Anbacher Zeitung. k ««3 Dinstag am »». Mai «85« Dit .^aibachcr Zcltil'!,," crsch-int, ml' ','l.l."','s»>" !'.r Hmi" ""> ^,,.'t,i^ !i^l,ch, !l>» so^l sa „»t l'en Ä.-ilaqs:! ,m '5 o mzv l o > r >,c! n < j,,!, r,., I! ,!,, l»>i, b ,.i.'»r i,, .', si Z'l, fr ,,.,i frei ^„,j5l>.'is>, ,."tc>- ^....^.»d mw q.'0>'»ckm- ?l.>sl,l ,<> fl ^ a l ^.i hv, q, 7 ft. ?.U fr. - ^n s> rat.>n sq .l's, l. r mr ..>.,.> 3^K.„<5.!f oder ^, R.,.m ^,.»!,..., i.r ,m'. .m.liqs «,i»,chavn.».i .qc .> lr F M. In.cratt b.s ,^ .^ilcn lostcn ! ss. n.r ."l M.!. 50 kr. s». 2 M.! „,,d 40 fr. fi.r l lvi.il l.,,',,,sch<,lttn 3u bi.s.'!l W.t»l<»s" >st »"ch dc>» .,V>>,'v!!>,'!!!ä'en ^.>ch, ^'N, <». N>,'Vrml'tr l. ?. sur Iiis.rtlrn^amp.l" n>,'ch ltt fr, si,r cmc jch^maligl «^nsch^tiiliq binjii z» rcclMii AmtlickZer Theil. ^3^c. k. f. apostol. Majestät habcu »nit allerhöchster Entschließung vom N. Mm d. I., das mit dem Mm der Poenitenziarie verbundene Canonical an dem Cathedralcapitel in Paria dem Coadjutor und Mansionar der dortigen Eathedralkirche, Hermanns Brega, allergnadigst zu verleihen sseruht. DaS k. k. Finanzministerium hat die Finanz-Bezirkscommissäre erster blasse, Alerander Perczel und Camill Kaiin, dann den Finanzconcivisten, Sig-mund Mil trader, zu Secretaren bei der ungarischen Finanz-Landcsdirection ernannt. Das k. k. Unterrichtsministerium hat die privat-. decenten an der Wiener Universität, Dr. Wilhelm Kosegarten uud Dr. Adam Wolf, z,l PrüfuugS-commissäreu der allgemeinen Abtheilung der theoretischen Staatsprüfungen in Wien eruamtt. Erlaß deß k. k. Finanzministeriums vom ll. Mai l85,2, ^lrlia„l ^^. ^^^. Kroüläilder, »nit Ausnahme des lom» ^""'^sch'venctianischcn Köuigreichec«, betreffend die Dauer ^s Zwangslourses der zur ssinzichung bestimmten Reichs- schatzscheine zu 10 fl. Die Fiuauzverwaltung findet in Betreff der Dauer deS Zwaugscourscs dl'r mit Ell^si vom 22. März Mi2 (Reichs,,ese<.'l'l<,tt voin I. <«i'»2, XXl. Stü»-k) zur Emziehlmg bestlMlntlii ^,'eichoschci^schein.: zu 10 st. anzuordnen, daß diese ^fenlisschayscheme bis Ende Oc-tob»2, als dem Zeitpuncte, bis zu wclckem si>,' ohne besondere Bewilligung des Finanzministeriums bei den Lande>I)auptcassen umgewechselt werden können, von Jedermann bei allen Zahlungen nach ihrem vollen Nennwerthe anzunehmen sind. Nichtamtlicher Theil. G e N e r r e i ch " Wien, U;. Mai. Es gehen vielfache Gerüchte über den Zeitpunct der nächsteu großen Indu» strie-Ausstellung zn Wien im Schwünge. Sicherem Veruehmen nach ist man höheren Orts der richtigen j Ansicht, das; der Zcttpuuct der nächsten österreichischen Industrie. Ausstellung jept noch mit Bestimmtheit «>cht wohl festgesetzt wnden könne. Jedenfalls aber dnrften, wenn es einmal zur Festseyung jenes Ter^ Ku" kommen wird. die Wirkungen der erst vor die ^aus ^^'^^"'en Einführung des neuen Zolltarifes. doner ^nd'.^ ^^"'^" ^' st"tgefuudeuen ^on. in "d^^!'^llm^n erwartend meinen Industry ^''7 '" ^"'"e einer allge- österr. Indnstr.ellen davon zu rechter Z^ werden in Kennt-n>ß gesept werden. " Das k. k. Handelsministerium hat die Fort-schung der Negulirung der beiden Hauptflüfse Böh-wens genehmigt. In Folge dessen werden im ^'aufe bes heurige», Sommers an der Moldau bei Branik und an der Elbe bei Raudmy und Wndomch Ufer. auten vorgenommen werden, deren Kosten für die erstere Strecke mit ÜW7 st. 2« kr., für die lchteren mit .'lll.liW st. 2^ kr. veranschlagt sind. ^ Glied an Glied fügt sich, um dem Handelsverkehre Oesterreichs immcr weitere Ausdehnung, immer größeren Aufschwung zu verleihe,,. Die Gesellschaft deS österr. ^'loyd hat sich in dieser Hinsicht be-rcits die anerkennenswerthesten Verdienste gesammelt; neuerlich hat sie ihr Augenmerk der Posckiffsahrt zu-gewendtt und wie die „Triester Zeitung" in Nr. 111 berichtet, ist zwischen der k. k. Staatsrerwaltnng nnd jener Gesellschaft ein Vertrag ;u Stande gekommen, wodnrch zwei wichtige Zwecke durch zusammengrei-feude Thätigkeit gefördert werden. Der Wunsch der Regierung, anf dem Po eine Dampfstottille aufzustcl-len, begegnete dem Streben dcS ^'loyd, den