^? . ^ Ä3V. Montag am Hsb. Juni «^HI. Di. „?.,ib.chtr ^l,,,,i" crs«>l»t, mit A»„,.'l„„. ^. »,'.„' ,l»^ .7.>er»,,ge !<,g!>,b, n,w s°,^l ,>i,n,»t ^!> 8,,la,ic» ,m (l ° ,„! > toir , , „ , j.', s, ^ i., ,, ,l,. l> c, l l> j', s> r i „ ', ,7 >., s, , ,!t.o,,,l'a,,!' im «m.N'tmr <, a „z jä l,«i .1 ,2,1,, l,.!^s>>',q ,! ss ^,,7 du 3,.^ >,,,q „,W ^»n,« ,m° l, a l b, >Vl> , i « A> f>, ,.es» ,,. .,„>,ch.,„ «' . ^', '1^ . ,'" ,.ci a»,',i>Nn,.i, n,ttcr ,ssr.',,ch.»5 »no gedruckter ?ldre,,e ,.,,'. !> . , b ,a l,r. g < '1 z< lr, - '"^> a s, °>, ^ . l> n l, r f,,r ,im 2,'»lt.n eil. o°er !„» R,n. ,. .7.^ ' ., ,r ,7 ^, diesen W>l',,l>,c,, iss „nch dem „Pr^is.'rischcn Wesel).- v.n, !!, ','!!'ve,,,ber !«,><> ,„>' 7u>!,>!tt',,?ss,,,,N'.!" nech !N lr. „"' e,,,e ,e!>,.',,,,ili^ «,,,schl>,!„„>,!„„,» ,„ vcchnr,, ""<,',ch.,,„„ <^e. k. k. apostol. Majestät haben mit allerhöchster Entschließung vom 6. Imü d. I,, die Enthe-^>>>g des DompropsteS bci dem Capitel zu Scbenico '^> Dalmatien, Stephan Vaccotich, von der Stelle ^s Diocesan - Schulen - Oberanfsehers ans Nücksickt ""f seinen Gesundheitszustand z» gestatten und den ^anonicüS Lnigi Celotta zum Schulen-Oberanfseher ^r Diöcese Sebenico allergnädigst z» eruenuen geruht, Das k. k. Handelsministerinm hat die von der Handels- und Gewerbekammer in Budweis fiir das laufende Jahr vorgenommene Wahl deS Schiff-meisteis ?ldall'ert ^ a ,'» a zn ihrem Präsidenten und bes Müllcrmeisters Änto» Nobl znm Vicepräsi' Zuteil genehmigt. Nichtamtlicher Theil. Oesterreich. Wien, U>. In»!, Se. Maj, der König vc» Nliie>>, hat gestern ?lachmittag l!M 2 Ulir Se. D. den Fürsten Mctterinch i„ seiner Villa am Nennwege Mit einem Besuche l'echrt u,>d oerweilce beinahe ewe Stunde bei demselben. — Se. Maj. der König von Baier» hat gestern den apostol. Nuutins, 5^»rn, Viale Prelü, nnd den Hrn. Vrzbischof O, Ritter v, Rauscher in eincr besondern Audiln; empfangen, — Dcr neuerwählte Erzdischof von Vreslau, Herr Heinrich Förster, wird im Lanfe des nächsten Monats hier erwartet, nm sich Sr. Maj, dem Kaiser vorzustellen, da bekanntlich ein Theil der Diöcese das österreichische Gebiet berührt. — Wegen Errichtung einer Filial - Escompte-Anstalt in Brody, in ähnlicher Weise, wie solche jetzt >» Lemberg besteht, sind Verhandlungen im Znge. Einstweilen und bis znr destniliven Entscheidung wurde vom Handelsstande das Ansnchen gestellt, damit bei del)»ng weiblicher Jugend" eröffnet werden. —- Nach dem „Journal für bhemie" werden "suche gemacht, die Thätigkeit der Vegetation durch Zuführung von Ammoniak in die Luftschichten zu ent° wickeln. Dieß Mittel besonders in Treibhäusern angewendet, kräftigt nicht nnr die Vegetation in außerordentlicher Weise, sondern verändert auch ihren Gang, indem die Ausübung gewisser Funciione» beschleunigt wird. Wie», 17. Juni, Se. kaiferl. Hohcit Herr Erzherzog Albrecht, Gouverneur vo» Ungain, ist heute Nachmittags 3^ UI)r im bcste» Wohlsein a„S Szach-mar, mir einem Sepaiatzngc der Noidbahn, hier angekommen und hat sich knrz darauf nach Schönbrunn verfügt. — Aus Gral) wird geschrieben: Se, Majestät! der Kaiser besuchte ai,f Alleihöchsiseincm leltteu Aus-fliige »ach Neubcrg auf der Rückfahrt von der Jagd im steierischen Iagdcostume auch den Braudhof und wurde erst dnrch die Einzeichnung deS höchsten Na-menö in das Fremdenbuch erkannt. Ebenso besuchte Se. Majestät gleichfalls nneikanut das k, k.Gußwerk bei Manazell, fuhr dann über Mcniazell, wo Aller-höchstderselbe einige Zeit in der Kirche verweilte, nach Nenhaus, allwo in Begleitung des Generaladjutantoi und eines Lakaien in dem ganz einfachen Wirthshanse übernachtet wurde. Erst die blanke» Thaler, bei der Abreise