^' l"" °^!l,,'Ä!!^ !,.,°^^st°'.H eTv.z>,^r° Samstag, 29. August. '-"«"^S^.n«'!!'.,^,'-."'"""' 1885. Mit 1. September «gmnl ein neue« Abonnement °>>! die Lnibnchcr Zeitung. bleil.- ^ Pränumerations - Bedingungen '"en unverändert und betragen: "Ur die Versendung mittelst Post: ^jährig.....7 si. 50 kr. ^"eljährig.....3 ,. 75 .. Filr Laibach: ^lbjcihrig.....5 fl. 50 kr. ^"Hährig.....2 „ 75 .. "wnatllch......__ 92 ^" die Zustellung ins Haus per Jahr i" fl. U'ges^^V^k Priinumerations ' Betrngc »voNen portofrei Jg. u. Kleinnmnr öc Ftd. Damberg. Amtlicher Theil. Ullel^s/' ""b k. Apostolische Majestät haben mit pliMp.?' unterzeichnetem Diplome dem Kreisgerichts-alz^ ^n des Ruhestandes Joseph Na daml enzki >>, Ve., ?l. ^ Ordens der eisernen Krone dritter Classe NNiidinr. ^ der Ordensstatulen den Ritterstand aller-"'»st zu verleihen geruht. Allel^r/' ""d f. Apostolische Majestät haben mit AelnN' Entschließung vom li. Au«ust d. I. dem ^aifs..« «"l°r der k. t. priv. böhmischen Westbahn I'chrr A.. , "^ Heinrich Ritter vonIarsch in neuer ^lnleit c """« se'ner fortgesetzt verdienstlichen Wirk' rinez 5. ^"s dem Gebiete des Verkchrswesens den Titel vosathes taxfrei allergnädigst zu verleihen geruht. Mbia^' ""d l. Apostolische Majestät geruhten alleres M l)eu Major Franz Tschenek. Commandanlen Nr. 74"""andischen Landwehr-Schützenbataillons Görz ""ltt i,"^ ^andwehr^ Commando.Adjntanten >n Zara, lör^s "^ercompletsilhlung im bezeichneten Truppen-18^)'. i" ernennen (Allerh. Entschl. vom 22. August t"al!l„Ä Hauptmllnn erster Classe. Evidenz- und Ver- 'chen Z^ler Johann IawiStowski. des galizi- anliissi^wkhr-Iufanteriebataillons Krakau Nr. 52, "er auf sein Ansuchen erfolgenden Uebernahme in den Landwehr-Ruhestand den Majors Charakter iui Ii0noro8 mit Nachsicht der T"^' zn verleihen (Allerh. Entschl. vom 19. August 1885). Mit Allerhöchster Genehmigung Sr. k. und k. Apostolischen Majestät vom IN. August d. I. hat der Herr Cardinal Fürst-Erzbischof von Wien dm fürst-erzbischöflichen geistlichen Rath, Dechant und Pfarrer in Straß Joseph Klipftel und den Confistorialrath, Cur< und Chonneister an der MetropolitanKirch? zu St. Stephan Ignaz E st l zu Ehrcudomherren des Wiener Metropolilan-Capilels ernannt. Nichtamtlicher Theil. England in Ggypten. Die ^Pol. Corr." erhält über die geqe»wärtige Mission Sir Drummond'Wolsss folgende Nachrichten ans Kairo: Die Mission Sir Drummond-Wolffs ist da5 groß? Fragezeichen, nach dem alle Augen sserichtet sind. In den hiesigen osficiellen Kreisen ist man der Ueberzeugung, dass der britische Spccialgesandle nicht schon Ende dieses Monats hier eintreffen wird, wie allgemein verlautet. Man hält es für unmöglich, dass derselbe in dem klnzen Zeitraume von zwei Wochen ein Einvclständois von bleibendem Werte mit der hohen Pforte herstellen könne. Es wäre in der Thut aller Erfahrung, aller Tradition entgegen, anzunehmen, dass die türkischen Diplomaten sich beeilen werden, bindende Zusagen zu erlheilen. Man srtzt deshalb die Hieherkunft Sir Wolffs auf ein viel späteres Datum an. Gegenwärtig wind? es auch dem Sprcial-gesandtcn nicht leicht weiden, sich zu orientieren, da die meisten Ressorlchess sich auf Urlaub in Europa befinden und nur das allemolhwendia.ste Personale zurückgeblieben ist. Begreiflicher Weise werden hier ebenso gut, wie in aller Welt, Über die Ziele dieser Mission Vermuthungen angestellt, und man findet den springenden Punkt in den Zugeständnissen, welche England dem Sultan allenfalls machen kann. Aber vergeblich strengen sich die Politiker an, ein wirkliches und greifbares Compensalionsobject zu nennen, und ebenso erfolglos bemühen sich dieselben, herauszufinden, inwiefern die Türkei der englischen Regierung in Egypten behilflich sein kann. Auch nur einen Augen« blick zu glauben, dass Sir H. Wolff die Autorität des Sultans in Egypten wieder zu Ehren bringen werde, ist eine Thorheit, der sich niemand schuldig macht. So lange die Rolhvücke das Mlhal beseht halten, ist es eine Ehrensache für England, nur einen Willen und ein Gesetz dort zur Gellung zu bringen; es ist eine Ehrensache, die angefangenen Reformen zu Ende zu führen und Egyftten die versprochene wirtschaftliche m.d poll tische Selbständigkeit zu geben. Die Compensation für die türkische Allianz kann nicht in Egypttn liegen, denn Lord Salisbury hat es unzweideutig erklärt, dass jetzt an eine Evacuation nicht ge« dacht werden kann. Soll die Pforte den Sudan er« hallen, während die Häfm am Rothen Meere englisch bleiben? Vor Monaten hätte es vielleicht noch Sinn gehabt, türkische Truppen zur Bekämpfung der Suda» nesen zu verwenden, aber nach dem Tode des Mahdi scheint die türkische, wie überhanpt jede Intervention sehr übelflüssig. Man glanbt daher — und nicht mit Unrecht, dass es sich um eine vorläufig höchst platonische Annäherung handelt, deren Spitze nicht nil« walls, vielmehr gegen Asien zu gerichtet ist. Sir H. Drummond Wolff wird in Kairo leicht leres Spiel finden, als seine zwei Vorgänger unholde» Angedenkens, und eine wesentlich bessere Situation. Die Verwirklichung des neuen Anlehens hat das Wunder bewirkt, dass der politische Hader verschwindet und die Leute statt dissm sich den wieder aufstrebenden Geschaf« ten znwenden. Unstreitig liegen die Verhältnisse jetzt günstiger als zur Zeit der Ankunft Lord Northbrooks. Der Handel nimmt einen Aufschwung, die Schäden des Jahres 1883 sind zum Theile geheilt, und es ist j.tzt auch Hl'ffnnna vorhanden, dafs die Schatzkammer ElMtens — dlr Sudan — sich bald wieder erschlie« hm werde. In einem Lande, welches nur commer« cielle I»!eress>n hu, hört die Unzufriedenheit beim Klaugc des rollenden Geldes von selbst auf, das sichere Anzeichen besserer Zustände ist das rapide Sinken jener fremden Einflüsse, welche vor kurzem noch die Regie« ung offen und geheim bekämpften. Zwar kann man nicht erwarten, dass über Nacht cine so mächtige, von Kampslust erfüllte Opposition verschwinde; sie erstirbt aber, weil sie in der Masse keinen Anklang mehr findet. Ihre Organe gehen ein, verlieren alle Bedeu« tung, und einmal wird auch der Tag kommen, welcher den Beamtenstand von gewissen Elementen reinigen wird, dann vielleicht werden die englischen Reform« projecte brsseren Erfolg haben. Momentan hat man eine Reform der Iustizpsteqe im Auge. Schon seit langem strebt man dahin, am Nil die englische Juris« diction emzusühren, und man w?ih, dass englischer« scits uuzähligemale erkä'rt worden ist, dass die inter« nationalen Gelichtshöfe das Bollwerk der Feinde der Negierung find. An diese wird man sich zwar nicht heranwagen; die Gerichte für Eingeborene da« gege», welche ebenfalls europäifche Richter haben und Jemlleton. Erfrischungen. 