Macher ^m7 Priinumeial,on«prtl«: Im «lomptoil 85, halbj, 7 5l». Mittwoch, 7. Mai. Instllion«gcbür: Fii» N«ine Initiate bi» ,u < »l«Ien ll5 !i., giötze« p« Zeill « ll.; bei öitmn Wirdcrbc'Iiingrn pcr Zcilt 3 lr. 1879. i>iichta!ntlichcl Theil. H. Verzeichnis M^"' ^ l. Lnudcspräsidium in Laibach zu- ^cl>/n ^'^ ^' Ueberschwemmungen im König- l'garn Betrosfeiil'u eingegangenen Spenden: (Forlschuns,,) Zs,^ si. kr. """ Pölland. Sammluiigsergebuis ..10 Alusmz .', ' . . 2 5 " Treffen ., . . 10 — Haidowiz „ ..21^ Tschatesch „ . . 1 — " St. ^>^enz „ . . 5 — " Sciseubcrg ., . . 15 - " Sl. Ä)licha»,'l bei Seiseuberg, Snmm- lnngtzergebuis ..'.... 3 50 " u»lcnulnulliclg,Sani!lllul!gselgeb!iis 1 — ^,n Mottling .. ' . 12 32 ^ ^"lcmittrr aus deiu Bezirke Stein . . 25 — ^ei?lw Töunics, Vaunuterilchmer . . 10 - Dn«, I'^'^hung Le,,.^nfeld ..... '5- M^'^uUichach. SammluugsergebniH . . 3 — ., ;"0"a5 Malilsch, Rcalilätenbesihcr . . 15 — ""gust v. Wurzbach, t. k. BczirkShaupt- ,. l^lanil.......... 15 — ?^?'"d Urbas, k. k. LaudesgerichtZkanzlist 1 — ^°l Morobiz, SammluugscrgebuiS. . 3 73 „ V"jstu „ . . 4 -Altcnmarkt bei Laas, Sammlnngs- ergebnis........ 16 — Grahovo, Sanlluluugsergebuis. . 4 98 " Heil. Dreifaltigkeit „ . . 2 — " Holederschi^ „ . . 4 - Gcrcut „ . . 3 _ Planina „ . . 3 70 " Ledinc „ . . 3 __ " Sauraz ^ . ^ 1 ^ " Unteridria „ . . 4 ^. V<, Verh „ . . 2 - ^i^'deautt Schwarzenbcrg „ . . 9 54 Meiherr v. Wurzbach, Präsident der Land- ^'"hschaftsgefcllschaft....... 50 - tzt^"0l! Natschach. Sa,nluluug3ergcbuis . . 7 50 wueinde Bischoslack, Spende aus der «^'drtasse '/ . '. /..... 20 - „ 5,'Echinid aus Selzach..... 1 - ^^lau Klauiüi!. k. t. Bezirkshauptmann 10 — fl. kr. Herr Dr. Rcmhold v. Rüliug, k. k. Bezirks' kommissär . . . '......5 __ „ Frauz Kauschcgg, l. k. Stcueroberinspektor 1 — „ Johann Troha, k. k. Brzirkssekrelär . . 1 — „ Joses Potokar, k. k. Stcucreiuurhmer . . 1 — „ Euiil Iaucschiz, l. k. Stcueramtscoutsollor — 50 „ Aütou Grclil.'liz, k. k. Steurlamtsadjunct — 5)0 „ Ilihauu Kiuh, k. k. Swlriamtsadjuuct . — 50 „ Franz Martinciö, k. k. Vczntsfcldwclicl . — 50 „ Julius H.Ula, Waldschähun^sicfcicut . . ^ — „ Autou Mlllautz, i'kunoill. Schätzuugsref. 1 — Pfarramt Commcnda El. Pct^r..... U — Gemeindeamt Iauchcu . . 1 __ Herr Dr. Adolf Eisl, t. k. Sanita'tsi'aih' .' ' 5 — „ Christlau Klauser, t. t. Bczn'kbrichter . 2 50 Ein Ungcnanutcr.........^ __ ,f »l ......... 1 — » „........ 10 — Herr Iohanu Nabmiit, ?. f. O^ichlsadjulltt . 2 50 ., Püchler. k. k. Gcrichlsadjuuct . . . . , -^ „ Frauz Stegnar, k. k. Gerichtslauzlist . . ^ 50 „ Georq Krlza,, Pfarrdcchant .... 2 50 „ Vl. MulMec. Coopcrator..... — bO ,. I. Alence, l5uopl,'wtur . . . — ^9 „ And. Wa'laud, Vcncficiat..... 1 50 „ Iohanu Kecel, Bürgermeister . . . . 5 __ ifräullln F. Werue, Lchreriu...... — 50 Herr Ed. Zaugger .... . 1 _ „ Dr. Pirnat........ 1 ^ „ Ioau Muruik . . ..... '> .-,s> „ Josef Mo^nit . . . . ^ ' ' ' __ 5^ „ Aulou Svetec......... — 50 Frau Caroline Schmalz . . . ^ ' . ^ __ 50 Herr Frauz Kauschega.. t. k. Steucrobenuspektor — 50 „ Iohauu Poto>!ulk, Kleidermacher ... — 50 „ Podrekar......... __ ^ „ Franz Senior . ........—. 5l) Frau Helcnc Fayenz ... ' ' ' __ ^ Herr Antun Hafner ... .....__ 1 ^ „ Johann ^eviönit . .... 1^ " Dielin^ - . . . . ^ ' ' ' ' " ^ „ Pochliu . . - ... 2 50 „ Gr. Slaliajna . . ^ ' ' ' ' ' ^ !" „ Kosluac .... ' ' ' ' ' ^ -„ „ Georg Golleuver ...'''".. " ^auob......' ! ' ' -11^ (Schluß folgt.) Oesterreichischer Reichsrath. 451. Sitzung dcs Abgeordnetenhauses. Wien, 5. Mm. R. v. Pros low eh uud 47 Geuofseu richten an die Minister des Inucru, des Handels und des Ackerbaues folgende Interpellation: „Nachdem Deutschland ein Verbot gegen die Ein- uud Durchfuhr von frischem Fleisch österreichisch»ungarischer Provenienz erlassen, nachdem laut tz 1 des Handelsvertrages zwischen Oesterreich-Ungarn einerseits uud Deutschland andererseits ein solches Verbot nur aus gesundheitspolizeilichen Rück-sichtcu stattsiudeu taun, die bloße Durchfuhr von frischem Fleisch in hermetisch verschlosseuen uud plombierten Waggons jedoch nicht die geringste Gefahr in sich birgt, welcher itrlcuntnis auch die französische sowie die belgische Regierung huldigen, indem sie die Einfuhr aus Oesterreich-Ungarn von lebenden Rmdern und Schafen verbieten, die Einfuhr frifchen Fleisches abcr in hermetisch verschlossenen uuo plombietten Waggons ausdrücklich gestalltteu, nachdem endlich durch das dentsche Vcrbot die heimische Nohpruouctlou für den Export nach Frankreich uud England auf den Weg über Deutschland angewiesen ist, ihres Hauptabsatz-Gcbictcs verlustig zu werden befürchtet uud in ihren eigeutlicheu Leocnsiuteresseu die österreichische ^ano-wirthschaft auf das empfindlichste geschädigt wird — so richten die Interpellanten an die hohe Negieruug die dringcudr Anfrage: Welche Schritte find vonseite der hohen Negicrung bereits eingeleitet worden, um bei der dcutschcu Reichsregicrung die schleunigste Auf» Hebung des Verbotes in oobezeichnctcr Richtung zu er-wirleu, uud wmn die hohe Regierung allenfalls solche Schritte bereits eingeleitet hätte, welchen Erfolg dieselben bereits haben?" Das Haus geht in die Berathung des Finanz« gesctzcs ein. Artikel 1, welcher die gesummten StaatS-ausgabcn mit 471.163,050 fl. festgesetzt, wird ohne Debatte angenommen. Ebenso die Artikel 2 bis 7. Artikel 6 verfügt die Dcctuug des Abganges von 7tt.5W,506 fl. durch Bcgebuug vou Goldrente. Freih. 0. Walterstirchen kritisiert das Finanz« Programm der Regierung, welches immer größere ^eistungeu verlange, ohne die Wünsche der Bevölkerung zu erfüllen, uud weist anf die allgemeiuen socialen Gefahren Europa's hin. Er wünscht Aufklärungen über die küuftige OccupationSvolitit und frägt, ob die Regierung die Convention wcgeu Novibazars dem Reichsrath vorlegen werde. Er hofft von den nächsten Wähle,« eine Stärtuug der frelsiumgeu Partei. Er erklärt sich gcgeu die Anuahme des Artikels 8. Zienilleton. ^era oder auf dunklen Wegen. litumai! von Ed. Nligner. ü. ^ Gl'vtschmiq.) !>" !?'^'s"chte die Wä'ude dcs Altars und die >>Mim^ ^'r Nähe. während Alexa die theilwl'ise °e»s ,," ^'lschnflcn der Marinortafeln des Fuß-^.,V„.s/"^sferu suchte. ^ >»is > ' " englische,, Schlösser bergen eine Menge VVjs/" ^^ '"^che kein Mensch zu euträthseiu ^>, ""s< !>' ^"""k<<- der Graf, als er seine nutzlose ^!^ch i, . "^' """ ^"""'l Schlosse im ganzen «,,, ^"l u^'hv Schallergeschichten erzählt, als 1' ^lrvs.