LäibathcrSeitmm. ^N VV». Tamstag am K. Dezember «857. ^tt^''vlil'^ä,cr Zeitu!!<' rrschemt, >>ut Ansual'me c>»r sl,,»»- und Feiertage, täglich, ünc» f»stel saminl den Anlagen iü! (i. o »«p l o i r ganzjährig ll ss,, yalbjührig 5 ss. 30 kr,, mit Kr cn ^ l' a >, d i,»' ^'unn'tmr g .1 n z j ä h r i .j 12 ft. . l> a ! b j ä h r i ^ N ss. 6i>r dir Zniicllnng i„'s Ha,l^ fino halb,.', s, r i ^ ^0 lr. ,!>ehr zu entrichte». Mit d er P 0 st vl, > t 0 frei aanliähria. unter Kveu;ba!!d nnd gedruckter Adresse 15 fi., ba l bj ährig ? il. 3N kr. — Inse r t i 0 n sq eb» hr jür eine Sl'altenzcile oder den 3tau,n derselbe», ist fill einmalige »Lmschciltmni "kr für ,,weimaliqe ^ kr., fiir dreimalige N lr. für cinc jedesmalige Einschaltung hiiM zu rechnen. Inscratc l'is 12 Zeilen ioltcn l st. 30 lr^ für :^ Mal, l il- ^ fr. für^^ Mal ,md 50 lr. für ! ^ial (mit Inbegriff des InftrtionSNämPcls). ^e. k. k. Apostolische Majestät haben mit Aller, döchstcr Entschließung vom 30. November d. I. den mit der Leitung der Egcrcr Krcisbchördc betrauten Kreispräsidenten Kar! Grafen N o t bk i r ch > Pa n-t h c u zum Landes » Präsidenten im Hcrzogthumc Vu> kowina allergnädigst zn ernennen geruht. Die Oberste Ncchnnngs »Kontrols« Behörde hat eine im gemeinschaftlichen Personalstande der k. k, mährischen Staatsbnchhaltnng und der k. k. schlesischen Staatblichhaltnngs'Abtheilung in Erledigung gekom> mcne provisorische Ncchnungrathsstcllc dem Ncchnnngs-offizial bei der erstgenannten Staatsbuchhaltnng. An-ton Gelinck, verliehe». Nichlmnllicher Theis. I. Nerz eichnis; der Beiträge für die in der Stadt und Vundesfestung Mainz dnrch die Pulverexplosion Verunglückten, j Se. E^cll, Herr Gustav Graf Chorinsky 40 fi. — kr. Frau Rosalia Eger (^ Sohn. bürgl. l , Vuckdnlckcr ........ U .. — i Herr Josef Noth. k, k. Landesrath . N .. — ^ Frieoriä, Lcyrcr, k. k. Nechnungsrath 1 « — Die Herren Vcamtcn der Laibacher Lan« deskauplkassc.......20 ., 20 „ Herr Anton Laschan, k. k. Statthat« terei. zugleich Präsidial > Sekretär !» ^ — „ Otto Zhüber. l. k. Ncaicriitlgsoffizlal l ., —-„ i'eopold Pezdl>k, k. l. Negierlin^sratl' und Polizei. Direktor ..... «> « -' ' Summa . . 82 ft. 20 kr. K. ?. Landcspräsidium Laidach, am ^, Dezbr. 18!N. Trieft, 3. Dezember. 2^T Ich berichtete Ihnen vor einigen Wochen uon einem Prozesse, der Defraudanonen behandelte, welche hier mit dem Fleisch vorgekommen sein sollen, und berichte Ihnen heute Näheres über die Angele, gcnheit, welche lange Zeit allgemeine Aufmerksamkeit in Anspruch nabm und gewiß »och lange, gerade in den unteren Volksschichten besprochen werden wird. Eine Unternehmung, welche den täglichen Fleisch-bedarf zu tragen, hat ist verpflichtet, cme be> stimmte Anzahl Vieh verschiedener Qualität einer Kommission zu präseutiren. oie dann nach Vefnnd dieselben Thiere zeichnet und den Preis des Fleisches bestimmt. Im Monat März lrat nun ein Ankläger auf nnd wollte nachweisen, daß nicht allein Defrau« dationen bei dieser Markiruug vorgingen, sondern daß selbst vor 2 Jahren zur Zeit der Cholera das Fleisch gefallener Thiere zum Verkauf gebracht worden wäre. Die fabelhaftesten Gerüchte waren darüber im Um> lauf, und je unglaublicher sie waren, je mehr ihre Unwahrscheinlichkeit dem Ruhigdenkenden einleuchtete, desto mehr Gläubige fanden sic beim Volke selbst. Es war natürlich, daß Seitens der Behörden mit nl> Icr Scharfe dagegen eingeschritten werden mußte, und da gelang es dann unserer stadtischen Vcrwal» tung, die Anklage dadurch zn schwächen. daß sie zw nächst Beweise beibrachte, die gegen die Person deS Anklägers sprachen. Diese waren denn auch hin. reichend, und so wurde aus dem Ankläger ein Ange« geklagter, ja die Gemeindeverwaltung beantragte da-nials nicht allein Bestrafung des Anklägers, sondern selbst gesetzliche Maßregeln gegen diojema.cn, welche die Anklage für wahr hielten. Hierauf ging die Staats» «illwclllschaft nicht ciil, demi wie sehr auch die Pei> sönlichkeil des Anklägers angefochten sei,, mochte, mußte doch die Untersuchung fortgeführt lind der Er» folg der mündlichen Verhandlung überlassen werd.n. Aus dieser Verhandlung, welche mehrere Tage hin> durch dauerte. ergab sich denn nach Anhörnng und Vernehmung einer Unzahl Zeugen, ,daß das Falsum wirklich stattgehabt, daß Ochsen minderer Qualität pra> sentirt, als solche markirt. die Marke gefälscht, das heißt gelöscht nnd dann das Fleisch als das besserer Qualität verkauft wurde. Von der Angabc, in der Stadt sei das Fleisch gefallener Thiere gegessen und liezablt worden, wnrdc Abstand genommen als UN' wahrscheinlich und schwer erweislich. Dagegen erfolgte Seitens des NichterkoNegiums Freisprechung der Angeklagten, zu denen der Magistratsoetcrinär gehörte, mit der ausdrücklichen Motivirnng. das Falsum der Ankläger sei im Disziplinarwege als schwer grauirend zn bestrafen. Die Achtung vor solchem Urtheil ist in allen Schichten der Gesellschaft hier eine zn höbe. als daß es nicht volle Billigung fände; andererseits er« wartet man aber durch die Gemeindeverwaltung ein entschiedenes Vorgehen in einer Sache, die eine Lebensfrage der Bevölkerung ausmacht. Das Gesetz des Zeitungsstcmpels wird auf Triest »icht wirkungslos sein. Die „Triester Ztg." wird oder soll vom 1. Iannar ab ein amtliches Organ werden. Ob hierbei die Interessen des Handels, des« sen Rechte sie bisher so warm verfocht, gewinnen werden, müssen wir abwarten; die nationalen Inter» essen werben jedenfalls gehoben; die Tagcspresst, min. destens e.n Theil derselben, ist dann auch offiziell deutsch, das ist schau wieder ein Schritt weiter. Meine ueulich ausgesprochene Hoffnung, Lcn'ba' chcr Milch werde die hiesige bessern. ist leider nichl in Erfüllung gegangen; im Gegentheil dörr ich von mebreren Seiten darüber Klage führen, daß die l'io sige Milch der Laibacher an „Wassergehalt" nachstrbe. Dic Folgen solchen Vergebens bleiben natürlich nicht ans. denn wer Wasser statt Milch trinken will, bleibt lieber der Gewohnheit treu und lrintt hiesiges Wns< ser siatt L.ubc^.er. Sonntag schließt die ^rami,' ^»^ionc in, gro- Feuilleton. Theater und Ooncert. (Pcch. ^. Das Liebcsvrotosoll, — Zweites Konzert der philhar.