28 Os^ einiger Zeit. damals, als wir noch bei ^lzten __ - ""l feufzeud fchwitzlen oder schwitzend ^k ,^, s l« nach der individuellen Eigenart — haben ^itel !l.""^' ä"ln mindesten Labung versprechenden k>»ez Nr. "Erfrischungen" nach den Ausführungen Nebe», K.2 "' einem deutschen Fachblatte Raum ge-!^ez E?t f em halte der gütige Himmel ein freunb-^Ne ^»'Hen 'N't uns und schenkte uns willkommene ^kUeick r aenz und der Kühle. Dennoch wird uns «tfliU Waltet sein. der ersten Veröffentlichung über sse>l N?"' ^"^ einige Ergänznngen folgen zu ^ .N^ Neben dem Arzte das Wort: ^"sw,d d-/!^ "frischt, hängt davon ab. wie der °"e« A-..-- ."lirpers ist. Bei erhitztem Körper löscht ^,,d°ln »'- nachhaltiger den Durst als kaltes; bei "ossen w^^l kann kalte« ohne jeden Nachtheil ge-Ä< wie kn«"' "" 3alle großer Eimüdung würde das ,-kin oh»" ?"dere nichts nützen, während ein Glas 'ch Mach» ..«?'. ^las kalter Grog uns wieder behag« "k"eli Unk," '" Verein mit nachfolgender Ruhe zu , Im "n U""M befähigt ssunss aiis;e, dunstige Lust mit allerlei hässlichen Gerüchen entstehen lässt. Nützlicher erweist sich das Besprengen der herabgelassenen linnemn Fensterrollen sowie der etwa vor dem F.nster lnsindlicheu, aus grobem Stoffe gefertigten Marquisen mit kaltem Wasser mittelst einer Siebspritz?, wie sich deren die Gärtner bedienen. Iutxssen viel Abkühlung wird auch hiedurch nicht gewonnen, wohl aber eine lästige Albeit. Unsere Wnhnräume sind fast nur darauf eingerichtet, uns gegen Regen, Wmd und Kälte zu schützen, aber nicht ae^en Sonne. Im Süden hilft man sich durch dicke Steinmauern, wrlche im Winter die Kälte, im Sommer die Wärme abhalten. Im Schwarzwald und in anderen Gegenden Süddeulfchlands ersetzt man sie dadurch, dass man die äußeren Wände des Hauses mit kleinen Holzziegeln belegt, und im Norden wählt man statt ihrer Schiefer. Beide bringen den Gewinn, durch einen unausgrsstzten, aussteigenden Venülalions- ström die Außenseite des Hauses kühl zn erhalten und vor Durchhitzilng zu bewahren. Dir stete Luftwechfel ist denn auch das richtigste Mittel, das Innere des Hauses kühl zu e» halten. Pfaurnwedel im Orient, ein die Hälfte der Stube einnehmender Riefenfächer in Indien und manchen an« deren asiatischen Ländern erreichen diefen Zweck durch Lustbrwlgunss. wenn auch in sehr unvollkommener Wrisc. Viel glücklicher ist die Lösung in Bozen und anderen Ölten Südtirols angestrebt worden durch die Dachlaubeu und Baracken für Kranke oder für Mililär-zwccke. sowie in manchen Fabriken durch Dachreiter. Das Princip ist beidcn gemeinsam. Verhältnismäßig a.roße Oc'ffmingen am Dache des Hauses bieten der heißen emporsteigenden Luft rinen Ausgang und ge< währcn unten der kühlen Luft das Nachstießen. So wird ein wständiger Strom reiner Lnft in dem Hause erhalten, welch-r schon an sich erquickt und erfrischt, der aber auhndem die Haulausdünstuna. begünstigt und hiedurch di> naturgemäße Erfrischung gewährt. Aber alle diese Einrichtungen müssen schon getroffen werden beim Bau des Hauses, und da denkt weder der Bau« Herr noch der Architekt daran. In jüngster Z"t sind in großen Slädten die Vesprenaunaen der S ratze„ und'Weae mit Wasser beliebt worden, em lo.,Hiech,te« und m.ssve'stande..'s »tel, als es nur "''es g'b. D,e geringe Wassermenge verdunstet bald und Mt nur währ",d ihr/r V.rdunstuua, dann erfüllt ste dle Luft mit Dunst, und zwar mit unreinen, übelriechenden, aesundh-itsschädlichen Dünsten. De nasse Straßen-obr'fläch.' bildet eine feuchte Kolh- und Schnmhdeck?, eine oberflächlich ausgebreitttc Cloale, welche ein Bmt- Laibacher Zeltnug Nr. 196 1582 29. August 1885. bei welchen unleugbare Missstände herrschen, werden jedenfalls beseitigt werden. Der Entschluss ist gefasst — seine Nussühruug ist lediglich an das Erscheine!, eines günstigen Zeitpunktes gebunden. Inland. (Die Excesse in Königinhof.) D.,s „Pra. ger Abendblatt" veröffentlicht nachfolgenden authenli-schen Bericht über die Excesse aulcisslich der Eröffnung des Turnfaales der deutschen Turner in Königinhof: „Gleich zu Beginn des Festes sammelten sich vor dem „Hotel Kopp". in welchem der Turnsaal sich befindet, eine Anzahl kaum der Schule entwachsener Jungen cm. Die Haufen wurden jedoch von der Polizei mehrmals zurückgedrängt. Als sich am Abend Erwachsene den Jungen anzuschließen begannen, begaben sich vier Gendarmen auf den Ringplatz, nin die Ordnung aufrechtzuerhalten. Ehe jedoch die Gendarmerie auf dem Platze erschien, war der Anlass zu dem Unfuge bereit« gegeben. Der hiesige Fälbermeister und Turner Karl Matig, welcher auk einer in der Nähe gelegenen Tabaktrafik Cigarren holen wollte, bekam Slreit mil einigen der auf dem Ringplatze Versammelten und wurde nach einer kurzen Rauferei von der Volksmenge in das Hotel verfolgt. E«wa 1000 Personen wollten in das Hotel eindringen, wurden aber von den Gen-barmen und der Polizei zuiück^ewiesen. Da die Volks' Haufen von Minute zu Minute anwuchfen nud eine immer drohendere Haltung annahmen, redeten ihnen der Bezirkichauptmann und der Bezirkscommissär zu, auseinanderzugehen. Trotz dieser Aufforderung zerstreute sich aber die Volksmenge nicht, sondern verlangte stilrmisch die Verhafluüg des Färbermeisters Matig, die auch erfolgte, worauf Matig in das Be-znksgericht gebracht wurde. Ferner ersuchte gegen 11 Uhr nachts, da die Menge stets zunahm, der Beznlshauplmann die Turner, ihre Feier zu schließen und sich heimwärts zu begeben. Zugleich versprach die Volksmenge, die wegfahrenden Turner nicht belästigen zu wollcn. Die Turner entsprachen bereitwillig dem Ansuchen des Bezirkshauptmanncs, und mehrere Wagen fuhren vom ,Hotrl Kopp' ab. Dem einen Wagen wurde der T'tu-lar-Posteilführer Franz Uxa beigegeben. Als der Wagen auf der Straße uach Trautenau die Stadt verließ, wurde er von etwa achtzig Burschen übe, fallen. Der Gendarm erhielt bei dieser Gelegenheit drei Hiebe über den Urm, worauf er in die Menge feuert?, die sodann zerstob. Verwundet wurde durch diesen Schuss niemand. Auch andere zwei Wagen wurden Mlf ähn-lichc Weise überfallen, wobei ein Kutscher aus Trau-tenau durch Steimvürfe schwer verletzt wurde. Erst gegen I Uhr friih konnte die Ruhe wieder hergestellt werden. Bezüglich dieser bedauerlichen Vorfälle, über welche alle besseren Classen der Bewohner der Stadt lief entrüstet und betrübt sind, wurde dem Bezirksgerichte sofort die Strafanzeige erstattet. Die Untersuchung wird bald Klarheit in die Sache bringen, und leiner der Schuldigen wird der gebürenden Strafe entgehen." Die Blätter aller Pcnteischaltierungen sind in der Verurlheilung von derlei Volksausschreilungen einig, und die Prager „Politik" sieht sich angesichts derselben zu der Mahnung veranlasst, dass man endlich die ewigen Feste und Ausfliige beschränken möge, namentlich aber