^227. Montag am 4. Malier l85tt. . ,„ >A"n,' I.,s«»t< ii« .2 Hi,<„ !°,!.'«^. , « tr' ftr 2 Mo!, > », 2» lr, f«r « U», „,.» 2» lr, ,'s.r , V!»l "en st„t, ^^^.^ ^,^^^. ,^ ^^^ ucrciiügten Freistaaten "" Nordamerika vorgekommen. Leider hat es sich "'"I) die Macht dcr Gewöhnung gefügt, daß Nach. ''«Ml uon rohen, die Sicherheit gefährdenden Gewaltthaten, wenn sie von dorther vcrlanleu, nicht ^kl)r jenen überwältigenden Eindruck üben, den sie l>»f europäischem Vodeu uerübt. zuverlässig bewirken würden. Dilsc Pcmcrkung kommt jcdcnsaUs der Ehre der europäischen Zivilisation zn statten, die immer, hin noch auf tieferem Anlergrnndc rnht. alö die spc> kulalioc Jagd nach Gewinn um jeoen PrciS. welche das amerikanische Treiben in so bedenklicher Wcise kennzeichnet. Auf State - Island, einer in dcr Näyc von Ncw'Nork bcfiudlichcu Iusel, bestand seit laugcr Zcit die Ouarantaine nebst Lazareth; der gnten Ein» richlung dieser Anstalt hatte es die riesig anwachsende Handelsstadt zn danken, daß sie. ungeachtet des hau» figen Besuches südamcrikanischcr Fahrzeuge, uom gel< ben Fieber seit dreißig Jahren verschont blieb. Da die Bevölkerung iu dcr Nähe dcr Quarantainc sich außerordentlich mehrte, so beschlossen die Vchörden, auf einem entlegenen Punkte der Insel eine neue Feuilleton. Die Ansprache, mit der Se. Erzellenz der Herr Unierrichtsminister Graf Thun den Toast beantwortete, welchen bei dem am 28. v. M. zu Ehren der „Versammlung deutscher Philologen, Orientalisten und Schulmänner« stattgc« habtcil Festmahle der geheime Nalh Ä r ü g g e m a n n aus Berlin auf ihn ausgebracht hatte, lautet: «Meine Herren! die l5^ ^ ^'"" meincn aufrichtigen Dank für statt ' ^'^ ^'^ "'^ ^ ^"' erwiescu haben. Gc^ den ^ ^" "^ ^" ^!"" Anlasse mit einigen Worten c>< ^danken nnd Gefühlen Ausdruck zu geben, welche ^e Aiuuescnbeit in Wien nud meine Theilnahme an ^l)ler Versammlung in mir erwecken. In einem Kreise von Gelehrten, deren viele bereits ourch ihre Lcistilngen dauernden Nubm nnd begründe, ltn Anspruch nuf den Dank der Mitt« und Nachwelt Nch esworben habei: — leuchtende Vorbilder für dic Nlngercn Männer, die ihncn auf ihrer ehrenvollen ^ulfbahil rüstig uachstrcbcn — stehe ich. tin Laie. dem v mcht ucrgöilNl war, einzudringen in das heilig. ll)um der Wissenschaften, dcrcn Schäle Ihren^Gcist "s.eulu. Allein die Stellung, welche die Gnade mei' "es Hcrru uud Kaisers mir anvertraut ;'at, ist mir derartige Sanitätsanstalt zu erlichten. Allein die dortige Bevölkerung eifert? gcgcn diesen Plan, weil sie die Verbreitung kontagiöscr Krankheiten uud deß» halb die Schmälcrung des Werthes ihrer Grundstücke besorgte. Seitdem entstand zwischen ihr nnd den Be« Horden, welche den Vau durchsehen wollten, ein förmlicher Krieg; Milizen wurden aufgeboten, um den Van zn schützen, dcr seinen Fortgang nahm, ungeach« tet Flintenschüsse von beiden Seiten fleißig gewechselt wurden. Als die Gegner des Werkes bemerkten, daß dieses Manöver nicht zum Ziele führte. griffcu sie zu einer andern Kriegslist; sie stellten sich gleichgiltig. als wollten sie sich die Sache endlich ruhig gefallen lassen; kaum war der Vau bedeutend vorgeschritten, wurde Feuer gelegt, welches einen guten Theil der vollendeten Arbeiten zerstörte. Dieses Ereigniß trug sich bereits im vorigen Jahre zu; Nichts geschah zur Verfolgung der Ucbelthäter,- die heillose That blieb gänzlich uu> gestraft. Die Vchörden nahmen von Neuem die Sisy« phusarbcit auf, bis am I. September d. I. eiue be» waffuelc Vaudc von einem besonderen Wachsamkeits» auöschusse, an dessen Spitze sogar der Shcrif stand, ermuntert, ja geleitet, einen förmlichen Angriff auf die zwciunddreißig Bauobjekte machte, welche das gcsammte Etablissement bilden, nnd dieselben gänzlich niederbrannte. Die Kranken, welche in dem Lazare-the bereits untergebracht waren, wurden freilich her« ausgcschafft; aber sie litten uicht bloß furchtbare To< desaugst, sondern wurden sammt ihren Betten auf das Gras geworfen, wo sie troß des schlechten Wet> lers stundenlang blieben.' Di>ß geschah zur seiden Stunde, während die Feuerlöschmaimschaft von Ncw-Mrk cinem pomphaften Fackelzugc sich anschloß, der zn Ehren dcs transatlantischen Kabels und sciner wl-ltverbilidcnden Funktionen die Straßen der großen Hafenstadt durchzog. So berühren sich oft dieElttemc; dle -affinirtcstc Ziuilisalion findet alle Mal ihr Ge> gcnbilo an der wildesten Barbarei; wenn erstere auf» Hort die christliche Idee als ihren Maßstab zn betrach. ten und rücksichtslos ihre cigeneu Wege wandelt. Als die empörende That zn Newark bekannt wurde, er> schien eine Proklamation des GouvcrncnrS, die Schul» d'gcn wurdcu mit der Strenge des Gesetzes bedroht e'mge derselben sogar verhaftet; doch wurdcu diese bald gegen Kanlion freigelassen, und Milizen bewach, ^tcu .