Anbacher Seituna. .1^ 3«. Mittwoch am A 8. Februar R8K». Die „Laibacher 3eitu»g" erschnnt, '»it Aufnahme der Soml- nnd Feiertag, täglich, nno kostet sammt i>,n m..s, '^ I ' ------------------'----------------------------------------------------------------------------------- Kreuzband i», Cmnvwir ganzjährig ^2 ff ,^lb,äbrig lN fr «..> frei qanzjährig. nnter .ssrcnzww nnd gew.ck cr Adressc l5 ft., halbjährig 7 ,1. Z0 k, " ?," ^ ' " ^'"' b, ä h r i g 3(> ^/mehr z« stricht." M tberVo ,?^ n.aliqe Einschaltung 3 kr., für zw..».a.ge ^ fr. ,»r wm.al.gc 5 fr. «. M. I-.scrate bis 12 '""' ^ne Svalt../ il o er >. Na.n den'eibe^ 7r 3. di.stn Gcbnhrcn ist l. I. f..r Inf^tim.sstamp." .w^kr. ^r^ne^^" ^ "' ' '"" nnd^i" snr'? Mai ^Hattm. --_______!. —----------—^^---^^^^^ -------------------______ i«l ''!»!iit!i»g i^,,^,, ^,, rechn»'». Amtlicher Theil. ^^m 14. Februar 18ii2 wird in der k. k. Hof-und Staatsdruckerei in Wien das Xll. Stuck des allgemeinen Neichsgesel)- und Regierungsblattes, und zwar ' vorläufig bloß in der deutschen Älleinausgabe ausgegeben und versendet werden. Dasselbe enthält unter Nr. 41. Die kaiserliche Vcrordunng vom 13. December 18ijl, giltig für alle Küstenländer und für Militär-Croatien, wodurch die Einführung eines allgemeinen Reglements für die See-Sanitäts-Verwaltung angeordnet wird. Wien, 13. Februar 1852. Vom k. k. Nedactionsbureau des allgemeinen Neichs-gesey - und Regierungsblattes. Nichtamtlicher Theil. Correspond^«;?». Trieft, 16. Februar. ._^__ Gestern langte der Dampfer „Germans aus Constantinopel, heute der Dampfer „Mahmudie" aus Griechenland an. Die wich-t^gste Erichs, die wir aus Griechenland erhalten,! 'st die Modification im Ministerium. Drei Minister! ha eu am 4. Abends ihre Entlassungen eingereicht,! welck)e vom Könige angenommen wurden, nämlich der Mm.ster des Innern, Meletopolos; der Minister der Justiz, Damianos, und der Minister des Kultus und des öffentlichen Unterrichtes, Barboalou. "M ^. ernannte Se. M. der König den Hrn. Da-nopoulos, Deputirteu von Argos, znm Minister des Innern, den Senator Provilegioö zum Instizmini-ster, und den Hrn. Stavros Vlachos, Dcputirten von Athen, zum Minister des CultnS und des öffentlichen Unterrichtes. Äm nämlichen Tage legten die neuer-nannten Minister ihren Eid in die Hände des Königs ab, und traten gleich ihr Amt an. Es scheint daß der Ministerpräsident Kriesis seine College», zur Dimission bewogen habe. Die Opposttionsblätter be. Häupten, die Minister Christides und Spyro Milius hätten schon lauge getrachtet, den Ministerpräsidenten Kriesis zu stürzen. Christides soll alles Mögliche aufgeboten haben, um die Präsidentschaft im Mim. sterium zu erlangen; da ihm dieß nicht gelingen konnte, ,oll er durch seinen Einfluß die Ernennnna der neuen Minister bewirkt habcu. Spyro Milins ist der intimste Freund des neuen Ministers M Vlachos; Danopoulos dagegen ist der beste Freund des Ministers Christides. Man sieht nun schon das fünfte Ministerium mit Kriesis an der Spitze ^ Der officiette „Osservam.r d'Achtes" enthält