^ m. 8amstass m» 18. Juli IM3 Die »Lalbachn Zelwng" «scheint, mi« Au«nahme der S»lm- nnd Ftlntage, tllglich, ,md lostet sammt bn, Vtilagen im «wnlplolr ganflätirig 11 fi., hnlb» jilhrlg L st. 50 lr., mit Kreuzband im Lomptoir g«»zj. 12 fi., halbj. S ft. Für die Zustellung in', H»u« sind holbj. 50 lr. mehr zu entiichten. Mil del Post p«lt«srti glllyj., untn Kreuzband und ge» druckt« Adresse 15 si., h«lbj. 7 fi, 00 lr. »Nstrll«n«gebühr »ür »!ne <3arm°nd - EpaltmM «d« dm Raum derselben, ist s«r 1 malige Einschaltung Str., für 2m»l!ge8lr,, für 3malige l0lr. u.s. ». Zu diesen Gebühren ist noch b« Insertion« - Stempel p« 30 lr, für eine jed«»malige Umschaltung hinzu ,» rechnen. Inserate bi« !0 Zeilen losten 1 si. »o lr. für 3 Mal, 1 fi. 40 kr. für 2 Nol und 90 lr. für l ll»«l (mit Inbegriff be« Insertionlstnnpll«). ^laibacher Zeitung. Amtlich« Theil. 3?e. k. k. Apostolische Majestät baben mit Aller» höchster EntschlieLnng vom !^'> I»!i d, I, rcm Po» dest,» der reichsnnmillelbarc» Stadt Tricst, Landes» Nenchtsialh Dr. Karl Porenla, tarfrei den Titel lmd ybarakter eines Obcr Landesgerichtsralbcs allsr-l!»ädigst zu verleihen geruht. Das IuNizminist^rinm bat die bei dem vereinig' ten Depositenamte des f. k. Präger Landesgerichtes erlcdiqie Kassierstelle dem dorli,,e» Depesilenamlsrevi« sor Karl E ck ü Y verliehen Das Instizministerinm hat die bei dem k. k. Landesgerichle in Vrnnn erleoigle Hil'sä,:!tsrdirsk!or Tlelle dem Leopold ^ n ,1's, Hilfi'änüerdireslil'Ns' Adjunkten bei drm genannten L^n^e»!.^ ichtt, vs>!ilb,'n. Das InslizminiNerinm bat di>' bei dem k k. Krcisgcriebie i„ O!»>üy erledigle Hilfuamter^relior» Etslle dem dortige» H!f»'äm!crdireklioni baun Parizel lind die dadurch i» str>^!g,!»,i ge-kommene Olmüyer HlM,5i»!esc>!r>stwn(<>idjm,sts ">?<'!.!' dein vssfi!,il"irc,i Hilf^.^nlerollsst!«,',!«,^,!!,!^?,! l>e>1 aufgelösten Komüatgcrichles !» Eoerieö, Anton I ». riyky, verliehen. Dic t. l, siclcrm. lllir. tüstenl. Finanz »Landes» Direktion hat die Finanz'Koi'.zfptspraklilante» Iobann Gaul'» und Friedrich Scidl zn provisorischen Fi« neinzkonzipists» ernannt, Die Summe der im Umlaufe befindlichen Münz' Heine betrug Ende Mai ,«63 10,983 64! fl, Wien, den IN, Juli 1«'^'>, Vom k. k. Finanzministclium. Nichtmtlichn Theil. «mbach, 17. I»!i, Der yanze politische Horizon! ist wieder frei von lrieqdrohendem Gewölle. Der Inhalt der russischen 'Antwort, scho» seit mehreren Tagen in Wien, Pari« lind London lielai;»!. soll friedlich laiilc», was vornehmlich aus folqenver Nachricht sich uelmiüheü läüt, ^s sollen uo» P,nis „us im vcrttaulichen Weqe ^"tta.ien in Dresden erfolgt sei». ol> dic iächftsche ^qiernxq damit ciüverstmw!'!! ssi. wein, der Siy " niloväisciie,, ^l'ilsssl,,^ i» Vrtti-ff ^cc 0,'lü'scl'^! ."'U>n,,„,,,,s,„ „.„j, Diets', l'>,!e,,t würde, da l's ^'"^' b,!> ^„,, N,!!'e„!>.ts,I.' ssüV!!','! ',! W,'ss,1'>1» a„!l '^^i,,l!!N„!„n,i „ichl er^ilit wil^e Nach i/,n» , "k»>,schs„ P<,,isll M!!!l,ci!!!!!.,e>! l,äl! M.1„ d,e Al'^ nni,„,i c>sl >to„nn>„; -,,! !,<«' l'erciiö fiir qssichcri. « i!>N,t tl!e,n'.,l'!!!schlr McldUu^ erliärt da« ^» ^pe»l,.i,^„ sr!ch>,»s>!l>s „D^I'lap.'d" i,i ss>»sr Wc "'liischss,^ ,.,„f ,,s,y. ff,,,,,. OsflU'ali^n bo!s>cini!. die "»' dc» Vero>lü>,„>,r,! ^'l'in IlO Mär; l),>sin, !ei ^l»e Anx^o.ifii^,,, ssi,i' Elskulwn. wndsrn ei» '^,^N Ziworeers» ist ^n l'emcrsen, daß das qsnamtte ^l"!t wrder ^fnuellen noch offi^ö'ft» Cl'aralisl^, wl»'! ,,»ch l,^,ss^ s,,^, „>,l „!!!e>l!ch!,t ist W.'<< d,' ^' »ele^raulnsä,!-,! Msldunq zufolqe ^'o» il>,n anf>ic. On»" ^"^' ""l'l>">!>il, so riir'te sie lcriqlick die ditt «^ dinreichcni' I'ekaniüen Arqmnsnwlio,! sein l ls s,ch ,„ ^^ ,,«we!ss u!!! ^,eüw,^ handle, auf w^lel,^ ,ver^.i!l'>,m dcr Vimo rc>» siecht h,ii^ ,^ ^g ^,^. ^,^,^^ i,cll>ff.noc A„ Neicnenht!! c,„c imernatioxale Fra,ie fti, in welcher '»Hl der herzog u^,, Holstein und La»e„l'Us>i a!>> deutsches VnndcsfNrst, sonder» der Kö»i>i uo» Däne« mar! dem Vuiide gc^cnul'erslchl» imo gegen diesen sci der lehlerc zn einer l'uodcsgemäüen Allion nich! lonn'ctent. Es ist dieß cine ArMncnlaiio,!, welche der ullci»ii,tc holsteinische und EnlütionS ° Ausschuß in der Motiving seines an die Vüüdcsliersammlnng gerichtete» A»lr>igc« auf euenincllc Verfügung der Efckulioüsumßregel l>crci!S grmiolich widerlegt I,al, Wir »wchlen alicr auch sehr l>ezwc>fcln, oaß die Kon« sequence,,, n'clchc das „Dagdladet" ans jener Nrgu, mcntatio,, zich!, dcr Auffassung dcr Kl,'pc»I>agenel Kreise einspreche», Nir lml>cn uielmihr Grund an» znnehnicn, daß dicsc ^lnlsassnng, so weil sie eine auf ras Hsr^qil'nm Holstein l'eschiänlle ^o^icililimatzre» gel dclliff!, ;»r Sinnoc noch ci»e von der mremcn Ansicht des «Daglilaocd- weit uerschleoenc ist, Ei dürfte dicü anch daraus erhellen. daß die wirklich oifniöse „Aerling'sche tipcn.'l'lsch enäli^t. ric Nachricht, Tancin.nk uer. ^,chic ai,f asüo>- Tl'ri>nal>!»e an dcr 0is>z>al)rigcn Vlüi^oniüst.rnng w,scn!j,ch zn mildclü. Di^ l'^r^og! Holstci,, ^N!l»l'!!i,,!!ch>- Negicrung ?sl^ichtct l'l^'Ü ii o,lU'»> 3>ttnv wie schon triilicr ans d,c Scaenü,, >i »es Gc»>>a!Z zur Mustciüng un^ ^a>ar w,,,'r,ch^»Iich a,li! ,l»i Gni»e/, wc>> c,c Angl!