AiS vDV»«nr«iD LIILZ Sch-PlevMMO» Z»ch»W«»M«sf SmÄttva uüea 4. T«lkpho» 24 Abholkn «vnatuch .» » D. 10 !l — » » « » » « » « » » Nr. 3 Zustellen Durch Post . Durch Post oterielj.. « » . LQ >-Ausland: monatlich, . . 13-^ Ejnzelmlmmet ...» , — SS SonnlagS'ÄumMer . . » 1---o.'l 0-itellu,ia »-e? tjeituna ,it o«? «.bon-nemrntSvetrai, lur ^loweniln r nundeile:-S 1/4 Jahr »l«,u'k«dtK. .Vu I^iatilircriende «elt'e o?nit>k<,r?> wetten nichtber^auct.t'kk lnssralLN^nn2'.»me in l-'t^eivor bei d,.' «dm^'. le ici^ l öeit.»:««,. Iuretc rv» t: ll o^i VIm ^agrcd be? , Vloinzr «IN» vi»iie, m S.ez Vti . i^^Nkiizkr, ,>^?ntrag", m qe.la:u:ahm»- Dienstag, den j«. April t922 62 Ilihrg^ Zum Attez^wie auf MUmkoW. Tic 'ü''"si"n'.lichke!l '?>!iizuist nicht u'.'.»-in cilich in «lanzin'opa detai'i't. tiev.'ind'.! ii? sji'!) die ^-äi)i<',ü'itcn k'lnc'-^ i.u^ '.''-!^-»l!ti5er^. ''Ale l^iston- schfl- Ech-ifistcll^'i' !'.at er sirl, durch seiln' „"Ziudii^n üb'.'t' russische .i.iulNiv" einen holien lkuhiu ciworben. vl)u s/inen lcl'.ten Werken sei nvch die „l^ejchichte der russischen Nevo-Ilttio'.i" erlviihut. ^^i'sc'ss.e ieiuer pt^^litischen Ans6?nunniien s>iiil ei- n: ^''iger l-^er wnsrUittlDnellen '.?^l^:'a''0)isten :!nd ,'.u einer Zeit, wi^-» si'ir diese Richll'.n-i in bei den nnis'.sseben^ den ^^leiseil ^-^"^rslüüdni''- n^cl) nicht «leini-lzend ent'.vistelt n.nn-. '?).'einul:si^.''.'er^ schieden>!e!!'.'N ..N'.ischeu i"?i.i u. der ^)iemeriin<^ er e'.' ver. einis>e iin '.^iu^'liiude .',u verlvinqeii, so in Bult^arien lluiversi-lät'.'prrscssor, dl?:!.n nuch in '.'liueritn. Nach der ersten ^lievolnti^n, nn Inlire N^i>ü f,ü,d er n!'i ?il"l'?rer der rnssisc.l»en tter.' Partei einen l'ieiten Nnunl für' seine Politik sche Tätilzteit. Tii'.' Prvsirainin der ^^icidetten -war die lons'iuuil'uelle Monlnchie inld oie ^'i>sn.i!<^ de^' As!rslrpr>.chjeul'? diu'ch eine oülin^n-torissj)e Parzelliernn'^ de'. t^)rnndl'eiit.'.e'). T^i-inal'.» bildete die ^.Z^lirtei in der Dniu^i d-'n linken de'.^ ^^zentruni'.^, sehr nnnas'.t sie Zentrum dt'r vüls'j^rnlio!?. 7'in iliren ttrei-seii befnttdeu sich die ^^i^'rtreter de^.'! nlten ^'tde!.^, l'>ras)grundbesi'^^er, Industrielle und betnnute Ädyokliten. Ter Re^^ieruilc^ sl^j^en-über lintte.sie eine oppositionelle Hnltun^. Im Winter l'.ttXi peqlinn Miljulows ' !^.ciuips l^ec^en die ^»iciiierinu.^, die dabei nn^^e-waudte Tliktik Ntumte unin „die Belni^erunq ^^n den Äonibinationen i'ider die lirscichen i diesen Dreisen nilj^cmein verurteilt. ?I tzcnisin die Anschau-U,äl^ eÄ nicht sin- u^mlö.,lich, das', man e-.' mit un.l? vertreten, es handle sich-^un einen terro- einer Proootation von Volschewistischer Teik' zu ^un hat, um der von den Aomnmnistcn so l>'7i»>iirlitkiin l^i'limwriakl'iti'N ^n de- ristischen ?tlt de? rechten der l^mi arantcn. Zu di?ser Verinutunq ma uut terroristischen Mitteln gearbeitet, ieiue Aikliauaer bestehen ans ^'euten, denen ein solcher Miszbranch der ('^aslsreundschast. die sie bei den Tentscheu anvtdeleciier-ten befinden sich heute bereits der Führer der Deleqatiou, Tschitscherin, ferner Joffe nnd L^'itnnnow in Genua. Ri!s',land wird, nne ied^' rindere .'^lauptulacht, dural fü'kf Telcqierte vertreten sein. Ralow^'ti ift noch in Perlin «-geblieben, irUasiin zu nnchti^^en Vesprechnn« der Maeht". Vonl Parteistandpunkte war der i'iei, nach London ^ies.^'?'' 'n. Ten vtt' 'l der Auqenblin selzr gut qewälilt. Tie k^adetten, Tele«^ation bilden Lachuerständix^e, Tteno fanden warme llntl^rstiihuuj? von vielen'ehr^ li6)ek^ Moimrchiften. Iil der ^oli^e, jvährend de? Welttrie'ie'/, erwie? sich'diese ^aktik aber nls sehr verhän^ni'>voll,.nne die? die späteren Ereignisse bewiesen. Nach der Revointion iin Jahre Il^l? erreichte die Popularität Miljukow? ihren hepunkt, al? er in der provisorischen Reciie-rnnfl de? Fi'nsten L.^wow da? Minister!nul de? Aenßeren si'chrtc. Tie daraufsolgende sozialistisch - revolutionäre Reqierunq >?eren?kis siaite für Miljukow uud die Kadetten keinen Plak u?el)r. Im Jahre l91^ war Miljukow noch Monarchist, suchte Bezlehnnqen mit den Zcn-itralmächten anzu/nüpfen und nnterstükte die iantibols6)ewistische Freiwillicicnarmee. Im ^ahre l9!N sehen wir ihn schon in Pari?, er sich fortschreitend nüt den Erfolgen der Bolschewisten iululer uiehr nach link? drehte. In letzter Zeit führte or eine heftige Kampagne gegen die Arniee Wrangcl nnd !mit ihm verlo? ein großer Teil der Kadettenpartei ihre.antibolschewistische nnd monor-'chiftische Farbe. Miljnfow ist ehrgeizig nnd 'der Durst, wieder zur Macht zu gelangen, gibt seinen Aktionen einen sehr oportnnisti-»schen Charakter, »^o stand er anch der allsla-^ischen Idee ferne und war kein Partisan ^r .^riegspolitik zugllnsten Serbiens im Weltkriege. Ter ermordete.'^^orr?>abokow stammt aus ^Item Adel» Er ist der Cohn eine«^ berühmten Iusti'zmimsters. Seine politischen Anschauungen brachten ihn unter die Fahnen WiljukowS, init dem er auch persönlich befreundet war. In letzter Zeit betätigte er sich pls Journalist und' redigierte die in Berlin Erscheinende lmd in Emigrcintenkreisen clcrn Zeitlmg „Rul*» typistiunru ulld da? ^'lnfsrierbnro der T^l.'-gation, ferner dl' nejt^t^ordn;'!7.l '>1.iertrctcr Äserbeidschan?, Arun'nieu? und der anderen t''au?kau?asischen Nepnblileu, sreii«dartig iul Tl)pu? auch.in dieser lebensvollen Reifeges^ll-schast au? deui Osten. Ich hatte (Gelegenheit, die vierstündige Fahlt über österreichische? (Gebiet vou der deutschen zur italienischen s'ljteilze iin .