^^ H"'l.ms siud ein grosies altes Ge- !"ö, ^nmi?^^^ suh"c der Graf seine Begleiterin deren Pracht lind Mannia. ^ ^nis^^cheli in Erstaunen sehten. Anf diesem V braH,?' Fchen. uiutost von den über dcn V' Uud ?" Slmlne», wuchsen und gedeihten ,^,l '^ch ^5''"^' allrr Zornen. Die Terrassen ^>e»' ^»h .^^l'n l.,^,i hs^. urlMiigeneil Soullllcr- "t ^l"Ut ?,^u Eindruck. ^ 2>h»',e?" 'st bas gauze Jahr über bewohnt, flV^Nrr n / ^" odcr drei Monaten, während ^>n ^'sun," sogte Lord Kiugscourt. Die /V!i Hm,1 "^^'" habcu immer Vin wahrhaft ^^'M)l s,^!''h" "ud zu jeder Zeit Gäste iu ^cnf^ 5 rthrt. Mau kann sich denken, wie '^lou seine Heiiuat geliebt haben und wie er verzweifelt gewesen fein muß bei dem Gedanken dies alles zu verliere,,." Sie kehrten langsam ins Haus zurück. Als sie iu die Halle traten, reichte ein Diener Lord Kings-conrt einen Arief, welcher soeben durch ciueu Boten von Clyffcbouruc gebracht wordeu war. Alexa staud still, ihr Herz schlug heftig, während der Graf das Eonvert öffnete nnd den Brief las. Er enthielt das dringende Ersuchen der Ladh Wolga, daß Lord Kingseonrl so schnell wie möglich nach Elysfc-bourne kommen möge, da sie ihn in einer wichtiaen Angelegenheit zu sprechen wünsche. Der Graf steckte den Äricf iu die Tasche, theilte dcu Inhalt Alexa mit uud fügte hinz.i, daß er sich sogleich zu der Lady verfügcu wolle. Danu ertheilte er Befehl, sein Pferd vorzuführen, uud ging hinaus in sein Zimmer, um sich zum Ritt nach Elusfcbouruc fertig zu machen. Alexa, voll Vesorgnis, begab sich ins Balkonzimmer, wo ihr ein Mädchen, welchco das Frucr aufschütte, sagte, daß Mrs. Inacstre eiuen ihrer schlimm« stcn Anfälle bekommen habe und zu Bett gcganaen sei. Sie habe den, Mädchen aufgetragen, Miß Strauac zu sageu. diese möge sich selbst so gut wie möglich zu uuterhallcu suchen uud ihre uuvcrmeidliche Äbweseu» heit cutschnldigen. So allein gelasscu, giug Alcxa wieder IMauZ uud schritt deu Ruiucu zu, die eiueu besouderu Reiz für sie hattru. Sie trat iu die Kapelle, ging durch das duutlc Seitenschiff und fehle sich auf die Stufcu im Schatten dcs Altars. Eine Dohle flog aus einer Nische uud durch eine Fcusteröffuung hinaus, sich zu der Schar ihresgleichen gesellend, welche unter lautem Geschrei die Ruiuen umkreiste,,. Das Geräusch der Brandung drang wie das Rollen fernen Donners aus der Tiefe herauf-aber Alexa achtete nicht auf das Geräusch. Der Brie/ der Lady Wolga au Kingscourt beschäftigte ihre Ge-dauken vollauf. Sie beforgte welliger, daß das Ver-traueu ihres Gelicbtcu erschüttert werdeu möchte durch die Eroffuuugen, die ihm gemacht werden würde» und die so gravierend gcgeu ste spracheu; es beuuruhigte ste vielmehr der Gedautc, daß ü)r Weg sie über die Gwber der Liebe uud Freundschaft aller derjemge« welche ihr theuer waren, zu führen schien Das Gc'äusch von Fußtntten schreckte sie aus chren Betrachtungen. Sie blickte auf und fah zwei Manner m die Kapelle treten. Alexa zog sich unter den Altar zurück, sie glanbte, die Männ"r seien Besucher, welche vorübergehen und sich bald entfernen wurden. ' Die Stimme des einen Mannes hatte emen bekannten Klang; stc blickte aus chrem Versteck hervor und er-kannte Pierre Reuard. Der andere, welcher ihm sehr ähnlich sah, war ,hr unbetanut. " ' " age Renard, wahrschemlich eine bezüglche Frage semes Glsahrleu beaiitwortend. „Iedern.ann glaubt, däß cs !".^r Kapelle und ,n den Ruinen spukt Kein D.ei.st-bote des Schlosses würde es waaen. dirse Räumc zu betreten, eö sei dcuu aus Mylords Blsehl, uud dan» uur ,it Begleitung. U^ ^„^^ ^er ungestört sprechen." Die Männer setzten sich auf eine Bank m einer duukleu Ecke uud aauz nali7 am Mtar nieder, so daß selbst die leiseste Unterhaltung für Alexa verstäudllch sen, milßte. Aihemlos luuschtc sie uutcr dem Altar m einer Stellung, in der sie die beiden Mäuucr beobachten tonutc. 881 Hausner tadelt ebenfalls das Finanzprogramm. Er vermißt das richtige Verhältnis der direkten und indirekten Steuern, die Abschaffung der verwerflichen Einnahmsquellen, wie des Lottos, endlich die Theilung der Auslagen in produktive, in nothwendige unproduktive und vermeidliche unproduktive, und ergeht sich in einer Erörterung, durch welche neuen Steuern das Erträgnis des Lottos ersetzt werden könne. Präsident Dr. Rechbaucr unterbricht den Redner, da diese Auseinandersetzungen in die General« debatte gehören, und befrügt das Haus, ob es geneigt ist, denselben aussprechen zu lassen. Das Haus ertheilt die Genehmigung, worauf Hausner die Luxussteuern auf Equipagen, Bediente, Billards, kostspielige Be« grabmsse, Hunde, Jagden, Spielkarten, Zigarren u. s. w. bespricht. Die produktiven Auslagen seien in Oester-reich geringer, als in den meisten anderen Staaten Europa's. Er habe kein Vertrauen zur Regierung und sel deshalb für die Verwerfung des Finanzgesetzes. Nach dem Schlußworte des Referenten Wolfrum wird Artikel 8 mit großer Majorität angenommen, ebenso Artikel 9, Tttel und Eingang, worauf der Staatsvoranschlag und das Finanzgesetz sofort auch in dritter Lefung beschlossen werden. Es erübrigen noch die vom Budgetausschuß beantragten und die im Laufe der Debatte vorgebrachten Resolutionen. Der Ausschuß beantragt eine Resolution, worin die Regierung aufgefordert wird, das Äisthum Tai> now aufzuheben und mit dem von Krakan zu vereinigen. Gegen dieselbe spricht Ruczka, während Zatlin ski die Errichtung emes griechisch - katholischen Bislhums in Stanlslav befürwortet. Dr. Rodler tritt für die Ausschußresoluüon ein, welche auch mit 62 gegen 50 Stimmen angenommen wird. Die zweite Resolution betrifft die Vereinigung der Hochschule für Bodenkultur imt der Universität oder der technischen Hochschule in Wien und wird nach einer längeren Debatte, an der sich Freiherr von Doblhuff, Dr. von Plener, Dr. Beer und Dr. Eduard Sueß betheiligen, mit 56 gegen 55 Stimmen angenommen. — Nächste Sitzung morgen. Ausschußbericht über das Thicrjeuchengesetz. Unter den Gegenständen, welche das Abgeordnetenhaus noch vor dem Ablaufe feiner nur mehr fchr kurz zugemessenen Mandatsfrist zu erledigen haben wird, steht an Bedeutung und Zeiterfordcrnis das Thier« seuchcngesetz in crster Linie. Dasselbe dürfte daher auch, nachdem es dle Ausschußberathungen bereits passiert hat, schon in Kürze auf die Tagesordnung gesetzt werden. Der Bericht des Referenten Abg. Prostowetz über dieses auf dem Principe der un» bedingten Grenzsperre