Po in maritimer Hinsicht dienstbarer zu gestalten als bisher; ! denn ungeachtet auf diesem Flusse jcht schon jährlich bei 4 Millioueu Centner verführt werden, so liegt doch die Möglichkeit nicht ferne, dieses Qna»tum anf das Zwei-, ja Dreifache zu erhöhen und Berührmigs-puncte zwischen der Schweiz uud der Levante zu schassen. Die Unternehmung des Lloyd verpflichtet sich, längstens im Laufe des künftigen Jahres zehn Dampfer und 4l) Schleppkahn? auf dem ^o aufzn» stcllen; die Regierung besorgt durch das k. k. Flöt« tillencorps die voUstäudige Bemannung dieser Schlffe, mit Ansnahme der Maschinisten und Aoeuten; für die Bmiannnng vergütet die Gesellschaft,^ eine ftstge» sel.tte Summe, wogegen ihr alle Emnahltleu ungeschmälert zufallen; alle Schlffe müssen so ß«baul ft'yn, dasi sie armirt werden können; die Rlgieruug uerpstlchfct sich, den todttn Paarm (s»0 <<') so hüstelten ;u lassen, daß Schraubeudampfer vou uud nach Triest bei der l^avanella di Po mit den Fl.ißdampflru in unmittelbare Verbindung treten können; im Falle die Schisse zu Kriegszwecken benüs-l werden sollten, verzinset die Regierung das gesammte Capital mit fünf Percent und vergütet die Werthvcr-minderung bei der Rückgabe. Wir sind überzeugt, dasi diese glückliche Combination zweier gleichmäßig wichtiger Interessen die a/drihlichsten Folgen bewirken wird. Wien, U!. Mai. Wie wir aus Parma vom ll). d. veruehmeu, hat Se. königl. Hoheit der Herzog dlM k. k. Minister der auswartigeu Angelegenheileu, Grafeu Buol-Schauensteiu, das Großkrenz deS Con-stautiu-, und dem k. k. Finanz- und Handelsminister, v. Vaumgaltner, das Großkreuz des Ludwigordeno verliehen. — DaS Doppclfest, zu dem der auf den ttl. I. M. fallende Namenstag Ihrer kaisevl. Hohcit der durch, lanchtigsten Fran Erzherzogin Sophie nub der gleich» zeitige Geburtstag Sr. kaiserl. Hoheit des durchlauchtigsten Hcrru Erzherzogs Ludwig, Mgffcn Bruders Er. Majestät des Kaisers, Anlasi geben, konnte nicht vorübergehen, ohne daß dessen Feier auch durch einen Act patriotischer Wohlthätigkeit bezeichnet worden wäre. Unser wackerer Mitbürger. Herr Tauuinger, wählte diesen Tag, um 12 k. k. verdienten Kriegern, sämmtlich Familieuvateru, Unterstünungsbeitrüge an Geld und Wäsche, wie sie neuerliche Spenden edler Wohlthäter eben möglich machten, in'S HauS zu seu. den. Indem wir diese Notiz mittheile, können wir die Bemerkung nicht unterdrücken, dasi zur nächsten Becheilung bereits wieder li4 jeder UntelstülMig voll-kommn, würdige Iuvalideu vorgemerkt. Bcthciluugs-g^genstande aber an Kleidungsstücken lc. nur in sehr geringer Quamität vorrätbig sind. Noch ist keine derartige Hindeutung unbeachtet an dem milden Sinu der Wiener vorübergegangen und so wird auch, wie wir hoffen, die an dem erwähnten, freudigen Doppel« feste niedergeschriebene, die erwünschte Wirkung nicht verfehlen. - Vom 1. k. M. bis lepten August wird die Annahme der auö dem Verkehr gezogeneu Banknoten zn IN, 100 uud 1000 ss. nur noch bei den Bank-cassen in Wien erfolgen. Bis Eude d. M. können diese Noten noch bei sämmtlichen Bank. und Ver-wecholnnMassen iu Prag, Brüun, Lemberg, Pcsth, Kaschau. 3emesvar, Hermanustadt, Kronstadt, Linz' 5nn?br»ck. Gran. Agram. Triest, Laibach, Klagenfurt, Görz, Salzburg, Ezernowiy und Krakan verwechselt werden. Da der znr Außercoursseyung unterm 1. Mai l^i festgesetzte Termin bereits verlängert wurde, so dürfte eine neue Erweiternng desselben dießinal nicht mehr zu erwartn seyn. — Jene Deputation, welche nach Wien sich begeben hatte, um für die Stadt Pesth ein Anleihen vou zwei Milliouen Gulden zu negociren, ist bereits Mückgekehrt. DaS Resultat ihrer Sendung ist uoch nicht bekannt. -- Zwischen Oesterreich nnd der Schweiz ist em Freizügigkeitsrestsaq dahin abgeschlossen worden, dasi, .renu il, Zuknnft vou allcn aus d,r Schweiz nach oesterrcick» nbqchendcu Vermögenschaften wed,r ein grimdberrlick'es. städtisches oder was immer für eiuci, Namen fichrend-s Al.fabr<,,ld „hoben werde, a,.ch von Seiten der k. k. österr. Req.