Mbacher Zeitung. «r. 1«8. fi. l!. b«l»j «l. b«» >, lB« H«»« Samstag, 12. Mai. » H«Un> « l,., >»»»«« Y» ^«l« » ll.; v«i »,««„ 1877. Amtlichcl Tbcil. , ^e. l. und l. Apostolische Majestät haben mit ^uerhllchstsr Entschließung vom li. Mal d, I. dem Hausmanne und Wiener Vürger Joseph Alois Stlebih ^ Anerkennung seines vieljährigen gemeinnützigen und sanitären Wirkens das Ritterkreuz des Franz Joseph-"ldens allergnädigst zu verleihen geruht. ,. ^. k. und l. Apostolische Majestät haben mit «Ulrhbchster Entschließung vnm 0. Mai d. I. dem ^lMllligen Bürgermeister von Tulln. Hausbssttzrr «nton 3.?la. in Anerkennung seines oirljährigcn verdienstlichen "l^en« das goldene Verdienftkreuz allergnüdigst zu ver» '"hen g^uht. »u Se. l. und l. Apostolische Majestät haben mit ^höchster Entschließung vom 4. Mai d. I. dem ^Mlsgerichlsdiener in Neulengbach Sebastian Rci. ^. lltr aus Anlaß seiner Versetzung in den bleibenden "Wand. in Anerkennung seiner oleljährigen Pflicht-an«? Dienstleistung, da« silberne Verdicnstlreuz aller-"""'gst zu verleihen geruht. H, "lr Justizminister hat den Vczirlsrichtern Ludwig Et Filter in Oberndorf und Joseph Moral zu öeni s h"d in Steiermarl die angesuchle Versetzung, dl>ss ^^tn nach Vleiburg, dem letzteren nach Ebern» ' btlv.lligl. __________ bie^?^ ^ l- Finanzdlrecllon für Krain hat U^lUtramtscontrollore Adolf Stampsl und Fridolin tlster^ ^ planten zu Steuereinnehmern, und zwar scknl/" ^ definitiver, letzteren in provisorischer Eigen« ^''"nannt. "lbach am 2, Mai 1877. kl. k. Finanzdireclion sür Krain. ^Ull^ 2, Vl,l 1^77 n,„^, in b,s s e. Hos. nnb G,ll»„. ^«»^" Wi,n bis ill»l!,n,Ich,, b0hm,!cht, polnilch'. s»lh,n>Ich,, ^?7^^tl,«»!sch, nnd l»m«n«ch' »n»,!lb, de« »» »4 »Ps», " sl,!ck?^ bn»»«lb, ,lschi,nsn,n IX, «,«lls, l«l><>«sf,^^l<»"'« «u««,«lben und v,ls,n»ll. "l, z«, , ^nlhHl« nnlel ,/" Sla°,»,"tra« vom ^ M»l, ls77 zwilchen Olfiel-I ^'Unl,«rn und b,m °,«t2 ^ u»b fz,iedl«nb noch »Itwosill; " b« G,,,y vom 2« Milr, 1^/7. b,trtfs'nd bit Wahl d,r ^>ll Nlichslathf ,u mlsenblnden Deplttolion zur Vsshanb-"Ng m>< d^m nna»rischtn MeichXaze «ber d«« verhäüni» "t Vel!r«,g«le>fim!g zu de« «often der gtmri«<»»,n «n, 'ltl'genheiten der Monarchit; slr. li4 die Verotdnung dc? Instizministelinm» vl>m s. Npr,l 1877, btlrefienb den Veginn der »m!»»>rtl»»leit be« Ve zirt«glrichte« Ottatring in Nildlldftelllich lVr. Ztg Nr II)« v»m ». »l«i IS77). Nichtamtlicher Tbeil. Ungarischer Staatshaushalt. Was über die Gestaltung der ungarischen ssl. nanze n im ersten Quarl ale des lu ^ schon kürzlich allgemein <,""?,,""» '"urds^ ,,,>,.,. >,, „0,635 fl. verminderten; da jedoch zu den Aus' gaben diesmal schon die Zinsen der Ooldrenle mit I.l)A5»,()34 fl. und jene der für die Ostbahn ausgegebenen Obligationen mit 5)11,2(X> fl. hinzuzurechnen sind. so stellt sich eigentlich auch bei den Ausgaben ein Plus. und zwar ein solches von I.Ü95,^(>0 fl. heraus. Unter Verüctfichtigung dieser Hiffern zeigt das erste Quartal dieses Jahres gegen die gleiche Periode des Vorjahres eine Verbesserung der Vilanz mit 5>.l;i7.172 fl, und das Oebarungsdlfizil stlllt sich sonach c Gulden, während es im Jahre Itt7i) run. ^ . ^.,^.,m Gulden betrug. Der vorliegende Ausweis erfreut sich seilen« der tonangebenden Journale fast allseits wr beifälligsten Besprechung und der wärmsten Aliel? lir die mit Erfolg gelrbnten Bemühungen deß ..,.,»..,.^l, Finanz, ministers. Sr. Excellenz Herrn o. Szcll. So schreibt unter anderem der „Pester Lloyd" i „Die Ausweis, der Btaatslassen-Oebarung vom ersten Quartal 1^77 geben beredte« Zeugnis davon, daß die Finanzoerwaltung im laufenden Icchre unter günstigen Nuspiclcn begonnen hat. Im Ausaabenetal finden wir namhafte Ersparungtü ' stable S«mm« a,l«machsn »krtze», hüi htlich gestiegene «gio für die in Gold zu , ,llt,!ungs,i einen beträchtlichen Theil derselben l»l , die Ein» nahmen aber weisen im Vergleich mil den Resultaten des ersten Quartals 1876 ein Plus oon über sieben Millionen »uf. Das letztere, geradezu überraschende Ergebnis fügt sich au« einem bedeutenden MehrertrÜg» nisse der direkten Steuern (über vier Millionen) und der sonstigen Einnahmequellen, wie Tabal, Gebüren u. s. w., zusammen; ein lirung der Einnahmen bie Interessen der Pn>l, »er individuellen und ge» sellschaftlichen ThätigleN beeinträchtigt worden würen. Und wir haben e« mit einer stabilen V«ft«n»D zu thun, sagen wir, denn die Fortdauer der ßGoßlßgeren Ergebnisse trotz der mif?!^ ^e« 8«He zeigt dellllich genug, daß nich ? Momente wirksam waren. E« ift d« l der vorhandenen Quellen und dic i^ u,,,-. ^i».^,. >,.>^l in der Verwendung derselben, die uns au« der Gebarung de« Fmanzminifter« enlu wenn vielen eine solche Finanzpolitik sehr > , ,en mag, so wird man sie doch umso hüher zu schützen wissen, wenn man erwägt, daß die Zerrüttung unsere» Gl«»l4h»uehalte« eben aus der Mißachtung dieser einfache« Gebote her« vorgegangen ist. In der Thnt wirb man dem 3inanz«i»tst«r V«l Sz^ll die An< ' nicht vorenthalten dürfen, daf er es war, der ^.^utshaushalle w»eder eine solide Grundlage gegeben h«t. Indem er dem Zufall der geringsten Spielraum in der Finanzoerwaltung geftal» tele und, insoweit es unter unseren wirthschaftlichen Verhältnissen nur immer möglich, die concrete», Element« in seinen llalcül zog. mußte er allerdings zu nanchen Maßnahmen Zuflucht nehmen, die sich mit einer gewisse», Härte geltend machten, aber er hat dadurch die grenzen« losen Schwanlungen aus dem Staatshaushalte verbann! Feuilleton. Tin besuch im Lier-tldorado. (Schluß.) bllcht" ^"lilissement hat eine eigene Wasserleitung. ^Ntt ,i '" a""' A'""' aufgestellten Reservoire speist i sollt d> '^ ''Nlmn Gasometer, und wird im Vedarfs. xiohf / Gasflammen erhellt, s« verbraucht per slylt b^ »en Vraunlohle, welche mit Vortheil ^"btt wl"^" ^" Feueruna benutzten Steinkohle ver. ^ltlu,,^ .' '"^"" ^" «" ^ bietet und die lln,z«^ ""er namhaft,, ,s an Vrennmalerial ^ Vaa/, „ " jährliche Veoars an Ei« für die Oähr. ^" H<^" ""l> zur Füllung der Gruben betr^' ^>trb..r«I "ubikmeter, Veschäsligt werden an '. "^ liO M"' l3<> Vindergesellen. 3<> Zimmerleule w ^ s'lben w'" ^^lcner. der gegenwärtig in Ruhland 'hlung t>.