^207. Domltistllg, 10. Scpttmbci 1896. Jahrgang 115. Machen Mum. ""Ml!g n ? p«l«! M!t Pllstvtilenbuna: ganzjährig fi, l5, halbMrig ft. 7 bo. Im «omptolr: "^Nt ^„l' '..''"lWhsl« ft, 550. fflll blt Zustellung <»« Ha»« ganzjühi!« st. 1. — I»s»rt»o««<,tbitf: Fi»i ^^ ""»rale l>!« „, 4 H,,len ,^ ^. ^«her, per Zeile « lr,- be! «stele« Wiederholungen per Zettt » li. Die »üaib.gtll.» erscheint «üstllch, m!t «lu»»llhme dtt Vonn» uild Feleitane. Pie Ub«<«istr«»lo» befindet Nch «on«res«platz Nr.», die ««vaett»» VahnbofzaNe Ni. l5. Sprechstunden der Mebac«on von » bl« ll Uhr vor«!«»,» UnfranNerte vriel« werben nicht anzenommen, Vlanuscripte nicht zurückgestellt. Amtlicher Theil. ^gMg/ ""d k. Apostolische Majestät geruhten 6tzben ^ ^' ""^ ^ H°^"t bem Herrn Obersten ^illade ?^°' Commandanten der 10. Cavallerie« ^aaen^»^ Bewilligung zur Annahme und zum Et »"^ höchstoemselben verliehenen kaiserlich russischen beurlaukl °b"« bes aus Gesundheitsrücksichten «us ^""" Feldmarschall - Lieutenants Victor Say belniel^» ?"Hk" in den Ruhestand anzuordnen und Levhol^bei diesem Anlasse das Ritterkreuz des lltitdrick "bernahme des Fildmarschall- Lieutenants luchen in ^° " herrenschwand auf sein An-bei djfl" ^n Ruhestand anzuordnen und demselben tGei " ^" .^ das Ritterkreuz des Leopold'Ordens .. ÜU verleihen' Vlzed^""ahm'e des Generalmajors Karl Ritter ^Ade.ss„^ll Burgwehr. Landwehr-Infanterie-'" den R,^s?°"banten in Iofefstadt, auf sein Ansuchen bleiben ^'^ anzuordnen und anzubefehlen, bafs Wen N ». b"lem Anlasse der Ausdruck der Aller-. denV'^"^it bekanntgegeben werde; °H 3nl "be^ll Moriz Rostoczil, Commandanten iM L?"'/'^giments Reichsgraf Browne Nr. 36. ^!!M , ^ - Infanterie. Brigade - Commandanten in 'zu ernennen: ,/>rdnen: b,?/"ennung ihrer Leistungen aus dem Ge-lvesenz Militär-Erziehungs- und Bildung«- L,5 l>eA w^"lreuz des Franz Iosef-Ordens: ^ °n?c,^"l Ralowsky. des Armeestandes, ll ben, ^^"fanterie Cadettenschule in Wien, und "lhen harzte Dr. Josef Urban, der There-""Ntllr.yllademie; den ^" Vlilitär.Verbienstkreuz: 3, Eduard 3"""" "^ Elasse: ^'lnents c>«77. ° rschner. des Feftungsartillerie» «i. I°han^K Kinsly Nr. 3, und ^Epo^7/^d r y, des Festungsartillerie-Re- das goldene Verdienstlreuz: dem Militär-Oberthierarzte erster Classe Johann Rumler, der Theresianischen Militär«Akademie; ferner anzubefehlen, dass aus dem gleichen Anlasse der Ausdruck der Allerhöchsten Zufriedenheit bekanntgegeben werde: dem Oberstlieutenant Heinrich Edlen v.Schuppler, des Armeestandes, Commandanten der Militär-Unter» Realschule in Güns; dem Major Franz Bauer, des Armeestandes, Commandanten der Militär-Unterrealschule in Kaschau; dem Büchsenmacher erster Classe Georg Fischer, des Infanterie-Regiments Freiherr von Mollinary Nr. 38, das silberne Verdienstkreuz mit der Krone zu verleihen. Se. k. und k. Apostolische Majestät haben mit Allerhöchster Entschließung vom 28. August d. I. dem Forst.Inspections'Commissar Wilhelm Effen berger das goldene Verdienstlreuz mit der Krone allergnädigst zu verleihen geruht. Seine k. und k. Apostolische Majestät haben mit Allerhöchster Entschließung vom 28. August d. I. dem Finanz-Landesdirections'Vicepräsibenten im Ruhestande Georg Freiherrn von Plenker das Comlhurkreuz des Franz Iosef»Ordens mit dem Sterne huldvollst zu verleihen geruht. Se. k. und k. Apostolische Majestät haben mit Allerhöchster Entschließung vom 1. September d. I. dem Gutsbesitzer Nathaniel Freiherrn von Rothschild in Wien, anlässlich der Errichtung einer Stiftung für invalide k. u. k. Officiere, in Anerkennung seines patriotischen und humanitären Wirkens das Großkreuz des Franz Josef-Ordens allergnädigst zu verleihen geruht. __________ Der Iustizminister hat den Landesgerichtsrath und Vezirksgerichtsvorsteher Dr. Eduard Neu hold von Kniltelseld nach Voitsberg versetzt. Der Iustizminister hat den Vezirksrichter Victor Höffinger von Eibiswald nach Iudeuburg verseht. Nichtamtlicher Theil. Zur Statistik des gewerblichen und commerziellen Unterrichtes in Oesterreich. II. Als Fachschule für gewerbliche Hauptgruppen wird endlich auch noch die Lehr- und Versuchs-anstatt für Photographie und Repro-ductions'Verfahren angeführt, welche au« einem Vorbereitungscurse und einer Fachschule mit zwei Cursen besteht. II. u) Unter den Fachschulen für einzelne gewerblicheGruppen führt die statistische Central« Commission an erster Stelle das k. k. technologische Gewerbe-Museum an, welches nach unserer Ansicht wohl in die erste Hauptgruppe einzureihen käme. Das technologische Gewerbe-Museum, wclch?s als solches in vier Sectionen zerfällt, besaß nämlich (abgesehen von der dazugekommenen Fachschule für Physik) schon im Berichtsjahre 1892/93 eine niedere und eine höhere Fachschule für Möbel» und Bautischlerei, eine niedere Fachschule für Färberei, eine höhere Fachschule für chemische Gewerbe, ein Seminar für Tinctorial-Chemie, eine niedere und eine höhere Fachschule für Bau» und Maschinenschlosserei und eine Fachschule für Elektrotechnik. d) Fachfchulen für Spihenarbeiten und Kunststickerei bestehen in Niederösterreich zwei (l. l. Centralspitzencurs und l. l. Fachschule für Kunststickerei)', in Krain zwei (k. k. Fachschule für Kunststickerei und Spitzennäyerei in Laibach und l. k. Fachschule für Spitzenklöppelei in Idria), in Görz und Gradiska drei (k. k. Spitzenklöppelschulen in Chiapo-pano, Dol-Otlica und Flitsch), in Istrien eine (k. k. Spitzenklöppelschule in Isola), in Tirol vier (drei k. k. Fachschulen für Spihentlöppelei in Calavino, Predazzo und Proveis und eine k. l. Filial.Fachschule für Spitzenklöppelei in Luserna)'. in Vorarlberg eine (k. k. Fachschule für Maschinen-Stickerei in Dornbirn), in Böhmen zwei (k. k. Fachschule für Spitzennäherei in Gossen« ' Seither besteht auch eine einschlägige Schule in Ischl. ' Seither ist die Schule in Calavino ausgelöst und sind Fachschulen für Spitzeutlöppelei in Cles und Tione errichtet worden. Felulleton. Z"rch ein Mort. "oveNe v°n »riedrlch Noß. M '^Nd wn« ("l 3°rtsehung.) ^tnloz. ""« habt Ihr gehört?, fragte Barbara »o„..bie alte m ?' "^ ^ hören wollte., ver->s ga"° Glmoa. «Neide sprachen vielmehr »vied^bara s^"." ^ von dem jungen Bauer!. dtt«n l"e Fra? wV^°^r in ihrem Blick stand .Fnn " °0' "elche die alte Mmda nicht miss- zu deiner Mutter, dass >N K und fr1"^°^er »< die passendste V d?« diel, Mt !"' °b sie dabei behilflich sein Stande käme. Da« versprach KM" °Ue Vaue? Handschlag, und da vertraute nicht erst im !>N<°uf ib "^"^"ung dessen, was wie >^3'nsthliti., ,7,.?"Ln hatte, mehr und mehr 3Ü «i'd heiter «"s^^ren ließ. Ihre Stimme ^^>N Sah« w?^n ""Ländlicher, wenn auch 5,«l ^n">"' Unterbrechungen aus ihrem ^^ ^Weil aber schienen dieselben Worte, ^ bH> einen Stein von der ll^^s "' . ""U°N°dchen mit einem solchen '^ in ihr Würze Beobachtungen der alten Gunda am Sterbebett des alten Bauern ließen es Gestalt annehmen und Thatsache werden, zumal, wenn sie sich das zwischen Rupert und der Mutter stattgefundene Gespräch ins Gedächtnis rief, dessen unfreiwillige Zeugin sie geworden war. In welchem Zusammenhang konnte damit aber das heutige Zwiegespräch zwischen der Mutter und dem Schulzenbauer stehen? Umsonst fragte sie sich das. da sie doch der Mutter vollkommen entgegengesetzte Ansicht kannte. Und endlich gar — jede Stunde, schon in dieser oder der nächsten, konnte Rupert heimkehren! Wie sollte sie ihm erst vollends nach diesem allem gegenübertreten? Sie erhob sich. wie zur Selbstantwort auf den Gebanken, mit einer Entschlossenheit, welche die alte Gunda erschreckt ihre Hand umklammern lleß. «Nein, du darfst nicht von mir gehen!, rief sie aus, wie in des jungen Madchens Seele lesend. «Du musst bei mir bleiben, denn lch habe dir noch etwas sehr Wichtiges zu sagen, ehe es mit mir zu Ende