sir. 166. Dienstag, 22. Juli 1890. 109. Jahrgang. MbacherMZeitma. ?/«.?,!? »"""^"li,- Vtt, Postversendun« : gaiizMri« « '^. halbjährig fl, 7 50. Im hi« zu 4 ^eile,, 25 lr,, «rökere per «eile « lr, i bri »ftern! Wiederhol»,,,,!'» per Zille «»tr. V »<> bi» l» Uhr uormitta««, — U»lra»licrle «riese werben nicht angenommen »,,'d Manuscripte nich! zurückgestellt. Umtlichei Hheil, Se. l. und k. Apostolische Majestät haben mit Allerhöchster Entschließung vom 5. Juli d. I. dem zur Dienstleistung beim Laudespräsidium in Laibach Wethe,lten Polizei-Official der Trieste Polizeidirectiou 7^an Weltitsch das goldene Verdienstlreuz aller-gnadlgst zu verleihen geruht. n^l?" Finanzminister hat den Secretär der Ge^ "^^""°"^en Herrschers festlich aus-U M."' 5" Aufstand, welcher jener merkwürdigen ler s>. ? b" «Stummen von Portici» in der ^rü'sse-obbän^/ ^.' lährt sich erst im August, die Un. ziMe?/^'?ärung selbst erst im October zum sech. 2e vT°N s."^ da« Datum der Thronbesteigung König taa ^i.,'? der 17. December. Allein man hat den und °z Ylt, der dem Lande seinen Fürsten brachte Staats ?"^ den« gährenden Treiben eines werdenden «^^ens auf den Boden einer sicherell staatlichen Existenz hinüberführte. Was Leopold I. für Belgien ge-1 wesen, welchen Einfluss er durch seine Weisheit auf die Entwicklung mich allgemein europäischer Fragen genommen, weiß alle Welt; sein Voll hat ihm seine Verehrung in einer großartige» Feier kundgegeben, die zum 25jährigen Regicrungsjubiläum veranstaltet wurde. Nun wird auch seinem würdigen Sohne und Nachfolger mit gleichem Gefühle dieselbe F.ier bereitet, und obwohl er es abgelehnt hat. dass gerade an seinem Ehrentage pomphafte Festlichkeiten abgehalten werden, und den Wunsch ausgesprochen hat. die dafür bestimmten Sum» men mögen einem wohlthätigen Zwecke zugewendet wer« den, so gelten doch die Demonstrationen des vorgestrigen Sonntags und der zwei folgenden Tage zum guten Theile der Perfon dieses edlen König« selbst. Unsere Zeit zeichnet sich durch rine glänzende Reihe von edlen, pflichttreuen, unermüdlich thätigen Monarchen aus, wie sie schwerlich irgend eine Epoche der Vergangenheit auszuweisen hat. Das Wort Friedrich des Groß'N. dass der Monarch der erste Diener seines Staates ist. ist wohl noch nie so umfassend zur Wahr« heit geworden, noch nie so tief ernst genommen wor» den, wie eben jetzt. Unter den Namen, welche die Geschichte in diesem Sinne rühmend einzuschreiben hat, wird der des zweiten Königs der Belgier einen so hervorragenden Platz finden, wie der seines Vaters. Leo» pold II. ist in seinem Privatleben vom Schicksale hart geprüft wurden, er hat schwere Schläge erdulden müssen, welche die Theilnahme Europa's wachgerufen haben. Er hat auch manches Unheil üder sein Land schreiten sehen, wie die furchtbar ausgeart'te Arbeiterbewegung, die vor vier Jahren blühende Gegenden mit Brand und Verwüstung heimsuchte und schweres Elend und arge Verbitterung zurückließ. Aber stets blieb er auf« recht und stets ersüllle er seine Pflicht und immer stand er an der Spitze wahrhaft fortschrittlicher Bestrebungen. Die Aufgabe, die einem constitutiouellen Mon» archen zugewiesen ist. ist eine ungemcin schwierige. König Leopold II. hat die engen Grenzen, die seiner Initiative durch die Verfassung gezogen sind, niemals überschritten, stets die Gewohnheiten seines Volkes re» spectiert, das von Urzeiten her die Selbstregierung ge« übt und gegen jedes Eingreifen in seine Freiheiten sich hartnäckig gewehrt hat. Die Geschichte der südlichen ist so gut wie die der nördlichen Niederlande eine Geschichte unablässigen Einstehen« für das Selbstbestim- mungsrecht der Städte, der Provinzen, der Gesammt-heit. König Leopold II. hat diesen Geist seines Volkes erfasst und die modernen Formen, in denen er sich seit 1830 ausspricht. gewissenhaft geachtet. Aber eine so bedeutende Persönlichkeit wie die seinige konnte trotz dieser Zurückhaltung nicht zur Unbeweglichkeit herabgedrückt werden, und König Leopold II. hat es verstanden, von dem schmalen Boden aus, der ihm zugemessen ist, anregend und belebend zu wirken. Nicht nur Künste und Wissenschaften verdanken ihm Förderung, sondern auch auf politischem Gebiete war seine kluge Hand allezeit fühlbar. Den Parteien, die mit wechselndem Erfolge um die Herrschaft streiten, wusste er Mäßigung aufzuerlegen und, wenn der Sturm zu hoch gieng, einzugreifen und, dass er ein ernster Mahner ist, wo es noththut, ist bekannt. So benutzt der König jeden An-lass. um dem Grdanken Ausdruck zu geben, dass die Einführung der allgemeinen Wehrpflicht eine Noth« wendigkeit sei, und so sehr sich die gegenwärtige Kammermehrheit gegen diese Einsicht sträuben mag. so wild doch sicherlich dieser Gedanke schließlich obsiegen. Das glänzendste, aber auch mühsamste Werk seines Lebens hat der König in Afrl bewegte. Tschonaug.Isen entfernte sich endlich, wiewohl nur ungerne. Obgleich er allerdings wusste, dass alle« mchtlg »nd eitel sei, entsprach es doch seiner Natur, die geneigt war, den geheimen Triebfedern der menschlichen Handlungen und insbesondere jenen der Frauen nach» zuforschcu, dass gerade dieses kleine hübsche, junge Exemplar der weiblichen Gattung ihn mit unbezwmg» lich heftiger Neugierde erfüllte. Er nahm langsam wieder seinen unterbrochenen Spaziergang auf, indem er noch einigemale den Kopf umdrehte und den weißen Fäch-r in, Auge zu behalten suchte, der sich in der Entfernung wie der Flügel eines riesigen Schmetter-lmgs ausnahm. Plötzlich stieß der Weise mit einem allen Weibe zusammen, da5 er bisher gar nicht bemerkt hatte. Die iZaibachcr Fcitimg Nr. 166. 