Ktiw.fr 19._»etta«, in 12. M«t 1901.__XII. Jahrgang. PettauerZeitung. Lrschcmr jeden Sonntag. Prei« für Pettau mit Zustellung in« Hau«: Monailich 8« k. vierteljährig K L.40. halbjährig K 4.8(1, ganzjährig K S—. mit Postversendung im Inlande: Monatlich 85 k. vierteljährig X S 50. holbiährig K ö.—, ganzjährig K 9.50. — Einzelne Rummern 20 h. Handschriften werden nicht zurückgestellt, Ankündigungen billigst berechnet. — Beitrüg» sind erwünscht und wollen längsten» bi« Freitag jeder Woche eingesandt werden. Die stetrlsche Gstbahn. Die ©fjirfetifrtrftung Pettau hat in ihrer Sitzung vom 9. d. M. einstimmig beschlossen, «olgende Resolution an beide Hauser de» Reichs-rathe« einzusenden: .HoheS Hau»! Mit Bezug aus die von der hohen Regierung eingebrachte Investi-tionSvorlage. in welcher der Ausbau der Bahnstrecke Hartberg-Friedberg vorgeschlagen wird, wurde in Steiermark eine Reihe von Versammlungen abgehalten, in welchen über-einstimmend der Standpunkt festgehalten wurde. e sind u»d ihre Heusäcke heran«-trage» könne»; geschieht e« aber am Tage und werden die naß. so ist es schlimmer, sie trocknen gar so langsam. Die Kinder kennen daS schon, sie lausen heraus, die größere» immer die kleineren tragend. Und zieht sich da« Wasser wieder zu-rück, so kommt man wieder herein, schöpft da» nachgebliebene Wasser au« — na und dann ist die Sache eben vorbei — bi« zur nächste» Hoch-fluth! Daran denken auch die drei Frauen jetzt gar nicht, die schwatzend iit der Küche hantieren. Die am Boden rutschende ist die Wirthin der Wohnung, einer Wohnung welche au« einer dunklen Küche und einem Zimmer besteht. Ta« letztere ist an zwei Arbeiterfamilien vermietet, die erster« hat sie für sich behalten. Die Wirthin, Maria Alexandrowna, ist eine vornehme, die ver-miethet nicht dem ersten besten, überhaupt nicht anf Nächte, »ei», sie nimmt nur ordentliche Eine Frage. Skizze au« dem russischen Leben. Auf dem NewSky-Prospckt drängen sich die Leute, über dem Fahrdamm fliegn die Schlitten lautlo« über die weiße sestgesrorene Bahn, alle» athmet rege«, fröhliche« Weihnacht«-treiben. Um die kleinen Holzboracken drängen sich Käufer: ärmliche Leute, die möglichst spät etwa» Schmuck für ihre WeinachtSbäume kaufen, weil sie hoffen, ihn in der elften Glunde billiger zu erhalten, vornehme Kinder, die e« reizt, selbst etwa« vom Weihnachl«markt einzuhandeln, und die dann den werthlosen Plunder an ihre Dienst, leute weiterschenke». Alle» eilt n»d hastet, denn e» ist schon spät, schon flammt da« elektrische Licht auf und läßt die herumschwirrenden Schnee-flocken, die herabhängende» Ei«zapfen leuchtender glitzern und schimmern. Bi» zu den Thüren der Mitjutiureihen (vornehme Delikatessenhandlungen auf dem NewSky) drängen sich die Bauern mit ihren kleinen Weih-nachtsbäume» — auf den Verkauf der nachge-bliebenen theuren Edeltannen muß man jetzt schon verzichte» — und eben steht ein ärmlich gekleideter Mann zögernd still — 46 Kopeken daS fertig aufgeputzte Bäumchen — drei kleine Kinder zu Hause — Heiliger Abend — einmal kann man sich doch einen solchen Leichtsinn erlauben — schon wendet sich der Mann zurück, da springt eine hochelegant in Pelzwerk gehüllte junge Dame au« ihrem Schlitten aus da« Trottoir und eilt, von ihrem Diener gefolgt, aus die Thüre der Delikatessenhandlung zu. Plötzlich stockt ihr Fuß. Vor ihr steht ein ärmlich gekleideter Mann und starrt sie an: Ein verschämter Armer denkt sie, greift in die Börse und reicht ihm einen Silberrubel. Der nimmt ihn nicht, er bleibt reglo». sie anstarrend, stehe». Sie lächelt amü-sirt: An ei» so reichliche« Almosen wagt er gar nicht zu glauben, meint sie, drückt ihm da« Geld-stück in die Hand und eilt, ivährend der Diener mit einem verächtlichen: „Platz da, Du Lnmpl" den also Beschenkten zur Seite schiebt, in da« Geschäft. Von dem Stoß ist der Man» in Be-wegung gekommen, jetzt geht er. ohne de» Weg« zu achten,weiter. Vergessen daS WeiiiachtSbänmchen. vergessen die drei Kleinen zu Hause. Der Mann sieht nur da« hohe, schlanke Weib mit den leuch-»enden Augen vor sich, er athmet noch den von ihr ausströmenden Blumendust und niurmelt vor sich hin: „So gesund. — so ein gesunde» Weib!" DaS ist der einzig« Ausdruck, den er für die ihn bestürmenden Gedanken findet!! Und diese» Bild verfolgt ihn, und etwa« flammt in seinem Innern aus. etwa« Neue«, Mächtige«, Wilde»: — Solche Weiber haben sie, die Reichen. Weit ab vom elegante» New»ky, im Hose hilft zu erbitten. Damals übt«» die flovenische» Abgeordneten bereit» Abstinenz, aber Har B»^» germeister und LandtagSabgeordneler O r » i g «ahn, sich an niid -so gelang e». ei»« volle» Stfolf z» erzielen. Nun steht die Sache folge»dermalen: Strecke I. In Absicht der A»»ftlhrtmg vo» Eorrectioits-bauten a» der Pößnitz in der in den Rechen-fchaftsbnichteu der verflossene» Jahre mit I be-zeichnete F^uß st recke vom Tl)ulbeginne bei S t. Georgen bi» zur Übersetzung der Pößnitz durch die Südbahn (Linie Wien—Trieft) wurden vom La»de»bauamte die nachstehend augcjührteu Projectieruug»arbeitru. welche bereit» im Jahre 1899 in Angriff genommen worden waren, beendet. 1. Da» Detail-Project für die Eorrectio» «iner 3865 m langen Flnßstrecke zwiiche» km 4 0/6-00 in der Gemeinde Iedlo » eg. deren Kosten »ach dem diesbezüglichen Voran- schlage aus..........K 1.900.— veranschlagt wurden. 2. Da» Detail-Project siUr die Eorrection einer 146300 m langen Flugstrecke zwischen km 6/6 in Obe r»S t. K u n i g u » d, deren Kosten nach dem diesbezüglichen Voranschläge aus............K 41.000 — beziffert erscheiuen. 3. Bezüglich der Baua»»sühr»ng der in der Strecke l zunächst in Aussicht genommenen Eorrectioi»«bauten. und zwar der Objecie „U l b l" „U n t e r-S t. K u n i g u » d" wird bemerkt. d«j» mit Note berk.f. Statthaltereivom 4.Jan. 1900. Z. 43.481 «x 1899. dem Lande» Ausschüsse mitge-theilt wurde, das« da« k. k. Ackerbauministerium laut Erlasse» vom 14. Der. 1899, Z. 44.069/1986, die hinsichtlich eine» Erfordernisse» vo» K 40 000-— gegebene Zusage eine» Slaat»beitrage» von 45 Pro-cent auf da» (aus Grund de» vorgelegten Detail-Projekte») nunmehr »achgewiesene Ersorderui» vo»............K 49.600 — au»dehnt, beziehungSweis» den für die gegenständliche» Bauten zugesicherten Beitrag von K 18.000 — aus.............K 22 320 - erhöht hat. Die Inangriffnahme deS Baue» der Objecte „Ulbl" und .Unter-St. Knnignnd" war ««folge der gegen die Entscheidigung der k k. Bezirk»» hauptman»ichast Marburg von mehreren Interessenten ringebrachte» Rekurse bisher unthunlich. Nach Erledignng tiefer Nerirle »ird mit de» San-rlieite» zu geeigneter Jett begönne» werden. Leute, und die müsse» immer vierzehn Tage im voraus die Miethe bezahlen. ®it hat aber anch Glück mit ihren Ein-wohnen«; die «ine Familie, bestehend au» einer alten Frau -nit zwei Töchtern, die sich al» Weißnäbter« neu ihr Brot verdienen, ivohnt feit stnf Monc»'n, die andere, ein Arbeiter mit Fvnn und drei Kindern, gar schon seit acht Monaten bei ihr. Aber wa» fllr ein Mann ist auch Akim Petrowitsch — heut» wied-r erklingt sein Lob: .Ja, ja,. Anna Mlchailowna, Sie haben Glück gehabt!" sagte Maria Aieksandrowna. „Ihr Mann trinkt ja gar nicht, denn die Kaisertage, die kann man doch nicht mitrechnen, da