?^33. Samstag, 9. Februar 1889. 1W. ,tahrM,f,. Aillllcher Zeitung. kin« Vni». .^?l.tt»n»«?b^.l Flll »^^ "n,e»!>te di« ,« 4 ^ii«n ^^., ,röh«« v« Zcilt « lr., b«l «fl«en wi«b«lholun«en pl. Zeile 3 t«. Die ,,Voidest .^nfnn«," «^«»l'.,t lunNa» n,'< '^'»nol'M'' dc» ^°«n^ l>!',^ fts« Die Uvn»lnlftr»»<»> befind«: ftch Lonzrcssplah 2, d»c Mtdnrtion Vahnhosgasft 24, Vpicchftundcn d» ««baclic,,, täglich vo» !0 bi< 12 Uht vormittags,— U'is'oüslrcle ^»>i,/s !.^.>",: !<',?< i,^! ""folgenden AlwhocMu Armeebefehl zu Armeebefehl. dM ^^ Meiuem tiefbetrübten Herzen unendlich Welche ?' '" ^en ^aen der schweren Prüfung, ^inem ^"^'^ Vorsehling Mir auferlegte, von beiden« ^"^' Meiner Kriegsmarine und Meinen frecher y?^" "^ Beweise unverbrüchlicher Treue, knmfll Anhänglichkeit uud pietälvoller Hingebung lich^ K.. zu haben. In wahrhast würdiger und herz-Ätacht ^'^ ^^" ^ie Angehörigen Meiner bewaffneten uin Mei " pichle" der Trailer und des Schmerzes ben e,.< ' laueren Sohn Ausdruck verliehen. Aus Marken Meines Reiches sind ihre geeilt un, ^ Dränge des Herzens folgend, nach Wien ill l>,'< "^ °em theurren Dahiugrschiedeuen ihre Pietät zu nianls?.' ^^ ^ie ^bt^ Ehre zu erweisen und um '" Viein,n ?"' ^^ 2eid und Freud Meines Hanfes ln den R 's,^^" ""b '" Meiner Kriegsmarine sowie verhall « Meiner Landwehren allezeit einen lauten '"Men?/. l' Ich entbiete hiefür allen Meinen silr jeds' "^' Nach wie vor schlägt Mein Herz warm -Wach, ".^"zelnen Meiner gesammten bewaffneten "'Z'lluns! l?!^ blicke Ich auf sie herab, und auch U^°hrt. ^ '^ Meine ganze Liebe und Fürsorge ""kn am 6. Februar 1889. Franz Joseph m. p. Ochste' ^'b t. Apostolische Majestät haben mit ?"desa i^. "^llrßnng vom 2. Februar d. I. dem A°rnf,?! ^ in Innsbrnck Inlius Ritter von senden w ^ Anlass seiner Versehung in den ^ k)ber1« ü^^"^ ^lf"i den Titel und Charakter ^ch. """sgerichlsrathes allergnädigst zu verleihen ^^--^ Schönborn m. p. Nichtamtlicher Weil. Vor ^" Baltanbllnd. girrten A ^c"^hn Tagen ist in irgend einer lithu- VIahrc,, ^"espondenz wieder einmal die seit zwan. ae»,..^ todtgehetztc Idee. nämlich jene vom Balkanbnnd, lanciert worden. In früheren Zeiten nannte man bald Serbien, bald Griechenland, einmal sogar den Snltan als den Führer dieses seltsamen Bündnisses; diesmal wurde Montenegro au die Spitze txsselben gestellt - wahrscheinlich aus dem Grunde, weil in der letzten Zeit tinia/ außergewöhnliche Intimitäten zwischm den Höfen von Cetinje und Petersburg bemerkt worden waren. Fürst Nikola hat in der letzten Zeit nicht nur feine Töchter nach Petersburg gesendet, wo dieselben von den Großfürstinnen als ihresgleichen empfangen und bewirtet wuidm; es ist auch von Cctinje aus das Gerücht verbreitet worden: der Fürst werde sich selbst in nächster Z»it an das russische Hoflagcr begeben. Man mag endlich dem Beherrscher der Schwarzen Berge auch deshalb eine etwas prononcierteie Lust zu politischer Action zügeschriebru haben, weil er in jung« ster Zeit den Slab von wanderlustigen Politikern, welche sich nun einmal mit den Zuständen in Oesterreich-Ungarn und Serbim nicht befreunden können, dmch dm ehemaligen Metropoliten von Sarajevo ver-gtößett hat. Wie cs heißt, soll dieser Stab demnächst auch durch einen populären serbischen Dichter veimehrt werden — und daraus haben entweder sehr hoffnungsvolle oder überaus ängstliche Gemüther die Ueberzeu-gung geschöpft: iu Cetmje vollziehe sich jetzt in aller Stille eine Art politischer Mobilisierung, welcher die Bildung des vielberufeuen Balkanbunbes auf dem Fuße folgen werde. Infolge dessen wird heute noch die Idee vom Balkanbundc in dm verschiedensten Journalen von Politikern — die es niemals gewesen sind oder die es noch werden wollen — unausgesetzt ventiliert, und man erzählt sich sogar, dass der Sultan darob eine schlaflose Nacht verbracht halte. Wir glauben nicht daran, denn Abdul Hamid kennt dieses Gespenst schon aus früheren Zeiten, er kennt seine Provenienz und dürfte selbst dann nicht erschrecken, wenn es an der Hand Ignatjevs im Mdiz-Kiosk erschiene. Wir lassen es ganz dahingestellt sein, ob diesmal der englische Botschafter, wie man erzählt, dm Sultan über das Verhältnis des eventuellen Ballanbundes zur Türkei aufgeklärt habe; wir wollen uns nur jemn Stimmen zuwenden, welche auch bei dieser Gelegenheit aus Angst oder aus Schadenfreude die Bemerkung gemacht haben: der Valkanbund sei eigentlich gegen Oesterreich-Ungarn und dessen Orienlpolilik gerichtet. Und da müssen wir denn gleich erklären, dass wir uns den Kopf d>r Freunde und Erfinder des Ballanbundes nicht zerl'rat meinen, dass