Kaihadirt W»kt>rnbliitl, Organ der Verfasiungspartei in Krain. %.366 9bonn«nirntB-W«binanif|e; S*T Laibach fl. DM 'Ooft * S ftelb|i6rig : . . . 2,— . , . 2.50 eltrttliiHrig: . , . 1.— . . . 1.26 JUr Zuftellung m l Haut: Otitlel|H>tie lu ft. Convertirung der krain. Grand-entlastungsschuld. i. Wir haben seinerzeit das in der Broschure frai„ Grundentlastungsschuld" enthaltene Con-drrtirunasproject besprochen. welches durch die Be-des letzten Landtages wohl beseitigt erscheint. y Vottheile erortern, welche das Land aus demselben aewartigen Hot- !• igi werden wir uns selbstverstandlich stricte »k ,. ojffern des Projectes halten, an deren ^ichtigkeil zu zweifeln wir auch keinen Anloh haben. uillr 1 o N. Das Publikum.*) (Schlub.) Leihbibliothek! Ein Donnerwort fur die unb nicht mit Unrecht. Gegen diese hS Weuse „»nseres" Publikum« - und es >K . bIeibt eine solche — smd ihre Klagen nicht W h^reiflich und berechtigt, als der vor eini-te?'Usmu Wer ivollte biefc Ueberfctzungsluft unb Ueberfetzung kunst als folchc tabcln, bie boch unferer Sprache et fo glanzcnbcs Zeugnih auSstellt, ja, vor allen an ere bie Palme reicht ? Aber roenn fie bas $rel,U8C flU* um bes Fremben ivillen ergreift, unb 1Denn.,C sijr0, j nicht von fern heranreicht an bas inldnbi!^^.^ bud, ja, roenn cS ben guten Geschwack flzchlicher Verstandigung erst miihsam hervorgesucht °der ktinstlich geschaffen werden miihten. Wer daher den Slovenen anrath, sich den Quellen ^utschcr Culmr unb Bildung zu verschliehen, aus benen Welben feit Jahrhunberten nahezu ausschliehlich ihre hohere Enwicklung in geistiger Beziehung ge-schovft haben, unb bafur in ber Zukunft in bet *Hififchen Sprache, Wissenschaft unb Literatur einen Trsatz zu suchen. wofur bei bem Volke jebe engere ^e-iehung, jebe histotische Boraussetzung vollstanbig Wit bem haben blinber Deutschenhah unb pan-Kvistische Verblendung jedes unbefnngene Urtheil ge-ben wahren geistigen Fortschritt bes sloveni-U zzglkes aber forbert er bamit wahrlich nicht, -Kensoroenig als die Ziele, die allen Volkern unseres Niches gemeinsom unb gleich wichtig fein miifsen. Die Czechen unb Herr von Gautsch. . j, g Wien, 9. August. Die Sturm-Cam-welche die Czechen gegen ben Unterrichts-2'er rvegen seines Erlasses, betreffenb bie Rebu-rkruna der Mittelschulen, im jetzigen Augendlicke vnanstalten, wirb auch in ben meisten Slattern ^Deutschen Reiches zum Gegenstanbe von Betrach-tWl>M rtcmacbt. Heute liegen uns mehrere biehbe-38 JiAe ©timmen vor. So schreibt bie „National-. „$or nicht langer Zeit hatten wir Ge-' eine czechische Kundgebung zu besprechen, s^lechtweg in der Forderung gipfelte, bah iUfi?nftiL die czechische Nation die Stellung in Cis-einnebmen miifie, welche tn fruheren Zeiten &S,r bott b-h-up.-. «at. In 4« h„,e„ Vt welche seitdem vetflossen ist, hat sich bei ben in der Grohenwahn fiber noch ganz erheblich SLbitbet; denn dieser Tage hat ein czechisches 2? V« fur ganz unerhort erklart, bah eine czech i-S'naabe an eine osterteichische Gesanbtschaft nicht Zlbrn warden unb batum unerlebigt zuriickge-B " g^an biirfte, so erklarte bas betreffenbe J” L' kaum fur moglich halten, bah bei ber d/°-ff-nden Gesanbtschaft sich Niemand befinde, Jv!" h Sprache derjenigen Nation, von ber in ^fta^eihe bie Grohmachtstellung Oesterreichs ab- ^"'“b’iefe ^ Seelenstimmung ber Czechen muh w ^ hjneinbenken, unb man wirb bie gerabezu ^"laubliche Aufregung, in welche eine wesentlich v . fitiliche Gesunbheit vergiftet, bann ist sie * triJ, obet vielmehr Die find zu tadeln, die hTefJrrbettt Import fahnden unfc nach solchen Ge- x../ ' Astern smb. Unb bieser Vorwutf trifff einen hS’fleinett Theil unsetes Publikuins. Die Fraiv J? , ..j, die Englanbet, brauchen ihn nicht zu s.. " f:e diitfen sich, wie jenet Zollnet im Evan- an die Brust schlagen unb sagen: Jch banke tziium, bin wie jener Deutsche,, Einer! k.0 ' ai(t es nicht fur ein Zeichen seiner Bil-V1 nj, ' aristokratischen Geschmacks, bie Lecture ^§9bem Auslanb zu beziehen, unb mat' es auch im U>L,"malid)en Gewanb. Sie sunbigen ehct nach ber Vtebrtcn Richtung: Unsere grohen Classiker r. fie »war auch, wenigstens dem Namen nach, tnne” „ nicht mehr von „Monsieur Gille", sondern te.f( wenigstens die ©ebilbeteii, dah dieser 9b rliir ' Schiller" hieh — aber im Uebtigen unb CtiLnssen sieht es, puncto Senntnih ber beutfchen tzj t * schaurig ode aus in ben franzbsischen V . roenn man uns hunbcrt unb noch ein- Cr Sbiinbert „ruhmliche" Ausnahmen vorsuhrt — V mg ei bteibt bcsroegen both bestehen. Es gehort in dieses Capitel, dah noch ties in den FUns-« inhren dieses Saculums — Schreiber war Eemeuge! — Carl M. Weber's „FreischUtz" als >2>i-nette allemaude11 bezcichiiet routbe; er burfte unaefahr ein Menschenalter nach des Meisters 4ode hin unb roieber, roenn ouch schttchtern, aus bie von praktischen Gesichtspunkten aus erlassene Ver-siigung bes Untettichtsministers von Gautsch bie czechische Presse vetsetzt hat, nicht mehr ganz unbe-gteiflich finbeii .... Biihmen in ein czechisches Lanb zu vetwanbeln, ist ber von ben Czechen vetsolgte Zweck, bie bortigen Deutschen zu czechisiren Oder zu vertreibeii, iht Plan, nicht abet, wie sie stets behaup-ten, gleiches Recht mit ihnen auf bem gerneinsarnen bohmischen Boben zu geniehen." Die „ Hamburger Nachrichten" bemerken: „Die gesammte czechische Publicistik setzt ben Kampf gegen Herrn v. Gautsch mit Erbitterung fort, ivobei sich allerbings zwischen Alt- unb Jungczechen ein Untet-schieb in bet Taktik bemerkbar macht. Die „Alten" appelliren einstweilen noch nit ben unverbesierlichen Unterrich*sministet, an ben ©rafen Taaffe, ber boch nicht zugeben biirfe, k>ah ein Mitglieb seines Cabinets bem regietungsfteunblichen Czechenvolke so ubel mit-spiele — roahrenb bie „ Jungen" bereits eine neue magyarisch-beutsche Aeta heteinbrechen sehen unb bas Czechenthum zum gtohen „3Sertheibigungškampfe" er-muntern. Herr v. Gautsch felber wirb einigermahen erstaunt fein, zu vetnehmen, bah er auf magyarische Inspiration hin das czechische Mittelschulwesen ein-schrankte — allein aus den Jungczechen spricht ebert die richtige Erkenntnih, dah bie Fortentwicklung ber ciSleithaniichen Verhciltnisse in ber bisherigen Richtung friiher ober (pater mit bem bfterreichifch - un-garischen Dualismus in Conflict gercithen tnuh. . . . Die Zeiten, ba bie Czechen nach Bubapest pilgetten, urn ben Magyaren bas Bunbnih gegen bie gemein-same Gefahr ber „Germanisation anjuttagen, sinb voruber, heute lassen sich altczechische Organe Stim-nmngsberichte aus Ungarn fertben, worm nicht etiva bloh das System bes Banus Khuen fcharf kritisirt, sonbern bie „@olibnritdt ber osterreichischen Slaven" heroovgehoben wirb. Nicht einmal von osterreichisch-ungarischen Slaven ist mehr bie Rebe! Solche ,,Reizungen" vermochte man in Bubapest zu igno-riren, so tangc sie lebiglich eine Specialitat bes fur ©trohmatjer fchroarmenbcn Wiener ,,33aterlanb" bil-beten — von ben Czechen wirb man sich Derartiges kaum stillschweigend bieten lassen, zurnal angesichts ber hochst befrembenbcn Auffassung, welche gerabe bie Czechen jiingst von ber Wirksamkeit ber beutsch-osterreichischen Allianz fur ben Ernstfall bekunbeten. Als aufrichtige Freunbe ber Allianz zwischen Oester- Bretter ber Weltstabt wagen! Sogar Mozart bekam man in Paris nur „aux Italiens" zu horert, bent nationalen Institut, ber „grande opera", war fein „Don Juan" nicht gut genng; ob er es zur Stunbe ist, weih Schreibet nicht zu sagen. Das ist nun allerbings „Nationalgestihl", aber mit einem Ueber-schuh, einem unschonen Zops verfehen, roahrenb bas beutsche Bilb ein bebenkliches Minus zeigt. Fiir ben Schriftsteller bebeutet jener Ueberfchuh Vortheil, bas Minus Schaden. Wer feiiien Lanbsmann ehrt, roeil bessen Wetke bem Sanbe Ehte eintragen, laht sich's auch gem was kosten, er „honorirt" ihn baburch, bah er seine Werke kaust; bie Masie ber Kciuser noimirt auch, natiirlich, ben Preis. Wenn die Deutschen klagen, bah bie Biicher ihrer Schriftsteller zu hoch im Preise stehen, viel hbher, als bei ihren ivcilschen Nachbtirn, so sollten sie auch wissen, bah sie felber baran schulb sinb. Das Mittel zur Besie-rung ist fehr einfach: Sie sollen nur, wie jene, in Masse kitufen, unb bie Preife werden fofort sinken, die Zahl der Kaufer gleicht die Differenz bes Kauf-preises glanzenb aus. Ob frtilich, miter