betrinkt sich eben jeder ordentliche Russe, dafür liebt er anch sein Vaterchen (Benennung de» Volke» für den Kaiser.) Und wann haut er Sie einmal — fast nie! Ich hatte auch einen Guten erwischt. Gott höbe ihn selig," und eilig schlügt sie drei Kreuze, „aber dnrchgebläut hat er mich. D» lieber Gott, so oft er schlechter Laune war und da» war er fast immer." Die dritte, ältere Frau seufu aus. Man kennt ja ihre Geichichte. Jahrelang al» Dienstmädchen hat sie sich geplagt und geschnnden, um bk Groschen zusammen zu sparen, die dann ein leicht-sinniger junger Hund durchbeachte. Al» ste, mittels» und ältlich, ihm nicht» mehr zu bieten hatte, da ließ er sie mit den zwei Würmern sitzen. Sie hat sich ja trotzdem durchgebracht und die zwei Mädchen groß gezogen, aber mit wieviel Mühe! Jetzt ist sie müde, die Alte, immer wüde, jetzt können die Kinder sorgen, sie ist ganz ruhig, kocht höchsten» ihre Knscha (Grütze), mag nicht' einmal rede», fonder» seufzt ;«ur von Zeit z» Zeit tief auf. .Aber, Anna Michnilowna", sagt die Wirtin, sich aufrichtend, .wo bleibt denn ryr Mann? Die Uhr geht auf sieben, nm drei wurde heute doch schon die Fabrik geschlossen!" „Wird wohl wa» zu besorgen haben," meiut die Angeredete und sangt wohlgefällig de» Duft de» genieiitschastlicheo We»hnacht»serkel» ein. Jetzt öffnet sich die Thitre. Akim Petrowitsch tritt herein. Ohne Gruß geht er durch die Küche iu die Stube, wirst sich aus einen Stuhl und starrt vor sich hin. Sieht er den» da» alle» zum ersten Mal! Da» niedrig, durch eine buntgemusterte Kattungardine in zwei Hälften getheilte Zimmer, deren ein« sein Reich ist. Wie elend, wie diimpf da» alle». Hier kann man ja gar nicht athnieu! Und rauh stößt er fein jüngste» Kind von fich. Jetzt heult e» auf — prüfend, wie anf etwa» Fremde», starrt der Mann auf das Kind. Dick, ausgeschwemmt, geht aber trotz feiner zwei Jahre kaum^ die Beinchen sind zu schwach und kruiNm — natürlich bei unserem»! Auch die größere» betrachtet er nu» — elend, verkümmert komme» sie ihm vor. Jetzt tritt seine Frau in» Zimmer, da lacht der Mann auf, lacht wild schneidend — da» also ist feine Frau — Strecke II. Bezüglich der in dem letzten Rechenschaft»-beachte mit II bezeichnete» Flus» st recke.von dtt Südbahn Übersetzung bei Pößnitz bsß pi jener bei Moschgatzzeü «ird Nach stcljcnbe» berichtet: & In Absicht der Beseitigung der SHehrantzgei^ j der zwischen km 18/19 fiu,i»rtei»-P e i { y-MAhl « und der zwischen km 19/20 situierten Spritzei> Mühle in den Gemeinden Ä a ch s e n b e r g und P e r n i tz e n wurdeu vom Laude»bauamte auf Grund der gepflogeneu Erhebungen die für diese Beseitigung gepflogene,, erforderlichen planlichen Darstellungen und Berechnungen durchgeführt. Da« Gesammtersorderni» für diese Actio» erscheinthlernachanf . . 7VK 16.400 — veranschlagt. Ferner hat der Landet-Autschus» sich in dieser Angelegenheit mit Rote vom 12. O c> tober 1900, Z. 39.345, an die k. k. Statt-balterei mit dem Ersuchen gewendet, den betreff» der Beseitigung der genannten Wehranlagen ge-stellte« Anträgen die Zustimmtq z» ertheilen und hiefür bei dem k. k. Ackerbauministttiiim die ©••• Währung eine» Slaat»beitrage» au» d?r Ereditpost „Melioration" in der Höhe von K 7.380 — zu erwirken, w»tiiber jedoch eine E»tschrid»ig noch nicht rrflossen ist. Strecke IN. Betreff» der Strecke III Südbahn üb c r-fetzuug bei Moschganze n—M ü n-dung in die Drau wird bemerkt, das» zufolge der vom LandeSbauomte gegebeneu An-regunge» bei dem vo» der t. k. Statthallerei ausgearbeiteten Project« für die Regulierung dieser, nach der projektierten Regulierung»linie 9 2 km langen Strecke Ergänzungen imchaetragen wurde», wo-noch sich die die» fall» ursprünglich aus K 357 000.— veranschlagten Kosten aus den Betrag v.tk430 000— erhöhen. Die Koste» de» zunächst in Aussicht zu nehmenden Baue» der 0 900 km lange» 9. Session der Streck» III erhöhe» fich hiernach v. K 52.100 — auf ............K 59400 — Der LondeS-AuSschus» hat mit Note vom 20. November 1900. Z. 47-820, die vorhin genau iite» Detail-Projecte für die Regulierung der Strecke lll a» die k. ^Statthalter« mit dem Ersuchen geleitet, das» dieselbe die Genehmigung de» k. t. Ackerbaumiliislerium», sowie zunächst für den Bau der 9. Sektion die Gewährung eine» Slaat»be>trage» au» der Ereditpost „Melioration" in der Höhe von 50 Procent de» Erfordernisse» für da« Iah? 1901 erwirke. Endlich ist der Lande»-Au»schuf« bezüglich der Au»sühru»g ditzjer Sektion mk vorn 15. Noven^er »00, ß 48 306. b«Tbec k •A. Be^'l!i.!pl^ mnjchaft' 'in Pettau ,m die DurchflGtting der «ofse«»chtltche» Behandln, oi*jer Vkrl »>Kii t» lit «iniGrtelle mäSm rhAigniig dieser UN» dir »«sser-nicht durch-gefiihrt morde, so konnte auch dieser L>» noch nicht iu ^»yriff genommen werden. Au» diesen actenmäßigen Angabe» Faun Herr Hofrath Ploj entnehmen, das» ersten» von floveuisch-cleriealer Seite überhaupt noch nichts für die Pößnitzregulieruug geleistet wurde, weiter« das» sämmtlich« Pl&u uau Laud« auSgearbeitei und die Gelder bewilligt sind: endlich, dass der Bau in Strecke 1 durch Rekurse verzvgfrt wird, das» aber bezüglich der Strecke 2 und 3 der Akt bei der Staatsbehörde im Ackerbau»iinisteriui» erliegt. Da» Land hat olle» gethan, wa» in feinen Kräften stand, der Lande»anSschuß betreibt also keine „wenia erfreuliche" Politik und entwickelt keine „memvürdige" Fürsorge, e» ist auch voll-kommen unrichtig, das» in dieler Angelegenheit vom Lande kein Eotgegenlonimen zu erwarten ivare. wahr ist vielmehr, das» die fle«venischen Abgeordneten, Herr Dr. Ploj an der Spitze, die Interesse» ihrer Wähler tota/ iguvrisren, sich in de» wichtigste» Fragen ganz unorientirt zeige» und ihr« Mangel an Interesse u»d Studiuni dann durch Berleumduug anderer zu verdecken suchen. . GemetndrrschMtzung. Anwesend sind 12 Genieinderäthe, den Borsitz führt Herr Josef O r »»g. ..Herr Amt»vor^tand Eberhartinger verliest eine Zuschrift de» Herr» Gemeinderathe» Filaferro. welcher fein Gemeinderat»mandal zurücklegt. Wird zur Kenntnis genommen. Weiter» theilt Herr Amtsvorstand mit. das» die Obligation für die Maternastiftung vinkuliert uick dem Stadtamte Plttai« zur Verwahrung .