^233. Mittwoch, 11. Oktober 1905. 124. Jahrgang. Mma. ^ li^ ^°nsprew: Mit Po st Versendung: ganzjährig 30 «, halbjährig 15 «. Im Kmitor: ganz-Anlcro,^ l '^"a ^^ li- Für die Zustellung in« Haus ganzjährig 2 X. — Insertionsgebühr: ssür lleiuc ^^^^"'^ vi« z» 4 Zeilen 5« ti, größere per Zeile l8 b: bei öfteren Wiederholungen per Zeile L l,. Die .Laibacher Zeitung» erscheint täglich, mit Ausnahme der Sonn und Feiertage. Die Administration befinde« sich Nongrsßplav Nr, 2, die Nedal«un DawaliiMsje Nr. l«. Sprechstunde!! dcr ,jledllltiol> liui, » bi» 1U Uhr uormittags, Unfraiilierle Vriese werde» »ich! angenomnien, Manuilripte nicht znrültgeslellt. Nichtamtlicher Teil. Aus czechischen Blättern. tcch^'^"^olilik" führt ans, gerade die bevor' ^bst di? 'V^'"^ der D"itschen in Österreich zlviilge ^H"uqon,"l don Vauilkreis des allgemeiiieil ^chlb^! - ^^' ^^^ "^" sozialen Erwägungen ^cih^. .^ ^werstrebeii wiirdeli. Das allgemeine Nitij, "U ^ei das wirksamste Mittel, das deutsche beseitigen nnd dadnrch die Vor-^' l'lds? ^' VölkerverstälidiglNig zil finden. <'c!h^ ' ^nniuiq beweise,, das; das allgemeine ^ n an Aiihäiigerii. nur gelvonneii habe. '^tZd^ "^""dni Listy" beinerken, die Wahl- ^nn/?, '^".^' gerade zur rechten Zeit vor dein ^chon ^/^^ ^'ssion des bölmiischen nnd deö inäh-"liiiis. ^udw^^. die Titnaiion geklärt. Der Herr -^ _v'"Udent habe sich durch seine Stellung-^, "^ "n ^viinister dcr zeiüralistischen Dent- ^ ^^? "^ Verteidiger ihrer Interessen gegen '^'N lF,'^^ bezw. die Slaven überhallpt dekla-l^' koni^" ^"^'" das allgemeille Wahlrecht nicht ^ '^vativeii, stuidcrn ans deutschnationalen '''chz. ^^."Nqetreten nnd habe die Interessen Öster- ^ 'u denen der Deutschen ideiüifiziert. ^'^abl ^" ^klärt, das Prinzip des allgemei-^taiis/^lhtes habe im Parlament eineil großen >'r!'? ^N'"lg davongetragen, deni in absehen der praktische Sieg folgen nnisse. ' 'Niv _,">'lc>nn,ska Orlice" versichert, das;, wcnn ^ci,^'"'l das czechische Volk nnd seine Vertreter '"' ^nl ^"wirklichling des allgemeinen, glei-!!^ NM '"^tcs nicht in so weiter Ferne stiinde ^' <-'"- ^'"'^"^ die Dentschen auf, jenen Teil der ans einer Fälschung der freiwillig aufzu- ">vi,,'!> ^', "uf die Daner doch nicht imstande 5 ^u.chn zu „.halten. /^lq<> " -^as betont, man wisse nnn, das; die '"'« »n^ ? ^ gleichen Wahlrechtes die Negie- ^'''^ore^^ 3"^'^n I""', "of; lvcil dadnrch '"ürdo ^ ^hen-schaft der Tontschen gefähr- c> ? ^n'' v'"' gerade deshalb, lveil nur auf die- r'ühr^< „die^iaven in Östeneich ,^u der ihnen t^lavo V^'Iung gelangen könnten, nniszten ^ d> l ^^'^ufllhrnng des allgemeinen Wahl-^H^u^ehen trachten. Organisation der Katholiken Italiens. j Man schreibt ans Nom: Seit der Auflösung der „Opera dei congressi" dnrch Papst Pins X. waren die Katholiken des Königreiches Italien der offiziellen ^iihrung bemubt. lim diese Lücke auszufüllen, hat der Papst drei hervorragende ^'atholi-kcn, nämlich die Herren Tomaso, Pericoli und Me-dolago, damit betraut, die Grundlage einer neuen Organisation zu entwerfen. Der von den genannten Persönlichkeiten ausgearbeitete (5ntwnrf ist erschie-! nen nnd soll nunmehr der Villignng sämtlicher bestehenden katholischen Vereine unterbreitet wer- ^ den. Es unterliegt keinem Zweifel, das; er die volle, Sanktion des Heiligen Stuhles bereits erhalten hat. Die nene Organisation der katholischen Streit- i kraft soll aus drei gros;en Vereinen bestehen, und zwar: einer Volksvereinignng nach dem Muster des dVntschen Volksvereines, einer wirtschaftlich-sozia^ > len Vereinigung nnd einer Wählervereinignng. ! Alle katholischen Vereine und alle Mitglieder, derselben sollen sich verpflichten, willig die Weisnn-gen des Papstes nnd des Episkopats entgegenzw lu'hmen. Der wichtigsten der drei Vereinignngen, > der wirtschaftlich sozialen, soll ein geistlicher Assi-^ stent oder Zensor beigegeben werden, der direkt vom Papste ernannt wird. Die neue katholische Organisation ist so strenge der kirchlichen Autorität ! unterworfen, das; man sie beinahe al5 einen Ans-flns;, eine Verlängerung der bestehenden Hierarchie ansehen könnte. Das Programm des Papstes ist bekannt.! Pins X. will die Annähcrnng an den italienischen Staat, aber er widersetzt sich gleichzeitig der Vil-! dung einer unabhängigen katholischen Partei, ins-! besondere mit demokratischen Tendenzen. Diese! Politik des Papstes begegnet zweierlei Art von! Widersachern: den Intranfigenten voll. rechts,! welche gctren dem Programme des letzten Ponti- i fikats die Versöhnung nicht wollen, nnd den christ- ^ lichen Demokraten von links, welche eine katho- < tische Organisation mit autonomen Programm auf fortschrittlicher nnd demokratischer Grundlage anstreben. Tadnrch, das; die neue katholische Organisation die katholischen Vereine der kirchlichen Anto-rität unterordnet, sollen die Intransigenten sowohl, als die christlichen Demokraten entweder außerhalb der ueueu Organisation bleiben oder, soweit sie etwa in dieselbe eintreten, verhalten werden, das päpstliche Programm anzunehmen. Die mazedonische Finanzresorm. Die bedauerliche Haltung der Pforte in der Angelegenheit der in Mazedonien einzuführenden Ainanzloutrolle begegnet in den politifchen.^reisen Englands, wie aus London ans einer vorzüglich informierten Onelle gemeldet wird, einer sehr strengen Verurteilung. Da man in Konstantinopel, vielleicht wegen der höflichen Form der Vorstellungen der Mächte, den Ernst ihrer Absichten nnd der Lage nicht klar genng erkannt zn haben scheint, dränge sich von selbst der Gedanke auf, der Pforte die Entschlossenheit der in dieser Sache vereinten Großmächte in einer nicht mehr nüßzuverstehenden Weise zur Erkenntnis zn bringen. „Es kann sich aber in dieser Frage" — so lautet die uns zugehende Meldung — „nnr nm ein geeintes weiteres Vorgehen handeln, wenn dabei auch einzelne Mächte in Vertretung der anderen stärker hervortreten sollten. Die ganz kürzlich znr Veröffentlichung gelangte Antwort des Foreign Office anf das schreiben des Valkankomitees, in welchem der Gedanke einer felbständigen Aktion Englands in der Form einer Flottendemonstration angeregt worden war, besagt ganz klar, daß nach der englischen Anffassnng weitere Maßnahmen von den Großmächten im Konzert zn erwägen seien. Erst wenn das als not-weudig erkannte weitere Vorgehen irgendeiner Ablehnung begegnen sollte, würde die Frage entstehen, ob eine Prozedur in Gemeinschaft mit den der gleichen Tendenz huldigenden .Mg ie run gen oder eine selbständige Initiative als das angemessenere Verfahren erscheine. Eine solche Eventualität ist aber bisher in keiner 'Art ins Gesichtsfeld praktischer Politik getreten. Die Vorteile einer gesainten Aktion sind durch bündige Erklärungen britischer Minister zn oft auseinandergesetzt worden, als daß es notwendig erscheinen könnte, sie nochmals anzuführen. Es ist nur in hohem Grade ^n wünschen, daß nian sich in Konstantinopel über den Ernst der Situation »licht länger gefährlichen, Täuschungen hingebe." Feuilleton. Echäser-Weisheit. blne Geschichte vom Lande. . ^> >, . VvN M. Hlölöl'er. (Nachdruck Vorbote») IZe ^u rosige ^iebestranm lag die blühende >h - ^lw,, """ Sonnenlichte überstrahlt da-bi,' l"N,rni"7" flimmerten fast sichtbar über ^f T>uft ")^ ^"lter badeten sich wohlig in "Neicit'/?d Lichtfülle, lind die Vlüteii der ^ '"Mit ' ""! l'wit im Winde, ^ri^ TMrV - m^>7 sommerlichen Pracht saß b° f'^unp " , Vatthies mit seinem granen ^,,^'boch^ . '^ schatten eines verkümmerten d^^aft »^/'^' aber er schenkte der köstlichen ">>d?