Nl. 187. Dumltlstllg, 17. August 1899. Jahrgang 118. Lmbllcher D Zeitung. «onzUA ?, "p"«: ^"t P « st vel < enbuna: «anMhria ll. lb. halbiührig sl. 7 50. Im Comptoir: ^ »!e «La!b. Zta.» ,i < ' ^lbjahr!« «. b'bC Nl»r die ftustflluiig in« Hau« nanzlühr«« fl.,. - Inserllon»«bilr: Für X «ong«l»pllltz Nl.», dl, «eboctl,» «llrmherz!«er«llsss Ni lb Gpiechstunb,n drr «,d»rtlon von « bi« ll» Nhr v«. b<« zu 4 Zeilen »ü lr,, größere per jj'lle « lr,! bei öfteren Wledelliolungen p?r Zelle » lr ^ mittag«, Unfranlierte «lieft werben nicht anaenommen, «ianu^rlpte nicht zurückgestellt. Amtlicher Theil. llun ^^ ^"^ Amtsdlatte zur «Wieuer Zeitung» vom lütt'tt 3"W "W (Nr. 186) wurde die Weiterverbreit«»« folgender ^«Mtugnisse verboten: m o, üW «Zollämter» und Finanzwach-Zeitnug» vom ^'August 1«W. ^ir. 2!l ,«ollstlibilue. vom 10. August 1899. . 'tr. 28 «Klesers Wiener politische Nachrichten» vom "'August 18W. ^tr. ^ ««ollsbote. (Wähler) vom 10. August 1899. » 59 «Nordbühmische Vollszeitunss» vom 2. August 1899. Ar> lli «NeueS Voltsrecht» vom 2, August 1899. August i«u^ «Tetschen - «obenbach« Zeiluiln» vom 2ten ^^^13 ,H^ Vorwärts» vom 6. August 1899. Nichtamtlicher Theil. Die Vorgänge in Frankreich. Krieaz^ ^9""^' ^" ^ °'" ^' ^ ^' '" ^" h«^6erlchtssitzung in Nennes ereigneten, erregen in Ml Grade die Aufmerksamkeit der Wiener Blätter, losin»-^ «Fremdenblatt. weist auf die Belangin di ^" Aussage Merciers hin, der Deutschland lirll^ "kbatte gezogen habe, obwohl es nach den De2l"U"' Casimir Periers unzweifelhaft war. dass In m - ^ '" ^^ Affaire gar nicht verwickelt war. Mlär. '^""6 auf die Verhaftung der Nationalisten ^»ue oas Blatt, das« ein energisches Auftreten der Feuilleton. Weibliche Nechtsauwiilte. ^edu^^ ^^ wenigen Sitzungen der französischen bH ^enlammer vor dem Beginne der Ferien, hadrr '^"^^llreren Angelegenheiten als dem Partei-best. ^widmet waren, verhalf den Anhängern oder, iu' in ^ den Anhängerinnen der Frauenbestrebungen von w deutenden Erfolge. Hingerissen durch eine frami!??^ Begeisterung getragene und des in der seuerw v"' Kammer so beliebten rhetorischen Brillant« Vidian' "^t entbehrende Rede des Abgeordneten bts 3l',.^^°^. s^ch bie Versammlung der Erwählten Hulatt "lt ganz erheblicher Mehrheit für die der^, 9 ber Frauen zur Advocatur aus; stimmt Hau? . "'!° wird der Herzenswunsch des Fräuleins ^ari« '" Erfüllung gehen, dem der Appellhof in Hdesiv^ ^^- November 1897 die Zulasfung zur ^tung verweigerte. Irg"^ juristische Studium hat bisher auf die «lg ^^ weit geringere Anziehungstraft ausgeübt leniaen "gliche. In allen Staaten, selbst in den. u"t> di« ln welchen die Gesetzgebung das Richteramt ^eibliH ^?^."tur den Frauen erschlossen hat, ist der beitnuA. jurist ""e seltene Erscheinung, und es darf den Di . ""bk"' dafs diese geringere Vorliebe für "icht ,' "" ^^!'n mit der Wage und dem Schwert beeinfluß ^ ^'^ Stellung der Gesetzgebung dazu bel«k.n? . ^u^de. Das einzige Land Europas, in West,? ^ weibliche Geschlecht traft auSdrilcklicher '"«"«Una. des Gejrtzes lein rechtliche« Hindernis für Legierung nothwendig war. Nur Entschlossenheit könne den Gegnern Nefpect einflößen. Der Sieg der Gegner der Republik fei übrigens unwahrscheinlich, weil selbst diejenigen republikanischen Fractionen, die sich auf die Seite der Generalstabspartei gestellt haben, unmöglich eine Dictatur herbeiwünschen können, die sie ebenso beiseite schieben würde wie ihre Gegner. Die «Neue Freie Presse» hebt hervor, dass nunmehr enthüllt worden sei, was man immer hinter dem Processe vermuthete: Der Kampf zwischen der Civil-gewalt und einzelnen Trägern der Militärgewalt. Die Verhaftung Dcroultdes werfe ein neues Licht auf die sonderbare Aussage Merciers und dessen noch onderbareres Benehmen gegen Casimir Perier. Nur die Aufdeckung der vollen Wahrheit könne die Miasmen zerstreuen, die aus den dunklen Partien Frankreichs aufsteigen. Das «Vaterland» verweist auf die Ausfagen Merciers, in denen er auswärtige Mächte, insbesondere aber den deutschen Kaiser, mit der Affaire Dreyfus in engste Verbindung brachte und bezeichnet sie als einzig in ihrer Art. Noch nie feien aus dem Munde eines hohen Functionärs über einen auswärtigen Monarchen öffentlich folche Worte gefallen, wie Mercier sie gesprochen hat. Der sachliche Inhalt dieser Worte klinge sehr unwahrscheinlich. Man ist vielmehr geneigt, den General Mercier für einen leichtgläubigen und vor lauter Preußenfurcht hochgradig nervös gewordenen Mann zu halten. Das könne aber die momentane Wirkung feiner Worte nicht schwächen. General Mercier habe die französische Regierung in die peinlichste Verlegenheit gebracht. Er habe Schatten an die höchste Stelle in Berlin geworfen, die ernste Erörterungen nach sich ziehen müssen und denen die französische Regierung nur durch neue außerordentliche Maßnahmen begegnen könne. Es scheine, dass an Stelle der Dreysus-Asfaire eine noch viel verhängnisvollere Mercier-Affaire treten wird. Das «Wiener Tagblatt» beurtheilt den Versuch, den deutschen Kaiser in die Affaire hineinzuziehen und fein Wort fowie das der Männer feines Vertrauens zu bezweifeln, als einen Act der wahren Feinde Frankreichs, der nicht so sehr gegen Dreyfus, sondern gegen die Politik der besonnenen Kreise Frankreichs gerichtet sei, welche in der Erreichung eines besseren Verhältnisses zu Deutschland das Heil der Republik suchen. Die Gegner dieser Politil thun alles, um die Zulassung zur Advocatur bildet, ist die Schweiz. Dennoch