derselbe irgendwie Oesterreich-Ungarn beirren und beängstig,« könnte, dann hätten wir angesichts einer solchen Tendenz nur zu bemerken, dass sie sich cincr ganz zwecklosen Selbsttäuschung hingeben. Unsere Monarchie hat vorerst nicht im miud^sicn das Zustandekommen eiw's beliebigen Ballanbundes zu fürchten, und dann halten wir es für ganz unmöglich, dajs dies.r eine östcrreichfeindliche Gestalt annehmen und behalten könnte. Otsterreich.Ungarn kann ohneweiters die Bildung eines solchen Bundes mit neidlosem Blicke verfolgen. Mim dir Ballanstaalen glauben, dass eine Vereinigung zu Schutz uud Trutz ihrer freien Entwicklung dienlich fein könnte, fo möqen sie ohneweiters thun. was sie für gut halten. Oesterreich Ungarn dürfte nach unwem Dafürhalten ganz besonders in dem Falle gegen einen solchen Bund nichts einzuwenden haben, wenn derselbe rein defensive Zwecke verfolgt, wenn er die Selbständigkeit der Balkanvölker im Rahmen drS Berliner Veilrnges zn erhalten strebt. Im Gegenfall!'. wenn nämlich die verbündeten Baltanstaaten eine muthwillige Friedensstörung beabsichtigen solltcn, könnte unser,' Monarchie, so wlnig wie irgmd eine andere Großmacht, diesen Bund ungehindert schalten und walten lassen. Da aber eine solche Tendenz selbst von allen Autoren geleugnet wird, so ist es klar, dass Oesterreich Ungarn den Ballanbund schon darum nicht zu fürchten braucht, weil er ja angeblich nichts an» deres will, als die freie und selbständige Entwicklung der einzelnen Staaten oder mit anderen Worten: weil er N'.ir dab will, was schon seit einem Jahrzehnt den wesentlichen Inhalt d?r Orirntpolitil des Wiener Eabinktes bildet. Nur diejenigen können also an ein»? österreichfeindliche Tendenz des Valkanbundts glauben, welche diesem vor allem eiue active und friedenstörende Aufgabe zumuthen. oder die noch immer von dem Wahne befang'N siud. dass unsere Monarchie eomlm'll eine bis ans Mlttelmcer reichende Eroberungspolitik zu verfolgen gedenke. Hypothetisch genommen, kann also das Valkanbündnis jeden Tag, jede Stunde zu» stände kommen, es wird in Oesterreich.Ungarn leine Feinde, mir aufmerksame Bcobachter finden. Was die praktische Möglichkeit und Durchführ. Feuilleton. i, Wei ^'l Popularität. e?7 'Ich b? ""b der Doctor stritten über Bou- « lklbslgefäiiV/^'"'"'" gesagt., sagte der Doctor 'ein?^ braV' ^" """"W den Mann zu leicht. hat. su A ""m aw^„ Maun und wenn es Ws. !""ten ei,,/« "'doch etwas schwer, aus einem H°t?" hier nML"b"' Mann zu machen.. - «Wie den»» ^'" Erns^' /' - ""r auf dem Louvreplatz in Wers/ b"s is, '^.. Wucht oder Komödie spielt? Ich il, 'h7"d hat. s,l!, ""em Manne, der nur halbwegs lveii, "heilen- ntt ^" ""d Stelle schw?r grnug .» > ulw erst ein paar hundert Meilen ?°°Hj?/d T^ Wenn ich aus seinen l'i"? n Mle. Vo7.^ ^ "roß? Entfernung hin die !"ttst "?d 'ch hak! ?""'U A°"d lal'n an dem Manne >ich"s KriAH v°„ Anfang an gespürt. Er ist l« die^ward"Ä" aufgefallen, und zwar ab- > dem °"dern- !^.""' "" mehr aus sich macht.-. ?'°ße,'^as die ^. ^wöhnl.ch das GegeMheil 5°N .5'chrmt imml. - Manner charakterisiert. Der >^. die N 3 ' "'e ein Naturereignis, wie der ^° isj ?.'eses Lich? ^r nmst Lichl oder Schalten '?''tt^ dies.n^d''' fieser Schatten ist die That. !!' i"e /'h u ° l«7 ^That? Luther war eiu geworden; aber man """»kr tt l3, " ^ine Thesen angenagelt " 'Hun lang der Große und geht noch immer mit Hammer und Nagel herum, ohne die Thesen.» «Das muss ich bestreiten.» warf der Doctor ein. ',ld ich ka»» mir nichts anderes vorstellen, als dass er kläglich enden wird — nicht so sehr tragisch, als jämmerlich. Er scheint mir nicht nur kein Mann der großen Thaten, sondern nicht einmal der Mann der großen Verbrechen. Ich finde ihn geschickt, zäh. klug — aber klein, furcht, sam und gewöhnlich. Es fehlen ihm die Tugenden und die Laster eines großen Mannes.» «Das möchte ich nicht so leichthin sagen. Er ist ein tapferer Soldat, das hat er auf den italienischen Schlachtfeldern bewiesen. Er ist ehrgeizig, das zeigt seine Laufbahn bis zum Krügsportcfeuille und seine Erhebung vom gestürzten Minister zum Candidate« für den Präsidenttnstuhl. Und wüs die Laster betrifft, so hat er ein solches mit allen gemein, welche sich als Dictatoren an die Spitze bewegter Volksmassen gestellt habül: die Lüge. iir lügt. wie Napoleon I. und der III. gelogen haben, er bekennt sich heute zu Parteien, die er morgeli wegwirft, und hat dabei imm«r die Phrase zur Hand. die ihm die Begeisterung drr Massen sichert. Und er ist populär — das lässt sich nicht lengu.n. Die Popularität aber hat etwas