übergeben wurde. E» wird Herrn Bürgermeister O r » i g für seine erfolgreich, JnteroenUon be-treff» der Rückerwerbnng der bereit» vom Lände iu Beschlag ge»oiumc»en Materuastlstung der Dank des Gemeinderathe» ausgesprochen. Laut Zuschrift der k.'k. B>^irl»hauptmaun-schast Pettau hat da» F>nanMi,»st«rium da» PeUauer Schlachthau» al« «>ne nicht auf Gewinn beeechnit« tk,te»nei,»«ng »»n Beßatzl»»»ft^««»«r ¥ so sieht sein äud^^ief?dürren. abge-arbeiteten Anne unter aufgekrämpelten Ärmeln, die eingefallene Brist unter der schlottrigen. Zacke, da« ist sei», da» darf er ag sich drücke», wfthreud ein anderer — Tod nnd Teufel, hat er denn das alle» nicht schon längst gemußt l Richt die Paläste am Rewaquai,- nicht die schimmernde» «Auslage« am New»ky oftmals betrachtet I Richt die vor-nehme.. Leite in ihr«» Equipage» e». Herr Bügermeister O r » i g tibergibt »un den Vorsitz au den Herrn Bürgermeister-Stellvei-treter K a i s 11 u»d referiert über die beabsichtigte Anschaffung eines Reiniger« fiiv da» Wasferga»-werk. Der Herr Bürgermeister »erweist ans die gewaltige Znnahine de« KaScousume», für welchen dit bisherigen 3 Reiniger nicht genüge». Uin sich für alle Fälle sicherzustelle», sei eine Offert-au»schreibung für einen Reüiiger erfolgt, welcher ebenso groß sei wie die drei bisherigen zu'ain-meugenomme». Unter den ti«gelauje>ien Offerten sei. da» billigste von der Maschinen-Fabrik iu Audrltz dei Graz mit 1200 K. welche» ei zur Annahme ««pfiehit. Dieser Anlmg wird nach längerer Wvchfelrede a»g,«ominen. , < ,■ Zu Punkt 6, B«rathu»g über die eingelangten Offerte von Bauplätze» für den ftafeniHon, beantragt die Bausection durch ihre» Referenten, Herrn Fürst, sämmtliche 4 eiugelangteu Au-träge al» zu theuer abzuweisen und eine neuerliche öffentliche Ausschreibung zu veranlasse», über Antrag de» Herr» S a d n i k wird die Angelegen-heit an di» Bausectwu zurückgeleitet. Weiter» beschließt der Gemeiuderath, fich den Bestrebungen dc» Marburger und Reicheuberger Hau»besttzerverejne» anzuschließen und eine Petition Aber heu« bre»ut e» in seinen Adern, deute zum ersten mal hat sich chm die Frage aufgedrängt — warum ist e»? Sind wir den» schlechter al» jene? Und so will er hingehe» und eine Frage an de» Bruder nchten, nicht nach besseren Wo.,-nungen, nicht nach höheren Löhnen, wo» küm.ueet ihn baj! — pejn, etiva» andere» ist e», wa« ihn jintttcht m>t pochendem Blut, wi'» ihn plötz'ich fc Pw cariieifrn WQt unbrtarn toller fest. Der Männergesangverei» ver-anstaltet hente Sonntag abends im Schweizer-Hanse eine Jubelfeier zu Ehren der 25-iährigcu Mitgliedschaft seine» verdie,istvollen Mitglied«» Herr» Joses Kasimir mit Gesang» nnd Musik-vorträgen, wozu die P. 1. unterstützenden Mitglieder sammt Familien höflichst geladen werden. f9eii!sd)rr Inrn-Vcrein prtla»,) Der deutsche Turnverein in Pettau beginnt am 12. Mai wieder seine geineuischaftlichen Turnmärsch». Wie in de» Vorjahren, so werde» auch heuer wieder die Mitglieder sich den. Wandern in Gottes freier Natur hingebe», die Berge, Thäler, Wälder und Schluchten mit frifchfröhlichem Sinn und Gcsaug durchziehe» und an der Schönheit unserer Wälder sich ergötze». Welche» Wert gemeinschaftliche Ausflüge haben, ist genüg-nd erkannt worden. I» ungebundener Fröhlichkeit, frei von allem Zwang und Modethorheiten, in der frischen reinen Luft unserer schönen Umgebung dahin zu marschieren, reger Gedankenaustausch, luftige und volkSthüm-liche Spiele, welche nur der Gesundheit und dem strammen Gedeihen unseres Körpers zu gute komme». Sonntag den 12. Mai bei schönem Wetter Mai-auSflug nach Wurmberg. Zusammenkunft. Turn-Halle */|2 Uhr. Abmarsch puukt 2 Uhr. Turn-freunde find bei alle» Turnermärschen herzlich willkommen. Die TunierauSslüge sind jeden So»»> ». Feiertag bei gü»stigem Wetter an einer schwarze» Tasel beim Easä Europa ersichtlich gemacht (Verriu „veulsche« Vkreioeh«»».") Eine außerordentlich« General - Versammlung dieses Vereine» findet Montag den 13. d. M. halb S Uhr abends im VereinShouse statt. Gegeustaud der Tagesordnung: Neuwahl des Obmannes uud eioeS Ersatzmaune». (Lpcudc.j Die verchrliche Genossenschaft der Fleischer ic. widmete 10 Kronen zur Prä-miirung braver Gciverbeschüler ihrer Genossen-schoftSinitglieder. Zu demselbe» Zwecke widmete die ehrriifestc Genossenschaft der Schneider und Schuhmacher auch 10 «roneu. (i«isrr /raij Z»s,f-G,«»a>i»« > Donner», tag den 16 b. M findet um 11 Uhr vor-mittag« im Eonferrenzzimmer eine außerordent» liche Hauptversammlung de« Unterstützung«-vereine» für arme Studierende behilf« Berathung der neuen Satzungen statt, wozu die P. T. Mitglieder geziemend eingeladen werden. in M«i»»d»rg.) Au» Mons-berg wird un« berichtet: Vergangenen Sonnlag ereignete sich hier ein schwerer U»glück«sall. Beim Wirte Wodner wurde am 6. d. M. die Eröffnung der Kegelbahn gefeiert, wobei mit Pöllern geschossen wurde. Dieselben waren direct an der Straße ausgestellt und wurde die Pulver-ladung wie hier landesüblich, mit Ziegelstücken verteilt. Eben unterhielten sich die zahlreich er« schiene»»» Gäste am besten, al« auf einen Schuß ein Schrei ertönte und ein achtjährige« Mädchen von der Ziegelladung in die Brust getroffen, blut« überströmt zusammenbrach. Da« Kind hatte in dem Moment die Straße passiert, al« der Schuß abgefeuert wurde. (Saailiir» Urbelstänir.) Herr Dr. T r e i t l beanständete iu der letzten GemeiuderathSsitzung die mangelhafte Straßenbespritzung. Wir können nicht umhin, bei dieser Gelegenheit aus eine Reih« von Übelftiinbeii zu verweise», welche unserer Stadt nicht zum Vortheile gereichen. /,perrentige Knpserkalk» lösunu. '/«p/„perce»-tige Kupserkalklösung. Die Bespritzung wurde bei alle» Parcelleu am gleichen Tage im ganzen je viermal vorge-nonimen. Im Lause de« Sommer« konnte» an d«r Laubsärbung zwischen den einzelne» Par-cellen augenfällige Unterschied« namentlich a»« größerer Entfernung beobachtet werden. Da« mit zwtipercentiger Löiung behandelte Stück war iu-tensiv dunkelgrün belaubt und die Stärk« dieser Färbung nahm mit der Stärke der Lösung ob. so das« die mit '/»pkrcentiger Mischung behan-delle Reihen um «in ganz Erhebliche« hellgrüner in d«r Belaubung erschienen. De« weiteren konnte wahrgenommen werden, daß Rauschbrand (rother Brenner, Sang), von welchkn Zierfahndler oft zu leiden hat. in den mit stärkeren Lösungen behandelten Stücken auffällig schwächer ausgetreten ist. Die Bersärbung de« Laube« im Herbste trat bei den mit der schwächste» Lösung hehan-delten Reihen zuerst auf, di« and«ren Stück« folgten darin ebenfall« mit der Znnahme der Lösungsstärke, bi« schließlich die mit der stärkste» Lösung behandelte Parcelle dir Herbstfärbung annahm. In derselben Reihenfolge gestaltete sich auch der L a u b a b f a l l. Wa« den Schutz der mit deu verschiedenen Kupsermengen behandelten Parcelle» gegen Pero-noSpora betrifft, so blieben die mit einer '/,«. '/,< und einpercentigen Lösung bespritzten Reihen ebenso vollkommen frei von Ansteckung durch die Krankheit, al« die mit der seither übliche» zwei» percentigen Lösung behandelten Parallen. Die mit 7«* und '.l.percentiger Kupferkaltmischung bespritzt,u Stücke wiesen jedoch deutlich Pilzin» fectionen aus. Bei der Lese hatte man die Trauben jeder Parcelle für sich gepres«t uud den Most auf Zucker uud Säure untersucht. E» hat sich dabei ergeben, das« die Moste der Parcrlle mit 2per-centiger Lösung behandelt, 212»/, Z. 108»/,, Säure, Ipercentiger Lösung behandelt, 198'/, Z 11'8•/», Säure. '/.percentiger Lösung behan» delt. 20 9«/, Z. 11-2#/m Säure, '/.percentiger Lösung behandelt, 19 4'/, Z. t07*/„ Säure, »/„percentiger Lösuug behandelt, 186»/, Z. 10 2»/^ Säure enthielte». Vergleicht man die vorstehenden Zahle« miteinander, so wird man die vortheilhafte Wir» kung der stärkeren »/,-bi« zweipercentigen Lö> sungen auf die Veredlungen der Trauben gegen-über deu schwächeren Lösunaen deutlich festftellen könne». (Das« der Most ver Parcelle. welche mit einperzentiger Lösung behandelt wurde, hin-ter der mit '/,percentiger bespritzten zurücksteht, ist nur ein Zufall, dessen Ursache nicht ermittelt werde,» konnte.) von Interesse ist auch der höhere Säuregehalt der zuckerreichen Moste, eine Er» scheiuung, welche ähnliche anderweitig« B«obach» tungk» bestätigt, und zeigt, das« durch