W 243 Dienstag den 30 Dezember iyLy Schrlttleltun',, V-ruiatt««g. vuchdr« »er« ls Marvurg a- Lra», »dm»n!> -r- 4 ' S-r-!-i>-echrr Nr. 2«. „ M, vazu,»prelle» «bholrn monaUiü, ü. v —, ->iertei >. p. 27 — Ä«»°l!en . . ,0--. . »c-— Lur P»-- . .76—, 7 'so-- Einzelnummer 60 K. Lonntagknummrr 7v H.! 5ln;-igenannahme- gn Marl-urg «r.: v-k der Serwaiiuno, Vt. '«aisjer und Ä. Älader» In Eru,: Be, I. MenVei kackga!». — z, «lageniurt: Gei S,vo'» Raci.i,. Dchaurr. — In Wie"' Bei len ld",eiz,en<>"""l'menel>en> Mureck. Wtldon. W .geiurii,. R-n„. «oiiit,-» s-uerbrunn. Windtscd «ra,. Spiel,eld. Edr,u> daue-l. Lira», Unter.kraubur«. «leibue«. «dlkermarkr, «Sltlcva», Frieda», Lutten! derg, D uticli-LandSberg. Eibis.ald. S»in->. Shdnlein, Wjjuu. ' M,^r-nbe-^rt-ir, sy. Ighrg. ^ . ,r^LLMWSM«I Dr. Rennrr Mitte Äänner in Beograd. LKV. Bsssra-, 27. Dezembrr. Do^kor N-«ner wird am 7. Iiinver nach Praa «Preise», m» er Sie Pari» begonnene» De»h^«^l»i«Aen mtt D«». Benesch forlsetzen wird D e^en BerchavL« langen rvletz anch Mk»ifl«r KrMsu, der nach zweriZgiaen Ausenk-bail in M!en «ack? Preg a^gyrs«fl ist. beiwohnen. Dr. Reimer wird 4 bis S Tase in Prag bleibe'», h'eranf nach Mien znrlichbehren »ad Mitte Iönner nach Deograb können, um mst unserer Ne» gleruni ii^er Sie Kan-el^heziehungen urrtz über -le wirkschafl» lichen Aeziehnnge« mir Oesterreich Zu orrhauLela. Die VräsiöentknwM in Frankreich Pari», 28 Dezember. Asch ^M^rerki §l«rk«^ wirb Clemen-e»au -«st einer M h hetk v,L mknbrstrns MnfunbsiebziT Gsimwen zum Priisibenke« Ser sran ö !s ^en R«pnblik -ewrihii werben Mille-ranb soll MinMerprSsttzeni, Ps'nearee» fall» er eknwMigf, Fiuanz-minister werden Das ASriaprohIem. Älmerika btharrt auf dem Standpunkte Wilsons. LKB. Split, 27. Dezem er. Das Spliter s Mehr als laut dem Projekte Wilsons KV. erhielt aus pariser jugoslawischen j lann Italien nur dann erreichen, wenn Kreisen einen Brief, worin berichtet wird. E!ermnceau über öle auswärtige Loge. An^iü^ste übrr die Lend»ner Asn-serevz. , Pari». 24. Dezember. Mmisterp^Ssi tcnt und M nisler tzaliMchen Nbqeoidneten Cachin Eiklärun-pcn Sber die m,«w«rtlae Politik abgegeben Er berichtete zunächst über die mit England »r-d den Vereinigten Staaten abzuschl-tß n« den «ilititischen <8«rantievertt8»e und kam so^nn «uk die onlößlich der Londoner Kon ferenz geleisteten Arbeiten zu sprechen, di von Bertels, der sich noch in London de? findet, fortgesetzt werden. Tr bob die Not. Wendigkeit eines engen Bündnisses mit England hervor und streifte die Frage von F r me, die mon jetzt in einer allstitS be-fritd!«enden Wtffe zu lölen hoffe. Bei d?r E'wAH'. ring der P obleme, die den Balkan, Anaialien, Syrien und Polen beinffen, er-klirtr C emenceau, die Fraoe von Konstan-tiropel sei rech immer in Schwebe. Man beiotr über sie gegenwärtig in London. Zur »usilschen Froge übeigeberd, brandmarkte C tm.rre ou d k Eomj treg'k'Nng in heftiger Lp»»? sichen. Er beze chnete sie als die barbarisch sie und die besteehaßle Peqie^vno, die rS je eexeben Hobe. Ciemerceau erk ärte htibei: Wir machen nicht nur keinen Fr e. den mit - omsktrodland, wir merdm ue S auch mit ihm nicht abfinden. Er erinnerte jodonn vn d!k schweren Lpfrr, dir Frork re'4 urd Enrland gebracht hatten, um die rossschen Patrioten zu nnte>stützen, vor denen man hätte «„nehmen können, dotz sic ihr Land wieder aufrichten würden. Er de. tonte, d»ß diese Aufwendungen nicht ewst- > werter dauern würden. D'U'ich'ond schick sich «n. heimlich einen Teil N', ß'ands zu kotonistklen, drtliaib n üss- man um N,«s; l,nd einen Etacheld-aht ziehen ?'on warmem Beiiall bepleilet, schloß C'emenceau mit dew H nweii daraust daß man von den Reden zur Tat überreden müsse. Er kür-digtr die Abkicht der Res'"ung an, noch Beendigung der Mahlen zu ück',ntreten und hob he»vor, daß ei k.in Schrmnicktritt sein werde. D e Krmmer brochir C emerceau eine Huldt-ung dem. H.rraps srngtr Cach^n. ob c« wat,r sei. dckß einige Rat onen sich in den Dardanellen und in Rorstantinope! stst-grsetzt Hitler, wir Gerüchte bes»grn. C'e. me, c an verneinte dir«. Abg. Lechi» »»rs der Negierun« vor, d»h sie den Krieg»,« stand mit Ansil«»d «ustecht e,h»lte «nd sich >n dir laarrrn a-ssL R ch.uodt rin miiche. Schli ßl ch n"fm d'e Kammer eine Ta-gc»osdnung »nt 4i8 gegen ?1 Stimmen on. Die Kammer tz-lltgte die Erklärung der N.'-.ierung u»d sprach ttzr da« Ver-traue, awr. Ht« »«ewtrft jede» Z«s«tz uad «,ht vor ?««er,rd*m»- tztznt. daß die Großmächte neuerlich lebhast.daraut hinarbeiten, die Adriofraae ehebaldiaü ;u lösen. Gleichzeitig versuch! ^'alien inoffiz'elle Derbandluncsn mit den ^tup'v'lawen en zuleiten u. zw.: ^fnsolas der n ueüen Nliß' erfolaebei den Verblendeten nach Abstimmung im Senate. Dach Abreise der ameritanifchen Delegation hoffen die Italiener. Amerika wrrde sich wegen der Adiia rage die kjände in Unschuld waschen und üe würden das Adr-aproblem in, Lmuernebmen mit Frans' reich und England lösen. Skioloja bekärn jedoch in koudon e-nen deutlichen Mink, die Zldriafrage könne nicht nur ohne Amerika gelöst weiden, sondern Amerika , habe h>>bei sogar das lrtzte Mort, l) evon waren die Italiener sehr überrasch». Nicht aber unsere Vertreter denen die amerikannche Delegation vor der Abreise deutlich zu verstthen gab, daß Amerika dem Projekte Wilsons treu bleibe und es niemals zulassen werde, daß dis Adriaklwseohne Amerika erlöst werde. Die Sesü- chtung, daß Amerika uns im chnctze lasten wolle, ist vollkommen uubegrstn det. Solange die Negierung