in jenen Gegenden, wo sich die Sprachgebiete kreuzen, gleichgillig, ob dieselben von dieser oder jener Seite ausgehen. Abgesehen davon, dass sie in wirt- schaftlicher Hinsicht das Land und seine Bewohner schädigen, dass die Zeitläufte nicht derart sind, um sich in stetem Jubilieren zu gefallen, rufen derlei endlose Festlichkeiten überflüssiger Weise allerhand Reibungen hervor, die um jeden Preis vermieden werden sollten. Ausland. (Deutschland.) I» Deutschland werden auf amllichem Wege Versammlungen von Arbeitgebnn u»d Arbeitern einberufen werden, in welchen unter Leitnng eine« Regierm'gscummissärs darüber Erörterungen zu pst, gen sind: 1.) in welchen Industrie- und Erwerbs zweigen, beziehungsweise i» welchem Umfange in den einzelnen eine Beschäftigung der Arbeiter au Sonn-und Festtagen stattfindet; 2.) welche Gründe die Sonn-tagsarbeit veranlassen; 3.) welche Folgen ein Verl'ol derselben für die Arbeitgeber uud Arbeiter haben würde, und 4.) ol» ein solches durchführbar ist. — Die Re. gierungrn sind beauftragt worden, mit Hilfe ihrer amtlichen Organe die Arbeitgeber und Ardeiter zur möglichst reqen Theilnahme an diesen Versammlungen herbeizuziehen, welche eine Ergänzung der Erkundi-gunge» sein sollen, die durch die amtlichen Fragebogen eingezogen werden. Die Versammlungen werden etwa Mitte September staltfinden. ( Russland.) In russische« Kreisen herrscht über den Glanz und über die Schönheit der in Kremsier anlässlich der Monarchenbegegnung getroffenen Arrangements, sowie über die Wärme der Aufnahme, welche die hohen russischen Gäste seitens des österreichische» Hofes gefunden haben, nur eine Stimme der Aner-lennung und Befriedigung. (Frankreich.) In Paris ist wieder einmal die Rede von Maßregeln, welche gegen die Prinzen von Orleans ergrifft,, werden follen, da man wifscn will, dass der Graf von Paris, obgleich er sich von jedem ösfeullichrn Treiben fernhält, im Geheimen alle Um triebe der Royalisten leite und eine Art geheime Ge sellschaft gebildet habe, wodurch er allerdings in un> liebsame Berührung mit den französifchen Gesetzen kommen könnte. Im nächsten Cabinetsralh wird der Ministe,- des Innern die Sache zur Sprache bringen. — Jules Feriy wird sich am 30. d. M. nach Bordeaux begeben, um dort die Serie seiner Wahlreden fmlznsetzen. Climenceau, der sich eimr Operation am Knie hat unterziehen müssen, bcfindet sich auf dem Wege der Besserung und hofft ebenfalls in kurzer »Zeit seine Wahlpropaganda-Reisen wieder aufnehmen zu können. (Euglan d.) Ein Erlass des englischen Kriegs« Ministeriums verfügt die Demobilisierung der wegen der afghanischen Verwicklung einberufen gewesenen Nrmeereserve erster Classe. Jeder Reservist erhält einen 42tägigen Urlaub, nach dessen Ablauf er sich vom activen Dienste bei der Fahne entbunden betrachten darf. — Die deutsche Annexion der Caro> lineN'Inseln Wird von de» meisten englischen Blätleru als ein tkit, accompli angesehen, gegen das sich eben nichts machen lässt. (Schweiz.) Die schweizerischen Anarchisten geben keine Ruhe. In der Nacht vom vorigen Donnerstag auf den Freitag wurde laut „Glarner Nachrichten" ein Placat, unterzeichnet von einer „geheimen Gruppe schweizerischer Anarchisten", an etlichen Orten der Sladt Glarus niedergelegt. Dasselbe fordert auf zum Um-stürz der bestehenden Ordnnng; die vielgerühmle Freiheit und Gleichheil sei ja doch weiter nichts als eine leere, wertlose Phrase. Da« Placat soll mit den 6^' chen Lettern gedruckt sein, wie man sie an der >> Amerika erscheinenden ..Frriheil" des „Bilrgcrs" M> wah nchmen kann. Darum ist es wohl auch dort g^ druckt worden. Ueber den oder die Vc< breiter des 5M clals weiß man zur Stunde »och nichts. W>e die «^ Gl. Ztg." meldet, wurde dieses Placnt massenhaft '" die Häuser, auf öffentliche Plätze u. f. w. geworf^ Der Rechenschafübericht des Züricher Negierungöratl^ für das Jahr 1884 constatieit. dass die ErmilllM und Uebcrwachung d^r Träger der analchistiMl Pläne das Polizeicoips nicht wenig Opfer an Z" und Mühe kostete. Das ang.legte Verzeichnis V0>> P-rso»en, welche in den beiden Städten Zurich UN" Wint.'rthur und deren nächster Umgebung sich "A hiellen und sich mit anarchistischer Propaganda befai^ ten. zeigie Ende des Verichtjahres 30 Namen. ^. Tagesneuigkeiten. Ihre Majestät die Kaiserin und König'" sind an, 27. d. M. nachmittags 1 Uhr von Km«"" in Schöübrunn angekommen. Se. Majestät der Kaiser haben. wie das «"' aarische Amtsblatt meldet, für die g,, kaih. Geme'M' Km,yns. Nagy-Källö, Orosz°Hrabü^ nnd Zsad""H ferner snr die evangelischen Gemeinen Brsztercze U" Erkld, endlich für die röm..kalh. Gemeinden Ra»i tocsi ü. Szent.Iakob uud Udvarhely je 100 st. zu sp" den geruht. Die Kaiser-Begegnung iu Aremsier. Die Hofjagd. K remsicr. 26, MgA Um halb 11 Uhr fuhren Se. Majestät der KaA> der Zar. Kronprinz Erzherzog Rudolf und GroM Wladimir, begleitet von sechs anderen Schützen. . Iagdcostume in den Fürstenwald. Diesen Namen f^, das eine Stnnde von Kremsier entfernte fülsierzbisch"> Iagdterrain, welches nls schünstes des Kronlanv Mähren gilt. Es bedeckt 800 Joch Landes und b"8 iu theilweise eingezäunten Gehegen eine große "^ Schwarzwild. Damwild und Hochwild sowie P^H Fasane. In der Mitte dieses herrlichen, meist " 100jährigen Eichcnstämmeu von imponierender ^ ^ bedeckten Naturparks erhebt sich ein einfaches einstöa^ Forsthaus in idyllischer Abgeschlossenheit. Hier war « großes lnftigeS Zelt errichtet, dessen elegante L'nitN "^ reizend von der Umgebung, welche eiuen rein ländl'O Charakter trägt, abheben. Unter dem Zelte stand e'" Tafel von 32 Gedecken, bestimmt das DHoünor äwato'^ welches die von der Jagd heimlehrenden Schlitzen > die übrigen Allerhöchsten und höchsten Herrschaften "" einen Theil ihrer Suiten abermals zu froher ^ gemeinschaft vereinen sollte. .