Nr. 201. Dienstag, 3. September 1889. 108. Jahrgang. MacherWMmg. «"Ml!« sl.nUA. Mlt Postv««,«ndnn« : ,°n,l»hr<« fi. I», hal»t»h»l« fl. 7,«. I« «l>«pl«ll: "«We Just«',« ^.lllhll« sl. »,»o. V Genremaler Ordens dp?' r^'^ Friedlaender als Ritter dcs heit der ^l>"?""' Krone dritter Classe in Gemäß, b'cate «zm's^'!^llten den Ritterstand mit dem Prä-'nlyeim. allcrgnädigst zu verleihen geruht. ^erwst^ Majestät habm mit ^'«-runasw.^ ^^cßung "«"" ^' A'Mst d. I. dem ^nzel Wi,? ""b Landes-Sanitätsreferenlen Dr. lein AnsM, '^ '" Salzburg aus Anlass der über ^"hestand ll."legten Uebernahme iu den ballernden ^«sse all^,^"l den Orden der eisernen Krone dritter "UercMdlgst z« verleihen geruht. Allerhöchst "s?^. k. Apostolische Majestät haben mit .?"'eM ecr^. ^'chmg vom 24. Angust d. I. dem p'w. Lemberg - Czernowitz - Iassy- ''elt dmN'^' Negierungsrathe Auton Kuh-» Nachsicht h" °"' der ciseruen Krone dritter Classe mit ' ^axe allergnädigst zu verleihen geruht. Se » '---------- ??"hijchst^ ^l- Apostolische Majestät haben mit " b" EtattN ^eßuug "om 19. August d. I. dem !i! ^"ll in Verwendung stehen "^ ChaH'" """ ^"st°" HeYrowsky den Titel ' Taxen aller n'k> Stat.haltereirathes mit Nachsicht "ergnadlgst zu verleihen geruht. Taaffe m. p. Nichtamtlicher Hheil. Di Die Welternte. ^"'lultate^ F^^F Darstellung über die s .? worden M^"! ?"« Wiener Saatenniarkte publi-N" wahres m" ^ .""f den Bodenertrag des lau-^? ^se sind n ^^'^ H^^ geseht; aber ^"H 2 "füllt worde«. Das Jahr 186!) ^^^ ^mcht^allei» für die Landwirtschaft un- ! serer Monarchie, sondern für diejenige von ganz Europa. Der alte Continent steht vor einem sehr beträchtliche» Bedarfsdeficit in fast allen Vltreidesorten. welches nur mit knapper Noth aus den Ucbcrschüssen der überseeischen Länder und den alten Vorrätheu wird gedeckt werden können. Besonders empfindlich sind die Ausfälle in den exportierenden Ländern, während die Importländer zum Theile besser davongekommen sind. als in dem für sie geradezu verhängnisvollen Vorjahre. So wie das Jahr 1888 durch seine vielen Regentage als ein abnormales bezeichnet werden musste, so ist auch das Jahr 1889 infolge seiner großen Dürre keiu uormalcs Wittcrungsjahr gewlseu. Die Saaten reiften frühzeitig infolge der ungewöhnlichen Hitze, aber sie verdarben auch nicht zum geringen Theile. Der Schnitt, welcher sich im Vorjahre in vielen Ländern um zwei bis drei Wochen verspätete, begann heuer schon vor dem üblichen Termiue. Die Saaten sind größtenthrils ohne Störung uuter Dach gebracht worden, doch weder qualitativ noch quantitativ vermochten sie den Wünschen der Landwirtschaft zu entsprechen. Wir sagten schon, dass jene Länder, welche selbst in den fruchtbarsten Iahreu auf die fremde Getreide-Ein« fuhr angewiesen sind, heuer geringere Erntedeficite auf-weisen als im Jahre 1888. Wird, wie es in der ziffermäßigen Darstellung der Saatenmarkt-Commission geschieht, die Zahl 100 als Mittelernte angenommen, so lieferten von den Importländern in Procentcn: Weizen Roggen Gerste 1888 1889 1888 1889 1888 1889 Oesterreich 107 83 92 86 96 79 Preußen 90 83 74 79 94 80 Sachsen 95 80 82 70 90 90 Aaiern 88 92 74 83 99 95 Baden 85 80 60 75 85 90 Württemberg 85 92 70 96 100 94 Italien 75 80 — — — — Schweiz 78 100 78 107 — — Holland 82 105 72 85 87 90 Frankreich 80 100 85 — 85 100 England 78 97 — — 99 97 Durchschnittlich 85 7 90-1 76 3 85 9i.' 89-4 Die auf fremde Einfuhr angewiesenen Gebiele er» gaben, wie die vorstehende Tabelle zeigt, in Weizen eine um 4-4 pCt., in Roggen eine um 8'7 pCt. bessere Ernte, dagegen in Gerste um 3 - 6 pCt. schlechteres Resnltat. Frankreich, England, Holland und die Schweiz, welche voriges Jahr wahre Missernten zu verzeichnen hatten, haben diesmal um 20 pCt. und darüber mehr geerntet. Die Ernte in Deutschland ist schlechter als die vorjährige, welche bekanntlich auch nichts weniger als glänzend ausgefallen war. Das Deutsche Reich wird wieder in sehr ausgedehnter Weise die Ueberjchüsse an« derer Staateu in Anspruch nehmen müssen und dies« mal zu höheren Preisen als sonst. Die hohen Gelreide-zölle, von denen Bismarck einmal behauptet hat, dass sie nur den Producenten belasten, wird heuer zum größten Theile das consumierende Publicum zu tragen haben. Die österreichische Ernte ist diesmal in allen Ge-treidesorten hinter der vorjährigen zurückgeblieben. Im letzten Jahre mussten wir 10 Millionen Hektoliter Weizen aus Ungarn importieren, heuer wird die Ein« fuhr eine beträchtlich größere sein. Frägt sich nun, ob Ungarn mit Zurechnung der alten Bestände genügend Ware besitzt, um unser Deficit auszugleichen. In Gerste haben wir um volle 17 Procent weniger geerntet, was dem Exporte in diesem Artikel leine erfreuliche Aussicht eröffnet. Wesentlich anders als das Erntebild in den Importländern ist dasjenige der Exportländer. Lassen wir auch hier zunächst die Ziffern sprechen: Weizen Roggen Gerste 1888 1889 1888 1889 1888 1889 Ungarn 110 72 85 55 84 53 Russland 98 57 82 61 91 65 Rumänien 116 86 103 65 96 74 Serbien 120 70 U0 65 90 80 Egypten 110 70 — — 75 60 Durchschnitt 110-8 71 90 61 5 67-6 66-4 Die Getreide exportierenden Staaten Europa's ver« zeichnen geradezu kolossale Mindererträge ihres Bodens-In Weizen beträgt der Ausfall 40 pCt., in Roggen 28 5 M., in Gerste 21 2pCt. Diesen enormen Ab-gangen der exportierenden Staaten stehen nur geringe Feuilleton. ^ I« der Thür. tr- Da draus "^ "°" ^'"° """,. t!r^ Mnm N^tt H°U""d' wo der Rhein seine ^si.,°ldsee anv7^..""l widerwillig den Wellen 3i«"c"' m S",' die sie dem träumerischeu ^dvlf cm Sand entreißen - da steht ein '^n^ ^ch^5'b"nnt von Sonne und Seewind ^tnw°? "'deren ,.?? ""deren, eine Zieqelmaucr ^3nV"n d i'wÄ l"^"d lMen sich noch im Kalkschornsteine und die ge< ^ ' Nungen aus dem brannrothen Häuser- ^ehl! <>>, alles s ^ tad^^usrr s.F"be und ehrbar nebeneinander ?