Wilson verbleibe und das ist mindesten: noch durch 14 Monate, bleibt der Standpunkt Amerikas in der Adria frage bestimm! unverändert »nd dies sogar >m j Falle daß wil on in der Zwilchenzeit sterbe» oder demissioni«, en sollte denn sein unmittelbarer dies'ävig,,- Nachfolger Vizep,äsident Marschall teilt seine Anschauungen. Italien bteibt also nich's andere» übrig, will»,,» xöiuriH zuzu stimmen «der di« Lösung bi, 1821 «ufzulchieben L» könne« aber »«der Italien noch die verbstm »ete« diese Frage solange ungelöst lassen, folglich ist Italien gelungen da, Milsonsche Projekt ,M»zu«»lz^«n. - ! Jugoslawien selbst nachgibt. Gerade lowie gegenwärtig Italien versuchte durch ein ganzes Jahr Jugoslawien zur Nachgiebigkeit zu bewegen, dadurch, daß es einerseits u>, seren Staat zu schwächen sucht, andererseits unseren Landsleuten aus verschiedenen pro oinzen unseres Rönigreichrs verlockende An geböte macht, um sie für die eigenen Anschläge zu gewinnen, ramen'lich hinsichtlich !Nj«kos. Italien ver'pricht für Njska den Dalmatinern ganz' Dalmatien samt Zadar (Zara) z»,d vis (Lrffa), den Serben Montenegro, den Montenegrinern Noida'banien „lw. Do üun die offiziellen Vertreter Ingo ilarvicn» unerschütterlich sind, suchen die Italiener mit derortiaen Angebolen unsere öffentliche Me'liinng erfolglos zu entzweien. Ls ist so'glich ganz unzweifelhaft, daß die Adriafraae im Sinne der Leben,iuteressen Jugoslawiens gelöst werden wird. Jugoslawien erbält mindestens de» Njekahafen samt der Lisenbabn zu Ligentun, und unbe-lck ränkler Nesitznng, weiters die ganze Adria kLste von Nasa bi» Ucka Gora und Nojan« samt ollen Insrln Di» Souveränität Italien« wird weder über Ucka Gora noch über die Milt« der Adria chinansreichen. Sogar di-Inlel vis (L'ffaf ist für uns noch nicht ver-loren. Di« Lösung hätte weit ungünsti-«r «u,f«lle„ können, wenn Jugoslawien im letzten Augenblick« dort nachgegeben hätte, wo u»lere Existenz im Spiel« stand. Italien opfert kein« Le ensinteressen, »en« es der Lösung di» Wilson vorgeschlagen hat zu stimmt und welch« «L.m Anschein« nach mit großen Schritten ihrer Verwirklichung entg«. S«ng»ht, usen« auch in I'alie« Zstjtka« halber «och viel Lärm geschlagen »erd,« »irtz. Dle Äntemattcn^fe für den DtMerbunb. Rotterdam, 28. Dezember. De» „Nieuwe Notterdamsche Gourant" meldet^ Der Vollzugsausschuß der International« hat in einer unter dem Vorsitze Henderson» stattgehabten Versammlung eine Entschließung angenommen, worin gefordert wird, daß an Stelle der Politik der Bündnisse und de, europäischen Mächtealeichg«wichtes die internationale Politik des Völkerbundes, die allein zur Abrüstung führe, gesetzt und durch ge-meinsame internationale Nräfteanspannunz Europa wiederhergestc llt und der in Mitteleuropa herrschenden ksungersnot ein End« bereitet werde. Der Ausschuß fordert außer ! der baldigen Ratifizierung des Friedens-Vertrages die endgültig« Festsetzung der Entschädigungssumme, den baldigen Zu-sammentritt des Völkerbundes, um versuche, zur Geheimpolitik wieder zurückzukehren, zu vereiteln, ferner Friedenrschluß mit Rußland und dem übrigen Europa, Aufhebung der Blockade und aller den Handel und die Industrie beschränkenden Maßnahmen. Errichtung eine, .internationalen Wirtschaftsrates, in welchem die Arbeiterorganisationen vertreten sein sollen, und schließlich einen internationalen Anleiheausschnß. Dle Folgen von Seapaflow. Paris, 26. Dezember. (Funkspruch de, Tel.-Korr Bur) Die Vertreter der fünf Mächte haben gestern «chend unter dem Vorsitze Elemenceaus di» Antwort an die deut che N'gierung fertiggestellt. Hi« Antwortnote hat einen sehr entschiedenen Ton. Deutsch land müsse seinen guten willen zeigen und das Protokoll vom 1. November unterschreiben. wonach Deutschland sich ver« pflichtet, 400.000 Tonnen Hafenmaterial als Ersatz für die in Soapaflow zerstört« Flotte abzuliefern. Sollte durch die Nach, forlchungen der Entente erwiesen werden, daß, wie die deutschen Sachverständigen behaupten, das verlangte Material mit dem in den deutschen Häsen tatsächlich vor-handenen nicht übereinstimme, so werde diesem Umstands seinerzeit Rechnung g«. tragen werden. Diese Not» wurde heute morgen durch Datasta mit einem Kommentar der deutschen Delegation über-reicht. Italienische vom». LKB. Beograd, 27. Dezember. „Politika" meldet aus podgorica: N-zch verläß-. lichen Nachrichten aus Skadar haben Räuberbanden aus den Arnau'enstämmen bei Koli und Grudi unsere Feldwachen angegriffen. Die Arnauten wurden von einem italienischen Dff per angeführt. Die Räuberbanden wurden zurückgeschlagen. Die Höh« unjeier ver lust« lst noch nicht bekannt. Dle Kömp?r ln Nußrand. Rotterdam, 28. Dezember. Dem „Nieuwe Notterdamsche« Lourant" zufolg« meldet der letzte Heeresbericht Denikiu» der Vormarsch der Bolschewist sei auf einem große» Teile der Front zum Stehen gebracht -worden. Westlich vom Don und nördlich so» Arom c»>»d erbittet gekämpft. ^uwghlen in der Tchscho-flvwarei. Prag,'28. Dezember. .Narokm L'sty" yrollen erfahren haben, daß sich bi-- v«r> trauensmänner aller dentschsn Parteien in der tschechoslowakischen Republik entschlossen hätten, X «it Rücksicht ans die bestimmte Lrklärung des Mmist-rpräflderkten Tusar, daß die Parlamentswahlen gleich «ach Neujahr angeordnet werden sollen, «n»erzüglich die notwendigen Vorbereitungen «inzuleiten. Die deutschen Sozialdemokraten und die bürgerlichen Parteien würden in der lvahlaktion gemeinsam vorgehen. Dasselbe Blatt stellt fest, daß sich an den Be' ratnngen der Regierung mit den deutschen parteivertrstern die agrarischen Minister des Kabinetts nicht beteiligt hätten, so daß die Verhandlungen als «m Unternehmen bloß der beiden sozialistischen Parteien erscheinen. ^ . Me VefmVgensabgave in DeutschöMrrlch, ' Wien, 27. Dezember. Am 14. Ickn»«r Werden die Verhandlungen wegen der ver-yögensabgabe in Mesterreich beginnen. Don brr Länbrrbank. 