vertheilt, ließen in dem Gaste Se, Majestät erkennen, -^ Wie sehr sich Se. Majesty der König vo» Baien, für Kunst und Wissenschaft i„lcres,n't, zeigt sich neuerdings, daß am 14, d, den Herren Arnet, Karajan, «Zhmel nnd Güllparzer die hohe Ehre zn Theil wnrde, zu Sr. Majestät deschieden zn werden, Merhöchsiwelcher sick) durch längere Zeit mit diesen bekannten Notabilitäten der Literatur unterhielt. Gestern wnrde dem Dichter Hal„, 5>e gleiche Ehre zu Theil, und Se. Maj. forderte denftlbe» allergnädigst auf, Ihm seine neuesten Gedichte zu überreichen. — Der „Mg. Ztg." schreibt ma» von der türkischen Gränze: Die Berichte ans Montenegro sprechen übereiostimmend von dcm Enthusiasmus für Oesterreich nnd ganz besonders für den ritterlichen Kaiser, welchen Fürst Danilo. der Senatspräsident und die Personen seines Gefolges bei ihrer leyten Reise nach Wien persönlich gesehen und gehört. Die Dankbarkeit dieses seiner geographischen i.'age wegen wichtigen LandchenS ist Oesterreich für lange Zeit erworben, nnd die rüstigen Söhne der schwarzen Berge brennen vor Begierde, sie ,;» bethätigen. — Fürst Mentschikoff hat vor seiner Abreise ein Rundschreiben an sämmtliche russische Consulate in den türkischen Staaten erlassen, worin er dieselben von den Beweggründkü seiner Abreise in Kennciuß sept n»d sie dahin verständigt, weitere Befehle abzuwarten, bis dahin sich, uach wie vor, eines guten Einvernehmens mit den Localbehorden und der Einwohnerschaft zu befleiße», die laufenden Geschäfte so schnell wie möglich zn erledigen und keine neuen mehr cinznleiten. — Zur Negulirung der Sequesterangelegenheiten werden in Mailand und Venedig Commissionen niedtr-geseltt, bei welchen sich alle zu melden haben, welche Ansprüche anf die sequestiinen Güter erheben zn können glanben. Gegen die Beschlüsse der Commission bleibt der Recurs an das k. k. Ministerium offen. — Da wiederholt Fälle vorgekommen sind, in welchen von den Stellnngsobrigkeite» bei den jährlichen Recrutirungcn Individuen mit dem angeblich stellungspflichtigen Ali« in die Classificationslisteu aufgenommen wnldeu, ohne sich von der Nichtigkeit des Alters die genaue Ueberzeugung verschafft zn haben, während derlei Individuen nach der Asseiuirung ohne alle Beschwerde die Behelfe über ihr wahres Alter beibringen, wnrde bekannt gegeben, daß die Folge einer solchen Fahrlässigkeit nicht nur in der Verpflichtung zur Stellung eines andern Mannes be-stebt, sonder» daß anch alle dem Aerar dadurch ge-wcndene» Unkosten eiseßt werden müssen. — Man schreibt ans Arad: Am 9. d. Mts. erregte eine Windhose, welche in nördlicher Richtung von der Stadt sich ^igte, allgemeine Aufmerksamkeit. Die Säule war beiuahe zehn Minute» sichtbar. Sie hat unweit der Pußta VizeS Baume entwurzelt, und den Vcde» klaftcrtief aufgerissen, Drei Kohlenwagen, welche »»bespannt anf dem Orte standen, welche die Säule erreichte, wurden einige Schritte weit geschleudert und gänzlich zertrümmert, — Die k. k. Menagerie in Schdnbrnnn wird nächstens durch zwei Elephauteu vermehrt werde», da sich zwei Piachteremplare dieser Thiere anf dem Wege ron Ostende nach Wien befinden. — Wie man der „Tr. Ztg." aus Wien, 1!!. Juni schreibt, wurden im Handelsministerium die Berathungen über die allgemeinen Grundzüge des Ge-we,begeseyes geschlossen, und es weiden im Laufe der nächsten Woche jene über die besonderen Zweige der vet schiedeiien Gewe, bklaattüügen beginnen, wozu von S>'iie deö Herrn Handels- und Fmanzmmisteis ron Baumgartner eine eigene Commission »irdei-geseNt wurde. Ueber den Inhalt der allgemeinen Grund-züge des zu erwartenden GewerbegesefteS verlautet, daß hierbei vor Allem auf die in's Werk geseyte