„zwqchcn die rauchenden Trümmer; die Kranlcn seit einer Neihe von Jahren sung gcworoen, meme Gedanken mit den Bedingungen des Gedeihens und mit dem Einfiusse der Philologie auf die alln/meinen Vildungszustände zu beschäftigen. Wir leben m einer Zeit. iu welcher die materiel, len Interessen, großartige industrielle Unteruehmungcn und was sie zu fördern geeignet ist, einen noch nie gekannten Auf,chwuug genommen haben. Fast drohen sie die Alleinherrschaft au sich zu reißen uud es fehlt nicht an Solchen, die auch aus den Schulen Alles zu verwciseu geneigt wärcu. waö nicht unmittelbar jener Richtung dienlich ist. Deßhalb bedarf in unseren Ta« geu die Philologie einer besonders tüchtigen Vertre. tuug. Denn nach der Religion, dieser wahren Füh» rerin der Menschen, die den Reichen wie den Armen, dcu Gelehrten lyi^.den Ungelehrten über das Irdische erbebt und zum Wwlißlssiu seiner höheren Bestimmung führt, nächst dtt- Philosophie, dieser Wissenschaft aller Wissenschaften, die aber ihrer Natur nach doch nur einer verhältüißmäßig geringen Zabl von AuSerwähl» ten zugänglich sein kann, ist vor Allem die Philologie geeignet, die Geister über das Gemeine zu erheben. Sie ist die Bewahrerin der ältesten Schätze einer hohen Kultur, sie enthält die Vorbedingungen des Aufschwun. gcs der Knust in allen ihren Zweigen, sie liefert der Geschichte, dieser großen Lehrmcisterin der Menschheit unentbehrliche Grundlagen, sie bietet jedem die Schlüssel zu tieferem Verständniß seiner Muttersprache und lehrt ihn, sie erfolgreich gebrauchen. Deßhalb ist ihre wohl-thätige Wirksamkeit vielleicht noch deullicher wahr. nehmbar iu ihrem Einflüsse auf ganze G.schlcchter als auf cinzcluc Personen. Wie viel würde eiu Volk wurden uothdürftia, iu Zelten untergebracht. Man weiß nicht, ob die bisher getroffenen Maßnabmeu der New. Yorker Behörden mehr ihren guttu WiUen oder ihre Schwäche bekunden. In den Gebieten am Orcyon scheint inzwischen ein neuer verheerender Indianerkrieg cntbiennen zu sollen. Es wurden dort im I. 18llü mil den Stäm« meu Verträge abgeschlosscu. welche ihnen gewisse Tcr» ritorien sicherten, aber nicht gehalten wurden; dle Invasionen der Weißen waren von zahlreichen, ar< gen Grausamkeiten begleitet. Der zur Pazifilatiou entseudcte Oberst Stcptoe erlitt eine schwere Nieder» lagc; die Zentralreglerung rüstet und ohne Zweifel wird es ihr glückeu. die Reklamationen der Iudianer zum Schweigen zu bringen. Aber wie und um welchen Preis! «FreemanS Journal" gesteht offen, daß die katholischen Missionäre sich dießfalls die größten Verdienste um die Republik erworben haben. Sie bekehrten einen Theil der wilden Stämme, lehrten sie christliche Sitte, bieten Alles auf, um Konflikte zu verhüten, uud wenn jetzt eine allgemeine Erhebung der bedrängten Stämme vermieden wird, so dürfte es wescutlich ihreu wohlthätigen Einwirkungen zn danken sein. Das amerikanische Blatt registrirt meh» rcrc nnvcrwcrfiiche Zeugnisse dieser Art. So bewährt sich dcnu auch dießscits des atlantischen OzeanS das Christenthum als der Träger dcr echten Zivilisation. DaS Kreuz in der Rechten. baS Gebot der Nächsten« liebe im Herzen macht es seinen Weg. Auch dort bildet es die unversiegbare Quelle aus dcr die Kraft ihre Berechtigung, die Kultur ihre Weihe, die Ohn» macht dcr Lciocudcn ihren Trost schöpft. O e st e r r e i eh. Wien, 1. Oktober. Se. k. k. Apostolische Ma> jestät haben mit Allerhöchster Entschließung vom 24. September siebeu Strä'fiingeu der Strafanstalt iu Lemberg den Nest ihrer Strafe allergnädigst zu cr> lassen geruht. — Die Aufstellung des Nadehly'MonumenleS auf dem Kleinseitner Ringe iu Prag, ist der Hauptsache nach bereits vollendet. — Die «Tcmesv. Ztg.« publizirt die nachfol« gende Kundmachung: «Nachdem die Redaktion der in Neusah erschei» ucndeu periodischen Druckschrift »Srbski dnevnit", un» verlicreu. aus dessen Schulen die Philologie verdräugt würde! Durch den veredelnden Einfluß, tlu die Philo« logie auf alle lebenden Sprachen übt. hat sie für Oesterreich uoch eine besondere Bedeutung. Es gibt keinen Staat in Europa, in welchem so viele bildungs« fähige Völker verschiedener Zungen neben linm'.der wohn« ten, alS in Oesterreich, wo die Gesetze in l0 Sprachen kundgemacht. Schulbücher, und zwar nicht nur für Volks», sondern theilweise selbst für Mittelschule» — in zehn Sprachen verfaßt und gedruckt wsrdeu. Jeder Volksstamm hängt mit Begeisterung an seiner Sprache, und ein nicht geringer Theil der geistigen Bewegungskraft Oesterreichs liegt in dieser naturgemäßen Begeisterung. Soll sie aber höheren Zwecken dienlich sein, so muß ihr wissenschaftliche Nahruug geboten werden, und dieß muß zunächst durch gründliche philologische Studien geschcheil. Wer immer seine Muttersprache zu lehren unternimmt, wer anch nur für den Gebrauch der Volksschulen eine Grammatik herstellen, die Ortho» graphic feststellen will. der gelaugt bald zur Einsicht, welche wissenschaftliche Vorarbeiten dazu erforderlich sind. wie sie nur au der Hand gründlicher philologischer nnd spiachvergleichender Sludien geliefert wer« den löünen. In dem Maße. alS diese Studien in Oesterreich allgemeine Verbreitung finden, werden anch jene slincr Volkssprachen, denen eS an einer älteren Literatur gebricht, sich immer mehr und mehr inner« lich entwickeln nnd an Eignung für höhere Zwecke zu« ncbmcn, und in demselben Maße werden die Elnsli« ligkcitcn verschwinde,,, die in fraglicher Beziehung noch liie und da zum Vorschem kommen, uno sie werdet! »«8 geachtet der mit dcm Dekrete vom 27. Juni l. I erhaltenen zweiten schriftlichen Verwarnung beharrlich fortfährt, eine gefährliche Richtung zu verfolgen und in dem am >>. September n. St. ausgegebenen Blatte Nr. tt.'i einen Leitarl'kel dringt, welcher seine aufrei« zcnde Tendenz offen an den Tag legt nnd dahin zielt, die Ruhe in dem benachbarten und befreundeten Für> Nein Hume Serbien zu stören und auch hierlandcs die öffentliche Nudc und Ordnung '>n beeinträchtigen, .so finde ich mich auf Gru»o des §. 