^12. Montag, 16. September 1895. Jahrgang 114. Nbacher ''"V"8 st, l?^,"^,! Wt Postv^rlenduna: «aiizjührla fl, ,5>. lialbjährig si, ? üa, Im Lomptoir: ^" ^ I',Ieints '^lülir.g fi, s.s,o, ssi!s dir Z.lsteNu,,« ins Ha»5 aa,izj.U,lil, st, l, - InscrllonsgtbUr: ssür ^^^^^^">» z» 4 Zeilr,, 25 lr,, grührre per ^elle U fr,: wi öslem! Wiederyolungen per Zeile » ti. Dir »Laib. geil.» erschl'int täglich, m!< Ausnahme der Vonn» ,mb Feiertage. Die Administration befindet sicb Eonurel«platz Hlr. 2, d!e «ednctlon ValMosgasse Nr. 15. VprcchsNinben der Redaction von 8 bi« li Uhr vormittag«. Unfrankierte Äricse werben nicht angenommen, Mamljcrlpte nicht zurückgestellt. ^ Umtlicher Hheil. ^thüHs/- und k. Apostolische Majestät haben mit M l ? Handschreiben vom 8. September d. I. Mer hm"° t. Feldmarschall-Lieutenanten Wilhelm ??d ^ "«°en General in Innsbruck. die Würde '"hei, °^/nen Rathes taxfrei allergnädigst zu ver- A ^. ^________ ^llMs^ und k. Apostolische Majestät haben mit d. Pr'c,s^"schliehung vom 3. September d. I. dem .""o VlH°.^ ber Bergdaukunde. Aufbereitungs-Lehre ^G^Mdfkunde an der Bergakademie in Pii-5'°r dtr U 6"a.elheim. ferner dem o. ö. Pro-" Ber^."-l"eralogie. Geologie und Paläontologie an 7 eiserne °?'^ " 2eoben Hans Höfer den Orden leiben bitter ^^"^ ^^^" allergnädigst ^tthüch/und k. Apostolische Majestät haben mit ,°p«ul^ Entschließung vom 6. September d. I. den °"^ch^"ucus von Mattse.'Otto von Wa lpach !,'^""enfeld zum Domherrn bei dem Mctro-«lluh, ^iel in Salzburg allergnädigst zu ernennen «. ________^ Rittner m.p. !^hüchs/' und k. Apostolische Majestät haben mit tz,.'^latbm^Weßung vom 5. September d. I. den i°>?^er Men Pfarrer in Radautz und Tecan des 2 den 3"!'ats.Vezirkes Eduard Nistenberger lF^ck«°?lsch'katholischm Pfarrer in Czernowitz der > ^l.!, .M Ehrendomherren des römisch-katho- ^ F°utan-Capitels in Lemberg mit Nachsicht ""gnädigst zu ernennen geruht. ^Ee , __________ Rittner m.p. dV«ttE^!^ Majestät haben mit M' 'l"-Di '^"ßung voni 7. September d. I. dem R>"t> 3^"or der Landesregierung in Klagenfurt "r^ ^"eeweiß das goldene Verdiensttreuz ^ lluergnädigst zu verleihen geruht. ^3^tt E^ haben mit '" ) "en-D>7M!ehung vom 8. September d. I. dem Kopitsch in Neustadt a.d.M. ^>ihj,^ seines vicljährigen, pflichttreuen, <5l°t,e clll^ "^"s das goldene Verdienstkreuz mit ^^^"adigstzu verleihen geruht. Se. k. und k. Apostolische Majestät haben mit Allerhöchster Entschlifßung vom 6. September d. I. dem provisioilierwl Obersudmeister Thomas Angrocli in Drohubycz das silberne Verdienstkreuz mit der Krone allergnädigst zu verleihen geruht. Der k. k. Landekpräsident in Krain hat den Gemeinde-Arzt in Kistanje Dr. Nikolaus Mitrovic zum ärztlichen Regierungsconcipistcn in provisorischer Eigenschaft bei den politischen Behörden in Krain ernannt. Den 1Ü. September 1895 wurde in der l. l. Hof» und Staat?» druclerei das I.Xl. Stück der rnthenischen, das LXIIl. Stück der riKhenischen und kroatischen und das I^XV. Stück der rumänischen Allsgabe des Neichsgesehblattes ausgegeben nnd versendet. Nichtamtlicher Hheif. Die österreichischen Unterrichtsanstalten. Eine der letzten Publicationen der statistischen Central Commission, welche unter der Aegide ihres verdienstvollen Präsidenten Dr. v. Inama - Sternegg von dem Hofconcipisten Dr. Friedrich Probst herausgegeben wurde, befasst sich mit der Statistik der Unterrichtsanstalten in den im Reichsrathe vertretenen Königreichen und Ländern für das Schuljahr 1891/92. Wir erlangen damit einen lichtvollen Ueberblick über alle Zweige des Unterrichtswesens, die nach den vier Haupt« gruppen: Hochschulen, Mittelschulen, Fachbildungsschulen, endlich den allgemeinen Volksschulen, gesondert erschnnen. Nicht weniger als 38 beigegebene Tabellen veranschaulichen alle Details in den einzelnen Zweigen, und der Fachmann wird darin eine Fülle sehr wertvoller Daten finden. Der Bestand der österreichischen Unterrichtsanstalten weist für das Berichtsjahr 416 L hranstalten mehr gegenüber dem Vorjahre aus. An diesem Plus participieren die Gymnasien und Realgymnasien mit 3, die Realschulen mit 2, die Lehrer- und Lehrerinnen« Bildungsanstalten mit je 5, die Handelslehranstalten mit 13. die Gewerbeschulen mit 47, die land- und forstwirtschaftlichen Schulen mit 2, die Schulen für musikalische und dramatische Bildung mit 18, die Schulen für weibliche Handarbeiten und Schneiderei mit 49, die Lehr- und Erziehungsanstalten für geistliche Bildung mit 64, die Bürgerschulen und allgemeinen öffentlichen Volksschulen mit 205, endlich die privaten Volksschulen mit 3. Unter den Lehranstalten wiesen z. B. die Uni- versitäten — jetzt und im Nachfolgenden immer das Ende des Sommersemesters 1892 in Betracht gezogen — einen Besuch von 13.383 Hörern, die Bürgerschulen und allgemeinen öffentlichen Volksschulen einen Besuch von 3.110.935 Kindern auf. wobei in letzterem Belange das erfreuliche Plus von 60.301 gegen das Vorjahr zu constatieren ist. Hingegen ergibt der Besuch der Universitäten ein Minus von 212 im ganzen. Wien besitzt im Jahre 1892 um 202 und die deutsche Uni« versität in Prag um 204 Hörer weniger als 1891. Dem steht jedoch ein Mehr entgegen in Graz um 56, in Innsbruck um 3, an der Prager böhmischen Universität um 46, in Lemberg um 24. in Krakau um 49 und in Czernowitz um 16. Die Zahl der Hörer fiel gegen 1891 an den theologischen Facultäten von 1328 auf 1316, an den rechts- und staatswissenschaftlichen Facultäten von 5349 auf 5264 und bei den medicinischen Facultäten von 5150 auf 4981; hingegen stieg sie bei den philosophischen Facultäten von 1768 auf 1822. Der Nationalität nach betrugen die Deutschen 44-9, die Czechoslaven 20 7, die Polen 16'9, die Ruthenen 4, die Südslaven 4 5, die Italiener 3'3, die Rumänen 1'2, die Magyaren 2 5 und andere Nationalitäten 2 Procent; der Confession nach die Katholiken 73-2, die orientalischen Griechen 3'3, die Evangelischen 3 3, die Israeliten 19-2, andere Confessionen 1 Procent. Die Frequenz der technischen Hochschulen stieg von 1784 Hörern auf 1911, wobei sämmtliche Fachabtheilungen an der Steigerung participieren, hingegen ist der Besuch der Hochschule für Aodencultur von 209 Hörern auf 190 gesunken. Die Berg-Akademien in Leoben und Przibram weisen ein Mehr von 14, beziehungsweise 5, an Hörern auf. Weiter ist zu erwähnen, dass an der Akademie der bildenden Künste in Wien 277, an der Maler-Akademie in Prag 73 und an der Krakauer Kunstschule 47 Hörer studierten. Die theologischen Lehranstalten haben eine Besuchsziffer von 2246 Candidate«, darunter 2021 Alumnen und 225 Externisten. Unter den 176 Gymnasien und Realgymnasien haben deutsche Unterrichtssprache 97, czechoslavische 41, polnische 24, ruthenische 1, italienische 4, serbokroatische 3 und zweifache 6. In der Frequenz der Gymnasien ist für das Berichtsjahr eine nicht unerhebliche Zunahme gegenüber dem Vorjahre zu verzeichnen (990), während die Schülerzahl an den Realgymnasien abgenommen hat. Der Muttersprache nach waren von den Schülern der Gymnasien und Real« gymnasien Deutsche 43'5, Czechoslaven 25 9, Polen 17-5. Ruthenen 4 2, Südslaven 4 6, Italiener 3 1, Ziemsseton. 