Zoll- nud Handelsmiignng, so wie auf das von der Negierung angenommene Schnsizollsystcm Rücksicht genommen wnrde, ohne jedoch den Bedürfnissen der Gewerbswelt nahe zn treten, oder mit solchen Reformen vorzngehe», welche das corporative Leben der Gewerbswelt und deren Gerechtsame schmälern könnten. Sowie dem Handel, soll auch den Gewerben der ausgiebigste Schui) gewährt, und »nr jene Elemente ansgeschlcden werde», welche dem Entwicklungsgänge eineS concurrenzfähigen GewerbessandeS hindernd in den Weg treten könnten. Deßgleichen solle» auch die zahlreichen Nachtragsgeseye, bezüglich der Gewerbe, welche seit einer langen Reihe von Jahren angewachsen und jede einheitliche Uebersicht unmöglich machen, gesammelt und einer ge»anen Revision unterzogen werden. N»r dürfte jeue Verordnung vom September 1848, welche erst kürzlich eine bedeutende Modification erlitten und der zn Folge bei Verleihung der Gewerbe auf daS locale Bedürfniß Rücksicht genommen werden sollte, gänzlich ausgeschieden, und ein den Verhältnisse» besser entsprechender GrundsaN angenommen werden. Dcr Unterschied zwischen Polizei« nnd Commercialgewerben soll beibehalten werden, nnr dürften beide Kategorien eine bessere Sondenina, erhalten , sowie überhaupt alle Zweige der Gewerbe in nene Gruppen vertheilt werde» sollen, da verschiedene Gattungen durch den Umschwung und Neuerungen ihre eigentliche Bedeutung verloren, und für sich bestehend nicht mehr lebensfähig erscheinen, sondern nur zn Mißbrauchen und Ueberschreituugen der Gewerbs-granzen Aulaß geben. Eben so hat sich gezeigt, daß eine zu große Zersplitterung der Gewerbsgattunqen jeter gesunden und kräftigen Ausbildung nur hindernd in den Weg tritt, waS nicht ungerechte Klagen unter 37« de» Industriellen Hervorgerufe» hat. da der einen Gattung, die als „freie Beschäftigung" in Ausübung gebracht werden kann, oft dieselben Merkmale zum Grunde liege», welche bei einem damit verwandten, förmlich concessionirten Gewerbe »orgefunden werde». Insbesondere soll bei de» sogenannte» „freien Beschäftigungen" eiue neue Ordnung und Eintheilnng getroffen, und die in einigen größere» Städten in Uebnng gebrachte Unterscheidung von Befugnissen uud Gewerbe» förmlich beseitigt werde». Eine besondere Aufmerksamkeit wird dem Abschnitte über das Corpo-rationsweseu der Innunge» und dem Verhalcuisse zwischen Lehrherrn uud Arbeiter zugewendet, wobei bisher noch viele unklare Punkte zu Streitigkeiten Anlaß gaben. Auch die Privilegien einzelner Inuungeu dürften bei dieser umfassenden Gesetzgebung in Betracht gezogen werben. — Der jüngst i» Berlin eingetroffeue Dichter Uhland gedenkt noch einige Zeit mit seiner Gattin dort zu weilen. Der Zweck seines gegenwartigen Aufenthaltes daselbst sind wissenschaftliche Forschungen in der vom Staate für die königliche Bibliothek unlängst erworbenen Mensebach'schen Bibliothek behnfs der Herausgabe seiner altdeutschen Volkslieder-Sa m in l u >> g. — Am 26sten v. M. schlössen die zweitägigen Verhandlunge» des Schwurgerichts in Magdeburg über eine» Ebegatte»mord mit dem von de» Geschworenen über die Angeklagte ausgesvrochene» Verdict „Schuldig", worauf der Gerichtshof das Todesnrthei! aussprach. Die Angeklagte, 43 Jahre alt, Tochter eines Predigers im Herzogthnm Berubnrg, hat, wie aus de» Verhandlungen hervorging, am 16. Jänner 1842 ihren ersten Gatten, einen bürgerlichen Gutsbesitzer im Nnhalt-Bernbnrg'schen Dorfe Mühlingen, durch Arsenik, den sie in eine ihm znm Essen vorgesetzt« Suppe gethan, vergiftet, wahrscheinlich unter Mitwirkung ihres damalige» Liebhabers und nachhe-rigen zweiten Ehemannes, eines vor etwa acht Tagen in der Elbe ertrunkenen Pferdehändlers. Der