^nng hierin eine vollkommene Gegenseitigkeit würde beobachtet werden. ^ In allen Warenmaqazinen Böhmens und Mährens lagern nugcheure Massen englischen Roh-e.seus uud Eisenblechs, welche seit Einführung des neuen Zolllarifeo in daS Inland gebracht wurden. Auch auf l'ies.gem Plape sind ver Kurzem englische Agenten ^bleuen, um mit Eisen- und Blochwarenfabriken I^ponglern n. dgl. Gewerbsleute» Handeleve.bindun' gen anzuknüpfen. Es scheint sich sonach eine gewaltige (5oncurre„z gegen die inländische Eisenproductlon vorzubereiten. .- Einer angestellten Berechnung zufolge wer-den gegenwärtig in Europa jährlich nicht weniaer als 417 Milliouen 200.000 Pfund Tabak verbrauch 2ll1.200.000 Pfm.d erzeugt Europa selbst, die üb.igen 2K0 Millionen werden größtencheils aus Amerika eingeführt. Talzbura, 6. Mai. Gestern Abends i,? der hochwürdige Herr Prälat deS berühmten l5lsterz'enser« Stiftes Stams in Tirol. Abt Alois, hier eingetroffen und hat heute seme Reise nach Wien fort-gesent. DaS Zirl 'derselben ist Heiliqenkreuz unweit Wien, wo sämmtliche Zisterzienser - Nebte der österreichischen Monarchie über die Zukunft ihrer Klöster conferiren sollen. Deutschland. Verlin, 13. Mai. Dem Vernehmen nach wird der Kaiser von Rnßland den Festlichkeiten zur Feier der silberuen Hochzeit deS Prinze» nnd der F,^» Prinzessin Carl beiwohnen und demgemäß seinen Be« such ausdehnen. Die Kaiserin von Rußland wird den 2». von PotSdam, wahrscheinlich in Begleitung des Kaisers, abreise», und sich nach den getroffenen Dispositionen über Weimar und Frankfurt, in wel« chen Städten di< hohe Frau eiuen 3ag zu verweilen A82 gedenkt, nach Schlangenbad begeben. Im Juli verweilt die Kaiserin bei ihrer Rückreise einige Tage in Porsdam, von wo sie von ihrem erlauchten Gemal aba/holt mit diesem die Rückreise nach Petersburg über (Stettin am 9. Inli antritt. 'Allem Anscheine nach ist es nicht Absicht unserer Regierung, die erste Kammer im November d. I. in der Form zusammentreten zu lassen, wie es dle Ver-fassnng, zu deren Ausführung noch der Erlaß eines Geseftes erforderlich wäre, vorschreibt. Die Intentionen der meisten Mitglieder des Staatsministeriums bleiben, wir glauben, in Uebereinstimmung mit denen höchster Personen, taranf gerichtet, die Abänderung der Verfassung in diesem Puncte auf verfassungs-mäßigem Wege uoch mcht aufzugeben. Wir glauben, daß in dieser Beziehung die morgen unter Vorsitz Sr. Majestät des Königs stattfindende Sitzung des Staatsministerinms mastgebend seyn wird. Auch in Bezug auf die Differenzen in dieser Angelegenheit im Ministerium selbst möchte dann wohl eine Klärung, wenn uicht eine Beseitigung, eintreten. Der von französischen Zeitungen behauptete Con-fiict zwischen dem dießseitigen Gesandten in Paris und dem Minister des Auswärtigen, Graf Turgot, wird hier von unterrichteten Personen als vorhanden bestritten. (Wand.) Niederlande. Aaag, 7. Mai. Heute hat dahier zwischen dem Minister des Aensieren und dem preußischen Gesandten die Auswechslung der Ratifications-Urkunden des am 31. December zwischen den Niederlanden und Preußeu auch für die Zollvcreiusstaaten geschlosseneu Handels-und Schifffahrtsvertrages Statt gefunden.— Der neu ernannte Gouverneur für Surinam, Freih. v. Schmidt auf Altenstadt, ist dieser Tage abgereist, um sich auf seinen Posten zu begeben, den sein Vorgänger, der in Folge des bekannten Vorfalles mit einem österr. Handelsschiffe und einer Reclamation des Wiener EabinetS abgeseyte Baron van Raders, bereits ver-lassen hat. Frankreich. Paris, 16. Mai. Zu dem in unserem lelMi Blatte gebrachten summarischen Berichte über das große militärische Fest beeilen wir uns, folgende ergänzende Einzelnheiten nachzutragen: Schon seit 7 Uhr des Morgens begann sich die Volksmenge in der Richtung nach dem Marsfelde, wo die angesagte Feierlichkeit erst Mittags abgehalten werden sollte, zu bewegen; alle Eingänge waren bereits in der Nacht von einer Unzahl Gamins belagert, welche die besten Pläye anf den Höben zu besepen eilten, um sie dann vcrkanfeu zu können. Gegen neun Uhr begannen die Wagen, worin sich die mit Eintrittskarten auf die Tribune