'Wien, 37. Dezember. Das Ergebtlis der pariser Verhandlungen betreffs der Sster-reichischen kSnderbank führten zur verlegnng des Sitzes der Bank nach Paris. Das Unter, nehmen wird französisch, '« Wien bleibt n»r «ine große Nisderlaffung. ernstlich, daß Höchstderselbe, wenn jetzt dar österreichisch« Ultimatum an Serbien bekannt wird, mit Kundgebungen hervortretan möchte, die „ach allen Vorangegangenen von unseren Gegnern als gewollt« Kriegstreiber«! angesehen werden, während es doch Majestät Weisungen unsere Aufgabe ist, den österreichisch',erbischen Konflikt zu lokalisieren. Die kösung dieser Aufgabe ist schon an sich so schwierig, daß auch kleine Zwischenfälle den Ausschlag geben können, Ich wage deshalb die untertänigste Bitte auszusprechen, Eure Majestät möchten Seiner Kaiserlichen Hoheit durch einsn alsbaldigen telegraphischen Befehl jedes politische Hervortr-ten huldvollst untersagen. Allerunlertänigst v. Bethmann Hollweg. -Ser Kaiser an den Ktouprinze»» unverbindliche Verhandlungen mit der Narodna banka zu leiten, da alle Minister darin einig waren, daß das neue Geld von der Narodna banka und nicht vom Finanzministerium herausgegeben werde. Weiter nach Gurers wurde er bevollmächtigt, sofort mit den technischen Vorbereitungen zur Umwechslung zu beginnen, während über die Art der. Um wechslnng erst der Ministerrat, der in den ersten ISnnertagen wieder > Zusammentritt, beschlossen werden wird. Lokomotive« sstv »nsenen Gtsa-t. Beograd. 38. Dezember. Sofort nach den Feiertagen geht eine besondere Kom-« Mission, bestellend aus Lisenbahnfachleuten ^und Technikern, nach Deutschösterreich um s dort 50 an Jugoslawien abgetretene Loko-! motiven zu übernehmen. Balbolm. 21. Jul! 1914. Ich „vprlltere an Dein Verständnis dri-j Für die heimkehvende* Flüchtlinge. für, wie außerordentlich peinlich und schmerz, llch «r sein muß, daß Dir trotz Deiner mir gegebenen Versprechungen schon wieder durch Dein Verhalten dem Reichskanzler zwingst, mir solche Dinge vorzutragcn. Ich oppeliere ferner an Dein Pflicht, und Ehrgefühl als preußischer Offizier, der gegebene Verspre-chen unbedingt zu halten hat, und erwarte mit aller Bestimmtheit, daß Du Dich be« sonders jetzt bei der Spannung der Lage sowie hinfort überhaupt jeder politischen Aeußerimq Dritten gegenüber, die nur ge-eignet sind, meine und meiner verantwort, licheri Ratgeber Politik zu stören, rin für »llemol enthalten wirst. Papa Wilhelm. Kaiser Wilhelm und sein Goyn. Unter den Dokumenten, welch« die deutsche Regierung aus den Kriegsakten jetzt zur Veröffentlichung bringt, befinden sich auch -i« folgenden: Ver Kanzler .«* Kaiser Wilhelm Hohenfinow, 20. Juli 1914. Lnrer Majestät muß ich alleruntertänigst melden, daß Seine Kaiserliche Hoheit der Kronprinz entgegen den Höchstdemselben er. teilten und von ihm auch akzeptierten Rat-schlägen neuerdings wieder mit telegraphischen Kundgebungen an die Geffeutlichkeit zu treten beginnt. Ich Hab« mir erlaubt, Seine Kaiserliche Hoheit in einem längeren Brief dringend zu bitten, von derartigen Kund-gedungen abzusehen, die ohne Kenntnis der momentanen politischen Situation und der diplomatischen Zusammenhänge abgefaßt, nur geeignet seien, die Politik Lurer Majestät zu kompromittieren und zu konterkarrieren. Da-bei habe ich auf die momentan gespannte Lage ausdrücklich hillgewiesen. Ich habe keinerlei Sicherheit dafür, daß Seine Kaiserlich« Inland. aus Die V«l»t«frage. Beograd, 28. Dezember, wie ! gntunterrichteter «Duelle berichtet wird, ist !«s in der letzten Ministerratssitzung hinsichtlich der Valutareform zu keinen» «nd-gültigen Abschluß gekommen, weil sowohl die Anhänge» des Dinars als die ver-leidiger der Krone unerschütterlich auf ihren, Standpunkte beharrteu. Für den Kronen-standpunkt d. H. für eine möglichst günstig« Umwschslung der Krone haben sich besonders Dr. Kramar und Svetovar prebicevie ein. gesetzt, «ährend den Dinar FinanMinister Vslkovic selbst am meisten verteidigt hat-Letzterer wurde auch von einigen kroatischen Ministern unterstützt. Auf verlangen der Minister Kramar und prebi-evic hat der Ministerrat die Beschlußfassung auf die Zeit nach den Feiertagen verlegt, damit die ein-zelnen Minister Gelegenheit bekommen, während der Feiertage mit ihren Anhängern Ljubljana, 87 Dezember. Der Ausschuß für Ernährung tn Ljubljana «erkaut-bart: Den zurückkehrenden Flüchtlingen stellt Ausfuhrbewilligungen für Lebensmittel und V!eb ausschließlich die Abteilung für Ernährung bei der Landesregierung für Slowenien aus. Gesuche sind von den Flüchtlingen im Wege der politischen Behörden, Ortsbebörden an des Vermittlung?, amt für Flüchtlinge vorzulegen, welches die AuSsuhrbewtllltzurizen beim Ernährung--auSschnffe erwirken wird. An dir Flücht-linge werden ««Mittelbar kein« Ausfuhr, bewilligungen erteilt. «in «-schenk »es Regevten. LKB. Beograd, 28. Dezember. Regent Alexander widmete gelegentlich seines pariser Aufenthaltes der Frau des Dr., Trumbic eine, herrliche wertvolle Brosche. Eine Hnnvelsbehörve «nseres K««ig. reich«» i« New Bork. LKB. Beograd, 28. Dezember. Das