Leichnam des vor länger als 11 Jahre» Vergiftelen war wieder ausgegraben worden, und in den zusammen-getrocknete» Ueberressen der Milz, der Leber, des Magens :c, hatte die chemische Analyse das Vorhandensein einer bedeutenden Menge von Arsenik, hinreichend, unter alle» Umständen den Tod zu veranlassen, nachgewiesen. Ueberhaupt waren die Magdeburger Assisseu iu letzter Zeit reich a» Verha»dlu»ge» wege» Mordes, Der Kaufmann Hartuug iu Magdeburg, der Ermordung zweier Frauen durch Gift angeklagt, nnd der Ermordung der Eiuen durch Verdict der Geschwornen für schuldig erklärt und zum Tode vernrtheilt, hatte Nichtigkeitsbeschwerde gege,u das erste Urtheil verfolgt. Das Obertribuual hat jedoch das erste Erkenntniß richtig befunden, welches nun nach erfolgter Allerhöchster Bestätigung binnen Kurzem vollstreckt werden wird. Erst vor einigen Wochen erlebte man in Magdeburg die Hinrichtung eines 18jährigen Mörders. — Ein in Nußland ansässiger Engländer veröffentlicht folgende E»tdeckung: Wen» ma» Tabakssame» mahlt, mit heißem Wasser zn Kuchen knetet und preßt, so erhält man ein Del, das etwa 1ü Procent des Stoffes ausmacht, und sich in gelinder Warme vollkommen klärt. Es hat die Eigenschaft, schneller zn trocknen, als irgend ei» bekanntes Oel. und empfiehlt sich daher für die Malerei und Firnißbereilung, * Wien, 17. Juni. Mehrere hiesige Tagesblätter sprechen irrlhümlicher Weise vo» einer Zah-lllngsrate, welche noch von Seite Oesterreichs am 31. Juli l. I. au Nußland zn leiste» wäre. Wie wir a»S zuverlässiger Quelle erfahreu, ist die auf frühere Nech»uugsgege»stä»de zwischen der kaiserlichrussischen und der österreichische» Negierung Bezug habende letzte Nate vor mehreren Monaten ausgeglichen worden. (Oest. Cspdz,) * Ein sonst gewöhnlich gut uuterrichtetes Blatt, die „Augsb. Mg, Ztg.", laßt sich (Nr. 164 vom 13. Juni) von «»„em Correspoudenten ans Constantinopel (30. Mai) berichte», es habe dem Vernehmen nach Fürst Mentschikoff die österr. Gesandlschaft ersucht, die Protectiou der russische» Unterthauen i» der Türkei zu übernchme», Herr v. Klenl aber diesem Ansuchen nicht entsprochen; es werde somit der Repräsentant Dänemarks die fragliche Protection führen. Wir sind in der Lage, diese Angabe vollständig zn berichtigen. Der k. k. Geschäftsträger bei der hohen Pforte hat dem Ansuchen des kaiserl. russischen Botschafters, den Schutz der russischen Unteril^ne» für die Taner des unterbrochenen diplomatischen Verkehrs zwischen Nnß-land »ud der hohen Pforte in Constantinopel zn übernehmen, bereitwillig entsprochen, und die k. k- österr. Gesandtschaft übt denselben seit der Abreise des Fürsten Mentschikoff. (Oest. Cspdz.) " Se. k. k. apost, Majestät haben mit allerhöchster Entschließung vom ^. I»ni 1883 zu bestimme» befunden, daß die im Alter von 36 nnd 37 Jahren auS der Bevölkerung zur Landwehr gestellte Mannschaft, welche sich dermalen im NegimentSverbande befindet, sogleich in die Reserve übersetzt werde, in welcher überhaupt kein Mann über das 46. Jahr hinans zu behalten ist. Ferner haben Se. Majestät a»S allerhöchster Gnade zu bewilligen geruht, daß jene Individnen, welche ursprünglich zur Landwehr gestellt worden, uud seither in Verhältnisse getreten sind, dnrch welche sie vo» der Stellnng in die Linie enthoben worden wäre», ohne weitere Verhandlung mit Abschied aus dem Militärverbande entlassen werden. Wege» Dnrchführnng dieser allerhöchsten Bestimmungen wird das Erforderliche ungesäumt verfügt werden. Trieft, 17. Juni, Die „Triestcr Ztg." bringt folgende neueste Nachrichten aus Aegypten, Ostindien und China: Die Einnahme von Veling durch die Birmanen, welche Anfangs so viel Vennrnhigung