^T°3 «eHn sl a^s^ilren n /"'ast kenueu. Vor den grün->. Gossen ,/" der weißeu Eiufassuug die ^rt/'^amEFd w,z ^ten sie auch offen >f- ^W «run «.""zulasscn, was nicht dahin >esKs lvütd^d"' ^°"le. Aber niemand sitzt 3 leer ^"' geben 5^'^. todten Straße ein zu 3lr Nlkia, '"it soy''' Nrr bre,te Rinnstein ist trocken tzst d"' ans3 em W5„ ch^ es wagen, iu Ä °"s ^"lne seh?" Straße hinabzuplätschern! >^'e KiH 'i '"blank, so dunkelgrün und ^> ^ °^rn,e,'. "n Sonutagekleidchen, die mit ^'Hr."gar der ^'' "m sich nicht zu beschmu- "" stüHti?'"d streift die ehrbare reiue ^"g — darüber hin huschend, als wäre es selbst ihm, dem Wildfang, peinlich, so viel Ordnuug zu stören, und er selber froh, aus dem stillcu Winkel hinauszukommen, um ungehindert mit den schaumigen, zischenden Wogen der Nordsee zu tanzen. ' ^ «, . Eine einzige von den grünen Thüren der Haupt» strahe steht offen — natürlich nicht heute, sondern immer, wie das in der ordentlichsten Straße des Dorfes nicht anders zu denken ist. Das ist die Thüre des Kramladens. Das Fenster ist geradeso verhangen, wie die anderen Fenster der Straße, nur an der offenen Thüre sieht man, dass es ein Laden ist. Oh. was da alles für merkwürdige Sachen dnrchemander stehen: Reis und Mehl, getrocknete F'sche auf Faden aezogen und ganze Bündel von Stockfischen, die w,e Holz aussehen; rothe Pfcherschoten wie eme dicke Guirlande lä'ugs dem ganzen grünen Thürpfosten, und Berae von hölzerneu Schuhen und rundm rothen Käsen. — Das ist natürlich noch lange nicht alles, was der Kramladen birgt, aber es ist so NMfahr die Haupt fache, die man'iu der offenen Thüre überblicken kann; aber das Merkwürdigste ist es noch lange mcht, denn das Merkwürdigste ist die Frau, der W Kramladen ^ Wie sie so in dcr Thüre sitzt: immer in derselben hellvioletteu Jacke, dcr weiße« weiten Schurze, mit de, engen Spitzenmützc über dem silbernen Nopytua, immer mit rinem schwarzen Strumpf über der lmleu Hand und mit der rechten würdevoll den Faden Mend — sieht sie auö wie die Fleisch gewordene WohlanM,,. digkeit und Ordnung. Man sah sie noch niemals an ders, als in der Thüre sitzend und mit ihrem luh'gcn zufriedenen Gesicht auf die Straße schauend. Es ist säst wie ein Zauber, wie die Menschen au ihr vorbei ni deu kleinen Laden kommen, da sie die ganze TlMs ausfüllt; aber es geht. Sie steht auch nicht auf, um d.c Leute zu bedienen. Dazu ist ein kleines Mädchen da« hinten im Dunkeln, sie sitzt nur in der Thüre ihr gan-zes Leben lang. so lang die Menschen, die in der ruhigen Straße leben, denken können. Man sagt, dass sie einmal jung war und nicht in der Thür saß — aber das ist lange her, lange vor unserer Zeit. Damals hatte sie einen Mann und eine verheiratete Tochter, und wohnte nicht in dem Kram« laden; aber gewiss, das war vollständig unnatürlich und absonderlich, darum war es gut, dass der Mann und die Tochter starben, damit sie auf den Platz kommen konnte, wo sie in aller Welt einzig und allein hingehörte: auf den Platz in der Thür. Wenigstens dachten so die Menschen, die in der Hauptstraße des Dorfes wohnten, und die Häuser und der trockene Rinnstein und die reglosen Bäume; und wenn irgend jemand — natürlich es hätte ein Chinese oder ein Australier sein müssen, um das zu wagen — wenn also irgend jemand gesagt hätte, dass sie einmal nicht in der Thür sitzen würde vor ihrem Tode — ja, was wäre doch da geschehen in der ordentlichsten Straße des Dorfes? Ich glaube gewiss sagen zu dürfen, ob« gleich ich mir meiner Kühnheit bewusst bin, dass man m der ordentlichsten Straße des Dorfes gelacht halte, uud zwar so laut. dass sich alle Thüren — ja, wahrscheinlich, obgleich es unerhört gewesen wäre — auch die Fenster geöffnet hätten und alle Bewohner derselben hinausgeschaut hätten, in hellem, lichtem Erstaunen. Aber zum Glück für die Ruhe der Straße kam keiu solcher Frevler, uud die Frau saß alle die vielen, vielen Jahre hindurch in der offenen Thür. Das Geld rollte iu ihren Schoß. Wie sollte es auch anders, da sie so still hielt; es hatte nicht einmal die billige Ausrede, sie nicht finden zu können. Und sie sammelte es, ohne dast ihr Gesicht eine an« dere Falte bekommen hätte, ruhig würdig; nicht für Laibacher Zeitung Nr. 20l. 1712 3. Scvtembcr M. Zunahmen in den Importstaaten gegenüber. Das Jahr 1886, bisher das unfruchtbarste des Decenniums, hat beiwcitem nicht so klägliche Resultate zutage gefördert. Tie Weizenernte Russlands war damals um 17 pCt., jene Ungarn« um 15 pCt. besser als die diesjährige. Bedenkt man nun, dass in den besten Erutejah« reu Europa nicht genug Brotfrucht hervorbringt, um seineu B darf zu befriedigen, so ist es klar, dass ohne die überseeische Zufuhr ein Jahr, wie das h?nrige, zu einer schrecklichen Hnngersnoth führen müsste. Die gütige Natur hat jedoch dafür gesorgt, dass wir von einer solchen Plage verschont bleiben. Amerika ist in der Lage, heucr Ortreidemassen übers Meer zu senden, wie sie so beträchtlich schon seit einer Reihe von Jahren dort nicht entbehrt werden konnten. Die Weizen» ernte beträgt 480 Millionen Bushels gegen 420 Mill, im Jahre 1888. ist also um circa 15 pCt. besser. Die Ernte Indiens ergibt 6.510.000 Tonnen Weizen gegen 7,255,000 Tonnen im Vorjahre. Alles in allem ist das Jahr 1889 ein schlechtes Erntejahr gewesen. Für Europa ist es das schlechteste des ganzen Decenniums, für unsere Monarchie noch mehr als das. denn traurigere Resultate hat die heimische Landwirtschaft bisher nur selten zu verzeichnen gehabt. Man wird im wirtschaftlichen Leben unseres Reiches und namentlich in jenem Ungarns noch öfter daran erinnert werden, wie übel uns die Natur heuer mitgespielt hat. Politische Ueberficht. (Zollbeirath.) Die Vorarbeiten wegen Acti« Vierung des Zollbeirathes sind, wie schon von uns gemeldet worden, seit längerer Zeit im Zuge, und handelt es sich gegenwärtig um die endgiltige Feststellung des Statuts und der Geschäftsordnung für diese neue Institution. Nachdem indes die Kosten für den Zollbeirath erst in dem nächstjährigen Budget zur Einstellung gelangen werden, die Notiernng desselben aber erst im Jahre 1890 erfolgen wird, so durfte die Actioierung dieser Körperschaft sich einigermaßen verzögern. Die Regierung wird nämlich voraussichtlich die Bewilligung des Budgets abwarten, bevor sie an die Ernennung des Zollbeirathes schreitet, und da bekanntlich zunächst die Handelskammern eingeladen werden sollen, das Statut zu begutachten sowie ihrerseits einen Theil der Mitglieder des Zollbeirathes in Vorschlag zu bringen, so wird diese Corporation wahrscheinlich erst um die Mitte des nächsten Jahres ihre Functionen beginnen können. (Czechischer Leseverein.) Die «Politik» erklärt, die Regierung sei es ihrer Autorität und ihrer Würde schuldig, auf der Auflösung des czechisch-aka-demischen Lesevereines zu beharren, wofern die akademische Jugend, Herostratischen jungczechischen Intentionen folgend, gegen die Auflösung aus denselben Gründen protestieren