H^__________ ________Dienstag, 23. Miirz 1897. Jahrgang 116. Macher M Zeitung. "«Mtig fi i^»tls: ^^ Postve, senbii „ a : ganzjährig st, 15, halbjährig st, 7 5tt, I,n Comptoir: ^ Ple »Laib, Zelt,, erscheint tässlich, mit Ausnahm? d« Ioiü!- und Feiertage, Die Admlnlftratlon befindet sich ,! "^"e IMf/».^ ^"'blichrin st, k
  • , Mr dir Zustellunss ins Hau« nanMria fi l, — Inferilonsqebkr: ssür ? Longressplah Nr. 2, b!e Mebartlon Nahnhosgasse Nr. lk. Sprechstunden der Redaction von 8 bi« 11 Uhr vormittag». Ü vl» zu 4 Zeilen 80 lr,, größere per Zeile » lr,! bei öfteren Wieberhulunge» per Zeile 3 fr, ^ Unfranllerle Äriese werden nicht angenommen, Manuscripts nicht zurückgestellt. /! ^___________________________„________________________________________________________________________________________________________________________________________________________ !,.! Amtlicher Theil. Nller^tt' ""^ k- Apostolische Majestät haben mit Nittm?I unterzeichnetem Diplome dem Garden und 3l»ri°n 3 "^l Classe der ersten Arcieren-Leibgarde ' c ""verzeichnetem Diplome dem Großgrund» biO ,.^> August Do err den Adelstand allergnä-«u verleihen geruht. 2"A?st' ^' "^ ^ Apostolische Majestät geruhten aller« Ielir^ ^/lttlaubung ^s Feldmarschall«Lieutenants boh""'^rrn von Pach zu Hansenheim und Ttuv^.p pan, Commandanten der 16. Infanterie- auf sein Ansuchen mit Wartegebür . zu ernennen: d«l ZI ^"eralmajor Karl llerri, Commandanten 16. Hnl« . '"uterie-Nriaade, zum Commandanten der d'"?'?rnppn'dimsion; ^bicot^rsten Moriz St? insberg, drs Genial, '"llndam« ^eneralstahschef des 9. Corps, zum Com- didder 23. Infanterie-Bngade; .'lnnl, ^"^ubung ^ Generalmajors Johann von lein Vln?.'"vmmandantkn der 1. Gebirgs-Vrigade, auf ucyen mit Wartegebür anzuordnen; 3" ernennen: NW ferste: Alanten >." ^roix von Langenheim, Com« A'cher zv "^ Infanterie-Regiments Freiherr von ^ligade. ^^ i«m Commandanten der 1. Gebirgs- ^heilt !, ^ appeiner des Grneralstabscorps, ein» ..^llnent 3leick°r m"""^ ^"'" Infanterie-Regiment Freiherr U'Nientg. ^r- 68, zum Commandanten dieses Re- ^tanhft.^"nahme des Generalmajors Hermann Men Eessl ^ Eolen von Vrandenau, Chef der ^bnisje !" "" technischen Militär-Comit^ nach dem als dienstuntauglich Feuilleton. Kein Herz. Ctizze von «Primula veris». ^lzend^"'"en Blick in den hohen Spiegel, der die ^'Uckvarf. "Nestalt in elegantester Toilette voll senden «l"" b""n hinunter zu dem ungeduldig Ein . kn. ?l^ eile>U"ö"oe Gesellschaft war bereits in den V der B«' ^ n Sälen beim Präsidenten versammelt, ^"e Zahl s^"x "^ seiner schönen Gemahlin eintrat. ^ ^u ?^merischer Bewunderer umgab sofort die ^llndlich^'"nen Blick dieser prächtigen Augen, ein M da« l,,.^^ln des lleinen Mundes zu erhäschen, in? ^ie s?""^" lch°n viele, viele erfolglos versucht! t..?" gleick ii Marmor blieb sich das schöne Antlitz ^^ermeidl^"" ?^l"zucken hatte man sich in Me, ^ ""oi^ gefunden, dass sie eben «kein Herz. "" ""'bei; un- Ü^g,n '^ d,e Zunge Frau in eine tiefe Nische sichtete 'n"" ^° aus sie die ganze Gesellschaft s>^ auf dp« ^ ^s war das? Wankend stützte sie c?^ dunk p^^"sims; groß und starr richtete i"let^es h°chÄ'2" Plüsch-Portiere zu, als sähe ^^"en ^3^^senen jungen Mannes mit dem low es ein 5"'""lopf ein grässliches Gespenst! ln ^ Weher d^Ü! ^ar es Wirklichkeit? Wie z^,. Meru'lw. '^^"e Künstler, dessen Namen man '""" 233""^^ Warum durchkreuzte er zum ilen Mg? ^^ .^^ ^.^ ^^ flüchtiger in den Ruhestand anzuordnen und demselben bei diesem Anlasse das Ritterkreuz des Leopold'OidenS taxfrei zu verleihen; waiter zu ernennen: die Oberste: Arthur Ritter von Arbter, Commandanten dcs Festungsartillerie - Regiments Graf Colloredo - Mls Nr. 4, zum Chef der ersten Section im technischen Militär°Comitö; Heinrich Porges, des Festungsartillerie-Regiments Graf Colloredo-Mels Nr. 4, zum Comman» danten des Festungsartilleiie-Regiments Edler von K ollarz Nr. 6; dann: die Transferierung des Obersten Eduard Veschi, Commandanten des Festungsartillerie.Regiments Edler von Kollarz Nr. 6, in gleicher Eigenschaft zum Festung«« aitillerie - Regiment Graf Colloredo-Viels Nr. 4 anzuordnen ; die Uebernahme des Obersten Karl Kotfch, des Infanterie-Regiments Freiherr von Handel-Mazzelti Nr. 40, auf sein Ansuchen in den Ruhestand anzuordnen; die Uebernahme des Obersten Josef Li toser, commandiert beim Geniestabe, Militär^Baudirector in Zar«, auf sein Ansuchen in den Ruhestand anzuordnen und demselben bei diesem Anlasse den Generalmajors« Charakter aä Iionor«» mit Nachsicht der Taxe und das Militär-Verdienstkreuz zu verleihen; den Oberstlieutenant Oswald Bettali, commandiert beim Geniestabe der MilitiioBauabtheiluug in Krakau, zum Militär Vaudirector in Zara zu ernennen ; die Vorrückung des Obersten Franz Petheö de Gyöngyüs, des Ruhestands, in den erledigten Elisabeth Theresien Militär-Stiftungsplatz zweiter Classe anzuordnen; dem Obersten Karl Edlen von Pfeiffer, vom Ruhestande der k. k. Landwehr, den hiedurch frei« werdenden Militär-Stiftungsplatz dritter Classe zu verleihen. Den 20. März 1897 wurde in der k. l. Hof- und Staatsdruckerei das XXlI. und XXIII. Stück des Reichsgesetzblatts in deutscher 'Ausgabe ausgegeben nnd versendet. Das XXII. Stück enthalt unter Nr. W die Conccssions-Urlunde vom 21. Februar 1897 für die Localbahnen Vlatiia-Nepomul und Bi-eznihMozmital i Blick ihre Nische — und — sie sah es an dem jähen Erbleichen seiner Züge — jetzt hatte er sie erkannt! Betäubend durchzogen die Düfte der Orangen-und Azaleenbäume den herrlichen Wintergarten; das gedämpfte Licht farbiger Ampeln schimmerte durch das dunkle Grün der Palmen; und der Beherrscherin dieses Feenreichs glich die reizende Gestalt der Baronin, die zwischen blühenden Azaleenbäumen stand. Die weiß n Blüten berührten ihre dunklen Locken, und die farbigen Lichter ließen die matte Seide ihres Gewands in allen Farben spielen. — Zu ihren Füßen kniete der junge Künstler, und glühende Worte drangen an ihr Ohr: «Therese. ein feindlicher Dämon umstrickte meine Sinne, dass ich in rasender Eifersucht den Verleumdungen Gehör schenkte, die man gegen dich ausstreute! Ich glaubte den Bruch mit dir — die unseligste That meines Lebens — so leicht verwinden zu können, stürzte mich in den Strudel der Welt! Umsonst! — Hier tief im Herzen ruhte dein Bild, ich konnte es nicht herausreißen! — Und jetzt führt dich das Schicksal mir wieder zu. Jetzt sage ich dir: Du lt>bst deinen Gatten nicht! Ich weih es! — O, komm mit mir, lass mich sühnen, was ich an dir begangen!. Wie im Traume stand dle M,ge Frau; be-rauschend wirkte der Vlumenduft auf /hre