-^ nionischen Gesellschaft,) ^l^ — ist sine unansehnliche, klebrige, übelriechende ^sse, welche den. der sie angreift, besudelt, wie ^ch des Sprichwort sagt. Oft bringt es aber das ^lschäft mit sich nnd das Pech muß angegriffen wer. ben. Pech l'edeiitct aber anch so viel als Unglück und mannigfaltig wie die kleinen Leiden des mensch-l'chen Lebens sind nun anch in dieser Bedeutung dtt Pechavten, Der Spieler sagt. er habe Pech, wenn er srin Gcid verliert; der Advokat hat Pech. wenn sei» Prozeß zn früh zn Ende geht; der Ladenjüngling h.it Pech. wenn er Sonntags zu Noh steigt und die sonst geduldige Liese ihn vor dem Fenster der Ge« liebten nl>l<>n5 vf»l>n8 absetzt; die Sängerin bat Pech. wenn il,rc Claquenrs gerade bei den schlechle» swi Stellen «pplmidircu; der Schauspieler hat Pech. wenn der Sonfieur ihn im Stiche läßt; der Thea> lcrrezenseni bat Pech. wenn er Monate lang mit En. n,»ye das Theater bcsncht nnd gerade dann nicht zu> ssegen ist, wenn einmal geistreiche Impromptu's ge> wacht werden nnd einige schlaue Jünger Meikms 'i„ ^Ncisc gcratden, weil sie sich im Stande füblcn. die Tiefe der Wipe zn ucrstchcn. Ja. das ist k o I o s> ^les Pechs Nachdem wir so unsere heilere Ansicht über gc> w'fse Vorgänge protokollirt babcn, gehen wir zn ei> "em erw?" '""^'' '"^ "'^ Darsteller sich bemühten, den ahnten Eindruck hervorzurufen; dieser mit mehr, jener mit weniger Glück. Zu denen, welche ihre Anf> gäbe gleich gut lösten, gehören Herr Köppl, Herr TiyenthaIc r. Herr D i cffenb ach c r, auch Hr. S 1 ubcnvo 1 l genügte. Fräulein Haidingcr spielte dicßmal wirklich gut, und wenn wl> etwas an ihr auszusehen haben, so dürfic es das sein, daß ihre Toilette, wie auch fn'chcr oftmals, nicht gerade ge. schmactvoU zu nennen war. Gö ist zwar zu loben, daß sie auf rEinfachheit hält und ras widerwärtige Anfpnßeu vermeldet, aber in der Einfachheit mnß Ge> schmack herrschen. Bei Hrn. und Fran L eh mann, die unsere Bühne auf kurze Zeit vcrlossrn hatten, müs» sen wir etwas länger unweilen. Mit Vergnügen begrüßten wir Frau Lebmann. sie halle schon fMcr allgemeinen Beifall und wie sie im Litbesprotokoll bewiesen, wird ihr anch fernerhin derselbe nicht ent' zogen werben können. Daß ihr Gemul ihr getreuer Begleiter ist, muß rühmend hervorgehoben werden; aber wenn er nur als Gemal wiedergekehrt wäre! Dieser Stoßseufzer entschlüpfte nns, als wir der Dar-sttllung des Banquier Müller gedachten. Der Donnerstag brachte als Neprise: „Ein In« das von anno Neun." Gestern Abend fand das zweite Concert der phil> barmonischcn Gesellschaft im ständischen Nedoutensaale Sialt. Das Programm enthielt folgende Nummern: 1. Erster Satz ans der l^loll . Symphonic von W. A. Mozart. 2. Ein Vokalchor uon Sabbath. 3. Bcli. sario. Concertphantasie. von Goria 4. Das Glöck-lein. Vokalchor,,uon Vogl. 6. Uariatione» für Oboe. ron K. I, Hoffmann. 6. Zwei Lieder fnr Männcrchor. 7. Ouvertüre zu Egmont. von L. v Beethoven. Als wir Nr. I. u. Vll. lasen und zugleich vernäh, men. daß beide Orchesterstückc unter der Leitung ei. nes neuen Dirigenten vorgetragen würden, waren wir sebr neugierig, wie es auöf^lieu würde, denn Nro. l. sowohl als Nr. VII verlangen tüchtige Handliabung d.r Streichinstrumente, und was besonders die Egmont» Onvertnre betrifft, so ist daS überaus berrlichc Ton. stück schwer genug, um uns einige Befürchtungen be> gen zn lassen. Der erste Saß der «-m,.ll. SyiN' pbome wurde wiiflich gnt gespielt nnd nur dns schnrfc Odr ü>es Kenners vermochte mehrere kleine Iokorrelt. peilen wahrzunehmen; bei der Egmont < Ouvertüre freilich waren sie vorwaltender und vernehmlicher. El» was mehr Präzision, für die energischen Tbcilc. wie z. B. das Allegro des Mittelsatzes ist. ein bewegteres Tempo, wäre wohl zu wünschen gewesen. Unter den vorgetragenen Chören erntete diei^ mal „das Glöcklem". vierstimmig nur von Damen mit Pianoforte.Bcgleitung gesungen, den entschiedensten Beifall lind mußte wiederholt werden. Auch der vorder» gebende gemischte Cbor und die später folgenden beiden Männerchme wuroen lebhaft applandirt. Die dritte Nummcr fiel wegen Krankheit des. den Vortrag übernommenen Herrn Tb. El^r, aus. An seiner Stelle spielte Fräulein Marie Petrilsch einige kleinere Piccen auf dem Piano, wenn wir recht gs. bort: Naldszrnrn von Heller. Nicht nur für ihren anziehenden und geschmackvollen Voltrag, sondern auch für ihre sreundlicheAushilfe sprechen wir unserenDank aus. Die Variationen für Oboe mit Orchesterbeglei. tung wurden vom Komponisten selbst vorgetragen, ni'.b halten wir schon früher, wein, wir Herrn Hoffmann zu boren oas Glück ballen, die Ueberzeugung gewon< nen. daß ?r Meister auf seinem Instrumente sci. so gab er uns gestern eben nur die glänzende Bestatt-gung dafür. Daß die mit so viel Gewandtheit vorgc. tragcncn Variationen vom Orchester mcht so begleitet wurden, wie sie es hätten sein sollen, war nicht seine Schuld. Wir erinnern uns, daß wir Herrn Hoff. mann noch tine Schnld des Dankes abzutragen ha> ! bcn. Er hat uns mit seiner tüchtigen und fleißige» Kapelle im Laufe des Sommers viele angenel'mc ! Stunden bereitet und die Sternallec war, wie sonst nicht bei ähnlichen Gelegenlieiten, ein gesuchter Platz, so oft es lmö: dlc Jäger spielen! Wir siechen also nachträglich unsern Dnnk ans und baben nns recht gefreut', als wir vernahmen, daß anck t^e Ca,mo. gesellschaft die Kapelle des