meh-^'g,' daß das Vrigantemvesen ^n1)u^e7^^^eu der Truppen auf al- Laut den leyten ^ ch^u.s7'^"'^'' "' " biszmn7.d.M.rei3en,^i77 Ste..er eingeführt, laut welch r i er I^"^'^ """ Piaster den Staatssinauzen Ehrlich z^e^^ D.e Steuer w.rd unter die Eigenthümer de H ^' p^'^^^ Krämef ^d "^ Körperschaften eingetheilt. Das Minim schaf:^ seyn, die großen Summen der Regierung auszuzahlen, welche sie dieser schuldete. Der Vankdirector wurde verhaftet. Am :l. d. M. gab der englische Botschafter Sir Stratford Canning, allen fremden Gesandten und den Ministern der hohen Pforte ein diplomatisches Diner. Auch Reschid Pascha, Ali Pascha und Fuad Effendi waren uuter den Eingeladenen. — Es scheint, daß Neschid Pascha auch jeyt das Staatsruder leiten wird, indem der ueue Vezier sehr alt ist. Einige sagen, er zähle 80 Jahre, die „Patrie" sagt 94, die „Independence Velge" 06 Jahre. Turin, 13. Februar. ..-2-.. In der heutigen Siftuug der Deputir-teukammer stand das Gesetz über die Telegraphenli-uien an der Tagesordnung, welches nach sehr kurzer Debatte mit 88 gegen 2.'; Stimmen angenommen wu^de. Das Wesentliche dieses, vom Minister der öffentlichen Arbeiten vorgeschlagenen und von der Commission mehr in der Form als in seiner Substanz modificirteu Gesetzes besteht darin, daß eine Telegraphcnlinie von Alerandrieu über Casale, Ver-celli und Novara bis an die lombardische Gränze gezogen werden wird. Die Privaten werden sich auch, auf Grund eines von der Negierung provisorisch zu veröffentlichenden Tarifs, des Telegraphen bedienen können. Diese Linie wird dann Piemout mit Oesterreich, Deutschland, Frankreich und England verbinden. Nun spricht man von einer Telegraphenlinie über den Varus, um direct mit Frankreich in Verbindung zu kommen. Wahrscheinlich wird ein Telegraphenamt in Grenoble ganz nahe von Savoyen errichtet werden. , V e . Februar. Die wichtigsten, von der etzt abgehaltenen deutsch-österreichischen Te- '^ ^e Staaten können dem d^ P ^ N'^'dcr beitreteu; nicht- oentsche tonnen nnt demselben „... - - ^ Central - Telearavl,r,is^!' ^ ^ "b ""ben die best«')«... Welche De 3«, ""' "« <«« Wo««« dep'sche» hab°„ »or Eise,,. 5 7^"'"' ^""«° Depesche aus erschlieftlich 20 ^,) _^,. is>./m, besteh., ^ch der e,.^,,,,^^^^' wr e»e a.,« 2« Wotte,. bestehet« Depesche ^ schl.eß,ch « W,^„ , st ^^ ^^ « ff, <2 kr h.m,fth oder 2N Si,l'cr,,rosche«; dies. Gebichr sseigt '>'!W ,''"'/'"'""' Bttrag ftr wei.e« ,«, 2N. Ve're'i,,«,^7, "' ^ "' ^'"°"' 3'« telegraphische,, P° che t'^ '"""' "' d°r Regel „ur die De- d< t Me ^'"'""""'bln'ste« gegenseitig frei befbr-^>e.. d« . ^°'' S"'a«depesche„ dagegen m.'.r. A^f l> b 7 ,7" ^bi.b.enberech„m.g °o,. der hol etwa s,/^ "bressestat,°„. „„beschatt der deß- em eben zmn Grm.de liegenden «ertrage ",g d,eselbe« bleiben bi« i, de.ober 183«, und wen, M m ,'ua,t, D,es° Bestimmmigen »erden speciell für ^Umfang de« österreichischen Kaisersta,,« am «, M«z l8„2 «ctwirt. Da« von dem dentsch- österr. .ll«, u„d °o,n < A,, ° , ""' ^"'graph,sten e„„,.