Handelsministerium hat in New Hork eine Abteilung zur Ausfuhr von zur Versorgung unseres Staates errichtet. Di« «ehAtter ver Militärbeamtenschaft. LKB. Beograd, 28. Dezember. Der Minister für Krieg und Marine hat ange-ordnet, daß von nun ab die Militärbsamten-schaft ebenso wie die Beamten der Stadteisenbahnen zu bezahlen sind. H-Smkrhr aller Gefangenen aus Serbien Aus Ljubljana wird gemeldet: Das Kriegsministerium hat angeordnet, daß all« ehemals österreichisch-ungarischen Kriegsgefangenen, die sich auf dem Gebiet des König- Marburg«,- uuö TogeÄ-R'Kchl'WtM. Der Eisenbahnverkehr amb bei rr«s bis 1. Jänner emtzcstE. Mit heutigem Tage bis inklusive z. Iz,me,-'wird der Personenverkehr wieder eingestellt. und zwo: s»> wohl in Jugoslawien als m.ch in Deutsch, österreich. Falls in dieser Z-i, genug Kohl-gesammelt werden kann, wird der ordentlichc verkehr in beiden Staaten wieder ausgenommen, jedoch in sehr begrenz««,,. Umfange. Gegenüber anderen Nachrichten wird von maßgebender Stelle versichert, daß in Deutsch-österreich vom 2. bis Jänner nur der Frachtenve, kehr, incht aber der Personenverkehr unterbrochen wird. Nsm -er.«!»»«. Der SHoesterfainilienabelid muß eiiiaetrelcner Hindernisse halber verschoben werden. Di-Abhaltung des Familienabsnds wird rechl zeitig bekannt gegeben werden. Da«k. Anläßlich der Weihnachtsfeier spendeten n a. größere Geldbeträge zugunsten der armen und braven Schuljugend in Razvanje (Roßwoin) Frau Margarete Edle von Pacher auf Schloß Hausampacher den Betrag Tausch Betrag Spenden sagt herzlichsten Dank die Schul leitung in Razvanje. — Ivo Mohorko. prov. Schulleiter. Sport»«» .Note Vif". Die Mitgliedes genannten Sporklub- werden hiemit verständigt, daß die ordentliche Monats-sihung am Freitag den 2. Jänner 1920 um ? Ubr abend- im Vereinsheim, Berggsff« Nr. 4, stattsindet. Die Mitglieder werden ersucht, sich zahlreich an der Silvesterfeier .Frohsinn" im ^Krenzhof" zu von K. 50, Frau Dr. Margarete und Frau Kotz in Razvanje den von je K. 10. Für' die hochherzigen i„ der Heimat in Verbindung zu treten.: reiches SHS befinden, sogleich in die Heimat Hoheit diese Bitte erfüllt, besorge vielmehr / Minister Velikovic wurde nur bevollmächtigt, zu entlassen find. des AGV. beteiligen. v«ir der Tpoetvereirüpung Rapid Der Tanzabend der Sportvereinigung .Rapid* unterbleibt heute wegen den stattfindenden Generalproben für die Sylvesterfeier. «Misere» Mehl für B-omte »nd Arbeiter. Die Landesregierung in Laibach Lebensmitteln beabsichtigt Beamten, Arbeitern und minder-bemittelten Personen Mehl zu billigem Preise zu liefern. Um den Kreis der zu be-teilenden Parteien feststellen zu können, wollen alle jene, die Anspruch erheben, die diesbezüglichen Fragebogen in der Brot, kartenausgabr, Elisabethstraße 14 beheben und vollständig auSgefüllt dort abgeben. In diesem Bogen muß insbesonders angegeben werden, ob und welcher Organisation die Partei angehört, das heißt, bet welcher Steve sie die Lebensmittel bisher bezog. Die Beamten haben da- Verzeichnis ihrer Teilnehmer der Brotkartenaosgabe vorzulc-gen und werden auch weiterhin das Mehl bei ihrer Abgabrstelle, Hamerlinggasse 9, beziehen. Die Minderbemittelten werden durch ihre bisherige Abgabestelle, Freihausgasse, die Mitglieder deS Konsumvereine-, Berg-gaffe, durch ihren Verein, dis Eisenbahner Die Hand. H7 Roman von Reiuhold Ortmann. Geflissentlich wählte sie das einfachste und schmuckloseste ihrer Kleider, arid sie band ei-mn Schleier vor, der ein Eitenven ihrer Zuge selbst aus nächster Nähe rngch,verte. Eben war sic mit iherer Toil-tlc ferug qowrrden, als behutsam dir- Klinke ni.?derge-brückt wurde und Lissy Delvcndnl den Kops spähend zur Tür hineinsleckte. M>°: einem Ausruf des Erstaunens trat diey-ibschc Gesellschafterin über die Schwelle. „Ich dachte, du schliefest, Schah — und fürchtete schon, dich zu stören, and an» sieht es beim»he auch als ivolltest du um- heimlich davongehcn." Traute lächelte rchwach. Uied sie lachte ach der Liebkosung, na' der die Freundin sie umfing, rasch zu .Httziehen. '..Ich habe Kopfschmerzen", sagte ne, and es »vor gut, daß die mrdere die dnnil- Nöte nicht sehe» konnte, die dabei ihr.- Wangen Überzog. „Etwas irische Luft ist das beste oagegen. Wenn ich jetzt :!n wenig „Sei nicht böse, wenn ich lieber allein gehe", bat sie herzlich. „Ich habe so viel un-! erfreuliche Gedanken, mit denen ich fertig " worden möchte, und ich würde dir doch nur eine sehr langweilige Gesellschaft sein. Hast du 'denn auch' nicht Fräulein von Sanders versprochen, sie heute zu besuchen?" Lissy schnitt eine allerliebste Grimasse uno schüttelte sich, als hätte man sie unversehens mit kaltein Wasser-bespritzt. „Ach — die schreckliche alte Jungfer!" Mnmerte sie. „Du bist herzlos, daß du mich daran erinnerst. Sie erzählt mir sicherlich wich»er endlose Dicustboteugeschichten, und sie macht mich so nervös mit ihrem ewigen Stik-ken. Aber hingehen muß ich freilich wohl — ne ist sonst -tödlich beleidigt. Und sie ist imstande, einen Menschen schon mit ihren spitzen Blicken Ai erdolchen." Sie nahm unt-er so stürmischen. Zärtlich-j leiten Abschied von Trante, als gelte es sine ! Trennung von Monaten: und dem jungen Mädchen erschien die Heimlichkeit vor der Freundin wie ein schweres Unrecht. . Nur vereinzelte Spaziergänger begegne^ ien ihr, mährend sie den an der Mauer des Tropfen von den Zweigen der Bäume nieder-; wären aufs neue all die quälenden Zweifel siel. Vergeblich suchte sich die Sonne, die als