Sin.ie berauschend die Nähe des schönen, treulosen Mannes zu ih en Füßen. Mächtig loderte dle alte mühsam urückqedrängte Leidenschaft wieder m chr auf, und eme wahnsinnige Lust packte sie stch dem Gel'ebten an dle Ärust zu werfen, ihm zu folgen — willenlos - wohm er wollte. Ein entsetzlicher Kampf tobte in der Brust der jungen Frau; sie war unsähig. einen llaren Gedanken Nr. 69 die Kundmachung des Eisenbahnministeriums vom 21. Fe, bruar 1897, betreffend die Concessionierung einer schmal-spurigen Kleinbahn mit Dampfbetrieb von Beraun nach Koneprus und von Beraun nach Königshof sammt Abzweigungen. Das XXIII. Stück enthält unter Nr. 70 die Kundmachung des FinanMinisteriums vom 21. Fe< bruar 1897, betreffend die Ergänzung, bezw. Abänderung des Verzeichnisses jener italienischen Versuchsanstalten, welche zur Ausstellung von Analysen-Certificaten flir italienische Weine ermächtigt sind; Nr. 71 das Gesetz vom 27. Februar 1697, betreffend die Hafen« aebür; Nr. 72 das Gesetz vom 27. Februar 1897, betreffend die theil» weise Abänderung des Artikels VI des Zoll- und Handels-bündnisses mit den Ländern der ungarischen Krone; Nr. 73 die Verordnung des Handelsministeriums vom 14ten März 1897, womit die im II. Abschnitte unter 8. I. der provisorischen Schiffahrts» und Strompolizci-Ordnung für die Donau vom «1. Angust 1874 (R. G. Vl. Nr. 122) enthaltenen Bestimmungen für die Anlande bei der Stadt Stein außer Kraft gesetzt werden. Nichtamtlicher Theil. Das neue Parlament. Das «Fremdenblatt» entwirft ein Vild des neuen österreichischen Abgeordnetenhauses und zieht aus der Zusammensetzung desselben folgende Schlüsse: Das nächste Parlament wird mit großen Trümmer« stücken angefüllt sein, aus denen eine Einheit zu formen keine leichte Aufgabe sein wird. Manche derselben werden auch in ein n Organismus gar nicht einzufügen sein, weil sie gar zu sehr aus der brauchbaren Bauart gerathen sind. Sowohl die allgemeine Curie, als auch die alten Wählerclassen — die ländlichen Wähler voran — haben für radicale Elemente gesorgt, die wohl ein starkes Ferment, aber keinen Mörtel für das parlamentarische Gefüge abgeben können. Es wird verschiedene, kleinere und größere, vulcanische Krater geben. Das Haus darf darauf gefasst sein, oft mit heißer Afche überschüttet zu werden, zumal es von leiner ausreichenden Geschäftsordnung geschützt werden kann. Nahezu alle Parteien werden ihre radicalen Gegner stets auf ihrer Ferfe haben. Sie müssen von jetzt ab nicht allein vor sich blicken, sondern auch gewärtig sein, im Rücken angegriffen zu werden. Rücken-frei ist nahezu keine Partei mehr. Der radicale Feind folgt fast überall auf dem Fuße. Mitunter sieht man zu fassen. — In diesem Augenblicke fiel im Nebenzimmer klirrend ein Glas zur Erde nieder und eine übermüthige Stimme citierte mit komischem Pathos: «Glück und Glas, wie leicht bricht das!» — Jäh fuhr die junge Frau aus dem Taumel auf, der sie umfangen hielt. Der scherzende Mund da drinnen hatte eine entsetzliche Wahrheit ausgesprochen! Wie das Glas, so war auch ihr Glück in tausend Splitter zerbrochen, und nimmer konnte es zusammengefügt werden, — es fei denn durch einen furchtbaren Frevel! — drinnen der Mann, der ihrer Treue so unbedingt vertraute — vor ihr derjenige, dessen Glaube so leicht zu erschüttern gewesen, der ohne Rechtfertigung ihrerseits sich von ihr gewandt. — Die Hände sanken von dem blutlosen Antlitz; sie machte gewaltsam dem Seelen« kämpf ein Ende. Nicht umsonst hatte sie durch jähre« lange Uebung gelernt, die Schmerzen der Seele m ihrem Innersten zu verbergen! Sie athmete wf aus j und wortlos schritt sie — schwankend, doch mlt Mz erhobenem Haupte - hinaus.' Gleich einem Raftnden tiirzte der Künstler ihr nach — zu spät.' Dle Thüre siel bereits ins Schloss! > Mitternacht hatte es längst geschlagen. Unter den > fröhlichen Gästen stand die schöne Frau, ein Cham» pagnerglas in der Rechten — kalt, gleichgiltig, wie immer! Keiner ahnte, was der feuchte Glanz der Augen bedeutete, was sich hinter dem erzwungenen Lächeln barg! — Einige Herren lehnten in einer Ecke und fixierten sie: «Schön wie eine Venusl» rief der eine begeistert aus. Der andere zuckte gleichmüthig die Achseln: «Nun ja, ,pnr liistsnl^'/ Abfr mich friert, wenn ich in ihre Nähe komme. Sie hat lein Herz!» Laibacher Zeitung Nr. 66. 570 23. MärzM^. eine förmliche stufenweise Schichtung. Das Deutschthum thürmt sich auf von den Liberalen empor zu den Fort« schrittlern, hinweg zu den Deutschnationalen, bis zu den öden Halden und dem wüsten Gerölle des Schönerer« thums. Nehnliche Steigerungen weisen auch andere politische Richtungen auf. Uebelall gibt es starke, radicals Motole, die jede Partei Action leicht über die Grenzen del zulässigen Maßes treiben könnten. Im Nothfälle leistet die Socialdemokratie in dieser Richtung ihre Dienste. Nber gerade deshalb erscheint das Parlament nach der politischen Bruttobilanz für einseitige Partei« vorstoße jetzt ungeeigneter denn je. Das politische Ma< növerfeld ist reich mit explosivem Materiale besät, das bei heftigen Bewegungen sich höchst unliebsam und störend fühlbar machen könnte. Es ist unter solchen Umständen für das neue Haus ein ganz besonderes Glück, dass seine erste und vornehmste Thätigkeit sich einem Gebiete zuwenden wird, das den offenen und verborgenen Parteitendenzen, den schlummernden und lauten Leidenschaften gänzlich entrückt ist, nämlich der Erneuerung des Ausgleichs mit Ungarn. Da« große, alle anderen Ziele vorläufig zurückdrängende Reichs- und Staatsinteresse, das mit dem Auszleichswerle verbunden ist, bietet den Parteien die beste Gelegenheit, jener gemeinsamen Pflichten und Aufgaben bewusst zu werden, die alle verbinden, welche dem Staate dienen und ihre Wählerschaften wirtsam vertreten wollen. Bei dieser ersten und bedeutsamen Probe wird sich mit N«turgewalt eine Cooperation der Parteien auf dem Gebiete der Staatsnothwendigleit einstellen, welche die Einheit der Monarchie und die großen Interessen der diesseitigen Reichshälfte zu wahren bestimmt ist. Berufen, vorerst auf einem Terrain zu wirken, das jede egoistifche und exclusive Richtung ausschließt, werden die Parteien auf solche Weise durch eine höhere Nothwendigkeit von Reibungen und Conflicten ab» gehalten werden, die ihnen selbst und dem Hause jetzt doppelt unerwünscht kämen. Denn dass die neuen und ungeklärten Verhältnisse es empfehlen müssen, den Zu« sammenstoß von Parteigegensähen vom Hause möglichst lange fernzuhalten, das wird jeder willig einräumen, der nicht vielleicht aus felbftsüchtigen Gründen den sofortigen