-N>r die i„«„dise„ 17 T'' «»gefangen, sowohl A",vend„.,a z,^inge7 "''"^^" """"««» in i"°°m^ri^ hiesige,! e f c>-I . ^' ^"'"'6 u»d Unterricht der Dn.7 i be,3," "cher-«ersch,eißadmimstrati°n «,„n sch>"e„ mit oo^« .?' ^"sührung in den Nolks-worden, ""^" Unterrichtssprache angeordnet Ma>«'f.?r'',kb7^ig7f'"e^ gewidmeter Betrage ^„st N^ "' ^"'"»d « kr, CM, ^ """ °"f 22,388 ff, l'°°'°n »n befalne, > . "°"^"^"' "'ltDampf-fortgeseßt «echen ' "'""' "^ in diesem Sommer ^r^/D-ke^'::«^"'''' 'enden Fe»er««nsten'' "^""""ing« y°„ bede«. >°« Kreise« bericht ,' ,. ",/"^°"''"' I«s-^Gnmdwirtheihr^I', ^7n°"»«,or.ne-,f >°m brannte der P»Mh,f ^ ""^'«' in leßte-Henv«ra.hen a>>. «, "a„7^"'"' ^««ide- „,.d Grund« ging«,,, "^ N0 Stück Schafe zn '' Kiaka«. Se «,„ . bischof von Lyon de «'» ,^' H'"' Kardinal-Erz-^'« Prälaten „.ch ^,5°" ^« dnrch Vermit.elnng «l'e. Hrn. Glad,«.. "'"°" ^" Krakaner Did-b°«°»'i" die 2 7' "'.«" Krakauer Brandscha-»'°»°n eine >,I ' ""' """ »"„ken eingesendet. "' Kirch i ^^"^eraufbane der zwefzerstor-e°mit,« s B^7 "' ^"allgemeinen Zwecken de« ^ »>° -Neitiag verwendet »erden so«. u Entrichtung geregelt wird. Zu W^"' Linz, Prag, Brunn, Olmütz, Salzburg, Gral). ^' bach, Klageufurt. Triest, Lemberg uud Kraka" hat das Schulgeld 6 fl. CM., au allen übrigen GrM uasien der betreffenden Krouläuder 4 st. CM. jäl)^ lich zu betragen, und ist währeud des ersten Mo>^ tes jedes Semesters vorhinein zu erlegen. Der M spruch auf Befreiung kauu erhoben werden, n^' die große Armuth der Aeltern uud des Schülers" dem Gemeindevorstaude uud dem Ortsseelsorger >^ gewieseu wird, uud sowohl die Aufführuug, al^ Fleiß uud die wissenschaftliche Verweuduug des ^'., lers uichts zu wünschen übrig lassen. Aeudert eines dieser Momente, entfällt auch die Beft"""^ die soust für die gesammte Dauer des Gymnasial suches gilt. , — Die Berathungen über den Entwurf de ueuen Militärstrafgesetzbuches dauern fort. Wie '""" vernimmt, besteht dasselbe in zwei Hauptabtheilung^ von denen die erste rein militärische Verbrechen " Vergeheu behandelt- Die Feststelluug des Eutlvl"'^ dieser Abtheilung ist bereits erfolgt. Ueber den wurf der zweiteu Abtheilung, welche über die meinen Verbrechen (Diebstahl, Betrug u. dgl-)^-delt, habeu die commissioucllen Berathungen ^ lich begonnen. Beiden Abtheilungen liegen " zn beiten des Herrn Miuisterialrathes v. Berg'" Gruyde. ^,ßer' — Der frauz, Minister uud Gesaudte l'» ^ ordentlicher Mission, Herr David, ist vou ^^ ^ge Dresden abgereist uud wird im Laufe der nach! ^ ^^< hier erwartet. Seiue Seuduug trifft, ^^"'" .^Oa-laugeud, die Angelegenheit deö in Paris ^ba>^^ ^^,,-nitäts-Congresses, um zu erwirkeu, daß der ^.