Nr. 75. Pränumerationeprei«: Im Lomptoii ganzj. st. 1l, hall'l- N, !> I>0. ssilr dic Zustcllunq in« Hau« halbj. 50 lr. Mit dci Post ganzj. st. iü, halbj. sl. 750, Samstag, I.April. Inseitlonsglbür: y«r lleinr Inserate b!, ,u « Zeilen l5 lr,, ^rohere per Zeile « lr,; bei öfteren Wiederholungen p«r Zeile 3 lr. 1882. Amtlicher Theil. M ^' ^ ""d k. Apostolische Majestät haben mit """höchster Entschließung vom 13. März d. I. über "Nlrag des Ministers des kaiserl. Hauses und des "Uern den außerordentlichen Gesandlen und bevoll« "«cytlgtrn Minister Ladislaus Grafen Huyos zum ^mullschef im Ministerium des lais. Hauses und des «euyern allergniidigst zu ernennen geruht. «IN. ^'^ ""b k. Apostolische Majestät haben mit "Vaster Eutschlicßuug vom 23. März d. I. aller-ralf, l ^" gestatten geruht, dass dem Statthalterei- ^e del der dalmatinischen Statlhalterei Johann n«ruz aus Anlass der über sein Ansuchen erfolgten der An"?-'" den dauernden Ruhestand der Ausdruck „s^ "sMch'te" Zufriedenheit mit seiner treuen und 'pnevlichen Dienstleistung bekanntgegeben werde. des A" ^''ufterpräsidcnt als Leiter des Ministeriums k f ^ ?"«. "^ den Oberingenicur oxtr^ 8wwm der Öbe'sin„?^l"oe in Trieft Dr. Josef Slade zum Co.t ?'^" ""b den Bau-Adjunclen Hieronymus dientt ;« ^','" ^'" Ingenieur für den Staatsbau' "'^ '" Dalmatien ernannt. drucke!" i" Wi^^.'"l"e in der k. l, Hof- und Staats-lnufin blosz in d" ^ ^''ll ^^ Ncich^ese^blattes. vor- sendet. veutschen Ausgabe, auSgegebeu und ver- Nr^^?as^"""nter: 1882 ""'""zgesch für das Jahr 1882 vom 29. März ("Wr. Ztg." Nr. 78 vom 30. März 1882.) Das , , Erkenntnisse. Antrag der l>A"^l1"'cht Wien als Preisgericht hat nus '" Nr «a ^»^""lsanwaltschaft ersann«, das« der Inhalt des 21. Mm-: iüA lwl'l'schcn ^^g^.^^ls „Die Prche" vom der ylnsA -c ^ (Erstes Vlbendblatt) enthaltenen «rtilels mit Ninri s, v''^ "Wien. 21. März" in der Stelle von „Der I8tc Nnch üM der Tag" bis „Es lebe die Commune" das Vergehen Aerbut? ^' ^- bcc,rnudc. und hat nach § 493 St. P. O. das ocr Neitcrvcrbrritung dieser Druckschrift ausgesprochen, Ant ^^ l. l. Landcsgcricht Wicu als Prcssgericht hat auf 3luaU 's? ^ ^ Staatsanwaltschast erkannt, dass der Inhalt der Net 3u ' ^l" den hohen österreichischen Ncichsrath", gezeich» von «' '/ ?"' 20, März 1882. Karl August Forstncr. Verlag Und,.' ^"Nust Forstncr. Druck von Karl Vurlert, Wien. "ach k -,s.,?"" Anfange bis „ist nichts erreicht", das Vergehen das H,s St. G. begründe, und hat nach 8 493 St. P. O. sprach^ " ^" Weiterverbreituug dieser Druckschrist ausge« Antra?^ ^ ^ 2andesgcr!cht als Prcssgcricht iu Graz hat aus 1?. H °^ k- l. Staatsanwaltschaft mit dem Erlcnntnissc vom elschei,..^ ^' I-4841, die Wcitcrvcrbrcitung der in Audapcst derAr!?/, " "Volkszcitnng" ^cr. 11 vom 12. März 1882 wegen reich" !," "6ur Saisun der rolhcn Kreuz-Vereine" und „Ocstcr. yuiile,', l «" '"^cu des Gedichtes ..Du musst dich schinden, ^^ lassen" nach den Z8 65 » und 302 St. W, verboten. Nichtamtlicher Theils ..Pra^'«,?^lestllt der Kaiser haben, wie das stV/'^blatt" meldet, zur Linderung des Noth. Hütte m ^" Gemeinden Neu.Losimthal, Alt-Fürsten« dvtf i^7Ä"' und Hinter-Waldheim und Vöhmisch-..Li.l?^^^'^e Tachau 1000 fl.; ferner, wie die Dam Heltllng" meldet, den Schulschwcstern de Notrc-I«si. .!? Freistadt zur Vollendung des Baues des Tirol ^M'^ 5(N fl.; endlich, wie der „Vote für Kircb»"" Vorarlberg" meldet, zur Restaurierung der Ki»-^ ^ Vigo de Cavedine und Anschaffung von ^^»eräthschaften 100 fi. zu spenden geruht. Wien, 29. März. (Orig.'Corr.) lvelliaft^ parlamentarischen Ferien haben begonnen, laufend '^"l ^^^ Abgeordnetenhans, die ruhig ver-die S^l? ^^unqen des Herrenhauses stören ohnehin war vn 5 >"'^' Der eben abgelaufene Sessionsabschnitt deres? l U"o ^"" Budget gewidmet, hervorragen« a.esek ». ^Ä^ "ahmen sodann das sogenannte Sperr-den V^ll ^ Wahlreform in Anspruch. Wir haben W'ua bps^^ Verhandlungen seinerzeit eingehend lassen ^'/"lhen, und können es daher füglich unter, lebhafte m. "^Mals daranf zurückzukommen. Die Session ^ ?"?. ""b Erregung, welche die ganze fehlte auch diesem Abschnitte ia mau könnte beinahe sagen, dieselbe habe in demselben ihren Höhepunkt erreicht. Dagegen konnte man auch bemerken, dass diesmal die Majorität viel einheitlicher und geschlossener sich präsentierte, die Verständigung zwischen den einzelnen Gruppen über Details wie Hauptfragen rasch und leicht erfolgte. Und was das Einvernehmen zwischen ihr und der Regierung betrifft, so sei constatiert, dass die oppositionellen Blätter selbst diesmal nichts von angeblichen Differenzen oder Reibungen zu fabulieren wussten, da sie für derlei Behauptungen nicht einmal Schein« gründe aufzutreiben in der Lage waren. Wahrend sich das Ocfüge und somit die Stellung der Majorität festigte, hat die Linke in diesem Sessionsabschnitte einen schweren Schlag erlitten. Ihre Haltung in der politischen Frage der Wahlreform wurde nicht nur von der Bevölkerung nicht gebilligt, sie hatte auch eine Spaltung zur Folge, und wenn auch die Zahl der Difsidenten nicht groß ist, so ist die Thatsache doch an und für sich von großer Bedeutung, und zweifellos ist es auch, dafs sie Consequenzen haben werde, welche der Partei nicht zum Vortheile gereichen dürften. Ueberhuupt mehren sich die Lossagungen von der Partei, politische Persönlichkeilen, wie ganze Schichten wenden sich von ihr ab. Insbesondere ist es das Klein-bürgerlhum, das mit der Haltung der oppositionellen Abgeordneten unzufrieden ist und sich ganz entschieden für die Aclioncn und Tendenzen der Negierung auf wirtfchaftlichem Gebiete ausspricht. Bemerkenswert ist auch, dass die Arbeiter gewisse Agitatoren, wie z. V. jüngst den bekannten Ritler v. Schönerer, sehr energisch zurückweisen. Es ist nicht zu verkennen, dass die einseitige Parteipolitil der Linken bereits auch in weiteren Kreisen als etwas Ueberholtes, Unzeitgemäßes betrachtet wird, und man die mehr social-politische Richtung, welcher die Regierung hnldiat, warm begrüßt. So schr orängr,, die ZeitüerlMtmsfc nach dieser Richtung, dass die national-politischen Tendenzen in den Hintergrund zu treten beginnen, und dies umso-mehr. als die wesentlichsten der begründeten Wünsche im Sinne der Gerechtigkeit erfüllt worden sind. Die auf die focialen uud Staatsinteressen gerichtete Thätig. t>it erscheint derart als Nothwendigkeit, dass ein? Kartei, welche sich von derselben ausschließen will, an ihrem Untergange arbeitet. Neichsrath. 60. Sitzung des Herrenhauses. Wien. 30. März. Se. Exrellenz der Herr Präsident Graf Trautt -mansdorff eröffnet um 11 Uhr 25 Minuten die Sitzung. Auf der Ministerbank befinden sich: Se. Excellenz der Herr Ministerpräsident und Leiter des Ministeriums des Innern Graf Taaffe und Ihre Excellenzen die Herren Minister Dr. Freiherr v. Zie-miallowski, Graf Falkenhayn, Dr. Prajäk. Freiherr v. Eonrad - Eybesfeld, GM. Graf Welfersheimb, Dr. Ritter v. Dunajewski und Freiherr v. Pino. Die Verordnung des Gesammtministeriums vom 6. März 1882, betreffend die Ausnahmsverfügungen für die Gebiete der Vezirlshauptmannfchaften Cattaro, Metkovii und Ragusa, wird der juridischen Com-mission zugewiesen. Die nachträgliche Ucbereinkunft zu der am 7ten November 1881 in Paris geschlossenen Handclscon-vention wird der Staatsvcrtrags.Commission zugewiesen. Der Handelsvertrag mit Serbien, die Consular-convention, der Vertrag über Rechtshilfe, der Staats-vertrag über die Behandlung der Verlafsenschaften mit Serbien und das Viehseuchen - Uebereinlommen mit Serbien werden der volkswirtschaftlichen Commission zugewiesen. Ebenso wird das Gesetz, betreffend die Einführung von Postsparkassen in den im Reichsrathe vertretenen Königreichen und Ländern, der volkswirtschaftlichen Commission zngewiesen. In der Generaldebatte über die Abänderung mehrerer