Kampf herbeiwünscht. Politische «leberstcht. Laib ach. 22. März Vit dem Ausgange des vorgestrigen Wahltags sind 348 Mandate vergeben. Was dem Hause noch fehlt, sind die Wahlen aus dem Großgrundbesitze, einigen Handelskammern und das Ergebnis einiger Stichwahlen. Das Rcichsgesehblatt machte das Gesetz über die Hafen gebür und das damit zusammen« hängende Gesetz über die Abänderung des Zoll» und Handelsbündnisses kund. Das ungarische Abgeordnetenhaus er» ledigte in seiner vorgestrigen Sitzung nach längerer Debatte mehrere Berichte des Immunitäts-Aus-schusses. Zu Veginn der Sitzung legte der Justiz» minister Gesetzentwürfe, betreffend die Schwurgerichte, das Inslebentreten des Strafprocessverfahrens und die Bestrafung der Fälschung von Postmarken, vor. — Der Finanz - Ausschus« des ungarischen Ab» geordnetenhausts berieth das Finanza/setz pro 1697. Referent Abg. Pulszky wies darauf hin, das» da«- Fas Oeheitnnis von Gloonrbev- Noman von U. Nonan D»hl«. «utsrislerte deutsche »earbeitung von Mal Kleinschmibt. (43. Fortsetzung.) Der Vuddhistenpriester und ich waren allein. Ich konnte nicht umhin, zu denken, dass ich mich ganz und gar in seine Macht gegeben hatte, wenn er der gefährliche Mann war, als den ihn der Steuermann be« trachtete und wie man auch aus den Aeußerungen des Generals Heatherstone schließen musste. Nber eine solche hoheitsoolle Güte leuchtete aus seinem edlen Antlitze, eine solche ungetrübte Heiterkeit aus seinen Augen, dass ich Furcht und Verdacht an mir vorbei-wehen lassen konnte, wie die leichte Brise, die uns umfächelte. Seine Mienen mochten finster, sogar schrecklich sein, aber ich fühlte, dass er nie ungerecht sein konnte. Als ich von Zeit zu Zeit sein edles Profil und den kohlschwarzen Bart ansah, fiel mir der Contrast nut stlnem Reiseanzug von grobgesponnenem Tweest unangenehm aus, und ich Neidete ihn in Gedanken in das prachtvolle onenwUsche Hostüm, d°» den passenden Nahmen für dlese Gestalt bilden würde — das ein-zige Gewand, da» die Würde de» Träger» nicht be-einträchtigt. Er führte mich nach einer kleinen Fischerhütte, die schon vor einigen Jahren von ihrem Bewohner ver> selbe den Beschlüssen des Hauses und den gesehmäßigen Vorschriften entspreche. Die Vorlage wurde mit einer Modification des Finanzministeriums angenommen. Die Ablehnung der Kreuzerforderung ist im deutschen Reichstage mit einer so großen Mehrheit erfolgt, daf» an eine Aenderung in dritter Lesung nicht zu denken ist. Man hofft, das» es dem Reichskanzler gelingen werbe, die angedrohten Con-seqllenzen abzuwehren, da er als G.gner der Auflösungspolitik bezeichnet wird. — Sämmtliche Berliner Blätter liberaler Richtung betonen die Wichtigkeit der Warnungen Bennlgsens im Reichstag und beurtheilen diese als Symptom ernstester Lage. «Osservatore'Romano» veröffentlicht eine officielle Note, in welcher erklärt wird, das» das an die italienischen Katholiken ergangene päpstliche Verbot der Theilnahme an den politischen Wahlen noch immer in voller Kraft fei. Im Pariser Palais Bourbon ist seit einigen Tagen das Gerücht verbreitet. Art on habe die Namen von 37 Parlamentsmitglledern genannt, die von ihm Vestechungsgelder in Empfang genommen hätten. Von diesen wären indes inzwischen fünf gestorben, und neun gehörten nicht mehr der Volksvertretung an. Es wird yinzugefügt, dass der Antrag auf Ermächtigung zur gerichtlichen Verfolgung von 23 Abgeordneten und vielleicht auch Senatoren fchon demnächst, und zwar chon am Montag, gestellt werden wird. Es ist indes bezeichnend, dass diese Gerüchte nicht vom Iustizpalaste, sondern von den Wandelgänaen der Kammer ausgehen. Die Behauptung, das« diese Gerüchte von den Radicalen, welche ihre Wünsche für Wirklichkeit halten, verbreitet werden, soll nicht unbegründet sein. Arton habe wohl einige Namen genannt, aber leine bestimmten Anklagen formuliert. Lord Salisbury hat im englischenOber-hause die Erklärungen des der liberalen Opposition angehöligen Lord Kimberley über die orientalischen Angelegenheiten scharf zurückgewiesen und das Festhalten an dem Einvernehmen der Großmächte mit einer Deutlichkeit betont, die geeignet ist, allen Zweifeln, welche über die Haltung England» noch da und dort laut werden, ein Ende zu machen. Das Hauptgewicht dieser Versicherungen liegt darin, dass Lord Salisbury sich sehr scharf über Griechenland ausfprach; man wird in Athen davon hoffentlich gebürend Notiz nehmen. Lord Salisbury erinnerte daran, dass Kim< berley, der jetzt erklärt, England dürfe die Integrität des türkischen Reiches nicht achten, zur Zeit des Krim« lriegs Unterstaatssecretär des Aeußern gewesen war. Kimberley war damals College Gladstones, und ist es seither noch dreimal gewesen; er hat die große Schwenkung seines berühmten Freundes zur offenen und erbitterten Gegnerschaft gegen die Türkei mit» gemacht. Die innerpolitische Lage Dänemarks hat plötzlich einen kritischen Charakter angenommen. Die zweite Kammer hat nämlich einen Theil des vom Kriegsminister vorgelegten Heeresbudgets mit großer Majorität abgelehnt. Infolge dieses unerwarteten Kammervotums hat zuerst der Kriegsminister, Oberst Schnack, seinen Rücktritt angekündigt, und hierauf hat auch der Ministerpräsident Baron Reedtz-Thott die Erklärung abgegeben, dafs sein Cabinet nicht imstande wäre, mit dem von der zweiten Kammer herab-gesetzten Heeresbudget weiter die Verantwortung für die Regierung zu tragen. Diese Erklärung de» Minister- lassen war und noch immer leer und kahl dastand. Das Dach war halb fortgeweht und Fenster und Thür in traurigem Zustande. Diese Wohnung, vor welcher der armseligste schottische Bettler zurückgebebt wäre, hatten diese selt» samen Leute der Gastlichkeit unseres Gutes vorgezogen. Ein kleiner Garten, jetzt eine Masse von wüstem Unkraut, lag davor, und durch diese suchte sich mein Begleiter den Weg nach der zerfallenen Thür. Er lugte hinein und winkte mir dann, ihm zu folgen. «Sie haben jetzt Gelegenheit», sagte er mit ge-dämpfter, ehrfurchtsvoller Stimme, 'ein Schauspiel zu sehen, das wenige Europäer gesehen haben. In dieser Hütte werden Sie zwei Jogis finden — Männer, die nur noch eine Stufe von der des Adepten, der höchsten, entfernt sind. Sie befinden sich beide in einer etstati« schen Verzückung; sonst würde ich nicht wagen, ihnen Ihre Anwesenheit aufzudrängen. Ihr Astral-Leib hat sie verlassen, um bei dem Lampenfest im heiligen Rudolkloster in Thibet anwesend zu sein. Treten Sie leise auf, damit Sie sie nicht vor Beendigung ihrer Andacht zurückrufen, indem Sie ihre körperlichen Func« tionen in Thätigkeit fetzen.» Langfam auf den Zehenspitzen heranschleichend, tastete ich meinen Weg durch den von Unkraut überwucherten Garten und lugte durch die offenstehende Thür. Nicht irgendwelche Möbel waren in dem reizlosen Naume, noch sonst etwa», um den unebenen Boden zu Präsidenten dürste manchen überrascht haben, denn lW vor wenigen Jahren hätte jede dänische Regierung,'^ mittelst eines sogenannten «provisorischen Gesetzes' ihr vom Reichstage verweigerten Summen verlW.