'k Schwiegermutter in China. ^ ^d"^. von Brandt, dem langjährigen ^ ? Ctreck" '^" Ne'ches in China, ist im Ver-H^ttenbil^ ""^ ^"s" in Stuttgart ein Bändel > u„d^ "us China, erschienen, das speciell üe»d/>hy "rauen. im Reiche der Mitte behandelt, tzck ^' interessanten Buche die nachfol- ""»k'en^ si??1" verdienen in China den schlechten !"H ,^etze/MWchen Ländern so unverdient-, r- ^ ^! ^ina niesen liegt die Schuld dafür wohl '"'H^kn 2 "usschlirßlich an ihnen. In keiner ^lttew b'ld für ^" ber Bevölkerung ungehörigen ?hll?.^'"ne ^ Erziehung der Töchter, nicht'in 'At, ,l'chkn Hdern mbctreff ihrer Ausbildung in ^" ^ Bater ^"heilen, auch nur das Geringste ^K sür^""b Mutter ja doch wissen, dass sie ^N^lfaab. z!^"rndete Mühe nie ernten wer- !>,.. fällt .,k '" dieser Beziehung Versäumle .><' "nd "so ausschließlich der Schwiea/r- >' >. W nn? .^selben oft genug nicht zu ^vtz ! wich "" ^" die Geduld dabei reiht. Im °.Xsi/'Ner iun. ^ber nicht fehlgehen, wenn man ^''« ? ^ienV'^rau als schlimmer wie das der ''H daz" bezeichnet. Noch trauriger freilich ^cksal des Mädchens, das als Kind. häufig von wenigen Jahren, in das Haus ihrer zukünftigen Schwiegereltern aufgenommen wird. um dort die Zeit bis zur Hochzeit zuzubringen. Es ist dies eine nur unter den ärmsten Classen herrschende Sitte, da für ein solches Mädchen nur ein sehr geringer Kaufpreis entrichtet zu werden braucht. In beiden Fällen gibt es sür die Braut wie für die Frau keinen gesetzlichen Schutz, sie kann freilich in ihre Familie zurückkehren, aber ihr Unterhalt würde den Mitgliedern derselben zur Last fallen, und sie würde schon deswegen sehr wenig willkommen sein; ihr bleibt, um Misshandlungen zu entgehen, nur ein Mittel. Selbstmord, und die Zahl der jungen Frauen, die zu demselben greifen, ist jährlich keine geringe in China. In der Furcht vor einem solchen Entschlüsse des Opfers liegt zugleich thatsächlich der einzige Grund, der einer Schwiegermutter ihrer Schwiegertochter gegenüber eine gewisse Rücksicht auferlegt. Im Fälle eines Selbstmordes ist die Familie, welcher die Verstorbene als Mädchen angehörte, gezwungen, um nicht, wie der Chinese sagt, «das Gesicht zu verlieren», die Sache aufzunehmen, und es kommt dann zu Zwistigkeiten, die oft den Charakter wahrer Kämpfe eines G> schlechtes gegen das andere annehmen, oder zu gerichtlichen Verhandlungen, die stets sehr kostspielig zü sein pflegen. Die Furcht vor diesen Eventualitäten legt vielen bösen Sieben eine Zurückhaltung auf, die sie sonst sicher nicht besitzen würden. Für eine junge Frau gibt es freilich ein Mitiel, das iyr ausreichenden Schutz und mehr als das ge» währt; wenn sie nämlich die Fähigkeit besitzt, zu jeder Zeit und bei der geringsten Veranlassung einen solchen Lärm zu erheben, dass, wie der Chinese sagt, niemand mehr weiß, wo Osten oder Westen sei, Menschen und Pferde umfallen, Berge zittern und die Erde bebt. In dem Falle wird sich selbst die böseste Schwiegermutter besinnen, den Sturm zu entfesseln, und die junge Frau wird bald unumschränkte Herrscherin in der Familie sein. Ich habe selbst einmal einem solchen Kampfe um die Oberherrschaft beigewohnt, und die Scene wird mir unvergesslich bleiben. Ich wollte in Tungchau mein Boot besteigen, um nach Tien-Tsin zu fahren, als ein gellendes, alle Nerven erschütterndes Geschrei einer Frauenstimme meine Aufmerksamkeit auf sich zog; vom Dache meines Bootes aus konnte ich eine junge, hübsche, höchstens zwanzig Jahre zählende Frau auf der Erde sitzen sehen, die schrie, was das Zeug halten wollte, während sie dabei mit dem Oberkörper sich hin und her wilgte und mit den flachen Händen aus die Erde schlug. Ringsherum stand ein weiter Kreis ersichtlich in hohem Grade gespannter und amüsierter männlicher Zuschauer, welche die weitere Entwicklung des Vorfalles mit Interesse zu verfolgen schienen. Eine Frage an meine Diener belehrte mich, dass es sich um eine junge Frau handle, die mit ihrer Schwiegermutter einen Streit gehabt habe; in der That sah ich auch bald auf dem Verdecke eines naheliegenden Bootes zwei Männer und eine Frau stehen, die von Z»it zu Zeit durch kräftige Zwischenrufe, die stets eine erhebliche Vermehrung des Geschreies der anderen Partei zur Folge hatten, der jungen Frau secundierten. Laibacher Zeitung Nr. 212 1838 16. September 1^>- Rumänen 0-7, Magyaren 0-3, andere Nationalitäten 0-2 Profit; der Confession nach Katholiken «1'7, orientalische Griechen 11, Evangelische 2 7, Israeliten 14-4, andere Confessioneu 0 1 Procent. Die 76 reinen Realschulen setzen sich zusammen aus 56 mit deutscher, 12 mit czecho slavischer, 4 mit polnischer, 3 mit italienischer und 1 mit serbo-kroatischer Unterrichtssprache. Die Frequenz der Schüler hat im Berichtsjahre um 1306 zugenommen. Der Muttersprache nach waren im Jahre 1892 von den Realschülern Deutsche 60 3, C'echoslaven 25, Polen 6 2. Ruthenen 0 4, Südslaven 2 1, Italiener 5 1, Rumänen 0 2, Magyaren 0 4, andere Nationalitäten 03 Procent; der Confession nach: Katholiken 81'2, orientalische Griechen 0 4, Evangelische 4 2, Israeliten 14, andere 0 2 Procent. Die Frequenz der Lehrer- und Lehrerinnen-Bildungsanstalten hat sich von 10.198 Zöglingen auf 10.619 gehoben. Weiter ist zu erwähnen, dass man am Schlüsse des Schuljahres an den commerciellcn Tagesschulen 6158 ordentliche und 100 außerordentliche Schüler zählte, während an den kaufmännischen Fortbildungsschulen 8918 Schüler eingeschrieben waren. An den 20 Staats-Gewerbeschuleu und verwandten Anstalten studierten 3366, an den 145 Fachschulen für einzelne gewerbliche Zweige 9277, an den acht allgemeinen Handwerkerschulen 768 und an den 576 gewerblichen Fortbildungsschulen 65.423 Schüler. Die Gesammtzahl der Gewerbeschüler betrug 79.834, ein erfreuliches Zeichen, dass dieser höchst wichtige Unterrichtszweig im stetigen Fortschritt begriffen ist. Wir erwähnen noch ganz cursorisch, dass im Jahre 1892 107 mittlere und niedere Schulen für! Land- und Forstwirtschaft mit 3188 Schülern, 360 Gesang- und Musikschulen mit 17.075 Schülern, 6 nüdere Aergschulen mit 132 Schülern, 3 nautische! Schulen mit 87 Schülern, 8 Lehranstalten für Thier. Heilkunde und Hufbeschlag mit 836 Schülern, 15 Hebammen-Lehranstalten mit 946 Hörerinnen, 98 weibliche Arbeitsschulen mit 17.739 Schülerinnen, endlich 337 sonstige Lehranstalten und Special«Institute mit 20.521 Schülern und Schülerinnen bestanden. Schließlich einiges über das Capitel der Volksund Bürgerschulen. Man zählte im Berichtsjahre 506, Bürgerschulen, 17.405 öffentliche Volksschulen und 963 Privat-Volksschulen. Die Unterrichtssprache, nach Pro-centen in den Voltsschulen überhaupt genommen, war, das Verhältnis der deutschen 41 7, der czecho-slavischen 24-8, der polnischen 10 2, der ruthenischen 10 06, der slovenischen 3 4, der italienischen 4-6, der serbokroatischen 1 - 8, der rumänischen 0 - 5 und der gemischten 2 4. Von den 3.740.221 Kindern, welche nach den Ergebnissen der Schulbeschreibung im schulpflichtig^ Aller standen, besuchten 3,110.935 öffentliche Volksschulen, 109.517 Privatvolksschulen, 68.252 genossen den Unterricht an höheren oder Fachschulen oder wurden zn Hause unterrichtet, während 26.441 Kinder wegen körperlicher oder geistiger Gebrechen ohne Unterricht blieben und 417.288 schulpflichlige und normal entwickelte Kinder dem Unterrichte gänzlich entzogen waren. Es entfielen auf je 100 schulpflichtige Kinder im Berichtsjahre dem Uuterrichte gänzlich entzogene und, gefällte Slraferkenntnisse in Niederösterreich 0 03 und 3 07, Ob^rösterreich 0 00 und 3 10, Salzburg 0 06 und 1 