^ou-pee Tscbilsckn'rin? ulitznuiachen. Zwischen einen^ '^'^erg von Zeitung^'n, die Tsclntläierin un^ X'>ilfe de? Presseclies? der Delegation, Rosenberg. verarbeitet, liegt ein Pluiuenstraus',. den Zeitungen und den Tiroler Bergen, die denl tttlobetrotter Tsrliitschcrin vucht freu'd sind, wandern die Vlicie au? den? schmalen, blondbärtigen, von tiefer.geistiger Art>eit zeugenden (^^esicht bin und her, wälirend der Führer der rusfifchen Teleoation niir seine Ideen über ^ie ^'^onseren; von l^enna und über- die politische Situation, in der sie zu-saninientrilt," eutwiftelt. Anch Ttischtscherinv Redeweise besikt die liebencwnr'^ige, ein v crig scksene Bescheidenheit seine? t^esich:. v. "''l cr an? allem, was sowohl Tschitscherin wie Joffe und Litniinow sagen, -prich! eine aussal'nde Entsctiiedenlj.!i^ ein nngewöhnliche? Selbstbewußtsein. Man 'spürt in dieseui Zug, daß da? keine Delegation ist, die nach (^enna fährt, um sich ans ein Arniesünderstüblchen zu setzen. Tschitscherin ist beuiüht, mir diese-Stimmung, gepaart au? Gleichjnut und Festigkeit, die denl Plötzlich Eintretenden in diesem Zug mit etwa? überraschender Schärfe ' entgegvnweht, ans der internationalen Lage, aber anch au? der besonderen Situation der russischen TelefsN-tion zu erklären. ..Ans allenl, nia? ich über "niere luögliche ^tcM^ in Genuu jetzt im AtMand ocvört. und gelesen habe", sagt?' Tschitscherin ini Lau fe der Unterhaltung, „cntnehnie ich, das^ einer der .''^anvtzüge unfeiner Stellung in Westeuropa nicht genügend bekannt ist nnd nicht genügend beachtet wird. Iin Westeuropa will luau im allgenn'iuen nin' die ei',:e Lesart über UN? gelteu lnsseil: das; di^^ Son^jetregieruilg eine kleine' (^^rnvpe isr, die si6? durch äufzere Machluuttel n'.u Ruder hält inid ihre eigene Politik nnt v.ieuig Rüctsimt aus deu Willen der Massen betreiben kaini. Ich will niich hier in teiiie Tioknssion unserer iuuerpoliti-scheu Probl.'uie einlassen, aber u:an nürd die Stellung, die wir in Genna eiuuehnu'n Vierden, nur dauu riaitig würdigen, wenn nkan diese etlva? allzu billige Art, da? Probleiu Rnßlaud auch iil außenpolitischen inid wirt-schaft^'polilischen Fragen zu bebaudeln, ausgeben wird. llnsere Regierilug befilidet sich in steteui i^mUatt mit dem sozialen Boden Rnßland? in seineul ganzen Umfmig. An? dieseul i^^on-lalt l)eral?? sind t?>ir zu unserer nenesten Wir'.schast?politir gelangt, die wirtschaftlichen '^Notwendigkeiten entsprungen ist. Sie findet aber ihre Grenze in der Forderung der städtischen Arbeitersci)ast, ibre.''^auptcrrungenschaf-ten in sozialer' !^>insicht unangetastet zn lassen. und in der Forderuikg des Banerntinu?, das', auch seine Ideen berücksichtigt werden. Diese Ideen gelieu dnhin, das; da? Bauern-tunk, deur die Z,ulassung de? freien .^>indel? unter d(:ui Negiuie der ncuen Wirtichaft?poli Entscheidung c'-.'r ^^"ntra!insll:nz, der d.".' i.".?' '''n ..''s'N7n des rusiischcn Volke?, wenn w'r in l'^enn.^ an drei Grundsäh.'n sesihe^ltcn werden: an der ilnantastbarleit unserer souveränen. 5^^'chte. an der Beibebaltu'.»«? der L'den wielschast'^!.'h^n ^^rgt^niö^.''5 in dcn Hände:', der SeT.i.cli'.n'tiZt nnd an der Veil'e-Haltung der sozialen Err:!i:aeulch(^si»''n der Arbeiter. E? ist der Will.' ve-n '.'^usiion.^::. den Nnr zun: An?drul'! bringen, wenn mir sagen, das; loir c'.nerseil.' die Produttien si^'rd'rn, l'nc Wiedev.'v'v^:: :nd der Welt ,'uul Ziele se^^en, die re.irtjel^anlicheu ^^e^iehnnl^en ee- Wels die ?^c'^e de^ Frieden.^ :'.i^ ''' s^r' dern nnd gleich,zeitig an diesen dr^i säl^ui seslhalten inüsien. - tic'iien el7. . .^o.- -^.'-'ng ,'!! verliel'n, die i>.>ee !.:!iendere B.--deulullg hat. Maüuschriiten da^v '^^erl.Vt!^,.'!-. i n un? slelit worden, unter keinen Un'siäu^.n di^' ^Forderungen zu vergessen, die sich snr nn? au. deu von der Euteute gegen ini? geleiteten Interventionen ergeben lniben. Tiefe Idee ist nicht Ulindcr voltvlnlnlicji in der tik und die Duldung de? kleinen Befit.^s die wirtschaftliche Befriedigung gel?racht haben. Ordnung nnd Rulw habLn will. E? verlangt die Möglickikeit, sein Korn gegen Ware an?^ i',utaus6?en, aber e? hat zugleich eine tiefe An^ivathie gegen den Grof;kc?pitali?mn?. - Ta? Progranir.i, da? wir in l^enua vertreten, stellt'also ein Äonlprouns', dar. Aber e? isl lein Kompromiß von Zufälligkeiten nnd Lanuen und e? ift auch kein .^ouiprounsz, daS tlieoretifchen Erwägnngen oder den Beschlüssen einer zentralen Instanz entsprungen ist. E? ist dem Leben selbst entsprungen, e? ist ein Konipromiß zwisä^en den Forderungen der Wirtschast und deul Willen de? Proletariat?, da? seine Freiheit nnd seine Errungenschaften beibehalten will, lind n'enn jetzt von eineui 5.)altiuachen in der Entwicklung unserer neuen Wirtschaftspolitik gesprochen wird, so ist auch diese? Haltiuachen leine willkürliche Lösinig, sondern ein Zeichen dafür, daß der Plnikt, an deui noch ein Kouipronliß zwischen zn'ei entgegengesetzten Forderungen uiöglich i't, erreicht ist nnd daß jede? Weiterdriugen da erreichte (Gleichgewicht zerstören N'ürde städtisclien Arbeiterschast wi^' i'.n B^inernlnni, da? unter den Iuterveuriontil sogar inehr gelitleu Hai, al? die slädtisme Bevc'ilkernniZ, diiv die Tausellde verbrannter Ti)rs'..'r nnd .;)l Tode g'.'Uiarlerter Bauern geie.ien H-U und da? jetz!!nger(n!ot erlebt, die inir ein? Folge der Blociade und der Iuterventione»» ist. Diese ^orderuug in so stark, d.'s'. e? sür unsere Regierung eil'.e voltkoulnn'ue Uumö)« lichteit ist, ilir nicht iui vollen Uuiiang ^'?eeii« uuug ^u tragen..Selbst nul den '.^-re?? '.i.":er Entbehrungen de.rf da? ^chuldkonto der In-lcrvention'.'Uiä'.t'te nicht nnbeglieheli b'eiben. Wir treten also in l>ieniia nio't al.