Intelligenz - Blatt zur Nmbacher Aeittmgr ^ ^ 151. Dienstag den 17. December 1833. Kta'ot- unv lanvrechtliche Verlautbarungen. Z. 1690. (2) ^ ^ Nr.8ä52. B0N dem k. k. «5tadtl und ^andrechtcln, Kram wird anmit bekannt gemacht: Es scl über das Gesuch des Anton Lcskouitz, in die Ausfertigung der Amortisations-Edicte, rücksichtlich des von dcr Sparcasse ll, Laibach, auf Namcn Anton Lcskouitz ausgefertigten ^par-cassebüchels Nr. i3, über 9 st. 35 kr. gewilliget worden. Es haben demnach alle Jene, welche auf gedachtes Spaicasscbüchel aus was UN» mer für cmem Ncchtsgrunde Ansprüche machen zü können vermeinen, selbe bmnen der gesetzlichen Frist von einem Jahre, sechs Wochen und drei Tagen, vor diesem k. k. Stadt- und Landrcchte so gewiß anzumelden und anhangig zu machen: als im Widrigen auf w-eiteres Anlangen deS heutigen Bittstellers, Anton Lesko-vitz, abgedachtes ^parcassebüchel nach Verlauf dieser gesetzlichen Frist für getödtet, kraft- und wirkungslos erklärt werden wlrd. — Laibach den 3. December ,633. I. 169l. (3) ^ Nr. 85c>5. Von dem k. k. «Vtadt« und Landrechie m Krain wird dem Blas Vtarre vonPotsch "ächst Kramburg , mlltelft gegenwärtigen Edicts erinnert: Es habe wlder denselben bei diesem Gerichte die k. k. Karnmerprocuratur in Vertretung des BencficiumS zu Hrassje, wegen Bezahlung emes Darlehens ftr. 1/^00 st. B. Z., odcr 7li fi.9 ijä kr. d. W. c s. e.,. die Klage eingebracht, und um Anordnung einer Togsl'tzung gebtten, welche hiemit auf den 10. Februar k. I., Früh um 9 Uhr vor d,e- «sem Gerichte bestimmt wird. ^ Da derAuftnthaltsort desVeklagten,Blas Starre, diesem Gerichte unbekannt, und weil derselbe vielleicht aus den k. k. Erblanden ah« wescnd ist, so Hai man zu seiner Vertheidigung und auf seine Gefahr und Unkosten den hierortlgen Genchtsadvocaten, I)r. Napreth, als Curator bestellt, mit welchem d»e angebrachte Rechtssache nach der bestehenden Ge« fichtsordnung ausgeführt und entschltden wer- dcn wird. ' . Bläs Starre wlrd dessen zu dem Ende erinnert, damit er allenfalls zu rechter Zeit selbst erscheinen, oder inzwischen dem bestimmten Vertreter seine Rechltbehclfe an d,e Hand zu geben, oder auch sich lelbst emen andern Sachwalter zu bestellen und diesem Gerichte namhaft zu machen, und überhauvt im rechtlichen ordnungsmäßigen Wege einzuschreiten wissen möge, insbesondere, da er siH die aus semer Verabsäumung entstehenden Folgen selbst beizumcssen haben wird. Lachach den 3. December i83). Anmliche Verlautbarungen. Z. 1699. (3) Nr. 25oo9lä970. Z.M. Concurs e Verlautbarung. Ve» der k. k. Cameral-Bejirlsl Verwal« tung in Lalbach , ist eme Off»cialsftclle II. Classe mit dem Gehalte jährlicher Fünf Hundert Gulden Conv. Münze in Erledigung gekommen, zu deren Wiederbesetzulig der Eon» c'ürS bis i5. Jänner i83/^, h>emlt ausgeschrieben wird. — Alle Jene, welche diesen Dienst» Possen zu erhalten wünschen, haben ihre gehörig documentirten Eompetenigemche innerhalb der bestlminten Frist, im Wege ihrer vorgesetzten Behörde bel der k. k. Eameral - Bezirks-Verwallung ks» Verwaltung zu ?a,bach verwandt ober verschwägert jeoen. — Von der k. k. lllvrlschen Cam?« ral? Gefäüen - Verwaltung. Lalbach am 3. December i333. Z. 1667. (3) Nr. 2786. K u n d m a ch u n g. . Bei dcr k. k. Berggerichts « Substitution und Frohncasse zu ^aibach sind zwei Dienststellen zu besetzen, nämlich: l»,) Die Stelle des k. k. Bcrggerichts« Substituted und Frohncassicrs mit einer sta-tusmaßigen Besoldung ovn, jährlichen Aclu- 636 hundert Gulden C. M./ und einem Quartiergelde von jährlich Einhundert Gulden C. M., entgegen auch mit der Verpstichtung zum Erlas ge emer Caution von 600 fl. E. M. b.) Die Stelle des Bcrggerichts-Substi« tutions-Actuars, der zugleich dle Controlle der Gold« und Silber - Emläsungs- und Punzi» rungscaffe zu besorgen hat, mit einer jahrlichen