« "l'chlung thätig ist). D»e Anlage und Ein. >t« is^" der Gfg,^ zur Zierde gereichenden Elabl.sse. «en ,."" musterhafte und ganz aus der Hohe der l?"s Mi, ^"^"ll stlhtnde. Durch einen Schienen. > ^..7" Pilsen-Priesener Bahnhof in unmillel- ^tlntf '"">ng slbrachl. wird der Mebaudecomplef >tr ^ ""' Ziegeln hergestellten niedlichen Umsass.mg«. l>< ^u. 4^"t >md von freundlichen ^arlenanlagtn ^ ^ahn f ^ Terrain zwischen der «Viersabril" und ' '^^r von vorsichtiger Weise angelegten Eis« teichen und kirchlichen Grundstücken eingenommen, wußte erstere im llaufs- und TaujäMge an ftch zu bringen. Das Hauptgebäude innerhalb der Schutzmauer ent. hält die Mälzerei und Vrauerei. ( hinabsteigend, umfanaen uns die u l!nterirc»ijch c Valz» und ,^-, ',imtennen. die einen Flächlniuum von circa IV,(Xx> Quadratmetern einnehmen. Man glaubt in einen allrrlhümlichen Rittersaal einzutreten; zwei lange Reihen eiserner Saulcn tragrn mit den Umsangsmanern die Ge»olbe, der Foßbcden ift, »ie im bülßtlllchen Vrüuhaus, mit >' >^ <'------> -"- bundenen Kehlheiinet Platten bel^qt. : da« Wasser, wo es beul dringenden Rohrenneh. ' der conslanlen Tempelalur vo» 7 bic tteaummj ^-'^.....-' ^-' --< O,s ^ls..^"'^' ^ >«q der ,len H«u !, sich ' 2., killet hnch. n ', und der Hopsen« lsgerraum: im e?sl«i und. ie Gerstenputz« ..... ~ -------llschinen und i> ^-- , ?m dritten .^azinl für das fertig' im Dach» bi.t.ll.iau„i c»s Schälmaschinen unD lwafserrtserv^irs, Senkrecht auf die ^üNHsrichlun« des hsMgebüuds stoben zwei Tracte. welche die Vrauerei mit ltz Maischbottichen und 2 Sudpfanner ^-"n. An den südl: ' lchlieht ftch da« Pumpen« haus. in welchem bit ^ Pferdelrasle W^le Dampf' maschine ois^sislll ist. Dae che zur ^ »ng. Füllung der Nsservoir<>, n^n^ung der !c>!« «> " u. s w. benvlhigte Wasser »lrd au« der Uölawa belogen, und es können Per Tag I<^> Kublkmllcl l"^^'^ '". Nechl« erblicken wir dat . : ss,s die zu füllenden Yasser, dann die saßbinbl! und den reich ausgestatteten Vindermalerial - Depotplatz. Da« «roßte Gebinde faßt 54 Hektoliter u,> Gsdmdeoorrath absorbiert ein Kapital l, ^eiter »eftlllb ">"!' s'ch zur linken da« luftige ssühlgebüude mit 4 :n, an dieses grenzen die Oührleller (mit N<, , ' ,'l,) und die ^agerkeller ; recht« von ihnen siiü ,c ^ilcillanischen soverirbischen) Keller situierl, die beioen letzt«M»»Men mil je eine» mechanischen Vieraufzug o»''K-« Erzeugt wurden in der Eampagne 1"7b—7<; r»- ^ Helloliler, welche« Quantum jedoch in den jruyeicl, ^«hren bedeMend über« boten wulde. Ein Gasometer und z»ei VlhngebHude, ein ein- und ein z»eiftü Vinder und 30 Taglohner. Äußerem wird die Viererzenauna in Pillen noch von zn>' hmu"gen siewerdsmühil, bellltben. welch« jedoch n: ^.„.liche zu den beschriebenen z»e> Elllblifse-menl« leine El»atz«mg oerbiene«». (Seh) 856 und dem Gudget einen positiven, verläßlichen Charakter! gegeben. Es mag ja immerhin der Einwand berechtigt sein, daß die günstigeren Ergebnisse das Produkt einer rein Malischen Finanzpolitik seien; allein angesichts der unleugbaren Thatsache, daß die Erhöhung der Staats« einnahmen durch die Erhöhung der wirthschaftlichen Potenz des Landes einer ungleich längeren Zeit bedurft hätte, als uns zur Regelung des Staatshaltes gegönnt war, und daß eine Prosperität der Vollswirthschaft bei zerrütteten Staatöfmanzen kaum denkbar ist, muß jene „fiskalische" Finanzpolitik denn doch in einem anderen dichte erscheinen. Und es ist bedeutsam genug, daß die Finanzwelt dieser „einfachen" Praxis das größere Per« trauen entgegenbringt. Der Kredit Ungarns, der vor drei Jahren so arg geschädigt war, daß selbst Optimisten nur schwer an eine baldige Reparierung desselben glau« den mochten, hat in letzterer Zeit eine wesentliche Vesserung «fahren, und das würde eclatant zutage getreten sein, hätten die Orientwirren nicht jede größere Ope» ration vereitelt. Und dabei darf nicht außeracht gelassen werden, daß Finanzminister o. Szsll bisher unter schwie» rigen politischen und finanziellen Verhältnissen seine ganze Thatkraft und alle seine Anstrengungen darauf richten mußte, um die Fehler gutzumachen, die in einer befsertn Periode unseres Staatslebens begangen wurden, so daß ihm eine freie Initiative nach größeren Eonceptionen von vornherein vereitelt war. Der Feldherr, der mit einer intakten Arm« am Anfang der Operation steht, befin« det sich in unvergleichlich besserer Lage und wird auch bei schlimmen Umständen mehr ausrichten, als der Ge-neral, der das Kommando über den Nest eines geschla« genen Heeres zu übernehmen hat. Es märe daher ein Unrecht, wollte man die sogenannte „Operationsfähig« leit" des Finanzministers nach den Resultaten der letzten Jahre beurtheilen. Und doch sind auch diese nicht zu unterschätzen. Von der Ereierung der ungarischen Rente bis neuesten« zu dem Geschäfte mit den DiöSgyürer Werten hat Finanzminister v. Szcll gezeigt, daß man ihm Mangel an OperalionSsähigteit nicht zum Vorwurf machen l«nn." Parlamentarisches. Die am Schlüsse der letzten Sitzung de« österrei« chischen Abgeordnetenhauses vom 8. d. M. vorgenommene Wahl der Regni^olar«Deputatlon ergab da« merkwürdige Resultat, daß elf Abgeordnete die absolute Majorität erlangten. E« wurden 224 Stimmzettel ab« gegeben. Die absolute Stimmenmehrheit betrug demnach 1!3. Es erhielten nun die Abgeordneten Varon Eichhoff, Baron Walterelirchen und Dr. Franz Groß je 214, Varon Hopfen und Dr. Sturm je 213, Dr. o. Demel 211, Dr. Herbst 208, Dr. Klier 1'^), Graf Hohen, »art 136, Dr. o. Grocholsli 120 und Dr. Gl«kra 113 Stimmen. Da das Abgeordnetenhaus in die Regmcolar« Deputation nur zehn Mitglieder zu entsenden hat, so find blos die erstgenannten zehn Herren als gewühlt zu betrachten. Dr. Gislra, auf den ebenfalls noch die ab« solute Majorität, aber mit der gerinasten Stimmen» anzahl, entfiel, erscheint mithin nicht gewählt. Diese« Ergebnis deutet auf eine ziemlich starte Stimmenzersulit« terung hin. Dieselbe wurde durch die Haltung de« Elub» der linken herbeigeführt, der an seinem Veschlusse fest» hielt, aus seiner Mille vier Eandioaten für die Regni« colar. Deputation zu wählen. Die Wahl ist nun in der vom Elub des linken Zentrum« vorgeschlagenen Weise ausgefallen, indem sowol ein Mitglied der Polen als auch der Rechtspartei in die ^iste aufgenommen wurde. Nach der vom Abgeordnetenhause vorgenommenen Wahl sind die von beiden Reichsvcrlretungen zu entsendenden Dtputatlnnen vollständig zusammengesetzt. Dieselben bestehen nunmehr au« folgenden Mitgliedern: Oesterreichische Deputation: Nusoem Herren« hause Ritter o. Arneth. Ritter v. Hafner, Dr. von Plener, Freiherr o. Winlerstein. GrafWrbna. Au« dem Abgeordnetenhause: Dr. v. Demel, Freiher von Eichhoff, Dr. o. (Yrocholsli. Dr. Groß. Dr. Herbst, Graf