1370 22. Juli 1890. mit schweren Opfern h?rangedeihen lässt und seinem Lande darbringt. Als Mehrer des Reiches wird ihm die Zukunft Denkmäler setzen und ihn, wenn einmal das große afrikanische Land die reichen Früchte tragen wird, zu denen er die Saat gestreut hat, feiern, wie die Portugiesen ihren Heinrich den Seefahrer. König Leopold II. ist mit unserem Kaiserhause mehrfach verschwägert und steht daher uns Oesterreichern näher, als wohl irgend einem ausländischen Volke. Mit doppeltem Interesse verfolgt mau gerade hier die Vorgänge am belgischen Hofe und im belgischen Lande, das ja mit unserer Monarchie ohnehin manches Jahrhundert vereinigt war. Es hat dazumal unter den Habsburgischen Ländern immer eine hervorragende Rolle gespielt, entsprechend seinem Reichthum, seiner Lage und der Begabung seiner Bewohner. Es knüpften sich Familienbeziehungen zwischen österreichischem und belgischem Adel, und mancher wallonische Name ist in der österreichischen Geschichte aufbewahrt. Als Belgien aus religiösen und nationalen Gründen von der Gemeinschaft mit den nördlichen Niederlanden sich losriss, entzog sich auch Oesterreich nicht der allgemeinen Strömung für die Anerkennung dieser Thatsache. Seit sechzig Jahren steht nun das Land als Königreich auf eigenen Füßen, eines der betriebsamsten Länder Europa's, eine industrielle Großmacht und zugleich als Sammelplatz und Museum einstiger und eine Heimstätte zeitgenössischer Kunst. Allerdings fehlt es in Velgien nicht an heftigen Parteikämpfen, die durch den Hinzutritt der socialen Bewegung noch vermehrt und verschärft worden sind. Aber gerade im Hinblicke auf diese Kämpfe werden es die Belgier als einen Segen empfinden, dass an ihrer Spitze ein Königthum steht, welches ausgleichend wirken und in Augenblicken ernster innerer Gefahr mit einem entscheidenden Worte hervortreten kann. Das Capital an Liebe und Verehrung, welches für den König sich angesammelt hat im Laufe der fünfundzwanzig Jahre und das er auch schon als Erbschaft seines Vaters übernommen hat, ist ein Schatz, der dem Linde selbst zugute kommt uud aus dem es zum Besten des Voltes in schweren Momenten schöpfen kann. Es ist be< zeichnend, dass, als Belgien seine Unabhängigkeit schuf, die erdrückende Mehrheit des Landes, obwohl es sozu« sagen noch heiß aus der Revolution kam, sich für die monarchische Regierungsform aussprach. Dieses Glaubensbekenntnis, welches damals ab» gegeben wurde, hat sich seither unter zwei hervorragenden Fürsten noch vertieft, uud die belgische Dy' nastie ist. vereinzelten Agitationen zum Trotz, festgewurzelt, als wäre sie seit Jahrhunderten mit dem Lande verwachsen. Sie hat sich in der Vorstellung des Volkes identificiert mit der Unabhängigkeit des Landes, und so ist es allerdings von tieferer Bedeutung, dafs das dynastische Fest und das Unabhängigkeitsfest an denselben Tagen gefeiert werden, als etwas eng Zusammengehöriges. Es hat auch seine Vedeutuug. dass die Criunerung an Leopold I. sich mit den Kundgebun« gen sür Leopold II. vereinigt, denn in der That sind beider Regierungen von demselben Geiste erfüllt, sind Vater und Sohn als edle, weise und hochgebildete Monarchen dem Lande in gleicher Weise theuer. Spar- und Darlehenskassen. Aus Anlass der gemäß § 3 der Verordnung vom 13. Juni 1889, R.G.Bl.Nr. 92, bisher im Verordnungsblatte des l. l. Finanzministeriums erfolgen Verlautbarungen der Entscheidungen einzelner Finanz-Landesstellen, womit den Spar» und Parlehenscassen-Vereinen (Credit- und Vorschussvereinen) die Gebürenbegünstigungen des Gesetzes vom 1. Juni 1869, R. G. Al. Nr. 91, von dortaus zuerkannt worden sind, hat das hohe Finanzministerium die Wahrnehmung gemacht, dass die Statuten dieser Vereine in einigen Ländern nicht in einer jeden Zweifel ausschließenden Weise erkennen lassen, ob durch dieselben die im § 1, Schlussabsatz, des bezogenen Gesetzes vorgesehene Bedingung erfüllt wird. Im § 1, Schlussabsah, des Gesetzes ist die Ge» Währung der Gebürenbegünstigungen an die Bedingung geknüpft, dass «der Darlehenszinsfuß mit EinschlusS der Nebengebiiren (Regiebeiträgen u. dgl.) den Zinsfuß der Spareinlagen höchstens um 1'/^ Procent übersteigt. In einigen Ländern, z. B. in Oberösterreich, ist in den dort eingeführten Statuten (§ 15, aliusa, 2) durch die Textie-ruug: «doch darf letzterer (d. i. der Darlehenszinsfuß) einschließlich der unter welchen Namen immer etwa entrichteten Provisionen, Verwaltungsbeiträge u. dgl. dm Zinsfuß sür Anlehen nnd Spareinlagen um nicht mehr als 1'/, Procent übersteigen», eine präcise Feststellung dieser Bedingung für die Gebürenbegünstigungen gegeben, in anderen Ländern, z. B. in Nicderösterreich, Böhmen, Tirol, ist jedoch in den bezüglichen Statuten (65) diese Bedingung nicht bestimmt genug festgestellt, indem es dortselbst bloß heißt: «Derselbe (d. i. der Darlehenszinsfuß) darf den für die Verzinsung der Spareinlagen jeweilig festgesetzten höchsten Zinsfuß nicht um mehr als 1'/.. Procent übersteigen-, ohne dass hicbei von eventuellen Nebengebüren (Regiebeiträgen u. dgl.) zum DarlehenszinS-fuße eine Bemerkung gemacht wurde. Obzwar bisher — namentlich deshalb, weil in den vorgelegten Statuten Negiebeiträge u. dgl. nicht vorgesehen waren, von Seite des hohen k. l. Finanzministeriums noch kein Anstand genommen wurde, die von den ein» zelnen Finanz-Landesbehörden bewilligten Gebürenerleich» terungen im bezeichneten Verordnungsblatte zu verlaut» baren, wird die k. k. Finanz-Direction für Krain gleich» wohl künftighin den diesfälligen Statutenbestimmungen ein besonderes Augenmerk zuwenden und bei jedweder unklaren Fassung die Anerkennung der Glbürenbegünsti-gung von der vorläufigen entsprechenden Aenderung der Vereinsstatuten abhängig machcn. Desgleichen wird strenge darauf gesehen werden, dass die Vereine, denen jene Gebürexbegünstigungen zuerkannt werden, der im § 4 der Vollzugsverordnung