verursachte, uud nach dem Eintreffe» der letzten Ueberlandopcst in de>'< ei^lischen Ionrnalen mit großem Eifer besprochen ward, stellt sich nach den neueste» Nachrichte» als ein Vorfall von ganz unbedeutendem Belange dai-Ei» Paar Beamte des Hofes von Ava hatte» nämlich, theils durch Bestechungen, theils durch Drohungen, einige Hundert Birmane» zu sammel» uud zu übcriedei, gewußt, daß, we»» eö ibnen gelange, die kleine Besatzung von Beling abzuschneiden, das ganze Land gegen die Engländer aufstehen würde. Das mi genannten Platze befindliche Häufchen SepoyS wurde demnach angegriffen, und der Ort genommen; die birmanische!! Führer aber verrechneten sich gewaltig. Einer von ihnen »ersuchte die Eingebornen aufzuwiegeln, wurde jedoch umgebracht nud seiu Kopf einge-salze» dem britische» Commissar mit der Versichernug zugeschickt, daß die betreffende» Stämme ohne andern Beistand Beling nehmen nnd den Aufstand unterdrücken wollten. Was die Friedensunteihandluugen mit den birmanischen Commissären betrifft, so sind über de» Gang derselben und über die Personen der letzteren ausführlichere Mittheilungen eingetroffen, die manches Interessante enthalten. Die Herren kamen i» zwölf vierzigrudrigen Boote», vo» de»e» drei vergoldet ware», daS des erste» Ministers aber anch vergoldete Nuder hatte, was, mit den vergoldeten Sonnenschirmen, eine recht hübsche Wirkung hervorbrachte. Ein Offizier vo» „SesostrlS," i» einem besondere» Boote, zeigte ihnen de» Weg, und sie wurde» am Laudungsplatze, wo eine Ehrenwache aufgestellt war, mit Sal-veu begrüßt. Der erste Minister war anf die geschmacklosest groteske Weise gekleidet und lrng einen vergoldeten Hut, der ^iner Pagode glich und mit Schelle» oder ähnlichem Kliügklang behängt war, während sein Nock aus lauter Flügeln zusammengesetzt schien, wobei scharlachrother nnd grüner Sammet mit Edelsteinen verschwenderisch angebracht war. Hand in Hand mit dem Minister ging ei» Prinz, Onkel des gegenwärtigen Königs; voraus schritten 4 Stab-crüger mit gelben Hüten, dann sechs Leibgardiste», welche prächtige Säbel trüge», deren Scheice» und Handgriffe mit Gold und Nnbinen geschmückt waren. Hinter ihnen kamen die Sonnenjchirmträger, dann zwei Beamte geringeren Nanges, Dienerschaft mit Vetelbüchseu u. s. w-, und im Audieuzsaale, der zu diesem Zwecke a»S Bombusrohr errichtet woide» war, wurde» sie von de» britische» Commissäre» begrüßt, wobei eine Salve vou 1!) Kauouenschüssen abgefeuert wurde. Am ersteu Tage machte man wenig Geschäfte, »nd es wurde ihnen bis zum 8. Zeit gelassen, ! sich über ihre Vorschläge zu besinnen. Da erklärten sie sich bereit, einen Vertrag z» unterzeichnen, bemerkte» jedoch, daß es sich »icht bloß »m Abtretung P?-gu's ha»dle, sondern noch um audere Dinge, wegen deren sie sich nm neue VerhaltnngSbefehle nach Ava wende» müßten. Dazn bedürften sie aber sechs Wochen, den», — sagte der Bevollmächtigte auf die Ein° wendnng Capita» Phayre'S, daß ei» Monat genug sei, ich kann jetzt wegen der Hitze nicht so schnell reisen. Auf die Drohung, daß der Fluß abermals blokirt werd?» würde, entgeguete der Minister, daß er mit der Absicht gekommeu sei, einen Vergleich im Sinne der Proclamation des Generalgouverneurs zn treffen; daß hingegen der vorgeschlagene Vertrag neue Vollmachten fordere, nnd daß es hart sei, wenn man dem neuen Könige strengere Bedingungen auferlege, als dem frühere», während jener stels für den Frieden gewesen, und mit Gefahr seines Lebens sich ge» gen letzter» aufgelelM habe. Die Blokade wurde dessenungeachtet erneuert, und mau glaubt kaum, daß der Geueralgouverueur die verlangten Zug ständnisse bewilligen werde. Es handelt sich, wie