Iagerlxttaillous fur >h,e Ballmusiken gewonnen hat. ««24 ßen Theater mit „Nigoletto. Friede idrer Asche. Um mit einer angenehmen Nachricht zu schließen, füge ich noch bei, daß Hr. Brindean, der mit seiner französi« s^en Gesellschaft nach Rom gebt. seinen Aufenthall auf besonderes Verlangen um zehn Tage hier verlängert. Qesterreich. Wien. 3. Dezember. Gestern Vormittag bat der Herr Erzherzog Ludwig Viktor, jüngster Bruder Sr. Majestät des Kaisers, in dcr Hofburgkapelle das heilige Sakrament der Firmung empfangen. Die heilige Handlung vollzog ocr Kardinal-Grzbischof Ritter u. Rauscher unter zahlreicher Assistenz. Die Kapelle war auf das Festlichste geschmückt. " Dnrch die Vollendung der nntersee'schen Tele» grapd?nliuie zwischen der Insel Sareiuicn und der afrikanischen Küste ist der unmittelbare Verkehr mit den Tclegraphcnstationen Algiers hergestellt. Nachstehende Tciegravbenstationen worden in Algier er« öffnet: Algier, Ar^cw. Anmale. Blir-ah. Vona. Vordj-bonr'Ar^ril'j, Boroj-Napoleon, Bougie, Eherchelle. Von> stanline, Dellys, Guelma. Marengo, M«,!d'.'ah, Mers-el^Kel'er. Mllianat'. Mostaganem, Oran, Orl<'ansville, Phil'pvev'lle Sullf. T'Nez, Tizl-On^ou. Die Depeschen sind den Bestimmungen des Vertrages voin 29. Ilnn 18.^6 linierworfcn Die Gebühr für eine cm-faä,c telegraphische Depesche von Saiua Crocc nach Algier beträgt 10 fi. Deutschland. München, 28. November. Das dramatisch-Preisgericht l>u „niünchr den erst»n Theil seiner Auf-a.ibe gelöst uol' c>l>rch das K'ip'tel ors Maximilian-Orrcns für Wissenschaft uni) Kaust Sr. Maj. dem König vier Stücke zur Anffüornüg p^äseuurt. Bc> kan^'iüch soll laut oes Allsschrett'cns »chen dem sittli-chcn Gehalt »in? poetischen Wnth anch oie Bühnen» Wirksamkeit berücksichtigt werden, und deßhalb dem Spruch eine DarsteUu»g im hiesigen Tt'eatcr voran ^ gehen; selbstoerstäüdlich wiro aber das Urtheil »icht dnrcl» den größere,' oc>er geringen Beifall oes Pübü kums, so,!dern dnrch die Preisrichter g> fällt werden Diesc baden bis jetzt keinr kleine Arbeit gehabt. Es waren 1N2 Stücke eingegangen, darunter 1!2 Tragödien. Solche wurden nach dem Willen des Königs von Geibcl. Sack und Sybel zur Prüfung übern om> men, währcnd die Lustspiele an Bodcnüct>t, Carriere, KodeU gegedcn wurden. Dic Schiedsrichter für die Tragödie sind übereingekommen, ans den vorliegenden 112 Trauerspielen folgende zwei, oie „Sabincrinncn" und „die Witwe des Agis" zur Aufführung in Gc< mäßhcit des Kouknrrenzausschrcibcns vorzuschlagen-indem sie zugleich das Bedauern aussprechcn, 3 a^i. dl-re Snicke. „die I,'glinger", «Eajus Cracchus" und „Jenseits des Meeres"; trot) eines hervorragenden poetischen Verdienstes wegen einzelner Mängel nicht in gleicher Weise in Antrag dringen zu können. Dic Preisrichter für das Lustspiel haben unter den vierzig ihnen übcrgebcnen Werken keines gefunden, welches den im Ausschreiben gestellten Anfordernngcn völlig entspräche uno können darum nachfolgende 2 Stücke -«Die drei Kandidaten" und „Feldlaplan nnd Licntc« n,uu", nur als die relativ besten zur Aufführung empfehlen. Z>, Anfang des nächsten Iahrls dürfen wir dem Wettkampf der empfohlenen Stücke auf hiesi« ger Bühne entgegensehen. Nach dem definitiven Spruch werden die Preisrichter cincu ausführlichen Bericht erstatten und veröffentlichen. Frankreich. Paris, 29. Nov. Herr v. Thouveuel hat der hoben Pforte, wie es beißt, eine Note übersendet, lim die Zustimmung derselben znr Dnrchstechung dcr Landenge von Suez zu verlangen. Der Korrespondent des „Constiiutionnel" gibt sich der Hoffnung hin, daß Ncschm Pascha diese Gelegenheit ergreifen werde, um das französische Gouvernement zu versöhnen und ei' ner Situation eii, Ende zu machen, die allseitig be< klagt wird. Großbritannien. London, 28. November. Eine große Anzahl Krankci'wärter un? Spitaldicncr vom ärzilichcu Stab in Cbatam soll mit Nächstem nach Indien abgehen. Eben so soll eine Anzahl Ordonnanzlenlc in A!eran> drien staiionirt wenen, um den von und nach Indien reisenden Truppen den Ueberlaudweg zu erleichtern. Oberst Edward Harris Grcatbed, der die stüch-tlqen Sepoys uon Delhi aus in drei Treffen schlug und nm Windeseile der Besayung von Lucknow zii H'nc zieht, ist jctzi „cben Havelock. Outram und Wü,on der Help dcs Tagcs. Ueber seine Vergangenheit IM sich Utcht viel saqcn. Er dürste kaum älttr als A3 >chre sein. ist ei» Off,zirr oer königlichen, nicht der Kompagnie.Truppen, trat 1832 als Fähnrich in die Linie ein und avanc'rte, wahrscheinlich durch Stel lenkauf. im Jahre 1833 zum Lieutenant. 1«38 znm Kapitän, 184« zum Major uno l«84 znm Oberst-lieutenant. Er dient seil 6 oder 7 Jahren in Invien. wo auch sein jüngerer Bruder im Ingenieur »Korps dient. ,,DaiIy°N?ws" ist über die von „Times" und „Globe" angekündigte Absicht der Regierung, die ostindische Kompagnie abzusetzen, im höchsten Grade aufgeregt. Solche Pläne seien durch und durch anti« englisch. Wcnu kein besserer Grund für die Maß» regel angegeben werden könne, als der Vorwurf. den die „Times" der Kompagnie macht, daß sie bis zuletzt daranf bestanden habe. dic Truppen ohne Dampf nach Indien zu befördern — wenn dieser eine Fehlgriff das ganze Sündenregister der Kompagnie aus« mache — dann müsse sich dic liberale Partei gegen Loro Palmerstou's „projekutten Staatsstreich" mit Macht erheben. Ostindien. — Das Hervorstechendste, was sich in let)ter Zeit auf dem Kriegsschauplätze zugetragen, ist "dcr glänzende Marsch des Obeilten Greathed. Es war ein Paar Tage nach dcr Einnahme Delhi's, als zwei englische Heersäulen von dort ausrückten, um oic flüchtigen Rebellen zu verfolgen. Veioe wandten sich süowärts und marschirten auf Agra zu, ?ic eine auf dem rechten, die andere anf dem linken Ufer des Dschumna. Letztere. 