^M' gresse eutworfeueu internationalen Conventlo» ^l>.jlt liche Zustiinmuug von Seite der Regierung ^,^ werde. Hr. Dr. und ProtomedicuS v. ^"/^^ s^ Oesterreich auf dem Congresse präsentirte, in Gesellschaft des Herrn David's. 169 Das Monument Hcntzi. An den fürstlich Salm'schcn Guß- und Maschinen-Werkstätten unter den Weißgärbern nächst dem Sophienbade sieht man eine sehr hohe Werkhütte cr-richttt, welche unwillkürlich zur nähern Besichtigung auffordert. In aller Stille wurde unter derselben ein großes D eukmal anfgerichtet. dessen hohe Bedeutsamkeit und küustlerische Ausführung die Aufmerksamkeit auf sich zu zieheu im hohen Grade geeignet ist. Dieses Monument ist zum Gedächtnisse fur den General Henyi bestimmt, dessen ruhmreiche Aufopferung bei Vertheidigung der Festung Ofen noch im frischen Andenken steht, nnd welches auf aller-höchsteigenen Befehl Sr. Majestät des Kaisers in Ofen auf jenem Plal'e (Georgsplal)) , auf welchem Heum siel, zur bleibenden Erinnerung seiner denk-würdigen Hingebung im Laufe dieses Frühjahrs aufgestellt wird. Für solche aufopfernde Waffeuthateu, welche in der Geschichte als die höchsten bezeichnet werden, durfte kein Siegesmonument als Vorbild gewählt werden. Es ist ein Denkmal für die Hingebung so vieler Helden, die an der Vertheidigung eines befestigten Playes Theil genommen, jede Aufforderung zur Uebergabe zurückgewiesen und für ihren Kaiser deu Heldentod gefunden haben. In dieser Betrachtung muß jenes Denkmal sowohl in der Auffassnug der Hauptform im deutschen Style ein glückliches, als auch in der gauzeu Durchführung ein vollendetes genauut werden. Mit dem Entwürfe und der Anordnung dieses Baudenkmals wurde der Herr Hofbaurath Spreuger beauftragt, von desseu eifrigem Wirken Wien eine reiche Anzahl großartiger Bauwerke auszuweisen hat. Auf einem erhöhten Sockel des sechsseitigen Baues bilden sechs große Tafeln die Hauptflächen, auf welchen in erhabener Inschrift die Namen der 40!; gefallenen Helden verzeichnet sind; die eine dieser Tafel trägt die bezeichnende Inschrift: „General Hentzi mit ihm Oberst Alnych nebst 405 Tapfern starben hier den Opfertod für's Vaterland." Ueber dem reichen mit Eichenlaubwerk gezierten ,, Gesimse dieses Sockels, der die ansehnliche Höhe ron ungefähr l8 Fuß lM, erhebt sich ein überaus zierlicher, schlanker und nach aufwärts stehender Baldachin Mit einer durch viel verzweigtes Maß- und Gliederwerk verzierten Kuppel, welche mit sinnigem und styl-gemäsiem ornamentalen Laubwerke durchflochten ist. Unter diesen Baldachin kommt als Centralstück eine colossale Gruppe aus Vronce zu stehen, die einen gefallenen österreichischen Kriegsmann darstellt, mit geschlossenem Visir, in der Rechten noch das tapfere Schwert, an dem linken Arme noch das schilpende Schild mit dem kaiserlichen Adler. Ein Engel bekrönt den im Sinken begriffenen Krieger mit dein ewigen Lorber nnd zeigt zugleich mit der andern Hand nach Oben, andeutend, daß solch aufopfernde Heldenthat nnd Treue noch über das Leben hinausreicht nud Vergeltung findet. Dieses sinnige und jeden Vaterlaudsfreund tief ergreifende statuarische Werk ist von der Hand des in der Kunstwelt hochgeachteten Professors Vaner. Diese Vroncegruppe wird erst in Ofen bei der definitiven Aufstellung unter den Baldachin gestellt, "ber ein kleines Modell in Gyps ist neben dem Monumente erklärend znr Seite gegeben. Ueber der reichen Kuppel des Baldachins, erhebt sich aufwärts strebeud, eiue schlanke, auf Säulen ruhende, mtt ornamentalem