>'>>> nl',i! rcr Ans sonoeiun,; o>'6 ,Ho!,lc,n>^ane,'l'nr>,'!ch,n ^onliügcn»»,! noch in ocr Hch,l'>l>c l>s,ir!ssl!! >><, Der siebenbiirgische Landtag. VV, ^. Die feierliche Ewsfnlmg des slelieichür. gischcn Landtags hat bereits stallgcfnnrcn; wir daben lau»! vonnölhen auf die Wichtigkeit dieses Akics hin< zuweiien. Große Hoffnunglu tnüvfcn sich an die Wi'lsamlsit dcr in HermamMadt lagendcn Vcrsamm^ lung dcr Vcrtrcier aller Ä^anoiheile, aller Volks» stämmc Hicvcnbürgens. Wir erinnern an die bczüg» lichen schönen Worte der Thronrede. Möge sich fü» gen. daß, was damals m allgemeinen Umrissen cili> gedeutet wurde, bald als lebensuollc Nirllichtcil vor uns hinlrete. (js handelt sich >» Siebenbürgen uni keinen Vruch n»l dcr Vergangenheit. Dem Lande ist seine alle historische Selbstsläüdigkeit. seine Antonomie und Vcrfassnng unter den gleichen durch die unabweislichc Idee dcr Neiäiscinheit gebotenen Vcdingilugen wie Ungarn zurückerstattet worden. Hc,ßi es mit dcr Vergangenheit breche», wenn mau nunmehr das Oroß> fürstcuil!»'» anffordcrt, in Betreff der Vehaiidlnng gemelnsamcr Inleressen ft>» Verballniß znm Reiche cndgillig zn ordmn? Over heißt ricß nicht vielmehr einem Znslande staalsrechllichcr Ui'sichcrl'cit, dcr ohne Gcsahr nich! langer foridanern könnlc, ein Ziel scz-^!,!? Uni^ wcnn es richtig ist, datz Lieoenbnrgcn in nn r '.'öUigen A^!c!ch!l'ssc»be,l inchi uncharren kann, lM'l'i» sc'U ce sich wniocn, w>-,n sich mischlisßc,,? D>e Macht dcr g^wichligstc» mmalischcn nnl> maleriellen ^nlcress>» drä».,, es z» Oe,Nrrcich. Möge es diesem ^uge fol,,e„! Wal'icn unscre Gcgner wünsch,-,,, daß Sachse» und Rumänen dcm Zuge der magyarischen Parlci solgen, l.nuen >,,,s,r> Wü»iche i» unigelehrler Riä!-l»„g. Wir wolle», da» oie Ma,,'.)>,re„ dc» Freundc» d.r ütcich.'tiubeil slä, anschließen, d.nnit der ^iicd^ allcr Völker Oesterreichs g> schloss,n, uerl'ürgl nnd bcucgsll werde für alle Zeiten Wir achten die Ma-g>',ne,, boa», w,r würden glücklich sein sie als An» banger i„ unseren Reihe» zn zälüen. Wir schlage» i>e,> Werll' ihrer Traditionen und- nationalen Tngc»-ren wabilich nicht gering a» Eben darum würden wir es al>, ein segcnd,ingendcs Orngniß begrüße», wenn der elektrische <5»»kc c>te< EinigumisgenibiS alle !^l>! Släinme berülnen »"d zu einer dim Reiche sich anscl'licüendl» Einl'.il g>'lallen irürde. Nicht Tren-nnng. n cht Zeisepnng >!'! die Devise unscr'i Politik^ auch wollen wir Iicchtsdcduktioncn uermeiden. mit denen sich, wie ein Abgeordneter jüngstbin lrcffcnd blmcrkle, Prozesse machen aber keine politischen Fort> schrille er^elcn lassen. Wir f,isftn bloß jn,e t!öbcre Nolbwendigkcit ins Nnge, welche den Oesammlstaat schuf und cchäü, nno die nicht eine gedankenlos nn» materiell zwingende Macht ist, sondern anf lief siitii» chen Grundlagen, nämlich auf dem Piinzio des Schuhes der in ihrer Vereinzelung schwachen Tl'cile dnrch das starke Ganze und auf einem »»zerrcißbarln Intercssenverbande beruh! Darum aber vcrl'chlen wir auch mcht, daß wil auf die dem sssbenbürgischc» Landtage zuerkannte Auf» gäbe, das Verhältniß oes Landes znm Reiche bcfrie» digend zn regeln, das größle Gewicht legen. Möge damit begönne» werden, die Stellung der Nationali' lä e» im Lande selbst vorei st barmo„isch zn gestalten; ist dicij gescheben, dann wolle das in sich geeinigte Land dem Nriebe dii- Hano bete,!, in Nubc »nd <„ „nter Oldnung, Was sick vollzieben soll, voU^lel»' sl^ im Oüste der »Kimlaeln, i,n!» o,'N den Fnnnden Oesteireichs u d seinerEindeil >,»!' ven,'ssu^g?mäzigen Firibei! l!n>a lcn wir mi! ,;ng lü,o Rechl, eaß fie in, Streben n,nl, A^gkichung d,r uorl',indenen G>« g>»säl)e nicht ermüden und i/der^eil woblwoll »o>' '.»r^ söbnüchs Gislnnin'g !>ewät>ren werern. Die Ginbeit, t>ie w r ssstteben, en. EbrlicheS, frenndschaflliche« Enlgegenkomüie» weckt Vertrauen und regt zu rlihiqer Prüfung der Sachlage an, Auf ?iesc Weise lwffen wir die gute, gerechte und crbabcne Sache deS Nciches siege» zu sehe». Korrespondenz. Wien, 16. Juli -li. Wahrscheinlich mitangelegt durch das Pro» >ekt einer im Jahre 1866 stattfindenden Wellindusiric' AusslcUuna. in Wien soll in unseren industriellen itreisen die wiederaufgenommene Idee eines Wiener Lokal» Tclegraphermehcs znm Zwecke von Korrespondenz »no cin Kommissions » Bureau lebbaftere» Anklang gc« funden haben. Die Tendenz cincö solchen Wicnei Lokal»Telegraphenneheil, wie cs schon vor längerer Zeit durch ein.'» Wiener Industriellen i» Vorschlag gebracht worden war, gehl dahin, als Mitlcl eines ausgebrcileteu Kommissions» Gcschäfles zwischen der Stadt uno den Vorstädten einerseits, so wie zwischen den Vorstädlc» und Ortschaften de« Polizei» Rayons nnlereinander anrererseil« zu dienen. Für den Ve» trag von beiläufig 39 Nkr. sollle jede Depesche obne Unlerschico der Adrrßslaüon befördert, für 10 Nkr, die Kommission in der Station besorgt werden Solche Adreßffationen sollle W,en a,e>,e» 33 baben Um d!» Dimensionen dieses Pro,,kies zu skizzireu. mo,,en bier fo!>^iidc Daien Plal) finde»- Dcr Voranschlag für den Van nabm eine Länge von 10 Mi!en ei'l'prlle Kisenoiah! Ln>! Le,l»ii>,, im Werlbe >.'l'„ I6.(XX) fi, an, fcrncr il3 Bureau Al'pa» rale zn 1!', 5)!»f!.. 33 Bi!rea»'Ei»l!ch!nn,,en ^»4W0fi,, Zentral^ Vurcau 2600 ss,. Rcqu,slle» 500 fi . a,so im Ganzen ein? Summe von 40550 fi. Der Vor» amchla., nil den Betrieb brl,cl sich anf jäbrüch 53,240 ss, und mit e>en Interessen für das Von» kapilal auf 55,740 fi Unler i>en anznboffsnoen Giu» nabmen werde» in 24 Sttmdc» per Viiica» 15 ein» fache Depeschen m,t einem Ertrage von 55 845 fl, angenomnttn. wovon eine Tantieme per 3723 st in Abzug zn br,n,,en wäre, Gs ergibt sich dem zufolge wob! eigentlich ei» M'niis uo» 361,8 fi. Dieses M,»»s müßte min nach diesem Plane durch da« KommissionsglichHfl gedeckt werden, dessen Einnahme mil 37,230 fl angiMagen wird, so daß durch diese« lombiuirte Unternehmen der Gesellschaft eine Rein. clnnalnnc von 33,612 fi. erwachse» würre. Die «:5« Lache erscheint wohl dadurch sehr problematisch, daß auch der Staat die probeweise in deisclbc» Absicht in's Leben gerufenen Stationen Mariabilf und Neu» bau wegen Theilnahmslosiglelt des Publikums >» kurzer Zeit wieder aufließ, - Vor zwei Tagen starb in Baden bei Wien