Hohenwart, Freiherr o. Hopfen, Dr. Klier, Dr. Sturm, Freiherr v. Wallerstirchen. Ungarische Deputation: Aus dem Ober» hause: Erzbischof Haynalo, Graf Victor Zlchy.Ferra» ri«, ^adi«lau« Szügyenyi, Varon Ladislau« Majlhenyl. Graf Anton Szecsen. Ersatzmitglied: Graf ^adielau« Lsal^. Au« dem Abgeordnetenhanse: Stefan Blllo. Anton Esengery. Mai Fall. Paul Moriz, Paul Som,sich, Josef Szlavy, Paul Szontagh (Vomogy), Varon Vanhidy, Varon Sennyey, Anton Iallc«. Da« Eubcomlts für die Vranntweln, uno Zuckerfteuer hielt am 8. d. abend« seine erfte Sitzung ab, welcher Finanzminifter Varon Pretis und Ministerial, rath Vaumgarten anwohnten. E« wurde sofort in ole Generaldebatte über die Zuckerfteuer eingegangen. Ab« geordneter Wemrlch beantragte den Uebergang zur Tage«, «rdnung, ferner: e« sei d,« Pauschalierung für die Zu> lunft als Steuermodu« festzustellen und die Leistung«, fähigleil im Gesetze zu normieren. E« sprachen noch d,e Abgeordneten Wolfrum, Veer. Plener. Kowal«li Eduard Sueß. Vrestel und wiederholt der Finanzminister, und es wurde sodann beschlossen, noch vor Schluß der G«> neraldebatte e«nc Expertise zu veranstalten, »l« Hirten sind in Aussicht genommen die Herren steichsrath«« Abqeordncten Prosloweh und Nuspitz, Sekretär Dr. Kohl« rausch und die Zuckerfabrilanlen Robert und Stummer. Die nächste Sitzung de« Ausschusse« findtt Samstag statt. Der Steuerreform« Ausschu ß nimmt gegen, wärtig die dritte Lesung de« Personal-Einlommen« steuergesetzes vor. Die Arbeiten de« Ausschusse« sind ihrem Abschlüsse nahe, und sobald das Einführung«geseh, mit dessen Formulierung Referent Dr. Veer eben be» schäfligt ist. die Verathung im Ausschüsse passiert ha', was in der nächsten Woche zu erwarten steht, sind die Arbeiten de« letzteren bis auf weiteres zu Ende. Es wird sich dann noch darum handeln, einen Referenten für das Plenum zu wählen und demselben eine gewisse Frist zur Vorlage seine« Gerichtes einzuräumen, worauf die zweite Lesung der Steuerreform-Vorlagen im Hause selbst un« behindert beginnen könnte. Wann e« hiezu kommen wird, das läßt sich gegenwärtig noch nicht bestimmen. — Dlesertage ist an die Abgeordneten die formelle Ein» ladung zum NesucheTriests ergangen. Die betreffende Zuschrift lantet: „Der Podest^ von Trieft und der Präsident der dortigen Handelskammer haben mit Zuschrift vom 25sten o. M. das Präsidium in Kenntnis gesetzt, onh die legalen Vertretungslörper der Stadt und des Handelsstandes von Trieft den Beschluß gefaßt haben, die Mitglieder des hohen Abgeordnetenhauses einzuladen, der Stadt Trieft die Ehre ihres Vesuche« zu schenken und den Re» präsentanten der städtischen (Korporationen dabei auch die Gelegenheit zu geben, die Herren Abgeordneten mit den Einrichtungen Trieft« und den Hafenanlagen vertraut zu machen. Ich beehre mich nun, hievon den P. T. Her» ren Milglildern des Abgeordnetenhauses die geziemende Mittheilung mit dem Ersuchen zu machen, daß die Her» ren Abgeordneten, welche von dieser höflichen Einladung Gebrauch zu machen gewlllt sind, die« gefälligst ehestens den Herren Abgeordneten von Trieft, I. M. Teuschl oder Dr. Ritter o. Wiltmann, bekanntgeben und mit ihnen sich wegen des weiteren in da« Einvernehmen setzen zu wollen. Wien am 5>. Mai 1877. Rechlxmer." Vis jetzt ist die Zahl derjenigen Abgeordneten, welche ihr Erscheinen bereits zugesagt haben, noch gering, doch hofft man auf eine zahlreiche Theilnahme, nachdem die betreffenden Erklärungen bi« zum 23. d. M. entgegen-genommen werden. Die Psorte Über Rumänien. Der Wortlaut der Note Saofet Pascha« an die Vertreter der hohen Pforte im Auslande anläßlich der Antwort der rumänischen Regierung auf da« an dieselbe gerichtete Telegramm El>hem Paschas vom 22. o. M. ist nach einer Prloatdepesche der „All> gemeinen Zeitung" folgender: „Konst an ti nopel, 2len Mai 1877. Die Regierung, bei der Sie beglaubigt sind. muh Kenntni« von der Volschaft gehabt haben, die Fürst Karl am 26. April an die in Vularest wieder vereinigte Abgeordnetenkammer gerichtet hat. Die Fürftenthümer sind zwei Tage zuvor, uno zwar von mehreren Seilen durch russische Hcere überfallen worden. Die hohe Pforte ist demnach verpflichtet, die in dieser Volschaft aus« geführten Anschauungen und die Handlungen der fürst lichen Regierung, die darauf gefolgt sind «der künftig noch darauf folqen können, nicht al« Nu«siuß de« freien W'llens der BeHürden oder der Vevöllerung der Für. ftcnthümer anzusehen, sondern al« die unmittelbare Folge der fremden Besitznahme. Da die traurige Lage, in welche die Fürstenthümer solchergestalt versetzt worden sind. heute eme vollendete Thatsache ist, so bleibt der hohen Pforte nur eine Pflicht zu erfüllen, nämlich wie> dechult zu erklären, baß sie, so viel in ihren Kräften stand, gethan hat, um diese Lage zu verhüten, und daß sie in keinem Punkte uno in leiner Hinsicht irgendwelche Verantwortlichkeit nach dieser Seite auf sich geladen hat. Es hing nicht von der hohen Pforte allein ab, die Neu« lralital der Fürstenthümer anzuerkennen und ihr die An» erkennung Europa« zu oerschaffen. Wenn die hohe Pforte nicht geglaubt hat, bei den Konferenzen in Konflantino» pel ocn Vorschlag der bleibenden Neutralität der Für. stenlhümer von sich au« anregen zu sollen, so geschah die« deßhalb, weil der Zweck der Konferenz ein ganz anderer war und weil die hohe Pforte nicht da« Recht gehabt hätte, au« eigenem Antriebe Fragen auf die Ta. gesordnung der Konferenz zu sehen, welche dem Pro. gramm derselben fremd waren. Sie fürchtete auch, durch Anregung dieser Frage in irgend welchem Sinne Ruß. land neue Gründe zur Unzufriedenheit zu geben, welche« ohne Zweifel einen derartigen Vorschlag al« eine gegen sich gerichtete Maßregel angesehen hätte. Ueberdie« war die hohe Pforte überzeuat. daß die Fücslenthümer. wofern sie nur den guten Willen dazu hätten, stets in den Vestlmmungen de« Pariser Veltra» ge« hinlängliche Mittel zur Oeltendmachung der Achtung ihre« Gebiete« fänden, und daß Rußland selbst vor der Schranke stehen bliebe, die ihm von Verpflichtungen vor ganz Europa gezogen war. Die Vestimmungen des Pariser Vertrage« schrieben denn auch den Fürsten, lhümern vor. ihre kriegerische Action zur Vertheidigung ihre« Gebiete« mit der der kaiserlichen Regierung zu vereinbaren, während sie zu gleicher Zeit da« Vetreleu der Fürstenlhümn selbst o«n Heeren de« oberlehen«herr. lichen Hofe«, sogar fllr den Fall, daß die inner: Ord> nuna geftdrt