- eine pontische Gruppe aui, dereu ^^altnng ans dc»' .^lonsereuz durch zufällige Beschlüne irgendeiner zentralen Iln'tan', besnunnt wird. Wi7 sind in u.niereui Auilre>en dur.li den Willen breitester Massen vielleicht in hi^bereul Mäste gebunden al? die varlainctitarischen Regie-t'uilgen, dil' für ihre Parlauie'.ile gleichzeitig Herren und Werkzeug sind. E? ist der e!-,rli6)e A'.??drucl de? iii Rus'.Iand herrscj^c^ideu Mas« sezivailleu?, wenn die russische Semsetregie^ rui'g znui ersteiinial an eiiier allgemeinen ^'»^oufcrenz teiliii'.niiit. Aber ivi'.' s'nd niciN un^ gedilidig und ivir sind nicht nervös. Wir wi'^ sen, das; wir warten können, weil de? ruis? sehe ^'o!l weiterbesie.ien nnll iknd ?ann, eb e? nun einige ^.'''onate früher oder später zn seiner Stellung gelangen wird. E? will frieden nud Handel, e? will Wiederanibau und Ent« wicilittig der Produkrion. ^ein«' Bedürfnisse nud seine Wünsche se.llen insolgede'ien mit den Bedürfuissen inid Wnnsöun der '<'oli---uiaisen anderer Länder zu'a'.nmen und falls die Regieruilgen anderer Länder niekit der gleiclie treue An?drnck der ^-orderung^n dieser Länder sind, so niuß i'N'er Bol! etTn.'?? läilger warten, lii:- dit^s" Ideen von ^ried? Ulid .Handel und vou allgeniein'er Zusammen' arbest zunt Zwecke de? Wiederau'be.ne? '..'nd der Entwicklung der Prodnkti'.^n sich allg?« inein durchgesetzt habeu werdeu.'' Unser Gesvräch weudeie sicli der 7^ rage >if, wieweit si6i Bersläildigu'.:g?mög!ichkcifen au^^' deu bi?hcr erfolgten .^lundgel>ungen zur screuz vou Genua erkcnlien lauen, ni'd i!!'; bat Hcrrii '^schilscheriti. inir in diesem Zu« saunnenhallg seine Meinung nl?er die letzte R^de Llovd George? iul Unii:Hause zu sagen. „Ich kenne leider noch nicht den Wortlau^ dieser Rede", erwidertc: .Herr Tschitscherin, Es ist'ittiolgedessen nicht die willkürlime ..und iclz mtl^^ mich voriäufia d..-.^ zus bcschrän« » SeNeH A«k»>NV A«. vs Mra FN, zu sagen, datz ich eS sehr bedeutsam finde,! wenn Lloyd George deif größten Wert auf! die Herabsetzung der Rüstungen zu Lande ««k»«st tze» Dßerretchische», «»Dckrt Die Konferenz von Genua. legt. Was die friedliche Entwicklung in erster Linie ausschließt, sind der bestehende Mangel SN Sicherheit und die fortgesetzte Kriegsdrohung, sind die Bürde von Waffen und die sich daraus ergebende Last von Eteuern. Frankreich ist die größte Militärmacht der Velt. Aber gerade daraus erklärt sich quch seine ständige T^urcht, unter dieser Belastung seiner Wirtschaft zlisammenzubrechcn. Die Abrüstung erscheint auch unZ als einer der wichtigsten Schritte auf dem Wege zum wirt-schaftlickien Wiederaufbau. muß den ständigen ^nterventionsdrohungen gegen Rußland ein Ende setzen. Man mus; mit der Politik der Zweideutigkeiten Schlus; niachen, die auf der einen Eeite Verhandlungen führt nnd auf der anderen Seite weisse Truppen gegen Nnsts!-'nd sclüclt. Tie Voraussekung des Wiederaufbaue' ist der Friede. Eine der k^auptaufgaben unserer Nejiicrunsl und unserer Delegation ilt eo deöhiillb, dem Wiederaufbau im allgemeinen und dem Frieden ini besonderen zu di^'nen. ?,iisamme?i mit den anderen ftonseren^tteilnehmc'rn wollen wir die Mittel findeis, die a^eic^net wären, den: herrschenden Zwiespalt ein Ende .'.n machen und die Voraussetzungen de? Wiederausvanes: wirkliche ^icherlieit und wirkliche Ruhe, herzustellen. Wir sonnen e? nur begrü^.en, das; auch ^^o»id t^)eorgc in klarer EikenntniS diese Fraq? in den Vordersirund gerückt hat." Tie Ergebnisse der Besprechungen in Ber lin scheinen nach den vielfachen Unterhaltun gen, die ich über diese Frage uiit Herrn Tschitscherin und den anderen '^^elegi^rlen gehabt babe, auf die Delegation leinen besonderen Eindruck gemacht zu haben. Die Höflichkeit des Empfange?, den man in Berlin gefunden hat, wird wohl allgemein betont, aber die rusfischeri Delegierten haben offen Zch«, P»l«qch«»^ tschechOslOW»M»e«. b«lD«rtsche» ««d «l»ch»ischenn, d-'ß trotz mancher Analogien auf deutscher Seite ein volitilche? Programm bestünde, das den Russen Anlaß zu bestimmten Politischen Kombinationen aeben könnte. Im übrigen wird auch diese Erscheinung von den russsichen Delegierten mit jenem Gleic^-'vut beurteilt, der der Klarheit der Ko'.eption öffentliche Trauer angeordnet. Dle Antwort der vforte an die Möchte. Dank der TkrVei an '»ie ASikerien. SntsendnnG tkrkUcher Delegierten nach V?KV. Konstantinopel. It^. April. brcchung bi4 zum Ende zu, scigt«^ jedoch, nachdem Lloyd George seine Aucsührungen beer." det hatte, nachdrücklich, England k^nne auf die aufrichtige Unterstüyung Frankreichs rechnen, solange man von den Bedingungen des Voi.'Iogner AbkonimenH nicht abweiche. Vine Denkschrift. Berlin, 9. April. Die deutsche Delegation sür l^enua reiste gestern mittags von Berlin ab. Sic führt eine umfangreich? Denlichrist mit sich, die die wirtschastli.lzen und sinan^ TschitschcrinS von der flcsamicn polil>I-s>m! > Minister d«» !Na'I»aN und weltwirtschaftlichen Lclge entspringt. Die Befürchtungen Frankreichs über ein deutschrussisches Abkommen sind alsoMMchlich unbegründet. Die deutschen Delegierten werden ^ita beim Bunde»rat Schritte eingeleitet, .Miellen Berbältnisse Deutsck,la:'.d? darlegt. Die damit ihr aestattet werde, m!t ihren Kindern ^ Deile. Am ersten ^..k r..' ^ I. bringt tie Vorschläge für eine Stabilisie« 5ckl»ß wa.d.sg b.. R.I».ch der Rnc>?m»rl durch -inc w' vn.tio. ZU nehmen. Großer Srtan ßn Ame'tto. Mehrere HSnser zerstört. ^ Tteben T»te. WKV. Washington, 8. April t nale Anleihe und eine allgemeine WährungSn ^ rcforni. Im ^zweiten Teil der Tenls6)rift sol-i len die Mittel angegeben werden, die nach ! Ansicht der deutschen maßgebenden Krc'se zu ! einer Gesnndnng des enrnp'iischen Wirt- schaftsleben? führen den Nüssen morgen w!r?s;.aa,.n r»a, «nd VN«. ^ . .. nrosü's S>c!?lcht. Unter und I?