^te 2> Noringste Anfmerksamkeit, sow ^ '""M ... s ."l Mlfthaft, nnd ehrbar daranf los, tzs' u>n s'^"uen Vlick einmal hob, so gefchah es enZ'bef,l)^ bclvon zn überzengen, daß seine "l (^..^u sich noch immer in den ihnen zn- ^"^" ^m^.'^^!'.,^^fungen blieben die Angen ^c>,, als sonst an der Anßen- 'Viiln '' lN-us'.' ^"Iließlich deckte er seine sonnver^ '^rw w. unb^?^, sch''ch"'d über die Stirn und '^. "nMni von der Fran Sonne, in die ^'"'^ in^di)?' .5" "" bläulicher Nauch sich ^uft hub nnd einige schwärzliche Umrisse, menschliche Wohnungen bekundete, kam eiligen Schrittes ein jnnges Mädchen dahergegangen; die Füße bewegteil sich so zierlich und flink vorwärts, die Zöpfe umflogen mit dein hellen Kattnnkleide um die Wette' die schlanke Gestalt, während der VUck beharrlich am Voden gesenkt blieb, als suche er dort etwas schmerzlich Vermißtes', daher kam es auch, daß die näher Eilende gar nicht den Matthies bemerkte nnd erst auf sein ausdruck5volle5 Nänspern mit einem Lante der Überraschung stille stand. „Ach Ihr seid es, Schäfer Matthies, nein, wie Ihr mich erschreckt habt!" „Will's wohl glaubeu, Anne-Lies', bin aber nicht schnld oaran; wer geht auch so geblickt einher, als drücke einen das Leben wie eine Zentnerlast?" „Glanbt Ihr nicht, daß das Leben schwer ist?" fragte AnneMese, indem sie sich neben den Alten in's blühende Heidekraut setzte. „Nun, wie mail's nehmen will", lautete die iil philosophischem Tone erteilte Gegenrede-, ein furchtbarer Seufzer quittierte diese Antwort und nun trat eine Pause ein, in welcher dei' eine Teil fleißig arbeitete und der andere eifrig nachzudenken schien. Nachdem das junM Mädchen einigemal einen kleineu Anlauf zum Reden genommen hatte, er-mannte es sich plötzlich zu der überraschenden Frage: „Vater MatthieZ, was haltet Ihr von der Liebe?" Ein forfchender, Seitenblick, der einem Krimi-nalbeamten alle Ehre gemacht hätte, streifte die. Fragerin, dann flog es plötzlich wie ein glückliches Erinnenl über das alte faltenreiche Gesicht, so daß es für einen Augenblick um Jahre verjüngt aussah, und der Mliild lächelte ganz verschmitzt, als er die Antwort gab: „Die Liebe? O, die Liebe ist ein schnecksches Ding, sie hält Lachen nnd Weinen in einer Hand." „Nicht wahr? Das ist sie gewiß! Wenn man froh ist, man weiß nicht warnm, und gleich darauf wieder traurig wlVd, so schrecklich traurig, das; man gar nicht mehr leben mag!" „Nun, du weißt für dein Alter ja ganz hübsch Bescheid in diefer Angelegenheit; es wundert mich, daß dli noch darnach fragst; bist also auch schön in's Herz getroffen?" „Ich? O nein, wer sollte wohl--------?" Aber Annel-Lies' konnte nicht weiter sprechen; große Tränen trateil ihr in die Angen und tropfteil IMgsam über die rosige Wange herab. „Da haben wir es, da sind richtig die Tränen, nnn laß auch rasch das Lachen folgen; aber wer ist denn eigentlich dei' Unruhstifter? Wohl der Hannes?" Anne-Liese hatte unterdessen ihre Tränen tapfer bekämpft; wenn die Lippen auch noch nue von verhaltenem Weinen znckten, so konnte sie doch jctzt ziemlich ruhig antworten: „Ihr seid em alter Mann, Matthies,'kennt die Welt besser al» ich nnd werdet gewiß ill Eurer Jugend lemand lieb gehabt haben, so recht von Herzen lied. (Fortsetzung folgt.) Laibacher Zeitung Nr. 233. 2066 11. Oktober 1^ Politische Uebersicht. Laib ach, 10. Oktober. In einem (5piloq .^ur abgelaufenen N eich s r at 5 ta q n n g schreibt oie „Deutsche Zeitllng", die Wahlreformoebatte sei jedenfalls das dankenswerteste gewesen, wat> der Scssionsabschilitt geliefert hat. Die allgemeine politische Sachlage sei durch sie eher gebessert worden. Sollten jedoch die Brün-ner Vorgänge den Anfang eines neuen Kampfabschnittes bedeuten, dann hätten die Magyaren (Hrnnd, Inbelfanfaren ertönen zu lassen. Denn ihre Macht beruhe nur auf dein Gegensahe der Deutschen nnd der Pechen. — In der „Österreichi-chen Volkszeitnng" plaidiert ein deutscher Parteiführer für die baldige Auflösung de? Abgeordne-^enhanses. Nur eille Politik der, Bequemlichkeit sei es, wenn man der Hinausschiebung der Neiiwahlen bis ,;um allerletzten Termine das Wort redet. Je länger das Haus in seiner jetzigen traurigen Verfassung besteht, desto ohnmächtiger werde jede Partei, eine Vessernng der Verhältnisse herbeizuführen. Uud. wenn dann die Wähler ihr Urteil sprechen werden, kann es für das gegenwärtige Abgeordnetenhaus kein günstiges sein. Netten, was noch ,'>u retten ist, das sollte die Lösung sein. — Die „Ar beiterzeitnng" ist der A»nicht, daß nach den letzten Beschlüssen des Abgeordnetenhauses Freiherr von Gautsch eine Wahlreformvorlage einbringen muffe. Das Abgeordnet,enha,ns will die Kurien abschaffen, will das allgemeine nnd gleiche Wahlrecht einführen; es wäre unerhört, wollte die Negierung Privilegien verteidigen, welche die Privilegierten fclbst aufgeben. In einer, Betrachtung über dieSituation! i n U n g a r n führt die „Neue Freie Presse" ans, das; das Verhältnis der Krone znr Koalition mm-rnehr auf des Messers Schneide stehe. Wenn nicht im letzten Momente sich die Vernunft onrchdringt, sei der vollständige Bruch unvermeidlich. Die Koalition habe sich in wichtigen Voraussetzungen geirrt. Sie hoffte, der Kaiser werde überhaupt keine Negierung ernennen können. Trotzdem wurde eine Negierung ernannt. Sie meinte, oie Kosten der gemeinsamen Angelegenheiten und der Veitrag an Österreich würden sich nicht, bedecken lassen, der Neichsfinan,;,ninister bezieht pünktlich sein Geld. Sie dachte vielleicht, die ungarische Verwaltung in Schwierigleiten zn bringen. Aber die Beamten bekommen ihren Gehalt, die Coupons der Staatsschuld werden eingelöst und das tägliche Leben in Handel und Wandel zeigt noch keine Änderuug. Sie hat ihre Macht nach nnten überschätzt, während sie gleichzeitig nach oben sich die Kraft zutraute, der Krone jeden verantwortlichen Natgebcr zu entziehen und den Monarchen entweder znr glatten Unterwerfung zn drängen oder in einen Widerspruch znr Verfassung zu bringen. Da hat sich eine Bitterkeit aufgehäuft, die jede Wahrscheinlichkeit des Friedens noch mehr herabdrückt, wenn nicht in letzter Stuude die ruhige Einsicht zurückkehrt. Neichs ratsabgeordueter Dr. Viktor v. Fuchs bespricht im „Vaterland" die österreichisch nngarische Krise nnd kommt zn dem Schlüsse, das; es nur zwei Möglichkeiteil der Lösung gebe: entweder den veri-tablen Kampf nnd den Verstich, die Renitenten in Ungarn mit Waffengewalt zur pragmatischen Genieinsamkeit mit Österreich zn zwingen oder eine ruhige „reinliche Scheidung" von der jenseitigen Neichshälfte. Welcher Weg betreten werden soll, müsse in erster Linie der Weisheit der Krone überlassen werden. Nur sei zu bemerken, daß ein bewaffnetes Heranziehen der renitenten Magyaren znr „pragmatischen Geineinsamkeit" und zur „ltten! Konflikt zu tadeln. Tagesnemgleiten. (DerSelbst in ord alb von der Staatsanwaltschaft seines früheren Wohnsitzes eine Anklage zugestellt. Schinadtke, so heißt das einzig dastehende Auge des Gesetzes, stellte sich selbst einen Totenschein aus, und sandte ihn der Stantsann>alt° schaft ein. Darauf urfolgte natürlich die Einstellung des Verfahrens. Der Ordnung halber wurde das den Totenschein begleitende nnd gleichfalls von Schinadtke anogefertigte Schriftstück der Polizeiver-waltnng Menden, die den Strasantrag gestellt hatte, zugestellt und diese erkannte Schmadtkes Handschrift. Nicht lange daranf ordnet? die Staatsanwaltschaft die „Ausgrabung der Leiche" an. Jetzt sitzt sie bereits hinter schwedischen Gardinen. - (Entschuldigung..) Der berühmte Londoner Professor Peedlc führte als junger Arzt einen Prozeß, der, obwohl Peedle durchaus im Nechte war, voiii Gcricblohos zn seinen lingunsten entschieden wurde. Da ließ er sich zu dein Ausrufe hinreißen, daß er die. Entscheidung erstaunlich finde, und die Nichter luden ihn auf der Stelle fiir den folgenden Tag wieder vor, damit or sich entschuldige. Der nach nialige Lord Eldo», damals alo einfacher Mister Scott noch Advokat, übernahm die Vertretung ^ I ^, ihm befreundeten Doktors in der verdrieß^ 's. gelegenbeit, nnd als am nächsten Tag? ^^^^„B gerufen wurde, erhob er sich und sprach l>" - ^ß seines Klienteni „Mylords, eo tut mir sehr l»' ^ nleiil junger Freuild sich zu einer MißaaM.