die beein» trächtigte Lauvthätigkeit nicht nur di« Zuckerbil» dung. sonder» auch die Veränderung in Säure» ^ehalte und sicher auch anderer nicht bestimmter ndtheile de« Moste» beeinflusst werden. aeyail Befta Hält man diese Ermittelung mit den Beobach-tuugen während de« Sommer« und Herbste« zusammen, so ergibt sich, das« eine '/,» b i» einperzentige Lösung mit dem-selben Erfolge angewandt werden kann, al« die erheblich theurere zwei percentige Kupferkalkmischuiig. Da jedoch in der große» Praxi« bei der Zube-reitung der Kupferkolkmischungen nicht immer mit derjenigen Genauigkeit verfahre» wird, welche schwächere Lösungen erfordern, so «mpsehleu wir für diese die Anwendung einer einpercentige» Zusammensetzung bei allen Bespritzungen. Humoristische Wochenschau. E« ist eine bekannte Thatsache, das« der I. Wahltörper viel mehr Gemeinderäthe verbraucht und Ersatzmänner konsumiert, al« die beiden anderen zusammengenommen. Um diesem Übel» stände abzuhelfen, würd« ich jede» Gemeinde-rathScandidateu de« I. Wahltörper« einen Rever« unterschreiben lassen, das« er sein Mandat unbe-dingt ein Jahr lang behält, ohne Rücksicht darauf, ob er Sparcassedirector ist oder nicht. Da ich schon vo» den Mängeln unserer Gemeindevertretung sprecht, muß ich auch mit großem Bedauern constatieren, das» der Besuch der Sitzungen in letzter Zeit start nachgelassen hat. Obwohl die Sitzungen öffentlich sind, erscheint niemals »in neugieriger Wähler, um die Herren bei der Berathung zu bewun-dern und sogar die Herren Gemeiuderäthe sind oft „gar nicht neugierig- auf die Sitzung, «n» gesicht» dieser traurigen Sachlage hat ein her» vorragender Funktionär der Gemeinde folgenden autgezeichnete» Borschlag gemacht. Er beantragt nämlich, während der Sommer»zeit bei jeder Sitzung ein Faß Bier anzuzapfen und die Sitzung auf 8 Uhr abend» zu verlegen. Ich erlaube mir den Antrag dahin zu erweitern, das« die Sitzungen im Sommer abwechselnd im Hose de« verein«, hause«, im BoltSgarten und beim Straschill am Rann stets um 8 Uhr abend« abgehalten werde». Dahurch würde da« Princip der Oeffentlichkeit gewahrt und vielen Herren, welche sonst nur ungern ein Mandat übernehmen, dir Bürde bedeutend erleichtert. E« ist doch viel bequemer, abend« in« Gasthau« zu gehen al« nachmittag« iu die Spar» cassa! Da ich schon soviel vom löblichen Gemeinde» rathe und vom Biertrinken gesprochen habe, möchte ich doch auch unsere Stodtväter bitten, für Trinkwasser zu sorgen. Wir Bewohner der Heriengasse müssen da« Wasser Kilometer weit herschleppen lassen, um un« dann mit Bedauern zu überzeuge», das» alle möglichen Seeschlallgen. Krotodille und Infusorien im Trinkwasser herum» schwimmen. E« scheint da ein lustiger Stofyvechsel zwischen den Senkgrube» und den Brunnen statt» zufinden. Ich habe mir allerdiug« da« Wasser» trinken iu Pettau so ziemlich abgewöhnt, aber meine Kinder können doch nicht täglich 12 Maß vier vertilgen, wie Herr Schegula und — der Papal Städtisches Ferk-Museum zur Besichtigung geöffnet an Tonn- und Feiertage,« von S Uhr vormittags bi» 4 Uhr nachmittags. Eintrittskarten per Person 40 h, Studenten- und Militärkarten 20 h. Erhältlich in der Buchhand-lung des Herrn W. Blanke, bei Herrn Jos. 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Nicht Bangigkeit vor der langen, ungeahnten Reife, die ich vor mir hatte, auch nicht Sorge darum, wie man mich, am Ende meines Zieles angekommen, em-psangen werde — nein, da» war e» nicht — vielmehr ein Gefühl gänzlicher Verlassenheit! ich kam mir vor, wie eine von der Welt Ausgestoßene, die nicht wnßte, wo sie ein Asyl finden würde. Noch etwa« andere» machte mir Kummer. Mit jeden« Schritt, welchem wir un» weiter von Zechau entfernten, fchivand mehr und mehr meine Hoffnung, Arden jemals wiederzusehen, uud «nehr-mal» fühlte ich mich versucht, au» dem Wagen zu springen und trotz allem, wa« geschehen »var, »ach Zechan zurückzukehren. Bei ruhiger Ueberlegung mußte ich mir aber doch sagen, wie «vahnsinnig da» gewesen wäre; er hätte bei seiner Rückkehr statt meiner doch nur mein Grab gefunden. Und ihn niemals wiedersehe»? — C, ich konnte nicht glauben, daß der Himmel da» wollte. Die geheime Sympathie unserer Seelen, meinte ich. müsse un» so sicher wieder zusammensüh-ren. wie die Schwalbe au» fernen Landen ih-rer Heimat wieder zn-geführt wird. Nachdem der alte Pantner mich die ge-«vünfchte Strecke ge-fahren hatte, setzte ich die Reise allein — zum T«Ue mit der Eisen-bah» — fort. Doktor Böhring hatte mir so genaue Weisung gegeben, dab mir trotz meiner Un> erfahrenheit jedwede Unannehmlichkeit er-spart blieb. Da» letzte Stück Weg» legte ich zn Fn» zurück. Und da — o, wie jauchzte es freudig in mir auf, al» ich bei einer Wenduug der Straße mein geliebtes Elgerndorf erkannte. Da lag es — mein einstiges, teure» Heim! — Langsam stieg der Rauch aus dem hohen Schornsteine gerade ans in der stille» Abendlnft; ans den Wiesen weideten die ttühe. die Krähen umkreisten ihre Nester in de» hohen Ulmen — alles Bretter fAflrnbc Yhinese» «Mit war noch genau so, «vie einst! All die schönen, glücklichen Tage einer längst vergangenen Zeit schienen zurückzukehren. wie ich da stand mit Thränen in den Augen und dem traulichen Heim meiner Jugend ein stumme» Willkommen zurief. Am Gartenthore lehnte ein jniiger Mann und schaute zu, wie der Bursche ai« Brunnen die Pferde tränkte. Mit freundlichen«, gutmütigem Gesicht sah er mich an, al» ich zu ihm herantrat und »ach Frai« Thorold fragte. .Die M»tter ist drinnen im Hause,' erwiderte er mit etwa» verwundertem Blick. „Wollen Sie hineingehen?" Und mir die Gartenthür öffnend, schritt er mir voran dem Hause zu. „Sie sind Gustav Thorold?" fragte ich, al» er die Hand bereit» auf der Klinke zur Wohustube hatte. .Der bin ich allerdings," antwortete er hierauf noch erstaunter als zuvor. Gleichzeitig öffnete er die Thüre, nnd da — auf ihrem ge-wohnten Platz am Fenster faß Mama Thorold — genau so, wie ich sie zuletzt gesehen. Das war noch dasselbe hübsche, gute, liebe Gesicht von ehedem. „O Mama, geliebte Mama!" stieb ich. alle Selbstbeherrschung vergeffend. schluchzend hervor, indein ich aus sie zueilte und zärt-lich meine Arme um sie schlaug. «Wer sind Sie denn?" fragte sie und schaute mich in höchster Verwunderung an. „Wer ich bin?" stieb ich halb weinend» halb lachend hervor, .wer ich bin? Käthe — Deine Käthe bin ich! — D, Mama Thorold. kennst Du denn Käthe von Gurnau nicht «nehr? — In der nächsten Minute lag ich bewußtlos in ihren Armen. Das Gift, die Angst und Aufregung der letzten Zeit hatten «neine Kräfte so er-schöpft, da» ich. selbst als ich nach einer kleinen Weile das Be-wnßtsein wieder er-langt hatte, nnr in kurzen, abgebrochenen Sätzen von meinen schrecklichsten Erleb-nissen zu erzählen ver-mochte. — Darauf verfiel ich in eine schwere Kra»kheit. die mich wochenlang a» de» Ra»d de» Gra-bes brachte. Mouate verstrichen, bevor ich das Zimmer wieder verlasien, be» vor ich draußen im Freien sitzen und mich an dem Duft nnd der Schönheit des Gartens erfreuen konnte, ans dem ich vor mehr denn zehn Iahren die Hühner gejagt hatte. Es hatte sich doch manches in Elgerndon geändert. Fritz weilte fern vom Elternhanse, Fanny war verheiratet, nnd die