22 rer Preßoro» uung blstimmt, die weitere Herausgabe deü „Srböki dnevmk" auf die Dauer uon drei Monaten einzu» stellen. Tcmcsuar, am 23. September ^8ii8. Der k. k. Gouverneur Eoronixi. FML. ! Trieft. Nachrichten vom Bord der k. k. Frc> l gälte „Novara" zufolge fanreu während des dreizehn-! lägigen Aufcnlhaltcs in Hougkoug mehrere Fesllichkei»! ten Statt. Unter Auderm gab der Gouverneur ein! Diner, zu dem der Stab eingeladen war, und der österreichische Konsul einen Pali (auf dcm aber merk» würdiger Weise nicht getanzt wurde). Kommodore u. Wülierstorf lud die Notabilitäten ebenfalls zu einem Diner an Vord der Fregatte ein. Fünf katholische Prielin', die italienisch sprachen, unter ibn?u ein Ehi» nese, der in Nom stndirt hatte, erwiesen sich sehr dienst» fertig und wnrden mehrere Male gastfreundlich au Vord der «Novara" bewirthet. Offiziere und Mann« schafl sind gesnnd. Dic Abfahrt von Shaughae sollte am 8. August gcscheheu. ' Venedig, 30. Sept. Se. kgl. Hoheit Prinz Georg von Preußen ist gestern hier eingetroffen. Deutschland. Dresden, 29. Sptbr. Ein Erciguiü, das fast ^ wie ein psychologisches Räthsel erscheint, bcrichtct n,an aus Nosscn. Am 19. Juni d. I. wnrdc an das dor^ lig? Gcrichtsamt ein von einem Gendarm aufgegrif» fener junger Mann abgeliefert, der völlig taubstumm schien, wcßhalb es auch unmöglich war, irgeno welche Auskunft über seine Person von ihm zu erlangen. Aus dem Umstände, daß mehrere seiner Kleidunas« stücke Stcmpclnnmmern trugeu, ließ sich schlicßcn, daß er aus irgend einer Anstalt entwichen sei. webhalb! er wiederholt ärztlich untersucht wurde, wobei ma» ihn auf verfängliche Proben stellte (der znr Rckogni-lion des Unbckanuttn von Dresden nach Nossen gekommene kgl. Ober'Gendarmerie »Inspektor Sey^en« dörfcr feuerte ganz unvermutbet, wahrend dtr Gc< richlsamlmaun rnhig zu dci'i Gefangenen sprach, hinter dessen Nückeu ein Pistol ab, und nicht etu Augen« lid zuckte. Man brachte den vermeintlich TaubstuM» men behufs der Feststellung sciuer Identität nach Chsmniy. führte ibn dort in eine Werkstatt, stellte ihn scheinbar absichtslos mit dem Rücken nach einem! Ambos. alls den man eiücn gewaltigen Hammer fal> lcn ließ, aber der Mann zncltc nicht. ZnlcM war er in das Dresdner Taubstummen > Instiiut abgeführt, dessen Direktor ihn einer sorgfältigen Untersuchnng unterwarf, aber ebenso wenig zu einem bestimmten Resultate gelangte. Der Austalts-Direktor erklärte ihn für taubstumm, obgleich die Ausbilduug der be> treffenden Organe einen Zweifel vollkommen rechtfertigte. Dic in öffentliche,! Blättern erlassenen Be« kaimtmachuugeu waren ebenfalls erfolglos geblieben, so daß das Gericht in Nosscu nur noch ocr Eutschei« nur von ciucm edlen Wetteifer erseht werden, die Sprache nicht etwa dnrch künstliche Mittel zu erbal» te» nud zu erweitern. sondern auf naturgemäßem Weg? die Vilduug res Volkes zu fördern. Die tie> fne Einsicht iu die uuvcrwüstüchc Naturkraft, die je-der lebenden Sprache inuewobut. uud die Erkennt« niß des steigenden iuuercn Werthes der Erzeugnisse der beimischen Literatur wird dcu Gemütbern jene Beruhigung gcwäbren. die erforderlich ist, damit vcr< schicdene Sprachen friedlich neben einander bestehen. Aber auch die Wissenschaft wird großen Gewinn daraus ziehen. wenn einmal alle die Sprachen Oesterreichs mit jener Melbode bearbeitet werden, die nur durch gründliche philologische Stncieu gewonnen werden kann. Nicht mindere Erfolge bat die Philologie nach ihrer real»'» Scile von der Verbreitung dieser Studien in Oesterreich zu crwancn. Wie groß sind die noch unauSaebeutclcn Schäl)? römischer Altcrlbü> wer in Siebenbürgen. Ungarn. Dalmatien, Istricn — des schon mehr durchforschten lombarrisch-ueuciia« nischen Königreiches nicht zu gedenken. So läßt sich gewiß behaupten, daß anf dein Gebiete der Philologie großartige Aufgaben vorliegen, die zu lösen vor Allem Oesterreich berufen ist. Oesterreich kann und wird diese Aufgaben aber nur dann lösen, wenn es dabei Hand in Hand mit Deutschland vorgeht. Oesterreich sieb: mit seinen westlichen, dem deutschen Bunde anqchöligln Landern von jeber mitten in der Kulturgeschichte Deutschlands. Seine weiten östlichen Ländcrgcbiete aber baben seit Iahrbundcrteu die Scbnnmancrn Deutschlands und seiner Zivilisation ü^cn die verwüstenden Ucberfälle barbarischer Horden duug einer Obcrbchörve entgegensah, nm den Un> glücklichen an irgend eine Anslalt abzugeben, bis er am 27. September plöylich — sprechen lernte. Als ihm am Morgen dieses Tages dcr Gerichtswachtmei' stcr seine Nahruug iu die Zelle rcichic, erfaßte er die Hand desselben nnd sagte, daß er ein Deserteur ans Ungarn sei. Man ist jetzt gespannt auf die weiteren Beweise dcr Wahrheit skiocr Aussage. Italienische Staaten. Turin, 20. Sept. Der Herzog von Anmale, der sich etliche Tage zu Turin mit seinem Sohne aufhielt, ist im strengsten Inkognito nach Palermo abgereist. Die picmonteslschcn Vlätier bringen neue Perschwörungsgerüchtc ans Neapel, die — angebliche ! —- Konspiration habe ausgedehnte Verzweigungen, die isich bis nach Marseille erstreckten. Papiere, die bei ! einem an den Strand geworfenen Leichnam gefunden !woroen sein soUen. hätten dcr Polizei dcu Schlüssel zum Ganze» geliefert u. dgl. mehr. " Man mcldct aus Rom vom 2li. d. M. - Dcr Grundbesitzer Luigi Arena entdeckte bei dcr Reslanri> rung seines Hauses in Palästlina kostbare Ucberrestc eines in dcr römischen Zeit wcitbcn'chmtcn Tcmpcls der Fortuua ucbst Ehirgrapheu. worüber dcr Kommis« sär dcr Alterthümer, Visconti, einen interessant»'!! Aufsaß im „Journal di Noma" veröffentlicht. Großbritannien. London, 27. Scpt. Die Rückreise des HofeS aus Balmoral soll auf deu 1ü. Oktober anberaumt sein. Die Königin beabsichtigt, einige Wochen in Windsor znzubrmgeu, wird jcdoch im November wahr» scheinlich noch einen Ausflug nach