sollte, aus denen dieselbe erfolgt ist. — «Hlas Näroda» empfiehlt die sofortige Gründung eines neuen Centraloereines mit Ausschließung einseitiger politischer Bestrebungen. (Abänderung des Arantweinsteuer-gesetz es.) Anfangs September sollen Berathungen zwischen Vertretern der österreichischen und der ungarischen Regierung, betreffend die Abänderung des Sftiritussteuergesetzes, stattfinden. Es wird in ersttr Linie die Reduction des Contingents angestrebt; auch die Frage des steuerfreien Brandes, der Befreiung vou der Abgabe bei industriellem Gebrauch des Spiritus soll in Erwägung gezogen werden, wobei die anderwärts gemachte Erfahrung maßgebend sein wird, dass bei steuerfreiem Brande die Zulassung vou denaturiertem Spiritus die Besteuerung unmöglich macht. (Der Nothstand in Galizien) wird, wie man aus Lemberg schreibt, den demnächst zusammen» tretenden Landtag besonders beschäftigen. Nach den Total«Ergebnissen der heurigen Ernte unterliegt es kei» nem Zweifel, dass der inländische Consum an Cerealieu nicht gedeckt werden und eine Hilfsaction sich als nothwendig erweisen wird. (Ungarische Regalien-Ablösung.) Bei der ungarischen Regirrung wurden insgesammt für die Ablösung der Regalien Ersatzansprüche in der Höhe von 213 Millionen Gulden angemeldet; man glaubt, dass sich diese Summe durch die endgiltigen Entscheidungen wesentlich verringern werde. (Dalmatien und Kroatien.) Die «Agramer Zeitung» veröffentlicht einen von einem Mitgliede der Nationalpartei herrührenden Artikel, welcher das Programm der Dalmatiner Landtagsmehrh«>it entschie« den ablehnt. Die Vereinigung Dalmatiens mit Kroatien sei nur auf Grundlage des gemeinsamen ungarisch» kroatischen Staatsrechtes denkbar. Die Nationalpartei in Kroatien müsse entschieden die Cooperation mit einer Partei ablehnen, welche die staatsrechtliche Basis, auf welcher die kroatische Autonomie aufgebaut ist, ignoriere. (Erwartungen und Meinungen.) Laut einem Pariser Briefe der «Pol. Corr.» erwartet man in Paris, dass, wenn der Zar nach Berlin geht, gleichzeitig der Zarewitsch und sein Bruder wie seine übrigen Verwandten in Paris zur Ausstellung erschein nen werden. Es heißt dann im Briefe weiter: «Ein Besuch des Zaren beim Kaiser Wilhelm ist schon durch die Höflichkeit geboten und würde hier (Paris) gewiss nicht unangenehm berühren. Hingegen würde das wenig wahrscheinliche Unterbleiben des Zarenbesuches unsere politischen Kreise jedenfalls zu ernsten Erwägungen veranlassen. Den Gerüchten, dass Kaiser Alexander'ill. wegen eines Beitrittes der Türkei zur Tripel - Allianz Besorgnisse hegen soll, was allerdings ein sehr heikler Fall wäre, wird in der französischen Diplomatie eben-sowenig Glauben geschenkt, als denjenigen über ein Abkommen Englands mit den alliierten Mächten.» (Aus Belgrad) vom 30. August wird ge-schrieben, es stelle sich nachträglich heraus, dass die von den «Male Novine» veröffentlichte angebliche Depesche des Zaren an die Königin Natalie vollständig erfunden ist. Die russische Regierung soll vielmehr der Königin-Mutter nahegelegt hab^n, dass deren weiteres Verbleiben im Auslande die ohnehin nicht geringen Verlegenheiten der serbischen Regierung vermindern, damit aber die politische Situation Serbiens erleichtern würde. Der Entschluss der Königin Natalie, von ihrer Reise nach Serbien abzustehen, stehe daher in vollster Uebereinstimmung mit den Ansichten gewisser niaß' gebender russischer Kreise. ,, , (Aus Constantino pel) wird gesch"e Auf den Inseln Rhodos und Lemnos. wo sett "M Wochen die Beziehungen zwischen Christen und ^ medanern sehr unbefriedigend sind, steht ein «W bevor. Es ist in Constantinopel ermittelt worde''. ° >. die Agitation von demselben Ncvolutionsallsschll^« nährt'wird, welcher die Krctcnser zur Empörung^« die türkische Herrschaft aufwiegelt. Zeichen o" stehender Ruhestörungen sind auch in Samos em" worden. -z) (Das Manifest des Grafen vonPar ' Im Hinblicke auf die für den 22. d. M. feM .,,. Wahlen hat der Graf von Paris ein Manifest cu^> von dem uns der Telegraph nur einen kurzen " ^ übermittelt hat. Bemerkenswert ist. dass der ^or^ Grafen von Chambord zum erstenmale an d> ^ archische Gesinnung der Bonapartisten appA" D die «Imperialisten» auffordert, die Sache der 3Wn>> zu unterstützen. ,. ^' (Der Krach in Turin.) Die «M" ^ meldet: Ministerpräsident Crispi conferierte '" „ Directoren der «Vanca Nationale», der Ba'n ^ Neapel, einem Delegierten der «Banca Tibe""" ^ dem Unterstaatssecretär des Schatzamtes. M» ^ wie das Blatt bemerkt, eine günstige LchW Tnrincr Banlkrisis hoffen. -^ sich (König Menelik von Schoa)N»n „ Ende September als Negus von Abyssi""" D und durch den Bischof Matthews salben lM'^.^„ durch Menelik in den von ihm besetzten

" — (Der Kaiser bei den ^a" ^ F Se. Majestät der Kaiser traf gestern frilh ^ ^B," dem Courierzuge der Wesibahn aus Ischl w'^ ^ ein und trat abends 8 Uhr mittels Separat-V^ M Reise zu den Corpsmanövern nach Galizie" '^ ^ kurzem Aufenthalte in den einzelnen Stationen >^ M Monarch bis Iaroslau, wo die Ankunft A" ^ A'l< vormittags erfolgte. Am 9. September verlM ^O Iaroslau und begibt sich über Olmütz ""? « „„d^ Am 14. September reist der Kaiser über VrüN" ^e!" direct nach Kisber, wo die Ankunft am A'Ml ^ 6 Uhr, erfolgt. Nach Schluss der dortigen ^"« ^ "" 17. September begibt sich der Kaiser nach ^ trifft dort am nämlichen Tage abends ein. gM — (Eine blühende Agave.) ^'M" Magnis'scher, Schlossgarten in Straßmv ^e^ steht gegenwärtig eine etwa neunzig I^^^k^i sich, sondern für die Kinder, die ihr ihre Tochter hinterlassen. Der Enkel war brav und diente bei der Post, wie es in der Ordnung war bei einem so pünktlichen, ehrbaren Menschen, dem auch die größte Versuchung nichts anhaben konnte; und die Enkelin war schön und diente in der Stadt, wie das in Ordnung war bei einem Mädchen aus der Hauptstraße des Dorfes, und schrieb der Großmutter regelmäßig alle halbe Jahr eiuen Brief, dass es ihr gut gienge; und die Groß« mutter saß in der Thür und ließ die Erlebnisse zu sich lommcn, ohne davon berührt zu werden, wie ein Fels im Meer. So vergiengen die Jahre, und es kam die Zeit, wo die Enkelin wiederkommen sollte, und die alte Frau sah in der Thür und wartete. Die Mittags» sonne brannte auf ihren Scheitel, und die Abendsonne spiegelte sich roth in dem silbernen Schmuck ihres Hauptes — aber die Enkelin kam nicht. Die Schatten in der