es scheint, , hauptsächlich »m einen Seehafen, de» die Birmane» , sich erhalten zu sehen wünsche», uud um die Provinz i Tounghoo zwischen dem Irawadd» nnd dem Flusse Sitang, die allerdings nicht zu Pegu gehörte, allein prächtige Teakwälder enthält, nach dene» die Brite» scho» lange lüstern sind. Dieser Gränzstreit, den ein Jesuit und ein Portugiese, Namens Antoxy, welche die birmanischen Bevollmächtigten begleiteten, zn Gnn« sten der Negiernng von Ava zn wenden trachten, wird übrigens von mancher Seite als bloßer Vorwand betrachtet, de» die Bumanen benutzen wollen, um Zeit zu gewinne» und inzwischen eine» Guerilla'skrieg z» organisire», dem eine befestigte Stadt im Inner» zum Stützpunkte dieue» soll. Die Puriiauer im britischen Parlamente, welche sich von ihrem Schrecken über die Einoe,leibunss Pegn's noch kaum erholt, eihcilteu Anlast z» neue» Beschwerden , i»dem die „Bombay Gazette" die Absicht de< Negienmg verkündet, sich für ihre Forderungen )-»astie und deu Anhänger» des Prätendenten d»rtl) mehrere Acteustücke, worunter wir eiue auf den Mauer» Nanking's angeschlagene Proclamation del letzter» in Verse» und ein Document hervorhebe»» daS im Namen Lo's, des Generals für das östliche Gebiet, u»d Hwa»gs, Generalcommissärs »nd M>t' gliedes des KriegSrathes, erschienen ist, und un>n 2. April am Thore von Su-chau «»geschlagen wnrde. Darin wird von Seite der Nevelle» die erste beleidigende Anspielung auf die Fremden gemacht, welch« „stinkend" genannt, und als des Menscheunamel's unwürdig bezeichnet werden. Man vermuthet jedoch» daß hier ein frommer Betrug im Spiele sei, de» !>") die Mandarinen erlaubt, um die Fremden gege» ^ Insurgenten aufzuhetzen. Mailand, 13. Juni. Abermals ist '>""" lombardischen Emigranten die kaiserliche VegnadiaMg zu Theil geworden. Derselbe heißt Elia Poll', '>t ^" Besitzer eines Hauses Hierselbst, »nd hat jetzt s°w°b die straffreie Nückkchr in seine Heimat als die Aul' Hebung des über sein Vesitzthum verhängte» Seq"^ sters erwirkt. Derselbe hielt sich znletzt im Pi"'""'^ tesischen zu Meina in der Proviuz Novara ""^' "" machte sich iu der letzte» Zeit durch politisches 2^o) ^ verhalte» vortheilhaft bemerkbar. Obwohl f"'»" ^ deutend compromittirt, gehörte er doch nicht de» .'^ he» der gefährlichste» Versch.rörcr an. und envar sich selbst während der Re.°!u'"„sper,ode durch Verhiuderung der Flucht der Cnminalsträst.nge ' ° eiuige Bemühungen znr Sichernng des Private,^'' 377 thlims ein a»erken»e»swerthes Verdienst um die öffentliche Ordlinng. Seme Begnadigung erfolgt, wie die des Conte Greppi, gegen die einfache Unterzeich->u>ng eines Reverses, worin derselbe für die Znknnft e>» de» Pflichte» der Loyalität und Untertha»e»treue Zusprechendes Verhallen verspricht. Aus Mailand, 14- I»»i, wird der „Triester 3tg-" geschrieben: Lepte» Donnerstag begab sich eine Deputation der Stadt Bergamo nach der k. k. Villa bei Monza z»m Feldmarschall Grafen Radehky, um dessen Bestand nachzusuchen, damit die lombardisch-"enetiamsche Eisenbahnlinie nicht direct mit Venüynug des schc,,, im Verkehr stehenden Zweiges M,lano° 3reviglio init unserer Stadt verbnnde», sonder» mil-telst einer zeitraubenden und kostspieligen Cnrve über Ber^anio und Monza geführt werden möchle. Der leidige Stieit über die Richtung jener Bah» , der während des erste» Geueralcongrcsses i» Mailand im Jahre 1840 zur helle» Flamme auflodernd beide Ctädte lange entzweite, hat unserm Lande nnd dem öffentlich.»» 