1600 Mann Infan-ttril.' und NW Reüer nebst 18 Kanonen zählend, wurde von dem Obersten Greaiheo befehligt. Sie schlng die Richtnng »ach Allyghor ein. einer in der Mitte von Morästen, etwa auf halDem Wege zwischen Delhi uno Agra — von jeder dieser Siäote ungefähr 10 deutsche Meilen entfernt — gelegenen Staoi mil einem starken Fort. Am 2^, September waro zu Gasiudinliggore Halt gemacht uno am folgenden Tag> mich Sekuudrabad weiter marschirt, Da man im lederen Orte eine Menge englisches Eigenthum, dar-unier weibliche Kleioungsslücke. fm,d, so brannte man ihn nieder. Am 27. September erreichten die Engländer Bolundschuhorc, wo die Anfstanoischen vo» Ihansi uebst cincr starken Schaar anderer Insnrgeii' len eine feste Stellung einnahmen, die zu verlheiolg>n sie entschlossen zn sein schienen. Sie halten ihre Po« silion gnt gewäblt i^üd iyrc Geschütze uno Mann» schaften sorgsam konzenirirt. Das Fnier der Briten brachte ihre Artillerie scotch schnell zum Schweigen; sie wuroen aus ihren Bersch.nizungeli hinausgeworfen und von der englischen Reuerei verfolgt. Em Theil ihrer Kavallerie, welcher den Rückzug zu decken suchte, ward rasch zer> sprengt. Die englischen i^anzcnreitcr machten einen kecken Angriff, galoppirten dem Feinde nach in die Staoi hinein und schlugen ihn aus derselben hinaus, wobei sie freilich empfindliche Vcrluste erlitten.' Vier englische Offiziere wurden dci dtescr Gclcgcuycii ucr> wunoet. Ungefähr 1<^l) Aufständische lageil todt cms dem Kampfplätze. Die Engländer erbeuteten ? leichte Geschütze, 2^ Puloerkislcu und ei>.:e großc Quantität Mllnition für Musketen. Ihre Verluste beliesen sich auf iili Todte lind Verwundete. Unter den Verwun« drtcn waren 6 Offiziere. Am Morgen des 29. Sep> tember marschirte Greathcd ucich Malaghor. wo cr das verlasscuc Fort in die Luft sprengte. Der eng> lische Ingenieur. Lieutenant Home, welcher am 14. September bei der Sprengung dcs Cashmir» Thores zu Delhi der Gefährte des ^ientcnants Salkelo ge» wescu uild von dem furchlbareu Kleingewehrfeucr dcr Belagerten, das fast jeden dcr bci jenem kühnen Angriffe Bcthciligteu niederwarf, verschont geblieben war, büßte bei dieser Gelegenheit durch vorzeitiges Aufliegen einer Mine das ^ebcu ein. Nachdem die Kolonne an dicfcr Stelle, wo sie vier Kreuzwege beherrschte, auf einem, uou welchem sie voraussichtlich^ dic Meuterer ereilen konnte, ein Paar Tage geblieben! war, machte sie sich, nachdem die Vrrwuuoetcn und dcr Troß nach Mirut gesandt worden war, am 2. Oktober wieder alls den Wcg. Am folgenden Tage kam sie in dem vor zwei Tagen von dem Feinde geräumten Kurga an. Acht oder ueun Nachzügler WM' den ergriffen und erschossen. Am 4. Oktober lagerten Greathcd's Truppen zu Sumlah, und am folgenden Tage erreichten sie My-ghor. Das Fort war» vou einer Schaar mahome« rauischcr Fanatiker und dem städtischen Gcsindcl uc» thcidigt, die vor einiger Zeit den anf Seite dcr Eng» ländcr stehenden Gobind Singh uuo dessen Anhänger vertrieben hatten. Die Engländer stießen nur auf schwachen Widerstand; die Feinde stoben wie Spreu vor dem Windc uach allru Seiten vor ihnen aus> einander; ungefähr 4W wurden uiedergemacht, und 2 Kanonen fielen den Siegern in die Hän?e. Am 6. Okober marschirtcn die Brucu nach Akurabad, ci> ncm andcrcu Bollwerke der Empörung. Zwei Haupt-Anführer der Rebellen. Mnngul Singh uno Mehtab Singh, so wie etwa 100 Mann wurden gclödlet und 4 Kanonen, so wie beträchtliche Munitiousoorräthe erbeutet. Hierauf ging es in der Richtung von Dhol-pore weiter, einem 6—7 deutsche Meilen vou Agra auf dcr Straße von Gwalior gelegenen Orlc, in ocssen Nähe sich cin stark»s Rlbellenkorps. zum großen Theil aus den Meuterern von Inrore bestehend, kon zentrirt hatte, in dcr Absicht, so rasch wie möglich vorwärts zi« dringen und die schwache Besatzung vou Agra zu überwältigen. Es zählte etwa Ü000 Maim diöziplinirter Truppen und 1000 Mann wüsteu Ge« siudels mit 3 Positions < und 1 !> Feldgeschützen und war am 9. Oktober einige Meilen nördlich von AM über den Fluß Kharra gegangen. Am Morgen des 10. Oktober bezog Grcathed die Kantonnirungen von Agra. Kaum waren seine vo» einem langen lind aüstrcugcndcn Marsche crmü> oeten Truppen daselbst angekommen und schickten sich an, ihr Frühstück einzunehmen, als sie plößlich von dem Feind? angegriffen wurden. Die NebcUcn dach' ten, sie hätten es nur mit dcr schwachen Garnison ;u thun; die Ucberraschuug war daher auf bcidcn Seilen gleich groß. Vicr mahomcdanische Fanatiker, die in das Lager cmgedrungcn wareu, hieben einen englischen Offizier, dcr sich gerade wusch, so wie cinen schlafenden Sergeanten nieder. Die Kanonen del Rebellen eröffneten ihr Feuer anf das Lager, ihre Kavallerie fiel oen Engländern in die Flanke, ehe diese Zeit hatten, zu dcn Waffen zu greifen, Mld cr> beutele ciue Kanone. In ein Paar Minutci: jedoch waren die Englänoer im Sattel, uno ehe dcr Fcino seinen fünften Schnß abgefeuert, antwortete ihm auch schon die englische reitcuoc Artillerie. Die Sikhs griffen zuerst an, und ihncn folgten die Lanzenreitcr in Hemdärmeln; Lieutenant French waro gctödtct nnd Lieutenant Jones schwer verwunoel, als sie an der Spitze von neun Lanzenreitern ungefähr 60 Se> voys angriff,'«! und oiesen oic erbeutete Kanone wieder abnahmen. Oberst Cotton, dcr sich znfäM^ ge< rai>c auf dem FlVck befand, übernahm als ältester Offizier sofort den Befehl. Der Feind schien Anfangs ernsthaften Widerstand leisten zu wollen, verlor jedoch, als tie englischen Kanonen nahicn, den Muih uno ftoh auf dcr nach Gwalior führenden Straße. Die englische Kavallerie folgte den Flüchtigen anf der Ferse und hieb sie nieder, während Andere von dem Kartätschcnfcuer drr reitenden Artillerie niedergemäht wurden. Die ganze Bagage uno alle Kanonen der Insurgenten. 