«ma wk!», »m Slurm, d.r b«,rSch,lich»« A-^wu der ''V' Jzzet s?as6?a hat gestern den Gberkommissären die 2lntwort der Pforte an die TNächte! Schaden verursachte. Zahlreiche l^äoser Überreicht. Sie spricht darin den Alliierten! wurden gänzlich zerstört. Bi» jetzt zählt man Deutsch franzSflfcher Klein krieg. den Dank für die Vorschläge znr wieder-Herstellung de» Frieden» an» und erklärt, ^ daß fle bereit sei, innerhalb drei Wochen Delegierte zu den Frieden»verhandlungen zu entsenden. 7 Tote und zahlreiche verletzte. können. .Hiebei legt auf den ^'-ie^^eraufbau derem fas^t Deutsch-sserwege Rußlands ins Nttge. Der Tod Exkaiser Karls. Vor dkr Eröffnung der Senukser Konserenz. ^DaS Requiem in der Kapuzinerkirche. --Nrnerliche Kundgebungen. Wien. 9. April. In der Kapuzinerkirchß /« -» m, ^ gestern für den verstorbenen Erkaiser j «r»sfn«nz M«»tag »« 10 Uhr ««mittag». statt, dem unter and°r-n Prin, MKS. Berlin, ». April. sraNidsischeN > «enua, 9. APrIl. E« steht nun fest, baß die Eilas von Parma samt MemMin kiwolin- 5^eute mittags suchten auf dem al^en Kütten« - ^ ! Konserenz Montag um 10 Uhr beginnen lknd ten. Nach der kirchlichen'Feier wurde in der ftiedhof in Gleiw-tz franMche Ziesatzuna». . Ministerpräsidenten De Kirche selbst die VolköhMne gesungen, lieber trvppen in einer alten Gruft untev der Ra- ^ pelle nach Waffen, die angeblich dort ver» ßraben fein sollten. Dabei stießen sie auf? »ine Uliene, die in die tutt flog. 15 Fran» wurden, vtrtagt. WKS. pari». Apris. syaoas.)l Facta als Gas^tgeber eröffnet werden wird. Weisung der Parteileitung der Scj^iwar.^-gel- mnnner'Eliropas legen. De Facta wird das veranstalten. Hiebei kam c§ in de? Spiegel- I«!s Hl«ls hts Ssrherlikjls.! Lop^'rizlN ünsiner ck tlomp., Nerün ZV. Nachdruät u. Ileberset^ungsrecht in fremde Sprachen L verdftten. Hier war nichts in Ordnung und schon der erste Vlick Zeigte, daß hier ctwaS geschehen sein mußte. Kleider und Wiischestücke lagen wirr durcheinander. Dos B^tt war zerwühlt und blutbefleclt. Am Tisch daneben lag ein großes ^üch5N'.nesser, welcheö glclchscllls Blut-spuren aufwies. „5^Ier ist sin Verbrechen begongen worden!" sagte >^empel ernst. „Wem ^ehi)ren die Aleider?'Ihnen, Titus?" „Nein. E'Z ist altes ai'S des Herrn Garderobe", staminelte Titus leichenblaß. „Auch das Messer ist auv unserer ^üche. O Gott, o Gott, man hat Hirrn Torwesten ermordet!" „DaZ scheint allerdings fast so. Aber wo lst seine Leiäie?" Man -"'rchsuchte den Noum sorgfältig dan auch di'_' N(!l'e".r".ume noch ei'.uniil, ja sogar den Garten — aber vergeben?. „Da^ ist seltsam. Warum hat man die Leiche meinte Hempel nachdenklich. Er rief den 5>und, deu Nosiua inzwischen gcsüttl.rt hatte, und lies', an dcn "»"b«:r-liegendeii 9.leidung<'.slückeu riechen. .,?ttch'!" sagte er dann beschlenl> Barry.zeigte keinerlei Aufgeregtheit. Er beroch die Kleider und ging dann ruhig in seines Herrn CchlasMmer, wo er stel'-'n blieb. „Er hat wohl keine gute Nase?" „Inr Gegenteil", erkläUe Titus, „Herr Torwesten sagte immer, seine Nase sei besser als die des besten Polizeihundes." „Dann müßte er doch die Spur ansneh-i men!" ^ Henlpels Vli^ glitt spähend durch den-Raum. Auf dem Schreibtisch lag ein Zeitungs« blc^tt. 5)empel sah es an. Es war die ^Nene' Freie Presse" von vorgestern, dem Tag, da, Titus abgereist war'. Aus der kleinen l5hro-uik war ein Stück mit der Schere herclusgo-^ s6)nitten. . I Diese Zeitung hat der Herr mit derselben Post bekonluicn, wie ich den Vries", sagte Titus, der sah, wie Hempel daS Blatt in die Tasche schob. „Sonst nichts? Keinen Brief?" „Nein. Nur die Zeitung." „War er darauf aboniert?" „Nein, Hcirr Torwesten hielt nur auslän« dische Blätter." „Also wurde sie ihm )?on jeumnd zuge« schickt!" Man hatte sich noch einnicil nach Titus Kamnier begeben. Dic' Gesellschaft hatte sich nuwis6^en um ^tarl, den Nossen des Wirtes^ vermehrt, der neugierig und ciufgeregt um sich spähte. „Zwei Dinge sind mir unerklärlich", sagte Hempel kopsschüttelnd. „Erstens, daß der .Hund nick)t anschlug, als freinde Leute ins Haus drangen, und zweitens, daß ihr von drüben kein Licht-gewahrtet. Sie können ihr Werk doch nicht im.Finftern getan haben!" „Bielleicht haben wir schon geschlafen", meinte der Wirt. „Wir gehen zeitig zu Bett und haben alle einen festen Schlaf." „Ich nicht! Und ich habe auch Licht in der Villa gesehen, erst nur in einem Zimmer, dann abwechselnd bald in diesem, bald in jenem Fenster, wie wenn jemand damit her-umwanderte." Es war Karl, der dieS sagte. .Hempel heftete den Blick fest auf daS intelligente Gesicht des etwa vierzehnjährigen Knaben. „So? Und warum sagst du dieS erst jej)t?" „Weil mich niemand darunl fragte und ich mir auch nichts dabei dachte. ES hieß ciin andern Tag, Herr Torwesten sei wieder einmal verreist. Da dachte ich, er sei es gewesen." ^„Unl ^i^ieviel Uhr war dies?" "'„Vielleicht eine Viertelstunde nach 'Huüer-nacht. Die Äuctuclsnhr in der Cchautstube, wo ich schlafe, hatte kurz zuvor zwi>ls geschlagen. Darüber erwachte ich' „Und der Hund war ruhig? Du hörtest ihn nicht bellen oder winseln?" „Nein, bestimmt nicht!" „Sonderbar!" Er bückte sich pl.V'ii.