^ ^ hohen Gerichtshofes hinreißen ließ. Er ^ ^ aufrichtig, ist aber noch ,',n nnerfahrcn. H""^ ^ F° Ah»»»g von dem, abhabt, N'as alltäglich vl^ .uht, hätte er den hohen Gerichtshof nnr l>ill> 1° ^ gekailllt, wie ich, er würde siÄierlich lein llrlci erstaunlich finden." ^i> sP e rungliickt e >i^ u n ft r e i t e r g c ^ schaft.) Aus Köln a. N. wird g^iueldet^Ml ^ ^ roth in der Nheinprovinz überfuhr ^^^^ Lastzug den Wohnungswagen einer Kunstrcll^^^ schaft. Der Wagen luurde zcrtri'nmllcrt'^i ^^ verbrannte, weil seine Kleider an dem nmst" °^^ Ofen dos Wagens Feuer finge»! "N MädW' ^ schwer verletzt, die übrigen Insasse» ^5 /i ^, kamen !»it leichteren Verletzungen davon. -!>>'-wllrden zlvei Ponies getötet. ,^c.! (Das Wachst u m der Lok o m o^ ^^^ Man schreibt ans London: Tie heuer ""' ^MB englischen Bahnen i» Gebrauch gestellton ^ ^ tire» erreiche» Mow' die sich ein Anfang wohl kamn hätte träuiiien lasseil. ^ ,^/ die voli ihm im Jahre 1825 für die Strecke "" "B ton nach Darlington hergestellte Dainpf»"^^„in'" ein Gesamtgewicht von nicht mehr als lp/: A,^ 3lll?rd!»ao stieg dan» das Gewicht der in/^ ZK" aebante» Lot'oinotiven rafend und 1^i7 li^ ^,^ phenfon selbst bereits eine solche von 2tt'/l ^„ a"! ! die englische Westbahn. Zehn Jahre spater lm ^„, . deu Schienen derselben Gesellschaft scho" ^, F ilen schwere Maschinen mit Treibradern ^^M» Fuß Tnrchinesser. Tann aber blieben die Au-l ^^ gen der englischen Lokomotiven beinahe ^ >stF Jahrhundert nnverändert, bis die enalifchc ^ ^ i" bahn schließlich im Jahre l«!)1 oii,e, ^^Ä",^>"" Vetried stellte, die über 52 Tonne» woci. ^^.^ blieb diese Leistn^ durch ein IahrzelN't "'"'^ ^ fen. Heuer kamen nu» schließlich gleiäifall-' .^ A" Nordwestbahn Tampfkolosse von 7!i Toin'w ^ brauch, die somit den ursprünglichen SteM' ^ffssA Maschinen an Gewicht najiezn mil das o ill'erlegcn find. ^ ^' ..... (Eine schwinilnende Sch"l^M Ainerikaner wollen den grossen Nutze», ö''N Zct»^ sen zur AuIbildnng gewährt, nun auch a»f ^ ,^ ^ ausdehnen. Bereits im Vorjahre wurde beri ^^M sich unter Leitung eines Mr. Sargent eine/'., ^zL nische Neiseschule" gebildet habe, die "üt ^ ^ V"' ben eine Reise durch Europa nnterno'iunen ^ ^ '.Einstigsten Nesliltate aezeitigt hatte. 5M '^, ^ gent mit einer größeren Anzahl von ^'" M ^, achtmonatliche Neise mn die Welt angetretc'^^^F.'! er die iungeu Leute mit reichem Wiss^u ^ ^ und zu tüchtige» Männern l>'m»b!ldeii w ^ Kosten sind nicht ganz billig 88lX) Ma" ^ ^,.B Schüler zu zahlen, „Wäsche uud Vedieiil"',' „scl schlössen". Die Neiso geht über die H""^l,l Japan, China, Celilon. Indien, Arabieü, - Z^> Grieenland, Italien, Sizilien, die ^"" ' '^« nien und Marokko. Während der Fahrt ^,^H. mäßiae Tchnlstnnden abgehalten, jeder ^^-^ Ver Verdacht. Roman von Tec von Dorn. (43. Fortsetzung.) (Nachdruck verboten.) „Das ist der nutzlose Dornenweg all dieser Verzweifelten. Der Gang ist ebenso vergeblich wie der, welchen Herr von Daniradt morgen oder übermorgen zum Zivilkabinett Semer Majestät macheu wird. Wie alle in seiner Lage. Eo werdeil von beiden Stel° len schriftliche Eingaben eingefordert werden, nnd über diese Eingaben wird gutachtlich gerade von der BeHorde entschieden, deren Entschlüsse man zu ändern wünscht." „Sie halten also alle Bemühungen für aussichtslos, Kessel?" fragte Frau von Horst, indem sie beschwörend die. gefalteten Hände erhob. „Völlig aussichtslos, liebe Freundin. Wie die Sache in diesem Fall«? liegt, wird Herr von Damradt seinen Sohn kaum früher zu scheu bekommen, als nach seiner Mmrteiluug." „Das ist doch aber furchtbar — furchtbar -" Für leinigo Augenblicke herrschte drückenttes Schweigen. Dann sagte der Oberstaatsanwalt: „Ich würde es aber für unpraktisch halten, wenn Sie Herrn von Dainradt von seinen Versuchen abhalten wollten. Einmal würde Ihnen das nichts nützen, uud dann sind solche Vemühnngen eine Selbsttäuschung, die in gewissein Sinne wohltätig ist, weil sie zunächst über das Schwerste hiuweghilft. Es ist immerhin eine Veruhignng, sich betätigen zu können, und die Hoffnung hält aufrecht." „Aber es muß doch etwas gescheheil!" rief Frau von Horst. „Wir können doch nicht die Hände in dcu Schoß legen und tatenlos zusehen, wie meiu Neffe vernichtet wird um eines Verbrechens willen, dessen ihn niemand von nns für fähig hält! Die Sache mnß fich aufklären, und für diese Aufklärung muß doch etwas getan lverden können! Denken Sie sich doch in unsere Lage, lind sageu Sie mir: Was kann ge-scl)chen?" „Nichte. Alles, was nach dieser Richtung hin uuternonllueu wird, kann eventuell nur dazu beitragen, die Situation zu verschlechtern. Er sagte das mit ernstem Nachdrucke und einem Seitenblicke auf Eli, welcl)e jedoch mit keinem gucken der Wimper sich getroffen zeigte. Sie sah vor sich hin, a»ls sei sie mit ganz anderen Gedanken beschäftigt. Die Hände floä> ten in nervösem Spiel an den Fransen der Tischdecke. „Sie. müssen sich immer vorhalten," fuhr Kessel fort, „daß es einen, vollständigeren Velvets gar nicht gibt, als den, welcher den Ncgierungsassessor von Damradt des Verrats überführt. Seine Beziehungen zu den Kreisen der Spionage sind von den ersten Anfängen bis zu dein Diebstahle, des Aktenstückes bei Exzellenz von Haiuerle. mit unfehlbarer Geuauigkeit zu verfolgen. Nach der Vernehmung eines in die unglückliche Angelegenheit verwickelten uud ebenfalls verhafteten Schreibers gibt es auch nicht del, leisesten Zweifel mehr." „Sie glauben qlso an die Schuld lueiues Neffen?" fragte die Staatsrätin, welche nnr noch müh» sam ihre Fassung bewahrte. „Glauben heiht, etwas für wahr hal^^ man nicht wnß. Das kaun hier gar nw)i ^' kommen," erwiderte der Ooerstaatsaiil^ ,^iß ^^ Erwiesenes glaubt mau nicht, soil dern "'" .i« >^b In meiner ganzen, mehr als 25jährigen Pl" Oa" ich keinen Fall, der klarer läge. Ich k"N" si?"' heit nicht von der Hand weisen -^ und wc> noch so schmerzlich ist, um Ihretwillen. , .Hc „Diese Wahrheit ist nnr eiue Koinb" " ^,ll,^ Oberstaatsanwalt. Was Sie und wohl an ^^ in dieser Sache die Wahrheit nenne». ^'' ,iM -^ Wahrheit, das ist nichts weiter als eine eim ,^, ficht", warf Eli plötzlich ein — mit einer -^ ^tc ^ überzeugender klang als die eindriuglia^ , ,i!