Falalistisch's. Urlier» mächtiges. Providentil'lles an sich: sie ist der Finqer. mit dem das Schicksal oder die Götter auf Großes deliten. Wem dieser Fiuger in wichtiger Z'it den Weg zeigt, der wird dadurch selbst aus einem gewöhnlichen Menschen zum ungewöhnlichen. Er muss! Ich glaube, dass Luther, dcn du erwähnt hast. dir Reformation so wenig a/pla„t hat. wi? Napoleon das Kaiserthum. Die Popularität bat sie b.ide zu weiterer Fahrt und gw-h^rcm Zirle a/trieben. als sie sich ursprünglich l)ätt''u träumen lassen. Es lst ,twas ganz Eigenes um die Popularität — ich möchte glauben. dal> bewiesene Seelengröße des Kaisers entqegcnqenolN ^ Die Aeußerungen der Presse spiegeln diese OefM^ A'völkcrunss wieder; nahezu einhellig gelangt oa» ^ löbnis zum Ausdrucke, dass die Völker dieser Mona^ nach den Wollen des Manifestes nach wie vor l"'^ nrrem Zusammenwirken mit vereinten Kräften s^^h des Vaterlandes» ihrem Herrscher bristchen wolle"'^ es darf mit Genugthunnq hervorgehoben werden, ^ selbst Organe der österreichischen Opposition un. schlusse an die erhabenen Worte Sr. Majestät d>e V^ nnng aussprechen, «dass die Stunde der H/'^Ai»' mildernd auf die Gegensätze wirken, dass die ^ ^ samkeit drs Unglücks,' welches die Völker u"d /^ wenige Leute populär gemacht; meist ware" ^P Anläufe. Der Werther ist doch eine ve'dreM ^< sculfttur gegen die himmlische Schönheit der^>' in Aulis: aber noch heule kennt man '" ^lE'z von Goethe's sämmtlichen Werken nur den «" ^ den Napoleon nach Kairo mitgenommen Pl ^ ^ einer lann und thut, ist fiir die Popnlantal ^ niger entscheidend, als wie er's thut. H" ,^ M eine besondere Art. dann ist er gemacht ov ^ ^ ficht darauf, ob er wahrhaft Großes kann bringt. Das ist doch ein echt weiblicher Z"^» ^ «Ich halte es für mehr menschlich' " O^ lich.» warf ich ein, Popularität heißt wF "^h< rasch im großen Kreise zu wirken. Den 3"^M",, zu imponieren. dazu gehört Bedeutung "".^e ^, Allein; denn die Nächsten sind wenige «"^ge") merljamkeit leicht zu concentrieren. Der -"^ >> zufallen hingegen, dazu gehört Ungew^ "z i" ^. Uebcrraschendes, sei es in der Sache, ^' O'U! Methode. Für den Moment bringt es aH" ^« lichkeit und die Charlatanerie zustande. .^r^'F? mcht lange vor. Dagegen gibt es Zeichen p" nFllA z mung, welche sich an dem Genialen n"0 ^chH, z lichen von selber äußern und aller «en ^igl '^ ziehen; es ist ihn, oft ein Stempel g"p" >g>',> oder Geschicke aufgedrückt, der die ^'Ue ^ ^ angeht und den sich niemand deutllch " ^ Schon die Gabe selbst, den Tausenden'^cH Geschmack und Urtheil meilenweit ansem .^^ einen Punkt plötzlichen Begegnens z" ln.e^ M^ Höheres und Bedeutungsvolles. Wenn pe ^l p ^ großen Thaten sich kundaibt. wenn das Wdaches Zeitung Nr. 33. 263 9. Flwwr l.^'j. " loe,lrlttene„ i; 2-j der Regierungsvorlage, des so-« "lmtm Strafparagraphen, 'im Ausschüsse eine Aen-^"Mg nach der Richtung beantragt werden, dass das y/"lausmaß. welches mit drei Monaten Gefängnis M?! ^ - ^' ^liuale im Maximum angesetzt war. nach li? ^lchlm'lM verschärft werden soll. Fürs erste > u oatz Strafausmaß auf das Doppelte erhöht wer- ". also auf sechs Monate Gefängnis oder 2000 Gul-Ell s'^^' ""^ ^!^ zweite soll es dem Ermessen des ß. i^lhters anheimgegeben bleiben, anch auf beide ^chn zu erkennen. ^,„,^elchsraths - Erfahwahl.) Im Land-?u? bMke Tarnopol Zbaraz Skalat. dessen Reichs. Mlandat infolge des Ablebens des Abgeordneten , - «chmir Ritter von Grocholsli erledigt war, wurde lorit^ ^er Graf Georg Vorlowski mit einer Ma-tl,^ ^ ^^ Stimmen gegen den Kandidaten der Ru N'ten ^!""l Siczynsli. zum ReichtrathK.Abgeord« Eik,,!^^ «Cesky Kluh.) hat in seiner jüngsten newi?' ^^^^ der Besprechung des Lagerhausgesetzes stilnm ^""' b^chlosfen, für folgende Grundsätze zu der ss ' /'^ ^'^ Errichtung eines Lagerhauses ist uou Laa^" c " abhängig; 2,) den Unternehmern eines ^urryauses ^'rd die Velehnung nicht gestattet; li.) es wahlm ^ntliche Charakter des Lagerhauses zu ^parlamentarisches.) Der Äudget-Ausschllss t'chtz?- die Debatte über den Etai des Unter-Hl "'^"Ulms fortgesetzt, und gelangte zunächst der lviid ^"lschulen. zur Berathung. Wie man glaubt, brailck ^usschuss noch mindestens acht Sitznngeu ^lbrrmÜ' "^ den Nch des Slaatsvoranschlages durch« erst in?'' ^" bass der Bericht und das Finanzgcsetz die ^ l. ö""ten Hälfte dieses Monats vorliegen und beain,. . "" Plenum kaum vor Ende Februar wird Ud bi' Dieselbe wird wahrscheinlich erst für Kartei l,^"^^ anberaumt werden. Da die liberale Modelt ! ^" "'" ^ Paragraphen des Entwurfes ver-t>l>ch h„^3' werden demnächst die Partei - Conferenzcn l>uflll>„„«. ^inn der Specialdebalte im Plennm wieder '^ '°""en werden. ostafli»./.