ü und griff nach einem glänzenden Gegenstand, auf den fein Blick zufällig gefallen war. Es war etn Bru6)stück einer mit salschen Edelsteinen besehten Messingschnalle, wie sie an Phantasiekostümen getragen wird. „Stammt das auch aus dem Besitz Ihre« .Herrn?" fragte der Detektiv den Kanimer-diencr. „Betrachten Sie es genau. Es kann zu einem Maskenkoftüm gehören, das Herr Torwesten besitzt." „Er besitzt kein solches. Maskenbälle! Da? wäre überhaupt etwas Undenkbares bei ihm! Nein, das Zeug gehört ihm ganz bestimmt nicht!" „Sind Sie dessen sicher? Es ist sehr wichtig!" „Ich könnte einen Eid darauf ablegen, e? nie hier im Hause gesehen zu haben, und ich kenne doch alles, )vaS Herrn Torwesten gehört." „Gut. Dann können eS nur die verloren haben, die hier hausten. Wir wollen nun das .Haus wieder verschlieszen und daS tun, waS zunächst das Wichtigste ist." „Sie n,einen eine Anzeige nmchen?" „Natürlich! Titus nnlß das sofort tun. Dei nächste dufiir in '^ietracl^t konimende Ort ist wohl BadeuV" iir. SS — im llPSV Hasse zu stürmischen Auftritten mit Gcgncrn.! Die Polizci machte jedoch bem Radau aus der Straße bald ein (5nde. Nach dem Requiem begab.sich eine Abord-/lung der Partei unter Führung deS Obersten Wolfs, dcm ?^ührer der lcgitimistischen Partei in (V^raz, Cnobloch, und anderen Her-ren zum Vizepräsidenten Dr. BreiSky und ersuchten ihn, die Regierung nvge es ermöglichen, daß die Leiche des EikaiserS in Oester, reich beigesetzt werden könne und daft auf gesetzlichem Wege der Fmnilie des Eikaiscrs i)er Aufentkialt in Oesterreich gestattet werde. Der Vizepräsident beschränkte sich aus die (Erwiderung, dan er die vorgebrachten Wtinsche lm Schoste der Negierung vortragen werde. Hierauf Sraab sich die Abordnung zum ungarischen (Gesandten und brachte dort im Namen der Partei dc^. Bl^ileid zum Ausdruck. Vorgestern legte di^ Parfe?^'drr Schwarz-gel-ben Legitimisten unter geistlicher Assistenz auf die Partcisehne den Treueid für Kaiser Otto ab. Komnienden Tienstag findet auf Veran-tllssung deS Fürsten von und zu Lieckitenstein im Konzertl?au5 eine Musiktranerfeier statt, an der beide legitimistischen Partein teilneh-wen werden, zwischen denen übrigenZ ein ?»wist entstanden ist. Die säMarz'gelben Legi-timisten erklären, da^ sie mit Hoynigg und seinen Aktionen nicht? gemein haben. Kurze Nachrichten. V5cB. Wnshmgisn. 8. April.^Reuter.) DaS Marinebudget sieht Abstriche in der Höhe von 18 Millionen Dollar sowie eine Herabsehung der Vlannschaft um .A).0()0 und der ^ahl der Torpedobootzerstörer um 175) vor. VKB. Rom, ls). April. Die römische Konferenz hat die für Freitag vorgesehei^e Unterzeichnung der abgescblossenen Vereinbarungen verschoben, da die Führer der Vertretungen der Staaten zum größten Teile nach Genua abgereist sind. Marburger und Tagesnachrlchten Gemelnderatsstbung vo?^ Apns. Bürgermeister Gröar eröffnete die Sitzung «m 19.20 Uhr und berichtet über ein vom Statthalter Hribar eingelangtes Schreiben, in dcm der Genieinde mitgeteilt wird, de'; die Errichtung einer Bergakademie für Slowenien gevlant sei. Gelegentlich seines Aufenthaltes in Beograd habe der Statthalter dem t^riegSminister den Vorschlag gemacht, d'ie HeereSverwalt^g nwge zu diesem Zwecke das Gebäude der eyeMaligen Militäroberreal-schule in Marit'or zur Verfügung stellen, doch habe der Krregsminister die? abgelehnt. Deshalb wird die Gemeinde befragt, ob sie für die in Au5si?^'.?t acnomm:!ne Akademie ein entsprechendes l^'e'^'äude besorgen könne. Da je-d'^ck' dl? (^^cnieiüde über ein derartige- Gebäude nicht versügt,. stellte der Bürgermeister den Antrag, koinpetmtenorls Informationen ein.?,!s?i'len, für ein Gebäude zweckdienlich wäre und welche kosten damit verbunden seien. C)3?. Dr'. Sernec bemerkt, daß die ge-eil,nl^tste sür eine Bergakademie Celje wäre, weil sich dort ohnehin schon eine Berg-sch^'le befindet, auch Bergwerke und Hochöfen ill der Nähe seien, W3S von MariÜor nicht fzesagt we^-den lönne. Der Antrag deS Bürgermeisters au? Einholung von Informationen über die Art des Gebäudes und die Kosten der Akademie wird angenommen. — In Maribor werden wieder S6)weincmArtte abgehalten und es wurde in der letzten Sitzung, in welcher der Kostenvoranschlag der Gemeinde behandelt wurde, der Beschlus; gefaßt, die Marktgebilhren zu erhöhen. Da jedoch die Gemeinde keine Bewilligung hat, Schweinemärkte abzuhalten, wird ein Antrag angenommen, demzufolge die Stadtge-meinde bei der Statthalterei von Slowenien um deren Bewilligung Sittlich werden foll. Seinerzeit wurde dieses Ansuchen an die Statthalterei in Graz gerichtet, doch wurde die Eingabe durch den iuzwischen eingetretenen Umsturz gegenstandslos. Auch an die Statthalterei von Slowenien wurde ein diesbezügliches Ansuchen eingebracht, allein c»uch das blieb unerledigt. Deshalb wird durch das neuerliche Ansuchen die Erledigung der seinerzeitigen Eingabe urgiert. Hieraus gelangten die Berichte der einzelnen Ausschüsse Mr Verlesung. Der Berichterstatter des Bauausschusses berichtet, daß die Holzindustriegesellschaft „Drava" vonl Gemeinderate die Bewilligung erhalten habe, Auf dem ZrinM trg mehrere Villen zu er- ^ a i ? » » v bauen. Daraus ergebe sich aber die Notwendigkeit, den alten Bauplan entsprechend umzuändern, die s^azlagova ulica parallel v-ir Aleksandrova cesta zu verlängern und die dortigen Anpslanzungen diesem Projekte anzupassen. Der Plan wurde genehmigt. Der zweite Plan umsaht den Platz südlich des.^'ralja Petra trg, wo die Erric.'itung ci« nes Monumentalgebäudcs t.