E 'scheint wöchentlich sechsmal (mit Ausnahme der Feiertage). Schriftleitung e‘* Nr. 2670). Verwaltung u. Buchdručkerei (Tel. Nr. 2024) Maribor, Jurčičeva lca 4. Manuskripte werden nicht retumiert. — Anfragen Rückporto beilegen. Inseraten- Abonnements-Annähme in Maribor: Jurčičeva ul. 4 (Verwaltung)«. Bezugspreise: Abholen monatl. 23 Din, zustellen 24 Din, durch Post monatl. 23 Din, für das Ausland monatlich 35 Din. Einzelnummer 1 50 und 2 Din. Preis Din T5Ö Mlinborer ft mutt g Empire-Ideal: Dienst am Weltfrieden Boldwin« Abschied als Premierminister / eine große Rebe des englischen Regierungschefs vor 1400 BankeiigSften / Hoffnungen und Besorgn ffe Sofia in Erwartung eines Thronfolgers ,Sof i y . ~ * 1 ä, i eichen der Erwartungen, die sich an ^ Niederkunft der Königin knüpfen. In °fia werden bereits Wetten abgeschlos ob es eine Prinzessin oder ein Prinz 6111 Werde. Für.den Fall, daß Bulgarien ,lr*en Thronfolger geschenkt erhält, wer e das italienische Königspaar persönlich Sofia kommen, um an der glanz-°sieR Taufe des Thronerben Bulgariens 25. Mai. Ganz Sofia steht im Hz Zunehmen. einem Exposee Kanyas v d a p e s t, 25. Mai. Außenminister .' K a n y a wird am kommenden Frei j}8 im Rahmen der Debatte über das ßlldget des Außenministeriums ein Ex-,,°see über die außenpolitische Lage Un jpTs halten. Man ist allgemein der An-. Cl!t daß Kanya die jüngsten Kämmen-/Dosees des tschechoslowakischen Au-M’ministers Dr. K r o f t a und des t|'Dänischen Außenministers A n t o-e s c u beantworten werde. ®r- Schachts Variier Mission VjPai"is, 25. Mai. Das »Echo de P a-^s<< kündigt die bevorstehende Ankunft Drs deutschen Reichswirtschaftsministers g' Schacht an, der bei dieser Gele-9us den deutschen Pavillon der Welt-ivintellunS m feierlicher Weise eröffnen (.m5‘ kh". Schacht werde zeit seines Auf-1 ?Nt, en London, 25. Mai. Premierminister Stanley B a 1 d w i n wird sich am Freitag nachmittags in das Buckingham-Schloß begeben, um dem König die Demission der Gesamtregierung zu überreichen und den gegenwärtigen Schatzkanzler Neville Chamberlain zu seinem Nachfolger vorzuschlagen. Dqr designierte Premier Chamberlein wird sofort die Liste des neuen Kabinetts unterbreiten und sich mit der neuen Regierung am Montag dem Parlament vorstellen. In der neuen englischen Regierung werden nur geringere Veränderungen vorgenommen werden. Es steht jetzt so viel fest, daß Innenminister Sir John Simon den Posten des Schatzkanzlers übernehmen wird, während als Innenminister der bisherige Gesundheitsminister Kings-1 e y - W o o d ausersehen ist. Der Name des neuen Gesundheitsministers wird noch nicht genannt. Sir Anthony Eden bleibt auch in der neuen Regierung Außenminister. Ramsay Macdonald scheidet definitiv aus dem Ministerium aus und wird als Delegierter der schottischen Universitäten nur mehr Mitglied des House of Commons sein. Stanley Baldwin wird als Peer von England und als ältester lebender Staatsmann Mitglied des Oberhauses; er wird sein Wort nur in den wich- ' tigten Augenblicken englischer pariamen j tarischer Geschichte ergreifen. Gestern abends gab die Britische Imperialkonferenz zu Ehren des scheidenden Premierministers Baldwin ein Souper, zu dem 1400 Gäste geladen wurden. Als : Baldwin den Bankettsaal betrat, wurden •ihm stürmische Ovationen der Festgäste i zuteil, die sich ihm zu Ehren von ihren Sitzen erhoben hatten. Baldwin hielt bei dieser Gelegenheit eine große Rede, die gewissermaßen als sein politisches Testament auszulegen ist. In der Rede sagte Baldwin eingangs, er möchte von seinen Befürchtungen und von seinen Hoffnungen sprechen. Die Zukunft des Empire hänge in der Hauptsache davon ab, wie es seine Kolonial- und Mandatsprobleme werde zu lösen verstehen. Das Imperium basiere nicht nur auf der Gemeinschaft der Interessen aller seiner Teile, sondern auch auf der Tradition. Die Tradition und deren Hütung dürfte Außenstehenden vielleicht altmodisch Vorkommen, doch ist die Hütung der Tradition jene Quelle, aus der die Kraft für die Taten der Zukunft geschöpft wird. »Das britische Imperium — sagte Baldwin — ist das größte politische Experiment aller Zeiten. Der Zerfall des Empire wäre eine Katastrophe nicht nur für die einzelnen Teile, sondern aučh für die ganze Welt, besonders aber auf weltwirtschaftlichem Gebiete. Der Welthandel müßte daran zugrunde gehen. Die Eigeninteressen diktieren die Imperialgemeinschaft, die aber auch auf gemeinsamen Idealen auf gebaut ist: dem Dienste am Frieder, der ganzen Welt. Dieses ideal möge für das Empire auch in der Zukunft bestimmend sein.« Die Anwesenden bereiteten dem Premierminister für seine tiefschürfenden Ausführungen begeisterte Ovationen. Interview mit Mussolini Der italienische Regierungsschef über aktuelle politische Fragen lab ltes in Par's genügend Gelegenheit ijb en> mit den maßgeblichen Faktoren gen1 Politische und wirtschaftliche Fra-$cb Zu konferieren. Die deutsch-französi-f^c.n Handelsvertragsverhandlungen be-sti» sich >m übrigen in einer sehr gün-Ccn Phase, sodaß in Bälde ein befrie-AUßendes Ergebnis zu erwarten sei. Da in ^Minister Delbos augenblicklich inji| ’enf weile, werde Staatsminister Ca-Se Leitung einer großen Varietee-•bühne ’-n Berlin. Um die tägliche Abendvorstellung nicht zu stören, mietete sie für die gesamte Belegschaft eine Reihe von dreimo'ori gen Flugzeugen und flog damit am frühen Morgen aus Berlin fort. Nach einem lustig und vergnügt verbrachten Tag kehrten d'e Flugzeuge so pünktlich in die ReichZha.wt-stadk zurück, daß am Abend die gesamte Belegschaft rechtzeitig zur Vorstellung im Varietee «war. 3mmer wieder ist das englische Königspaar Gegenstand großer Huldigungen Der Lord-Mayor von London gab dem englischen Königspaar in der historischen Guildhail einen traditionellen Empfang. Auf der Fahrt vom Buckinghampalast nach der Guildhail wurde dem Königspaar von einer nach Tausenden zählenden Volksmenge begeistert gehuldigt. (Scherl-Bilderdienst-M.) Nach dem italienischen Staatsbesuch / Die jugoslawisch-ungarischen . Annäherungsbestrebungen / Blomberg kommt nach ' Budapest / Italienische Feststellungen Budapest, 24. Mai. Der festliche Rahmen des soeben beendigten Besuches der italienischen Souveräne bot dem italienischen Außenminister Graf C i a n o und dem ungarischen Ministerpräsidenten sowie dem Außenminister K a n y a die beste Gelegenheit zu einer eingehenden Erörterung der mitteleuropäischen und europäischen Gesamtlage, wobei selbstverständlich die ungarisch-italienischen Beziehungen sowie das Verhältnis der beiden Staaten zum Westen einen ganz besonderen Rahmen eingenommen haben. Im Vordergründe stand die Frage der ungarischen Rüstungsgleichberechtigung, die italienischerseits volles Verständnis gefunden hat. Man ist hier überzeugt, daß ebenso auch die englische Regierung geneigt sei, dieses Verständnis in den Hauptstädten der Staaten der Kleinen Entente zu wecken. Ungarn sieht sich bei aller vertragsmäßiger Bindung an Rom und damit an die politische Achse Rom—Berlin genötigt, auch auf die Wünsche Englands Rücksicht zu nehmen, mit dem es gute Beziehungen unterhält. Neben der ungarischen Rüstungsgleichberechtigung wurde auch die Frage der jugoslawisch-ungarischen An näher un g eingehendst behandelt, da Italien bekanntlich die Vermittlerrolle spielt. Schon die Tatsache, daß das italienische Königspaar über Jugoslawien gereist ist, wird als bedeutsamer Umstand bezeichnet, ebenso auch die Tatsache, daß an den Budapestcr Feierlichkeiten zu Ehren des italienischen Königs auch der jugoslawische Gesandte teilgenommen hat, der auch Besprechungen mit dem italienischen Außenminister pflog. Die Einigung Ungarns mit Jugoslawien würde auch einem Abkommen mit Rumänien Tür und Tor öffnen. Durch diese bilateralen Verträge wäre Ungarn imstande, seine Rüstungsgleichberechtigung von vorneherein sicherzustellen, sodaß sie nur mehr eine Frage der Zeit, aber keine grundsätzliche Frage mehr wäre. R o m, 24. Mai. Die italienische Presse befaßt sich eingehendst mit den Resultaten der Budapestcr Besprechungen. Graf Ciano habe sich, wie festgestellt wird, nicht nur mit den ungarischen Staatsmännern, sondern auch mit dem deutschen und dem jugoslawischen Gesandten unterhalten. Diese Besprechungen haben nach Ansicht der italienischen Blätter den Beweis erbracht, daß die italienisch-jugoslawische Annäherung ein Zeichen dafür sei, daß sich um die politische Achse Rom—Berlin alle Staaten Presse, welche feststellt, daß sich der Einfluß der Achse Rom—Berlin in Mitteleuropa immer mehr fühlbar mache. Die Tschechoslowakei sei jetzt gezwungen, mit Ungarn zu verhandeln. Wenn sich Ungarn für die Proklamierung seiner Wehrfreiheit entschließen sollte, so werde sich niemand dagegen wenden können. In einen jüdischen und einen arabischen Teil. — Sensationelle Mitteilungen der »Daily Mail«. London, 24. Mai. Den sensationellen Mitteilungen der »D a i 1 y Mai 1« zufolge wird die königliche Palästina-Kommission noch im Laufe dieser Woche ihre Arbeiten beendigt haben und anfangs Juni ihre Vorschläge der Regierung unterbreiten. Die Kommission soll sich angeblich auf den Standpunkt gestellt haben, daß Palästina in der Weise aufzuteilen wäre, daß der jüdische Teil als selbständiges Dominion unter die Oberhoheit Englands käme, während der arabische Teil unter die Regierung des Emirs von Transjordanien gestellt werden solle. Die Juden wenden sich zwar gegen dieses Projekt, man wolle sie jedoch in der Weise vertrösten, daß ihnen die staatliche Selbständigkeit zuge sichert werden würde. Das jüdische Palästina würde auch dem Völkerbund beitreten und damit die internationale Anerkennung gewinnen. Im englischen Pro jekt ist Haifa als internationaler Hafen vorgesehen, während die für die Christenheit heiligen Städte Jerusalem, Betlehen und Nazareth auch weiterhin unter britischem Schutz stehen würden. Das gegenwärtige Mandat Englands über Palästina sollte indessen gelöscht werden. Man erwartet allgemein, daß die englische Regierung im Herbst dem Völkerbund den Plan über die Aufteilung Palästinas unterbreiten werde. Die »Daily Mail« schließt ihre Mitteilungen mit dem Hinweis darauf, daß nur eine solche Regelung Palästina befriedigen könnte. Der Millionär W. Haußer, einer der reichsten Männer in USA., will seine vom Hochwasser des Ohio völlig zerstörte Heimatstadt Neurichmond aus eigener Tasche wieder auf bauen lassen. Haußer war einst ein armer Fischerssohn. zu erreichen. Rockefeller starb in Ge' £ nwart seines Leibarztes, seines D,c' ners und der Pflegerin, sowie eines zU' fällig im Hause weilenden Verwandt1-'11, Von dem Ableben wurde der in NeV< york weilende, bereits 63 Jahre alte Soh'1 Rockefellers verständigt. Lord Harding für englische Annähernd an Deutschland und Italien. L o n d o li, 24. Mai. Die heutige 1 m e s« veröffentlicht einen Artikel dc‘j ehemaligen Vizekönigs von Indien ß°r Hardin g. Der Lord fordert in seine1' Artikel von der britischen Presse gemäßigtere Schreibweise und mehr W ständnis für die Lage Italiens iw Deutschlands. Es könne nicht die sion