Paragraphe des Wrhrgesetzes ergreift nach dem Berichte des Grafen Falkenhayn das Wort: Baron Apfaltrern; er weist auf die in den letzten Jahren stattgefundenen Mobilisierungen der Reserven hin. Die Kriegsverwaltung habe dabei, was die Durchführung der bezüglichen Mahnahmen betreffe, fehr zu« friedenstellende Maßnahmen gemacht. Es seien jedoch Bedenken geltend gemacht worden, ob die Reserven- Einberufungen mit den betreffenden Bestimmungen des Wehrgesetzes, insbesondere mit dem im 8 10 desselben aufgestellten Principe vollständig im Einklanae seien. Gerade mit Rücksicht darauf, dass die Maßnahmen, um welche es sich handelt, sehr ernst und tief ein» schneidender Natur sind, sei es wünschenswert, dass die gesetzliche Grundlage dieser Maßnahmen außer jeden Zweifel gestellt werde. Redner empfiehlt der Kriegsverwaltung, sie möge Studien machen, um eine Heeresorganifation herzustellen, welche es ermöglichen würde, im Bedarfsfalle eine entsprechende Truppen-» maffe an irgend einem Punkte der Monarchie zu ver-fammeln, ohne dass es nothwendig ist, zur Einberufung der Reserven zu schreiten. Se. Excellenz der Herr Landesvertheidigungs-Minister Graf Welfersheimb: Hohes Haus! Nach den gründlichen Studien, welche in der Commission dieses hohen Hauses bereits über die Regierungsvorlage, betreffend die Abänderung einzelner Bestimmungen des Wehrgefehes, vorgenom« men worden sind, dann mit Rücksicht auf die eingehenden Darlegungen des Herrn Berichterstatters glaube ich, die Zeit und Aufmerksamkeit des hohen Hauses nicht mit allgemeinen Erörterungen über diesen Gegenstand in Anspruch nehmen zu sollen. Ich beschränke mich daher im allgemeinen darauf, die Annahme des vorliegenden Gesehentwurfes dem hohen Hause zu empfehlen, das ja seine patriotische Opser« Willigkeit jederzeit bekundet hat. wo es sich um die Interessen des Reiches und seiner Wehrkraft handelte. In Bezug auf die von dem hochverehrten H?rrn Vorredner angeregte fpecielle Frage werde ich mir nur wenige Bemerkungen erlauben. Es wurden von dem hochverehrten Herrn Vorredner über die im Zuge befindlichen Ausnahmsmaßregeln zur Bekämpfung der Bewegung in Süddalmatien und in der Herzegowina, namentlich in Bezug auf die Einberufung der Reservisten, in zweifacher Richtung Bedenken vorgebracht. In erster Richtung betrafen die Bedenken die Eon-gruenz dieser Maßnahmen mit den gesetzlichen Be-stimmungen, und in zweiter Richtung betrafen die Erörterungen die Frage einer möglichen organisatorischen Aenderung der Heereseinrichtungen. Ich glaube, hier die letztere Frage nicht behan« deln zu sollen, nachdem dieser Gegenstand in die Com-petenz des Neichs-Kriegsministeriums fällt, wofür das« selbe den Delegationen verantwortlich ist, denen es diesbezüglich auch vorläufige Erklärungen abgegeben hat. Ich kann mich daher auf die Erklärung beschränken, dass die diesseitige Regierung jederzeit bereit sein wird, die Gelegenheit zu ergreifen, die Lasten, welche der Kriegsdienst auferlegt, in möglichst entsprechender Weise zu vertheilen und zu erleichtern. Inbetreff der Legalität der Einberufung der Ne-servisten in dem bezogenen Falle muss ich mir erlauben, einige Bemerkungen zu machen; denn würden die getroffenen Maßnahmen mit dem Gesetze nicht übereinstimmen, dann wäre allerdings jetzt der geeignete Moment, die Bestimmungen des Gesetzes in entsprechender Weise zu ändern, um jede zweifelhaste Aus« legung desselben zu beseitigen und volle Klaihcit zu schaffen. Ich glaube, dass dies weder nothwendig noch den bestehenden Verhältnissen entsprechend wäre. Es ist von dem hochverehrten Herrn Vorredner der § 10 des Wehrgesehes angezogen worden, welcher im ersten Alinea in Bezug auf die Reserve die Be« stimmung enthält, dass dieselbe theilweise oder ganz nur auf Befehl des Kaisers zur Ergänzung des stehenden Heeres auf den Kriegsstand einberufen werden kann. Es folgt diefem Alinea aber noch ein dritter Absatz, welcher besagt: „Wenn nur eine theilweise Heranziehung von Reservemännern zur activen Dienstleistung erfolgt, fo hat diese nach der Reihenfolge der assentierten Altersklassen zu geschehen." Es zeigt dies, dass das Kriterium für die Einberufung nicht gerade die Ergänzung des Kriegsstandes ist, son« dern dass die Heranziehung der Reservemänner unter Umständen auch theilweise geschehen kann, ob der Zweck nun in der Eihöhung des Friedens- oder KriegL-standcs liegt. Ich glaube daher, dass der Heeresverwaltung kein Vorwurf daraus gemacht werden tcmn wenn sie im vorliegenden Falle, wo es sich um eine Action vor dem Femde handelt, in dm G'enzen dei unbedingt Nothwendigen verblieb und dass ihr Vor- Llltbacher Zettung Nr. 75 «32 1. April 1882. gehen vollkommen den gegenwärtigen Bestimmungen des Wehrgesctzes entspricht. Der hochverehrte Herr Vorredner hat übrigens in dieser Richtung einen Antrag nicht gestellt, und ich glaube daher, die Aufmerksamkeit des hohen Hauses mit weiteren Erörterungen über diesen Gegenstand nicht in Anspruch nehmen zu sollen. (Beifall.) In der Specialdebatte werden auf Antrag des Fürsten Adolf Auersperg sämmtliche Paragraphe bis auf den § 54 en dloc angenommen. Zu § 54 (Beschränkung der Auswanderung Wehr« Pflichtiger) motivierte Freiherr von Hye das Mino-rilätsvotum. Sc. Excellenz Herr Landcsvertheidigungs-Minister GM. Graf Welsersheimb: Hohes Hans! Es bedarf des vollsten Vertrauens in die Gerechtigkeit und Zweckmäßigkeit der Sache, deren Vertretung ich übernommen habe, fowie in die politische Einsicht des hohen Hauses, wenn ich es unternehme, den Ausführungen entgegenzutreten, welche uns in so beredter Weise von einer außerordentlich redegewandten Persönlichkeit soeben vorgetragen worden sind. Ich werde mir erlauben, der Rede in ihren Ein« zelheitcn zu folgen, muss aber die Anerkennung vorausschicken, die ich der gründlichen Berathnng zolle, welche diese Gesehvorlage in der Wehrcommission ge« funden hat- es ist dies ein neuer Beleg für das patriotische Entgegenkommen, welches alle das Staats« interesse berührenden Fragen in diesem hohen Hause in traditioneller Weise gefunden haben. Ich kann daher mit Freude und Befriedigung konstatieren, dass sowohl die Majorität als die Minorität sich auf dem Standpunkte der patriotischen Hingebung befindet, dass es sich in Bezug auf die Differenzen um die Verschieden« heit menschlicher Ansichten handelt. Ich werde mich bestreben, die Sache so eingehend als möglich zu begründen. Das erste Bedenken, welches vorgebracht wnrde, richtete sich gegen die angebliche Verletzung des Artikels IV des Staatsgrundgesetzes über die allgemeinen Rechte der Staatsbürger. Dieser Artikel enthält die Bestimmung, dass die Freiheit der Auswanderung nur durch die Wehrpflicht beschränkt wird. Das Schwergewicht liegt also in dem Begriffe der Wehr« Pflicht; wie steht es nun mit der Wehrpflicht? Ich citiere hier den § 1 des Wehrgesetzes: „Die Wehrpflicht ist eine allgemeine und muss von jedem Staatsbürger erfüllt werden." Das Gesetz unterscheidet also zwischen der Allgemeinheit dieser Pflicht und deren Erfüllung. Die ß§ 4 und 5 bestimmen weiter die Grenzen für die Erfüllung diefer Pflicht. In allen Staaten ist die Abgrenzung der Dienstpflicht genau reguliert. Es ist diese Regulierung in der verschiedensten Weise durchgeführt, was schon beweist, dass dies kein principieller Umstand ist und mit grundsätzlichen Bestimmungen nichts zu thun hat. Die Verkürzung oder die Verlängerung der Dienstpflicht ist also offenbar eine Sache, welche von der Gesetzgebung des betreffenden Staates unabhängig von den Staatsgrundgesetzen geregelt werden kann. Wenn also heute der Staat eine Regelung dieser Dienstzeit vornehmen wollte, so würde das .uohl kaum als ein Angriff auf das Staatsgrundgefetz angesehen werden können. Das Grundsätzliche ist also nur die Normierung der Wehrpflicht, das