Osborne machcu. Dem Aufcutbalte in dcu Hochlandcu war das Wetter bisher ungeiuciu günstig, ivie de»n überhaupt dcr Spätsommer dieses Jahres auf diesen Inseln ein übcr« alls herrlicher ist. Wcuiger günstig als die Wincruug soll dem Prills!, Gcmal biöhcr daö Jagdglück gewc> sen sein. In Barnsley (Süden von Yorkshire) gab es vorgestern gießen Skandal, Prügclcicn, Auflauf, zcr< brochcue Scheiben und Köpfe. Seit ungefähr vier ^ Monaten nämlich feiern dasclbst au 4W Kohlenberg' Icute, weil sie eine Erhöbung ihres Tagelolmes er> z'vin^cn wollten, uud kanipicen in Zelten vor der Stadt, wälücud Arbeiter aus audercn Grafschaficu schon seit mehrcrcn Wochen zugczogcn waren und ihrc Slcllc eingenommen batten. Die Zeltstadt scheint das Stelldichein einer Masse uichtsnnyigcll Gcsiudels aus der Nachbarschaft geworden zu sciu. uud am Son». abeuc> zog ein gewaltiger Haufe aus. snchlc Anfangs Häiidcl mit den »cliangeworbcnc» Arbcitcrn und begab sich, da dicsc sich klüger Weise fcrnc l'icltcn, nach z dcn Häusern dcr Miucubcsincr. zerschlugen alle Schei» bcu lind Fcl^crrahmen. bou'barcirlen die Wohnungen mit Steinen, daß die Frauen mit ihren Kinder» und Mä'goen veruvcifclt das Weite suchten, und lichtete» so vicl Schaden a» als ihnen nur immer möglich war. Die Bcwegnng war offenbar eine angczcncltc, doch war die Polizeimannschaft zn schwach ihr Ei»> halt zu thun, Icyl ist die Polizei verstärkt uno eine gerichtliche Untersuchung cingcleilet worden. Tnrkei. " Man tncldet ans K o n st a n t i n o p e l vom 2ü. u. M.i Lord Ntdcllffe wurde bei seiner Ankunft gebildet. Scheu wir doch heute noch die südlichen Grenzmarken Oesterreichs in einer ganz militärischen Organisation. Sind doch in Siebenbürgen uud Uu> garu die Spuren uud Nachwirkungen der immer wic< derdollen Türkcnkriege noch deutlich wahrzunehmen. Dennoch hat die Philologie auch iu j.'nen Länder» stets Stätten sorglicher Pflege gcfundcu. Beweise dafür liefern die blühenden Schulen der Sachsen in Siebenbürgeu und die literarischen Scha'yc dcr bc> rübmten Stifte in Ungarn. Allein Niemand kaun verkeimen, daß in jene» Ländern die Verhältnisse dcm Gcdcihcn der Wissenschaft ungleich nngüustiger waren, als in Deulschand. Und kaum waren dic lentcn Tür> kcnkriege geendigt, so brach dcr Sturm c»cr Revolu. lion in Frankreich ans, welcher die Welt erschültcrtt. lind von den Drangsalen der Kriege, welche aus ihr hervorgingen, so s'chr auch alle Theile Deutschlands darunter gelmcu habcn, wurde kein Staat schwerer getroffn! als Oesterreich. Sein Haushalt wurde zerrüttet, scinc innere Entwicklnug gewallig gehemmt. Inzwischen brach auch das h. römische Rsich deutscher Nation zusammen. Oesterreich zog sich auf sich selbst zurück und es trat cine Periode ein, iu wclchcr seine Vcziehnngcn zu Deutschland minder innig werden, als in irgend einer früheren Zeit. In ni'sercn Tage» bat sich ein neuer Sturm erhoben uud wieder wurde kein Land schwerer davon betroffen als Oesterreich, Aber in dcr Stunde dcr höchsten Noth hat dic Vorschiing u»s cincn Kaiser geschenkt, der mit dcm Muthe jugendlicher Zuversicht die drohend.n Gefahren bcsicgte. Mit fester'Hand hat er die anscinandcrfal. lcnden Theile des Reiches enger wieder verbunden glänzend empfangen, der Sultan beehrte ihn mit ei« ucm Äcsuchc. dcr Großvczicr stellte sich ihm sogleich vor und die englische Kolonie überreichte, ihm eine Vcwil^kommnngöadrcsse. In dem höhcrcn Verwttl« tnngspersonale habcn mchrcrc Herän^crnngcn stattgefunden - in Bosnien wird Kiani P'scha durch Akif Pascha, bisherige» Gcneralgouvcrucur uo,l Uskinp crscht werden - crstcrer wird nach Salonich als Gou° vcrucur vnsctzt. Mehcmcd Dschcmil Vcy bcrcittt sich znr Al'rcisc nach Paris vor. Fcru!,' Khan kehrt mit dcm nächsten Dampfer ül'cr Trapcznnt in scin Va« tcrland Pcrsicn zurück. Dcr österreichische Kricgsdan» vfcr „Taurus" ist uon Syra im Vosporlis angelangt. In Varna ist ein Magazin dcs österreichischen Vize« lonsnls u,id Lloydagcntcn Tcdeschi sammt den Archl> ven abgcbranut. Die ucucsteu ans Tehcran hicr ciügelansencn Nachrichtcn su:d vom !N. A,igust datirt. Dcr Sadrazam ist sanuut sci»eu bc,dcn Söhnen, welche Ministerporicfcnillcs besaßen, gestürzt und vcrhaftct wordcn. Man glaubt, ein Ministerrath werde einge« setzt uno Fcruk Khan, der demnächst ans Europa er-wartet wird. znm Minister dcr auswärtigen A»gclc< geuhciten eruannl «verdc». Astcradao wuroc »siicr« dings von dcn Turkomanen überfallen. Eine russische wisscnschafllichc Expedition ist in Mcschcd un-gekommen. I" Serbien wird die baldige Einberufung ei,!l-r Sknptschiua (Polksvcrsaminlung) verlangt. E,n magyarisches VIatt dringt darübcr folgenden ioteres« santcn Vcricht: „In dcr jüngstcn Zcit war dcr Wnnsch nach Eüibcrufung einer Skuptschina all.;cme!» in Ser« bic», damit diese bc-üglich dcr Untersuchung u»o Ordnung der ii? viele,: Hixsichteu vcrwirncu Rcgic« rung^. n»d Fmmiz.Anglicgcahciten dcs Landes ihren Willen änßcre. Die Regierung halle sich jcdoch in: Vereine mit dcm Scnate ails dem einen und dem audcrcn lcichl begreiflichen Grunde gegen die Embe. rufung geslräul't. Scitc-cm aber in Folgc dcr jung« stcn Ercigilisje dic natio,!alc Partei an's Ruder gc» langte, Ilia Garaschani,! als Minister des Iimcvn die Seele dcr nel>cn Rcgicruug biloet, vereinigt s'ch der Wunsch dicscö Mlnillcrinm? mit dem des Landes, Uni) die Eil'bcrnfnng der Skuptschina stieß nur beim Fürjttn im» bcinl S^iale auf Htudcruisse. Indcsscu gclana cs Garascha»!», oc» Fürsten m dssscir ciglinm Intel'ssc für die Hfüplschma zu geiriniicn, lind als cr der Zuslimmnng dcs Sl.mls < Oberl'auptcv gcirisi war. ließ cr an die Distrikt des Landes Zirkulare crgehcn, in ivelch^, cr die Anfrage stellte: „«ob mau ci»c Sk»ptschi»a ivoltc c'dlv „ich!."" Siel'cnzcl)!, Di< strikt!,' g.ibc» einstiminig die '?l,>l>vort, daß sie sie nicht mir verlange,!, sonoer» fordcrü. GaraschlUÜn unter« brcitc:e t'ic Votcu dcr Distrikte dcm Senate, uno dieser r>klärte sich iu dcr am 1?