^lirche oder Palais) in Aussicht genommen ist, wälpend der übrige Raum zwischen Eisenbahn und Stras.e mit niehrstöckigen Gebäuden verüant werden soll. Im alten Stadtteile längs dl'r Drau werden vorläufig keine ueven Vaufonzessio-uen erteilt, bis der genaue Bauplan nich^ festgelegt sein witd. .Vom südlichen Teile der Reichsl^rücke soll in östlicher Ri6)tung eine breite Strasse gegen Pobre^fe gebaut werden. Die Abzweigung der TrZak^ka cesta uu-ter der Neichsbrncke soll durch Anpflanzungen abgesperrt werden. Desgleichen sollen auch an dem beim Krankenhause vorbeiführenden Teile der TrZia^ka cesta entsprechende Aende-rnngen vorgenonnneu werden, durch welche der Zugang zur ReickSbrücke nur auf der neuen Reichsbrücke offen bleiben soll. Auch dieser Entwurf wird angenomuien. Der Referent des IustizausschusseS berichtet: Der Bertrag mit dcm Mädcheninstitut „Vesna" wurde derart abgefaßt, das; von nun an die Leiterin der Anstalt im Einvernehmen zwischen der Stadtgeineiyde und der Unter-richtsbehörde ernannt werden soll. — Nach Erledigung einil^er Ansuchen um Aufnahme in den Gemeindeverband berichtet der Referent des Gaswerkausschusses: Da in der letzten Sitzung den Gemeindeangestellten eine Gehaltserhöhung zugebilligt wurde und zur Deckung der erhi^hten Auslagen dem städtischen Gaswerke die ni>tigcn Mittel fehlen, wird die Aufnahule einer Anleihe in« Betrage von 25.000 Dinar beantragt, die in vier Monaten abgezahlt werden soll. Von einer Erhöhung der GaSpreise wird Abstand genonnnen, da ohnedies in etwa vierzehn Tagen die neue Doppclgasleitung in Tätigkeit tritt, die eine zieinliche Ersparnis für das städtische Gaswerk bedeutet. Wird augenom-men. Der Bericht des Leichenbestattungs-ai'Sschnsie' besagt: Wie bekannt, wurde seinerzeit die Lieferung von Särgcn im.Konkurswege ausgeschrieben, wobei die Firma Bobek das günstigste Angebot stellt^ wcs^'alb ihr der A?^jtrag zngesprock)cn wurde. Da aber inzwischen die Materialpreise bedeutend gestiegen sind, wnrde die??irma um eine Erböhnng der Lieferungsbedingungen um 20 per Sarg bittlich. Die Bitte der Angestellten der Leichenbestattungsanstalt nm Erhöhung der Znlagen für Begleitung und Bewl^chtung der Toten wird im günstigen Sinne erledigt. Der Unterstützungsverein der Eisenbahnangestellten in Ljnbljana stellte das Ansuchen um Ermäßigung der Bestattungskosten für seine Mitglieder, und zwar um 30??; bei der ersten und zweiten, sowie um 25bei den übrigen .^lassen. Der Bestattinlgsaussrhuß beantragt, bei Galabegräbnissen und Begräbnissen 1. Masse einen Zl^pro.^eitigen, bei Begräbnissen der I. und 4. .blasse aber einen 1.5prozentigen Nachlaß zuzubilligen. Eine ioeitere Begünstigung -sei unmöglich, da zu-tressendenfalls selbst die Regiekosten nicht gedeckt würden. Der Antrag wird anai^t'.^'m-men. Die öffentliche Sitzung wird hierauf geschlossen, worauf noch eine vertrauliche Sitzung folgte. . . TObkHfckll. Am ZTkc'ntaa den '10. Apnl NM halb 1 Ubr sarb im 63. tebes,5iahre 5rau Zlnna pachitsch, geb. Schakn,r. l?rivat» in Atndenci. DtZs tsicbenbegAnyni» ^nd«t N^ittwoch den 13. Zspril am 5tied» Hofe in s^att. 5?elenmefss am Vien»tag den 13. April um 7 Ul^r in her ^osefi-j)sarrkirche in Ändenci. Der StadtverschönerunfiSverem in Man- bor ersucht uns, mit.inteilen, daß er am 1. Juni 192? im Volksgarten ein großes Volksfest veranstaltet, und ersucht auf diesem Wege alle übrigen Vereine in Maribor, an diesem Tage ihrerseits keine Feste zu veranstalten. Eine Hilfsaktion für die Hungernden in Rußland. Freitag abends fand im Narodtti dom eine Enquete der Vertreter der politischen Organisationen und verschiedener Vereine betresfs einer Hilfsaktion für die .Hungernden in Rußland statt. Den Vorstk führte Professor Dr. Pivko. Auf Vorschlag des Komitees von Ljubljaua wurde beschlossen, daß sich die .Komitees von Ljubljatia und Maribor vereinigen und das !^?omitee von Maribor als Subkomitee von Ljübljaua fungiert, das unter denl Protektorate des Statts?a'lters Dr. Hribor, deS Fürstbiscknn^ Dr. des Bürgermeister? ^on Ljublsana Dr. Perii! stebt. Das Komitee von Marivor behält sich vollkonimen freie .^'»and. Nach einer längeren Debatt'' wurden folgende Vorschläge ange-nonnuen: 1. Konstituierung des .<>tomitees, zur Uebi rnahme des Protektorate».; werden die .'^'»erren Bürgermeister Dr. Gr^'^ar, Be-/.irk')hliuvtm^nn Dr. und Domprobst Dr. Matek ersi'f-it; in da^ .'Komitee treten die ^^ürLresl'r der politischen Parteien und verschiede^^er gri.n;lver Fach" und Ku.ltnrver-ciue in MaUbor ein: die Auiou soll u^öglichst bald diirch-esührt das ^komitre tritt M'.)ntag den 1». April ur.i ^'0 Nl?r im klel'.:e!: .^tannosaal zusannueu. Stlir wünschenswert ist es, daß das ueiie ^.i'ountee seine Arbeit erfolgreich sichren und das^ die Aktion ein lebhaft.'s Echo i'.r deil weitesten Krc'/en unserer Bevl-lkernu«^ finden möge. Ausruf an Verwandte von Verstorbenen in Amerika. Mittelst Erlasses des 'Y!iuisLerium) für Soziale Politik in Beograd Nr. W0 ooiu 20. März 1922 werden alle jene Personen, die ganz bestininü wissen, daß sie ein Au-rcckit auf die Nachlassenschaft oder Versichere ungrspranlie ihrer Verwandten in Amerika haben, aufgefordert, dies beiul oberwähnten Ministerium schristlich auzumelden und nachstehende Daten anzugeben: 1. Vor-- und Zu-nalnen des Verstorbenen, 2. dessen Beschästi-gung, Sterbeort, 4. Sterbedatum. 