Nebensächliche, die Ausführung dieser Pflicht, ist Gegenstand der wandelbaren Gesetzgebung. Die Wehrpftichtigkeit nach § 1 kann bei Einzelnen früher, bei anderen später beginnen, und ich glaube daher und bin von der festen Ueberzeugung durchdrungen, dass der Staat das volle Necht hat, diejenigen, welche eine Pflicht gegen ihn zu er« füllen haben, daran zu hindern, sich der Erfüllung dieser Pflicht zu entziehen. Ich glaube auch, dass der Staat vollkommen berechtigt ist, die Grenzen für den Beginn dieser Wehrpflicht bis zur Geburt auszudeh« nen, wenn dies auch in Wirklichkeit aus praktischen Rücksichten nicht der Fall sein wird. Ich glaube aber, dass der Staat auf die Wehrpflicht des Einzelnen nicht nur ein formelles, sondern ein rationelles Necht besitzt. Wer ist es denn, der das Eheband gewährleistet? Wer ist es, der das Kind von seiner Geburt an beschützt und im Falle seiner Verwaisung für die Vormundschaft sorgt? Wer ist es, der das Kind in der Schule für das praktische Leben vorbereitet? Es ist der Staat, und der Staat hat nach all' dem wohl auch das Recht, zu fordern, dafs der Betreffende ihm seine Schuld abtrage. Ich stehe also auf dem Standpunkte, dass der Staat auch das Recht haben muss, die Betreffenden zur Ausübung ihrer Pflicht zu verhalten, oder mit anderen Worten, die Betreffenden von der Auswan» derung zurückzuhalten. Hat aber der Staat dieses Recht, dann kann es nicht gerade beim 19. Jahre anfangen, sondern es muss sich überhaupt auf jene Lebens« jähre erstrecken, wo voraussichtlich die Befähigung für die Wehrpflicht eintritt. Gegenüber den Bemerkungen des Referenten der Mmoruät. dass in der Beschränkung der Auswande-^ ^"^ ^edrückung der ärmeren Familien liege, muss lch hervorheben, dass gerade die reicheren Fami- lien es sind, welche ihre Söhne ins Ausland schicken, und dass gerade gegen diesen Abusus die betr/ffende Bestimmung gerichtet ist, Wenn bisher eine andere Praxis geübt worden ist, so kann dies wohl nicht als ein Grund für die Stabilisierung der gegenwärtigen Uevelstände angesehen werden. Wenn früher etwas fehlerhaft war, so ist das noch kein Grund, dass es auch für alle Zukunft fo bleiben müsse. Als ein Moment für das Recht des Staates auf die Beschränkung der Auswanderung in einem viel früheren als dem stellungspflichtigen Alter ist der früher bestandene Modus des Loskaufes von Kindern anzufehen. Es hätte dies nicht möglich sein können, wenn man nicht die Wehrpflicht schon beim Kinde als im Principe bestehend angesehen hätte. Denn niemand kann von einer Pflicht losgekauft werden, die ihm nicht obliegt. Dirs sind im wesentlichen die Gründe, welche ich für das Recht des Staates anf Befchränkung des Auswanderungsrechtes anzuführen mir erlaube. Es bedarf wohl nicht der Erinnerung daran, dass im Abgeordnetenhause die gleiche Vorlage der eingehendsten Erwägung unterzogen wurde, ohne dass dort von den bedeutendsten jnridischen Autoritäten die Forderung erhoben worden wäre, wie sie hier gestellt wird, dass bei der Votierung dieses Gegenstandes die Zweidrittel-Majorität erforderlich fei. Was die Bemerkungen anbelangt bezüglich der Gemeinsamkeit der vorgeschlagenen Maßregel für beide Neichshälftcn, fo kann ich nur das wiederholen, was ich schon gelegentlich der Wehrgesetz-Debatte im Abgeordnetenhaus«: über das staatsrechtliche Verhältnis zwischen beiden Theilen der Monarchie sagte, nämlich die volle Aufrechthaltung der Ausgleichsgesehe nach ihrem Geiste und nach der Absicht ihres Schöpfers. So weit es nun die Hauptgrundsähe der Armeeverwaltnng angeht, sind in beiden Reichshälften gleichlautende Bestimmungen getroffen. Der Kriegsminister entscheidet über die Auswanderungsgesuche aller jener, welche sich in der Reserve oder Ersatzreserve befinden, die Landesverthei« digungs-Minister über die Gesuche der der Laudwehr des betreffenden Landes Angehörigen. Diese Bestim« mungen sind vollständig gleich. Es handelt sich also hier nur um die Bestimmungen, welche außerhalb des Rahmens des Kriegswesens fallen. Es sind dies jene Bestimmungen, welche sich auf die Zeit beziehen, wo der Wehrpflichtige die Wehrpflicht noch nicht zu erfüllen hat. In dieser Richtung aber ist eine Gleichheit eben so wenig unbedingt nothwendig wie absolut gleiche Staatsgrundgesetze in beiden Neichshälften. Wenn Ungarn die Beschränkung der Auswanderung mit Rücksicht auf seine Verhältnisse nicht für nothwendig fand, fo ist es seine Landesangelegenheit; das erforderliche Contingent hat es trotzdem immer aufzubringen. In Oesterreich sprechen die Verhältnisse für die Zweckmäßigkeit der Beschränkung der Auswanderung, und es ist auch besser, sich auf den Standpunkt der Zweckmäßigkeit zu stellen, weil dieser allein durch Erfolge zur Nacheiferung anregt. Ich habe noch anf zwei Vemerknngen zu antworten, welche Se. Excellenz der Herr Vorredner, gewiss von den edelsten Gefühlen geleitet, gemacht hat. Er hat die Beschränkung der Auswanderung, wie ich bereits früher erwähnte, eine Bedrückung der Armen und eine schreiende Verletzung der wichtigsten staatsbürgerlichen Rechte, genannt. Ich habe darauf bereits geantwortet, dass es galt, einen Abusus bei der Auswanderung der Söhne reicherer Familien abzustellen. Wenn der Minoritäts-Referent fagte, dass in Oesterreich nebst volkswirtschaftlichen Gründen auch nationale und confessionelle Verhältnisse Motive für Auswanderungen feien, so sehe ich mich als Mitglied der Re-giernng vor allem verpflichtet, daranf hinzuweifen, dass zu allen Zeiten und namentlich in const itutionellen Ländern es Perioden gibt, wo der Streit in verschiedenen Fragen acute Formen annimmt. Der Kampf der Meinungen liegt eben in unseren freiheitlichen Institutionen: er ist eine nothwendige Folge der Lebens-bethätigung im Staatswesen und ich glaube, jeder Staatsbürger ist verpflichtet, für seine beste Ueberzeugung in den Kampf einzutreten und nicht ein Ar« gument dafür zu bilden, dass er seinem Vaterlande wegen dieses Kampfes der Meinungen den Rücken kehre. Aber ich glaube nicht, dass es in Oesterreich so weil gekommen wäre, dass man zum Wanderstabc greifen müsste. Möge was immer für ein Kampf der Meinungen platzgreifen: Oesterreich wird bleiben der Hort für die freie Entwicklung aller Nationalitäten, aller Interessen und dafür bürgen uns die Grundfätze unseres erhabenen Monarchen. (Bravo! Bravo!) Ich habe mir erlaubt, diese Momente darzulegen, um das Princip des Gesetzes der eingehenden Erörte» rung zu unterziehen, um darzuthun, dass die Negierung nicht leichthin, sondern aus triftigen Gründen diefe Novelle vorgeschlagen hat, und um Sie zu bitten, dein Entwürfe mit Rücksicht auf diese Erwägungen znzu-stimmen. (Beifall.) Bei namentlicher Abstimmung wird § 54 mit «8 gegen 19 Stimmen angenommen nnd der Rest des Gesetzes ohne Debatte genehmigt. Das Gesetz, betreffend die Beschränkung der Execution auf Veamtengehalte und die Phylloxera-Convention werden hierauf genehmigt. Nach Vornahme der Wahl der Wahlrrfor»,- und der Zolltarifs.Commission wird die Sitzung um 4 M geschlossen. Nächste Sitzung unbestimmt. Zur Lage. Die „Röpublique Franfaise" widmet den Leistungen des österreichisch-ungarischen Operations corps in der Krivoöije eine längere Besprechung, welche in rückhaltloser Anerkennung der Erfolge d»!» Pacificationswerkes gipfelt. Das „Schlesische Tagblatt" nimmt M von der in den Kreisen der Gewerbetreibenden seit längerer Zeit sich bemerkbar machenden Bewegung und schreibt darüber unter anderem: „Es ist e>r. charakteristisches Merkmal der Aera Taaffe, dass" derselben Fragen in Fluss gerathen sind und zur Ent« scheidung drängen, die sonst immer mit der billigen Phrase abgethan wurden, dass sie noch nicht sonny' reif seien. Dcr Gcwerbcstand hat in dcr letzten M ein lebendiges Interesse am politischen Leben bewiesen und ist eben daran, seine