^ Der Parlamentarismus hat jedoch in der letzten o Fortschritte gemacht, und vielleicht hat den MM!" Präsidenten bei seiner erwähnten Erklärung auH " Umstand beeinflusst, das« sein Cabinet auch " ersten Kammer auf Opposition stüßt. Von.oir Gesichtspunkte begreift sich auch die schon vor laM Zeit gefallene Aeußerung de« Ministerpräsidenten, ^ er sich zurückziehen würde, wenn er sich l"? h^ Uebereinstimmug mit der zweiten Kammer Venn sollte. Unter diesen Umständen ist demnach zu erw"» . dass das Cabinet Reedtz-Thott demnächst se"e ^ mission einreichen werde. In diesem Falle w ^ gespannt darauf, ob auch das neue Cabinet 1^ «^ parlamentarischen Gesichtspunkten werde leiten la,^ oder ob es geneigt sein werde, den Kampf ""l s Volksvertretung aufzunehmen, fo dass """ ,hei, neuerdings einem Verfassungsconflicte entgeßM^ würde. Al, Wie man der «P. E.» aus Belgrad n»« sind die in London, Eonstantinopel und anders beharrlich verbreiteten Nachrichten, dass in Serbien . stehende Heer und ein Theil der ersten beiden "^ geböte der Milizen mobilisiert wtrden, absol>" ^ begründet. Die serbische Regierung habe übely«^ leinen Anlass gehabt, eine derartige Maßregel "^ nur in Berathung zu ziehen. Ebenso unbegrünoc die Behauptung englischer Blätter, dass Serbien ", großen Anlauf von Repetiergewehren in Englano .^ strebe. Seitens der serbischen Regierung s" ,^"d England, noch in Belgien oder Frankreich '^t jemand mit einem derartigen Auftrage worden. , ..Mt, Nach Meldungen aus Sofia verlauw ^ dass Ministerpräsident Dr. Stoi low an Nacev" z Anfrage gerichtet habe, ob er zum Wiedereintritt' ^, Cabinet geneigt wäre, dass jedoch die AntnM» z lehnend gelautet habe. — Der ehemalige Mm'!' ^i Aeußern und bisherige Führer der S^ambulow'V z, Grelow begründet seinen Rücktritt aus dem ">^ lichen Leben damit, dass es ihm infolge .seiner. 1^ Inanspruchnahme durch private Berufsarbeiten l"A -^ nicht möglich sei, die Geschäfte der Parteileitung l" ^, zuführen, sondern dass er auch überhaupt jeoel tischen Thätigkeit entsagen müsse. «^ Die Verhandlungen der Mächte über d« " ^ sehung der Co^rcitio maßregeln H^ Griechenland dauern fort. Sollte die «" „ Kretas ohne Ecfolg bleiben, dann soll zu ewer ' ^ Action geschritten und die Blockade griechl^^ landshäfen eingeleitet werden. Dabei sind der.^ ^ freien Presse» zufolge in erster Reihe in AM»" z>el nommen der Piräus, der Hifen von Korinty "' ^" Hafen von Volo. Ueber die Frage der "" A? Occupation einiger Theile Kretas foll bisher ew^st ständigung zwischen den Mächten noch "'" Acl^ sein. Eine positive Feststellung, wie lange der ^ mit der Blockade Kretas dauern soll, liegt "H^ Als ein dritter Schritt, Griechenland zur NaM^B zu zwingen, ist die Bekämpfung der unter o ^ i^ des Obersten Vassos stehenden Truppen aus " sowie die Torpedoboote «Krähe» und «Star» schleunigung in Ausrüstung zu treten. bedecken, außer einem Haufen frischen Strohes Ecke. ,^ zß<" Auf diesem Slrohe hockten mit gekreuz'ei» ^„el. und auf die Brust gefunkenem Haupte i"^ a"^ der eine klein und zusammengeschrumpft, "^>^e"? großlnochig und hager. Keiner von beiden " ^ oder nahm auch nur die geringste Notiz vo Anwesenheit. ^s« B" ß Sie waren so still und schweigend, d"'* ^ für zwei Bronze-Statuen hätte halten ko^MU einen nicht ihr langfames, regelmäßig-"^M'5, Athmen eines Besseren belehrt hätte. 3h" zgF ^ hatten jedoch im «egenfatze zu dem ges"""" zch? » meines Begleiters eine aschgraue Farbe. «"" ^" » merkte, dass man nur das Weiße ihrer »u^,i S » konnte, während die Pupille und Iris «ay » dreht und von den Lidern verdeckt waren. . aHc «> Vor ihnen auf einer kleinen Matte befa"^ A « irdene Krug voll Wasser und ein h«^ HM s l sowie ein Blatt Papier, mit gewissen, lav" Z Zeichen bekritzelt. . ,,, lll'l/. l Ram Singh sah sich diese an und N>ll" Al" « mich zurückzuziehen; dann folgte er mir »n ^ > hinaus. ^ „. Dl^ « «Ich soll sie nicht vor zehn Uhr MN'^«e k «Sie haben nun ein« der großartigste" M^l > unserer geheimen Philosophie gesehen.: ^lel<./ Trennung des Geistes vom Körper. D«e ^ BU heiligen Männer verweilen im gegenwawli^^i! ! l blick an den Ufern des Ganges; und dle!"" Ausschiffung erfolgen. Gemäß einem lvitd G„« °?^len der Geschwader gefassten Beschlusse <°lnwn?.?"ch ein aus Truppen aller Mächte zu-«ine« M^t^s Contingent, das unter dem Oberbefehl - D m>!"'^" Officiers stehen wird, besetzt werden. Vorlebr..« "°le der Geschwader haben bereits alle bllf?««^" für die eventuelle Blockierung des "^ von Volo getroffen. kini°» ^lb im Repräsentantenhause der Ver- Neratdu "i. ^"^n ^°n Nordamerika die do«, W.. der Tarifbill beginnen, welche gestern Dinaltt, '- "b" der Commission für Mittel und Wege 132 ^""gebracht wurde. Es wurde mit 179 gegen 22.H Hz " beschlossen, die Berathung derselben am °ul den öi^< ^""kn und die endgiltige Abstimmung i"l amb,« ^ ^ festzusetzen. Die neue Tarifbill stellt torifz . ""b ganzen die Zollsätze des Mac Kinky» "Map °om Jahre 1890 wieder her. Für einige NW»« >H""' "°r allem für Zucker, wird der dahat, wie ^'°b noch bedeutend erhöht. Auch in Amerika diese St°i^ '^ddeutsche Allgemeine Zeitung» betont, ^beriasck ""2 ^ Protectionismus vielfach nicht bloß Die N„n "5' Indern auch Entrüstung hervorgerufen. Bätze","Fabrikanten z. B. sind erbittert, weil die "och h»^ ""olle mittelst einer tunstreichen Class.sication die ^H^ «emacht werden als die von 1890, obwohl ^t Grun^ lchl'e sich in den letzten Jahren auf Wze An A der gollfreiheit entwickelt hat. Noch eine "icht ver '^ "^erer Fabrikate, die früher in Amerika "uzsehun. M wurden, konnte nnr unter dieser Vor-^N dies. gestellt werden. Die neuen Zölle würden >-^^^etrieben ein Ende machen. Tagesueuigleiten. ^°nln^.«^inführung der obligatorischen elllgen^^rung.) Nach dem zwischen den beider. >°lltn die "iminiftern vereinbarten Währungsprogramme ^"linll,n,, ^ im Verkehre befindlichen Staatsnoten dcr °"k" Vun! '^webenden Staatsschuld (etwa 112 Mil« 2'lilzl ^"") im Lause des Jahres 189? vollständig °blizti,e U^"Mt in drei durch die Natur des Stoffes '« ««»>»^l»>»«>«»»»»»^»»»»» Ml. dalz? blichen Körper so ähnlichen Hülle be, M^z ^" «wer der Gläubigen bezweifeln wird. Lal s» ? bewirk» bb" ^th°n seien wirklich unter ihnen. Ud in s >" ^vir durch unsere Kraft, einen Gegen. l«>n d esp K^'lchen Atome zerlegen zu können iib^ des N^°me mit einer Schnelligkeit, größer ztn^gen; ."»