ordentlichsten Straße des Dorfes wurden län« ger und länger, und die Dämmerung hüllte rings das Meer und den Rhein und das Dorf und die Straße ein. auch die Frau in der Thür; aber die Enkelin kam nicht. .. Endlich, als nur noch die weiße Mütze der Großmutter schimmernd zu sehen war in der alles bedecken« den Nacht, da kam sie leise gegangen und warf sich vor ihr nieder. Aber sie kam nicht allein. Sie hatte etwas mitgebracht, das war klein und in Linnen gewickelt und schrie in der offenen Thür, dass die Häuser in der ordentlichsten Straße sich noch einmal so steif hielten bei dem ungewohnten Ton; aber obgleich es fo klein war. war es groß genug, um der alten Frau das Herz zu brechen, das so viele, viele Jahre ruhig geschlageu '<^''l""b "'chl lange danach — da war es leer in der ^yur. . . Nachdruck v«rbot«. Verschlungene Isäöen. Roman aus dem Englischen von Hermiue Franlenstein. (28. Fortsetzung.) «Nein, das heißt. ja. Ich bin ihm einmal in meinem Leben begegnet.» stammelte sie unzusammenhängend und sich fragend, ob sie denn etwas Ver« abscheuenswertes gethan hatte, indem sie. ohne jenen Mann näher zu kennen, ihm gestattet hatte, sie zu begleiten. «Wo hast du ihn kennen gelernt?» fragte ihr Gatte, sie verwundert anschauend. «In Brüssel.» «In deiner Schule?» «O, nein! Er erwies mir einmal einen Dienst. Ich werde dir die Sache ein anderesmal erzählen, nicht jetzt,» antwortete sie hastig, und Sir Ralph gab sich scheinbar zufrieden. Nichtsdestoweniger wurde dieser Zwisckeiifall weder von ihm noch von seinem Neffen vergessen; so nn« bedeutend derselbe auch war, ebenso folgenschwer sollte der Einfluss sein, den er auf beide Männer zu üben berufeu war. __________ 11. Capitel. Die uächsten Tage giengen fast ausschließlich damit hin. die Besucher zu empfangen, welche in Scharen nach Lynwood-Hall kamen, zumeist von der Neugierde getrieben, die junge Schlossfrau kennen zu lernen, die den alternden Mann dazu gebracht hatte, sein Hage-stolzlebm gegen die Fesseln der Ehe zu vertauschen.' Der Richterspruch, den sie fällten, lautete un-gemein günstig. Obgleich Adrienne noch sehr wenig von der Welt geseheu und sich nie in der Gesellschaft bewegt hatte, besaß sie doch eine angeborne, ruhige und unbewusste Würde, die sie niemals e»n begehen ließ. keja>>^' O' Die Leute waren entzückt von ihremH.^e" sanften Lächeln, und was immer für 'Ml' ho° weggründe sie ihr früher dafür unteraM ^ «Mylady. angeredet und als die wlchtW ^, / keit der großen Haushaltung betrachtet ^„e Willen Gesetz war und deren gering^ ^ sprochen werden musste. . „ .^^ s" ,- ^ Für andere Charaktere wäre vleUel^^de^,.'!! plötzliche Veränderung verhängnisvoll u jhreH/ aber war so sanft, so selbstlos, dass"" ^ V'l)H,l l" kutschieren, und Sir Ralph, der "NM" «^ "' saß, konnte sich an ihrem holdselige" " sehen. ^Ü^tt^ettung Nr. 'vie s >?^ ^ "^ '"' bohcn Alter, aber keineswegs hünd^l 3'" allgemein geglaubt wurde — nur alle i'"°"t Iayre zur Blüte. PresVe !^"biläum der «Neuen freien ye»lclde<- k "^ ^"" wird uns unterm Vorgestrigen d'läum'i'k « ^lleht ^'^ '^"'k freie V'vsse» das Iu< Endete, ? ^^'"brillcn Bestandes. Aus diefem Anlasse wei.,/sr Herausgeber des Blattes dem Journalisten-">wber "^'"' ^"" fl. Ferner gründen die Her-"ehinens 'r"''" Pensionsfond für Angestellte des Unter-jeder mii "n" '""^ den Redacteuren mitgetheilt, dass ^nsion ^n .^" 20jähriger Dienstleistung auf eine 'wMmm < ^ Ehrlich Anspruch habe. Administra-^rsonale -i tt ""' ^^ ^' Arbeiter und technisches ^as FM<,.,..' "bchcnllich (nach 25iährigcr Dienstzeit). uc''l»milett wurde auf den October vcrschoben. ^'"7n^"^)^^°"'' Todesursache.) In ^gen To'^l !' ^ ^"den wir einen ganz merlwür-hlluse w,.^ ^"zeichnet. In einem Londoner Irren-Meglina «n "°""'H "^ kurzer Zeit ein weiblicher zur ColiNal' ""^" Iensterlreuze erhenlt gefunden. Die s'ellte s,s° ,""^ des Todesfälle« wufene Commission ^udle., ^"'c. Leichenbefund aus: «Mary Anna hochgradig k ^^" ""' erlitt den Tod durch eine ""'hallen "^Verfettung, welche durch Strangulicrung ^ °°n eigener Hand wefentlich beschleunigt wurde.. ""'ster^wn m" ^'" " ' lHe Neliquien.) Der Nürger-dcr Zu?!n n. '^ ^ Tieftolo, hat vorbehaltlich ^bare un^"^ ^ Venediger Stadlrathcs zahlreiche besprochenen m)""^"^'9e Gegenstände aus der viel-^btlsche« W . ^"'^^terburg'schen Erbschaft für die banden silf, , 5? °"»elaust. Unter diesen Gegenständen wichen, N / " ^^cke von historischem und lilnst-^^ des del^ l""e große Waffensammlung auS der "blingKsH n . ?lchen ^"eges Venedigs, darunter das b°"nesiuco. ^ ^°g", Morosini, des «Pelo-"onei, und l'^s ^- ^gdhorn desselben Dogen, kleine Ka» ^Mchen G«s "^e Waffen, die Galalaternen der her-«!"ete türkis<5 ^ Standarte derselben, zahlreiche er. Anstanden ^^"^" ""d Waffen. Zn den angelauften °"ben vi^ ?"" s""" eine Bibliothek von fast 5000 selche die b s< s ."^"'^. 16 Gemälde von Longhi. ^ bn« llliicfX!' ^rühmte Sammlung dieses Meisters Ml St°tn n vervollständigen werden, schließlich eine ^"'"lunaen w ^" ^"^"' Als Ankaufspreis dieser "^ zum ^ , " ^'"00 Lire genannt, eine Summe, ^len Einll„« ^" ^erte der Gegenstände in keinem » ^ S ° " "^" lcheint. n^^arin^^^ in der Tatra.) In der hohen , "°U war d?r 3!r"' vlugustlagen ein großer Schneefall. ? fletsch«.« ,^"" mehrere Centimeter hoch, auf 2 im Auautt . meterhoch. Seit Iahrzehuten war ^ (Da« " ^" beobachten. 5" die .Vlili.^^.^ Exercier- Reglement.) ^'Clemen ci"!""2' "'"bet, wird das neue Exer< ^.^ Jahres ^ - Infanterie am 15. September <^l'°n an dip 3 ^ "^ ^r umgearbeiteten Schieß- werden und am I.October, also zur Zeit der Rekruten-Einrückung. in Kraft treten. Dem neuen Reglement hat das neue deutsche Exercier-Reglement als Muster gedient. — (Versuchter Meuchelmord) Die Sep. temviraltafel in Agram hat den Paroch von Topuslo, Mile Popovic, welcher wegen des Verbrechens des versuchten Meuchelmordes zu 15 Jahren schweren Kerkers verurtheilt worden war, freigesprochen, und wurde derselbe auf freien Fuß gefetzt. Paroch Popovic war beschuldigt, im Vereine mit der Gattin des Vergveamten Karl Vogt auf diesen einen Mordversuch durch einen gedungenen Mörder ausgeübt zu haben. — (Mittel gegen Brandwunden.) Ein einfaches Mittel gegen Brandwunden ist das Mehl. Wer sich verbrennt, muss sofort die verbrannten Theile dick mit Mehl bestreuen, nicht etwa bloß hart pudern, und das Mehl längere Zeit liegen lassen, dann hört der Schmerz sofort auf und