^ Juristen. „Ich weiß niclK genau, wav ^. ^»'c , einem Indizienbelveise versteht. Sestelil ^,,, ^, einem Zusammentreffen von Verdachts ^lfb^. mögen diese noch so turmhoch nud sicw'i' ^^sciic ^ — eine mißverständliche, Auffassung, ""^^' ^,, tung, ein Irrtum ist nicht ausgeschlossen-^ ü ^. „Einer nicht, Fräulein Eli; ganä' '' ,is,c^ Aber eine vollständige Neihe von ^W"^ a"! alle scholl an und für sich genügend Ver ^, Angeklagten werfen —" ^„, b^ ^ „Kann eine Neihe von Irrtümern 15,^ n" cher fich der eine, vou unglücklichen M ^ stützt, alls dein anderen ergibt." ^wal-^ !>^ „Wer, liebes Kind!" rief der Ove^ A,^ indem er sich mit beiden, Händen anw^", ^ ^ Schädel fuhr, „wir sind doch nicht Idl" ^ttb „Nein. Aber irrlilde Mensch^. '-'-"' fM unschuldig." (Fortsei -<3^Zcitung Nr. 233. 2^69 II. Oktober 1905. ,w"' I l^,^ ^orgfnlt auf die Führnng eines T^gebilches " s!!' l^ ''und bei ^„ Anfeiithalten alif dein Lande '""' I^^"^ "nabeil Etundeil boi eingeborene!, Leh- ""^ ^l's'"ellig^ Landes. Durch den Aufenthalt ^ ^,,^'uen Luft, eine forgsältig ausgewählte und ! ^ ^ ü,a,, " ^""^ und durch gymnastische Übungen 't/ ^ '^s?^n di,' allzu große geistige Austrellgung " ^^."""N des Gehirns mit neileil Eindrücken ^ ^ahl?^"^.^lfon. Da die Knaben des von» 5 ! ^> »n^ ^^ spulend alles in sich anfgeilonnnen >3 >Kfn,,^'^"^ vorteil für ihre geistige Entwick- ^iii!,,^ ""'' W hofft man auch von diesem „An- l''k ^, verricht" im großen einen Gewinil für ^ '^i/ ', "'^chung nicht nur dieser Mitreisenden, "/ . ^ lss - ^"leicht sür die Allgemeilcheit. ^ "terl>/" Diebstahl von 7U.0U0 Pfund " ^c,^ Naschte Unterschrift ihres Eigen "'" ^ii ,' ?' ^'onard erzählt, der Scheck sei gefälscht ^ ","dele M.3 ^^""' Unterhaltung, bei der mehrere 'I 3" ^^w/rs ^"^^"lanptung anfgestellt hätten, daß ^ ! hab, ^/" Nankkassier sich nicht betrügen lass,'. ^belicl) "^"' behanptet, das; man einer Bank ^ "'"" "i,r d<> ^"U'nftiermass? entziehen lönnc. wenn ", flacht ' ^"^ ^» habe. Die anderen hätten ihn ?^M,en V "'" habe ihn veranlaßt, die Wette '" ^'Vi P.' ^N er mindestens Papiere im Werte von 's ^ NNs. ^lerling beschaffen werde. Leoilard ?^ >l,m , ^ "'^' ^"' " mit der Unterschrift s '»'^"' Lcl,^ ?."."^" Finanziers beschönigte. Mit .^tio>,^ ,^ Muckte er einen Botenjungcn llach der ?^»f ein > "^ """ ^'^'" kmn in der Tat nach M. Voil l^ ^"' stunde mit den Papieren zu,- i "'^ "t^i' " ^"'^n sandte Leonard sofort ll0.000 > bci.^^ug an die Adresse des Vestohlenen. Die-'' bei d„ Ul^ die Polizei, die den Clert verhaf- 3?" '^lc^„f />el d,n Bankhäusern große Aufregung . ^">M l ""ö die Millionäre, die Wertpapier.' ^urzt "' '^"^ '^"' dlcsen Vorfall nicht min^ ^""- und^Provinzial-Nllchrichten. Krain und der Fremdenverkehr. > Unter v - s?M(M" f"^"" ^ltel brachte das „Neue Wiener ? l sich jj, "äuch oine Zufchi-ift, worin der Ver° ^'" dab. '- " Verband für Fremdenverkehr iu ?"^ö nick n"^"' baß t>er Bestand dieseo Ver ^"ud<>,^ ' 'Ulcin für .Urain, sondern auch für den ,"" est,'r>^ ln Wi^n und in den übrigen Län- "" dulvs -" ^" wichtig sei. Diese Ansicht wird »,' ^-ain?s,^l^"de Zeilen erläutert: t ? ''"zvolle, ^ '.^^ herrlichen GebirgSlandscliafw, d ^'^ kein ^ "Udromantischen Teen eine Epeziali-^'^i^,, lF ""^s Land besitzt, nä.nlich die Verschiß t>«?" don ^^""l' die alle zu besuchen einen Zeit° ? "tehi- s>^"' Tagen erfordert. Fiir den Frein-^,. ^anzia w ""nentlich dio Adelsbcrgcr uud die l^'")kn T, .'"tte, letztere bei Divain. zu l' ^' "ichs s'^, -Udelsbei-g^r Grotte ist bekannt, doch i^'^uUich "/,"" ^^ '"" sollte. Der ganze Betrieb i„., ^'utte l^/ "^ ^"' Entwicklung. Die St. 5wnzia-td^^"der„ di.^'w'< "^"'"' Charakter als erstere, cll/^' ^^e^li^ '""l)or5ie. nnd Mariniögrotten. in 'ii?^ >vild/^" "bringt. Überall finden fich groß-b> ' "' ^id,r 1 " '.' lDolineu), Ulannnen, Wasser-ll)^ '"1 b,i... !>'/ "l^' dies zu lvenig bekannt und ^ ^006 /?"^ "'ch geringer itoinfort. Das bi ^'l N,"s . '^^s"n. >,^" ein,,!""' ?!"' ^"""i kailn von Laibach ans !'d !"' Ter m" 7"" ^dcr ganzen Tag bewerkstelligt hi>,. 'lwris. .!", ^^ "" Hotels in Laibach selbst wird T^, t Iimn..'. "'' ^ "ird ein neues Hotel mit tz' ^ "" "'öffnet- ferner ist deo Laibacher "nl'!"' iib"" ^"' Schlosse) in das Eigentum der ^ ?^ Draht >'!?^^"' D"s Schloß soll hergerichtet ^InÜ^'U ^..„ Moulin auf den Berg gebaut werden, H"" do, ^'"'"ehr g.wiß fördern wird. Die, ^ und un^ ^"'" Schloßberge ist eine überaus ß ,.Ulll ^j, ' .l"!!^»de. ^"^ ich f'?^" St. Kanzianer Grotte zu geben. Hich' ^' Deu^''^''- ^"' Jahren befuchte diese d?/' bielt der !^/"^ österreichische AlpenveiX'in. da. "'"> atnu^,^"'^' ^''' Schweizer Alpenvereines, daf/ ""2 ^... >"w war, ^ine begeisterte Nede über '"' ^/ ^N. Tck>^^'^"' ""d "'wähnte znin Schlüsse, ^5 ?'lw soln> "^"' lN-atulier^n würdeu, wenn sie ^'..^en da , ^^""^'^"' 'Naturwunder wären. scho, "werfch, - ^ "^' 'b"^ls entstehen, um den ^"""l di/!,^ . ^'"' Ein Amerikaner wollte ''c>elMerger Grotte pachtweise üb^ nehmen: ein Beweis, daß hier für den Verkehr eiu großes Feld offen sein muß. Leider ist dies in Kram und in Österreich noch immer nicht richtig erfaßt worden. In der Tat sind aber diese Natnrwunder nicht allein fiir .Nrain, fondern sür alle Länder Österreichs, insbesondere für den Fremdenverkehr der Stadt Wien wichtig. Wer nach diesen Grotten will, muß die anderen Länder durchreisen, mnß den Weg über ver« schiedene Städte Österreichs nehmen. Während die Alpengegendeu nur im Sommer! besncht werden, können die Grotten zn jeder Jahreszeit, selbst im streng-sten Winter, besichtigt iverden. Tausende von Ver-glniguugsreiseuden wissen oft nicht, wohin sie das nächste Jahr gehen sollen. Von all diesen kommen die wenigsten über Österreichs Ländeo nach Kram, um hier Naturwunder zu feheil, die sie noch nie gesehen haben, einfach ans dem Grunde, weil sie davon nichte wissen. Die Schlveiz gibt für Reklame im Interesse des Fremdenverkehres eine Million Franken jährlich aus, eine Summe, die wir mit Staunen hören. Sämtliche Landesverbände für Fremdenverkehr ill Österreich, an der, Spitze jener in Wien, sollten im eigenen Interesse nebst der Propagierung ihrer landschaftlichen nnd anderen Sehenswürdigkeiten auch der Natur-wnuder in ikrain gedenken. Es wan schon mehrfach die Nede von einer Zentralstelle aller Landesverbände Österreichs fiir den Fremdenverkehr. Ich bin über zeugt, daß diese Zentralstelle den Fremdenverkehr außerordentlich heben könnte, wenn in der Propaganda stets auch auf die einzig dastehenden Objekte in Kram hingewiesen würde, zugleich mit den land' schaftliä>cn Schönheiten lind Sehenswürdigkeiten der übrigen Länder und Städte Österreichs. ' (Approbiertes Lehrbuch.) Der Herr Leiter des k. k. Ministeriums für Kultus und Unter« richt hat gestattet, daß das Lehrbuch: Krxu- Auton „5vlilu «vet<» Ivlitoliülve c^l'Ivv^" xn «t-cilll^ ! «<»Ic. Klagellfurt 1W1. Verlag der Druckerei der St. Hermagoras°Vruderschaft. Preis gebunden I X 80 u, beim Religionsunterrichte iu der V. Klasse der Kom-mnnal-Realschule in Idria im Schuljahre lW5/190(i in Verwendung genommen werde. ^r. ' (Vom Nolksschuldienste.) Der k. k. Bezirksschulrat in Gottschee hat an Stelle der von Alt-lag nach Großlaschitz versetzten Lehrerin Lndm. Bnko-vic die absolvierte Lehramtskandidatin Rosa Er:na-cora zur Supplentin an der erstgenannten Schule ernaunt. - - Der k. k. Bezirksschulrat ill Stein hat an Stelle der bis Ende Februar krankheitshalber beni> laubten Lehrerin Marianna Iomöek in Domiale für, diefe Zeit die absolvierte Lehramtslandidatin Marie Iek 0 vec zur Supplentin an dieser Schul? ernannt. — (Der L e hrerverein für d e n 2 ch n I-buzirk