« nach einem gegebenen Punkte zu 2^n sie'j.°°" lassen wir sie niederschlagen und Ml war /«"l'prüngliche Form wieder anzunehmen, deck. ^eise,« ,,"")'°""g, ^n ganzen Körper auf b?^asz L ^ertragen, aber wir haben seither ent. ^. serial ^^")" deicht und bequemer ist, nur so« zV oder Mündern, °ls nöthig ist, um eine Art 2«en ^ äußeres Scheinbild des Körpers her-'Aet.. "es habe« wir als den Astral. Leib be- 3">n können" k" N" Seelen so leicht trans« Hberhau?'' bemerkte ich, «weshalb werden sie ^l" Ein^ 5 """n Körper begleitet?. ^ ?"m V ^^'"e überlegen. «l»«s ^ung se^" ""s mit anderen Eingeweihten in 'üb, ^°llen wi"' ?"uchen wir nur unsere Seelen; ick«>""3 tomtn/n "!" ^wohnlichen Menschen in Be-"<( die «° «^ l° "ussen wir in einer Gestalt er° ^az A« interest! "" begreifen können.» ^v, ? mir 2"^ ."ich außerordentlich für alles, sagte ich. als er mir '"he Bekannt"? reichte. «Ich werde oft an ""anntschaft denken.. Umsetzung fvlgt.) — (Eine versinlcnde Stadt.) Die in der pennsylvanischen Kohlenregion gelegene Stadt Wyoming ift de« Untergange geweiht. Am 1. März begann fich der über der Mount Loolout-Kohlengruoe gelegene Stadttheil zu senken, und die Senkung machte solche Forlschritte, das» um Mitternacht da« Poftgebäude, oder vielmehr die Ruinen desselben, 2b Fuß tief unter die Oberfläche gesunken »are«. Vine große «nzahl Wohnhäuser wurde durch die Senkung ebenfalls in Ruinen verwandelt oder be. deutend beschädigt. — (Völker, die nicht küssen.) Es gibt Länder, in denen da« Küssen fast unbekannt ist. In vielen Gegenden des fernen Ostens, in Virma, in verschiedenen Theilen Indiens, Chinas und Japans, ferner auf manchen Inseln der Südsee küssen sich die Menschen niemals. Junge Japanerinnen haben leine Ahnung von der Bedeutung eines Kusses, obgleich sie rosige Lippen besitzen und süß zu lächeln verstehen. Mancher schmachtende Chinese, mancher feurige Inbier denkt nicht daran, seine Geliebte zu küssen, und die Mutter jener Länder brückt ihr Baby wohl zärtlich ans Herz, berührt es aber nle mit den Lippen. Ez ift seltsam, dass die Gewohner der Tropen in dieser Beziehung mit denen der nördlichsten Gegenden übereinstimmen. Vei den Eskimos besteht der einem Kusse am meisten ähnliche Austausch von Zärtlichkeiten bekanntlich im Aneinanderreihen der Nasen der sich liebenden Personen. — (Schlaflosigkeit.) Nach Hlztlichem Urtheile lassen sich drei Arten der Schlaflosigkeit unterscheiden. Die erste finde fich bei den ruhelosen Naturen, die bis spät in die Nacht hinein arbeiten und schon sehr srüh wieder bei der Arbeit sind, ohne dass «an ihnen den Mangel an Ruhe sonderlich anmerkt. Die zweite quält Leute, die sehr müde find, aber bei« Schlafengehen, oft schon beim bloßcn Anblicke des Nettes «unter werden und fich dann stundenlang vergeblich bemühen, einzuschlafen. Diese Form sei die eigentlich neurafihenische Schlaf, lofigleit. Die drille Form trete so auf. dass die V» treffenden zwar rasch einschlafen, aber bald wieder erwachen und nach stundenlangem Wachsein erst durch ein zweite« Einschlafen die nölhige Erholung gewinnen. Was die GeHandlung betreff/, so seien Schlafmittel (Vetäubungs. mittel) nur bei acuter, vorübergehend auftretender Schlaflosigkeit zulässig; bei andauernde« Gebrauche würben sie schlimmer wirken, als die Schlaflosigkeit selbst, «n-bauernde Schlaflosigkeit sollte, wenn möglich, durch Ueber-fiedlung an einen stillen kleinen Curort unter freundlicher persönlicher Umgebung und Pflege bekämpft roerden. Local- und Prouinzial-Nachrichten. * Hitzung des Laibacher Gemeinderaths am 22. März 1897. Vorsitzender Vicebürgermeifter Dr. Vleiwels Ritter von Trftenisli. Anwesend 18 Gemeinderäthe. Per Vorsitzende gibt bekannt, dass Vürgermeifter Hribar infolge Theilnahme an der Commission, be» treffend den Gau der Oberlaibacher Localbahn, verhindert sei, der Sitzung anzuwohnen. GR. Hra«ly berichtet namens der Section für elektrische Beleuchtung über die Vergebung der Arbeiten für die Errichtung der Gebäude der elektrischen Central» station, be« Rauchfangs. de« Dachftuhls und für die Aus-jührung der Kabellegung. Von den Offerenten kommen mit dem niedersten Anbote die lrainische Ballgesellschaft und der Vaumeifter Philipp Sup an klö in Betracht, und zwar offeriert: die lrainische Baugesellschaft die Ausführung der Gebäude um ... 32 361 st. de« Rauchfangs um . . 7.826 » de« Kesselhauses um. . 3.200 » der Kabellegung um . . 18.480 » zusammen . 61.867 fl. Gaumeifter SupanNt die Ausführung der Gebäude um... 34.159 fl. de« Rauchfangs um . . 6 076 » des K sselhlluses um . . 3,246 » der Kabellegung um . . 9.576 . zusammen . 53.057 fl. Während die Vaugesellschast sich verpflichtet, im Sinne der Ausschreibung die Arbeiten termingemäß in zwei Monaten serligzustellen, verlangt Baumeister Su« panöic die Verlängerung des Termins um einen Monat. Da jedoch die ganze Ausführung der Eleltri. citätsanlage von der Einhaltung des Termins abhängt, beantragt die Section die Ausführung der «rbeiten dem Baumeister Supaniic nach der von ihm vorgelegten Offerte nur dann zu übertragen, wenn er binnen drei Tagen die bindende EMrung abgibt, daf« er den vor-arschrlebenen Termin von zwei Monaten elnhält und sich verpflichtet, für den Bau des Rauchfang» und Kissel» Hauses einen Specialisten zu besorgen. Sollte Baumeister Supantic auf diefe Bedingungen nicht eingehen, wird die Ausfilhrung der Gebäude, des Rauchfang« und de« Kesselhauses der lrainlschen Ballgesellschaft übertragen und hat sich dlchlbe zu verpflichten, zum Baue des Rauchfang« und Kesselhaus«« eimn be« sonderen Fachmann beizustellen. Die Kabellegung wirb hingegen dem Vaumeister Supankiö übertragen. Der Bau der Fundamente au« Veton für die Maschine wirb der Firma Pius Aman in Möbling u« den offerierten Vetrag von 3500 fl. überlassen. Die Dachconftructlon«.Arbeiten werden an den Schlossermeifter Zablar um 24 si. für einen Metercentner unter der Bedingung vergeben, dass derselbe für da» volle Gewicht von 334 Metercentner garantiert. gum letzten Antrag ergreift GR. Vellovrh da» Wort und spricht die Befürchtung aus. dass Zablar umso weniger termingemäß die Arbeiten vollenden wlrd, da gewöhnlich die Eonventlonalstrafe nachgesehen wirb. Per Berichterstatter widerlegt diese Anschauung, worauf sämmtliche Anträge angenommen werden. Die Arbeiten find sofort in Angriff zu nehmen und