Englands in der Welt dann bcSl^ heil, im Ausland einen ideologisch Krieg für die Demokratie zu führen f-11 lands Hauptaufgabe bestehe darin 11 ad es im Interesse des Weltfriedens zu e-^ ner bestmöglichen Regelung der Bez' hungen zwischen den demokratisch u> autoritär eingerichteten Staaten kontu Nächtliches Drama auf dem St. Bernhard Einer der berühmten Bernhardincr-Ret tungshunde zerfleischt eine zehnjährig Schneeschuhläuferin. Einer der berühmten Berharditier-EL tungshunde hat dieser Tage entgeß^ aller Bewährung und Ueberlieferung zehnjähriges Mädchen angefallen 111 derart verletzt, daß es gestorben ist- Es gibt wohl auf der ganzen Erde ke ne Hunderasse, die mit einer solche Glorie umgeben ist, wie die Bernhai 3 ner des Hospitzes auf dem St. Bernham Dichter und Schriftsteller haben ihre ‘ teil verherrlicht und die Sprößünge Bernhard-Zucht wurden zeitweilig ,a . mit Gold aufgewogen. Die Zahl der h ^ sehen, die sie gerettet haben, geht ^ viele Hunderte, der berühmteste von ‘ len Helden-Hunden, der Barry, hat nen acht Jahren vierzig Menschen v dem Tode des Erfrierens und Verb'-’ gerns bewahrt. |, Diese Bernhardinerhunde sind voi c lern auch wegen ihrer Charaktercigc schaft hoch geschätzt. Sie galten als ^ bedingt treu, zuverlässig und gutnw * Umso unfaßbarer ist die Tat eines 1 1 des, der bereits seit einiger Zeit auf a St. Bernhard sich im Rettungsdienst^ währt und niemals Anlaß zu der sel" " sten Klage gegeben hatte. Der Schweizer Arzt Bremonu \ya> seinen drei Töchtern auf einer Schn ^ schuhtour begriffen, die sich jedoch • lange hinzog, daß die Nacht heieind'^ ^ ehe sie das Hospitz auf dem St. ™e^e. hard erreichten. Immerhin waren sw ^ reits indessen Nähe gekommen, denn stießen auf einen der Suchhunde, die ‘ nächtlich in der Umgebung des n. zes gewissermaßen auf Patrouille Sc Während aber sonst in allen Fällen ^ Zusammentreffens die Hunde sofoi Führung zum Hospitz übernehmen- ^ schah diesmal etwas völlig Unerv»< , ( tes. Kaum hatte das Tier die jüngst0 ^ drei Schwestern, die zehnjährige M<* ne, erblickt, als er sich lautlos ,aU gCii stürzte, sie zu Boden warf und mit n ^ tigen Bissen zerfleischte und fast zC ^ejt sodaß das arme Kind nach kurzer f sein junges Leben verlor. Nach s,.flei-schrecklichen Tat war der Bernhar - 1( wieder genau so gutmütig und 10 wie zuvor, sodaß der Verdacht, cs ^^>i dele sich um einen plötzlichen Aus von Tollwut nicht gerechtfertigt Wj,oiu' Aber wie mag der Hund dazu s.e j-zu-men sein, gerade über ein Kind 11 fallen? Die Mönche des Hospitzes „K sich an Tierärzte der Schweiz und ^ reich gewandt, um vielleicht eil,ieILlt6|1 schluß über das rätselhafte ^ffpvOr' des Hundes zu bekommen. Die i L1itc;1 ten sind nicht erschöpfend. Sie ](ie, u. a. darauf hin, daß auch junge UrS&\-wenn sie in ein gewisses UeberSa ,0gi-ter kommen, vor gewissen Pai 1 sjfld-cshen Krisen nicht ganz sicher ^j! Vielleicht hat bei diesem Hund 61 g|ier von Epilepsie Vorgelegen, wozu 0 %vev dings erst noch genau untersuch bilden müßte. Eine andere Ansicht jefl tet eine Reaktionserscheinung 111 scharen, denen es daran liege, in Mitteleuropa zusammenzuarbeiten. Die italienischen Bältter zitieren als Beweis für diese Behauptung auch die türkische Der italienische Staatsbesuch in Budapest Die beiden Staatsoberhäupter im Prunkwagen auf Mussoliniplatz in Budapest. (Scherl-Bil derdienst-M). Fahrt über den Die pariser Weltausstellung offiziell eröffnet Pari s, 24. Mai. Heute um 15 Uhr wurde die Pariser Weltausstellung auch für das Publikum in feierlichster Weise eröffnet. Die Eröffnung erfolgte im Beisein des Staatspräsidenten I. e b r u n, einer großen Anzahl von Ministern. Staatssekretären und Vertretern des politischen kulturellen und wirtschaftlichen Lebens. Nachdem Präsident Lebrun mit seiner Suite einen Teil der Pavillons besucht hatte, wurden auch die Tore für das Publikum geöffnet. gern Sturm nieder. Das Unwetter dauerte über vier Stunden. Ein Waisenheim wurde unter Wasser gesetzt. Der Leiter des Waisenheimes, ein Geistlicher und ein Kutscher kamen bei der Bergung' der Kinder ums Leben. Wolkenbruch auch über Budapest* Budapest, 24. Mai. In der Nacht zum 24. d. M. ging über die ungarische Hauptstadt und deren Umgebung ein furchtbarer Wolkenbruch mit orkanarli- Wie Rockefeller staro Newyork, 24. Mai. (I. N. S.) R o k-k e f e 11 c r hatte bereits vergangenen Freitag einen Herzanfall erlitten. Er starb im Schlafe am Sonntag Morgen infolge Herzschwäche. Die mittelbare Todesursache war eine Herzmuskelentzündung (Myosarditis sclerotica). Rockefeller wäre am 8. Juli 1939 100 Jahre alt geworden, ein Ziel, das er in der letzten Zeit als die einzige ihm noch verbliebene Aufgabe seines Lebens bezeichnete. Trotz der ärztlichen Bemühungen ist es ihm nicht gelungen, das Alter von 100 Jahren daß der Hund einmal von einem "deinen Kind geschlagen oder gestoßen w°rden ist. Die Mönche des Hospi.tzes haben den jUild selbstverständlich zunächst aus nem Rettungsdienst herausgezogen und werden ihn zur Beobachtung in ein tier-^ssenschaftliches Institut senden, um jten schrecklichen Fall, soweit es mög-Ach ist, aufzuklären. Das Verhalten des Rundes ist auch deshalb so eigenartig, i nämlich alle jungen Bernhardiner bei er Ausbildung vornehmlich an Kinder jjewöhnt werden. Das entspricht nämlich er Barry-Tradition, der seinerzeit sei-jjen Namen in der ganzen Welt bekannt '^macht hat, daß er ein in einer Kluft verunglücktes fast eingefrornes Kind mit N'e>Uetn warmen Körper bedeckte urtd p nände und das Gesicht solange Ieck-e> bis das Kind seine Besinnung wieder ^rDngt hatte. Dann richtete Barry es und schob sich so geschickt darun-er> daß es sich im Fell seines Rückens JjGhalten und durch den Hund in das j°sPitz getragen werden konnte. Für uiese Tat hat Barry seine letzten Lebens pire in einem eigenen Häuschen auf dem ^bdsitz eines englischen Lords verbrin dürfen. Jetzt steht Barry ausge-b°Öft im naturhistorischen Museum in «ern. Darry war übrigens kein Bernhardi-jjer von der heutigen Gattung, sondern 'ne Dogge, wie auch die anderen Hunde £es Bernhard-Klosters bis zum Jahre Damals gingen in einem furchtba-r?11 Schneesturm die meisten Hunde zu r’Jnde. Als Ersatz wurden keine Dog-ketl mehr, sondern Neufundländer in den j tiungs dienst eingestellt. In Verlauf der chhre gelang es den Mönchen durch er-jP'sreiche Kreuzungen die heutigen Kabardiner zu züchten. Sie sind so pnzend erzogen, daß sie sofort auslau-wenn sie einen Menschen wittern. le laufen Tag und Nacht in den Bergen jäher, um nach Verschollenen zu sti-. h. Können sie einen Verschneiten *cbt äusgraben, laufen sie nach dem Ho Plz zurück, um Hilfe zu holen. In ihrer uj^rütsung tragen die Hun.de eine mit r eN gefüllte Flasche an einem Halsrie-Auf dem Rücken ist ein Körbchen : Zwieback oder Butterbroten und Werdern eine Wolldecke befestigt. den letzten Jahrzehnten haben die t l«ide auf dem St. Bernhard weniger zu /j'1 gehabt, da die Zahl der Reisenden Fußgänger gesunken ist. Erst mit bat ch Anwachsen des Schneeschuhsports das Hospitz neue Bedeutung gewon- ([.l1. So schrecklich auch das Ereignis bejjer Tage gewesen ist, wird es dem yhytti cier Bernhardinerhunde keinen , bruch tun, da es sich um einen ein-nen und besonderen Fall zd handeln meint. Ueber 10.000 ärztliche Gutachten MEÄ-WEE mit EISEN Kräftigungsmittel für Schwächliche, Blutarme und Rekonvalescenten Vorzüglicher Geschmack! Zu haben in allen Apotheken zum Preise von Literflasche Din 77’-—, Halbliterflasche Din 48-—. Viertelliter flasche Din 32'—. Reg. S. broj 3290 od 24. II. 1933 Ein Verfaffungsentwmf der Intellektuellen Das Konzept der Beograder und der Zagreber Geisteseltte Dr. Maöek lehnt den Verfassungsentwurf ab Zagreb, 25. Mai. Die heutigen »N ovost i« veröffentlichen unter dem Titel »Wie soll der Staat reorganisiert werden?« einen bemerkenswerten Bericht über das Zustandekommen eines Verfassungsentwurfes, der in langwierigen Verhandlungen zwischen zwei Grup pen der Intellektuellenkreise aus Zagreb und Beograd zustandegekommen sei. Auf kroatischer Seite sind es diejenigen Intellektuellen, die gleich nach dem Dra ma von Marseille in einem Memorandum ihre Ansichten über die innerpolitische Lage zum Ausdruck gebracht haben, und zwar: Dr. Albert Bazala, Doktor Milan Curčin, Dr. Milivoj Dežman, Joža Kljakovič, Dr. Ivo Krbek, Ivan Me-štrovič, Paul Ostovič, Dr. Ivo Politeo und Dr. Ivo Tartaglia. Auf serbischer Seite verhandelten: Prof. Slobodan Jovanovič, der Hauptbegründer des Serbischen Kulturklubs, Dr, Paul Popovič, Jovan Žujovič, Dušan Vasiljevič, Nikolaus Stojanovič, Vlada Spasojevič, Doktor Gj. Gjorgjevič, Stanoje Stanojevič, Boža Markovič, Dr. Tihomir Gjorgjevič u. a. m. Die Beograder Tageszeitung »V r e-m e« bringt nun eine Unterredung ihres Zagreber Korrespondenten Branko S t r a ž i č i č mit Dr. Vladko M a-č e k, der sich über den Vertassungsent- wurfe der Intellektuellen wie folgt äußerte: »Dieses Konzept kann nicht als Basis dienen. Ich vertrete hinsichtlich der Ver ständigung einen Standpunkt, dem dieses Konzept keinen Dienst erweisen kann, .weil es eben nicht von der kompetenten Seite kommt, sei es aus den Reihen des Volkes oder eines sonstigen maßgeblichen Faktors. Die Autoren dieses Projektes sind meiner Meinung nach Theoretiker, die hiezu ebenso berechtigt sind wie jeder andere interessierte Mensch. Sie haben indessen keine Verbindung mit dem Volke und seinem realen Leben, noch weniger mit der Tagespolitik, was schon aus ihrer Begegnung ersichtlich ist, die reinen Kabinettscharakter trug«. * Wie die Zagreber Blätter berichten, entschied sich die kroatische Gruppe der Intellektuellen für eine Kompromißlösung von fünf Ländereinheiten — drei mit vorwiegend ethnisch-historischem Charakter und zwei mit gemischtem Charakter (Bosnien und die Wojwodi-na), während die Beograder Gruppe nur vier Einheiten vorsieht: Slowenien, Kroatien mit Dalmatien, Bosnien und die Herzegowina, während alles übrige die Einheit Serbien (mit der črna gora, Süd Serbien, Bačka, Banat) bilden würde. GturzbäOe in Den Straßen Drei Wolkenbrüche mit Hagelschag in einer Nacht / Alle öffentlichen Anlagen verwüstet / Der Sachschaden beträgt mehrere Millionen Dinar Dieb mit Katzenaugen it^ine merkwürdige Entdeckung machte tj jMem ungarischen Grenzort die dor-nGg Gendarmerie bei der Festnahme ei-brij Cannes, der mehrere schwere Ein-brijcjje auf dem Kerbholz hatte. Die Ein-e waren meistens in dunklen Näch-Wa Msgeführt worden und der Polizei: °hn ,£s e*n Rätsel, wie sich der Spitzbube j fre c Laterne oder Taschenlampe in den j Lutt en Grundstücken zurechtgefunden liCLC; L>er Fesgenommene war so freund-Sef' G der Vernehmung selbst das Rät-tC) Mfzuklären. Er sei/ wie er versicher-medizinische Abnormität. Seine zet]„en arbeiteten ungefähr so wie Kät-selAugen. Bei Tage ist die Sehstärke !ie,t gering, ;m hellen Sonnenschein ver-% sie sich fast völlig. Dafür sind die raTen in der Dunkelheit von eirter ge-erstaunlichen Sehstärke. Dort, wo Gmiiche Menschen in der Dunkelheit upt keine Unterscheidungen mehr - ____________________ /la nachen vermögen, sieht der seltsame :in n mit den Katzenaugen jede kleine )iehel,1eit. Auch bei seinen nächtlichen >1,^ Gählen kam er aus diesem Grunde lim iede Beleuchtung aus. Dieser medi-bCche Sachverhalt erschien den Genügen zur genauen ' Untersuchung. in ia.ftet^ so merkwürdig, daß sie den Vermutliche Klinik, .