wäre, ohne vorgünglae Zustimmung der Mächte, die den Vertrag gezeichnet halten, verboten, Angesichts so klarer völkerrechtlicher Festsetzungen ist e« unmöglich, die Entschuldigung, auf dic sich d»e fürstliche Regierung beruft, zuzulassen, nämlich die recht' lichcr oder thatsächlicher Unmacht, sich dem Einfalle m die Fürstenthümer zu widersetzen; es ist ganz ebenso augenscheinlich, daß Rußland durch den Einfall in die Fürstenthümer, wie es soeben that, völkerrechtliche Verpflichtungen verletzt hat, die nicht minder feierlich st"° als diejenigen, welche aus der förmlichen Anerkennung der Neutralität dieses Gebietes gefolgt wären. Andererseits hatte die kaiserliche Regierung nicht unterlassen, der fürstlichen Regierung den Borschlag zu machen: pe solle angesichts der von den Umständen etwa aufgcno< thigtel-. kriegerischen Action mit dem oberlthensherrlicht'' Hofe ins Einvernehmen treten; und trotzdem, daß t»ci« Anerbieten abgelehnt worden war. hat dic hohe ViA" nichtsdestoweniger unlängst noch an die fürstliche Nt' yierung die amtliche Einladung gerichtet, ihre «" mühungen mit denen der hohen Pforte zur Beschwörung dcr gemeinsamen Gefahr zu vereinigen. Dic Antwor des Fürsten angesichts eine« drohenden Einfalles war eine schlechthin verzvgernde. Euere (5rccllenz wird hierüber urtheilen an der Hand des Telegrammes dcr ho^ Pforte, das ich Ihnen am 22. April mitgetheilt tM, so wie des von Herrn Eogolnitscheano zur Antwort au, das ihm gemachte Anerbieten oer Vertheidigung und de Schutzes am 25 April an Se. Hoheit den Oroßvez'" gerichtete, daß ich Ihnen übermittle. Die hohe Pforte hat das Vewußlsein. ihre oder< lehensherrlichen Pflichten gegen die vereinigten l^rs" ' lhümer gewissenhaft erfüllt zu haben; es ist nunww Zache der befreundeten Großmächtc. z„ entscheiden, angesichts der russischen Unternehmungen, sseaen N)M die hohe Pforte mit bewaffneter Hand Einsprache " hebt, die von ter Regierung de« Fürsten Karl u"U diesen Umständen beobachtete Haltung wirklich den ", abgelegenen Verpflichtungen entspricht. Während ° hohe Pforte dieser Regierung die Mille! zur Berthes gung des Vandes gegen den feindlichen Einfall bot. " handelten die Vlikarester Minister heimlich mil NW" und schlössen schon am W.April die Ucbcrcinlunsl °^ welche soeben den Kammern mitgetheilt wurde und du welche alle Hilfsquellen des Bandes zum vorauS z Verfügung des Eindringlings gestellt worden w»r ' Die Veröffentlichung dieser Ucbercinkunft hat eine V°" läge enthüllt, wie sic die hohe Pforte entfernt "^ geahnt hatte und welche die schwerste Veranlworiu, einer Regierung auflädt, die, aller ihrer Pfl'^"' z, eingedenk, keinen Anstand gcnommen hat, mit dem lande uneingestehbarc Vereinbarungen zu lessen» " ^, die Erleichterung des Einbruches in das ^"ch »^ Zwecke haben und gleichzeitig die Interessen des ^> das Vertrauen der orerlehensherrlichen Legierung die Hoffnungen, die ganz Europa auf die Inst"" ^ der vereinigten Fürstenlhümer gesetzt hatte, "" "^ Das Urtheil, welches Handlungen treffen muh. o' Stempel der Treulosigkeit so offen an der Stirne ll«^ kann nicht zu hart fein. Inzwischen muß die h^.^cheü wiewol die Volschafl versichert, daß Rußland v"!p ^ habe. die Stadt Vulareft nicht zu betreten, den o" ^ gleichwie die gesetzlichen Gewalten des Bandes als ^ Macht des Feindes befindlich und infolge «!,« ^ Handlungen und Entscheidungen, welche unter de ^ giment txr Occupation ausgehen und »mmiltelv» ^, mittelbar die Veziehungen der Fürstenthümer zu" ^ lehcnsherrlichen Hofe berühren sollten, als d" '^jl mäßigen Mtigleit beraubt betrachten. Wollen ^^ Depesche Sr. Eicellenz dem Minister der auS>" ,. Angelegenheiten zeigen und abschrifllic^bernm^^' Politische llcl'crsicht Uaibsch, i l.Mai. ^ c^ Die ungarischen Auealeickslmmnissto' f'F stituierten sich vorgestern in Pest. D,e K"M"' ''„ ^B da« Zoll. und Hantxlsbündnie wählte den ^^ ^ nu,l Ptchy zum Präsidenten und (yabr'tl v ^schia Schriftführer. Die Kommission beschloß a" Zitz^ d<« Ministerpräsidenten. Samstaa wieder" ^ «^ zu halten, um die Eintheilung der Aa"'° hinc"' HLrung der Porschläge der Rcqieruna ""^denyi/l. Die Kommission für die i" ' ' ' ,,„. iv" Präsidenten. Stefan Mail , .,/^W'>c mann beantragte, die Kommilswn "'^ >, ssikier""6 r' feststellen, in welcher die Verhandlung u"° ^rfe ^, Hauptprinzlpien der ihr zugewiesene" ^ en'p'^, genommen werden soll. Finanzminister > ^^^ilcst ^ aus Zwfcimäßialeilsasi'in^n die einzelne ^js^. zelnen Referenten zu, tun« 5« ^ ^isch" Kommisston wird hlerln'ri ^amstag ^ »reffen. ,..,,««««""«'" M Die französische Neutralitüts^^ im ..Journal Ossiciel" erschienen. D" ^ ^ d laute, w,e folat: «Nachdem die ^" .ss.sche" >llt/ b«s^ " '2t. in dem Kriege, wel"'' nge^/^ s" "n. lei «««gebrochen ist. ein ' ^icho" Ol> zu b.odach.en. glaubt fit den sich in Fr.nkreich odtr im »""< ^dtl V innerung bringn za sollen, daß >' 85? zu enthalten haben, welche eine Uebertrelunq der fran» zdfischen Oesehe oder de« Vollerrechts bedeutet und al« tin feindseliger Act gegen einen der beiden Theile oder als mit einer gewissenhaften Neutralität unvereinbar an »«sehen werden lünnle. Insbesondere ist ihnen untersagt, fich in d'r ^aildarmee oder auf den Kriegsschisien eine« ber beiden Theile anwerben zu lassen, oder Dienste zu nehmen, oder bei der Equiplerung oder Ausrüstung eines Kriegsschiffe« mllzuwirlen. Die Regierung ertlürt ferner, baß es leinem Kriegsschiffe d:r beiden kriegführenden Thllle erlaubt sein soll, in den Hilfen und Rheden Hlllnlltichs und der Kolonien mit den Prisen einzulaufen und sich langer als 21 Sunden aufzuhalten. es sei denn, bah dilser Aufenthalt durch zwingende Umstünde gebolen sei. Desgleichen darf in den besagten Hilfen und Rheben «in Verlauf von Prisen ftatlfinden. Ner diesen Verboten zuwiderhandelt, darf auf leinen Schutz der viegierung oder ihrer Vertreter ge«en die etwaigen Ncle oder Maß. nahmen der Kriegführenden Anspruch machen und wird außerdem gegebcnenfall« nach den Staa'sgesehen der» '"lg! werden." — Die Journale melden, strankreich "«be die Clrcularnole Gorlschalosss mit einer einfachen «mpfangsbestüligung beantworten. Die niederländische Regierung weigert sich, ^ Petition der niederländischen Vischöfe Folge zu geben, 'N welcher dieselben eine Vermittlung bei der italienischen Legierung zugunsten der Wahrung der Freiheit und Unabhängigst de« Heiligen Stuhles und Sichrrstellung btr Nichte der lalholifchen Unterthanen in den Niedn» ^nden verlangen. Die Regierung hält dafür, daß diese petition nicht motiviert sei und eine Einmischung in "t inneren Angelegenheiten des Königreiches Italien 'lnpliciere. ß. Der Kaiser von Nußland empfing vorgestern in I' Petersburg im Wintcrpalais eine Deputation ter ?!