binnen zwei Monaten fertigzustellen. — (Personal nach richt.) Wie uns mitgetheilt wird, hat dle l. k. Landesregierung zu ihrem Vertret« im Ausschusse der Fachschule für Holzbearbeitung ln Gottfchee den Herrn Gymnasialdirector und Bezirks-schullnspeclor Peter Wolsegger aus die Functionsdauer von drei Jahren neuerlich ernannt. —o. — (Subventionen.) Wie uns mitgetheilt wird, hat da« l. l. Ackerbauminlfterium der Stabtgemeinbe «sottschee zu den Kosten ihrer Wasserleitung eine weite« Subvention im Betrage von 2000 Gulden bewilligt. Desgleichen hat auch der üandesausschus« in «nbetracht der bedeutenden Ueberschreitung des Voranschlag« für diese Wasserleitung neben der vom Landtage hiezu ge« widmeten Subvention noch einen weiteren Vetrag von l?12 fl. 44 kr. ln der Weise bewilligt, das« er der Stabtgemeinde den Ersah der au« dem üanbessonde oorschussweise beftrittenen Vauleilungsloften, welche insgesammt 1712 st. 44 kr. betragen, nachgesehen hat. o. — (Stempel.) Die Beilage zu« Verordnung«, blatte für den Dienstbereich be« l. l. Finanzministerium« vom 18. d. M. Nr. 3 enthält größere Erläuterungen, be» treffend die Stempelbehandlung der Gesuche um Licenz« scheine zur Abhaltung von Tanzunterhaltungen, Offenhaltung öffentlicher Locale über die polizeiliche Sperrstunde, Ausstellung von Sehenswürbigkelten, Veranftal« tung gymnastischer und theatralischer Vorstellungen, Con« certe und für andere, einer besonderen behördlichen Ve« willlgung bedütfender Erwerbsacte. Da diese Veftim» mungen im allgemeinen auch für Vereine, sorporationen, Gesellschaften «. gellen, so wird es in deren Interesse liegen, fich mit den erwähnten Erläuterungen vertraut zu machen. ' —». — (Entscheidung.) In einer einschlägigen Recurssache hat der Verwaltungsgerichtshof entschieden, dafs fich die Verweigerung der Bewilligung zur Einfriedung eines Grundftilckes lediglich aus dem Grunde einer lagerplanmäßigen anderweitigen Widmung desselben, beziehungsweise aus de« Grunde der Nichtübereinstimmung mit dem Lagerplane als eine, in leine« Gesetze begründete und deshalb nach § 365 a. b. G. V. unzulässige Einschränkung be» Elgenthumsrechte« darstellt. —o. — (Der Fremdenverkehr in Krain)wird heuer durch ein in Deutschland erscheinende« Werl eine wertvolle Förderung erfahren. Per berühmte Kartenzeichner Herr Rudolf Mittel bach vom königlich säch-fischen Generalstabe beendet heuer i» Mai sein große« Kartenwerk «Straßenkarten von Deutschland und Oesterreich für Rabfahrer» und wird zu jeder Section ein Vegleitttxt, der aus die Naturschönheiten und Sehen». Würdigkeiten jeder Gegend, dann die Clubs, Hotel», Reparatur« Werkstätten der Ortschaften, verbotene Gassen tt. auf-merlsa« macht, miterscheinen. In Rückficht auf die Wichtigkeit eine» genauen Führers für reichsdeutsche Tourenfahrer in Oesterreich hat Herr Mittelbach be« Wunfche des ihm perfönlich bekannten Obmanns vom Laibacher Bicycle »Club um ausführlicheren Text über Kcain und Küstenland entsprochen und Herrn Professor Dr. O. Orahy unter eine« mit der ehrenvollen Aufgabe betraut, diefen Text zu verfassen; derfelbe Hut au» Gefälligkeit und um die Schönheiten Krain« neuerdings in der großen Sportwelt belannt zu machen, sich bereit erklärt, diese der Förderung des Fremoenverlehl« in Krain höchst ersprießliche Arbeit zu übernehmen. « — (Benefiz.) gum Vorlh-lle des Kapellmeister» H Herrn Hilarius Venisel wird heute Nubers reizende Oper «5'l'a Djavolo» im flovenifchen Theater zu« erstenmale gegeben werden. Herrn Venisels ausgezeichnete Leistungsfähigkeit, verbunden mit jener erstaunlichen Energie, wodurch im Verlaufe von zwei Salsonen so viele g?lung.n? Opernaufführungen zustande gekommen find, ift j dem Theaterbefucher bekannt; e« steht daher jkl heute ein vortrefflicher Besuch zu erwarten, umsomehr al» die in Laibach schon lange nicht gegebene Oper sehr »ut ein-studiert sein soll. -u- — (Cin Brudermörder.) Zwischen den Vefiherssöhnen Johann und Blas Hafner aus Grenec, Gerichtsvezill V'schoslack, kam es am 28. Februar d. I. im Gafthause des Georg Nhiin ln Hl. Geist zu eine« Laibacher Zeitung Nr. 66. 572 23 Vlärz 1897. Streite, wobei Vlas Hafner sein Taschenmesser zog und «it demselben seinem Vruber in den llnlen Oberarm einen ^tich versetzte. Der Verletzte wurde in das Landes» spital nach Laibach überführt und ftarb am 20.März b.I. infolge der erlittenen Verwundung. —l. — (Vluthmaßlicher Kinbcsmorb.) Am 19. b. Mt». vormiltag« wurde vom Vefiher Josef Jäger aus Dobrunje auf dem Varon Lodelli'schen Grunde nächft Velo, Gemeinde Moste bei Aalbach, im Gestrüppe die Leiche eine« neugebornen Kinde« weiblichen Gefchlecht« aufgefunden. Die aufgefundene Leiche war in alte, schmutzige Fehen eingewickelt, baneben lag ein braune« starles Packpapier und ein Stück Spagat. Die Leiche dürfte ein bis zwei Tage auf dem Fundorte gelegen fein, da Spuren von Verwesung fich an ihr nicht zeigten. Merlmale einer Gewaltthat waren zwar an der Kindes« leiche nicht zu bemerken, jedoch dürfte das Kind durch die Unterlassung de» nitthigen Velftands absichtlich dem Tode geweiht worden fein und liegt wahlfcheinllch in diesem Falle ein Klndesmord vor. Die Leiche ward über Anordnung de« Gemeindevorsteher« Michael Mareniit au« Selo in die Todtenlammer zu St. Lhriftoph bei Laibach übertragen und gerichtlich beschaut. Die Nach» forschungen nach der Mutter des Kinde« blieben bisher ohne jedes Resultat. —l. — (Lieferung von ungelöschte« Kall.) Das l l Handelsministerium hat die Handels- und Gewerbtlammer in Laibach benachrichtigt, dass a» ?. April l. I. in der Feftungscommando-Kanzlel in Velgrab «ine mündliche Licitation behufs Lieferung von 20« bis 30.000 l^ ungelöschten Kalle« abgehallen werben wird. — (Lieferung von Hufplatten und Huf-platten nageln.) Da» l. l. Handelsministerium hat die Handels- und Gewerbelammer in Lalbach benachrichtigt, das« über Unordnung de« serbischen Krlegsmlnlfteriums a« S. April l. I. in dec Kanzlei der Materialien« Verwaltung der Morava-Divlfion in Nlsch (Festung) eine öffentliche mündliche Üicitatlon für die Lieferung von 50 Stück Hulplatten für Hornvieh und 1,000.000 Stück Hujplattennägel stattfinden wird. — (Die Pferdeprllmilerungen) werden im heurigen Jahre i« Monate Septe«ber stattfinden, und zwar: am 2. in Lee«, am 3. in Krainburg, am 4. in Stein, am s. in vberlalbach, am 7. in Relfnih, a« 13. in St. Varthelmil und am 14. September in Treffen. —o. — (Vtrohslecht « «urse.) In Dolslo, Vezirl Stein, wurde der Strohflechtcurs am 10. b. M. eröffnet und fchon zu Veglnn von 110 Perfonen befucht. Dieser Curs währt bis zu« 