versehenen Personen befanden, in langen Reihen das ganze Faubourg Saint-Germain entlang durch die Esplanade der Iuvaliden, und die Zugänge Lamotte-Piquet, Labonrdonay u. s. w. langsam heraufzuziehen. Die Fahrorduung war im Vorhinein so geregelt, daß für die Fußgänger die Quais freigelassen wurden. Der Zndrang war ungeheuer, überall aber herrschte die größte Ordnung. Die Tribunen für die großen Staatskörper sind an die Militär-schnleu angebaut, und dazu bestimmt, unter anderen alle hohen Beamten und ihre Familien anfzunchmen. Diese Tribunen sind: im Centrum die große Emporbuhne für den Prinz-Präsidenten; sie ist an dem Centralvavillou der Militärschule unter der Uhr augebracht und erreicht in ihren» Gesammtgauzen die ganze Höhe des Gebäudes. Eine vier Metres breite Gallerte vereinigt die Gemächer dieses Palastes mit den vorzüglichsten Tribunen. Jedes Fenster ist zu einer Thür umgebildet. Auf diese Tribune gelangt man vom Marsfelde nur mittelst einer großen, herrlichen Treppe, an deren untersten Stufen zwei vergoldete Löwen stehen. An der Vorderseite dieser Emporbühne schwebt auf blauem, mit goldenen Sternen ubersaetem Grunde ein ungeheurer Adler mit dem Bande der Ehrenlegion; darunter die von Säulen getragene Wölbung, die in das Innere, welches mit reichen, sammetnen, golddurchwirkten Draperien verziert ist füdrt. Darüber weht von der Höhe des Hotels ein? Unzahl von dreifarbigen Fahnen und Flaggen. Dle untere Seite der Estrade ist mit allegorischen Figuren ausgeschmückt. Zu beiden Seiten laufen durch offene Gallerien verbundene P>>. lllono. unc,r denen sich zwei Estraden befinden, die l-ivnfalls mic eiuem Fronton endigen, wo man zwischen goldenem Laubwerk die bei der leNteu Wahl dcs Prinzen erh.iltenc Stimmen-zahl 7,500.000 mit der Divise: »Vox plMli, ^ov O<>i« lies't. Ueberall sind Adler mit den blumenbekränzten Buchstaben ,>!>. » angebracht. Die prach> tigr Tribune des Centrums ist bestimmt, die Minister, Marschatte, Admirale, daS diplomatische Corps mit den Damen, die Familie und den Hofstaat des Prinz-Präsidenten, die Gemalinuen der Minister und die Gemalinnen der höchsten Militär- und Clvil-würdenträger zu empfangen. In den offenen Gallerten, welche die beiden äußersten Pavillons miteinander verbinden, nehmen nach und nach ihre Pläye links vom Prinz-Präsideuten ein: Der grschgebende Körper, die Magistrate; rechts der Senat, der Staatsrath. Weiter davon ist die für die Nationalgarden bestimmte Tribune. Alle diese Tribunen füllen sich. vermuthlich wegen der Schwierigkeit der Zugänge, langsamer als man diest erwartet hätte. Die vom Polizei - Präfecten, Herrn Pielri, getroffenen Maßregeln werden sehr strenge beobachtet, uud ihnen ist cS zu danken, daß bei dem ungeheuren Andränge von ungefähr ,^li<>. In diesem Angeublicke benachrichtigen die Tele« qrapben allen Weltgegenden, daß der Prinz anf dem Marsfelde augelaugt sey, dagegen laufen aus allen Enden nnd Puucten der Hauptstadt befriedigende Berichte ein. Der Prinz wird am Fuße seiner Emporbühne von den Ministern empfangen, er begibt sich hinauf und nimmt auf ciuem erhöhten Fanteil Play, an seiner Seite etwas niedriger Malschall Ierüme den seinen. Um ihn herum seine Munster uud sein militärischer Hofstaat. Das diplomatische Corps verließ seine Tri« buue nicht. Die Feier beginnt. Alle Obersten und Oberstlieutenants der Pariser Armee nnd der Depll^ tationen ziehen über die große Treppe zur Empor» bühne hinan, nehmen ihre Fahnen in Empfang, ste^ gen dann die Stufen wieder herab und sammeln si") am Fuße derselben. Der Prinz tritt vor uud hält eine Ansprache an sie (wir baben sie bereits g^ stern mitgetheilt). Die Fahnenträger antwortete« mit dem enthusiastischen Zuruf: „Es lebe Louis Napoleon." Hierauf begibt sich der Prinz auf s^""' Sin zurück, nnd die obersten Fahnenträger treten a" den Altar, an dessen untersten Stufen sie sich a."'