steht die Befugnis zur Vertretung vor Gericht den Frauen nur in wenigen Cantonen zu, nämlich in Glarus, Oberwalden und Zürich. Zürich ist der erste Canton, der die Frage durch eine unmittelbare Gesetzesbestimmung gelöst hat; in der Volksabstimmung vom 31. Juli 1UW hat sich eine erhebliche Mehrheit für die weiblichen Advocate« ausgesprochen, und in der glän» zenden Limmatstadt wallet dei advocatorischen Amtes eine Reichsdeutsche, Fräulein Dr. Anna Mackenroth, als juristische Schriftstellerin in Fachkreisen mit Recht hochgeschätzt. In Italien machte im Jahre 1883 die Signora Lydia Poet den Versuch, in Turin als Anwalt zugelassen zu werden, nachdem sie die Doctorwürde mit großem Lob erworben hatte. Obwohl die Anwalts-lammer sich für die Zulassung aussprach, wurde sie von den Gerichten verweigert, weil nach italienischem Recht nur Männer zum Iustizrecht zugelassen werden könnten. Dieselbe Stellung haben die belgischen Gerichte im Jahre 1888 gegenüber dem Frl. Popelin em-genommen, das vor dem Appellhof in Brüssel erschien, um den Advocateneid zu leisten. In England ist die Frage noch nicht zur Entscheidung gekommen; die englische Frauenbewegung legt dafür lein besonderes Interesse an den Tag. I" dm Ländern scheinen gesetzliche Hmdermsse dem veib Jen Advocate« nicht entgegenzustehen, jeden-falls nchw Dänemark und Schweden; auch m Fmn-and das bereits mehrere Advocatmnen zahlt, »st der Nechtszustand em solcher, dass auch die Vertreterinnen der weilestgehenoen Gleichberechtigung ocumt zufrieden fein tonnen. einen ernsten Conflict herbeizuführen. Ihre Stimme gelte aber nichts mehr in Frankreich und noch weniger jenseits der Grenze.______________________________ Politische Ueberficht. Laibach, 10. Nuguft. Der Gesammtparteitag der österreichischen Socialdemokratie, der ursprünglich für die Pfingsttage dieses Jahres geplant, jedoch wegen des Brünner Strikes verschoben worden war, ist nunmehr auf den 24. September einberufen worden. Die radicale Partei in Italien erwartet, dass die Regierung die Auflösung der Kammer beschließen werde, und beginnt bereits Vor« lehrungen für eine neue Wahlcampagne, um nicht durch eine solche Maßregel überrascht zu werden. Wie aus Rom geschrieben wird, versichert man indes an unterrichteten Stellen, dass das Cabinet sich in keiner Form mit der Frage der Kammelauflösung befasst hat und dass, falls nicht unvorhersehbare Wendungen eintreten, die gegenwärtige Volksvertretung sich wieder im November d. I. versammeln wird. Diese Intention der Regierung wird von der überwiegenden Mehrheit ihrer Anhänger gebilligt, da man von der Zuversicht erfüllt ist, dass sich bis zum Spätherbst die Be-dingungen für eine normale parlamentarische Thätig» leit finden lafsen werben, so dass es als ein schwerer Missgriff erscheinen würbe, wenn das Cabinet, ohne den Versuch eines weiteren Zusammenarbeiten« mit der jetzigen Kammer, das Land einer Wcchlcampagne und den Eventualitäten, die sich je nach der Zusammensetzung der künftigen Kammer ergeben könnten, aussetzen wollte. Der Petersburger Correspondent del «Temps» schreibt über die Reise Delc assess: Wird es sich zemals darum handeln, da« Bündnis zu zweien in eine Combination zu dreien umzugestalten? (^li lo sa! Jedenfalls haben Murawiew und Delcasst in langen Gesprächen erkannt, das« sie sowohl betreff« der wesentlichen Punkte wie auch betreff« der geringsten Nuancen einig sind. Ich bin ermächtigt zu versichern, dass die russische Regierung die vollkommene Correct-heit unserer Beziehungen zu Deutschland anerkennt, wie auch die französische Regierung das gute Verhältnis zwischen Russland und Deutschland würdigt. Neue momentane Verständigungen zu dreien für diesen oder jenen Zweck erscheinen sehr möglich. Das Dorado ist aber auch in dieser Hinsicht Amerika. In einer ganzen Reihe von Staaten sind Gesetze erlassen worden, die die Frauen zur Ausübung der Advocatur ermächtigen, und selbst die Schranken des obersten Gerichtshofes der Vereinigten Staaten sind ihnen eröffnet. D«e Zahl der weiblichen Advocate» ist jenseits des Oceans für europäifche Begriffe eine im Verhältnisse nicht unerhebliche, allein immerhin ist sie nicht so bedeutend, wie man wohl hätte erwarten können, und auf einen Advocaten im Unterrock — Pardon, im langen Strahenlleide kommen auch dort vielleicht hundert Aerztinnen, obgleich ein Mangel an Zungenfertigkeit weder in der alten noch in der neuen Welt den Damen nachgesagt werden kann. Was Deutschland betrifft, gibt es hier zwar verschiedene Damen, deren Haupt der clocwr juri» utriu^uc mehr oder minder ziert, z. A. Emilie Kempin, Anita Augspurg, die temperamentvolle Vorlämpferin auf dem Frauen' die weiblichen Advocaten meist ziemlich beschäftigt zu sein- ihre Clientel besteht allerdings zum größeren Theil aus Geschlechtsgenossinnen. Natürlich wird Nlcht jede an juristischem Scharfsinn mit Fräulein Porzia in die Schranken treten, die durch sophistische Vertrags-auslegung selbst die gelehrten Per rücken des Dogen« geeichtes in Venedig zu ihrer Anschauung zu belehren wusste. Im übrigen ist allenthalben die Kit zu lurz, um ein abschließendes Urtheil darüber nbzuUken, ob Laibacher Zeitung Nr. 187. _______________________ 1488_________________________________________________17. August 1899.