^s Punkt 11 Uhr fuhr die Jagdgesellschaft in »"^ zweispaunigen offenen Wagen am Forsthause v"^ß auf das eigentliche Iagdterrain. Im ersten W"^'''^ Se. Majestät der Kaiser mit dem Zaren zur i^Yl^ im zweiten der Kronprinz mit den, Großfiirsten M^ mir zur Rechten. Eine Stunde zuvor waren der ^ dinal und Markgraf Pallavicini vorangesahren, ""^.h Iagdterrain zu inspirieren. Zwei Jäger bliesen die^> ^ an, und bald darauf hörte man die Schilsse der 3"^ durch den Forst knallen. Während die Jagd vor ' gieng. trat der Nest der Allerhöchsten und höchsten H^ schafteu eine Pirutschade durch den Schlossparl "'^«ue, Damen trugen Morgentoilette, die Ossiciere die U"' nest für Vaclerien und Bacillen jeder Art bildet. Man hatte sich wohl vorgestellt, auf diese Weise den Regen nachzuahmen; aber der letztere reinigt die Luft. weil er au» großer Höhe niederfallend die Staubtheilchen mit sich fortreißt, auf den Boden fchlägt und diesen wäscht. Ein mäßiger Gewitterregen liefert immer die zwanzig, bis hundertfache Menge des Wafsers, welches durch Bespreng?» auf den Vodeu gebracht wird. Dazu reichen die Hilfsmittel nicht aus, und der Transport des Wassers durch Tonnen auf Rädern kostet bei nur MUsser Ausdehnung der Wege ungeheure Summen. Viel klüger und zweckmäßiger haben dies in jüngster Zeit die Amerikaner gemacht. Wollen wir pratlifche Verbrss>>lungfu keunen l>r< ncn, so müssen wir uns in Amerika Raths erholen. Dort ist der Elfindungsgeist nicht eingeengt du,ch alie Theorien, fondern mau geht frisch und Vorurtheilslos ans We'l, sei es, dass man die Erwärmung oder oie Erfrischung einer Sladt beabsichtigt. In Amenta ist der glückliche Gedanke gefasst und ausgeführt worden, aa»;c Stadwiertel U'-d ganze Städte im Winter ge. meinfom zu heizen und das Heizmaterial (erhitzten Dampf) durch Röhren ebenso in die einzelnen Stock-werte der Häuser zu leiten, wie man das Wasser emporlcilrt. Man stellt mit der Rohrleitung im Innern des Hauses die Zuleitungstöhle in Verbindung und lar.n sich bei Tag oder Nacht sein Zimmer erwärmen, ohne mehr zu thun. als dass man den Wirbel emes hcchues dreht. In Ame-ika hat mau auch in diesem Iahve den ,lwstt'chn, N'geu" erfunden. Ein In-urmeur. M^ de Nu,'suu< Hal den Vorschlag ge. macht, die ausgiebige Wasserleitung Newyorks zur Equickung und Erfrifchung der Stadt zu benutzen, um den Staub und die Hitze der Sommermonate wirksam zu bekämpfen. Er verwendet dazu die hohen eisernen fahrbaren Erstelle, welche man in Newyork beniitzt, um dicht an die Häuser mit ihnen anzufahren und Schadenfeuer zu löschen. In einer Höhe von 20 Meter über dem Erdboden ergießt der Schlauch, der mit dem Hydranten der Straße in Verbindung gesetzt wmdeu >st, das Wasser der Wasserleitung durch ein feines Sieb in Form eines Regens. Langsam wird das Gestell weiter gefahren, wozu eine biegsame Schlauchverbindung mit dcm Hydranten Gefügigkeit gewährt, und beim Vorrücken ergießt sich aus der Brause der lünstlich? Regen, welcher nicht nnr die Straße, sondern auch die Dächer der niederen Häuser abwäscht. Hiebei wird nicht nur viel mehr Wasser mit viel geringeren Kosten zur Anwendung gebracht, also em? nachhaltigere Kühlung verursacht, sondern, da der Regen ziemlich hoch herabsällt. wird auch die Luft« schicht wc,l!gstel>z von 20 Meter D!cke gereinigt und gesäubert; dieselbe zieht sich aber wie bei einem wirk. l'chen Regen infolge der AbkWung zusammen: es dringt deshalb die obere reine Luft nach, und man gewinnt ein? Lustbewegung, einen künstlichen Wind welcher die Straßen ventiliert und die Erfrischung nachhalt'ger und größer macht. Wie hübsch wäre es wenn kllnfüg das Amtiblatt verkündete: «Im Mona! Juli wird an jedem Tage, an welchem um 8 Uhr das Thermometer im Schatten bereits -j- 20 Grab Celsius zeigt, in folgende!, Straße geregnet werden: Um 9 Uhr in der Kronstraße. Peterstraße uud AcA, straße, um 10 Uhr in der Maximilianstraße. ^"> straße" u. s. w. Jedermann weiß, welche Straße ,,„ dann vermeiden muss, wenn er keinen N^eU'^>i> mitgenommen hat, und di? Bcwohuer der ^ :„,,> öffmu im voraus ihre Fenster, um der kühlen, re Luft Eintritt zu verschaffe«. ^' Die amerikanische Etfiudung des kilnstliche" h> geus erschciut aller Beachtung wert und verdient ^, in höherem Grade Nachahmung als die I"/'^>> Stadt mit einem zu öffuenbeu und zu sch^H p' großen Schirm zu überspannen, unter welchen l^ ,l üblen Ausdünstungen sammeln würden, lvM" ^i seiner großen Fläche wegen dem Drucke des ^ ^', nicht genügenden Widerstand zu leisten imstande ^, Der Einzelne vermag sich diese ErquickllNgl' .,,.. zu gewähren. Es ist Sache der VerwaltunMY" <;, dafür zu forgen. Wohl aber kann der Einzel'" ^,l Waschungen seines Körpers und UebcraM" ^,e Wasser sich kühlen, wozu nichts nöthig ist, "^ ^d runde Zinkwanne von etwa 1 Meter DurchnM, «^,, eiuem 1'/, Querhand hohen Räude. Iu dttse 9 ' ^» wäscht man sich am ganzen Körper mit e"'E.Oll>l< Schwämme oder mit dem Fasernetz der "M". cAst und übergießt sich nachträglich mit einige" 6 ^> kalten Wassers. Wer geistige ArbeitsthäNgl" ^„, führt, der wähle hiezu die Zeit unmittelbar " ^ Schlafengehen, weil er sich damit ruhigere" ".^ell^ quickenderen Schlaf verschafft. Wer vorM ^l Muskelarbeit aubführt, der wähle zum Ai"!^ Baden die Morgenstunden." >^^cht Zettnng Nr. 186 ?583 29. August 1885. die « m "" ^'"'l den Gehrock, Um halb 1 Uhr kam bobp, s "^ ^ ^"" 3"sthause au. wo zuvor Fürst m,n!, ' ^'^' Insplcievung der getroffenen Anstalten tills !"?" '""' I" semer Begleitung befand sich der deit< (^ 1""^ 6'chy' der alsbald die oben geschil te^l ^"^'^ in skizzieren begann, um sie dem pilto be . '„^"gkbuche einzuverleiben, welches bekanntlich alle Kai f « s'^" ^^oden an» den Reise,: des russischen sUlim l ,^ die bleibende Erinnerung anfzunehmlu be- »visel^l- ^'^ Gesellschaft die Wagen Atlassen hatte, ent-Mni N". ^"^ nxßerst animierte Conversation, Ihre den?s ^"° ^'s^'n Elisabeth ließ sich den skizzieren hieri f!^' ^ ihre Aufmerksamkeit erregt hatte, und chez l ^ M'tali>'der des Hornquartetts Schantl. wel-^ g/eichsalls im Iagdgewande des Momentes harrte, dvtsi n'^ ^""^ '" Anspruch genommen werden sollte, Ane/, ' "'^ ^'^ete °" letztere Worte sehr huldvoller j'stat?'""6 ^ ihre gestrigen Leistungen. Ihre Ma. Z^/,'k Kaiserin von Nussland unterhielt sich längere der G-s. ^^ Sprache mit dem Baron Nopcsa und ihren ^'^ ^^^^' hierauf in heiterster Stimmung mit Mit c^s ^" Sühnen und conversierte znlctzt abermals lebh^"Majestät der Kaiserin Elisabclh lange und 1 ^ Inzwischen h"tte Se. Majestät der Kaiser nm «aben s'^ ^°^ abblasen lassen, und die Iagdgäste be Iusef ,?i" Wagen zum Folsthanse zurück Kaiser Franz von w c "^ Verlassen d^ ^lrtuositüt. welche die Vewundernng der >Ne>il h ^'^lzesellschast herausforderte. Dieses Arrange, cher hf» kMe sin„ige Ueberraschung des Zaren, wel-tnilsif , "^ich. sowie Großfürst Wladimir, für Horn-ihn, e^ '^ besondere Vorlnbe hat und sichtlich von der ^lefenen Aufmerksamkeit erfreut war. dez c- "l)lend die Herrfchaften fpeisten und die Klänge zöge,, "Quartetts romantisch dnrch die Waldesstille dle .'« ^ das erlegte Wild znr Wildstrecke gebracht, enbetf,''^!'.' ^r Nähe des Forslhauses lag. Nach beyhin. ..^""" verfügte sich die ganze Gesellschaft Ez ^/^ ^^ Iagdrefultate in Augenschein zu nehmen, ^°rdti/'!^rn ganzen 41 Stück auf die Decke g.bracht ^ Va...'s.'^ ^klhirsche. 8 Thiere. 1 Spieher. I Kalb. Hirsche ^ He. 1 Thier. 