überführten, die au-ds^'Cklich damit beschäftigt ist, eine i^mscha.ftljcÜe Erklärung für die merk %e^en Sehfähigkeiten des Diebes zu Beogr a d, 24. Mäi. Die Hauptstadt war in der Nacht zum 24. d. Schauplatz eines Unwetters, wie man es seit Jahrzehnten nicht mehr erlebt hatte. Gegen 23 Uhr abends ging über dem Westen und Süden dör Stadt der erste Wolkenbruch hernieder, während über die anderen Stadtteile lediglich starker Regen niederging. Gegen 2.45 Uhr begann es derart intensiv zu bllizen, daß sich die Blitze fast alle zehn Sekunden wiederholten. Nun Setzte ein katastrophaler Wolkenbruch ein. Ungeheure Wassermassen ergossen sich über Beograd und überschwemmten die Straßen und Gassen. Wo die Gassen geneigt sind, ergössen sich ganze Sturzbäche gegen die tiefer gelegenen Stadtteile, sodaß das Wasser in Wohnungen, Geschäftsläden usw. eindrang. Gleichzeitig hagelte es unablässig und erreichten die Schlössen die Größe von Hühnereiern. Es gibt in Beograd fast kein Haus, an dem nicht wenigstens einige Fensterscheiben eingeschlagen worden wären. Der Sturmwind fügte noch sein weiteres hinzu, sodaß Firmenschilder, Bleche usw. durch die Luft wirbelten. Dächer wurden beschädigt, Straßenlampen wurden buchstäblich zertrümmert, während die öffentlichen Anlagen und Parks vollkommen verwüstet wurden. Während des zweiten Wolkenbruches erfolgten die Blitze aus den tiefen Wolken durch eine halbe Stunde hindurch in jeder Sekunde. Wie hoch der Hagel fiel, geht aus der Tatsache hervor, daß man heute vormittags die Schlossen noch in einer Höhe von 20 Zentimeter beobachten konnte. Die Bäume in den Alicen und Parks bieten einen trostlosen Anblick. Gegen 4 Uhr frühmorgens setzte der dritte und verhältnismäßig stärkste Wolkenbruch ein. In den tieferen Stadtteilen an der Save und Donau erreichten die »Wildbäche« in den Straßen die Höhe von einem halben Meter. Die Kanäle konnten in der Stadt wie auch an der Peripherie die Wassermassen nicht mehr schlucken. Nach amtlichen Darstellungen sind in dieser Nacht des Grauens nicht wertiger als 12 Millionen Liter Wasser aus den Wolken auf Beograd geschleudert worden. Der Sachschaden geht in die Millionen! Dir Untersuchung gegcn Jagoda abgeschlossen. Paris, 24. Mai. Ans Moskau wird berichtet: Der Nntersuchungsaiirschuß im bevorstehenden Prozeß gegen Jagoda ! hat feine Arbeiten frmtibet. EL wurde fest» aeftefi, daß J a g o d c zwei Millionen' Rubel an SchakSgeldrNl für seine perijiincicheu Bedürfnisse • .pro Jahr verwendet hatte.- 300.000 RickÄ verwendete er le-jd'aFch für die EirirnMlmg ferner Wohnung, rend der Nest aus verschiedene' Ünter-Inai'htngen Zechereien entfiel. j _ — j Schwierig. Papa sitzt da und liest Zei-; innig, während Fritzeben auf dem Teppich spielt. Plötzlich ruft Fritzchen: »Papa, da oben an der Decke krabbelt eine Spinne!« — Meint Papa: »Tritt sie tot und laß) mich in Ruhe!« Der Schriftsteller. »Denken Sie nur: als ich. gestern nach Hause kam, fand ich meinen dreijährigen Sohn damit beschäftigt, meine Manuskripte zu zerreißen!« — »Donnerwetter, kann den der Bengel schon lesen?« Aus dm i. Zum neuen Schauspieldirektor in Zagreb soll der. Dichter Milan B e g o-v i č ernannt werden. In „diesem Zusammenhänge wird auch der Name des „Schauspielers „Dubravko D u j š i „n genannt, ... i. Rudolf Empting scheidet aus Zagreb. Der verdienstvolle Präsident des Reichsdeutschen Hilfsyereines in Zagreb, Rudolf Empting, verläßt nach einem Jahrzehnt ersprießlichen Wirkens Zagreb, wo er in der Firma »Juganil« eine „führende Stellung innehatte, um in Beograd einen neuen Wirkungskreis zu übernehmen. Aus diesem Anlasse bereitet die reichs-deutsche Kolonie in Zagreb ihrem scheidenden Obmann eine herzliche Abschieds feier,1 an der auch. Vertreter des Zagreber Öffentlichen Lebens teilnahmen. Warme Abschiedsworte sprachen Obmannstellvertreter Hecht, der deutsche Konsul Dr. F r e u n d t, Landesbischof Dr. Popp und Rechtsanwalt Dr. Draži č als Obmann der Gesellschaft der Freunde Deutschlands. i. 18.661 Schüler der Volks-, Bürgerund gewerblichen Fortbildungsschulen in Zagreb sind in nur 206 Klassenzimmer zusammengepfercht. Die Zagreber Presse verweist auf die Hoffnungslosigkeit diese Zustandes, dem durch Neubauten von Schulgebäuden ein Ende bereitet werden müsse. i. 65 Millionen .Dinar wird der neue Hafen Ploče an der. Mündung der Neretva kosten. Die zum neuen Hafen führende schmalspurige Bahn wird zwischen Matkovič und Ploče noch im heurigen Jahre in beschleunigtem Tempo erbaut werden. Der Hafen Ploče wird mit seinen 8250 Meter agsgebauten Hafens zwei Mal größer sein als der Triester und der Fiuma-ner Hafen, da Triest nur 4000 und Fiume nur 3500 Meter an ausgebauten Hafenanlagen besitzt. i. Die erste Fabrik für Schneckenkonserven in Jugoslawien. Apfang Juni wird in Banjaluka die erste jugoslawische Fabrik für Schneckenkonserven in Betrieb gesetzt werden. Inhaber der rteuen Fabrik ist der dortige Kaufmann Branko Plav-š i č, der bis jetzt schon 120 Waggons Weinbergschnecken nach Frankreich geliefert hat. i. Ein seltsames Selbstmordmotiv. Der 37jährige Straßeneinräumer Lukas N i-k o 1 i č aus Uljanik bei Daruvar ist erhängt aufgefunden worden. In seinem Abschiedsbriefe teilt er mit, er gehe in den Tod, weil er die Advokatenspesen für einen Prozeß nicht aufbringen konnte. i. Aus Sehnsucht nach dem Kind in den Tod gegangen. Eine im Varietee-Restaurant »Volga« in Sarajevo engagierte Tänzerin, die als starke Attraktion galt, hat sich in der Nacht zum Sonntag vergiftet. Aus einem hinterlassenen Schreiben ist ersichtlich, daß die Tänzerin 1930 in Berlin wahre Triumphe gefeiert und bei dieser Gelegenheit einen reichen Mann kennen gelernt hat. Dem Verhältnis entsproß ein Kind, welches drei Monate alt war, als der Vater starb. Die Mutter mußte das Kind seinen Verwandten übergeben und sich verpflichten, bis 1955 Deutschland nicht mehr zu betreten. Aus Gram darüber ging die Tän>erin in den Tod. Sus £§uM$ lu. Promotion. An der Universitär in Lscbijana wird Mittwoch der Hörer Sv.: nislaus Jereb aus Ljublana zum Doktor der Rechte promoviert werden. hi, Todesfall, In L/ub’jana ist der dort im Ruhestände lebende Major Ing.. Matthäus Guzelj im Alter von 75, Jahren gestprbeh. lu. Gasexplosion, ln der im 5. Stockwerk des Wohnhauses der Banatsspar-'kasse in der Igriška ulica in Ljubljana gelegenen Wohnung der Lehrerin Albine Traven entstand Montag abends eine Gasexplosion, die die Wohnung arg verwüstete. Der Luftdruck war so stark, daß drei Zimmerwände einstürzten und das Mobilar gänzlich zertrümmert wurde. Die Lehrerin erlitt so schwere Brandwunden, daß sie ins Spital überführt Aus Stadt jukd Umefam 20 Zahre Maideklaration Das Programm der Erinnerungsfeier in Maribor werden mußte. Die Feuerwehr löschte bald den durch Explosion entstandenen Brand. lu. Die neue Leitung der sozialistischen Syndikate Sloweniens. Die sozialistischen Svdikate Sloweniens hielten Sonntag in Ljubljana eine Plenarversammlung ab, in der zur Frage der Minimallöhne sowie der Alters- und Invaliditätsversicherung der Arbeiter Stellung genommen wurde. Zum Präses des Syndikatsverbandes wurde der frühere Präsident der Arbeiterkammer Alois Sedej gewählt. MOWer E aröas für “Bifor Emanuel Zigcunermttsik und Nationaltanz in der Oftner Burg. Bei einem Ball zu Ehren des italienischen Köiligspaakes, in der -Ofener. Burg wurde den- fürstlichen Gästen durch fünfzehn Paare ein Muster-Csardas vorgcführt. Auch wer sonst von der ungarischen Natio-nichts weiß, zwei Namen sind ihm bestimmt 'bekannt: der Rakoczy-Marsch, der in Ungarn eine ähnliche Nolle gespielt hat irre in Frankreich die Marseillaise, und der Csardas, der eigentliche ungarische National-ianz. Es gibt keine Operette und natürlich auch keinen Tonfilm, der nicht mit einem Csardas verbrämt ist. wenn sich die Handlung in Ungarn abspiclt. Selbst in die klassischeste aller Wiener Operetten, die „Fledermaus", sind ungarische Nationalklänge mit eingswo-6cm worden. Das ütirrge zur Verbesserung des Csardas hat der NunbfimC getan. Wenn man den echten und richtigen National-Csar das hören will, braucht mau sich nur den Buticipester Lender hereinzuholen, der fast Abend für Atiend bis Mitternacht Zigeuner» ninsir bringt. Alle unsere Tänze haben du Lause der Zeit Veränderungen erfahren. Auch der Csardas ist, davon nicht verschont geblieben. Es war daher eine Huldigung besonderer Art, das; man dem italienischen Wn'igspaar und den übrigen .Gästen aus Italien bei den Festlichkeiten in Budapest den Csardas dt hier 11 rsinnt verführt«. Wie alt dieser National tanz eigentlich ist. hat sich -ziffernmäßig bisher nicht feftstellen lassen. Die ersten Csardas-Melodien sind in einem ßautenbuch von 1502 und zwanzig Jahre später in einer Orgel-Tabulatur aus dem Jahre 1583 nicdergelegt. worden. Das Eigenartige dieser Musik besteht im übrigen darin, daß sich nur ganz wenige Melodien über längere Zeit gehalten haben- Die Zigeunerkapellen und im besonderen ihr Primas erfinden fort gesellk neue. Einmal werden sie gespielt und dann sind sie verhallt, weil sie nur in den seltensten Fällen ausgezeichnet 'werden. Die Eigentümlichkeit des Csardas-Tanzes besteht darin, daß er im Zwtiviertel- cöer Bicrtiiertel-Ta-kt ohne eigentliche Tanzsigu-reii lediglich unter Beobachtung des Rhythmus durch geführt wird. 'Genau so individuell nuc die Melodiengestaltung ist auch die Durchführung der einzelnen Figuren, doch müssen sie stets graziös und mit einem gewissen tänzerischen Anstand versehen sein. Ein für allemal fcstgcfcgt ist die Zweiteilung in einen langsamen ersten Teil. Lassu gemannt. und einen lebhafteren und schnelleren zweiten Teil, FriSka. In jenem faßt der Tänzer die Tänzerin um die Hüfte und dreht nn mit ihr nach rechts und links. Die Tänzerin legt ihre rechte Hand auf die Schulter des Partners, während sie die Linke in die Hüfte stemmt oder mit ihr das Kleid ersaßt. Hü'tticmcgungen unterstützen die Drehungen der Füße. Abwechselnde Stöße aus Fersen und Fuß'v heu. Znsammen'schl-agen der Sporen und Klatschen der Hände auf die Stiefel sorgen für weitere Belebung. Die Friska gehört zu den typischen Flieh-!äugen, tici denen der Tänzer die ihm ent» fliehende' Tänzerin verfolgt, sie nach dem E'i'Holen dreht und schließlich die Drehungen zur äußersten Lebhaftigkeit bis zum Wirtieltanz durchführt. In den bunten 'ungarischen NationaAostümcn und zu den Klan neu echter Zigeuncrmusik ist der Csardas ein Genuß für Augen und Ohr. Rednerblüte. Redner: »...Jeder Idiot kann das verstehen!« Stimme aus verstehe nichts ■ Redner nahe jeder Idiot kann das verstehen!