und Bedenken in ihr erwacht. Aber für sine mutte, gelbe Scheibe am Himmel stand, durch den Novembernebel zu kämpfen, der alles in sein trübes Grau bullte und die Farben auslöschte, die noch vor Tagen in herbstlicher Buntheit gelacht hatren. Die naßkalte Luft machte Tränte, frösteln; und so verstimmend unrttc das Bild der erstorbenen Natur, daß sie die Augen kaum vom Boden erheben mochte Kein Vogel sang mehr; und die Spaz-zen zankten sich zwitschernd und schreiend um Umkehr war es jedenfalls nicht zu spät. Auch Roggenbach hatte, sie nun bemerkt und er ging ihr entgegen, um schon in einiger Ent-ferming grüßend den Hut zu ziehen. Er war bleich und ernst und eS waren beklommene Worte, die zwischen ihnen hin-und hcrgingen. Da endlich hob Traute, deren Blick bisher beharrlich am Boden gesucht hatte, den Kopf und sah ihren Begleiter an. „Sie haben mich in einer so — so selt- Heilmittel dagegen. Wenn ich l-'tzt-:-.n . ... . — oelu-, bin ich honte abend wieder ganz frisch. ' Zoologischen Gartens entlang führenden Weg -......................... " e »uchte ihr' Lissy in nach den Kanalschlvusen einschlug. Der Win- ter schien sein Regiment frühzeitig untreren zu wollen; rn der Nacht war der erste Schnee gefallen, der sich auf dem Asphalt der beleb-ien Straßen frMich längst in schmutzigen Wie in zärtlicher Zorge die Augen zu sehen „Daß du auch die Pulver durchaus nicht a hmeit willst, die dir Dr. Römhild verschrieben hat! — Mir haben sch goch jed >«,. i geholfen. Soll ich ls'ch iilcht wenigstens Keglest trn, Liebste?* Traute zog sie an si m.!) drückte, einen -Kubans siche Ttiuiu SchlAnin,'vmvtndelt hotte/ hier aber nach j Durchblick nicht mehr verwehrten, gewahrt? alleffthakben guf den kahlen Resten glitzerte, TrMta schon von wetten, den Mann, der-da eie Löcher in der hartgefrorenen Erde des? rgstlos aus- und niederging. Ihr Herz schlug Rcst-iveg.s anssüllte uud sti großen, schrrvren-lcharker -und--sch-verlangsamte -dew.-Sckrritt.-a1S' das karg gewordene Futter, »nd das Rasseln samen Form zu dieser Unterredung bestellt, - --------- ' .Herr Doktor", sagte -sie ruhig, „daß ich Sie wohl, um eiiw Erklärung bitten muß." Er s>rh in ihr schönes, blasses Gesicht, und --.in Ausdruck Von Mitleid, den sic nicht verstand, erschien in ihren Zügen. „Wenn meine Bitte --- oder die Form meiner Bitte — Sie verletzt hat,-so bitte ich deshalb um Verzeihung. Aber es blieb mir keine Wahl. Ich mußte Sie sprechen — und ich fand keinen anderen Weg." Er zögerte, und sein Blick irrte von ihren, Gesicht in die Weile des grauen Himmels „Sic haben sicherlich mein Benehmen schon früher — sonderbar gefunden. Haben mich wahrscheinlich für sehr ungezogen gehalten" . Auch sie vermied es nun. ihn anzu>ehe>> Und leise entgegnete sie: „Wie könnte ich Ihnen daraus eine^Nnk» wort geben, Herr Doktor! — Ich -----------" „Nein, nein — Sie sollen mir auch nicht antworten und nicht widersprechen. Ich weiß! ,ja, daß es so ist, daß es nicht ander? sein tonn, lind -dochuuußIch--2ie. heust 'bitter i,-»tst>r Ihr und Rollen der Züge auf dem Stadtbahn viadukt unterbrach hie:- und da die winterliche Stille. Der Kanal führte die ersten dün nen Eisschollen mit sich; und jenseits des! Wassers, als sie die breiten, 'gepflegten Kies- t wege de? Tiergarten? betreten hatte, schien s um sie her vollends alles Leben zu verstnm-; men. Die Einsamkeit und die Friedhofstille bedrückten sie; unwillkürlich beschleunigte ue den Schritt, der auf -dem gefrorenen Boden -leise knirschte, lind erschrocken fuhr sie zusammen, als einem der zahlreichen, kleinen Kanäle cm Schwarm wilder Enten hochging und schnatternd, mit' l-mitem Flügelschlag, davonflog. So versteckt tag die Löwenbrücke fm Sommer in dichtestem' Grün, daß ein des Weges unkundiger sie kaum zn finden vermochte. Jetzt aber, da Büsche und Unterholz sen Kr' 243. ^ 3c). M' bisherige LebsnSmittelabgabe versorgt. Nllc übriaen Parteien werden durch städt. Abgabestellen beliefert, die seinerzeit bekannt« gegeben werden. Die Herstellung der Ver« zeichpisse^ die sonstige Evidenz besorgt die Broika-irnauSgabe und wird auch die Legi« liwationen zum Bezüge der billigen Lebens, n.dtrl ausstellen. , GMeReNfster. Die Feuerwehr in Roth, «sin veranstaltet am Mittwoch den 31. De-,sinder im Gasthause Läufer eine Silpester-fsier mit verschiedenen Belustigungen. Musik rinsr Abteilung von der Südbahnwerkstätte. Anfang 7 Uhr. Entree 6 Kronen. Separate Einladungen werden nicht ausgegeben. GWestsrkrSmche«. Die internmtionale Lanzlehranstalt Pecnik Jakob veranstaltet ins vielfachen Wunsch am Mittwoch den 31 Dezember in sämtlichen KasinolokalitLten sin Silvefierkränzchen. Infolge Druckschwisrig-feiten konnte mit der Versendung der Lin-kadnngen erst gestern begonnen werden, wes-oalb das verspätete Linlangsn der Lin. adungen entschuldigt werden wolle. Falls ,emand übersehen worden sein sollte, so wird 'chucht, sich an Herrn pecnik zu wenden. Schwerer RirftrK Samstag vormittags siel der bei Herrn Karl Haber bedienstete z7fährigs Kutscher Franz pöschl derart unglücklich von einem zwei Meter hohen Holzstoß, daß -r sich eins schwere Gehirn-»rschütterung zyzog. Die Freiwillige Rettungs-chtsilung leistete dem verunglückten die erste Hilfe und besorgte seine Ueberführung ins Allgemeine Krankenhaus,) Auf,Wunsch der Angehörigen wurde Pöschl in häusliche pflege gegeben, ist jedoch Sonntag seinen chweren Verletzungen erlegen. WAz« wkitd die AaffekhattS-MilÄ -erwsndöt ? Unter den „neugierigen- Lesern «nseres