bieser gtin--ftigen Constellation (ihren enblichen Eintritt ange-nommen), alle jene 8000 ihte Rechnung sinben wer-ben, ist fehr fraglich, fragtoS aber, bah man nicht von einer „@chulb" unfert-5 Publikums sprechen barf, roenn fur einen ftattlichen Bruchtheil jener Tau-fenbe die Bilanz schlecht ausfallt. reich-Ungarn unb dem Deutschen Reiche verroahren sich bie Magyaren nun umfo energifcher gegen jene ,,Solibatitat ber osterreichischen Slaven". Die „Magbeburger Zeitung" meint, bah Hert v. Gautsch ben Wiberstanb ber Czechen leicht brechen unb bah man bem Czechenclub, roenn er einmal im Parlamente hiibsch beifammen ist, bas Wort bes grohten beutfchen Dichters begreiflich machen werbe, welches lautet: ,,Die roahre Freunbschaft zeigt sich im Versagen". Bemerkensroerth sinb bie Aeuherungen der »Frankfurter Zeitung". Das freisinnige Blatt erlau-tert bie Verfiigung bes Unterrichtsministers unb bemerkt fobann: „Dabei ging ber Unterrichtsminifter ben Czechen gegenubet fo fchonungsvoll als moglich vor, inbem bie Auflassung einer Reihe czechrscher Schulen votetst „im Princip" beschlofsen rourbe, roahrenb bet ben beutfchen Anstalten, welche zur Auflassung beftimmt sinb, eine solche Riicksicht nicht getibt wirb. Die Verfugung bes UnterrichtSminifters hat mit ber nationalen Frage nicht bas Geringste zu schaffen. Sie entspringt sinanziellen unb pabagogi-schen Beweggrunben unb rourbe gewih erst nach reiflicher Ueberlegung getroffen. Die czechische Preffe behanbelt aber bie ©ache so, als ob es sich um einen Stoh in's Hetz ber qechifchen Nation hanbeln rourbe, als ob es bie Absicht bes Herm v. Gautsch ware, bem Czechentdum ben Lebensfaden abzufchnei-ben. Jung- unb Altczechen, welche sich fonft immer in ben Haarcn liegen, uberbieten sich btehmal in ben heftigften Angriffen nicht nur auf ben Unter-richtsminister, fondern auf bas Gefammt-Cabinet, roelchem angekiinbigt roirb, bah bie Czechen nun mehr tucksichtslos bie Pfabe ber Opposition wanbeln roetben .... Zur Bescinstigung ber Czechen roirb aber unbebingt irgenb etwas gefchehen mussen unb so fann man fchon heute mit Sicherheit bnrauf rechnen, bah beim SBieberzufammentritte bes Abge« orbnetenhauses ben Czechen irgenb eine Concession auf nationalem Gebiete in ben Schoh fallt. Eine solche roirb roeit schweter wiegen, als vie Auflassung etlicher qechifcher Schulen. Von biefen haben die Deutschen wenigstens keinen birecten Nachtheil zu erroarten, roahrenb eine neue Crrungenfchaft ber Czechen, etroa in Bezug auf bie Sprachenfrage bei Gericht ober bei ber SSerroaltung, bie Deutschen schroer zu schabigen vermag. So kommt es, bah man auf beutfcher Seite selbst an einer ganz zweck-mdhigen Action ber Untcrrichtsoerroaltung gegen ben czechifchen Chauvinismus keine Freude haben fann." Die vorstehenb citirten Stimmen liefern jedenfalls ben Beiveis, bah man auch im Deutschen Reiche bas „System Taaffe" auf feinen wahren SBerth ptiifen geternt hat. polMsche Wochemibersicht. Die Prager „ Puli tit" wibmet ber Czechen-reise nach Laibach an leitenber Stelle einen Artikel, roorin betont roirb, bah das bohmische Nolk durch biese nationals Wallfahrt mani-festiren will, wie ties es von bem Bewuhtsein bet Zusantmengehorigkeit aller slavischen Stamme burch--brungen ist. Der erwahnte Artikel schlieht mit sol-genben Zeiten: „Die Slovenen unb Bohmen stehen einaitber bezuglich ihrer gegenrodrtigen politischen unb nationalen Verhciltnisse unter allen Slaven am nachsten. Beide sinb noch am roeitesten entfernt von bem Ziele ihrer Bestrebungen, Beibe beklagen fich mit gleichem Slechte uber bie Ungunft ber Verhcilt-niffe. (! !) Die Gleichberechtigung im eigenen Sanbe mit ben numerifch viel schrodcheren Deutschen ist uns, wie ihnen, heute noch ein frommer Wunsch, sie, wie wir, haben ben heihesten Kampf zu bestehen um bie nationals Existenz. Wir sinb, wie sic, von fanatifuten nationalen Gegnern gleich hart bebrangt." Im osterreichischen Ackerbauministerium roirb im Einvernehmen mit dem Finanzministerium an der Anlegung eines Planes iibet die Regulirung mehrerer Flusse, namentlich der Donau, Elbe, Save, Pruth unb Drau, gearbeitet. — Dem im Herbste zusammentretenden