« Wie noch allgemein in Erinnerung sein dürfte, wurde am 30. Mai 191.7 im Wiener Abgeordnetenhaus die sogenannte M a i d e k 1 a r a t i o n, die erste bedeutsame Lebensäußerung der jugoslawischen Eigenstaatlichkeit, vom damaligen Obmann des jugoslawischen Abgeordnetenklubs Dr. Anton Korošec zur Verlesung gebracht und damit der breiten Oeffentlichkeit übergeben. Die 20. Wiederkehr dieses für das ge samte jugoslawische Volk geschichtlich bedeutungsvollen Tages wird auch in Maribor feierlich begangen werden. In einem diesbezüglichen Aufruf des Vorbereitungsausschusses (gezeichnet von Altbürgermeister Dr. Josef Leskovar, Frau Maria Maister, Professor Dr. Anton Dola r, Direktor Franz Hrastelj und Professor Ivan Prijatelj) wird folgendes Festprogramm angekündigt: 1. Einige Tage vor dem 30. Mai wird in den Schaufenstern der Geschäfte der T e x t der Maideklaration ausgestellt werden. Wenn nicht alle Anzeichen täuschen, so erleben wir auch diesmal wieder ein Gewitterjahr, genau so wie sich bereits das vergangene als solches zeigte. Bereits im Vorjahre sah man mit einer gewissen Besorgnis jedem aufziehenden Gewitter entgegen — ganz besonders auf dem Lande und in einzeln gelegenen Gebirgs-orten, und das kam daher, weil sich im Sommer 1936 fast alle Gewitter von einer ziemlich gefährlichen Seite zeigten. Ist es in diesem Jahre genau so? Die Erfahrung hat gelehrt, daß in manchen Jahren die Gewitter durchaus harmlos bleiben und nur den notwendigen Regen mit sich bringen, daß sie dagegen in anderen Jahren ohne irgendeine äußerlich sichtbare Ursache in Wetterkatastrophen ausarten. Blitzschläge, Wolkenbrüche, Hagelschlag und schwere Stürme sind ihre Begleiterscheinungen. Die meteorologische Wissenschaft hat festgestellt, daß in bestimmten Jahren die Gewitter die Neigung haben, in lokal oder regional bestimmten Gegenden katastrophale Ausmaße anzunehmen. Solche Gegengen sind als sogenannte »Wetterek-ken« bekannt. Gerade weil man heute über diese Wetterecken und die Neigung der Gewitter, sich hier besonders auszuwirken, bereits Erfahrungen gesammelt hat, wird heute sowohl im Rundfunk wie in der Presse auf besondere Gewitterneigung in diesen Gebieten hingewiesen. Solche Wetterecken gibt es übrigens überall. Jede Gegend hat ihre bestimmte »Wetterecke«, und die Bewohner eines Gebietes wissen meist ganz genau, daß Gewitter, die aus diesen Wetterwinkel heraufziehen, sich besonders schwer auswirken. In Gebirgsgegenden sind die Gefahren solcher Wetterkatastrophen besonders im Frühsommer groß, wenn sie sich mit Föhnwind oder Lawinengang verbinden. Vor Gewittern, besonders vor dem Blitz, haben die meisten Menschen, eingestanden oder nicht eingestanden, ein wenig Angst, vor allem, wenn sie im Freien, in Waid und Feld von, ihnen überrascht werden. Die schweren Unglücks-fälle, die sich immer wieder durch Blitzschläge ereignen, scheinen allerdings zunächst darauf hinzudeuten, daß jedes Ge-Menschen große Gefahren 1 mit sich bringt. Und doch würde die tiber- 2. Samstag, den 29. d. abends H tihe n f e u e r rings um Maribor. 3. Samstag, den 29. d. um 20 Uhr bewegt sich vom Hauptplatz ein F a k-k e 1 z u g mit der Feuerwehrkapelle an der Spitze in den Stadtpark, wo vor dem Denkmal der »Jugosloven-ska Matica« ein Gedächtnisfeuer angezündet wird. Vor dem Denkmal nimmt vor allem die Mittelschuljugend Aufstellung, an die Professor Dr. Sušnik eine Ansprache richten wird. Sodann findet von 21 bis 22 Uhr im Park ein Promenadekonzert statt. 4. Sonntag, den 30. Mai um 11.30 Uhr wird im Unionsaal eine kurze M a n i-f e s t a t i o n s v e r s a m m lu n g abgehalten. Das Mitglied des Mariborer Theaters Frl. Elvira Kralj rezitiert Gregorčič’ Gedicht »Naš narodni dom«-worauf Altbürgermeister Dr. Leskovar das Wort ergreift. Die Musikkapelle intoniert das Lied »Hej Slovani« und die Nationalhymne. Alle Kultur- und patriotischen Vereine werden eingeladen, au diesen Manifestationsveranstaltungen vollzählig teilzunehmen. meiden sein, wenn die Menschen bei einem Gewitter mit mehr Ueberlegung und Vorsicht handeln würden. Wie ist cs zum Beispiel mit der Blitzgefahr im Walde? Oft zieht ein Gewitter mit rasender Schnelligkeit herauf, und für den Waldwanderer besteht keine Möglichkeit mehr, die nächste Ortschaft oder ein schützendes Dach zu erreichen. Und in der Sorge, daß nur nicht die Kleider verregnen, stellen sich dann viele unter einen dicht belaubten Baum, andere wieder irren verzweifelt umher in der Meinung, hier im Walde müßte sie auf Schritt und Tritt der Blitz treffen. Eines aber ist so falsch wie das andere. Niemand braucht sich im Walde vor Blitzschlag zu fürchten, denn er bietet eine der sichersten Zufluchtstätten — vorausgesetzt, daß man nicht den Wahnsinn begeht, sich ausgerechnet unter einen hohen Baum zu stellen. Wer sich dazu noch vielleicht eine Eiche oder auch Nadelhölzer aussucht, dessen Beginnen grenzt schon fast an Selbstmord. Manchem fällt vielleicht bei dieser Gelegenheit der alte Vers ein: »Vor Fichten sollst Du stehen, den Eichen sollst Du weichen, aber Buchen sollst Du suchen!« Und man muß sich dabei unwillkürlich fragen, ob denn der Blitz wirklich in Buchen ausgerechnet nicht einschlägt? — UeberraschenderWeise haben allerdings die Statistiken der Blitzschläge die Wahrheit dieses alten Verses bestätigt. — Man braucht nur den Ratschlag etwas weiter zu fassen: nicht nur vor den Fichten, sondern vor sämtlichen Nadelhölzern soll man flüchten, nicht nur den Eichen, sondern sämtlichen Laubbäumen mit Ausnahme der Buchen weichen! Erhebungen über die Blitzgefahr haben ergeben, daß man sie für die Buche mit 1, für die Nadelhölzer mit 15, für die Eiche mit 45 und für die übrigen Laubhölzer mit 40 an setzten kann, womit allerdings die Buche als fast restlos blitzsicher betrachtet werden kann. * Wichtig ist vor allem, daß der Blitz stets durch einzelne hervorragende Punkte angezogen wird. Beispielsweise nicht durch die weite Fläche des Waldes, wohl a^er durch einzelne, isoliert stehende Bäume, durch Schuppen auf freiem Felde Dienstag, den 25. 2Ttoi usw., die man deshalb niemals als terschlupf benutzen sollte. Ebenso gefahrvoll sind bei schwere1 Gewittern große Menschenansaninilst” gen, die sich irgendwo in einzelnen 0 bäuden zusammengeschart haben. Es |S vorgekommen, daß in solchen Fällen e" Einzelner einen Metallzaun berührte. ' den der Blitz einschlug, und Dutzest ^ von Menschen, die dichtgedrängt beie”1 ander standen, dadurch getroffen wurdMj Auf Häuser und Bauten aller Art |S natürlich das Wichtigste, daß sie eint’ guten Blitzableiter haben. Dies ist a ^ dem Lande noch weit notwendiger als’s der Stadt, weil auf dem Lande die E”1 Schlagsgefahr noch größer ist. Auf je^F Fall empfiehlt es sich, bei der Anlage de* Blitzableiters einen erfahrenen Fae^mat^ zu Rate zu ziehen. Eigene Basteleien sin gerade auf diesem Gebiete höchst rinw gebracht. Reaen... Der 25. Juni brachte unserer Stadt ’ den ersten Morgenstunden eine merW Temperatursenkung bei gleichzeitigst^ Regen, der die Luft in angenehmster Vtt sc reinigte. Dem ursprünglichen PlatzB gen folgte ein leichter Landregen, seine Wirkung auf die Wiesen, Gär und Felder nicht verfehlt hat. Wcn^ günstig ist dieser Regen, falls die anda ernde Bewölkung das rasche Trocka der jungen Triebe und Blätter verbinde sollte, für die Weingärten, doch die A Zeichen sprechen dafür, daß Schönwct im Schlepptau folgen wird. ]5 Tn der Stadt selbst ist der Regen wohltuende Abkühlung empfunden v'° den. Die Trottoirs wurden reingewasc’1^ und der Staub in den weniger bespeemst ten Straßen für eine Zeitlang wieder £ bannt. Zwei Einbrüche In der vergang. Nacht wurde m 4® Trödlerei Franz Pukl in der Vetri’ . ska ulica 5 ein Einbruch verübt, V° ,]t dem Täter, der von der Hofseite aus _ das Lokal eingedrungen war, versC^o!i dene Kleidungsstücke im Werte J(), 2000 Dinar in die Hände fielen. Die üzei hat unter dem Verdachte der g terschaft einen gewissen Da’1 § dingfest gemacht, in dessen Wohn s, auch ein Teil der gestohlenen Sac aufgefunden wurde. ,,c- In der Kosarjeva ulica 48 drang ” r steril vormittags ein noch unbekan Täter in die Wohnung des Finanz’ y;r Knop ein und ließ, während die rnilie im Garten weilte, verschi6^, Schmuckgegenstände sowie einen j, neu Geldbetrag im Gesamtwert -j 2340 Dinar mit sich gehen. Die rO{ hat bereits eine Spur nach dem aufgegriffen. Brauchtum um Gl. Ltrv^ Der 25. Mai ist der Gedächtnistag ^ heiligen Urban. Er war ein rönl‘ Bischof, der im Jahre 130 unter ^ cr Severus den Märtyrertod starb, _u' ueS, ist der Schutzpatron des Wein |1) weshalb man seinen Tag in Gege,efs wo Weinbau getrieben wird, beso festlich begeht. {£,r z” So veranstalteten die Wcinausru Nürnberg im 17. Jahrhundert am DL sic tag einen feierlichen Umzug, in Figur des heiligen Urban von eine”1 ,e||t kierten Winzer zu Pferde dastg par wurde. Und zwar hatte sich dieser ^ ste”er des Schutzpatrons, um die ft bolik recht drastisch zum Arischst^^>,t bringen, betrunken zu stellen (V4L $0" war er es ab und zu auch wirklic’1'; V daß es von zwei Gefährten rech ■ links gestützt werden mußte. ^ cinel Marktplatz endete die Feier "'iLcch11' großen Schmauserei, wobei des (ßc-Gabe natürlich nicht vergessen vVl1^ P’1 In Tirol und Oesterreich werste^ei(i' Urbanstag Prozessionen durch die dem Zuhörerraum: »Ich — lauter!« (lauter!: »Also, sagen wir: Bei- wWer für den Donner, Blitz unö Hagel... Frühjahrsüberraschungen, die in keinem Jahre ausbleiben Auch 1937 scheint ein Gewitterjahr zu werden v,' "'ende Zahl aller dieser Unfälle zu ver- berge abgehaiten, und man bekränzt das Bildwerk des Patrons. Ein anderer alter Brauch herrschte früher in Württemberg, besonders aber in Kitzingcn, wo alljährlich die Kinder am Erbanstag auf dem Rathaus Speise und Trank- erhielten sowie ein kleines 21 Lot schweres Brot. Dieses Brot nannte man »Vrbänsbrötle«, und sein Genuß brachte Segen und Gesundheit. In einzelnen mecklenburgischen Gegenden wurde der Urbanstag früher sehr streng gefeiert und galt als der heiligste Tag nach dem Karfreitag. Dort herrscht auch der Glaube, daß man am Urbansjag den Lein säen müsse, wenn er recht 'ang werden solle. Der Tag gilt auch als sogenannter Lostag —- in Franken beispielweise! — her für das Wetter von Bedeutung ist. Eenn wie die Witterung ist, so soll der ganze Herbst werden. Mit Bezugnahme a°I den Patron Urban heißt es in den ^einbaugebieten: Scheint die Sonne am Urbanstage, wird der Wein gut, als ich dir sage: Re W gnet es, wird’s zum Schaden gewandt, as durch geübte Erfahrung man er-annt. Die Aublianaer Oper in Maribor Das gestrige Operngastspiei brachte Nieder ein ausverkauftes Haus. Pucci-jiis »M a d a m e B u t t e r f i y«, die bereits Mm zweiten Mal in der Saison v°n der Ljubljanacr Oper zur Auffüh-Uuig gebracht wurde, ließ die Besucher festlos auf ihre Rechnung kommen. Die itelrollc sang die Sopranistin Frau ''•'ata G j u n g j e n a c und bezauberte j"c Zuhörer sowohl mit ihrer prachtvol-,ei1 Stimme, als auch mit ihrem wuuder-v°llen Spiel. Ihr Partner Josef G o -s t i č als Pinkerton glänzte wieder mit Semem geschulten, weichen und doch Marken Tenor, während sich J a n k o s Wohllautender Bariton in der Rolle des Konsuls seinen