geht!» Sie sollte nicht weiter kommen. Eben rollte draußen eine schwerfällige Landlutsche auf den Hof. Im folgenden Moment traten der Doctor und der Bader ohne weiters ins Zimmer. Barbara, die zur Seite trat, freundltch zumckend, mackt- Nck der alte Arzt ohne Verzug daran, die Datt aende^u untersuchen. Des Baders eifriges Selbst- " Vrachte den redseligen Bader zltm Schweigen. Der Doctor °w beugte sich über ,e Dalltgmde. w.e 'man ein Kind zu beruhigen lrach'et. «Da thut es Euch weh?, sagte er. «Na. das wollen wir schon bald wieder heilen, aber still liegen werdet Ihr müssen, ganz still, dann wird schon alles bald wieder gut werden. Sie haben die Pflege übernommen. Fräulein Wlllers. Werden Sie dieselbe auch behalten?. Barbara bejahte. Der Arzt bedeutete ihr, ihm zu folgen. Erst draußen sprach er zu ihr und zu der eben auch voller Eifer hinzukommenden Frau Willers: «Der Fall ist äußerst bedenklich bei dem Alter der Patientin. Im allgemeinen gibt ihnen das den Rest. Aber wir haben zu hoffen, so lange Leben da ist. Es handelt sich um eine innere Quetschung, die nicht gerade den Tod im Gefolge zu haben braucht, wenn die übrige Constitution un« zuhilfe kommt. Und diese Aussicht ist hier vorhanden. Diese Naturen besitzen ja im allgemeinen eine Zähigkeit und Widerstandsfähigkeit, die man bei einem verwöhnten Schoßkind des Glückes vergeblich suchen würde. Von der Pflege wird jrht die Hauptsache abhängen, und umso erfreuter bin ich. dass Sie, Fräulein Wlllers. dieselbe, wie Sie sie bereits übernommen, auch fortsetzen wollen —» «Dazu hat meine Tochter viel zu wenig Erfahrung,» wollte Frau Willers sich einmischen. «Verzeihen Sie, verehrte Frau. das« ich vollkommen entaeaenaesehter Meinung bin.» schnitt der Doctor ,hr jedoch das Wort ab. .Ihr Fräulein Tochter hat gerade das rechte Zeug dazu, soviel ich bereits zu beobachten Gelegenheit hatte, und so nehme ich ihren Belstand nur zu gern in Anspruch. Lassen Sie uns ohne Verzug der Patientin Linderung verschaffen. Kommen Sie, Fräulein Millers, damit ich Ihnen meine Instruction ertheile!» (Fortsetzung solgt.) Laibacher Zeitung Nr. 307. 1780 10. September M6, grün und Fachschule für Spitzenklöppelei in W^mberg), in Galizien drei (eine Fachschule für Spitzenklöppelei in Kanczuga, eine Landes'Spitzenschule in Muszyna und eine Landes-Fachschule für Spitzenklöppelei in Zakopane).' e) Von Fachschulen für Weberei und Wirkerei besteht eine in Niederösterreich (Lehranstalt für Textil-Industrie in Wien)"; in Oberösterreich eine (t. k. Fachschule Haslach); in Böhmen 17 (k. k. Fachschulen in Asch, Hohen-elbe,Humpoleh,Könia.inhof, Landslron, Lomnih, Nachod. Neu-Bistrih, Reichenberg, Nochlitz, Rumburg, Schluckenau, Schönlinde, Starlenbach, Starkstadt, Warnsdorf und Wildenschwert)-'; in Mähren acht (k. k. Fachschulen in Brunn, Frankstadt, Mährisch-Schönberg, Neutitschein, Proßnitz, Römerstadt, Sternberg und Zwittau); in Schlesien drei (t. k. Fachschulen in Bennisch, Freudenthal und Iägerndorf); in Galizien acht (zwei Landes-Webeschulen in Krosno und Rychwald. fünf Landes - Webemusterwerk-stätten in Vlazow, Gliniany, Korczyna, Kosöw und Wilamowice und die Franz Iosef-Musterwertstätte für Leinen» und Tuchweberei in Lancut). ' Seither bestehen in Galizien noch zwei staatlich sub» ventionierte Schulen dieses Zweiges, nämlich in Krakau eine Fachschule für Kunst» und Weißstickerei und in Makow eine Lehrwerkstätte für Stickerei. * Seither in eine Staatsaustalt umgewandelt. b Die Fachschule von Lomnitz ist seither nach Reichenau übertragen; in Stralonch ist eine t. l. Wirlschule errichtet worden. Politische Ueberficht. Laibach, 9. September. Ende September begibt sich Seine Majestät der Kaiser zu mrhrwöchentlichem Aufenthalte nach Ungarn. Er wird am 4. October der Einweihung der neuen Donaubrücke in Budapest und später der Eröffnung des neuerbauten Kunstgewerbemuseums beiwohnen. Wie dem «Neuen Wiener Tagblatt» aus Budapest gemeldet wird, soll es gelungen sein, in allen Punkten der Banlfrage ein Einverständnis zwischen den beiderseitigen Compaciscenten zu erzielen, so dass nur noch die formelle Erledigung der Privilegiums-Erneuerung aussteht. Die Üandtagswahlen nehmen heute ihren Anfang mit den Wahlen in den Landgemeindenbezirken Schlesiens, welche neun Abgeordnete in die Landesvertretung zu entsenden haben. Das Abgeordnetenhaus des ungarischen Reichstages hält heute Sitzung mit der Tagesordnung: Fortsetzung der Debatte über den Entwurf einer neuen Strafprocess-Ordnung. Der Kaiserzusammenlunft in Vreslau wird von der gesammten deutschen und russischen Presse große Bedeutung beigemessen, und gleichzeitig wird sie im Zusammenhange mit dem Besuche des russischen Kaiserpaares in Wien besprochen. So äußert sich der «Swjet» im Hinblicke auf die Reise dcs Kaisers und der Kaiserin von Russland nach Wien und Breslau dahin, dass auch die nichtrussischen Blätter dieselbe mit Recht als das glücklichste Ereignis bezeichnen, welches die allgemeine Zuversicht und die allgemeine Hoffnung auf die Unantastbarkeit des europäischen Friedens bestätige. Wie man aus Breslau telegraphiert, wurde dem Vernehmen nach in den Besprechungen, die zwischen den leitenden deutschen und russischen Staatsmännern stattfanden, von neuem die völlige Uebereinstimmung derselben sowohl bezüglich der Gesammtlage als auch hinsichtlich aller gegenwärtig schwebenden Fragen con« statiert. Wie man der «P. C.» aus Rom schreibt, ist es durchaus unrichtig, dass infolge des bekannten Iniischenfalles von Hahneville die Abberufung des italienischen Botschafters in Washingten, Baron Fava, bevorstehe. Da die Unionsregierung für die in der genannten Stadt gegen Italiener verübten Gewaltthätigkeiten vollkommene Satisfaction bietet und andererseits das Verhalten, welches Baron Fava in dieser Angelegenheit beobachtet hat, mit den durch die Situation gebotenen Pflichten und seinen Instructions in vollem Einklang stand, sei zu einer Maßregel der erwähnten Art unter keinem Gesichtspunkte ein Anlass gegeben. Wenn Baron Fava, wie es heißt, in nächster Zeit von seinem Posten scheiden sollt?, so wird dies nur infolge seines eigenen Ansuchens geschehen, das er mit Hinweis auf sein Alter und seinen Gesundheitszustand schon vor Monaten gestellt hat. — Den Blättern zufolge habe der Kriegsminister Dispositionen für eine aus Anlass der Hochzeit des Prinzen von Neapel in Rom zu veranstaltende große Truppenrevue getroffen. Die Truppen, welche an der Revue theilnehmen sollen, hätten, wie weiter hinzugefügt wird, Befehl erhalten, in Rom am 20sten October einzutreffen. ... I" ^em w Paris am 8. d. M. unter dem Vor-r^w^!