>. Sept. abgehaltenen Sitzung init Stilnmcneinbeit für die Einberufung der Hknptschma u»d beschloß, die Konstituirung dcr Skup-tschiiia. cic Zrü dcr Eiübcrufuug und dcu O>t der Vcralhüng iu cincm Gesehi' zu bcstiü'.nien. Laut einer so lt',,'» ans Vclgrad cingslaufcncn zuverlässigen Nach» richt m rcr Scmit dahin ül'crgckolnnicn, daß dic Skupljchina »ich! in cincr nationalen Znsammeuschaa« lling, so^'dcr» in cinl-r Repräsentativ > Versammlung bestehe, l'ic noch am N. Oklobcr d. I. auf dcu uuter dem Namcu Vracsar bekannten Hügeln bei Belgrad abgeballc» werde» möge. Bereits werben die nöthi» gen Vorbcrcitnügcn in Angriff gcnommcn, und hat nnd mit weiser Sorgfalt znglcich alle Vezichtinacn Ocstcrrcichs zu Deutschland gepflegt. Nicht nur auf dcm Gebiete dcr materiellen Interessen sind wichtige Schritte geschehen, nm die Einigung immcr mcbr hcrzustcllcu. sondern auch auf dem Gcbicte geistigen SlrebcnS ist ci» Wcchselvcrkchr ivicdcr entstanden, wie er scit Iahrzcdeutcn nicht bcstandcn hatte. Wic sehr dieser Wcehftlvcrkehr anch jcnscits dcr Grenzen Oestcr« reichs Aütlang fi,idct, dafür fthc ich eiucn Beweis in dieser hochanscbnlichcn Versammlung deutscher Phi» lologeu, Orieütalistcn und Schulmänncr. Die Gc> Nllinsamkcit wisftnschafüicher Bestrebungen in Deutsch» laud und Ocstcrrcich ist rinc Ii'cc, deren forlschici-tcnoe Verwirklichung ich mit frcudigcr Thcilüahinc beobachtc. Ihrc Ai,»)cscnhcit. meine Hcrrcn, in Wicn. dicnt mir zur Bürgschaft, daß Sie Aüc. wclchc Gaucn Dcnt,ch!ands. wclche Gegenden Ocstcrrcichs Sie auch Ihrc Heimat nennen mögen, in dieser Vczichung mcinc Gcfüble lhcileu. Dcßl'all, habe ich Sie mit doppelter Freude in Nicn bcgrüßt und deßhalb rufe ich mit doppelt herzlicher Frcndc ein Hoch! dieser gerhrtcn Versammlung! Ein Wiener bekannter Arzt hat die Absicht, von Neujahr au ein medizinisches Tagesblatt berans« zugeben, dcsscn Rcdaktion dcu Al'onnentcn Medizin liefern u„d dcn Arzt beistcllcn wird, wenn sie dcrcu bedülfen. Der Herausgeber will abcr erziclcn, daß dieser Fall nur scltcu eintrete. uorauSgeseht, wcun die Abonnenten dic Gcsundheitölchrcn ocs neuen VIatlcs auch beobachten. Vtt» auf dcm Vracsar der Äail einer 40 Klafter fassenden Tribune ans Holz begonnen. Den hervorragendsten Gegenstand der Berathung werden die finanziellen Angelegenheiten bilden, und sollen die betreffenden Aemter uor dem Lande Rechnung ablegen." Mnßlaud. Warschau, 26. Sept. Gestern Früh um 10 Uhr begab sich Se. Majestät der Kaiser, begleitet von Sr. k. Hoheit dem Prinzen von Preußen, auf die Felder uou Powonzki, wo alle bei Warschau kouzen» trirtcn Truppen in Parade aufgestellt waren. Nach dem Dcfilircn. das mehrere Stunden dauerte, kehrte Se. Mjcftät in Begleitung des Prinzen von Prcu> ßcn nach Belvedere zurück. Aussehen und Haltung der Truppen ließ nichts zn wünschen übrig. waö von allen hier anwesenden fremden Militärs gerühmt wird; uor Allem erregte die Kavallerie, Leute wie Pferde, die allgemeinste Bewunderung. — Um 4^ Uhr fand das Diner in Vclvedcre Statt, zu welchem alle an> wcsendcn höchsten und hohen Gaste nnd viele hiesige Notabilitäten geladen ivarcu. Abends « Uhr wohnte Se. Majestät nebst dem Prinzen von Preußen einer Galavorstellung im Theater der Orangerie in Lazicnki bei. zn der die hier anwesenden Gäste wie anch viele hiesige Herren und Damen eingeladen waren. Gc> geben wnrdc das Pallet „der Korsar." Der Park von Lazienki, der mit Pracht, Glan^ uud Geschmack illummitt luar. und einen wahrhaft feenhaften Anblick darbot, war gedrängt voll Menschen; ihre Anzahl kam, auf wenigstens 40,90!) angegeben werden. Sc. Majestät durchfnhr in Begleitung des Prinzen von Preußen mehrere Male die Alleen des Parkes unter cmcm nnbeschrciblicbeu Jubel und Vivatruf der Menge. Das schönste mildeste Weiler begünstigte dieses Fest. das bis spät in die Nncht dancrlc, nnd es muß rühmend auerkannt werde,:, daß trot) deS Zusammen» dranges einer so ungehtuercu Mcnschcumcngc ver« schiedcner Stände auch nicht die geringste Störung uovsicl. St. Petersburg, 23. Sept. Ehe Sc. Ma> UNat d^, ^^ ^^^ ^^,^. ^c^inuärtigc» Ncise (so melden die „St. PetcrburgSkij^ Wedomosti") den im ^«"le drs Gonverücmentshaufts von Vologda har> > m. ,'' ^el ,)^ Pvooinz lmpfli'g, beschied er den ' "^"ars^, Tyrou miö^zcichnet. Ich Din darum volll'onnncn i'il'erzcllgl, dust er nnch i„ der gcmcinsa. men Sache dcr gkgrnivänigcu Zcit die ^lusfndrniu-; meiner Anweisungen befördern wird." Der Marschlill erwiederte i „Dcr Ade! von Vologda ist immer be< reit, Eu. kaiscrl. Majsstät gnädige Anweisungen aus' ^führen und wird in der gegenwärtig!'