kleine Martha rnhte schon seit Jahren draußen aus dem Friedhose unter einem Hügel Bergißineinnicht. — Doktor Böhring war. wie Mama Thorold «nir sagte, sobald er üint meiner Rückkehr »ach Elgerndorf gehört hatte, herbcige-kommen nnd hatte mit ihr Rücksprache über mich genomiilen: was sie über mich beschlösse» hatte», wollte sie mir später erzähle», we»» ich erst meine frühere» Kräfte wieder gewönne» habe» würde, 7. Es war eines Abends gegen Ende Juni. Ich faß mit Mania Thorold in dem behagliche» Wohnzimmer, als es klopfte. A»f ihr ..Herein" that die Thüre sich auf nnd Doktor Böhring trat ein. Nach der ersten Begrüßung nahm der alte Herr mir gegenüber Platz, sah mich mehrere Angenblilke lang sorschend an nnd meinte dann endlich, indem er sich bedächtig daS Kinn strich: »Nun, wie geht es mit der Gesundheit? Stellen die Kräfte sich allmählich wieder ein?" „0 ja," entgegnete ich unt) wollte ihm daraus für seine Hilfe und Fürsorge danken, ohne welche ich nie von Zechan hätte flüchte» könne», als er mich »ngednldig unterbrach. „Lassen wir das," meinte er mit abwehrender Handbewegung, „ich habe Ihnen viel wichtigere Dinge mitzuteilen — die Gräfin le Elere ist totl" .Tot!" wiederholte ich. wie betrübt von dieser Kunde. Gott verzeih mir die Sünde, aber bei dem Gedanke», sie, die mich so haßte, niemals wiedersehen zn müssen, fühlte ich mich wie von einer schwe-ren Last befreit. ..Wann? Wie sie starb?" forschte ich. .Sie hat mit eigener Hand ihrem Leben ei» Ende gemacht. Gott sei ihrer armen Seele gnädig!" erwiderte Doktor Böhring. .Und Severa?" fragte ich weiter. „Severa war Ihr williges Werkzeug: sie kennt nichts Besieres, nichts Höheres als Geld! Für Geld würde sie ihre Seele verkaufen. Manni hat die Gräfin ihren letzte» Atemzug gethan, so ist sie mit ihren Jmvele» ans nnd davon gegangen. Diesen Verlust werden S'e schon verschmerzen müssen." .Ich — wie meinen Sie das?" fragte ich verwunden. .Ja, ja. Käthchen." er-griff jetzt statt seiner Mama Thorold das Wort, indem sie mir liebkosend über de» Schei> tel strich, .Du bist eine reiche Erbin geworden: es wurde Dir nur bisher verschwiege», um Dich nicht zu sehr anszn-regen. Wir freilich," setzte sie leicht senszend hinzn, .sähen Dich lieber noch als die einfache Käthe, als unseres Gleichen, wie als reiche vornehme Dame, die irgend ein Bevorzngter uns gewiß bald rauben wird." Ich fühlte, wie mir bei diese» Worten die heiße Röte in die Stirne stieg. Lb Mama Thorold ahnte, warum? Glücklicherweise lenkte sich die Unterhalt»»» anderen, erliste» Dinge» zu, daß meine momentane Verlegenheit doch wohl »n> bemerkt blieb. — An jenem Tage erst erfuhr ich Näheres Über meine eigentlichen Beziehungen zn Iran von Giiriia», da» mir mancherlei in deren lieblosem, ja sast gehässigem Verhältnis z» mir erklärte. Als ihr Vater starb nnd sie als elternlose Waise und sast ohne jegliche Mittel auf der Welt zurückließ, nahm mein Großvater — sei» iiuimster Freniid und Vormund seiner Tochter — fich des achtzehnjährigen Mädchens a»ss wärmste a». Er nahm sie in lein Hans, »nd geblendet von ihrer Schönheit nnd ihrem bestrickenden Wesen hegte er bald den innigste» Wunsch, daß sie die Gattin seines Sohnes werde. Mit innerer Befriedigung beobachtete er auch, wie sie selbst kam» mehr ein Geheimnis aus ihren Gefühle» z» meinem Vatcr machte nnd ihm die ganze Liebe ihrer leidenschaftliche» Natur eutgrg.'»brachte. Mein Vater aber blieb n«empsindlich gegen die änßere Schönheit des Mädchens, das > im übrigen so wenig seinem Geschmack entsprach. Dadurch am tiefste in ihrem Ehrgefühl verletzt nnd voll Erbitterung, trotz allr> Ränke und Schönheit das ersehnte Ziel nicht erreicht zn habe», kehrte ihre Liebe sich plötzlich in bitteren Haß, nnd ganz entgegen ihrem bisherigen Verhalten verschmähte sie nun kein Mittel mehr, den Vater gegen den Sohn aufzureizen. Dieser, der gegen ihn gerichteten Intrignen endlich müde, wandt, dem Vaterhans den Rücken und begab sich i»S Ausland Doch der Haß der Verschmähte» verfolgte ih» auch bis dahin uud trug Sorge, daß dem Vater nur betrübende Rachrichten übe, das Treiben de» in der Ferne Weilende» zu Ohre« kamen. Als derselbe schließlich eine jnnge Italienerin aus dem Volke z»? Fran »ahm, war eS mit dem letzten Rest väterlicher Liebe vorbei Der alte Herr sagte sich vou seinem Sohne los nnd hat ih» niemals auch wiedergesehen. Mein Pater starb, ohne in die Hei mat zurückgekehrt zn sein. Aus dem Sterbebette bat er seine Frau, mit mir, die ich damals kaum drei Jahre zählte, »ach Deutschland zu gehe». Der Anblick seines verwaisten Kinde» hoffte er, würde da« zürnende Vaterher.', erweichen. Meine Mutter erfüllte feilte letzte Bitte; sie begab sich mit mir »ach Deutschland, aber der alte Herr von Gnrnau, der inzwischen sein schöne» Mün bei selbst als Gattin heirnge führt hatte, ließ sich weder durch das traurige Geschick sei ues einzige» Sohnes, noch durch den Anblick seine» vater losen Enkelkindes erweichen, meine arme Mntter bei sich aufzunehmen. Bald, nachdem dieselbe den Fuß zum erstenmal auf dent fche» Bodeu gesetzt hatte, fiug sie au. zu träufeln »nd erlag nach wenige» Monate» ihrem Leiden. Mama Thorold, welche sie während ihrer Krankheit ge-v'legt hatte, nahm mich nach ihrem Tode mit in ihr Hans. Bon dem alte» Herr» vo» Gnrnau hörtenThorold» nichts wieder bi» zu dessen wenige Jahre später ersolgte» Tode. War es nun Reue über seine Härte gegen Frau und Miiid seine» verstorbene» Soh> »es, oder hatte sei» Gerech-tigkeitssin» ihn dazn getrieben. geivlg, zur größte» Ent-rüstnng seiner jungen schönen Witwe setzte er in seinem Testament zuvörderst eine be^ deutende Summe zu meiner Erziehung ans; das Übrige Vermögen sollte alsdann in zwei gleiche Teil? zwischen seiner Frau und mir geteilt werden. Räch Frau vo» G«r»aus Tode fiel das ganze Erbe mir zu; dagegen sollte ich eher wie sie uud ohne direkte Erben sterben, so kai» Fran von Gnrnan in den alleinigen Besitz seiner ganzen Hinter lasienschast. Seiner letzten Bestimmung gemäß sollte sie »nd Doktor Böhring gemeinsam Bormundschaftsstelle an mir vertrete». — Die nächste Zeit nach meines Großvaters Tode verbrachte Fran vo» Gnrnau im Süden. Erst als sie «ach drei Jahre» in die Heimat zurückkehrte, machte sie ihre Ansprüche an mich, ihr Mündel, geltend. — Wie ich dies alles hörte, ward mir mit einem Male alles klar. Ich war der Witwe meines Großvaters nicht nur ein Hindernis, sie in den Vollbesitz eines Vermögens zn setzen, um deswillen sie ihre Jngend geopfert hatte, ich war anch das Kind ihrer Rivalin »nd des Mannes, der sie verschmäht hatte. * » Als Doktor Böhring sich an jenem Abende wieder verabschiedete, händigte er mir ein versiegeltes Schreiben ein. „Danken Sie dem Himmel." sprach er, .daß ich diesen Brief nicht vernichtete, als mir die falsch? Sunde vo» Ihrem Tode lvard. Weshalb ich es nicht that, vermag ich selbst nicht zu sage»." («djlttft f o I d«.) flnr FrlihlilizSjkit. ©un ftonrab Rbrenbtl. ftRi» Irrt.) bet saiic a», wir wolle» ihn »ach Etriega» ilt» Lazarett trage».' Schnell hob uia» ihn auf einen ebe» mit Blessierten vorbeifahren-de» Wagen, Ein Lazarettseldscherer »ahn, sich feiner so sorgfältig an, daß er wieder geheilt «»»gewechselt werde» tonnt«, Dn