^«« ^""" abgehaltenen Minister« russischen Majestäten und kündigte au, dass zwei hohe. russische Hofwindmträger sich gestern von Berlin nach Paris begeben haben, um wegen des Empfangs-programms Besprechungen zu treffen. Die spanische Regierung beschloss, auf schottischeu Werften ein Panzerschiff, einen Kreuzer und zwei Contretorpedos zu bestellen. Der Aufstand in der Provinz Cavito breitet sich aus die anderen Provinzen der Philippinen nicht aus. Die Lage ist unverändert. Die carlistischen Deputierte« veröffentliche» ein Manifest, in welchem sie ihren Anstritt aus der Kammer erklären. Sie bekennen sich als Anhänger der politischen Centralisation und administrativen Decentralisation und erklären, dass die Parteien der Kammer das Land dem Ruine zuführen. — Wie eine Privatdepesche aus Havanna meldet, wurden zahlreiche Notable, welche die Insurgenten unterstützten, von der Polizei in Haft genommen, darunter ein Professor des Strafrechtcs an der Universität in Havanna, der Director des Conservatoriums, mehrere Advocaten und zahlreiche Kaufleute. In Lausanne fand am 7. d. M. abends eine große Volksversammlung statt. Nach Anhörung zahlreicher Redner nahm dieselbe eine Resolution an, welche gegen die armenischen Greuelthaten protestiert, und beauftragte ein Comite' mit der Veranstaltung einer großm Kundgebung der Schweizer, welche nach der Ueberzeugung der Versammlung dem Bundesrath bei den europäischen Großmächten den nöthigen Nachdruck zu verschaffen wissen werde. Wie aus London verlautet, werden Major Willougby, Major White und Caftitän White, die mit Jameson verurtheilt wurden, mit den gewöhnlichen Privilegien in den Ruhestand versetzt werden. Ueber die letzten Vorgänge in der Türlei wird berichtet: In einer von den sechs Botschaftern unterzeichneten Collectivnote wird der Pforte die Meldung der Consuln in Kanea zur Kenntnis gebracht, dass die Kretenser die vereinbarten Zugeständnisse angenommen und die Pforte aufgefordert haben, diese Kundmachung bekanntzugeben und die Wahl des Generalgouverneurs vorzunehmen, damit die dringend nothwendige Aufnahme der Anleihe für die Insel möglich werde. Gestern erhielten die Botschafter eine Verbalnote der Pforte, in welcher die Aufstellung eines außerordent» lichen Tribunals angezeigt wird, um die revolutionäre» Armenier sowie die Muhamedaner, welche Gewalt« thaten verübten, ferner jene Polizeiagenten, welche ihre Pflicht versäumten, rasch und öffentlich abzuurtheilen. Das lretensische Comite rüstet Schiffe aus, um die lretensischen Flüchtlinge in ihre Heimat zurück-zubefördern. Das Journal «Asty» räth dem macedonischcn Comiti, der Bewegung ein Ende zu setzen, welche zur genüge die hellenische Gesinnung der macedonischen Bevölkerung bewiesen habe. — Ueber 600 Armenier, die sich bisher in die russische Botschaft, in die Schiffsagentien und auf das Schiff «Katharina» geflüchtet hatten, wurden russischerseits in einem Han untergebracht, uud wurde die von türkischer Seite geführte Untersuchung, ob sie hier beschäftigt sind oder nicht, überwacht. Im ersteren Falle sollen sie hier bleiben, im letzteren heimgeschickt werden. Ein Kavallerieregiment wird von Adrianopel Hieher transferiert. Zum Gouverneur von Arkansas wurde Jones mit einer Mehrheit von etwa 50.000 bis 60000 Stimmen gewählt. Die Demokraten stimmten für ihn. Li«Hung-Tschang reiste über Niagara nach Toronto ab, woselbst er nur wenige Stunden verblieb, um die Ausstellung zu besuchen, und setzte dann die Reise mittelst der canadischen Pacific«Eisenbahn nach Vancouver fort. Tagesneuigleiten. — (Die Manöver in Galizien.) Die dies° jährigen Eorpsmanöver in Galizien werden sich zwischen dem zehnten Corps (Commandant FgM. Freiherr von Galgotzy) und dem elften Corps (Commandant FML. Graf Schulenburg) ungefähr im Raume zwischen Przemyll und Grodel abspielen. Die Manöveroberleitung ift in einem dem Grasen Stadnicll gehörigen Schlosse untergebracht. Der Apparat der Oberleitung besieht im we« seitlichen wie bei allen Manövern aus einer Operations-unb einer Detailabtheilung, dann aus den der Manöver» oberleitung zugewiesenen Schiedsrichtern und Berichterstattern. Die Zusammensetzung der Commanden und Stäbe sowie die Ausrüstung der dem Manöver zu« gezogenen Armeecorps und Truppen ist, soweit es im Frieden durchführbar, möglichst den im Kriege vor« kommenden Verhältnissen angepasst worden. So wurden bei den Corpsmanöoern in Galizien als auch in Ungarn die Truppen mit rauchschwacher Munition ausgerüstet. Jeder Truppendivision ift auch eine Divifions'Sanltäts« Anstalt beigegeben. Erwähnenswert ist auch, dass auch in diesem Jahre bei der Manöveroberleitung und den höheren Commanden elne Anzahl Ofsiciere und Unterofficlere als Radfahrer verwendet werben, ferner dass bei beiden Manövern bei jedem Corps eine Telephonablheilung auf« gestellt worden ift. Die Heeresleituna. hat auch sür eventuell ungünstige Verhältnisse in sanitärer V^eM umfassende Vorsoige getroffen. Felopostanfialten "erfM" die Erudition von Briefen und Geldsendungen mit /luo fchluss von Postpaketen. - Aus Krysowice wild "0" 8. d. M. gemeldet: Heute war sür die Truppen iNasM ' Se. Majchät der Kaiser wohnte um 8 Uhr morgens"' der engeren Suite einer stillen Messe in der SaM' lap.lle bei. Dm Diner zu etwa 100 G^e^n ",° Corpscommandant FgM. v. Galgotzy mit einem Tye seiner G.neralität zugezogen. Moici«c>,, K y!°wice " Umg?bung gleichen einem Kriegslager. Aul den W>e sind Zelte sür die Mannschaft und die Pscrde e"M ' Fast jedes Haus beherbergt Soldaten, Tafeln nut M>^ schliften an Einfriedungen oder Viiumen bezeichnen bequartierten Commanden oder Truppentheile. M ,.^ Straßen bewegen sich Bagagetrains und sonstige w tälische Transporte. In den Cantonnements h«"^ "^ Leben und unendlich?» Getriebe. Hier wild abgelocht, , werden Pferde gchuht und gefüttert; hie. wird 3ta?p gehalten, dort fröhlich gelagert. Wohin das Auge °^ begegnen einem Scharenbilder von der größten ^..^ faltigleit. Abends wurde aus den umliegenden v^ Lagerfeuer entzündet, frohes Stimmengewirr und ««!^ wird virnehmbar. Die Truppen befinden sich, '"^ groß'n Marschleistungen unter schwierigen Verhaltn^,, in bester Stimmung. Die Bevölkerung verfolgt die ^ tiirischen Vorgänge mit regem Interesse und i.A ^l. Truppen gegenüber die zuvorkommendste Vereitw'wU ^ — (Die russischen Majestäten in " Prinz und Prinzessin Heinrich sowie Prinz «"' ^ verabschiedeten sich am 8. d. M. um ''/.? Uhr """ l Bord des «Polarstern» von dem russischen ^a^ !^ und begaben fich sodann auf die «Hohenzollern», ^ aus sie die Abfahrt beobachteten. Im Augenbl^ ^ Abfahrt dcs «Polarstern» donnerten die KriegsM ^ Salut und die Kapelle am «Polarstern» lt""«^, preußische Hymne. Als die «Hohenzollern» p"^ feuerte der «Polarstern» den Salut und die Ma«"!" ^ aller Schiffe grüßten mit lebhaslen Hurrah-sM"' Abreise erfolgte um 7 Uhr 5 Minuten. ,,„e) — (Ovation sür die Prinz es sin vt^e In Cetinje traf am 8. d. M, abends eine l'^lio" Gchllschaft ein, um bcr Prinzessin Helene eine " ^ darzubringen. Die Italiener wurden von der M enthusiastisch begrüßt. ^ril^ — (Strilebeendigung) In W^^l-Ostrau war am 7. September beim SchM" licher erzherzoglicher Gruben die Anfahrt norM" ^) — (Berliner Gewerbe . N »'^ l"/acld"" Die Berliner Glwerbe.Ausftrllung hat an Einlrn°u F im Mai 600.000, im Juni 570.000, im 3"" ' h^l und im August 637.000 Marl, also insgela""" !"sl-2,438.000 Mark eingenommen. Legt man elne" ^^ eintrittspreis von 50 Pfennigen zugrunde, " f>^ die Ausstellungs'Tourniquets bis j ht von e Millionen zahlender Personen passiert. «Hw^^ -(Feuerbestattung in der »" ^ Die Vorlage des Großen Rathes über E"la^ g^" Crematoriums durch den Staat wurde mit 3197 Stimmen angenommen. „,ot ^ — (Das anarchistische C°"p b"^ Barcelona.) Das anarchistische C°'"^ Oa^ welches die jüngste Explosion in der Straße ^ Nuevos verursacht wurde, wurde vollstano^ ^hle Sämmtliche Urheber befinden fich in Hast- .„Z?I^, ist au« Marseille, heißt Thomas Cesheri und ^ ^P alt. 70 andere Anarchisten nahmen °« °ew ^ W» theil. Dieselben beschlossen, drei Bomben au, ^e^, der Procession zu werfen, im entscheidende" ^ z^ wollte jedoch niemand handeln; hierauf " ^ sie . Bomben in der Straße Fillever niedergelegt- ^, u Polizei fand. Cesheri nannte seine Comp"«" g^»e am folgenden Sonntag warf er eine d" ^ die Straße Cambois. Die Anarchisten leg" . fassendes Geständnis ab. aaco<«,!>"« - (Ein führer.) Auf der Materialbahn der " ^de . Doderer und Höhl in Weidlingau bei w" he!" ^ Locomotivfuhrer plötzlich irrsinnig, stieß " Mlt»e ^ an eine andere Maschine und blieb "0'- hei« ^ schinen sind beschädigt. Per Heizer v""^^/ sinnigen Locomotlvführer nicht an der ^ ^v hindern, fprang vor dem Iusammenstop ,, gleichfalls Verletzungen. , llch ^" >, ^ — (Weinconsum im eng"' ,, b'^ ^ lamente.) Nach amtlichen Berichte« " letzte",^ glieder des englischen Parlaments während ° ^sss ^' für ungesähr 2000 Pfund Sterling ^aN» , selben gelt an alkoholischen Getränle" «^^1«" — (Attentat.) «us Rio d ^ wel«b>< vom 8. d. M. gemeldet: Jener Deputy -^lN he» Kammersitzuug am 27. August ""^ ftu- pF Deputierten eine Ohrfeige erhalten y ^t " ff.c! l auf den Urheber der Insulte, als d»e, ^ige" .M benten der Republik, den Ministern u'^,, z- der argentinischen Escadre vom "" I ^Laibachrr Zeitung Nr. 207. 