!! Angelegen' hcit nicht hinlcr d^u anderen Gubcrnien zurückstcheu. Wir habeu auch im leptc» Kriege das Glück gehabt, unsere Liebe für unseren Souucram und unsere Er-gcbcnhcil für seinen Thron durch Vildlmg eines vol> leu Ossi^ierkorps für 10 Druschincn (^cr P^Iköwehr) aus drei Adclskreiseu zu bezeigen." Se. Majestät ging darauf zum Adel in den Empfangssaal, unter-hielt sich gnädig mit fast jedem Einzelnen der Anwc> senden und äußerte znleht: »Meine Herren, ich hoffe, daß Sie mit mir völlig überstimmen nn!) in dcr Vauern-Angelegcichcit znm allgemeinen Besten wirken, die Lage Ihrer Vanern, welche von dcr gemeinsamen Wohlfahrt unzertrennlich ist, also verbessern werden." Ehma. Shanghai, 2. August. Die „Nooara« ist am 2!!. Juli hier angekommen, wird nach einigen Tagen die Mariannen», Carolinen. and Salomonsinseln be> suchen und hierauf uach Sidney abgehcu. Lord El« giu ist gestern nach Japan gereist; der amerikanische und französische Bevollmächtige werden vielleicht spä< ter folgen. Die Vravo's griffen kürzlich wieder in Danton an, wurden jedoch zurückgeschlagen. Der dor< "sie chinesische Geiicralgouverueur hatlc bereits Kennt» !k v^u Friedcnsvertrage und schien seine feindselige "lutnng ändern zu wollcn. -^ Am 7. Ilili fand in H o n g k o n g eine SitInng ^" chinesischen Zweiges der k. asiatischen Gesellschaft ^l"lt, dein anch die Mitglieder dcr wisscnschaftlichcu Kommission an Bord dcr k. k. Fregatte „Nooar.1« beiwohnten. Herr Dr. Scherzcr überreichte ein Schrei, ben ocs Präsidenten der k. k. geologischen Reichsan« Ualt, Herrn Sekiionsrathcs W. Haidinger, sammt ei. "cm aus wcrthvollen Büchern und Mineralien beste« landen Geschenke dieser lcßtcrc». Dcr Präsident. Sir ^ohn Vowriug. drückte bei diesem Anlasse seine Freude Drüber aus. daß die österreichische Zl.igge nach K0-lahrigrr Abwesenheit sich wieder i» diesen Gewässern zeige und zwcir zu einem so ehrenvollen und für die ^ullt nütMcheu Zweck. Die Gesellschaft beschloß, ein Dankschreiben an den Präsideuten der k. k. geologischen Neichsanstalt zu richten. (Tr. Ztg.) Vermischte Nachrichten. — Der wackere Maler Pernhart, der für die Aufnahme sriues Panorama's dcr Glockner'Alpen so unermüdlich thätig ist und zur Vervollständigung seines schönen Werkes Gefahren und Mühseligkeiten aller Art muthlg die Stirn bietet, hat am 2. Sept. aber» mals den Großglockner bcsticgcu und dabei nicht we» nigcr Abenteuer als bei der vorjährigen Fahrt bcstan« den. Die erste Spil)c des Verges war, wie die «Tr. Zig." berichtet, um 10 Uhr Morgens uach mühsamer Wanderung durch ungewöhnlich hohen Schnee, dcr jedoch dem Fuße einen festen Slüßpuult gewährt, er. reicht worden; von dort aus war aber der Ucbcrgaug zur zweiten Spitze, die sogenannte „Schneide", mit großen Gefahren verknüpf!; die fchon vom vorigen Jahre her bekannte Eiskantc war ganz verändert, sie hatte sich in eine neue Linie ausgcbogen und endete an einer glatten, schnceloscn Felseuwaud. Der kühu bewährte Führer Kramscr, schlug jcdoch mit ueroigcr Faust scine langstielige Hacke oberhalb dcr Felswaud ein, kletterte an dem Stiele empor und half den Ge> fährten über die unermeßliche, schwindelerregende Kluft hiunuf, wobei Gesundheit und Leben der uncrschrockc« ucn Männer nur in der Spannkrast ihrer Sehnen ruhte. Um h>,lb 11 Uhr erreichte mau mit hochschla. gcudem Herzeu die äußerste Spihc, dcreu schmales Plalcau bedeutend an Naum verloren hat, da eine mächtige Eis' und Schncemasse gegen die Pastcrze abgestürzt war, und überhaupt auf dcr Spihe — wahrscheinlich iu Folge dcr heftigen Winde des lct)len Monats — sich weniger Schnee als gewöhnlich uor-fand. Pcrnhart machte sich sofort an die Arbeit, wäh» rend die Sonne vom wolkenlosen Himmel so heiße Strahlen niederscndete, daß die sich im Schnee zur Rnhc lagernden Führer ihre Röcke ausziehen mußten; merkwürdigerweise zeigte zugleich der im Schatten gegen die Pastcrzc frei hinabhängeudc Thermometer auf Null. Gcgen 3 Mr jcdoch wechselte die glühende Hihe mit einem schneidend kalten Winde — dcm Künstler wnrde jede fernere Arbeit unmöglich, und dcr Rückweg mußte angetreten werden. Auf der Adllrsrnhc angelangt, ließ Pernhart in einer Höhe von 10.700 Fuß über der Meereöfiächc mehrere Leuchtkugeln steigen und brannte ein lange dauerndes bengalisches Feuer ad, das — ein wahrhaft bezaubernder Anblick — die blciHc EiS» Pyramide mit Roscnschimmcr übergoß. Hierauf übernachteten die Nciss„dcn in einer fünf Fust lanaen lind mer Fuß l'retteu, vou dem Juristen Koller in dcr uolhcrgchrnocn Nacht ans Slcinen auf-gffnhiten Umfricc'i.iung. dic Füße gemeinschaftlich in cinc gro^e KoNc gehüllt, währen» ein siwischeS Wet-tcr über sie hereinbrach. Ocgcn <> Uhr erhob sich ein hcnigcr Sturm, der eisige Wind überschüttete die dach» lose Lagerstätte der Reisende:, mit einer Schneedecke, und, um sich vor Erstarrung zn schuhen, bereiteten diese uivr Mal während dcr Nacht, noi) dcr Unbill dcr rasenden Elemente, über der mübsam erhaltenen Flamme ein wärmendes Getränk ans Nhum und Zucker. Wie schreckcnsreich dieser gefährliche Bivouak selbst für den muthigeu Pcrnh^t geweseu sein mag. geht aus seiner spälcrcn Aeußerung: „Dieses eine Mal auf der AdlcrSruhc übernachtet, u.'.d nie wieder!" hervor. Emc von ihm zurückgelassene scherzhafte Auf. «christ in Ncl au einer uor dem Sturme geschönten Slcmwand, erzählt späteren Glocknerfahreru von dem Nachtlager dcr kühnen Reisenden beim „Adlcrwirth." Leider verhinderte dcr umwölkte Himmel den Künstler an dem darauffolgenden Tage. seinen Plan einer zimi. ten Besteigung hchufs der Veruollstäudigung seiner Aufnahme auszuführen. — Vor einigen Tagen stellte in Paris der Schweizer Tclegraphcn.Inspektor Hipp aus Bcru sehr interessante uud für die Zukunft dcr Telegraphic äußerst wichtige Versuche mit neuen, von ihm crfundcneu Ap> paraten an, deren Einrichtung, welche bis jetzt noch Geheimniß ist, anf einem genauen Studium dcr In° dnriionsströmc birnhl. Bei den gewödulichen Moisc> apparaten, namenllich wenn noch Relais iu der Liuic eingeschaltet sind, darf man bekanutlich eine a/wissc Geschwindigkeit