Organifation als mitbestinl' mender Factor in allen wirtschaftlichen Angelegenheiten des Staates zu vollenden..... Diese neue Partei perhorresciert alle unfruchtbaren nationalen Kämpfe, in deren Lärm und Erregung die materielle Wohlfahrt des Volles und der Besitz unserer cul-turellen Errungenschaften Schaden leidet. Sie will dtt ruhige, zweckbewusste, auf das Ziel immer höher fort-schreitender Cultur gerichtete Arbeit..... Die Ausdehnung des Wahlrechtes auf die Fünf-Gnlden.Männer erscheint darum als die bedeutsamste politische Ty^ des gegeuwärtigen Parlamentes." Ueber die'von Sr. Excellenz dem Herrn Handels' minister im Abgeordnetenhause eingebrachte Vorlage, betreffend die Herstellung neuer Eisenbahnverbindungen zwischen Trieft und der Istrianer sowie der Kro^ prinz-Nudolfbahn, schreibt die „Adria": „Die außer" ordentliche Wichtigkeit dieser Regierungsvorlage bedarf keiner Auseinandersetzung. Einer der heißesten und aü längsten gehegten Wünsche Trieft« gcht endlich ^ Verwirklichung entgegen und wird auch verwirklich werden, denn wir wollen nicht einmal die Möglichkeit zngeben, dass bei der Theilnahme, welche jetzt lw Neichsralhe für Trieft herrscht, die Bemühungen der Regierung zur Förderung und Hebung unserer «/r/ Hältnisse vereitelt werden könnten. Wir haben vtti-mehr Günstiges zu gewärtigen und fast mit der G^' wissheit einer vollbrachten Thatsache zu rechnen. Ä dieser guten Wendung unserer Angelegenheiten uno der Eisenbahntarif-Enquüte, welche uns auch so nahe berührt, kommt auch die Geneigtheit, einem anderen unserer Wünsche entgegenzukommen, d. h. Differential' zolle für einige der wichtigsten Einfuhrartikel, in erste Linie für Kaffee, zugunsten des Triester Hafens eiM führen. Das sind Thatfachen, nicht Worte, es M vorwärts, und wenn die begründetste Voraussicht nlH täuscht, wird es noch viel mehr vorwärtsgehen, lveNl' einmal alle Maßregeln in Wirksamkeit gesetzt st",^' welche zum Theile «och erwogen werden, zum The" schon vorgeschlagen sind." Aus Budapest wird uuterm 30. März gemeldet: In der heutig Sitzung des Abgeordnetenhauses theilt d^ Präsident mit. dass Alb. Kiss eine dringliche I'"" pellation in Angelegenheit der Maßnahmen gegen " Verbreitung der i'^IIoxon». v^lUrix in der obe» Ermellek angemeldet habe. Auf den Vorschlag «?" Präsidenten erfährt die Tagesordnung insofern e> Aenderung, dass nach der dritten Lesung der ge>tt votierten Vorlagen vorerst der Gesetzentwurf über "k Schiffahrtsvertrag mit Serbien in ^ Handlung gezogen wird. Referent Varosz empft^ mit Rücksicht auf die Vortheile, welche diefer VerttA dem Lande bietet, die Vorlage zur Annahme. Die!" wird ohne Bemerkung angenommen. ^« „Pesti Naplu" und „Pester 2loY° sprechen sich über die unparlamentarischen V^."H im kroatischen Landtage tadelnd aus. Die dor^ Geschehnisse erniedrigen die ganze Nation. "^<,xt Lloyd" sagt: Das Geschimpfe der Opposition bernv uns nicht; ihr Hass irritiert uns nicht; an dem ^ Hältnisse ändert dies nichts. Wir sagen es nicht z^ erstenmale, aber wir sagen es mit Nachdruck: ^, Maß der Concessiuuen an Kroatien ist ein uollael teltes, und nicht ein Atom wird mehr hinzugefug^ Der Aufstlllld und Montenegro. Aus Ragusa schreibt mau der ..Pol, ^"'^ unterm 25. März: So sehr auch die Elpcd't"'' " n 9. und 10. d. M. in der Krivosije alle E»'waNl '^ übertraf und in so glänzendem Lichte sie die ka'ien ^ Truppen, sowohl was Führung als auch was ^.^ lung. Ausdauer und Tüchtigkeit betrifft, ."'" ^N ließ, für j^den mit Land und Leuten "Niger»" ^ vertrauten Beurtheiler war es nichts dkstowemgc ^ vornherein klar, dass dieser glänzende Wafseng"''" z vollständige Niederwerfung des Aufstandes mne»» ^laibachct Zeitung Nr. 75 «33 1. April 1882. bedeute In unterrichteten Kreisen wusste man. dass me bedeutendere Zahl der Insurgenten, dem Vorstoße unierer Truppen nach Dragalj westwärts ausweichend, M) am 10. d. M. in die Maöija Stopa und Mai.ja ^lamlia geschlagen hatte, wo sie in Voraussicht einer oerartlgen Eventualität schon seit Wochen die erforderen Lebensmittel und Munitionsvorräthe zusammen, ßcnagen haben sollen. Die Wahl dieses Terrains war Mern ,^.^ ^^ Klugheit getroffen, als dessen bei-Ip'euose Unzugänglichkeit und die für militärische Zwecke °e>onders ungünstige Grenzconfiguration in Verbindung nui den Schwierigkeiten der Jahreszeit einer erfolg. N fr!" Unternehmung zur völligen Verdrängung der ""Mandischen aus diesem Schlupfwinkel derzeit fust »muverwmdliche Hindernisse in den Weg legen. So aef s«?°" ^"" ''" Hauptquartiere vollkounnen darauf fntt ^^ ^^" ^'^^ unwirtlichen und gegenwärtig M unnahbaren Zufluchtsstätte aus die Empörung ihr f^"" lwch eine Zeitlang fortfristen werde, und d.r^ ''^ ^'^ ^le Vorstöße der Insurgenten, welche lick. Edition gegen Dragalj trotz deren außerurd^nt-?"' Erfolges unmittelbar folgten, keineswegs über. sH, Wohl mochte diefe Erscheinung dort Entläu« >Mng und Unruhe hervorrufen, wo man mit etwas d«/« /l" Sanguinismus in den glänzenden Thaten ^ l" erl'chen Truppen am 9. und !0 d. statt eines o rmchtenden Schlages gegen d«e Empörung gleich ueren voll,gen Tod erblickt hatte; hier — noch einmal '' e« betont — halte man dieser Erwartung nie "laum gegeben. ?»-n°.?" «^ öffentlichen Meinung wusste man sich die «,^"en Kämpfe nach der Besetzung von Dragalj nicht te,^ « "^. "N verrätherisches Doppelspiel Mon« ba? l '^ erklären, welches den Insurgenten gestattet ^ lelne Grenze an einem Punkte zu überschreiten, a ' , "" emem anderen zu frischen Unternehmungen zu l.n. kalserlichen Truppen wieder durchschlüpfen mit?"' c ^gemein dieser Ellläluugsversuch und entwri^? -^ Sicherheit er auch gemacht wurde. er G N "'chlsdestoweniger der Wahrheit nicht, und zu Hinmacht ^ ^r Pflicht, dies ausdrücklich Jener Theil der Krivos.janer, von und sowobl "^mub'aungen öer Truppen ausgiengen den bat d - °^ ""' Weile hindurch ausgehen wer-mmntUa^e2en1^?^"lche ^enze^ an der er sich Der bisher nicht überschr.tten. 10. d. M u M ' " ^^ 6""^ a'" 9. und gewirkt sss « seither in völlig correcter Weise dass aus M,V "glaublich klingen, aber es ist wahr, an jenen /°?"'egro den „Brüdern" in der Krwosije ist Es M >>' " ^a»en keinerlei Succurs geworden allaen,^.' V.^ "'"er der Bevölkerung in den Bocche L^ln ! ""annt und wird auch von den kaiserlichen ^Än""lwUert. Nii>i'l> Iovanovi^ hat denn anch, als der russische ss. 'president Ionin sich vor mehreren Tagen nach m"/'le begah. denselben eigens ersucht, dem Fürsten l, „. "Us diese Thatsache mit dem Ausdrucke seiner ^Mderen Wertschätzung derselben bekannt zu geben, strp. 6 freilich der fürstlichen Negierung enorme An. SHw "Um ^tostet haben, den wilden Söhnen der NecktL^? ^"ae diese mit aller Tradition und allen balt, ^""""Uen derselben im Widersprüche stehende z>l 9 - beizubringen, und mehr als einmal musste sie UuF.^eutwmahlegeln der drastischesten Natur ihre sola kl "^"'"'' boch eben darum muss ihr der Er. schied? !^ angerechnet werden. Ohne diese ent-Ulna » >> ^^llungnahme der montenegrinischen Negie-am V ? ^l"l wohl auch den kaiserlichen Truppen aefilb/l ""^ ^' b' M- statt der etwa 1000 schlecht Dioute,?' ?"lurgenten, noch weitere 1000 kriegsharte Seite V/"'^ "'^ ""'6e hundert Herzegowzen zur ein ar^' '°^"' ""b der Widerstand wäre jedenfalls länas?^^"°len. sehnlich verhalten sich die Dinge °uz Cpl! - enze '« der Herzegowina. Wie soeben Neaier ."