°blgcmcinde. Das Stadthaupt verlas eine ärgebcn. Adresse ^ auf welche der Kaiser nachstehendes ,r. sildl ' "^ banle Ihnen für die ausgedrückten t^c-^i ich war sicher, dah nach meiner Moskauer Nldc lvüx inlm Manifeste Sie nur Gefühle offenbarn ,,, ?ln. die mir angenehm sind. Sie wissen, ich habe led Möglichstes gethan, um die Sache friedlich zu ei» unk ' "" dem Vergießen des theuren russischen Vlul.s z, , be» Störungen der Industrie vorzubeugen, iis teick Allmächtigen gefallen, uns die Psade zur Er» aus »!^ unsere« Zieles vorzuzeichnen, lassen Sie uns lnlsl ^""^ Gottes bauen. Ih« Gefühle freuen Ttw "lusomrhr, «ls ich darin nicht Worlr, sondern lver^" ^M'6e. Die von Ihnen dargebrachten Oaben Ane ^ unvermeidlichen Opfer erleichtern. Ich danle der ^°" ganzem Herzen und bitte Sie. meinen Danl ..Hy^nzt" Sladtgemeinde auszudrücken." — Da« U^n " ^ St. Petersburg" bemerkt bei der Verössenl-Gor.s^ ^r Antwort Derby's auf da« Üirlularjchlechcn 'tfoln ^ russischerseilS werde darauf leine Antwort Uew, ?' ^ Der Kritgsministcr richtete an alle Vür> «NillÜ. " und Oemeindevorstände die Aufforderung, die ösn ^ ^l 'l)"kn einlangenden Depeschen über dic Vor« dus3 ^ ^" Kriegsschauplätze an den Straßenecken h^H Plalate allsogleich zu publicieren. — Die Stünde ^ Aoslau haben an den Zar eine Deputation mit tz^'lte gesendet, während der Kriegsereignisse seinen dll« A ^loslau aufzuschlagen. Der Zar danlte für H^Ntlbielcn und versprach, es nach Maßgabe der Vrobf "'^ l" berücksichtigen. — Ein Telegramm des Vb ^" Michael meldet die Unterwerfung und die "Wig des Sandschals Khagisman. ^llnm ^"slische Kriegsaml besiznielle den Oeneral "t"tu" ^"" Vesehl«haber der englischen Armee, die -eu nach dem Oriente abgehen würde, ^ria^ offizielle rumünllche Note dementiert die ^ltlNtt ' c^ ^^ rumänische Armee mit der russischen blsHl!.. l'Hmolzen oder von russischen Kommandanten 'A werden wirb. ^gs <> ordentliche serbische Slupschtina trill an« »>lln ^"") i" einer längeren Session zusammen. Wie leicht w ' '"'^ ^^ Kriegsminister einen umfang. DTI^ganisationsplan ^^ ^ie Armee einbringen. 'k> in ., frucht, '^lilst Nilola von Montenegro ^ldtn ^"' süßeren Trcffen bei Podgoritza verwundet T'ü ,"^ dtnientiert. ! "stanlin '^ Blätter melden, daß dlesertage in >^''"°pel nach dem M' " . Ein- >ch^,^ Sullans zu». digen ."'lcho. ^"'Ul'Islam staltjand. - Mahmud Damat s°ü""'ndo ."lhwagtr dl« ivullllüs, dem das Ober- z, sich «..l. Armee in «lnatolien angeboten wurde, "ehnien " entschiedenste weigern, diese Würde an-! ^ 'N dV, m " vorziehe, unter den jetzigen Um. ^-^^^Mhe des Staatsoberhaupte« zu bleiben. ^agesneuigkeilen. ^ill^^"^»»« Ern, »ri.brich «r.iheri von l,.""»«t» ft, "" ««l'l be« D,«»,r« . der am N. «., z„ . bt, ^, («lf° „nen T,g »or der zweiundfiebzigsten W,ldel. X>" ^ch'llt "'°^" l"ne« »loßoate«»). w»r ein «ohn <«,,« z^' »kb»^' "^" ^lhns« Sch'llll« «,,ft«tbln l«f,7). „«h ^'tls,,^ " »M liX D,z,mb,l 13N »u» d,m «sichn»b,r, im ^'. «„^""''"""l«« ^l "«l in «ftsll„ch,s«, V,.,„ü„ '"l>y, ^' ^'l.R„ ""b n,« «mfan«»l35»z»?ltusi^l »u, See. O,dcn, burg,r llomitat «n Ungarn, ftaiioni,rl. »n l»i, O,ffmllichl,i, jchlint er nit mil seinem stamm g,llslen zu fein, ein einzize» mal l>u«„,l,ommen, al« lt«lionlllt Zeitunzen im I«hlt 1850 bil Nvti, brachle,,, ein Ofilzisr Namen« Schiller, Neffe be» Dichter«, habe deu fttldzug ,li Ungarn milgemachl nnb einen Orb« «werben, und bi, Vemerlun, blilNgten, der Zlefje habe e« »eilec gebrach« a>« der Oheim, Die Nachricht war in i»l>,r Hinficht falsch, jtmr Oftljisl nur ein Nameneoetler «nt» der Nesss, wie gelagl. ei» aulhenlilcher Vnlel. D»l»in berichligle «imilie Frelfran v Gleichen, schlller« illngftl Tochter, die schndde «oliz. In den lehln, Jahren lebte der milie Vleich?n.«uhwurm fill« ,w mlwnUchn Sprosse »us den Name« Schiller gelauft werde. Der Name de« Dichter» wirb also immerhin in der Familie verewigt bleibm, -(Karl v. Holtei) in «reslau erhielt am « d einen Vetrsg von I68i! Marl 60 Pfennig zug'stsllt, nnlche ih» der drnlslbe Gesangverein in Wefiso al« den Ertrag en vre»l»u zur velpflsgun« °rmer Kranlen tlber-mlesen und glanbl damit der Intention bet Heber, da er selbst der Subvention nicht bedarf, am besten emfprochen zu haben -(Der Pest, r Thiergarten) befindet sich nach einer drastischen Schilderung be» „Ellenor" in ein,» »»hrhafl ds«pal»'en Zustande. D'ssertage ist dort der schllne kvwe. ein knbling de« Publikum«, verendet V« ist bie» der fiebenle seiner Valtnng. der im Tiergarten zugrunde glgangen. Ieht schein, die Neihc an die beiden Tiger ,u lommen. von denen der eine deren« sehr mißmulhlg gestimmt zu sem sch„n, ..«llenvt" glaubt, die Ulsache de« rasHll, Hinsterben« »er edlen Thiere sei in der schlechten Pfi,ge nnd Aohlung zu finden Die Thiere er. hallen wenig und schl?ch>e, Futter und fiud während de« Vom-m.r» geradezu aus die ßrelgebiglei« de« Publikum» angewiesen. - (»uch eine The.) Daß estenl!lcht lennen lernte und dor: «uch m«t ihr gelraul wurde, nunmehr fein OefchHst liquidierte nnd nach Vlü, reiße, u« im bonigeu Kloster der K«rm,lilerlnnen in die Hand der Oberi» d«»« Ve/fplechen »b» Zulegen, seine Frau, welche »ereil« seil zwei Nonalen in dem g,. dachten Kloster weil! und fich demn»chft elnsleiden lllß«, nie im i'eben wieders.hen zn »ollen U«ch Vblegung diese» « gslOpste Mörder se,ner Ve. liebten, di, er u> Stücke geschnitten hotll) bort angekommen ist Oan, n»!h,g ,fi die Klitis «ber die Theater, die constatierl, dah d«« ^omnol. s„ner Tll>»»nz entlpltch"«», fich nnr «it tobten ^ Slullen beschllftigen l0n«l. Eine blsonbell Rubrik ist öm türl,. schen S«»»!«»nl,h,n dieselben dürfen selostiedend in einem »Journal f«l Todte" nicht »ergefil« werben g,»»d»et. fokales. ««« de« l. l. randesjchulralhe für Kr«i«. »u«zug aus dem Protokolle Über die ordentliche Sitzung de« l. l Vande«jchulraihc« sür llrain in ^albach am 2<.. »l unlcr dcm Voisihe de« Herrn l. l. ^ano««^.>,..> ,.