64, Steiermark 1 94 und 2-86. Kärnten 2 53 und 3-28, Kram 12 80 und 2 14, Trieft 0 - 00 und 0 09, Görz 7 43 und 3 54, Istrien 39 09 und 1 07, Tirol 0-77 und 0 33. Vorarlberg 0 00 und 3 55. Böhmen 0 18 und 5 54, Mähren 0 18 und 3 23, Schlesien 0-73 und 0-96, Galizien 33-42 und 1'88, Bukowina 38-35 und 7-46, Dalmatien 11 97 und 6-07; im Durchschnitte 1116 und 334. Im Sinne der Reichs-Volksschillgi>setz-Nov?lle haben im Schuljahre 1891/92 Schulbesuchserleichterungen erhalten von je 100 schulpflichtigen Kindern: in Niederösterreich 6 61. in Oberösterreich 16-87, Salzburg 14 64, Steiermart 8 54, Kärnten 11-76, Kram 1514, Tirol 646, Böhmen 3-07, Mähren 8 89 und Schlesien 4-06. Wir konnten im Vorstehenden aus der gediegenen Arbeit der statistischen Central Commission nur das Hauptsächlichste in allgemeinen Umrissen erwähnen, aber man wird schon aus den angeführten Daten von dem sehr ersprießlichen Stande unseres Unterrichtswesens mit Befriedigung Act nehmen, wobei man sich auch der erfreulichen Ueberzeugung hingeben kann, dass nach dem Materiale, das seit 1892 vorliegt, unsere Schulen sich noch mehr ausgestaltet haben. Politische Uebersicht. Uaibach, 14. September. Wie gemeldet wird, ist das schon vor einiger Zeit angekündigte Revirement im diplomatischen Dienste Oesterreich-Ungarns nun formell vollzogen worden. Zum Gesandten in Belgrad wurde an Stelle des in den Ruhestand tretenden Freiherrn v. Thoemmel der bisherige Gesandte in Teheran, Schießt v. Perstorff, ernannt. Den frei werdenden Posten des letzteren erhält der nun zum Gesandten ernannte bisherige Legationsrath der Botschaft bei dem Quirinal, Eperjesy v. Szäszvüros. Graf Wydenbruck, welcher bis jetzt der Botschaft in London als Legationsralh zugetheilt war, übernimmt unter gleichzeitiger Beförderung zum Gesandten die Leitung unserer Vertretung in Tokio. Graf Brandis, welcher der Botschaft bei dem Vatican als Legationsrath angehörte, wurde zum Gesandten in Lissabon ernannt. — Freiherr von Thoemmel erhielt anlässlich seines Ausscheidens aus dem Staatsdienste die Würde eines geheimen Rathes. Die Nufmerlfamkeit wendet sich nunmehr Haupt« sächlich den innerpolitischen Angelegenheiten zu. Wie ein Partei-Organ erklärt, sei eine definitive Stellungnahme der deutschen Linken momentan umso-weniger zu erwarten, als erst die weitere Gestaltnng der politischen Situation zu einer solchen führen könne. Die Linke werde aller Voraussicht nach vorerst eine abwartende Haltung einnehmen. Der Reichsrathsabgeordnete aus der Gruppe Stanislau - Tlumacz des galizischen Großgrundbesitzes, Ritter v Cienski, hat sein Mandat niedergelegt. An seiner Stelle candidiert Graf Adalbert Dzie-buszycki. Derselbe gehörte bereits in früheren Wahlperioden dem Nbgeordnetenhause an, wo er eine sehr rege und allgemein gewürdigte Thätigkeit ent' faltete. Nach einer Mittheilung der altczechischen Blätter werden zwischen dem conservative« und deutsch-lieberalen Großgrundbesitze Böhmens Compromiss -Verhandlungen nach Ausschreibung der Landtags-wahlen stattfinden. Fürst Georg Lobkowitz und Graf Bouquoy verlangen, nach derselben Quelle, dass das Compromiss auch auf beide Parteien des mährischen Großgrundbesitzes ausgedehnt werde. Der «Pol. Corr.» schreibt man aus Rom vom 11. September: In den letzten Ministerconferenzen wurden hauptsächlich innere Fragen nno einige finanzielle Maßregeln berathen sowie die Frage der öffentlichen Sicherheit eingehend erörtert. Mit Bezug auf letztere --------------------------------------------------------------AM Angelegenheit wurde beschlossen, dass A"" ^ völlig freie Hand gelassen werde, die ihm NMi> erscheinenden Maßregeln zur Befestigung der ^ M,i Ruhe und Sicherheit zu treffen. DerMimsMp^^ arbeitet denn auch an einem Nachtrage zum ^MM' die öffentliche Sicherheit, welches sofort n^^B" aufnähme der parlamentarischen Arbeiten oei ^„ vorgelegt werden wird. Schon in den "ü^" ^, jedoch werden umfassende Personalverändelun« ^z Status der höheren Beamten der Sichkry"H,M der verschiedenen Chefs der Provinzen, der P ^^ stellen, stattfinden, und auch in der obeisten ^ ^ leitung wird eine Personalveränderuua. ^. ^HB ^' Grundgedanke der geplanten Reform ist, une 1^ ^ einer früheren Gelegenheit hervorgehoben ^,.z«M Trennung der politischen von der SicherY" ^i und die Einführung einer Art von DetectlvW ^ Verbesserung des Informationsdienstes. A.^stel' Amnestiefrage betrifft, so wurde in der letzten ^ ^! conferenz ein endgiltiger Beschluss noch "'VZep' und wird derselbe erst'unmittelbar vor de"> ^M tember erfolgen. Man glaubt jedoch, dass bu!" ^ act weniger umfassend ausfallen dürfte, "l^ ^M fach gehofft wurde. Offenbar haben die letzten ^ ^ lionen zugunsten der durch die Militarge"^,^ Sicilieu v rurtheilten Unruhestifter und "" O' wähl einiger ihrer Führer in die Kammer ein ^ flufs auf die Entscheidungen der Reg'erung A D< dieselbe mit Recht den Grundsatz verficht, da » -' ^ Acte freie Entschließungen der Krone '^»M" und nicht den Schein an sich tragen dürfen, sie durch eine Pression hervorgerufen worde^ .^ ^ Wie aus Brüssel gemeldet wird, mur" ^ am 12. d. M. unter dem Vorsitze des ""/M gehaltenen Ministerrathe über die zu "ess"^ .fici^ regeln berathen, um die Stellung der belgische" ,^ ^ im Congostaate zu regeln. Die belgische" ^^ll^' Dienste des Congostaates sollen nunmehr ai«" ^i> und als nicht zur belgischen Armee gehwg werden. _ .^si ^ In Beantwortung eines Briefes besS"',^.^ Vereinigung zum Schuhe der O"l ^^il^! sagt Gladstone, er habe seine vor 2 V« ' heit des Vaters des Köu'gs Alexander " ',? M^ Weise zu beschäftigen. — Die Mitglieder 0" F Gemeindevertretungen der Städte 9"9 .meig^' Wranja, welche die freiwillige Demission vei h,B wurden behördlich ihres Amtes enthoben ernannte Stellvertreter ersetzt. .;„ M'! Wie man der «Pol, Corr.. aus So^^ F^ haben die Vorschläge der Commission pu hel stellung kr Grundlagen der bevorstehenden ^ ,M vertrags^Verhandlu"gen mit Oesterreich-"'" M nicht den Ministerial passiert. Dl> Erwau .^,M diese Verhandlungen Mitte September '". ^ M nehmen, könne sich dahcr nicht erfüllen " M sich vorläufig ein bestimmter Zeitpunkt Y Haupt nicht ankündigen. Ob er Wort hätt? Novelle von Vl. Fried richste in. (30. Fortsetzung.) «Nun gut! So sollen Sie entscheiden!» rief er mit bebender Stimme. «Hören Sie denn! Als meine verstorbene Frau mir Lilly's wegen mit den letzten Athemzügen das Versprechen abrang, späterhin meine Schwägerin zu heiraten, wusste ich, von Mitleid und Theilnahme für die Sterbende erfüllt, kaum, was ich that. Dies können Sie daraus ermessen, dass meine Schwägerin mir von jeher eine unsympathische Per« sönlichteit gewesen ist. Und vor allen Dingen habe ich lein Wort der Zustimmung laut werdeu lassen.» «Aber Ihre Frau Gemahlin ist doch in dem Wahn hingeschieden, dass Sie ihr dereinst diesen heißen W insch erfüllen würden?» entgegntte Sabine leise. «Sabine!» rief er außer sich. «Bei meiner Liebe beschwöre ich Sie, sagen Sie mir ehrlich- Muss ich diesem Wahn mein ganzes Lebensglück opfern? Ist es menschlich gerecht, aufgezwungenes Mitleid zu einer Pflicht zu stempeln?» Hochaufgerichtet stand Sabine vor ihm. Der Mond durchbrach die tiefe Dämmeruug, welche inzwifchen ein-ftttletcn war. und überstrahlte ihre schönen, bleichen M^e; sie preßte beide Hände gegen die Brust, als «n^l««^ Schmerz darin gewaltsam