____ In diplomatischen Kreisen Athens begegnet die Nachricht, dass die internationale Occupation auf Kreta in den nächsten Wochen ihr Ende finden werde, manchen Zweifeln. Die Organisation der Gendarmerie, vor deren vollständiger Durchführung die Zurückziehung sämmtlicher fremder Truppen nicht erfolgen wird, sei, wie man betont, obgleich sie befriedigende Fortschritte mache, doch noch nicht so weit gediehen, dass man den Abgang dieser Truppen von allen besetzten Punkten in so naher Zeit erwarten könnte. Die Ermordung des Präsidenten der dominikanischen Republik Heureaux hat allerlei Expansionsgelüste in der Presse der Ver-einigten Staaten Nordamerikas zur Folge gehabt, die sich fast einstimmig für die Annexion der Insel ausspricht.'Die Regierung hat dieser Forderung bisher insofern Rechnung getragen, als sie bereits zwei Kriegsschiffe nach San Domingo abgesendet und versprochen hat, weitere, wenn nothwendig, folgen zu lassen. Auch gegen die mittelameritanischen Republiken Nicaragua und Guatemala führt die Jingo« Presse eine äußerst leidenschaftliche Sprache, und das Princip: Amerika den Amerikanern, das heißt Amerika von der Behrings-See bis ans Cap Horn den Vereinigten Staaten, wird mit Beharrlichkeit und Nachdrücklichkeit verkündet. Die Nachricht, dass die südamerilanischen Republiken unter Führung von Brasilien und Argentinien in Verhandlungen eingetreten sind, um sich behufs Wahrung ihrer nationalen Selbständigkeit gegenüber den Vereinigten Staaten zusammenzuschließen, ist in Washington mit sehr unangenehmen Gefühlen ausgenommen worden, und man ist wohl ohne jeden Grund geneigt, diese Strömung auf europäische Einflüsse zurückzuführen. Europa hätte zwar allen Anlass, dieser Bewegung wohlwollend und womöglich fördernd gegenüberzustehen, denn die sich von Jahr zu Jahr mehr entwickelnden Länder Südamerikas versprechen noch auf lange Zeit die ergiebigsten Absatzgebiete für die Erzeugnisse der europäischen Industrie zu bleiben, wenn es ihnen gelingt, sich von der politischen wie wirtschaftlichen Bevormundung durch die Vereinigten Staaten freizuhalten. Tagesneuigleiten. — (Schnee im August.) Aus dem Badeorte Zakopane wird gemeldet: Im ganzen Gebiete der Hohen Tatra stellte sich nach der Hitze der letzten Tage ein ganz' abnormaler Wettersturz ein. Vorgestern hat es sowohl im galizischen wie im ungarischen Tatragebiete geschneit. Es herrscht eine geradezu winterliche Kälte. Sämmtliche Spitzen und Thäler der Tatrakette sind bis in die Waldregion hinab mit glitzerndem Neuschnee bedeckt. Die Sommerfrischler sind zum Theile abgereist. — (Anwendung der dr«htlosen Telegraphic zum Sprengen.) Recht interessant ist eine kürzlich gemachte Nnwendung der Telegraphic ohne Draht zur Entzündung unterseeischer Minen. Auf der elektrischen Ausstellung in Newyork wurden diese Versuche täglich gezeigt. Man brachte die unter Wasser liegenden Sprengminen aus der Entfernung und ohne Drahtleitung zur Explosion, wodurch kleine, auf dem Wasser schwim« menoe Schiffe in die Luft gesprengt wurden. Allerdings hat die Sache noch einen Haken, nämlich den, dass bei der Zündung nicht allein die bestimmte Mine, sondern sich die Frauen für den Beruf als Rechtsanwalt eignen oder nicht. Voraussichtlich würde der juristifche Beruf, und zwar sowohl der advocatorische wie der richterliche, ganz ohne Rücksicht auf die Stellung der Gesetzgebung von den Frauen 'nur selten zu ihrem Lebensberuf erwählt werden, wie auch das Studium der Rechtswissenschaft stets nur verhältnismäßig wenig Frauen fesseln wird. Der Grund hiefür liegt in dem Charakter der Rechtswissenschaft und der Rechtslehre wie auch der Rechtsübung. Zu dem medicinischen Beruf fühlt sich die Frau hingezogen vermöge der bei ihr so hochentwickelten Eigenschaft, die jede Frau als die geborene Pflegerin erscheinen lässt; aber die Anwendung der trockenen Rechtssätze auf die Verhältnisse des Mein und Dein, auf die Abgrenzung der gegenseitigen Rechte und Pflichten erscheint den meisten Frauen als eine höchst langweilige und unerquickliche Beschäftigung, der gegenüber sie die Arbeit auf naturwissenschaftlichem Gebiete ganz entschieden vorziehen. Trotz des Beschlusses der französischen Kammer wird daher die französische Rechtsanwaltschaft so bald noch nicht das Glück haben, die anmuthigen Pariserinnen, da« Lockenhaupt mit dem ernsten Barett bedeckt und die Formen durch den Tatar verhüllt, in ihrer Mitte und vor den Schranken des Gerichtes in heißem Kampfe zu erblicken. Die Herren Anwälte haben keine Ursache, sich vor dem weiblichen Wettbewerb zu fürchten; Fräulein Rechtsanwalt und Frau Advocatin werden auch dann eine Seltenheit unter ihren Schwestern 5«in. wenn die Gesetzgebung das Vorrecht der Männer ^t. gewissenlose Helser5helfer eines Schurken vern Laibacher Zeitung Nr. 187. 1489 17. August 1899. bringen. Typen-Muster tonnen bei der Corps-Intendanz sowie bei den Militär-Verpflegsmagazinen in Graz. Marburg, Trieft. Klagenfurt, Laib ach, Görz und Pola vom 20. d. M. an besichtigt werden. Das Aviso sowie oie näheren Bedingungen können in der Kanzlei der Handels- und Gewerbetammer eingesehen werden. — (Kaiserfeier in Töplitz.) Wie bereits Lemeldet, wird das Allerhöchste Geburtssest Sr. Majestät bes Kaisers im llurorte Töplitz in Unterlrain in würdiger Weise gefeiert werden. Am 17. August abends ftndet eine allgemeine Beleuchtung des Ortes und der schliche Umzug der Feuerwehr statt. Am 18. August um 2 Uhr vormittags wird in der Pfarrkirche der Fest-Mesdienst celebriert, an dem sämmtliche Curgäste thcil-nehmen. Um 1 Uhr mittags folgt das Festbankett im Kurhause. Von 2 Uhr nachmittags concertiert die Musit-«PeNe von Rudolfswert auf dem Hauptplatze; zugleich beginnt das Besttegelschieben. Um 5 Uhr nachmittags wird auf den, Hauptplatz ein Volksfest mit Glückshafen "' dergl. veranstaltet, wobei die Musikkapelle concertiert. «nmeldungen zum Festbankette nimmt der Curverwaller entgegen. ^" (Festconcert.) Das Steiner Salonorchester veranstaltet am 19. d. M. anlässlich des Geburtsfestes «emer Majestät des Kaisers im Cursalon ein Fest-concert zu Gunsten des städtischen Musikvereinsfondes in «tem. Programm: 1.) I. Haydn: «Voltshymne». ^) L. Gomez: «Spanischer Lieder-Marsch». 