Reichsrathe roirb auch der Entmurf eines neuen BerggesetzeS vorgelegt roerden. Im Auftrage bes Kaisers rombe eine Central - D irection bet k. k. Schulbiicher- V e r l a g e errichtet. Die czechischen Blatter fmb iibet bcn nevesten Erlah bes Unterrichtsministers, roomit die Auf-lassung mehrerer schroach besuchter Mit-telschulen in Bohmen becretirt rourbe, auher Rand unb Band gerathen unb hoffen, batz bie czechischen ReichSraths-Abgeorbneten Herrn con Gautsch in der nachsten Session ihrr Liebe unb Ergebenheit ouflunbigen roetben. Die „ Salzburger Chronik* beantroortet bie Beschroerde der Czechen iibet die vom Unterrichts-minister becvetirte Auflassung mehtetet schroach be-Juchlet Mittelschulen in Bohmen, roie folgt: Det Gerechtigkeit roillen miisie man alle Anmahungen der einen oder andeten Nationalitat energisch zuriick-weisen. Wenn der Unterrichtsminister bie Aufhebung der Mittelschulen aus sinonziellen, politischen, pada-gogischen unb roirthschastlichen ©tunben als zroin-genbe Nothivenbigkeit etlennt, so musse bieser Ver-fiigung von jeder Nationalitat Folge geleistet roerden. Unb da von bieser Nothroenbigkeit auch jebe Nationalitat betroffen roirb, so bars auch bie czechi-sche sich nicht „aus bie Hinterbeine stetten'1, bo sur jie nicht „eine Extrawurst gebraten roerben !ann". Biihmen ist nicht Oesterreich unb Czechia ist nicht Austria. Die Entscheibung bes Unterrichtsministers fur bie Czechen perhorresciren zu roollen, roare ein Uebermah von Arroganz. Mogen sie bie Entschei-dung fur sich betrachten als „0el in's Feuer ge-gosien", bas gibt ihnen boch nicht rneht Recht obet Uniecht als ben anberen Nationalitaten, unb roollte eine jebe betselben, gleich bet czechischen, bas Haupt ttotzig etheben, roas rourbe bas šiit ein hettliches Bilb von einetn georbneten Staatsroesen sein. Det »Pester Lloyd" verurthcilt in einein aus officioser Quelle stammenben Artikel bie Russen-fteunblichkeit bet Czechen. Der erroahnte Artikel bringt nachstehenbe bemerfensroerthe Schluh-satze: „Es gibt einen Punlt, an bem angelangt roit uns allerbings auf bas Eingehenbste mit ber Frage beschastigen miissen, roie sich bie Verhaltnisse in Oesterreich gestalten. Dieser Punkt roare in bem Moment erreicht, in roelchent es sich zeigen rourbe, dah ber Panslavismus in unsere Monarchic Eingang finben soll, dah bie Czechen bie Kreise unserer ausroartigen Politik stoten obet gegen ben Ftieben un-seres LandeS agitiren ivollten. In diesen Fallen mlihte Ungarn seine biLhetige fcrupulbse Passivitat gegenuber ben Borgangen in Oesterreich ausgeben. Nach biesen Richtungen hin roiirben roit teinen Augen-blick zogern, entschieben ©tellung zu nehmen, urn uns soroohl gegen bie Verpflanzung bes PanslavismuS auf unseren Boben, als auch gegen bie geroaltsaine Ablenkung unserer biSherigen ausivartigen Politik in entgegengesefcte Bahnen energisch zu roehren. So viel fur heute. Solite biese Sprache ben Herren Czechen unb ihrcn Verbiindeten noch nicht beutlich gcnug sein, so miihten roir uns in Zukunft noch klarer ous-brticken, benn in biesen Dingen roollen roir auch nicht eiyen Augenblick long einem Mihverstanbnisse Naum geroahren." 2)ic M o n o r ch c n b e g e g n u n g in G a st ein rourbe von ben beutschcn Journalen bes In- unb AuslanbeS fympothisch begriiht. Die Berliner „Kreuz-zeitung" schreibt: „Alle beutschen Parteien sinb einig in ber vollen Syrnpothie stir bus beu tsch-ostetteichische Biinbnih, in Oesterreich abet losie bet Stteit bet Nationalitaten eine gleiche freubige Zustimmung nicht auf-kommen. Die Deutsch-Oesterreicher seien verstimmt fiber bas Sinken bea beutschen Einflusses in Oesterreich unb hatten bieser Berstimmung zuroeilen Aus-bruck gegeben, ber nicht ohne bebenklich hochverrothe-rischen Anstrich roar. Das intime Verhaltnitz zroischen Deutschlanb unb Oesterreich beruhe auf bem ehrlichen Verzicht bes letzteren, eine deutsche Macht sein obet wieber roerden zu roollen. Alle Versuche, das Deutschthum roieber zum alleinhertschenben Elemente bes Kaiserstaates zu machen, seien nur geeig-net, baS Freunbschaftsbunbnitz zu stbren, benn sie kijnnten nur bann einen Etfolg haben, roenn bie SBiebergeltenbmachung