__ Kl». R - «itl» SSV i RumSnlen. ^ Die ablehnende Haltung Rumäniens gegen die Zumutung, die bes;arabische Frage auf dem Wege eines Plebiszites zur Lösung zu bringen, eine Haltung, die sogar die Mög ltchkeit eines Krieges nicht aussckiließt, kann eher als Schwäche denn'als Stärke gedeutet werden. Es läßt sich kaum bezweifeln, daß Rumänien einer Abstimmung nicht auswei chen würde, wenn es auch sicher wäre, daß das Abstimmungsresultat zu seinen Gunsten ausfallen würde. Dm Konflikt nüt den vereinigten Sowjetrepubliken riskiert es aber nicht, vielleicht aus dem Grunde, weil es si seinem Gegner militärisch gewa6)sen fühlt, vielmehr in der Erwartung, daß die Schöpfer der Friedensverträge sich für die Erhaltung .ihres Werkes einsetzen werden. l Die Feindschaft der Friedensschöpfer hat das heutige Rußland schon zur t^jenüge ausgekostet und siegreich überwunden. Damals ^ar die Feindschaft viel einmütiger, als sie es heute werden-könnte, und, deshalb scheint Rumänien ein umso riskanteres Spiel zu jpielen, als ihm Rußlands Nachbarschaft auch sozialen. Standpmlkte schi» gefährlich ^ein-dürfte- .. ^ ' Der russische KommunismuS'hätte kaum so tiefe Wurzeln fassen können, wenn dessen Fichrer nicht auch die rulssische Bauernschaft zu gewinnen verstanden hätten. Der Bodenhunger des ruissttschen Bauern hat der Gütergemeinschaft znm Slege verbolfen und dieser Bodenhuuger war in Rumänien nicht minder aktuell als in Rußland. Wenn auch manches gescheh ensein mag, um diesem rumänischen Bodenhunger die Spitze zu brechen, so dürfte doch das Verhältnis zwischen dem Vauernvolke und den Bojaren angesichts des russischen Beispieles kaum eine befriedigende Lösung gefunden haben. Für diesen Schluß 'scheint schon die Herrschaft der selir konservativen Regierung Bratianus die Bürgschaft AU bieten^ i'!'' l i Bor wenigen Tagen brachten Zeitungs-Hneldungen die Nachricht von einem großen Explosionsunglück im Bukarester Arsenal. Der angerichtete Schaden ist sehr groß, nicht bloß an . Material, viel empfindlicher ist noch der Verlust an der in die Luft gegangenen Munition, was angl'sichts dos Konfliktes wegen Beßarabien noch viel schwerer ins Gewicht, fällt. Die Urfache des Unglücks ist wohl noch nicht festgestellt, aber der Borteil, dec .sich damit für die Sowjetrepublik in einem ^'sehr aktuellen Zeitpunkte ergibt, ist auffal-^lend- Dieser Verdacht drängt sich uinso mehr ^Äuf, als^nach letzten Nachrichten in Bukar-^st !ewe Revolution ausgebrochen sein soll, die 'sogar das Königspaar veranlaßt hätte, die iKauptstadt zu-verlassen, . '^:^Die NaiHricht ist zwar uNverbürgt^ und .ivenn sie auch übertrieben sein sollte, etwas 'Wahres dürfte doch daran sein und der Ge-^^samteindruck über die Berhältnisse in Ru-^inänien steht im Aeichen der Schwüle. Das »Unvermögen der herrschenden Schichte, den lDefahren, welche die Neuordnung der Ver-.^hältnisie im Gefolge hat, die Spitze zu bie-!ten, scheint in Rumänien eine Atmosp^re ^^eschaffen zu haben, die ziml Bürgerkriege ilträngt, und das ist die Gefahr, gegen welche ^ch zu Wappnelt M'.Nachbarn volle Ursache iHaben. A L, Marlboi', Santtwo. ve» 7 Junl tv24 M.t30 —ü4. Sadrs. KMAe Lagt In Albanlm. Tirana in den Händen der Aufstündischen? — Die albanische Hauptstadt vollkommen vom Meere abgeschnitten. — Ein Attentat aus Brioni? — Aufruhr in Elbassan. ZM. Beograd, 6. Juni. Die Nachricht aus Skutari bestätigt die italienischen Nachrichten nicht, daß Tirana bereits von den Aufständischen eingenommen wurde. Die Aufständischen haben jedoch das gesamte Gebiet der Regierung von Tirana, das nördlich 0ls Kroja und südlick) bis Elbassan reicht, voll« komnien umzingelt, da die Verbindung zwischen Tirana und Durazzo gestern nnterbro-6)en wurde und Tirana daher vollkomuien vom Meere abgeschnitten ist. Die Lage der in Tirana ist sehr kritisch. Ebenso werden auch die Nachrichten nicht bestätigt, daß der Ministerpräsident Albaniens, Vrioni, einem Attentat zum Opfer gefallen sei. Angeblich soll auch in Elbassan ein Aiif-stand ausgebrochen sein. In Skutari ist eine grohe Anzahl von Verwundeten aus der Empfangs beim Außenminister, f)??' ZM. Ncograd, v. Juni. Der rninänische Gesandte Emandi stattete heute vormittags dem Außenminister einen Besuä) ab. Bei dieser Gelegenheit wurde die Ratifikation der zwischen Jugoslawien und Rumänien abgeschlossenen Konvention ausgetauscht. ZM. Beograd, 6. Juni. Heute vorinittaqs erschien beim Außenminister auch der polnische Gesandte Okenski. ' Die Frage