vom 13. Juni 1889, R. G. Nl. Nr. 92, angeordneten Pflicht, jede Statutenänderung den Finanzbebörden anzuzeigen, pünktlich entsprechen. Die l. l. Finllnz-Direction sür Krain hat znfolge Erlasses des hohen k. l. Finanzministeriums vom LOsten März 1890, Z. 10.376, den lrainischen Landesausschuss auf das Vorstehende mit dem Ersuchen aufmerksam ge« macht, hieoon auch alle jene autonomen Behörden und Organe, welche allenfalls die Errichtung von Spar» und Darlehenscassen in die Hand genommen haben, verstän« digen und denselben ausdrücklich bedeuten zu wollen, dass unter «Darlehenszinsfuh» im Sinne des § U5 der Sta« tuten der Darlehenszinsfuß mit Einschluss der Nebengebüren (Regiebeiträge) zu verstehen sei. Politische Ueberficht. ' (Zur Situation.) Wie aus Prag gemeldel wird, soll im Laufe dieser Woche, und zwar wähl' scheinlich am 24. d. M., das Executiv - Comiti del deutsch - böhmischen Landtagsabqeoidneten zusammen' treten, um über die durch die Affaire Heinrich und die gegenwärtigen Verhältnisse im czechischen Lager ge' änderte Situation zu berathen. Das Executiu - Com»'« dürfte insbesondere die Frage in Erwägung ziehen, ob! sich die Deutschen an der nächstjährigen Landesausstel-' lung in Prag betheiligen sollen. (Auflösung eines Vereines.) Der ita-lienische Schulvernn «?ro l^atria» in Trieft wurde bekanntlich behördlich aufgelöst. Die Auflösung geschah' wie den Wiener Blättern aus Trieft gemeldet wird. wegen irredentistischer Umtriebe. Der italienische Schul-verein, der nach seineu Statuten die Förderung del italieuischeu Nationalität durch Gründung und Echal-tung von Schulen bezweckte, hatte eine große Mitgliederzahl und entfaltete eine äußerst rührige Thätigkeit, hielt sich aber nicht im Nahmen seiner Statuten. b<' schäftigte sich vielmehr auch mit Politik, weshalb sein« Auflösung erfolgt ist. (Saaten markt.) Der internationale Saaten-markt in Wien wird heuer in den Tagen des 25. und 20, August, und zwar im Falle, als die Rotunde i» diesem Jahre nicht zur Verfügung steht, im städtische" Lagerhause abgehalten werden. (Der Fall Heinrich) Director Heinnch erklärt in einem Schreiben an das Präger Sparatdampfer eingeschifft, am 13. AliaF Trieft passieren und am Itt. August mittels Südbah" in Wien eintreffen. Die beiden Bataillone sollen zU-nächst an der Kaiserparade auf der Schmelz theilnch men und dann die größerm Uebungen der A. Infanteriedivision bei Lambach mitmachen. (Oesterreich und D e u t s ch l a n d.) Mit de»l 1. Juli ist ein Uebereinkommen zwischen Deutschla^ und Oesterreich-Ungarn in Kraft getreten, wonach beide Staaten sich die Unterstützung ihrer hilfsbedürftig Serleute gegenseitig verbürgen. Die Unterstützung Doch alles vergeht, und so verringerte sich a^ der Strom ihrer Zähren. Nach drei Tagen wurde ^ Schmerz gemäßigter, vernünftiger, und allmählich ^ ^ gann sie sich wieder mit der Außenwelt zu befaf^ i Sie erfühl, dass ein Schüler ihres gepriesenen 6>^ mahls Tao ihr sein Mitgefühl über den unersetzliche' Verlust, der sie betoffen, bekunden wollte, und F^" Lu sagte sich, dass sie ihn um des theueren Todte" willen empfangen müsse. So empfieng sie ihn deN"' , wiewohl stille seufzend. ^, Tao's Schüler war ein schmucker Jüngling ^ gar prächlig gekleidet. Er sprach wenig von dem vl' blicheneu Lehrer und destomehr von dessen trauer^ Gattin. Er sagte ihr, wie schöu er sie finde und da>, er ein Gefühl inniger Verehrung für sie nicht M't" drücken könne. Frau Lu hörte ihm m t niedrr^sch'" genl'n Blicken schweigsam zu, und endlich versprach ^' bald wiederzukommen. Snther verbringt sie den cza^ Tag an dem frischen Grabe des armen Tao, wie ^ seht, und fächelt der feuchten Erde Luft zu, damit 1' rascher trockne. ., Als die Alte ihre Erzählung geendet hatte. s< sich der weise Tschonaug-Isen: Kurz ist die Ius^ und der Kitzel des Vergnügens verleiht ihr sslilA Nach alledem ist Frau Lu eine ehrenwette Person^ ihr Verspreche um leinen Preis brechen will. ^- . Z Wbachei Zeitung Nr. 166. 1371 22. Juli 1890. das Begehren der Königin nicht einzugehen, da die Angelegenheit ihres Ehezwistes mit König Milan durch die vor zwei Jahren erfolgte Ehescheidung definitiv gelöst worden ist. (In Bulgarien) herrscht eine gehobene Stim-mung. Da« Cabinet Stambulov hat in der That einen bedeutenden diplomatischen Elfolq davongetragen, wel« cher bei den Ende August stattfindenden Sobranje-Wahlen vorauesichtlich ins Gewicht fallen dürfte. Die bulgarische Note an die Pforte enthält bekanntlich zwei Hauptanliegen: die Anerkennung des Fürsten und die Regelung der bulgarischen Bis'thumsfrage in Macedo» nien. Der letzter? Wunsch ist nunmehr in Erfüllung gegangen. Der Sultan hat nämlich einen IrM an die Pforte gelangen lassen, wodurch zu Uesküb. Köprülü und Ochrida in Macedonieu bulgarische Bischöfe kin» gesetzt werden. Allem Anscheine nach hat Bulgarien in der macedonischen Kirchenfrage die Fürsprache anderer Großmächt? für sich gehabt. Dcr Eindruck, den das polnisch kluge Vorgehen der Pforte, welches nur die Einlösung eines längst gegebenen Versprechens dar-stellt, in Bulgarien hervorgebracht, ist ein äußerst gün« stlger, und es ist begreiflich, warum die Hoffnung, dass auch der andere in der bulgarischen Note ausgespro» chene Wunsch in nicht gar langer Zeit in Trfülluug gehen werde, gewachsen ist. Damit freilich werden sich d« Bulgaren vorläufig noch gedulden müssen. (Aus dem Vatican.) Auch die «Pol. ^orr.» erhält nunmehr die Meldung, welche an der ^auptung festhält, dass der heilige Vater bei der °w 15. Juli erfolgten Ausfahrt das Gebiet des Va< llcanz verlassen und italienisches Territorium berührt M. Das Ereignis wird, ohne seiner Bedeutung nach "verschätzt zu werden, andauernd in allen Kreisen "oms lebhaft besprochen. Einem umlaufenden Gerüchte «lllMge beabsichtige der Papst, an die Nuutiaturen im «Maude ein Rundschreiben zu erlassen, welches die er-wähnte Ausfahrt zum Gegenstande haben soll. ..