^ piren. Der Erzbischof. von der fungirendeu Geistlich' keit umgeben, steigt herab, segnet die Fahnen "" hält eine Rede l die am Schlüsse wörtlich fo'^ woruach er wieder an den Altar tritt, an de,^ Stufen sich die Fahnen derart aufstellen, dasi Mitte frel bleibt. Die Kanonen donnern, d.e ." bours schlagen an, Fanfaren fallen - .. M< hat begonnen nnd die herrliche Musik Adam s schweb mitten im feierlichen Schweigen einer halben Million Menschen in die Lüfte. Um i Uhr 20 Minuten ein neueo Zeichen der Tambours. Tie Wandlnng geht vor sich. Der Augenblick ist über alle Beschreibung großartig und feierlich. Die ganze Armee präsentirt — Kanonen donnern, die Infanteriemassen stürzen auf die Knie, alles entblößt sich, die Posannen erschallen. . . alles «ist von diesem noch nicht dagewesenen Schauspiele überwältigt; jeder Versuch, diese Scene, diesen Eindruck zu beschreiben, wäre vergebens. . . Der Erzbischof tritt vor den Alcar, er steigt die Stnfeu, auf denen die Fahnen aufgestellt sind, lang-sam herab nud segnet jede einzeln, N'ornach die Fahnenträger sich zu ihreu betreffenden Regimentern oder Deputationen begaben. Jedes Regimein, das seine Adler erhalt, ruft: „Eo lebe Louis Napoleon." Icht steigt der Prinz wieder zu Pferde, und der Hofstaat umgibt ihn wieder. Man sieht, wie er froh gelaunt mit den (Generale,, Baraguay d'Hilliers uud Schramm scherzt und sich mit seiner Umgebung unterhalt. Wie Alles zu Pferde ist, begibt sich der Prinz an die Fronte der arabischen Officiere und Häuptlinge, die sich bei seiner Annäl>'rnng in Reihe anfstelleu ..... er grüßt mehrere, die ihm vom Obersten Darrie namentlich vorgestellt werden, nnd kehrt dann vor die Emporbühne zurück, - das Defil^ beginnt; zuerst der Generalstab der Pariser Armee, mit General Maguan au der Spine. Dieser grüßt mit dem Degen nnd stellt sich mit seinem Generalstab dem Prinzen gegenüber. Dann kommen die Truppen. Das zu beiden Seiten hier auf der Hohe, der Emporbühne des Prinzen vrstirte diplomatische Corps nnd die Damen, dort dle um die Altarstufen gruppirte Geistlichkeit gewahren einen imposanten Anblick. Ieyt kommt die Schule von St- Eyr, ihr folgen die Invaliden in zwei starken Abtheilungen, dann die De-ftntationen der Flotte, der Marine-Infanterie nud ber Matrosen, es sind die einzigen, die ohne den -N"f „Es lebe Napoleon!" den alle Abtheilnngen. sowie sie l^im Prinzen vorüberziehen, erschallen lassen, ^'übergehe,,. Ibnen nach zil hen mit enthusiastischen '"lfen die Jäger von Vincennes. Wie die Armee - Deputationen mit ihren Adlern Drüber defilirten. senkten sich alle Fahnen vor dem "l'nzen, ein Anblick von höchst imposanter Wirknng. sodann folgen die Regimenter unter dem Rufe: „Es lebe Napoleon!" Kem Ruf: „Es ll'l's der Kaiser'." erschallt; »nan sagt, das; er den Kluppen Untersagt worden ist. Um '/»4 l!i)r wm- Alles vorüber, und der Prin; kehlte unter Kanonendonner, so wie er kam, in den Pallast zurück. Die Großartigkeit nnd Feierlichkeit dieses imposanten Festes, von dem hier die Beschreibung einen schwachen Be-üriff zu geben versucht, hat in der That ihreS Gleichen "och nichc gehabt. (Schluß folqt.» Paris, 11. Mai. Der „Siecle" veröffentlicht einen Brief des Hrn. F. Arago an den Minister des öffentlichen Unterrichts, worin er anzeigt, daß er, nachdem er als Mitglied der provisorischeu Regierung bie Republik habe gründen helfen und die Abschaffung brs politischen EideS durchgeseiht habe, jcht sich selbst Uicht uutrcu werden nnd den verfassungsmäßigen Eid Unmöglich leisten könne; er bittet demnach den Mi-Bister, ihm den Tag zu bestimmen, an welchem er das Observatorium, das er seit einem halben Jahrhundert bewohne, zu verlassen habe. Der „Monitenr" veröffentlicht folgendes Schreien des Unterrichtsministers an Hrn. Arago, womit "' "' Vr"f des Lchteren beantwortet: „Mein Herr. Als Sie sich <,„' 9 ^l' „^ Ihrem gesund', he.tszustand entsch,^^.,, „^ mit Idren Kollegen vom Längen-Vn.