Littai) halt morgen in St. Martin bei Littai eine Versammlung ab. ^ ik. — (Fö r de ru u g des F r e m deu v e rkeh-res auf den ueuen Alpenbahne n.) Das Eisenbahnnlinisterium hat aus Aillaß der Eröffnung der Tanernbahnstrecke Echwarzach St. Veit^ Bad-gasteiil eiil schnillckes Büchlein herausgegeben, das eine gedrängte Schilderung der Nahnstmße enthält und in einer größeren Anzahl gelungener Illustrationen die wichtigeren Bahnobjekte sowie die schönsten Punkte des Gasteiner tales zur Darstellung bringt. Diese Broschüre wird nunmehr ill deutscher, franzö sischer, englischer nnd russischer Sprache aufgelegt und im Interesse der llx'itgehendsten Bekanntmachung des herrlichen Alpengebietes, ivelches die neue Bahn erschlossen hat, im In- und Auslande verbreitet werden. Es ist beabsichtigt, ähnliche Broschüren anch fiir die noch zn eröffnenden Strecken der neueil Alpen-bahnen herauszugeben. ^" (Die Heilung des Schnupfens.) Die Zeit des Schnnpfens und Hustens ist leider wieder da. Alles ist verschnupft lind diefe Verschnupftheit übertragt sich anch auf das Gemüt, Da dürfte es will^ kommen sein, von einem nenen Schnnpfenmittel zu er-fahren, das diese nnangenehme Krankheit rasch heilen soll. In der „Berliner Klin. Wochenschrift" deröfftnt» licht Dr. Fohfeu ans Frankfurt am Main seine Beobachtungen und Untersuchungen über das neue Schnnpfenmittel. Es besteht aus einer Mischung von Kokam, Paran?phrin nnd Wasser nnd wird mittels Wattebäuschchen auf die Nasen»,uschM appliziert. Einige Minnten nachher schon versiegt die starke Sekretion und die Nase bleibt auf einige Stunden frei. Nach mehrmaliger Wiederholung dieses Verfahrens ist der Schnupfen geheilt. Das Kokain und Parane-phrin macheli die Schleimhaut blutleer und bekämpfen so die Entzündnngserscheinnngen. Da der Schnupfen auch Anlaß zu gefährlichen Krankheiten geben kann, welche dabei leichter Eingang finden, wi^ Notlauf des Gesichtes, die jetzt so gefürchtete epidemische Genickstarre ?c.. so erscheint es schr wünschenswert, jeden Schnupfen im Keime zn ersticken. Volt noch größerer Bedeutung ist jedoch der Schnupfen bei Kin- dern, besonders bei Säuglingen. Vor allem wird durch einen Schnupfen bei Säuglingen das Trinken nn-möglich, da dabei das Kind dnrch die Nase atmen mnß, was bei einem heftigen Schnupfen unmöglich ist. Die Behandlung des Schnupfens der Sänglinge ist jedoch sehr schwierig wegen der Unzngänalichkeit der kleinen Nase, Dr. Fohsen, hat anch dafür eine einfache, von jeder Mutter ansführbare Methode ange« geben. Man führt in ein Nasenloch ein schräg abge» schnittenes dünnes Gummiröhrsl^en lind bläst mit einem Gummiballen Lnft hinein, Mittels dieser Na» l senlustdnsche wird das Sekret aus der Nasel herausgetrieben uud entleert sich durch das andere Nasen» loch. Die Kinder fühlen sofort eine Erleichterung nnd atmen freier. Da bei Kindern oft schwere Schnupfen mit Erstickungsanfällen vorkommen, die in feltenen Fällen zur Tracheotomie führten, so ist es mit Freuden zn begrüßen, daß wir in dieser einfachen Methode ein Mittel in der Hand haben, den Schimpfen der Kin der zu heilen nnd feine Komplikationen zu verhüten. (Zwei Menschen mutmaßlich an Vergiftung gestorben.) Am 1. d. M. starb der l() Jahre alte Fabjan Soli5 und am 5. d. M. der :l? Jahre alte Paul Tertie, beide aus Kroatien nnd Arbeiter beim Bahnbane in Overtrain, nach kur» zen heftigeil Bauchschmerzen, ohne vorher krank ge° wesen zn sein. Da beide stark erbrochen und über Banchschmerzeu geklagt hatten, dürfte in beiden Fällen der Verdacht einer Vergiftung begründet fein. Bei der gerichtlichen Obduktion konnte die Todesursache nicht ermittelt lverden. Es wird sich um eine Vergiftung durch organifche Stoffe (Wurstgift oder Schwämme) handeln, was die chemische Untersnchnug klarstellen wird. —I. (Einbr u chsdieb st ä h l e.) In der Nacht auf den A0. v. M. wurde, wie uns aus Radmanns. dort mitgeteilt wird, in das Verkaufsgewölbe d.'s Johann Fister in Ovsi«c-e eingebrock>en, aus einer Schublade an 60 l< Geld und aus einer offenen Lade zirka 10 Kilogramm Bohnen-Kaffee mit einem Sacke nn Werte von ^l l< entwendet. - Wie uns aus Nad° mannsdorf mitgeteilt wird, brachen in der Nacht auf den 7. d. M. in das Haus des Valentin Nohinc in Tteitibiichel unbekannte Diebe ein, sprengten den im Gasthauslokale befindlichen Wandschrank gewaltsam auf und entwendeten damus einen Geldbetrag von U:N K. —e. - (Infektionskrankheiten im politischen Bezirke G u r kfe l d.) An Diphthcritis sind in den Gemeinden Cerklje, Landstraß und Sanlt Bartlmä im ganzen ? Fälle konstatiert worden, von denen je !l mit Genesung und mit dem Tode endeten, ! während der letzte die Gemeinde Cmklje betreffende Fall noch ill Behandlung verblieb. — Die Ruhr, trat sporadisch in je einer Ortfckxn't der Gemeinden Gurkfeld, Ratschach, St. Kantian und St. Crucis auf, u. zw. ergaben sich in den Gemeinden Gurkfeld und St. Kantian je ein Fall, in der Gemeind? Natschach zwei und in der Gemeinde St. Crucis nenn Fälle. Eine epid^ mische Ausbreitung erfuhr diese Krankheit in fünf Ortfchaften der Gemeinde, Großdolina. In diesen er-krankten im Verlaufe der Berichtsperiode 19 Perso nen, l4 genasen nnd I starb, während 4 noch in Be» Handlung verblieben. Der, gesamte Krankenstand dieser seit 15. August l. I. aufgetretenen Epidemie, die einen milden Verlauf nimmt, beläuft sich auf ^7 Erkranknngen, von denen 20 mit Genesung, 3 mit dem Tode endeten. Sporadische Kenckchustenel^ran» tungen kamen in einer OrtsctMft der Gemeinde Land» straß und in zlvei Dörfern der Gemeinde St. Nup. recht vor. In der ersteien wurden tt, in den, letzteren 12 Erkrankungen konstatiert, die am Schlüsse der Verichtspet'iode noch in Behandlung verblieben. (Ka rz e r strafe n in den Gewerbeschulen.) Mit Beginn dieses Schuljahres ist eino nene „Schul- und Disziplinarverordnnng für die allgemeinen gewerblichen, und fachgewerblichen Fortbil-dungsschnlen" in Kraft getreten, Unter den Strafen ist jetzt an erster Stelle die, „Karzerstrafe" genannt, ein Alisdruck, der zum erstenmale fiir das frühere „Nachsitzen" gebracht wird. Es heißt darüber in de? Tisziplinarverordnung.- „Die Einführung und Anwendung der Karzerstrafe bleibt dem Ermessen der Lehrerkonferenz überlasseil. Die Karzerstrafe ist in der schul- nnd geschäftsfreien Zeit mit Ausnahme der Abendstunden im Klassenzimmer oder einem anderen, vom Leiter der Fortbildungsschule zn bestimmenden Schullokale unter entsprechender Beaufsichtigung nnd Zuweisung l>iner entsprechenden schriftlichen Arbeit abzubüßen: diese darf nicht über vier Stunden aus» gedehnt und nicht öfter als zweimal in einem Schul--jalire verhängt lverden. Über die Verhänauim der Karzerstrafe und deren Ausmaß outscheidet die Lcl> rerkonferenz." ...... (Eine angebliche- Meutere, au, dem Kriegsschiff .,Panth«r"^ Da- „Fremdenblatt" meldet.- Gestern war das Gerücht l^bre,, t"t daß cms 5"" .'tnegMmf „Panther eine Meute- Laibacher Zeitung Nr. 233. 