säch-sische Hos belohnte die Geistesgegenwart n»d Treue des Pauker» mit einer Aeci» Einnehmerstelle Erst nach dem siebenjährige» ant 4, Juni 1745 bei Hohensriedberg den Lieg iiber die verbünde-teil Sachse» und Oesterreicher errang, erzähle» die Kriegsannalen ausführlich, weniger bekannt jedoch ist die nachstehende kleine Ge-schichte, wodurch die Schlacht beinahe verloren gegangen wäre. Ei» sächsischer Pauker nämlich ivard mit seinen >wei silberne» Pauken gleich im Anfauge des Treffens gefan-gen genommen. Aus Eile oder ll »Vorsichtigkeit verabsäumte man. ihn absitzen Pauke« abnehme» z» lasien. Diesen Umstand benÜtztederPa»- ker meisterhaft. ' ^ 9 A Denn als der Tn-innlt an« größ-teu uuddiepreu-slische Kavallerie im vollen Ein-lianen war, da schlug er in dem Augenblick? Ne-iraite. als sich der Sieg auf die vreußische Seite lenkte. Sei» heiliges Retraitc> ichlagen nnd Rufen: „Halt! Halt! Zurück! Zurück." verursachte bei eini-gen preußische« Schwadronen auf einige Mi-»ute» Stockung. Diese hätte sich leicht weiter ver-breite» und die schon mit vielem Blut erkaufte» Lorbeeren wie-der raube» kö»- neu. Zum Glück , , aber entdeckte . ein juuger Ofsi-zier, daß es der gefangene fäch-sische Pauker war, der diesen Streich aus-führte. Voll gerechter W»t sprengte er aus ih» zu und woll- mm i—, . te ihm den Kops spalten. Eine Wendiing jedoch rettete demPa»-ker das Lebe«. jedoch so. daß der Hieb die Nase, Livvettuudeinen Teil des Border-kinns wegnahm, und ihn vom Pferde stürzte. Nach der Schlacht wnrde dieser seltene Mau» vo» einer Menge preußischer Offiziere nnd Gemeiner umringt. Flüche und Lobsprüchr wurden dein ans einem Hügel sitzende» Berwttttdetk» zttgerufe», bis ein riesiger Kürassier dein wechselttdeu ftliirfir», Lachen und Bedauern dadurch ei» Ende »«achte, daß er rief: .Ei was, hier ist nicht Zeit, Kriegs recht zu halte»! Wer ei« braver Kamerad ist, Krieg ist er im hohen Alter gestorbe». Dieser Borfall gab Ge lege»heit, daß bei der Parole besohle» wnrde. nicht nur dahin z» sehe», daß die Gesa«ge»eil sogleich ihr Ober »nd Seitengewehr wegwürfe«, so»der» auch die eroberten Panke» »nd Trommel» »»brattchbar gemacht werden sollten, «siihrim 2fclij<*. -»+ 7ß + ♦- FÜR'sNÄU&i Gehäkeltes Siude rlcitidien 3u chc Leibchen sind (fit Mädchen jeden Aller« bi» j« vierzehn Iahren praktisch und »mpsehle»«wert: sie werde» fttcr Schnur mit Slrickbaumwolle ge* mbellet. SNnn beginnt an einer Schmalseite, nimmt dann die Maichenzahl der Grösie entsprechend u»d tistfc11, immer in da« ganze Malchenglied lastend, In hin- und hergehende» Reihen, Wie au« unserer deutlichen Abbildung zu erlebe», hat man unten fechl, oben vier Keile einzuhäkeln. Die Achselbänder sind etiva zehn Maschen breit zu arbeiten. Kleine, gehäkelte Pieot« berauben die Kante», die Schmal, seilen werben zum verschnüren mit kleine» Oelen behäkelt. Au« Teutsch-ghina. Ti- Greuel der Revolution in Ehina Haie» da« Augenmerk aller kivilisierten Staaten aus diese« rätselhaste Land gerichtet, dessen Bewohner so ganz eigentümliche Eharaktereigenschasle» besitzen, und deren Gebräuche und Sitten die entgegengesetzte Bedeutung unserer europäi-sche» haben. So z. ? kommt hier zu Land die Suppe zuerst aus den lisch, beim Chinesen bildet sie den Schluß der Mahlzeit, Wahrend wir bei einem Besuch und beim Grüße» den Hut abnehmen, setzt der Ehinese, sobald ei» Gast sich seinem Hause nähert, den Hut auf, um jenen würbig zu empfangen. Und anstatt, dass er dem Besuche die Hand zum Gruß reicht, schüttelt er seine eigenen Hände, Seinen zugeklappte» Schirm trägt der Ehinese nicht etwa am obere», sondern am unteren Ende. Die Farbe der Iraner ist im Lande der Mitte nicht schwarz, sondern weiß, blau ober grau, Auch ihre Arbeiten verrichte» die Ehinese» »och vielfach in der primitivsten Weise, so sehe» wir auf unserer vorstehenden Illustration bi» zwei Bretter sägenden Arbeiter, welche de» zu verarbritenden Stamm ausrecht gestellt habe» Znr Frühlings,eil. Der Frühling erweckt nicht nur die. schlafende Natur, sondern zieht auch belebend in die Mrnschenherzen ein. Auch diese« jubelt laut auf. wenn tt draußen grlint und bliiht, und lausendert»? Befühle «erden in ihm rege, wenn die muntere Lerche ihre ersten Liebe«Üeber hoch in den Lüsten schmettert. Der Frühling ist die Jahre»zeit der verliebten uud al» solcher schon unzähligemale vo» Dichtern aller Ration?» besungen worden, Wer'« nicht glaubt, daß der Frühling die Liebe in die Menschenherzen zaubert, der mdge nur da« glückliche Paar frage», da« un« Konrad Ahrendt» in seinem heutigen Bilde vor Augen führt, De» ganze» Winter hat der junge Fischer sei» Geheimni», daß er der Margot von ganzem Herzen gut ist unb sie zu seinem Weibe machen will, in seiner Brnst verwahrt; jetzt, tm e» Frühling geworden, muß e« heran»: unb gleich bei der erste» Begegnung gleitet e» über seine Lippen. Errätend hat Margot sein Geständnil vernommen und zum Zeichen, baß sich zwei Herze» gesunde», drückt sie ihm schüchtern einen kleinen Strauß Schneeglöckchen in die Hand. Ja, bie Schneeglöckchen läuten nicht nur den Frühling, sondern auch die Liebe ein. St, Der «tue Haupibahnhof in Danzig wurde Ende Oktober vergangenen Jahre« seiner Bestimmung übergeben. Scho» vor dreißig Jahren sollte die lid»lin-Danz>ger Bahn hier in einem größere» Bahnhos ihren Endpuukt finden. Da brach 1870 der Krieg gegen Frankreich au«! die noch nicht eröffnete Bahn, linie wurde zunächst zur Truppenbeslirberung benutzt »nd al» Notbehelf in Verbindung mit ben> kleinen Baiackenbahnhvs der Bah» nach Nenfahrwasser eine zwischen der hochgelegene» Promenade und dem Stadtgraben eingekeilte Anlage geschaffen. Die Au»führung der Baupläne für den neue» Bahnhof scheiterte teil« an der Kostenverteilung«srage, vornehmlich aber o» der Weige-rung der La»de»-Verteidig»»g«kommission, dir hohe» Wallfronten auf der Strecke zwischen dem Hoben Thor und dem Jakob»thor zu burchbreche». Erst im Jahre 1888 gab die Heere«verwaltnng an» freie» Stücken die inneren Wälle der Nord- uud Westfront Danzig» frei, die inzwischen niedergelegt wor-den sind. Sofort wurde die Idee, den llentraldahnhof an der heutigen Stätte zu erbauen, wieder aufgenommen, und man entschied sich für den Plan be» genialen Erbauer» eine» großen Teile« der Oslbahn, de» Geh Rate» Stein. Im Jahre 1892 wurde auch der Entwurf de« preußischen Ministerium» der öffentlichen Arbeiten angenommen, der aus den A»>stell»»ge» in Chicago »nd Känig»berg allseitige Anerkennung gesunde» Halle. Der Reich»lag bewilligte für den Bau S Millionen Mark. Die herrlichen formen der Danziger 9te> »aissance unter reichlicher verwenbung von Warth^uer Sandstein liegen dem Bau zu Grunde. Die Schalterhalle mit ihren hochragenden Giebeln «nd hohem Steildach, da» wie alle übrig«» Dächer mit farbigen Ziegeln gedeckt ist. bildet den Mittelpunkt der Anlage. Ein «8 Meter hoher Inrm an der Nordseite neben der Schalterhalle ist da» weithin sichtbare Wahrzeichen de« neue» Bahn» Hof». I» dem obersten, mit Giebel »üb Türmchen »eich geschmückte» Geschoß be« lurm» befindet sich eine elektrisch betriebene Uhr mit vier große» Ziffer-blättern. Den Zugang zur Schalterhalle bildet die mit einen« Kreuzgewölbe überdeckte dreiachsige Vorhalle mit