^n Vohu«l»o vllller von Widmann in «nwejenheil von acht Mitgliedern. Nach liroffnun, der Sitzung durch den Aoisitzrn den trügt ber Schriftführer die seit der letzten Sitzung erledigten G?schüft«stücke vor. deren Erledigung zur Kenntni« aenommen »ird. Hltraus wlrt» zur Tagesordnung überge»«»gen. Inbetreff der Vistemifierung einer neunten H^upt» lehrerftelle an der t. l. Lehrer, und ^ehrerinnen.Vilbung«. anstall in Malbuch »ird dem hohen f. l. Ministerium für Kultus und Unterricht Vericht erstatt. Die »ngesuchte Verlängerung ber bie«jührigen Hauptferien an ber Volksschule in Krainburg »ird au» Anlaß der vorzunehmenden AoaplierunoFherftellnngen bewilliget. Da« Mlljeftlltsgesuch einer Oimnafialprofessor«. Witwe um jährliche Gnadengaben für ihre Tochter »irb dem hohen l. l. Ministerium für Kullu« und Unterricht mit dem entsprechenden Nnlrage unterbreitet. »n der am I. Oltober 1578 in« ^eben tretenden Bürgerschule in Ourlfelo wird die succeftoe lireierung von drei Lehrer» und einer Diretlorftelle beschlossen. Schulgeld' Vefreiungsgesuche, Strafmilderung»-»«-suchen und Verufungen in Schuloersüumni«füllen schulpflichtiger Kinder, Remuneration«- und Geldau«hilf«-Oesuche werden erledigt. — (El, h , rzo g Wi lhelm ) Se l, und l. Hoheit der HerrGeneral-Nrtilleri,.Inspektor Erzherzop Vist,lm ii,l>m gestern nach Vefichtigung der »u»ßerüi. tillerieregiment» »uch der Herr l'andeepllifihen» Ritter von V>». mann geladen war — Heute früh begab fich Se»»e l. nnd l. Hoheil zur Inspizierung der Pulverfabrik nach Stein, »on dort nochmittag« nach v »r nnb trifft abend» «vied^ ip k »ib « ch ein. Morgen vormittag verläßt Se l nnd l Hoheit mi» be» Vilznge l'aibach und begieb« fich zunächst nach Straß bei Viar, bürg zur Inspizierung der dortigen vatteri, be« 6 »rliller," Regiment» — (Vlnennnngen) Die l l Steuel»m»«-Konllollol' «bols Stampf! und Kridolin Ritter von Franken wurden zn Steuereinnehmern in Kram. nnd zw»z ersterer ,n de» finitioer, letzterer in provlsonfchee Eigenschaft, ernannt. — ( Vem e i n be w » h I ) vei der am I. Iloi l I statt, gefundenen Wahl be» Oemelndevorstande« der ax« ltii Ume«' ablheilungen und 70 Orllchaslen bestehe»ben Orl»gemei»be Oblal, 'M politischen Nezirle koitsch. »urve« der H«>«. nnd RealitUtenbefitzer Io!e< M ° dic an« Neudor! ,um V««t«tz«. Vorsteher und d,e Vrnndbesiher Jakob T«rl au« R«»nil, 3»h»« limperman au» Wiamorov«» und Johann I-lilviii au« Jer« schisch, zu Oememderälhen gewlhll — lvlllln d ernngen im ll«i«ische« kltzlß««i>e.) Herr Edmund ka chain er. b»«>>e «ssistenl »n te, Realschule in !' « < l, g ch , erhiell eine proollorische i'ehrsrftll, «n t»er vier» lloss'gen voll»lchnl, zu »isch,stack. — «m W »pril st«lb z«H,f in Unttlllain nach läng?ren beiden Herr Iofes Duller. »,r vor kurzem «l» Lehrer daselbst definillo bestlligl »orden »,l; derselbe war ltt4l zu Valtenborf gebore» und sch»ft »» «ner» Vemhalle da« Ergedm« ein« S»mml»ug im Vett«,-von U» st, fernere von den Herren V»«»Hß Nrbeillanflalt: Krifian I st, Hitti l st. Zajee I fl. — lseneralverlilmmlung) Si,nnl»§ ben 8?. MM findet die biesjlhrige ordentliche V""""'""<»»«lnng d" "-bacher freiwilligen Feuerwehr ft«nl — ( « nbolf F »lb.) «»ch einem zw,!ch?n ,,r » c. Direction u»b be» Astronomen F»lb gefter« ge Uebereinlommen trifft letzterer morgen in l a i b«ch e«n nnd wild Sonnlag uut Vionlag abend« i» vsllonjaale t>,« Kafi»»» Vereine« fü: bi, Vlilglieder be»j,lbe> z»,i fr,,e Voltrüge llbee Wellentft,i>»ng, W«llun»,rss,ng. Urtz»«he» n«b bt» Ewfi»ß >>«« Monbe» «f tz»H Wetter holten. V«M» tzn beiden V«««ch»z<« >» h«lb U Uhr «benb» — lDi« Vtl»lnb»»D der lrei»,lligl» F,»erwehr «nße»h»l» »l« t»ib»ch,r S»«bt» po m Vrl um») Veidem letzlm »««h!«»»«n Vailsch r«„ l'oibacher f««»Ulß» F,»«»ch» »>l ben ble< neuen llbprohlprihen und einer «llen stlbtifchen Spr,tze zum Vlandplahs l»b, so dah, »enn unss!ück!lch,«r>ch««PM»«, Döbelet Herr S»«°ss, »»ei Spritze» »n» sewe, F«hrtt M Verfügung gestel!« h«»«,. ,m«,lh,» «ber h»l e» sei«e vedeM«,, bi, Stadt. ,n beren Schutz bie Feuerwehr doch zunächst »«. rnfen ^scheint, nichl bw« »i>« «gen, i!«sch««l«llhe z„ sasi's- ,»». bern ouch bi, g»n,e l'0!ch««««fch«ft «ch «„»«el« n De« Herl VUl,elmeist,r. be< «Her N«etle««««H bet <..,»,,.,«,.,«. vollen, hilfbereilen «n ^oberle! au! b«« «acht», n«d der »n»>chu, b,l ßeuel»ehl. denlelb,« ebenfa« velllowmen »Nldigenb, zn»le»ch «ber „uch er»««,n». d«ß er e« nicht v,lant»olten l ber V»«<,Dl ßehdrißen G»»lhe unb Schlauch, ohn, «s»,Mß»« »«« «»D'fll»!,» ,u« Vollh,«Ie and,lei «Ve«u,b>l'!ndung damit wcld.l, im Verlaufe de« Jahre« auch ösler« plutlljch« Ucuuugtn »n den weflNtlichNen Verrichtungen der ge> nannten zaiil Wissenszweige vorgenommen werden. Wer den Kur«, bezüglich dessen nne recht zahlreiche Velheiligung, namentlich fei. ten« unserer jüngeren Landwirlhe, lebhaft zu wünschm wäre. Mitzumachen gedtntl. hat sich bis zum 1b d. M. beim Vorstand« der Slaper Schule zu melden. — (Veamtennerein.) Der erste österreichisch« all' gemeine Be»mltnvtie,n vtliüfientlicht für den Noual «pril d. I. folgenden «3eschäN«au«wei«: Vei der <«b,n«r>elsichiiung«.Nblhel< ^ lunz langtin «m Monate »pril 431 neu« Untrige Über 4^2,1 »,<) fl »apital und «66 st. Uente e»n. Zu« «bschlusfe kamen 279 v,r» träge »it 254.160 ft. Üapital und 44,K50 ft. — (Pferd ezäh lung) Vei der im Jahre 1876 vor-genommenen Pferdezählung haben sich bei einigen Vezirl»f ihre Kosten veranlaßt »erden Nlilide Danksagung. Dn loblichen zl,hlschntz.na..,tl1lch»ft und de» „blichen L«i-bacher lurnver,,» sUc d,e h.n «a.tscher Abbrändlern gespendeten G^ben. und zw«: »,n ,rff«,r ,m Betrage von 50 st,, von !3'N7me7^ " lr. f„t den innigsten Dank ««Dreas K«es, ____________ ______ Bürgermeister «euelle Post. (Original. Telegramme der ^>ald. Z«i tuna ") Wie«, 11. Mai. Botschafter Zichy ^ist moraen nach Trieft ab, Prinz steuß ist mittags abgereist VttN, N. Mai. Die „Politische Korrespondenz" meldet au5 Bukarest.