gegen das Steppenvieh beruhenden Gesetzes kehrt sich hauptsächlich gegen die Gründe, welche gegen die Grenzsperre geltend gemacht werden. Diese Gründe concentrieren sich in drei Hauptpunkten: der erste betrifft die angebliche Unausfüyr-darleit der Grenziperre, der zweite berührt die Kosten-frage und der dritte macht die der Grenzsperre entgegenstehenden Approvisionierungs-Rücksichten, insbeson« dere für große Städte, geltend. Was den ersten Einwand betrifft, so bemerkt der Bericht, daß allerdings von einem totalen Abschlüsse der Grenze scuon deshalb nicht die Rede sein kann, weil überhaupt alle menschlichen Einrichtungen die Vollkommenheit nicht erreichen »Ein Glück, daß ich dich sah, ehe du in das Schloß kamst, Jean," sagte Pierre Renard. „Ich bin sicher, daß dich niemand gesehen hat, und sollte es doch sein, so werden sie dlch für einen Besucher gehalten haben. Aber Mylord weist seit kurzem alle Fremden zurück; es wird niemandem das Betreten der Ruinen erlaubt. Ich besitze große Vorrechte zu Mont Heron, wie jedermann weiß, und wenn ich eine neue Einrichtung treffe, wagt es niemand, mir entgegenzutreten." „Ausgenommen Mylord." „Auch er nicht. Ich bin mächtiger als du denkst. Aber laß' uns zu unseren Geschäften kommen. Du bist nach einer Abwesenheit von drei Wochen nach England zurückgekehrt. Du warst in Griechenland?" «Ich ging nach Griechenland, wie du mir aufgetragen hattest." „Du hast den Vater dieser Miß Strange gefunden ?" „Du hast ihre Heimat besucht?" „Ja." „Hast du ihren Vater gesehen?" „Ja, und ich habe auch mit ihm gesprochen." „Vortrefflich. Du bist schlau. Jean, und wirst dir bald die Summe verdient haben, die ich dir versprochen habe. Nun rasch zun, Bericht! Wer ist dieser Mr. Strange?" Alexa stockte fast das Blut in den Adern. Sie hielt den Athem an, um scharfer lauschen zu können. Welche Antwort sollte sie hören? — (Fortsetzung folgt.) können, die eben wünschenswcrth wäre. Jedenfalls aber können die im neuen Gesetze vorgeschlagenen Maßregeln, als da sind: Einfnhrverbol, Grenzsperre, Desinfection von Perfonen, Bestimmungen gegcn ständig und häufia. verseuchte Länder, über Schlachthäuser, gegen Schmuggel, über den Viehkataster, über die Viehbefördenma. auf Eifenbahncn, über Seeprovenienzen, über Belohnungen für Anzeigen nnd über Strafen und Berufungen, als ausreichend angesehen werden, um die unserem Volkswohlstande unerläßliche Viehprodnction wirksamst zu schützen. Zweitens wird geltend gemacht, daß durch die muthmaßlichen großen Kosten der Absperrungs - Maßregeln, sowie durch den Entgang der Zoll-Einnahmen (im zehnjährigen Durchschnitte seit dem Jahre 1807 bis inclusive I876 per 449,355 fl.) für importiertes Vieh aus dem Auslande die Staatssinanzen zu fehr in Anspruch genommen würden. Diesem EinWurfe muß entgegengestellt werden, daß nach den gepflogenen Erhebungen die Kosten der Einrichtung einer verschärften Grenzbewachung an der galizischen und Butowinaer Grenze gegen das Ausland circa 1.9(10,000 fl. betragen, eine Ziffer, welche gegenüber den im Abgeordnetenhaufe seinerzeit in Aus-icht gestellten Kosten von 70 bis 80 Millionen bei einem Bedarf von 150,000 Mann Militär für den Grenzcurdon umsoweniger in Betracht gezogen werden darf, wenn erwogen wird, daß ein großer Theil dieser Kosten in dem Entfalle der Auslagen für die jetzt bestehenden, ihrem Zwecke gar nicht entsprechend eingerichteten Contumaz-Anstalten, dann in den Uermi»-derten Auslagen an Einschädigungsbeträgen für geleulles Vieh, Keulungskosten, Auslagen für Cordons u. s. w. ihre Deckung finden wird. Der Bericht erörtert mm eingehend den günstigen Einfluß der vorgeschlagenen Maßregeln ans die Landwirthschaft im besonderen und die Vollöwirthschaft Oesterreichs im allgemeinen. Die Usbcrschwcmmungen Europa's und somit auch Oesterreichs mit amerikanischem Getreide, dann die beabsichtigten hohen Einfuhrzölle aus Getreide, Vieh und andere landwirthschaft» liche Produkte in Deutschland, ganz ähnlich einer Prohibition, drängen zu dein Geständnisse, daß Oesterreich selbst bei den günstigsten Ernteergebnissen ans die Daner und schon in nächster Zcit nicht mehr mit Erfolg auf d?n europäischen, zunächst auf den deutschen Märkten wird erscheinen können, mid daß ein intensiverer Wirthschaftsbetrieb zur möglichen Verwerthung feiner Produkte wird platzgrcifcn müssen. Das Mittel hiezu bietet nnr die Vichproduction, unterstützt durch die landwirth-schaftliche Industrie. Dieses Ziel muß mit allen erdenklichen Mitteln erstrebt werden. Aber auch die Erreichung dieses Zieles sei durch den energisch betric^ bcnen Fleisch- und Viehimport aus Amerika bedroht. Dic Gefahr, die für unsere Viehproduction hieraus erwächst, wird noch vermehrt durch den Massenimport von Step-penoieh nach Oesterreich; dazu kommt, daß fast alljährlich durch dieses Steppenvieh die Rinderpest eingeschleppt wird. Der Bericht beziffert den durch die Verminderung des Exportcs aller Viehtategorien erlittenen Ausfall für das Jahr 1877 bls Oktober 1878 auf 27 25 Millionen Gulden und weist auf den Schaden hin, den die Rinderpest anrichtete. Hiebet wird mit Bedauern das Fehlen einer genauen Vieh- und Viehseuchen-Statistik constatiert. Gegenüber dem dritten Einwände sagt der Bericht: Die Frage der Approvisionierung größerer Städte, insbesondere der Reichshauptstadt Wien, als des größten Consnmtions-Centrums m der Monarchie, mit Schlacht-, Stechvieh und mit frischem Fleische mit Beziehung auf österreichische Verhältnisse ist nicht so schwierig, als man besorgt oder besorgt zu machen anstrebt; insbesondere dann nicht, wenn man die Errichtung von Schlachthäusern innerhalb der Grenzen des Reiches ins Angc faßt. Schon die jetzt gewonnene Erfahrung gibt die Zuversicht, daß diese Maßregeln ausreichen werden, indem erfreulicherweise schlagende Beweise vorliegen, daß sich der Fleischiniport ill die großen Städte, z. B. Wien, Prag und andere mehr, bereits Bahn gebrochen hat, progressiv und proportional steigt. (Der Bericht führt den ziffermäßigen Beweis dafür.) Der Fleischimport und der Handel mit frischem Fleische wird immer mehr an Ausdehnung gewinnen, wenn nur erst der Fleischtransport rationeller behandelt wird, wenn das Fleisch in Waggons mit Kühlavparaten (Refrigeratorcn) befördert wird. Frisches Fleisch, in Wien nach Paris verladen, kam am siebenten Tage ill Paris in frischem Zustande in den Iiullcn ^nti^o^ an und fand rafchcn Absatz. Die