Adolf Ritter uon Wolfölron. dessen Name ln der Gclchrtenwclt Oesterreichs uon gutem Klänge war. Sei» dci Geschichte, Archäologie und Kunstgeschichte zugeneigter Sinn ließ ihn sich bereits vor Jahren vielfach an den Arbeite» und Forschungen des nun ebenfalls verstorbenen Feil betheüige». Durch seine bürgerliche Stellung als Beamter des Kamerale »ach Mähren geführt, waren es besonders auf die Ge» schichte dieses Landes bezügliche Arbeiten, welche ihn beschäftigten. Während seine kunsthistorischen Pnbli. lationen über die «Bilder der Hcdwigslcgcnde". sowie über die «Holzschnitte dcs 15. Jahrhunderts" seine» Namen zuerst in die Oeffentlichleil braä'tcn. wendete er sich dann dem Stnrium der lilcrarischen uno arti» Nischen Vcwcgung iu seiner neuen Heimat zu. Unter Anregung seines erst vor Kurzem verschiedenen Freun» dcs Ritter v. Clilumetzkl» gab er seine «Beiträge zur Geschichte der Meistergesänge in Mahren" heraus, und zierte die Prachtausgabe der von Cblumehky vcr» anlaßtcn «Lanetafcl Mährens" mit den meisterhaften Illustrationen. Alle drei Freunde. Chlumetzln, Feil und Wolfslron, gleich tüchtig als Forscher und Ge« lehrte, wie hochachtbar alö Menschen, starben ln einem Iah« und an einer und derselben Krankheit, der Tuberkulose. Herbeck, der tüchtige Dirigent unseres Männer« gcsangvercincs nnd jetzt Pize>HofkapcllmeiNcr, ist von seiner Reise nach Vraunschweig, wo er sich aus An» laß des norddeutschen Sängerfcstes aufhielt, wieder hier eingetroffen »nd hat die Direktion dcs zweiten großen VolkskonzcrtcS im Prater für Sonntag über» nommcn. Es mag hier als eine sehr erfreuliche Thatsache bemerkt sein, baß das mit so viel Umsicht un» Energie geleitete Unternehmen des Thiergartens im Prater durch die stets wachsende Theilnahme dcs Publikums vollkommen gesichert erscheint. Letzte Woche hatte das Unternehmen bei einem Besuche von 40 (XX) Menschen eine Einnahme von 12.000 fi. erzielt. Allerdings war dieß die stärkste Einnahme. Oesterreich. Wien, 15. Juli, U. 5. Se. Majestät haben mit Allerhöchster Entsschließuug vom 3. d. M. die von dem Istrinner Landtage beschlossenen Gc> seßentwurfe über die Bestreitung der Kosten der Her» Nelluug und Erhaltung der katholischen Kirchen uno Pfründengcbäude, wie der Lokalitäten der Volksschule, ferner mit Allerböchster Entschließung vom 11. d, M, den Vcschluß des Butowianer Landtages, betreffend die Aufnahme eines in Annuitäten rück. zahlbaren Darlehens bis zum Betrage von 50,000 fl, unter Garantie des Landes aus vcm griech, n, u, Rcligionsfonde zum Behufe des Baues eines Landes» bibliotbcl < und Lanbtagsgcbäudcs ln Ezcrnowitz aller» gnädigst zu genehmigen geruht. — Mit Allerhöchster Entschließung vom 10, d, M. wurde die Gemeindcorbnung und Gemeindewahl» ordnung für die Markgrafschaft Istrien genehmigt. Wien. Se. Majestät der Kaiser Ferdinand haben der ruthenischen Kirche in Trepcza (Sauoker Kreis) 500 fi. zu schenken geruht. — Se. l. Hoheit der durchlauchtigste Herr Erzherzog Franz Karl haben dcr Direktion dcs Wie° ner Schuhvcrcins zur Rettung verwahrloster Kinder einen Veitrag uon ,^> fi, siir ras Jahr >" digst übermitteln lasscn, — Se, k. Hoheit dcr durchlauchtigste Herr Erz» herzog Albrecht haben dem Vereine zur Verbreitung uon Druckschriften für Volksbildung den Betrag uon 10 fi. gespendet. — In Krakau wurden, wie die «Krakauer Ztg." meldet, am 14. d. M, Nachmittags, im zweiten Stockwerke cineS Hanfes der Hengasse vier Handlanger uxtcr der Leitung cincs Franzose» bei dcv Fa« brilation uon Patronen getroffen, ucrhnflcl n»d i» allcr Ruhe in die Arreste trsnöporlirt Die bei ihnen vorgefundenen, so leichtsinnig in gefahrdrohender Weise, mitten in dcr Start aufgestapelten Munitions« verrathe i 5500 fertige Patronen. 1'/^ Zentner Pulver, 233 Pulucrrolle». eine bedeutende Masse uon Kugeln. Kapseln. Palronendülsen nnd Werkzeugen zur Anfcrtignng von Patronen wurden anf zwei Wägen verladen fortgeführt. Beim Transport dieser Wägen über den kleinen Ning «erfolgte ein Volks» Haufe, meist den untersten Klassen angehörend, die Eskorte mit Pfeifen und Schreien und bewarf sie sogar mit Steinen, worauf die Soldaten mit einigen Schüssen antworteten, welche, wie wir vcrucbmen. vier Personen mehr oder minder ucrlcht haben sollen. Ebenso wurden Soldaten, die einen verhaftete» E^e« deute» über den Ring führten, mit Steine:, bcwor« fcn und die Mannschaft machte uon ihren Waffen Gebrauch, Hierbei wurde einer ocr Haupt Or;cec»tcn. der mit einer Mistgabel bewaffnet war, ucrwuudct. In Folge dieser wiederholten Ruhestörungen erücL die k. k. Polizei»Direktion eiuc darauf bezügliche Kundmachung. Trieft, 16, Juli, (Leuantepost.) Konstantinopel, 11. Juli. Vogorides. Gencraldiicltor des Tclegra» phenwesens, gab seine Entlassung und Dihran Bei wurde mit dcr Reorganisation dieses lctztcrcn bcauf> tragt, Briefe aus Teheran vom 1«. Juni bestätigen Dost Mohameds Tod vor Herat, Sei» Sohn Schir Ali ist sein Nachfolger, Sir H. Bnlwer soll eine Reise nach Bukarest beabsichtigen. Ausland. Verlitt, 14. Juli. Die Untersuchung gcgcn die Tumultuauten uom Morizplatz ist nunmehr, wie die «Sven. Ztg." hört. soweit zum Abschluß gekommen, daß sämmtliche Verhaftete, derc» Zahl sich zusammen auf 426 belauft, vom Untersuchungsrichter vcrnommc» und Diejenigen ausgeschieden sind. welche entlasse» werden konnten. Im Ganten sind uon rieft» !