Partnern würdig zur ^e'te stellte. Den Part .Susukis sang dies lT*al die Altistin Frau Bernot-Go-0 b und trug zur abgerundeten Wiedergabe der weichen Musik Puccinis dicht wenig bei. Stimmlich wie schauspie frisch war auch Simončič als °ro auf der Höhe. Der Chor ließ dichts zu wünschen übrig. Das O r c h e s I e r brachte unter dem Taktierstock Cs Kapellmeisters Štritof auch die Sl,btilsten Feinheiten der Partitur mei-s'crhaft zum Ausdruck. Die Zuhörerge-'j’eiude belohnte die Mitwirkenden für 1 lre braven Leistungen mit stürmischem Tagung der ftoufleufe SSoweniens JaHresHauptversammlung des Verbandes der Kaufleuteveremi-gungen für das Draubanat in Slovenjgradec Der Verband d. Kaufleutevcreinigungen Sloweniens hielt Sonntag seine diesjährige Jahrestagung in Slovenjgradec ab. Vergangenen Samstag wurde im So-kolheim unter dem Vorsitz des Vizepräsidenten P in te r aus Maribor vor- und nachmittags eine Konferenz der Verbandsleitung abgehalten, in der die zur Diskussion stehenden Fragen eingehend erörtert wurden. Es wurde der Beschluß gefaßt, die Herausgabe des Fachorgans »Trgovski list« einem Konsortium anzuvertrauen, an dessen Spitze Kammerpräsident Jelačin gestellt wurde. Später fand ein Begrüßungabend statt, in dessen Verlaufe der Obmann der Kaufleutevereinigung aus Slovenjgradec Rozman an die Erschienenen eine herzliche Ansprache richtete. Das Wort ergriffen auch Kammerpräsident Jela-č i n und Herr R o j n i k. Die eigentliche Tagung wurde Sonntag vormittags vom Vizepräsidenten P i n t e r eröffnet, der u. a. auch Bezirkshauptmann Dr. Hrašovec, Abgeordneter Ing. Lenarčič, Kammersekretär Dr. P 1 c ß, der Präses des Vereines der Industriellen und Großkaufleute Stane Vidmar u. a. m. beiwohnten. Nach den Begrüßungsworten des Bezirkshauptmannes Dr. Hrašovec hielt Kammerpräsident Jelačin eine längere Rede, in der er die Belange der Kaufmannschaft Sloweniens hervorhob und hiebei insbesondere auf die ungleiche Behandlung des Draubanats hinwies, was vor allem in der Durchführung der öffentlichen Arbeiten zum Vorscheine komme. Seine Ausführungen schloß Redner mit dem Appell, die Wirtschaftsbeziehungen mit Bulgarien enger zu gestalten. An die Kaufleuteorganisationen Bulgariens wurden herzliche Begrüßungstelegramme gerichtet. Vizepräsident Pin ter erstattete sodann einen ausführlichen Bericht über die Tätigkeit der Organisation und die Wirt- Ft ‘eifall. 'u. Evangelisches. Der nächste Vortrag jjber ba§ Thema „Das religiöse Ringen des putschen Volkes" wird mn M t t t ro o ch, eil 20. d. um 8 Uhr abends im Gemeinde-lan'c stattfinden. . Todesfälle. Kaum 24jähcig starb die ajtin des Beamten der Stadtbetriebe Ko-IJJJL Frau Therese Kova C. Im Alter von T. Jahren ist ferner die Besitzersgattin ''Liu Antonie Ž i ž c f gestorben. R. i. P.! V.'H- Promotion. An her Universität *.n v'u'Miana wurde Herr Rudolf P c Z d e v-k c k aus Krčevina bei Maribor zum „H'tov der Redite promoviert. Wir gvatu-"eren! , Goldene Hochzeit. Der hier im Ruhe-^"de wohnhafte Maschinfiihrer Herr Franz . 11 g n i k a r feierte dieser Tage mit sei-Neben Gattin Alarie das seltene Fest /r goldenen Hochzeit. Zn dein schönen Le-EDiuMinunt auch unsere herzlichsten Glück-"usche. ln- Marttverlegung. Am Fronleichnams- ü werden die Fleischstände vom Haupt ,,!°h und der Koroška cesta auf den BojaZ-rVl trg verlegt während die übrigen Der auDitanbc am' neuen Hauptplatz aufgdftellt Serben müssen. . Das Orchester der „Glasbena Platten" hltft an der großen, kommenden Mittwoch. " 26. d. um 20 Uhr im Unionsaal statt-uhdenden K o uz c r t t c » “ c mit .zaoei ■J^iammpunkten mit. Hiebei gelangt Tavničars Divertimento" für Klavner schaftslage, wobei er insbesondere auf die schwere Belastung der Kaufleute des Draubanats hinwies. Interessant ist die Feststellung, daß pro Kopf der Bevölkerung an direkten Steuern jährlich in Slowenien 233 Dinar entfallen, im Donaubanat 200, im Savebanat 166, in den übrigen Banaten dagegen kaum 37 bis 65 Dinar. ln der erschöpfenden Debatte wurde zu einer Reihe von aktuellen Fragen Stellung genommen. Aus dem Rechenschaftsbericht des Kassiers Fabiani ist ersichtlich, daß sich die Ausgaben des Verbandes im Vorjahr auf rund 140.000 die Einnahmen dagegen auf 134.000 Dinar beliefen. Das Vermögen erreichte eine Höhe von 170.000 Dinar. Der V e r-bandszu schlag der einzelnen Vereinigungen wird künftighin nach dem reinen Steuerertrag der Mitglieder bemessen. Der Obmann der Holzsektion Škrbec berichtete sodann ausführlich über die Lage im Holzhandel, ln der letzten Zeit sei der Handel zwar stets besser, doch lassen sich aus dem Erlös kaum die Regien decken; erst beim Eintritt einer ausgesprochenen Konjunktur werden sich die Verluste der letzten fünf Jahre allmählich cinbringen lassen. Die im Laufe der Debatte vorgebrachten Wünsche und Anregungen werden in einer Entschließung zusammengefaßt, die wir im Wirtschaftsteil der heutigen Nummer zum Abdruck bringen. Zum Präsidenten des Verbandes wurde der Großkaufmann Stane Vidmar aus Ljubljana gewählt. Vizepräsidenten sind die Kaufleute Ferdo Pin ter (Maribor), Franz Čeh (Murska Sobota) und Franz Škrbec (Ljubljana), während den vierten Vizepräsidenten Celje stellen wird. Die nächstjährige Generalversammlung I des Kaufleuteverbandes wird in Loga- II e c abgehalten werden. Zahnbelas tü e&cttf» 66611* wie gefübvli*. Der nnßfarbige Zahnbelag, der nach und nach den Zahnschmelz angreift, kann auf die einfachste Art entfernt werden. Morgens als Erstes die Zähne gründlich mit Chlorodont putzen. Chlorodont, die herrlich erfrischende Pfefferminz-Zahnpaste, macht durch ihre starke, aber unschädliche Reinigungskraft die Zähne blendend weiß und dadurch jedes Aistlitz ansprechend und schön. Abends als Letztes vor dem Schlafengehen unbedingt die Speisereste aus den Zahnzwischenräumen durch nochmalige gründliche Reinigung mit Chlorodont-Zahnpaste entfernen. Chlorodont, schäumend ober nichtschäu-mend, beide Qualitäten sind gleich gut. Jugoflav. Erzeugnis. 3 Spritzer Chlorodont-Mundwasser in das Mundspülglas erhähendie erfrischende Wirkung der regelmäßigen Zahn- und Mundpflege mit Chlorodont. tHottöoMt TJteolet REPERTOIRE: Dienstag, 25. Mai um 20 Uhr: »Weiße Pest«. Ab. A. Mittwoch, 26. Mai: Geschlossen. Donnerstag, 27. Mai um 20 Uhr: »Dollarprinzessin«. Zum letzten Mal. Ermäßigte Preise. Freitag, 28. Mai: Geschlossen. VolksumversMi Dienstag, 25. Mai: Opern- und Ballettabend Tinka Wesse 1-P o 1 1 a und Boris P i 1 a t o. BDBDHOBnaDBnaneDBaaaBneneinB □ □ BOBnBDBDBDBnBnBDBDBOBnBDSD» pnccio", das schon bei der letzten Ausführung gezündet hak, zu Gehör. Auf allgemeinen'Wunsch wird dieses Stück morgen wie- > Streichinstrumente in Maribor zum Mal zur Aufführung. Am Klavner die Z'loldentiu der Musikschule der „MaPca" C- Danica Kutin. Das Orchester bringt ltCt Tifchaikowskis „Italienisches Ga- nt. Achtung vor der Peronospora'. Die hiesige landwirtschaftliche Versuchs- und Kontrollstation macht die Weingartenbesitzer darauf aufmerksam, daß sie zu Abwehrzwecken mit dem Bespritzen der Rebstöcke beginnen mögen. Zur Verwendung möge die dreivievtel bis l%igc Bordeaux- oder Burgunderbrühe gelangen. Zur Bespritzung gelangen die unteren Seiten der Blätter sowie dw Triebspitzen, und zwar mit einem womöglichst seinem Zerstäuber. m. Interessanter Vortrag für Abiturienten. Im Wiener Rundfunk spricht Mittwoch, den 26. d. umt 17 Uhr Ing. Alfred Hilbert über das Technologische Gewer-bemufeum und seinen technisch-kaufmännischen Witurientenkurs. Auf den Vortrag werden insbesondere alle Abiturienten aufmerksam gemacht. m. Stürmische Versammlung der Friseurmeister. Die Vereinigung der Friseure hielt Montag abends im Hotel „Novi svet" ihre Jahreshauptversammlung ab, in der vor allem Obmann N a v a f über die neue B a-n a t s v e r o r d n u n g berichtete, die sich für verschiedene Gewerbestünde 'ingünstig auswir'tt. Bor allem sind es oie neuen Vorschrift eit über die Offen Haltung der Betriebe, die besonders die Gemüter der Friseure erregen. Nach der Verordnung sind diese Betriebe an allen kirchlichen F e i-ertagen geschlossen zu halten, wogegen an gewissen Feiertagen die Staats- und autonomen Aemter sowie die Fabriken nicht feiern. Ein Teil der Versammlungsteilnehmer war für die neuen Vorschriften, wogegen sich die anderen heftig dagegen auflehnen. Ebenso können sich einige Friieur-meister nicht damit befreunden, daß künftig hin für die Damenfrisiersalons F a ch-p x ü f u n g e n vorgeschrieben sind. In der Debatte erhitzten sich die Gemüter derart, daß es sogar zu Tätlichkeiten kam und die Versammlung vorzeitig geschlossen wer- den mußte. Eine Abordnung wird sich nach Ljubljana begeben, mit vom Banns die Offenhalltung der Friseur- und Frisiersalons schon zu Fronleichnam zu erwirken. m. Opern- und Ballettabend. In der Volksuniversität findet heute, Dienstag, der Opern- und Ballettabend Tinfa W c s-s c l - P o l l a und Boris P i la t o .statt. Am Programm stehen Arien aus „Traviata", „Rigcitetto", „Latme" und „Zauberflöte" sowie Tänze von Rahmaninov und Delibes. Die Klavierbegleitung hat Frau Dr. Klasinc übernommen. Der Abend wird von Pros. Dr. Krn f j not einem Vortrag über die Oper und das Ballett eingebettet. m. Filmvorführung in der Volksunwer-sität. Im Rahmen einer Veranstaltung der VoRsuniversität gelangen am Fr c i t . um 7 Uhr gelangt am Standplatz bei der Schlachthalle eine Partie von 100 Kilogramm Kalbfleisch zum ermäßigten Preise von 6 Dinar pro Kilogramm zum Verkauf. m. Reise zur Weltausstellung. Die Anmeldefrist für die Gemeinschastsreise der Cercles francais zur Pariser Weltausstellung ist, bis zum 15. Juni verlängert. Die Reise dauert vom 10. 