Fracht von Wien nach Paris kostet per Kilo 12 Centimes. Der Transport frifchen Fleisches aus Amerika nach England, Schottland, Frankreich liefert gleiche Beweise. Präcisiert man die Vortheile des Fleischtransportcs, so qibt es deren jo viele und so augenscheinliche entgegen dem Transporte lebenden Schlachtviehes, daß jeder Laic wie jeder Fachmann nicht genug staunt, wieso diese praktische und vereinfachte Beförderung nicht lange scholl beliebt wurde. Während der Jahre 1873 bis 1876 wurden 189,707 Kälber aus-, uud nur 20,000 eingeführt, daher fand eine Mehrauöfuhr von Zucht« material per 169,707 Stück, das ist 42,412 pro Jahr, statt. Wird dieser Zuchtmatcrial-Verlilgung (in Wien allein mit 100,000 bis 170,000 Stück pro Jahr) Einhalt gethan, so wird durch die 5.883.624 K, Oesterreich (Zählung von 1807 bis 1876) gen» Zucht- und Fleischmaterial beschafft werden low >^ ..Sehr bemerlenswerth," heißt es in dem ^ ^ weiter, „ist noch der letzlhin erfolgte erfreun^ schlllß im Wiener Gemeinderathe bezüglich o.» banes der so dringend nothwendigen Kaolin, auf dem Centralviehmarkte in Wien. Dieser eine g^ noch ungeahnte Tragweite enthaltende VeschW gewiß in allen Ländern Oesterreichs und m "'^ lebhaftest begrüßt worden sein. Wird "ian ' ^ maßgebenden Stellen des Wiener GemcinderM" ^ stehen wollen, noch weiter den Viehpruducenm ^ Viehmästern, der Landwirthschaft in Oesterre »1 ^ in Ungarn in rationellster und coulanter ^jei,, ^ in Paris, London u. s. w., entgegenzn om'mn. wird sich in Wien ans dem jetzigen 2okal-^ >^, tionsnmrkte ein Welt-Vieh- und Fleischmarlt ^ bilden, der für die Reichshanptstadt W,cn »" ^ aber auch für ganz Oesterreich von größter ^e ^ werden muß. Dieses günstige Prognosmon > ^ objektiv urtheilende, eines watschenden "^'M„l>sr die Bedürfnisse einer Großstadt sich erfreuende ^ und Fachkreise." „piü Im Interesse unseres Exports lie>it untu "^ ^ auch die Sicherung des interimlioilalen Vcrttl) >^ Bericht bedauert namentlich den Mailgel enm ^,^, Hchienenverbiiidnna. mit der Schweiz, dcw ^..^D Vertheilungsbecien' der landwirtschaftlich" ^M für ganz Mitteleuropa, und sagt wöullch: "^ ^fte k. k.'Regierung und tüilftig-n'Reichsv^rucUW ^ es daher sein, die in früheren Sessionen (l»/^^ schon vorgelegte und bedauerlicherweise bis M , ^ ^ noch mierlcdlgt gebliebene Frage der Arlberg^ ^ ernstesten Eiwägnnci, zu unterziehen, uma)c ^ ^ größten Maße verdient und wozn in dcr ^,^ inzwischen für nns so ungünstig qestaltetl» nisse drängen." <„.,OlM' D'r Ansichns; stellt znm Schliche d>!'?^M das Haus wolle dein Gesetzentwürfe dic H's^lie"' ertheilen, und empfiehlt weiter folgende Rc>M" A„l „Es werde die hohe Negiernng anfgefordert: 7^ stabile Grenz - Gendarmerie bäldigst zn "lN ^j 2.) die Einsührung einer allgemeinen Viel)-^ ^ zu fördern, zum mindesten abcr dafür zn 1^ ' ^ dic Assecuricrung des in die geführten sowie des im Grenzdczirke sich, ,^,i^ Viehes Mlsinde; ').) sofort diejenigen adnuin^ eventuell lelzislativen nnd finanziellen Mß'uu^ Ai> zuleiten, welche znr entsprechenden Hcdu»g ^,i/ derung der Viehzucht im allgemeinen nnd u>e ^, ill den Nordostländern sich als nothwendig "^ ^ 4.) die Transportanstalten zu verpflichten, ^^el Transport lebenden Vieles nnd frisch"^/ nöthigen Einrichtnngcn in ausreichendem ^iH^" treffen; 5.) den Markt- nnd ApprovisionicrlM^ ^z in großen Städten nnd Consnmtionsorten ^ ^ff besondere Aufmerksamkeit zuzuwenden und, sa^F' als nöthig heranöstellen sollte, dicserhalb "" „ B Kommission einznbernfen; 0.) die VerhaMM^ ^ der königlich ungarischen Regierung "^.M^ wünschcnswcrthen gleichmäßigen Vorgangs ^ digen Abschlüsse zn bringen." Die nihilistische Bewegung in ^^„< Ueber die Verzweigung der nihilistis A' gl^' spiration in Rußland bis in die über den Terrorismns des geheimen Actions^ < ^ über die geringen Erfolge der Regierung ko"" ^e de neue Details ans Tageslicht. Nach deM.DHM'' Petersbnrgcr Professoren haben auch die 4> g 0l der Charkowcr Universität gegen die Uin" !^Fc Hochschulen nnter die anßerordentlichcn ^'!. ^'„ neurc Protest erhoben. Nach den „Nom'sN ,. geg« in diesem Proteste die Maßregeln der »ttgl" , M" die Universitäten als der Menschheit ""d "^,i!ls!l" wart nnwürdig verdammt und mit lyre, ^n , gedroht. Die Vcrschwurnen lassen sich,. MlN^,, '„Köln. Ztg." aus Petersburg berichtet, '" '/^s ""„ ben gar nicht stören und thnn, als ob nicy ^,et destc vorgefallen wäre. Das Execntiuconli^ ^ ^, den nenestcu Proclamations jede ^^s, A'M^ Attentate vom 2. April und behauptet, oa» ^ 5c einer anderen, radicalercn Scctc "Ns^liul - ,^ gM . Bestehen sic bisher noch nicht einmal K"m ^^l^ auch müßte das Publikum ja hi''l"Ng2^^ Fc> sein, wie sie inbctrcff des Kaiscrmordes "^ ^. y^ sagt die Zeitung „Land nnd Freihat '^^cheil',,^ jetzt wiederum vielfach das Gerücht a Ml' ^, man uns demnächst »lit einer VeMW ^Z y^ wird, aber das verlangen wir g^,,u^ „ v"'' ^cit wir auch unter den jetzigen VerlMl ,, ^rc"M" Verfassung! So lange kennt, taun es gebe uns Gerechtigkeit ohne Ansehen oer^^ g^ sind wir zufrieden. Geht aber die K". ^ ^ lichen Weg weiter, dann bleibt "ch "'^d d^. grmmn aufrechterhalten, und das helft -^^ "''^ camarilla. Tod allen verbrecherlschcn " ^chM'^e Dann kommt die Revolutions - Zel,"".jerllW Solowieff zu fprecheu und sagt, olc K85 ^eu, denn die Freunde von „Nmnl^ i vola« l Aa „/ ^volutiousruf in ^ülhland) hätten ihre M n! 5"gestellt, die ihnen eines Tages genau bc-sH.'"urden. auf welche Weise der Thäter zum Ge-und ,/s, flacht wurden wäre, nnd wehe den Aerzten ilaen!?,^ allem Dr. Batoliu, wenn dies dnrch 'ÄutV'^diziuische Kniffe geschehen sei. Die E^""'»'Zettung hat, wie man sieht, in ihrer -^^chmchts vou der alten Frechheit eingebüßt. V°m südafrikanischen Kriegsschauplatz. M,.,tt mglische Negieruug veröffentlicht einen hoch« tillM " ^"lcht 'des Obersten Wood über die liM? 'c^'lche seine Colonnc mit den Zulus be- ""'M. Die Depesche lautet: "°ü I,'? ^"^ ^^ ^^ z" mcldeu, daß das Lager ^ M 2 Uhr bis halb 0 Uhr nachinittags durch ^ Z""/^lmeuter aufs lebhafteste angegriffen wurde; >!G . schl über dieselbe» führte Moryane, welcher llli!n1>! "'^^ ''^ ^ruer kam. Die Armee verließ Klow "'"> '"' ^"z. Vier Regimeutcr blicbcu in ^l>en W "^' ^^"' marschierten l.'ou Uluudi ab. Am ^< e„ ^" schickte Hanplmann Naaf. welcher sich ix ws ^^ifzug befand, einen der Leute Ohams knülle ^^M meldete, daß der Hauptmauu uach-^»nel/? ^"" erbcuteteu Vieh. Der Mauu steckte ^lif '"'^" Kopfschmuck in die Tasche uud wurde bche k?" """" Frcuude crtauut, welcher nicht ^ ,!,!.!? derselbe zu uns übergegangen war. Ür ^5 ' Zulu-Armee nach Üiuzcoosi mai schiert, llch ^/?k>^"»bruch entfernte er sich, um zu triulcu, ^ch,, ?