unterdrücken, und langsam und säst seierlich antwortete sie» «Die Pflicht steht höher als die Liebe. Wollten Sie sie hintansetzen, so würde der Schatteu einer enttäuschten Seele all Ihr künftiges Glück verdunkeln.» «Du liebst mich nicht!» entbebte es ihm dumpf. Plötzlich ergriff er ihre beideu Hände und fragte rauh: «Regt sich denn kein Funken Mitleid in dir bei den Worten, die mein ganzes Lebensglück untergraben? Soll lein Blick mir verrathen, dass ich mich nicht getäuscht habe, wenn ich hoffte, dass meine Liebe Wiederhall in deiner Seele fände? Sage, o, sage nur das eine: liebst du mich?» Da war es vorbei mit ihrer mühsa n aufrecht erhaltenen Fassung. Ein Beben gieng durch ihre Glieder und leises, unterdrücktes Schluchzen erschütterte ihre ganze Gestalt. Dennoch aber sagte sie fest: «Ja, ich liebe dich, geliebter Mann! Und wenn diese Liebe auch mein ganzes Sein erfüllt, und wenn mein Lebensweg auch von nun an einer trostlosen Einöde gleicht, so bleibe ich dennoch bei meinem Ausspruch: Vor der Pflicht muss die Liebe weiche»! Lebe wohl!» «Sabine! Geliebte!» rief er flehend. «Verlasse mich nicht! Ich kann dich nicht verlieren!» Er umschlang sie und für einen kurzen, seligen Augenblick lehnte sie ihr Haupt an seine Brust. «Und dennoch gibt es keine Wahl! Wir müssen scheiden!» hauchte sie leise. In demselben Augenblick wurde der fast dunkle Raum durch einen grellm Schein erhellt. Auf der Schwelle zu Herrn von Sassens Zimmer stand, die Lampe in der hocherhobeuen Rechten, emew gleich, Adelheid. . „ hatte ° Unbemerkt von den Leidversunkenen ^^<, Schwester der verstorbeneu ersten Fr"" ^ d>e> auwalts dessen Zimmer durchschritten »no ^ und Sabine überrascht. c^iia.l /?„< Indem sie die Lampe jetzt auf den l5 ^, ho" sah sie die Bestürzten spöttisch an uno "oll auf. ^rz alls.'.F «Dachte ich mil's doch,- stieß s« "" ^ z"" ^ halb der Herr Schwager so eilig "aH ^ A^l ' kehren und seinen Bchlch abkürzen nul^e-wir ja endlich im klaren!» ^ . »ol» ^^ 'Ja, das sind wir.» erwiderte peri.^li völlig ruhig. «Spare dir alle deine . merkungen!» ..^, nutzes Diese Ruhe ließ die Erbitterte ^ Achate /" pelter Wuth an Sabine wenden, uM o»r ^M^ Zornes über dieselbe auszuschütten, ^rs^'" i>tz artigen Vorderzähne kamen unschön zum ^e"'l d''' ihre Augen schillerten so unheimlich, d"' ^, "" ^ der letzte Rest von Anziehungskraft g"" als sl^,,^ geradezu schneidend aber klang ihre Stun»'^ ^yl ,z «Fräulein v. Lettwitz, wir beide ,^ „,M ^ einander fertig; denn nach der Scene,^ ^m » Sie soeben überraschte, kann ich Ihnen ^l länger anvertraue« l» ., heiB^ Sabine neigte zustimmend '"«d Haltung das schöne Haupt. ^i^er Zeitung Nr. 212. 1839___________________ 16. September 1895. Tagesneuigleiten. Velgr^ ^/"ordung eines Lehrlings.) Au« ^W w3" ^"' ^^ße Erregung verursacht ein Lsiei,«' a cher l'ch im Geschäfte der hiesigen angesehenen tinigei q-l» ^ Soldatovic zugetragen hat. Seit ^n «la«. ^" "" Lehrling der Firma abgängig, und »e,oy""°"' derselbe sei verschollen. Nun ist es zutage ^«""is k ? ^^ Vermisste ermordet worden ist. Ein ^tlinn l^ >!^" ^'^ des Nachts den dreizehnjährigen flohen A- .'s in den Unrathscanal und wälzte einen ^ Uni.,»? ^^" '^- ^'e Leiche drsselbcn wurde aus Elchen« js. "^ hervorgezogen. Die Ursache dcs Ver-lsnnte sein ^ ^ ^er Commis fürchtete, der Lehrling Folien, ^efraudationen enldccken. Der Verbrecher ist Hch^ (Die Polizei auf dem Zweirad.) Die ^ Poli^ '^" ^hrrädern im Dienste der Polizei wirk bilchz z ^'Präsidium in Berlin reiflich erwogen und hebelt si^? °^ö« langer Zeit Thatsache werden. Es 'ixllt un? . ^' "" ben Verbindungsdienst der Polizei-l>'iher dut^'^^" ""d mit dem Präsidium, welch« 9tit in A "ldonnanzcn bewirkt wurde und ost viel '^WH-?M"^ nimmt. Natürlich müssten dann ""del,. traßen Berlins sür die Radfahrer sreigegeben t'schVn^//. Gesammtzahl der schweize. ^hth^. ^'l'ciere.) Nach dem soeben erschienenen Miere iw ^ l895 beträgt die Zahl der schweizerischen !"^e», n l l"se und in der Landwehr 8700; davon ""451? ^" Generalstab 112; zur Infanterie ge-Kt G /"' zur Cavallerie 320, zur Artillerie 1186, ""zte q«"We 289; bei der Sanität stehkn 1074 °llun° l^s "'"^ker und 222 Thierärzte. Die Ver-""l> der ^s ^6, j,^ Militär-Justiz 83, die Feldpost "Nee 62«"^ '^ Officiere. Feldprediger besitzt die ^"8, ^ ' außerdem 75 Stabsstcretäre mit Officiers-^tsllieu. " ^"dc'N finden wir 160 Oberste. 246 ^ieulen °"s, ^'^ Majore, 2348 Hauptleute, 2935 !"he gew?^ und 2475 Lieutenants. Vom Vundes-^^'dllr.. . ^^ ^685 Officiere, von den Canlonen ^ ""tec 3225 im Auszuge, 1780 in der Landwehr. ^°l» l He« Vermächtnis.) Die kürzlich in > 615 ""Me Anstawn Schenkungen in der Höhe ^l!kn z^ " Kronen gemacht. Bei dem Ableben ihres '" Mche ^^" 1888 waren bereits 200.000 Kronen ^ «wecke bestimmt worden. 5,>ih^/uer auf einem französischen "!ete/"rt0llmpfer.) Auf dem vom Staate ge-", ^, ^ ^nsftortdamftfer « Comorin », welcher am . "r ^,"°ch Tonling abgehen sollte, brach am 13.d.M. lk ^'ff >, ?^^mer Feuer aus, welches so rasch um ^ltln'.. " bie Besatzung nicht mehr Zeit hatte, ihre », ^ sich ^"' Iwei Otficiere und sechzchn Matrosen, ^t>ll^ a« Nord des Schiffe wfanden, ntteten sich ^ ^' °as« sie auf die Sch'ffiverschanzung sprangen. e?,° dez?°°" des Dampfers, welcher beim Aus-«,'' >ln yl>,^""s herbeigeeilt war, verlkß das Schiff ün U lonn.^!'^^ der höchsten Gefahr. Ein Theil der k^kna.ps, in Sicherheit gebracht werden. Trotz der ^°lib°," ^rbcit der Pompiers aber ergriff das Schiff. Die Feuerwehr musste 3« lö^"/!-. rief H^v^Sa^Ie^ch abgebracht gellen l»" diese Anschuldigungen so ruhig über ' Hlit fassen!. llyi> f^^Nlger Miene trat er auf seine Schwägerin ^ M)i >^s meine Tochter anbetrifft, so habe Ws. "9 zu l^ ^ darüber zu bestimmen, wer ihre Ik^t'l^ leiten hat, und ich überantworte sie mit d. Lettwi./"' "'e bisher, den Häudcn von Frau- j?en, yUch!» erwiderte Fräulein Adelheid unter ^bt lv^^' 'Damit das Schäferspiel weiter sj. Und ei^ kann!» sie dip w"^ verächtlichere Miene annehmend, li^.'^ber sachte drohend aus und fügte hinzu: M 5 i" überw 3^ ^ das Wohl meines Schwester-'^Nen i» "?chen habe, dulde ich nur unbescholtene N'nd?.s^ou das Recht der Verfügung über 5<>'N 3""""e Herr v. Sassen auf. ^ien l 2, "'^^^ du einst meiner sterbenden "e> ""!'.' antwortete sie ihm mit eiserner 'hast k 2°!<^in, ab^^""^ l"'b er rauh hervor. » lautet/ '^" zustimmendes Zeichen habe ich ^ W>H «: '^ iiberleqeue Entgegnung. Hotck .^chte ss ^-" ^st es gesehen?, wiederholte er. ^N> «n dp"" auf und rief: -Ah. - also eiue '^ü3 ^tte! ,^as macht dir alle Ehre. das muss "'H ick,,.