der Abgeordnetentagesgelder. ZM. Veogxad, 6. Juni. Der Präsident der Stupschtina ersuchte den Präsidenten des administrativen Ausschusses, die Ausjchußsitz'ung für den 12. d. einzuberufen, un^ über die Frage der Abgeordnetentagesgelder zu beraten. Man nimmt an, daß der Ausschuß die Meinung einiger massgebender Personen, die Jovanoviö konsultiert hat, annehmen wird, wonach die Abgeordneten das Recht auf die Tagesgelder haben, da durch die Unterbre-ck)ung der Session ihre Funktionen nicht ausgehört haben. , . Das Schreiben der Opposition. ZM. Beograd, f>. Juni. Gestern uachmit-ags wurde die Konferenz zwischen Davido-vi^, KoroSec und Ioca Jovanoviö zwecks Ausarbeitung eines Schreibens, das an den König gerichtet wird, fortgeseht. In den: Schreiben wird der Standpunkt der Opposition mit Rücksicht auf die Ereignisse in Tr-bovlje dargelegt, die den Anfang politischer Abrechnungen auf der Strasse bedeuten. Das Schreiben wurde in der gestrigen Konferenz redigiert und bereits denr König zugesandt. I Die demokratische Kundgebung. ZM. Beograd, ö. Juni. Die demokratische Kundgebung wurde auck) gestern abends nicht veröffentlicht. Der .Hauptausschuß und der Abgeordnetenklnb wird sich, wie es scheint, auch noch heute längere Zeit mit der Kundgebung beschäftigen müssen, da mehrere Mitglieder des Hanptausschusses mit dem Ton, in dem sie gehalten ist, nicht zufrieden sind. Die Kundgebung wird heute veröffentlicht. Schlacht von LjeZ eingetroffen, welche angeben, daß es den Aufständischen gelnngen sei, die Regierungstruppen aus dieser Stadt zu verdrängen. Alle Verbindungen mit Albanien sind abgebrochen, mit Ausnahme der zwischen Skutari und Podgorica, die jedoch unter Kontrolle der Aufständischen steht, so daß eS unmöglich ist, die Nachrichten aus Albanien ans ihre Richtigkeit zu prüfen. , ZM. Podgorica, 6. Juni. Der Kampf um LjeZ dauert noch an. Ljeii ist noch imnier in den .Händen der Aufständischen. Die Kämpfe sind noch unentschieden. Die Regiernngs-trnppen haben Versnirknugen aus Tirana er-Kaltcn. tei. Einzelne voll deil Ausschüssen konnten Delegiertell nich rechtzeitig entsenden, wobei einige Klage sichren, daß ihllen hiebei die Behörden .Hindernisse in den Weg legen. Radiö in Moskau? '7 ZM. Beograd, 6. Juni. Unsere Regierung hat aus Wien einen Bericht erhalten, wonach Radiö nlit einem sowjetrussischen Paß über Berlin nach Moskau abgereist sei. .17- Der D-emijetkongreß verschoben. ZM. Beograd, 6. Juui. Der Dtemijetkoll-greß wurde allf einige Zeit vertagt, nnd zwar Pill Aerlasaen der 7' Schließung der Zagreber Universität. ZM. Zagreb, K. Juni. Gestern nachmittags wurden die Vorleslingen an der hiesigen Universität durch Beschluß des Rerrorates auf unWimmte Zeit eingestellt. Dieser Beschluß steht im Zusaminenhange mit den gestrigen Ereignissen an der Universität. Um 7 Uhr früh hattell nämlich einige kommunistische und föderalistische Stlidenten alle Anhängetafeln der radikalen und deinokratischell Stu-dentellklnbs zertrüinuiert. Aus diesein Grunde waren neuerliche Ausschreitllngen an der Universität zu befürchten. Das Rektorat hat gleichzeitig verboten, künftighin iin Äestivül der Universität solche Tafeln aufzuhängen. Innenminister Srskie in Bled. Z5^?. Bled, tt. Juni. Gestern voruiittagS wurde der Minister des Innern Srskiö zu einer einstündigen Audienz empfangen, um dein König über die innerpotttifche Situation zu referieren. Nach ihin wurde auch der Un-sterstaatssekretär des Jnueinuinisteriuills Wil der einpfangen, um über die Lage und die Untersuchung anläßlich der Ereignisse in Tr-bovlje zu referieren. Um l3 Uhr wurde der Minister .a D. 2erjav in Audieilz einpfau-gen, Das Befinden des Bundeskanzlers Seipcl. W.^B. Wien, g. Juni. Ueber das Besinden des Bundeskanzlers wird lim 8 Uhr früh fol-geilde^^ ansgc'eieben: Teniperatur .?7, Puls 96, Respiration 28, nachts gllter Schlaf, Gesanüeindruck güikstig. Die durch Primarius Dozent Dr. Eisler vorgeuonnnene Durchleuch tung llnd Röutgenaufllahme ergab in Ueber-einstilninnng mit deui klinischen Befund eine Verdunkelung des unteren rechten Lull-genfeldes ungefähr in Handbreithöhe. Die obere Grenze zeigt deutlich Zeichen einer Abkapselung. .