ultimo , . . . l20 50 12a?« dto. Nente to,Lt,«,Al,Vold,0Ufl,,4>/,°/» l1N'?0 12U7O bto. dto, Tllber 1U0 fl,. 4'/,°/, 1W - i«oi»0 dt». «wat«-0blig, (U»g. Ostb.) v. I. 1S7S, 5°/„ ..... 12U — l^i- bto.4'/,«/»Schllnlre8lll'Nbl.«Obl. 100 — lO< — Wo, Prä»..«nl. k 100 fl, 0, W. 161 — ft. 0. ») . 9L'4i> »? 45 «^l, lroattscht und slllvonljche . 97 ^b »»^ü H«d«» öfftntl. Anlehen. T«««»3< - dt,. .«lnltlht 187» . . lUL'b« N" üü A»lck« b« Stab! Mr, . . Il2'— —'— Anleyln b. Sladlliem>'il>dü Wien io5'!,0 luü 50 Anlld«» b, Stablarmriilbe Mt» (Lllber oder Gold) . . . . 125 — 12570 Plü»»«,'N»l, d. OtabtgmWien 174 _ ^7-,,. »rsck«lM»^h«». verlosb, 5'/, iW^'iNl 4N <^ >»<»«» . »"/<>, !. Em. 1^0 h<» 1^, üu bto. dto. U°/«, ll,«m, 117-75 ii«'s,o vl,-üstrrr, La»ds«chyp,-Anst. 4»/, 8»-8<> 1W »0 vest,',!»„, Va»l verl. 4°/n . . Kwi!» 1«1 20 dto, bto. bOjähr. ., 4°/^ . . ION'20 101 2U eparcaNe,i.öst.,»o I.»'/,»/,«. 10550 - - Pliolitätll'GbligationtN (für luu sl.). Ferdinands ^tordbahn »». 18«« 100 50 10l 5" Oestcrr, iltordweslbah» . . . 110 70 1:^70 Ktaa«c,al,uü" „llFic«.50Up.Tt. 224 50 ^«i>« ßüdbnh» U"/n k Frc«. 500 p. Tt. 18!»60 1«1'»>0 dto, 5"/n u 200 fl, p. los ft. 1li?'4U l'!li 50 »»-,'- Deposile»ba,il. «llg,, 20« fl, . 2ü2'— 2!i4 — GücompteWef,, «br0st„ 500 sl. >745'— 750- Giro-u.Vasjenu., wiener, 20UN. 257- 25» — Hyputhelu,.Oest„»00fl.2b»/,«. 82— 8Ü-— Länderlianl, Oest., 200 fl. . . 2«4 2b 224-s>0 Veslerr.-uügar. »anl, NO» U. , 80» — «>'« — Nnwnbanl 200 fl. . . . »i LS3 50 «U4 50 »«Mhl«b»»l. »A. «« A. ^ 171 5N 173 50 Veld Ware Attien van Fran sport« Dniernehmungen (per Stück), Ausfiz lev!, Eileu!,, 300 fl, . l«i28 1« Wh>n. Äimdlxiliil «50 fl, . . 2üN — 20L — Nuschtlchrab,»!- lfis, 500 fl. CM, 1727 17!»2 dto. bto, (!il, N) 2»),! fl, , «24'50 «2 fl, EM, . . 462 — 466 — Dur.''Nodenbachl>rE,-V,2«NsI,E. 73-— 74 50 Ferdinand« Nurdb. I»N0fl,C^. 3l»W' l<4UK' 2emb,'Czeri!on,.-Ic>ssy'E>s«!b,. VeseVchaft 200 fl, S, . . »94 — 2»5 — Lloyd. Ocst,, Trieft, 5N0 fl,«M. 442 — 444,— Oesterr. Nordwestb. 200 fl. S. 24« 50 247 — dto. dto, slit, U) ^200 fl. O. 2U3-25 264 ü!> Praa-Duxer Eisenb, 150 fl. E. , »5, ül, 86 — StaatseisfübalM 200 sl. O. . 252'üO 353 — Südwhn !i,»!! >l, S..... ?«'— 70-50 Lüdnordd, V«I>,-«, 20« fl, «M, 2U7 75 20U-75 Iramwal» Gl's,,Wr,,1?0fl.