bes beutfch-osterreichischen Einflusses innerhalb bes beutschen Reiches als letztes Ziel in's Auge gefaht roerbe. Ohne biefefl Ziel roare bas friihere Berhalten ber Deutsch Liberalen nur bann verstanblich, roenn sie einer Annexion ber beutschen Provinzen bes Kaiserstaates butch Deutschlanb bie Wege ebnen roollten — also entroeber Hochverrath in Oesterreich ober Beeintrcichtigung bes beutschen Reiches, beibes in birectem Gegensatze zu ben ©runblagen bes Biinbnisses. Neuerbings seien es bie Czechen, bie ihrcr Syrnpothie fiir Rutzlanb zugleich mit einem intensioen Hasie gegen Deutschlanb in einer Form Ausdruck geben, bie mit ben Jntentionen ihres KaiserS in unversbhnlichetn Wiber-spruche steht. Es sei baher ein vollig verfehlter Versuch, roenn ein conservatives Blatt, roie bas „$aterlanb,f bie Bertheibigung bieser Haltung ber Czechen iibernehme unb bie unhaltbare Behauptung aufstelle, bah biefe sich als Oeflerreicher fiihlten unb ihte Pflicht gegen ben Staat unb bie Dynastie respectirten. Wenn ein altczechisches Organ, roie ber „Hlas", roelches bem Grafen Belcrebi nahestehe, Deutschland als ben grbfcten Feinb bezeichnet, bessen Nieberlage im Kampse mit Rutzlanb mit alien Mit-teln anzustreben Pflicht aller Slaven sei, so richte sich eine solche Politik nicht nur gegen bie Dynastie, sonvern gegen ben Bestanb OefterreichS; sie ziele birect auf einen von Ruhlonb beherrschten ponslo-vistischen Staat unb sei offenbarer Hochverrath. Graf Taaffe Habe augenfcheinlich lange vorausge- sehen, ivessen die Czechen fahig seien, unb sich bes-Halb rnagyarifcher Hilfe als Gegengeroicht nersichert. So bebenklich ber ostetteichische Dualismus sonst sei, gegen bieh Borbringen bes SlaventhumS bilbe cr zur Zeit einen roitkfamen Damm." Der beutfche Reichstag roirb noch in biesern Monat zu einer auherorbentlichen Session cinberufcn roetben. Der apofiolische Vicar in Dresben hat bet katholischen Priesterschast jebroebe politische Agitation untersagt. Am 9. d. M. rourden alle in t ussischen Grenzorten onsossigen osterreichischen Un-tcrthancn nach Oesterreich ausgeroiefen. Prinz Fetbinan b von Coburg hot Schloh Ebenthal am 10. b. M. verlassen unb ist nach Bulgarien abgereift. Die Wohlen fiir bie ferbif che Skup- sch tin a finben am 6. September ftatt. Die e n g l i s ch e Regierung theilte bcn be-theiligten Machten mit, bast sie bie Occupation in Egypten so lange rcrlangern miiffc, bis sie sich iiberzeugt haben roirb, boh die egyptische Regierung hinreichcnb stark ist, um alle auheren unb inneren Gefahren zu beroaltigen. Der „Pol. Gorr." roirb aus Anloh ber Uebcr-nahmc bes italienifchcn M ini ft e r i urns bes Aeuheren seitens G r is pi’s aus Rom mitgetheilt: ,,Die Betrauung CriSpi's mit ber interimiftischen Leitung bes Ministeriuins bes 3lcufieren rourbe allenthalben mit grohter Befriebigung aufgenomrnen. Crispi bringt jebenfalls auch fiir diesen Posten ftaatsmannifchcs Talent unb Sachkenntnitz mit. Dost in der Richtung ber ausroartigen Politik Jtalieni keine Aenberung eintreten roerbe, roirb in alien ernjt benkenben Kreisen als zroeifellos ongesehen. Crispi ist ein iiberzeugter Anhangcr ber Allianz Jtalien! mit ben Gentralmochten unb er roirb geroih bemiiht sein, sich die Cultivirung dieses loyolen Einver-nehmens mit seinen Alliirten angelegeit sein zu lessen. Man besorgt keinerlei Erschiitterungen ber von De-pretis inaugurirtcn ausroartigen Politik unb sieht ber Thatigkeit Crispi's auf bent ©ebiete ber inter* nationalen Politik ollgernein mit Bertrauen entgegei. Es sei bemerkt, dah Herr Crispi sich in Ro« allgenteiner Sympathien beirn biplomatischen Corpi ersteut." Wochen-Chronik. Kaiser Franz Josef rourbe am 6. b. M bei seiner Ankunft in Gastein seitens bet Bevolke-rung mit Jubel begruht; alle Hauser Gasteiis roaren sestlich beflaggt unv auf alien Bergspitzen leuchteten Freubenfeuer. — Am 18. b. M- roirb bas 58. ® e burtsfesi bed Kaisers in Jschl im engsten Familienkreise gefeiert roerben; Ih« Majeftat bie Kaiferin Elisabeth, Kronpkiq Rudolf, Kronprinzessin Stefanie unb noch mehtere anbere Mitglieber bes Kaiserhauses roerben biesern Feste onroohnen. — Kronprinzessin Stefani« begibt sich