3.) F. Flotow: Kuvertüre zur Oper «Martha,. 4.) R. Eilenberg: «Die -"tuhle im Schwarzwalde», Idylle. 5.) Fr. Gerbic: 'dpowlltäni klic», Duett für Sopran und Tenor mit ^ avierbegleitung. 6.) C. M. Ziehrer: «Nachtschwärmer. -Falzer. 7.) O. Friton: «Lauter solche Sachen», Potpourri. 8.) I. Strauß: «Brautschau»-Polka. 9.) Fr. ^crbic: «Outieo», Duett für Sopran und Tenor mit Klavierbegleitung. 10.) Fr. Schubert: «Ständchen. U°^ " Horch Y 11.) V. Parma: «Maäi vo>ki., harsch. ^. Beginn präcife 8 Uhr abends. — Eintritt " lr. Nach dem Concerte ftndet ein Tanztränzchen statt. ^ ^ (Auswärtiges Falliment.) Das l. k. vandelsministerium theilt der hiesigen Handels- und ^""belammcr n,it, dass laut Berichtes des Consulates n Galah die dortige Firma S. Schitzes, Holzhändler, lau,! erklärt wurde. Der Anmeldungstermin reicht bis «UM 26. d. M.. die Liquidierungstagfahrt ftndet am "' d. M. statt. <> —- (Zur Volksbewegung in Kr a in.) M zweiten Quartale des heurigen Jahres wurden ^ politischen Bezirke Stein (40.210 Einw.) 00 Ehen ge- 'Ao sen und 354 Kinder geboren. Die Zahl der Verstorbenen ""' Nch auf 262, welche sich nach dem Alter folgendermaßen "heilten: Im ersten Monate 20, im ersten Jahre 57, d°n ^ ^ fahren 95, von 5 bis zu 15 Jahren 10, <>" 1b bis zu 30 Jahren 19, von 30 bis zu 50 ^nyren 20. von 50 bis zu 70 Jahren 64, über 70 L«H c ^' Todesursachen waren: bei 4 angeborene °,?eMchwäche, bei 31 Tuberculose, bei 18 Lungen- uzunou,^ bei 7 Diphtheritis, bei 2 Typhus, bei 4 bei 2 Kindbettfieber, bei 20 ^"'"schlagslnss, bei 4 organischer Herzfehler, bei 3 bös- lgr Neubildungen, bei allen übrigen fonstige verschiedene ranlheiten. Verunglückt sind 4 Personen. Selbstmorde "Meten sich 2, Todtschlag 1. -o. H ^" (Rindfleisch - Preise.) Im abgelaufenen Ninw^ ^"2 dor Durchschnittspreis für ein Kilogramm ^steifch - i„ Radmannsdors 50 kr., in Kronau 54 lr., ein ' ^nd keinem der vier Vösewichte kam auch nur sj" "nz.ger Gedanke des leisesten Vorwmfs, während trutt "^^" ^"' ben das Bubenstück ihnen ein-sie d ^"^"inander theilten. Waren nach ihrer Ansicht sie d^?l^^ Handlanger zu Diensten, die, wenn nicht Alar thaten, eben andere verrichten würden. "runi s^m also nicht ebensogut sie den reichen arm. "" s""e Goldfüchse erleichtern helfen? Das tan. ^"lichtete Menschenleben, welches es dabei galt, "' "barhaupt für sie ja gar nicht in Frage, ganl/ w deicht lwch weniger für den Urheber diefes «?< Abuses — den Marquis selber. Mit einer sache s ^ " ^w er seine Rolle, als wenn es That« So l kl' "^ ^^ "^ ^^^ Komödie gewesen war. lichen?u Sidonie völlig ahnungslos einem vermeint» sollten "" ^ ^ furchtbar die Augen aufgehen Cido,^°" ^" Schlosse des Marquis, welches dieser Rba,« l."^ das Stammschloss der Familie Saint-Nllch ^ bezeichnet hatte, fuhren beide bereits am Tage NaH nn ^"^blichen Trauung direct nach Italien, ber Kii r!" ^^chtungen bereisten sie das schöne Land reich '^ "^ hierauf ihren Wanderzug durch Oester-lda l,«'!". Polen sogar nach Russland auszudehnen. Gttba?>? "le Revolution des Jahres 1848 aus und Aiutt^ ^"^ in Petersburg einen Brief von seiner in >z, ' burch welchen sie seine sofortige Rückkehr Alar.,.'^"'"°l forderte. Dem Geheiß musste der Änsm,^ """rlich Folge leisten, und so kamen sie hh U, M"lz nach Äoi« de Roi bei Fontainebleau, Lenli^ . ?°" W die junge Frau eine hübsche Villa "" hatte. (8v«t1.dun« i,l,t.) in Assling 4« kr., in Kropp 48 kr., in Veldes 68 tr., ili Rudolfswert 45 tr,, in Seifenberg 40 tr., in Treffen 44 kr., in Gurkfeld 56 tr., in Landstraß 40 tr., in Nassenfuß 44 tr., in Ratschach 48 tr., in St. Barthlmä 40 tr., in Großdolina 40 tr,, in Stein 44 tr., in Mannsburg 44 tr., in Kraxen 44 tr,, in Adelsberg 52 tr., in Illyrisch-Feistritz 50 kr., in Senosetsch 48 tr., in Wippach 48 kr., in Littai 48 tr., in Weixelburg 44 tr., in Sagor 48 tr., in St. Martin bei Littai 48 tr., in Kramburg 50 tr., in Nischoflack 44 lr., in Ncumarttl 52 tr., in Loitsch 44 lr., in Idria 46 tr., in Altcmnartt bei Laas 44 tr., in Zirlnitz 44 kr., in Planina 50 tr., in Gottschce 46 tr., in Reifnitz 44 kr., in Großlaschitz 40 tr., in Tschernembl 40 tr., in Mött-ling 40 kr., in Obcrlaibach 48 kr. —o. — (Eentralcom mission für Kunst- und historische Denkmale.) Aus der Sitzung vom 9. Juli: Conservator Lehrer Konrad Crnologar legt eine Photographie des Johannes-Bildes aus der Filial-tirche zu Spodnja Draga vor, dessen tunsthistorischer Wert nicht besonders bedeutend ist. (Referent: Regierungsrath Schaeffer.) — (Schulnachrichten.) Laut des uns zune-kommenen Jahresberichtes der vicrclassigen Franz Ioscf-Vollsschulo in Tschernembl wirtten daselbst im vergangenen Schuljahre 8 Lehrkräfte. Die Zahl der am Schlüsse des Schuljahres eingetragenen Schulkinder belief sich auf 363 (187 Knaben und 176 Mädchen); hievon erhielten 34 die erste Fortgangsclasse mit Vorzug, 24 5 die erste, 82 die zweite Fortgangsclasse; 2 blieben unge-prüft. — Die