Laubwerk geschmückte Pyramide, welche, wie alle kirchlichen Denkmale, mit einer Kreuzkrone im Laubwerk endiget. Die gesammte Höhe dieses gothische Bauwerkes beträgt uahe N Klafter. . Rings um den Baldachin, auf hervorstehenden ^"" Säulchen werden noch li kleine Statuen in ^^znstehen kommen, welche Bildhauer Gasser Feuilleton. in Wien anfertigt und die zu der Architecttir des Ganzen gehörend, die hervorragendsten militärischen Tugeuden darstellen. Es mnß jeden Vaterlands- und Kunstfreund lebhaft iutercssiren, dieses in allen Beziehungen bedeutsame und höchst vollendete Monument zu sehen. Das obgenannte Etablissement gewährt jedem Besucher freundlichen Zutritt und über gestellte Fragen bereitwillige Erkläruug, selbst während der thätigsten Arbeit, die ein solches Werk noch fortwährend znr gänzlichen Vollendung erheischt. In kurzer Zeit soll es abgetragen und in der Festung Ofeu wieder aufgestellt werden. Vou großer Wichtigkeit uud eiue Aufforderung zur weiteren Berücksichtigung in sich schließend, scheint die Anwendnng des Gußeisens für derlei mit einem so reichen Detail geschmückte Mouumeute zu seyn. Weder der Zahn der Zeit, uoch das Ohngefahr oder der Muthwille vermag au diesem Kunstwerke so leicht zerstörend einzuwirken, während ans Sandstein oder Marmor ausgeführte Werke dieseu schädlichen Einflüssen unterliegen. Die in dieser Richtung höhern Orts gestellte Aufgabe, eiu bleibendes, unzerstörbares Denkmal herzustellen, scheint durch die Wahl dieses unge-meinen festen Materiales i'.l sehr glücklicher Weise gelöst, nnd ist das Ganze einmal auf seinem bleibenden Staudpuucte aufgestellt, wird auch das schärfste Auge die Fügung der einzelnen Stücke vergebens zu entdecken suchen. Was das Etablissement des Herrn Fürsten Salm in Hervorbringung von Kunstwerken ans Eisen nnd Bronce leistet, ist dnrch die Ausstellung der Erzeug-uisse in den Niederlagsräumeu, durch die vielen höchst anerkenuuugsvollen Vesprechuugen derselben, so wie durch die gerechte Bewunderung, welche sie auf der Londoner Weltausstellung iu (5'oncurreuz mit so vielen anderen Erzeuguisseu ähnlicher Art erregten, hinreichend bekannt; das cben besprochene Mouumeut reiht sich durch seine Größe, Vollenduug und durch die Schwierigkeiten des Gusses, die so glücklich überwunden wurden, in hervorragender Weise, den übrigen Leistungen dieses Etablissements an. Der hochherzige Entschluß Seiner Majestät, das Andenken der bei der Erstürmung der Festung Ofen inich heloeinnüchiaer Gegenwehr, die an die größten Thaten anfopfernder Vaterlandsliebe mahnt, welche die Geschichte aller Zeiten aufzuweisen vermag, dnrch ein bleibendes Monument zu ehren, wird gewiß in der Brust jedes Vaterlandsfreundes dankbare und frendige Gefühle hervorrufen, uud nicht ohne tiefe Rühruug liest man die Namen der kühnen Vaterlandsvertheidiger alle iu Erz verzeichnet, welche den Tod einer sie rettenden Uebergabe vorzogen. Miscellen. (Gin Act der Lynchjustiz.) Ein amerikanisches Blatt berichtet Folgendes: Ein Mädchen aus Merico hatte iu Downieville (in den Bergen von