Blattes befinden sich auch einige, ins wills scheinen — „Ueberneugierige", ne von unserem Können und wissen die Beantwortung obiger fettgedruckter Frage »erlangen. Sie zählen (sich selbst) zu der Art «nserer Kosmopoliten und kommentieren das üngste „Kaffeehans.Milchverbot* folgend: .Keine nnserer Provinzstädte leidst am allgeneinen Milchmangel mehr als gerade un» ere Stadt mit ihrer so milchreichen Um-rebung. Warum darf sogar Milch allein n Kaffeehäusern in Ljubljana, Zagreb usw. »hne behördliche Einschränkung ausgeschenkt verden? Ls gibt Tausende Familien, die ich nicht einmal am Tage den Milchkaffee vergönnen können, weil sie keine Milch erhalten, weil Tausende andere im Uebermuks ,icht wissen, wie sie mit der Milch noch »irger Mißwirtschaften könnten, als sie es ,ns der alten milchgesegneten Zeit gewöhnt sind. Und die Taufende ohne Milch sind ge« ,wungen, im nächstbesten Kaffee zumindest -inen Ersatz für wirklichen Milchkaffee fU suchen. Und nun hat ihnen das jüngste -ehördliche verbot auch diese letzte Zuflucht zenammsm Zu wessen Gunsten müssen wir sisses Opfer bringen? Wir haben ein Anrecht. es genau zu wissen, ob die den Kaffeehäusern genommenen täglichen 300 Liter Misch tatsächlich und nachweisbar noch Aermeren, noch Bedürftigeren, als wir es sind, zugute kommen? wäre das die Kaffec-l'äussr betreffende verbot nicht zutreffender und gewisser an jenen angebracht, dis mit? KaufMSuAische KortSiLvrr«g»sKule. der Milch den schmutzigsten Kettenhandel s Die Einschreibung in die kaufmännische betreiben?" Auch wir. sind auf die richtige Lösung dieser Frage neugierig. Spenden. Frau Marie voit, Werk stättenstraße Nr. 26, spendete anläßlich einer Hilfeleistung der Freiwilligen Rsltungsabtei-lung den Betrag von 5 K., aus gleichen Anlässen Frau Buksa 5 K. und Frau PSschl 4 K. Dem Mannschaftsfonde der Freiwilligen Feuerwehr und deren Rettungs abteilung spendeten Herr Baron v. Noßmanit 50 K. und anläßlich einer Sammlung am Weihnachtsabende Familie Josef Miklau 35 K. Allen sei der herzlichste Dank gesagt. DSe Mwester Feier der SÜsw. CiMttiea findet im großen Saale des Narodni Dom für ihre Mitglieder und deren Gäste statt. Das Programm bilden Gesangsund Musikvorträge. Für Mitglieder ist der Eintritt frei. Für Gäste sind Eintrittskarten zu 5 K. an der Tageskasse erhältlich. Anfang 8 Uhr. ZtrckerabMHestellen haben die abge-nommsnen Dezember-Zuckerkarten an: 30. De zember vormittags in der Brotkartenausgabe, Llisabethstraße 14, mit einem Ausweis abzugeben, aus dem die empfangene und ausgsgebens Zucksrmsnge sowie der etwa vorhandene Rest ersichtlich ist. Milchkarts«. Neue Milchkarteti werden, gegen vorwsis der Familieneinkaufskarts und der bisherigen Milchkarte ausgegeben und zwar vorerst nur für Kinder bis zu 2 Jahren. Die Ausgabe der Karton für kranke und alte. Personen erfolgt erst ab 5. Jänner. Ausgabe erfolgt Llisabethstraße HAchMrsise für.' AlLilch. Im Sinns der Verordnung vom 13. November 1919, Zahl 750, (Amtsblatt Nr. 170) wurden von der hiesigen preisansgleichkommission folgende Preise für Rindfleisch und Inereien bestimmt: 1. Für prima Gchssnfleisch K 15 50 pro Kg. S. Für prima Kuh-, Stier-, Ochsen-fleisch und Kälbernes zweiter Güte K 13 50 3) Für Kuh-, Stierfleisch und Kälbernes zweiter Güte K 13'—. 4. Für Inereien K 6'— pro Ka. Unter prima Rindfleisch ist bei Rindvieh das sogenannte „Hintere" zu verstehen. Der Verkauf von Fleisch und Zuwage, das infolgedessen teurer berechnet wird, ist untersagt. Die Fleischhauer haben an ersichtlicher Stelle einen Preistarif an-zuschlagen. Ebenso ist auch die Oualilät des Fleisches ersichtlich zu bezeichnen. Usber tretungen dieser Vorschrift werden nach Artikel 4 der zitierten Verordnung bestraft. Diese Verordnung gilt für den Bereich des Stadtmagistrates Maribor. Die Bevölkerung wird aufgsfsrdart, jede Nichteinhaltung, bezw. jeder Uebertrciung dieser Vorschriften den Marktorganen oder dem MarktinPektor am Rathausplatz 6 bekanntzugeben. Stadtmagi-strat Mandor, am 29. Dezember 1919. Der Regieruygskommissär Dr. Pfeifer. Die außerordentliche Greyrial-VoklVersaMMltMK findet Mittwoch den 7. Jänner 1920 um 19 Uhr im Saale der Gastwirtschaft „Maribor" (Burgplatz) statt. An der Tagesordnung steht die Entscheidung über die Bezahlung der Handelsangefiellten. Fortbildungsschule findet am 2. und 3. Jänner 1920 jedesmal von 10—12 und von 14 bis 15 Uhr bei der Leitung der Knabsn-volksschule statt, früher kehrerinnenanstalt, am Tappeinsrplatz. Die Herren Lhefs werden daher aufgefordert ihre Lehrlinge zu dieser Einschreibung zuverläßlich senden. Das letzte Schulzeugnis sowie Taufschein sind mit-zubringen. Hugo Kralj wieder frei. In der bekannten Affaire der verschollenen Iva Svajger wurde u. a. auch ihr Liebhaber Hugo Kralj aus Zagreb einer längeren Untersuchungshaft unterzogen. Nun hat ihn die hiesige Staatsanwaltschaft wieder in Frei-Heft setzen lassen, da dis ganze Untersuchung keine Anhaltspunkts für eine eventuelle Mit-schuld an diesen dunklen Fall feststellsn konnte. Beim NaumfäNe« verun«lückt. Samstag den 27. Dezember nachmittags verunglückte der 47 Jahre alte Hilfsarbeiter Karl WLschner im Walde nächst dem Gasthause Marinschek beim Baumfällen da durch, daß er unter den gefällten Baum geriet. Gegen abend wurde dem ver-unglückten von der sofort zur Unfallsstelle geeilten Nettungsabteilung die erste Hilfe zuteil. Er wurde auf seinen Wunsch in häusliche pflege übergeben, nach ärztlicher Anordnung jedoch gestern in das