Wiederholungsschule wurde von 50 Knaben und 55 Mädchen besucht. Das Schuljahr 1899/1900 beginnt am 1. September. — (K. l. Studienbibliothet.) Wegen vorzunehmender Reparatur im Lesezimmer und Reinigung der Bibliothelsräume bleibt das Lesezimmer der Studien-bibliothel bis einschließlich Donnerstag den 24. d. M. geschlossen. — (Gemeindevorstan ds - WaHl.) Bei der am 8. d. M. stattgefundenen Neuwahl des Gemeinde-vorstandes der Ortsgemeinde St. Crucis im Gerichtsbezirle Ratschach wurde 2. Knez von St. Georgen zum Gemeindevorsteher, Martin Medved von Iagnenca, Franz Bostic von Cetez, Josef Pouse von Scharfenberg, Was Medvesel von Zavrije und Johann Vrlaönit von Iazbine zu Gemeinderäthen gewählt. —.o — (Todesfall.) Diesertage starb in Sarajevo der bosnisch-herzegovinische Mappcnarchivar i. P. Gotthard Hochmayer. Archivar Hochmayer war im Jahre 1339 in Rudolfewert geboren und widmete sich anfangs der militärischen Laufbahn. Im Jahre 1S59 wurde er Lieutenant im 1. Infantcrie-Regimente; durch zwei Jahre war Hochmayer dem Generalstabe zugetheilt. Zu Beginn der Achtziger Jahre trat Hochmayer in bosnisch-herzegovinische Landesdienste; er war ursprünglich Catastral-Schätzungs-Obercommissär, dann wurde er Cataslral-Schätzungs-Infpector und schließlich Cat«stral-Mappenarchioar, in welcher Function er bis zu seiner vor kurzem erfolgten Pensionierung thätig war. — (Gegen Insektenstiche) wird im «Praktischen Wegweiser» in Würzburg eine Auslösung von 1 Theil Salicylsäure i» 19 Theilen elastischem Collodium empfohlen. Die Wirkung ist fo gut, dass man den ehemals beliebten Salmiakgeist nicht mehr braucht. Bei Anwendung der Auflösung lässt der Schmerz sofort nach und nur in den seltensten Fällen tritt eine Anschwellung ein. Hiebei versteht es sich von selbst, dass die Behandlung sofort nach stattgehabtem Stiche beginnt. — (Zur Weincultur.) Die landwirtschaftliche Abtheilung des Landwirtfchaftsrathes in Wien hat auf Grund des diesfälligen Referates folgende Resolutionen gefasst: 1.) Mit Rücksicht auf die Gefahr der Ein-schlcppung der Schwarzfäule der Reben (Uluck-i-ol) nach Oesterreich und im Hinblicke darauf, dass der Bedarf an phylozerawiderstandsfähigen Untcrlagsrcbcn schon heute, wenigstens nahezu, im Zulande gedeckt werden kann, er-fucht der Landwirtfchaftsrath das Nckerbauministerium, zu dessen bisherigen Vorgehen in der Llucli rot Frage er gleichzeitig seine Zustimmung aussftricht, in der Zukunft leine Bewilligung mehr zur Einfuhr der Reben aus dem Auslande zu ertheilen. 2.) Sollte es sich herausstellen, dass in den nächsten Jahren der Bedarf an Unterlagsreben zur Wiederherstellung der von der Reblaus ergriffenen Weingärten noch nicht vollkommen im Inlanoe gedeckt werden kann, fo möge in wirklich begrünbeten Fällen (unter den geeigneten Vorsichtsmaßregeln) der Bezug von Reben aus Ungarn gestattet werden, insolange zweifellos dasteht, dass die m,garischen Weinbaugebietc vom M^-i-nl. frei sind. Zum Bczugc dieser Reben warc außerdem die Zustimnumg des Landesausschusses und ocr Landescommission für ReblauSanacleaenheitc,, "forder > — <>. Laibacher Zeitung Nr. 187. __________________________l490___________________________________________17. August 1899. — (Priesterjubiläum.) Herr Blasius Petric, Pfarrer in Michelstetten, wird am kommenden Sonntag sein bOjahriges Prieslerjubiläum begehen. — (Primiz.) In der Filialkirche in Littai hielt am Dienstag der absolvierte Theologe Alois Kramarsic seine Primiz, an welcher circa 160 Personen als eingeladene Gäste theilnahmen. Anlässlich derselben vollzog nachmittags der Primiziant an seinen Eltern in der Kapelle zu St. Martin die Erneuerung der Copulation ihrer 25jährigen, sowie an seinen Großelter» die der bUjührigen Ehe. Zu diesem feierlichen Acte hatten sich ungewöhnlich viele Zuschauer von nah und fern ein« gefunden. —ik. —(Circus Enders.) In der gestrigen Vor« strllung gefielen ausnehmend die ballettanzenden Clowns. Herr Rieffenach erhielt sowohl als eleganter Schul« reiter als auch als kühner Jockey stürmischen Beifall wie immer. Die Vorstellung verdient als eine in allen Theilen wohlgelungene bezeichnet zu werden. — (Alpinistisches.) Wie wir den «Mit« theilungen des Deutschen und Oesterreichischen Alpenvereines» entnehmen, wurde seitens der Section «Kram» ein neuer Höhenweg von der Spitze des Mittagstogels zur Baba erbaut. Der neue Steig lann im Abstiege vom Mittagslogel als ein prachtvoller, hochalpiner Spazier« gang bezeichnet werden; die bequeme, mehrfach mit Draht« seilen versicherte Steiganlage, welche ihrem Schöpfer, dem Jäger G. Rabii in Mojstrana, alle Ehre macht, vermittelt in der reizendsten Weise den Einblick in die nahe und ferne Umgebung. Die Scenerie lässt lange an Wildheit nichts zu wünschen übrig; ein kühner Wandsteig und der prächtige Uebergang über die tiefeingerissene Slerbinascharte sind Schaustücke des alpinen Wegbaues. Im Abstiege zum Mincasattel verlässt man das Felsgebiet; der weitere Weg verläuft in grüner Landschaft und bietet neben der herrlichen Aussicht, welche den ganzen Höhenweg auszeichnet, sehr viel Abwechslung. * (Unglücksfall.) Am 12. d. M. nachmittags 1 Uhr fuhr der Fuhrmann Johann Traun aus Laibach (Hradetzlygasse Nr. 1) mit einem mit Brettern beladenen Wagen von Zwischenwässern gegen Laibach. Im Orte Senicica gerieth die 73 Jahre alte taube Greislerin Helene Knez aus Pirnitsch, welche aus entgegengesetzter Richtung mit einem Handwagen dahergekommen war, zwischen die Pferde des