^ Berlin) wird gemeldet, dass eine neue Albere ''^ ^°"age für den deutschen Reichstag in bliche O« '"' ^ ^"den. wird versichert, znr Zeit ^tioni».. "M'a/n "ber die Einrichtung einer snb« ilvar „'?".Dampferlinie nach Zanzibar statt, welche scheine« ü'^ ö" Entscheidung geführt hätten, das 3en G^s. l»er Vorlage jedoch noch in der gegenwärti» ^itunap. wahrscheinlich machten. Ueber die Vor-dtt,«z«"' zur Wißmann'schen Expedition selbst wird ^ 60 W- ""2 Nilhelmshafen gemeldet, dieselbe bestehe Haffen "."glirdern. Officieren und Unterosficicren aller >^^iunge,,. welche noch diese Woche über Vrindisi nach Zanzibar abgehen sollen. Sämmtliche Officiere und Beanllen bleiben in Aucieunetät. Sämmtliche Mitglieder haben auch. um sich nach den bestimmten Vorschriften auszurüsten, einen Vorschuss von 1000 Mark bekommen. Ueber den speliellen Zweck der Expedition wird Stillschweigen bewahrt. 900 Sudanesen sollen angeworben und militärisch ausgebildet werden. (Zur Lage in Serbien.) Wie ans Belgrad gemeldet wird, e»regt dort ein Erlass des Ministeriums des Iunern großes Aufsehen, mittels welchen eine große Anzahl der Fortschrittspartei angehöriger Beamten aller Branchen des Ressorts des Innern theils pensioniert, lhiils verseht, theils gänzlich entlasten werden. Man glaubt daraus auf cius; n zu können. Die Radicalen sollen sich durch den jüngsten im «Odjek» erschienenen Artikel über das ungerechtfertigte Verbleiben des Cabinets Nikola Kristic die Unzufriedenheit des Königs in hohem Grade zu gezoa/n haben, lind es werden hieran velschiedene Combinationen geknüpft. (Griechenland und die Türkei.) Einige Blätter bezeichnen es als wahrscheinlich, dass König Georg nach seiner Rückkehr aus Prleisburg dem Sultan eiuen Besuch abstatten werde. (Eine Verschwörung in Stambul.) Wie der Correspondent der «DailyNews» in Constantinoprl telegraphiert, ist angeblich dort eine Verschwörung geg,n die Regierung entdeckt worden Infolge dessen wurde niemandem während zweier Tage Einlass in den Palast gewährt, uud hohe Würdenträger wurden ver-nomlmn. Man legt jedoch der Sache leine Bedeutung bei und glaubt, dass rs sich nur um eine Intrigue entlassener Beamten gegen die im Amte befind« lichen handle. (Aus Shanghai) berichtet man über ernste Unruhen, die in Chin-Kiang stattgefunden haben; das englische Consulats-Oebäude und mehrere Ausländern gehörende Häuser sind von den aufständischen Chinesen niedergebrannt worden. Ein englisch.s Kriegsschiff ist nach dem Schauplätze abgegangen. Tagesneuigteiten. Se. Majestät der Kaiser haben, wie die «Grazer Morgeupost» melo.t. der Gemeinde Groß - Pireschitz zum 'Schulhausbaue in St. Jakob 200 fl. zu spenden geruht. Se. Majestät derKaiser haben, wie die «Agramer Zeitung» meldet, für die Restanrierung der römisch-katholisch'n Kirche in Carlopago 200 sl. zn spenden geruht. — (Seelenamt.) In der Wiener Hofburglapelle wurde vorgestern für den Kronprinzen von Cardinal Ganglbauer in Anwesenheit des ganzen Hofes, der Specialgesanbten u. s. w. das erste der drei Seelenämter celebriert. — (Rose ««Königinnen.) In Saint.Denis bei Paris wurden letzten Samstag drei Rosen-Königinnen, zwei Wäscherinnen und eine Parfümerie-Arbeilerin, getraut. General Aoulanger sendete einer jeden derselben einen Blumenstrauß, und richtete an den Maire ein Schreiben, in welchem er, die große Anzahl der in Saint-Denis erhaltenen Stimmen betonend, erklärt, er sehe es als eine Pflicht an, die bisher von den De< putierten von Sainl-Denis beobachtete Ueberlieferung zu wahren, — (Irrsinnig geworden.) Der königliche Gerichtsralh Franz Kutnar aus Gosvic in Kroatien wurde vorgestern in Wien wegen zutage getretenen Irrsinns durch die Polizei aus die psychiatrische Klinik gebracht. Rutnay war nach Wien gekommen, um von einem Nervenleiden Heilung zu suchen. — (Ausstellung für Nahrungsmittel und Hausbedarf.) In Köln foll in der Zeit von« 1«. Mai bis Ende October d. I. eine internationale Ausstellung für Nahrungsmittel und Hausbedarf stattfinden, Alle Gegenstände, welche den Industrien angehören, die sich mit der Nahrung, Bekleidung und Woh" nung des Menschen befassen, werden zur Ausstellung zu» gelasse,.. — (Einem tiefgefühlten Bedürfnisse) hat ein Berliner Erfinder abgeholfen, indem er Vier-seidel-Untersätze anfertigte, welche in ihrer Mitte ein Zifferblatt mit beweglichem Zeiger haben, der mechanisch wirkt, und zwar dergestalt, dass, wenn die dazugehörige Feder aufgewunden, mittels eines Drückers die richtige Anzahl der getrunkenen Seidel festgestellt