^«'> Personen 0« zur Kriminalhaft übergesetzt worden, gegen welche sämmtlich wegen Tbeilnahmc am Auf» rnhr und Tumult die Anklage erhoben werden wird. Nenn im Lauf? der Untersuchung anch noch Einzelne aus dcr Haft entlassen werden sollte», so werden andererseits doch anch täglich «och Personen wegen Theilnahme au jene» tumuimarischc» Auftritten ucr» haftet. Turin, l^, Juli, Als am 5, ft. M, die Be» sahimss der Insel Vcntobciw. unweit Gacta. zum Elcrzirc» auörückcn sollte, weigerte sich ei» großer Theil dcr Mannschaft, diesem Vcfchlc Folge zu leisten. Die Energie dcs Kommandanten machte dem Skan» da! rasch ci» E„dc. Zehn dcr Rädelsführer wurden sofort in Eisen geworfen und vor ein bereits gcbil» detes Kriegsgericht gestellt. Die alsbald cingelcitctc Untersuchung ergab angeblich, daß ci» jeder einzelne Soldat dcr Besatzung uon Geistliche» theils durch Versprechungen, tlicils dnrch Geldspende» ucranlaßt worden war, die Waffen niedcrznlcgcn und sich gegen die Offiziere aufzulehnen, Paris, >,l. Juli, Anf Befehl dcs Kaisers Napoleon sind mehrere Generale und Offiziere der ehemalige» ncalwlitmiischcu Armee uon Seile des päpstliche» Gouvernements aus Rom verwiesen wor« den. Mm> hat als Gnmd bicscr Ausw?is»»gen an« gegeben, cs sci nothwendig, den Piemontcscn jeden Vorwand zur Klage zu »chmc». Die Situation i» Neapel ist schlimmer, den» je, Ei» französischer Waf. fenfabrikant hat »enlich eine fthr gute Spekulation gemacht. Er hat massenhafte Sendungen von aus» gezeichnete» Revolver» nach Neapel abgchc» lassen, die kaum angekommen, zn hohen Preise» uerkanft wurden. Die Sicherheit in de» Straßen Neapels u»o anderer Städte dcs Südcns ist so mangelhaft, daß man Abends nicht unbewaffnct ausgehen kau». Dem französischen Kabinct liegen Berichte ans Neapel und Sizilic» vor. denen zufolge die dortige Situation eine unerträgliche und unhaltbare ist, — Man schreibt dcr «Gc».»Korr." ans Paris vom 1.">. d, M : Das hiesige Zentral«ttomil,! der polnische» Emigration, wclchcs bekanntlich aus dcm Fürsten Wladislaw (5;attorySki, dcm Grafen A.iucr Vranicki und den Herren Ronald!, Palczowski. Wo« lawski, Putry »nd Ordcnga bcstebt, bat eine Liste sämmtlicher im Auslande bcfindlichc» polnische» Fa« nullen nebst ihrer ungefähren Inhresicntc anfertigen lassen, uon welcher tt p(5t als Kriegöstcner erhoben werden solle». Diese Sleucr ist an baö „Zentral» Eomit« dcr Emigration abzuführen, uon wo jcnc bcr polnischen Nalional'Rcgierung zufließen wird," Ferner schreibt dersclbe Gewährsmann: «Die geheime pol» nische National» Ncgicrung entwickelt nicht allein im Iimcr» dcs Landcs ci»e staunenswcrthe Thätigkeit u»d Kühnheit, sonder» nulcrhält anch regelmäßig Vczichungen mit allen wichliqc» politischen Haupt» vnnktt» Europa's, wo o,c Fcivc» der prouisorischc» Regicruilg in Kreise reichen, wctchc uo» aroLem vo» lilischen Einfluß sind, A!S diplomatische Agenten f»n» gircu: Graf WladiSlaw Zamoisli in London, Füllt Wladislaw Lzartoryski i» Pari^. Fürst Lubomirsli in Turin uud Fürst Konstantin Ozarlorysli i» Stock« Holm, Oegcnübcr dicsc» Thatsache» ist cs wohl nicht mchr zweifclbaft, daß dic aristokrausch.lonuuxtionel!» Partei die Leitung dcs polnischcn Aufstandcs übcr» »onünc»,- — Wie die «France" erfährt, soll der Kö»!g uon Dänemark sich i» Folge dcr letzte» Ereignisse in Achc» niit dc» britischc» Kräften allein für den Schnp res jungen Königs Gcorg l, nicht begnügen, sonder» die Absicht I'!ibc», auch die anderc» zwci Mächte um glcichen Beistand aiizugcbc» u»d zu ucrlaügc». daß Athen und dcr P!)räus temporär uou dcn verbündeten Truppen besetzt werden, Anch schci»! es, daß man /enilleton. itaibacher Plaudereien. <(tiu angenehme» Wort — Luft und Licht — Der alle Maitt - Bevorstehende Feftc — Vergnügungsfahrten - Ein Projetl.) Es gibt ein Wort. das Vielen wie Musik klingt, da« die Jugend mit Jauchzen begrüßt; cm Wor». das in der zweiten Hälfte deS Juli auf Vieler Lippen ist, das die Herzen rascher poche» macht; cin Wort, das eine zwei Monat lange Giltigkeit besitzt, und in dieser seiner größte» Bedeutung nur ein Mal im Jahre wiedcilcbit; dieß Wort laut'l: — Ferien! Dei Lehrer, dcr zehn Monate lang beschäftigt ist, aus dcm Rohmaterial dcr Iugcnd gebildete Menschen und taugliche Staatsbürger zu formen, wie die liebe Iu« geud selbst, die zehn Monate hindurch lcrue» und lernen muß. Allc begrüße» die Ferien mit großer Freude. Hinaus geht cs, in die weite Welt. den dumpfen Schnlzimmcrn wird der Rücken mit einer wahren Wollust gewendet; auf Eiscnbahucn uno Landstraßen eilen die Glückliche» dahin, zu den El« tern u, die Kcimat. oder in die Ferne, um fremde Gegenden, fremde Menschen zu scheu und ibrc Er» fahrungen dort zu bereichern. Aber nicht allein dic Lehrer nnd Schüler freuen sich rcr Ferien. auch uie» len Beamten wird die gleiche Gunst ,u Theil, sie treten Ferien an, Staubfericn nennen sie's — wahr« schcinlich, weil da aus den Kanzleien und Amtsstuben der Staub vo» Bücher» u»o Aktcu c»tfcr»t wird, der sich dort in einem Jahre abgelagert hat. Maurer und Zimmcrmalcr halte» statt ihrer dort den Einzug, und wo cs bk'hcr düstcr und dumpfig war, wird cs luftig und licht gemacht. Luft und Licht, die beiden Hanptclemcnie des organische» Gedeihens, die wich» tigsten Grundlagen für die Gesundheit, die mächtig« stcn Faktoren im Leben, sie fange» endlich au bei uus »ach Gebühr gewürdigt zu werden. Mit Vergnügen haben wir wahrgeuemmen, daß ma» all» warts bestrebt ist. sie den Wohnungen zuzuführen; bei Neubauten werden große Fenster eingesetzt und bei Restaurationen «erlauscht man die alten, llcinc» vergitterten Fcnstcr gegc» größere, frcic. Das ist cin Fortschritt, den der Wochexchronist verzeichnen muß. Nicht nur sind große, lichte Fenster der Ge» suiibhcit zuträglich, sie schmücke» auch Haus uud Straße. Die Pflasterungen am alten Markt sind bald uollendet. nnd wir müsse» gestehen, dieser Theil der Stadt hat dadurch ei» ga»z verjüngtes Aussehe» ge» woüue». cr ist ordentlich hübsch gcwordcu. Wenn nur auch recht bald der Hauplplatz iu Angriff gc» nomnitu würde, und