Fuhrmannes, blieb an den Vorderrädern des Wagens hängen und wurde vom Gefährte etwa zwanzig Schritte weit gefchleift. Der Fuhrmann und der zur Hilfeleistung herbeigeeilte Bahnwächter Johann Ierin aus Zwifchenwässern zogen die Verunglückte, welche nebst Hautabschürfungen eine klaffende Kopfwunde aufwies, zwar noch lebend unter dem Wagen hervor, allein sie starb bald darauf. Dem Nahnwächter soll sie noch gesagt haben, sie habe zu Boden gesehen und deshalb Pferde und Wagen nicht bemerkt. Der Fuhrmann gibt an, er habe die Knez nicht gesehen, weil er sich zur Zeit eben hinter seinem Wagen befand. — Die Anzeige wurde dem hiesigen l. k. Bezirksgerichte übermittelt. —r. — (Erstickter Brand.) Am 12. d. M. abends 9 Uhr kam aus bisher unbekannter Ursache in der ebenerdigen Kammer des der Frau Emilie Fister in Klewisch, Gemeinde Billichberg, gehörigen Schlosses ein Feuer zum Ausbruche, welches jedoch alsbald bemerkt und in kurzer Zeit von den Dienstboten gelöscht wurde. Das Feuer dürfte gelegt worden sein; die diesbezüglichen gerichtlichen Erhebungen sind im Zuge. —ik. * (Verunglückt.) Am 5. d.M. erhielt laut eines aus Krainburg zugekommenen Berichtes der 43 Jahre alte Besitzer Matthäus Kern in Unterfeichting, Gemeinde Strajisce, von seinem Pferde im Stalle einen derartigen Hufschlag in die Bauchgegend, dass er den hiebei erlittenen inneren Verletzungen tagsdarauf erlag. r. * (Nus dem Polizeirapporte.) Am 12. b. M. wurden acht Personen verhaftet, und zwar eine wegen Trunkenheit und Vacierens, zwei wegen Bettelns von Haus zu Haus, vier wegen Excesses und eine wegen Diebstahl». — Am 13. d. M. wurden zwölf Perfonen verhaftet, und zwar sieben wegen Excesses und nächtlicher Ruhestörung, vier wegen Trunkenheit und eine wegen Bettelns. —r. — (Ueberfall.) Am 13. d. M. gegen halb 2 Uhr früh wurde der Kleidermachergehilfe Franz Klemenöic aus Velce bei Mariafeld vom Burschen Franz Kernic vor einen, Gasthause in Oberlaschel ohne jede Veranlassung mit einem Taschenmesser schwer beschädigt. Klemencic musste ins Landessftital überführt werden. —i. — (Tur liste.) In der Landes - Curanstalt Neu ha us bei Cilli find in der Zeit vom 2. bis U. d. M. 82 Personen zum Curgebrauch eingetroffen. Freitag den 18.August zur Allerhöchsten Geburtstagsfeier Sr. Majestät des Kaisers Pontificalamt in der Domtirche um i^Uhr-. Mche «0 oleinon«. von Dr. Johann N« r,"."« "°" A- Fonster. Offertorium von Caspar PMnger. 1?« Down von I. N. Motttor In der Stadtpfarrlirche zu St. Jakob am 18. August zum Aller h. Geburtstagsfeste Sr. Majestät des Kaifers Hochamt um 8 Uhr: Heil. Antonius-Messe in ^.-luol! von I. G. Zangl, Graduate «0 ^usti. von Anton Foerster, Offertorium lein Zweifel, dass die Eisenbahn und nicht der Canal heutzutage Culturträger sei. — Abg. Fritzen führt aus, dass er sich die Entscheidung bis zur dritten Lesung vorbehalte, er warnt lm Interesse des Landes vor der Auflösung des Hauses im Falle der Ablehnung der Vorlage. — Abg. Graf Ballestrem erklärt sich als entschiedener Gegner der Vorlage. — Major Brodde nimmt nochmals den Mittellandkanal gegen den Vorredner in Schutz. — Abg. Barth erklärt, die Freisinnige Partei stimme für den Canal, well das Unternehmen von allgemeinem Intcrcsse sei. ^ Hierauf wird die Sitzung geschlossen, morgen Fort« setzung der Berathung. Von der Patriotenliga. (Original-Ttlegramme.) Paris, 16. August. «Matin» versichert, die politische Polizei habe sich die Chifserncorrespondenz zu verschaffen gewusst, welche der Herzog von Orleans mit seinen Anhängern in Paris führte. Paris, 16. August. Die Rue Chabrol wurde wieder dem Verkehr übergeben. Bloß einige Polizel-Agenten bewachen das Haus Auxins. Dep. Lassies, der sich heute vormittags mit Gusrin besprach, begab sich in das Ministerium des Innern, wo er mit dem Generalsecretär Demagny darüber verhandelte, wie die Verhaftung Guörins bewerkstelligt werden solle. Demagny versprach, diesem Schritte Lassies'Rechnung z" tragen. Ministerpräsident Waldeck-Rousseau fügte hinzu, die Regierung wünsche lebhaft, Aufsehen bei der Verhaftung zu vermeiden. Das Attentat auf Labori. (original Telegramme.) Renn es, 16. August. Labori verbrachte die Nacht sehr gut und schlief ein wenig. Sein Zusta«" war früh ein vollkommen zufriedenstellender. Dle Nachforschungen nach dem Mörder dauern an. Die Polizei scheint sich auf richtiger Spur zu befinden. Renn es, 16. August. Die bisherigen Bemühungen der Polizei, den Urheber des Attentate» auf Labori zu entdecken, blieben erfolglos. Heu« abends wird die verwundete Partie bei Labori nm den Röntgenstrahlen untersucht werben, um den SlY der Kugel festzustellen. Erst dann erfolgt die Ausgave des Bulletins. '^^. Der Process Dreyfus. (0r<>li!»l Telegramm.) Köln, 16. August. Die «Kölnische Z"tNNg' meldet aus Paris, gutem Vernehmen nach werde 0^ AusgMg des Dreyfus. Processes für zweifelhaft gehalten. Die Stimmung in Osficierslreisen fei durchwegs Dreyfus feindlich. Auch kr Kriegsminister !" keineswegs von der Unschuld DreysuS' überzeugt. Ischl, 16. August. (Orig.-Tel.) Seine Majesty der Kmser empfieng beute vormittags den Cardm«^ Fürsterzbischof Haller ln Audienz. Der Cardinal wuroe sodann dem Familiendiner beigezogen. Kopenhagen, i6.August. (Orig.-Tel.) Der Köms von Dänemark kehrt Montag von Gmunden nay Bernstorfs zurück. In der kommenden Woche treffen ole Kalserm-Witwe von Russland und die Prinzessin von Wales hier ein. Für später wird die Ankunft t>e» Königs von Griechenland erwartet. Velgrad, 16. August. (Orig.