werben kann. — (Ein ungewöhnlicher Selbstmord.) Der Szegediner Maschinist Ignaz Malatinsty hat dicserlllge in seiner Erbitterung darüber, dass man ihm Vorwürfe gemacht, er sei zu leichtsinnig mit dem von seinem Sohne als Unterstützung erhaltenen Gelde umgegangen, den linken Arm auf einen Holzblock gelegt, hackte dann den Arm entzwei und ließ sich verbluten. Dies geschah zwischen 6 und 7 Uhr abends, und als man ihn nach 7 Uhr fand, war er bereits todt. — (Vom Theater.) Anton Rubin steins neue Oper «Gorjuöla», Text von Arvejljev, wird noch in diesem Jahre an, kaiserlichen Theatrr in Petersburg aufgeführt werben. Es ist dies die elfte Oper des berühmten Clavier-Virtuosen. — Im Lause dieses Monats geht zu La Valette auf der Insel Malta eine neue Oper: «^Fnle es ^^ Nesagt. liebe Claire. Aber sehen wir 7»N sie sj°" Popularität mit ihren Ahnnngen geht. «^"läle V °" der Erfüllung zu messen haben. Der 5? zur Ver?»/"sl und wächst, von den Erwartn,^ !' te>': aus !. H""9' ^n den Versprechungen zu den ?° Wgt di. l?""zenlose Sehnen nnd Hoffen der !^l Da is. « '?'de Verciuiguug. die fruchtbringende 3^ Ehe,, 7. dem, mellwürdig. zu sehen, was für F. "ebelch ' " b" großen Liebe herauskommen, m.d die von Hafs und li^^tnoickel,, 9 "tet waren, die segensreichsten Ehen is ? war nn, . 'sl wieder echt weiblich. Am Ge« d r7?°ew2 «roß und schön; am Galten ^ ^ der 5V' law« und nnangenehm. Der Mann. N'^'at sic5 "'" die Großen des Tages bekämpft «"'lt. °n?H Macht durch. Als Minister wird er < ^ verV" ""d zuletzt verhöhnt. Der Doctor ^ '" Qes<^ - ' wenn ich an das Bürgerministe, ^und ib.?' °" die Herbst. Giskra. Vrestl. «I« V die NnlO'"lchllches Fiasco erinnere. Nun. da V^"er U, Mch getäuscht. Diese Leute, welche V! '"are, ?c, " blühendste Popularität errungen ^/" lebt ,l. "a Minister unbedeutend, kleinlich. > nur b" geistige Vater dieser ganzen "och kurzsichtiger uud eingebildeter. als sie. der praktisch nichts an Fiascos a/erntrt hat: der alte Schmerling. Der hat den guten Einfall gehabt, ungewöhnlich alt zu werden — dafür ist er po« pnlär und wird ls von Jahr zu Jahr mehr, wie der Stock im Eis'N. der bedeutender wird mit jedem Naa/l, den man hineinschlägt. Nehmen wir ein anderes Vei-spicl. Graf Inlius Andrassy war auf dem Gipfel fei» ner Popularität, als er — mit Wissen des Pliblicums wenigstens — nichts weiter gethan hatte, als dass er in eMßiL an den Galgen genagelt und achtzehn Jahre später zum ungarischen MinisierpräsidentlN geworden war. Damals umbrauLten ihn so gewallige Stürme von Volksgunst, dass er einer Deputation das ahnungsvolle Wort jagte: «Ich betrachte die Popularität nicht als einen Besitz, den ich linheimsc nnd fiir mich nutzbar mache, sondern als ein Capital, das ich im Dienste des Vaterlandes auch allsgeben uud verzehren muss, wenn ts noththut.» Und er hat den Schah ausgeben müssen, fast bis ans Hclkr nnd Pfennig. Den,» als derselbe Mann an der Spitze des auswärtigen Amtes eine Politik machte, welche dem Reiche einen großen Krieg ersparte, die ganze verfehlte Oricntpulitil umkehrte, der Monarchie Refpect nud Sympathien bei Völkern gewann, die sie früher gehastt und verachtet hatten, als er das Neich. welches bis dahin nur Pro vinzen verloren hatte, um zwei Länder bereicherte, als er eine Allianz schloss, welche ein Vollwerk unser lossalgemäldes von Röber kommt uns soeben die Nachricht zu, dass dasselbe infolge veränderter Dispositionen deS Steiermärkischen Kunstvereines in Graz erst am 24. d. M. hier anlangen kann. Dessenungeachtet wird die derzeitige Ausstellung infolge des fehr regen Besuches der letzten Tage doch bis Sonntag, den 17ten d. M., verlängert, d^nn aber für alle Fälle geschlossen, weil der Saal wieder für musikalische Zwecke zur Verfügung stehen muss. Auch wird uns bekanntgegeben, dass die Ausstellung wie bisher um 10 Uhr früh eröffnet, dem allgemeinen Wunsche entsprechend aber bis zum Eintritte der Abenddämmerung offen gehalten wird. — (Der Laibacher Gemeinderath) hält Dienstag abends 6 Uhr eine öffentliche Sitzung mit nachfolgender Tagesordnung ab: Mittheilungen des Präsidiums ; Vergebung der Tischler-, Schlosser-, Glaser« und Anstreicher-Arbeiten beim Baue der neuen Volksschule in der Feldgasse; städtisches Budget pro 1889. deres constant, als das Zickzack weiblicher Launen? Hört mir mit der Popularität auf! Die gescheiten Leute gebrauchen sie, wo es noththut, aber sie ver« achten sie im stillen und geben Bismarck recht, der einmal gesagt hat: «Was jubeln mir die Leute zu? Ich muss nachdenken, ob ich eine Dummheit gemacht habe.» Ich war einen Augenblick