(Bulgarien und die Türlei.) Der bul-»°"M Ministerpräsident Stambulov richtete an den ^vezler ein Telegramm, in welchem er ihn bittet, dip m " bk" Dank der bulgarischen Regierung für A "egeiung der Frage der bulgarischen Bischöfe in ^" r^Nlen zu übermitteln und ihn dcr jederzeitigen "niermtzuna. der Aulgaren zu versichern. seine ? ^"5 ?°" Paris) wird im Herbste die m?"^"'sche Reise wieder aufnehmen, die er auf ' "aHricht von der Verhaftung des Herzog« von "cans hatte unterbrechen müssen. Diesmal nimmt er "°er vorsichtshalber den Herzog mit. ^ (Der ostrumelische Tribut) Die «Agence <"!ran,a^e. erklärt die Meldung eines Wiener Blattes, "e bulgarische Bank habe den Auftrag erhalten, die 3 M""g der pro Juli fälligen Rate des ostrumelischen ^vuts zu suspendieren, als unbedründet. Tagesneuigleiten. silr A' Majestät der Kaiser haben, wie der «Bote ^ "rol und Vorarlberg, meldet, der Gemeinde ^"N zur Anschaffung neuer Glocken für die Wallfahrt», "ye zu Iudenstein 80 fl. zu spenden geruht. Äbe»i^' Gestüt derKaiser haben, wie das «Prager ter«« . l' meldet, der freiwilligen Feuerwehr in Win. !H^' 50 fl. zu spenden geruht. — (Stanley in Karlsbad.) Im Laufe der diesjährigen Saison wird Karlsbad noch einen interfssan« ten Gast erhalten: Stanley, der nun einige Wochen l.ange der «Löwe» der Londoner Saison gewesen ist, will sich an dem heißen Wasser des böhmischen Äadcs gesund lrinlen von den Qualen und Gefahren, die er im «tief» sten Welttheil» auf sich hat einwirken lassen müssen und die wohl auch Stanley's stahlharte Constitution angriffen. Stanley wird noch einige Tage in Melchet Court, dem Landsitze seiner Freundin Lady Ashburlon, verweilen. Sobald er wohl genug ist, um reisen zu können, wird er sich nach Morven in den schottischen Hochlanden begeben, wo Sir William Mackinnon, der Vorsitzende der britisch» ostafrilanischen Gesellschaft, ein Brsitzlhum hat. Hierauf wird sich Stanley jener ordentlichen Cur in Karlsbad unterziehen. Die Reise nach Amerika wird im November unternommen werden. — (Ein absonderliches Naturspiel.) Am Donnerstag den 10. d. M. wurde, wie die «Linzer Tagespost» berichtet, in der zur Pfarre Viechtwang ge» hörigen Ortschaft Steinfelben ein armes Taglöhnerweib von einem ungewöhnlich stark entwickelten Knaben ent» bunden, bei welchem auf der Vrust im Herzgrübchen aus einer die Hcrzader umschließenden Oeffnung das ganze Herz des Kindes herausragte und daselbst offen, anscheinend normal, functionierte. Aeußerst interessant war es zu sehen, wie dieses offen daliegende Herz von dunkel» röthlicher ins Bläuliche schillernder Farbe bei der Circu» lation des VluteS sich ausdehnte und wieder zusammen« zog, und wie unter diesen Erscheinungen das Kind, wel» ches sechzehn Stunden lebte, Nahrung zu sich nahm. — (Iur Lage des italienischen Wein» exportes.) D<»r englische Consul in Vrinoisi schildert in seinem Jahresberichte die Lage des italienischen Wein» exportes als eine sehr ernste; das bedeutende Absahgebiet, welchüs Frankreich vor dem Zollkriege bot, ist verloren gegangen, und wahrend die Weiuvroduction stetig wuchs, sind neue Märkte noch nicht ausfindig gemacht worden, was umso schwerer in die Wagschale fällt, als die 1890er Weinlese die enorme Menge von 100.000 Tonnen Wein liefern dürfte. — (Primiz.) Herr Karl Schweitzer, Sohn des in Südsteiermark im Jahre 1674 verstorbenen Com. ponisten und Kapellmeisters Herrn Georg Schweitzer aus Wittmannsdorf in Untersteiermark, wird am 27. b. M. in der Pfarrkirche des Ortes Rettenegg bei Spital am Semmering unter Afsistenz seiner drei Brüder, der Herren Franz Schweitzer, Pfarrer von Rettenegg, Valentin Schweitzer, Cooperator von Eibiswald, und Friedrich Schweitzer, Cooperator von Voileberg, im Beisein seiner Mutter, Frau Maria Schweitzer, wie seiner übrigen Ge» schwister und Verwandten die erste Messe lesen. — (Verhaftung wegen Wechselfül-schling.) Aus Budapest wirb gemeldet: Die Polizei verhaftete zwei junge Männer, Abkömmlinge der freiherr« lichen Familie Vecfey, wegen Fälschung von Wechseln auf den Namen des Gutsbesitzers Irsay. Die beiden jungen Leute waren Schuldenmacher von Profession; einer derselben diente übrigens einige Zeit als Constabler bei der Polizei. — (Belgiens Bevölkerung.) Die amtlichen Erhebungen vom 31. December 1869 haben für das Königreich Belgien eine Bevölkerung von 6,093,798 Seelen ergeben. Die Provinz Brabant zählt 1,119.160, Henne« gau 1,058.752, Ost«Flandern 952,835, Lüttich 751.005. Wfst'Flandern 741,637. Antwerpen 687,699, Namur 339,800. Limburg 224.474 und Luxemburg 218436. Die Stadt Brüssel hatte ohne ihre Vororte 162.275, mit den Vororten aber 477.396 Einwohner. — (Zur Ermordung der Scha uspieler in Wisnowska.) Man berichtet aus Lemberg: Wie den hiesigen Blättern aus Warschau berichtet wird, ist der Mörder der polnischen Schauspielerin Marie Wisnowsla, der Cornet des Grodnoer Husaren - Regiments Alexander Vartenjev, nach einer offtciellen Verlautbarung im «Russischen Invaliden» unter der schonenden Motivierung: «mit Rücksicht aus Familien-Verhältnisse» seines Dienstes enthoben worden. — (Von Kossuth.) Wie au« Turin gemeldet wird, hat sich Ludwig Kossuth, dessen Gesundheitszustand in jüngster Zeit ein bedeutend günstigerer geworden ist, an den Como»See begeben. Späterhin wirb er eine Villeggiatur im Engadin beziehen. Im Herbste wird Kossuth zunächst wieder nach Turin zurücklehren und sich erst dann zu dauerndem Aufenthalte nach Neapel begeben. — (Eine neue Petroleum-Raffinerie.) Nach Meldungen aus Ungarn besteht das Project, in Raab eine Petroleum « Raffinerie