2070 11. Oltober^> rei ailsgebrocheil fei. Nach den von uns eingeholten Illforl»atio»e>l ist auch iln Laufe des heutigel, Vor-mittags keinerlei Nachricht iu der Mariuesektion eingelaufen, lvelche dieses Gerücht bestätigen würde. In den maßgebenden Kreisen legt man dein Gerüchte keine Bedeutung bei. Es ist immerhin möglich, das; ein einzelner Matrose das Schiff verlassen hat und vielleicht desertiert ist. Es ist möglich, daß anch der Selbstmord, den ein, Unteroffizier vor einiger Zeit verübte, Anlaß zu diesem Gerücht gegeben hat. Der „Panther" befindet sich nicht, wie ursprünglich an-! genommen wurde, ans hoher See, sondern liegt noch vor Auckland, Es wäre also, wenn es tatsächlich zu einer Meuterei gekommen sein sollte, gewiß von den Offizieren nnd den dortigen Konsuln eine diesbezüg-liche Nachricht eingetroffen. In der Marincsektion legt mail dem Gerücht so wenig Nedentung bei, daß man sich nicht einmal »ach Auckland telegraphisch um Auskunft gewendet hat. (Abgängig.) Der beim k. t'. Postamte in Watsch, Bezirk Littai, als Postbote in, Dienste stehende Johann Zupan aus Watsch ist seit 2. d. M. abgängig. Er soll einige Geldbeträge, die ihm Parteien Zur Bezahlung der Steuern beim Steueramte in Littai einhändigten, entweder verloren oder aber sich wider^ rechtlich angeeignet haben. ik. (Ve rei n s g rü ndu nge n.) In Kronau wurde der Turuverein „Sokol", in Neumarktl der Verein „Narodni Dom" und in der Untcrgemeinde Birkendorf, Gemeinde Aßling, ei» Perein den freiwil ligen Feuerwehr gegründet. Alle drei Vereine erhielt ten die statutenmäßige Bestätigung. - c. (V er ein sau s s lug.) Der Gesangs- und Tainburaschenverein „Zvon" aus Trifail unteruilumt ain <5>. d. M. einen korporativen Ausflug nach Sa gor, wo er im Gasthanse Müller um l Uhr nachmit tags ein Konzert mit abwechslungsreichem Programme veranstaltet. -il<. - (F ü r die vierte Schwurgerichts-sitzuug b e i m K r e i s g e r i ch t e i n Rudolfs-w e r t) im laufende» Jahre wurde Herr Kreisgerichts Präsident Dr. Jakob K n v ^ i <^ als Vorsitzender d.'s Geschworenengerichtes berufen. Dessen Stellvertreter sind die, Herren Oberlaudcsgerichtsräte Ludwig GoIia und Johann Kkerlj. — l»d I"» weibliche Krante aus geuoinmen uud darin mit den frühest'' verbliebene» Personen 52 Krante behandelt, von denen 19 geheilt, ? gebessert und 2 uugeheilt das Spital verließe», während !i starben. Somit verblieben zn Beginn die-ses Monates ^ Kranke i» der Behandlung. Die dnrchfchnittliche Verpflegsdnlieiv für eine» kranke» beträgt 14 Tage, die, Summe aller Verpflcgstage 728. —8— * (Ein kleiner Dieb) hat der Grcislcrin G. L. aus dem Laden einen Betrag von 2 habe das Geld unter andere Kinder ver teilt, die sich damit Zuckcrwaren gekauft hätten. * (Na über!) Diesen Schreckensruf hörte man i» einer> der verflossenen, Nächte in der Kapitelgasse von einigen Passanten, die einen a»schei»e»d oh» mächtig gewordene» Ma»» in der Gasse liegen fa» de». Es wurde die Polizei geholt, die sofort konstatierte, daß den Mann nur ein großer Affe zu Boden geworfen hatte. Mit vereinten Kräften gelang es, den Benebelten behufs Ausnüchterung in die söge nannte Speckkamiuer zn überführe». * (1!^ Meter tief gestürzt) ist gester» vormittags der beim Baue des Sparkassengcbäudes in Radmannsdorf beschäftigte Arbeiter G. Iambro vil-. Er erlitt am Kopfe lebensgefährliche Verlebn»-gen nnd wurde in oh »mächtigem ^»stände mit der Bahn »ach Üaibach und dan» mit dem Ncttungslvagen ins Landesspital überführt. * (Eine gewalttätige Zwanglings-abteilung,) Diesertage überfiel der beim Baue der Landwchrt'ascrne beschäftigte Zwängling Karl Hitzenthaler de» Polier Matthäus Marsak. Als er ih» würgn>, kam der znieite Polier Andreas Gatnik sei nein Kollege, zu Hilfe, worauf sich aber alle dort arbeitenden Zwänglinge auf die beiden Poliere stürz ten, so daß diese die Flucht ergreifen mußten. Die Zwänglingsabteilung kam gestern nicht hi»a»s zur Arbeit. * (Eiu dummer Dieb) ist der schon vorbestrafte Josef Erjavec aus St. Veit, der mit einer gestohlenen Uhr und Kette in der Stadt spazieren ging. Er wurde durch zwei Frauenspersonen, die die gestohlene Kette erkannten, angehalten und nach der Zeit befragt. Da anch die Uhr als gestohlen erkannt wnrde, holte man eine» Wachma»» herbei, der de» dumme» Dieb abführte. Erjavec gab vor, daß du> Uhr uud Kette von seiner Geliebten, Franziska Zor. einer gerichtsbekannte» Person, gestohlen worden sei. Hierauf wurde auch die Zor eingezogen. Beide befinde» fich »un in gerichtlicher Haft. ' (G c f u n d e n) wurde ein silberner Taler aus dem ^ahre 17^. Theater, Kunst und Literatur. *" (D e utsche V ii h n e.) Das dreiattige Lust-spiel „Der Familientag" von .ttadelburg beweist, daß man immer wieder gerue z» sei»er ersten Liebe zurückkehrt, und so hat unser in seinen Iugendtag.'n mit der Milch der L'Arrongcschen uud Äenedirschen froniine» D.'»kn»gsart ausgePäpeltesPublikuuiBeisall einem Stück gespendet, das sich ga»z i» de» Liilie» der alten Gute-Stube-Komödie b.'wcgt. Glücklicherweise hat der Dichter auf das faustdicke Auftragen einer moralisierenden Tendenz, das so manchem ältere» Stücke ei»e» snßsäuerlicheu Beigeschmack gab, verzichtet und heitere fowie ernstere Scenen anbei-melnden, gemütliche» Familienlebens entrollt, de» Gegeilsatz zwischen hocharistolratischen nnd kleinbürgerlichen Anschannngen und Vorurteileu in liebenswürdiger Weise geschildert, und in versöhnender Weise ausgetragen, so daß das Ünstspiel in seiner Hanm- nnd Anspruchslosigkeit ein?» recht gefälligen Gefamtei»druck macht. Der Kampf der ehrenhafte», aber i» Vorurteilen befangene» Mitglieder des Familienrates gegen die Versuche des künftigen Majoratsherrn, trotz einer Nestimniung, die ei»e Eb.> mit einer U»ebe»bürtige» verbietet, die sei»e Wi! lensfreiheit beengende Fessel z» zerreiße», liefert die dramatische Triebkraft, Wie fich die Bekehrung der Mehrheit d^s Familienrates, insbesondere des gemütlichen alten, tö'chtergesegueteu Rittmeisters a. D. durch seinen ehemalige» Bursche», des alte» Generals dnrch die Liebenswürdigkeit der Anserwälilten des Maiorntsh^rrn vollzieht, bildet den freundlichen Inhalt zweier Akte. In dieser kurzen Andeutuug der Handluug ist auch schon der Konflikt und feine Löfung enthalten, der sich zwischen gedeckten Tafel» und freundliche» Stube» abwickelt. Wer dem „Familien rat" einen Besuch abstattet, wird keine stärkeren A» regungen empfangeil, aber er wird fich unterhalte» und vergnügt nach Haufe gehe». Das Stück wird seitens der dcntschen Bühne fehr brav gegeben. In-fzencsetzuug und Darstellung verdienen warmes Lob, denn sie zeugten vom Eifer nnd von der Gewissenhaft tigkeit der Mitwirkende» und der Regie d.'s Herrn We iß müller. Besonders der erste Akt, der den hochadeligen Familienrat versammelt, erfordert verständige? Znsamiuenspiel nnd einen lückenlosen Dialog mit feinem Huiuor, Bedi»g»»ge», die a»ch erfüllt wurdeu. Im Vordergründe des schallspielerischen Treffens stehen die mit bivilfpuriger Behaglichkeit gezeichueteu männlicheli Mitglieder des Familieu-rals. vor allem der alte General, der Rittmeister a. D., der Majoratsherr nnd der, ehemalige Bursche des Rittmeisters. Die Herren Kühne, Fischer, äl a m m a » f uud W e i ß m ü l e r wurden d.in Charakter ihr^er Rollen »lit gemütlichem, natürlichem Humor gerecht: die lebenswahre Herzlichkeit, die sich iu der Erkeiiulmgsszeue zwischen dem Rittmeister nnd seinem Bnrscheu spiegelte, gab der Tarstellu»gsk»»st vo» Hem-» W e i ß m ii l l e r »lid F i f ch e r ciu schölles Zeugnis. Unter den weiblichen Rollen, die zumeist episodistisch behandelt sind, nimmt die der Braut des Majoratsherru größeren Nanm ein, ohn^ über die Grenzen des Hergebrachte» «us dem alte» Philisterlustspiel zu rage». Fräulein Köchl bewährte auch i» der Wiedergabe dieser schablonen haft gezeichilete» Figur ihre schallspielerische Reife, die sie allerdings mehr in das Fach der A»sta»dsdame» als jenes jugendlich-sentimentaler oder munterer Rolleil, weist. Recht gemütlich gab Fran Urban ein altes Stiftsfräulein, ganz schneidig Fränl.'in Wald^ ei»e» Kadetten. Die iibi'igen Mitwirkende!, mögen sich mit einem Panschallob begnüge». .!. Telegramme des k. k. Eelegraphen-Korrespondenz-DureauZ. Ergänzungswahlcn. Klagen fu rt. >2<<> Stimme». — Bei der Laildtagsergäll-zimgswahl im i>. Wiener Bezirke ebenfalls fiir den verstorbeile» Abg. Strohbach ergab sich die Wahl iX's Christlichsoziale» Professors W o l >l v mit »e». In der Minorität ver/blieb der Kandidat der Freisinnigen Dr. Iemann mit 2.N! Stimuli». Ungarn. ^ ^ Budape st, l(>. Oktobei-. (Abgcord"^ ^, °i !Der Saal nnd die Galerie sind dicht b^'^,>p' ^ i glieder der Re,nernng »licht anwesend. ^" ,„ ^ ^1 lainente fanden keine größeren Ansamm"', ' ^ ^° Nach der Verlesung des Handschreibens. ^ ^5: ^ ches der Reichstag bis heute vertagt >"<". ^j>? ^ Präsident ein ihm zugekommenes ^?