«„ b.. der Eidesleistung ersche.nen u konneu, hatten Sie nnchz,,emGlan^ .gt. dasi S.e si") e.ner durch die Verfassung allen Staatsbeamten auferlegten Verpflichtung n.cht ent-ehen wnrden. Ihr zweiter Brief, der dasfelbe Da-"" trägt nud den ,ch spater empfangen habe, läßt "" diese Hoffnung nicht. Ohne mich bei der veräu-^rten Sprache, die man darin zu bemerken nicht ^)"' kanu, noch bei den wenig gemessenen Aus- drücken, die ich mit Verwunderung dieses Mal unter Ihrer Feder ttaf, aufzuhalten, habe ich die Befehle des Prinzen entgegennehmen müssen, bevor ich Ihre Entlassung acceptirte. Der Präsident der Republik hat mich ermächtigt, eine Ausnahme zn Gunsten eines Gelehrten zuzulassen, dessen Arbeiten Frankreich geziert haben nnd dessen Leben seine Regierung nicht betrüben will. Die Ihrcm Briefe gegebene Publici-tät wird an dem Entschluß, den ich mich geehrt fühle, Ihneu mitzutheilen, Nichts andern. Empfangen Sie, »nein Herr, tic Versichernug meiner besonderen Hochachtung. H. Fortoul." Paris, 12. Mai. Der Ball, welchen die Armee dem Prinz-Präsidenten zu Ehren veranstaltet hatte, fand heute Nacht Statt. Die Pracht des Lo^ cales nnd der getroffenen Anstalten, die Anordnung des Ganzen nnd aller Details übertraf alle Erwar^ lnngen. Tausende oon Eingeladenen, allen Nationen angehölig, circnlirte.l in diesen nngehenrrn improvi-sirten Sälen, welche mit allem Lurus der ÜVeleuch-cnng und des militärischen Geschmacks ausgeschmückt waren. Der Präsident wurde enchusiastisch empfangen. Beim Souper saßen am Tische des Präsidenten zur Rechten: Mad. St. Arnaud — Marschall Jerome — Lady Eowley ^. Marquis Douglas, Prinzessin Mnrac - Prinz Napoleon (Sohn ron Ierome> — Prinz von (5anino — Mad. Kalimaki, Gemalin des türk. Gesandten, und der belgische Gesandte; zur Linken: Mad. Magnan, Lord Eowley ^ die Marquise Douglas. Prinz Mnrat, die Prinzessin Mathilde — der dänische Gesandte und die Gemalin des preuß. Gesandte!,. Der Prinz.Prasideut eröffnete den Ball mit Mad. St. Arnand, und tanzte die zweite Contredanse mit Mad. Magnan. Die „Patrie" meldet Folgendes: DaS Feuerwerk, welches Donnerstag den Feuerwerk beginnt sodann mit einer Salve von Bomben und Sternraketen nnd 1« Kanonenschüssen. Auf diese erste Saloe folgt eine zweite von Raketen von verschiedenen Farben, dann drei andere mit rothen, blauen und grünen Flammen mit Fallschirmen. Hier-mlf >vild eme ^chlcicht sinnilirt. Die Infanterie wird Brände abschießen, welche in der Luft glänzende und mannigfaltige Flammen bilden. Die Artillerie wird hieran mir einem Pcleton ans 7l) Bombenmörsern und mit dem fortgesetzten Feuer ans einer Batterie Theil nehmen.. In Folge dieser Dechargen werden 400 rothe Flammen zugleich losbrechen nnd den Brand des Trocadero darstellen. Nach der Schlacht erscheint in den Lüften in der Form einer hellen Flamme der Triumphbogen des (5aronsselplaYeS 12mal so groß als m Nanira. Der Triumphwagen über dem Bogen wird bloß durch eine der Feierlichkeit von Montag angemessene Allegorie erseyt seyn, einen nngehenren Adler mit ausgebreiteten Schwingen. Anstatt der BasReliefs wird eine Inschrift: „Es lebe Louis Napoleon!" prangen. Rechts und links vom Triumphbogen erheben sich zwei Colonuen, die eine mit dem Kreuz der Ehrenlegion, die andere mit der militärischen Medaille an der Spille. Wie durch Zanber verschwindet sodann diese Decoration nnd wird durch einen Vorhang von 1200 römische Lustres erseht, welche dreifarbige Sterne bilden und einen wuncer-baren Effect hervorbringen werden. Das Fest schließt mit der Abfeuernng von Bomben ans besonders großen Mörsern und mit dreifachen Reihen von Raketen. Es sollen bei diesem prachtvollen Feuerwerk mehr als 00.000 Raketen abgefeuert worden. Osmanischco Ucich. Eonstantinupel, 4. Mai. Das halbamtliche „Journal de (5onstantinopel" ftl;t seine seit der Abbe-rufnug Omer Pascha'S, wie cS scheint, unfrnchtbar gewordene Polemik in Betreff der bosnischen Vorgänge fort- Von dieser, einen sehr wichtigen Inci-denzpunct bildenden Abberufung scheint es geflissent- lich Umgang zu nehmen. Uebrigens bringt es mehrere Fachartikel zur Verbesserung des türkischen "oll-und Manthwesens. — Ein außerordeutlicher Courier, heißt es, habe dem großbritannischen Gesandten, Sir Stratford Canning, die Ernennung zum Peer überbracht. >'. Reih zu einem Abendessen eingeladen, ' welches mit einem glänzenden Feuerwerk schloß. <"?