1 Kalb. Einer der erlegten ö^> W^ ein Sechzehneuder. mehrere andere Vier-Hnz.st5l . Gelbe Bündchen machten die Jagdbeute Sr. bunter ^ ^°'^" Alexander kenntlich. Fünf Stück, sehen ^, erwähnte Sechzehnender. waren damit vcr-dtei ^^'^ ^ln Kaiser Franz Josef erlegten Stücke, ^ihttln « ^^' trugen grüne, die des Kronprinzen ^Mls. Rudolf, fünf Stück, rothe, und die des llÜcihr,^'"'. Wladimir, drei Stück, weiße Bändchen, bit El)!s "e Jagdgesellschaft in lebhafter Conversation ^lttinn ^es ^°»^ besprach, traten die beiden «^""k" auf das Quartett zu. in gnädigsten Worten die Schönheit der gehölten Vorträge preisend. Ihre Majestät die Kaiserin Elisabeth betonte die Schwierig» leiten, dir es bieten musste, in einem so kleinen Nanme, wie der Tb/atersaal, ein so dnftigctz Pianissimo znsta»de zu bringn, n>,d meinte scherzend: „Bläser müssen wohl auch gute Touristen sein. da sie kräftige Lungen besitze» müssen," Als die Herren erwiderten, sie feie» auch alle Touristen, und es bereite ihnen ein besonderes Ver> gnügen. an einsamen Stellen mit Widerhall zu blasen, um sich auch manchmal zu hören und kritisieren zu ;n köune». erwiderte Ihr? Majestät: „O, wie würde es mich freuen, auf einem Spaziergange zufällige Ohren-zeugiu dessen zu sein!" — Se. Majestät Kaiser Franz Josef spendet? gleichfalls den Künstlern gnädigstes Lob. Um halb 3 Uhr trat der größere Theil der Gesellschaft d!e Rückfahrt an. Ihre Majestäten die Kaiser von Nussland und Oesterreich, dieser aus einer Meer-schaumspitze eine Cigarre rauchend, sowie Kronprinz Rn> dolf und Großfürst Wladimir verblieben noch mehrere Minuten auf der Wildstrecke. Nachdem die Allerhöchste» und hö listen Herrschasten dem Iagdherrn, Cardinal Fürstenberg, in herzlichster Weise gedankt haltcn, trat uuter den Abschiedsklängen verschiedener Fanfaren der Nest der Gesellschaft die Nückfahrt von dem wuuderbar schöneu Feste an, dessen Eindruck sich in den heileren, vergnügten Miene» der Theilnehmer unverkennbar abspiegelte. Das Hofdiner. K rcmsicr, 26. AuM. Das heutige Hofdiner fand um halb 7 Uhr mit 69 Gedecken statt. Die Mitglieder unseres Kaiserhauses erschienen in nlssischen, jene deS rnssischeu Kaiserhauses in österreichischen Uniformen, Ihre Majestät die Kaiserin Elisabeth erschien in weihen, Kleide mit schwarzen Spitzen und trug alle Damru-Orden, die Allechöchstdieselbe besitzt, in Brillanten und abermals daS Band des Katha-rinen Ordens um die Brust, Toaste wurden nicht gesprochen, sondern, wie gestern, trank Se. Majestät der Kaiser dem russisch'», Kliiserpaare und der Zar den österreichisch''»! Majestäten zu. Die Allerhöchsten uud höchsten Herrschaften fahl» in der gleiche» Neihenfolge wie gestern. Neben dem Großfürsten Georg befanden sich die Plätze des Cardinals Fürstenberg. der Fürstin Kolschnbej, des Grafen Kalnoll). drr russische», Hofdame Ozerow, des Grafen Talisfe, des dänische» Ges'indten Grafen Knnth. des russischen Generaladjntanten Dani< lowitsch, des Generalintendanten Baron Hosmann, des russische,, Generaladjutnnten Tscherewin. des Grafen Hnnyadl). des Grafen Wollenstem. Nach der linken Seile neben dem Großfürsten Wladimir saßen Gräsin Goiiß. Minister u, Gicrs, Hofdame Trlbotow, der russische Generaladjntant Nichtcr, Hofdame v Majlath, Obersthofmarschall Fürst Trubrtzkoj. Minister Baron Orczy, Graf Lamsdorff. Graf Pejacsevics, Kammerherr Baron Budberg. Cectionschcf v. Szögy.ny. FML. von Stubenrauch. Die Mitte der andereu Tischseite nahm Prinz zu Hohenlohe ein, und neb?» diesem saßen rechts Graf Lobanuw. Baron Nopcsa. Fürst Galitzin, Baron Namberg. Fürst Obolensli. Prinz Eötcrhazy. Stabö-capitä» Fedorow, Hauptmanu Karrer, der russische Leib« chirurg Hirsch. Oberstabsarzt Lanyi. Baron Fließer. Graf Ullen. Oberst Schirinlin. GM, Zambaur. Oberst» lieutenant Klepsch. Graf Vetter. Prinz Nudolf Liechtenstein ; nach der linleu Seite: Minister Worouzow, Feld- marfchllll-Lleutenant Baron Popp. Baron KaulbarS. Prinz Loblowitz. Botschastssecretär v. Giers. Markgraf Palla« vicini. Ac>tschaftös?cretär Baron Audberg, Baron Wel< gelsperg, Oberst Zajtsek. Major Zuriia. Oberst Kupel-wiefer. Graf Nostitz. Grnf Larisch. GM. v. Hügel. GM. Baron Bechtolsheim. Graf Schvnborn. Graf Olsufiew, Die Tafelmusik besorgte von, Schlossgarten aus die Musikkapelle vom 54. Infanterieregiment mit zehu Nummern von Gounod, Thomas, Verdi. Donizetti, Offenbach, Vizet und Johann Strauß. Die russischen und die österreichischen Herren trugen bereits die ihnen verliehenen Ordensdecorationen, Nach den« Diner fand längerer Cercle statt. Um halb 10 Uhr versammelte sich die Suite der österreichi« fchcn Herrschaften, um sich von den russischen Gästen zu verabschieden. Die Abreise der russischen Majestilten. Kremsier, 26. August. Allenthalben in der Stadt, die heute in hellem Vollmundlicht erglänzt, werden Vorbereitungen für die Abreise des Zaren getroffen, Wagen mit riesigen Koffern rasseln durch die Straßen. Militär bildet Spalier Uom Schlosse zum Bahnhof. In entsprechender Entfernung stehen neben dem Spalier Fackelträger. Auch am Wege durch dcu Schlusspark, den der Zar beim Einzug genommen, stehen von drei zu drei Schritt Soldaten mit Pechfackeln oder Windlichtern. Die Stadt ist illuminiert, Lampions hängen an Gerüsten, an Obelisken, an De< corations-Gegenständen, selbst die Bäuerinnen in Landestracht, die beim Triumphbogen stehen, halten Lampions in Händen. Dieö alles gibt einen reizenden Anblick, der durch die Vereine erhöht wird. welche gleichfalls mit Fackeln bereit stehen. An der Straße, die zur offenen Landstraße führt, ist eine Escadron Dragouer postiert. Auf dem Bahnhofe harren der Statthalter, der Landeshauptmann und andere Würdenträger der Ankunft des Zaren. Die SalonS in dem russischen Hofzuge er« strahlen in Tageshelle. Die Würdenträger erscheinen bereits mit den ihnen verliehenen österreichischen Orden. Als einer der ersten vom russischen Gefolge erschien Herr v. Giers. Im rus« fischen Hoszuge ist im Speisesalon serviert. Auf dem Tische stehen eine große Milchflasche, zwei Leuchter mit brennenden Kerzen und Gedecke. Der Hund des Kaisers wird von einem graubärtigen Diener in den Salon gebracht. Kammerzofen und Diener eilen geschäftig hin und her, Grpäcks« und Reise.Utensilien herbeitragend. Plötzlich ertönen die Klänge der russischen Hymne. Der Kaiser, die Zarewna. der Zar und die anderen höchsten Herrschaften erscheinen, sie verweilen im Hofsalon. Von Ihrer Majestät der Kaiserin Elisabeth hatten sich die Herrschaften scho» im Schlosse verabschiedet. Ehrfurchtsvoll falutierend bleibe» die Leib Tscher« kesse» des Zaren am Eingänge des kaiserliche» Wagens stehen. Ueber zehn Minuten währt diese Scene, welcher der Goldschimmer und Glanz der Uniformen, die steinerne Nuhe der Wache des Zaren einen eigenthümlichen Neiz verleiht. Nun tritt die russische Kaiserin auf den Perron, Sie trägt einen gelben, reich pafsepoillerten Ueberwnrf. Der ganze Hof folgt ihr. Die Zarewna tritt auf Giers zu und reicht ihm aufs herzlichste die Hand (Nachdrus verboten) Manuel'a. Noman von Max von Wcißenthur«. ^ (30. Fortsetzung.) Mhi' ^ War aus Liebe schwach." sprach er weh-> ' >va'z "i^! ..!' bt 'st es zu spät. gutzumachen. Weiht ?" bei .? ^"e thun sollen, als jener Mann kam. ?' Kar c.?" deine Hand zu werben? Ich hätte Me,"' '"Urn: ,Da ist sie. nehmen Sie mcinc s^k" t»,,!"" S'e wollen; sie ist jederzeit bereit, mit >"^Ne ick^l "'""' w"'" Sl'k es Verlangen, aber ,. ? Mz»?r- ' "Mt sie nie einen Heller von um. ^Mcn^l^ ""hungern. Sie ist in Sie verliebt; ^el^'e das Mädchen und verhungern sie alle k^". er !