2''erke!'re allzu tiefe Wunden geschlagen, "!s daß wir dcffeu Wiedererwachen nach vieljährigem Schlummer nicht ernstlich bedauern sollten. Die Nach-lheile einer Verzögerung bei Eröffnung der ganzen ^ahnlini^ hie Mehransgabe vieler Millionen Gnl-^'» für ^ne mit bedeutende» Tcrrainschwierigkeilen verbundene Abweichung »nd die unverantworiliche Verwerfung eines schon im Betrieb stehende», treff. ^'^) ans^eführten Zweiges (Milano-Treoiglio) d.>r di-l>'cte>, ^,„jf „,„ ^.„^ Cnrve willen, die sich übe, ^^nza au ein alteS Schienengeleis anschließen müßle, ^^ in keiner Beziednng den Anforderungen zu ent-^prcch^, vermag, die ma», »ach den schon ausgeführ-^" Bahusectionen n»d in Anbetracht der hohe» Wich' ^gkeit dieses Verkehrsmittels selbst, an die lombar-^sch-oenctianische Ferdinandsbahn zn stellen berechtigt ^ > , . . diese Nachtheile, meine» wir, sprechen der ^'ade,i Richtung oo» Cnccaglic» »ach Treviglio zu '"l das Woil, als dasi wir befürchte» dürfte», I.N-^^ könue aus Nebenabsichten oder Parteilichkeit der Curve oder Ve>l^,,ge>»I!g übi!' Bergamo »ach.,ese!n werde,,. -^ > / Die Seidenzucht »immt heuer i„ »„ftri, P,^° vinzen ihre» regelmäßigen Fortgang nnd berechtigt zu den schönste» Erwartungen ans gesegnete» Erfolg; doch si»d in diese», Jahre die Entwickliingsperiode» des Wurmes selbst sehr verschiede» eingetreten, je »achdein hier oder dort der Maulbeerbaum früher oder spater z»m Ansbruch gekomme», und den Sci-deiibauern das Aulege» des SameuS angerathen hat. <">e Seidenerute wird daher auch in der Lombardei z» sehr verschiedenen Zeitpuncten mit einem beiläufi-. se» Unterschiede von 13 — 20 Tagen eintreten. Im "^gemeinen hat sich überall eiu sehr fühlbarer Man-^l au Maulbeerblätteru herausstellt, was deu Preis ^eses ausschließliche» Nahruugsmittels für die Sei-benwi'irmer zu eiuer Höhe getrieben hat, die seit, Menschengedenken hier beispiellos dasteht. Man zahlt gegenwärtig durchschnittlich für unser Pfund, «28 U»ze», 9 Soldi. D c u l > ch l «l >« d. MünHrn. 10. Juni. Die „Neue Münchener 3eitu»g" spricht sich i» ei»em Artikel über die Aus-'vanderungofrage dahin a»S, daß zwar die Freiheit ber Auswanderung i» Deutschland nicht einer V<-iHl'änkuug unterworfen werden solle, wohl aber ,s ^sticht der Negierung sei, der Verführung zur Auswanderung, wie sie von den Ageute» vielfach geübt und wodurch eine künstliche AuSwaiidernngsmanie eräugt werde, daS Handwerk zu legen. Im Anschluß dara» hebt die „N. M. Z.« die uolkswirlhschaftl.che Seite der Sache hervor, nnd wirft die Frage anf, ob es nicht möglich sei, die abgehende» Arbeitskräfte »ud Geld- :c. Werlhe auch noch jenseits des Meeres für das Mutterland nu>,'bar zu machen? Die N, V?. Ztg," glaubt, daß die Snmme dessen, was"die Auswanderer an Geld und GeldeSwerth mitnehme» ^lh jahrlich aiif circa 4ü Millionen Gulden belauf/ ""d knüpft daran folgende Ausführung: «Diese Summe mag Manchem etwas überra-^'nd „nd wohl zu hoch gegriffen erscheine». Bei '^m^nähern Einblick in die betreffenden Verhältnisse mnß indessen jeder Zweifel schwinde». Nach sicheren Erhebungen betrugen die im Jahre ^>'> über Bremen und Hamburg Ausgewanderten tt0.20N Personen. Die Zahl der Auswanderer, welche sich in einem uichtdentschen Hafen einschifften, wie in Havre, Antwerpen, Rotterdam :c-, war, wie immer, so anch i» jenem Jahre, größer. Sichere Erhebungen haben darüber nicht Statt finden kouuen, annähernd wird aber die Zahl mit 70,000 angegeben. Nimmt man nur 67,800 Personen an, so würde das mit der Zahl der über Hamburg und Bremen Ausgewanderten eine Gesammisnmme von 128.000 Köpfe» ergeben. Nach den Ermtttlnngen amerikanischer Statistiker brächte jeder Kopf etwa 200 Dollars an Geld oder Geldeo-werih »ach Amerika mit. Will mau aber nichc so viel, sondern nur etwa 3!