mit einer Jahres-production von 250,000 Meter - Centner zu erbauen. Die ungarische Regierung wolle dem neuen Unternehmen alle Beneficien in Bezug auf Steuern, Zölle u. s. w. zu« theil werden lassen. — (Katholische Kreuze untersagt.) Wie polnischen Blättern aus Warschau telegraphiert wird, hat das russische Ministerium die Aufstellung katholischer Kreuze und Errichtung katholischer Kapellen auf den Kreuzung«» straßcn in Russisch-Polen strenge untersagt. — (Sehr einfach.) Professor: «Was würden Sie thun, wenn Sie den Zustand des Kranken im vorliegenden Falle verschlimmert vorfänden?» — Candidat: «Gott danken, dass ich nicht an seiner Stelle bin.» Local- und Provinzial-Nachrichten. — (Patriotische Kundgebungen.) Aus Loitsch berichtet man uns: Aus Nnlass der Vermählung Ihrer l. und k. Hoheit der durchlauchtigsten Frau Erzherzogin Marie Valerie hat die Stadtgemeinbe Idria beschlossen, am 31. Iull den Betrag von 400 fl. an die Stadtarmen zu vertheilen. Die Slabtgemeinden Laas und Idria sowie die Gemeinden Oberloitsch, Oblal, Zirknitz, Altenmark, Unleridria, Vojslo, Hotederschitz und Sairach haben im Wege der k. l, Bezirlshaufttmannschaft aus dem oberwähnten Anlasse ihre Glückwünsche ausgesprochen. — (Aus Pola) berichtet man uns unterm Gestrigen: Marine-Commandant Admiral Freiherr von Stern eck inspicierle die Schiffe der Escadre und besichtigte mehrere Marine»Anstalten und Bauten. Gestern fand vor dem Marine>Commandanten eine große Parade sämmtlicher Marinetruppen statt. Zu Ehren der Escadre und des alljährlich stattfindenden Festes zur Erinnerung an die Schlacht von Lissa wurde im Marine«Easino ein glänzendes Gartenfest veranstaltet. — (Brutalität.) Auf dem Schlossberge bei Cilli befindet sich ein kleines Gasthaus, das Samstag nachts zum Schauplatze einer bestialischen That geworden ist. Dasselbe ist an ein schon mehrfach abgestraftes Individuum, den Wirt Joses Walland, verpachtet, der mit seiner Frau in schlechtem Einvernehmen lebte. Dieses Nachdruck vfibotm, Verstoßen nnö verlassen. Roman von «mile Nicheboura. (69. Fortsetzung,) VI. vonN ^>^"k Havanna rauchend, lag der Baron ^erbmse in seinem Privatcabiuet auf dem Cauapee. Nlallm reichbrringten rechten Hand hielt er ein uli Papier, welches er aufmerksam durchlas. Es war aui?«"" genaues Verzeichnis des Vermögens der Mal« ^ie von Sanlieu. illln^ « eigenthümlicher Zug umspielte bei dieser selt« "en Lecture seine Lippen. und «n ."""^zwanzig Millionen, vielleicht mehr noch, sich b ^. ""st mir gehören!» murmelte er vor ^rilk ^'" ^^" immensen Reichthum, vor besser! aber x '^'" ""^ä" schwindelte, zu besinn, musste er daz n/5 °^" Dingen Gmeuieve heiraten. Das jedoch, lenpr - " l^t, konnte itnn nur gelingen, wenn ail^ lunge Architekt, dessen Werbung Herr Lionnet be« ,m V ' ""'" jener Heinrich Merson ihm nicht mehr m„s^^ /lm't). und dies Hiuderuis zu beseitigen, runnp« c>!^"k in tiefes Nachdenken. Seine Erinne-3ta^.. N^'l 'bn '" w'e Z"t zurück, in welcher der von «v c^"l° sel" Vagabundenleben in dm Straßen dann ^ Ä"^ Uchlhtt hatte. Durch List hatte er es «lusln. ^' . "' slch die Beglaubiguugspapiere des im schabn v"«enen Freiherr« von Vcrboise zu ver-war ,i'k""° l"l "un als dieser auf. King wie er lübl't, «^" me und in nichts die Vorsicht außeracht; " er doch recht gut, dass die geringfügigste Klcinig keit ihn von seinem Piedestal herabstürzen, ihn ver-nichten konnte; gerade deshalb war ihm auch so viel daran gelegen, sich eine Stellung zu verschaffen, die ihm die Sicherheit bot, welche seine selbsterrichtete unechte Existenz nicht für ihn besitzen konnte. Eine Pendule in dem Nebenzimmer schlug hell an. «Wie,» richtete er sich auf. «schon so spät, und Grüder kommt noch immer nicht?» Da klingelte es plötzlich. Hastig richtete der Baron sich auf und eilte an die Thür. Ohne nur ein Wort an den Eintretenden zu richten, führte der Freiherr von Verboise denselben in das geheimnisvolle Ea-binet. Grüder — denn der Ankömmling war der Erwartete — mochte ebm so alt sein wie der Varnn; er hatte feine Züge und ein entschieden sympathisches Wesen; aber wenn man ihn schärfer beobachtete, konnte man in feinem Blick etwas Lauerndes finden, das nicht besonders für ihn einzunehmen geeignet war. Dem Baron gegenüber war sein Benehmen halb vertraulich, halb ehrfurchtsvoll. «Nun. welche Kunde bringen Sie mir?» forschte dieser, und anstatt jeder Antwort reichte Grüder seinem Dienstg.ber eine Anzahl von Briefen, deren Siegel der Baron' genau untersuchte, bevor er sie öffnete. Alle diese Schreiben konnten nur von Emgenml)-ten verstanden werden, denn sic waren in Chiffcrn-sprache abgefafst. Der Baron bekam anf diese Welse Nachrichten aus allen Städten Europa's nnd der anderen Welttheile. Nachdem er die Briefschaften entziffert hatte, glitt ein Lächeln der Befriedigung über die Lippen des Italieners. «Grüder,» sprach er, «man ist allerorts mit uns zufrieden. Die Nachrichten, welche Sie eingezogen haben, sind wichtig und man wird uns unsere Dienste hoch anrechnen. — Unsere Sonne steigt von Tag zu Tag. Wir können uns glücklich preisen, dass das Schicksal uns einander in den Weg führte. Wir können einander nicht entbehren, wir brauchen einander — Sie meinen Kopf und ich Ihre Hände, damit ist unser Glück gesichelt. Doch wie stehts mit der anderen Angelegenheit? Sie ist für mich fast noch wichtiger als diese !» Grilder ließ sich seinem Auftraggeber zur Seite auf cinen Sessel nieder, und ein eifriges, im Fluster, ton geführtes Gespräch entfpann sich zwischen beiden. Als cr sich nach Verlauf von etwa zehn Minuten erhob, fprang auch der Baron aus seiner bequemen Lage, die er wieder eingenommen hatte, anf. «Sie sind rin Genie. Grüder,. rief er. «Ja, so muss der Coup glücken!» Er geleitete seinen Vertrauten an die Thür, und dieser entfernte sich. wie er gekommen war. ohne ein znm Abschied geäußertes Wort. Der Baron aber llhrtc in sein ' Geheimcabinet zurück. Seine Augen leuchteten. «Er ist wie die übrigen nichts als eine Marionette in meiner Hand!» sprach er für sich. «Man muss allen Schein zu meiden verstehen, und es ist so viel bequennr, das Odium auf andere fallen zu lassm — es ist so viel bequemer und — sicheres. Irtzt ist das Spiel klar. Heinrich Merson wird verschwinden und die schöne Genevieve wird mein werden, mein nnt-sammt den Millionen ihrer Großmutter, der Maramse von Saulieu!» (Fortsetzung solgt.) Laibachn Zeitung Nr. 166. 