es gibt keine Blafen. Ein Arbeiter, der sich vielfach und stark verbrannt hatte, dass an seinem Aufkommen von dem behandelnden Arzt ernst» lich gezweifelt wurde, ist durch diefes Mittel gerettet worden. — (Eine Seltenheit.) Der Oelonom Josef Havel zu Prosseln in Schlesien besitzt eine Kuh, welche trächtig war und einen ganz außerordentlichen Umfang und Schwere hatte, fo dass, wenn das Thier sich niedergelegt hatte, mehrere Männer nöthig waren, um es wieder auf die Beine zu bringen. Nun hat die Kuh vier Kälber zur Welt gebracht. Drei davon fiud Bullen, eines Kalbin. Die Kuh sowohl wie auch die jungen Thiere sind gesund, und hofft man, dieselben aufziehen zu können. — (Vom Niagara.) Ein Mann Namens Graham fuhr am 25. v. M. nachmittags in einem Boote in der Form eines Fasses abermals die Strom-schnellen des Niagarafalles hinab. Er passierte glücklich den Strudel. — (Entsprechend.) A.: «Ich sage Ihnen, das war eine Zeit, Herr Baron, als wir vorigen Herbst im Bade waren! Täglich zehn Hirsche geschossen!» — B,: «Kolossal — kann nur Schwefelbad gewesen sein!» Reber die Raturgeschichte, Fang und Zähmung deo Mannes. Das nützlichste Hausthier, welches für die Frauenwelt von größter Bedeutung ist und sein kann, bleibt unstreitig der Mann — Iiomo 8»pio»8 m.T8cu1imi3 (der weise männliche Mensch). Im wilden Zustande heißt er Junggeselle, gefangen und gezähmt jedoch nennt man ihn Ehemann. Im wilden Zustande, wo ihm die Fesseln der Dressur, gewöhnlich Ehejoch genannt, noch unbekannt sind, lebt er zumeist in Nudeln, die gewöhnlich des Abends zur Tränke ziehen, aber auch am Tage mitunter, wo es ihm auch am wohlsten zu sein scheint. Sein Lieblings-getränl ist Bier, manche leisten sich auch etwas Star. keres. Ihr Durst ist unergründlich, manche leisten im Durststillen ganz Ausgezeichnetes. Solche Exemplare sind leicht erkennbar an der röthlichcn Färbung ihrer Nase. Nebenher schlagen sie auch die Zeit mit allerlei Kurzweil todt; dabei kann man oft die Bemerkung machen, dafs fie große Intelligenz und Auedauer beweisen. Ihre Lieblingsunterhaltung wird Tarol genannt, welche beschäftigen sich auch mit Kegeln und Billard. Ein hohes Interesse zeigen sie für die Frauen, denen sie sich, von einem Dränge getrieben, anschließen oder ihren Spuren folgen, auch «Nachsteigen» genannt, in der Absicht, näheren Anschluss zu gewinnen. Wie überhaupt in der Thierwelt, bemühen sie sich, im besten Lichte zu erscheinen. Hat dann ein solches Individuum seinen Zweck erreicht oder glaubt er ihn erreicht zu haben, so zeigen sich weitere Tugenden an ihm; er apportiert Dinge, die man fallen lässt, trägt ohne Murren jede Bürde, die man ihm aufladet, wie Schirme, Mäntel, Körbe ic., und zeigt sich dann noch in jeder Hinsicht als treuer und ergebener Beschützer. Alsdann tritt auch die für den Fang geeignete Zeit ein. Jetzt muss die künftige Herrin trachten, das Thierchen durch alle ihr zugebote stehenden Verführungslünste mit allmählich festeren Banden an sich zu knüpfen, und dann, wenn es dauernd gefesselt ist, kann ihm ein Ring als Zeichen der Zähmung an den Finger gesteckt werden, als Mahnung der steten Anhänglichkeit. Trotzdem sich das Thierchen in der Zähmung scheinbar wohlbesindet, so verwildert es doch wieder, mitunter auf kürzere ober längere Zeit, sobald die zukünftige Gebieterin ihn aus den Augen lässt; daher kommt ja auch das Wort: Aus den Augen, aus dem Sinn! Dieses Stadium zwischen Wildnis und Zähmung ist entschieden das wichtigste; ein Blick muss genügen, damit er weiß, was die Glocke geschlagen hat. Um es so weit zu bringen, dazu gehört große Ge-schicklichkeit, denn oft nimmt es im entscheidenden Augen» blick noch Reißaus, um sich nie wieder blicken zu lassen. Es gibt jedoch auch Fälle, wo sie sich leicht zähmen lassen, mitunter genügt das schöne Aeußere einer Frau allein. Sind mehrere Männchen zugleich angelockt, so entstehen häufig starke Reibereien unter ihnen. Auch dadurch ist mancher Fang schon geglückt, dass man in kümmerlichen Verhältnissen lebende Eremplare durch kräftige, reichliche Kost ins Haus lockte. Den besten Fang erzielt man durch Kesseltreiben; das geschieht, indem man Kranz» chen und Bälle veranstaltet. Hier werden gar viele widerstandslos gemacht; viele gehen auch von selbst in die Falle und sind dann auf immer der Freiheit verloren. Bei einem gefangenen und mit einem Ringe ver» sehenen Männchen zeigt sich in der ersten Zeit angeborene Anhänglichkeit. Versteht sich die Herrin auf Liebkosungen, Schmeicheleien und hauptsächlich aus gutes Futter (letzteres ist Hauptsache) so wird man ganz gut mit ihm auskommen. Körperliche Züchtigung thut selten gut; gewöhnlich genügt der Anblick eines Pantoffels, solche Männchen nennt man Pantoffelhelden. Bleibt der Mann etwas lange in der Nacht aus, so nützt eine Gardinenpredigt. Kehrt ein Exemplar wieder in die Wildheit zurück, so war die ganze Mühe verloren; in der Wildheit lehrt es zu seinen Genossen zurück, und diese bestärken es in seinem Thun. Jüngere Exemplare find meist leichter ein» gefangen als alte. Nützt die erste Jagd nicht, so unternimmt man eine zweite und dritte; der Erfolg wird nicht ausbleiben. 8. ?. e3 ^"' e^m,^^ /h" '"" aufrichtig und wahr. "" Frml fi^Z '"el>r eine kindliche Licbe als die s<^>tveilen 5 ^'^ch"t> zu ei kennen. h>' 'wd"^Fe.tete Otto sie auf ihren Aus- bei diesen Gelegen- «^ten. Wen ller Ei2s ^cu.. sagte sie einmal mit °in 'N Versich ^Z" i" ihm. ^ Ks d.. ^' ^rundet zu sein, wenn sie l"n V/W. wHis° ^. "drascht. -Ich s.he <<^' " ^ anders nicht auch möglich «w glaube 1, s^> k^7'^ ^nu,!5 ."'platonische Neigungen?. >u s"'d Ey ' ^" ^„scheu ^ichc Gcsch.nacks- We,,..'" ^gensri s^"n ^'rn. so vHhc ich nicht, dtto . ^ ' 'h" Gesellschaft verzichten «Ich sehe es freilich auch nicht ein. aber die Welt hat übcr solche Freundschaften ihr Urtheil gefällt,» «Dann muss man der Welt Trotz bieten!» Sie sprach die Worte fast heftig. Er lachte wieder, aber rin cigenthilmlichrr Blitz fchoss ans seinen Augen. Er hatte rs sich zur Aufqabe gemacht, den Charattcr der jungen Frau cmgchend zu studieren, und jede neue Erk'Ni'tnis wurde sorgfältig für künftigen Gebrauch in seinem Gedächtnis aufbewahrt. Einfach und unschuldsvoll, wie sie erschien nnd war. besaß ihr Wesen dennoch eine Tiefe nnd Iuncrlichknt, von der sie selbst nichts wustte. Schlummernd lagen ihre herrlichsten Eigenschaften noch in ihr, denn der