^ '° '"'ll ich dir auch die Autwort '^"ld,a. bleiben!. (Fortsetzung solgt.) ich darauf beschränken, die benachbarten Schisse zu schützen, die in die See stachen. Durch einen heftigen Sturm wurden die Funken weithin getragen und geriethen hie-durch Objecte an verfchiedenen Orten des Quais fowie ein in Demolierung begriffenes Panzerschiff auf hoher See in Brand. Auf dem letzteren wurde das Feuer jedoch rafch gelöscht. Die Ladung des «Comorin» bestand in zweihundert Ballen Heu und tausend Tonnen Kohle. Verletzungen von Personen sind nicht vorgekommen. — (Die Sprache der Fliegen.) Nachdem ein amerikanischer Gelehrter die Affensprache zu erforfchen gefucht, hat sich ein anderer an die lohnende Aufgabe gemacht, die Sprache der Fliegen zu studieren. Bewaffnet mit einem Mikrophon, hat er stundenlang den seltsamen Geräuschen der Hausfliege gelauscht. Er ist zu dem Schlüsse gekommen, dass die Fliegen eine eigene Sprache besitzen. Ihre Sprache besteht natürlich nicht in dem gewöhnlichen Gesumme, welches von dem schnellen Rauschen der Flügcl kommt. Neben dem Gesumme lassen sich mittelst des Mittophons auch noch modulierte Töne vernehmen. Die Fliegen haben bekanntlich ein außerordentlich feincS Gehör. Wahrscheinlich find ihnen gegenseitig diese hochleisen Laute sehr vernehmlich. — (Aus Rumänien.) Der Elöffnungsfeier der Donaubrück,: bei Czernawoda, welche bestimmt am 26. d.M. stattfindet, sowie den Herbstmanövern werden Prinz Leopold von Hohenzollern und der Graf von Flandern beiwohnen. — (Ein furchtbares Eisenbahnunglück.) Zwischen den Stationen Sükovla und Nekolslaja der Rlga-Orelbahn erfolgte ein Elsenbahnzusammenstoß zwischen einem Arbeiterzug und einem Gülerzug. Siebenundzwanzig Waggons wulden zertrümmert, süujundzwanzig Personen sind todt, viele verwundet. Local- und Provinzial-Nachrichten. — (Militärische Anordnungen.) Seine Majestät der Kaiser haben mit Allerhöchster Entschließung vom 14. August d. I. dem zweiten Theile des Dienstbuches «Normen für die Feldausrüstung der l. und l. EisenbahN'Compagnien' die Allerhöchste Sanction zu ertheilen geruht. Wie eine Verordnung Sr. Excellenz des Herrn Reichs-Kriegsminlsters G. d. C. Edlen von Krieg-Hammer vom 6. d. M. verfügt, hat dieser Theil des Dienstbuches sofort in Kraft zu treten. Se. Excellenz der Herr Reichs-Kriegsminifter G. d. C. Edler von Krieg-Hammer hat ferner am 7. d. M. eine Verordnung er» lassen, durch welche die Mililäc-Territorial-Commanden ermächtigt werden, über den Aufwand, welcher durch die Vergütung der bei den jährlichen Waffenübungen ver-urfachten Feldschäden erwächst, die AufrechnungS-Nedeckung zu ertheilen, wenn die Vergütung für die ganze Uebungs» zeit den Betrag von 2000 fl. nicht überschreitet. Ueber diesen Betrag hinaus, sowie über die Vergütungen der durch die scharfen Artillerie-Schießübungen verurfachten Feldschäoen bleibt die nachträgliche Aufrechnungs-Äedeckung dem k. u. l. Reichs-Kriegsministecium vorbehalten. — (Einbruchfichere Cassen für die Justizbehörden.) Das Justizministerium hat sämmtlichen Justizbehörden und Gerichten zur Kenntnis gebracht, dass das Justizministerium sich an das Finanzministerium mit dem Ersuchen gewendet habe, es möge dem Justizministerium gestattet werden, sich neue feuerfeste und einbruchsichere Cassen für die Justizbehörden durch das O^lonomat der niederösterreichischen Finanz-Landesdirection zu besorgen. Diesem Ansuchen habe das Finanzministerium willfahrt und es werden nun für sämmtlich? Justizbehörden einbruchsichere Cassen angeschafft, und zwar anstatt des bisher verwendeten Hauptschlosses (Brahma, altes System) mit dem patentierten amerikanischen Stechschloss mit gedecktem, uncopierbarem Panzerschlüssel verwendet werden. Hievon wurden auch die Ober-Landesgcrichtöpl'äsidien und Ober-Staatsanwaltschaften mittels Iustizministerial-Erlasses verständigt. Es hat sich eben aus Anlass vorgekommener Fälle die Nothwendigkeit herausgestellt, auch sür die Eassen in den Hallen der Gerechtigkeit Schutz gegen Einbrecher zu suchen. * (Rücklehr der Manö oert ruppen.) Nach einem viertägigen, theilweise durch ungünstige Witterung schr erschwertem Marsche ist gestern um halb 1 Uhr nachmittags das 27. Infanterie-Regiment und das zweite Bataillon des 17. Infanterie-Regiments in Laibach eingerückt. Das 27. Infanterie-Regiment, welches ein Bataillon und das zweite Bataillon dcs 17. Infanterie-Regiments, welches eine Compagnie formierte, hatten in Unter'Loibl, Neumarltl und Krainburg übernachtet. Den einmarschierenden Truppen, welch- die Stabsossiciere des 27. Infanterie-Regiments empft'ngen, war ein zahlreiches Publicum entgegengeeilt, das die mit klingendem Spiele trotz der ausgestandenen Strapazen in bester Condition einmarschierenden Krieger freundlichst begrüßte. ^ (Diebstahl.) Am vergangenen Samstag wurde in der Z:it zwischen halb 3 bis halb 4 Uhr morgens im Casn Slätte, und nur wirtlich schönes Herbstwetter gibt noch zum Verbleiben in den Vergen den Nusschlag. Laibacher Zeitung Nr. 212, 1840 16. September 1^ *(UnfallinfolgeSchnellfahrens.)Geftern abends gegen halb 8 Uhr fuhr der Haufttmann i. R. Herr K.....in seinem einspännigen Wagen durch die Resselstraße gegen die Peterssiraße. Nei der GaSfabril fuhr eine zweispännige Privatequipagk, in der vier Herren saßen, in schnellstem Tempo ohne vorschriftsmäßig auszuweichen direct in den Wagen des Hauptmannes K..... Die Deichsel dieses Wagens brach infolge des Anpralles, das Pferd rannte sammt derselben davon; der Kutscher fiel vom Bock und zog sich mehrfache Verletzungen zu. Die Fensterscheiben sowie die Laternen wurden an beiden Wagen zertiümmert. Der verletzte Kutscher wurde gelabt und konnte selbst den Heimweg antreten; das durchgegangene Pselb fieng man noch auf der Rrsselstraß^ ein — (Polizeiliches.) Vom Samstag auf Montag wurden zehn Individuen durch die städtische Sicherheits-wache verhaftet, und zwar acht wegen nächtlicher Ruhestörung und zwei aus anderen Ursachen. — (Kranlenbewegung.) Im Monate August l. I. wmden in das hiesige allgemeine Krankenhaus und in die Filiale für Infectiöse in der Polana 270 männliche und 191 weibliche, zusammen 461 Kranke aufgenommen. Mit den vom Monate Juli Verbliebenen 258, belief sich die Gtsammtkrankenzahl auf 719 Personen, von denen 283 geheilt. 9N gebessert, 23 transferiert und 44 als ungkheilt entlassen wurden, während 24 Personen (13 männliche, 11 weibliche) gestorben find, daher mit Schluss des Monates August in der Anstalt noch 249 Kranke verblieben find. —u. — (Gemeindevorstands'Wahl.) Vei der am 1. b. M. stattgefunden«« Gemeindevorftands-Wahl in der Ortsgemeinbe Lahoviö wurde der bisherige Gemeindevorsteher Mathias Vobnar, Grundbesitzer in Lahovic, als solcher wiedergewählt; als Gemeinderäthe wurden Franz Omers und Valentin Kos, beide von Lahovic, gewählt. — (Hochofenanlage in Trieft.) In Trieft hat am 14. September vormittags um 10 Uhr der Localaugenschein bezüglich der zu errichtenden Hochofenanlagen der Stahlhütten- und Walzwerke feitens der staatlichen, der städtischen und der Localbehörden statt» gefunden. Nach gründlicher Prüfung der topographischen Verhältnisse und der Baupläne wurde von leiner Seile gegen die beabsichtigte Anlage Einsprache erhoben. — (Brand der Fabrik Modiano in Trieft.) Von der ungeheuren Ausdehnung des Brandes in der Via Leo kann man sich eine Vorstellung machen, wenn man bedenkt, dass das Feuer noch immer nicht vollständig gelöscht ist. Wie die «Ttiester Zeitung» schreibt, konnten sich die Tausende und Abertausende von Neugierigen, welche die Brandstätte besichtigten, davon überzeugen, dass es unter den Trümmern noch immer glimmt und brennt, obwohl nun schon zwei Tage seit Nusbruch des Feuers vergangen sind. Von einer Gefahr kann natürlich nicht mehr die Rede sein, und in der That wird an dem Anbaue zur Fabrik, der erst vor einigen Wochen in Angriff genommen worden ist, fleißig weitergearbeitet. Dieses Gebäude wild denn auch binnen einigen Wochen vollkommen fertiggestellt sein. Die innere Ein« richtung wird nur wenige Tage in Anspruch nehmcn, so dass in kurzer Zeit in diesem Gebäude die Arbeit wird in Angriff genommen werden können. — (Unwetter.) Ueber Miltel-Istrien entlud sich in der Nacht vom 12. d. M. ein furchtbares Ungewitter, welches auf den Feldern ungeheuren Schaden anrichtete. Das Quietolhal wurde in einen grohcn See verwandelt; durch einen Blitzschlag wurde in Grisignana ein Mann aetödlet.