am 20. b. M. zu sechsroochentlicher Babecur auf bie Jnsel Jersey. Kaiser Wi lhelm hat am 9. b. M. Gastein verlassen. — Das Besinben bes beutschen Kronptinzcn hot sich roieber verschlitnmetl DoS neue Militor-Heirals-Statu! trat bereits schors in Wirksomkeit. In einer de! Houptstobte Oesterreichs rourbe einem Oberlieutf ’ nant seitens bes Regiments-Commondo's bie ange! , suchte Eheberoilligung aus bem ©runde verweigert, roeil der Brautoater dem Stande ,bekannter ©elbbarleiher" angehort. FML. Boron Vla s i t s rourbe roegett gmiht' lich erhobenen Wohnsinnes unter Curate! gestellt. Die Opernsangerin Marie Renorb, tint Schiilerin bes Grazer Gesongsinstitutes Weinlich° Tipka, rourbe fiir die Wiener Hofoper mit cinrt Johresgoge von 12.000 fl. engagirt. Am 20., 21. unb 22. b. M. sindet in Lmj bie 14. Generoloersammlung bes Deutschen unb Oesterreichischen AlpenvereineS statt. Der achte ostetteichische 2Ibvocot<»‘ lag roirb am 18., 19. unb 20. September Loin Groz abgehalten roerben. Der ©emeinberath in Jubenburg hat es abgelchnt, sich am Ernpsonge bes zur Firmung bort eintreffenben Fiirstbischofs Zrocrger zu betheiligw Am 7. unb 8. b. M. rourbe in Pettaubtf erste untersteirische ©eroerbetag abgehalten. Am ber Tagežorbnung stonben Aufhebung bet Strast hauSarbeit unb Beschriinkung bes Hausirhanbels. | Die M o r b u r g e r Sparcasse hat roohlthatigen unb Unterrichtszroecken ein ©tiftungi* capital von 50.000 fl. geroibmet. ; Biirgermeister Erroein in Klagenfurt rourw J in ben Karntner Landtag geroahlt. In ber ©egenb Frogg bei Rofegg inL rourben bisher 300 prohistotische ®r“ I ausgebeckt unb unter Andetem viele roerthoo^ Schmuckgegenstande — Armbanbcr, Perlen «• a. — zu Toge geforbert. < . ,. Auf ber Bohnsttecke Lenb-Toxenbach t I bahn) fanb am 7. b. M. cine F els a b r u t s ch u »» statt; roare biefelbe um eine Halbe Stun IP crfolgt, so roare der oerfehtende vollbesetzte ch jug begrabcn roorben. Im Monate Juli sinb 6500 Europa Buenos-AyreS ausgeroanbert. I" den Tagen vom 31. v. b'« ' ' haben bas GlocknerhauL 287 Tourrsten voriger Woche find abermals drei SLotv | tiften, darunter 2 Wiener, welche ben Grohglockner nUrtp Mhrer bestiegen, verungliickt. Am 19. b. M. finbet in Fiume ein Congreh! sammtlicher ungarischer Feuet ro, hr - Ver- € *n C21m 7- b- M. Hat in Gottingen bie Jubi-laumSfeier ber bort burch 150 Jahre bestehenben n»merfitat begonnen. In Munchen tagte in biefer Woche bet Vola- «iik-Congreh. Die Cholera ist in Neapel ausgebrochen. c»n Vene big ist am 4. b. M. ein Strike SadCet, Kellner, Krankenwarter, Lasttrager unb nr-tthertnnen ausgebrochen unb in Turin hat ein itMutenbcc Arbeiter-Exceh stattgefunben, zu befien Zltiqung Militar einjchreiten muhte. Am 2. b. M. rourbe bie Provinz Ecuabor son einem heftigen Erbdeben heimgesucht. j)rouiin- unb Cocal-iladjriditcu. (© p e n b e n.) Se. Majestat ber Kaiser , sreiwilligen Feuerwehrvereine in Zirknitz • Unterstiltzung von 80 Gulben, ber Gemeinbe G-orgen im Felbe zut Anschaffung von ^ loschrequisitcn eine Unterstutzung von 50 Gulben m sreiwilligen Feuerwehrvereine in 58 e r b bei I(ieibacb eine solche von 60 Gulben gespenbet. rup P e n - J n s p e ction.) Der Herr „ „r-^nf»cctot bes k. k. Heeces, Felbmarschall ? kerzog Albrecht, ist am 10. b. M. h« in Laibach angekommen, nahm im Hotel ffifrtnt" Absteigequartier, inspicirte am 11. b. M. r.aen Garnisonstruppen unb setzte Abenbs *,e cvifvectionSreise nach Klagenfurt fort, seme (Personalnachrichten.) Der Herr eoraftbent Baron Winkler hat am 8. b. M. niebrwochentlichen Urlaub angetreten unb ist «nf gnxitzensels in Oberkrain abgereist. — Am nQ$ -jj feierte bet Ehren-Canonicus, Herr Johann * kfft 11 e t, mit mehteren Schulcollegen bet ^» Psartkitche in Abelsbetg ba8 40jahrige S'S iilaum. - Der Professor ber Botanik her Unioersittit in Graz, Herr Dr. Hubert on . e j, rt-urbe zum wirklichen Mitgliebe ber lt 9 ■?' ber Wissenschaften, unb zroar in bet ^^^tisch'naturivissenschaftlichen Clasie ernannt. mathem^ (Axganzungswahl fiirben Krainer htflq.) Bei ber am 9. b. M. vorger.ommenen La n" e.nc8 Lanbtagsabgeotbneten fur bm ©tcibte-^ \ Adelsbetg-Laas-Oberlaibach rourbe Herr Alois ^ -flfcet mit 118 gegen 5 Stimmen geroahlt. ft t a i9j ^ u ben G a st einer Tagen.) Die -lichen" ©efmnungen, roelche bie Slaven ,fteun gegeniibet bent BUnbnisie mit bem beut- S^sReidje hegen, sinb ein offentliches Geheimnih s rourbe baher schon bes Defteren auf ben unt) c .u zwischen ber inneren unb ausroartigen Poli-^Sneftetreich8 unb bessen Consequenzen hingeroiefen. n bem Augenblicke nun, in roelchem bas Btinb-Auch ' 6cjben Reiche burch bie jtingste Zusammen-ihrer etlauchten Herrscher in Gastein seinen *W ! <&en Ausbruck fanb, erhoben stch im Norben I!