allgemein« Krankenhaus überführt. Roch der Verurteilung »effor-e«. Der Kanzlist qm Kärntuerbahnhof, Karl Bobek, der vor einigen Tagen zu 18 Mo« naten schwer«« Kerker verurteilt worden war, ist in der Nacht von Samstag auf Sonn-tag wahrscheinlich infolge HcrzschlageS plötzlich verschieden. rin der Nacht ans den 24. Dezember «in vo* j WIen kommender Lastenzug in eine in de» Station stehende LastenzugSgarnitür. Die Maschine entgleiste, mehrere Waggons wur« den zertrümmert. Zwei Kondukteure erlitte« schwere, emer leichte Verletzungen. StadM«» am Dsmplatz „New Dorker Gelbsterne* betitelt sich das amerikanische Drama, welches — mit der berühmten amerikanischen Film« und Bühnenkünstlerin Miß Mollie King in der Hauptrolle — den Mittelpunkt deS prächtigen Pathre-NeujahrsprogrammeS bildet. Der außerordentlich lustige Pariser Komiker Max Linder wird in der Groteske „Max zwischen zwei Feuern* wie immer sein Publikum ergötzen. Ergänzt wird da« Prachtprogramm durch die Posse „Lucien sucht ein Kind". Heute und morgen finden je zwei Vorstellungen (halb 19 und 20 Uhr), am 1. Jänner vier ftnd zwar um 14. 16, 18 und 20 Uhr statt. — Am 2. Jänner wird daS prächtige Pathredrama „Naulakha* oder das indische Halsband vorgesührt. Vom Tage. E»se«k»Kh«unfäKe. Im Gambrrgtun ne dm Semmering in der Nähe der Stat'on Klamm riß in der Nacht auf den 24. De-zember ein Lastenzug entzwei. Ein Teil blieb stehen, der andere rollte weiter, bis der Maschinsührer daS Fehlen deS halben Zuger bemerkte. — Aus Baden wird unter dem 24. Dezember berichtet: In Pfaffstätten fuhr Kostplätze für ausmärkige Za,. ME- 2"»° d-e Brivat-Lehranstalt MW? Legat. Sprechstunden von 11—IS, Marburg, Bittringhofgasse 17, 1. S-ock. 1W5z « St » «c Sk « «> o» w vv » 8 « kk Z. S «- § s- o c> « Z. 2 Z 2 - " .w r-r 8 L? -8 s 2,4V 8 ^ rr» rr 3 L-Lu A 8 « rx s -r ^ L § 2 » L» rs 8 t-»- ^ «s Z' * -v* IQ S IO «V» 2 O- rr L« ZLA >Q 2 clt, ^ 8i 2 Dl 'Z 2 --- <2 s u» -r L s s o 8 » L-2 8: LZ Z Lk. iä Z- s ED »»«»WWGG An unsere V T. Abnehmer. Jene P. T. Abonnenten, deren Bezug»« recht abgekaufen ist, werden zur Bermeidun» von Unregelmäßigkeiten in der weitereu Zu, stcllung dringend ersucht, die Erneuer»«, ihrer BezugSgebühr möglichst bald zu ve». onlassen. Wir ersuche«, die Namen auf des «u« Weisungen recht deutlich zu schreibe» Mufiklehrer §ranz SchSnherr Kaiserstraße» 14. S. Stock erteilt «iolinunterricht nach bewährt« Methode. »»»«Iv»«»«»»»,» I. Marburger Bioskop Tegellhoffstraße — Kamerlinggasse. Vs« 27. bi» »y. Dezember ver fluch der ulten Mühle. Drama in S Abteilungen mit Martha Ravel l y in der Hauptrolle. « « Montaa, de» LS., L« Uhr M M !! Militärkonzert.!! »»«»«>»»»»««,»» Brrtrauen zu schenken -- m-.r einige Fragen beanftvvrten, die ich an Lie stellen werde. Auch dann, wenn divse Fragen Ihnen ebenso - ungezogen erscheinen, wie mein bisheriges Aerza'licn." Immer verständnisloser sah iie drein, lind sie 'chifttelte ein wenig den Kops. -. Das klingt sehr seltftm Herr Doktor. Welche Auskünfte können Sie von mir ver-"L'igen, die ich Ihnen nicht auch, -in .Segen-lvart LnÄerer.I)ät^ Achssn kömil?n ,s geheimnisvolle Vorbereitungen notwendig machen?" Er suchte nach einen Ueösrganq — nach wm'n vermittelnde»! Wort, das ihr das Verständnis erleichtert und sine Brücke zwi'chrn ihnen schlagen sollte. Aber er fand es nicht, und erkannte, dass er diesen halben Andeutungen und diesem unwürdig»-« Versteckspiel eiii Ende bereiten musste. All innen Mut zu-sani'uenrafseiid, fvagte er sah und unner-rüitielt: ...Haben Sie einen Horm Beiersdorf -,e-k-mnt, Fränlc-rn Falkenhayn?' 1 ie Wirkung auf das jung' Mädchen an seiner Seile war eins erschreckende.' Sie blftb stel.kii.'elö hätte sich urplötchch »in Feindliches We'cn vor ihr aus dem Bgden gereckt, und in ü.sinngsloser Bestürzung sah er ihre An-qei, ans sich gerichtet. . Was soll das?" stamme'Ie sie. „Wir kom-n»cn Sie dazu, niich das za fragen?" In einer heißen Welle ft n>7n:e chm d-aS stst-vt zu Herzen,, als er sie so sah. Wohl schien ihn: i!n Erschrecken «lles zu beitliEgeu — uni» doch l>n!l. »r nvcki-nlierimre urei^o lichrr Gewissheit gefühlt, dass sie nicht-- hafte tun können, dessen sic sich zu ichft -.n, hrltr. Und n?ch nn-malZ auch haiw er mit einer jo , innigen Beredsamkeit gesprochen. ! „Sie dürfen sich nicht aufregcn, Fräulein ! Traute — Sie müssen ganz ruhig bleiben, j Glauben Sie »nir doch/ wie entsetzlich mir ! selbst die Rolle ist, die ich Ihnen gegenüber s spielen muß! Nur, weil ich Ihnen Wider-j »närtigkeiten ersparen will — weil ich Sic ge-i gen Leute schützen »nill, mit denen Sic niemals in Berührung kommen dürfen — frage ; ich ja. Sie sollen wissen, weshalb ich mich bis-- her wie ein schlecht erzogener Schuljunge ge-i qen Sie benommen und weshalb ich Ihnen . divse Unterredung zugsmntet habe — nur bitte ich Sie inständigst, antworten Sie mir j zuvor!" ^ j Die Herzlichkeit -und Wävme in seinen ' Worten konnten unmöglich ohne -Eindruck aus sie bleiben. Noch zögerte sic; dann aber, wie in einem mutigen Entschluss, stieß sic heftig hervor' „Ja — ich habe Hn gekannt." Er hatte nichts anderes erwarten können. Ni.