^ ^meldet wird. ließ die montenegrinische l. Mi. s? ""? ^lund von Neclamaliunen des k. und v. Thömmcl. welcher über einige lich in ,u'^"' ^" Cordonsinstructionen, die nameut-ÄesHv ^^,ete von Piva vorgekommen sein sollen, As« - "^' eine strenge Untersuchung einleiten, lleaen «^ kaiserlichen Truppen mit zwei Geschützen Cordm, ^galj vorrückten, ließ der montenegrinische selben °" schon ^^ ^,„ 8. und 9. d. M. vor dem-s^rae,< '^?""lten flüchtigen Familiengenossen der In. geschah" «der die Grenze nach Montenegro ein. Dies Hen, », Vvllv'sse" des Obersten v. Thömmcl, wrl-zuvor ? - ^^ unabweisbar gewordenen Maßregel etwa i"Ü^^^ "stattet worden war. Dabei deckten Ilücbtli bewaffnete Krivosijaner den Abzug der u>« da« ^ "^ "n lebhaftes Gcwehrfener aus den hausuu.en "Ä'^ ^" Dragalj herum gelegenen Ve-Getveh? >. kaiserlichen Truppen erwiderten mit "lsbald',,"?' eM'bfeuer, welches die Insurgenten l^ts feuern^'^ ?ie Häufer zu verlassen und sich, alinisH.,, ? 3'^ °" Höhen längs der vom montene- t'Men Gr^ ' ""^'" Achtbar besetzten und mar- ^rapnels ^.'r'lK"^"''c H^ci platzten einige '^n Weili^ °^.^nhe der zusammengedrängteu stüch- """ lchterp« . !'^" "'' ""s namenloses Entsetzen '" NemuM^ Oberst v. Thömmel davon " »efttzt. telegraphierte sofort an FML. Iovanoviö und GM. Winterhalder, die denn auch un» gesäumt das Nothwendige veranlassten. Auf diesen Austausch von Telegrammen beschränkte sich die drovi mknu aufgeklärte und abgethane Sache, die hinlendrein fälschlicherweife zu einer besonderen, obendrein durch einen Specialgesandten in Wien anhängig gemachten Reclamation Montenegros aufgebauscht wurde. Es war dies nicht der erste derartige Zwischensall wäh» rend der diesjährigen Campagne und wird kaum der letzte sein. Noch schlimmer steht es um eine andere Meldung, dnrch welche die Stimmung vor kurzem alarmiert wurde, um die angebliche Mobilisierung der montenegrinischen Armee. Diese Mobilisierung gehört nämlich einfach ins Gebiet der Fabel nnd bildet, in was im» mer für eine Form sich ihre Proleus-ärscheinung inzwischen verwandelt haben mag, eine Erfindung, und zwar, wenn nicht die dreisteste, so doch der dre>stestcn eine, die seil langem ihr Dasein in Zeitnngsspallen fristeten. Vom Ausland. Im preußischen Abgeordnetenhaufe kam am 30. v. M. die vielbesprochene lirchenpolitische Vorlage zur zweiten Lesung. Die Commissions» Berathungen über dieselbe haben bekanntlich zu scheinbar unausgleichbaren Divergenzen geführt, inzwischen ist aber zur Ueberraschung der Liberalen zwischen dem Centrum und den Conservativen eine Vereinbarung zustande gekommen, welche, wie es heißt, von der Negierung gebilligt wird und auch nur mit deren Unterstützung die Mehrheit gewinnen wird. Die Frei« conservativen und die gesummte Linke dürften dagegen stimmen, jedoch vergeblich, da die Coalition der Conservative», des Centrums und der polnischen Fraction die Majorität hat. Herr Windthorst zieht seine Separat-anträge für Aufhebung des sogenannten Sperrgesetzes und Frcigrbung des Messelesens zugunsten des Com-promissanlrages zurück. Durch den letzteren wird hauptsächlich das Iuli-Geseh mit den discretionären Vollmachten zur faclischen Suspension der Mai-Gesetze bis 1. April 1883 verlängert, der Bischofs-Para-graph angenommen und das staatliche, sogenannte Culturexamen für Candidate,! des geistlichen Standes abgeschafft. In der baierischen Kammer brachte in der Sitzung am 30. v. M. in der Epccialdebatte über den Cultus-Etat Abgeordneter Schels bei der Position „Allgemeiner Ministerial-Etat" den Antrag ein, die letztere gänzlich zu streichen, den Reservefonds um die klagbaren Betläge zu erhöhen und die Krone um Aushebung des Cultusnimisteriiims zu bitten. Die Abgeordneten Hoermann und Kopp sowie der Referent Rit'tler bekämpften den Antrag als verfassungswidrig. Ders.lbc wurde schließlich abgelehnt und die Etats« Position bei namentlicher Abstimmung mit 144 gegen 8 Stimmen angenommen. Die Position «Dispositions-jonds" wurde von der Majorität abgelehnt. Schcls erklärte, nachdem die Opposition nicht mehr wirksam sei, nuumehr dafür zu stimmen. In Palermo begann am 31. v. M. die Erinnerungsfeier an die sogenannte sicilianische Vesper von 1282, die bekannte blutige Vollserhe-bung gegen die damalige französische Herrschaft. „Die Erinnerungsfeier — schreibt der römische Correspon-dent des „Journal des Debats" — ist als eine anli-französische Kundgebung ins Werk gesetzt worden, darüber mag man sich keinen Täuschungen hingeben. Doch hat man ihr auch von verschiedenen Seilen diesen Charakter zu benehmen gesucht. Die Regierung entsendet Kriegsschiffe nach Palermo, sei es zur Er. höhung der Festfeicr oder zur Aufrechthaltung der Ordnung." Hagesneuigkeiten. — (Im l. k, Hofopern theater) in Wien trat am 30. o. M. Frau Materna zum letztenmale in dieser Saison, und zwar in der Nolle der «Königin von Saba" auf. Frau Materna macht demnächst einen kleinen Kllnstausflull nach Nordamerika, um dort bei einigr», Musikfesten mitzuwirken, und wird später in Vaireulh mit Marianne Brandt in Wagners „Parcival" als ..Kundry" alternieren. Dazu schreibt die „Wiener Abendpost": Wie ist doch die Sesöhaftigkeit bei den deutschen Theatern geschwunden! Es scheint, dass da3 Theater zu seinen Anfängen zurücklehren wolle, zur fah« rcudcn — Künstlcrgrscllschaft. In der neuen Funn wird eö wohl „Saison-Theater" heißen, und die einst viel< angegriffenen italienischen Theaterzustände werden nach Deutschland übertragen. Dass die Sterilität der Pro, duction, der Mangel an neuen Opern und bedeutenden Stücken mit dazu beiträgt, den festen Iahrcsbestand der Bühnen zu lockern und den Darstellern die Haupt-anziehungölraft zuzuschieben, ist eine Folge der all. gemeinen Verhältnisse. Die zweite Folge ist. dass daS Publicmn. dem wcnig Novitäten gcboten werden, in dem Besttkbcn nach Abwechslung selbst dem Wechsel der Dar» steller zustrebt. Die Urlaube werden schließlich die Hauptsache, Engagements Nebensache werden, und dies umsomehr. als während kmzer Zeit Gaste besser bezahlt werden können. Alles, was zur Kunst gehört, geht jetzt auf Reisen; auch ganze Theater, wie das Meinina/r und das „deutsche Theater" in Berlin, das eben gf. gründrt wird als deutsche Musterl'ühne. habrn ihre Haupthoffnung auf das Reisen gestellt. Die deutschen Künstler werden also wieder Wanderlehrer werben. Die Kunst wird dabei nicht blühen, das steht fest. Doch um zu Frau Materna zurückzukommen, fo melden wir. dass sie, wie immer als „Königin von Saba". ihrer Rolle vollen Effect abgewann, lebhaft applaudiert und gerufen und reichlich bekränzt wurde. — (Drei Personen verschüttet.) Bei dem Hause Nr. 5 in der Kärntnerstraße in Wien. welches soeben demoliert wird. wurden am 30. v. M. früh 6'/^ Uhr durch den Einsturz eines Gewölbes drei Arbeiter verschüttet, von denen einer todt auf dem Platze blieb, während die beiden anderen fehr bedenkliche Verlehun> gen erlitten. Das erwähnte Haus ist ein Winkelbau ärgster Sorte; einzelne Theile sind dem Gebäude ohne Verbindung mit den Haupt« und Stützmauern angebaut, so dass die Abtragung dieser Annexe ungemein schwierig ist und wegen fortwährender Einsturzgefahr mit großer Vorsicht zuwerke gegangen werden muss. In dem Hofraume wurde am 30. v. M. früh 6 Uhr mit der De« molicrung eines gefährlichen Thorbogens begonnen. Die beiden Erdarbeiter Ruczicla und Slad sowie der Hand« langer Lorenz, welche hiebei nicht beschäftigt waren, stellten sich in der Nähe auf, um den Bogen stürzen zu fehen. Die Aufforderung, sich zu entfernen, liehen sie unbeachtet, das Gewölbe brach zusammen, und die drei Arbeiter lagen unter dem Schütte begraben. Die bei der Demolierung beschäftigten Leute begannen augenblicklich die Wegräumung des Schuttes und brachten nach kurzer Zeit die Verfchütteten an das Tageslicht Nuczicka hatte einen Bruch des Rückgrates erlitten und starb bald nachdem er in die Wachstube in der Singerstraße übertragen worden war. Dorthin wurden auch Slad und Lorenz gebracht, welche beide bedenkliche Verletzungen davongetragen haben. — (St.-Gott hard-Tunnel.) Die osficielle Eröffnung des St.