^ ^",ueu Vegleiteiu weiß, daß er zurückeilte /'/ Hierauf lief er zu Naafs Leuteu und ^Kii i, n^" "'^' "?" ^?" ^'^^'ll "folgen werde. ^ ^ "hr sahen wir dichte Massen die Zylobanc-^>^'^M!g lummeu, iu der Nähe des Umbely. !Ä! '"^^uien, wela)c Holz einsammelten, wurden ^li. ^'^utbcoldert und alles Vieh ins Lager ge-^iitni "' ^Ub 2 Uhr begauu die Action. Die ^^l " Schutze» nnter Oberst Änller uud Major b» ^ ^^lll,lerteu eine ungeheure Masse von Leuten ^..^^chm Seite des Lagers. Außer Stand, ^Auszuhalten, zogen sie sich ins Lager zurück, M^Rcn die Zulus bis aus drcihuugcrt Z)ards ^hch ° 'hrein Vorrücken durch das l3. Regiment lvuih ^ Ahan wurde. Die Frout des Viehlagcrs Mi/l^^ mirr Compagnie des 1^. Regiinenls aufs M s^^lt? gehalten. Die Kompagnie lmmte jedoch ^»tl?" Flügel nicht übersehen, und da die Zulus bo», yMdmugcn, so beauftragte ich Major Hachctt ^A^ ^lchl"» Infanterieregiment, mit zwei ilom-Fe^" über den Abhang vorzugehen. Ihr sicheres IIIH ' liöthigtc die Zulus, lhre Angriffe auf die Front °kN ^iücken des Lagers zu richten. 3lW 2m 2'/4 Uhr wurden wir zur Rechten, in der ^ und im Rücken von starten Massen angegriffen. l>Hi-^'uo. welcher sich im Besitze von Henry ' Mar- ll>c> Achsen uud Muiiitiou bcfaud, besetzte eiueu Hügel, tM ^l)n nils uicht bestricheu wcrdru tounte, uno M'^ "" so wohlgezieltes Feuer auf uus, daß ich ^>» ^ ^-^ genöthigt war. Eine Kompagnie, welche »!^ Äur Hachett geführt war, der mit dem Haupt- ^s^uvdgate uhnc Deckuug dem schwercu Feuer kUr! > ^"^' gab dcu Truppcu ciu vortreffliches ^gen ' ^gleichcn Licuteuaut Strong, welcher den ^»k. 2>,^"' Faust an der Spitze seiner Kompagnie 5toni, ^"^'^ äM" stch etwas zurück, allciu da ^M. pllMeu ciueiu heftigen Flankeuaugriff aus- ^de^"l'so rief ich fic zurück. Auf dem Rückzüge ^ vttw ^' Hechelt gefährlich, ,lud ich fürchte todt- !>chrr "' I''oc>lfalls steht zu beMlfclu, daß Mllft c.. Ul dcu Dienst tretcu kauu, uud wird seiu ^en H?^ das 3'egimeut ein schwerer sein. Die ' Hvlsy./"Wer - Kauoneu wurdeu vou Lieuteuant ?I ^'Nv.."!'^ vortrefflichste bedient, bis derfelbc tö'dt- ? lkist^ct win oe. Äiajor Vanghan ersetzte ihn V ^cui/ llttte Dienste. Die anderen Kmwnen nntcr "!> ?'"'ls Äiggo und Hl',be befandcu sich ilu z^^,^ ^"gers, bis die Zulus sich auf etwa ^ ^cbl,s ^nähert hatteu; vou uuu au aber bis ^ Ä^ < ^ Kampfes standen fämmlliche Offiziere !,?l!n^ ,'" suluie Major Trcmlett im offcueu d^'fs des !w""l),ten fich vortrefflich. Veim Gegen- V^lrii,^"^ Hachett wurde Lieutenant Bright ^»er '„^ '^ Iüfnnterirregimsnt, ein vorzüglicher ^ F" uul! ."'lversprechcnoer Offizier, schwer ver^ ^r. ^ st"b während der Nacht. Um halb ^ dctz ,.!^ Zugriff nachließ, warf ich eine Kom- ^ "Wz '^^^'Pments nach der rechten Rückseite ^y>'.,'<> ^ch selbst führte Kapitäu Hayes und V'chlän^ ^'^""^"lttegimcnt an die rechte Frunt ^<^c»d^ ^)' '"" sie n»ter der Viafsc der sich zu- ^X^dam A.^ ssroße Verheerungen anrichteten. 2^ ^seite z. '' '"°^ s'H "lit einigen Leuten nach ^litl ^ttil.si ,^ ^"gcrs nnd brachte dem Feinde sichln ^ ^,uel. Cuwnel Auller verfolgte mit deu ^M-lhchln " die slu'hendeu Zulus etwas über ^o, ers^ ""'" ^ager und tödlete eine große sriue ^' ^'r fliehendeFeiud war zurrschöpft, crthcidigung beulen zn können." Gagesneuigkeiten. — (Der Empfang Ihrer Majestäten in Pest) wird vom „Pester Lloyd" in folgender Weise geschildert: „... Wenige Minuten vor halb 6 Uhr rollte der Hofzug in die Halle herein. Nnn entwickelte sich eine Szene, welche einen überwältigenden Eindruck machte. Die Menge entblößte daö Hanpt und drängte näher an den Zug, als wollte jeder Eiuzclne zuerst des Anblickes drs Jubelpaares theilhaft werden. Die Thüren der Waggons öffneten sich — ein Eljensturm durchbrauste die Halle und ein Schauer von Blumensträußen flog sofort in das Innere der Wagen, die Kaiserin uud ihre Tochter Gisela sowie den Kaiser und den Prinzen Ludwig wie mit einer Wolke umhüllend. Zuerst cutstiegcu dem Waggon die beiden hohen Damen und dann der Kaiser, welcher dem zur Begrüßung herbeieilenden Ministerpräsidenten Tisza die Hand reichte, aber von demselben durch die liebevoll herandrängende Menge im Nu getrennt und im Sturme der Begeisterung — 8un« pdru.86 — „auf den Händen" in die Halle getragen ward. Das war kein offizieller Empfang, leine durch die Etikette geregelte Begrüßung, das war ein Familienfest, da sprach das Herz. das Herz des Volkes, und daß das Kaiserpaar diese Sprache verstand, war deutlich in seinen frcndestrahlendcn. glücklich-znfricdenen Mienen zu lefcn. Am Eingänge zur Halle drängte sich ein kleines Waisen-mädchrn heran und reichte der Kaiserin einen Blumen, stranß, welchen die hohe Frau. herzlich dankend, annahm. Gleich darauf trat die Gemahlin des Herrn Obcrbürger-mcistcrs. Fran v. Nath. vor und bot der Kaiserin na, mcns der Frauen der Hauptstadt ein prachtvolles Bouquet aus frischen Noscu. Veilchen und Kamelien und mit schönen Widlnungsschlrifen („Die Huldigung dcr Fraueu dcr Hauptstadt") dar. während Frau v. Karman sich vor der Erzherzogin Gisela verneigte und derselben gleichfalls ein sehr schönes Bouquet überreichte. So mit Blumen beworfeu uud von dcr Begeisterung getragen, erreichten die hohen Herrschaften den Ausgang des Salons, wo die Hofequipagcn bereit standen. Unter stürmischen, nicht enden wollenden Iubelrufcn der Menge bestiegen die Kaiserin und Erzherzogin Gisela den ersten Wagen, der Kaiser uud Prinz Ludwig den zweiten Wagen und fuhren dem Ansgangc des Bahn. Hofes zu. wo die beiden Gefährte von dcr ungeheuren Menge foflirt umringt nnd im Triumphzugc geleitet wurden. Dcu Verlauf diefes Zuges zu schildern, sagt das citierte Blatt, fühlen wir uns zu schwach; wir müßten die überschwänglichstcn Bilder wählen, um die Szenen nur annähernd getreu zu rcsiectieren. Die Manifestation dcr Liedc und Verehrung wiederholte sich von Schritt zn Schritt, mitunter in rührender Weise. Der Kaiser ward nicht müde zu salutieren und Wehrtc lächelnd ab da cimgc sich bcmühcn wollten, die unermüdliche Iu-gend von de,; Radspeichen und dcm Trittbrett dcs Hof-Wagens hmwcgzubringen. woran diese Braven sich. mit dem Wagen lanfcnd. festhielten und unablässig riefen: „lllMi u mi kirahlmk!" (Es lebe