1731 10. September I^W. drei Revolverfchüsse ab. Im ersten Augenblicke glaubte 7""' dass es sich um ein Attentat gegen den Präsidenten . "- (Alpines.) Nm 8. d. M. vormittags wurde ,." telephonische Anschluss «Zugspitzgipfel mit Parten-l^en» vollendet. Saiten« der «lpenvcreins'Section fand °u? d,esem Anlasse eine lleine Feier statt. Local- und Provmzial-Nachrichten. 5, .^" (Zur Wasserversorgung im Vezlrt ^'cyernembl und Verdauung des Kulpa. - ,'>es.) Pas l. l. Ackerbauministerium hat das Ueber, 'nwmmen. betreffend die Wasserversorgung der Gemeinden ^«nembl, Winkel, Se«itsch. Petersdorf und Kälber«. ,H,. Welches diesbezüglich zwischen der Regierung, dem in?»»! Landesausschusse und den genannten Ge-'noen abgeschlossen wurde, sowie jenes, betreffend die "f °°"ung des linlen Ufers des Kulpaflusses — ab-n'^">'kn zwischen der Regierung und dem lrainischen h °e'°usschusse — genehmigt. Beide Uebereinkomm?» zu, N ""nächst durch da« Lanbesgesetzblalt für Krain '" Veröffentlichung gelangen. -c>. lliinif« .^ ^° " ^ prüfungen.) Die vom l. l. Ackerbau» halte?"'"" ^ ^" ^""^ I°^ bei der l. l. Statt, schul, " '" ^^^ angeordneten Prüfungen für den Forst» und « "ü^ ^Nischen Hilfsdienst weiden am 5., 6.. 7. a» q ' °°akgen die sür den Jagd. und Iagdschuhdlenft ". und 10. October d. I. staltfinden. —0. E^T'Lehrerbildung«.Curse am Wiener die in m"^°^"w.-) Da« Unterrichtsministerium hat b'ldunaz ^ gebrachten Lehrlräste sür die Lehrer. flätial !^^ ^"" Wiener Conservatorium nunmehr be« dieser C V ""^n Director I. N. Fuchs zum Leiter Vroiessn ""^ nachstehende Herren zu Lehrern ernannt: Dir^" "^"i Vranly: Allgemeine Pädagogik; ^rostssn ^. ^ 3 uchs: Unterrichtsmethode für Gesang; ^lch n ^ Vachrich: Unterrichtsmethodil für Violine; Unter !!.?' ^ ch «Iltt: Musikalische Erziehungslehre und VlM? "bodil für Clavier; Professor A. Pr 0 « niz: leid- ,/?" und Geschichte der Musil; Dr. R. Hirsch. V.^ "Metil der Tonkunst; Dr. I. Tuma: Alustil; H°tllbu .^ i" wsli: Instrumentenlunde; F. 2 üwe: ^chch^' ^""or I.N.Fuchs: Kammermufil und Ueten ^ °""8> Praktische Unlerrichlsübungen und Hospi« ^chtli! ^^""^ des betreffenden Fachlehrers. Die l»n 16 !"U" haben am 1. d. M begonnen und enden iie 8,l,f„ ,^' worauf am 17. d. M., 9 Uhr vormittags, lGin^ plllsung stattfindet. Die Ermöglichung einer ^bler, „ ? H"°nbildung von Lehrern für Gesang-, deri^c "Nd Violinunterricht, sowie die mit der Nblegung ^lhniss «?lma. zu erlangenden ftaatsgiltigen Abiturienten. eine f^, ""leihen dieser für Oesterreich neuen Institution ^ unseren Musillehrftand weitragende Bedeutung. ^ c>m «^"lösung der Einsernoten.) Von ^setnol?« ^"" ^^^ einberufenen 57.883.361 fl. "nb aiz " .^"n bis Ende August eingelöst, vernichtet Ende Au^M abgeschrieben 57.101.330 st., so dass mit C"de cv"»"ft «och 782.031 fl. im Umlaufe verblieben. .^u" clrculierten 801.i!i st. ."uzun«zv.^ Ersessene Denlsüule.) Die am 'l" Jahre 1«"^ ^" wiener« und Klagenfurler. Straße i"r Abtuet ^" 3ürften Weilhart von Auersperg ^"rdt btl°«° «?^ ^" Pest errichtete Dreifaltigleilssäule !""t besH?!, ? burch da« Erdbeben im vorigen Jahre °°r untere K.^ ^r oberer Theil abgenommen und 5 be an k- ^ eingerüstet werden musste. Seitdem ^"det NH . Worischen Denlmale nicht gerührt, es ""r da« G'" Nachen Zustande wie zur Erdbebenzeit; °t°hl bei nil^n ^^ inzwischen morsch geworden und l l hoffend - Gelegenheit auseinauderzufallen. Man ^"nich u««^^""°"en. bis der «Iahn der Zeit» . ^ ungstverl vollendet. ^" die Nns^'^°ren.) «« wurde von mehreren ^. ^'"er in n^°" "" «erlchtet. nach welchem Tarif h« 3°hrgebüren °n "llen M^?1^»enehmigten Tarife ausnahmslos 3?"2s d^'^lchen entsernt wurden. Nun bestehen ?""un^ird ^^^"°ken «°« in recht und die Ü?; we?^ l'ch °uch in den meisten Fällen danach U>Ne U"? /« "er der Fremde, der in d^ °"veiht^de« hiesige« Fiaker «Tarises nicht ein- d°?°Ine?f^^lheilungen des Museal. ^l5' H die«m«?^°^^ "egen uns im fünften Hefte V"eilung d"^"7 '"ei Druckbogen stark da die 'I > lrug wel^ "' ."". Sommersrischestimmung ^ " "lssenlHX "^' ^"" Studium der Natur ^°« Fdem^ zweigt. Dafür <«^?"ogenVn ^" gewöhnlichen Umfang von ^3e> derkü«t « !"'c^ ^°l' "' «eser in leiner ^tl?. °" llrNen il. ^^"' ^" regelrechte Er. ^t^itungfi^l/des zweiten Monats, wie es die ^i?" dlesV3 °« k.ne ihrer Hauptausgaben gestellt. M ei>°lle^ begonnen, und dürst! ?n «in v^, !^"^"" und Abnehmern der A""" Wunsch erfüllt sein. Den °" ^. L ve. ? "? "'" "it dem ersten Aus. """. der Fortsetzung von «Schloss und Herrschaft Flödnig in Oberlrain»; es umfasst die Zeit von 1706 bis 1755. Die Robotsverweigecungen laufen auch in dieser Zeit fort, so dass die Landeshauptmannschaft durch 40 Mann des gerade auf dem Marsche nach Trieft befindlichen Guido Slarhembergischen Regimentes die in den Wäldern versteckten Rädelsführer aufsuchen und einen von ihnen aufs Üaibacher Schlofs sehen ließ. Infolge weiterer Unruhen reichte Karl Josef Freiherr von Flöbnig um Anwendung der schärfsten Mittel ein, was ihm auch durch eine Hofverordnung gestattet wurde; ein Rudels-führer starb im Gefängnis nach zwei Jahren, der andere bequemte sich nach 7^ Jahren zum Eide. dass er von nun an die Robot leisten wolle. Theilweise war nun Ruhe bis zur französischen Invasion von 1797, welche zum Anlasse neuer Unbolmäßigleiten gemacht wurde. Eine eigenthümliche Leistung war auch die des «Forftfutters>; das war eine Steuer, welche der Herrschast das Hallen von Jägern und Hunden zur Vertreibung der Wölje aus den Wäldern um Flödnig ermöglichte. Nun brachten aber viele Dörfer die Ausrebe vor, sie seien eigentlich leine Flödniger Unterthanen und hätten auch bisher von der Herrschaft leinen Nutzen gehabt. Die Landeshauptmann» schaft betrieb die Sache etwas lässig, weil mehrere Mit» glieder ihre Herrschaften auch in den fraglichen Gegenden hatten, z. V. besaß Anton Graf Auersperg die Herrschaft Kreuz, Ialob von Hohenwart war Herr aus Gerlachstein und Graf Lamberg war Mitbesitzer von Rutzing; weiters stellten sich auch die Malteferriltercommenda zu St. Peter, das Laibacher Domcapitel und andere auf Seite der Rebellen, welche 1752 aber im Urtheil unrecht behielten. Am 10. August 1755 starb Karl Josef Freiherr von Flödnig; seine Gemahlin, eine geborene Gräfin Varbo, war schon fünf Jahre vorher verschieden. Der zweite Aufsatz ist der Schluss von Prosessor A. Paul ins hochinteressanter Studie: «Ueber einige für die Flora Krains neue Arten, Varietäten und Gastarde aus der Farngattung /Vsjiiciium 8>v.» Im Anschlüsse an diese Untersuchung richtet der Versasser an alle Floristen in Kcain die Vitte, ihm über andere, noch unbekannte Stand, orte, besonders von ^Vspillium aoulolUuin H^v. und ^jiiliinin Iji'lnmii kjxmn. Nachrichten zukommen zu lassen; besonders letzleres vermuthe er im Zuge der Karawanlen sowie in den Wäldern um Ioria und wäre für Einsendung seltener oder eigenthümlicher Formen sehr danlbar. Per dritte Aussatz ist aus der Feder des Schriftleiters: «Das l. l. Giiterbeftätteramt in Laibach vom Jahre 1791., Den Zwrck dieses Amtes besagte folgende Nmlsanzeige: «Nachdem den in-und ausländischen Kausieuten sehr daran gelegen ist, dass die Güter und Waren schleunig und sicher versendet, dabei aber auch alle Gunst, aller Eigennutz, alle Parteilichkeit sowohl vonselte der Spediteure als der Fuhrleute vermieden und das Speditlonsaeschäft in jeder Rückficht auf die Grenzen der strengsten