Zauberer, der einzig sie z" erwecken vcr» mochte, war noch nicht erschienen. Natalie Egerton war eine der erste» gewesen, die in Ly»wood.Hall vorsprachen, und sie und Adrienne fassten augenblicklich eine grohe Ncignnq fnr einander. Die letztere hatte nichts ' von ihrer Begegnung nut Lio.iel in Äriissel erwähnt, jedoch aufmerksam zuqehml. als Natalie erzählte, dass sie seine Heimkehr sur dcn nächsten Tag erwarteten. Diesesmal kam er wirklich, trotz der Erklärung seiner Schwester, dass sie nach so vielen Enttauschun. gen erst dann an seine Anwesenheit glauben werde, wenn sie wirklich seine Arme um ihren Hals suhlen lülmte. «Ich hatte schon ganz die Hoffnung aufgegeben, dass du kommen windest., sagte sie zu ,hm. als Äruocr und Schwester, nachdem die ersten M'griihuugen vo^ über waren, mvenmiandrr auf dem Sopha m Natalie's Aoudoir sahen. «Du hast so oft deine Anlunst augezeigt und dann im letzten Augenblick immer wieder abgesagt.» «Das war nicht mcine Schuld. Mein gebrochener Fuß wollte lange nicht heilen, und die Ne^te sagten, wenn ich mich nicht vollständig ruhig verhielte, musste ich für mm, Leben lang hinken,» entgegnete er. «Da ich das null durchaus nicht wollte, blieb mir nichts anderes übrig, als gute Miene zum bösen Spiel zu machen und zu bleiben, wo ich war. Ich brauche dir nicht zu sagen, wie sehr ich mich danach sehnte, dich nach so langer Zeit wiederzusehen!» «Es war eine lange, lange Zeit, und die Jahre haben dich wunderbar zum Manne gereift. Findest du mich sehr verändert?» «Ja; du warst fast noch ein Kind, als ich fort« gieng. und jetzt bist du ein schönes, herangeblühtes Mädchrn. Aber ich find?, Natalie, du siehst etwas bleich und angegriffen ans, als ob du zu leiden gehabt hättest.» Glühende Nöthe übergoss ihr Gesicht, verschwand aber sogleich wieder. Er hatte nur zu sehr recht. Sie litt innerlich schwer genug, wünschte aber keineswegs, dass er dm Grund ihres Herzeleids errathen sollte. Sie spielte unruhig mit einem Ring. den sie am viel ten Finger ihrer linken Hand trug; das erregte endlich seine Aufmerkfamkeit, und er neigte sich ihr zu, um denselben zu betrachten. «Welch prächtige Opale!» rief er aus. «Doch du folltcst solche Steine nicht tragen. Du weißt, dass man ihnen eine traurige Bedeutung beilegt.» «Wirklich? Glückliche!weise bin ich nicht aber. gläubisch.» . «Aber was hat dieser Ring zu bedeuten, Natalie? Vist du vetlubt?» Sie antwortete brjahlnd, ohne die Augen zu erheben. Laibachtl Feitung 3!r. 20!. 1714 3. September lM^. Local- und Provinzial-Nachnchten. — (Allerhöchster Dank.) Se. Majestät der Kaiser haben im Wege des k. k. Ministeriums des Innern der Rohrschühen-Gesellschaft in Laibach filr die Sr. Majestät anlässlich des Allerhöchsten Geburtsfestcs dargebrachten allerunterthänigsten Glückwünsche den Allerhöchsten Dank bekanntgeben lassen. — (Aus dem k. k. Landesschulrathe.) Ueber die jüngste Sitzung des k. k. Landesschulrathes für Krain erhalten wir folgenden Bericht: Nach Eröffnung der Sitzung durch den Herrn Vorsitzenden trug der Schriftführer die seit der letzten Sitzung im currenten Wege erledigten Geschäftsstücke vor; diese wurden zur Kenntnis genommen und sodann zur Erledigung der Tagesordnung geschritten. Der Voranschlag über das aus dem krainischen Normalschulfonde zu bestreitende Erfordernis der Activitätsbezüge des Lehrftersonales an den allgemeinen Volksschulen Krains pro 1890 wurde durchberathen und dem lrainischen Landesausschusse zur weiteren Veranlassung übermittelt. Wegen Zuwendung von Subventionen aus Landesmitteln für Schulbauten wurden di« geeigneten Anträge an den lrainischen Landes» ausschuss erstattet. Vorbehaltlich der Zustimmung des lrainischen Landesausschusses wurde die sechsclassige städtische Mädchen'Volksschule iu Laibach aus sieben und die dreiclassige städtische deutsche Mädchen-Volksschule in Laibach auf vier Classen erweitert. Auf den Antrag des Nezirksschulrathes Tschernembl, die vierclassige Volksschule in Mottling auf fünf Classen zu erweitern, wurde nicht eingegangen. Die Ortschaften Primskau, Huje, Klanc, Circice, Goren? und Rupa wurden aus dem Schulsprengel Krainburg ausgeschult, und wurde die Er» richtung einer selbständigen einclassigen Volksschule für diese Ortschaften mit dem Standorte in Primskau beschlossen; hiezu wurde die Zustimmung des krainischen Landesausschusses eingeholt. Die erledigte dritte Lehrstelle an der dreiclassigen Volksschule in Nassenfuß wurde der bisherigen zweiten Lehrerin an der Volksschule in Draga-tus, Fräulein Ludovika Kosen ini, definitiv verliehen. Per provisorische Lehrer an der einclassigen Volksschule in St. Jakob an der Save, Herr Robert Ziegler, dann der provisorische Lehrer an der einclassigen Volksschule in Obertuchein, Herr Felix Malensek, wurden zu definitiven Lehrern für ihre gegenwärtigen Dienstposten, endlich der definitive Lehrer und provisorische Leiter der zweiclassigen Volksschule in Domzale, Herr Franz Pfeifer, zum definitiven Oberlehrer in Domzale ernannt. Der Lehrerswitwe Francisca Legat in Budanje wurde über ihr Ansuchen die normalmäßige Witwenpension und für jedes ihrer unversorgten Kinder der normalmäßige Erziehungsbeitrag zuerkannt und flüssig gemacht. Dem Gesuche des Obmannes des Kindergartens in Gottschee um Zulassung der Kindergärtnerin Fräulein Aloisia Hohn zur selbständigen Leitung des Kinder' gartens wurde Folge gegeben. Mehreren Schülerinnen wurde über ihr Einschreiten die Allersdispens behufs Eintrittes in den ersten Jahrgang der Lehrerinnen» Nildungsanstalt ertheilt. Die Gesuche mehrerer Mittel» schüler um Zulassung zuc Nblegung von Wiederholungsprüfungen nach Ablauf der Hauptferien, dann mehrere Gesuche von Lehrkräften um Bewilligung von Remunera- «Und das hast du mir noch gar nicht mitgetheilt?» versetzte er vorwurfsvoll. «Ich hatte noch keine Gelegenheit, es zu thun; denn meine Verlobung erfolgte erst vor ganz kurzer Zeit.» antwortete sie hastig, und theilte ihm dami den Namen ihres Verlobten mit, ohne ihm indes nnr die leiseste Andeutung darüber zu geben, in welchen Beziehungen er zu ihrem Vater stand. Jedoch trotz aller Bemühungen, heiter und offen zu erscheinen, lag ein gewisser Zwang und eine Zurückhaltung in ihrem Tone, während sie von ihrem Verlobten sprach, was ihrem Bruder keineswegs entgieng. Er dachte, dass irgend ein Geheimnis obwalten müsse, aber was immer es war, sie schien zu wünschen, es