unser König !) Dieser elementare Ausbrnch der Vullsfreude war allerdings nicht ganz hoffähig, aber um so herzlicher, um so mehr zum Herzen dringend." — (Der Fürst von Bulgarien.) Das „Bcr. liner Tagblatt" schreibt: Prinz Alexander Battcndcrg, Sccoudc'Lieutenant im Regimentc der Gardes-du-Corps, ist am Donnerstag vormittags, nachdem er tagsvorhcr noch eine längere Unterredung mit dem Kronprinzen gehabt hatte, nach Paris abgereist, um sich daselbst vou seinem dort weilenden Vater zu verabschieden. Dcr Prinz wird noch vor dem Eintreffen der Deputation von Notablen aus Bulgarien wieder nach Potsdam zurückkehren, um rechtzeitig diese Deputation, die ihm die Fürstcnkrone anbieten will, in Berlin empfangen zn könne». Prinz Alexander hatte crft vor ganz knrzrr Zeit seine Prächtige großc Wohnung in Potsdam, Bcr» lincrstraßc Nr. 1. fürstlich einrichten lassen; er sah täglich cinc größere Zahl feiner Kameraden von den Gardc-Cavallcric-Ncgimentern bei sich und ging so rccht als scscher Lieutenant dein Sport nach. Auf dcu Kavalierbällen im „Kaiscrhof" war er stets einer der eifrigsten Tänzer und ein Licbliug dcr jungen Comtesseu und Baronessen, ein Kavalier durch und durch und auch ebenso stramm im Dienst. Dcr Prinz ist groß und schlank gewachsen, von sehr hübschem Acuhern, ein Kürassier im wahren Sinne des Wortes. Am Mittwoch erhielt dcr Prinz uutcr vicleu anderen Glückwunsch. Telegrammen auch ein solches von dcm Fürsten Enrl von Nnmänicn; derselbe spricht dcn Wunsch aus. drn Prinzen Alexander recht bald auf feiner Durchreife nach Bulgarien in Bukarest begrüßen zu können. Prinz Alexander wird die übliche Entlassung aus dcm preußischen Kriegsdienst crst einreichen, nachdem er die Fnrstcntronc aus der Hand der Notablen Bulgariens augenommcn hat, und wird bei dieser Gelegenheit von nnscrcm Kaiser noch cincn höhcrn Offizicrsgrad :ui Iwiloioü verliehen erhalten. Er wird demnächst nach Wiesbaden abreisen. — (Aus dem Thierleben.) I!n dcr Ortschaft Mariasaal in Kärnten hat eine Katze fünf neu-gcbornc Edelmarder, die vou einem Wirthe aufgefuuden wurden, unter ihre Obsorge geuommen. Sie behandelt die netten Thierchen, als wenn fie ihre eigenen Iun» gen wären, und fäugt und pflegt sie mit aller Zirt» lichlei^______________ _____________ _______ fokales. — (Spende.) Der Lehrkörper des hiesigen l. l. Staatsobergymnasiums hat aus Anlaß der Allerhöchsten Jubelfeier am 24. April d. I. für die Verunglückten in Bleibcrg den Betrug von 21 fl. gewidmet. — (Ergebnis der Wohlthätigkeitslotterie in Mottling.) Das aus Anlaß der Feier der silbernen Hochzeit Ihrer Majestäten in Mottling con» stituierte Festcomite hat von dem Ergebnisse der am 24. v. M. daselbst veranstalteten öffentlichen Lotterie den Betrag von 70 fl. für die Abgebrannten von Drago» wcinsdorf, den Betrag von 30 ft. für die Verunglückten in Szegedin und den Rest pr. 26 fl. 44 lr. den armen Schulkindern von Mottling gewidmet. — (Selbstmordmanie.) Die Sucht, fich selbst ums Leben zu bringen, scheint in letzter Zeit schier epidemisch geworden zu sein und den alten ErfahrungK-satz vom „Fluch der bösen That", daß uänüich jede» Aufsehen erregende Ereignis oder Verbrechen binnen kurzer Zeit zu Nachahmungen reizt, aufs neue zu bestätigen. Eine düstere Illustration hiczu bietet die Thatsache, daß unsere in dieser Zeit sonst so ruhige Stadt ini Laufe der letzten drei Tage tagtäglich durch eine neue, sensationelle Selbstmordnachricht in Aufregung erhalten wird. Den Neigen dieser düstern Stadtchronil eröffnete Rittmeister Gottlieb, dcr fich am Sonntage be-lanntlich erschoß, tagSdaraus kam die Nachricht nach Laibach von dem in nnserer Nachbarstadt Cllli auf den Schienen verübten Selbstmordversuche der seither bereits verschiedenen Frau Lcvicnik, ciner gebornen v. Stransly. Kaum war diese Schreckensnachricht in aller Munde, als sich ihr eine neue. gleichfalls auf ein Mitglied der gebildeten Stände bczughabrnd, gesellte. Sie betrifft den Professor der hirsigen Staatsrealschule. Herrn Georg Kozina, der sich Montag um halb tt Uhr abends in selbstmörderischer Absicht, allem Anscheine nach in einer Anwandlung von Geistesstörung, vom Gange im dritten Stockwerke dcs Trco'schcn Hauses in der Maria-Theresien-straße, nachdem er zuvor noch einc» Theil feiner Oberkleider und Effekten abgrlcgt hatte, kopfüber in den Hofraum stürzte. Der Unglückliche erlitt hiebei einen Vruch des Schädellnochcns und mehrere andere Verletzungen, infolge dessen er nach zwei Stunden, innerhalb welcher er nur für einen Moment noch zu sich kam. im Lllnoes-spitale, wohin er übertragen wurde, verschied. Professor Kozina (Historiler) war ungefähr 40 Jahre alt und hinterläßt eine Witwe mit 4 Kindern; seine Wohnung liegt in der Gradischa. er hatte sich also zur Ausführung seines Vorsatzes ein fcrngelegcnes, orelftöckiges Haus ausgesucht. Der traurige Fall erregt in Laibach begreifliche Sensation. — Auch einen vierten Selbstmord hätten wir heute noch zu registrieren, wenn derselbe nicht durch fremde Intervention noch rechtzeitig verhütet worden wäre. indem sich vorgestern ein uns nicht näher bekannter Mann, Namens B., an einer Schnur aufhängte, jedoch im letzten Momente durch eine dazu ge» kommene Person noch lebend abgeschnitten wurde. Rechnet man hiczu noch die bedauernswerthen zwei Arbeiter, wrlche duich die gestrige, weiter unten geschilderte Dampf-lcsscl'Explusion in der Iojesethuler Papierfabrik um ihr Leben, beziehungsweise ihre geraden Glieder gekommen sind, so ergibt dies wahrlich mehr als genug des Trau» rigeu in dreimal 24 Stunden. — (Die Kesselexplosio» in der Iosefs-thalcr Papierfabrik.) Gestern vormittags in den Morgcnstnndcn verbreitete sich in Laibach allgemein das Gerücht, in der der Acticngcsellschaft Lcykam-Iosessthal gehörigen Papierfabrik in Iosessthal sei der Dampfkessel gesprungen, die Hälfte des Fabrilsgebäudes zerstört und eine große Anzahl von Fabrilsarbeitern gelobtet. Das Gerücht fand glücklicherweise nur in reduciertem Maße Bestätigung, indem allerdings einer der im Kessclhause befindlichen fünf Dampfkessel explodiert war und im Kcsselhause selbst arge Verwüstungen angerich-tct. die übrigen Fabriksriiume jedoch gar nicht geschä-digt hatte, und auch dcr angebliche Verlust vieler Men» fchcnlcbcn sich aus cincn getöoteten nnd einen schwerverletzten Arbeiter beschränkt. Ueber die Details der traurigen Katastrophe geht uns von unserem, aus die crste Nachricht