verblüfft von diesem Coriolanischen Ausfall meines ruhigen Gebieters. Dann sagte ich gefasst: «Du magst in vielem recht haben; aber das Weib hast du doch bei den Haaren in die Debatte gezogen. Uebrigens ist Popularität nicht immer wandelbar. Da hast du zwei Beispiele statt eines: Na-volron der erste und Franz Deäk, die waren ihr ganzes Leben hindurch pcpnlär und sind es auch nach dem Tode — und waren auch wirklich groh in ihrer Art. Denen war also die Volksgunst doch ein treues Weib.» «Ja wohl,» erwiderte mein Mann lachend; «das liegt so recht in der weiblichen Natur. Der eine hat das Weib aufs Blut geprügelt und der andere hat sich nic um sie gekümmert. Das sind vielleicht die einzigen Wege. um das Weib Popularität dauernd zu fesseln. Was aber unseren Buulanger betrifft, so glaube ich, dass ihm zu beidem daS richtige Zeug fehlt. Er hat nichts gethan und wird nichts thun. um die Volksgunst zu verdienen oder zn erzwinge». Sie drängt sich ihm auf, wie ein hysterisches Wcib, Miches das Bedürfnis nach einem Verhältnis hat. Ein Tag der Vereinigung und sie wird ihn satt haben.» «Das wollen wir sehen,» sagte der Doctor lllrz. Er schien gar nicht überzeugt. E l a i r e. — (Votivamt für den Kaifer.) Anlässlich des erschütternden Trauerfalles, von welchem ganz Oesterreich, und voran unser erhabenes Herrscherhaus, in der schmerzlichsten Weise getroffen wurde, hat der Herr Fürstbischof von Laibach verordnet, dass am 17. d. M. in allen Pfarrkirchen der Diöcese ein feierliches Votivamt abgehalten werde, um von Gott Trost und Stärkung für Seine Majestät und die gesummte kaiserliche Familie zu erbitten und Gottes Segen über das Allerhöchste Kaiserhaus und das Reich herabzustehen. — (Deutsches Theater.) In der Casino-Veranda geht heute zum Vortheile des Fräuleins Marie v. Leuchert das Sensationsstück «O diese Schwiegermutter» in Scene. Bei dem Umstände, als Fräulein Leuchert zu den besten und beliebtesten Kräften der Ge-fellschaft Dorn zählt und das Stück auch in Wien und Budapest einen durchschlagenden Erfolg halte, steht ein zahlreicher Besuch wohl zu erwarten. — (Militärmusik) Ueber Allerhöchsten Befehl haben in der ersten Periode der sür weiland Se. t. und k. Hoheit den Kronprinzen Erzherzog Rudolf angeordneten Hoftrauer, das ist bis einschließlich 4. März, die Wachen ohne Musik aufzuziehen, und haben während dieser Zeit auch Platzmusiken in allen Garni^ sonen zu unterbleiben. Die Verwendung der Militärmusiken an Unterhaltungsorten wird vom Sonntag, den 10. d. M., angefangen gestattet. — (Im hiesigen Zwangsarbeitshause) fand vorgestern ein Trauergottesdienst für weiland den Kronprinzen Rudolf statt. Am Vegriibnlstage waren die Zwänglinge nachmittags von der Arbeit befreit, um sich stiller Andacht hinzugeben. — (Todesfall.) In Krainburg verschied vorgestern Herr Josef Steinmetz, l. k. Bezirlswundarzt und Besitzer des goldenen Verdiensttreuzes, im Alter von 84 Jahren. Der Verstorbene war auch ein eifriger Sammler von Raritäten, Antiquitäten und Petresacten. — (Gem ein dew a hl.) Bei der Neuwahl des Gemeindevorstandes der Ortsgemeinde Grohp öl land im politischen Bezirke Gottschee wurden gewählt, und zwar zum Gemeindevorsteher Franz Andolsel von Groß-pölland, zu Gemeinderäthen die Realitätenbesitzer: Simon Zlindra und Franz Andolsel, beide von Groß- pölland. — (Postdefraudation.) In Zengg wurde, wie schon gemeldet, eine große Postdefraudation entdeckt. Amtsleiter Busan, der die Malversation begieng. hat sich vor kurzem einen Urlaub nach Vinlovce erwirkt, ist aber nach Amerika durchgegangen. Aus Newyork rief er nun telegraphisch die zurückgelassene Familie zu sich. Der Schaden beträgt über 15.000 st. — (Slovenisches Theater.) Im Saale der hiesigen Citalnica gelangt morgen zum zweitenmale das Lustspiel «äreösn oöo» zur Aufführung. Das Stück ern« tete bei der ersten Aufführung seitens des leider zu schwach besuchten Hauses lebhaften Beifall. — (Winter - Curort e.) Nach den uns zugekommenen Curlisten find in der Wintersaison 1888/89 angekommen: in Arco 486 Parteien mit 816 Personen, in Abbazia 816 Parteien mit 1526 Personen, in Gries 495 Parteien mit 889 Personen. — (Monatlicher Viehmarkt.) Der gestrige monatliche Viehmarkt war sehr gut besucht; es wurden im ganzen an 900 Stück Pferde, Ochsen, Kühe und Kälber aufgetrieben. Der Handel war sehr rege, insbesondere waren zahlreiche fremde Händler am Platze. Neueste Post. Original-Telegramme der «Laibacher Ztg.» Wien, 8. Februar. Die Morgenblätter preifen dir Kaiferin in begeisterten Artikeln. Die «Neue freie Presse» sagt: Die Rede des Kaisers