5^ die Ursache des Todes rankheit. Ungliicksfalt), 6. Nachkonlmenschastsverhältuis unt dcm Gesuchsstellcr, 7. Vor- und Zunamen und Adresse des GesuchstellerS,-6. den beiläufigen Betrag des Nachlasses. Antituberknlosenliga.' In der lchtcn Sitzung der ATL. berichtete der Präsident, daß von der Landesverwallung sür Slowenien eine Zuschrift eingelangt ist, worin die Gründung der ATL. mit Befriedigung zur Kenntnis genommen wird. Indem ihr die Landesverwaltung ihre Grüße entbietet, wünscht sie ihr die besten Erfolge. Gleichzeitig berichtet >kc; LandcSverwaltung, daß sie an alle Behörden und staatlichen Aemtcr die Einladung ergehen ließ, der ATL. nach bester Möglichkeit cntgegenzukomnlen und ihr die weitgehendste Unterstützung zu geben. — Die Sektion für das Gesundheitswesen der Landesverwaltung spendete der ATL. einen Betrag von 6000 Dinar und teilte unter einem mit, daß sie nicht in der Lage sei, für das ange-suchte Ambulatorium cntjprech7".de Räume im hics'^en allgemeinen Krankenhause zur Versügz'ng zu stellen. Der Ausschuß beschließt, der Sektion für das Gesundheitswesen für die hochherzige Spende seinen Dank auszusprechen und ihm sein Bedauern darüber auszudrücken, daß auf Grund ungeauer Infornm-tionen kompetentenorts dieser ablehnende Beschluß gefaßt wurde, durch den sich die ATL. genötigt sieht, nach anderen geeigneten Räumen Umschau zu halten. Hinsichtlich dcS Ambulatoriums entwickelte sich sodann eine lebhafte Debatte, die den Beschluß zeitigte, dle weitere Besvrechung dieses' Gegenstandes einem engeren Ausschüsse maßgebender Faktoren zu überlassen, die bereits Dienstag den 11. d. M. zur Erörterung dieser Frage zusammentreten. — Der Präsident verliest sodann einen Bericht über die Gründung der ATL. in Pius, der mit Beifall aufgenommen wird. Es wird der Beschluß gefaßt, der Schwesteroraanifation Grüße zu entsenden und mit ihr zwecks Besprechung verschiedener großzüigiger Aktionen in Verbindung zu treten. — Die aus Ptuj eingelangte erfreuliche Nachricht läßt die 5?offn,:ng zu, daß nach und nach auch die anderen Bezirkshauptmannschaften der feinerzeit aus Maribor ausgehenden Einladung folgen nnd an deul Netze der charitativen Betätigung mitwirken werden, dos durch die ATL. allmählich über al!^unfer Gebiet gewebt wird. Der tschechische Gesqng. verein „Smeiana" in Mliribor. Wie bekmlnt, nnterniunnt der tschechische Gesoi-g-^verein „Smetai^a" ei?'e Konzerttournee durch Jugoslawien und beginnt die Tournee nlit ci:ieni .Konzerte am 13e April im Kiötzsaale in Mari'^cr. Der Verein, der im Jahre 1008 gegründet wurde und durch längere Zeit Ki Mitglieder zählte, führte den Namen ..Pevke dru^tvo Scstna«"ka" l'Ge'angSvercin der Sechichu). Bald errang er sich in der Sängerwelt einen gnten Ruf uud entwickelte sich iiu Lauie der Jahre derart. daß er inl Jahre 1012 bereits M aiis^ übende Mitglieder zählte. Heute nimmt der Gesangsverein „Smetüna" dank d r ki'instle-riscl?en Leistungen seiner Mitglieder und der seinsüblenden Leitung seines Dirigenten Rudolf Ezerun in der N^usilwelt einen b^'rvor-ragenden Rang ein. BetueilenoU'ert ist. daß der G^sangsverein „Smelaua" von? 'ianas ^chieds-^ericht im Iabrc 1012 iu ____SeNe: Pilsen und im Jahre 1021 in Prag den t Neu Preis im Sängerkrieg gegen den Pilsen Geiangsoerein „Smetana" und den Prag.' Lehrer-Gesan^lderetin daventrua, wvdnrc' er heute als erster 5tunstg!"'.''::^^vercin de' Tschechoslowakei zur Geltung lommt. Schwer bezahltes Lehrgeld. Ein gewisic^ Rupert Senekovi-" iand gestern auf einen Felk'e in Stude-.ici, dai' Eigentuin des Advv" taten Dr. Iuritict, in, einen Rock. Krawatte^ .tragen und Da sich !nl Rocke auch eine Legitiüiatiou de-.« Eigentüniers Vinzenz! Iaudl aus ^tudenci beiond. trug er die Ge« genslände /,ii ihin nach .^'»aüse. Dort wc^igertc sich aber der Vers>,stträglr. die Sachen zu ül)ernehi!n'u, da er ertliirte, daß ihm aus dem Roete ai'ch 1700 l( verschwunden seien. Scnekovi<" trug s)dann alle diese Gegenständ de zurn Polizeitennnissaria!. Dorthin vorge« lad-^n, gali Iandl ^.n, das^ er in betrunkenem Zustande in ein .^.aisee gegangen sei, sich jedoch über die weiteren Vorgange nicht mehr besinnen könne. Er übernahiu sodann wieder sein Elgc'nti?:.!. loährend der Betrag 'von 1700 al> ./^'ehrgeid'^ in unbekannten Hän^ den verblieb. Aellnerkränzchen. scs;an seinerzeit am beraunit gewesene .''iellnerkrän.',chen findek» endgültig aiu April in den G5ksölcn statt.! Die städtische Badeanstalt wird »n dieser Woche Vegen Z^er Gsterfeiertage nult 4 Tage geöffnet sein. Und zwar: Mittwoch, Donnerstas, .Freitag und Sanlstag. Dia lvannenbäder f^el?ett allen s?arteien zur Oer« süaung. Das Dampfbad bleibt, wie gewölfn« licktz» am Freitag fiir Frauen, an den anderv* Tagen sür k?erren geöffnet. l>let?austrieb. Auf den 5^ch«ein«marki vom 7. d. wurden 137 5^chlveine uniZl 4 Aegen aufgetrieben. Die preise waren Z L—g Wochen alte ^00—800, 3—4 nate alte 1000—1200, 4—K Z'llonat» alts 1Z00—140s». st-1') Monats alle 1500^ 1800, «injAhrige 3000—.?^00 Kronen per Stück; t)aibmastschw«tne 54 — 58 X tebend, gewicht, 60—6K K Schlacbtgewicht per RA, Siegen 200—500 R per Stück. Lstr die l^ungernden in Nus)land4 Montag, den 10. d. !N., um 20 Uhr findet im kleinen Kasinosaal die Konstituierung de» Subkomitee von ?1laribor für die 5?ilfe d«i L^ungerndkn In ^^ußland flatt. Di« öjfentlichs keit, ohne Unterschied der politischen UeberB zeugun?, des Alandes und der Nationalität wird zur ZUilarbeit an diesem Humanitären kjilfswer? eingeladen, um rasche l?ilfe iß dringend'^'no^twendig. wir sin) überzeugt, daß die Bevölkerung von NIaribor ihre Zl^Achsienliebe auch diesmal b?kunden wird^ Das Aktionskomitee ladet daher alle Vereins ein, ihre Vertreter zur erw.ihnten Sitzung zu entsenden. Pflicht jeder Graanisation i? es, an der Konstituieruf^g des Komitees i»ß Ularibor, womozlich durch ibren vorsitzendeiK oder Sekretär teilzunehmen. Ä?s wird bemerkt^ daß die Sitzung im Saale, in welchem die tjud5ka uniyerza ihr Vorträge abhält^ f^a!tsindet. Spork. P O. L. N. P. ,^ür Disn:!ag den 11. Ap:il ist im Z>?nrgkcs!.'r ll^lnbzlmmer)t um 20 Uhr eine Plenarsitzung einberufe^r^ StAdtewetispiel Ufa; 0:0. Aus Graz wird gemeldet. Die im vougc« ^ahre vom kroatischen FaxbaUoerband angebotene Austragung eines Siädten'e tkpisle» zwiscl^en Zagreb und eisemarschall der Za< greber in gleicher w?ise erwiderte In dem 5aranffolgeudem Kampfe ben?