ihm vorzuenthalten, und er machte daher keine wei-tere Bemerkung, sondern beglückwünschte sie von ganzem Herzen. «Du kannst dir nicht vorstellen, welche Wonne es für mich ist, wieder zu Hause zu sein.» sagte vr, ans Fenster tretend, wohin sie ihm folgte und die Hand cmf seine Schulter legte. «Als ich in der Ferne weilte, sah ich in meinen Träumen gar oft das alte Hans mid die uom Sonnenschein beglänzte M'e, welche nach denselben führt. Ach, Natalie! Es gibt nichts über die Heimat!» «Aber es ist auch selten ein Heim so schön, wie das unsrige, Lionel.» «Ja. cs ist in der That eine Besitznng, auf die man stolz sein kann!» antwortete er, ans den sammt« weichen Nasen und den daran grenzenden Park hiuaus-schamnd. «Ich möchte nicht nm eines Kaisers Erbe mich von Kinas-Dl'ne trennen!» Natalie schaute ihn mit eigenthümlichem Blick an. «Und dll würdest kein Opfer als zu groß erachten, um es dir zu erhalten?» (Forschung solgt.) twnen, beziehungsweise Geldaushilsen, wurden der Erledigung zugeführt. — (Schadenfeuer.) Samstag gegen 8 Uhr vormittags brach in dcr Holzlege des Häuslers Johann Zidan in Slape bei Laibach Feuer aus, welches sich auch auf das Haus des Genannten und die Schwein-stallung ausdehnte und die sämmtlichen Holzbestandtheile nebst Vorräthen einäscherte. Der Gesammtschade beziffert sich auf circa 400 st., und war der Beschädigte um den Betrag von 300 fl. versichert. Die Localisierung des Brandes ist in erster Linie dem Eingreifen dcr Feuer' wehr der Papierfabrik in Iosefsthal zu verdanken. Den gepflogenen Erhebungen zufolge wurde das Feuer durch den vierjährigen Sohn des Beschädigten, welcher in der Holzlege in der Nähe eines Strohhaufens mit Zündhölzchen spielte, gelegt. — (Generalversammlung.) Der «Verein zur Unterstützung von Lehrern, deren Witwen und Waisen» hielt vormittags nach einem in der St. Iakobskirche abgehaltenen Gottesdienste im hiesigen Magistratssaale seine diesjährige Generalversammlung ab. Der Vorsitzende, Propst Dr. I arc, begrüßte die Versammelten und machte sodann die Mittheilung, dass gegenwärtig 10 Witwen und 19 Waisen vom Vereine unterstützt werden, und zwar Witwen mit dem Betrage von 100 st, Waisen mit dem Betrage von 25 st. jährlich. Die Einnahmen beliefen sich im abgelaufenen Vereinsjahre auf 4005 fl. 34 kr., die Ausgaben auf 2398 fl. 68 kr.; das Vermögen des Vereines beträgt 45.750 ft. Mehreren Lehrern und Lehrerswaisen wurden Subventionen zugesprochen. Sodann begründete Herr M. Mocnil seinen Antrag auf Abänderung der Statuten in der Richtung, dass Lehrer, welche Mitglieder des VereincS sind, falls sie nach zehn Jahren in den Ruhestand verseht werden, eine jährliche Unterstützung von 20 st,, nach 20 Jahren eine jährliche Unterstützung von 40 st., nach 30 Jahren eine jährliche Unterstützung von 60 st. erhalten; nach dem dreißigsten Jahre wären sie auch von der Veitragsleistung zu befreien. Die Witwen und Waisen sollen auch in Hinkunft die gegenwärtig festgestellten Sub« ventionen beziehen. Ueber diesen Antrag entspann sich eine lebhafte Debatte; schließlich wurde über Antrag des Herrn A. Zum er der Antrag auf Abänderung der Vereinsstaluten dem Ausschusse zur neuerlichen Berathung zugewiesen. In den Ausschuss wurden gewählt die Herren: Dr. I a rc (Präsident), Mocnik sSecretär), Gove la r, Praprotnik, Stegnar, Zum er, Cencic, Borstnil und Tomsic, worauf die Versammlung um halb 12 Uhr geschlossen wurde. — (Allerhöchste Sftende.) Se. Majestät der Kaiser haben dem Vincenz-Vereine in Laibach anlässlich der Erweiterung des von ihm gegründeten Waisen« lnabenhauses «Collegium Marianum» eine Unterstützung von 200 st. aus der Allerhöchsten Privatcasse zu bewilligen geruht. — (Landwehr-Uebungen.) Zum Zwecke von Regiments - Uebungen rückten in den letzten Tagen die Landwehr-Bataillons Nr. 72, 73 und 74, welche gemeinschaftlich mit dem 24. und 25. Bataillon das 5. Landwehr - Regiment bilden, in Laibach ein, allwo selbe bis 8. September verbleiben. Uebermorgeu wird das 5, Landwehr - Regiment vom Corpscommandanten FZM. Baron Schänfeld inspiriert werden. — («Mars» als Morgenstern.) Seit Beginn der neuesten Sichtbarleitseftoche unserer Nachbar» welt «Mars» nähert sich die Erde diesem Planeten mit wachsender Geschwindigkeit, während er selbst mit retardierender Geschwindigkeit seine Nahn in gleicher östlicher Richtung fortwandert. Diese Annäherung bewirkt, dass die Sonne in ihrem scheinbaren Laufe in der Elliptik von «Mars» sich immer weiter entfernt, so dass er bei seinem täglichen Aufgange immer früher über den Horizont aufsteigt, als die Soune. Freitag den 30sten August war er schon um 3 Uhr 30 Minuten am Nordosthimmel zu sehen. Vorgestern übernahm auch «Mars» bei zunehmender Lichtstärke die Rolle als Morgenstern, da die «Venus» gegenwärtig bei rasch abnehmendem Glänze in die Tiefen des Himmels fich zurückzieht, um jenseits der Sonne zu verschwinden. Wegen seiner ungeheueren Entfernung von der Erde stellt sich «Mars» dem freien Auge als Sternlein dritter Größe dar. Morgenstern bleibt «Mars» bis November. — (Selbstmord.) Aus Friejach in Kärntcn wird gemeldet, dass sich der dortige Vezirksrichter Schubert m einem Anfalle von Schwermut!) infolge eines unheilbaren Leidens Samstag durch einen Revolverschliss entleibt habe. Der Verstorbene war eine allgemein beliebte und geachtete Persönlichkeit. — (Serbische Volkslieder.) Im Verlage des Herrn D. Hribar in Laibach ist vor kurzem ein Bändchen ins Slovenische übertragener serbischer Volkslieder über die Schlacht auf dem Kosovofelde erschienen. Das Büchlein ist in der «Mrodna Tiskarna» erhältlich und dürfte denjenigen, die sich um die serbische Volls-literatur interessieren, willkommen sein. — (Vom Blitze getödtet.) Am vorigen Diens-lag gegen i) Uhr vormittags ist der 40 Jahre alte Besitzer Josef M u c von Oberlokwitz bei Tschernembl, als er am Felde nächst Oberlolwitz arbeitete und beimLosW^ eines Gewitters sich —eine kleine Hacke unter den,« tragend — nach Hause begeben wollte, plötzlich Blitze getroffen und auf der Stelle getödtet worden. - (Wichtiger Zeuge.) Am 20. Iu"^ wurde in Graz dcr Commis Franz Hafner er,» und beraubt. Der Stadtrath in Graz sucht nun z" ^ wichtigen Vernehmung in dieser Sache den Connm Neckermann aus Laibach, dessen Aufenthalt der Horde nicht bekannt ist. Ueueste Post. Original-Telegramme der «Laibacher o Wien, 2. September. Se. Majestät der Ka>" hmte abends 8 Uhr mittels Hof-SeparatM z> , galizischen Trnppen Manövern nach Iarosla» ""ll M,c Als Gäste reisen im kaiserlichen Gefolge dcr ^ , imddcr italienische Militär-Attacl>l. Erzherzog ^s dann der Kriegsminister und der Gencralsta^ ,^ reisten mittags ab. — Dm Haupttreffer der ^ Lose gewann Serie 3955, Nummer N1. , ,z„ss Pöttschulh am See, 2. September. 