> "'l' Manuela, wü de ich so gesprochen Z°lltz g,e. ya'te nimmermehr seinen ssuh in unsn ?"" zü ^"d du — du wilrdest aelVrM haben, deinen > aeV"' Da« aber. das wäre ich nicht in.- 2 heilen"' '" "'"""'. ""d so magst du ihn d?l Der^°"ch "m Neujah.slag. wenn du es ' du fi.,. v'MMkl aber mag dich davor bewahren, ,,. Ei« fa.,»,""zl"cklichs. betrogene Frau wich!" Wl das' "v l/m Wort der Entgegnung, sonden, di.i "Ich filT /""be an des Vaters Schulter, v ^ «chm N l"r ocine Zukunft, mein Kind.« fuhr Nn ^' «l/ich /"/" Tones smt. ..Ich sehe mehr den Mulh besitze. Antworte "'ft. a"„, l, glaubst du, dass du es iiberwindeu Km ,Arn,?" ^. sew?" V' was sM herholte sie in fragendem Tone. „O, til,,," »on mV^ bedeuten? Bin ich dem, nicht die '"'"> «n,, ?°>,? Wie sollte ich dazu kommcu ^lkn?.. "u es aber doch wällst, könnlest du es „Ich lönnte und wollte es gar nicht ertragen! Lieber sterben, als arm fein und darben!" Er presste die Lippen fest aufeinander, und ein fchwerer Seufzer hob seine Brust. ..Lass uns nicht weiter davml rede»!" stieß rr bedlückt hervor. „Nnr eins »och, Manuela, und mir zuliebe trachte, es zu beherzigen. Beleidige Madame von Waldau nicht mchr! Du bist ih, abgeneigt gesinnt und gibst dir gar leine Mühe, cs zu verbergen. Das ober darf nicht sein! Sie besitzt Rechte über uns, welche mich in ihre Gewalt geben. Wenn ich oder du sie beleidige», so taun sie uns beiden schaden, mehr, als ich uuszuspseche» imstande bin. Ich laun dir deshalb nur die Bitte wiederholen, ihr um meinet' willcu lielicnswiiroig zu bcgegnm!" „Um onnetwilleu? Ich will es versuchen, Papa! Um deinetwillen thue ich ja alles!" „Nur Ugander de Saint-Claire kannst du nicht aufgeben, selbst nicht um meinetwillen!" Manuela wollte eben eine Entgegnung thun, als ein Geräusch an drr Thür, wie etwa das Knistern eines Kleides ls verursachen lounlo, ihr das Wort abschnitt. Mit zwei, drei Schritten halte sie die Thür erreicht und riss dieselbe umt aus. Blitzartig durchzuckte sie der Verdacht, dass Madame von Waldau am Ende die Horcheriu gespielt und düs Gespräch belauscht habe. Aber der Corridor draußm war leer, und auf d?,, Gedanken, unter den Tisch zu fehen, welcher in einer Ecke stand uud unter d»sseu herabhängender Dtcke die Witwe sich verborgen yatte, kam Manuela mcht. Mäander de Saint.Claires Triumph, als Ma-uuela ihm mitlheilte, dass Lord Rosrgg seine Em» w'lliyung zu der baldigen Verbindung gegeben. kan»te kfiue Hrelizcu. Welchen Kampf es das junge Mädchen! gekostet, das sagte sie chm nicht, doch wurde es ihm nicht schwer, es zu errathen. Am nächsten Tage bereits wurde der festgesetzte Hochzeitstag officiell angetilndigt, und am Abend des gleichen Tages, als alle sich bereits zur Ruhe begeben und mu Manuela noch träumerisch in ihrem Gemach saß, pochte es an ihre Z'mmettlM, und ehe das junge Mädchen sich nur erheben komUe, stand Madame von Waldau auf der Schwelle. „Dringe ich in Ihr Heiligthum ein und störe Sie in den seligsten Träumen?" fragte sie lächelnd. „O, Sie milss?» cs mir schon verzeihen, Liebste! Es treibt mich, Ihnen zu sagen, wie unendlich froh ich bin. dass Ihr Hochzeitstag festgesetzt ist!" «Sie siud sehr freundlich!" entgegnete Manuela, und ihre Stimme klang kill, trotz ihres Bestrebens, lievenswüldig zu sein. „Bitte, nehmen Sie Platz, Madame vou Waldau!" „O neili, ich lomme, nur auf einen Augenblick zu verweilen. Es ist ja ohnedies Mitternacht, die Geisterstunde. Gewiss gibt es auch auf Rosegg Geister. Ein so altes romantisches Schloss wird seine Geister auszuweisen haben, um deu Zauber vollständig zu machen. Welch eiu beneidenswertes Mädchen Sie doch siud! Wie friedlich Sie Ihr Leben verbringen! Sieben-zehn Jahre alt, reich, von aller Welt vergöttert und geliebt, ist Ihnen bis jetzt fragelos jeder Wunsch «m Leben in Erfüllung gegangen. Und in Mei Monaten nun gar heiraten Sie den Mann. welchen S'e von ganzer Seele lieben, einen Ma,,„, sch/" w" «Polio fclbst. W:e viele von u„s gehen durchs Leben, ohne eine eilniae aliickiiche Stunde durchlebt zu haben! O. Manuela, welch ei« glückliches Mädcheu Sie im Grm.de genommen doch sind!" (Fortsetzung folgt.) Laibacher Zeitung Nr. 196 1584 29. August 1885. ^ zum Abschiede. Der Zar und der Kaiser schreite», vom Kronprinzen, dem Großfürsten Wladimir, dem russischen Thronfolger und dem Großfürsten Georss gefolgt, die Ehrencompagnie ab. Die Zarin begibt sich sodann mit ihren Damen in ihren Salon, der Kaiser und alle Herren des Hofes verfügen sich in den Salon des Zaren. Dieser tauscht, zuvor noch herzliche Wmte deS Abschieds mit den Herren des Üsterreichischen Gefolge«. Der Zar sieht heute besser aus als in den letzten Tagen, Sein Geficht, ein wenig geröthet. zeigt ausfallend heitere Züge, selbst feine Bewegungen sind leichter; er macht die Hon» nenrs in feinen Appartements und die Zarewna in den ihren. Man hört Anorufe der Bewunderung über die Herrlichkeiten der russischen Waggons. Die Herrschaften sprechen französisch. Noch eine kleine Viertelstunde, und der Kaiser. Kronprinz Rudolf uud Erzherzog Karl Ludwig nehme« von dem russischen Kaiserpaare, den Großfürsten und der Großfürstin Abschied. Diese Abschiedsscenc war die aller« herzlichste. Die beiden Kaiser umarmten sich wiederholt, küssten einander dreimal, schüttelten einander immer von neuem dieHciude Dann küsste der Kaiser der Zarin die Hand. worauf Ihre Majestät die Wange zum Kusse bot. In gleicher Weife verabschiedete sich der Kaiser von der Großfürstin Maria Pavlovna, Befonders herzlich war der Abschied vom Kronprinzen Rudolf. Der Zar und die Zarin umarmten ihn wiederholt, ebenso der Großfürst und die Großfürstin, sodann nahm Erzherzog Karl Ludwig Abschied, und von neuem erfolgteu Umarmungen. Der Kronprinz küsste dann die beiden jungen Großfürsten, reichte hierauf dem Großfürsten Wladimir aufs herzlichste die Hand zum Abschiede, uud hienoch verließen der Kaiser. Kronprinz Rudolf und Erzherzog Karl Ludwig den Salonwagen und blieben vor demselben stehen. Der Kaiser gab dem Kronprinzen den Anftrag, da die Abfahrt des Zuges bevorstehe, von drr Ehreu-comvagnie den Salut geben zu lassen, Kronprinz Rudolf «ab das Zeichen, und sofort ertönte die rufsische