eisernem Schutzdach, auf desien Balustrade zwei steinerne Löwen mit dem Wappenschild der Stadt lanzig Wache halten. Da» Innere der in hellen ga,b«n gehaltenen Hall» bildet einen »chidurch. fluteten Raum von 14 Meier Spannweite, .'10 Meter Länge »nd Iß Meter Scheitelhöhe. An den die Wölbung tragenden Pfeiler» sind die Wappen der Städte Bereut, Tirscha», Graubenz. Konltz, Marienwerder. Ztolp nnd Thor» augebracht. Die II» Meter breite» R»ndboge»ienst»r der beiden Giebel mit ihren farbige» Scheibe». sowie die jech« Halbkrei«sensler an be» Laugseitci, bilden G|a«teppiitir. die der Halle eine Fülle von ?ag»«lichl zuführe», lie Halle ist ein Muster der Nebersichtiichkeit u»d praktischen Anordnung, «u sech« Schaltern «erden gleichzeitig tiOOO Sorte» von Fahrkarlen verkamt. Aus der den Schaller» gegen»berliegenb<» Seile besinben sich die geräumige Geväckexpedition. der Ausbewahrung«raum für Handgepäck, die Packelsahrt» gksellschaft. da« Bnreau Stangen und die Bahnpolizei. Wut Gesagt. Ha »«Herr: .. Sie nur, meine Tochter tanzt wie eine Feder" — Bast: .Ja, und der Herr Lehman» ist ihr Federhalter." Wie Mißerfolge auf einem Gebiet» zum wahren Beruf führten. Al» Boileau, der die Rechte studiert hatte, da« erstemal al« Sachwalter austrat, konnte er vor dem Gelächter der HBrrr nicht weiter reden. Darauf versuchie er sich auf der Kanzel, inde« mit eben so schlechtem Erfolge. Dann wandte er sich der Dichtkunst zu, und hier glückte e» ihm. Ebenso mißglückte et Fontanelle »nd Voltaire mit der Rccht«gelehrsamkeit. De»gleiche» Bentham uud Monte«, guten, die au« Rechtlgelehrten Politiker wurden. Auch Addison halte al« Red-ner keine» Erfolg, und wandte sich daher der Schrisistellerei zu, sür die er berufen war. Goidsmith wollte Arzt werden, vergeblich; er schrieb: „Da» verlassene Dorf" unb den .Landprediger von Wakeiield' und wnide dadurch ein berühmter Mann, K. begründeter Standpunkt. Erster Student: .Ich trage grundsätzlich nie eher ein neue»Beinkleid, al» bi» ich e» bezahlt habe!' — Zweiter: .Wen» ich biesen, Grundsatz folgte, müßte ich jahrelang in Unterhosen herumlaufen.' INNUU'IL L£> u ■' Problem Nr. 5. >o» S. Loyd. Schwarz. Schwarzen Krepp anfznfrifche». Er wirb in Gallenseifealauge leicht gewaschen, gedrückt, nicht gerieben, dann durch kalte« Wasser gespült, durch Essigwasser gezogen »nd feucht zwischen Tüchern geplättet. Jahresringe nnd Alter tropischer Bäume. Die Benützung ber Jahre»-ringe zu Aller»brstimmungen ist ein für unsere europäische» La»ber mit ihre«, regelmäßigen Wechsel von Sommer und Winter ziemlich zuverlässige» Ber-fahren. Aber skr bie Alter»schätzung tropischer Bäume ist ba»selbe gänzlich ungeeignet. Da« zeigt der folgende Vorfall. Bei seinem ersten Besuche.In Palenqne (Mexiko» ließ Eharnah sämtliche Stämme aus der Cstielte de« söge» nannten.Palast«»' umhauen, um für seine photographische» Ausnahmen freie A»»sicht zu gewinne». Zweiundzwanzig Jahre später stand der Forscher zum zweiten Male an dieser Stätte, Ueppiger Wald bebeckte bie bamal» freigelegte Oftfeite. Eharnah ließ die zweiundzwauzigjährigen Stämme fällen und untersuchte ihren durchschnittlich 0'(>0 bi» 0 70 Meter breiten Querschnitt. Zu sei- ö nem große» Erstaunen fand er an einigen . derselben nicht weniger al» 230 sogenannte Jahre»ringe, ei» Bewei», baß ba» feucht-warme Klima der Trope». in welchem die „ triebgewaltige Natur mancher Bäume nie-mal» rastet andere Bildungen erzeugt al« unsere scharf in Sommer und Winter ge» schieden?» Wach«Ium«perioden, Au» angestellten versuchen ergab sich mit Gewißheit, baß dort manche Bäume fast bei jedem Mond-umlaus einen neuen vegetation»ring ansetzen n K Weiß. Matt In J Zügen. Logogriph. Mit «I nennt e« de» «i»>g«aar, «t>! t dir»! e« die Kauiinan»«lch>>r. Johanne« Hedpe, Arilhniogriph. >»»«»»?»». Soiir. ttUiiifl«iditoiV ! ] I ] 1 ). (Sin aslaiiiche» Reich. iiin Uil). S 5 • 5 I. , ________________ t 7 » 1 5. Um ifiuR in Frankreich. 7 r. 3 .1 i. Uin deutscher ? ichler. k i ä ii, Sin beutfiber ftiufc. ) S ! I 3. Hin «ferfzeufl. Zie lnniang»buchslalxn von oben nach »nie» geleit» ergeben I—». 'v Klein. «nfliijnng folgt Sin Verwandter. Uin Oeixrtter. <»edirge in Westdeutschlands Himintzm, »le hellt der Lasten viele aus, Lie,\tet)'n durch» Land in haltgem La»?. Sie prangt zur schonen S«mmrr»jeii Jm dÜsieeeichen lvlütenttetd. Juli«» S-tk. Auflösung. Lieb' Leelchen. laß da» graaen feint ,,Wa» wird der Hriidllng dringen?" Lichtgriine» Ära», «ald»ietslc»iei» Und Veilchen vor allen Ttngen. Auch Herzeleid und grauenhuld i»edeih> in diesen lasien. Sin d,«chen «litck, ein di«chen Zch»N>. Lied' Eeelchen, lad da« Frage»! yan» Hopsen. i» nächster Nummer. Auslösungen a«S voriger Nummer: Te« Logogriph»: Mar», Mark. Te« Anagramm»! Allster, Aller. De» RSIlel»! Leinwand. • Alle «echte uorbrt]altrn. Veraniivorllillx AedaMon von Srnst Ktseisfer. aedrn« und hera>i»ge^te» von «reiner k Oienser in Siurlgarl. + 7G ++- ■ | FÜR'S F1AUS; Gehäkeltes Kiuderleibchen Solche Lelbcheu sind für Mfldche» jebrn Alt»« bi» zu vierzehn Jahren praktisch und empsehleulwert i sie werden aber Schnur mit Strickbaumwolle gr-arbeitet. Man beginnt an einer Schmalfeite, nimmt dann die Mafchenzahl der 0»ri>&e entsprechend unb Kakelt, immer in da» ganze Maschenglied sasteub, in hin« unb hergchenben Reihen, Wie an» unserer deutlichen Abbilbnng zu ersehen, hat man unten sechs, oben vier Keil« einzuhäkeln. Die Achselbäiiber sind etwa zehn Masche» breit zu arbeiten. Kleine, gehäkelte Pieot» berauben bie Kante», bie Tchmal-selten werben zum verschnüren mit kleinen Oesen behäkelt. gzr/kü Biiem Aus Deutsch-tihina. Die Greuel ber Revolution in Ehina haben da< Augenmerk aller civiliflerten Staaten aus diele» rätselhaste Land gerichtete dessen Bewohne? so ganz eigentümliche llharaktereigenschakte» besitzen, und deren Gebräuche und Sitten bie entgegengesetzte Bedeutung unserer europäl-scheu haben. So z. B kommt hier zu Lanb die Suppe zuerst aus beu lisch, beim EHInesen bildet sie be» Schluß ber Mahlzeit, wahrend wir bei einem Besuch unb beim Grüßen den Hut abnehmen, setzt bet Ehinese, sobald ein «alt sich seinem Hause nähert, be» Hut auf, um jenen würbig zu empfangen. Und anstatt, daß er dem Besuche bie Hanb zum Gruß reicht, schüttelt er seine eigenen Hänbe. Seinen zugeklappten Schirm trägt ber Ehinese nicht etwa am obere», sondern am unteren Ende, Die Farbe der Iraner ist im Lande ber Mitte nicht schwarz, sonbern weiß, blau ober grau, Auch Ihre Arbeiten verrichte« bie llhinesen noch vielfach In der primitivsten Weise, so sehen wir ans unserer vorstehenden Illustration bie zwei vretter Agenden Arbeiter, welche den zu verarbeitende» Stamm aufrecht gestellt habe». Zur Frühlingszeit. Der Frühling erweckt nicht nur blt,schlaf»nb« Natur, sonbern zieht auch belebend iu bie Menschenherzen ein. Auch diele» jubelt laut auf, wenn e» draußen grünt und blüht, und tausenderVi G«fühle werden in ihm rege, wenn die muntere Lerche ihre ersten Li«b«»ft»brr hoch In den Lüsten schmettert. Der Frühling ist die Jahreszeit bet verliebten unb al« solcher schon unzühligemale von Dichtern aller Nationen besungen worden. Wer'» nicht glaubt, daß der Frübling bie Liebe in bie Menschenherzen zaubert, ber möge nur da» glückliche