> Ncnes nud Neuestes. Wien, 1U. Mai. Das k. k- HandelSmlll,-sserilim hat anf die Anefindigmachnng und ?»s!> ' l'lmgnng von l'oohaften oder mnthlvillige» Besl gern der Telegraphenleitungen in den k. f. Kronlandern eine jeweilige Belohnnng von 2 bis 10 Gulden (5onv. Münze ausgeseNt — nach Maßgabe der Glöße des Schadens nämlich - welche nach gerichtlicher (5on-statirnng des Falles den Anzeigern durch die k. k. Post-direction, in deren Amtvbtzirke sich die Beschädigung ergeben hat, anszufolgen seyn wird. * Das neueste Verordnuugcblatt des k- k. Handelsministeriums briugt eine ansführliche Instruction über das Verfalnen bei dem Vollzuge des österreichischitalienischen Postvertrages im l/orrespondenzvei kehre zwischen Oesterreich und den Herzogthümern Modena nud Parma. — In Darmstadt flog c>m 11. d. M. tie Pulvermühle im Mühllhale in die Lnft. Der Müller nnd ein Artillerist wurden gelödtet, ein zweiter Artillerist lebensgefährlich verwundet. Der Grosiher, zog verfügte sich auf die Nachricht vou dem Unfälle sogleich an Ort uud Stelle. Telegraphische Depeschen. ' Turin, 13. Mai. Es geht daS Gerücht, Cavour wolle ein« Rentenconversion nach dem Beispiele Frankreich's vorschlagen. Die hcntige Einung der Depntirtenkammer ward mit einer Nede Ratta;-zi's eröffnet. Die Debatte über die Erbauung der Eisenbahn zwischen Turm und Snsa ward begonnen. Es kam zur Sprache, daß eine englische Gesellschaft sich bereit erklärte, die HersteUuug dieser Strecke um den Preis von li,270.0li0 Lire zn übernehmen. D,e Commission sprach den Wunsch aus, selbe zu verpachten, welchem Wnnsche der Minister nicht beistimmt, sondern seinen Vorschlag vertheidigt. Paris, 14. Mai. Renten W,!,5; ",0,2<>. Nichts Politisches von Belang. Paris, U'>. Mai. Reuten 10W.0.V 70,00. Die vom Auslande eingelaufenen Rentenrüctzahlllngs-fordenmgen betragen 1,773.000 FrS. Nenle. Verleger: Ign. v. Klcinmayr und Fedor Bamberg. Verantwortlicher Herausgeber: Ign. v. stleinmayr. Telegraphischer Eunrs «Vericht der Staai5papiere vo>n l7. Mai l852. Gtaat«schuldv»rschi,>f'unss,n zu 5 V^»t. (in LVl.) 95 5/8 detto , ^ — rial - Obligationen von Tirol, > 4 „»73 3/4 Vorarlberg und Salzburg ^„ 2 ^— Darlehen mit Verlosung v. I. «839, für 2)0 «. 30«7/8 Neues Anlehen l^iNei u ^.........Uü 5/8 Nttie» der Kaiser Ferdinands-Nordbahn zu W00 ff. ss. M....... l?9<1 ss. ln (5. M. Actim der Wien Gloggnitzer - Eisenbahn zu 500 fi. C. M. ... 742 1/2 ff. in C. M. Acticn dcr Ocdenburg'Wr.-Nl'usiädter Eisenbahn zu 200 fl (5. M. ... 126 1/2 ss. iu<3. M. Actien der VuvwtiS-Linz'Gmundner Vahn zu 250 ft. C. M. ...... 29« fl.in C. M. Äcticn der österr. Donau« Dampfschifffahrt zn 500 ff. (5. M...... «40 fl. in (i. M. Weiselr(Zours vom «7. Mai l"52 «mssttda»,, ss,r l UO Thaler (5urta>n,3ithl. 172 l/l- Vf. Monat. «ugM,rg. sür l0U a>»!d„l («ur., G'lld. »23 1/2 Ufo. Franssurta.M.. (für «20 st. sudd, Ver- ti»s-Wäbr. ii»24 , 12A ^/^ 2 Mon t. Marseille, für X0<» ssranscn. . »»l!-. 146-V4 Vf. 2Mo'i.>t. K.,riz, ,,'« ^<»0Fr,i"k.n . . ^llld. 14U3/4 2^^»,!. Vukarch. für 1 Gulden . . .22! 31 T. Sicht. Constantinopel, für « Gulden . var.l :l73 3l T. Ticht. Getreid - Durchschnitts - Preise in Laidach am l5. Mai l852. Cm Wiener Mehtn ! ^^''^ st. ! tr. ss. > kr. Weizen ... 4 20"/, > 5 ,2 Kllkurutz ... 4 8 4 24 Halbfrucht . . 4 l8 4 24 Korn .... — — ! — — Gerste .... — ^ ! 3 20 Hirse .... — — , 4 Heiden ... 3 92 -Haier .... -- - ! 2 20 Fremden-Attjeige der hier 'A,»^efol«»«»'nen nud Abgereisten Den 15. Mai »652. Hr. Morlviyei-, k. k. F/ldkriegs'Coinmissioiis.Adjunct; — Hr. l)r. s-alimbst; — Fr. Emilie Goid. ! lll^!,!,; — Hr. Updegr^ff, - u. or. Carnega , alle , 3 Plivatieis, — und Hi. Haas, Fabrikant, alle 5. von Tricst nach Wien. — Hr. HauSman, Privatier, ven Trieft nach Cilli. Den l6. Hr. Mahr, Fadnkant; — Hr. Joseph Pül do, Privatier. — Hr. Wardley. _. und Hr. Macdoff, bcide Rentiels, und alle 4 von Trieft nach Wien. — Hr. Graf Frebeo; — Hr. Horny, — u Hr. Azwager, alle 3 Piioatiers; — Hr Carl Rllmp, pl-eusi. Beamce; — Frau Baronin ?. Ficht!, k. k. Genera!S-Wilwe; — Hr. Menjc; — Hr. Lllz-^at^, — u. Hl. Hemrich Qliarftalle, alle 3 Handels? leuie, und alle 8 oon Wiei» nach Tr«st. XI.ll7 Verzeichnis der in Folge des Aufrufes in der 5,'aibacher Zei tung Nr. 2tN, vom vorigen Jahr erlegten milden Beitraqe für die im Kronlande Krain durch Uevttschwernmung Verunglückten. (Eingegangen bei dem k k, s'talthalterel, Präsidium:) fi. kr. v> der Gem3<-»^- che» m Olm öjie. reich . . A,^3 ff.