-Gotthard-TunnelK wird binnen kur» zem in glänzender Weise gefeiert werden. Se. Majestät König Humbert, sämmtliche italienischen Minister sowie Deputationen der italienischen Kammer und des Senates werden sich in die Schweiz begeben und daselbst von dcn BeHürden solenn empfangen werden. Sämmtliche Eingeladenen werden sich hieraus nach Mailand begrben. um dort den großen Frsten tirizu,vohnen, welche den letzten Theil des Programme» lildn. — ( Fa m il i ei, mo rd.) Ein furchtbares Verbrechen wurde vor einigen Tagen in Neapel benangen. Ein slpothelcrgehilfe Namens Nikolaus Nevano rrmor» dete mit Messerstichen seine 24jährige Frau und seine drei Kinder, von denen das älteste sünf Jahre, das jüngste sechs Monate alt war, und tüdtete sich dann selbst mit Blausäure. — (Schloss Elaremont) Ihre Majestät die Königin Victoria hat das Schloss Elaremont zwischen Windsor und London käustich erworben. Elaremont. von Lord Clioe. dem berühmten ersten Generalgouverneur von Ostindien, erbaut, warb ursprünglich von der englischen Negierung als eine Residenz für die Prin« zessin Charlotte, die Tochter und Thronerbin Georgs IV., gelauft. Nach ihrem 1817 erfolgten Tode kam es an ihren Gemahl, den fftäteren König Leopold Von Belgien, welcher es nach der Februar.Nevolution seinem Schwieger> Vater, dem König Louis Philipp, einräumte, der auch. ebenso wie seine Gemahlin, die Königin Marie Amilie, dort starb. Nach dem Tode des Königs Leopold im Jahre 1865 ward eine Parlameotöacte angenommen, welche das Schloss der Königin zum lebenslänglichen Nießbrauch« überlieh. Locales. — (Aus dem Finanzgeseh für 1882.) Die „Wiener Zeitung" vom 30. v. M. veröffentlichte, wie bereits gemeldet, den Staats vor an schlag für die im Reichsrathe- vertretenen Königreiche und Länder für das laufende Jahr. Darnach beziffern sich die ins Capitel?: „Ministerium des Innern", fallenden ordent» lichen Ausgaben für Krain auf 120.000 st. Die erste iiiate des Acrarialbeitrages zur Herstellung der Bezirks-straße Idria.Versöevo beziffert sich auf 5900 fl Für die Savcregulierung in Krain wurden 10,000 st. eingestellt. Das Erfordernis des Neligionsfonbes beträgt 107.900 fi. Für Gymnasien erscheinen eingestellt 85.000 fi., für Realschulen 23.500 fl ; als erste Nate zum Neubau für die Lehrer- und Lehrerinnen-Vildungsanstalt in Laibach erscheinen 30.000 st. eingestallt. Für die Berg direction in Idria sind an Ausgaben 583.270 fl., für Neubauten und productive Anlagen daselbst 9500 fi, präliminiert. Für die Herstellung eines Schwur-gerichtssaales beim Landesgerichte in Laibach wird von dem Voranschläge per 50.000 fi. der Rest mit 38.000 fi, eingestellt. Als unverzinslicher VorschusK erscheint für Krain eine fixe Iahressubvention von 175.000 fl. Die mit 5 pCt. verzinslichen Vorschüsse für Krain betragen 70.000 ft. Die Einnahmen i?^^'°"bs°"^ bez^rn sich für Kram mit in den Staatseinnahmen mit 828.469 st. Laibacher Zettnng Nr. 75 «34 1. April 1882. — (Beseda) Morgen (Sonntag) findet .L 6 Ii,6eor-äoro äkNll M633a 6g.Ileciui6m jii 6. Veräi«, Trans-scription für Violoncell, Violinen, Harmonium in Clavier, gespielt von den Herren: Victor Parma, Anton Klein, Alfred Ledenig und Julius Ritter von O hm» I anu« schowsky; 4.) „äii-ut^« von A. Hajdrih. Chor mit Altsolo, gesungen vom Männeichor und Fräulein Iela PiSkar; b) Faust: Duo-Concertant für Piano und Harmonium, von Ketterer-Durand, gespielt von dem Herrn Julius Ritter von O hm - Ja nusch owsky ; 6) ,,^,V6 Hl3.l^'«," von Verdi, Solo für Sopran mit Begleitung der Violine und des Harmoniums, das Solo gesungen von Frl. Albine Bähm, begleitet von dem Herrn Anton Klein; 7.) „Hochzeitszug" aus dem Shalespearischen „ Sommernachtstraum", Musik von Meudelssohn-Bartholdy. geseht für Clavier (vierhändig), Harmonium, Violinen und Violoncell, gespielt von den Herren Julius Ritter von Ohm -Ianuschowsly, Josef Maier, Alfred Ledenig. Anton Klein. Adolf Rohrmann und Victor Parma. — Anfang um 8 Uhr abends. Die vorgenannten Damrn und Herren haben ihre Mitwirkung in besonderer Freundlichkeit zugesagt; das amerikanische Harmonium (Estcy Cottage »Orgel) hat in liebenswürdigster Weise Herr Alfred Ledenig, das Piano desgleichen Herr Ferdinand Souvan zur Verfügung gestellt. — (Der „schwarze Kaffee".) Unsere hiesi« gen Kaffeehausbesiher, welche bisher keine Preissteigung der Kaffeeportiouen eintreten liehen, haben nun mit Rücksicht auf die Ieitverhältnisse beschlossen, den Preis für die Schale schwarzen Kaffees von 10 kr. auf 12 kr. zu erhöhen, die mit dem heutigen Tage eintritt. Der weiße Kaffee erfährt jedoch keine Preissteigung, — (Musik bei m Schwcizerhaus.) Bei gün» stiger Witternng wird morgen Sonntag, nachmittags orei Uhr, die brave Theaterlapclle unter der Leitung ihres hier so beliebten Directors Herrn I. Mayer concer-tleren, und wird u. a. der auch bei uns rasch populär gewordene Walzer „Nur für Natur" zum Vortrag gelangen — (Von der t. k. priv. Kronprinz« Rudolfsbahn.) Der „Klagenfurter Zeitung" meldet man aus Villach unterm 30. März: Am 29. d. M. abends langte aus Wien von competenter Seite die telegraphische Nachricht hier ein, dass nunmehr mit Bestimmtheit Villach als der zukünftige Sitz des Oberbetriebsamtes der Nudolfsbahn für die steierische und kärntnerische Linie bezeichnet sei. — (Zum Brande in Oberlaibach), über den wir kürzlich berichteten, wird uns noch Nachstehendes mitgetheilt: Das Feuer brach am 21. v. M. bei Mathias Grum in Oberlaibach aus, welches dessen Wohn-und Wirtschaftsgebäude, als auch jene seiner Nachbarn, des Thomas Suhadolc Nr. 8, des Johann Ogrin Nr. 10. des Martin Nagode Nr. 11. des Georg Slabe Nr. 12 und des Georg Leskovc Nr. 13 und schließlich auch noch die Dreschtenne und die Doppelharpfe des Stefan Novak Nr. 15 eingeäschert hat. Der Gesammtschaden wird auf circa 7000 fl. veranschlagt; indem alle Be>l schädigten zusammen um 4100 st. versichert sind, so j reduciert sich also der Schaden auf 3000 fl, Den Bemühungen der Oderlaibacher Feuerwehr unter der Leitung des Fabriksbesitzers Franz Kotnik und des Handelsmannes Karl Mayer gelang es, das Feuer dis 1 Nhr nachmittags zu bewältigen und jede weitere Gefahr zu beseitigen. In dem Hause deS Mathias Grum befanden sich zur Zeit. als der Brand zum Ausbruche kam, die drei Kinder der Gertraud Ogriu, welche sich, da das Haus velsperrt gewesen, in der größten Lebensgefahr befanden. Durch die Geistesgegenwart des Gendarmen Lenger wurden dieselben jedoch gerettet, indem er unter Hilfeleistung mehrerer Personen die drei bedrängten Kinder mit anerkennenswerter Bravour ins Freie trug. Eines der Kinder trug eine leichte Brandwunde davon, sowie ein zweites au-einem der anderen abgebrannten Häuser. Bis jetzt ist die Entstehungsursache dieses Brandes, der so bedeutende Dimensionen annahm, nicht ermittelt, es wird bloß ver» mulhrt, dass das Anglichen eines hölzernen Balkens neben einem hölzernen Rauchmantel, oder aber im Spielen der oberwähnten drei Kinder mit Zündhölzchen die Ursache desselben sind. — (LandschaftlichesTheater.) Die gestrige Aufführung von Offcnbachs lustiger Operette „Blaubart" gieng zum Benefiz der beliebten Operetten» sängerin Frl Louise Ranek in Scene und errang einen schiinen Erfolg. Die Benefiziantin felbst war zwar leider durch ein schon längere Zeit andauerndes Unwohlsein nm Auftreten verändert. — Die „Bulotte" sang «5rl.v, Wagner mtt frischer Stimme und überwälti-gendem Humor; da» Fräulein s°"d für ihre gelungene Leljlung rauschenden Befall. Nechl brav waren die Herren Amenth als „Blaubart". Berg er (Popo« lany). Felix (Prinz Safthyr) und Au spitz (Minister des Königs), Wie wir hören, erhielt Frl, Ran ek von mehreren Theaterfreunden ein passend adjustiertes, schönes Osterei, —i— — (Theaternachrichten,) Heute findet der Schluss der Vorstellungen der Direction Mondheim-Schreiner für diese Saison statt; man gibt den „Lustigen Krieg", und werden, wie wir hören, für die „lustige Else" (Frl. V.Wagner) mehrere Ovationen