1372 22. In!i 1890. führte zu mehrfachen Differenzen, die in der gerichtlichen Scheidung des Ehepaares ihren vorläufigen Abschluss fanden. Frau Walland, eine ruhige, steißige Frau, führte nunmehr nach der Trennung als Püchterin das Gast« haus fort. Aber wiederholt erschien der getrennte Ehegatte bei ihr, um sie wieder zum Zusammenleben zu be» wegen, was ihm aber nicht gelang. Samstag nachts lam es bei einer solchen Gelegenheit zu einem heftigen Streite, der damit endete, dass Walland seine Frau packte und mit Aufwand seiner ganzen Kräfte trotz aller Gegenwehr aus dem ersten Stocke in den Garten hinabschleuderte. Die Bedauernswerte ist fchwer verletzt, und wird an ihrem Aufkommen gezweifelt. Per brutale Gatte ist dem Gerichte bereits eingeliefert worden. — (Aus Idria) wird uns in Ergänzung unserer gestrigen diesbezüglichen Mittheilung noch be» richtet: Velanntlich wurde bei der am Samstag stattgefundenen Gemeinderathswahl, welche der Herr Bezirks« hauptmann Del Cott leitete, Herr Franz Didic zum Bürgermeister gewählt. Als Gemeinderäthe verbleiben die Herren: Valentin Treven, Franz Xaver Goli und Josef Serjun. An Stelle des vierten Gemeinderathes wurde Herr Franz Oinlovec gewählt, da Herr Notar Max Kosör nach Pettau übersiedelt. Die Stadt Idria hat in dem neu erwählten Bürgermeister einen charaktervollen Mann gefunden, welcher uneigennützig für die Interessen der Stadt eintreten wird. — (K. l. Oberrealschule in Laibach.) Der Jahresbericht der hiesigen l. k. Oberrealschule bringt zunächst einen vom Herrn Prof. Valthasar Knapitsch verfassten interessanten Aussatz über «Die Einwirkung des Wassers auf Blei im allgemeinen und insbefondere die des Wassers der städtischen Wasserleitung in Laibach». An dieser Lehranstalt waren im Schuljahre 1889/90 19 Lehrkräfte thätig, und zwar die Herren: Dr. Rudolf Iunowicz (Director), Emil Zialowsli, Franz Kreminger, Franz Globocnik, Heinrich Pirker, Balthasar Knavitsch, Wilhelm Voß, Emanuel Ritter von Stauber, Clemens Proft, Franz Levec, Dr. Josef Binder, Simon Rutar, Josef Vorghi, Franz Keller, Johann Gnjezda, Karl Pirc, Hugo Slopal, Julius Schmidt und Anton Foerster. Diese Lehranstalt besuchten in der ersten Classe 99, in der zweiten 98, in der dritten 57, in der vierten 36 in der fünften 19, in der sechsten 22 und in der siebenten Classe 14, zusammen 345 Schüler, von welchen 247 dem Lande Kram, 28 der Steiermark, 18 dem Küstenlande, 8 Kärnten. 5 Dal« matien. 12 Niederösterreich. 1 Oberösterreich, 6 Tirol, 2 Böhmen. 2 Mähren, 1 Schlesien. 1 Galizien, 1 Bu< kovina, 3 Kroatien, 6 Ungarn, 1 Italien, 1 Baiern, 1 Schweiz, 1 Egyvten angehörten. Die erste Fortgangs-clafse mit Vorzug erhielten 23, die erste Fortgangsclasse 242, die zweite 32 und die dritte 5 Schüler- 43 wurden Wiederholungsprüfungen gestattet. Ganzes Schulgeld zahlten 136, die Hälfte 11 und ganz befreit waren 138 Schüler; zufammen wurden 6870 st. eingezahlt. Im Genusse von Stipendien standen 19 Schüler, welche zusammen 168? fl. bezogen. Der Studentenunterstiihungsfond besitzt ein Stammvermögen von 1700st. in Obligationen. Die Lehrer-Vibliothrt besitzt 1840 Bände und 1920 Hefte, die Schüler.Bibliothel 1858 Bände und 460 Hefte. — Die gewerblichen Fortbildungsschulen besuchten 242 Schüler, 24 Gewerbsgehilfen und 215 Lehrlinge; an derselben waren 11 Lehrkräfte thätig. Der Lehrstoff erstreckte sich auf Kunst«, Klein-, mechanische, technische und Bau-Gewerbe. Diese Lehranstalt bezog vom Staate, Landes» fonde, Handelskammer und vom Kaiser Franz » Josef« Stiftungsfonde eine Subvention im Gefammtbetrage von 2850 Gulden. — (Verbot eines Haarwafsers.) Das l. l. Ministerium des Innern hat auf Grund eines Gutachtens des Obersten Sanitätsrathes den Verkauf und Vertrieb des sogenannten «amerikanischen Haarwassers von Professor White» wegen nachgewiesenen Gehaltes an Blei in Gemäßheit des § 6 der Ministerial-Verordnung vom 1. Mai 1866 als gesundheitsschädlich verboten und mittels Erlasses vom 30. v. M. alle k. l. politischen Landesbehörden davon mit der Aufforderung in Kenntnis gefetzt, diefes Verbot allgemein kundzumachen, von demselben die derartige Artikel in Vertrieb oder Gebrauch setzenden Geschäftstreibenden zu verständigen und die Befolgung dieses Verbotes genauestens überwachen zu lassen. — (Personalnachricht.) Se. königliche Hoheit der Corpscommandant Wilhelm Herzog von Württemberg ist am 19. d.M. in Gurlfeld eingetroffen, um den Schießübungen des 3. Corps-ArtillerieregimentS beizuwohnen. Sonntag vormittags reiste der Corpscomman» dant nach Cilli ab. — (Aufgefundene Leiche.) Aus Landstraß berichtet man uns: Am 1V. d. M. wurde im Gurkflusse unweit Landstraß die Leiche einer Frauensperson aufgesunden, welche als die der 37 Jahre allen Mriers-gattin Anna Uberc aus Seehof agnosciert wurde. An der Uberi, welche sich am 11. d, M, nachmittags vom Hause auf den unweit des Gurlstusses befindlichen Acker auf die Arbeit begeben hat, will man in der letzten geit zeitweise Spuren des Irrsinnes wahrgenommen haben, und es ist mithm nicht ausgeschlossen, dass dieselbe in einem Irrfinnsanfalle in