Vuba) einen Mann erdolcht. Die Veranlassung der That wurde auf verschiedene Weift augegebeu: Von den E.nen wurde das Mädchen als gemeiue Mörde-rm angesehen, nach Andern war es die Verzweiflung der Nothwehr gegen die brutale Gewalt des Getöd-teten. Man nahm sich nicht Zeit, die veranlassenden Momente genau zu statuiren; der Ermordete hatte vlele Freunde iu der Stadt, uud diese bedurften, wie es schemt, eines großen Lynchschauspiels, uud so wurde denn die Mericanerin zum Strange vernr-theilt. Bei der Stadt stießen die beiden Arme des North-Ynbastusses zusammen; über dcn Strom führt eine Brücke und in der Mitte derselben war der Galgen aufgestellt. Das junge Mädchen ging festen , Schrittes zur Richtstätte; aber weder ihr anstandvolles Benehmen, noch ihre mehr als gewöhnliche Schönheit konnte die rohe Menge rühren. Ein junger Advocat versuchte es, den Anwesenden das Scheußliche dieser Justiz vor Augeu zu halteu; er wurde mit Fußtritten von der Brücke weggejagt und ihm der Aufenthalt in der Stadt bei Strafe, ge-theert und gefedert zn werden, für immer verboten. Unbeirrt durch diese Unmenschlichkeit, trat ein alter Arzt ans dem Orte auf, uud bat um Aufschub für die Verurtheilte, deun sie sey schwanger. Vergebens; dem Arzte wurde befohleu, wegen seines Eingriffs in die Majestät des Volkes, die Stadt binnen ll Tagen zu verlassen. Das Mädchen hatte mittlerwelle ihre ruhige Haltung nicht verloren, gab ihren Kopfschmuck, ihre Uhr und andere Kostbarkeiten ihrem Geliebten, band sich selbst den Strick unter dem herabgefallenen schwarzen Haar fest, und bat nur um die eine ^"ust, ihre Hünde nicht zu binden, damit sie selbst dem .yenker das Signal geben könne. Dieser Wunsch wurde ihr gewährt, und dann nahm sie ein Bündel ^gmretto's aus ihrem Busen, vertheilte es an die "mstchenden, und brannte sich eine davon au. Uud "' " dle.elbe etwa znr Hälfte geraucht hatte, nahm es wi^'?'" M""de und sagte: .Ich möchte ihm m welcher s,ch «0,00« Piaster befanden, ss, h De'yemge,, der sie ihm wieder bringen würde, eine Velohnnng von i.,,000 Piaster,,; die Brie.os.he wm-de gefunden. ,,»d die Belohnung von einem ehr armen, aber sehr ehrliche,, Greis beansprnch. ?>„ aber der geizige Armenier der Ansbezahlnng jener versprochenen Summe entgehen «Me, ft l„h^,^ «, e° abe sich in der Brieftasche „°ch ,j„ s,h, ,^ arer 3»ng befm.de>,, welchen der Greis gestohlen h»be» dürfte. Die Sache kam sogar vor den Sul-ra„, der, uachdcm er sich von der Ehrlichkeit de« Greise« und von dem bekannte» Geiz de« Armenier« überzeugt hatte, den Änisprnch chat: »Da mm die Brieftasche des Armenier« einen kostbaren Ring eut> hielt, u»d jene gefnndene de« ehrlichen Greise« al'er keine,,, diese unmöglich die gesuchte seyn könne. Daher möge,, die Nachforschungen «ach jener andern «netta^e dnrch K,,„d,„achn„g >,„d ans polizeilichen, ^^^5^'°"^'' ""W«d der arme G»w d,e Br,eftasche mit den. Inhalte v°„ «0,00» lmster al« sem Eigenthum betrachten ka,,,,!" cThorwnldse..'