^ ^ ^ ! ^ varys verlesen, N>orin derselbe ihn "'>'naM' ^ l ^ geschlossene königliche Handschreiben, '^,^^ ^' zeitig in einer Ertraausgabe des A»>^"' s,„F l ^ ösfeutlicht lvird. dem Abgeordiietenliail^ ^„i l« niacheil. (Höhinfche Rufe links: »FcisilM^ ^ t' tVil!") Hierauf wunde unter großem ^""" ^B''! Iz, scheurufen das königliche Reskript verlesen, n ^ ^ Reichstag bis zum l<>. Dezember verwsit n ^ ^ ergriff Graf Julius Andrass^ das Wort l>> ^ ., teilte auf das schärfste das Verhalten der >""^O welche dnrch ihr Nichterscheinen die ^,M^' ' gegen das Abgeordnetenhans verletze »in ^ I ^ dann den Beschlnßantrag der Koalition, wo ^ l die llngesetzlichkeit der Negierung und l'c'"''' ^i^ l liches Wirken, sowie gegen die fortnuui^,,^ tagung des Parlaiilentes protestiert wird. (^ ^F l ? Eljeurufc. Andrassy wird begliickN'ün!Ät> ^/ l wurde die Sitznng unterbrochen, ^ack? ^ ^ B l z liahme der Sitzung erklärt Graf Tisz", ^^ l -feine GesiiiNliilgSgeilossen ait der weiteren ^ ^ l> lllilg uild Abstimmung nicht teilnehme» ^"^'^ ! , verläßt den Saal. Nach kurzer Debatte w' ^,^ Alltmg des Grafen Andrassy n,it allcn ^, ^ zwei Stinime» der SozialI'ste« - angonon l die Sitznng geschlosseil. . Dezemdcr !»,'ird, l Die Gnthiillunsscn Delcass«s- ^ Paris, ll). Oktober. Die E»thj'lln'^^ ..Matin" iiber die Demission DelcaMs wcrol^. ^ Presse lebhaft erörtert. ..Eclair" schreibt.' "' ,^ die Phantastischen Erklärungen im '^/.'1,,^ wollte» wir »icht anilehmen, daß ein^Am^^ni? dahiilterstecke. Wir zogen llnr den "chWN 'ck'" daß Delcass<^ ein noch viel gefährlicherer -^ ^ als wir vermutet hattcu, da er ii»sta»de li^^,f !^ Pla» eines Angriffes gegen Tentschla»^ ,^F eoeiitnellen Mithilfe der englifchen Armee auU^ deren Ohnmacht dem letzten Offizier »"sor"^^! schnle bekannt ist. Lord Roberts dürfte >"'b" ^,^ dertlausend Mann, die in SchleswigHoist"' ^F sollten, herzlich gelacht habci,. Die Beschrank .^„sl UnN'issenheit Delcasst's trat in der Na'Mw . ^ strategische» >ioi»bi»atio»eii zutage. We»n ^ ,^ ^ Mobilisier»»g der e»glische» Trnppen >u>' ^hiN>^ filldnng eines von Größenwahn überreizton ^„gc" ist, oder wenn DelccM mit derartigen E"? ^ l!' lediglich die öffentliche Meinung wieder N'^ ^sF win».'» niollte. so mnß er in den Antlagc'st^' lverden. ! Die Cholera. ^^ Berlin, N>, Oktober. Der .Staats',^ meldet: Vom 9. bis 10. Oktober wurden " ^ M zlrei choleraverdächtige, Erkraiiknnge» ""^ ^,„t/ zilleuträger amtlich neu gemeldet. Die ^' ^l" der Cholerafälle beträgt 272 Erkrankungen, 90 tödlich endigten. Die Trennung der skandinavischen N""' ^ Chriistiania, 9. Oktober. Das Z^'U,^ nehinigte mit 101 gegen 1« Stiinnien ^''^n '" den norwegischen und schwedischen Delc'lN Karlstad getroffeile Abkommen, Witte. i,i Petersbnrg. 10. Oktober. ^"^'^' ileuerlich durch ein heute veröffentlich"'" ^. des Knifers ausgezeichnet wurden, i» w'' . ^n'" »,als fei»e Verdienste nm den Frieden-M»'» gehoben werden. Nehrings Tuberkulosenheilmittcl ^., N.wliork, 10. Oktober. »Newyott I ^ .neidet! Ein reicher Eiilwohlier von )"" ^, ln^ vorderhalld ungenailnt bleiben wolle, ^a^ ^^licl" erklärt, 50.00l) Dollars zu einem Fond 0." ^ dessen Grilndllng Professor Vehring bcw^ t ^ sein Heilverfabren gegen die SchwindNwn ' ^>sp ' kaniitzngeben- doch werde die daß ei» A»Sfch»ß vo» Ärzte», dem auch '''' ^^t ^ Stifter der genannten Snunne bezeichiictu ^,n> > gehören soll. das Verfahren als erfolgrelM ^^cher Zeitung Nr. 233. 2071 11. Oktober 1905. "Nliykciten vom Büchermärkte. F^ ^ ti°ü!^'- ^le Modifizierung der Maske in der griechi- « .-'^''ensckrX^ 2 68. - Ennelhart Ernst. Praktische ^ >zUl^M"le, li 150. - Haseniihil. Dr. V.. Vei< . !^ ^> °stlchle der Rechtsprechung und der Nechtsquellen. 1, ,W ^ 12«' ^chünb ach Anton E., Üder Hermann von Reun. ^ M»ii!,i> ^?. «licke. Dr. Robert, Hauptsätze der Nisferen- st! ^Neuei.sf llilllrechuung, l< 6. — Haumhauer, Dr. H., 'tl !°^ Ti ^"'°'cklnng dei Krislallonraphie, K 4 80. - Stein- ". M übel V"^' ^oulmentar zu den Gesetzen vom 16. März > t^' ^ .v ^nscchtunst von Rechtshandlungen, Kb.— > ^A» ^U«, k 1 20. — Vourgct P., I^e» .loux nueui-8, !<'' !?^ i( i, Hubert W.. Katcchisulus für den Weichensteller. .r> !?.^°n,°.i. c V ^ Vrosius I. und Koch R.. Die Schule - »°'^illin ^"^"^' 1. li 3 60. - Veck I., Das Recht vou ! >ki°N/7-72. - Eppan-Penegal O, Ist die !^ ^'L, ^> 6wch oder ein Segen? k 3 60. — Löwenfeld, -' !^ ^ein^ x Listige Arbeitskraft und ihre Hygiene, lv 1 68, ^ ^iuiin « ?t/ ^r. Ldwg,, Die Malaria und deren Ve. < l" Hitler, 3 "' Ergebnissen der neuesten Forschung, X 1-80. . /^^j„ 'i. ^ elektrischen Bossenlampeu, deren Prinzip. "" °^ichei ^", Anwendung, K 6 60, — Was soll ich werden? ^ h°rr"5 ^" ^"^ch verschiedene Verussgebiete, K 1 20. '^ ' 8 ed ^ ^ '" ^" Vuchhandluna I g. u. K Ic i n m ay r ^l ^^am l, erg in Lailiach, Kon«rctzplcch 2. ^ Angekommene Fremde. ^ I ?i^ s H"tel Elefant. ! ^iim t^.^°^^. Stampft, Privat; Vlühwciß. Schwarz, ^ Mleiife^' ^te.. Graz. - Pferschi. FabnlmU. s. Tochter, '' ^I"N'^ s?5^"k>"tt; Kaufmann, Nsm., Trieft. - >' ^r. „ s',' >'°Uat. Vreitcustein, Häusler, Komorsca, Scidl» ' H". M /^ ^-^""^' Dinger. Fischer, Sperling, lrepich, " lli ^"oi «f ' "^len. — Rabcr, Private, s Familie, Agram. ^ l?' ^Utta^' ^""No. ^ F'scher, Nf"'., Budapest. - Löwy, ^ ^ ^,. " Wakonig, z^fm., Litai. - Weiß, itfm.. ,' ^w'Nlc. z^„^ Troppau. tz?! Voad„> ^°ber. Huber, Chemiker; Dr. Gregoiin. Ad. ^ 3^ ^°M ,^"^ ""rz - Slebotujat, Marburg. - Ho- ^ ^ Ai ^' ^, .Nfm,, Innsbruck. - Ludilar, Kfm., ' ^^olin^'^' 2l" kn."" ^aidic, ztfm., Loco. - Rutter, Leder, Pftrst, H'' 3°rstm,?^°ber. Rieder, Besitzer, Hermagor. - Scho-3>"°uer '^n''ler. Gotischee, - Petrovic, Privat; Walter, ^ n ^'llen ^5 ^rohlnann, Högendorfer, Husserl, Rohrer. tzz "bMll,n,' 3'^' M'en. - Leban, Ingenieur, Alexandnen. id° ^8 ^"llenienr, M,.Weihtirchen. — Dr, Zarnil, - Kleinlercher. Ga- Q' ^e^'f^llach. - Fischer, Nfn,^, Gottil.n. - Outen. ^Kslle >)s , ^ 6joldmann, ,«fm., Vrünn. — Berghaus, ^^^^wss--- Schüler M.. i^fm.. Lienz. Verstorbene. ll 2lnl 6 r> ^^ Zivilfftitale: ^^"^'!°ber. Josef Marlon, Arbci'ter. 40 I.. "r, 5 c- , ^>.N(1,!H««. l:«,.<.,^l. — Maria ttopac, Besitzers. »,:?' Gerader Tag. ^'"woch, den 11. Oktober 1905. Neu in Szrne gefetzt: ^""' 'l, d«>, 3rühli«as«..ft. I,l Pt„s!f "' ''°" Karl Lindau und Julius Wilhelm, ^!