<>teine Knocheuverlehling. Ein nicht deformiertes Revolverprojektil liegt in dem rückwärtigen Teil des rechten Unterlappens, Zum deutsch - russischen KonsMt. WKB. Berlin, 6. Juni. (Wolff.) Die neue russische Note ist in sachlichem Ton gehcllten. Sie unterstreicht wiederholt das Jnterche bei der Staaten an einer Klärung des Zwischenfalles, erachtet aber die Notwendigkeit der' Einberufung eines Schiedsgerichtes nicht für ^ gegeben. Sie hält an der Exterritorialität! der .Handelsvertretung fest. Nach der nunmehrigen Präzisierung der beiderseitigen Standpunkte hängt es von den weite'en oer-handlllngen ab, ob eine befriedigende Einigung zustande kommen kann. Die englisch . türkische »onsereuz geschetteet^- W.KB. London, 5. Juni. (Reuter.) Die enA» lisch-tlnkische Konferenz, betreffend die Moq sulfrage, ist gescheitert. Das ganze Personal einer Zeitung oerhastet. Madrid, 6. Jimi. Die Zeitung „Solidarida Obrero" I^t ihr Erscheinen eingestellt, weil die Behörden das Gesamtpersonal von 56 Personen verhaften ließen, Meuterei portugiesischer Fliegerossiziere. ^ Paris, K. Juni. Aus Lissabon wird gemel«^ det, daß die Fliegeroffiziere, die mit ihrem j neuen Chef, Obersten Sarento, unzufrieden-^ sind, sich auf dem Flugplatz von Lissabon ^er-^ schanzt haben. Die Truppen shmpathisierevl mit ihnen, ebenso ein Teil der Garnison vov Lissabon. (Ung. Tel-w^orrbüro.) Hinrichtung von Insurgenten in Rußlandtz' Kopenhagen, 4. Juni. Nach einem MoSq^ kauer Telegramm wurden in Baku acht troseil der Kaspischen Meerflotte und sünhj Teilnehiner der Jnsurgentenorganisation vo^ Aserbeidschan standrechtlich erschossen. EOZ wurden 60 Personen nach Sibiren verbanutj^ —. Ausoeckung einer rusiischen Spionageorga»i^^ 24.7s>, Newyork 566.7^ . Z' Zagreb, f». Juni. Paris bis 426.L<1^ Schweiz 146^.80 bis 1477.80, London 35gk«K bis I60.50, Wien 0.11^ bis 0.1184, 2^:^ drei achtel bis 246 drei achtel, Mailands 361 bis 804. Beograd, 5. Juni. Zürich 1470 bis l4'S, Paris 418 bis 419, London 360.50 bis 361^ Wien 0.1179 bis 0.1180, Prag 245.2S 5W 245.50, Mailand 362 bis 362.50, Newhoch 83.50 bis 83.60, Budapest 0.95 bis 0.110, karest 35 bis 36.25. ><1 eoe»ket Amoe iaNen lx« V»« «vrritiz«»» INüMkeVIZo?M'7. IM! lg24 VMWeZtovn. — Der Besuch des italienische« Königs i« eSadrid. Wie aus Rom berichtet wird, ist dcr ^5niq vmr ^>talien verIangcnen Alittwoch in Begleitung des Kronprinzen in Spczzia cinsictrofsen. inn sich dort nus dem ^schiff ,^nte Alighieri'^ cinzus^iffen und jich Vl't. Spanien zu begeben. ^ JlM Abbruch dcr enftlisch - rnssischen Konferenz. Die englisch-russischen Verhand-lunqen sind an einem toten Punkt anc^elangt, nieil über die ?^ra<^e der Anerkennung der riqsischen Borkrtegsschuldcn keine Berstan-di«innq er.^ielt iverden konnte. In Londoner politischen streifen rechnet man mit ernste" 'Echwieriqkeiten, die dcr Arbeiterregiernng Z»urch den Abbruch der englisch-russischen '^on feren,^ ennachsen könnten. ?^il' englischen Ptzer russischer 5!cnten und Titres üben auf die Rec^ierung eil?en Druck aus, die Verhano-lungen mit den Sowjets liolilouimen abzubrechen, wenn ihre Ansprü6)e nicht voll anerkannt werden. Diese ^inanzkreise drohen, jede Anleihe siir Nußland auf dem London'r Markt zu vereiteln, wenn ihr Standpunkt nicht berücksichtigt wird. Die ?^rage der Anleihe ist jedoch fi'ir die Russen der Kernpunkt dcr ganzen Konferenz. Macdonald soll nun den Plan haben, den Privatglanbigern Rnsz^ lands eine englische StaatSgarantie zil bieten, wofür sich die Sowjetregierung oer-pflichten müsse, wenigstens einen Teil der Vorkriegsschulden anzuerkennen und die Privatgläubiger Rußlands zu befriedigen. Dieser Plan stößt jedoch bei den Liberalen auf großen Widerstand. Ein Scheitern der Konferenz Hütte sedenfasls eine Ech»vä<'ung der parlamentarischen Position der Arb i-ierregierung zur Folge, weil Maedonald öffentlich erklärt hat, daß er von der Wiederherstellung und Wiederbelebung des Handelsverkehrs mit Rus^land die einzig nlög-liche Linderung der Arbeitslosigkeit in Eng-jlrind e^'warte. " — Verschärfung der französischen Krise. Wr« Mls Paris berichtet wird, halt Herriot die des Ka!brnetts abgcleihnt «un^d zwar Zuerkennung des Klosters des hl. Naum ani Ocyrldasee, ouf das sowohl Iugoslav'ien wie ouv., Albanien Ansprin^ erhoben, ein (Gutachten des Völkerbundes einzuholen. t. Eine spanisch-amerikanische Hochschule. Die spanische Regierung Hot ein Dekret veröffentlicht, das die Gründung einer spanisch" amerikanischen Hochschule sür Geschichte, ^iunst, Literatur, s^andel und Industrie in Sevilla vorsieht. t. Kongreß slawischer Geographen. Vorgestern wurde in Prag in Anwesenheit von mehr als 400 Delegierten der erste Kongreß slaw's'-ber Geographen und Ethnographen erösfnet. t. Die Luft Volkseigentum. Der Senat der