28. d. M. und wird der Unterricht an jedem Werltag ertheilt. Die Gefammtzahl der den gleichen Eur« in Moräutfch besuchenden Personen steigerte fich auf 20b. —o. — (Vrand.) Am 17. b. M. gegen 10 Uhr vor« mittags lam in der Scheune des Besitzers Anton Krajc in Orahovo auf bis jetzt unaufgellärle Weife ein Feuer zum Nusbruche, das diefelbe einäfcherte, wodurch dem Eigenthümer ein Schaden von 200 fl. verurfacht ward. Der Beschädigte war nicht versichert. Es wird vermuthet, dass Kinder das Feuer verurfacht haben, nachdem felbe oft in dieser Scheune spielten. Das Feuer wurde gleich beim Entstehen bemerkt und von den Ortsbewohnern, da in nächster Nähe Wasser vorhanden war, auf da» Object befchrünlt. —!. * (Unfall auf der E ifenbahnstrecke 2 oitsch«Planina.) Laut Anzeige der Vtationsleilung Loitsch hat am 18. b. M. auf der Strecke Loitsch« Planina ein aus eine« Waggon de«Frachtenzuges Nc. 197 herabhängender, b Meter langer Eichenstamm, bei der Kreuzung diese« guges mlt dem Postzuge Nr. 10, die Vorfpannsmaschine sowie einen Waggon zweiter Classe des letzteren geftreist und hiebet die Scheibe eines Couple zertrümmert, wodurch zwei darin befindliche Passagiere leicht verletzt wurden. —r. — (Gemeinbevorftanbs - Wahlen.) Vei der durchgejühlten Neuwahl der Gemeinbevorftehung in Et. Veit wurden die Besitzer, und zwar Anton Velec aus St. Veit zum Gemeindevorsteher, Franz Izel au» Pol« jane, Matthäus Stina aus Kamnagorica, Valentin Roviba au» St. Veit und Josef Arhar au» V jmalj^ zu Vemelndtlüchrn gewählt. — In der Stadtgemeinoe Mütt. ling wurde an Stelle des verstorbenen Gemeindevorstehers Ferdinand Salloler der erste Gemeinderalh Franz Juttas zum Gemeindevorsteher und der Ausjchussmann Leopold Fleischmann zum Grmeinderalhe gewühlt. — Bei der am 24. Jänner 189? vollzogenen Wahl des Gemeinde, vorstand« in Leslovec wurde Anton Dremelj, Grund« besiher in üe»lovec, zu« Gemeindevorsteher, Johann Kle« mrntit und Anton Stepantii, Grundbesitzer in L^slovcc, zu Gemeindetlichkn gewählt. — Vei der am 19ten Februar 189? vollzogenen Wahl be» Gemeinbevorstand« in Gorenlllva» wurden Anton Glavan, Grundbesitzer in Malo Cernelo, zu« Gemeindevotftch«, Fcanz Ecjavec Grundbesitzer in Gorenjava». und Io^ Nadrah. «rund« besiher in Mrzlo Polje, zu Gemelndelalhen gewählt. — Vei der am 22. Februar ftaltgesundenen Nmwahl de» Gemeil.devorftand« für die Gemeinde Trojane wurden bei Grundbesitzer Fcanz Culjall von Tl. Gotlharb wieder zum Gemeindevorsteher, und die Grundbesitzer Franz Koniel von Trojane, Valentin Kolenec von ä-msenll, Andrea« Novak von Trojane und Anton Venlo von Iesenovo sä««tllche vier wieder zu Vemelnderllthen gewählt. — (Der Wert be« Apfel«.) Der Apfel reinigt und verdünnt das Vlut und übt auch aus die Verbauungsorgane eine sehr wohlthuende Wlrlung aus. Wer an Störungen leidet, wird durch reichlichen Genuss dieser Frucht in lurzer gelt eine bedeutende Besserung verspüren, und wer müde und ermattet ist, wird durch sie erfrischt werden und neue Kcäste erhalten. Auch vor de« Schlafengehen genossen, Übt der Apfel eine gute Wirkung aus, indem er das Blut beruhigt und den aufgeregten Giift besänftigt. Besonders ist die Frucht allen jenen zu empfehl:«, die schwere oder andauernde geistige Arbeiten zu verrichten haben. Warmes Apfelmus wirlt fehr erleichternd bei Halsfchmerzen und Hiiferleit. Nach dem Venus» von Fett» und Fleischspeisen (überhaupt nach jeder größeren Mahlzeit) ist es sehr empfehlenswert, durch einen guten Apfel die Verdauung anzuregen und den Mund gleichzeitig von Speiseresten zu säubern. Uibler Geruch aus dem Munde wird ebenfalls durch reichlichen Apfelgenuss beseitigt. Im übrigen ist der Apfcl ein guter Durftftiller, da uns in ihm, wie in jeder besseren Saft« frucht, das vorzüglichste, reinste Getränt geboten wird, das es überhaupt gibt. Wer von Mitessern und dergleichen geplagt ist, wird fich mit Erfolg in dem Safte de« Apfel« (der durch eine Fruchtpresse leicht gewonnen wirb) waschen. Neueste Nachrichten. Die Neichsrathswahlen. (vrigmal'Telegramme,) Wien, 22. März. Vei den heutigen Stichwahlen in der inneren Stadt wurden beiläufig 200 Stimmen weniger abgegeben als Samstag. Gewählt wurden die drei Liberalen Kopp, Näsle und Wrabetz sowie der Socialpolitiker Kronawetter mit beiläufig 900 Stimmen Majorität. In der Leopoldstadt wurden 9451 Stimmen abgegeben, 500 Stimmen mehr als bei der Hauplwahl. Gewählt wurde der Liberale Kareis mit 4795 Stimmen. Vorsprung 140 Stimmen. Graz, 22. März. Die Handelskammer in Graz wählte mit 29 von 37 abgegebenen Stimmen Ferdinand Ludwig (deutsche Voltspartei), Maschinenfabrils Besitzer in Graz. zum Reichsrathsabgeordneten, 7 Stimmen entfielen auf Ludwig Horwatitsch, eine auf Johann Wagula. — Die Handelskammer in Leoben wählte den k. l. Oberbergrath Franz Kuprlwieser mit 15 Stimmen zum Reichsrathsabgeordneten. Sechs Stimmzettel waren leer. Görz, 22. März. Bei der heutigen Reichsrathswahl im Großgrundbesitze wurde T)r. Franz Verzegnassi (italienisch-liberal) zum Abgeordneten gewählt. Parenzo, 22. März. Der Großgrundbesitz in Istrien wählte Dr. Gambini (italienisch'liberal) mit 58 Stimmen zum Abgeordneten. Prag, 22. März. Bei den heutigen Reichs-rathswahlen im nicht-fideicommissarischen Großgrundbesitz wurden 18 Abgeordnete gewählt, von denen der confervativen Partei 12, der verfassungstreuen 6 Ab« geordnete angehören. Infolge des hiebei vlaha/griffenen Compromises hat die verfasfungstreue Partei ein Mandat gewonnen, die conservative Partei hingegen ein Mandat gegenüber dem früheren Besitzstände verloren. Vei der heutigen Reichsralhswahl im fideicom' missarischen Großgrundbesitze wurden 5 Abgeordnete ge« wählt, von denen 4 der confervativen, der Verfassung« treuen Partei ein Abgeordneter angehören. Infolge des stattgehabten Compromises wurde der verfassnngs« treuen Partei seitens der conservativen ein Mandat eingeräumt. Prag, 22. März. Vei der heute vorgenommenen engeren Wahl im städtischen Wahlbezirke in Tetschen wurde der deutsch-fortschrittliche Candidat Professor August Fournier zum Abgeordneten gewählt. Linz. 22. März, Vei der hentigen Reichiraths-wahl im Großgrundbesitze wurden die conservation Candidate» Julius Graf Fallenhayn und Freiherr von Hiydn mit 7l) und Abt Cölestin Vaumgartner mit 75 Stimmen gewählt. Innsbruck, 22. März. Vci der Reichsrathswahl im ersten Wahlbezirke der Släote und Orte fowie der Handels- und Gew.'rbekammer wurde Dr. Max Kapferer (conscroaliv) mit l458 von 2858 Stimmen zum Abgeordneten gewählt. Lemberg, 22. März Bei den heute vorgenom-menen Wahlen im galizischen Großgrundbesitze