Gerechtigkeit, der natürlichen Billigkeit und Wahrheit zurückgeführt werde, so sind Seine l. und k. Apostolische Majestät allergnädigst bewogen worden, nach dem Beispiele anderer erblsndischen Handelsstädte ein Güterbestätteramt in Laibach errichten zu lassen und selbiges vom 1. Jänner 1792 in Wirksamkeit zu setzen.» Der vierte Aufsah hat Professor Ferd. Seidl zum Verfasser und bringt den 14. Abschnitt zum «rtilel Klima von Kram über das Thema: «Die zeitliche und die räumliche Veränderlichkeit der Niederschlagshäufigleit.. Die Tabellen über die zwölf Monate des Jahres basieren auf den Messungen in Klagenfurt, Sailnih, Laibach, Eilli, Rudolfsw rt, Oottschee, Fiume. Görz und Pola. Wir ersehen daraus, dass in den Niederungen des Karawanlen« und Karstgebiete« im Sommer die Nieder, schlage aller Ergiebigleitsgrade mit relativ größter Ve-ständigleit eintreffen; im Winter dagegen unterliegen alle Stufen, insbesondere aber die intensivsten Condensalionen von Jahrgang zu Jahrgang der relativ weitest aus» greifenden Veränderlichkeit. Dieses gegensätzliche Verhalten mildert sich aber auf de« Wege von Klagenfurt bis Pola. Den Schluss des Heftes bildet ein Literaturbericht, in dem die Jahrbücher der l. l. Ventralanstalt sür Meteorologie und Erdmagnetismus fowie das Jahrbuch des l. l. hydrographischen Eentralbureaus lurz besprochen werden. ^, , —»r— * (Erb beben.) Gestern erfolgten u« 11 Uhr 55 Minuten vormittag« in knapper Reihenfolge zwei kurze Erdstöße, die allgemein wahrgenommen wurden, da die Fenster klirrten und auch an altem Gemäuer sich an einigen Stellen fchwache neuentstandene Risse zeigten. Wie man uns von glaubwürdiger Seite versichert, soll da« Erdbeben durch das bekannte unterirdische Geräusch eingeleitet worden sein. __ (Viehmarlt.) Aul dem gestrigen monatlichen Viehmarlte wurden aufgetrieben: 504 Pserde und Ochsen. 29<1 Kühe und 76 Kälber. Der Verkehr war jedoch schwach, da leine fremden Käujer erschienen und sich der Handel nur unter den Elnhe.mischen abwickelte. * (Schadenseuer.) Am 1. d. M^ wurde die Kailcke b7r Maria V^ni in Otresl, pol. Vezirl Gurt-ftb^ urch deren Kinder, die mit Zündhölzchen spie ten. n Vrand geseht und ein Schaden von circa 120 Gulden verursacht Die Geschädigte war versichert. - Nm ü.d.M. um 7 Uhr srüh kam aus der Kleinalpe. Vezirl Stein, m der dem Besitzer Valentin O noviel vulgo Sluhnicar von Gozd gehörigen Alpenhütte Feuer zum Ausbruche, welches binnen einer Stunde die aus Holz erbaute Hülle ein» äscherte, wodurch dem Vesiher ein Schaden von circa 100 st. verursacht wurde. Der Vcanb entstand durch die Unvorsichtigkeit des Inwohners Andreas Pobstudensel aus Gozd, da derselbe das zum Kochen des Frühstück« vorbereitete Feuer unbewacht ließ und sich für eine kurze Z-it aus der Hütte entfernte. Das beim Herde zum Trocknen hinterlegte Holz fteng mittlerweile Feuer und die Hütte gerieth in Brand. Durch eine zusällig anwesende Gendarmerie - Patrouille und einen Hirten aus Prapret wurde das Feuer gedämpft. —r. — (Sanitäres.) Im Verlaufe der letzteren Zeit erkrankten in Unterfelb, Vezirl Rudolfswert, elf Personen an Typhus, von welchen bisher eine genesen, zwei aber gestorben sind. Die Kranlen befinden sich in officiöser ärztlicher Vehanblung. Kürzlich trat in Ielievec, Vtzill Gurlfelb, die Diphlheritis auf, an welcher in zwei Häusern acht Kinder im Alter von sünf bis neun Jahren er» lranlten. Der Charakter dieser Krankheit ist sehr bösartig, und sorderte dieselbe bereit« vier Opfer. In beiden Fällen wutben umfassende sanilälspolizeiliche Maßnahmen getroffen. —0. — (Sanität«- W 0 chenbericht.) In der Zeit vom 30. August bis 5. September lamen in Laibach zur Welt 12 Kinder, dagegen starben 11 Personen, und zwar an Scharlach 1, Magenkatarrh 3, infolge Schlagflusse« 3 und an sonstigen Krankheiten 4 Personen. Unter den Ver-storbenen befand sich eine Perfon aus einer Anstalt. Von Infektionskrankheiten wurden gemeldet: Typhus 1 und Diphlherilis 1 Fall. — (Vom Radsahrsport.) In Trieft hat sich ein neuer Club gegründet, die «Wanderer», welche zu ihrem Obmanne einen d?r ältesten und sportersahrensten Triefter Radfahrer, Herrn Otto Reisaus, etwähltrn. Ueber die Richtung, Ziele und Zwecke des neuen illubs wird sich erst in einiger Zeit ein klares Bild gewinnen lassen, denn in Trieft herrscht in vielen Veziehungen, welche in Laibach und anderen Städten ganz klar und offen behandelt werben, noch eine gewiss? Unklarheit und Unrnl-schiedenheit; während z. V. bei uns schon aus d?m Namen eines Vereines sofort der Schluss auf die Nationalität der Mitglieder gestattet ist, würbe man in Trieft sich da leicht einem Irrthum hingeben. Da die «Wunderer', was man hört, einen geringen Monatsbeitrag einheben, so dürften sie ihr Schwergewicht nur aus das Tourensahren der Mitglieder verlegen und in größ?re spottliche Fest« lichleiten sich kaum einlassen, weil diese äußere Repiä' sentanz eines Clubs zwar sehr ehrenvoll, aber auch sehr kostspielig ist. Wir wussten nichts, was einen Club so finanziell angreifen könnte, als in erster Linie der Bau einer eigenen Rennbahn, in zweiler die Abhaltung eine« Gründung«jubiläum« und in dritter die Veranstaltung von Radfahrer-Akademien mit Galafahrschulln u. s. w. Denn um dies leisten zu können, müssen große Räumlichleiten im Besitze des Clubs sein, aus die Opfer-willigleit der Mitglieder wirb jedesmal auch gepocht, und der Club hat dafür nur das Vergnügen und die Ehre, in der Sportwelt einen Namen zu haben und seine Mit« glieder an anderen Sportstätten mit jener ssamerabschafl-lichleit begrüßt zu sehen, wie sie Sitte geworben ist zwischen den hervorragendsten Clubs Europa«. So seltsam es aussieht, so hat sich doch im Laufe der Zeit unter den Clubs eine Art Rangstufe ausgebildet, es geht da vom nobelsten herab bis zum minderwertigen; Clubs, wie z. V. der Wiener Vicycle-Club, die Berliner Germanen, die Wiener Cycliften und Wanderer, der Leipziger und Hallenser Bicyclisten»Elub, der Moskauer Vicycliften.Club u. a. m. zählen sozusagen als Hochadel unter den Club« der Sportwelt. — Die Innsbrucker Rennbahn besteht aus drei Schichten; die Hauptmasse ist festgestampfter Schotter, darüber ruht eine Vetonlage und zu oberft liegt eine sehr seine, sorgfältig geschlissene Porlland-Cementschichle; die Curven find aus 3 20 Meter erhöht, so dass die größten Schnelligkeiten erzielt, alfo Records geschaffen werden können. Die Kosten der Rennbahn find 14.000 fl. hoch. und hofft der Tiroler Gauverbanb, durch die Eintrittsgelder be« Publicums an den Renntagen auf feine Kosten zu kommen. — gum Schluss noch au« den heimatlichen Gegenden die Nachricht, das» am 13. Sep. tember in Adelsberg ein außerordentlicher Gautag des Karstgaue« über Vunbesangelegenheiten und Anträge zum Bundestag stattfinden wird. Die Sitzung beginnt um 11 Uhr. da« gemeinsame Festmahl um 1 Uhr; beides im Gasthose «Vicii». (^ 1- — (Die Inthronisation des Vlschofs für Trieft.) «lm 8. d. M. fand die feierliche In. thronisation des neuen Bischofs für Triest.CllPooistrin, Msgr. Dr. Sterk, unter massenhafter Betheiligung seitens der Bevölkerttna statt. Die Procession bewegte sich von der Mariahils.Kirche durch die festlich geschmückten und von einem überaus zahlreichen Publicum dichtgefüllten Straßen zur Kathedrale St. Just, in welcher Bischof Dr. Sterl da« Ponlifi:alamt selbst celebiierte. Unter den Anwesenden befanden sich: Hojralh v. Krelich in Vertretung de« abwesenden Statthalters, ÜimenMffz-TllvNän v. Schonla in Vertretung des MMr« Stations-Commandanten, Mrgermeift« Dr. Pitteü M zahknchm V!adkkth?n, dic Mchzrllchzllhz?oldntt:n Bt^Ntz, Burg» Laibacher Zeitung Nr. 207. 