- Gestern fünfstündiger Kampf zwi» schen der rumänischen Vatterie bei Olteniha und der türkischen Vatterie bei Turtulai. welches, in Brand geschossen, zweimal die weiße Fahne aufzog. Die Türken zogen nachts ihre Batterie zurück. Vnlareft, 11. Mal. Die Türken fahren fort. Schiffe in den rumänischen Häfen wegzunehmen, und zünden jene an, welche sich weigern, auf das türkische Ufer hinüberzufahren. Konftantinspel, 11. Mai. Der Sultan erließ eine Amnestie für alle an der Insurrection betheiliglen Bulgaren. __________ Ngram, 10. Mai. Herr Erzherzog Albrecht be» sichllgte heule das Oarnisonsjpilal und die Eadettenjchule. Zu dem heutigen Galadlner waren die Spitzen der Be« Hürden, die Generale und Stabsoffiziere und der hohl Klerus geladen. Vor dem Diner empfing der Erzherzog eine Deputation der Handelskammer, welche ein Memorandum inbetreff der Grenzbahnm überreichte. Abends findet eine sseftvorstellung im National-Theater und mor« gen eine Mllltar.Parabe stall. Sodann »lrd der Erz» herzoa nach Sissel und Petrinia abreisen, Freitag Hieher zurückkehren und nach Besichtigung von Karlstadt und Iiume über Sl. Peter die Rückreise nach Wie« antreten. Petersburg, 10. M«i. (N. Wr. Tgbl.) Die hiesige Börse hat lX).000 Rubel zu Kriegszwecken ge> widmet. Ein weiteres Eorps der Garde wird nach der Donau dirigiert. Eine bedeutende Verstärkung der Güd« arm« wird unmittelbar erfolgen. Bukarest, 10. Mai. (Presse.) Die soeben erschienene Ol^i-o ä6 bittHilis der rumänischen Armee zeigt an die Uebernahme des ArmeelommanooS durch den Fürsten Karl, die Bildung zweier Nrmeecorps zu je zwei Divisionen mit vier Infanterie-, zwei Kavalleriebrigaden, weiter die Ernennung des Generalstabs und aller Kom» Mandanten. Die Motivierung der Orcirs äß dataiNo besagt, daß es Pflicht der Regierung sei, die dem Lande drohenden Gefahren fernzuhalten. Bukarest. W.Mai. (N. Wr. Tgbl.) Morgen wird da« Ministerium in der Kammerfthung ErNärun. gen über die Hallung Rumäniens gegen die Türkei ab« geben. Bukarest, w. Mai. (Presse.) Aus Anlaß des Bombardements von Giurglwo ist Fürst Karl heule früh dahin gereift und war bis zum Abend noch nicht zurückgekehrt. Die Türken bombardieren Olteniha. Bukarest, 10. Mai. (N. Fr. Pr.) Die tür. tischen Batterien bei Turlulai haben das Feuer gegen die rumänische Batterie bei Olteniha begonnen. Ein ankommender Monitor beschießt die lehter« in der Flanke. Der Kampf ist heftig. Orso » a, 10. Mai. (N. fr. Pr.) Die Beschießung Kalafats wurde gestern nachmittags um 2 Uhr von den Türken erneuert und daselbst gleich anfangs mehrere nächst der großen Kirche gelegene Häuser eingeäschert. Die von rumänischen Truppen besetzten Kalafater Bat« terien erwiderten energisch, und war in Wiodin an zwei Stellen abends Feuer bemerkbar. Tifli«, 9. Mai. Gestern wurde durch General Scheremeljeff mit dem Twerschew. Dragoner.Regimenl und drei KosaleN'Sotnien eine Recognoscierung des nordwestlichen Theiles von Kars über Ainal, Topadjil und Tschachmur ausgeführt. Bei der Rückbeweyung hatte die genannte Eolonne einen lebhaften Zusammenstoß mit aus Kar« herausgeschickter feindlicher Eaoallerie und vier Bataillonen. welche unserer Eavallerie den Rückzug sperren sollten. Die Dragoner«E«cadron und zwei Kosa« lcnSotniln verdrängten die feindliche Kavallerie hinter das Vtzdikischai.Glbirae, trafen aber bei ihrer weiteren Beweauna auf versteckte türkischen Batterien und vier Bataillone. Dabei wurbm russischerselts durch da« Vat« tlrlefeuer ein Dragoner verwundet und zwei Pferde gl-lüdlet. ferner durch Gewehrschüsse zwei Offiziere, sieben Gemeine und ein Kosalenpferd verwundet. Nach der Anzahl der Menschen« und Pferdelörper zu urlheilen, war dir Verlust feindlicherfeitS sehr o.roß. General Schere-meljeff conslatiert. daß die Dragoner und die Kosaken da« Feuer vortrefflich führlen. Vei dieser Recoznolcle-rung überfielen fünf russische irreguläre Eavallerislen die türkische Post und nahmen füns türkische SoldaltN, welche dieselbe escortierttn. gefangen. Newyorl. 10. Mai. Wie die Blätter au« San Francisco melden, erhielten die in Amerika btfindlichen russischen Kriegsschiffe den Befehl, sich zum sofortigen Abgehen nach Europa bereit zu halten. Telegrafischer Wechselkurs vom >1. Mai Papier - «ente 58 0',. — Silber, «lenle 64 - . - s« ^ «enle 70 40 - l«60er K«°°t«-«nl,h,n 10« «0. - Vanl-«clit" 767 —. - Kredil:«cl,en l.'j« !0 roudou liiviil) - s'll>" N310 - ». l. Mllnl.-Dul»len «-II. - «av«l,«,n«d'or I0N — !, K^mmun» - ylnlel-en 3150. «l«^»!«' — —. Ooldrenle 70 40. Verstorbene. Den 4, Mai. Helena Suppanz, l, l. pen!, Äriesllägec«' gattin, «2 I.. «St. Ptlerftrahe vir. l»I, Vlulschlag, - - AnloM» Vizjal. »rbeiterin, 24 I., Z,v,l>pilal. i,'unz,n!ubellulole. . Den 5. Vi a i, Filomena Tiave«. Magd. ^ I , Zivillpn"' allgemeine Vlullecre. - Maria Leöjal, Kleinhändleibgallin, ^»>' Iudenssasse Nr. b. Wasser, 19 I. Triib-lssafse Nr, I, ^nngenluct«. (z ^ ^au^ revidenlen« Tochter. Ik,I., Karlftadltlftraht .>. . I, »ngen!«» Den !>. Mai. Maria Wamtjch. Inwodnelotochier. "^ Zioillpital. runaenluberlulole. — Johann «cs.,l, ,'scl,t. ^^" VtrgwessNl.«.Lungtnlähmuliq. «'llonk. Mung» Neuerausjeher. '"« ., Den 10 Mai Maiia Uoz. D>enstm»nn«l!l,o. U Vl°N» ' Vegagasse Vir. l^, Lungenschwindsucht, Angekommene Fremde. »» Il.Val. ^ ... hsttl Cta»l Wie«, «itter von Cotinelli, l. l. Major. K""'" — llresil. NsstHM. ^ Zhuber, ssabrilant, 0^-^11!^, Wagner. Kjm,. uno smln. Wien. - Taurer. K,m . Sa'z"" '' h«tel' «le»«nt. »olo! Montag, den l3. btuthungzweise !4. d.M., um halb «Uhr «" «m valconj«» de« Kafinovere»n« zwe, freie Uortrllge über Wcltentftehunst. WeltuntcrssanO' Grdbeben und den Vinfluß des Mondes auf das Wetter lMeN lv,id, »ozu der Einttilt allen Vtreins«ilgli«dein — ohne Entr,«!, offen steht. K^ ^ o 85^ ,T »» «, : 1. ^ertrag. Sonntag halb « Uhr abends: 1 Va« war im Anfang aller Dinge? 2 Die Gönn« ist die M'ü<" ^^ »^be. « Mond ist ein Sohn l« Erde. 7. Tin Vlick in die tiefen rer Erd, «. Sonne nnd Mond rlicken der Erde an den Leib; »a« wird g««ch«b »vnnen «omelen mit der «rde zne""^ 2, Vang der Un,"l„ '. " , Ober »,, Uisaclx ver 3 Na« dei Ml ir ein, »«°Ne!»'"' 4 Warum steig! da« M,"? 5, G,bt e« auch eme Flut der ^,'"" > ^l! ^ s» Vi, 5»r M°n5 >^ ??e?tel ,"--'' ^ , i« le'Nt 0 '2,' , '"«""' ^., 9 V,e m, ''°. Vlan'la. b,rg,« ad»^l!lll. l^,- >^' l'„> ^^<»f"" ter V«rtr«, wird »urch ""^ ^..^tl)^ Die zlasins-T"l" 859 ^^s(!^l)(^l(!)l. Vlen. l». Mai. ll Uhr.) Der lharatter be« Veschoste» war dcr einrr »ubgtjprochmm Festigfe« bei nur in «cntc namhaften Umsähe». VtU» w«« ^apittttnts , . , s.?70 f»7v(1 Sllderitnle »!" «"» 64 - ^"ldltnlt . » 70 40 «le. 1V39........!^.? 2«« - ' Il»4........102 50 103- » I8«0........106 7b 107 — - lM0 (Fünftel) .... Ü675 II? 25 , « '^........12825 12« 75 Uu«. PcitmiiN.Nnl......72 35 73«) «cMl<..........IbU bU 154 - ^t>°if«.i?.........13 25 18 5s» «rilniitxanlehen b,r Sl»d» wieu !»I75 ?2 2b «anau.Nlf,,l,lliun«».«°se . . 102 - Il'250 ^«»ilnm.P,aHdbrilft .... '»150 I8V50 vlstcrrflchijcht Schllhscheine > »950 Ung. «Ulnbllhn.««,. . . , 94-"uz. Schllhbon« vom I. l«?4 !2^ _.-. «llbtluftericich.......102- - "",z«u..........tzg-2b 84-— «eld V«e SitbenbUrgen . . 6« 75 8» 5,, lemeltl Van«,!......692b 7^ _ Ungarn..........72 7275 Nctle» von v«nle». »«ld »«, »nglo.llflerr, Vanl .... 