'bis 21. Juli und kostet Din 2600. Auch Nichtmitglieder können daran teilnehmen. Alle Auskünfte im Cercle francais, Gregorčičeva ulica 4, 1. jeden Mittwoch von 17. bis 19 Uhr. m. Tragischer Tod e»nes Knaben. In Sv. Danijel bei Prevalje wurde der zehnjährige Georg M a.r i n in der Säge des Besitzers Michael Kuprej vom Mühlrad erfaßt und mit solcher Wucht au die Wand geschlendert, daß er mit einem Schädelbasisbruch tot liegen blieb. m. Flößer in der Drau ertrunken. In Sv. Marko unterhalb Ptuj stürzte der 50-jährige Flößer Alois B a d l aus Selnica beim Landungsumnöver in die setzt hoch-gehende Drau und ertrank vor den Augen seiner Kameraden. Seine Leiche konnte noch nicht geborgen werden. * Achtung! Das Abführmittel Darmol wird oft imchgecchmfl Achten Sie daher beim Einkauf, daß jede Tablette das Wort Darin ol und die T-Kerbe trägt. Verlangen Sie deshalb' ausdrücklich Darm o l. Ogi. reg. S. br. 7008/1936. nt. Wetterbericht. Maribor, 26. Mai, 8 Uhr: Temperatur 16, Barometerstand 734, Windrichtung OW, Niederschlag Regen. m. Zertrümmerter Kraftwagen im Straßengraben. Unweit der Eisenbahnbrücke über die Meža bei Dravograd wurde gestern von Passanten ein herrenloses zertrümmertes Automobil ausgefunden. Als Eigentümer des Wagens konnte der Handelsreisende Lugwi'g S ch i >f f l e r aus Murska Sobota festgestellt werden. Schiffler war auch tatsächlich tagszuvor mit seinem Chauffeur bis Holmec gefahren, von wo dann.der ©haust freur mit dem Wagen allein heimkehrte. Uit terwogs hielt er sich noch in einem Gasthaus auf und setzte dann die Fahrt mit einer Gesellschaft fort. In der Dunkelheit dürfte es dann zum Unfall gekommen sein. Apothekennachtdienft Vom 22. bis 29. Mai versehen die Sv. Areh-Apotheke (Mag. Vidmar) am Haupt- j plazt u. die Magdalenen-Apotheke (Mag. I Savost) am Kralja Petra trg den Nachtdienst, Sus SSm> distom GegetflugaussteNung in Vtuj Weitgesteckte Ziele der jungen Pioniere der Luft Wie in anderen Städten, gewinnt auch >n Pt ui der blaue Sport immer mehr Boden. Kaum ein Jahr ist es her, daß sich junge Idealisten. zusammengetan haben, um den Mitbürgern praktisch vor Augen zu führen, daß di e Luft auch ohne Motorflugzeug - erobert werden kann und daß dem Segelflug-wesen noch eine große Zukunft bevorsteht, als sie schon beachtenswerte Erfolge aufzuweisen haben. Unlängst hielten die jungen Segelflieger ihre zweite Jahres-Hauptver-sammlung ab, in der das Programm für das laufende Geschäftsjahr festgelogt wuroe. Mit Feuereifer ging man an die Durchführung des ersten Programmpunktes: Arran-gierung einer Segels I n g z c n g a u s-st e l I u n g, die vor- einigen Tagen bereits eröffnet werden konnte. Für Ptuj war diese Veranstaltung jedenfalls ein Er l e b n i s, ein Ereignis von größter Bedeutung. Bisher konnte sich die Bevölkerung um die stille Arbeit der jungen Pioniere der Lust nicht recht erwärmen, ausgenommen die Stabtgemeitt.be und einzelne Mäzene, die die Tätigkeit der Segelflieger unterstützen. Die Ausstellung war geschmackvoll arrangiert. Zu sehen war vor allem ein Segelflugzeug des Typs „Zögling", das d>e Anfänger zu Schulflügen zu benützen pflegen und das auch zu PrüfungsFwecken dient. Dieser große und doch so. leichte. Vogel erregte berechtigterweise das. größte. Aufsehen. Gar mancher konnte sich nicht überzeugen, daß man sich mit ihm unter die Wolken er- heben kann, bis ihn nicht die ausgestellte Fülle der Lichtbilder eines Besseren belehrte Auch die schön ausgeführten Modelle verschiedener Typen hochwertiger Segelflugzeuge stachen hervor und erregten das .lebhafteste Interesse. der Besucher. Einige Bilder veranschaulichten-einzelne Typen von Motorflugzeugen, während der Gymnasiast T o r y die modernsten Militärflugzeuge auf seinen Aauarellen festhielt. Interessant ist der Umstand, daß für die stille, aber rastlose Arbeit der . jungen Idealisten die Landbevölkerung größeres- Verständnis an den Tag legt als die Städter, -mas für diese nicht gerade schmieichelhaft sein kann. Immerhin wies die Ausstellung einen guten Beisuch auf und bot der Segel« fliegergruppe einen starken moralischen und auch materiellen Rückhalt. Unter den Besuchern befanden sich auch die Schüler verschiedener Anstalten, die mit größtem Interesse die ausgestellten Modelle bewunderten und im. Herzen den Beschluß faßten, es den größeren Schulkollegen sobald als möglich nachzumachen und Jünger des Ikarus zu werd en. Die Segelfliegergruppe, an deren Spitze Herr Pavko steht, trägt sich mit dem Gedanken, ein modernes Schulflugzeug zu bauen und. nach Tunlichkeit ein kleines Flugmeeting in der Nähe von Ptuj zu veranstalten. Jedenalls wird dortselbst in absehbarer Zeit eine Ortsgruppe des A c - o-klu bs ins Leben gerufen werden. Beograd, 18.30 Deutschkurs. 19.80 Nation^ Vortrag. 20 Konzert. — Prag, 18.10 zert, 18.10 Deutsche Sendung. 19.20 Lew) c Musik. 20.05 Festkonzert. — Budapests Zigeunermusik: 19.30 Operette. — 3uE:’ 17 Hausmusik. -18 Hörspiel. 18.45 CWch der. 19.55 Mandolinenkonzert. —* P 18.30 Lieder. 20.30 Konzert. — London, ^ Militärmusik. 20,15' Hörspiel. — Maüän. -18.50 Konzert. 21, Oper. — W'.chj Frühkonzert. 12 Mittagskonzert. 16 platten. 18.40 Reisevortrag. 19.25 Geytlich Mustt. — Deutfchlandfender, 18 Klavier mustk. 19 Bauerntänze. 20 Mibltürmusik. 'si Berlin, 18 Konzert. 19 Musikalische lluteu Haltung. 20 Abendkonzert. — Breslau, Kammermusik. 19 Tanzmusik. 20.10 Bunter Abend. — Leipzig, 18 Militärkonzert. j -Schall. 20 Kirchliche Lieder. -— München, Konzert. 19 Schallpl. ,20 Bunter Abend, ■ 7,10 -chall- Sus takmei c. Goldene Hochzeit. Im Dorfe Totov-ec bei Čakovec feierte der reiche Landwirt Jm-bro J a I. o Z i e mit seiner Gattin das seltene Fest der goldenen Hochzeit. Am Festschmaus nahmen insgesamt 98 Personen teil. č. Tödlicher Unfall beim Brand. In Tišina brach Montag abends im Hause des Besitzers N. Vučko ein Brand aus. Die Insassen wachten erst auf, als bereits das Zimmer in hellen Flammen stand. Bei den Rettungsarbeiten erlitt die kranke Mutter des Besitzers so schwere Verletzungen, daß sie ihnen bald darauf erlag. Das Feuer griff auf das Haus des Nachbars Ivan F l i ß a r über, das ebenfalls abbrannte. Der Schaden beläuft sich auf etwa 60.000 Dinar und ist umso größer, als die Besitzer nicht versichert waren. č. Einbruch. In Sveta Jelena bei Čakovec brachen bisher unbekannte Täter nachts in das Gasthaus „Ping-Pong" ein und entwendeten verschiedene Eßwaren. Der Schaden ist ziemlich groß. Die Täter müssen mit den Verhältnissen - im Hause gut vertraut sein. die Schweiz und die Dolomiten Gesamt-arrangement 3900 Dinar. bis 29. Juni: Auf den Großglockner und nach Salzburg. Gesamtarrangement 1000 Dinar. JUufo-JltOQtiUHtH Mittwoch, 26. Mai. Ljubljana, 1.2 Schallpl. 18 Jugendstunde. 18.40 Juridischer Vortrag. 19 Nachr., Na-tiönalvortrag. 20 Opernübertragung. — USA benutzt eine neue Schreibmaschine In amerikanischen Zeitungen ist gegefl' wärtig viel von einer neuen Schreibm3' schine die Rede, die besonders im amerikanischen Osten starke Verbreitung gefunden zu haben scheint. Es handelt sic dabei um ein neuartiges Modell, das gleichzeitig vier verschiedene Walzen beschreibt, sodaß bei Benutzung einer einzigen Tastatur vier Originalbriefe auf einmal entstehen. Trotzdem die gewöhnli- chen Durchschläge auf Kohlepapier da- durch mehr oder weniger fortfallen könnest, ist die Maschine doch so eingerichtet, daß auch auf jeder der vier Walzen vier bis fünf Durchschläge gemacht weiden können. Fluchet und schimpfet nicht! ^ Griechische Zeitungen veröffentliche1 einen Erlaß der Regierung in Athen, , * dem in nachdrücklichen Worten die ße völkerung aufgefordert wird, in Zukun der alten griechischen Unsitte des SchiMP fens und Fluchens bei jeder passende und unpassenden Gelegenheit entgegenzi^ wirken. Besondere Anweisungen werde1 darin für das Verhalten des Publikums a den Straßen erlassen und es heißt, ds sogar Geldstrafen vorgesehen sind, ta weiterhin Fuhrwerkbesitzer oder Am Chauffeure mit unzulässigen Tempera mentsausbrüchen die friedliche Ruhe ihfe Umgebung stören sollten. Hoffentlich h/1 diese freundliche Zügelung der südläch1 sehen Leidenschaft Erfolg! DIE DREI MUSKETIERE jlO. Berkehrsunfall. Der 13jährige Max TopotiišciE kb-og dieser Tage abends tu Slovenska Bistrica so ungestüm aus einer Nebengasse auf die Hauptstraße ein, daß er mit dem cntgegenkommenden Automobil des SGgewerksbesitzers S a u t n e r -aus Slov. Bistrica zusammenstieß. Der Junge wurde mit dem Rad zur Seite geschleudert, wobei er einige Verletzungen erlitt. Der Arzt Dr. Černej leistete ihm die erste Hilfe. slb. Todesfall. In Slovenska Bistrica ver schied dieser Tage der Baumeister Karl Stupan im Ai.er von 74 Jahren; er wurde Montag unter großer Beteiligung zu Grabe, getragen. Der Verstorbene gehörte lange Jahr-e dem Gemeinderat an und genoß wegen seines Fachwissens und .seiner Herzensgüte allgemeine Wertschätzung. Der Gesangverein „Lipa" brachte am offenen Grabe mehrere Trauerchöre zum Vortrag. Friede seiner Asche! Autoearauöfküge des „Vulnik Das Reisebüro »Pu t n 1 k« (Tourist Office) veranstaltet in der nächsten Z-'t eine Reihe von Gesellschaftsfahrten, die alle mit modernst aüsgestatteten Luxus-Autocars unternommen werden. Das Programm sieht folgende Fahrten vor:; 26. und 27. Mai: Nach Maria Zell, f Fahrpreis 260 Dinar. I 27. Mai: Rundfahrt durch die Sloweni- j sehen Büheln. Fahrpreis samt Mittagessen ! in Kapela 75 Dinar. 27. Mai: Nach Klagenfurt und zum j Wörthersee. Fahrpreis 150 Dinar. 30. und 31. Mai: Nach Adelsberg und Triest. Gesamtarrangement 470 Dinar. 2. Juni: Nach Graz. Fahrpreis 100 Dinar. 3. bis 7. Juni: Nach Budapest zur Festwoche. Fahrpreis 500 Dinar. 6. bis 9. Juni: Nach Wien zu den Festwochen 1937. Fahrpreis 260 Dinar. 10. und 11. Juni: Nach Mariazell. Fahr- ; preis 200 Dinar. j 12. und 13. Juni: Nach Graz. Fahrpreis 110 Dinar. j 13. bis 15. Juni: Nach Wien zu den Fest-| wochen 1937. Fahrpreis 240 Dinar. 13. bis 27. Juni: Zur Pariser Weitaus- [ Stellung, Hinfahrt über die italienische: und französische Riviera, Rückfahrt über1 VA Verraten! Voll angekleidet lag König Karl auf seinem Feldbett und schlief. Einen Augenblick betrachteten die drei das feine, bleiche Antlitz des Schläfers, das Von langem, glänzendschwarzem Haar umrahmt war. Der König schien einen unruhigen Traum zu haben. Seine Stirne war naß von Schweiß, be! diesem Anblick stieß Athos unwillkürlich einen Seufzer aus, und dieser Laut weckte den König, der immer einen äußerst leichten Schlaf hatte. Er richtete sich hoch: »Ach so, Graf de Feere, sind Sie es? Ich kann mir denken, Sie bringen Neuigkeiten.« »Jawohl, Majestät, Neuigkeiten habe ich, aber leider keine guten!« Der König lächelte wehmütig. »Schade, — aber reden Sie nur. Deshalb sollen Sie mir noch stillkommen sein.« »So, so! will er mich denn angicif611' .flIi »Nein, Majestät, er will sicli Ihre erhandeln. Die Schotten Eurer Majesta ben 400.000 Pfund Sterling Sold zu be 6l), heute Nacht haben sie beschlo ,• rniwpll ?nn nnn Pfund Üb«1'' men. Von Cromwell 200.000 Pfund anzur und dafür zu den Parlamentstruppen laufen.« . ^ Der König erhob sich, schnallte den das, der seinen König auf so schäfl Weise verraten hat?« je »Majestät, es ist Graf Loewen. Ich ^ \\V die ganze Verhandlung mitangehört. fT be heute Nacht draußen vor einem 2C lauscht.« gefl Der Kynlg erhob sich, schnallte d-n stQfi' um, verließ das Zelt und ging direkt zt 1 Loeweas Zelt hinüber. IVidsdta&töuke Hunds^kau Forderungen unterer Slauiieuie Keine Besserung Der Wirtschaftslage Sloweniens / Dezentralisierung der Verwaltung / Freiheit der Kritik und Presse der schwer»«.scheu Industrie führten dieser Tage mit den Vertretern der jugoslawischen Holzindustrie Verhandlung zwecks Lieferung größerer Mengen. Holz für f>tc Aellulosever-arbeitung ilt Schweden. Die Ergebnisse dieser Verhandlungen sind noch unbekannt. $>:c bereits an anderer Stelle berichtet, Mit der Verband der Kaufleutcvercinigung Draubanats Sonntag in Slovenjgradec kutc Jahreshauptversammlung ab, in der kic im Laufe der Debatte vorgebrachten wünsche und Forderungen in einer aus führ ücheit E n ts ch 1 i c s; n n g niedergelegt ll>«trbeiT. Tic Resolution stellt zunächst sest, daß in Wirtschaftslage S l o w c n i e n s f,c i n r Ä e n d e r u u g zu verzeichnen Ä und daß tut Gegensatz zu anderen Teilen Staates hier von einer Besserung noch llW gesprochen werden kann. Der Grund ^esür ist vor allem in der sehr schlechten Ernte des Vorjahres, in der Erhöhung der "ilentlicheii Abgaben und in der K n a P P-h c i t der M i t t c I zu erblicken. Von ^■it (500 Millionen Dinar, die für die Belc-kchtg der Wirtschaft vorgesehen find, haben Geldinstttute Sloweniens jenen Anteil bi erhalten, der ihtten nach Maßgabe der ^auernschuldcn zukommt. Eine Besserung der Wirtschaftslage ist Mittäglich solange die D e z e n t r a l i-1" i e v u n g der Verwaltung und Finanzen Nicht durchgeführt ist. Deshalb muß auch .kr Gesetzentwurf über den Straße u-i ° it d ab gelehnt werden. Strikte Dezcn-Eratisation ist auch bei der Vergebung der ? i a n t s I i e f e r u n g e n und ö -Mutti ch e it ?l r b e i t c n zu bcobach-!