im Tclegraphiren nicht überschreiten, wenn die Zeichen nicht verwirrt uud konfus erscheinen solleu. Ganz anders verhält sich der Hipp'sche Ap> parat; dcr Telegraphist mag so schnell lclegrapbircn als er nur immer kann. die Zeichen kommen trotzdem in der schönsten Rea/lmäßigkctt uud Deutlichkeit. Der Erfinder hofft, mit Hufe einer geeigneten Vorbereitung der Depeschen und einer mechanischen Vorrichtung cs dahin zu bringen, daß man zclin Mal schneller lele» graphiren knnn, als cs mit ten jetzt gebräuchlichen Apparalen möglich ist; das wäre in dcr Tl>at eine wahre Revolution in der Telegraphie. Die besonde. ren Eigenschaften der Ströme, wclchc Herr Hipp bci scincn Apparaten verwendet, geben guicn Grund zu dcr Vermuthung, daß sie sich vortrefflich für unter, sce'schc Linien eignen werden. Telegramme. Nachtrag zur Ueberlandpost. Delhi's Vefestigungswerke werden geschleift. Dem Emir Dost Mohamed ist. wie es heißt, eine englische Subvention entzogen worden. In Zanzibar ist eiue deutsche Missiousbrigg mit drei für Vombassa bestimm« ten Missionären cmgekomnmi. Iu Amog herrscht die Cholera. — In Oude sind die Nebellen noch ziem-lich stark, deßgleichen in Vehar; über Nena Sahib ist Nichts bekannt. Zwölf Personen von der Familie dcs Tcmtia Tapis wnrdeu gefangen genommen. Jung Bahadur in Nepal liefert alle flüchtigen Rebellen aus. Der Gencralgonuerneur befindet sich iu Allahabad. Todesfälle. Dir „Graßcr Ztg." schreibt: Mit dcm f, f. M,,jor Alcran-dcr Gvaf Thuri,. lvlichcr ebm zu Grabe gctragm wurdc. rr-lischt dic lchtc männlichc Hoffnung bcr Planfrnstcincr Linic dlc-st«? ulaltcii Glaf.ngrschlcchtcs und bic steierischen Fideifommisse wcrdcn auf cntfcrnic Linicn «birgebcn, — A,n Al, Septcilil'cr ist i„ Gmunden der Pcilsioinrtc t. k, FML. David ssreihcrr Kräutnrr v, Thatenburg. Ko,»mandeur dcs scns. Lcopold-OrdenS. Ehrenbürger der Militär-Kommunitüt Semlin lc.. mit Tode abgegangen. — Franz Tippler's Oper „Ilka" Wtrd Ende Oktober »u Hofthcater ^u Hannover aufgefiihrt. Auf spezielle Einladung d.s Intendanten Grafen Platen reist Kapellmeister Karl Dov,'!er schon in den nächsten Tagm dorthin. Lokales. Laibach, 4. Oktober. Gestern Abend 6 Uhr 8 Min. wurde hier bei uoch ziemlich Ulllem Tageslichte in der Richtung uach Norden ein schönes, kugelförmiges Lichtmeleor von ctira ^ Monddurchmesser, mit sehr intensivem, etwas grünlichem Lichte beobachtet, welches beim Herabfallen geräuschlos iu mehrere leuchtende Stücke sich auflöste. Handels- und VcschiftZbmchle. Gr. «Vecsker ek. 25. Sept. Unsere Weingar' tenbesißer haben im Laufe dieser Woche die Einsamm« lung dcr Trauben begonnen, und die Aussichten auf die Weinfcchsung werden selbst dort, allwo das im Monate In!i gewesene Hagelwetter keinen Schaden angerichtet hat, nicht nnr in quantitativer, sondern, uach dlin bereits erzeugten Most l'cnrllmlelid, auch in aualtlalivcr Aczichnug als scl,'-.- ungünstig gcschil' oeit. — Obgleich oer nach einer läugclN; Zeit an« daucrud schönen Witterung eingetretene ergiebige Land» regen, der am jüngstuerftossenril DlnStaa, durch einige Spunden anhielt, der Einsammlung hinderlich war, ist solcher dem bereits angebauten Ncps. dcr sich uach einem Regen sehnte, schr zn Stallen gekommen uud hat hinlänglich gewirkt, um diesVm Produkt ein gun» stigcö Prognostikon stellen zu können. Dcr gegenwärtige Stand dcr Kxkurutzfclocr läßt nichlS zu wün< schcn übrig, und berechtigt zur Erwartung einer sehr reiä'Iichen Naccoüa, die in dieser Umgegend zum Thcil kommcudc Woche uuo in 14 Tagen allgemein liegtimln wird. Im Gctrcidegeschäfte hat sich auf dem hicsigru Platze, allwo kein Mangel an belangreichen Früchtcn.Zufnhrcu ist, ziemliche Regsamkeit entwickelt, die uoch au Ausdehnung gcwonucu hättr, weun uichl. so wie Manche bchaupleil wollen, die knappen Geld-Verhältnisse in bedeutendem Grade größere Einkäufe erschweren würden; indcsscu dürste daran vielmehr die flaue Stimmung, die sich iu Irßterer Zeit an den oberen Al'sayplähen, hauptsächlich aber an der Wiener Fruchtbörsc. nach welcher sich unsere EinkaufSpläßc richten, ansgcsprochen liat. als die nächste Ursache betrachtet werden, ebenso das dadurch resullirlc Auf« hörcu des raschen Einkaufes vou Seile der meisten Spekulanten. Was die Gctreideprcise betrifft, ver-folgen dieselben hier und au den übrigen Vega.Ein. kaufsstationen seit einigen Wocl'cn Hand in Hand mit dcm steten Weichen sämmtlicher obern Verkaufs» playc eine, wenn gleich allmällge, doch konscaucut rückgängige Tendenz. Es gibt übrigens heul zu Tage hier Käufer, die für Prima-Weizs» aus Ertravaganz einige Kreuzer über den dermaligen höchsten Preis bewilligen; obgleich die Willfährigkeit unserer Produ» zenlcn. ihren Weizen von 12,30 —I.^fi. pr. Kübcl, je nach Qualität, abzulassen, unverkennbar ist, was durch die scit 14 Tagen statta/babtcu lebhaften Zu. züge aus deu selbst cntfcrutcrcu Orlschaftcu dicftr Umgegend nur zn deutlich konNatirl lvird. wurde im Vcrlaufc dicscr Woche bester Weizrn zu l-^fl.. milt. lcrcr zu 13.30. gcriugstcr zu 12.30, Hcilbfrucht zu 10 fi.. Gerste zu 6,30, Hafer zn 6,30, Hilfe zu K.30 uud alter Kukurup. der jcht rar zu Markte er. scheint. zu 12 fi. begeben. Auf dem gestrige,, Wochcnmarkte, der seinen Verlauf bci der herrlichste» Herbstwitternug halte uuo gut mit Früchteu bcfahrcn war, blieben folgende Durchschnillspllifc: Weizen 12,30—1!