ist ein Denkmal, welches er der Kaiserin in der Geschichte errichtet hat. und ihr Bild wird den Völkern in der Gestalt vorschweben, welche aus der ergreifenden Schilderung des Gemahls zu erkennen ist. — Niickkommend anf feine gestrig,' Meldung, verzeichnet das «Fremdenblatt» noch. daft die kaiserliche Anerkennung betreffs der Haltung der Pr.sse ihren Ausdruck m gnädigsten, wärmsten Worten gefunden hat. Wien, 8. Februar. Auch dem zweiten, vom Erz-bischof Grafen Schönborn celebrierten Seelenamte in der Vlirqpfarrkirche wohnten die Majestäten, die Krön» prinzessin-Witwe. die Mitglieder des Kaiserhauses, ferner die gesammte hier weilende Aristokratie und Generalität, die Hof- und Staats Würdenträger bei. Der Andrang zur Kaisergruft war auch heute ein enormer. Wien, 8. Februar. Die «Wiener Zeitung, pu-bliciert einen mit dem Armeefehl vollständig übereil,, stimmenden Flottenbefehl. Wien, 8. Februar. Das Abgeordmteuhaus erledigte in der heutigen Abendsitzung unverändert die ersten zwei Paragraphs des Lagerhallsgesetzes. Nolll, 8. Februar. Cardinal Lednchowsti. bekannt durch seinen unerschütterlichen Widerstand gegen die preußischen Mai-Gesetze, ist an einer Lungenentzündung gestorben. Nom, 8. Februar. Zwischen arbeitslosen Albeltel« welche Scheiben und Straßenlaternen zerschlugen. »M de» Sicherheitsorgauen kam es zu einem Zusammen-stoße, wobei 6 Polizisten und mehrere Arbeiter m' wuudet wurden. Ueber KX) Verhaftungen wurdeli w< genommen. Petersburg, 8. Februar. Der «St. P^tersbuw Zeitung» zufolge hätte der Kaiser den Vorschlag "^ Ministers Grafen Tolstoi wegeu der Schaff"".!! ^ ster Leiter für einzelne P»omuzd,stricte a/»chn'igt. Washington, 8. Februar. Der Swatssreretar " suchte deu diesseitig»'« Consul auf Samoa. M'. Sw'^ seine Eullassuüg zn Ushmen. da seine Ansicht»» " denen der Uulonö-Regicrung nicht übereinslilum^^ Wolkswirtschastliches. Holzeeporttarife im galizisch-adriatischen Vcrkchtt' Die Verwaltung drr Ferdinands Nordbahn l,at 5°»""''!^ in der Angelegenheit der Holzrxvorttarifl' im galiziscli-adriam < Verlchre betheiligtc Eisenbahn-Verwaltuugr» in Keni'M's g> ^ dass si? bereit sei. aus Grund der in diesrr Confelenz stau.",^,,^ denen fachmännischen Neralhung zu einer genrn N.'N ErmaM^ der bezüglichen Tarife die Hand zu dielen und sie dahrr!" ,^ von der Forderung, die Gewährung der in dieser llmlfc""ä , Aussicht genommenen Vl-a.iinstia.ung an ein Minimalquantlin 800 bis 1000 Wagen pro Jahr zu binden, als auch >"'' ^ Forderung eines Nachweises illicr den Weitrrversandt al> ^ nach den überseeischen Empfangsstationen abstehe. Hieiint >I Activierung des in der erwähnten Conferenz in Au^cht,,^ ^ menen nenen Holzexftorttarifes, der bekanntlich eine ^""Ä^i>l des mit 1. Jänner'1880 eingeführten Tarifes um 33 ^" jnvolviert, gesichert. Allgelommelle Fremde. Am 7. Februar. ^ Hotel Stadt Wien. Obresa, Oberlaibach. - Moser und ^ Wien. — Kastel. Handelsm,. Pilsen. - Reichhold. 3^'°' ^ Segler. Flesch, Götzl und Kralonisly. Handelslcnlc, 2"'"«^, Urbancic. Privatier, s. Frau, Odcrlrain. — Fasa« 'H^ Guttschee. — Stare, Realitätenbcsitzcr, Mannsburg. — " Reis., Wien. Kol< Hotel Elefant. Wotan, Handelsmann, Schönstem. "»7^ ^ cicka, Fregattenarzt. Pola. — Lech, Hausbesitzer, T'^ghü, Steindler, Wien. — Vrabcevic. Advocateus-Äitwe, saN'N« ^. Agram. — Dimitrievich, Agent, Trieft. — ^oqueH," ^ candibat, Hammerstiel. — Haas, Vosanis, Kaufm., ^' Ientzsch. Reis,. Trieft. . „ » Hotel Siidbahnhof. Maria Iurlovic, Trieft. — Spr">g5,'^ briksbesitzer, s. Sohn, Wien. - Giosilini, Mailand. ^ "' Egg.____________^_________________________^-^" Verstorbene. ^ Den 7. Februar. Franz Uaiucr. Photograph" 3 I. 7 M.. Wienerstrcche 7, hitziger Theater in der Casino-Veranda. „ Heute: Zum Vortheile der Local, und Operettensiinn"'." «l< von Leuchert zum erstenmale: O dicse S ^«g/ »^ mutter. Schwanl in !l Aclen von Alexandre M!> Antony Mars. ' ^„ »o" Morgen aus mehrseitiges Verlangen: «Die Jung?" Helleuille.» ^^^-u^ Meteorolonilche Beobachtungen in^aibB^ " " ^»s, ZI ^ 7U.Mg. 726 6 -li-0, NO."schwach« bew^ Tagesmiltcl der Temperatur —12". um 08" unter male. ^^--^ Verantwortlicher Redacteur: I. Nac,lil^,-!«^ Gegen Katarrhe der Athmung8organe, hei Husten, Schnupfe^» ,jjC|iC" keit und anrinren Halsaffectionen wird 'irZ jt-------------SMJERB^;, fiir sich allein oder mit warmer Milch ye mit Erfolg angewendet. je u11" Derselbe übt eine mildlösende, erfriflc»c" j^cii"' beruhigende Wirkung aus, befördert die ^[^ absonderung und ist in solchen Fälle" ^g) ^'\y erprobt. JL.**^S 11^'t der Zeit limnen ancl, chronische V"dauu"^^ !