Kaiserhymne. Der Zar trat auf den Perron seine» Wagens. „Xu rvvoirl" rief er dem Kaiser zu. „^.u rovoir dioutoN" war die Autwort unseres Kaiser». Local- und Provinzial-Nachrichieu. — (Der neugewiihlte Qandtagsabgeord-nete der Stadt Idria). Herr Felix Stegnar, hat an feine Wähler ein Dankschreiben vrröffsntlicht. in welchem zum Schlüsse folgender Passus vorkommt: „So weit es von meinen Kräften abhängen wird. werde ich mich bemühen, für die mir übertragene Würde dankbar zu sein und mich des mir geschenkten Vertrauens würdig zu zeigen; niemals werde ich jzdoch vergessen, dass daS erfolgreiche Wirken der Landtagsabgeorbneten von ihrem einnnlthigen Vorgehen und von der wohlwollenden Unter« stützung der hohen l. k. Landesregierung abhängt." — Wir theilen diefe Ansicht des neugewählteu Herr» Land« tagsabgeordneteu vollkommen. — (Geistliche Exercitien.) Gestern vor° mittags wurden die geistlichen Exercitien im „Collegium Aloisianum" nach dreitägiger Dauer geschlossen. Die Leitung derselben war dem hochwürdigen Paler H Holdin. Iesuitenpriester uud Director des theologischen Institutes in Innsbruck, anvertraut. An den Exercitien haben 54 Priester der Laibacher Diocese theilgenommen. Auch der hochwürdigste Herr Fürstbischof Dr. Miffia nahm alle drei Tage über den ganzen Tag an denselben theil und nahm mit den übrigen Priestern auch gemein« schaftlich das einfache Mahl. Heute nachmittags sind die Priester in ihre Heimatsorte zurückgekehrt. — (DieControlsversanlmluug der kl, Landwehr) wird am 24. September d. I. morgens 9 Uhr iu der Landwercaserne, Polanaplah (Ex-Zucker« raffinerie), abgehalten werden. Iu derfelben haben alle in Laibach wohnenden Landwehrmünner, welche im Laufe des heurigen Jahres nicht zu den Wafsenübungen ein gerückt sind, sowie jene, welche heuer das letzte Jahr abdienen, zu erscheinen. — (Ein Werk. das se iu en M e i st e r lobt) Der hiesige Gürtler und Sllberarbeiter Herr Heinrich Zadnilar hnt nach nahezu dreijähriger Arbeit ei» Werk vollendet, welche» unserem heimischen Gewerbe zur Zierde gereicht und noch für spätere Ieiteu ein dauern-des Denkmal bilden wird. Es ist dies ein anlässlich des 800jährigen Jubiläums der Errichtung der Pfarre St Veit ob Laibach von den dortigen Pfarrlmdern zur Erinnerung an diefe denkwürdige Jubelfeier bestelltes Tabernakel, ein Prachtstück, wie es iu solchen Dime«, sionen und in so reicher Ausstattung in keiner Kirche Krains vorkommt u»d wie es felbst in größeren Kathedrale« selten z>, finden seiu dürfte. Wir haben uns das Werk selbst angesehen und halten es i,n Nachstehenden einer eingehenderen Beschreibung würdig. Das Tabernakel ist im vollkommen correct griechisch llinmnischen Stile, sechs eck.g mit achtzehn, zu drei und drei gestellten und von allen Seiten einen vollständigen Einblick gewahrenden Säuleu auSgesührt. Oberhalb der Säulen ist ein Ne,f gelegt, welcher mit eckigen Gesimsen und zahlreichen entsprechenden Zieraten versehen ist. Auf den Säulen sind ^ech» kunstvoll ausgearbeitete Kränze angebracht, darüber wüwt ftch ein« „ach vorne geiistnele Kuppel, an deren .>lm,d..n ^chs mit Laud geschmückte und Flammn <;.>> gende Vasen herortreten. Auf der Kuppel felbst ruht eine Kugel und auf dieser der heilige Geist als Taube, in Silber getrieben, um welche herum die in Gold ausgearbeiteten Strahlen angebracht sind. Die Gesammthühc des Tabernakels beträgt 32.5 Centimeter, die Breite 15,8 Centimeter. Das Thürchen am Tabernakelhäuschcn. für die Aufbewahrung des Venerabile bestimmt, ist unterhalb mit getriebenem Weinlanb, Aehren und Arabesken, oberhalb im Kreise wieder mit Wcinlaub und dem Kelche mit der Hostie geziert, und zwar alles in künstlerisch vollendeter und in bis auf das kleinste Detail genau ausgeführter Arbeit. Als Standplatz für das Venerabile ist ein Messbuch mit sieben Sigillen bestimmt, zu dessen beiden Seiten je ein dreiarmiger. ge< gossener und ebenfalls mit Arabesken reich verzierter Tabernakelleuchter hängt. Die Verzierung der Capitäler im römischen Stile ist in matter Vergoldung mit Laub. Rosen uud Schnecken ausgeführt. Iu der Mitte des Tabernakels erhebt sich ein ebenso stilgerechtes Cincisix Das ganze Tabernakel ist auS Kupfer mit reicher Vergoldung hergestellt, für welch letztere nicht weniger alö 14(1 österreichische Ducaten aufgegangen sind. Dieses iu seiner Art felteue Kunstwetk ist bis zum 15. September im Hause deö Herru Iadnikar. Petersstraße Nr, 17, zur Besichtigung des Publicums ausgestellt. — (Für Handelskreise.) Das k. k. Handels« Ministerium theilt den Handels« und Gewerbekammern mit. dass einem Berichte des k und l. Consulates in Genf zufolge iu letzter Zeit wiederholt vorgekommen ist. dass infolge unrichtiger Declaration Transitgüter beim Eintritte in die Schweiz verzollt werden mussten. Die Rückvergütung dteses Zolles ist in solchen Fällen nur schwer, oft auch gar nicht zu erwirken. Die Eisenbahnen richten sich bei der Declaration zur Verzollung nach den Vorschriften der Begleitpapiere; wenn diefc fehlen, gehen sie nach den von ihnen als zweckmäßig erachteten Umständen vor. Die Äahnverwaltungen haben nnu be< schlössen, die Weisungen der Empfänger iu voraus eut« gegenzunehmen, sei es, dass sie sich auf eine einzelne Sendung, sei es, dass sie sich auf mehrere Sendungen beziehen und in geuereller Weife ertheilt werden. Diese Weisungen müssen stets schriftlich an die Bahnverwaltung oder an die Güterexftedition derjenigen Grenzstation erfolgen, über welche das Gut eintritt. Zur Verminderung einer den Intentionen der betheiligten Parteien nicht entsprechenden Zollbehandlung des transportierten Gutes würde es sich jedoch vor allem empfehlen, dass die Versender auf die genaue Ausfertigung der Begleit« Papiere achten, eventuell im Frachtbriefe die Vorschrei-bung beisetzen, ob die betreffende Sendung in der Schweiz als Einfuhr- oder als Durchfuhrgut zu behandeln fei Für eine einfache Einfuhr- und für eine Transito°ZolI-declaration bestehen eigene Formularien. — (Nnläfslich des Feiertages Maria Geburt) verkehren Vergnügungszüge mit äußerst er° mäßigten Fahrpreisen von Laibach »ach Wien, Fiume, Trieft und Venedig. Der vom Schröckl'schen Bureau veranstaltete Vergnügungszug verkehrt von Laibach nach Wien Samstag den 5. September d. I. nm 3 Uhr 7 Minuten nachmittags, und betraa/n die äußerst ermäßigten Fahrpreise der 14 Tage giltigen Tour« uud Retourbillette nach Wien II Classe 18 st. III. Classy 12 st. Ankunft in Wien Sonntag den 0. September! d. I, um 5 Uhr 20 Minuten früh, Abfahrt uach Fiume. Trieft uud Veuedig Samstag deu 6, September! d. I um 1 Uhr 30 Minute» uachmittags. Fahlpir,se ^ der Tour» und Retourbillette: L^ibach-Fiume oder Trieft II. Classe 9 st. III Classe 7 fl. nach Trieft und Venedig