wcnn — wir habc» cö ,ch°» öftcr bctoxt — nur endlich auch die Trottoirs iu der WicncrsiraLc hergestellt würden. Wir hören, mau ist noch in» Zweifel, ob ma» Stein« oder B«wu»Trot« toir« in Anwendung bringen soll. Im Fall Lchtcrcs geschieht, so wäre es wohl gut. weu» ma» B'''lo». Ziegel, die vorher im Wasser vollständig erhärtet sind. verwende, wcil sie viel dauerhafter sind. als jene Art Bliton. welches ma» i» der Iüdsiigassc gelegt hat. Wcmi die Pflasterungen rüstiger vorwärts schreiten als bisher, so dürften die aus dcn Ferien Hcim-kchrcnden die Stadt um cin gut Theil verschönert finde». Während sie i» ,in die Ferne schweifen". wer° dcn Dicjcnigeu, dcncn das Schicksal nicht gleiche Gnnst bcschico. welche nicht zwei Monate lang Fcricu haben, welche Jahr aus I>ihr ei» im Geschäfte thätig sei» müssen, doch auch manches «Gute i» der Nähe" genießen. Es stehe» uns mehrere Vergnügungen. Feste uud Lustbarkeiten bevor. Da ist für's Erste das am 4, August stattfinden sullcndc. vo» dem Mä» ncrchor dcr pl'ilbarmouischcn Gesellschaft z» Ehrc» rrr l/mbachcr Dame» projektirte Gcsangsfcst im Bahn» hofgarlc». Es wcrdc» bereits bcdcntenbc Vorkehrn»» gen dazu getroffe,,, nnd dürfte dasselbe wirklich sehr glänzend werde». Der ganze Gartcn, uamcntlich aber die Sängcrbühne soll prächtig dckorirt wcrücn, u»d für dc» Abcnd sind cinc Uiizabl farbigcr Ballons und Illumi»atlou4gcgcm>ä»dc i» Arbeit. Da»n ist alS zwciteö Fcst die fcicrüHc Enibüllung der Büste Sr, Majestät auf der SchiMätic und das sich l,ier!n"i' lä»dcr werden Laoschrcibc» crgcbc». und dürften Dc< Matione» und Gäste uon dort kommen. Ei» Kalt ans Käritten traf. - irregeleitet durch ciuc unrichti»^ Angabc i» der «Tagespost", sogar schon am 15. I»>l «3» den Prinzen im September noch nicht mit dcm Grafc» Sbonncck abreisen lasscn wolle, Lct)!crer würde allein nach Griechenland gehen, »m d,c »ötbiqcn Vor» anstalten für rie Anknnft des König« zu lrcfftn. Vondu», 15» Inli, Die Königin reist Anfangs ?I»gust incognito als Herzogin von Lancaster »ach No« ,,»ml, bleibt e»,c» Tag in Brüssel »ud lehrt Anfangs September zurück. Aus Petersburg erhält die ,,G, C," die po» sitivc Mittheilung, daß Erzbischof Fclinski dieser Tage vom kaiserlichen ' Schlosse Gatschina »ach ?jaro5law geführt »no lorll'in auf mibestimmle Zeit iitternirt wurde. Tagcol'ericht. «aibach, 18. Juli. S, l. Hoheit der durchlauchtigste Herr Erzherzog Franz K.ir! habe» für die durch Brand am 4tcu Juni d. I, vcruußlücktcu Insassen des Ortes Selcach in Krai» ^l«» st. gnädigst gespendet. — Die l'eutc angekommene «Wiener Zc,!nng" bringt bereits ras kaiserliche Neskript. mil welchem der sicbrnbürgische Landtag eröffnet wurde. Wir werden das hochwichtige Aktenstück, dessen Inhalt in dem Hermannstädtcr Telegramme lurz angedeutet ist, in unserer nächsten Nummer bringen. — Der Männcrchor der philharnwn. Gesell» schaft hat über Viltc des Echützenuorstandcs seine sehr crwüuschtc Theilnahme bei der Enthüllungsfcicr der Büste Sr, Majestät am 15,. August freundlichst z»» gesagt. -- Der in der Bildung begriffene Turnverein zäblt bcrcüs bei 70 Mitglieder. Es babcn auch viele Bürger beschlossen als untcrftiiycudc Mitglieder bei» zutrete», — Ei»c Gesellschaft der Pistolcuschützen hat sich gebildet; dieselbe bat am 1',, d, M, ihre Vorstellung gewählt. Zu Schüßcnmcistcrn wurden erkoren: Die Herren Dr, E, Ritter v, Stock!. Varou Sigmund Zois u»d Michael Smole, — AIs vorigen Donnerstag »ach Mitternacht zwei der Herren, welche an dem Panket für den Herrn Oberlandesgerichtsralh Schmalz tbciigenommen. sich »ach Hause begaben, trafen sie auf der Wiener' Straße in der Nabe des Zivilspitals eine Francns« person liegen, welche eben im Begriffe war, zu ent» binden. Die beiden Herren Holle» aus dem Spiiale sogleich eine Hebamme, lind halfen in Menschenfreund» licbstcr Weise die Wöchnerin und den kleinen Welt» l'llrgcl !„ das Spital txiac», — Ml'rqc» soll l>c< g ii ü st ia c r Willcrunss Karteumusik im Bnhnbofgartcn und im Casinogartc» slattfindeu. Wien, 17. I»li. Se. Majestät der Kaiser hat befohlen, daß z«r Abwendung des Nothstandes i» einigen Komitaien Ungarns allc Urlauber, die sich in Folge des Noll" standcs melden, sogleich in ärarischc Verpstcgung zu l'icr ein, meinend, das Fest sei an diesem Tage. Ein bllüe« Fest. au dem sich Jedermann bctheilige» kann. >°ll »ine. von Private» veranstaltete Wasscrfahrt a»f l>em Laibachssusse werden. Wir babe» uur die Mit« thcilimg erbalten. daß einc solche Wasscrfahrt uorbc> «itet wird; nähere Angaben zu machen, sind wir "och nicht in der Vage, Lobalo wir Genaueres er» fahren, werden wir cS unsere» Lesern sofort mit» theilen. Das wären die Lustbarkeiten, die man hier ge» meßen kann; andere stehe» jedoch anch noch bevor, zu dene» es ci»e« Verlasse»« der Htadt und KrainS, jedoch nicht anf sehr lange bedarf Sie zählen in's Kapitel der Vergnügungsfahrten. Da ist vor Allem das am 15. und 1l!. August stattfindende große steic» rische Gesangsfcst i» Graz. zn dem siä, Viele von Wr begehe» wollen; dann ist das am IX August in ^"ü stattfindende Volksfest im Prater, zu welchem "'ch von hier. (Mi. Marburg :c, aus ein Begünsti» a""!!sz»g gehen wird. I,i/September endlich — '"'t' zu dieser Mittbeilung sind wir besonders ermach-^'l!t — wird ein bereits zusauin'engctrctcneS Counts n»e» Vcrgnügnngsznq „ach Venedig veranstalte», berechnet für l,<<> . Personen u»o auf 3 Tage, Die Aufforderung znr Tbeilnalimc wirb durä» Assi' chen in allen Städte» Kraius erfolgen. Näberes wnrde »ns »icht angegeben, wcil die Unlcrbandlungc» >wch schwebe»; aber mit Freude wird das U'ttcruch» nie» begrüßt werde», welches einc» billigen, bequc» >»l» Besuch der alle» Dcgcnsladt und ihrer Kunst» ssl'äne vermittelt. Auch ist im September die blstc :''^> der „Königi» der Adria" zn »abcn; sie ,st ^>m, „icht ,„^ umgebe» von einer glübendcu Almo« wdare. l„,d ,,^„ s^„„ s,ch dem Besichtige» ibrer "^^lichkeiten »,il ie Theilnahme finre». die es uerdicnt, M ,<„ , ,,!