3"'"^ Wk furchtbaren Unwetters wurde die Bahn bei ^m A, in der Lienzer Clause verschnttrt, so dass "^l ^M conrierzug nach Wien eine zweistündige "^ hatte und in Marburg den Anschluss versau«"?' ^. Zara, 2. September. Statthalter FM v°" ^ z'ekovic hat an Bord der Yacht «Fantasie» cine ^ reise nach Mittel- und Süddalmatien angctrele^ ^ London, 2. September. Gestern nachnu'M ^> in Hydeparl ein großes Meeting der streikend" ^, arbeiter statt, welchem 150.000 Mann b""^„. Blirns und andere Chefs des Streiks h'ette" '^M in welchen sie den festen Beschluss der M^^ betonten, den Streit weiterzuführen, bis ^^^„B gen bewilligt seien. Eine beträchtliche ^ i^, wurde unter den Anwesenden zu Glisten d ^t lenden gesammelt. Die Rnhe wurde duM"» gestört. . „ Pis' Sofia, 2. September. Nach den bisher'ge „ Positionen soll der Prinz am 8. September das ^ ^ des Landes bereisen und in den ersten ^ October neuen Stils zurückkehren. Motl)^ Mailand, 2. September. Das Theater "< ^z> wurde nach Mitternacht dnrch eine hch'ge H^zii brunst gänzlich zerstört. Es ist kein MelM"^ beklagen. ^^»^ volkswirtschaftliches. ., Oesterreichisch-ungarische Handelskammer Salonich. ,„,t> ^ Das l. l. Handelsministerium hat der H"'^ y^ißer» A werbclamnier in Lailiach die uom Ministerium ° s.„dB- ,<,! nchmigten Statuten der österreichisch-ungarischen V^ HM Gewcrbelammer in Salomch mittheilt. Die ""'' Hc« V', auf der Vereinigung dcr österreichischen und u"<1" ^i,!'^ dels» und Gewerbetreibenden zu dein Zwecke, u>" ' ^,„g '^ und Bedürfnisse in Bezug alls die Pflege und 6""" ttttt»" Z gemeinsamen haudclsiuteresscn zu berathen und z" ^M überhaupt auf die Förderung des Handels und ,oc ^„> mit der österreichisch-ungarischen Monarchic ans "U Ml'^. tivc oder ül'cr Befragen der vaterländischen Vch"" Ha"°r lcn. Die Kammer verlehrt mit Kaufleuten und AgM" und Gewerbekammern der österreichisch-ungariM" unmittelbar. Verstorbene. . ^O""' D e >t .'! l. Augu st. Antonia Smolic. An'tob" 34 I.. Nuseugasse 27, Tubcrculose. Yllbe't^?^ Deu I.September. Gabriel Iercli, " ^ar»'^ 5 Monate, Polanadamm 48, acuter Magen- """ Im Sftitalc: . '.-lin, Den 31. A u g u st. Karolina Debeuc, Art»" Gebärmutterlrebs. ^^--sü^ ^——----------------------------------------""^!halle" ^,gle. ^ miltel dcr Wärme 19-tt", um «-1 ^über dem " . ^ V>'>-ai,iwm'!lilb.>!' W Für die vielen Beweise aufrichtig" Ml'!^ ^ während der Krankheit und anlässlich "^ der Frau > Gertraud MaM ^, M sowie für die vielen schöne» Kranzsp"'^'! ^„s" 5" W zahlreiche Geleite der thenreu Dah'NW"/, Dl"U M leyteu Ruhestätte sagen allen den i""'^'' ^. » dic trauernden Hintcrbllc W Laibach am 2. Sep!em!'er 1715 Course au der Wiener Börse vom 2. September 1889. N°r . ' Mz> 500 fl, !!!,,... ,1,8 b« ^^.,.^/^,17« 751^ ^"^^,f"»ersrei, 109.0„0 10 WM DU ^.^^^ " "" st. 12U 7l. 1»«.^ Hell» Warc Grulldeüll.-Ol'linlltillncn sle»la»b . , —'—------- 5"/„ nirderüstrrreichilche . . . I09l>!,1iN5! 5"/„ sliiriiche...... ^.'.,. —-^ 5"/„ lronlijchr n„d slavonische . 105 - 105 U !>"/« Tsinss,-»' Vllün! , . . . l04'7<» l«.i 1< !»"/„ u!!,iilä,r...... lU4 ?<> Ms, << Andrrl öffcntl. Unlehen. Dmmu ^>>,ss, Lolc 5>"'„ l»0 fl. . l22'7!. 123'8k d!n, slulcihs l»7« . . l<»7 ?ü l<>« k< «nlch!-» drr «Llaw OUrz . . l>^>— —'- «nlcli!!! t>, 3tlld!»ri!>einds Wien 105 75 wl! 5s Präüi Vlül, b, Swdlncm, Wien 14.1 5» 144" Vürssül'a» Mlledl'ü lirrlu«, 5>"/„ Nl''?.^ 9L 5l Psandblicfc (!>!r i<»(> st,), Vodeiisi. nNg, ös<, 4"/„V, , , Ilül«, 119<>5 d»o, » 4'/,«/„ , , . 101'»« 101 3s diu, » 4"/„ . . . 88 75 W li« dt» P,«üi.-Schüldveischr, »"/« >l»8 75 l(>9 li« Oeft, <'l,puchclei,ba»l 1<>j. 5<»°/„ lnl>— ic>2' — Orst, »»ff Vanl rerl, 4>/,"/„ . ini»— 1015« detto » 4"/n . . 100ül» t','«0 5><>j«hr. » 4"/o . . 100-20 l!>!>'7>> Prillritiits.Olililiationcll (ilir 1«»o st!), Ferdinands Norbbali» !tm, 1»8N «l><»zz loo 70 Vcilizische Karl - «udw!», Äahn Em, ,»«1 3<»o N, L. 4>/,"/« . lM>.^ WO N0 Veld Ware Ocsterr. Norbwcstbahn . . . >0?'5l> 10«'— Llaatlbahn.......IN7'" 19» — SNdbahn k 3°/«.....143 5» 144 5<, » b 5«/n.....1l9 »5 120-25 Uüss.^llllz. Nahn.....1W — 100 5s, Diverse Lose (per Sliilf). «kreditlose 1NN ss...... _._. ^.. «llarl, «ose 4<» fl...... 59.^ 5^,7^ 4",^, Dona» Dampfsch, ino st, . ,zz __ ,28 ^ La,l,acher Präm, Nnleli, 20 si. «8>7.> 24 !,<> Osener Lose 40 st..... 5^7^ ^.7^ Palffy'Uole 40 ss...... «y.^. g,,^ Rothen Kreuz, üst, «es, v., 10 fl. »— ..__ Nüdolph Lose 10 st.....z„ 50 z, zz Salm lioss 40 st...... 8885 63" Lt.Genoi« Lose 40 fi. ,' . .' «z-zz «4 L'< Waldslein Lose L0 st. . , , 4,.^ ^3^ Wlt , ,? — 1« - Vanl - Nctieu (per Ntucl). Nnglo Oest. Banl 200 fl, «»"/, G, 13»'— 123U0 Vaülverei», Wiener 100 fl. , . 108 — 10!» 50 Vdnc-r, Äns!, üst. 20« fl. S, 4<»"/n ^7!» ü<> ?»a 50 Crdt,-«i!sl, f, Hand. u, G. INOst, 80ü'9!> 304'üb Credülianl, ÄNg, nnq. ^»»0 fl, . 1,1 <> iib 3ll> 50 Depositenl'llnl, «ll«, 20» fi, . l«4 — I«?'— (tsrnl»,'t<> Ves..«br»st. K00 fl, . 550 — 555 - Viro n. Lassend., Wiener »00fi. l9» 8U «!N<> — Hypothelei!b.,«sl,Ll«>ft. 2b°/«. «6— «8'— V,ld Wnr, Landerlillül, l!st, 800 fl. G. . . L3«'7.'< 2«7 - Oesterr iiügar. Vanl «00 fi, . !»:»l! — 9<>8 - linionbaiil L00 fl...... «3O'25L3U5« Vrrlehr«banl, Nllg. l40 fl. . , 15« - 160 - Actien von Transport-Untcrnchmungcn. (per Etücl), Albrecht Vahn 200 fl. Silber . —'- --'- «llüld ssiuman, «ahn 200 st. S. 19875 »<«,«! Vühm. Äorbbahn 150 fl,. . , 237 — ?37 !>l » Westbahn 2W fl. . . . 834 50 3!l5 !,< Vuschtirhrader o»'<<,5'— Montan Vrlell., «slerr, ° alpine 85 85 »5?^ Präger 50 :38 bo Irifailer Kohlen», Ves, 70 fi. , 115— »IS - Wllffrnf,-O.,0>:st.inMen100fi. 415—4«8 .. Wagaon-Leihllnst.. «ll«, in Pest 80 fl......... 71-— 7» — Mr. Vaugelelllckaft 100 fl. . . ?«z« 7/- Wienerberger Ziegel-NetienOltl. 1«4 »5 IN5'^5 Devisen. Deutsche Plätze...... 58 20 5« 30 liondon........ 119 85 1<9 55 Pari«......... 47 20 47 87» Valuten. Ducaten........ b «3 5 05 20-Fianc« Stücke..... »47 »4« Deutsche Neichsbanlooten . . 58 3!, 5« 40 Papiel'Nubel...... l,»<„ l>8»„ Italienische Vanlnoten ll«» 2.) 4U »0 4« 70