II. Classe 21 st.. III Classe 15 fl. 50 kr. — (Verlust) Eine Schullehrerin aus C'lli hat gestern eine Brieftasche mit dem Betrage von 25 sl verloren. — (Unglücksfall.) Gestern morgens gieng dem 60jährigen Kaischler Blasius Locnikar, vulgo Zeblar. aus der Hauptmanca auf dem Laibacher Moraste das fcheu gewordeue Pferd auf der Sounegger Straße durch und fchleifte denfelben eine lange Strecke des Weges, fo dass er zahlreiche Verletzungen erhielt uud ihm der rechte Fuß gebrochen wurde. Locnikar wurde ins Civil» fpital überführt. — (Gemeinde Vorstands. Wahl) Bei der uulängst stattgehabten Neuwahl des Gemeindevorstandes dcr Ortsgemeinde Bozahovo, im Bezirke Tschernembl, wurde Johann Nemanic znm Gemeindevorsteher. Georg Matjüsie. Martin Nemanic. Martin Plesec und Mathias Iatlevic aber zu Gemeinderäthen gewählt. — (Die Fliegen Pest.) Alljährlich, wenn des Sommers Kraft erlahmt und Natur sich mit herbstlichem Schmucke bedeckt, beginnt für unsere wenig geliebten Stubenfliegen die Zeit eineS großen Sterbens, das nicht Millionen, sondern Milliarden dieser lästigen Insecten hinwegrasft. Wohin lä,ncn wir auch, wenn dem mächtigen Vermehrungsdrangr der Fliegen nicht gesteuert würd--wenn alle 508 Millionen Nachkommen, welche ein ein«' ziges Fliegenpaar während eines Jahres zurücklässt, im nächsten Jahre fortftflanzuugsfähig blieben? Die Natur hat da einen tüchtigen Riegel vorgeschoben, und an uns Menschen ist es, die gebotene Hilfe verständig zu be-nützen, Hören wir also! Schon jetzt sieht man an Fenstern und Spiegelscheiben, Mauern, Möbelstücken u. dgl. Flic, gen. anscheinend noch lebend, aber regungslcs sestgesaugt auf der Unterlage sitzen, die ein dichter Hauch bede^ Bei näherer Betrachtung zeigt cs sich, dass die «M längst zu den Tobten geworfen ift; ein mikroskopisch" Pilz. der „Fllegentod" genannt, hat ihr den Ga"^ gemacht, und feine Keimlörner oder Sporen bilden jen« feinen Hauch, dru man nicht abwischen, sondern e>n Zeitlang stehen lassen soll. damit die Sporen. he"° fallend, in den Fensterrahmen sich verbergen können. U im Herbste des nächsten Jahres wieder Fliegen zu tödl^ Es bleibt die Spore nämlich am Hinterleibe der Fliege h^ gen. treibt einen Schlauäi. der sich durch die Haut in be Hinterleib eiubohrt. daselbst follwächst und, sich ""' zw'igend. alle Eingeweide der Fliege so umstrickt, ba> sie endlich sterben mnss, Erst nach ihrem Tode breche" aus dem sogenannten Pilzlager im Innern des Th>l" die Sporenschlänche durch die Haut heraus, platzen so^" und streue» die Sporen ringsum aus, die als bM Hauch an der Unterlage hängen bleiben uud, W>« geM' «icht sofort abgewischt, sondern eine Zeitlang ftl^" ^« lassen werden sollen, damit recht viele Sporen für " nächste Jahr übrig bleiben. Neueste Post. Oriainal«Teleglamme der Laib. ZeitllNs' Wicu. 28. August. Das „Arune - Veiordmu'A blull" v.lösfentlicht die Erm'nnuüa. d,s GroßM" Thronfolgers Nikolaus zum Olx>, stillhält des M" Uhlaneu-NlgilM'nls und des GroWlst.'N Gem'ss 5" Oberlieul'Naul im Uhlane» - Regiment „Kaiser ., Rutland". — Se. Majestät der Kaiser traf U". morgens 7 Uhr in Nokycan ein und ritt mit dettHH herzogen und der Su,t>', wobei sich auch der u".^ von «ulMie», Graf Kulnoly. H> if Vylandt-M^ l'ef^ndel!, unter dm Jubel on Btvölketllna. zu d?r Manövern voraugchl'noell Parade, wobei Se. H, jes!ü! ill^r die gute Haltung der Truppen MellM^ ih>l' Anerkennung aufspräche». — Die Revue dal" ltwa eine Stundr. ^ Petersburg, 28. August. Ihre Majestäten ° Kaiser und die Kaiserin von Nnssland haben die » ' fische Gr.nze gestern früh überschritten. — Der M'"'' zi des Aeuswu, v. Giers. richtete au Herrn v. VlaN^ nachfolgende Depesche: „Prerau, 26. August- ^ russischen Majestäten haben soeben Kremsie»' ve>I^> ^ den beste» Eindruck von der herzlichen ^ufn^ welche ihnen zulheil geworden, uud von dem ^" ^ meuen Eilwerstäudmsse, welches bei der Veges"" henschle. mit sich uehmeud." , ,»f Paris, 27. August uachts. In Marille si"d "" 31 Personen au der Cholera gestorben. Angekommene Fremde. Am 27. August. ,„.b Hotel Stadt Wlrn. Roscnwasscr, Spitz, Gel slender»",< Schwarz, Kaufleute, Wicn. Krajnich. Reisender. '",, Flau. Graz. — Prof. Schiff. Director, und Holzes, 4" würz, ..^5< Hoiel Elefant. Aaron Accmti. Privat, sammt Soh", ^ P> burg, Rer^'a, Piw^K', sammt Nichte. Orinl". '" „„, Schwarz, A,zt. sammt Fran, nnd liioscnuanm, Ka"> ! Wien, — Schreiner nnd Gortana. Kaiiflontc, 2vtt"' Mnndlrr. Rrslanratt'llr. sammt Tochter, Göl,;. »alls'"' ! Hol»,l Europa. Viüars, Pliuaticr, Angers. — Hof»'"""''^,,,^ Fmnlslnt a. M. - Roth. Kansm. Wien, - Is" ^-„»c', .ttmmcrin. z^rlsl'nd. — Dr, ,ttlcmcmtt, l, GmclM"^,,, sammt Fin», nnd ztlrmrncic Iosrsim', Prwnlc. .^"^i"' 6ani,', l, f. Lirnlcnant, Pola. — Ogolnch. Privatier, > lmra,, Gasthof Südbahuhof. Goldstein, Photograph, Tricsl^^^' Verstorbene. ^,. Den 2«. A nansl, Johann Vizjal. Arbcitels-Zohn. .^s' Alter Mart Nr. II. Dmchfall, Ursula Bobel, <«" Gattin. Ll I,, Karlstadterstrasle Nr. 15. Anistlrcds^^^'« ziuttozichuug vom 2(i. August: W Brunn: 40 24 00 32 ^^-^ Meteorologische 7U.M' 734,07 13.8 NO. schwach helt« »^„ 28. 2 . N. 732.12 22.4 W. schwach bc'v^l "« 9 ^ Ab. 730.42 , 17.6 windstill bewl)M ^,^^,»st^ Herrlicher Morarn, Hessen Mittag zunehmend? 3^cön'''^ nachmittags Re^cn. nicht lange anhaltend. Das ^ " ^^ dcr Wärme 17,9°, um 0,4" über dem Normalc^^^-^M Verantwortlicher Redacteur: I. Na8ll^^-< > tI^WWWWW^^WM^^^MI M WW '!'<.- ltl-2niMNe1 8run»«.i>«r ^.^i^»^»"^ «^iM üO'^ « __J|«ifo Ware TtaatS.Anlehcn. ^"eiirente ""dtneiu, '......^80 8ll-. l»«Ull 5 °/ ^laalslose 25«, fi. 127- . l«8 -l«N«cl '5°/ ^S°"z° 500 „ 139 25. ,39 7Ü l^n Ktaa!»lL""ltcl I«u .. 140 - .,,0 5« "lnUnschline . per St, 48 45- ^"l°«n^"'' 3 ""«i '«8 95. ,09 in «°l«nrenie, st, «srei 9» 70 »9 90 U"«> >«olbrenl?I^ .. '°««'"bl. (Ung.Oftb.) 124 5.0 IL5-- »" ^rämi«, » . ^" 3, 187Ü l09'— ll9 s.o "'"sc<°/°I0U ft. . . !22>7<, 125 10 ^NV......w'50 — 3«/° Mährische......lclü0iu2'50 Gelb Ware b"/, Temeser Vanat .... lu« ^ 10» — 5°,» ungarische......lOL'lU I03-— Andere iiffentl. Aulehen. Donau-Reglose 5.»/« 100 ff. . NS'iO li? -bto, «nleihe ,«?», steuerfrei , i»4'b» —'— Anlehen b. Ltadtgeulcinde Wie» 102 — 108 50 Anlehe» b. Stadlgcmeinde Wien (Silber und Gold) .... —'— —'-Prämien-Aul. b,Stabtgem.Wier, '.24 »a »24 70 Pfandbriefe /, "/<> 100'— >0» 00 dto. in 5U ,. „ 4'/n . 9K — 95-5,0 bt°. Plämlen'Schulbuersch.»"/« ss - 98 Ü0 lDest. Hypotbeleübanl iuj.»>/, °^o >01 — —'— 0s l»r!. 5°/, . 103 2» lo» 7l bto. „ 4 >/, °/, , 101 ü« l01 30 blo, ., 4°/„ . , 9» 10 «9 30 Ung. allg, Bodrncredit-Actiengcs, in Pest in I, >UU9 vcrl.5'/,°/u '02 90 103 öo PriuritätS » Obligationen (für I0U sl.) «ilisalielh-Westbahn i. 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