__________________________________________ Neueste Nachrichten. Bildung eines neuen Ministeriums. Wien, 15. September. Wie die «Pol. Corr.» erfährt, wird Se. Excellenz der Herr Statthalter Graf Vadeni, welcher die Verhandlungen mit verschiedenen Persönlichkeiten über deren Eintritt in das durch ihn zu bildende Cabinet fortsetzt, morgen abends nach Lemberg zurücklehren, um in beiläufig 14 Tagen wieder in Wien einzutreffen. Die Constituierung des neuen Cabinets ist also nicht vor Ende des laufenden Monates zu gewärtigen. (Diner.) Die «Corr. Wilhelm» meldet: «Ueber Einladung Sr. Excellenz des Herrn Präsidenten der General-Direction der österreichischen Staatsbahnen Dr. Leon Ritter von Vilinsli fanden sich hente abends um 7 Uhr im Restaurant des Westbahnhoses Ihre Excellenzen die Herren: Statthalter in Ga-lizien Kasimir Graf Vadeni, der Curator der There-finnischen Akademie Dr. Paul Freiherr v. Gautsch, der Oberlandesgerichts-Pl'äsident in Graz Johann Nep Graf Gleispach, Johann Graf Ledebur sowie Hcrr Sectionschef Hugo Freiherr Glanz von Ei ch a zu einem Diner ein. Se. Excellenz der Herr Landes-vertheidigungs-Ninister FZM. Zeno Graf Welsers -hei mv, welcher ebenfalls geladen war, hatte sein sternbleiben entschuldigt. Nach dem Diner wohnte Se. Excellenz Graf Badeni eine Zeit hindurch der ^or^Uung im Demschen Vollstheater in der Loge Sr. ^celknz d«K Herrn Ministers Grafen KielmanS- Wien, 15. September. (Och.-Tel.) Se. Majestät der Kaiser empfieng nachmittags den Statthalter Grafen Vadeni in halbstündiger Privataudienz. Wien, 15. September. (Orig.-Tel.) Statthalter Graf Badeni empfieng heule vormittags den einstündigen Besuch des Freiherrn von Chlumecky. Wien, 15. September. (Orig.-Tel.) Zu der von der socialdemokratischen Parteileitung für heute in den Prater einberufenen Massenversammlung hatten sich etwa 3000 Personen eingefunden. Der Vorsitzende theilte den Beschluss mit, die Versammlung wegen der infolge des schlechten Wetters offenbar geringeren Betheiligung auf den nächsten Sonntag zu vertagen. Dr. Adler führte aus, dass die Socialdemokratie auch unter den neuen Verhältnissen den Kampf um das Wahlrecht mit allen Mitteln fortführen werde und schloss mit den Worten: «Man hat die Genossen draußen im Reiche eine Rotte nnd Horde genannt. Auch wir gehören zu dieser Rotte. Mit einem dreifachen Hoch auf diese internationale Rotte also schließe ich und lade Sie zur Versammlung am nächsten Sonntage ein.» Die Versammelten giengen ruhig und ohne Zwischenfall auseinander. Graz, 15. September. (Orig.-Tel.) Die Witwe des FZM. von Aenedek ist um halb 9 Uhr morgens gestorben. Vern, 15. September. (Orig.-Tel.) Dem Bundesrathe sind nunmehr die Gesetzentwürfe über die Einführung der Unfall- und Krankenversicherung mit den Motivenberichten zugestellt worden. Der Bundesrath wird dieselben nach erfolgter Durchberathung in der September-Session der Bundesversammlung vorlegen. Paris, 15. September. (Orig.-Tel.) Der Municipalrath gab heute zu Ehren des Lordmayors ein Dejeuner. Vitet, 15. September. (Orig.-Tel.) Der Kriegs, minister Zurlinden gab heute ein Dejeuner für französische und auswärtige Officiere, welche an den Manövern theilgenommen hatten. Anwesend waren der Kronprinz Nikolaus von Griechenland und General Dragomirov. Kriegsminister Zurlinden begrüßte dieselben namens der Armee. Petersburg, 15. September. (Orig.-Tel.) Heute wurde ein kaiserlicher Ulas publiciert betreffend die Gründung eines Curatoriums für Arbeitshäufer des Reiches. Die Kaiserin Alexandra nahm das Curato-rium unter ihre unmittelbare Protection. Die «Turke-stanskija Wiedomosti» melden, Russland errichtet ein Consulat in Turfan im chinesischen Ostturkestan. Zum Consul wurde Feodorow ernannt, welcher sich demnächst anf seinen Posten begibt. Constantiuopcl, 15. September. (Orig.'Tel.) Das Gerücht von der angeblich aufgetauchten Absicht der Pforte, die letzten Zugeständnisse in der armenischen Frage zurückzunehmen, wird im hiesigen Ministerium des Aeußern als falsch und eine derartige Absicht als gänzlich ausgeschlossen bezeichnet. Coustantinopcl, 15. September. (Orig.-Tel.) Die Meldnng, wonach eine aus 500 Mann bestehende Bande zwischen der bulgarischen Grenze und Kralova aufgetaucht sei, dass ferner von Ueslüb ein Bataillon abgegangen und der Vali Waffen nach Kmnanova habe schaffen lassen, um die türkische Bevölkerung zu bewaffnen, dass endlich bis Mitrovitza die Bevölkerung bereits bewaffnet sei, hat bisher weder auf der Hohen Pforte noch in diplomatischen Kreisen eine Bestätigung gefunden. Die Bewaffnung der türtifchen Bevölkerung wild schon deshalb als unwahrscheinlich bezeichnet, weil der Großoezier als entschiedener Gegner dieser Maßregel seinerzeit die Entwaffnung veranlasste. Constautiuopcl, 15. September. (Orig.-Tel.) Der Graf von Flandern und sein Sohn werden heute von dem Sultan empfangen werden und, den bisherigen Dispositionen zufolge, bis Samstag hier verweilen. Aiterarisches. Als siebenter Vaud des vierten Jahrgangs der Veröffentlichungen des «Vereins der Bücherfreunde, Berlin», erschien soeben : « De u t sch l and s Co lo n ie n, ihre Oe -staltung, Entwicklung und H i l fsq ne l l e n, » von Rochus Schmidt. II. Theil: Nestafrita und Siidsee. 28 Vogen. Preis geheftet 5 Marl, gebunden 6 Marl. Dem im Februar d. I. erschienenen ersten Band von Deutschlands Colunicn, »Ostafrila», folgt nnnmehr der zweite, der die dentjchen Volonien West-afrilas: «Kamerun, Togolaud und Südwestasrila» sowie die deutsche» Schutzgebiete in der Sildsce behandelt. Von der Ge» staltnng, Entwicklnng und den Hilfsquellen der betreffenden Ge< biete erhält der Leser, auch der Laie, ein genaues Bild, da der Verfasser es sich angelegen sein ließ, nach diesen Gchchtgpuukten in kurzer aber erschöpfender Weise Dentschlands Colonialgebiete zu erläntern. Bei der Nenrtb/ilnng der einzelnen Landstriche kam den» Verfasser seine in den Troftpen gewonnene Erfahrung zn statten, sowie auch seine Beziehungen zn den in den verschiedenen Schutzgebieten thätigen Beamten, von denen mancherlei znm Theil umfangreiche Beiträge vom Verfasser verwertet sind. Die in dem vorliegenden Band ausgesprochenen Urtheile treffen überall das Nichtige, sind nichl überschwänglich nnd werden doch dem Werte der einzelnen Länder gerecht. Die Karten sind von E. Andreas gezeichnet und bis anf die neueste Zeit ergänzt, auch enthält der Baud viele nnd gute, nur nach Original-Anfnahmen hergestellte Illustrationen, die dem Werle uoch einen besonderen We,t verleihen. Mit dem nunmehr in zwei Bonden vollständig vorliegende« Wert bietet der «Verein der Büchers"»"^-^ deutschen Publicum eine so eingehende Schildmmg ^ überseeischer Besitzungen, wie sie für eiuen gl^^^jltlll^' bisher noch nicht existierte. Ueber den «Verein der V""sM>^' selbst ertheilt jede Buchhandlung sowie die OeM ' ^!