13 an der Zahl, fielen den Engländern in oic Hände uno gcgcn 2000 Todte bcdcckten auf feindlicher Seite die Wahlstatt. Die Verluste dcr Sieger an Todtcn und Verwnnoeten belicfcn sich nur anf ungefähr 80. Greaihed's Heersäule, welche jetzt seit l6 Tagen fast beständig auf dem Marsche gewesen war und in die« ser Zeit etwa -W00 Feinde vernichtet hatte, hiclt in Agra nur kurze Rast. Ein Thcil dcr Flüchtlinge wandte sich nach Bhurtpor, wo ihnen aber der Em< tritt versagt nno von dem Naoschah befohlen wurde, ihre Waffen niederzulegen. Als sie sich weigerten, oicß zu thllli, wurecil 6 bis 8 auf der Stelle Hll lödtet uno l4 n.cfa»g.cn genommen, von dcncn <» zll Agra gehängt wurden. Die Ucbrigeu entkamen. Auch zu Muttra, Minpnri und in allen übrigen Forts und Städten in der Umgegend erlitten die Rebellen starke Schlappen. Von Agra marschirte Grcaihed nach Minpuri, wo cr am 19. Oktober ankam. Er haNc gehört, dcr Feind sei dort in bcdcnlender Stärkt versammelt; als cr jedoch den Ort nach einem Eil' marschc erreichte, fand cr ihn geräumt. Dcr Nadschah war mit dcn Flüchtlingen abgezogm; doch sielen scinc Kanoacn nnd Geld, zum Wcrthc von 20.000 Pfo. St.. das cr zurückgelassen hatte, den Engländern in die Hände. Nun trat Brigadier Grant an die Stelle Grealhcd's, t>cr einen anocren Dienst übernahm und schic den Marsch in der Richtung von Onde fort. Man glaubte, daß cr am 27. Oktober in Cawnpore ! lind am 30. Oktober, bedeutend verstärkt, in Lucknow eintreffen werde. l Die zweite von Delhi zur Verfolgung der Flücht» j liilgc ausgerückte Heersäule lütter Brigadier Showcr zog gegen Kutub, dcsscu Umgegend sie säuberte, kehrte nach einer Woche wieder nach Delhi zurück uno brach am 2. Oktober von Neuem auf. Rcwarri. wohiu sie zuerst kam, fand sie verlassen. Der dortige Häuptling, Nao Tularam, war trotz feiner Frcund» schafts - Bcthcucrnngen entwichen; doch standen scinc Geschütze, 12 Kanonen nno Mörser, noch geladen auf ocn Wällen. Am !l. Oktober erreichte das Korps Gurgaon nno am 12. Oktober Ianfn Sata. wo die übcr den Fluß gegangenen Reiter des Nawab vou Ihnjjur ohne Widerstand entwaffnet wurdeu. Dcr Nawab selbst, dem cs jetzt, cbcu so. wie seineu Nach' baru, darum zn thun war, dcn Engländern gegcnübcr seine Loyalität au dcn Tag zu legen, licß alle Nc> bcllen deren cr habhaft werden konnte, ergreifen und lieferte sic dcn Engländern aus. In der Umgegend von Delhi herrschte voll' ständige Ruhe. General Wilson, dcr wegen scincr zerrütteten Gesundheit das Kommando über dic 2)c' truing von Delhi am 28. September dem General Penny übergeben hatte, war mit dem Obersten Bcc< ehcr zu seiner Erholung in's Gcbirgc abgcrcist. D>c Haupt - Rädelsführer nntcr den Mohamedancrn z" Delhi waren verhaftet wordcn. Den lctzicn Nachn«)' iln zu Folge bestätigt cs sich, daß dcm gefange"^ Könige, als cr sich dcn Engländern ergab, 5"ö ^' sprechen crthcilt wnrde, daß man seines Lebens s0 Kanonen armirt. Doch wurden sie nach zwölf' stündigem Kampfe von den Engländern hinausgewor' sen, welche sämmtliche Kanonen erbeuteten nno cinc kleine Vesai)u»g, so wie ihre Kranken nnd Verwundeten nnd ihre Bagage daselbst zurückließe». Zwischen Alnmbagh und Lneknow liegt eine Ebene, durch welche sich ein brcilcr Kanal hinzieht. Ueber cme Ärücke gelangte Hauelock auf die andere Seiic desselben. Gleich darauf brach der Feind, der ihm dicht auf ecu Fersen folgle, diese Brücke ab und uahni eine Position am Kanal ein. wodurch cr die beiden Abtheilungen des britischen Heeres von einander trennte. Veiuahc einen ganzen Tag brauchte Hauelock dazu, nm sich dnrch die Stadt bis nach der Residenz durch» ^ zuschlagen. Der Widerstand war hartnäckig, nnd von «bleu 2009 Manu verloren die Engländer nahe an 500. Als er bci der Nesioeuz angekommen war, feuerten die Feinde aus Batterien. die sie vor Kur» zcm angelegt Yatlen. auf sciuc Truppen, lind cS war uölbig, diese Pat'.erien eine nach der anderen nm dem Bayonnett zu erstürmen. Bei dieser Gelegenhri: fic'.cu der Geluni! Neill u,id eine bedeutende Anzahl englischer Offiziere, darunter Oberst Hamilton und Major Perrin. Ungefähr 3N Offiziere wurden verwundet. Am 3<;. September uud wahnnd der vier folgenden Tage ward gleichfalls lebhaft gekämpft. Die Lchwääie d^r britischen Streitkräfte machte es ihnen unmöglich, sich der ganzm Stadt zil bemächtigen. Havelock datte, als er in der Nähe von Lucknow'ankam, Alles in Allem gerechnet, 2800 Manu, davon waren ungefähr 6W in Alnmbagl) zurückgeblieben und etwa eben so viele kampfnnfäftig ^'worden, so daß die Engländer in ^ucknow, als er j^ich mit der WUO Mann starken Garnison vereinigt halte, nur elwa 2 lobcr rnhig. Au jenem Tage erfuhr der Kommandant, Oberst Wilson, daß sich zu Vithoor ein starkes Nebellcuk^rps zusammenziehe, an dessen Spihc vicl> leicht Ncna Sabib stehe. In der Nacht vom 17tcu auf den 18. Oklober ruckte er aus, erreichte den Feind am folgenden Tage nnd schlug ihn nach einem ein» sünidigen Gefechte, in welchem die Engländer nur 2 T^dtc und 6 Verwundete hatten, während der Verlust der Insiir^clltc'll vm« dcn Engländern auf lüi> gcfähr 100 geschäht wird. Es wärc ein großes Pllit-bad unter den Flüchtlingen angerichtet worden, wenn die Sieger Kavallerie zur Verfügung gehabt hätten. Die Kanonen der Aufständischen fielen den Engläw dern in die Hände. Vithoor ward zerstört. Am Morgen des 2l). Oktober kehrte das Dttachcment nach Canmpore zurück. Unterwegs zerstörte es das Dorf Schev Nadsehpore; in einem Hause desselben wurden fünf Rebellen, die sich im Stroh verborgen halten, entdeckt und sofort gelobtet. Zwei andere wurden gehängt, darunter einer, dcr Briefe uon Neua Sahib l'ci sich trug, in welchen die Bewohner von Vithoor Ul>d der Umgegend aufgefordert irmrdcn, Mnnition Und Vorräthe für dessen bevorstehende Ankunft bereit ,5" halten. Tagsueuissfcitett. — Aus Czempin schreibt man der „Pos. Ztg." : ^or Kurzem ward ein Kind geboren nnd man furch, tete den Tod der Mutter wie des Kindes, weßhalb es sofort zur Taufe gebracht wurde. Dcm Geistlichen werden in dcr Kirche die weiblichen Tansnamen an> gegeben und die heilige Handlung wird vollzogen. In das Haus dcr Wöchnerin zurückgekehrt, bemerkt aber mit Schrecken die Hebamme, daß sie nicht ein Mädchen, sondern einen Knaben zur Taufe aelrageu und jonacl) die Ellcrn wie die Kirche beirrt hat! > Die Königin der Saismi, schreibt ein Pariser Feuilletonist, ist die russische Gräfin ^.'u.....S>c ist nicht lml:r kindlich jung^, große Unglücköfällc ha-beu ibrcr Stirne einige Vtriche eingeschritten, ihre Haare, welche b!ond waren, haben einige Silber» blicke erhalten- allein ihre Taille ist noch immer schmiegsam, der Hals weiß und fciu gebogen, Fnß ^"d Hand könnten eine Fee zieren. Nie hat eine ^au ein solches harmonisches Gemisch von liebeos-Würdiger Maliec und wahrer Gntinülhigkeit gebiert. "ls die Gräfiü ^'l!.....BcsitU sie heute 30.000 "'a>iks. eine Tafel, geziert mit T'clikatcsstn und den l^istreichstril Männern von Paris — so hat sie nwr> ^,s" uicht so viel. lim einen Omnibus bezahllli zn ^"»en, und dinirt. indem sie ans einer Dütc gcbra-^ Kastaiuen verzehrt. Gestern saß sie in dcr ^ogc im Theatre fran<.'ais. umgeben von Glanz und Macht^ heute findet man sie auf der letzten Gallerte des Gaii« wieder, wo sie mit ihren Nachbarn plaudert, cin Kleid aus schwarzem WoUcnstoff trägt, einen Hut für 3^2 Franks und Handschuhe aus schottischem Zwirn." Dabei sieht sic immer gleich glücklich aus. Kürzlich ist sie mit 70 Franks nach London und zu> rück gereist, denn sie besaß nicht mehr, sie die Grä> fin v. Lu......die stets Andern Geld leiht, aver nie welches uon Andern cmlelmt. Sie mußte drei Monate in England bleiben und sagte kein Wort von ihrer Lage ihrer noblen Bekanntschaft, mit der sie täglich verkehrte. Sie hat sich als Kellnerin in einer Taverne der City verdungen, und bekam drei Schil» linge dafür, daß sie Abends den Matrosen der Themse Porter und Ale einschenkte. Von diesen drei Schillingen lcbtc sie. Vom Mittag bis zum Abend war sie große Dame, von tt Uhr bis Mitternacht KeU> ncrin in der Taverne. Erst den Tag nach ihrer Ab» reise erfuhr einer ihrer Freunde, cm Minister, daß er in seinem Salon täglich eine kleine Kellnerin auS dcr City empfangen habe. Alle vornehmen Leute von Paris kennen diese Dame u:id ihre,',,Erccntricitätcn". wie man hier die strenge Nechüichkeit einer Dame nennt, deren einzige Schwache darin besteht, daß sie üinc Bitte um Unterstützung abschlagen kann. Telegraphische Depesche«. V-crona. 2, Dez. Die amiliche filling mci' det cin neues FaMement aus Mailand mir 4N0.000 Lire Passiven, Die Geschäfte stocken noch immer. Mailand. 2. Dcz. Ihre k. k. Hofteilen der rmchlauchilgste Herr Erzherzog Ferdinand M. oara, mit oer i'inie von Susc, schrciirn rasch vor« »varts mid dnrftcii Mitte d. M. rollcn?et ssin. Hamburg, 2. Dez. Abends. Die Bürgschaft hat die SenatSproposition, daß bci Z^hlnilgöfn^pen. sioncn die Majorität der KrcDitorcu entscheide, c>l) t>aS Geschäft unter Administration verwaltet oder fallit erklärt werden soll. angenommen. Die BörseusliM' muaa. ruhiger. Silber fiicßi beständig in die Bank. Ueber daS Moratorium wird noch verhandelt. Handels- u»d Geschäftsberichte. Groß. Bccskcrcl, 28. November. Nach zwölfstüudigcm Negcn erfreuen wir uns wieder einer milden, wenngleich lrübcu Witterung, nud die Ein-ladnngcn, welche dnrch den plötzlichen Eisgang auf der Bega sistilt worden sind, haben wieder begonnen; die Zufuhren in Weizen dauern, wenn auch schwä» chcr. doch noch immer fort, so daß der Preis, da es an Käufern maugclt, sehr hcrabgcorückt worden ist. Bci unseren Protuzeuteu lagern noch sehr bc^ trächtlichc Vorräthe, namentlich lMcu die Hcnschaf. tcu fast uoch uichts verkauft; das Geld aber wird immcr knapper nnd scheint völlig ans dem Verkehr ;n verschwinde!!. Es läßt sich ,'wch gar uicht über-sehen, welches das Ende dieser allgemeinen 'Kalami. tät sein wiro. Auch die Witterung, dic außcrordenl> lieh günstig auf den Stand des Anbaues wirkt, kann noch zum Sinken der Preise beitragen. Wir notttcn bcnte: Weizen 1 ft. 36—54 kr. 88pfogcr sowohl Platz als Angclecr. Halbfrncht l fl. 24 kr., Gerste l fi., Hafer 1 si.. Kukurui) in Kolben l ft. 12 kr. pr. Meßen. Speck »md Schmalz noch wenig vorhan» den. Wasserstand der Bega eher ab- als zunehmend. Ml). Lloyd.) Vci dcr am l. De;. vorgenommenen Verlosung der fürstl. Windischgrätz''schcn Anlehcns-Losc wurden fc»l° genl^e Haupttreffer gezogen: Nr. 88.936 a.ewinnt 20.000 ft., Nr. 19.909 gewinnt 2000 fl.. Nr. 32.919 gewinnt 1000 si., Nr. «1.186 gewinnt 1000 fi„ Nr. 42.396 gewinnt äfttt fi., Nr. 44,413 gewinnt 500 fi.______________________^___—_>__^_ Literarisches. Das „Denkbuch" der a. h. Anwesenheit Ihrer Majestäten in Kram hat nunmehr die Presse verlassen, ist bereits in dkil Häu< dcn des Buchbinders, und kann von den p. '1'. Her« reu Pränumcraiiten längstens bis zum 16. d. M. durch die Buchhandlung Ignaz v. Klcinmayer u. F. Bamberg bezogen werden. Es ist auf den Umfang von 13^2 Bogeii angewachsen und zerfallt in drei Theile, von dcncn der erste eine zusammenballende Erzählung der Ereignisse und Vorgänge während dcr Zeit der a. h. Anwesenheit in Kram giebt. In bcn Tcrt sind zugleich die kleinern Festgedichte eingewebt. Das Bestreben des Gefertigten ging dabin, tcm Nerkc einen mehr als bloß vorübergehenden Werth z.l verleihen, um dasselbe als ein Halls« und Lesebuch iü den Familien Krain's einznl'ürgern. Um so oie stylistischc Abrundnng zn ermöglichen , wurdcn jene Details, die eine Bearbeitung schlechterdings nicht zu« lassm, oder dcn