-Tel.) König Alezano" begnadlgte anlässlich seine« Geburtstages 117 nM' vnjchiedcner Verbrechen verurlheitk Personen. Mbaè)tt ßeituitfl Wr. 187. 1491 17. August 1899. Angekommene Fremde. Hotel «le<««l. , Am 14. August. Graf SaNs-Veewis, l. u. l. hauptmann ,m «eneralstab. «aibach. — v. Terbuhovu, Majors-Gattin, - Achten, Kleinlack. — Dr. Schegula, «udolfswert. — Ponset, /.Postbeamter, s. Gemahlin; Hofmann, Private; Feldbauer, '.lltmal, Fischer, Erle, Kflte., Wien. — «resina. Bezirlsarztens« z°t m, s. Sohn, Leoben. — «nbat, Ingenieur und Damftflessel-Inspector; Sterben!, Privat, s. Gemahlin; Dr. Fillinich, Ntwocat, Gemahlin; Dejal. Kfm.. Trieft. — Drasch, Director, s. Ge< Mim. Trifail. - Echuller, lön, Professor, s. Gemahlin; Pittner, "yrerin, Agram. — Perussich, ttsm., Gottschee. — Scheibel, ^rwa., s. Tochter, Dolja. — Sohr, Kfm., Budapest. — Gaftner, Kuftneller. Neumarltl. - Seeböck, l. l. Professor, Elbogen. — Nrzmger. Kfm., s. Gemahlin. Klaacnfurt. - Elopenic, Be-Msschulmspector, s. Familie, liussinpiccolo. - Vadovmac, "yrenn, Semlili. — Mala, Private; Ulrich, l, l. Auscultant; ^omcic, Privat, Prag. — Koss, Schrenl, Sieber, Hile. Kslle.. «arasdm. — Uehmann, Kfm., Neuftadtl. — Havas, Kfm., Groh. lan,zs». __ gupan, Priester, St. Peter. » Am 15. Aunust. v. Pelzl, l. u. l. Genie - Hauptmann; «unerth Kfm.. Graz. — Nudan, l. l. Postbeamter, s. Gemahlin; "colme.Sparls. Private; v. Henneberg, l. u. l. Oberlieutenant; ^yomas, Vlilhofer, Nossenwasser. Müller. Koppich. Vrunn, Blau, "'Mr. Ve Manne-Etabsarzt, Trieft. — Slatlnas, l. l. Regierung«, k!?'' iNclbmannsdors. — Demsar, Kfm., Eisnern. — Maulen, ^"""' Kwinburg. — Kopecll), l. l. Landesgerichtsrath, Ro-2« c«^ Volemann, Jurist; Felete. s. >Vruder, Studenten, « «uiMas. __ Fürnberg, Reisender. Iiigerndorf. — Kalischer, ^m «erlln. — Ahwrz und Schwester. Uehrerinns«, Karlsbad, k-«.« . ^' Privat, s, Gemahlin, Parbubih. — Klinar, Erz-V"'Eere. - Ionle, Geistlicher, Valignana. - llolfanel, "Uchdrucler. s. Gemahlin; Volac, Werlmeister. Linz. - Mach, Privat, Krainburg. — Mariani, Privat, s. Gemahlin, Kairo. — David, Private, s. 2ohn, Budapest. — Vordren, Förster, s. Familie, Gottschee. — Rubasch, Kfm,. Pilsen. — Sauer, Kfm,. Großlanizsa. — Fürst, Herzfeld. Pfefferer, H. Weiß, I. Weih, Utler, Klassen, Förster, Bohle, Kflte. und Reisende; Wretscher, Private; Kamler, Löger, Lehrerinnen, Wien, Meteorologische Beobachtungen in Laibach. Teehiihe 306-2 m. Mittl. Luftdrus 736-0 mm. ______^^^^ ^^____ ^__________^" T^ L U.N^ ?^'6^37 3^M.'1^ch^^wMs'"""^ ^ ^^Vlb^ ^36 2 l 21 7 N. schwach theilw^heiter___ 17.>'/U.Mg.! ^36 4,19 1! windstill ^ dunst. Luft ! 0 0 Das Tagesmitlel der gestrigen Temperatur 22'2», Nor-male: 18-6'. Verantwortlich« Redacteur: Anton Fuutel. Ob sohüu! Ot> Rofon! Hotel Elefant. Heute Donnerstag den 17. August grosses Elite - Concert des Buflauester Damen-OrcAesters unter Leitung des Frl. Aranca Floreuga. Anfang: 8 Uhr. Eintritt fr*L Seine ergebenste Einladung macht hochachtungsvoll Gabriel Frölioh (3226) Restaurateur. Für Steinmetz- und Schlossermeifter "" '" Mantinit' Vefestigungsmittel für Steine, Metalle, Holz lc. Alleinverlauf für Krain bei »rüder »berl, ««ib«ch, Kranciscanergasse. 3iach auswärts mit Nachnahme, <»s 7i li«!4er «.ü«.«."c"""l'k> lW st, lö» 7b st, ,»i?.. ,i»ü?5 /, »»M.'Psllndbr. k lW st.' »47 »o l48 . ^ d.?i!»^"?"nt,. ste„erf«l , l« 3» ll» «.b dt° ^ ^'"2""»'"„s,!Noin. »u »ü luo ll. ' ^ «rone,, Num. . . «.,b »?bb "^bahn.Gt««.sschu,bve^ lchreibungen. ----------—,_________ »«ld ««» «o« st««te zur Zahlung übernommene le u, 3UUU M, 4«/,, ab 10"/« 3'»0 lX'üv lli!abctbl»ayi>, 4ua u, llouu M. liN» M. 4«/,...... ll?»»8 »0 Voiarluero« Äahn, 2m, '»»», 4°/,(blv.Et.)V.,«. IW sl. N. »8- »9-- Una, Eolbrente 4"/„ per Tasse »8 40 Ns »o bt°, bto, per Ultimo .... ll8 40 lI8'^» bto, Nenle >» Kro»c,!!oähr,, 4"/„, steuerfrei fibl, 4°/n bto, bto. per UXimo . . 9« « 9S «i dt°,Et,/,"/<, 8»l0 8Ü30 dlo. bto. Silber 100 fl,, 4>/,"/» t«4ü «1 4i bto, E«°ll>«Obllg, (Ung, lüttb.) v, I. 1«7«, l»°/n..... N9 ?> l»U ?-> dto.4'/,"/<,Schanlresslll'Ubl.'Obl. in« — l<»0 ?l> dto. Präm, «»!, l^ »<>U fl. ö, w, ,Nl ü') lS» 5<> dto. dto, b 5«jl. ü. W. ,Nl40 16»4l> lh«IK-«ta..Losc 4"/« I«« ft, . »40 - - »40 7l> Glundknll.'Vbligallonen (für 10« fl. LVt.). 4"/» »naarische (I<><> s>, ö, W) . 94'bN 9b'tU 4»/„ lloatlsche und slavonische . 9«'« 9?'»o Andere »ssenll. Anlehen. Donall.«ea..«os« b«/„ ... i»» - ,»9 7» dlo, '«»leih!' 187« . . 10? «> l03 «ü «nlebe» der Stadt Gö« . . li» — — — «nleben d, Ttablsssinsinde Wien l05»> »04 l»d Ulllehen d. Ltadtilemeindc Uien «Silber oder Oold) . , . .------—-— Prämien Nnl, b, L!, ?b io^< i»^, z«/, Kral»« LanbtH-Nnlfh'N . — - »8 3» ««ld ««, Psandbliest (für I«e fl.). Voblr. aU8,est. »? so dto. Pram'Vchldv, 3°/„, l, lfm. - - — — bto, b<°. »°/u, II «tin. ,»7 llb »»8 — N »sterr, «anbe« Hnp.«nft, 4«/« i»9 60 10U «» 0est, imn, «anl verl. 4«/« , . »9 ?« »oo 70 bto, dlo. «Ml „ 4°/« . . 99 ?o l«)0 ?0 Sp!»rcasse,I.»st,, »<>Ib'/,«/„vl, »o5«> — — PrlVliliilS'Vbligallonen (für 100 fl.), Ferdinand« «ordbahn Vm, 188« 99'— 99« vesterr, Norbwestbalm , . 10»..l09 8o Elaa<«bahn8"/„^ssrc»,!»u<>p,V<. »lillli —-— Vubbah» »"/« bssrc«, buup, Vt. l»4 >l »S5 »b blo. ü"^,K A>Ufl.p. ittU fl. ,«u — llw b», Un«. «allz. Nahn..... 10? — io? 80 4°/, Unterlrainer «ahnn, . . 99-50«»-— Fank-Aciien (per Stück). «nglovesl, VllnlWNsl.«>»/,». «»'- »Ulitt Vanlverein, Wiener, 10« sl, . >?« — «» b>. Vodci.