>. Verlagsbuchhandlung Schall ' "^,M von wissenschaftlichem Werte. Nach eigener bewährter ^. Von Otto Heinpel. Mit 32 Figuren. Taschcnforma - ^^^' samem Einbande, Preis l Ml. 50 Pf. Verlag von '"°°- ^ heim (Gnstav Schmidt), Borlin 3>V. 4«. In Wn lM «"«' B Werlchen hat der Verfasfer den Nachdruck darauf g"^^F das von iym behandelte Herbarium der Wissenschaft bM , M leistet, als die meisten bis daher üblichen geleistet A ^ü ^' ferner dasselbe ebenso verständlich und branchbar pi,^ ,>, fanger, wie sehr interessant für d>n erfahrenen L" ^„ ^ Dirs hat er erreicht I.) durch eine ganz eigenartM, ^.^., bisherigen in wichtigen Pnnlten abweichende, aber vew ^>>, thode, 2,) durch Darbietung ebenso eigenartiger als " ^ ist erprobter Geräthschaftcn. Wer von den PflanzensamM" ^ftiK dem Werkchen dnrch Abbildungen veranschaulichten M^^ ^„ gebraucht und die beschriebene Methode befolgt, dem ^,^,< Herbariuni durch die Schönheit seiner Präparate "" >v>ii>'" gung gewähren, aber auch eiu Hilfsmittel zn instruct schastlicher Belehrung sein. . ^ HM Alles in dieser Rubrik Besprochene kann d>ll^s, Zarnit, Privatier, Krtina. — Feuer, Kühn. Po""', ^" Kflte,; Kegler. Schriftsteller, und Dr. Mauthncr, ^" '^ ralia, Privatier, s. Fran. Pola. — Arzensel, Ley»e^ ^ Mayer, k, u, t. Hauptmann, s. Familie, Arnoldst"". . gM" Privatier: Löw, Kfm,; Kämpfler. Beamter, und >;">''^ß^ Cnrat, Trieft. — Albert, Privatier, Bozen. "^„M0l, Privatier, Innsbruck. - Fiuschger, l. k. Notar. ^^ ZF>> Dcvetak, Kfm., Karfreit. — Sitter, Adj., Kan". Gastwirt, Görz. — Prettuer, Student, Alexandren- Hotel Vaierischcr Hof. ,^ " Am 14. September. Rabir, Forstadjunct. ^ ^' Gorjup, Lehrer, Trata. — Gola, Student, St. «""^ »wä. p> a«p,; Kreiner, Privatier, Oottschee. Hotel Lloyd. . 5onM Am 14. September. Slulj. Lehrer, Trz'se. -^ AW Ingenieur, Nlbona. - Syrowecli, Kfm,. Men. ^sB", und Falescini, Maurermeister, Treviso. ^ Tm^sMl, ,a",, Dr. Krel, Universitätsftrofessor, Graz. - Weber. V^ ^-i" Familie, Gnrkfeld. — Krejüi, Schauspielerin, PlM> und Iersinovic, Einjahrig-Freiwillige, Laibach,_____^.-^ Verstorbene. ^ Am 1 4. Septembe r. Franz Fajdiaa. Tls ^ 51,^ 1'/,, Tag. Petersstraßc 4, Lebensschwäche — "^ lbw'"l"Ä' ssablils. Arbeiterin, 22 I.. Hühnerdorf N^ ^„<,te, " Theresia Novak, Weichenwächters Tochter, !1/2 bahnstraße 1, chron. Darmlatarrh. Voc^wirtschafMes ^ . paibllch, 14. September, Ans dem heutigen ^ ^b -ftnlnen: 12 Wagen mit Getreide. 4 Wagen m>t 4 10 Wagen und 2 Schiffe mit Holz. ^< Durchschnitts"Prc^^^^7 ^ Mit,. M«z.» ^>^^ WeizenprMetercrr 7,- 7,80! Butter pr^Kilo-' s, ^ »°rn . 7- «5(^ Eier pr. Stuck '' ^^ «erste . <>'4U 6 20 Milch pr. ""r - ^ 6^ ^ Hafer . «4U 6 80, Rindfleisch pl-", ^A^ tmlbsruch! . -'-----------Kalbfleisch . ..^"!^ Heiden . 6 «0 7 !>0 Schweines!"'« ^ A^ Hirse . 7 50 7 - Schöpsenfleisch^ ^ ^ .^ Kukuruz . 7 50 7 40 Hahndel pr. S"" 1b ^> «rdäpfel 1(X) Kilo 2 85-------Tauben ^, ^. . 2 ^^ Linsen pr.Hsktolü. !1>-----------Heu pr. M.-E". ^l. ^ «rbsen » 10-----------Etroy ' «r- «^^^ Fisolcn . 12 -- Holz, hart^ ^'o ^ «indsschmalz Kilo — 90 — . " . b« ^z^ Schweineschmalz . - 68------------- welches, ^ ^ «0 ^ Lpeck. frisch . - 62 - - Wei",roch..^ ^^^ — «eräuchert » !«K-------ji — n»«ß"^^^— Lottoziehnug vom l4. Scptc"b"^ Linz: 42 25 7 65 ^ Trieft: 70 4 ^i^^^ Mctcorolagilche Vcllbuchtlln^cl^^ ' ^.H.^,^.....^^^ "'!).Nb. ?Zb 2 113 SO. maß'^ ^helv " .^ 7U.Mg.I^35'8 8^1 windstill ,l) sthe.e , ^ 15.2. N. 735 0 20 5 SV. "aß" h^<'"' !) » Ab. 737 5 13 8___windst'^-----Mb" < U;i?U.M^l'7W"ls'"6"3 !'" O. schwa« ^^„ S<,^' Das Tagesmittel der Teinperatnr ^^ l " ^ Sonumg 13 2" und 14 1", l>eziel)UnaMel,r ^^^84l 16 September 1«35, Course an der Wiener Börse vom 14. September 1895. «»«d°« °«!ci«ranz Joseph Ä., 9 75 Theiß Reg,-Lose 4»/„ 100 ft . ,49 5.0 15» 2^> Grundentl.' Gbligatilllien (fiir I<>0 st, , ü"/„ galizische...... —-— —'— !>«/„ niederüsterreichische . . . 10975 —'— 4"/„ lroatischt' und slavonische . 9875 -'-^ 4"/„ ungarische (1W st, ö.W,> . 98'— 99'— And»« ossentl. Anlehen. Dona»-Reg.-Lose 5°/„, . . . ili»-50 131^0 dto. -Nnlelhe 1878 . . 107 7(> 108 70 Anlehen der Stadt Görz. , . 113' - —-- Änlehen d. Stadtgeineinde Wien l0l> 15 107-ii, Änlelien b. Stadtgemeinde Wie» (IUuer oder (8o!b) . . . , 128 75 18» 00 Prämie»-Aul, d, Zwdlnm, Wie» I7lt — 173-^ AorsebllllAnIrlien. derloöb. b» <, 10150 Ilii!- - 4"/^ Kralner Lande« «lnleben . 9» «5! —'— Veld ware ßfllndbries« (für 100 fi.). Vod«,allg. »st. ln5UI,vl,4°/„«, 12150 — - bto, ,, ,, ln5N „ 4°/, 99 90 100 70 dto, Prüm..'Echldv. »"/a, l.Em. H7- H8-. dto, bto, 3°/„, II. (tm. 118-50 11925 N.üsteir. Landes Hyp,-«nst.4°/, 100-— 100 80 Oest, nng, Gant oerl, 4»/,>"u , -—,—>— dt«, dto, ., 4°/, . . 100-40 INI'20 bto, dto, 50jahr. „ 4°/„ . , 100 40 10120 Vparcasse, 1,»st,,30I. ü'/,°/„vl 10I-5N —-- VriarltätS'Vbligalionen (siir IUl> fi,). Ferdinand« Nordbahn (» I?!-!,(' dlo. il l»",u..... 131-50 I3L5U Ung. galiz. Äahn..... 109 .. 11'»-' 4"'o Unterlrainer Äahnen , . 99 K0 100- Diottst Lose (per Sülcl). Budapest Basilica (Pombau) . 8'— 8 20 Lreditlose Illi» fi...... 2U3'50 804 - (llary Lose 4!» fi. CM, . . . 58 50 60'- 4"/<.Do»au Damps,ct>,I0«fi.CM. 140'- 1«,-— Osener Lojr 4«> >l...... S1-— L2 — PalffyLuse 4<> fi. EM. , . . L1'5<, N!j-' Nöthen Nreuz, Oest.Oes.«., 10 fl. l? ?t, lü'2!» Rothen «reuz, Ung. Ges.»., 5 st. ii^N Ill'L» Nudulfth Lose 10 fl..... l»3 50 24 50 EalmLuse 4<» fi, CM. . . . 70-50 71 — St.'Oenois Lose 40 fi. CVl, . 7,-50 7250 Waldstei» Lose W fl. (lM. . . 5»-— 55-— WindisctM-äh Lose liN fi. EM, . —-- —-— Gew,-Lchb,»«/„Präü,. Bchuldd. d. Vodencreditaüslalt.lEm, , 1!»-5U 19',i» dto, dto, ll, !tM 1ÜU9, . . li7'5<» »N- — Lalbacker Lose...... 2» — 23 50 . least. — - —-- dto, dtu, per Ultimo Septbr. 403 50 404-. Lreditbanl, Allg, ung,, 200 fi. . 487 50 488'. Depositenbank, Allg,, 200 st. . 251-— L»3 — Escumpte Gej., Nbrüst., 500 fl, 920- 923 - Viro u, «lasseiw,, Wiener, 200fi. 31« 50 »w — Hhpothelb.. vest., 200 st, 25°/^,«. 98'-. lui - Länderbanl, Ocst,, 200 fl. . . ««5>— 285>L0 Oesterr. ungar, Vanl, «00 fi. . lueu 1o«c Unionbanl Ü0» ft. . . . , . 351 2!, 351'75 Verlehrlbanl, «ll^z,. 140 st, , 185-.",0 186 25 Sltien von Transport« Vnlernehmungtn (pei Stück). Albrecht Vahn 2»>0 fl. Silber . -- —-- Äussig-Iepl. ltlsenb, 8»<>fi. , . 1774 1'.80 Äohm. «ordbahn 150 st. . . »92 — 294 — btll. Westbllhn 200 fl, . . . <1<>'K0 417!.0 Äuschtiebradrr Vis, 5NU st. TM. 15!8 1526 dto. dto. (lit, U) 200 st. . 540 — 548-— Donau - Dampfjchlffalirt,! - Ges., Oesterr., 500 fi. CM, . . , »57---blll'— Dran lt.Mlllt. Vb, Z,)2»wst,T. —-- --- Duz Vobenbachl'rE, A,ü»>ufl.s. 8>l-?5 3725 Ferdinands Nordb. 1000 fi. CM. 8k75 Lemb,- uw,'Iassy - Eisenb.- Gescllschaft 200 fi. ö. . . . 324 - 3L4 7!> Lloyd, Oeft., Trie», 500 st. TM. 53u — 540— Oesterr. Nordwestb. 200 st. E, . 273 U5 2?4'U!» dtll, dto. Mt, U) 200 st, S, 280 75 28, ?ü PranDiixerElsenu. I50st.2. . 10250 103 !>(' Niebenbiirgrr (tiseiiblll)!!, ltrste — .. -^ >.. Staatseisendah» 200 fi. T. . . i0» 2» 400 7t> Tlldbahü 20!) fi. S..... lii 7!> 112-25 Lüonordd. Verb. A. L0l) fi. CM. 22050 221-50 Tramway Ges.,Wr,,I70fl.ü.W. 550 — 552 — bto. . — — ««lb «Sale TlllMway-Ves., Neue Nr., Prio- ritatL'Actien 100 fl. ... l07 50 ,io — Ung.-gallz. ltisenb. 200 fl. Silber 20» — zo» 00 Ung.Westb.(«aab-Gr»j)2l»ufl.S. »0'/"?5 «,8«Ü Wiener Uocalbahnen'Uct.«Ves. 78— 79 — zndullri««Acii»n (per Stück). Äauges., «lllg. üst., 100 st. . . liz— ll4»ül) Vgybier Visen« und L»ahl°Ind. in Wien 100 st..... 74-. ?b'»ü Visenbahnw.'lieihg., IMe, 80 fl. 133'. - ,34 — ,.lklbemuhl", Papiers, u. V. V. 60-- - ««- - «iesiuger Vrauerel 100 fi. . . lLU-50 121 50 MontawGcsellsch., Oesl.'alpine 100 90 il»i-40 Prager lisrn Inb.