Vereinigten Staaten von Nordamerika hat die Lnft zum Volkseigentum erklärt. Es gelaugt nämlich ein (^eseh zu^ Annahme, das die Monopolisierung des Radio unmöglich macht, sür die Abgabe- und Aufnahmsapparate Lizenzen von der Dauer von höchstens zwei Iahren erteilt und ausdrücklich erklärt, daf; die Lust das Eigentiml des ganzen Volkes sei und nicht Gegenstand irgendeines Monopols zum Vorteile von Finanzpersonen feii: darf. t. Sumpffieberepidemie in Rußland. Die S^nntpfficibcri^idvmie in RuMnid ^greift in-folige Eintrittes t)ioihcr Te-Ml^x'vaturen raisch n»in «sick). I»nl Miu>kÄsus sind finst drei Viertel «dcr Bevöbkerun'g von i^r Krankheit ergriffen. Elhinin Allr Bchandlmiy fehlt. t. Eine Europäerin in der „verbotenen Stadt". Eine rüstige Fünfzigerin, Madauie Niel, die Theosophin ist und die Gehcimkultc von (^Mna und Tibet studieren wollte, hat eine b^naers' Reise durch diese Länder, als tibetanische Frau verkleidet, gemacht. Sie ist jetzt glücklich an der indischeil «Grenze ange-und berichtet, das, sie in Lassc^, dcr heiligen „verbotenen Stadt" Tibets, sich zwei hat, ohne als Europäerin erkannt zu werden. Man hielt sie allgemein für eine Ladakhi, die Angehörige eines mongolischen Stammes, der in den Tälern von Kaschmir lebt. t. Eine besondere Hochzeit. Dieser Tage k«sthalb, weil Mfserand erklärte, vom Jauer, ^^^lnem js^enteinposten nicht MrÄcktreten zu «können, ..... ........ ......' ^il er laus sieben Iv^bre i^iv^Ihlt wurde iin'o voi^Migier Mc^ritt gegl''N' 'die «kioM'züg-kichen geseMichen Bestimmungen der fran-iMschen Neipubli'k ^richtet wäre. Die Ach-ltuny vor den iGesetzuchte, vo-n der Orts-grillppc M'ari'bor des Jugoslawischen Eisen-bahuerverbcnÄes einberufene Versammlung! st!att, in der der Sekrotar deS Zen-tralver-'bniroes über verschiedene aAuelle Standes-! fragen referierte. Ausführlich bespr^ren Direktionen bereits mit 1. Jän-ner durchgeführt wurde, hat sich >diesel?be im! Bereiche der LjuAianaer Direktisn bis heute verzögert nnd wurde erst heilte der Akt nmh -BcojMad Wr BeMig-unig übersan'dt. Die Urslache der Verzögerung ist einerseits in der ech im April er^lgten Gesetzwerw'N'g des Pa>ktes von Rom zu s. ^s hiebei an- > genolmmene StiMenlohnisystem ist bei MS' in Slowenien nnlhaltlb^ar nnd arbeitet die Organisation i)alhin, das wieder ^as Ätuifen-systcnl einMfüihvt wir^d. Bezüglich der Vor- schüsse aiulf die erhöhten Bezüge sprach dieser Ta^ eine Depu-taiti^ beim Verkchrsminister vor, der versprach, die Sache ibaldmKg'lich'st zu re^n. doch betonte der Redner, daß wc'-NT^ HÄffmlWg beisteihe, >oaß die Borschüsse für die gewesenen Südibahncr überhaupt setzt schon Mr AnAzaihlung geloenpen-jsionon). IllifolM wiedeHvlter Interventionen ilft es lier OvAanisMon gelungen, die vollen bisherigen und inzwischen einge-schrnnkt-en Rechne «ulf Ragieikohle zurück zu erlwntgen. Be^zivgllich der freien Falhrt tonnte nichts erreicht werden, 'da das Ministerium sonne >die GeneraldireRion aiuf dem Stan^d-puilikt stchen. d»a?ß die gewesenen Südbahner 'keine größeren Rechte HMen können und idlürfen, als die übrigen Staatseisenibahner-Dein: Reidner wurde für seine sMhli.chen A^s-lführuwgen reicher Beiflall «zeisipendet. Nach ?ur^ Dchatle wluride b4e Bersammkunig m» W >Uhr geschlosse'N', ^ m. Aus der Redaktion. Am 4. d. M. ist un«i ser Ha-uptschrilftleiter Herr Friedrich loi«hen! aus deg» Rodak-tionSver'b«a?nde der »Morburger Zeitmq»^ MHyel'chiedel^ — Mit ldemisellbeir Ta^ hat Herr Udo Kasper die Leitung dep Redat§ tionÄgeschäfte ü!^rnommen. m. Todesslille. Gestern abends starb Hen FriedriS) Nerath, gewesener Schuhmachern Meister und Hausbesitzer in Maribot, im Al4 ter von 74 Jahren. Der Verstorbene Vtrd*am Samstag den 7. d. um 4 Uhr nachmittags am städtischen Friedhose in Pobrekjs'ßm ten Ruhe bestattet. — Am Donnerßwg verB schied Frau Ursula Hartman«, gg>i, Lamprecht, iln hohen Alter von 75 Iah««». Daß L^i^^^''iis,c'gängnis slndet am PfingWonntag den 3. d. um halb 4 Uhr nachmittag vo« de^ Leichenhalle des städtischen Friedhoses i« Pobretje aus statt. — Heute ist Herr Karl ^ernko, Spenglermeister in Maribor, nach längerem Leiden gestorben. Der Berftork«n< wird am Sonntag den 8. d. um halb Ü Uhr nachmittags' am städtischen Friedhofs in Po^ breZje beigesetzt. — Am Donnerstag dem'K. h, v^rsi^ied 5^rau Marie Drofenik, geb^ Tischlermeistersgattin in Maribor, i« Met von 54 Iahren. Das Leichenbegängnis sin« det am Samstag den 7. d. um 5 Uhr nachmittags von dcr Leichenhalle des städti^W Friedhofes in PobreZje aus statt, m. Promotion. Heute mittags w-mSt« Ker gelwe^ne RedaVtvur der „Marbur,M Jei-tunlg", Herr canik». Phil. Hans S ch r ott, an der Univerlsttitt in «Graz zum Doittor her Plhi« loiapihie promoviert. m. Aus dem Staatsdienste. Herr Dr. kob StefanLiö, Sekretär der hiesigen Kreit» agrarbehörde, wurde zum Sekretär der rardirektion in Ljubljana ernannt. At NiimruriiM tvie vchtcksate «in« A«schO>lPi»Ikrt».) do« Gchtz. Echützw-Wwlwt. VHMtsch>tz d«Lch dße Vtvttgarß« Ndmange«. M. StNttgait. 