-Nnft.Oest/.lNNfl.E,«'''/« 4bS — 4N-- «rbt,.«nst, f, Hnnd, u,». >6(> st. »»? »0 ^8? so dto. dlo, per Ullimo Tcptbr. »8«-—38»bc «lrebitbanl, «ll«, un«.. 2!x>sl, . «d b0»«9-. Dcpositenbllnl, «N«., »00 sl, . «»'— «ü — ««compte-Ves,, Ndrösl,. ü00 fl. 73» l»0 7»7 «> Il°-»,»n,ar, «anl, «00 fl. . 90« — 90« ^. Unionbanl l»0» sl..... »10 - - «!<» 5», »«lehr«b»nl. »ll3b'— »3i>-»uschlieliraber «« dlo, dto, i'lil, «) 200 fl. . sl0- «li-Douau > Damvfjchifsabrt« ^ Ves,, 0cheri, l»W fl, fl 3. «<9'..»?l-. »erdinand»«ordb, 1W0sl,>bv »4« — dlo, dto, (lit, U) LOO sl, S. »59 ,5 ,«H-«l» Pra« Dxxer Eisenb. 1«» fl, <2.. 9«-» 9?>— S«aa!«eilenbalin »00 fl, O, . »51 50 »5» .. Vübbah» »<»« sl. V.....74-50 75-— Slibnorbb Verb,««, »00 fl, «M. l98 — »99--Iramway Vel..«l,,170sl,e.W. —»— — — dto, -lramway^Vef., Neue Nr,, Vrio> ri»«t«'«ctien inn fl, . . . »»»>— »»<-— Unn,.»«liz, ltisenb i!<«>!l, Silber U0'—«»-— U»n WestblNaab «la,»w<>fl,3. >»3'—»!5'— »iener Uacalbahnen. «cl,-»e1. —>— —»— z«dustrie>Actien (fter Stück), »auges,. «ll«. 5f<„ 100 fl. , . !0l»-—,««'-«gy>iei Visen- und Stahl-Inb. in Wien 100 fl.....»05 — 10»-— «tilenbahnw lieihg , Erste, 80 fl, »/4 — l?» — „Elbemül,!", Papiers, u, «, ». ,9 ,o 89 ?b i!iesi»ner Vrouerei 1<«> fl, , , zßü — zz« — Vlniilai! Ofssllsch,, Ol-sl, ^alpine ?7> 9l> z?4 4^ Praner Ei!e>, Inb «es »00 ll, »,»,- ,«,-balsso l»rj. Steiülodlen «<» sl, z>7'—3»8 — ,,Sch!»«Imllhl", Pap,ers, »W fl. »?z>.. lg»' — ,,bley»r».", V«Piers. u. N>», ,«,-.,«»». Irüollel Kol,!eüw «el 70 fl. l?) 75 »lb-'/b «inffeiis « ,Ol-st nü>U!s!!,,U0fl, i9« - 198 — Wu,,on i^ihanft,, «u, . lnPeft, »0 sl...... z«. ..... Wi it,°u«s!ellsll,lls< 100 fl, , .' I^.I ^." Menerbergei Ziegel «cttn,.»«l. 4?».^ ^j.^. Pivesse z»s» iper Slüll), Vüdapesl Pllsill» sDombau) . 7.^ 7^, «Ii-sdiuol«' ,'"> fl...... »9? — l9?'50 lllarh i/oil- 4« fl, llMvlsch, I00fl,«V, i»-- . -— Oss»,r i.'o>e 4« fl..... ...» «.«^ Pnlffy L°!e 4» ,1, «Vl, . . . I!." «.. Uiull„n Kreuz, vest, Ves.v. 10 fl. ^.«, «.«, Nl,ll„n»r<-»z, ll„» »es, v.üfl. ^^ ,Z." S°lm Luss 40 fl, llM, , . . 3?.^ «... S>, «e»°i« i/ose 40 fl, «W . 3?.^ «," Waldsleln «ole »0 fl, «M, , , «.„ «.^ Gewlnslsch, b, «"/„ Pr, Lchulbv, d, Vobenrredüonftal», l, , blo, ll, !tm, 188» . . ^.I_ A." iiaibacher Lose...... z,.^y ^.^ Devisen. »lmslerdam....... »9«» 99« Isi,t!che Plähe...... z»»0 5S'97, Bonbon........ tHO-st. »«>-?» Pari« ........ «?'5o «? 55 St, V««er«bure ..... —— —'— Daluten. Dxcalen........ »-»9 5'?< lil» sslanri-Stucke..... 5»», 9'5«» DenÜch, Nf!ch»banl«« PaplerMubel...... <-»? ,»»?„ 1 — «*V-nr?EHLZ^ZZ l"Zr 7 ———————— ~ Tr^n^. (Safo-Depo.it.) ^^ """ I 1 (»a«) low" "......»••......" *•«¦»•¦. II Bunk- viad "Weclislei-a-escliaft 11 *at»t •ir«n«aTr«»eiii«aa *•¦ Vm4«i. | *»**.,„ Los-Versicherung. I.aibnch, Spital^a**?. Virztiimi vii Bir-Elili|M !¦ Gut* CtrrMt- ni Ms e*MHl»» I *^b».J1 *' Ootober wird eine ^che^n/^ zwei Zimme™, Vorzimmer, ersten S? .Zu6ehör, im Parterre oder im beöüt7„nL°C ' wenn möglic»i mit Garten-7Unß. Koauoht. (3154) 2 unter «ahriften mi! Anßabe des Mietzinses Zeitung erbet* &n ^ Administration dieser (3209> E 336/08 TV 2" Dražbeni oklic. marin0« zah!evanJ« Venceslava Joch-anna »* Ajdoväöine bode dn6 28- avgusta 1899, dSne 0^..9' Uri« na Iicu ^mljiöö kat olTljlSÈ vlož- st- ö65 in "" Uzei 5 *lpava' vlož- äU 293 kat- obß. öSV^?ž' St> 252' 262 in 2Ö6 kat-^oaraga m Vl°ž> ÄU 44° kat« obö' Nepreraiöninam, ki jih je prodati na dražbi, je doloèena vrednosl Da 5602 gW. NajmanjAi ponudek znaAa 3735 gld.; pod tem zneskom se ne prodaje. Dražbene pogoje in listine, ki se lièejo nepremiènin (zemljiako-knjižni izpinek, hipotekarni izpisek, izpisek iz katastra, cenitvene zapisnike i. t. d.), smejo t.isti, ki žele kupiti, pregledati pri apodaj oznamenjeni sodniji, v izbi št. II, med opravilnimi urami. Pravice, katere bi ne pripuööale dražbe, je oglasiti pri »odniji najpoz-neje v dražbenem obroku pred za-èetkom dražbe, ker bi se sicer ne mogle razveljavljati glede nepremiö- nine same. , 0 nadaljnih dogodkih dražbenega postopanja se obvestijo osebe, katere imajo sedaj na nepreraièninali pravice ali bremena ali jih /.adobe v teku drazbenega poslopanja, ledaj samo i nabitkom pri sodniji, kadar niti ne stanujejo v okoliSu spodaj ozname-njene sodnije, niti ne imenujejo lej v sodnem kraju stanujoöega poobla-šèenca za vroCbe. C. kr. okrajno sodiSèe v Vipavi, dne 2. julija 1899. (3160) EL 400 in 403/99 2. Oklic. Janezu Saje, posestniku iz Kota st 67 je vroöiti v pri c kr. okrajni sodniji v Metliki tekoöi pravni stvan zoper njega in Marijo Saje iz Kota h at 67 1) sklep z dnö 24. julija 1899, K. 400/99/1, 2.) sklep z dne 241 julya 1899 opravilna Stevilka h. 403/99/1, g katerima se dovoljuje vknjižbo iz-vrsilne zastavne pravice ad 1.) v korist Marije Buöar iz Kota St. 48 in ad 2.) v korist Janeza Jaksa iz Neutopljevasi st. 7. Ker je bivaliSöe Janeza Saje ne-znano, se postavlja za skrbnika v obrambo njegovih pravic gospod Leopold (iangl v Metliki. Ta »krbnik bo zastopal Janeza Saje v oznamenjeni pravni stvari na njegovo nevarnost in stroske, dokler se ne oglasi pri sodniji ali ne imenuje pooblascenca. C. kr. okrajna sodnija v Met'iki, odd. Ill, dne 3. avgugtal899^ (8161) J±-!W®~ Oklic. S privoljenjem c. kr. dezelnega so-difiöa Ljubljanskega se je poseslnik Janez ürojan v Loki h. St. 25 pri Mengäu kot zapravljivec pod skrbstvo postavil in se mu Alojzij Kral) tarn St. 56 skrbnikom imenuje. C. kr. okrajno sodiäfte v Karamku, odd. 1, dn4 4 avgusta 1899.