Gang der Erzählung nur gestört haben würden, in eine Reihe von Anmerkungen verwiesen, auf welche im Text kleine Zahlen tmi-weisen und die auf diesen folgen. Von den An« mcrkmlgei! vertritt die erste die Stelle dcr Vorrede. Nüd gibt über Plan, Hilfsmittel und Anordnung des Stoffes Nachricht. Dcr Tert zerfällt in 7 Abschnitte lind mehrere Unterablhciwngeu. Den Anfang macht die Darstellung der „Vorbereitungen" (Hoff» nungcn und Erwartungen — Vefürchtungeu — die Fcslcomit^'s — die Burg)- es folgen dann „der 17, November 18üli" (TrifaN — dic Triumpfpfortc — Prinzessin Sofie — die Majestäten überschreiten die ^'andcsgrcuze — Gefolge I. M. — die Fahrt von Trifail nach ^mbach — hohe Häupter in Vaibach — oer Bahnhof und dic Stadt — die Ankunft ). M.); »dcr l8. November" (Anbliel drr Siadt — S. M. dcr Kaiser — das Ursulmerinncn Kloster — dle zNcmkmdcrbcwahrmlstalt — dcr Nachmittag —Theater 1.1^ — Beleuchtung ocr Stadt) ^ „der 19. Novem» ber" (die kirchliche Zcicr des Tages — Zestausgabcn der Zeitungen — Herr Schmidt — das Waisenhaus — dic Schießstättc -- drr FestbaU): dcr 20. No> vembcr »r. 0^ M N^i------------------------------------- 2 " ^ ^<)..N >0.s. „ 0, flill Ncbcl 0.0.'. .......l^"^lbv Ü3N.40 H^-^. '^ N^ still Nrbc! 6 Uhr Mrg. I^ <>.) _I l.5 ^7 N."^still " N/bel--------------------" ^ " ,^ " 3^"' ^3tt.56 4-0.^ „ ^»'schwach R.^l ! 0 ^ _ ,/.". " -ll'd. IIl,,? ^ Y.1 ,. 50. schwach Hohmnebcl .' fchln <^lw in 0 (iV'in^crich^ ^"' '""crcol^ischc» Vtobachtung vm» 2, Drzemb.r ist ,n dcr Rul'ril Nicdcrschlag dcr Druck- Druet und Verlag von Igüaz'v. Kleinmäyr «lc F. Bamberg'n: Lnibach. >- Veraniwortlichei Aedäk'jeür^H'. V<"»l.crg.' An!)tmq zur Ia^aHer SeitlUH. Vursenbericht . aus dem Abendblatte dcr östcrr. kais. Wiener Zeitung, l Wien 3. Dezember, Mittags 1 Uhr. Die Vcrichtc aus Hamburg inffucnzircn noch immer die Börse und die a,ulm Nctirungcn aus Paris und London können ihnm fein GcgcmMncht halten. Die Folge dauon war Flauheit dcs gcsamlntcn Effcftmgeschäftcs. — Dic am Schlüsse eingelangten günstigen» Berichte aus Hamburg gaben dcr Stimmung rasch eine l'efferc Wendung und wurden sowohl Staats- als Industrie-Papiere wicdcr beliebt und gejiicht, — Devisen. Anfangs fester gchalte«, schlössen ebenfalls ftancr. National - ?lu!cl,en z» 5 "/« t<^ '/, ^^ ^., Anlelicn l'. I. l^Z I ii. !^. zu .)"/« 1»2 -V3 Lmnb. Venct. ?ln!ehen zu 5"/, Ü5—»ä '/, Staatsschuldverschreilnmgt» z» 5°/, 8<1'/, -81 dette „ 5'/,°/« 70'/.-7(1'/, deito „ ^"/, »>3'/. ^ V. detto ^ 2"/« 5U Ü(»V, detto „ 2'/.''. ^0'/,-4U'/. detto ., l°/. !6-l<'.'/. GloggniherObliss. m.3in»sz, „ 5"^ '»U------ Oede>,bu!'5,n' d.tto drtto .. 5°/« 95----- Ptslher ' detto delto „ 4"/^ U5------ Mailänder detto detto ., ^"/. "4------ Grund.ntl.-Ol'Üg. N. Oest. „ 5 "/, 8« '/. -l-8 '/. detto ' llngaru „ ü'/» ?«—?!»'/. detto Galizien ,. 5«/« 77'/.—?8'/^ dett» der übrigen Krcul. zn ä "/, t>5 '/, d6 '/< Vanko-Obligationen ^n 2'/,°/. «^ - <>I i'otterie. Anlegn v. I. !«3^ !il7-31« dctco „ I8!W !2«'/. ^«27 detto .. <».',^ ,,' ^"/« !<>8'/. 108'/. , 27.'> <>ra»!S pr Stuck 109 > 10 Äfti.n drr '.'latiou.Ubans 978 i!8N ö "/„ Pfandbrief, der Vcationa>b,u>f l'imoilalliche ^»i»'/. !>'->'/, Aktien der Oesterr, lir.dit-Ansta!« 3'/. ^194 „ N. ^es!. ^ssompte-Gl,. !15-<15/, „ Äudwcis-Vi»<« lÄ,!!„nd»,r. Eisenbabn 234—2^5 .. Nordbah» ,76'/^_,7«'^ ^ ., S!aaul','<5!>sl>Isch>l!, ,„ 5.00 Frans«? 278 278 V. „ „ Kaisenu-^!ifabctl>-Vasnl ;>l 200 si. niit ^0 p(5t. (3i»^il)>u»!i !<»0 '/. ^ >l»,> V. „ „ Snd-!)iordde,itsche Verbindungsb !»7 '/^^i»8 „ Theiß-Bahn >»N 7,-,<)<>'/. ., ^»ib.'Vrnet. (zisrnbahn 239'/.-240 „ Kaiser Franz Josef Orieutbal,!, 1^8—188'/, „ Trie,'..r ^,'ose IU4—llN'/, „ „ ^ onan - D!i,,,pjfchi>sfalnts' tt'.s.Üsch,.,! ä>8 -5^0 d.tto «!i, ^,»i,sl!„! 99 '/,—!00 .^ r.s Llovi :i35'^4<» „ en Pesthlr .^tt!cnb.-^tseilset,'a,l .)U —6V „ „ ^icu^r Dampf», -(^esellschail 70—71 „ ,. P''s'b, 5y'ü, ltiseüb. >. Minist ^»-.2<» i drill' 'i <^,>!ül »! ^li'jN ! !ss!erh«!v 4<» «i, ^'!. l>2V,-^8.1 ! Pli!!li!'cha,i',i<5 ^ -i.,—>iü'/. ^ Waidst.Iü ., 28 '/.—^8 '/, ! ss^N'ich ^ !5V. «5'/, j «ülii! ^ 4;l—4ll '., Et. C'.ollis . :l!< '/,' 40 Vaijsp , :lU 39',. j lzlorv „ 3!»'/—3U'/, j Telc«;raphisclicr Kurs Bericht ^ dcr Slaaiipapll,'re vonl ^. Tczcml'cr !8ii7. l El,^'.ts!i<,!!!dv>lfchrlil>i!!g, (iM, 50 l.'>/N! detto a7ll< d>'7 Vl>itil>!,.>i!-A»lt!!:e ^u 5 ,. lü HM xil z/4 Dari,l>>! „ü! Verlonma. V. I. l>v!',> üir !!)<> si !'^7 ^sundtntlaiuiul^-^dli^aticnen von Ungar«. i Kroatien. Slavcni»« l>»d vom Temtsei ^ Banat ^u .', 7^ ...........7l» ^ GliindlnNaslliügsHbligationeii v^>^(>>alij>en , und Ciedeiiblira!!! -^"/......7,^ t/8 sl. in EM, ' Ban!-?ttt,cl! ^".-, Llück..... 983 !l, ", («M. i Aank'Pfandbri.ft. auf w^ihre für 100 st. »5 1/2 >V in ^M, , (zocompte^lltie» vou Vli,der-On'terteich , snr ü<»<) fi. . . . , . , . . 57.", fi, in (5Ä.'. Vlftim d.r öslerr. Kredit-Anstalt für ' Handel unl' G.werbc zu 20!» st. pr. St. 193 3/4 st. in (§M Aktie» der l f. priv. ösiM, ! iillt tiiatenzalilung......— si. in (5M. ^ Atticn der xaiscr Ferdinauds-^ioldbalin ! gtt>^,üt !I !!> st. l6^i. . . . 1780 ll. ill (5N. ^ Aktien der Budweis-^inz-Ämuudner-Aahn - ! zu'»50 l'. l5M.......234 sl. in CM. ^ Wechselkurs vom 4. Dezember 1887. ! ?:>uüeldam. inr l«<» Holland. Nthl. Guld., ! n 1/s Ä!, 2 Mouat. «ugedmg. s»r ,W sl. (<„„., 'o!„lt. . ,<^-z8 Ufo. Frankfurt a. M.. fü, ,2» n. siidd. H>>- cinmval''.. »n 'i4 ,/2 n, .v>.ß. Guld . ,<»7 ,/^ :l Monat, L.udon. n.r ! .1',uud Styling. G„iv. , U...I4 Vf. :> Monat, Mailand, snr .i>'^oüerr.Llre. 0_)uid. . lW ,/^ ^'s. 2 Monal. Pans inr 300 ^ancs G^d. . , . 125 ^2 N . 2 Monal, Bnlar.st, s»r , Gnld, Para. , , , ^ ,/i :i! T S.cht ssoni^ütüN'ptl, ,ür . («nldeu Parn , 4ft2 3l T Sicht .N, f, vollw, W!uz-?»fatm, '.'lgio l«78 GolD' üiii) Sildcr^ürse vom A. Dc;cmdcr 1«:!7. W'ld, Wcnc Kais. Münz - Du5at.n Agio..... «ll« ,, ,^ dlo. Nand- dti', ., ..... 