______________________________ nehmen sind, wen» auch dadurch der vorgeschriebene Bestand der betreffende» Regimenter überschritten würde, K. c. Sc. Elzcllcnz der Herr Kriegsminister, FZM. Graf Degexfelo, ist gestern uo» seinem Urlaube zurückgekehrt und Hai heule die Leitung der Geschäfte im Kriegsministcrinn! wieder übernomme». — Ueber Verfügung des k. k. Mariiieminisle» riums werde» i» c>cn größeren Seehäfen Oesterreichs Bibliotheken, speziell aus Seereise»Beschreibungen, Naturgeschichte uuo Geographie zusammcngeseßt, an» gelegt. Soldaten und Seeleute solle» die freie Vc» nühung dieser Bibliotheken genießen, — Professor Schroff hielt in der Gesellschaft der Aerzte anläßlich der vorgekommene» Vergiftungen mittelst Vanille »Gefrorenem, worüber die nngksttMc chemische Untersuchung kein Resultat ergab, einc» interessanten Vorlrag, m welche»! derselbe die von de» Mexikaner» geübte Behandlung der Vanilleschoic mil Ajncouöl, das seiner äpcndcn blasenziehenden Wirkung wegen bekannt >st, als die wahrscheinlichste Vergif» tungsursachc bezeichnet, — Es sind jet/l I»»»» Jahre, daß der berühmte slavische Philolog Dobrowsly als Schüler an rcr lateinische» Schule zu Dcutschbrod weilte. Um die Erinnerung oaran zu feiern, wild in den Loka« lilätc» deS Deutschbroder Gymnasiums einc große Ocdächlnißtafcl mit Dobrowsly'S Büste aufgerichtet werden. -— Graf Grabowski. welcher wcgcu eines Duell« über Requisition der preußischen Regierung hier beim k. k, Vaiidcsgcrichtc mhaflirt wurde, wird »ach Be» slimmung der obgcnaniucn Regierung ausgeliefert werden. — Nie man der „Mg, meb, Ztg," schreibt, wurde Dr. I, Schnipler zum Assistenten a» der Klinik des Prof. Oppolzcr ernannt. Es ist dieß ein sehr seltener Fall, daß ein Jude zum Assistenten an einer öslerr. Unwclsilät ernannt wurde, — Einem in Trieft verbreitete» Gerüchte zu» folge ist das Talabol'schc Hafcnprojcll mit rcn uo» ocr Kommission vorgeschlagenen Acuderunge» gcuch» migt wordc». Falls sich diese Nachricht bestätigt, ist sie dahin z» verstehe», daß dicscö Projekt die Villi« guug der Negicruüg erhalle» hat uub nunmehr von dieser dcm Neichsralbe vorgelegt werden wird. — Bei der vorgestern stattgehabten Verlosung der Fürst Salm»Lose wurde» folgende größere Treffer gezogen: Nr. 7^58 geiu. 25.(X»0 fi.. Nr. Ä>1!'> glw. HX.X» ft,. Ri, .', ,^I,< ,,<-»>, ^X!" ft ; 2»X» fi, zirw. N>. I,^,!.' üiit> N>. 5<!»^, !>,'>,7!>>. «I:.',l'>I! i,„o 2^!,',,Il; > ,<» fl, ,i',u Nr. «!^,!'l7, l!I,7',^, 72'N'!', X1,X». «2..''.!!.-!! .^5., 47,28.'l uud !»2«,'^<». 16123. «0.1W. 4«,083. 18.150. 89,'.'4Ü, 2«,^85. 1!^, ^ll,^^. '^.828. 11,5>,!,!, 7,^>,;!'. 2508. — Bci der vorgestern stattgehabte» Verlosung der Graf WaldsteiN'Losc wiirocn folgende größere Treffer gezogen: Nr. 7,'!,'!04 gew. W.»»(»«» fl.. Nr. 44,7^,". gew. ''"0<» fi,, Nr. !'4W gew. UXk.fi,. Nr, 5>4,ixi und Nr. '.»!'..i:!0 gewinne» je 5><»0 fl.. Nr. 5?/.!««!, ^7,l l^, x',).«»)7, 5,4 ^54 u»d 43.W8 gewi»»ci! je 1<«' fi. Verulischte Nachrichte«. — In Wiesen (Böhmen) hat ein ganz gewöhn» liches Spcrlingspaar 4 Junge ausgebrütet, worunter orci ganz schneeweiße und ei» bellgraucs sich besin» dc». Diese Sperlinge sind in Gestalt. Gezwitschcr?c. ocn gewöhnlichen Sperlinge» ganz ähnlich, halle» sich »nr in den. um die Fabriksgcbäuoe gelegene» Gär» le» auf. uno ist cs wirklich höchst i»teressant. diese Spahcn>Albinos in den dicht belaubten Bäumen und Hecken umheihüpscn zu sehe». — Wie weit dcr Spleen der Engländer gebt. beweist ei» Sohn M'ioi's, der seit einigen Monaten in einem dem Kölner Dome »ahe gelegene» Hotel logirt, leviglich um dc» Augenblick z» erwarte», nicht etwa, wann der Dom vollendet sein, sondern wann derselbe abbrennen wird, welcher Fall, der MU Idee oes jungen Mannes zufolge, g.uiz gewiß und scbr bald eintrclcu muß, »»d worauf derselbe sich nicht wenig freut. Der brennende Dom soll ihm das Signal zur Abreise sein. Einstwrilc» siht der seltsame Gent» lcman, dc» seine fortwährende Anfregnng nur wenig schlafen läßt, manche »ächlliche Smndc am offenen Fenster den Blick auf de» Dom gerichtet und des Signals znr Abreise l'arrend, — Die in Olnnil) internirten Pole» lasse» sich füglich in drei Kategorie» tbcilcn. Die eine, so ziem-Üch au« dcr Vollshcfe, wird bci jedem Ansgnng von bewassnelcr Wache beglcilct; beim Anblick diefer Lcüle wird Dir bang »n° cnlsepüch ;u Mulhc; anf deren Elirenwort kann man sich nicht im Mindesten verlas. ,Vii und sie müssen dahcr genan bewacht wcrdcn. Die zweite Kategorie bewegt sich ftcicr; die Inter» »irten dicser (Yaltung werde» uo» einem unbcwaff» I neten Soldaten begleitet; besuchen die Gasthäuser unl Caft's sehr zahlreich »nd kürzen sich t>ie Zeit mi, Billard llnd andere» Spielen, Sie werde» bewacht, wcil das Wort scho» gebrochen wurde. Die brilt« Kategorie besteht aus Edelleuten, Offizieren u. s. w„ man findet unter ihnen wabrdaftc Hcleengcstalte» ^ sie gehen ohne jede Aufsicht i» und außer ler Stab! herum oder besser gesagt, sie fahren in Fiakern her» »m. Bei diesen gilt das Ehrenwort. Ihr liebster Ausflug ist Hradisko, wo sie beinahe täglich sich ver^ gnngen und viele kbampagnerflaschen umgebracht habe». Elend. Entblößung anf der einen Seite. Ucberfiuß an Allem auf der andern Seite. Neueste Nachrichten und Telegramme. Hernlannstadt, !