vorbereitet. Es ist zu hoffen, dass diese letzte Vorstellung das alte Sprichwort wieder als Wahrwort wird erscheinen lassen: „Ende gut, alles gut". Morgen (Sonntag) findet zum Benefiz des Chor« Personals eine Kunstlerakademie unter gefälliger Mitwirkung der hiesigen Opern- und Schauspiel«-Mitglieder sowie des H?rrn Prof. Hans Gerstner, des Herrn Kapellmeister Mahler und der Musikkapelle des k, k, 26 Infanterieregiments Michael Großfürst von Nusslcmd unter persönlicher Leitung des Herrn Kapellmeister Czerny statt. Das Programm für diesen Abend ist ein vorzüglich gewähltes und geeignet, allen Geschmacksrichtungen gerecht zu werden. Es lautet: I. Abtheilung: Ouvertüre zu „Mädchen von der Spule" (v, Adolf Müller), Regimentskapclle; Rrcit. und Arie aus der Oper „Don Juan" (u. Mozart), singt Frl. Fischer; „Hab' in der Brust ein Vögelein", „In den Augen liegt das Herz", Lieder (von Hölzel). gesungen von Herrn Erl; „Herr Schmied". Lied (von Truhn) für Bass, gesungen von Herrn Unger. — II. Abtheilung: I, Finale aus der Oper „Lohengrin" (von Richard Wagner), Regiments-lapelle. Hierauf: „Eine Vorlesung bei der H a «öln e i ster in ". Posse in einem Act nach dem Französischen von Alexander Brrger. (Regie: Herr Linori.) Personen: Frau Maxl (Hausmeisterin) Herr Linori; Frau Czerditat (Ge'dgeschäftlerin) Herr von Balajthy; Mamsell Charlotte (W,rt,chastenn) Hr. Auspih; Crescentia (Tochter der Frau Maxl) Fräulein Pautert; Hippelberg Herr Paier; Seppl (Schusterjunge) kl. Bauer; ein Herr — Herr Braun; cinr Dame — Frau Paier. — III Abtheilung: Meditation über Sebastian Bachs I. Prä. ludium (von Ch. Gonnod), Ncgimentskapelle (20 Violinen); Ballade und Polonaise (Vieuxtemps) für Violine mit Clavierbcgleitung, vorgetragen von den Herren Hans Gerstner und Kapellmeister Mahler; „Vergissmeinnicht" (von Suppe), gesungen von Herrn Amenth; „Bettler", Arie aus der Oper der „Prophet" (von Meyerbeer), singt Frl, Brück; „Eö ist nicht wahr" (Lied von Mattai), gesungen von Herrn Luzzatto. — Den Mitgliedern des Chores, die nahezu allabendlich die Saison über auf den Brettern waren, ist ein recht guter Besuch des Hauses auf das wärmste zu wünschen. Neueste Post. Original'Telegramme der „Laib. Zeitung." Paris, 31. März. Die Kammer nahm die Han« delsve, träge mit Oesterreich>Una.arn und Spanien an. Madrid, 31. März. In Katalonien wurde der Belagerungszustand verhängt. Die Ruhe kehrt allmählich wieder; mehrere Werkstätten wurden bereits wieder eröffnet.__________ Wien, 31. März, Die „Wiener Zeitung" bringt das nachstehende Bulletin: Ihre k. und l. Hoheit die durchlauchtigste Frau Erzherzogin Marie Antoinette, Tochter Sr. k. und k. Hoheit des durchlauchtigsten Herrn Erzherzogs Karl Salvator, ist am Samstag, den 25. d. M., an einer schweren Diph« theritis erkrankt. Nachdem während der ersten drei Tage sowuhl das Allgemeinbefinden als die localen Krankheitserscheinungrn im Halse zu den schwersten Besorgnissen Anlass gaben, trat im Laufe des gestri-gen Taa/s eine erfreuliche Besserung ein, welche auch heute andauert. Wien am 30. März 1882. — Dr. Heim ill. p. Prag, 31. März. Ihre k. und l. Hoheiten Kronprinz Erzherzog Nudulf und die Kronprinzessin Erzherzogin Stefanie werden sich am 4. April nach Wien begeben. — D>. Nieger wurde in der städtischen Beseda gestern abends mit einer Ovation begrüsst. Er erwiderte auf die Ansprache des Obmannes Skarda unter anderem Folgendes: N'cht alles, was wir anstreben, können wir erreichen. Wir müssen uns gedulden, unsere. Forderungen mäßigen. Wir müssen bedenken, dass wir österreichische Staatsbürger sind und unsere Forderungen „ach den Bedürfnissen des Staates einrichten. Wir wollen vor den Deutschen nichts voraus haben; neben ihnen wollen wir unsere Rechte genießen. Wir hatnn Fortschritte gemacht, die wir andelswo suchen würden. Wien, 31. März. Se. Excellenz der Herr Minister Dr. Praz. Nicci-Parlircl'ani, Lasagm und Iacobini der CaroinalShut überreicht wurde, worauf die neuen Cardinäle den Eid leisteten. Nach" dem der Doyen der Consistorial-Advocaten zum ersten" male die Sache der Seligsprechung Pirottis v. B^e-vent vertreten, fand unmittelbar darauf ein geheimes Consistorium statt, in welchem der Papst an den neu-ernannten Cardinälen die Ceremonie der Mundschlle-ßung vornahm und die Veneficiaren für verschiedene Kirchen designierte. Sodann notlficierte der Papst d Garnison- und Studcntcn-Kartcn 20 lr. (Morgen Sonntag findet die Uebertragung per Telephon zu^ lehtcnmalc statt) Lottozichung vom 89. März: Vrünn: 23 21 84 3tt 40. Meteorologische Beobachtungen in Laibach^. ^ ^Z N L^ N Z-k ^ '7U.Mg.' 7314I -». 0-4 SW. schioach Nebel ^ 31, 2 „ N. . 720 8? -<-16 4 2W. schwach heiter »'<" 0 . Ab.' N1-23 4. 8 8 SW. schwach heiter Morarns dichter Nebel, dann heiter; mondhelle M^ Das Tagcsmittel der Wärme -j- 8-5°, um 16° über dem "" male. ^ ___^ Verantwortlicher Redacteur: Otto mar Vamberg. ! Danksagung. D > Allen Verwandten, ssrenndcn und Bekannten, W > welche dem llcichenbcgnnqnisse unseres innia.st gc- W > liebten Gemahls, resp, Vaters, des Herrn W ?rlw2 II. IM, > ! Kaufmann, D > am Sonntass, den 26. März, beigewohnt haben, W > sprechen hicmit den tief kcsiihltcsten Dant aus W ! Ijulduru I^Ilö, als Gemahlin. — H.ä«1« IssUs, W > als Tochter. > ! N ich am 31. März 1882. » Eingesendet. Wichtig für Magenleidende! Herrn Julius Schaumann, Apotheker in Stoclerau. „, Seit einer Neihc von Jahren litt ich trotz aller angew^ dctcn Mcdicamente und Hausmittel an Viaa,cnlicschwerden- ^^ Anrathen versuchte ich auch Ihr Magensalz und s">"^ ei" Verbrauch einer Schachtel desselben suhlte ich mich von 0 ^, Ucbcl befreit. Indem ich Ihnen meinen besonderen Dam .. spreche, erlaube ich Ihnen, von diesen geilen beliebigen ">' lichen Gebrauch zu machen. Achtungsvoll läsnira. Nosa Schenk in P"^"« (Zu haben beim Erzcuacr. landschaftlicher wH^zch. Stoclerau, und in allen renommierten Apothclcn ^i .^,1 Ungarns. — Preis einer Schachtel 7ü lr, — ""'°M29) mindestens zwei Schachteln gegen Nachnahme.) Soeben erschien im Verlage von GeroldHEoMp ist vorräthia. bei >l<»^<' Jg. ». Mein»!!»)! k Fed. B»ml>er, in z.«'"""' Die österreichische arktische ftob' achwngsstation auf Mn Ml"M 6'/. Bogen 8°, mit einer N'artc und drei Illuslratlonc" Preis 50 kr. «35 Course an der Wiener Börse vom ZI.Miir) Nlti8. _, Geld Ware Staats.Nnlehen. Z^.......'"5 7«'., V.!3^"«°'e. «50fl-.^i^^ '««»«<»/ U!^/°"" !2»-75,30-2^ ^"°^en««'!,s^- !p^'i.^- --- ^Llss ^^""."c. "cucrsre! . «13° i.1 8° ........ 100 20 loo 40 "7^«««°«°/. . . . .118-7° 1,8 9° '^ U^>' ' ' '«^^ « N^^.oritäten . . !»c>- W-2Ü « "«««-Obl, (Una. Ostb.) 10« 50 I«!, - ^°iß.,?» "n.Nnl.^ioosi.ö.W. 1,7 ?b ,,»-50 ?> böhmisch^ ^ tzVK. ^ ^ ^ ^ '.'5» ^' Gclb !it!are 5"/„ f>cbcnb«r«ischc.....9U — 9« ?" 5"/„ Temc?var»Banalel , . ««'— »8 75» .V^ungarifche......97-5,0 9» lb Andere öffcntl. Anlehen. Douau^tcq.-Vosc 5"/„ ,0«fl, , iili'5,0 113-25 bto. «nleiht 1«?«, stcuersrci , lou 75 104 2b «nledcn d. Klabtgcmcinbe Wie» 102 ,^> iu»-— Änlchcn d, Stadtssemcinde Wien (Silber oder Gold) .... — — — — Prämieu»Änl.d,S/,"/<>Golb 119 — 119-50 dto, in 23 Icchreil »ilclz. 5«/„ . iou-75 iol — dto. in 50 „ „ ü"/n . i«i 85 — — dto. in 5,0 „ „ Schuloverschr,3»/„ 103 — 100 50 Oest, Hypolhelcnbanl 10'. 5>/,°/n 100 ll5 101-— Ocst.°u»g, Banl vcrl. 5"/., . . ioou5 ,ol 05 dto. „ 4'/,"/°. . 10a-?o lon-u» bto. „ <"/« . . 9t U0 »5-1« Ung. aNn.Nobencredit-Actienstcs, in Pest in »4 I. Verl. 5'/,"/» . — — —-— Prioritäts »Obligationen. (fiir iao fi.i. Llisabcth^Wcstbahn l. Vniisfion 9»-— 9» 50 Fcrdina»bi<»Älu»dbahn in Silb. ,05—------- ifranz-Auses'Blchn.....102—10^80 Galizischc Karl»kubwig» Vahn 2 «0 ioz-5« Siebenbürsscr.......«, ^0 !»i-s,o Slaatsbahn 1, Emission . . . i?7-5l> ,7UbN SÜbbahn l^ 8"/„......131 25, 131-75, ,. 