^ ^»>iu Geschwüre, Magenkrebs ?c. 'ibergehc». ^olH^ ^^deshald beizeiten Hilfe und verlange """"'" e"^F Einsendung von 10 Kreuzern die Schuft «-" (zB, falarrh. von I. I. ss. Popps PulttNnil in H^Bl''5^ (Vei Anfragen erwähne mau diese Z"tu"ss-)^^'^>,s< Maßstab 1 : 75000. Preis per Äwtt 50 lr, '" " . c. Geld Wars Etllllts-Aulthrn. l^es^./ ^' ,,...... »»»0 84 10 l^'ver vv "'"°'«l°sr , 25» sl, !34 50 135 50 lXLUcr'." " N5"^ 5.00 ft, ,4050 141 . , «'"«'«lose , , ,^^ ,^,,^, ,^, ^i.l^,st. , . ,53l»0 15,430 ^'""H^ Wuersrei . 111-4« m s.o ^N'H li'^l,« .""^^'" ' "" ^ '2N.25 U" E Ü '3'"".' '"" N «,W' ' ?4 .5 215. ^ ^°s'il N3^ ''""" ^ "5.-.!0,1..20 ^''z'Ichpl>^?"^c,, , . ,22-122-75, ^u^°'e 4"/« ,W f, ^5- - 125 50 ! Wcld Warr Grulldrntl.-Oblillationen (!"/„ Nlll'zische..... W4'üU IU5> - ü"/., mährisch!-...... I!»!»— ' — !»"/., «rain »nd iiüstcnland . . 10» — — — l'"/., üicdcröstcrrelchischs . . . 1N9 5U lio-^ !>"/„ steirischr...... «04-75, —- !»"/„ lroatischc unb slavonischs , W4- i<»üü» 5,"/„ s!cbe»biiri,ischs . , , . 1«»5 - 105,15, 5>"/n Temrssl Aaiw! . , . , IN5-— K»5> 15, 5,"/,, uilgarlschc...... 105-. 1<»5>-15 Andrrc öffcutl. Aulchcn. Dona» Rl'ff, Lose 5>"/„ 1»0 si. . i!iö- - !22 5><» dlo, Nnlcihc 1«7« . . ION,— l«7- N»lcl)l» bcr Stadt Oürz . , HU — —- Nulchci, b, Ewd!<,rmr!»bs Mini I<»5^ U>c Prüm, Ä»l. d, Stablgsi», Wlr» 143 50 l i! Vörssnba» AiUrlir» drill'«, 5,",,. »l-5,n !»5>-5,<» Pfandbricsc (sill' 10!» sl,), Äodsüc-r, all«, öst, 4"/,. G. , . ,Ä? 1^!i üu d>o, » 4>/,"/„, , . um 5,<» 10'- dto, » 4"/n . , . »«I«! !»««0 dlu. Pram, Schiildvcrschi-, 3"/« l»4 25> 104-7Ü Orst. HypoNMüda»! IOj, 5>N"/<, 10l- —- Ocst,'U!!<,, Uaiil licrl, 4'/,°/<> - 10l«. U»!l-40, dr»u » 4"/,, . . !»'.»-!!0 ,<><> , belt» 50jilhr, » 4"/n . , 9«- Nalizischc' Karl ^»dwi» Aahn /,°/u . 10N-50 10! - ! Grid War? vcstrrr, Nordwrslba!)» , , , 107 — l<'7-5« Niaatsbal,»...... 2<»o- «'I,- Südblll,» il 3"/,,..... 144 40 14!»-— ' ll 5,"/,, >llil» s>0 Ilil 50 Ung, gllllz, Vlll!!! ! l»9-»!,^!>0 20 Diverse Lose (pcr Slillf), Lrrdülok 100 si...... ,84-,_ ,»45,, ülart, Loss 40 st...... «,.50 s.z^, 4"/,, Dona» Dainpfich, loo fl, , ,23'50 <24 — ilaibachrr Präm, Axis!,, 20 ft, 2» 75, 24 2l> vfrxcr Los>' 4« si..... s,L 2!» !l3 - Plllsf» LuK 40 fl...... «,-50 ,zzz . No»,!'!, ,«n-»z, list, Ves, v., n»si, lu— ,u ^, Nudulpl) Ll'sc 10 fl..... 22-^ 22 70 Salm Lok 40 fl.......,,^„ HI-50 2>, G>'>wi« i/oir l0 f!, , , , s>4L5> !',4-75> Wa,dstl'i» Lolr -" fl..... 44Ü0 ^5 ^ Wmdisch «räh Lose 20 sl, . , 5,7-50 5>» "5. M'w. Ech, d, :>"/„ Pram, 2ch»Id vsrsch, d, Bot>l',tt-!-fd!>a!!swl> , 17--. >»'.. Vanl - Actien (prr Stuck), N»N»Oest, Vaill 200 si, ««"/„ N 5.0 lln'ditbaüs. Allss, mil,, 200 si, , »12 75, 3l»'25> DcpoNll'übaül, VIII«, 20« si, , !!'I - N»2 E^oml'tr <«>,,,Nbrost, 500 si, . 52!°»-—5>li? — wiro l>, Las,>,w,, Wis»sr200fl, 1!»!! 5N 200 50 Ht,p02l- Verlchrsbalii, «ll«, l4« si, , . 156 50 lü? ül) Acticn vou Transport-lwtcrllchnumgrll. lper Ntiill), Albrcchl Nal,n 200 si. Eilbrr . 5,5 5.0 5m, «oidbal)!! l l'O si, , , .207—20« — ' Wrstbah» 200 fl, . , .31!»- »^« -Vulchtichradl-r «til, 5,00 si, CM, 88»-- 885,--blo, (lit, U) 200 si, . 330 — 332" Donau - Dampfschifffahrt Grs,, Ossü-rr, .',00 si, (!M. , , , 480- 422-Dran EillB, Db,,'z,) 200 ss,E, IH350 194' - D»,, Biidnil», Ei,', B 200 si, T, > -'------- ssrrdluniidl» Äordl,, looo si, CM. 2H02 250« Walllarl i/,N,CM, 420— 422 -Orslcri, Nordwrstb. 200 si. Kilb. 17» 5<» 179 - f>to slit, 1! ) 200 si, 3, , . 204 — 204 25 Pi, ^ "'>»b, >50si, Nilb. 45--«! — «> ^«»0 si. Tuber .---------------------- C! !, 200 si Nilbsl 854 50 ^5< 75 Li,dl>,i!),, .'!"> st Eillirr . , , 10! - 101 I'l' 2nd Norbd.Vrrl', V200si,EW. ,«1 25 I0 ünir Wr,, Priorität«» Nctirn 100 fl......99'bO 100 5« U»g,gaIiz,!tisc»b.L00fi. «Zilber Il8b— 185 25 «,lb Ware Un«. Norbllslbal», 2W si, Silber 17« — !7« tt, U»g,Westb,s>«aab Graz>200fl,3, ,»« lib :8» »5 IndustrieActicn lper Stücl), , Ualinrj,, «ll«, vsst, 10« fl. . «5-5l> «! ü<» ltgybisi .»-— «Ü- - Eisriibahüw, Lsiha,, rrste, »O fl, > —>— -- - .ElbsmW', Papiers, >>, », G, ! 57 - !»»-^ Licsingsl Braorls! 100 fl, , . 105 50 l«f» — Mu»>ll!i Gi'lrll,, üstrrr, alpins , 57 25, b? 7i^ Prasser Eiss» ^iid. Ges. 200 fl, ,320 >« fl, ! . >....... «Steyrermiihl»,Papiers,HV..G, 1»7'75 l»» — lrisailer ^ohlenw. Vei, 70 fl, , ! - — — . Waffs!if,'G,,OrN,i!lWirn if«'si, 410 - 415 — Wassgu» Leihanst,, Nil,,, !» Pes» «0 si......... 79 — 7» 5« Wr, Uaua,esell!chasl 100 si , . ?».- »0 Wienerberger Zienel Äctie» Ges, 184-85.1k»-?5. Devisen. 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