7(Nachdruck vechoten.) SchlU^I^-Randviw batie den Rand Mlir-vvlwttsches Mactt. Er sah geiü a-us. Sein Stiernacken 'bo>^ ^ich vor. die Augen flacker-' teni vor Wu't, denn mn Nebentrsch 'hatte mall' ein paar von ^den letzten Worten anisgeftii* HM. ^ »Was wagen Sie ^. he v . was denn?" Mlchte er unv ftrchte nach Worten. Und als «r keine faind, lieh er sich auf den Stuhl zil-«mcksaile'll Mlh brach in ein heiseres Lachen MG. ^,!Kvm>mt !v!on d^'r Schmiere...! Warte Mr, Kollege, das streiche ich Dir noch an!" ' Mitz^i' schov sichi in diesonl Augenblick an ^ Älch hemn. Er War ihr zu lanige «getblie" Een. !sah sie, daß hicr etlwas HäUi>cl)eS Hch aWieÜr. Amn Spion tMgte Schulde ßq-hinchtr-cht. tbeiidlgn' verließen das Mffee, liiRV die MMkbleibeuden K!M>» ..............^ Dranßen zog Mitzi -den Regiisseiir. der sich in gemein<^n RM'nsarten ergeihcn wollte, lM) ider Brücke am SchiMaucrda^nrm. „Schweiji^! Ich will wissen, was Wischen Euch ^lorfiel," zischte sie. In weni>g?n Milnnten wußte sie alles. Eine unbeschreiWi^io Scha'deufrcude packte sie. .^^atnis Walter wußte, n>as nian über Mar-ga ^klatschte. Ob w!n von s<'d'<'r Tä^n^'^eit b-'i 'oer ..7v?a" au>s!^uichlief!l^n. Den ni!?t di>m Schirnl zaihltc i
anS Walter vor dcim Ha!use mn slur'mrstendn'mnl, dessen Niilittmer er fortwähv^U'd var sich hin-mudincite, iv^!hn'n>v er lnit der El^'Arischen N'ach >dom We^ften f?ushr. Erst setzt, als er eintreten wollte, zögerte er. Er hielt fich die Strrn und atnlete schwer. Schlllze-Randl>w war ei«nl ^giftigeschwollener Lügiler! Man 'kannte diese Sorte Kollegen. Wlnln sie sich verletzt glaiGeli, verspritzen sie i'hre Galle nach allen Seiten, kem!ell keine Gren'zcn mehr —! Marga... se'ine stohe Marga... haNe ssch nieinlasss fallen llasien'. auch nicht in Zeiten 'der größten ??l0t. Er w^ssfte, ivie sie ge-WiM uliit^MPUWvy^. bevor. Un'd sie war doch «noch i^nMer sein Weib. Aber Gewißheit wollte er sich holen. Und heiß lun'd schmeMiall stieg es in i.hm auf wie ein inbrüMiger Wunsch, daß alles gut enden m^ge! Dann konnte er morgen um vieles erleichtert aibreiseil... vielleicht in den Tod. Aber... eine Wahnnny im Weften... mi-t «fünf Zimmern... ei-nen Lnruishund... un's die hor'ren'de Gaige von monatlich fünftaluseud Mark! War es deuGar, daß ein solcher Au'fst^-l'q in wenigen Wochen auf e^hrlichom Wege zu erzielen i^st? Aber war nnrklich eine Künstlerin. Wüllun seilte sie lucht gcrade iil der nt»uen 5^uu!st!s,'a>t1 ^siißeror'dentliches leisten? Nn>!> 'da 'bei m Fi bin, wenn er glänizend ge^ stellt n'illd gespielt wird, seihr hohe S^iüMinen verdi^>nt werden. IbezahAe nian sie vielleicht nicht einnml zu 'hech. Hails Walter war schon bereit, der Sache Verständnis entgegenzubringen. Es konnte ia sein, er verachtete die Filmkunst ganz zu Unrecht, am Ende wcn- es nur eine Mzwei-ssllng d^A Theaters. Ulld gerade in l^er >Zeit hat^ten sich inehrere erste Darsteller mit bt'rMnlten Nenlen dem Film Wgewelrdet. Wer 'konnte Wisse^w, ob er stch nicht noch gjänL-lich be^kehrte. A'ber aiiSülprecheit sollte sie sich jcht., sliar il^ld offen! Das M vierlajnven^ bcsa-ß er das ^ Entfchllossen! betrat er das vornehme Hau», enitschloffen stieg er Trach oben. Den Faihrstnihl denützte er nicht. ' Dcmn 'stand er an der EmAangstÄr mit dem schwarMnvain!deten, vevgMeten Schilld-I chen: Nwrga Milano. ^ Er wollte gaW nuihig erfchÄneN', aber daS Herß Zlo-Pfte ihm lheistijg, und er biß die Zäh» ^ ne anfeinander. , . .. . I Dann flingelte er. , ! Durch das kleine Loch beobachtete ihn das Mädchen. Ein Schauspieler. Man hatte daisiür !>wch seinen Mick. Ein Be'tanniter des Fräuleins Mwiß. Die wairen aille nicht gefährlich. ! Das Müidchen öffneite. Hans Wolter trat ohne weiteres ein, obwohl ihm das Mädchen den Wei^ verwehren wollte. „Erlauiben Sie...