1782 10. September 1396^ ftaller und Nabergoj, die Spitzen der Civil- und Militärbehörden sowie Vertretungen der hitfigen Handels- und Nerlehrsanftalten und Vereine. Nachmittags um 2 Uhr fand im bischöflichen Residenzgebäude ein Diner statt. Den Reigen der Toaste eröffnete Bischof Sterl mit einer längeren Rede, in welcher er die Geistlichleit und die Behörden aufsorberte, gemäß dem Wahl-spruche Seiner Majestät des Kaisers und de» Papstes: «Viridus unitig», mit vereinten Kräften sür das Wohl de« Volles zu wirlen, und schloß mit einem dreifachen Hoch auf Kaiser und Papst. — Hosralh Krelich nahm das Versprechen 5es Bischofs, für das Wohl de« Volles zu wirlen, dankend entgegen, versicherte ihn der wohlwollenden Unterstützung der Regierung, bot auch seine Mitwirkung in der Verfolgung der gemein» schaftlichen Ziele an und brachte ein Hoch auf den Bischof aus. Bürgermeister Pr. Pitteri toastierte auf den Bischof. Nach dem Toaste des Domherrn Sincich, welcher die Glückwünsche des Clerus und der Gläubigen der vereinigten Diöcese Trieft und Capodistria aussprach, brachte der Bischof ein Hoch auf die Gläubigen seiner Diöcese au«. * (Aus dem Polizeirapporte.) Vom 7. aus den 8. d. M. wurden dreizehn Verhaftungen vorgenommen, und zwar: sechs wegen Trunkenheit, zwei wegen nächtlicher Ruhestörung, drei wegen Vacierens, eine wegen Betteln« und eine wegen Zechprellerei. Am 7. l. M., gegen halb 12 Uhr nachmittags, entwichen von der in der Spinnergasse beschäftigten Zwänglingsablheilling die Zwänglinge Franz Lichtenschopf, Johann Koller und Josef Schmidt und versteckten sich in der Schupfe de« Anton Putrich in der Vahnhofgasse, woselbst fie von zwei Mädchen bemerkt wurden. Die Mädchen erstatteten de« Sicherheitswachmanne Franz Olictl die Anzeige, der sich mit eine« Zwänglingsaufseher an Ort und Stelle begab und die Zwänglinge arretierte. Franz Lichtenschopf und Johann Koller wurden geschlossen, Josef Schmidt nur an der Hand von de« Sicherheitswachmanne in die Iwangsarbeilsanftalt escortiert. Bei der Brücke, in der Nähe de» Iwangsarbeitshause«, entris« sich Schmidt dem Sicherheltswachmanne, zog ein Messer und verletzte damit denselben am rechten Handgelenke. Der Wachmann warf den Iwängling zu Boden, entwand ihm das Messer und bändigte ihn mit Beihilfe herbeigeeilter Leute. —r. * (Selbstmordversuch.) Heute gegen 6 Uhr früh sprang die 46jährige Arbeiters.Wilwe Margarethe Breznil in selbstmörderischer Abficht von der Ialobsbrücke in die Laibach. In der Nähe der Tonhalle gelang es dem Sicherheitswachmanne Johann Ajman, die Lebens« überdrüssige den Fluten zu entreißen. Margarethe Breznil ist geisteskrank. — (Unter de« Verdachte des Gatten, mordes.) Vorgestern wurde der hiesige 72jährige Schuhmacher Ivan barman unter dem Verdachte, seine 73jährige Gattin ermordet zu haben, in Hast genommen, barman gieng nämlich am vergangenen Sonntage nachmittags in Begleitung seiner Gattin und seines drei« jährigen Enkels, dessen Mutter in Amerika weilt, nach Stksansdorf und lehrte abend« ohne Gattin heim. äarman gab an, seine Gattin, die etwas schwachsinnig gewesen sein soll, sei auf dem Rückwege zurückgeblieben. Das drei« jährige Kind erzählte jedoch, dass die Groheltern in der Nähe einer Brücke in Streit gerathen seien, barman seiner Gattin einen Hieb mit dem Stocke aus den Kops verseht und dieselbe sodann, nachdem er ihr ein Papier entrissen, in« Wasser gestürzt habe. Da Frau Carman lurze Zeit vor dem Ereignisse Kostgeld für ihren Enkel aus Amerika erhalten hat, wäre die Annahme nicht ausgeschlossen, dass Harman sich desselben bemächtigen wollte. Man fand bei ihm einen Betrag von 10 si. 79 lr., dessen Herkunft er nicht aufklären lonnte. Carman ward dem Landesgerichte eingeliefert, da« über den Fall die eingehendste Untersuchung eingeleitet hat. Selbstverständlich sind die Aussagen des dreijährigen Kindes mit der größten Vorficht aufzunehmen, und es wird erst das weitere Ergebnis der Untersuchung den Thatbestand erweisen. — (Himmels ersche inung.) Wie uns mit« gelheilt wird, wurde am vergangenen Montag die Licht-erscheinung in d?r Gestalt von fünf aneinanderhängenden Feuerkugeln neuerlich beobachtet. Wir haben jüngst die Ansicht ausgesprochen, dass man es wahrscheinlich mil dem Lichlschweife einer Sternschnuppe zu thun hat. Von besonderem Interesse wäre jedoch die wissenschaftliche Beobachtung dieser Lichterscheinung. — (K. k. priv. Südbahn - Gesellschaft.) Einnahmen vom 27. August bis 2. Sept. 1896: 950.484fl.. in derselben Periode 1895: 964,682 st., Abnahme 1896: 14.198fl,; Gesammteinnahmen vom 1.Jänner bis 2.Sept. 1896: 29.597.192 fl., in derselben Periode 1895: 28.859,464 fl.. Zunahme 1896: 737,728 fl.; Einnahmen vom 27. August bis 2. Sept. 1896 per Kilometer 436 fl., ln derselben Periode 1895: 443 fl., daher 1896 weniger um 7 st. oder 16 pEt.; Gesammteinnahmen per Kilometer vom 1. Jänner bis 2. September 1896: 13.582 fl., in «Ä"^" ^"°d' ^895-. 13.245 fi.. daher 1896 mehr um ^nd ««^ ^ PC». Die Einnahmen de« Vorjahre« ^'» Kopenhagen, 9. September. Das russische Kaiserpaar ist gegen 12 Uhr mittags an Bord des «Polarstern» hier eingetroffen und wurde an der Landungstreppe vom Könige, welcher die Uniform des Preobraschenski'schen Garderegiments trug, der Königin, dem Kronprinzen, welcher ebenfalls die russische Uniform angelegt hatte, der Kronprinzessin, der Prinzessin von Wales und den anderen Fürstlichkeiten empfangen. Nachdem die Ehrenwache, welche das Leibgardersgiment gestellt hatte, unter den Klängen der russischen Hymne vorbeimarschiert war, begaben sich die Majestäten und die anderen Fürstlichkeiten nach dem Schlosse Bern-storff. Die Fahrt erfolgte auf einem Umwege durch die in Flaggenschmuck prangenden Hauptstraßen, in welchen sich eine große Menschenmenge bewegte. Die Majestäten wurden überall enthusiastisch begrüßt. Die Neise des Herrn Ministerpräsidenten. (Original Telegramme,) Flitsch, 9. September. Die Reise des Herrn Ministerpräsidenten Grafen Badeni über den Predil nach Flitsch gieng bei herrlichem Wetter unter fortgesetzten Ovationen vor sich. Auf der Predilhöhe an der Landesgrenze, wo Böllerschüsse das Herannahen der Gäste verkündeten, wurde der Herr Ministerpräsident von den meisten slovenischen Landtagsabgeordneten von Görz, von der Geistlichkeit, dem Bürgermeister und einer zahlreichen Menge empfangen, welche beim Erscheinen des Herrn Grafen Badeni in brausende Hivio-Rufe ausbrach. Unter Pöllerschüssen und unausgesetzten Hivw'Rufen hielt der Herr Ministel Präsident seinen Einzug in den Markt Flitsch. In der Mitte des Ortes war eine Triumphpforte errichtet. Dortselbst erwarteten den Zug der Bürgermeister mit den Gemeinderäthen, die Geistlichkeit, die Veteranen sowie alle Behörden und Vereine und eine dichtgedrängte Volksmenge. Die im Spalier aufgestellte Schuljugend sang die Volkshymne. Hier wurde das Mittagessen eingenommen, zu welchem die anwesenden Notabilitäten eingeladen waren. Während des Diners nahm der Herr Ministerpräsident die Ge» legenheit wahr, sich auf das eingehendste über alle Verhältnisse des Landes zu informieren. Nach 2 Uhr reiste Herr Ministerpräsident Graf Vadeni unter den stur« mischen Hochrufen der Bevölkerung nach Gürz weiter. Die Vorgänge in der Türkei. (Original-Telegramme.) Paris. 