«>, Juli, Das k. Neskript wurde i» allen drei Landessprache verlesen. Das hi» storisck hochwichtige Aktenstück, i» dcm der Kaiser in offenster Weise zum Volle spricht, i» rcm die U»ion für »ichüg erklärt u»d ferner hervorgehoben wird. der Kaiser wolle ein »c»cs, anf Grundlage der gegen» wältige» Verhältnisse zu Stande kommendes Diplom bestätigen, wurde, sowie die darin aufgeführten lön, Propositionen, vom häufigen Bcifalle nnterbrochen. Der k. Kommissär Graf ßrenneuille erklärte den Landtag für eröffnet. Die Feier rrar äußerst wür» deuoll. Die ungarischen Vertreter fehlten abermals. Am Schlüsse kündigt Bischof Schaguna de» Antrag auf Erwiederung des k. Ncskriptcs dnrch eine Adresse an. Hermannstadt, 10, Juli. Der k. Kommissär, FML. Graf ssrc»»cui!!c. versammelte um 4 Uhr die Mitglieder des Landtags zur Tafel im großen Audi» torium des evangelische» Gymnasiums. Die meiste» ungarischen Mitglieder des Landtags erschienen. Oral Crenneville brachte ungefähr folgenden Toast aus: Jede größere Versammlung von Männern bcdarl einer Fahne, »m die sie sich schaare». einer Idee, die sie einigt, die als Wiederanknüpfungspunkt dient, im Falle einer etwa eintretenden Meinungsverschiedenbcit Unsere Versammlung besitzt beide: Die Fahne weht von den Zinne» der Kaiscrburg, die Idee bietet die schuldige unerschütterliche Treue u»d Ergebenheit gegen Se. k. l. Apostolische Majestät unsern allergnädigsten Herr», der noch lange hochlebe» möge. Ei» »»er« meßlichcr Jubel folgte diesem Toaste. Frankfurt a. M., 1'>, Juli, Die heutig! «Europe- veröffentlicht reu vollständigen Terl eine« Schreibens dcS Papste« an den Kaiser Alerander, Der wesentliche Inbalt des langen Schreibens ist: .gierst eine geschichtliche Darstellung der Beerückun^ c>cr katholischen Kirche in Polen, welche als Hucllc aller politischen, soziale» uno moralische» Uebelständc Polens bezeichnet wird. Der h, Vater mißbilligt d!« Einmischung des Klerus in de» Aufstaud, erklärt abe, deren Entstehung lind Ursachen u»d seßt schließlich aus einander, was der Czar für den Katholizismus thun müsse um Frieden und Wohlfahrt wieder« herzustellen, Vrumbera., 1»>. In!!. Die »Vromb. Zig" meldet ans Warschau vom 13.: Die Nationalregic» rung beabsichtigte ein Elpos»^ auszuarbeiten, in wcl< chcm die scchs Pimltc abgelehnt werden. Auf dil Nachricht. Kaiser Napoleon werde cavon kcinc Notiz nehmen, beschloß sie, an dcm Tage, an welchem Gortschakoff's Antwon bekannt würde, ein Manifest in französischer, englischer, deutscher und polnischer Sprache an die Völker zu erlassen. Vreslan, I«; Juli, Die heutige .Schlcfischc Zeitung" meldet ans Warschau, 14. d. M. Heute ist die erste Nummer des offiziellen Journals der National'Negicrung unter dem Titel ^Unabhängigkeit-erschiene». Ein Leitartikel desselben verwirft jede Transaktion. Es veröffentlicht auch den Wortlaut reö ErlasscS NzewnSki's bezüglich der .ffirchentrauer. Nzcwuski sagt. er sei von Felinski benachrichtig», daß die Regierung demselben befohlen habe, in Iaroslaw nnbestimmle Zeit zn verbleiben, Turin, l. imgefäbr eben so viel Verwundttc, Aus dcn Provinzen laute» ric Nachrichten beruhigend. Ein Theil der hiesigen Garnison untcr Oberst Smolcnz wurde z»r Herstel» l»»g uollstäudigcr Ruhe dahin abgeschickt. Au« Nea< pcl sind vier englische Kriegsschiffe in, P^äus angr» kommen. Sir Scarlett erhielt den Befehl, sich über die militärische Besetzung. fM dieselbe nothweü^p wäre. mit dem französischen »»o russische,, Gesandten zn verständigen, und wenn ticse nicht einstimmen, alllin zn Handel». Vetantwortlichcr Redakteur: Ignaz u. Klcinmaur. Druck »üd Verlag von Iguaz v. Kleinmayr st Fedor Bamberg <» Laibach/ Anhang zur Kaibacher Ieitung. Msl^Nlipsililt VN'" l«. Juli lWr, Ztg, Abdl. Nlittac,« l'/. Uhr,) Die Vörst z.igt im G,„i,cn dm Eh^nalter „roßer Feftigleit. °bw°hl dmch Gewimlstte,ilissrung„! tiniae Pavin. ^l>Vl^lUVll»U/i. ssattimgln sich elwa« b>I!l,,er Nellte», 1«M,r Lose behauptet«, b.i lebhaften V^kehre und größer«, Tckwansmige,, schließlich genau die gestrig Nl'tirun«. Kredit-«ltien chloffe» um 1 N, m.'tter. B>,„l - »nt> ««kompte-Mim liiiher, Metalliqu« - Oblig^Iioiim war.,, am Hchluffe n„> ciu P,iar Zehntel I'illigtr zu hah.n, !8!)4er ,,»!> IWir Lose würde» um circa 1'/. besser brzihlt. Frenide Valuten anfangz beehrt, ,ul», schü.ße» qess«, gestern nur »° »»bedeutend »>cr, «Äeld schr fii,ssic,. H^effeutliche Hchulv. V »e» »wole» tsür IW st,) »eld W»r, In i«err, Währung . zu 5"/, 73 10 7<« 2s> 5'/, «»!<>> "^ !«» letto ohne Abschnitt 1862 , V5, - i»5>,5u National-Tlnlch«, mit Iän»tr-<> »il Verlosung », Jahre 183!) 15!»,— 1i>l» ^! .. 1854 :»6?5 !>7 » » I860 zu 500 st, , 10 ll» 10205 . ., z»100fl, 102,50 1,)2'!N >re Ob,-Oeft, und Solzb, zu 5'/, 85,— ^5 f)0 Böhmen .....5„ 90— !N, ^ steiermarf.....5 „ d^, - «6 50 K>>r„t, Krain u ,!tüst 5„ --,— - , — Mähren u. Schl.st.n ,5.. «7,50 «^ 5l» Uu^ru......5 „ ?Ü.'>0 77,- T.m. «>in , ,>! ,«. Ferd .Novdb.z, IlXX) fl, 8M, 1'!!»^, -1'^,',— Staat«'«is,-Oes, zu 200 si, >»nq.....253— 25^ W.l!> Ware G<>Iii.,ssarl-kudw,'Vah»,, 20Nfl. oyd i„ Trils! F " 24«,— 25,!),— Wi«!crDa,„pim,-Att.-K!,'s, ^,,^ :ü'5>,— !>!l» Ptsscr K.lteubrülte , . , ", .'!^0, - ,'!>!,', - «ü!,»!. WeNbnI,,, zu 23,25 Ltadtg.m. Oscn „ 40 „ ö. W. 3^ 75 3! 25 Vtterhazy „ 40 „ „ ^!,50 !>4 50 T„!m , 40fl,öst W 3«— 38 50 0!e,d W»re Valffy zu 40 st, VM. . 87,— 37 50 lllory „40..... 34 50 35,- St. (»enois „ 40 „ „ . 7 ^ Windischgräh „ 20 .. '.' , 21^25 2! 75 Wa>dN,in „ 20 „ „ . 21 — 2! 5,0 Keglcvich „ 10 ,, „ , is, _ 15 .>f> Wechsel. 3 Monate. lNeld Vrlif NugObuig für 100 st, südd, N, Ü3 90 9^ — Franlfurt n. M. detto 94,— 9^.l<» Haml'uia ftr 100 Mark Vanlo 83 — 8,'!,i'> l!°ndo» ,m X» >^f, Sttrlim, . I X» 90 110 »5 Pari« für 100 ^i„nf« . ', . «<>'. ^4 ,. <5»ur« d,r «eldsorten. <"»!>' War» ,lk. Münz - Dulate» 5 st, 3» sr. 5 st 3 l «ll Krone» . . , . 15 „ ^5 .. 