^ Sie wÄ>n^chen?" stieß es hervor. „Marga Milano..., ich muß die Dame slprechen," saigt« er Aupz. Er svvr plötzlich s^am ruh^ geworden. Die Enischeidu^ n>äli^ sich. „Das gnädige FrÄlklein empifänigt nm diese späte M?lNllc>e nicht. Fräulein ist srlst von einer Filmanfnahme AurÄck und ruht aus," haistete 'das Mädi^, bestrebt, den Schau» spieler wieder hin>aiUlsAudiÄn!gen. „'Laissen Sie nur giut sein, Kinidi! Mich w^rti ste sthon enlpifamgen. Ich bin der Gatte Ihres....,, FrÄuiletlns!" NummelS' IM?öm MM«» m. Zum Unfall in der Blerbrimerei Götz. bekanntlich ereignete sich am Montnq in der Bierbrauerei Götz ein sch^>erer Unfall, dem der Maurer Ivan Krajnc zum Opfer fiel. Wir berichteten, dast das Gerüst, auf dem der Unglückliche stand, infolge feines nachlässigen Baues plötzlich zusammensti'irzto. Wie wir jedoch erfahren, steht daS Gerüst nach wie vor fest auf seinen: Platze. Durch Zeuqen ist festgestellt worden, daß der verunglückte Arbeiter stark betrunken war, und da^ er trotz der Warnung eines bei derselben Arbeit beschäftigten Arbeiters den Arbeitsstand, der sich ü^igenS über einein sseuügend breiten Vordach befand, bestieg. Die Hauptursache des Unfalles kann daher nicht im na6)lässigen Bau des Gerüste? gelegen sein. m. Firmung in der Domkirche. 'Zlm PfinD-sannbaige. >cvn 8. Juni, wird wie aNsälMich in !d<'r DoiM!?ircl)<^ die Firmung erteilt. Das lil. PontilsilkMmil't findet um 8 Uhr früh fta-t», »vorauf ^^^tscn 9 Uhr sosort die Firnnmg be« ginnt. D^ idieses Iitchr im De'kan'a'te Mariibor lin'kes Dr>miufer ciiich geifirmt wi'r^, dürft^'n wois)! >alle Firlnilinige schon vor 12 U!hr aii. die Reih« ikmniMll. nl. Festnahme eines Zollamtsdlcncrs. Im Monate April d. I. wurde der ^irma Durjava anl Zollamte aus einem Pakete ein tzirka '10 Meter langes Stück Leinuiand ent^ wendet. Erst jetzt konnte man deul Täter, ^?tu '^jollaultodicner Michael I., auf die Spur kommen. Michael I. lies; sich nälnlich auc' der gestohlenen Leinwand 5)enlden anferti-igeit und hat sich auf diese Weise verrat'n. Der Dieb sowie ein gewisser Anton P., d.'r «einen Teil der gestohlenen Leinwand kaufte, wurden verhaftet und denl Gerichte ei»(iel!e--fc-t. iln. kleine Polizeichtlm!?. Von Donnerstag auf ?^reitag wurden beim hiesigen Police iskvmmissarmte inÄgesWnt 24 Fälle zur Anmeldung gebracht, und zwar: 1 schtoere und leichte körperliche BesckMi!gun!g, 2 Ucber-tre't'nnigell ider Eisenba'h'nvorschrift'en, 3 Ue-ibert?r'etun5)en Ctraßenord-«ninnit^, 5 F'älle unvorsichtigen Fahrens, 1 Uebertretun-g der S^rvstunde, 1 Uebertre-tung der Huiide^ontuinaz, 1 gieiMdoner Ge-< ßegenst^n'd, 7 awdere Fasse. I m. Unwetter in Maribor. Gestern abends Um zirka 10 Uhr ging über Maribor ein furchtbares Ungewitter nieder. Es regnete der ort, das; die Kanäle momentan die gewaltigen Wassermnssen nicht aufnehmen konnten. Auf der Aleksandrova cesta vor dem Hause Nr. 31 schwoll der Wasserstrom alsbald so stark «u, daß das Wasser in den .Keller des Herrn PuLko zu fliesten begann. Inl Ketter befanden sich grössere Mengen von Min und anderen alkoholischen Getränken, die größtenteils zugrunde gingen. Der herbeigeeilten Feuerwehr gelang es, etwas zu retten, doch beträgt der S6)adeir immerhin 30.000 bis i^.0l)0 Dinar. m. Verlorene Gegenstände. Vonl il,. bis 31. Mai wurden folgende Gegenstände als verloren angemeldet: Eine siette, der Betrag von 5W Dinar, eine braune Brieftasche mit 700 Dinar, ein .Halskettchen, eine schwar.^e Brieftasche mit 1000 Dinar und Reisepaß (Klanenik), eine braune Tasche nrit Geldtäschchen, der Betrag von lil? Dinar, eine Damen-Armbandllhr, zwei Pfandscheine, eine silberne Herrennhr, der Betrag von lMl bis 700 Dinar, ein silbernes 5kettchen, elne rote Ledertasche mit 20 bis 30 Dinar, oi.'r Schlüsseln und ein Taschentuch, der Betrag von 10 Dinar, eine Eisenbahnlegitiniation (Maribor-Ho5e), ein Orden des „Weissen Adlers mit den Schwertern" ider Finder erhält eine Belohnung!), eine Weste, zwei gol-deue Broschen, eine Briestasche mit 120 dt-s 130 Dinar, eine schwarze lederne Geldtasche mit einem Waffenpaß und einer Jagdkarte. nl. Gefundene Gegenstände. In der Zeit vom 10. bis 31. Mai wurden beim hiesigen' Polizeikomissariate solgende gesnndene Gegenstände abgegeben: Eine Tas6)e, eine Pumpe, eine silberne Uhr, ein Cacktilch, ein Blumenkranz, eine Brieftasche niit einenl kleinen Geldbetrag, ein Medaillon, ein Dieiist-botenbuch, eine Kappe, eine Brieftasche uud verschiedene Dokumente, ein Strohhut, ein Zwicker, drei .Häute, ein Armband, ein Täsch' chen mit zwei Sackti'lchern, ein Geldtäschchen nlit etwas Geld und eine Kranipe. m. Einbruchsdiebstahl. Iir l^^r NaHt von Samst^llg auf Son^it^ng loilrve in die Woh--nnuy eines «Mvissen Ivmi Vidniar in Frain ein'<>'!l>rochen unÄ verschiedene Gebrauch:ge-genistände ^!stioihle'n>. Vonl Täter fehlt vorderhand noch je'oe Spu.r. in. Perhaftung. Gestern wurde ein gewisser Anton P. verliastet, weil sr einenl Fleisll>?