> ft , Halbfrucht <0fi.. Gerste 6.3«, Hirse K.30 und Kukuruk 12 fi W. W. pr. Kübcl. Druck uud'M-laa, vou Ignnz v. ^lr,n»layr H F7B.nn Lail^ch. — Peraulwortlicher Redakteur: F. Vamberg.' Börsenbericht aus dem Hl'tNdlilaltt der österr. kaiserl. Wiener Ieilling. ! Wien. ^. Vktol'er, Mittags 1 Mr. Gcld zwar „icht mchr so knapp, wic in dcn Vortagen, abcr doch nicht rccht flüssig. DaS Geschäft in Folge desscn gering, die Klnsc der Gffckte iibelhaupt niatt, aber doch fest. Sch'ranfniiqcu un^dcntcnd. — Devisen fester gchaltcn, dcr bedarf etwas größer. National-Nülchen z» 5"/« t'I /,«—«>' /. Anlche» V. I. l 85 l 5. li. zu 5 "/, " l -«l /. Lomb. Äenct. Anlehcn zn 5"/„ « «» .? StaatSschuldverschr.il'uxge» zu 5"/, ^2 /, ^»^ /, detto ., l"/° 1«'/.^t«'/. Glogg'iitzcr Ol'lig. „,. Nü'fz. „ 5 "/, i<7----- Ocdenl'nrger dctto dctto „ 5"/« W------ Pesther detto detto ,. 4"/« W------ Mailänder d.llo rett,,' „ ^7. i'ü------ On»!d.»tl,.5?l'!>g. N Oest. „ «7« Nl-92 rcllo ^ I!"g«rn ., 57« 82 7.-d2'/. detto Temesch. Aan., Kroat. mid Slav, zu 5°/« 8l'/.-^1 V. dettu Oa!,zic„ „ i» 7« »l '/.-8l /. detto Siebend. .,5 7« ^7'"^1/' dclto der ül'rigen .cn z» 2'/. 7« ''5.....<" " Dotter,., An!.h.,> «. I. '8!^ .^ v 1^2'/ detto " «855 z» »7. «<>8'/. - ><^7. «omo Nentschcine ^^^',^^' ^ Galizische Psandlni.se z» ^ "/« <^ "7:1 ^ V.'ordbah» - Prior.- Ol'lig, ., 5 7« 5" " 8« /. (zUogg»itz.r d.t!o ., 5 7.. «5 K6 Donau T a»!ps,ch.-Ol'!ig. ., 5 7« "7 ' ^ '/, ^loyb detlo (in Silbe») „ 5 7.. «7 - d7'/. 3 7» Prloritats Ol'üg. d>r Staats-'^isenbah»- Gesellschaft z» 275 Frans,) pr. Stml Ntt -!.>est. Hsfo.'.pte-G'^ «?"!7 ,/' h'„. Prioritä!shn "'' ^ ' ^« „ Staats.ise»b.'Ges.llschasl i» 5M> Franls ?U^ /. 2«. /. .. Kaiserin-«5!isabeth-Äas,n ,^u 200 st. >»it 50 pt. «inzahlnnq !<»0 l<»0 /. Siid-Norddeutfche V.'bi»d»»^sb, !N 7.^l»^ " ." Theisi-Valm ..,".'? "1>'- ^ " ^».l'.'Venct. Viscnl'ahn '"^/'"«'.'/' Kaiser ssran< Joses Orientbalj.. 2rts.V°se '^/.^''" de^loyd '^3! der P.siher Kett.nb.<^eft!!!cha,< «< " ^ .. Wuner Dan>>'s»'..^f.»schafl 8>>^'" 5.tto 2, ^m,sm, 'l'rioril, 2«-^» Of."erh«zy ^ st. ^'' "^-«'^ >3law " . 3 >/'-;«'/ St, ss'enms ^0 . ^,/. ''"/' Windischgräh 2N . "' ' "' . Waldftein 20 . .,'/' <^'/ Kegleuich i" . ^ ».'/.,.'/. Telegraphischer Knrs-Bench! der Staatöp^picre vom 2. Oktober 1838. dctto ans der Natw»aI.?I„ltil,e ,» 5 ,. ,n «M. ^2 l/ « Grundentlastnngs-Obligatio >eu von Ungarn, 8^ V^ von (^alipeil oi 3/^ Va»^'Mien Pr.St>^" . . , . .^« /. '" !ff^ . Vank-Pfandbntfe auf« Jahre ,0" fi ^'57., «" ">l« fl. »> EM. Vank-Pfandbriese. anf ,N Jahre fnr Uw si. 9^i si. u> iM. Vans'Pfandbriefc mit Annuität für W<» ,!. 8tt l,2 st. m (5M, Ättien der ost.rr. K.edit - !)lm!a>t fur ^,^ ^ , ..^ >'>a»dcl n»d bewerbe zn200 ,i. pr. St. 2^8 st. >" CM Aktien der f f. priv.osierr.Etaatseisendah»- aesellschaft zn 200 st., voll e.ngezahlt 2ss^ '/2 ft- m M - mit Natenzahlnng ...--' " '^ '" ^. »iftieu der Kaiser Ferc»»a»d6-».oldl'al)N N. > ft. l» liM. Aklien deS Ofen- pesihcr Kcttcnbrnckenbaues zu 500 si. (HM........ 297 l/2 fi. CM. Franz Josef Orientbahn..... 201 Prämien-^'se der österr. Kndit-'Anstalt pr. ^00 si. österr. W...... 200 ft. in CM. Wechsel-Kuvs vom 2. Oktober 1838. ylnaöbnrg. s'lr »00 st. (5nrr.. Gnlo. . U>2 l,^ Ufo. Frankfurt a. M.. für 120 st. sndd. Ver- einswähr. im 2^l 1/2 3 Monat- Hamburg, für <00 MarkVanko. Guld. 7^3/8 2 Monat, «onoon.'für l Pfuüd Sterling. Gnld. . 9.58 Bs. 3 Monat. Marseille, für 300 Franc. Gnlo. . . N8 /2 l «m.'l/4 l'lcnsiische Kassa-Nnweisnngen . ^_________1-28'^__^9 F r e «. — Hr. Tapeiner, k. k. pens. Eiseiibahn.-BemebstDirektol', von Wie». — Hr. Dr. Woschiiak, Spiiitual, — Hr. Ehrfeld, und — Hr. Noßi, Handelsleute, von Tiiest, — Hr. Hage. Ina»», prel'si, Kanfoian», von Wien. — Fr. Arbter, Oberstens.-Gemalm, von Graz. E i se n b a h n - Fn hro rd n u ng von W i e n nach T riest. ________ Abfahrt Ankunft ^.. ^. ^ llhr ! Min. Uhr Min. Eilzug Nr. 2: v«» Wlen...... Früh <> ! in , ., Graz...... Mittag >2 Z6 ,. Lai l? a ch..... Abend« ^ ! ,, Lnibacl,..... ylachts > >8 in Trieft...... Früh "' -- 7 '« Personeuzust Nr. N: ^ von Wien...... Abends « ! /<', ,< Graz...... Frü!) « » ., Laibach..... ^tachm. 29 in Trieft...... Alxnds " ! - « «pevsoneuzug Nr. il: ^ uo» Trieft......Feiil, 5 ^ ,' Eilzug Nr. 1 : l von Trieft......Nachls '> >^ ., Ualbach.....ssciit, ^! li in Wien......Nachm. — ^ ^ ^7 Personenzuss Nr. 5: von Trieft. . . . . . Alands 5 ! ^5 ,. Laidach.....ytachts >> , 5<, in W > c»......Nachm. — ^ — 5 /,9 Fahrprcisc von V3ien nach Trieft: Vei den gewöhnlichen Zi'igcn /. Klasse 26 st. 1l) kr., ll. Klasse t9 st. 38 kr., III. Klasse 13 fl. tt kr. Vei den Gilznqen l. Klasse 34 fl. 1 kr., II. Klasse 23 st. 33 kr. Fahrpreise von Graz nach Trieft: Vei den gewöhnlichen Zügen l. Klasse 16 st. 19 kr., ll. Klasse 12 st. 8 kr., M. Klasse 8 fl. « kr. Vei den Mzi'igen I. Klasse 21 st. 1 kr., H. Klasse 14 st. 33 kr. Fahrpreise uon Laibach nach Trieft: Vei den ge.oöhnlichen Zügen 1. Klasse 6 st. 3^ fr., 31. Klasse 4 st. i>3 kr./Hl. Klasse 3 fl. 1« kr. Vei den Gilzügcn I. Klasse 8 st. 27 fr., II. Masse 6 ss. lli kr. Z. I73l. (il) Nr. ÜU46. G «) i k t Von dcm k. k. Lanoe5gerichte zu Laibach, als Handclssenate, wir') hiemit bekannt gemacht, daß dem Herrn Karl l! e ö k 0 u i tz die Bewilligung zum Bttuebe einer Tuch», Schnitt- und Modewarenhandlung in Laibach verliehen, und die Eintragung der Firma: »Karl Leökouih" in das MerkalUil ° Protokoll untcr einem urran' laßt worden jVi. Laibach am l8. September 1858. Z. «77l. (2) Wohnmlgs-Anzeige. Auf der Polana Haus-Nr. 16 sind 3 Zimmer mit Küche, Speise, Keller und Holzlege täglich zu vermiethen. ^- -l! ^ ^ >^ ' ^, ^. Z. 1740. (3) .........."' 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