107,8 ,, , 8 Gold «! »'«'<<> ,. ..... " "^ ^lapoleonsd'or .. ..... «-" ^. '' Touverainsd'o,- ,. ...... "24 !4.28 Frkdriel'^'or ....... «.^ ^'" Lonisd'or .. , . , . . «,3« 5.4<» (3ngl, Soucreignes ,, ..... <0,4l !0,42 Agio Geld. Ware. l Russische Iinperiale ,......8,4,3 8,45 Silber-Agio ..... 8 1/4 8 !/2 „ Coupons......... 8 1/4 8 l/2 Thaler Preußisch-Currant____^__^,^. .^^»5^/, l.3«^ Visellbahn - Fa h ro rd n u n g _______________von Nieu nach Trie st, _____________ "71^ i 1. : ^ .1^7^ Abfahrt Ankunft ,.., ., „ Uhr Min. Uhr Mi», Gtlzust Nr. 2: von W < e !'......Hrüh <1 >c> ,. G r a z.....Mitlas, >2 20 „ Laibach.....Abends 6 — i >, Trieli......., — -^ >" 35 Persoueuzug Nr. 4: von Wi.n...... Flük, ^ ^" >, («raz...... Nachm. ^ -^ .. Laidach..... Nachts "' '^ ^ in Tricst...... Früh ^ ^ „ W r a z...... i^rüh 5 ! 20 ., Laibach..... Nachm. > 5 i» Triest...... Abcnts — — s 5,> Oilzug Nr. 1 : von TrieN...... Abends I> ,. llaibacl)..... Früh 3 ^ „ «ra, ,,..,. .. ^ /<) >nWl,n...... Nachm. ^_ _^ ^ >« Personen;«g Nr. ii: v«n T l l e st...... Früh 5 2O ,, Laidach..... Vorin. ,, ^ ,^ ,. Graz ....>. Abends 8 ,«, inWie» ...... Früh — — 5 :>5 Personenzug Nr. 3: von Tri, it...... Abends 6 ! >a ,, La id ach.....>1i.,ch!s ,2 >, ., Oraz...... strüli 8 .^7 in W i t n...... Älaelm,. — , -^ 5, 5»u A l! z e i^^e d«?r hier auaerulnmenen Fremde» De» 4 D^emb^i 1857. H>'. Bon, k. k, ,'>>irt„ic!stt!i', voi, Göiz. — Fr, 0, Tlaubeiifeld, Glitsbesitzni» , vo» Tüffer. V^ichnißdVrhierVer^ De>, 27. November 1«!>7. Sofie Ehrltch, barmherzige Schwester, alt 26 Jahre, im Zivilspual N<. 1, am Zehrfieber. — Herr ^ He,»rich Adam Hohl,, gewesener bürgerl. Blich bin der, ! Paplerkälldler ,,nd Nealltütenbesiyer. >,lt 86'/^ Icchr, !!, der Stadt Nr. I.'iv, all der !l)pl)os.'ll L>mc,e„.',N' zilndmig. — Der Frau Helcna Mcuosel, dlügerl. BackermeisteiSwitwe, ihre Tochter Iosefa, alt 3l) ! Jahre, in der Krakall - Vorstadt Nr. 4^l, an der ! ^»„geiisüberklilose. D^ü 28. Der Kaibacina Gril;, Tischlermeisters, wicwe, ihr Kis-.d Fla,>z, alt ^ Monate, i» der Ssads Nr. 84, am Wasse>kopf. — Ioba,in Veatooich. Sciüf' Img, all 21 Iadre, im Strafhcuise Nr. ^7, a>, d^r ^ungelitlibelklllose. Den 29. Herr Otto Barca. k. k. PostamtS-Kontiolio!-, alt 47 Iahre, i,i der Stadt Nr. 164, an der typhöse»» ^lni^eneiuzilildlliii;. — Herr Josef Po5ktaischek, k. k- Ware»ll^r>,sl)!N,r nnl> Hansl'e-sil^r, ülc >'6 Jahre, m der Tirnali - Vorstadt Nr. 27, an der ^migenlähnnnla. — BarlholoMliuS Vla-schnn, Ixsticuealmer, all ^1 Jahre, in der Pola»a-Voistadl Nr. 96, an der Ltüigeüsuchs. Den 3l1. Dem Herrn Johann ^lchlin, Schrrei," schlächter ltüd Nealitate^beliper, i/m K>nd Maria, alc !l Monate, "' der KarlstaNer, Vorstadt N^. 9, an Fiaisen. ^ Den l. Dezember. Dem Karl episch, Schnei«^ dergesellen, set» Ki"d Johanna, alc 1 Jabr und ^! Monat?, m ter Gradischa-Vorstadt Nr. 4^, an der hantigen Bläune. — Maria Florianzhizd, InsticntS-arme, alc '»6 Jahre, im Versorgungohanse Nl. 4, an der Vlüsswass^snchl. Den 2. Franz Sebennig, Tagldhner, alt 42 Jabre, in der Kapn^iüer-Vorstadt Nr. 2. am Zehr-fieber. — Theresia Terschai, Kelllierin, alt 24 Jahre, im Zioilspilal Nr. 1, am Typhus. Anmerkung. Im Monate November 1867 ________________ lind lid Personen gestorben. c5, 744. ;. (2) Nr. 7l!8. Kund nl a ch u ll g. Von der im Jahre l^5tt zur V^leihung nicht gekommenen Anton Rcla!)'sche!i Studenten-Stiftung pr. ll)7 ss, ist die Hälfte mit 98 ss. 30 kr. an cme a^rie, toohlcrzogene Bürgerä« tochter, welche sich im wirklichen Brautstände befindet, nach ihrcr Kopulation zn uerleihcn. Diejenigen, welche diese Stiftung zu erhalten wünschen, haben ihre bezüglichen, mit dem Ar« mutl)5-, S'tt.'n« und sonstigen ^rugnisssn, dann M!t d.'r Bmgerrcchts ' Urklinde ihres VaterS in-stluirttn Acsuchc bis ültt, Dezember l. I, bei dicsem Magistllltc zu üdelreichen. Magistrat Laibach am 2. Dezember >85»7. s- 2IV^. (!) "Nr. ,784. G d i k t. Vom k. k. Kl-fiössetichtt >n Neustadtl wild im Nachhange zum Edikte vom l3. Oktober l, I . Nr, l5>55»,kund gemacht, dal) nachdem zu der ersten cwf den 27, November l. I. ana.eordne' ttn F.'ilbittungö Tagsal^unq, Bchufö Veräußerung der zur Adolf S krcm'schen Konkurs, - Masse gehöri^'li, in Neustadtl ^>l^ Konsk. 90, 91 u/ l!l^ gelegenen Häuser kein Kauflustiger elschie-nen sei, es bei der auf den >6. Dezember l. I, angeordneten 2. FeilbittungsTagsatzung sein Ver< blsirön, habe. ?^»st^tl am l, Dezember !ft57. ^-^i"' ^ -^. ^ ^? -- ^ 3 ß «R3« ^7 !M" Den! Hcrrn ^UÜU8 Littner, Apotheker in Glogguii). li' > Encr Wohlgeboren! nl?w!i!f. m,d wurd^ so schlccht, daß sir sich dic heil. Ttcrbsa- srommt.' rcichcn licü. Nach a!,gs'va„rtlr ärmlicher Hilfe gcbrauchtc sic alnr sodaü» dc» von ^M>^UWM^^^M^ ?'s,,i.!i l'ln-ltctcn ,Schue.l'crg.r Kräutcr - All^p", »nd schon »ach (inülahim zwlicr Fläschchc» WM^^M > >l s"^^ "°' "'"' l'cdcutcnde Ärsft'uüg ihils krailln» Zustands, und hofft mm auch mit (Hottes ff^^r ^ '—!"—-^1 Vcislaxvt bci d.»i ftrinrcn Gcbcailchc "chrcs „Tcl'ii^-l'crgcr Kräuter - Allops" ihrc vorige Olsuud- ^^Ä >»W>WDMl^!! licit il'U^lich ^, trlaiiqcl», ^ ^ I^^^^^^W! Ti(fts mogc 7,f,,uu z» ciinr crfr.nlislie!, Nachricht von dcr bcsondciü Hnlkraft .U)l^ ^!^A!i ..Schmcl'^qS Kräutcr-?lllop>.'" dicllcu, D.r Wahrhrit gcmaß wird Ol<^cs durch «>"" !R^H lU^3«N» ! stthmdc Fcrtigii'lg btslatigct. Trattcnbach. d.» 8, Iäiül^r ^57. W> l »>WN"W ! Tr'!t^l'ach) Karl Josef 2chropp m l>, ^ ^örs<"!d') Matl,. Wenittger m, i>- W^ V"^M^W i v.u.vv,^','^ Pf"N'.'r. ^Kranichl'n-q) Äi»g.rm.,st.r. Ml j WgUWMW ---------^ <^^^ ^ «ß l^H^Mli! Selber «echte Schnceberaer Kräuter . 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