-Ue©tUnmcn bet ^^chen, bet Hauptstiitzen bet ge« tfrtiaen Regierung, urn often zu erflartn, bass 9es Velbes unb am 12. b. M. bie Abelsberger Grolte; nad) Besichtigung detfelben ging ber Vetgniigungszug nach Trieft ab. — (Sla v e n - C o n gte h.) Der hiesige Sokol-verein Hat fitr ben 14. unb 15. d. M. fdmmtliche fubflaviichen Sokolvetcine zu einem Songreh nach Gutkfelb eingelaben, an welchem auch Ctoaten theil-nehmen roerben. — (Umkehr.) Bezitkshauptmann Schroatz in Abelsbetg, ber es bekanntlich mit ben Slovenen-suhtetn, roetche er gelegentlich mit nicht schmeichel-haften Titulatuten belegte, gtunblich »erbotben hatte, scheint bas Vebiirfnih zu fiihlen, sid) bei biefen ali-machtigen Hetren roieber einzuftellen. Bei Der Wahler-oerfammlung in Abelsbetg namlich, roelcher ber Abge-orbnete Dr. Poklukar feinen fogenannten Rechenschafts-bericht erstattete, beantrngte Bezitkshauptmann Schroatz, bah biefem Slbgeorbneten fur feine miihe* volle Thatigkeit bei ben „AusgleichsverhanbIungen" (roer lacht ba ?) in bet Duotenbeputation unb Delegation ber Dank ausgebriicft roerbe — was aud) gefchah. Diefe Kimbgebung, fur welche fiig-licher Weife ein anbetes Organ als ber Chef ber politifchen Verroaltung gefunben roerben fonnte, hatte offenbar nur ben Zroeck, bie Pervaken mit Hettn Schwarz roieber zu uerfohnen, sie erregte aber umfoinehr Auffehen, als Dr. Poklukar in seiner vorangegangenen Rebe gegen Minister Dr G (tuff d) polemisirte unb es boch ausfatlenb etfchien, bah gleich barauf ber k. k. Bezitkshauptmann biefem Abgeorbneten fein befonberes Wohlgesallen aus-btlickte. Freilid) ist fiit uns betmalen nicht mek tiberrnfchenb, roeber roenn ein Bezitkshauptmann >n ber Neihe slovenischer Mahler beren Politik treitt, noch roenn ein 2Ibgeorbneter, ber bekanntlich feine offentlichen Ftinctionen fo leicht nimmt, roie Dt. Poklukar, fiit feine Miihen unb Plagen bombastifch beroeihrnucht roirb. Dieh sinb eben krctinifche Zu-stanbe, wie sie bie laufenbe Aera gezeitigt, welche bie offentliche 93erroattung in ben Dienst bes Slove-nismus stellt. — (Det Reichstaths-Abgeorbnetk Dr. Poklukar), weld)en man in nationalen Krei-fen als ben alter ego bes Grafen Hohenwart betrachtet, Hat sid) von bem Verbrubetungsfeste ber Czeche« unb Slovenen ganz feme gehalten. Auch bas Haus bet Blasnik'fchen Etben, in welchem sich bie pon ihm nertretene, ehemalS Blasnik'fche Buchbrurfetei befiiibet, entbeljrte in hochst auffallenber Weife eines jv’ben Fahnenfd)inuckeS, obfchon biefe einftige. ©ebutts-statte tier dutch die Bteiweis'schen „Novice" eifrigst verbrciteten panslavistisd)en Jbeen vvt Allem im Festkteibe hatte prangen sollen. Anbcrerseits fiel es nuf, bah bas bifchofliche Palais sich ebenfallS an ber nationalen Demonstration mit Beflaggung be= theiligte, ivas bisher on jenetit Haufe bei folchen Anlaffen noch »ie ber Fall gcivesen ist. Zwar roehten vom bifchbflicheit Dache nur eine kaifetliche unb eine papstlidie Fahne. Wollte bamit vielleid)t unfer Kit-d)enfiirst ben Nationalen unb Czechen bie einbrin-genbe Mahnung cttheilen, gut kaifetlich, b. i. ostet-rcichifch, unb romifch-katholisch zu fein? Die nationalen iluguren roerben geroih nicht in Vetlegenheit fein, ben betreffenben Fahnen cine anbete, ihren 2lfpita-tionen mehr »ufagenbe Deutunq zu geben. — (tVofef Sir if ver.) Am 8. August vetfchieb auf seiner Besitzung in Dberschischk« Josef Krisper, HandelSmann, Fabriksbesitzet un Geivetke. Der Vetstotbene zahlte zu den angestyen-sten Blitgern unsctet Stadt unv erfreute sich folge seines biedeten CharakterL unb seinet Verl giitc bet allgemeinsten Sympathien. KtifPer > ali Ehef ber Firma Ant. Krisper, cinem bet bedeu-lenbflen Handelsunternehmen des Landes, vor, n>el$e§ zugleich ei»es der altesten in Laibach ist unb ba§ auch fur das Lanb insoferne von Bedeu'ung ist als dasselbe ben Verkehr vieler heimischer Er-itugnifie, namentlich jener ber Hausinbustrie, ver-mittelt. Auch auf inbustriellem Gebiete war Krisper eifria thatig; fr mirite bei ber Grundung unb Er-roeiterung vieler Grohinbustrien bes Lanbes, so ber frain Baugesellschast, bet Trifailer Kohlenwerks-Gesellschaft. ber Gesellschaft „Leykam-Josefsthal", bei Gewerkschafl Littai u. s. w., mit unb jebes aemeinnutzige Unternehmen konnte seiner Mithilfe ife fein. Der Verstorbene war auch Mitglieb ber feain Sparcasse. Die fettcn grohe Theilnahme an dem Leichenbeqangnisse zeugte von ber Verehrung, c X. t,er Verstorbene in ben roeitvften Kreisen bet Bevolkerung ersrcute. Ein ehrenvolles Anbenken :a ifint gervahrt! T ’ (Protest.) In einer Wiihleroersammlunc; • @rain6urg, welche der slovenische Abgeorbnete Noklukar einberief, wurbe eine Resolution ffegen tje Auflassung des Krainburget Untergymnasiums deschlossen ^ ^ t o t a I c Sonnenfinsternih 19 d. M.) ist bie letzle unseres Jahrliunbertes, E , Ver ber Kernschatten, de» ber an ber (Bonne ^rnebenbe Neumonb auf die Erbe roirst, K-nIraleuropa burchzieht. ste ist baher auch fitr Monarchic bie bedeutendste, die ste noch in ^nlirbundert erbtiden roirb. pr Laibach geht itefetn %aae bie Sonne um 5 Uhr 12 Minuten ?" g verftnstert auf unb Hat schon bie grohle mi ihrer Verfinsterung stattgefunden, so dah • o fttere hier nur bis zu deren Ende um ®'r , gg Minuten beobachten konnen. Als totale U« itz mird ste in unserer Monarchie nirgends t Jtet ivobl aber in den weiter norblich unb ieobad) > Theilen Evropa'?, bann in Sibirien. cvap(1n, so Z- B. in einigen Stadten Nord- r^TrtnbS in ben russischen ©tabten Vilna, Twerb beutsch ' t Lciibach betragt bie Verfinsterung "• V i o'/. Zoll; man benft sich namlich ben betlaung Durchmcsser ber Sonne in zwolf gleiche tchetnoi ^ getheilt unb gibt an, ivie viele Therle j[e bcž Sonnenburchmessers vom Monbe werden. Fur Laibach ist immerhin die • f jtz eine sehr bedeutenbe, etwas groher gestaltet r* in Wien, bann in ben norbwestlichen Theilen ^e, f1* g dje bein Kernschatten, roelcher uber Leipzig, Sohrnen ' hinroeg nach Sibirien zieht, naher oerlin U,IV <- <■« ^ -- igel e. s- hort ®*r^ Pracht unb ben Eindruck dieses seltenen ®eTim hDrt erreicht ste fiir Eger, Tetschen, Leitmeritz lle8fliMb im ITIartitalleSeliier ^ d*-* Hliedlve V**® i» rlmvcildinig flCJOflCll MI d fauil l)ictllil •von V, hr It n c man bcfliitigcn, bnfi basfvloc alien dnrnn der |>wiip••*1’Hiirarli. M«,**?. nm -20. Mai 1885. K a ' r °.111,1 -u |;oll|e della Sale, GencraI-Adj»Ia»t Seiner vice-toniglichen Solicit, der Bezugsqucllcn uermeifeii »vir auf bie S rtMce ,.Hh1«Ib n k. U. |iriv. KenUlii-ginrtO” S|^„wouiU“ in heutiger N umni er. (2371) Institut Belin Laibach, Herrcngasse (fiirfleilljof) Nr. 14, I. Stock. Voin h. k. k. flinistvrium mit »lem OeHVntlkhkrltsreclite aiisgi-stattet. Die Anstalt, welche seit 1. October 1867 besteht, umfasst ein Henelonat, eine aelitelaeslge IflKdeliem - Seliule mit Foi’tlill*luiiKSeur8 und einen Klndergurleii fiir Ivnaben und Miidchen. Das erste Semester des Schuljahres 1887—88 beginnt mit Fraulein, welche die Schule nicht mehr besuchen, konnen an ein-zelnen Gegenstanden des Fortbildungscurses theilnehmen, welch er sich hauptsachlicli auf Geschichte, deutsche Literatur, Zeiclinen, franzosische Sprache, Arbeit u. s. w. erstreekt. Programme gratis im Institute; miindliche Auskunft ebendortselbst taglich von 9 bis 12 Uhr Vormittags. (2386) Wiederverkaufer er= halteu Rabatt. Passendcn eleganten! bitbfi bas bei CSllliept Anger in Wien, VII., Sie-bcnsterngasse 33, etfdjientitt Oelfarbendruck-btld Sr. Majestat I bf« (2295) ^aisersFranz Joses l. Hohe69 Ctm./Lriitt 566tm. j alt lrbenigroheS Brustbilb I in ber Gampagnt-Uniforin | nach trr Original • Pholo-gravljit »on Prof. Luck-batbt, gum Prkise toni fl. 2.—, in hochfeinem I Rah»>»» fl. 5.— inclusive! liorto u. 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