den Fluss gesprungen ist und daselbst den Tod gefunden hat. — (Vorconcessionen.) Das l. l. Handels« Ministerium hat dem Ingenieur L. PH. Schmidt die Bewilligung zur Vornahme technischer Vorarbeiten für eine als Seilbahn oder Zahnradbahn auszuführende Local» bahn von Trieft nach Opcina mit eventueller Verlän» gerung als schmalspurige Straßenbahn bis Sessana und dem Alexander Vigolla in Trieft die Bewilligung zur Vornahme technischer Vorarbeiten für eine schmalspurige Localbahn von Trieft nach Opöina auf die Dauer von je 6 Monaten ertheilt. — (Die diesjährige Waffenübung) im Bereiche des 3. Corps «Commandos findet für die Reservemannschaft der dem Bereiche des 3. Corps'Comman« dos unterstehenden Infanterie-Regimenter und Feldjäger-Bataillone in der geit vom 22. August bis 6. September statt. — (Der «Pädagogische Verein») wird seine diesjährige Generalversammlung am 6. August um 2 Uhr nachmittags im Garten des Herrn Gregoric in Gurkfeld abhalten. Die Tagesordnung umfasst unter anderem die Berichterstattung über die Vereinsthätigkeit, die Iahresrechnung und die Wahl der Revisoren und des Ausschusses. — (Zum Geschäftsverkehr zwifchen beiden Reichshälften.) Mehrere Industrielle haben an den Iustizminister Grasen Schön born eine Ein-gäbe gerichtet, worin darüber Beschwerde geführt wird, dass die ungarischen Gerichtshöfe sich weigern, die von einem österreichischen Richter gegen einen Ungarn zur Sicherstellung der Forderungen bewilligte Execution zur Ausführung zu bringen; das Justizministerium eröffnete den Industriellen, dass es bei dem derzeitigen Stande der Dinge in dieser Angelegenheit nichts unternehmen könne, doch werde gegen Ungarn Reciprocität geübt. — (Aus Unvorsichtigkeit erschossen.) Aus Graz wird berichtet: Bei einem Scheibenschießen in einem Garten zu Ehrenhausen erschoss aus Unvorsichtigkeit eine Erzieherin aus Görz den 19jährigen Seecadetten Percy Charles Preißler. — (Ein Veteran.) Am 12. Juli feierte zu St. Paul im Lavantthale Herr Generalmajor Freiherr von Haufer, einer der ältesten Angehörigen unserer Armee und der älteste Maria «Theresien - Ordensritter, seinen 90. Geburtstag. Freiherr von Hauser ist, wie wir in der «Klagenfurter Zeitung» lefen, zu Villach am 12. Juli 1800 geboren und ist ein Bruder des verstorbenen Herrn Paul Hauser, gewesenen Bürgermeisters von Villach. — (Vom Wetter.) Die Prognose lautet: Die > seit den letzten 48 Stunden neuerlich eingetretenen Schwankungen in der Atmosphäre haben die Sicherheit in der Erhaltung des warmen, heiteren und trockenen Wetters wesentlich gefährdet, und sind in den nächsten Tagen noch zahlreiche Gewitterbildungen in unseren Gegenden voraussichtlich. — (Verleihung) Se. Majestät der Kaiser hat dem Ober»Postcontrolor Anton Schröckenfuchs ! in Trieft anlässlich dessen Uebernahme in den bleibenden i Ruhestand den Titel eines kaiserlichen Rathes taxfrei ver. liehen. Neueste Post. Original-Telegramme der «Laibacher Ztg.» Wien, 21. Juli. Die «Neue freie Presse» bringt die Nachricht, dass die Staatsoerwaltunq sich definitiv entschlossen habe. fiir die ihr als Entschädigung für das ärarische Schankrecht in Galizien zufallende Summe von etwas mehr als zwei Millionen Gulden das Ont Nadvorna daselbst zu erwerben. Die bezüglichen Verhandlungen hätten in der Hauptsache zn einer Einigung geführt. Unseren Informationen zufolge sind diese Ver-Handlungen noch nicht so weit gediehen, um schon von einem definitiven Entschlüsse der Regierung sprechen zu können, obgleich derselbe wahrscheinlich bald zu gewär» tigen ist. Uebrigens sind diese Verhandlungen nicht, wie von dem genannten Blatte angegeben wurde, von dem Finanzministerium, sondern von dem dazu zunächst ressortmäßig berufenen Ackerbanministerium eingeleitet worden und werden von diesem geführt. Pola, 21. Juli. Die k. und k. Escadre, welche die Reise nach Deutschland antritt, ist heute ausgelaufen. Der Marille . Commandant Admiral Baron 'Sterneck begibt sich an Bord der Dacht «Phantasie» nach Dalmatien. Franzcnsbad, 21. Juli. Großfürst Paul von Russ-land und dessen Gemahlin Großfürstin Alexandra, geb. Prinzessin von Griechenland, sind mit Gefolge hier eingetroffen. Brüssel, 21. Juli. Der gestrige erste Festtag ist bei trübem Wetter ohne Zwischenfall verlaufen. Das Hanptmument bildete die Einweihung der Marmorbilder der Heroen aus der Geusenzeit auf dem Petit Sablon. die auch der tlmstlerisch geschmackvoll durchgeführte historische Frstzug verherrlicht?. Madrid, 21. Juli. Die über die Gesundheit des Königs verbreiteten ungünstigen Nachrichten sind durch' ; aus falsch. Der König und die königliche Familie, welche sich in San Sebastian befinden, erfreuen sich der besten Gesundheit. London, 21. Juli. Nei der heutigen Parade des zweiten Bataillons der Gardegrenadiere hielt der Herzog von Cambridge eine Ansprache, in welcher er die Hal« tung des Bataillons bedauerte, welches die UnifoM geschändet habe. Hierauf wurde das Urtheil des KriegS» gerichts verlesen, wornach drei Mann z>.l zweijährigen«, zwei Mann zu achtzehnmonatlichem Gefängnis ver» urtheilt werden. Zwei Verurtheilte rissen die M daillen von der Brust und warfen dieselben zu Voden. Zanzibar, 21. Juli. Peters reist heute nach Berlin ab. Constantinopel, 21. Juli. Der von den Tscher-lessen entführte Ingenieur von Gerson wurde gleich» falls freigelassen. Angekommene Fremde. Am 20. Juli. Hotel Stadt Wien. Von Klinkn . Elmenih, Oberstlieutenant l« R., Hermannstadt. — Gras Attems, (Äraz. — Cantovil, Sectionsrath. Agram. — Petras, Fleischhauer, Cilli. — Ritltl von Rehn, l. und l. General-Consul. — Lochner, Doctor del Rechte; Stankoviö, Pehur, Ingenieur; Kraut. Tausig, Hol' mann und Markes, Kaufleute. Wien. — Cora, Postcommissil! Mark. Oberstlieutenant; Eduard