an Ort und Stelle entsendeten Reporter folgender Bericht zu: Gegen '/48 Uhr morgens, als die Fabrilsarbeiter eben ihrc Frühstückszcit hatten, erschütterte ein furcht-barer Knall die Fabrilsgebäude und die nächste Umgebung. In dcm nächst dem Haupteingange zum Fabr'ls-gebäude an der Straße stehenden Klssllhause war ein Hadcrnkochkcsscl geborsten, Derselbe in einer Dimension von 2 Meter Länge, über ein halbes Met« »reite und einem Gewichte von mehr als 15(X1 Kilo. durch-brach zuerst eine Seitenwand und schlug l"b°,'" '" d'e nächst der Straße gelegene Hauptwand deS Kesselhauses ein, in welche er ein Loch in der «reite von 2 Meter nnd in dcr Höhe von 1'/, Meter schlug und sodann ,m Schütte stecken blieb Der vom Kessel abgesprungene Deckel flog gegen die Decke des Kesselhauses und zer. trümmcrte in derselbe» die innere Maschinerle, sowie das ganze Holzwerl. Uebcrdics wurden alle Dachziegel, 886 Fenster ic. vollständig zertrümmert, dagegen blieben die übrigen im Kesselhause befindlichen vier Hadernkochlessel völlig unversehrt. Falmksarbciter waren zur Zeit der Katastrophe fünf im Kess^lhause anwesend. Davon wurde einer, Namens Anton Perdan, 24 Jahre alt, aus Salluch, durch den Druck an die Wand sofort getödtet; cin zweiter, Namens Thomas Trtnik, aus Iosefsthal gebürtig, 40 Jahre alt, verheiratet und Vater von vier Kindern, schwer verwundet und verbrüht, während drei andere im Kesselhause anwesende Arbeiter, die sich im verhängnisvollen Momente zufällig in einer Nische be« fanden und eben ihr Frühstück verzehrten, vollkommen unversehrt blieben und nach der Explosion über eine znm Dache führende Stiege, welche ebenfalls nicht be« schädigt wurde, auf das Dach stiegen und von dort anf die Straße sprangen. Es ist übrigens nur einem besonders glücklichen Zufalle zu verdanken, daß der Katastrophe nicht mehr Menschenleben zum Opfer fielen. Sonst pflegen sich nämlich in der Frühstücksstunde gegen 30 bis 40 Arbeiter im Kcssclhause einzufinden, gestern aber, da der Tag schön und sonnig war, blieben dieselben im Hofraume und im Freien. Auch die knapp an der Straße, kaum ein Meter vom zerstörten Kesselhause beschäftigten Arbeiter, welche unter anderen Umständen durch den weggeschlcudertcn Schutt sicher beschädigt worden wären, waren turz zuvor zum Frühstück weggegangen. Ueber die Ursache des Unglücksfalls kursierten die verschiedensten Gerüchte. Allgemein wird jedoch zuge< ftanocn, daß der geborstene Hadcrnkochkessel älterer Construction uno bcrcitö schadhaft war. Seitens der Direction soll zwar angeordnet worden sein, ihn nicht mehr zu benutzen, doch soll dieser Vefehl feitcns des Werts-führcrs nicht befolgt wurden sein. Der Kessel war sonst in einer Stärtc von drei, gestern aber vorsichtsweise nur in cincr Stärke von zwei Atmosphären im Betriebe. Eine noch im Laufe des gestrigen Tages von der poli<> tischcn Behöbe abgeordnete Kommission wird sicherlich die Ursache dcs b^klagenswerthcn Unfalles feststellen. Die Bevölkerung der Umgebnng sowie die Fabriks-arbciter wurden durch die Katastrophe in großen Schrecken ucrscht. Die Arbeit in der Papierfabrik erlitt indeß trotz des Unfalles keine Störung. — (Krain i s che Hand elska miner.) Die Hcm-dcls- und Oewcrbctammer für Kram hält morgen um sechs Utzr nachmittags >m städtischen Nathssaale eine öffentliche Sitzung nut nachstehender Tagesordnung ab: 1.) Vorlage des Protokolles der letzten Sitzung. 2.) Gc-schüstöuericyt. !>.) Mittheilungen des Präsidenten. 4)Bericht der ersten Section üoer die Petition, betreffend die Steuerrückvergütung bei Export von Bier. 5.) Be» richte der zweiten Section: u) über das Gesuch der Lederindustriellcn um Unterstützung der Petition, be^ treffend oic Aufstellung einer eigenen Tarifpost für Leder amerikanischer Provenienz; b) über das Gesuch um die Erlassnng der Anordnung, daß der Eilzug in Raket anhalte und daß Lokalzüge zwischen St. Peter und Laibach oder wenigstens zwischen Adelsberg und Laibach eingeführt werden; c) über das Gefuch der Vorstchnng der Ortschaft Nadlesk um Crcierung zweier Jahr- und Viehmärtte. 6.) Allfällige fonstige Anträge. — (Maisch nee.) Lassen die bisherigen Maitage in Laibach an Lieblichkeit des Himmels und der Temperatur auch vieles zu wünschen übrig, so sind wir in dieser Beziehung doch noch weit besser daran, als unsere Nachbarn jenseits des Loibls, deren Landeshauptstadt am Sonntag den 4. d. M. in Schnee erwachte, — ein Maigeschenk, um das wir die Kärntner wahrlich nicht beneiden. Auch ill einigen Orten Steiermarks fiel dieser-tage mehrere Centimeter hoher Schnee. — (Verkehrsstörung.) Auf der Südbahnstrecke Spiclfcld-Ehrenhanscn ist Sonntag abends infolge des andauernd heftigen Regens eine Wandmauer an der Berglehne eingestürzt, uud wurde hiedurch der Bahnkörper an zwei Stellen durch das nachrutschende Erdreich total verlegt. Der Postzug von Wien mußte daher in Chrenhausen und der Triester Postzug in Spielfeld zurückgehalten werden. Den Bemühungen des Bahn« personales gelang es, die Strecke bis gegen Mitternacht wieder fahrbar herzustellen, worauf die Postzüge ab« gelassen werden konnten. — (Gedenkblatt.) Das bekannte Handschreiben Sr. Majestät des Kaisers an den Minister des Innern, Grafen Taaffe, in welchem Se. Majestät den Völkern Oesterreichs für die zum 24. April d. I. dargebrachten Huldigungen in herzlichen Worten den kaiserlichen Dank ansspricht, wurde von der Manz'schen Hofbuchhandlung in Wien in einem geschmackvoll ausgeführten farbigen Gedenkblatte typographisch verewigt, welches zum Preise von 10 kr. zu haben ist. Neueste Post. Original-Telegramme der „Laib. Zeitung." Berlin, 6. Mai. Die Neichstagskommission gestattet die strafrechtliche Verfolgung Hlisselmaims. Paris, 0. Mai. General Türr forderte Garibaldi auf, einen Bruch des Plebiscitactes zu verhindern, welcher das Haus Saooyen mit dem italienischen Volke verbindet. London, 6. Mai. (Unterhaus.) Vonrke erklärt, die Vorschläge Waddingtons in dcr griechischen ^rage sind angenommen worden, über die Details finden noch Unterhandlungen statt. London, 6. Mai. Die Korrespondenz „Reuter" meldet aus Konswntinopel: Das Schreiben des Zareil an den Sultan schlägt vor, ohne anf eine geheime Allianz abzuzielen, Freundschaft und gute Nachbarschaft zwischen beiden Herrschern, um die innere Gefahr zu bekämpfen. In der Unterredung mit dem Snltan betonte General Obrnlfcheff noch mehr die Geneigtheit des Zaren zu gegenseitiger