6b 25 65 50 «lldllanftall........I»5 80 126 - Dlpofilenb^l.......124 - 12», Kredltanftlll«, nngal.....114 bU 114 75 V«lomptt.Nnst»'.l......68<>— 640- »i«t,°n«lb«lnl.......766 - 76« — Otfterr. V»nlg,slll!ch»ft ... — ^ — Unlonbanl ........ 42— 48 Bertehr«banl .......73- 73 bO wiener Vantverein..... ^-------- «ctien v«n Tr«n«p»r,-Unter»eh-««nge» »llilld.Vah»........»1 b0 92 b0 Donun.DllMplchiN., »sstllsch»ft »02 - 804 -«liwdfl^weftdnhn .... 181 b0 13« -«rtdinande,«°lddalm , . . Id4b - IllbC »eld »«« ßranz - Joseph ' Vahn .... Ii^l — N3b0 Galtzische «arl^ub»i,.V«hn . Il»9 »5 199 b0 «aschau'0t»lrber«er Vahn . . 81 — 8150 temberu-ljernowiher Vlchn . 108- 108 b0 tloyd-Vesellsch.......«05 - 3l0 - Oesterr. ««rdnieflblchn . < . .107—10» «nbolf«.V°hn .... 108«, 104 - Sta»t«dal»n........«I — »22 - GUdbahn.........7b— 7b50 Iheih.) 106 - I0S »5 . . ^ li.v'v) «7 - «72b «°t,c.n«ll»anl........95 60 95,70 Unz.Vodenlltl»il-Instilnt(V..V.) 87 50 87 7b Vrtorll2t» el»ll««ti»nen. «lisllbelh.«. 1 «m.....V2 922b herd-siordl, ,n Sllbn , . K16 f4) I'.)6 75 »r»uz-Joseph-Vebn . 87 5i) 877b G»l. ««rl.?nd»i«,v., I »«. 101 H0 10» Veyerr ««rd»«»»V«hn «7 b0 «7 7b Viebenb«r^r V«) Vudb,h» » 3»/. . . . N 1i5— b»,....... ^4 V4«« Stldbahn, Von<...... — Ve»t»e» «us d«tsche Plich,.....h« «j,s) lnlbon, lnrze Sicht.....12945 I2i»^ <»b», lan,e Vicht .. I296Ü 12975 P«ri«......... . 51 60 bi 6b »el>f«r«e«. Dnlaten ... 6 fill k. «si. I» k. »ap»leVN«d',l . . 10 ^ l»S'/. . 10 , 37'.. « Deutsche «eich»- bullnoi» ... 68 ^ 70 , « . 75 ^ GUbn^lld» . 113.80 .113.b0 . Kroinrich« Gr«ldn»N««nn,»»l)blig«ti«»', Pruntuotlernk« : Gelb v(^—, lll»«n — —. «r««t 15570 bi« 1«b8<,. »««!, «b-b0 Hi« a,, «achtra«: U» I Uhr 30 ««»nuten n»tleren: Papierrente i??d »«» l,i»». Vuoerie»» ««, v« «1^. Woldreme 70 «1 »» 70 «0. "7b. V«u»»n 129 50 bi« 129 70 «„»„^«m, 10 36 bi« 10 87. Silbn 113 30 bi« 118 53. Amtsblatt znr Laibacher Zeitung Rr. 1V8. Samstag den 12. Mai 1877. <1?42—I) Nl. 33!14. Kundmachung. .. Dic nachstehend bezeichneten niederländischen ^lonien, nämlich: Java, Madura, Sumatra, ^elcbes, Borneo (mit Ausnahme des nordwestlichen ^heiles), Billiton, der Banka Archipel, der Riouw« giftet, die Sunda Inseln (Bali, Lombol, Sum ^lva, Flores und der südwestliche Theil von Timor), ^ Molullcn Inseln, der nordwestliche Theil von ,<2 ' Guinea (Papua), ^)iicdcrlandisch Guyana f ^ünlln,) und Curasao sammt Zugehor (begrei« '?b Ci,ra,-ao, Banaire, Nmva und die nieder-Aschen Theile von St. Martin, St. (tustatius ?^ ^al . Oktober 187^ und des dazu gehörigen Aglemenls auf den Korrcspondenzverlchr mit diesen Kolonien vom I.Mai d. I. ab Anwendung. Für die Korrespondenzen nach und von diesen Kolonien sind von dem genannten Termine ab ^selben Portosätze wie sür die Korrespondenzen ",^li und aus dem Britisch Indien und den sran Elchen Kolonien, nämlich: A für frankierte Briefe 20 kr. für je 15 Gramm; b) für unsranlierte Vriese 30 kr. für je 15 Gramm; A für Korrespondenzkarten 10 kr. pr. Stück; ") für Leitungen, sonstige Drucksachen unter Vandscndungcn, mit Warenproben und Ge-lchästspapicrcn s, kr. pr. 50 Gramm; ") für «commandierte Korrespondenzen an Re-connnandation3gcdür 10 kr. und ') s"r ein ^ctourreccpisse 10 kr. tzrl « ^'^ iufolge hohen Hanoclsministerial' 'ssem?I ^" ^- ^lp"l d- I., s- 10,940, zur "NlUchen Kenntnis gebracht. driest am 30. April 1877. ^____ A. ü. ^lul!ll!irec ' l'ng fm Vic,^ "^ '"" "" "'"llk Pc^...... c.« l. k. vo'^' Akademie in Fiume während der ^it lv:,. ^ September 1877 bis 15. Juli 1878 " basclbst am eine ^c, ^' ^uni 187? ^'sertverHandlung abgehalten werden. Diejenigen, welche sich an dieser Perhand, lung zu betheiligen wünschen, werden hiermit eingeladen, ihre schriftlichen, gestempelten und gehörig versiegelten Offerte längstens am 14. Juni 1877 um 10 Uhr vormittags bei dem k. l. Marine-Akademie-Kommando zu überreichen. Die Offerte müssen mit dem fünfperzentigen Reugeldc in einem besonderen Umschlage, entweder in barem Gelde ober in Wcrthpapicren, welche zur Eautionsleistung als geeignet erklärt sind, der» gestalt belegt sein, daß das Reugeld gezählt und übernommen werden tann, ohne die Offerte selbst öffnen zu müssen. Mit dem Offerte ist auch der glaubwürdige 3iachweiS beizubringen, daß der Offercnl zur El-füllung der von ihm zu übernehmenden Acrpflich tung die Befähigung und die Mittel besitze. Auf dem besonderen Umschlage deS Vtcu geldes sind die Münz und Papiersorten des letzteren genau zu bezeichnen. Die Verpflegung wirb demjenigen Comur-renten übertragen werden, welcher dem Ncrar nach dem Befunde der Offertverh ^ndlungs Kommijsion den größten Bortheil und die größte Bürgschaft gewährt. Im telegrafischen Wege oder nach dem festgesetzten Zeitpunkte eingelangte Offerte, sowie jene Anbote, welche leinen bestimmten, unwandelbaren Preis für l <^-^,.' «iostrationcn enthalten, oder blos cn < . ^chlaß aus die Anbote anderer Concurrenten zugestehen, werden nicht beri . ^ .. übrigen Bedingnisse beS aus diesem Anlasse abzuschließenden Vertrages lönnen bei den Handels» und Gewerbclammcrn sowie den Stadt. Magistraten zu Trieft, Novigno, kaibach, Zara, Ägram, Graz und Wien, den Stadtmagistratcn von Spalato, Görz, Pola, Karlftadt, Fiume, dann bei der Marine-Section des ReichS-KriegS Ministeriums in Wien, dem l. l. Militär Vasen Kommando ,n Pola, dem ScebezirkS.Komrnando in Trieft und dem Marinc-AlademWKommando in Fiume eingesehen werden. Nffcrt Formulare. Ich Endesgesertigtcr erkläre hicmit, die von der k. k. Marine Akademie in Fiume bezüqlich der ; der Zöglinge und deS übr > 1^,11^ l'M'!'"" '"' b"6 Jahr !8??/8a^,.""cN Bedingmssl cn zu haben, und erbiete mich, nach diesen Bcdinamsscn die Verpflegung der Zöglinge li! icn Personals zu den nachfolgenden ,. lclicn zu wollen, und zwar: eine ganzc "N für gesunde Zöglinge um . . kr., sage: . . . Neukreuzer; rm^ ^mze Hcop ration für kranke Zöglinge um . . kr., sage: . . . Neukreuzer, u. s. w. — Für das Ossert hafte ich mit dem abgesondert beigeschlossenen Reugelde von . . fl. . . kr. — Datum, Unterschrift, Tausund Zuname, Gewerbe und genaue Adresse des Ofsercntcn. ^„.___ Nuj dem Umschlage: Offerte deS N. N., wohnhaft in N., aus die Verpflegung der Zöglinge und des übrige» Personales derMarine-Akademie pro 1877/8. -Beiliegend im besonderen Umschlage daß Reugeld per . . fl. . . kr. — An baS l. k. Marine-Akademie-Kommando in Fiume. Fiume am 4. Mai 1877. Ilom 6.^.. i^