9. September. Der Minister des Aeußern Hannotaux stellte der französifchen Botschaft in Con-stantinopel 10.000 Francs zur Hilfeleistung für die Armenier zur Verfügung. Paris, 9. September. Die «Agence Havas» meldet aus Athen: Die Officiere und Unterofficiere, welche sich nach Kreta begeben hatten, sind heute früh zurückgelehrt und wurden von der Militärbehörde in Arrest gefetzt. Wie man versichert, werden dieselben, da sie gemeinschaftlich mit dem Civil gehandelt haben, vor das Civilgericht verwiesen werden. Sechzehn das Todes« urtheil aussprechende Decrete wurden unterzeichnet. Die Vollstreckung dürfte in Nauplia stattfinden. Constantinopel, 9, September. Eine amtliche Depesche des Großveziers an die Valis besagt, dass der Minifteriath angesichts der Möglichkeit, dass sich die letzten Unruhen von der Hauptstadt auf die Vilajets ausdehnen könnten, folgenden vom Sultan sanctionierten Beschluss gefasst habe: Die Civil- und Militärfunctionäre sind strenge dafür verantwortlich, dass jede Unruhe im Keime erstickt werde. Keine Privatperson dürfe an Amtshandlungen theilnehmen. Plünderungen und Metzeleien sind zu verhindern, zuwiderhandelnde Muhamedaner und Christen sind ohne Rangsunterschied der Bestrafung zuzuführen. Diese Kundmachungen sind in den Dörfern in den betreffenden Landesfprachen zu vertheilen. Wenn nöthig, sind noch alle erforderlichen Maßnahmen ohne Zeitverlust zu ergreifen. Constantinopel, 9. September. Die Stimmung der Armenier ist fortgesetzt sehr geängstigt, da die Massenverhaftungen fortdauern und es auch an Drohungen seitens der Muhamedaner keineswegs fehlt. Die Armenier halten sich zahlreich versteckt, was weitere Verhaftunaen veranlasst. GelegralNtne. Wien, 9. September. (Orig.'Tel.) Seine l. und l. Hohcit der durchlauchtigste Herr Erzherzog Eugens heute abends den Officieren des Deutschmeister-^ gimentes im Sachergarten ein Bankett zu 6^> ^' decken. . „ Wien, 9. September. (Orig.-Tel.) Heute wulM die officiellen Berathungen der 17. Synode " "" Wesenheit ws Vertreters des Unterrichtsministerium begonnen. Die Synode beschloss, den Wohnsitz or Bisthunisverwesers von Wien nach Warnsdorf zu v" legen. , ,„ Prag, 9. September. (Orig.-Tel.) Herr E'ienbH. minister D. v. Guttenberg ist heute abends nutm, Separatzuges hier eingetroffen. . „ Troppan,9. September. (Orig.Tel.) 3" °" Landgemeindenbezirke Teschen wurden die biM"», polnischen Vertreter Monsignore Ignaz SwiezY "^ der Grundbesitzer Georg Ciencala wiedergewählt. ^ Lanbgemeindenbezirke Freudenthal wurde At»v Dr. Eduard Türk (deutschnational), im LandgemelN^ bezirke Troppau die bisherigen böhmischen Ver» Dr. Franz Stratil und Pfarrer Dr. Anton G^M Landgemeindenbezirk Friedeck der bisherige bM>^ Vertreter Landesgerichtsrath Wenzel Hruby gew^' Im Landgemeindenbezirke Freiwaldau ist s^en He bisherigen Vertreter Dr. Müller Theodor Grams (or deutschnational) gewählt worden. , O- Budapest, 9. September. (Orig.-Tel.) 2"» . geordnetenhaus verhandelte den StrafprocessentMN ^ gelangte bis zum § 141. Die Verhandlung wuroe morgen vertagt. ^h Fiumc, 9. September. (Orig.-Tel.) Der "^ von Griechenland ist heute mit seinem Sohn/, ^ Prinzen Georg, an Bord der «Sphatteria» y'" getroffen. ^li- Berlin, 9. September. (Olig.'Trl.) Der <""' >z schriftsteller Alexander Baron Roberts ist gestern«" in Schreiberhau gestorben. A^ß' Saarburg, 9. September. (Orig.-Tel.) De"HB-burger «Tagblatt» zufolge fand gestern im Gla^^ werte in VallettMhal eine Gasexplosion s^"Hdet> Personen wurden theils schwer, theils leicht vew^ Rom, 9. September. (Orig..Tel.) Die H^ Stefani» veröffentlicht eine Note, wonach die ve" MN Nachrichten, dass die auf Kriegsfuß be"" ^. Bataillone bereit seien, nach Afrika abzugeye'' ^l! richtig sind. General Naldissera begibt sich ""." ,,g z« nach der Erythräa, um dortselbst wieder die"' ^. übernehmen, wie es schon früher beschlossen wo" ^ Barcelona, 9. September. (Orig.-Tel.) ""^setzt' hafteten Republikaner wurden in Freihe", ^tt^ Mehrere spanische Journalisten sind gestern n^M' abgereist, um dem Stapellauf des Kreuzer» beizuwohnen. Aitevavisches. ^^ 5tunstgeschichte von Alwin Schultz- A ^feH Nerlaasbuchhaudlung. Berlin. Soeben ist die 12. u^'„ st""^ dieses Prachtwerlcs erschienen, das in teiner g/""" ^gyp . fehlen sollte. Das 12. Heft enthält die itunst des aim ^- ^ 48 Seiten Text, i) Tafeln und 67 Abbildungen."' il!, ^. 13. Heft behandelt die niederländische Malere' ^ 5t> j< 17. Jahrhunderts in «4 Seiten Text, »2 Tast" «'<.> bildungen im Text. Vei der Fülle des Stoffe«, "" „o" ^ stattuna des Buches und den zahlreichen Abblldli W .^„^ künstlerischen Werte erscheint der Preis für v""l 3A Lieferungen 5, 2 Marl — äußerst billig. ßst,l' -(Nikolaus Leuaus Briefe ^loi' ^ von Reinbecl,) herausgegeben von Dr. AM"' H^ßo""^ Stuttgart. Adolf Vonz ^ reichischeu Literatur, und Culturgcschichte l" ' " lcl „' ^,t Schlossar, Custos au der l. k. UuiuerMsblvn ^„eN " cü bietet in der vorliegenden umfasfcndeu Publica» ,^„ 5 ,.,. dankenswerten Beitrag zur Biographie des ung » ^„nnen' g.ü defsen Werte auch aus oiefen Briefen zahl"lA^.„ D'" ^ halten, die bisher den Interpreten der h""Hi!l '?>'", Lenaus verborgen geblieben waren. Aber mcyl ^'i l^,„l>l'! ständnisse so vieler bisher dunkler Stellen m " MiciU... ii^ tionen Lenauö trägt die hier veröffentlich"^ d>c ^F, wesentlich bei, noch viel mehr Enthüllungen e"^ bis i« ,hH den Wendegang der geistigen Erkrankung des >""" ^1" "" g^"^! sinnslatastrophe, welcher schrecklichen Leidenden,^ ^« . ^ Lenaus Erkranken 1844, Aufzeichnungen vo^^^^schM «^ gewidmet erscheint. Für die österreichische " e ^M "tio'^F sich außer dem reichen Gewinn über ^aus ^hl^ ,W" als Mensch uud Dichter auch aus d'^ine ^Hl^ Quellcnreichthum sondergleichen über '"a? ^ „> ^H,, österreichischer Poeten aus Lruau's Taa" " ^ d'Hs <^, j' und speciell für uns hier von eminente»' ^ Wa!^ ^F>> „ Briefstellen über unseren heimatlichen ^'") ,„jt d"'' „"'^ Anton Alexander Orafen Auersperss. ,uar, ^,i ,.« bekanntlich in innigster Freundschaft v"»"'' wcla'^hci', .F Briefstelleu namentlich jene hervorragt. ^ ^5 c",,^ Plane Nuerspergs, mit Lenau nach '","" Aue"^"! ,,fl' führlicher gehandelt wird. — Außer u" a>^ ^"^! Fl> diese vielseitig bedeutungsvolle P'lbl!^chleifc^l!!'ef,<>t''l' wrillparzer, Bauernfeld. I^Seidl, S"Ph"'IZurz, MH M^ Fried. Fürst Schwarzenberg (Landsknecht ^,,sti^'^a>!°^l.> Löwcnthal, u. s. w. was in den ^, geschichte fällt, abgesehen von den zahllosen i^rH 1« sammtgcschichte des deutschen Cultur- "".„ Vcta^hl'l'^" Zeit daraus au wesentlicher Bereiche"'''» ^„er <^es ^ 5 hochverbienstvolle Werk darf wol) ," .„ >M"U ?. Literaturfreundc fehlen und ist Mie'^ l sür jedes deutsche Haus. ^ jflibafyr ßeitung SKt. 207.______________________________________1783 10. (sepUmbcr 1896. Augelomlneue Fremde. Hotel Stadt Wien. ^ ^^-'" ^ September. Reindler, l. k. Ministerial'Vice.Secretiir -3n. ^' Vanlbcainter, s. Frau; A. Klein, Weninger, dc May», >"5'' Wien — Dr. Dasshofer, Univ.-Medic., s. Frau. Leoben. - «och, Dr. der Phil,. Augsburg. — Pflaumer, Ing„ München. c>,w, "'«.^"'' ^osenheim. — Miacola, Kfm., Trieft. — Gu-Z, ?""' Apotheler, s. Sohn, Görz. - Weber, Spenglermeister, N -l<" Schöttner. Beamter. Schwaz. — Kuchar, Kfm., Cilli. «,„:., ""l),kf»i.; Sigl Philipp. Sissl Iosefine, Spitzer Mathilde, Gs..,"^Gwz. - Iuvlllmc. Jurist, Schloss Molritz. - Mueller, ^'"'' Budapest. — Szotaysli, Advocaturs-Candibat, Kralau. Schenta, Privat, s. Familie, Idria. Hotel Vaierischcr Hof. c>.„s, ^'N 8. September. Zaga. Privat, St. Marein. — Hellevich, 2'°°N>nct. Fürth. - Pollal. Agent, Trieft. - Sever, l. l. Gymn.-teu/ «/. ^°"linc, Pola. - Hirzcr, Tischlermeister; Reicht, Mol». Vr^'l ä' ^ Kuhar, Privat, Poljc. - Dr. Pollack, Trifail. -^n »an,, Kfm., s. Bruder, Udine. — Slulj, Commis, Laibach. Am 9. September. Ischi, Privat, Salothurn. — Adelung, Schriftsetzer, Bremen. — Zurl, s. Schwester, Glotz, Private, Gott« schee. — Heinzle, Wirt, Wöhis. Meteorologische Beobachtungen iu ^aibach. ^ 2 UN." 7»b 4 22 8 SW.'mäßil, " ^eit« "' 9 » Ab. 736-0 15-9 W. schwach heiter________ i0ll?U.Mg., 734 4,12-8 NNO. schwach j dewöltt j 0 0 Das Tagesmittel der gestrigen Temperatur 16 6», um 0 9° über dem Normale. Verantwortlicher Redacteur: Julius Ohm Dllnlsllgung. D Da es uns aus anderem Wege nicht möglich ist, ! > sagen wir für die Virleu Beweise dri Theilnahme. « > welche uns anlässlich des Ablebens unseres uiwergess. ! > lichen Sohnes, des Herrn l ! Alois König > l. l. Postpraltil anten l > von vielen Seiten zugrlommrn sind. und für die ihm ! > erwiesene letzte Ehre allen Theilnehmern, insbesondere ! V seinen einstigen Stuoien»Collegen, den innigsten Danl. ! > Nltlag (bei Gotischer) am 6. September 1896. l > Familie Maußer. ! Course an der Wiener Börse vom 9. September 1896. ^s, dem 0^«^ Course ^ ^»at^nl»h»n. «eld War» >V°^°""ber . . . 