-b es gab nun kein Zögern und keine Zu-' rückhaltung für ihn. „Und Sie haben ihn auch besucht?" . „Ja — ich habe ihn mich besucht. — Aber ich werde Ihnen nichts weiter sagen, che Sie mir nicht eine Erklärung geben. Was können ! Sic diese Dinge angehen — und was können Sic überhaupt davon wissen?" Nun sie einmal so weit gekommen waren, wurde cs ruhiger in seinem Innern. Nur daran darbte er-nocb.iilr dee-Arisivvack»e.io -leicht wie »nöglich zu machen — jedes Wort zu vermeiden, das sie zurückstoßen und verletzen ! tonnte. Mit scincn eigenen Hosfnun-gen -hatte ! er .ja abgeschlossen — und »nie auch immer j ihre Erklärungen auSsallcn mochten, ihm j wkbst konnten sic nichts mehr anderes bringen als die Lichtung des Dunkels, in den» er bisher befangen gewesen war, und die Möglichkeit, Traute ein Fxennd und Helfer zu werden. „Ich weiß davon, weil ich Sie bei Beiersdorf gesehen habe", sagte er, während sie w-ei-tcrgiugen, ohne auf die Wege zu achten. „Das war die Ursache, die mein" Benehmen gegen Sie zu einem fouderbaren machte. Ich stand da vor einem für mich unlösbaren Rätsel; aber ich hätte mir neimals daS Recht heraus-Aenommen, mit Ihnen darüber zu sprechen, jolange nur ich selbst mich damit beschäftig-be. Jetzt aber muss ich fürchten, daß auch andere darum wissen — Menschen von einem Schlage, dom auch das Niederträchtigste zuzutrauen 'st- Ihre Verwirrung und Ratlosigkeit schien beständig im Wachsen, Sie verstand offenbar nicht? von dem, was er da sagte, und seine Andeutungen versetzten sie in Erregung, die sie dem Weinen nahebrachte. „Aber wenn ich eS nur begriffe! — Es ist ja unmöglich, daß Sie mich bei Beiersdorf gesehen habenganz und gar unmöglich." „Und doch ist cs so, Fräulein Trante!" bcharrte er. „Ich war im Nebenzimmer, ohne von Ihnen bemerkt zu >oe ^en nd es ist unmöglich, dass ich mich irre. ich wiedcr-lm-le -„Ikuicn- kch-.-Sie. ,»!cu»aLs-anch >6»--eine Andeutung dtirüber von mir gehört hätten, wenn die Umstände nicht eine Äusspiache gebieterisch verlangten. Man hat mir mit den läßlichsten Dingen gedroht; und nur dann kann ich dem Gesindel, das sich an mich herangemacht hat, wirksam begegnen, wenn Sie mich dazu in den Stand fetzen. Sie müssen mir sagen, Fräulein Traute, was Sie zu L-ch-som Beiersdorf geführt hat." „Aber das kann ich nicht! — Mein Gott — weshalb peinigen Sie mich so! — Wenn Sie mich wirklich gesehen haben, dann müsse.» Sie ia doch auch wissen, leshalb ich zu ihm genau,gen bin. Wann haben Sie mich denn gesehen? — Und waS haben Sie gehört?" Sie war in so verzweifelter Erregung, -dass sie osjenbar kaum noch wußte, was sft sprach. Und er suchte nach den zartesten und schonendsten Worten für seine Antwort. „Ich habe nichts von dem gehört, wa^ gesprochen wurde. Ich sah Sie nur für sine» flüchtigen Augenblick über Beiersdorfs Sterbebett geneigt; und als ich daun in das Zirm mer kam, waren Sie schon fort. Beiersdorf aber konnte ich «icht mehr befragen — den« ich fand ihn nicht mehr am Laben." Mit beiden Händen griff sie sich an de» Kopf, als vermöchte sie ihre. Gedanken nicht mehr zu sammeln. Ich verstehe Sie nicht — nichts, nichts verstehe ich. Ich habe nicht au Beiersdorfs Sterbebett gestanden — ich habe erst einen Tag nach seinem Tode erfahren, daß er ge stowen ist. Sie müssen sich geirrt haben; und wenn Sie jemanden sahen — Ich war rS gw .«n-.w-r-- ' , Danksagung. Für dis vielen Beweise herzlicher Teilnahme, welche mir anlShlich des Verlustes meiner innigstgelieblen Gailin, der Frau Franziska Lederer zukamen, sowie lür die ehrenvolle Begleitung derselben zur leisten Rubestatle laae ich allen Beteiligten auf diesem Wege meinen tiefgefühlten Dank. , Polier Paul Lederer.» ^l>om tiefsten Schmerze erfüllt geben die Ilntewsichneten allen Verwandten, eot-k teilnehmenden Freunden und Bekannten die böchfibetrilbttide Nachricht von dem Ableben ihres innisflgeliebten. unoergeszlichen Sohnes, bezlehungs» weife Bruders und Schwagers, des Kerrn «emzllsre« »er Stidkah« welcher am Sonntag den LS. Dezember um 7 Uhr im SS. Lebensjahre einem Kerzschlaa» erlegen ist. Die entseelte Kiill« des teuren Verblichenen «ird Dienstag den S0. Dezember um bald 17 Uhr in der Leichenhalle de, »irchjichen Friedhofes in Poberfch feierlich eingesegnet und sodann zur letzten Buhe bestattet. Die heilige Seelenmesse wird Mittwoch den St. Dezember um 7 Uhr in der St. Magbalena.Pfarrkirche gelesen werden. Marburg, gm LS. Dezember ISIS. «iidrea» und Stile «»»,». Mlern. 8«»«, «»»«», «ltzert »*b«b» Vritder. A««t Lobek, Schwiigerin. Dttult mrü Brriag vvu ZtraM» lükrv'r«- Kleiner Anzeiger. es Privatkost für mehrere Personen wird «bzegebeu. Adr. Vw. 1678V Franz PanSner, Schneider-me-ster, Pfarrhofgaffe 11 wendet rud ändert alte Melder zu mäßigen Preisen. 16799 Fahre nach Laibach, übernehme Kommissionen. Dortselbst auch Roiaseiden-Tanzkleid zu verkaufen. Ucbanigsfse 2t, Part, rechp. Mralttüten 1 Stock hohe» Zins- «»d Be fchiiftSha«» samt altrenommierter Restauration und Delikatessen-haudluu,, im Grazer Zentrum, ist samt reichem Inventar und «arenlazer «m «00.000 K. zu verkaufen. MpenlSnb. Realitäten- u. Hypo-thekenverkehrSkanzlei Dir. 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Männer 1920 der genannten" Nektlitätenverwaltung vorzulsgen. 16795 Der Verkäufer behält sich das Recht vor, bei eventuellen spekulativen Angeboten sich nicht an das Meistbot zu halten, da über den endgültigen verkauf de» Weines der Negierungskommiffär für die Agrarreform in Laibach zu entscheiden haben wird. ReklttKitenverw«lf«b'K der Wel-ermSrMche« >: Sparr-He !« Lichtepegg bei Pettau. Vsrs.-Senossknsvilsft, 2/iKKLö. VersloIiei'unFZ'^bteilunFen: Eindruck-. OnfÄlI-, !>6b6N8V61'8ie!l6l'UNß-, VoII<8V6k'8ioki6-CUNZ6N okns Ki-Eolie I1riter8uekunZ6li etc. ete. /^U8künfie erteilt für ^sribor ur>6 OmZsbung Lisvo losiLiö, Mn- äenauerZlrake 8. 1677g . L«a»iw