«>. Eine Kardinalfordcrung der Kaufmann ichasl Sloweniens «st nach lute vor die Freiheit der K riti $ und der T r e s s v, da ohne diese eine Besserung der ^kvtvaltungs- und der Wirtschaftslage nicht Mnkbar i'T Fm Sinne der S t e n e r glei ch heit sind alle Steuer- und andere Privilegien der Anschaffungs- und Konsumgenossenschaften abzuschaffen. Deshalb wird der Standpunkt der Wirtschaftskammern in der Frage des Entwurfes des Genosse n-s ch a f t s g e s c tz e s gutgeheißen. Desgleichen sind alle Privilegien zu beseitigen, die dem fremden Großkapital, den Warenhäusern und VerkaufssWten ausländischer Jnduistrieunternehmungen eingeräumt worden sind, lieber die Kartelle ist strengste Kon trolle zu üben. Der legale Handel muß unbedingt g e s ch ü tz t werden. In diesem Zusammenhänge sind auch die Maßnahmen für sofortige Durchführung der Sozi a l-v c r s i ch c r u it g aller selbständigen K a tt f I c u-t c zu ergreifen, wöbet als Träger der Versicherung der Kautleuiovcr band anzüfehcn ist. Eine Lebensfrage des jugoslawischen Han dcls ist die Sorge für den Absatz der ^Produkte im Auslande, weshalb alles beseitigt werden muß, wag die A u s f ti h r behindert. Vor allem sind die aus dem Export erhaltenen Devise n von der National-bank richtig zu berechnen. Um den dadurch entstandenen Millionenschaden soweit als möglich wisdergutzumachen, hat die Natio-nälbank die Differenz zwischen den wirklichen und dem berechneten Lire- und. Markkurs unverzüglich den Exporteuren auzu-weiseu. Schließlich wird die B e s s e r-st e l l u u g der öffentliche n B c-d i e u st e t c n durch eine entsprechende Regelung -ihrer Bezüge gefordert. «örleiwerich. L j u b -I j a n a, 24. d. Devisen. Berlin 1749.52—1763.40, Zürich 996.45— 1003.52, London 215.08—217.13, Newyork 4337.26—4363.57, Paris 194.30—195.80, Prag 151.993—153.04. Triest 228.44— 231.53; östcrr. Schilling (Privatclearing) 8.05, engl. Pfund 238, deutsche Clearing-schecks 12.28. Z a g r. e b, 24. id., 5 t a a i 's w c r t c. 244®/« Kriegsschaden 405.50—407, 4% Agrar 52 52.25, 4°/« Nordagrar 51.50— 52.25, 6% Beglut (mittelgroße Stücke) 7".50 —74.25, 6% dalmatinische Agrar 73.75— 74.25, 7°/o Jnvestitiousanlethe 87.75—88, 7°/,, Blair 84.50—85.50, 8% Blair 94.25— 94.50; Agrarbank 195—196.50, National-bank 7150—0. Befriedigende Geireideexporie Saft Der aefamte Weizenüberschuß Jugostawicns im Auslände "titei'flpfjt'acht / Nur nach 10.000 bis 12.000 Waggon.* expor-tierbar / Schwieriger MaiSabsatz wegen ungünstige,i Zahtnngs- verkehrs Smd ■stch amtlichen Angaben sind vom 1. Antikst v. I. Pis 17. d. insgesamt 42.621 Wag-floitš W"c j z e n aus Jugoslawien ausge-toltt «vordem Die für die Ausfuhr bestimm mitteleuropäischen Märkten zu placieren, weil dort Gerste und Hafer als Bichfutter angoboten werden. Mi Teizcmnengen wurden zu Beginn der . x Handelsvertragsverhandlungen zw: kporttautpaane mit etwa 60.000 Waggone, ,, ~mno*i T _ ^ r, , .... r.".ii Mgeuommen. Demnach stehen für die Aus-noch 17 000 Waggons Wetzen zur Ver 5'9uu,3. Da jedoch die „Prizad" für eine fM'zenntenae von MO Waggons gegenuScr Mi Ausland verpflichtet ist, so verbleiben Ich immer f ür die Ausfuhr 10—lr.000 'Härm* , ^Qch Ansicht gutunterrichteter Wirtscha'tS fann diese für die Ausfuhr noch zur ^sfügung stehende Weizemnenge bts Ende ohne Schwierigkeiten exportiert wer-> Dies bedeutet/ daß der jugoslawische /‘““t die gesamte für die Ausfuhr bestimm-■ Beizeamenge aus der letztjährigett Enue 11 dluslande placieren konnte. Sftt die Ausfuhr von M a i s stehen noch /Huer 30.000 Waggons zur Verfügung. In ,,, - 'reisen wurde die Frage aufgeworfen, Gj) cy . rv..Y? . ’IU'Ulleit exportieren kann. ougoslawiett bis Ende Juli dmse Mais-• - Die Maispretse jU dem jugoslawischen Markt stehen noch jjMstt über der Weltparität. Diese Tatsache > stdoch lvicht "von Bedeutung, weil die ^^Notierungen in Jugoslawien noch int* » M über der Parität standen und dennoch in de,, letzten Jahren alle Maismengen f* wobden weil den mittcleuropä'-n Staaten unsere Maispretse noch im* hc' kottveniertcn. «veil der Transport auf Donau sehr billig ist. J[u" hat sich eine neue Schwierigkeit gest/- weil die Maisausfuhr durch den Zah-ßc,./Verkehr eingeschränkt worden ist. Am Hstchin find in diesem Jahre größere^Mais-iltt/ute vorhanden als in früheren Jahren ist schwieriger, den Mais auf den jchen Jugoslawien und der Schweiz zweck Regelung des Zahlungsverkehrs zwischen bei den Staaten, die am 15. Juni beginnett foll ten, tuenden bereits am 1. Juni aulfgenom-tttcit. Die Verhandlungen «verdeu in Beograd stattfinden. (Jngoslawischer Kurier.) Schwedische Holzkältfe in Jugoslawien. Da auf dem Holzweltmarkt sehr schwer Ware für die Zelluloseherstellung zu beschaffen ist, so interessieren sich gewisse schwedische Firmen für jugoslawisches Holz. Delegierte I werfen: : SK. Rapid. Heute, Dienstag, um 20 Uhr wichtige Sitzung des Hauptausschusses. Ilm vollzähliges Erscheinen wird gebeten. : Radrennen in Ljubljana. Der Sportklub „Ljubljanica" brachte vergangenen Sonntag cttt Radrennen zum Austrag, lieber 100 Kilometer ging G a r t n e r n Zagreb. „Gradjanski" hat sich dennoch mit dem erstklassigen englischen Ligaklrib „Christa" geeinigt. Die Engländer werden am Donnerstag in Zagreb antroten. : Leichtathletisches JnnGrenmceting. In Eelst veranstaltete vergangenen Sonntag der Sportklub „Jugoslavija" ein stichtathlc-tifches Meeting für Junioren. Die wichtig« sten Ergebnisse waren: 100 Meter: 1. Marko (Jugoflavi-ia) 12, 2. Vider (Pta* itiira) 12.4; Kugelstoßen: 1. Voder (Planina) 13.29, 2. ZuniL (Železničar) 13.18; Weitsprung: 1. Marko (Jugoslavija) 6. 2. Stranic (Železničar) 5:85; 1500 Meter: 1. Viktor (Planina) 4:25.4. 2. Koster (Jugoslavija) 4:46; Hochsprung: 1. Erjavec (Železničar) 1.50, 2. Marko (Jugoslavija) 1.50; Diskus* 1. Vladko (Jugoslavija) 36.20, Preisanstieg auf dem Holzmarkt Die Lage in Slowenien noch immer ungeklärt v Besserer Absatz für die nächste Zeit in Aussicht Nach übereinstimmenden Mitteilungen maßgebender Kreise sind die Holzpreise in Slowenien seit dem Jahre 1930 Deutschland ein gewisses Ansteigen verzeichnet. Zu Beginn 1937 kam es zu besseren Beziehungen zwischen ständig im Abnehmen begriffen gewe- j Jugoslawien und I t a 1 i e n. Nach Absen. Der Tiefstand war im Vorjahr zu j schluß des jugoslawisch-italienischen verzeichnen, zur Zeit der Sanktionsmaß- 1 Handelsvertrages erwartet man nun, daß nahmen gegen. Italien, da gerade dieses ! auch Italien wieder größere Holzmengen Land der Hauptkäufer auf dem sloweni- \ in Jugoslawien ankaufen werde. Aus 2. DerLek (Colje) 35.53; Dreisprung: 1. Mar ko (Jugoslavija) 11:97, 2. Vider (Planina) 10.57; Kammerwerstn: l. Vladko (Jugojla-oija) 29.90, 2. Marko (Jugoslavija) 27.51; viermal 100 Meter: 1. SK. Planina ul. 2. SK. 'železničar 51.5. : In Athen wurde ein Leichtathletik-Drei-läirderkampf zwischen Griechenland, Polen u. d. Tschechoslowakei ausgetragen. Der S'eg siel an Polen (166 Punkte), dann folgte Griechenland (125) und schließlich die Tschechoslowakei (99 Punkte). : Neues Sprintertalrnt. Beim leichtathletischen Meeting in Zagreb legte der junge Dalmatiner KataliniL 100 Meter in 11.1 und 200 Meter ht 22.9 Sekunden zurück. : Einnahmerekord in Graz, Das Gastspiel Chelseas in Graz brachte den Steiermärkern mit ihrem Sieg einen großen sportlichen Erfolg, den Engländern allerdings einen ebenso bedeutenden Mißerfolg. Das Spiel ist aber auch deshalb bedeutungsvoll, well dabei ein neuer Einnahmerekord für Graz geschaffen ivurde. Der Begegnung wohnten ungefähr 5000 Zuschauer bei, und da die Eintrittspreise mit Rücksicht auf die hohen Kosten weit höher als sonst bemessen «varen, ergab sich eine 'Einnahme von mehr als 10.000 Schilling. Der bisherige Eiunahme-rekorid von 7200 Schilling wurde also «veit überholt. : In WZsiMen beginnt die Fußballmeisterschaft. In den nächsten Tagen «vird ttt Abessinien cttt Meisterschaftsüewerb zur E>n führung gebracht, an dem sich vorläufig nur ein Zivilverein beteiligt. Die übrigen Teilnehmer rekrutieren sich aus Mannschaften der talieusichen Besatzungsarmee. fHeämukätss sehen Holzmarkte war. Während der Anwendung der Sanktionsmaßnahmen gegen Italien ist die Nachfrage nach jugoslawischem Holz in England gestiegen. Die jugoslawische Holzindustrie, die noch immer nicht genügend organisiert ist, konnte den Ansprüchen der englischen Holzindustrie nicht zur Genüge entsprechen. Ende 1936 hat ebenfalls die Holznachfrage aus diesem Grunde erwartet man, daß die Holzpreise, insbesondere auf dem Gebiet des Draubanats, steigen werden. Diese Tendenz hat sich auf den letzten Lizitationen gezeigt. Es sind Preise, die um 50—400% höher als im Jahre 1935 waren, geboten worden. Diese Situation ist eine Folge der Unklarheit, die auf dem Holzmarkte herrscht. Tabak und Herz. Der Hamburger Professor Dene k e studierte die Wirkung des Rauchens auf das Herz und glaubt, daß bei jugendlichen Personen 75 Prozent der leichteren Herzbeklemmungen und im mittleren und vorgeschrittenen Alter etwa 50 Prozent der echten Angina-pectoris-Fälle durch das Rauchen mitbedingt werden. Die schädlichste Form ist das Zigarettenrauchen mit tiefem Einziehen des Rauches, wobei mehr als das Doppelte an Nikotin und schädlichen Verbrennungsprodukten in den Körper gelangt als sonst. Wichtig ist, daß sich mitunter erst mit 45 oder 50 Jahren eine Ueberempfindlichkeit einstellt, die dann leicht zu Herzbeschwerden führt. Deneke setzt sich für die nikotinarmen Zigaretten und die Einführung nikotinarmer Zigarren ein. Tabletten, die vor Erkältung schützen. Im »Medical Preß« berichtet der englische Arzt Dr. Tippett über gelungene Versuche zur Verhinderung von Erkältungen. Er verabreichte Tabletten, die aus dem Blut immunisierter Tiere hergestellt wurden. Von den Patienten, die vor Beginn des letzten Winters einen Monat hindurch täglich zwei Tabletten erhielten, blieb ein sehr großer Teil vier. Monate oder länger frei von jeder Erkältung. Die Trstdetten sollen völlig unschädlich sein im:’ auch von Kindern genommen werden können. Kastanienbrei als Säuglingsnabri; : In der »Medizinischen Klinik« cm; ,:ehlt der Prager Kinderarzt Dr. Felix \V c i ß den Brei gerösteter Kastanien als eine gesunde und nahrhafte Speise für Säuglinge im zweiten Lebensjahr. Der Kastanienbrei enthält reichliche Mengen von Fett, Eiweiß und Kohlehydraten sowie Vitamin B und hat sich besonders bei manchen Formen von Ekzemen, Rachitis und Blutarmut gut bewährt. Er wird von den Kindern wegen seines angenehmen aromatischen Geschmacks auch bei schlechtem Appetit gerne genommen. Die Rarität. »Was geben Sie Ihrer Frau gegen den Hustenreiz?