101.75 10,'95 " LNbes .!' »ebiuar-Nunusl ,0175 I0l 95 ,. ° '"" h„, Iinner'Ful, iui«5 102 05 '"iki4°, «/' llprU-October in,-»5,lN205 "Wn ^/'^ta°tzi°,e. 8b» fl, ^44-25 145- >»«!»« 5°° " ^,U»nzt 500 fl. 145 25 ,45'7l. d!« "'»"«lost , . IM, fi. ,W- 190 80 ^0 Tom.,»«^ .- ' öa fi. 190-.. 190-80 "'°bi. l. imft . 15815 159 15 ;°/° Lest H?^""/. steuerfrei 128 85 183 55 »°> bt° N»,° """!»,. steuerfrei----------------- st,aeritV. ' ^" "ronei.währ., d ° b "^""""""'"°m. 1« 15 101 35 "°- per Ultimo . . im'ib im Ub "'"""^"«schnldd«. ^'Ios.'vb ». ^ ?^ "- "/n "'-" '2'»c> „id!v,Z"^/<>ah» ln Vllbei '^,,'«ub«l^^°>n^'/,°/. 12580 l««'30 " '"NU l^r, Nom. . »9 50lN0 50 »eld «a« Vom Vtaate »ur Zal»lnn> Ubtr»o»«e»e Else»b.»Vrt»r.» Obl»a»tto»e«. «lllabethbahi, « u, 80 Vl. skr »0« M, 4°/,..... l!?'— ll? 9U ^,!!llbethbllhn. 4°l!zl!che ^arl.Lubwlg-Vllhn, dt°. per Ultimo .... 12l 8t, 12U'55 bto Rente in Kronrnwähr,, 4°/„. steuerfrei <ür 8»« Krone« vlllm, 9» 55 9975 4«/„ b»°. dt°, per Ultimo . . 9» 55 9975 dto.St,25 10N 7l» blo. PräM.'Nnl. 5 «00 st. ». W. 155 25 156 - dto. bto. l^ z»fi. u. W, 154 — 155 — Theiß «e«.Hose 4°/, 100 ft. . 139 50 »40 50 Grundentl.»Pbligalion»n (für ION ft. IM.), 4"/„ froatlfche und flavonilche . 9750 98 — 4°/, Mlgarische (100 fi, «.W.) . 9? 40 98 40 And»» öff«nll. Anl»h»n. Do»<,U'Ne«,^Lole b°/„.... 127 25, 188 — dto. .«llllelhe 1878 . . 108 »5 10« lb Vlnlehen der Ntadl <»»«. . . 112 — — — »lnlrhen b, Gtadtgemsini»' Wien 104 en IN5'6N Vlnleycn d, Stadtgsmeiübs Wien (Ollber oder V°ld).... I2N-75 12775 PlümlenMnl, b, Otadlgm. Wien 1L« — I!!7'- Wrfeba» Vlnlehs», verlosb, 5"/„ 10150 - '-- 4"/„ «ratner Ua»d!>«'«nlll,sN , 98 75 99 75 Geld Wore ßsandbr<»ft (füriovfl,). Vobcr. allg. »ft.tn5NI.ol,4«^<». — — —— dto. ., ., ln 50 „ 4"/„ 99 45 ION 45 bto, PrKm,.Schlb». »°/„ I.lm, 115 25 118 - bto, bto, «»/„, II. Vm. 117-50 I<8 «5 «.'österr,Lands»'Hyp, «lnft.4»/„ 100 — 100 80 0tft,'M>g, «onl verl, 4"/i, . , 100 80 101 — blv. dto, 5Ujill>r. ,, 4°/, . It» 80 101- Epllrcass«. !.»st„8Ng. ü'/,»/, »l iui bo —- PrislitLl».8«« 101 s,5 I0!i 6^> Oesterr, Nordwestbahn . , , «10 90 111 »0 Gtnat«bl,b»....... 2»5— —-— Vüdbllhn »l 8°/„..... 172 «0 174 20 bto, k b°/,..... 1»8'75 129-75 Uüss.'gallz. Vahn..... 107 litt 108 N0 4°/„ Unterfrainer Valinen , 99 .'»<> l»0 — Divlls» zos» (per Glück), «udllpeft.Vasllicll (Dombau) . «50 «80 «Ircbltlose 100 ft...... IS? 50 198 50 «llary-liofe 40 ft. «M, . . . 57- 58 - 4°/„D°n°!l'DampfIch,IN,>fl,«IM. 14» — I4!'.'.- vfener Lose 40 ft...... 59— NI'-- Palffn.Uole 40 ft, «M. . . . SN 85 «1 - Notl,e»»re!lz,0tst.«e<. V„ >0ft. 18- I860 ttiolheiittrsuz, Unll,»es, v . 5 ft, W-- 1050 «ubolpl, «oje 10 fi..... 83 — 24 — Vnlm Lose 40 ss, er Lnl,...... 88 75 LN 50 »«Ib W»re ßanll-Alll»n (per Vtück). «lügloveft. VllNl 800 5. «0°/, ». 158 — 159 — Vantverein. «iener. 1!X, fi. . ^67 85 8»? 75 Uodcr.,«l!!st,.0rst,.»00fl,G,40°/, 468 — 472 — «rbt..«nft,f, Hanbu», l«ufl.---------------- bt«. bto, per Ultimo Keptbr. »78 — 878 5» llrcditbonl, «N«. ung, 800 fi. , 415—415 50 Depllftlenblllil, «llg,. 200 fi. . 8»7'50 840 — «»compte-Gs>,, ÄbrOft,. ül«' fi. 790 — 795- »lrou, «anl, slllz,, «4<» ft, . 179'— 180 — Atli»n von VranDPurl» zlnl»rn»hmung»» (psr Stt!, «llbrecht «»hn 80« fi, Oüber , -— -' «ujfig lepl. ltisenb, »0«, ft,. . 1701 l703 N»bm, Norbbahn 150 fi . .88, .88150 Vulchtiebrabec <^ fl. V, 888 85 88425 Prass D»ie> Elsenb, 150 fi, 3. . 96'—' 98 — Ltaatsrüenbalin 800 fi. S. . . 374— 374 5,0 Eübbah» 200 fi. N..... 104 — 105" Vübnorbb. Uerb.'«. 800 fi. «M. 81« — 2,7 50 Iifi, bilber 800- «<)8 . Unz.!weflb.<:<!«»>l>ft.K. «uz»-. _.,,. wis'i», ilucalvobnen «!s> V,<, 02— Hg,_ )nlluNsi,.ßcli«u (per Vtu N..... s.l) 50 LI 50 8U — i8l» .',0 ,.smuli>", Vapi<>sf, ». «. <». 51 75 Ü3 - l'!efili«sr lttrmlflei 100 fi. . . ,«!--. 117 — ^ionlun GrjeUjch., 0r!t.-alpine 8870 89 80 Plag» E!IeN'Il!b..«eI. «00 N. »87 - «90 — snlgo-larj. O«A,,c^ft,i„Wi!>„,1»0N. 31?-. »i»- — Wll««»n.Ll!l,!l»U,> ON,., in !lil«, «' st......... 510 - 5,!.- - Wr, ^onllslrNIch^l «00 ft. . . 114 - ,,s, - «ie»,rb««sl Zi^,,! «l^^lj^ls~ Ro«engaB«e Nr. 5. Eine Fahrkarte l^aibacli -Wien (Südbahn) bis 20. d. M. giltig, ist Erjaveo-Gane Nr. 12 (Wettaoh) um K 11. zu haben. (3911) Ein in den besten Jahren stehender caulionsfähiger Mann, mit besten Referenzen, der deutschen Sprache vollkommen, der italienischen und slavischen Sprache bei Bedarf in Schrift mächtig, sucht als Aufseher, Magazineur etc. einen Posten. Vermittler honoriert. Adresse aus Gefälligkeit in der Administration dieser Zeitung. (3914) 6—1 Ein Fräulein, welches lange in Italien war, wünscht in der franzöflsohen und itallenliohen Bpraohe gründlichen Unterricht u. Conversationsstunden zu geben. (3910) 10-1 Näheres: Peterwtrawe Nr. 24 von 10 bia 12 Uhr vormittags. ' ^^v v«r^^t"° ""' ^"e«»lollvrtv Subvention ,lnü Vslr ln ül« ^ ' (3918) 3—1 ! ^biiren ^,^!^"^ ^odnd^ltan üout,0Q«n ^»lniilon »n- > ?^Uo^',""- "' ^^»»0 asr Vl,1Iru»o2u1o »lt ^utoni ürloi»« ss !^ dvv«>,^"^«n unü öln« uiilivro »onn1»u,bl1äuu3 ^u«trsdon. ! l^"n^ a«« « "^°" »oliul^dr«, 189S/7 voror.t iur üimii»- > ^^n»^i! f« ^°^' üor VI. 01»«s »n Ave nieRl^sn ?rlv»t-l "Ntvlrlo^t«/^ ^^°^°" "" rriluloln» 11 in » Uut 2 ü», volle z °" ^UU,0QVN, nullen »l0Q ) ?^'^' "Nt"'»^5 ^°" l »ntQ «onen In«Utntv». ro1»n«tr»,»° ? tbÄ"^al3o" ,^"^?"°ss ao, loteten »o!.ni2yN3n!«s» unä Äe, ^ '«^'""<'n,tyn""^"" "dor älo 4nl°»2u»e ent.ouolüeu «nä ^ "vn 15^""" ''wnvn ivenlevn »r^en nlevou ln Xennwl» tj ^'^^. .Ion 9. Linker 1896. A llei' 8o!ll,l«u8zl:I,llzz ^ Ii'tz^uppe l.2ill»ll!l „Mim Matica t Ljiiai ^TsLznsizULlo o XV. šolskem letu 1896/97. Vpisovanje se vrši 11.? 18« lam i». s«i»^eMsm1»M*ia dopoludne od II. do 12. in popoludne od 4. do 6. ure v prostorih druätvene sole na Bregu št. 20, II. nadstropje (v Cojzovi hiši). Pouèevanje se priène v ponedeUek, dim^ »m. «eptembra. Uèni predmetii SploÄna ghiHbena teorija, \ pOuk iborovo petje (dekliški, deški in dijaški moSki zbor) / brezplaèen. Harmonija, \ kontrapnnkt, I . . , , , , solonetje l uCnme se PlaCa za pouk v dveh tedenskih glaHovir,' j urah od predmeta 1 gld. 60 kr. na mesec. goali, ' j Vpi»nine se plaèa za vsacega gojenca I gld. Av.st ^T" ?lar!Si ß°Jencev 'norajo biti druitv«niki «Glasbene Maticc»; Ce niso arustveniki, plaèajo pri vpisu gojenca 2 gld. letne druStvenine. ^3912)a-' ___________ Odbor. Herr Dr. H. Hager In Frankfurt a. 0. d-iesex grxosse C3-eleli.rto \i\ hi ie cbitt Mw festgestellt, dass der eisenhaltige Wein des Apothekers Piccoli in Laibach wahrhaftig ein leichtverdauliches Eisenpräparat enthält, und zwar in der von seinem Bereiter angegebenen Menge; demnach ist dieser Wein nicht mit ähnlichen therapeutisch absolut Wertlosen Präparaten zu vergleichen, welche sidi nur durch eine nnver- ¦ohämte Beolame aufreoht erhalten. Der Eisenhaltige Wein des Apothekers Piccoli in Laibach empfiehlt sich von selbst blutarmen, nervösen oder durch Krankheiten geschwächten Personen und jedermann wird nach Anwendung dieses Präparates von dessen mtlengtoarer ^ÜWr t »• 1* sa mm 1* ^ f t> (605) überzeugt sein. 40—20 Preis einer Halbliter-Flasche fl. 1 —, fünf Halbliter-Flaschen fl. 4-50. Aufträge werden prompt gegen Nachnahme oder vorherige Einsendung des Betrages effecluiert. Emballage und Portospeseii fallen den P. T. Bestellern siur Last.