« M°«umc....) Die K°ve„° ,^" ^""«"»"«^Versammlung hat begossen, d,e PortMsta.ne Thorwaldsen's, v°„ wel- be N .m°> au«f„h,„„ .., ,,^„, .,„5 ^ o,vecke 2,-.» Ni.e»/„» k»5 °" "hat zu germg uic^ '"" """"'"^" wohlhabenden Com-e ^ n7'"^ "' ^ Herz gelegt werden kann, n i S ^"7'' dingen Kosten aufzubringen, ' "' ^"dten sowohl als auf dem platte., Land ")e Anstalten in genügender Anzahl in das Leben zausen. Es bedarf wohl keiner Hinweisnng, dasi °",eiben das zweckmäßigste und erfolgreichste Mittel M' moralischen als materiellen Hebung der arbeitenden blassen sind. Möchten auch bei uns diese segensreiche,, A»-stalten sich einer angemessenen Verbreitung erfreuen/ Verleger: Ign. v. Kleinmayr uud Fedvr Vamberg. VerantwonUcher Perausgeber: Ign. v. Kleinmayr. Telegraphischer (Tours«Bericht der Staatspapiere vom »7. Februar 1852, Gtaatsschuldverschreibungen zu 5 vCt. (in EM.) 95 3/16 detto „ 4 l/2 . » «^ -V^ Darlehen mit Verlosung v. I. !83i), für 250 tl. 305 Neues Anlehcu 1851 LiNera ^......l>5 3/1« Äanf-Actien. vr. Stück 1227 st. in (5,. M. Actien der Kaiser Ferdinands-Nordbahn zu10tt9ff. C. M.......l 487 1/2 st. i» (5. M. Actien der Wien-Gloggnitzer-Eiftnbahn zu 500 fi. C. M........«85 ff. in C. M. Actien der österr. Donau-Dampfschifffahrt tu 500 ss. C. M........«50 st. in E. M. Wechsel-»24 l^i fi. st»,!, G»ld.) l23 3/4 Vf. 2 !i)io>iat. Hamburg, für Uw Thalcr Äa„^, .')ithl. >8'l l/4 2 Mo„at. Livorno, fur 3N0 Toscamfchc Virc, ^iillo. 12! ^/T 2 Monat, itundo», ,ür l Pfiiüd Sterling, Gilden 12-22 3 Munat Mailand, für 300 Ocstern'ich. i!irc, Mild, 124 2 Moilc,t. Marseille, für 30<» ssransf!!. . ^>),lld, 147 Äs. 2 Moii.it. ^!ar!s. für 3<»0ssra»f.i! . . <^ü!d, 147 Vf. 2 M'uai. Vukarest für 1 Gulden . . . par.i 2i!> zl T. Sicht, (zonstantinopel, für 1 Gulden . var.i 377 31 T. Sichl. K. K. vullw. Münz-Ducatcn . . . 30 3/8 M. Agio. Gold- und Silber-Course u o »> lil. Februar 185 l. Brief. Geld. Kais. Münz-Diicatm Agio .... 30 l/4 30 l/8 dctto Rand- dto ...... 30 293/4 Naftolevusd'or'S „ .... 9.51 9.50 Souverainsd'or's „ .... 7.15 17.12 Friedrichsd'or's „ .... 9.54 9.50 Prcuß. Dors ., .... 10.Ill 10.l4 Engl. Soveraiugs „ .... 12.22 12.20 Ruß. Imperial „ .... 10.10 10.8 Duppie .. .... 3»««i>-7 ^<>» K«,»v««z,^ »"^«»irl«-) «"»,-«,»,8»«-und «l«u«5,l-«H»,»«7 dann 5in.»-«l»«^» <»^ w«,l»l<^ ^n»- und ^«»Rezk«'«,«^ t^-Hl», »,,««.7 «< «l Mnünll,. VoN- und L'>- und ^>^<'>>ttx«'>><'!^ echt »'««>l^. C>'n,5'»TvlT»«,> - «"s^'^o und N«»^' ^»,^<5 von feinster Blume in li Sorten, echte F»n«»,K-zTsU'n,»1»^»K^ l'««»«^. «rn^ ,»RlT«K»,„«. und ^»^->. ^ >n.t und 8z,,,>«<5». nebst 'U',»«»»«» in sb«»«U) best geräuch. ^<'«»„»^«i,^ ^»«tT,nl? die vorzüglicheren Sorten in- und ausländischer Weine, dann «>,««» «U .Z»«,nlka, .T^n,« «I« «zztlTvllT, ti»»'»,^«,«, SH'^zelllx^^^z^lj^ >^«>'>l<'>l»^«>j^«'»> die b«" liebtesten Sorten der ^l«z«<'!,»«-« ck t^e»»»^. i» Kui» am Nhein, in Laiback Die Bohlen sind durch cine Harzmasse chemisch präparut, so daß sie j^'de ungesunde Ausdünstung der Erde von den Füßen abhalten. Man legt diese ungcmcin weichen Haalsohlen in den Strumpf an die Fußsohlen, so daß der Fuß die Harz-masse