°"8 Hai ° ""^ Motiven von Josef Strauß. ^-^^ ^ Uhr. K,,^ ,s> nf>. Meteorologische Beobachtungen in Laibach. Seehöhe 306-2 m. Mittl. Luftdruck 736'0 mm. ß zz jtz U «" ...... kW 7 U. F. 730 2^71 SW. schwäch . "> 0'0^ Das Tagesmittel der gestrigen Temperatur 6'0, Äiur» male 11 4°. Verantwortlicher Redakteur: Anton F u n t e l. Ein verbreitetes Hausmittel. Die steigende Nach» frage nach «Molls Franzbranntwein und Salz» beweist die erfolgreiche Verwendbarkeit dieses, namentlich als schmerzstillende Einreibung bestbelanuten autirhrumatischen Mittels. In Flaschen zu K 1'lil). Täglicher Versaud gegen Postnachnahme durch Apotheker A. Moll, l. u, t. Hoflieferant, Wien I., Tuchlauben 9. In den Depots der Provinz verlange man ausdrücklich Molls Präparat mit dessen Schutzmarke und Unterschrift. (528») 6-4 ?Soeben erschien : Gebrüder Senfs Illustrierter POSTWERTZEICHEN-KATALOG = X O O O = kompl. K 5'4Ü; Markenteil apart K 4*20. Zu beziehen von (4126) 3-2 lg. v. Kleinmayr & Fed. Bambergs Buchhandlung in Laibach. Das beste Trinkwasser bei Epidemie-Gefahr ist der in solchen Fällen oft bewährte, von medizinischen Autoritäten stets empfohlene mm • T^ ~~ *lkall6che* ------"-^ SXUE^BlrWmH Derselbe ist vollständig frei von organischen Substanzen und bietet besonders an Orten mit zweifelhaftem Brunnen- oder Leitungswasser das zuträglichste Getränk. Niederlage bei den Herren Michael Kastner und Feter Lassnik in Laibach. (4069) H. Nestle's kondensierte Milch jährliche Produktion 39 Millionen Büchsen, täglicher Milchverbrauch 184.000 Liter. Keine Verteuerung == der Milch!! naohdem derselben Nestle's kondensierte Milch eine Dose enthält zirka 6 Liter Preis 1 Krone substituiert werden kann und dabei noch Zucker erspart wird, da solcher darin schon enthalten ist, demnach diese als Zusatz zu Kaffee u. Tee der beste und billigste Ersatz der Kuhmilch ist. Nebst diesen eignet sie sich zu Creme-Füllungen für Kanditenfabriken und Konditoren u. schließlich auch für Feinbäcker, nachdem das damit zubereitete Gebäck an Geschmack und äußerem Ansehen gewinnt und wird sie an solche bei Bezug von Original-Kisten mit 48 Dosen zum Engros-Preise berechnet. Detailpreis 1 Dose 1 Krone. Zentral-Depot: (4067) 6-3 F. Berlyak, Wien, I., Weihburggasse 27. Achtung! Die neugegründete Molkerei - Genossenschaft für die Umgebung von Laibach mit dem Sitze in Laibach erlaubt sich, das P. T. Publikum aufmerksam zu machen, daß wir von Leute an die Milch und Molkerei-Produkte in folgenden Lokalitäten ausverkaufen: Prešerengasse Nr. 5, Vodnikplatz Nr. 1 und Auerspergplatz Nr. 1. Preis der Milch pro Liter 35O Heller. (4127) 3-2 Der Vorstand der Molkereigenossenschaft. Kurse an der Wiener Börse vom 19. Oktober 1995. M« dem oM^en KulMan« Die notierten Kurse verstehen sich in Kronenwührung. Die Notierung sämtlicher Altien und der »Diversen Lose» «ersteht stch per Nlücl. «,>^-----------------------.____________ ^ ^^'"^""""a'hl.'. sl^° '" " "^«" «eld Ware Vo« Ttllote zni Zahlung libernommtne Vislnb.'Prlor. Odliyntlonen. ltlisabethbahn «« M. 4°/„ ab 10"/«...... 11870 1i?'?l> Elisabethbah», 4W u. 2000 M, 4"/«......... 118 — 119'- Franz Iosef.-B., «m. 1884 (dlu. Ht.) Silb,, 4°/o..... »U1 ^0 1U2 l, Glllizische Karl «udwigVah.1 (dlv, Kt.) Eilb. 4°/„ . . . iou-40 iai'40 Vorailbergei «ahn, «m. 1»»4 (blv. Vt.) Eilb. 4°/« . . . 100 2ft loiü» Staatsschuld der Land« der ungarischen Krone. 4"/„ ung. Voldrente per Kasse . 114 75 114 »'> dto. dto. per Ultimo , . . . 114-75 114 95 4"/„ dto. Rente in Nronenwähr., steuerfrei, per «asse . . . 96 1b S« 8?, 4"/„ dlo. bto, bto, per Ultimo . 86'15 V6 ^jb Ui,g, St.-Eis.-Anl, Gold 1U0 '. ^Ü0- lheihReg.°l!ok 4"/» .... 1«5>- <«? - 4"/„ »ngar. Gruübentl.-Oblig. UK <,^> z»? i^ij ,',<> dto. bto. (1894).... W'Uü ,u,!-i5 dto. bto, (189»), . . . 100-30 101«, ÄoVebau-Unlehen. verlusb. 5°/<, 99 75 il«> ?!> 4"/^Ni-alner iiande»«nlehen , ->-!^.^ Veld War, Pfandblies, etc. «oblr. all«. M. in 50 I. Verl. 4«/» »9 70 100 70 N.°üsterr.Lalibe«°Hyp.°Nnst.4°/» 1U0«0 l0l 3 oest.-ung. Banl 40>/»iahr. »erl. 4°/n......... lN0-«z 101 85 dto. bto. bNjähr. Verl. 4°/, 10180 102 8» Eparlasse, 1, Ust., «0I,, verl.4°/<> 101 20 iuli l-0 Gis«nbahN'Pril>lil«t»« Obligationen. sserdlnanb« ^tordbahn Ntaatsbahn....... 4ü4 bu 4!i« K<> Lübbahn i^ 3°/<> verz,Iänn.°Iul< 3l8 - »ü« dt°. 0. b"/„ ...... lUU-uu 1»? 3l> Ung-galiz. Vahn..... —'— —'- 4"/u Unterlralner Vahnen . , —— —- Divers» zos» (per Stücl). Verzinsliche ^ oft. 3°/« Vodenlredit-Lose Vm. 1880 3«1->. 312-. 3°/„ „ ,. Vm. 1889 3u3 - »12 - 4- b°/o Donan°«cgul..L°se . . . 2?«-—Ä78-- Unverzinsliche Lose. Mbap.-Bastlll-a (Dombau) ü fl. »b-80 li?-8<> Krlditlosc 100 sl...... 4?l» — 484 5» Ülarn-Losc 40 sl. «M, . . . lb3 — 1^3 - 0!rncr Lose 40 sl..... 1«9 - i?u-- Palssli-Lose 40 sl. KM. . - l»<>~. 1W-^ Noten »ieuz,Oesl.Ees.,n.!«fl. b4ö0 bs ^" ,. unn. .. „ 5fl. »475 8«-2L Mubols-Lose 10 sl...... «»'- ««-- SalmLolc 40 fl...... «"'— >l'— dto. dto. 'dto. IN. U . ^-— —-- Nötim. Nordbahu 150 fl. . . »8na»d«'Nordv, ,0<>0sl. «8ü Leml>.°Czm!uw.-Iassli°b.- Gelrllschall «>0 fl, 3. ... 5^4 — KK9'^ Uloyd, Oesl., Trieft, 5»0 sl. KM. 773 - '//9-- vesterr. Nordwestbahn L0N sl. 2. 4»^ - 434- - bto. dto. (lit. U) ÜU0 sl. I. 458 - 4ü8 Prag-DuxerViieiib. 100 sl.abgsl, «»« 50 22') - Ctaat«cise»bahn 200 fl. L. . . k«o 4N<'8i 4«, Hildbal!» 200 si, N..... 1,^ . i>? ,. Eüdnorbd. Verb. «. i!0U fl. KM. 4,ö- 419-TraniwayGl!,, NeucWr., Prlo» rltHt«.«ltie» 10» fl. . . . 20-— 21-- Ung.-galizEücnb. 200 fl. Silber --- —-- Ung.Wcstb.(Naab-Oraziliuusl,S. 40ß— 4l>9>— Wiener Lolalvahnen-Mt.Ges. . 150— lS0 — Fanken. Nnglo-Vest, Vanl 120 sl. . . 814 75 3i5-?z Paiilncrein, Wiener, «00 fl. . ^,.». ^.. «odlr.M»sl.,Oest.. 200fl.N. . ^»43. 1047. Nrbt.Anst. f. Hlliid.u.G.1« fl.-------—> dto. dto. per Ultimo . . 67N?5«79?' trreditbanl. AN«, una.. 200 fl, . ?5?b»!?8« 5 Depusltrnbnnl, ÄN„,, 200 fl. . 478 — 4K2 Ellumptc Gs>,, Ndröst., 400 K 54g ., 44»-5l, Giro- ü. K alieiw., Wirner «00 fl. 44«-- 4!>0 - HNvothelb.. 0est.,200sl.«0",„!5, z<8?-. 39» »«»eld War« LHndslbanl, vest., 200 fl. . , — - — — OeNcrr.'UNnar. Banl, «00 fl. . ltb»- i«s»- lliiionbanl 200 s!..... t»7" 50 l>?1 K0 Verlehrsbanl. «U«, 140 st. . . 364 50 3«l> 50 zndustrie.Untel« nehmungen. Bauges., Mg. öft.. 100 fl. . . 171 - 178 — Lgydiei Eisen, und Vtahl°Ind. in Wien 10» fl.....— - —'— «tisenbahlüd.-Ueihg.,Erste. I0«fl. «04 — 208 50 „Elbemilhl". Papiers, u. V.^G. «4, 5»',42- — Uiesinger Brauerei 100 fl, , . »"« -^«,0- - Molllan.Oesellsch., Oest.'alplne. ^3« 7ü i>39 ^/ü Präger Eisen Ind.-Ges. 200 fl. 8758- 2768 Salao Tarj, Steinlohlc» 100 fl. 5'«- . l>?9 bl, ..Schlijglmühl" Papiers. 200 sl. 3li0- 82b — „Nteyrerm.", Papiers, u, V°G. 460 — 4<'.6 — Irisaller Kohlenw.-Vesell. 70 fl. 2W'-. 30» — Waffens,°V.,Oesl.i»wlen,1nnfI. 583 - 587 — Wagssvn-Leihansl., «Illg. in Pest, 400 li ....... 585 2b ü«ä'Ü<) Wiener Baugesellschaft 100 sl. . , «5 - - > U? — Wleneibergergiegel-ttitlen.Ves. 858-- 8«L — Devisen. Kurze Sichten, «msterbllM....... ,Ne«-25 198-50 Deutsche PIM...... ll? 45 ,17 Sö London........ 240-20 240-45 Pari«.........95-47 95 6« St. Petersburg......-.._—-- Valuten. Dukaten........"'«" »' " NNranlen^tücke..... . .l?^ Deutsche «eichsbantuoteil . . '^", «I.,,, Italieuischc Äanlnoten , . - »^', ,«° ?^ VC> '"'•••i«.1"1!;"*'«'». >'rl»rimt«n, AfcU«n, ^^^^^^ "'• °«»Uwi und Valuten. ............I...... 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