ä nnscin^isv^'cli Te^'picticnk'^ InliaUs stcben solche int,thowqischen, von dc neu sener. der de? L.'iede^wervfn V-r-Ininnu? UNI Ponronn be'^cnde^t^ in scint.r ^i'.rbenprackt tnne^ d^'^' lseerli6)sten i^lein- wcrs'-rn ^itser .-^eir se'.nen nus. Tie Podien der Lcunununq isl. l7llr<'nMsstiett Ur» (!nlwi,rsc zur ''.'s^'Mteli?esclnsiU.', spilln^?-' uni 5^ierl,cr qehorsn elnns.üls in der '^zeit veu U'»!'.» l'^'i 'Vietl'r vnu die '<^tri^nrc>k tMotive nn'' der Uelzetnl'isen '.'lelst lin.'qeii'liv.'. w;c!,eil' non dt r j'.»inturj, die ni6't cr.MIen, sondern nür '"-^-^-nteudeu-, n'i i:n!> lut^ch«en die .'.'eripel'' noN) i^s)nn'iclen wollen. Tliosetbe ^silt siir die iixie mich i!i di.' Vnre'.id vnn sür den ^^nirdin?,! l^'a nnc^esevlitUen Orlen der .tmisrler, der di^ Nr'.isti>s,n'c^ - j-lnsicl^ten l'on ^^enliiisinia 'i^'ürten, die nN'.' Funftqelehrten den .^uqnnq und so die Erforschung dieses unerschi^pslichen Materials ver« fSflte. ??ur bei .^'^oftestlichkeiten wurden einzelne Etücie zur ?^ii5schms>6una der Trepven »ind !?l1isos',riiume verwendet. T^iirch den Um stürz im ?^ntire ainss die Tatnmlnnsl in Stnot^d(nl< iiber, und der rostsosen ?ütiake'.t tini^er .^^^iener .^nnü!'inensrk»listier ist e'Z ,',u verdlinkeu, dlii'; iiu durch eine Ausstelliinli in, '.'^eivedere-^chlrin eii,. wenn auch 'V tiniier d''r ^linnnsi'nii der 5?es' fenttichkei^ vor,.^^ lü')'. t i"^rdeu. loun!^'. 5^c,ti,e sel i!.'^ eine -.N'eile '.'ju.'N 'slutuv., -......... bki UN ii> IN dcu!iu ns> in dn! Ure''.I-7:n> iiülüliü.'^ sirulc .'ri.'ndci.. wk>iv°ll »ud> ii»>l >v»^ pv> l" >!» !l,tt, luttiiilt di > c!n>> Tni.' >»it Moli» nl»Z dir,?>i,»nialnn !» lo sich »uNlis" ''>!>>'>' >'1^ d u> N!. !?. VN-I in>lS dcitt Pn!>i>uli>."n; Ä»siii^n»>.i s>b.'rl»v!»', Iiich, swl>^n und Äi^>ni!,!ui. >n>I.>r i'rnrii !>i" ?>>!--»> tn.> nij.' nst nii Vnn!> iii^'irr l'i?w!»i? rsuci! «ctttn >^u!> sn->,>mii<.".. Uili'iuuc/?, dic u»,7r jwiich.n! '.'lMniwm »»d "!ntt-.i>im>ck.«-»t.>u nchliq loulttuinvn lou- 1,krir>ii">^ > 'I! >^>iii>r" tt'i'i^'rbcu i^'ol i>i>> iutnri!>vtt?>sic.isl, und Mir dkn, Ivgiuurudru '^XlNocl t'cillni „I!. dl >sV >'.iil! iu'uni!>u dn >tt>r dii- ?ol>i.!?-7wln?. Tik ist iu n- sich dcr Eiiisliin Rnplinrl-Z, >:i>!' !'.iuwi.. ttil! r'iiiil^^'m^u iiul-^ di.> ii!i. III->iu!il^>!'il>^ i)!.^ (!N iciul' Ti^^ n>Ii,,ii>ii'n Molw!- »cliini «»^^»'Lk!r!:>ltt rriioll-li »nt> ^un, niilit im.' b>.-!'!>r iikn innnd^r, svnd.ni i)iu-^ !>!,>viu!)ni snst vi?l>i„ »nd nur!, 1>'0t '^ri!-.'-ü > > !>. u !v >ir ü-üin»!,!'« wi>d. Ti? Plni^iirc» >u»u sich nndin' (',ikl>', indnu ini'n. «>!»»'! iiir.i/!>d!- ' ! >'ud "n! l-lli^lionschiu l Borckl, riii? w>!ch>ifl«i' ?i.> i di'r ?>'.!>nulnn>? !'i^> sich >i»i W'II t>k.> l>>!.'b>'li>iv- ^tile diese? ii^iiilstlev'i! sehr Nli1)e U'lN itnileriiche '^i^iriun,^ erstrebt. 7^n der Wiener ^iv.innlun,? desinden siel) meluere Tupisserien, cie nach deu E«41rn"irseu von Nul'en'^.sertig- 0!..> d^v liir'> Z'.e Lem --tl!e die,e-.' >sliil,uer.? stm stess"'! l-i,' 'I.ipl-.c '.1:eN!''V.'!-5 diir. siuv steht di^' 2erie der 5iel^eu Tliqendeu. . frnine'-''..'e'l Nn>'.'inq- 'in'' '.neivu im -chüler 'u.'ter d'oetk von Älost 1el)nt sich stnrk «u'skellt nu^en. (Die Tecil,s-Ml-'< und ^ou^ 7wuu'nl mäh- e.u )'^e.phl:el en. ^utt'ö ^-'ltend. Mehr und uic^r nähert sich die f>'ob7linsuust der T-iselinalerei und so ihri-nl (^'nd.-. Tenn ukit de.n, ?tuqen-l'licse, N'0 umn die Biidn'ns;ii)tei^ dti'^ ''A-e* sentlich? de'^i (^!os'elin> anstrebte, hat der (^o< belin alv eil^ene ^tiinst sein l5nde erreis'it. 7un ^annulunsl von einer s^rofiarti'^jkc'it. die nich! il^re.^l^leichen l)at. '.l^iel liorte man von der Verpsiindunl^ dieser f')ohelin'5a'.nu:luntl, um der trostlosen ?c.7.e Osslerreich? alizuhelsen. Man ivehrl sich ft^'i^en diesen l>icdanlen. Deini einnml „verpkiindet", n'nnn wird Q'stcrreich ans „",'lU'er> ' ?>ciu>n.»?ldresi» Iii der Veriv. 'Z'lelifs ÄmberlrSulet« wird ßklucht zu 8 Binder ffir Peir« tr« k>. Paplerfiefi!^. :^s75 ! Wassy'Servtee zu vert^ailsen. Dr!'-e>snt> cs?!a 2^. S. St F)arlHhcn bi'« mit 12 dis V^'r^uisun-^ u. grun^l)i!^t'/:Ucl''e.'' Lics^rilleiluns!. I. s^'7cu'ach?r (^^saenwei!) wir?' un^ .'i?.i>l5dkiii>te pc.' io-orl <^e-jttchl. ?^'.men Schlslz Elaüendtta. Poljcane. ^ L?7O Prachlr,^ Schlai.'.immer. voll-Iiert. ;^cicd?nkt?sds,t prtiscvliröi.''. vcri'.ausen. .^oroika ce5la <6. RetjL ncch Italisu. i!di?'.ncl)n'>? s kau'm. a'.v auch;^iloalc'Zliu'Itii?': j 5ckS Iu vermieltn Güls Aöchw sür au'^sarls ge. such:. !.'otin ls.c0 Ä. u,iü lonü qulen?ed!niunztn. Ale^eaiZtir. c,!ta 4'?-. ?.llr 3. ;,zr!. j?ianinö gut erl?l»ltniin, In C«»«.!e!>ir!iislii ulira S «-rwttn. lld. j <><>s ?rk! s"> »idlcn zu!>k-lii In d» V»rw. ^c?!I ,^unmcrn lm Pcirjerre. 5^l>ch?, ü?ll?r nie.', sur e.r.e Wol)r!vng nu! 4—5. wenn auch klelner??» Iim>n?rn i:i ?s'«!!il;or. womöglich m der Nül)s dcs Parl^es, evtnt. m't eii'kin Elücti Garlen. ?lt.resse IN k>er Ve:w. 2öS2 Zl««j und Aerliaul ron VeschZ!t5' nn?i ''^uis'jäuser. Villkn. Gast,' ^ia'feedZujerzn d-i, Kulantesltn '^'kdinIUk'.s^n nimmt Ncalilillendliro d?? Karl Sroba, Ä?arld5r. E-looens^^« vlica 2. U»;' SonnIelliAss mi^^dl-tk'les Zimmer Tpuirt.? W»i»«u»».q. Zinnnet'. 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