« »Nichts! Es ist ja der einzige Reiz, den sie noch hat!« Berufspflichten. »Mein Fräulein, wie können Sie mit Her ren sprechen, die Ihnen nicht vorgesteli: sind?« »Weil ich brotlos werden würde, wenn ich’s nicht täte.« »Wieso?« »Ich bin Telephonistin!« fkt die h. Gedämpfter Spargel. 1 Kilogramm tadellos geputzter, rasch in Zitronenwasser ausgewaschener, abgetropfter Spargel wird umgebündelt, in eine Kasserolle in 5 Dekagramm zerlassene Butter, mit 2 Eßlöffel Milch gemischt, gelegt, mit 5 Dekagramm klein zerpflückter Butter und 1 Eßlöffel gehackter grüner Petersilie (kein Salz) bestreut. Der Spargel muß nun, fest zugedeckt, unter zeitweisem Schütteln der stets verschlossenen Kasserolle, ganz lang sam weichgedünstet werden, dies dauert zirka eine Stunde. Erst bei Tisch, wenn nötig, salzen. Um das Aroma voll zu erhalten, ist es am besten, denn Spargel gleich im geschlossenen Kochgeschirr aufzutragen. h. Spargelsalat. Die mürben Teile saftiger, gut geputzter Spargelstämme werden abgeschnitten, der Länge nach fein zerteilt. Der restliche Spargel wird in Salzwasser gekocht, passiert, mit Oel, Zitronensaft, etwas Zucker und Salz abgerührt, mit den ebenfalls als Salat bereite-t~< rohen Spargelstücken gemischt. h. Schokoladeschnitten. 12 Dekagramm Butter, 16 Dekagramm Zucker, 4 Rippen Schokolade werden am Herd zu flüssiger Masse erhitzt, glatt verrührt und mit 8 Dekagramm geriebenen Haselnüssen vermengt. Die Masse wird zum Auskühlen in eine andere Schüssel geleert, erst 4 Dotter dazugeschlagen, dann 6 Dekagramm Mehl und zuletzt festgeschlagener Meinet Ameiget Kleine Anzeigen kosten 60 Para pro Wort, ln der Rubrik „Korrespondenz“ 1 Dinar / Die Inseratensteuer <3 Dinar bis 40 Worte, 7*50 Dinar für grössere Anzeigen) wird besonders berechnet / Die Mindesttaxe für eine kleine Anzeige beträgt IO Dinar / Für die Zusendung von chiffr. Briefen Ist eine Gebühr von IO Dinar zu erlegen , Anfragen Ist eine Gebühr von 3 Dinpr In Postmarken beizuschllessen 2u kaufen pesudU Kaufe altes Gold, Silberkronen, falsche Zähne zu Höchstpreisen. A. Stumpf, Goldarbeiter Koroška cesta 8. 3857 verkaufen Kinderbett mit Matratzen billig zu verkaufen. Adr. Verw. 5360 Zement und Kalk kaufen Sie billigst und ins Haus gestellt. Holzhandlung Albin Čeli, Bet navska c. 4. 5478 2 Wäschestangen samt Zugehör billig zu verkaufen. Prešernova ul. 26. 5495 Gelegenheitskauf antiker Bilder aus Murecker Scblofibe-sitz (d. ber. 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Feiner Mandelkuchen. 6 Dekagramm Zucker werden mit 3 Dottern mit der Schneerute schaumig geschlagen, dann 10 Dekagramm geriebene Mandeln und zuletzt festgeschlagener Schnee von 3 Eiklar leicht und glatt eingement. Ein Backblech wird gut mit frischer Butter ausgestrichen, die Schnit tenmasse halbfingerdick darauf gegeben. mit einem Messer glatt gestrichen, bei Mittelhitze ungefähr 12 Minuten zu goldgelber Farbe gebacken, dann der Länge nach in drei gleichbreite Streifen geschnitten —- Cremefülle:. 10 Dekagramm geriehene Mandeln werden mit einem Achtel Liter Milch aufgekocht, ausgekühlt mit einem flaumig gerührten Abtrieb von 9 Dekagramm Butter, 9 Dekagramm Zucker und 1 Eßlöffel Rum vermischt. Zwei Schnittenteile werden mit dieser Creme bestrichen, aufeinandergesetzt, der dritte Schmtteriteil auf der Innenseite mit Erdbeer- oder Marillenmarmelade bestrichen, mit dieser Seite auf die mit Creme bestrichenen, aufeinandergesetzten Schnittenteile gelegt, oben dicht mit feinst gesiebtem Zucke bestreut und 8 bis 10 Stunden so stehe1^ gelassen. Die Mehlspeise wird in 3 Zen-timer breite Schnitten zerteilt und aU länglicher Schüssel angerichtet. h. Mürbe Erdbeertorte. Von 15 Dekagramm Butter, 10 Dekagramm Vanillezucker, 7 Dekagramm weißen, geriebene Mandeln und 2 Dottern wird rasch cl^ glatter Teig bereitet, in drei Laibchen teilt, eine Stunde kalt rasten gelassen. ^ Nach dieser Zeit werden drei dünne Bla ter ausgerolit, bei Mittelhitze zu hellge ber Farbe gebacken, erkaltet vom BaCv blech genommen. 2 Eiklar werden mit Dekagramm Zucker, '/• Kaffeelöffel tronensaft, 20 Dekagramm frisch passief' tem Erdbeermus zu hellem und dicke" Schaum gerührt, ein Teil davon zum Ue- bestreichen der Tortenoberfläche und Sei' tenwand zurückgelassen, der ander Schaum zum Füllen der Torte verwende ■ Die Seitenränder werden gleich geschm ten, mit Schaum überstrichen, die Tor ^ über Nacht mit größerem Geschirr über deckt kalt gestellt. Am anderen Tage wK der Rand mit Erdbeeren besteckt, die >" nenfläche mit 3 Dekagramm geschwelten, feingeschnittenen, hellgelb überrös‘e ten Mandeln bestreut. 2 Zimmer. Vorzimmer und Küche ab 15. VI. 1937 zu vermieten. 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Murska Sobota 7.30 Prevalje 5.41 Prevalje Klagenfurt 7.38 3t. 11 j (nur an Werktagen) 7.08 Wien 7.49 Schnell Beograd. Split, Sušak (15.6.—15.9.) 5.12 Schnell Wien. Prag (15. 6.—15. 9.) 8.23 Personen Wien 8.37 Personen Čakovec 8.52 Kotoriba, Murska Sobota 0.20 Ljubljana, Zagreb 9.18 Ljubljana. Zagreb 19.00 Wien 1 11.48 Ljubljana 11.12 Kotoriba. Murska Sobota 12.14 Mürzzuschlag 13.05 Wien 12.26 Prevalje, Klagenfurt 13.20 „ Prevalje,. Klagenfurt 13.34 Schnell Wien, Prag 13.58 Schnell Ljubljana, Sušak, Split 14.21 Personen Kotoriba. Murska Sobota 14.15 Personen Ljubljana 16.09 Schnell Ljubljana Sušak, Split 14.32 Ruše 16.52 Personen Ruše 16.3»- Schnell- Wien. Prag 17.22 Ljubljana, Zagreb 17.00 Personen Kotoriba, Murska Sobota 17.40 Wien 18.02 Personen Ljubljara, Zagreb 18.33 Kotoriba, Murska Sobota 18.38 Person; St. Tli (nui an Werktagen) 20.37 Prevalje. Klagenfurt 18.48 *- Prevalje Klagenfurt 20.41 Schnell Wien, Prag (15. 6.—15. 9.) 20.50 Person?" Wien 21.26 Personen Wien 2L10 Schnell Beograd. Sušak, Split (15. f.—.?• 21.56 22.15 - Kotoriba, Murska Sobota Zagreb, Ljubljana 21.40 Personen Z'dani most Kotoribr IMcU ist du dk „I" URoman von Bernhard Lonzer Copyright by Gustav Neugebaucr, Prag 1. 51 Rainer hatte ihn ruhig--pou-srebeu lassen. Lansam hatte sich die Röte auf seiner Stirn wieder verfluchtet. Beinahe- erstaunt sah- er den Bruder an, als sähe vt ihn in diesem Augenblick zum ersten Male. War das der leichtsinnige Horst, der nichts anderes als das Vergnügen gekannt hatte, und mit dem inan kaum einmal Mer ernsthafte Dinge hatte reden können? Der mit leichtem 'Spott über alles hin-gegangon war, was.ihm unbequem gewesen war, »ich der das Wort Pflicht so oft mit einem Achselzucken abgetan hatte? Wie. warm, und bedenkenlos er hier für eine Sache' seintrat, deren "Voräussetziut-gen er zwar falsch Beurteilte, die ihm aber doch ernst und wichtig genug erschien, um sich dafür. einzusetzen. . , Vielleicht war man wirklich ein bißchen zu itrcitg mit dem Bruder gewesen und hatte durch die „ewige Bevormundung" nur seinen Trotz und seinen Widerstand erweckt. Er mußte wohl erst einmal ein besonderer Anlaß kommen, der den guten Kern in ihm er-'ennen ließ. Rainer richtete sich auf und fuhr sich mit der Hand über das Haar. „Du hast mir Worte gesagt, die ich. nicht nur nicht verdiene, die ich mir auch von keinem anderen hätte sagen lassen. Wenn ich dir nicht die entsprechende Antwort darauf gebe, so darum, weil du in so ritterlicher Weise für eine Frau eintrittst, die — ich liebe ..." .. . " - : ' Ueberrascht, halb zweifelnd, halb Bestürzt sah Horst ihn wortlos an. Ein leises, ernstes Lächeln glitt um Rainers Listpen. .... „Das; ich dir dies Eingeständnis mache, mag dir zeigen, wie hoch ich dein mannhaftes Auftreten einschätze. Wenn du mit dieser Meinung -86er die wirklichen .. Verhältnisse auch im Irrtum Bist . . .! Ich brauche nichts zu Beschönigen, und es ist die lauterste Wahr heit, wenn ich dir sage, daß ich aifBeirVcrv hältnissen ebenso wenig schuld Bin wie meine Frau. Du wirst ja wissen, ob du dich auf mein Wort verlassen kannst." Horsks Bestürzung schien noch zu wachsen. Plötzlich evhellte ein Zug der Erleichterung sein Gesicht. Er wurde mit einem Male lebhaft- „Ja, aber — Menschenkind! __ wenn es so weit ist, dann gibt es doch gar kein lieber-legen. Da nimmt man so eine Frau einfach in die Arme: „Ich liebe dich! Liebst du mich?" Das ist doch die einfachste und natürlichste Sache von der Welt." „Das könnte man meinen, ja. Ich habe ja selbst nicht mal volle Klarheit darüber." „Ja, aber — «ras —?" Rainer hob die Hand. „Ich kann nstht darüber sprechen. Es gibt Dinge, über die man nicht reden kann." Horst tat ein siaar..Schritte durch das Zimmer. Dann blieb er wieder vor dem Bruder stehen." zch will mich natürlich, nicht aufdrängen. Aber — Herrgott nochmal! — wenn man euch doch, nur ein Bißchen auf die Beine helfen könnte!" Rainer legte ihm die Hand auf die Schulter. „Du meinst es. gut, ich erkenne es an. Aber helfen kannst du uns nicht. Das muß und wird sich hoffentlich, von selbst klären. Deine Worte vorhin haben mir eine bestimmte Hoffnung gegeben. Wenn sie nicht täuscht, wird die Klärung auch sicher kommen. Und wenn es soweit ist, sollst-du der erste sein, der davon erfährt. Wie gesagt, du meinst es gut, aber ich muß dich doch Bitten, nun nichts weiter zu unternehmen. Es könnte deine guten Absichten leicht in das Gegenteil verkehren und alles verderben. Und nun. nimm es nicht übel, wenn tjfi dich bitte wieder zu gehen. Ich möchte und muß jetzt allein sein, lieber deine persönlichen Angelegenheiten sprechen mir noch, ehe du abfährst. Ich stehe dir beim Aufbau deiner Zukunft gern mit Rat und Tat zur Seite." Horst fügte sich. Mit festem Blick und Festem Händedruck trennten sich die Brüder. In breitem Strom flutete die Morgenson-ne in Irenes Zimmer. Die Efeublätter am Fenster standen reglos wie dunkelgrün emaillierte Leuchter in der goldenen Flut. Der feine Duft der blühenden Heide 'üllte die Saft. Langsam und zitternd lösten sich zrnci Schläge vom Turm der Dorfkirche. Halb sieben! Irene ivar bereits angekleidet. Lauschend stand sie einen Augenblick an der Tür. Drüben in Rainers Zimmer klangen Schritte. Ein Glas oder -eine. Schale klirrte. Er war also auch ichmt aus. ------------— Z. D rC* t Mit festen, sicheren Schritten verLctz vi -ne ihr Zimmer und stieg die Treppe 1)M Sie begab sich in die Küche. „Ist Fräulein Engelhardt schon a!ift, fragte sic das dort herumhanticrendc O0 mädchen. „> „Ja", lautete die Antwort. „Sie m Eßzimmer." _ , lSt Irene ging hinüber. Fräulein war geradePim Begaff, für Rainer Kaffee -zu ' decken. Bei Irenes Eintt^, wandte sie sich um. Die Ueberrasch'UNg ^ das unerwartete Erscheinen der jungen 0 war ihr deutlich vom Gesicht zu lesen icfst" •Mid) Irene hatte den Tisch mit einem nI Blick überflogen. ... $ „Lassen Sie Bitte noch ein Gedeck r'u 2.,^ auslegen", sagte sie mit leiser Zurückhab- ' aber nicht unfreundlich, „ich Bin gen’-1' früh aufzustehen." 95?rt rotem Kopf und sichtlicher 'ocrim heit stand Marie Engelhardt da.