von Bon, k. l. Oberst i. i»>! von Ferra sammt Sohn, Trieft. Hotel Elefant. Stirler, k. und l. Hauptmann; Sigl, l. und k. Oberlieutenant; Kaiser. Professor: Eschler, Kula. RoseN" zweig, Kolarsli. Millichhofer, Vellauer, Eichinger, Langer unl> Kaufmann, Wien. — Dejder, Budapest. — Kreiher, Hrasche-von Kanz, l. und t. Oberlieutenaut, Marburg. — CosuM sammt Tochter, Fiume. — Ritter von Kumel. Privatier, Sagrada. — Rieder, Großmann, Reitern und Osmo, Trieft- — Pctric. Adelsberg. — Kohl, Saaz. Gasthof Kaiser von Oesterreich. Linla und Töky, Musiker, Kaposvnr. Hotel Ällicrischcr Hof. Schuster, Kaufmann, Trieft. — Perk Weinhändler, Iasta. Hotel Eiidbahllhof. Mlatisch. ssiume. — Vertoncel. Littai. ^ Deschmann und Krch, Kaufleute, Wien. — Oblak, Postosficial, Wien. — Brumetti. Professor. Trieft. Verstorbene. Den 2 0. Iuli. Maria Magdalcua Pleiweis, Kack manns Witwe, 76 I., Domplatz Nr. 16, Gehirnapopl^ie. volkswirtschaftliches. Laidach, 19. Juli. Ans dem heutigen Markte sind erschienen: 12 Wagen mit Getreide, 10 Wagen mit Heu und Stroh, 24 Wagen und 2 Schiffe mit Holz (9 Klafter). _______________Durchschnitts-Prcise. ____^ «lit!, I««,,. Mlt^. M^ fl.l'lr, ss.Ill. «,,!». tt^lt Weizen pi. HettoM, 6 65 6 50! Vutter pr. Kilo . . — 70 -^ -" Korn » 4 36 4 47 Eier pi. Stück .. — 2 -^ Gerste . A 58 A 68 Milch pr. Liter . . — 8 ^ -" Hafer . 3 57 3 99 Rindfleisch pr. Kilo __ 59 -^ halbsrncht » — ^ 6 — Kalbfleisch » —55^^ Heiden » 5 53 5 94 Schweinefleisch » — ß^^"^ Hirse » 4 8? 4 41 Schöpsenfleisch » — W ^ ^ Kukuruz » 4 6? 4 81 Hähndel pr. Stück - 40 ^ ^ Erdäpfel 100 Ki!l> 8 50-------Tauben » -17^^ Linsen Pr. Hektoli» 10-----------Heu pr. M. Danksagung. > W Für die vielen Beweise herzlicher Theilnahme M M während der Krankheit und bei dem Hinscheiden UN- > M serer unvergeßlichen Gattin und rilcksichtlich Mutter, W W der Frau W » Clementine Imnär gel,. Jorö > W sür die vielen prachtvollen Kränze und für die un- ^ M sercn unsäglichen Schmerz lindernde überaus zahl- > M reiche Betheiligung am Leichenbegängnisse sprechen > ^ wir allen lieben Verwandten von nah und fern, den > M beiden hochgeehrten Herren Fabrilschess. den Freun- > « den. Bekannten, Nachbarn, den Lehrern und der > >> Schuljugend unseren wärmsten Dank aus. > W Kaltenbrnnn am 21. Juli 1«90. > W Die trauernden Hintcrbliclicncn. > 1373 Course an der Wiener Börse vom 21. Juli l8W. «a« ^m o^«^ «^1°«« Veld War, Etllllts'NlllthtN. "/»einheitliche «cnle in N°ten ^«25 W'45 .^lb'rre»te ...... g«.,5 ^.^ «54er 4«/<> Et»at«lo,e . ,50 fl. ,I« 75 138 25 «««" ^ ' «°"^ ^"" ll. ,3» 70 ,4«, - «3^." ^. . ' lf«ns»cl ic«fi. l4N75l4?«ü >»«4ei Llaatslul, , , ion fi. 17^ 5^ ,77 _ '< l>°m,.M.br. ll 1,» fi. ^° ^ N'^5 !IZ ,3 t°/,Oest Vllibicntc. steuerfrei , ,09 30 ,<>9 5" "eueri.No'enreute. lteucrfre! , „>i 35 ,", 5z ««ran««»« «isenbahn. V«ulbvtr>N«nlanb . . __.__ — — 5»/„ nirder«slerr,!che . . . log-— l«9 ?K 5°/n Nelrl!chr...... _... .._ K°/, lroatllche unb Ilavonilche . <„j>n!; lNK'»« ä°/» siebe»bi!rai!che . , . . ^.^ — _, b°/„ lemeser Vanat ... _.., ^-— b"/„ „»«alüchc...... yy __ »9„< Audere össentl. Nnlehen. Dvnau.«t«.°Loc bt°, «nleilit l«7« . . in«. 25 !0?>z!l »'.nlebs» der Vtadt «0rz . > ,,n_. — - Anlehlli b, Gtadioemeindf Wien ,^.^ °/« ^ " yy.^ Pfaudliritst («>r l0<» ft,), llioden.i, »N«. «s». 4°/»« ,15?ü1,7- dl°. Pram.'schuldvtllchl.'»«/ö ,^^ ^3" l^tst.una. Van, vnl. 4'/,°/» . ,<>!5n«»«.. Plloritats-Obligattllneu (für 1UU ft.), «°ttzi!ch, Narl.Ludwig «ahn '"""'""" «,m. ,««1 8<«> fl. O. 4'/."/. . 99 50 9y 8n «eld Ware ^cstcrr, Nnrdwcstbahn , . . ,07 50 >n» 2N Vtaotlbllhn.......<9I5<><93 5<> Vlidbahn k «°/o.....l^i zo I».« s,l» ., » ,b^.....,«»«<»" 7?. Ung..gnli,. Vahn.....!«>-«'> 1»»l 40 Diverse Lose (per S!,!ct), lredttlolt lW ft..... 18i 50 18« - ^ KN Lalbacher PrNm-Nnleh. 2U ft. „ 75 2» L5 0n 9N-- Nudulph ki,!e w st..... ,g.z„ L<, f.« Vnln-!'°!t 40 fi...... h.,^ ^,h<> Lt..«e»ol»'Uo!e 40 ft, , , g^?^ «zz^ «lzlllbst^n.Loss 20 st. . »9 », <«,_ «8 fi, ____ ^9-»ew,.Gch, d.«»/„Pläm,'Lchulb. v«<«l> d. »obtnclebitanswll ««50 «» bo vllnt. Uctten W« Gtü«l). »nglN'Oest, Van!»«) ft. a,»»/, », ,^> 75 ,^5 _ «anfverem. W.rner ,0» fl. ,,« 7^ «., __ ireditbanl, «II«, ..„g. ^.«, st.'. U." '"' °'y «completes..Nbrüst. 5Ul> ft. l«?.^ 595, »lr°.u.«a,!e»v,, Wiener»Wfi, U9.50 ,,n" Veld ware düvotheltnb.. «ft. »nnst. »5°/,«. K8-5N 70 — l.'«nberbllnl. »ft. «00 fl. ». . . «7 «5 »»? ?b 0tsterr,.unl,ar. Van! S00 fl. , 98« - »8i' - llnionbanl LW ft......»III"?.'. LI?'»', Verlehr«banl. «ll,. l40 fl. . , l«0 - - <«l — Ncticu vnn Transport» Untcrnehmnuacn. » ft. silver . gl KU «« zn «ls»ld'ss!um»n. Bali» «UN fl. V. „,2 — «<>F- Vvhm. «orbbalin l5!> fl. , . . „z l,n «L« — . Westbahn wo N,. . . 5« 5,, ,435» »ulchtiehraber «til. 50» fl. IVl ,,49 ,li» b<°. llit. U.),00fl. .^,_tgz.. Donau>DamPfschiMadrt. «es.. Otsterr. boo fl. «M. . . . z?8 - 38» Drau.Vis, lV.°Db..s)»n<»fi,T ,9^, 5,, ,««'-Dul-Vobenb. st. 3, ^,n _ 5», -sserbinand« Nordb. l«» «lien. bahn^ieftllsch. »00 st. V. . . 21,9 5^ ,,<,- _ 2loyb,5ft.^,na..TrieftbWi,,«Vt. ,7« ^ ,79 ^ oeflerr. Norbwestb. llUU fl. Vllb, ,14 ,5 „4 75 dt°. (lit, U.) »lX» ss. «3. . . ,„75 „z 5<> Hra«.Vuitl»isenb. >«>fi. sllb, 7g _ 7950 ötllllt«tu fl. Vllbe' ,^ __ ,gg,^ »,lb Ware Nn,, NorboNbahn ,m> st. Vilber l»« s>0 nfl,3 »l»5 75 l9b »z Indultrle-Actltn (per stuck). Vauael., «ll«. Oess, loo fl. . 8» — ^ — ««ybier »ilen» unb Gt»hl»Inb. in Wicn loofl...... »z .. „zo Ellenbahnw'üelh«, erste, »«fl. 9»— 99 — >«lbemuhl», Oayieri. u. ».'V 54 75 55 .. ziies!n»ei Vrlluerei l00 ss. . . »z ,!> 9, 7z Montan'«e!cll., öflerr. »alpine 9 . zz 9> 7z vragrr lisen Ind,.Ges, «Ml st, 4"!i — 4»8 — 3lll«0'lar>, Vttinlvylen 80 st, 458 - 4'.l — «Kchloglmuhl», Papierj. »UN fl, 1,5 — ,<»u — '3»«»» Htll!ieni