Paar fragen, da» un» Konrab Ahrenbt» in seinem heutigen Bilde vor Rügen führt. Den ganzen Winter hat ber junge Fischer sein Geheimni», baß er ber Margot von ganzem Herzen gut ist unb sie zu seinem Weibe machen will, in seiner Brust verwahrt? jetzt, bn e» Frühling geworben, muß e» herau»; unb gleich bei ber ersten Begegnung gleitet e» über seine Lippen, Errötend hat Margot fein «estSndni» vernommen und zum Zeichen, daß stch zwei Herzen gesunden, drückt sie ihm schüchtern einen kleinen Strauß Schneeglbckchen in bie Hanb. Ja. bie SchneegISckchen (fluten nicht nur den Frühling, sondern auch bie Liebe ein. St. Der »tut Hauptbahnhof in Danzig würbe End« Oktober vergangenen Jahre» seiner Bestimmung übergeben. Schon vor breißig Jahre» sollte die Eällln-Danziger Bahn hier In einem größeren Bahnhof ihren Endvunkt finde». Da brach 1870 der Krieg gegen Frankreich an»; die noch nicht eröffnete Bahn-llnle würbe zunächst zur lruppenbesörberung benutzt unb al» Notbehelf in Verbinbnng mit dem kleinen Barackendahnhos ber Bahn nach Nenfahrwasser eine zwischen der hochgelegene» Promenade und dem Stadtgraben eingekeilte Anlage geschaffen. Die Au»svhrung ber Baupläne für den neuen Bahnhof scheiterte Ml» an ber Kostenverteilung»srage, vornehmlich aber an der Weige-rung ber Laube»-V«rt«idlguiig»konimission, die hohen WaUsronten ans ber Strecke zwischen bem Hohen Ihor uud dem Jakob»thor zu durchbrechen. Erst im Jahre 188» gab bie Heere»verwaltnng an« freien Stücken die inneren Wälle der Rorb- unb Westsront Danzig» frei, bie inzwischen niedergelegt wor-den flnb. Sosort wurde die Idee, den llentralbahnhos an ber heutigen Stätte zu erbauen, wieder ausgenommen, und ma» entschied sich für den Plan be» genialen Erbauer» eine» großen Teile» ber Oftbah». be» Ach. Rate» Stein. Im Jahr« 1802 wurde auch ber Entwurf de» preußische» Ministerium» der bffentlichen Arbeiten angenommen, der auf den A»»stellu»ge» in llhirago und Kbnig»berg allseitige «»erkennuiig gesunden hatte. Der Reichltag bewilligt» für den Ban Millionen Mark. Die herrlichen Formen der Danziger Renaissance unter reichlicher Verwendung von Warthauer Sandstein liegen dem Bau zu Ärunde. Die Schalterhalle mit ihren hochragende» sliiebtln und hoh«m Steildach, da» wie all« übrigen Dächer mit farbigen Ziegeln gedeckt ist. bilbet den Mittelpunk» d«r Anlag«. Ein 48 Meter hoher Inrm an ber Rorbfeile »eben ber Schalterhalle ist da» weithin sichtbare Wahrzeichen de» neuen Bahn-hos». In dem obersten, mit Gi«bel nnd IKrmchen reich geschmückten Geschoß be» lurm» befindet sich «ine elektrisch betrieb«»? Uhr mit vier großen Ziffer-blättern. D«n Zugang zur Schalterhalle bildet die mit einen, Kreuzgewölbe überdeckte dreiachsige Vorhalle mit eisernem Schutzbach, auf besten Balustrade zwei steinerne Löwen mit bem Wavvenschilb ber Stabt Danzig Wache halten. Da» Innere ber in hellen Farben gehaltenen Halle bildet einen lichtdnrch-fluteten Raum von 14 Meter Spannweite. 36 Meter Länge unb 16 Meter Scheitelhöhe. An be» die Uölbung tragende» Pfeilern sind di« Wappen der Städte Berent, Tirscha», Araiibenz. vonitz, Maiicnwerber, Stolp unb Ihorn »»gebracht. Die 10 Meter breiten Rnnbbogensenster der beide» Giebel mit ihre» farbige» Scheibe», sowie bie sech» Halbkreilfenfter an be» Langseilen bilden Gla»tepplche, die der Halle eine Fülle vo« Iage»licht zuführen. Die Halle ist »in Muster der Uebersichtlichkeit »»b praktische» Anordnung. An sech» Schaltern werden gleichzeitig 6000 Sorten von Fahrkarten verkaust. Auf der den Schaltern gegenüberliegend!» Seite befinde» fich die geräumige GepAckexpeditio», ber Aufb«wahr»»g»raum für Handgepäck, die Packetfahrt-gesellschaft, da» Bureau Stang»» und di« Bahnpolizti. 1 (Hut Gesagt Hau» Herr: »Lehen Sie nur, meine Tochter tanzt wi« »in» Feb«r " — «oft: .Ja. unb ber Herr Lehman» ist ihr Federhalter." Wie Mihcrfolge aus einem Gebiet» zum wahre» Beruf führt»«. Al» Boileau, der bie Rechte studiert hatte, da» erstemal al» Sachwalter austrat, konnte er vor dem Gelächter ber Härer nicht weiter reben. Daraus versuchte er fich aus der Kanzel, inde» mit eben so schlechtem Erfolge. Dann wandte er fich der Dichtkunst zu, unb hier glückt« «» ihm. Ebenso mißglückt« «» Fontanelle uud Voltaire mit der Recht»gelehrsa»ikeit. Deigleiche» Beutham und Monte«. qui«u, bi« au» Recht«gelehrten Politiker würben. Auch Abbison hatte al« Reb-nee keinen Erfolg, unb wandt« fich daher der Schriftstellern zu. für bi« er berufen war. Goldsmith wollt« Arzt werden, vergeblich: «r schrieb: .Da» verlastene Dorf" unb bei» .Lanbprtbiger von Wakefield" unb wuibe dadurch ein berühmter Mann. K. Begründeter Standpunkt. Erster Stubeut: .Ich trage grNubsätzllch nie eher »in neue» Beinlleib, al» bi« ich «» bezahlt hab«!" — Zweiter: .Wenn ich bitftnt Grundsatz folgt», müßt» ich jahrtlang in Unterhosen herumlaufen." "Au CntlNNUTI IL Lb llZM ■' '. CF- Problem Rr. 5. «VN E. Loyd. Schwarz. Schwarze» Krepp aufzufrischkii. Er wird in Gall«ns«is«ulauge leicht gewaschen, gedrückt, nicht gerieben, bann burch kalte« Waster gespült, durch Esfigwaster gezogen und feucht zwischen lüchern geplättet. I>hr»«rtug» uttfe Alter tropischer M»m». Di« Benützung ber Jahre«-ringe zu Alter«bestimmungen ist ein für u»sere europäischen Lä»b«r mit ihrem regelmäßige» Wechsel, von Sommer unb Winter jlemllch zuverlässige« ver-fahren. Aber für bie Alter«schätznng tropischer Bäume ist ba«selbe gänzlich ungeeignet. Da« zeigt ber folgende Vorfall. Bei seinem ersten Besuche.!» Palenqn« ließ Eharnah sämtliche Stämme auf ber Oftseite be« sogenannten .Paläste»" umhauen, um für seine photographischen Ausnahmen freie Au»sicht zu gewinnen. Zweiundzwanzig Jahr» später stand der Forscher zum zweiten Mal» an dieser Stätte. Neppiger Wald bedeckte bie bamal» freigelegt« Oftfeite. Eharnah ließ 8 die zweiuubzwanjiglährigen Stämme fällen unb untersuchte ihren burchfchnittlich 0 60 bi» 0 70 Meter breite» Querschnitt. Zu seinein großen Erstaunen fanb er an einigen berfelben nicht weniger all 230 sogenannte Jahre»ringe, »in Bewei», baß da» s«ucht-wanne Klima ber Irop«n, in w«lch«m di« , triebgewaltige Natur mancher Bäume nl»» mal» rastet, andere Bildungen erzeugt al» unsere schart I» Sommer und Winter ge-schiebenen Aach»tum»p«riodeu. Au» angestellten versuchen «rgab sich mit Gewißheit, baß bort manche Bäume fast bei jebem Mondumlauf einen neuen vegetation»ring ansetze». * •vl 1> K Weiß. Matt In I Zügen. Logogriph. Mit »I nennt e» den Minig»aar, Mit t birgt e» di« !?»'.»<»». Baiir. ItSnia»lchl.',>. ! » u > I. tiin asiatisch«« Reich. ]>•«). Sin «ertuanvtet. «*714. (tln FHbertler. S l » i I. «Uedirae In «estdentschland. «7034. Uin >>tufs in Frankreich. 7 i 1 u. tfin deutscher lichter. h « 4 u. Öln deuticher iflnß. u 4 ; I 4 nge»?^ Llchtariine» Bra», «aldmeifteiikin Und Beilchen vor allen Dingen. ftnch Herzeleid und graueuhuld «edeihl in diese» rage». äin bi»ch«n «lütt, ein bi»ch«n Schuld, Lieb' Seelchen, Iah da« grage»! Han« Hopsen. in nächster Nummer. Auflösungen aus voriger Nummer: Te» Logogriph«! Mar«, Maek. Te» «nagramm»: Auster. Aster. _»«» »Stiel»! Leinwand._ «Be Mediic »»e»et,«lie». Verantwortliede Redaktion von Ernst Vselfser. aevruckl und herau»gegeden von Eretner k $fet||cr In Stuttgart.