>nuer in der Splavars-la ulica eine ^ Plw.he iiu Werte von i'lber IM Dinar ent-ivendete. Der Dieb, >der seine Tat sofort eingestand, ivlirde ldein Gerichte eingeliefert. * Gcschäftserösfnttng. Wir niachen auf die hentige Erössnnngsanzeige des n^'nen .^iassee-ttlkd t^)asthauses gegeni'cher den: Hauptbahn-! Hofe in Maribor besonders aichnerksain. Das j Kaffeehans «ist muslerlmst ansgeftattet und Nlacht allen Firmen, die sich an der Erneuerung der Näunilichkeiteu beteiligten, Ehre. Die Namen der Firmen sind bei den Eigen-ti'ttnern der Castus zu ersahren. * JaZii Band, original mnerikanische Musik und Gesang, ausgeführt von der Ncger-truppe Wellmont, ab 1. Juni in der Kllib-Bar. Außerdem Tanzsterne Cläre Burghard, Jce Teje, Mari Clar. 5083 * Cafe Stadtpark. Täglich spielt das erstklassige Salonorchester Pospischil. Abends von halb 0 bis 1 Uhr und nachmittags lbei schöner !u.^itterung) von 5, bis 7 Uhr. Von lMte an Hausmehlspeisen, , Tdeattr und Kun«. RePertstre de« «atioaalthegt«» i« «HritoT t Freitag geschloffen. Lanistag den 7. Juni „ElardaZsürstin", Ab. A. Sam?tag den 7. Juni: „Csardassürstin", Ab. A. Sonntag den 8. Juni: „Traviata", ?lb. C. --- Kwo. k. Stadtkino. Die erste Epoche „Der goldene Totensckädel", ein grosser . .^.teuerfilm in 3 Teilen, wird Freitag, SauiStag, Sonntag und Ä?ontag vorgefi'lhrt. -HI- Vettauer NachrlMn. P. Evangelisches. Pfingstmontag nm halb 1l Uhr vormittags wird im Uebnng'?-zinlmer des Männergesangvereines ein evangelischer Festgottesdienst stattfinden. p. Stcllenausfchreibttng. Der hiesige Stadtmagistrat hat die Stelle des Amtsleiters ausgeschrieben. Die Gestlchsteller mii-sseir die jn-ridischen Staatsprüfungen und eventuell auch die Prüfung ans der Stantsv.'rrechnnngsknu-de haben. p. Ein furchtbares Ungewitter. In der iuilgebung von Ptn! ging vergangenen '-n-tag ein furchtbares Gewitter mit Hagelscklag nieder, das in den .Knltln'en einen riesigen Schaden anrichtete. Der Schaden koilnte bisher noch nicht gefchättt werden. P. Erwachende Bautätw'feit. Die Bez'rks-vertretnng bant auf ihreni hinter der Be-zirkshauptmannfchaft gelegenen Grundstiuke eine Garage fi'ir ihre Automobile. Herr Kaufmann Lenart richtet sich passendere Lag.'r-rmttne ein uud Herr Kanfniann Havelka lia'it ein modernes Geschäftshaus. -lü- : F. (5. Sturm (Graz) in Maribor. D^r Meislerplub von Steiernlark, d>'r F. E. Sturnl, der au beiden Psingstfeiertagen gegen ^^iapid antritt, nnrd die beiden Spiele in folgender Ausstellung bestreiten: Tor: Br int-ner, Berteidignng: Jasbinschek-^Dnsel, Dek-kling: .Hälisler-Patier-Harb, Slnrnn Knans-> Sinko'nitsch .H.-Brandner^l'^ei'' ?-Wlndisch. — Das Jnnentrio Sinlowitsch-Brantner-Gerth vertrat wiederholt die Farben Steiermarks gegeir Kärnten, ^^liederösterreich, . .'stnngarn in der steirischen Answahlmannschast, der es erst vergan,^en"u Sonntag geleng, das oberösterreichische Teanl 3:0 zn schlagen. In der steirischen Meisterschaft steht die Mannschaft unges6)lagen da und er^'ieUe bei Svielen ein Torverbi'stnis von 45:7 zil ihren Gunsten. Aber auch in internationalen und in Freundschaftsspielen gegen erstklassige Wiener Mannschasten bewiesen die Grazer ihre hohe Klasse und technische Ebenbürtigkeit guter Wiener erster Klasse. Die Grazer verfügen anszerdeni über eine ausgezeichnete nnd zahlreiche Spielerreserve, so das; sie gleichzeitig zlvei gleichstarke Teains anfstellen können, bei denen nian kaum einen wesentlicheir Unterschied in der Spielstärke heransfindet. Er-uiöglicht wurde dies durch die rastlose Arbeit des Trainers Haist uud durch das gute und reichliche Spielermaterial. Den: l>iesigen Spertpnblikuni wird also die Gelegenheit geboten, an zwei Tagen den hervorragendsten Perlreteu steirischen Fußballes und typischer Wiener Schule an der Arbeit zu sehen. Di6 Napidlnannschaft wird sicher ihr letztes l)cr-geben, um ^dcn Kampf offen zu halten und den Gästen den Sieg so schwer als möglich zu machen. : Radfahrklub „i'weise Wi^mer und Provinzsparlassen l'<'licf sich im Jänner auf 43 Millionen Gold'^ronen, iin Februar a,us 50 Millionen, im März au^f f)'» Milliom'en, im '^lpril auf '^7 Millionen iin^d hat Anfanss Mai die Höhe von s>2 Millionen Goldkronen erreicht. Mehr