Almahermig und conswtierte es als Vortheil der Türkei, sich direkt ohne Intervention der Mächte mit Rußland ins Einvernehmen zu schen. Klagenfurt, 5. Mai. Der dritte Wahlkörper wählte die liberalen Kandidalen Franz Rieder, Alois Dorer, Richard Suftersberg uud Alois Iesenitschuig in den Gemeiliderath. Trieft, 5. Mai. (Presse.) Podestu Angeli ist heute nach Wien gereist behufs Erlangung der Ae< stätigung seiner Wahl. Das Organ der „Progresso"-Partei publiciert abermals ein Schreiben Hermets, iu welchem er seine Demission nach erfolgter Eonstituie-rung des Stadtrathspräsidinms aufrecht hält. Prag, 5. Mai. (N. fr. Pr.) Als authentisch verlautet, Dr. Rieger und Dr. Herbst hätten sich geeinigt, die Einsetzung von Vertrauensmännern zu beantragen. Beiderseits soll eine dreigliedrige Deputation gkwählt werden, welche die weiteren Verhandlungen fortzuführen hätte. Budapest, 5. Mai. (Abgeordnetenhaus.) Nachdem noch mehrere Redner gesprochen, wurde der Ge-schentwurf, betreffend den obligatorischen Unterricht der ungarischen Sprache in der Volksschule, in der Generaldebatte mit überwiegender Majorität angenommen. Morgen erfolgt die Spezialdebatte. Szeged in, 5. Mai. (P. Lloyd.) Es herrscht stürmisches Wetter nut Regen, das Inuudationsluasser steigt und wird bald jene Höhe erreichen, welche wäh« rend der Katastrophe als d>e Höchste bezeichnet wurde. Gestern beendete die von der städtischen General-Versammlung exmittierte Kommission das Reconstruct tions'Operat. Von dem im Reichstag eingebrachten Gesetzentwürfe ist man hier befriedigt. Ebeufo ist alles von Dank erfüllt für die Munificenz. die zur Lin» derung des großen Unglücks sich in allen Ländern kundgibt. Landes-Sanitätsrath Groß hat Maßnahmen zur Verhütung etwaiger epidemischer Krankheiten getroffen und die heutigen sanitäreil Verhältnisse als befriedigend gefunden. Das anhaltende Regenwetter macht das Wohnen in den Baracken sehr unleidlich. Berlin, 5. Mai. sPresse.) Richters H macht ungewöhnliches Aufsehen. Als "MMche H des BismarÄ-Windthorst'schen Einvernehmens M ^ sieren die Liberalen den denmächstigen Rucltrm Eultusministers Falk. ^ ,.„M Berlin. 5. Mai. (N. fr. Pr.) Bel der M Fortsetzung der Zolldebatte war ausschlieM H Richters feurige uud temperamentvolle Rede °em" ^ werth. Geradezu sensationell war seine "thuM ^. Lobrede auf Delbrück, als den tapferen Vertreter oeo preußischen, gesiunungsfesten, keuutmsreicheil -o^ thums gegenüber dem Servilismus, der '^, ^ b.eitmache. Dieser Theil der Rede machte aU>emu tiefsten Eindruck. ,,, „M London, 5. Mai. Den „Daily News « reist der Prinz von Wales zum Besuche der ^ , lung nach Australien. .. cr^iö Alexandrien, 5). Mai. Die Antrages , reichs uud Englands sind kein Ultimatum. ^ uisterraih berathschlagt bereits über dieselben- ^, glaubt, diese Auträge' werden einer Versäumn^ Paschas und Notablen vorgelegt werden. Telegrafischer Wechselkurs uom 6 Mai, ^. Ol'ld' Papier - Rente 6tt?s>, — Sillier - Nelttc t"'^.„/,?!M Ncnte 78!'.b, 1800er Staals-Anlehcn 125 75. "'."° ZM 812. — Kredit-Aetien 26180. — London N6s<». ^ZD -'—. K. l, Miiuz-Dulatcn 5 53. - 20-F'ailien 9'34. - lOO.ittelchsmarl 57 50. ,.) ------------------- ^,,'ifM" Wien. «.Mai. 2'/, Uhr »achmiüaas. (ff" P^ Kreditactien 26190. l^!0?r Lose 12'>6?. 186!"^^^ österreichische Nente <» Papier 66 75. Staatsbaun ^ Nordbahn N.'l- . ^0^raulensliicle 3 34, m'«"'"^lM 24! 75, österreichisch!-Fiam^lmnt --'—, österreichll"^' ^g^ 115'—. Lombarden 7l» 5«), Unionbanl 77 7<>. l'l"'dal!"' ^, türl,sche Loje 20V.0. Cmnmmial ^ilelir,! 1I.'''80, <5^" wuld'.cntr 78 20. unaaiisäic ^ldrrntc 9'^U2, Sehr 1^!^^ Handel und MksmMljajlM Der letzte Wochcnauöwciö der ungarischen Bant weist im Verhältnisse ,;u dem drr 7>" ^ U n,ende Arränderunsss» aus: Mr!allsch20, Zunahme fl. .V2W.^)0; Darlehen W.MH psand sl.24.tt8U,l00. Znnnhine sl,!i/»0 »; Tlaalsnote» >^.A^ Abnahme sl. ^,7,^5.; Hyftolhelar-Dallehrn >'.'^^icfe ^. Abnahme s!,0U,l2<>- lim'semiuM anliefauste P!N"° ^M, Vaul sl, 6,.l^. ^lliiahine sl. 1,!8.0i>1; Va»l"" ^^»^ fl.2«li.l)^5.5)20. ^nlmhlne fl,1l».^l7.000; Giro Gnlaa" ! ^»' Abnahme fl. 408.ÜÜ8: Pfandbriefe im Umlansc sl^ ^ Abnahme fl. 0l,'' Mohren. Fischt. Reis,. Wien, - Staudmger, >p"> ^^ Smolii, Ärrsowiz. _____ Verstorbene. ^"5'^' Den 6. Mai, Iosesa Zaje, FleischhackeM^ ,^ D> 4 I, Kaiser Ioscfc'platz Nr A. Diphtherilis. ^ «.«M Spinnfabrilsarbeitcrin, U6 I.. Äahnhofgasse Nr. ' tndcrlulose. ^^^-?ü^^ Vieteoroluttische Veobachtuul;cn^i!l^5!^s - -Z W iß : ; ils 7U.M«. 7^74 ^lsß zSO. schm°^^<"cl """ «, 2 .. N. 7-l1-27 9 .. Ab. 7M24 ^10'« ,TO. s. schw^ b"" Das ^" Theillucisc heiter. taMlier etwas wind'ss- «i^n^!^' mittcl der Wärme ^- 112«. um U 1" über dc"^^ - . --------------------!-----------------------— «alll^^^ verantwortlicher Redacteur: Ottomar "^--^V^,e,! ^^i>vs^»,l^r«."l^s bitten, 5. Mai, (1 M,r.> Die Vörse war ungeachtet des Umstandcs, dasl über die Zahlungsstoclung einer bedeutenden Firma Gerüchte iu Umlauf la"en, Ovl s<. lt»/^ l i^/l. fest, ja in vielen Artikeln sugar sehr animiert. ^^-^^^^"'/, «eld ware Paplenentc........65 9b 66 — Silbcrrcnlc........6630 66'40 Voldrente.........7760 7770 Lose. 1854........11550 116 - „ 1s«0........12250 123 , 1860 (zu 100 fl.) . . . 129 — 129 50 » l864........161 50 162 - ^lng. Prämien.Unl.....10l 25 10l 50 Kredit-L..........17250 173- N'ldolss.L.........I7_. 17 25 Prämicullul. der Ttadt Wien 11480 115 DonaU'R^ulierungs-Losc . . 109 75 110 - -Domänen - Pfandbriefe . . . 1432!» 143 50 lücsterr. Schatzschciuc 1881 rück» zahlbar.........INN— I00 50 Oestcrr. Schahschcine 1882 rück« zahlbar........9s!>0 100 10 Unaarischc Goldrcnte . . . 92 75 92 8l. Ui'^arischc EiscubahN'Anlechc . 107'. 10735 Ungarische Eisenbahn-Anleihe, Uumulcttivstückc......l0 ^9.''. H> Oesterr. Nordwcst.«ahn - - gg7ö ^ Siebenbnrger Vahn - - ' ig5"' ,,s^ Staatsbahn 1. Em. - - - ' n?'"" /,gl" Siidbahn a 3°/, . - - ' lOLsO ^ Debile«- ^. ,^-' Auf beulfchc Platze . , - ^ ,'6^ ,i?>" London, furze Sicht - >»?'' ^" London, lauge Sich» - ' 4«4" Paris......- ' i»eld«orte« ^^ ^ .754 tt,5?'K,< Dukaten..... ^ 34 .. ^' Napolcoi'sd'or , " " ^ 6l< ' Deutsche Neich«- 50..^"" ' Noten .... " " ^. ., 1"" ' Zilberuuldei' . . ^"" « Nachtrag: Um 1 Uhr 15 Minuten notieren: Papierrente Ü5 95 bis «6 02. Tilberrente 66 40 bis «6 50. G,ldrente 77 60 bis 77S5 Kredit 256 50 bis ^50 <" ^ 112U0, kvndon 11690 uis 117 10. Napoleons 9-34 bls 3^4'/,. Silber 100 — bis 100- . ^M