ö,<», — — — — dto, Em, <«»?, 200 fl, , 512-—514 50 tramway Grs,, Äiene Wr,, Pri». ritäti-Aclien 100 fl, , . , 1,8 2» 114 — Ung,u 13? 75 „«tlbeinnhl", Paplerf, u. V.G, 91 — 93 — lliefingrr Äiaurrl'i inn fl, , . zk?'— «otliei! Kreuz, Oest.Ges.v., 10fl 1»'60 20'60 Rothen Kreuz, Un^, Ves. v..5si. 1050 1150 «nb°Ipl,-Ll)!e I« sl..... 27- 28 — Ealm^uss 40 fl. VM. . . . U1 50 »2'5U Ol>Wc„oi«.Lose 4» fl, CM. . 8U'2N 81 — Naldstcin.Lose 20 fl, CM, . . S>»— —>— Vcluinstsch. d, »"/„ Pr,rSch,llbv. d, Vobencreditanstalt, I. K«. 16 75 1750 dt«. dto. II. ltu>, 1389 . . 2.°,'— 2750 Laibacher Lose..... 23 50 24 ü<» Deviftn. Amsterdam ....... !ü» 55 9N 70 Deutsche Plütz«...... 5» 85 5« !»5 jjonbon....... . 120 l« ««n:«' Pari« ........ 4755 47 «0 b». V«t»l»bur,..... — .. — - Paluttn. Dueaten........ 5-N9 57, «0.Franc«.Etncke ..... 9-53, i,.^' Deuischc !>>'^ch«bllnln°t«N . . 58'8,> 58 !»2^ Italleniiche Äanluuten . . » 4420 44Z0 Vopi»l««ub«l . . . : . l z 27'^ 1 ^?z„ ^' «9. --------> ^ ^'Kllrlstädt..Vorst 8. ^--------^ MM» ^^lit°> ^ H^nUian von "'!>! ^Ü" ä^?^' zum Cu- K'V'«>f^ in "d"°' "ud den G,f" bezeichneten I V^t "' bi^? und Kosten (3421) 3-1 Kundmachung. An der k. l. Etaatsvberrealschule in Laibach findet die Anmeldung zur Aufnahme in die erste Clasfe Donnerstag am 15. Sept ember l. I. von 8 bis 12 Uhr vormittags in der Directions- lanzlei, die Ausnahmsprufung Freitag den 16. und Samstag den 17. September von 8 bis 12 Uhr vormittags statt. Zur Aufnahme der Schüler, welche sich für eine höhere Classe uud zur Vornahme der Nachtrags- und Wiederholungsprüfungen melden, ist der 16. und 17. September bestimmt. Das Schuljahr 1898/99 wird am 17. September mit dem heil. Geistamt in der St. Florianslirche erüffnet werden. Laibach den 5. September 1898. Direction der l. l. Staats'Oberrealschule. (823) Garantiert reine 52—24 Blenenwaohskerzen, WaohsstöokeJ, Waohs und Honig en gros und en detail, diverse feine Lebknohen; garantiert echter Krainer Waoholderbrantwein per Liter fl. 1-20, Honigbrantweln per Liter fl. r— eigene Erzeugung), ärztlich anempfohlen, bei Oroslav Dolenec Laibach, Wolf-(Theater-)Gasse Nr. 10. Schreiber der angarlsohen Spraohe in Wort und Schrift mächtig, werden beschäftigt. Diurnum 2 fl., Ueberstunden werden separat honoriert. (3411) 2—1 Offerten unter