betritt, um jeden schädlichen Eindruck der Witterung zu hindern und dadurch vielen Krankheiten entgegen zu kommen; da das Harz durch seine Ausdünstung eine unreine Schweißmasse vom Körper sondnt, so sind sie daher bei zurückgebliebenem Fußschweiß, Schnupfen, Husten, Kopf- und Zahnschmerzen, Rheumatismus, Ha-morrhoiden, Gicht u. s. w. scyr zu empfehlen. Wenn man drei Paar zum Wechseln nimmt, so hat man die richtige Wechselzahl. Die Sohlen sind so dünn, daß sie in den engsten Damen-schuhcn zu benutzen sind, Pieis eines Paares 30 kr. (5. M. Ihre vortheilhafte Wirkung ist bekannt durch die ärztlichen Zeugnisse der Herren: Sanitatsrath O>>. Natorp m Berlin, Obermedicinalrath I>. Schelling in Stuttgatt:c. :c. Besonders empfohlen von den Herren Professoren und Doctorcn, Schiffer in Laibach, Lobpreiß, Rauch in Gratz, Cappelletti, Koepl in Triest. Z. 190. (3) Realitäten-Verkauf. In der Etadt Neustadtl in Untclkrain ist das Haus «nl.» (^n5s:. Nr. l4tt, nebst Gatten und einen Acker, entweder zusammen, oder der Acker getrennt vom Haus, aus frcicr Hand täglich zu verkaufen. Die Verkauföbedingnisse ertheilt der Haus' eigenthümer auf allfällige Anfragen im Hause Nr. 94. ^. l Einsicht hievon beliebe man bei ^^"' Martin El> erl, ^ackirermelster, Hau^ Nr. 9, St. Peters-Vorstadt, zu nehme"' 3. 191. (3) Im Hause Nr. 97, vi^-a-vi« der O Zlorlanskirche, lst zu Georgl d. I. ili^ ^' Stocke eine Wohnung, bestehend aH. Zimmern, 2 Küchen, Speisekammer,^» l'er und Holzlege zu vergeben, Aus^, beim Hausmeister daselbst, ooer im 6<^l toir von Nl cola us Rech er, iti Gradischa Nr. ,7. ^. .^-----------------------------------------------------------------------------------^5. Z. «85. (3) N>. ' E d i c ,. ^^ Von dem k. k. Bezilksge!icl:t<' zuWipP^^^ 3iealinstanz, wird hicmll aU^emcii, kund gl^^Z, (Ztz habe ^nlc>m 25 October I. I., '^l'/^ Anton Dolcnc, von I^l>/,c H. Vlr. Il, wider d^ ^ beünmt wo bcsiliolichc Ursula, re,wi,welc ^ ^e ul,d deren tben'alls unbefannle Rcchtsnachsol^'^ ft' Klage aut Anertcnnung des ^igenlhumes ll" j>i> hinige islsitzllüg der zu Lli/« gelegene», "' ^ Gllmlbuche der chemaliqcn ^üll Ha^st'e^.^s>' Urb Dil. 2l5, Post N>. 22^73, vo>kommend"'^ i>" täicn, ols: dcs Wein^a>le^5 vulko !»«>'«!" „^,- ^"^ Oedniß p6l- lun^lll-jkv» angeoracht, lv^" u^ müüdllche-l Belhanoiung dieser Ncchtss^ .s^""^ dem Anh.nige des §, 29 <,. G. O., die ^ ^l ^''^' auf den 2, April «852, Vormiitaqs 9 lw^, sey' sem k. k. Be/,i,ksge,ichle angerrdnct ""..„l'tt'"'"., Nachdem der Aufenthalt der Geklagse" ^ Ia^ ist, so ha: mn> densclden >»« der P"so"^^.^,>s> r^ Hl-äiu von Wippach ei»c > (>„>-:»»<»' . ..^5"^ steUt, mit drin dicse Nechitzsache ge'iwl incißi.^ vecliandell werden wird. , SerN^^",,, T)ie Oetlagien rrc.de» hiemit rc>^ ^»lg«". ^, der sie zu t.esscn habenden gtse^'^^ ^ur ^,,, dem (5nde hievon ve.standigel, dannl , ^^ ,m T^qsatzun^ enlwcder selbst "scheme'', ^ ^e -p^. aufgesteUlen Curator die Necli'svehel'^^ erlv >,clen, cder al'er sich einen "''t'"" .«„. len und tiescm (^e-ichle """^U " ^ ^ Wippach am 2l. November i«o