^ ^ „ , 5 ., . .. ^ Smnme: 9n74^2"'/.fs. Hierzu d>e Somne des ll. Iler. '* zeichmsses in Nr. 98 der Laib. Ztg. l 27«? .> 25 » Totalsumme: fi. I27?7fi. 7'/^fl. 3. 642. (3) Anzeige. Der gefertigte Zahnarzt b>i'gt zur allgemei. nen Kenntniß, daß es »dm ouich oen direct.n A)e-zuq ftiner eckt französischen und englischen Transparent-Gmail'^ahne möglich w>ro mi. zelne .,a^)lie von 3, 4, 5 dls 6 Oulden (5. M, i nachdem sie in Platina oder >6 k.natiql>ii Golde gefaßt sind, sowie ganze Gebisse von 80 l)>5 l <(» ft. 6. M. zu verfertigen, wore, er für Unkennt ich-keit. Dauer, Zweckmäßigkeit und Schmerz loftsskeit bürgt Auch werden von ihm Reparaturen an schun gltra.,enen künstlichen ^aynen schml! u>w i),lli^, besorgt, und macht fcmcrs auf sein zum Ausfül' len hohler Zähne (Bll'mbircn), ganz neues Am,,! gam aufmerlsim, woduich dicseloei! noch Jahre lang «halten und zum Kauen verwendet warden kömien. Wie früdcr werden auch i» Zukunft Zähne, so wie Hfturzeln, welche unbrauchbar siiw, mit oder ohne Noltosc scholiexd her.ulsgriwlNMsN. die Zähne vom Zahnstein (Weinstein) gereinia/t. und die zu eng stcyendm Hchueidczähne, wclchr sehr leicht von der ('nr-ic^ «ngcgrlff»!, lvcrden, ausgefeilt, wo er allen Jenen, wclche zu eng stehende, oder schon mit schwarzen Punctm degarte ^alme haben, anrathet, selbe ja gleich feilen zu lassen, weil dadurch die ganze vordere Sckneidezahnreihe erhalten wird, was in Fallen, wo oiescs nicht dcach-tet wird. zu dem schnellen Verlust aller Zähne führt, wovo» sich der Gefertigte in seiner Praxis leider täglich zu überzeugen die Oeleqeulmt hat. Auch werden rheumatisch - »elvöse Zahnschmerzen mit telst Electro Magnetismus gchcilt. so wie in allen Mundkrankheiccn ordiiurt, und Ar«en jede Hilfe unentgeltlich geleistet. Die Ordinations-Stundkn des Gefertigten sind in seiner Wohnung, Oestclleichischer Hos, rückwärts l. Steck, wozu dcr 'Auf»,ang von der Waffergasse ist, von 8 Uhr früh bis »2 Uhr Mittags, und voll 3 Uhr Nachmittags bis l» Uhr Abends. •losc'|»h Fc I til» ach er. ^ahmilzt. Z. 263. a. (I) Nr. 3l. Kundmachung. Zur Errichtung der 2ten (5lajse des Ober« gymnasiums zu Vlnkovce wird ein Supplent sür die mathematische naturwissenschaftlichen Vü« cher. und ein zweiter für jene der classischen Philologie erford^l. Die Bewerber um diese Iuppleturen haben >hre qehöriq belegten Aesuche dis Ende Juni I8.")2 bei dcr gefertigten Gyme nasial-Direction einzureichen, uno sich in Uebsr-eiüstimmung m>t den noch bestehenden Neli.r»-qangödestimmun^ln über Lehramtscandidaten, al, ßer der vollkommenen Kenntniß eines südslavi-fchen Dialtcts und der deutschen Sprache, we» nigssens mit Zeugn,ss>n über A'dsoluirung der ubligiten (5urse der ehemaligen pH losophlschen studier» auszuweisen. V'ukooce den ll. Mai lK5»2. Die Vinkovcer k. k. Gymnasial?Direct>on. Der Gärtner Leydet «US Paris hat die Ehre, allen Blumen- und Pstanzen-Llebhadern anzuzeigen, daß er mit elner großen Auswahl neuen Gattungen Blumen - und Früchten - Pflanzen angekommen lst. Er bietet settle zum Verkauf a>i, im Gasthofe zur Stadt Wien. SclN Aufste>tt dcr Geblutshilfe u. Tecundar im allqelN-Nraiikenhauses zu Lembe^, dann gewesener Chefarzt im Milica»spitzle zu Vrzezan. Z. 28 l. (25) Dampsschifffahrts - Anzeige. Die unterzeichnete Aqentie hat die Ehre anzuzeigen, daß uom 24. F^ruar angefangen, folgende reguläre Fahl"" auf der Baoe Btatt finden werden: P a * a at »• i e r N e li i s s e. Von Sissek naä) Semlin jcd<>n M,tt>voch U Ul)r Früh. Von Semlin nach ^M' jeden Samstag tt Uhr Früh. K e in o r q ii e n r n« Von Sissck nach Semlin j^d.n Fr.itag Früh. Von Bemlln nach Sljv'l !^' nerstag F-uh. s,ss.k am 28, Februar .852. ^«