Rnhe! Gevaloe jetzt, wo alles Mge« rogt «lmid nervös ist, wird die Sorge für unser pihysisches WoW^'fln'den doppelt wichtig. Vermei'den Sie die Au.'fpeitschung der Lc-« bensenergie d'urch beraAfchen>oe oder erre-isiende Getränke un^d nl^chmen Sie 'statt desien morgens 2—3 Tee'lölsisel Ovomalti>rre in Millch. Ovo-maltine Tvährt und kräfti-gt, sie sichert Sp-annkraift, kö'rperlicl)es Wohbi^fin-«den, gesun'den Schl-af. Erhältlich in jeder ^lpotlhelke u!nd Drogerie. Was Sie brauche«, das ist Elsafluid! Dieses waihre Hausmittel, welches Ihre Schmer^ zen vertreiÄ! Probesendung 27 Diirar. Apo-cheker Eng. B. Feller, Stubica Donja, Elsa^ platz Nr. 182, Kroatien. I(162g. i» zweirädrig, ftarki gebaut und gut erhallen zu kaufen gesucht. Aarol Miel^ Meljsk^a cesta 28. 5352! ist.sofor! uin 20.009 Dinar zu v?rlmusen. — Zuschriften' unter „Schöne Existenz'^ an! die Verwaltung. 5337! VIe Mettsllgeverke (Zeno85en5cii»kt in IVIsridor gibt äie trauriZek^^actiriclit» äaL Itir IsnLMli^es ^itglieck 8penxlermei8tek AM 5reiti^^, clen 6. 5unl IFT-t um i> lidr nscd «cll^erem I^eiljen. veriieken mit 6en kl. Ltelbe8nkr.imenten, verscdiecken i8t. O.1!; I.ciciienke^Änxnis ti«ctet Lonntslz. 6en 9. ^unl um d-ild 5 ^!ir von cler «tScitisci^en I^eiclievlislle in pokre^je aus 5tgtt. Die KI. 8eelcnme88e v^'Irc! ^lttvvoed um 8 krük in äer ^azlialena-pfzrrkjrcke Z^elesen veräen» ^aribor, 6. ^unl 19Z4. ^»fefine DabriNger gibt im eigenem? wie im M ikirer fiinder ^ und alltt llt>rigen Aerwandien dl? Iranrige ^Itachricht. gel,ebts Mutler. beziehungNveise G.odmuller usw.. Fra.l lllsck Höltm««, K Lsslüßlklh! Donnerstag den 5. Juni l9Z4 «m 9 Uhr abends, versehen mck den hl. Eterbesaliramenten im 79. Lebensjahre vetjchieden ist. Das LeichenbegSnjlnis si»det am Pfiiigstsonnttaq den 8. 5uni »m halb 16 Uhr (halb 4 Uhr nach:nt!iags) von der Lcichenhalls des städtischen Friedhofe» in Podretje a»>s Patt. Die hl. Seeleamefse wird Mittwoch den' 11. Juni um 7 Uhr stllh in der Dom« nnd Stadtpsarrkirche gelesen werden. Maribor, «M'S. Luni lL24. MW WW Dr»fe«i?i gibt hiemit im eigenem, sowie im Nampn seiner Ainder und ^ Verwandten tieferickStiert Nachricht von dem Äinlchelden seiner innigst» gelleblen. guten Galtin, bzw. Muüer, Schivieger« unü Grotzmulter, der Fratl tlbe welche am den Juni um l? ll'ii' nicht? nach ljein. ich .?ren Lcit'en, oeliri)e'> mit den heiligen >Sleci)e'ai't7aliltn.«n, lm s4. Ledens,gtzle gott-ergeden entlchlaftn ist. D»s Begräbnis d:r teuren Verstiegenen findet am Sam«taq. den 7. Juni um 5 Ilhr von der Leichenhalle des »tÄdttichen Fktedhose» m Vobreij« m das Familiengrab itatt. Die heilige Seelenmesse wird Dlenslag. den 1O. F«ni um 10 Ilhr in der Stadt-Pfarrdirche gelesen. Maribor—Graz» den 5. Iani 19'4. Mihi und Makt» DrofeniK. Kinder. Infline Peterlin, geb. N»bel, Schwester. ZhereNn Ptbl, geb. Drofent». Schwägerin. Va«la Trukfchl, geb Töchter. Leopold Zrutschl, Schwiegersohn. Leopold Trvtfehlß CnkeldtK. Separate P«rle werdsa nicht auszegeben. bATS AiüMiMIW'IIM'V.'IlMI WS« Sunt ^924 Wegen Auflaffung des Geschäftes dedöedllAbewMatt? O alle? ?0are« »»>voamwblaer -»» /Hlß^V^llHÄsll Wüsche«ieanwse». ivo VIS»»«?, üol»!» uile« 4. «z« 6ol»I» uvo» 4. » ' ... »» <'^e? Tügklch vo« 9 VIS Wr und von 14 btt 17 «dr ««MklAWM. Suche für 6 Monate alteS Aind I sehr guten reinen Kostplatz. Angebote an die Berw. unt. „Kost-! Platz-. 7 bSt-t l '7 -".".7?,-^»» go« Legat, Erste Gp^ial-Re Paratvrwertstätte fiir Büromaschinen. 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Angela Plev-nik, Lajtersberg. 5356 Klellengefuche Deutsche Korrespondentin, wel-1'/^ Jahre bei Speditionsfirma tätig war, sucht Stelle. Zuschr. unter „Sofort 120" an die Ver-waltuna. 5340 ^ ^om tiefsten Schmerze getrokkeil geben die M / Unterzeichneten ollen Ver>vandten^ teil-V nehmenden 5reunden und vekannten die traurige Nachricht von dem schweren Verluste ihre» innigstgeliebteu Satteni Vaters^ Sch^vieger- und Sroßvaters! des kerrn 5riedricd Neratk S«w. Schuhmachermelsteru. vausdeptzer >velcher vonnerstagj den S. Zuni um halb 2S Uhr sankt vqlschi^n vie entseelte fZülle des teuren ^oten vlrd Samstag den 7. Zuni um 16 Ul>r in der Leichenhalle des stüdtischenA?iÄ>hoses in klodreZje feierlich eingesegnet und sodann im §amiii«n« grade zur letzten l^uhe t»estattet. Marlbor» den 6. Zum l924. lulle Neroth! Sattinl — Ivlie vornheklni ^ochter^ ^ Karl vornhElm» Zchviegersolin. Ingedorg vornl^lm, enkel. 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