15> ^ ^, . Napole°n«d'»r . . « „ 91 ., 8 93 N»ff, Imveiiü!« . 9 „ >4 , 9 „ 1'/. !vl.ta!l,que< 7? 10 Silber.....10!» 65 5'.N2 40 «r,N n , I10R) Äa„fafti,n . . . 79>< ,ss,f Du^t.n , 5 30 Krei'itastin . . . 19». 20 1860er Lose . . 102 15 ä r eu» de«» A u; el,^ ». Dc» 17. I>,!> 1863, Die Herren: Reisner, l. k. Oberst, — Fels« thal, Privatier, — Prager, Kaufmann, — und Wunder, von Wien. — Hr. Springer. Kaufmann, von Paris. — Hr. Schimansti, Kaufman», von Ostcrode. — Hr. Tomanu, Handeliünaun, von Fuzine. — Hr. Iantsch, Agent, von "Itixdoif. — Hr. Engländer, Gctreidchändler, von Kanischa. — Hr. dc Zancns, von Ancona. — Die Herren: Ri° ^ yutti, Handelsmann, — Ccrri, — und Fr. Marie, Edle v. Ncuscnfels, vo» Trieft. Verstorbene. Lcn U. I»U 3»)»>iz Muängli>'g, all 25 Johl,, im Zwaosssüdlüsli^use Nr. 47. nm Typhus. —Dem Hcri» 3>>lol» Gl>!<, SchücideimnNcs, slin erstsssdoicucs HiD'Hii'MHo Alois,.,, all 3 Wocht». in d,r St. Pe!lls'Votst>irt Nr. 93. a» Schwache. Dtü li. — Frali Aloisi^Lchulz.biir^, Gürllslnici» stcrs« unv Haiiibcsißelswüwe. alt 50 Jahre, i» der Stadt Nr, 145. au ttr Lungen» «nd Lufliöhrcii' luliellulose. Teu 12. — T,'»«l!', in der Stab! Nr. 73, am Keuchhuste,!. Den 13. — Herr Ioha»» Salotar, 5)öcti dc« Schul < Präparaote» < K»rsc«. all l'.i Iah«, i» tei St Peler«.Poi!ladt Nr. 107. a» der düngen' sucht, Den 14, — Dem Auton Ieuuikar, Maurrr, s,!n Kin» Josef, all 4 Monats, in der Polaua.Voisl.idt Nr. 34. an Fraisen. — Dem Martin Tfcheluitsch. Taglöhnlr. sci» Kind Maria, alt I V, Jahre, in lcr Tiluau > Vorstadt Nr. 6 am Zchrfi'der. — Dem Franz Serischnil, Aüfteger. sei» Kind Maria, alt 7 Mouate. in rci Polana »Vorstadt Nr. 16, au der Oehiruläbmuua.. Fleisch - Tarif in der Hauptstadt ttaibach für die Zeit vom »O. Juli bis >«. August »8N». Riudfleisch von Mastochscn ohne Zuwag das Pf. 23 lr. „ Zugochsen, Stieren u, Knhen „ 21 „ detto vom Lande eingeführt ... 1!) „ Magistrat Laibach den 12. Juli 1863. Z. 1379. (1) Ein Mulein, der französischen Sprache vollkommen mächtig , wünscht in derselben Unterricht zu ertheilen. Näheres am alten Markt Hs.-Nr. 157 im Gewölbe daselbst. Z 1370? Zur gefälligen Deachtung für die ?. ^. Herrn Weinhändler- Geferl^lcr llliätt hicmit. dag ll mil Herr» /U. HV»i« >» St, Juan in Kioaüt» i„ leincr Ge-! ftllschafl«. Verbindung Nshl. „och ,>, „„e solche z» tretln qesonuen ist, Malimir »achst Agram am 16. Juli 1863. Z. 134«, (2) Ein eltgallttl WM, ganz ucu. h,,Il> gcocckl, mil freie» Aäise» u„o 2.l>ccr< fcocl» , mil Äacls'o»», licht Tr,!Vpiall)ü,ch ,n>0 Tip» pichln »n'nlii!. o,!»ke!^lm> lacln, „»d üchi^n",,, i,t« lchiuüe». niiro um s>l!l lull,^!, Prciö s.iiiiüil »euci» l>ack!0»rliischl! ll,gl>schcu Kilmmtt^jchlrrc niii? freier H>i»r ucit>i„ft. 5c.iu,r^ Ai,^k>l,,ft cr,l!f,!t ,n>ü Grl>il!,^l,,l ^0it. (Ii01i5iI11) ^uä'l,'ä„i'l.! „> rail',,>i/. Nr. 1378. (1) Am Kongreß-Platze gegenüber der Klosterfrauen - Kirche Htr. H7 ist zu u rmletyen: Eme gro^e ^üoynung, Meudllrte ZlMmer, Große Weinieller-Magazine und Eine Schupfe. Im Wemschanke daselbst wiro die Aus-kun ft ertheilt. Z, 1368. (l) Drei schöne Wohnungen sind für Michaeli d. I. im Hause Nr. 187 am Rann zu vermiethen. Vine im 2. Slocke mü 4 Zimmcrn, Sp.nhnd luche, Speise. NeUcr ,»id Dachtammcr. Die zweite im 3, Stocke mit 4 Zimmern. I DienNlilittüzimmer, Eparl'crotiiche. Holzlege. Speise« u„d Dachl.n»mer. Die dritte, ebcnf.iU« im 3, Stocke, mit 2 Zim« mern Küche. Speise, holzlege und Dachkammer, Nähere A»«lu»ft eithcüt der Hau« > Adminissralor in d» Nosengasse Nr, 114 !in 2, S'ock,. Z. l»?7. (l) Wohnung-Anzeige. In dem Hause Nr. 55 >» der Gradischa-Vorstadt ist im ersten Blocke eine Wohnung, b^ stehend au2 zwei, dlci oder vier Zimmern, »edst ^ Küche , Keller, Episctamm>'r, H^lzl>s,e uno Dachkammer, von Michaeli l. I a», zu uemnctye», Näyne Auotunfl ,n oer (Aravischa Nl. .i<» „zi-M Gältnel«, i» w.lchcm Hau>c auch von Mi^,,ieli l, I. an die Oasthauslokalicälen sammt Scallungen zu uerqebcn sind. Daseldst ist auch em g.läumiqcö Gecreii)l'»,agazin sogl»ich uno dllllg zu l)elM>»il)en, Z. 1357. (2) Ginladung. Am Donncrstlia de» ll!. Im, 1863 beainnt und wirr laqllch vo» 10 Ul>r Vurmiünssg l>is 8 Uhr Nl'e»t>« fl)l!gcsc!)l ciü >lO«t» >^t>«olH0»l,'l>»t'n. auf rcr >,>u l'ei.^Nliüel'» K^i>,!„ Nr. 24, ivodei 12 Veüe von 25^ st. >'!« l!lr>,l> >nc», D>>5 Näl,ne im )!„sck!,i,,c a» o« Val'ü, Hls'N !,,rl> lr><,l's„sl ci„ f.'. lss^.!47 <2, Ein verhkiralhetel Wirth wird a/süchl Wi>.'ncrstratze Nr, 74, Daselbst ist auch ein Talons wie in großer Keller zu verpach'en. Z. 1244, (3) Die ZMiei-, Merial-ölMen-Waren-Handlung des Schulplatz 288 in Mach empficl'lt >I»i von den Hcrre» U«»«<»l>l>>' H k!n»np. l» ^Vl«»»» üderlragoics Hllllpt-Deplit uon noch dem neuesten «'»?!'«>? ,««^,t»»n durch Itninpl'a.el»ra»ulen und gemaleuüi. somit zum Gebrauche felligeu l!ulla °" Mnallll sseuanüt welch.r o!»»e Veimischunss uon irqend einer t.'l«l»n» >>i<». a»s den bt'slen '««»>'<<'», "ls l^u!»» und 5lt»»»«l<» l'er„!el ist. »,,r Nillch sein k«»,,» F.«>„t^z>»<<''« ,»n<»»nn. fcioNe» Gcscknwck »nt Kraft >" EHarniß "°" ''"' Drittel <>^"' anrerc il,'ff>'!''6 l'ilct. Derselbe ist in Olrchklichsen u°» --,--'! ', > '.mk >! Pfund Wimcr Ocwicht ncr- ' paclt. »nd t°stct sammt .^, ^ , „ ^. . ^ « , . Viichk" ... l fl. ,^,li, I fl, ü lr. Die lccrr» Büchsen wri- ^, ^ dm',!in!^> ll. Z, 13<^?, ^1) Gcwcht wird: Eine Köchin, die line gute bürgerliche Kochknnst versteht, deutsch und krainlM spricht, — nebst einem Ttnbenmädchen, die Naben kann, beide von gutmüthigem Charakter sind, werden allsogleich bei dem Mtervmvalter Herrn Adolf Gaudia zu Nassenfuß aufgenommen. Solide Personen werden so wie zur Familie gehörend behandelt. Das Nähere dnrch frankirte Briefe.