Besoldung von Dreihundert Gulden C. M. als Berggerichts'Substitutions-Actuar, und mit einem jährlichen Bezüge von Einhundert Gulden E. M. für dle Besorgung der Controlle bei der Einlösungs- und Punzn-ungscasse/ wogegen er zum Erläge einer Caution pr. 3oo fi. E. M. verpflichtet ist. Dle Bewerber u,n diese erledigten Stellen haben ihre eigenhändig geschriebenen Gesuche, entweder unmittelbar, oder «m Wege ihrer vorgesetzten BeHorden bei dem k» k. Oberbergamte und Verggerichte zu Klagenfurt bmnen sechs Wochen zu überreichen, und darin ihr Lebens-alter, ihren ledigen oder verehelichten ^5>tand, den letztern mit Angabe der Kinderzahl, ihre bisherige ararlsche Dienstzeit und Verwendung, ihre allf^lligen Verdienste und chre Moralität nachzuweisen, und ihre etwaige Verwandtschaft mlt Beamten des Oberbergamts zu Klagenfurt, oder des Gold - und Silber-Emlösungs- und Punzirungsamtes zu Laibach, anzuzeigen. Außerdem liegt den Compecenten um dle erstere Stelle ob, die zurückgelegten juridischen und montanistischen Studien, vorzüglich aber die Wahlfähigkeit zum Civilrichteramte, sowie ihre practischm Kenntnisse im montanistischen Caffe- und Rechnungswesen, dann ihre bisherige Verwendung im montanistischen Cameral-und Iussizfache mittelst beizubringender Ori» ginal-Urkunden oder legaler Abschriften darzuthun. D>e Bewerber um die letztere Stelle aber habcn ihre Gesuche mit den Beweisen lhrer Brauchbarkeit im Eonceptsfache, im Casse-, Rcchnungs-, Einlösungs- und Pun;irungs-wescn, und in montanistischen Justiz« und Camcral-Gcschaftcn beizubringen, wodei noch bemerkt wird, daß die Nachwelsung dee juridischen und montanistischen Studien eine vorzugsweise Berücksichtigung für diese Dienststelle begründen wird. Vom k. k. Oberbergamte und Berggerich-te. Klagenfurt am Io. November i5äZ. M u ß a ck, m. p. Gußmann, m. p. Z. 1692. (3) Nr. 56i5. Verlautbarung. Das hohe k. k. Landes-Gubernium hat mit Decret vom 3. v. M., Zahl 2l5^»5, laut löbl. Krelsamts, Inllmat vom 7. d. n. M., Zahl ,^23^, die V'dirung, eigentlich Lega« llsirung der Unterschriften jener Quittungen, welche über den Empfang der lic^uldlrten fran« zösischen NachtragSlnteressen ausgestellt werden, aufzutragen geruhet; wovon jene Parthelen, die mit ihren dleßfalligen Ansprüchen bisher zurückgewiesen wurden, nun zur Vorlage der« selben hiemtt verständiget werden. Von dem polit. Magissrate iaibach am 6. December 16II. Z. »703. (2) 3lr. 4a5. F«ilbietunqs . Edict. Von dem Nezillsgelichce S.nnegg zu Laibach wird hiermit b«tannt gemalt, baß über Anlan« gen d«K Martin Modiy, Vormund d«r minder» jährigen Maria Spellal, wider Mathias Wents von Beldlene, »vegen schuldigen 60 st. C- M., sammt Nedenverbindlichkeiten, die executive Ver« außerung oer/ dem Lehtern gehörigen, zur Herr« schaft Sonnegg, unter Ulb. Nr. I2U, Rectf. Nr. 2Ül dienstbaren. auf3o5 ss. 45 lr. 6. At. ge« schätzten halben KaufrechtShube »n Berblene bewil« liget, und hieju drei Feilbietungstagsahungen, als: auf den »3. Jänner, dann »7. Februar und »7. M^rz »9)4, jedesmal Vormittags 10 Uhr, im Orte der Realität m«t dem Beilahe anberaumt seien, daß diese Realität bei der ersten und zwei. ten Feilbietung nul über oder um die Schätzung, bei der oricten Feilbietung aber auch unter dtl Schäyung hintanaegeben lrerde. Nezirtsaencht sonncgg zu Laibach am » November »833. Z. »709. (») Nr. 2326^56. Edict. Alle Jene. welche auf den Nachlaß der am 28. Jänner »333, zu Moste verstorbenen Maria Mclttech, als Erben oder Gläubiger, oder aus was immer für einem andern Rechtsgrunde An» splüche zu maa.cn vermeinen, haben solche bei der auf oen »o. Jänner l. I., Vormittags um 9 Nhr, vor dicscm Geriete angeordneten Tag« sahung, bei sonsilgen Folaen des §. 