5 5"/,,......II7-5« 11» -^ Ung.'galiz, Vahn.....92^9 ,3-1^ Diverse llose (pcr Stück). Lrebillosl 10« sl......I77>25 I77'7l> Elarv-i,'ose <0 fl.......40-bo Nubols.kosc iu fl......—._ z,/— Salm-Lose 40 fl......50.50 «i-?s> Sl^l^l'Noii'-i'ose 40 fl.....<4-7k 45'2.'< Waltslcin i.'l'se i!» N.....2«— 2i»'— Windljchgräh^'ose 20 ff. . . , 57-40 »?-U<> Banl - Nctien (pcr Etück). Nnglo-Ocstcrr, Banl lü0 fl. . . 128-75 Kl»-— Uanl.Oclcllschast, Wiener ILU fi, ,60 — l«<» — Vanlvcrcin, Wiener, 100 fl. . . l»»-—ilU'b« Äbncr.-Anst., Ocst,20Ufl. S.<0"/„ 2,>,!,-. 23U — r«l>anl «III«, 140 ss. . . 1<« 75 147-25, Ocld!Warc Ncticn von Transport-Unternehmungen (pcr Stil«), Mbrechl-Vahn L0N fl, Silber , — — — — Nlscll'.stiuman,Bah»2l»0ss.Silb. ,«« — l«7 — Nussig,'Tcpl,— Vöhm. Nordbahn ,50 fl. , . , ,4^—,<« 5l. . . . 3,l — 312 — Vuschtichvadtl i — „ «it. «) «00 fl. . ,«3— 183 zu Donau » Dampfschiffahrt » Ges. Oestcrr. 5l»0 fl. 2M.....ü«<,— 5«,-— Dlau.Eis,Uahn 20!) fl CM. . . 2<»8— 208-50 „ Linz.Budwe,« 200 fl. . . , 1^7— 187-50 „SI,b,-Tirol III,. IN0U fl, VM, 2535 2540 Yran^eses-Uabn 2«0 fl. Silb, 19«-— 194 — hi!nslirch!.-n>Varcser<ö!s,200fI.S, 20l!-50 2UU-5U Galz.Karl ^ubwig.V 2U0fl, LVl, 8uu — »(,«'50 Oraz'Köflacher 8 — 210 — Hablcnberll'!iisen!i, 200 fl. . . 40-— 4, — KaschaU'Oberb. Eiscnb, 8«0?l. V, 1« — i«-70 ^cmbcrg«..Iassy Eisen» bahn»Gescll. X00 fl. 0, W. . . ,7»-«5 17075 Lloyb. öst.'iing,, Trief! 5N0fl. 20» fl, Silber . 2i«-50 217 — Prag.Dufcr Eifcnb. ,5>c»fl. Silb. «3— «< — Rudolf > Bahn 200 ft. Silber . 1«5?5> ILS 25, Sieb«»biirgei ltisenb. !l0U fl. S, 1«2?5 1S3 25 Slaal^cisclibahn 20» fi. ö, W. . 8l?-— Äi?l>(, Gelb Wärr Südbabn l00 st. Silb« , . . 14275 ,4 »-«5 Süd'Norbd, Verb'V. l»0fl.TM. I5l «5 152 II Theiß'Bahn 200 fl, ö. W, . . »4850 24» — Tramway»Ges.,Wr. 17« fl. l, W. «12 25 «1» 00 „ Wr„ neue 70 ll. . . 47 bl» 4« «> Tran«porl»GescIllchaft ION N. . —— — — TurnaU'Kralilp 205, fl. 8. w, . 805— »l»8 — Ung,>aali,, Eiscnb, louft, Silber I5l»>»5 ,5» 75 Nng, Norboftbahn «0U fl. Eilbn lt>u 75 ,ei 50 Un8.Weftb.(Slllab.Gl«,)»00st.S. 1«b 50 1«» — Inl»uftrie.Actien (per Stück). Eghd< unb »indbera, Eifen» und Stabl Ind. in Wien L0tt fl. , —'— —'— Eifenbahnw.^eihss. I,l0Ufl.40°/, —— —'— Hi!ttenl>traer E,l?nw,.Vrs, 200fl. —-— —-— Innerb, Hauplffew, 200 fl, . . —-— —'-» Ncul'.,Miir,O!.-w,i,W, l!U0fl,l!5<>/° -—— ^'— Prater Eisen.Iüb.Gcs, 200 st, IN5 — ,«? — Nalno Tarj, Eiscnraff, lUU fi. . 124 — 12«-— Trifailei Kohlenw,»Gcs. 100 fi. . —-— — — Devisen. Deutsche Platz«......58 SO «'?» London.........11» 80 llO 10 Pari«.........47 47» 47 bl» Pelelsburg.......—— — — Valuten. Ducaten........ 5«1 bes 20°ssianc»»StÜ!le..... »00 9-bi Silber......... —'— —'-^ Deutsche Ntich«l»anlnol«n. . . b»e bS-70 u Clavier, wl°-TU' wird auf Raton vorkaust: Alter _^*r. 1, HI. Stock. (1313) 5-3 Haarwuchs-Pomade | An °2rubSC" Mitt^I, um don Haar- j d«r Hain Urken llnd da» Ausfallen «ff* o ToscnZU- Verhl»de"M «ugloich wird mit I , omon 8cli"ncn Glanz und mit Slcho™™ Erfolg bei Tausonden I . T. , angowondot. I TIeael rür 'anfle Zeit bloss 60 kr. | liofort dio (5) 10-9 j ^l««t«r WMÄ 6! 3^ 'l'l'lLztys comm«l-e>2lli2nk !<>i/, -^^ ^6lä6in1l»,ß6N iu ü«t,6r-^^"^^ILU I^'^k. unä 8wll^81wwn ^6N in ci^i^ ,ni^ ^^' Ver. '^^wug, 1(^)1^.^1 Ulla Int0l-L«80N 2ud1 " VaIut6U 2urück2U- 0ff^ ""^ «idt V0I-8cdÜ880 uul "6N odssLn^nnwu Valuten. 2^ ^UNiMUicilL 0p6t-aUon<5N linÄLN ^UN30N^tt. (6)52-13 D^3 NNäi"^ LE HOUBLON Vn Französisches Fabrikat "«NACHAHMUNG WIRD GEWARNT!!! -ol^-PINN /?"^"" ^^"«"«« ^.5^«« .- Franz Zeleznikar, Schneidermeister in Laibach, dankt soinon goehrton p. t. Kundon für das ihm bishor geschonkto Vortrauon und empfiehlt sich auch für fernerhin zur Anfertigung von Anzügen nach den neuesten Pariser Journalen. Dersolbo hat auch oinu Auswahl von Stoffen nach don neuesten Mustern für dio i). t. Kundon zur Vorfügung. . (1272) 3 2 Das Haus Nr. 41 in der Petersstrasse, an das Urbas'echo Haus anstossond, wo jotzt dio nouo Strasso oröffnot wird, mit grossem Garton, ist aus froior Hand zu verkaufen. — Das Nähoro ist im Hauso dasolbst odor in der Advocaturskanzloi dos Horrn Dr. Zarnik zu orfragon. (1169) 3—3 Brut - Eier - Verkauf vorziiilictien Rassen -Geflügels (889) 12—4 von pr. St rein woisson Ooohinchinas.....15 kr. golbon „ .....10 „ rebliuhnfarbigon' „ .....12 „ Italienern, vorzüglicho Legohühnor . 10 „ woisson Patuanen, vorz. „ . 10 „ Original-Siebenbürger Nackthalsen . 20 „ „ „ Struphühnern 20 „ italienischen Enten, vorzügliche Floischprodueonton.......12 „ gowöhnlichon Landenten, gokrouzt mit obigon........... 6 „ Inäianen............lü „ Boi Abnahme von 20 Stück Verpackung frei; Versandt in Roihonfolefo der Bostolluug. Zuchtgcilügol kann nächst dem Bahn-hofo Wiosongasso Nr. 5 bosichtigt wordon. Bostollungon zu richten an: L. M. Ecker, Sponglorgoschiift, Laibach, Wionorstrasso 7. -ÜB ^ ¦ ¦ _Kil» M. "*M Im . * w II ^ T7"ervielf5,ltIerö.aa.gr»a'PP*rBI't-Vorbossorto vorzüglicho VervielfältigungB-MaBse, wie auch schwarz© Veirielfaltigungt- Tint© wird bostons empfohlon. Die mittelst Hektograph hergestellten Abdrücke werden von den Postanstalten zu dem massigsten Portosatze wie andere Drockßorten befördert. Brief-, Schriften- und Facturen-Ordner. Der Ordnor ist aus Holz gofortigt uud viol ])raktischor, ala oin alphabetischer Briefkasten. Prois por Stück von 3 ü. aufwärts. — lllustrierto Proiscourauto und hoktographierte Abdrücke gratis und franco. (üOO) 10-8 Josef Lewitus, Wien, I., Babenbergerstrasse 9. Curort GLEICHENBERG r»ll> 1272, in ZtLiermalk. ^IIi2ii8<.^-!inililltl«c:^« und I^i«oii8!iuul1ill^«, ^i^vlmwllio, ^lilcli. I^ic-ntunnaäoi- unä <^!1(!li8c)(>lxU78t,UUl»UN^«-Inna1u,tlUNl'N. IlOll1oN8NUI-<1 illläOI-, 8tlldN»l»,ll< s, 8u88^»8»yldii.äyl, I^iclitnnnlia^ldilaui-, klMo» VoIIdllä mit I^inricntunfs 2U Ku,Itw»88ui--Oul0N. v<»l»u»llsilliit«« unä jsvnllllÄent«» Hllrl»el,un>s«ll< ll-Ulill; »ein ^c,88l»r (3»li»It ll« äc»1»l>olt lioli!on8uul(!in I^ütlun unä Ilnui!«^/, «o^i« äur U»nss<'I »u äou Hsll^uu bv-«eti^vorunäon XaHlvcü-ninäun^un macnun äou ^oll»nnl»brunnen fsauü d«8onäul8 em» 2u I)0iii«Iic!n äui-^u »II« ^i-ug^urun ^linci'ul^'ukncü-'llilnälunsseu. ^uklll^ou uuä Ü08tl,'INu»^on Vttil >Vu^on, ^Vollmin^(!N unä Ninui-lllwü,8»«i-n d«i ävl Aiimneii-DiiLlltioii in (^ieicliLnderss. (i30?) 10-1 [|;iiiii1|i-i;i;iiii:-H;iinl,;iiiiilii: ; mit zwei Knö])fen, in allen Farben, ¦ nur 9O kr. das Paar,: bei ; Feri Eilina & Hasch, • (1170) 4-4 Laibach, Judengasse. Mstcrr. - ungar. Moyd in Trieft, Dampfschiffahrts-Gesellschaft. Zsaprten ab Griest. Ostindien und China nach Hona,lonn «bcr Pord'öaid, Surz, Aden, Vombay, Colombo. Penang via und Singapore am 1. Jänner, 1. Februar, 1. März. 1. Apiil, I. Mai, 1. I,m<, Surzlanal 1. Juli, I. ?lua,ust, 1. September, 1. Ollober. I. November, 1. Dezember, ltalcutttt mit Berührung der Zwischcnhnsrn Pord»Said, Suez, Aden und Colombo am 12. Jänner, 12. Februar, 12. März, 12. Oktober, 12 November, 12. Dezember. Die Dampfer, welche auf der Linie Triest-Honglona, am 1, Oktober, 1. November unb 1. Dezember von Trieft abgehen, werden zur größeren Äcqucmlichlcit des reisenden Publicums die Strecke Tricst-Vombay mit beschleunigter Fahrt zurücklegen und zugleich auch den Hafen von Brmdisi anlaufen, «..„,,. Eghpten, Ficitllss mittaas nachAlexcmdrien ,'ibcr Corfu, Verbindung mit Port'Saib, Syrlen, Levante, Samstag 2 Uhr nachmittags nach Corfu, Pyräus, Konstantinopcl, Syra, Infel Candien, Smyrna, Syrien, Thessalien und den Häfen des Schwarzen Meeres. Donnerstag (jeden zweiten) vom 12. Jänner 5 Uhr nachmittags nach Corfu Patras. Zcmtc, Calamala, Pyräus, Salonich!, Thessalien bis Konstllntinope! ' Dalmatien, jeden Dienstag, Donnerstag und Samstag. Nähere Auslunft ertheilt die commerz. Direction in Tricst und die Gcmrülllaeni,,? ^ „Oestcrr.-ungar, Lloyd" in Wien. Schwarzenbergplah Nr. 6. (3) 12"^