wurden die Candidate« des polnischen C'Nlralcomite's einstimmig gewählt. Zara, 22. März, Durch die vorgenommenen Reichbrathswahlen in den Handelskammern ist das Ergebnis der Städtewahlen folgendes: Im Wahlbezirk,! der Städte und Handelskammern Zara ?c. wurde Anton Supuk mit 1387 von 2158 abgegebenen Stimmen wiedergewählt. Der Gegencandidat Marino Graf Bonoa erhielt ??l Stimmen. Im Wahlbezirke der Städte und Handelskammern Spalato ". w"^ Lorenz Borciö mit 1001 von 1501 abgegeben' Stimmen wiedergewählt. Auf den GegencandM«' Grafen Bonda entfielen 500 Stimmen. Centennarfeier für Wilhelm l. (vrizlnal«lelegramme,) Wien, 22. März. Nnlässlich der llente"na feier des Geburtstags Kaifer Wilhelm 1. veranM« der Botschafter Graf Eulenburg einen gla^A Empfang der in Wien lebenden Reichsdeutschen, ?" der Botschafter in einer längeren Rede die Verd'e^ des alten, ehrwürdigen, großen Kaisers hervorhob" daran das Gelöbnis knüpfte, dass die Deutsch" "^ all das Vermächtnis de« Verblichenen und die 3" ^ des deutschen Reiches hochhalten und das Vatew mit Kraft vertheidigen werden. Er schloss Mlt em begeistert aufgenommenen dreimaligen Hochruf au ., gegenwärtigen, den B^riff des deutschen Vaters repräsentierenden Enkel des großen Kaisers, w ihm eine glückliche Zukunft erblickt h^tte. ...,« Berlin, 22. März. Den heutigen Festtag "" der Besuch des Kaiserpaars im Mausoleum ^ Tausende erwarteten längs der Straßen die M v und begrüßten mit rauschendem Jubel die Ma/ei'",^ welche um 8 Uhr 50 Minuten eintrafen, hl" „ Viertelstunde im stillen G.bete verweilten und F^ stitutionelle Opposition, 17 Radicale, 16 ^VF, 47 Stichwahlen. 61 Resultate sind noch unv" A Constantinopel, 22. März. (Oria^el.^F, russische Marine-Officiere wurdeu uorgeM" ^ a' als sie nach Pera ritten, angeblich vo" ^l'^^ g fallen und von pafsierenden österreichisch -" u Officieren befreit. l, ^ l « empfehlenswerten Reisezielen überreichen öfterrem)'!" o>e>e,^ l l Monarchie eiue besondere Nufmertsamtrit zu widme''^"" ,'" , , Reisrschilderungen und Slizzen seinen ausgedehnte» ,^„ ^,^ l l Ueserlreis aus jene Gegenden besonders zu «",'"' ^^ ^ . , Arbeitsfeld, zu dessen erfolgreicher «carbeitung d" zg„si ^ , « Neise- nnd Badezeitung. mit heutigem Tage ,^ff'w, g^ I PorMangasse 54, ein eigenes Nedactionsburea" stAüHM» Das bereits näher bezeichnete, durch eiue st"",Aet > ,.sßl>W> schmacluoller Illustrationen ausgestattete Älatt einen überaus reichen, theils belehrenden, theils ^ Z<>^c> , rcdactioucllen Inhalt aus, aus dem wir bw'',^»',,^ l j «Aus den Bädern und Sommerfrischen", Nachrichten», «Aus den Vereinen,, «Vollswirtl")" ^,tl>^ senden Leserlreis erwerben. —Sgggj&er geitunq 9tr. 66,__________________________________________573___________________________________________________23. gftfira 1897, Angelommene Fremde. 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Spiral Scribe. Poslovenil A. Funtek. Üglashil D. F. Auber. Zaèetek toèno ob pol 8. uri. Konec ob 10. uri. Prof. Dr. L. Boealer, Director der kais. kön. chemisch-physiologischen Versuchstation für Wein-und Obsthau in Klosterneuburg bei Wien, hat den Eisenhaltigen Wein des Apothekers Piccoli in Laibach chemisch untersucht und gefunden, dass der dazu verwendete vorzügliche Wein einen Zusatz eines leicht verdaulichen Eisenpräparats erhalten hat und daher in allen jenen Fällen, io welchen ein solches Präparat eingenommen werden soll, gute Dienste leisten wird. (1121) 4 Course an der Wiener Börse uom 22. März 1897. «««d«m officiellen «our^««« ^°l>l, ^ „„ "N K. 18« 20 188 b0 ^° "r zf°"«""°m. W0«U100K« ^, - lno 8N 100 50 ^^ii^. " '"UN« ff ^,, ° 222>bU L88 «t> «eld «,« villaalluueu. c-Uwbct!,bnhn «"l> », »lx»O «1l. i°/^ ab «3'/<> «l. Vt. ... ilS li0 ll? K0 «lllabethbllhn, ^>l> ».««on M, 2U«hn, Vm, i»»4. 4°/,. ldlv. 0N fi, N. 9S 10 100 — U„«, «oldrtnte 4°/» per «asse 1«! »k 12» I» dto dto. per Ultimo .... 1«1 SU 1»2 10 dtn, Ä^nle!n Kro»e:>wähi.. 4°/^, stfiierslel fürLWftlonenNom, »9 15 89 85 4"/« bto. dto. per Mtlmy . SS'05 99 25 °lo,3l,«l.«l,«!,lb10!)N..«'/,"', 1»2 40 12»'»N btv dt«. Oilbei lU0 fi., 4«/,' , 101 — INI 80 btv, Eta»l«°vbl««. (Un«, ONb,) v, I. 187«, 5°/„..... 1»U bU ILI 50 bto,4>/,°/,Echllnl«8aI.»lbI..Ol>I, 100— 101 — blo. Pläm.»»nl, k 1N0N. «. W. 151 - 11,« - bl°, dto. t^ 5N fl. N. W, l5I — 1b2 — Iheih Ne«..2«!t 4°/« 1U0 st. . ,4V 7t, 141 75 Glu»d»ntl.»Vbltgallonsn (lül 100 fi. , 4",^ koatische und slavoullche . »?'5<» S8-— 4°/„ ungarilch« (100 fi, s.W.) . 97'Lb 98'2!> Ander, 3ff - '- «ulehen t>, OtlldtgkMfwbe Wien 1N8'Sl> 104 85 Nnlenen b. Etabtgemsiude W, . . . I«?'S5 —-— PrämienMnl. d, Vtadt«m. Men «64'— i«5>. 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I50fl.3. . 8» 5«! «0 — Ltaatseisenbal»» »00 fl. O. . 34275 8432^ Vüdbahn 200 ft. E..... 84-— 85 — Hudnordd. H«l., »t«ue>ll!c., ^llo. lttHt^ülctiei, 1W st. . . , 104 75 105 — Ung.°galiz. «lsenb. 200 fi. Nllber »0? »t» 20« .. Unz.Wcftb.(«aab.»i Industrle^ttt« (per, Otü.»üelhg., Vlff«, 80 fl. 120 — l»l« -. „Vlbemühl", Papiers, u. V. ». »« — «8 — Llefinger Vrauere« 100 fl. . . 128 ?5 ,«» >5 Vtoutan»V«l,lllch., Oeft. »alpine »0S5 814» Präger «ilen.gnb..!rarj. Stelnlohlen »0 l. 574 — 578 — „VchUglmühl", Papiers., 200 l. 20? l>0 »l» — „Lttyrerm.", Papiers, u. V..«. i«9 — i?v-— lrlfailtf »ohlenw.»«el. 70 fi. 15? — lh9-. Wafienf..«.,t>ft.iii Wien, 100 l. «8 — »U0-— Waggon'Ltihanft., «llg., "'l ' »6,. « »? St 1903. Oe^niuHUZglaS-^j^^^o^ta^f10^ in pravnim !e kvV]i *. 54^aae SL 38 in ml- S>e ;^^aHJiPOStavi, ^* 897aŽbeni odl"ki od ^Oj^^vllir.Btetrici (967) 3—3 Nr. 2516. Curatorsbestelluttg. Den unbekannt.« Erben und Rechtsnachfolgern des Josef Hok.'var aus Ru-Zica wurde Herr Dr. V, Suftan. Advocat in Laibach, znm Curator aä »Llum bestellt und dmwlben der diesgerichtliche Feilbirtungsbescheid vom 5. Jänner 1897, Z. 27.337, behändigt. K. k. stüdt.-delcg. BezirlsaMcht Laibach am 12. Febiuar 1«97. (1262) 3—2 St. 1363. Oklic. V dodatku k tusodnemu oklicu ?. dn6 9. februvarja 1897, st. 724, se naznanja, da se je ne/nano kje se nahajHJoèemu zvrSencu Antonu Krajcu iz Topola st. 5 poatavil gosp. Franjo Slrašek, c. kr. nolar v Ložu, skrbnikom VA èin ler mu vroèil tusodni dražbeni odlok z dne 9. februvarja 1897, st. 724. C. kr. okrajno sodišèe v Ložu, dn6 15. marca 1897. Junger Mann ! 18 Jahre alt, «noht eine Comptolr«telle. Derselbe hat die Handelsschule absolviert und ein Jahr bereits prakticiert. (1316) 2-1 Offerten unter «A. B. 102> an die Administration dieser Zeitung erbeten. Ein Mädchen wird aufgenommen in der Conditorei Rudolf Kirbisch (1303) OongreMplats. 3—1