6^4 d. G. B. anzumelden und r.'chllich darzuthun. Vereintes Bezirlsgencht Radmannsdorf den 22. November ,653. Z. 170H. i2) Nt. 2«zg. Feilbietun^s . Edict. Von dem t. k. Nezirlsqerichte der Umgebung Laibachs wird bekannt gemacht: Es se» auf Ansuchen oer Joachim Mogainei'schen Olben, ob ih» «r Forderung pr. 5aa ft. c. 5. <:. wider den Schuld- 6Z7 ner Johann Babnig, die executive Veräußerung seiner mit Pfandrecht belegten, der fütstdischofti« chen Pfalz Laibach, sud Rect. Nr. 77 d,cnstbaren, auf »19a ft- gerichtlich geschätzten Oanzhude in <3t. Pett, nebst den dabei gepfändeten, auf i^9^» 55 tr. geschätzten Fährnissen beiriNlgct, und hlezu die Tagsahungen auf den 20. Jänner. 2a. Fedru» ar und 2o. Mär, »634, jcdciimal Vormittags lo Uhr, im Orte eer Realität mit dem Beisätze anberaumt worden, daß die Pfandgegenstanoe bei d«r eisten und zweiten Feilbietung nur über oder um die Schätzung, !>ei oer dritten Feilbie» tung aber auch unter derj i c t. Von dem Bezirksgerichte Rupertshof zu Neu-fiabtl «ild der Katharina Kutjaro, als Vkr. E.M — 638 — VrnnumerationK - Anzeige. r l"iH4 hiemlthöftlchst ein. Da sich die Pranumerakion nut Ablauf dieses Monats aufobbe-rührte Zeitung schließt, die neue Aufiage aber noch im laufenden Jahre bestlmcnt werden muß, und nur nach der Anzahl der gefälligen Abnehmer bemessen weiden kann: so bltcet er umso< mehr die p.'I". Herren Pranumcrantcn, noch vordem Schlüsse dieses Jahrs auf die vorer^ wähnte Zeitung gefälligst pranumcriren zu wollen, weil man sonst in dle unangenehme Lage versetzt wäre, spater eintretenden Pränumeranten die Nachträge der bereits erschienenen Nummern» nicht verabfolgen zu können. Die Redaction wird es sich zur Pflicht machen, die vorzüglichsten Ereignisse des In- und Auslandes, so schnell als möglich aufzunehmen, weitläufige Beuchte über vorgefallene Begebenheiten im Auszuge mitzutheilen, überhaupt aber gar nichts vermissen zu lassen, was nur lmmer mit dem Naum und der Tendenz dieses Blattes vereinbar ist. Das IÜOkl^Ob 32lHtt> welches von der Zettung abgesondert wie bisher erscheint, wird gelungene Gedichte, Erzählungen,. Novellen, oder andere interessante wissenschaftliche Aufsätze enthalten. Zu dem Ende ladet die Redaction dle Herren Literatoren. em, sie mtt ihren schätzbaren Beiträgen zu unterstützen. Der Pranumerations-Preis bleibt, wie vorher derselbe. > Die Naibacher Neitung mit dem Ilt^rischen Vlatte, (welche ohne demselben, nicht ausgegeben wird,) und sämmtlichen Bellagen kostet: ganjjährig im Samptoir ..... 6 fi. 30kr. halbjährig im Aompt.mit Convert 3 st. 45kr. halbjährig 6euc> ..... 3 „ 15 „ ganzjährig mit verDost. portofrei »» — ., ganjjahrig clLUo mit Convert 7 „ 30 „ halbjährig äoua den» 4« 30 „ Das Illzzrische Blatt wird, wie bisher, auch ferner auf Verlangen besonn d«rs (ohne Beilagen) verabfolgt. Der Pranumerations-Preis ist: iln Comptoir Lanzjährig ..... 2 ss. — kr. mit Solldert halbjährig ..... i fl. 15 kr halbjährig ..... l „ — „ mit ver Dost jährlich.......3„— « mit Convert jährlich...... . 2 „ 30 „ halbjährig ..... I „ 3^ ., Die löbl. k. k. Postäntter werden gebeten, ihre Bestellungen durch die hiesige löbl° k. k. Obcr-Postamts.-Verwaltung, machen zu wollen«. Die Laibacher Zeitung mit dem Amts- und Intelligenz-Blatt erscheint, wie bisher, zweimal in der Wcchc, nämlich alle Msttst- "nd VoNtterstage; das Illyrische Blatt, dem das Amts- und Intelligcnzblatt beigelegt wird, aber alle ZamMZe. Icne ?. ^?. Hcrven Pranumcranten, welche die Zeitungen in das Haus getragen wünschen, zahlen dafür halbjahrig A> kr. Da sich seit einiger Zeit der Fall häufiger ergibt, daß unfrankirte Briefe an den gcferngtcn Zeitungs - Verlag, eingesendet werden; so wird wieoerhohlt ersucht, m,r frankirte Briefe an selben einzusenden, weil man sich sonst genöthigt sehen würde, unfran-Hirte Briefe nicht annehmen zu können. Lmbach im'December. l833. Gdel v. Nlbittmazzr'sOer Neitunüs Verlag.