-Ves. 200 fl. 745—748-. Valao-Iarj. Eteinlohlen «0 st. ?IU'— ?W — „Tchlüglmtthl", Papiers., 200 fl. »2<»>.. »21-— „Steyrerm.", Papiers, u. «).-«. lü» — 171». Trlsaller lrohlenw. - Ves. 70 fi. 18<— 182-— Waffenf.'«.,0est.lnWie!l, laofi. »05 — ^7-50 W»nl,°n-Lc!hanst.. «ll«.. in Pest, 80 fi......... 580-530 — Wr. Äaugcsellschast 100 st. . . lIß-ü» 138 — Wieneibergor Ziegel Actlen Ves. »S4 — z«« - - Devisen. Amsterdam....., . 9s-40 99 oi» Deutsche Play,-...... 58L0 5»-l»5 London........ i»,-40 120'?-, Pari«......... 47 65 4?'?2. St. Petersburg...... —-» — .. Daluttn. 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Krisperji) proti Francetu (Jromu iz Most zaradi 5000 goldinarjev s pr. z odlokom z dne 15. julija 1895, st. 4747, za dan 30ega avgusla 1895 doloc^ena prva izvrSilna dražba izvršenèevih, sodno na 3940 gld. 40 kr. cenjenib pose^tev vlož. št. 83, 84 in 85 kaf. obè. Zerovnica brez-vspeSna, vršila se bode dne 4. oktobra 1895 druga izvršilna dražba. C. kr. okrajno sodišèe v Radovljici dne 31. avgusta 1895. (3853) 3—1 Nr. 15.546. Reassumierung e^ecutiver Feilbietung. Vom k. k. städt. - deleg. Bezirksgerichte in Lnibach wird hiemit kundgemacht, dass über Ansuchen der krainischen Sparcasse (durch Dr. Pefferer) die executive Feilbietung der dem Johann Plesko von Lutowitz Nr. 11 gehörigen, auf 1500 fl. gerichtlich geschätzten Realität Einl. Z. 38 der Cat.-Gemeinde Log auf den 9. October und 9. November 1895, jedesmal vormittags 11 Uhr, Hiergerichts mit dem frührren Anhange reassumiert worden ist. K. k. städt.-dckg. Bezirksgericht Laibach am 22. August^895._______________ (3889) 3—1 Nr. 2432. Feilbietltugs-Edict. Von dem k. k. Bezirksgerichte Zicknitz wird zur Vornahme der öffentlichen Feil-bietuug der auf 2580 fl. ö. W. geschätzten, dem Jakob Mivc von Selsach Nr. 13 gehörigen Realität E. Z. 323 der Eat.-Gde. Niederdorf nebst dem aus 335 fl. geschätzten Zugehör zur Einbringung der Forderung des Franz Moschek von Laibach (durch Dr. Sajovic in Laibach) aus dem Zahluugsmandate vom 2. Mai 1890, Z. 10.021, au Darlehen per 500 fl. sammt Anhang der 7. October für den ersten, der 7. November 1895 für den zweiten Termin mit dem Beisatze bestimmt, dass diese Realität, w.nn sie bei dem rrsten Termine nicht wenigstens um den Schützungswert verkauft würde, bei dem zwe>ten Termine auch unter demselben l)il:tangegebrn wird. Kauflustige habm dal^r an den ob-bestimmten Tagen nm 11 Uhr vormittags im diesgcrichtlichen Nmtsger>äude zu erscheinen, und können vorläufig den Grundlmchsstano im Grundbuchsamte und die Feilbietim^Bedilignisse in der Kanzlei des obgenannten Bezirksgerichtes einsehen. girkmtz, den 29. August 1895. (3951) 3—3 Nr. 5509. , Curatorsbestellultst. ! Dem verstorbenen Tabulargläubiger Mathias Raleusa von Nesselthal, bezw. dessen unbekannten Erben und Rechtsnachfolgern, wird ein Curator u6 notum in der Person des Herrn Franz Furlan von Mottling bestellt nnd diesem der Feilbietungsb'escheid Nr. 4322 zugestellt. K. k. Bezirksgericht Mottling am 31. August 1895. (3963) 3-3 Ad št. 2047 de 1893. Oklic. C. kr. okrajno sodišèe v Žužera-berku naznanja, da se je neznano kje v Ameriki bivajoèemu Petru Blat-niku iz Hinj št. 3 Jožef Nachtigall iz Žužemberka za kuratorja ad actum postavil in so se tetnu odloki ddto. 23. maja 1893, St. 1756, ddto. 24. maja 1893, st. 1757, in ddto. 14. avgusta 1895, St. 2796, dostavil. C. kr. okrajno sodišèe v Žužem-berku dne 14. avgusta 1895. (3877) 3—1 H. 5972. Zweite e^rec. Feilbietung. Nachdem die in der Executioussache der krainischen Sparcasse in Laibach gegen Benjamin Schuller in Kropp pcto. 1500fl. mit At scheid vom 29. Juli 1895, Z. 5132, für den 29. August 1895 angeordnete erste executive Feilbietung der Realitäten Einl. ZZ. 156, 6, 50, 53, 55, 56, 59, 72, 92, 157, 158, 159, 160, 161, 162, 163, 146, 165, 166, 325. 410, 411, 434, 435, 436 und 438 der Cat.-Gde. Kropp im Schätzwerte pr. 5993 fl. fruchtlos geblieben ist, wird am 4. October 1895, vormittags 11 Uhr, zur zweiten executive« Fcilbietung geschritten werden. K. k. Bezirksgericht Radmannsdorf am 30. August 1895. (3863) 3—1 Nr724597 Feilbietmtgs-Vdict. Von dem k. t. Bezirksgerichte Zirknitz wird zur Vornahme der zweilen öffentlichen Feilbietung der auf 4950 fl. ö. W. geschätzten dem Lorenz Avelc von Nieder-dorf gehörigen Realität Einlage Z, 16 der Cat.-Gde. Niederdorf sammt dem auf 363 fl. geschätzten geschlichen Zugehör zur Einbringung der Forderung der krainischen Sparcasse in Laibach (vertreten durch Dr. Psefferer) im Betrage von 700 fl. s. A. der 7. October 1895 für den Termin mit dem Beisätze bestimmt, dass diese Realität bei diesem einzigen Termine auch unter dim Schätzungswerte hintangegebcn wird. Kauflustige haben dah^r an den ob-bt'stimmten Tage um 11 Uhr vormittags nn diesgerichtllchen Amtsgebäude zu erscheinen, und können vorläufig den Gvund- buchsstand im Grundbuchsamte und die Feilvietungs'Äedingnisse in der Kanzlei des obgenannten Bezirksgerichtes einsehen. Zirknitz, den 29. August 1895. (3990) 3—1 Nr7475l7' Erinnerung. Von dem k. k. Bezirksgerichte Nassenfuß wird 1.) dem Mathias Zagar; 2.) Mathias Hagar; 3.) Balthasar Zaverl von Okrog; 4.) Mathias Golob; 5.) Mathias Selto von Cikava; 6.) Michael Libersar von Hrastulje; 7.) Anton Trsinar von Hra-stulje; 8.) Josef Virant von Unterdule, hiemit erinnert: Es haben wider dieselben bei diesem Gerichte »6 1.) Josef Vlaziö von Cikava; aä 2.) Johann Blazic von dort; »6 3.) Agnes Martincik von Okrog Nr. 24; »6 4.) Johann Golob von Hom; a6 5.) Katharina Grabnar von Padez; 26 6.) Iernej Dragan von Vucka Nr. 27; »6 7.) Iernej Dragan von dort Nr. 27 und a6 6.) Johann Virt von Unterdule die Klagen wegen Ersitzung der Realitäten, und zwar: »6 166 pl-u6». 8. August 1895, Z. 4751. Einl. Nr. 26 d-r Cat.-Gde.IelZevc; »6 2Z.4752 Einl. Nr. 170 der Cat-Gde. Ielsevc; a6 3 Z.4753 Einl. Nr. 39 der Eat.-Gde. Straza; a6 4 6s pra68. 22ften August 1895, Z. 5007, Einl. Nr. 146 der Eat.-Gde. Feistritz; a6 5 Z. 5008 Einl. Nr. 128 der Cat.-Gde. Ielsevc; a6 6 Z. 5009 Einl. Nr. 396 der Cat.-Gde. Staravas; 26 7 Z. 5010 Einl. Nr. 389 der Cat.-Gde. Staravas und a6 8 66 pr»6». 30. August 1895, Z. 5178, pcto 12 fl. 75 kr. s. Anh. eingebracht, worüber die Tagsatzung zum ordentlichen mündlichen, beziehungsweise Bagatellverfahren auf den 2. October d, I. Hiergerichts angeordnet wurde. Da der Aufenthaltsort der Geklagten diesem Gerichte unbekannt und dieselben vielleicht aus den t. k. Erblanden abwesend sind, so hat man zu ihrer Vertretung und auf ihre Gefahr und Kosten den Josef Weibl von Nassenfuß als Curator a6 aetum bestellt. Die Geklagten werden hievon zu dem Ende verständigt, damit sie allenfalls zur rechten Zeit selbst erscheinen oder sich einen andern Sachwalter bestellen und diesem Gerichte namhaft machen, überhaupt im ordnungsmäßigen Wege eiufchreiten und die zu ihrer Vertheidigung erforderlichen Schritte einleiten können, widrigens diefe Rechtssache mit dein aufgestellten Curator nach den Bestimmuugen der Gerichtsordnung verhandelt werden und die Geklagten, welchen es übrigens freisteht, ihre Rechtsbehelfe auch dem benannten Curator an die Hand zu geben, sich die ans einer Verabsäumlmg entstehenden Folgen selbst beizumessen haben werden. Nassenfuß am 31. August 1895.