>U fl. pro Kopf annehme», so erg,bt das auf 128,000 Kopfe doch schon eine Gesammtsnmme von 44,800,000 st. Diese Snmme g,lt für 18!!l. Im verflossenen Jahre war die Zahl der Auswanderer stärker als 18«!, und es ist kanm zu bezwe,feln, daß sie in diesem Jahre nicht wieder stärker werde» sollt?, als 18^,2. Daß jene Wertb> s»mme nn» in demselben Verhältniß von Jahr zu Jahr steigt, versteht sich von selbst," Frankfurt, <2. Juni. Die „Fr. P. Ztg," erklärt: Ein hiesiges Blatt verbreitet einige Nachrichten, die Berichtigung verdienen. So erzählt es von einer auöführliche» Denkschrift der österreichischen Negierung bezüglich der Schweiz, welche die gesamnue zwischen beiren Scaaien gefnhrie diplomatische Corre> spondenz einhaken und bereits allen Bnndeötagsge-sandien übergebe» sein soll. Es ist sicherlich keinem einzigen der VuudeslagSgesandten davon etwas be> kanul. Eo behauptet weiier über de» Ausbau von Ulm n„d Nacstadt, daß kein Bundesbeschlnß den Va i der ^agerwerke anordne, Drei einhellige Bundeebeschlüss,! ans den Jahren 184! und 1842 bestimmen diesen Van und zwar bis iu das Einzelnste. Die Frage ans rechtlichem Standpimcte ist nicht, ob sie gebaui werde» sollen, sondern wie die Geldmittel zn beschaffen seien, uachllem die früher und zwar als Mali-malsumme bewilligten nicht ansl'eichen." ! S ch »» e"i, Weil die badischeu Behörden Waffensendilügen nach der Schweiz nicht passire» lassen wollte», sondern sie in Mannheim zurückbehielten, hat man sich an die französische Negiernng gcwendec, welche dem Wui'sche des Bimdesraths, den Dnrchpaß betreffend, mit Bereitwilligkeit entsprochen hat. V c 1 g i c n. Vrnssel, N. Inni. Der hiesige Gemeinderath hat liO.000 Fr. für die Vermählung Sr. k. Hoheit des Herzogs von Brabant auögeworfen. Dcn'on sollen I0.0ON Fr. für Einrichtimgskoste» des Stadthauses, falls die Vermählung da gefti^ wird, 28.000 Fr. für eiuen festliche» Neiterzng, AWO Fr. für ei» großes Concert anf dem Stadtbausplaye, LOOO Fr. für Be-leuchtnng uud zwei Orchester, »„d «000 Fr. für eii, großes Feuerwerk, welches iu der ueu angelegte» Leopoldstadt abgebrannt wird, gebraucht werde». I r a n k r c , ch. Der „Moniteur" veröffe»tlicht zahlreiche Beförderungen i» der Marine; zwei Contre-Admirale, La-place und Dessous sind z» Vice-Admirale», 4 Schiffs-capitäne zu Contre-Admirale». 10 Fregattencapitäne zn Schifföcapitäne», 22 Schiffslieutenants zu Fre-gatteucapitäueü »ud 36 Schiffsfähnriche zu Schiffslieutenants ernannt worden. Eiu Blatt vou L,lle hat wegen Aeußerung „strafbarer und antinalioualer Hoffnungen" cine erste Ve>-warnung erhalten. Nach dem „Courrier du Havre" hat der Mari-»eminister befohlen, alle Seeleule, welche seit länger als einem Jahre verabschiedet ware», und seit vier Jahren nicht mehr auf Staatsschiffe» gedieot hatte», nnverzüglich nach Brest z» seude». OrM'ritnnnil-!, und Irland. Luudon, 1!l. Juni. Das Wochenblatt „the Preß" behanptet, Baron Bruunow habe schon im Frühjahr und vor der Ankunft des Fürsten Mentschi-koff in Coustautinopel die Fordeluugen Nußlands an die Pforte dem Earl of Clarendon vorgelegt, um die Meinung des britischen ssabineis z» erfahren, lind Lord Clarendon habe an diesen Forderungen nichts auszusehen gehabt, und dnrchaus keinen Einwurf gegen dieselbe» gemacht. Diese Angabe beschäftigt »a-türlich die gesammte OppositionSpresse. „Morning Herald" will sie bestätige» können, und versichert, im Besil) der dafür sprechenden Beweise zu sei». Die „Independance belge" bringt de» Woxlant des Memorandums der Pforte vom 2tt. Mai an die NepräsentüNte» von Frankreich, England, Oesterreich »öd Preuße». Es spricht de» lebhaften Wunsch ber Pforte ans, den Frieden mit Nnßland zu erhalte», »nd die Hoffnnng, daß dieser Wunsch sich verwirf!,' che» werde, fügt jedoch bei, daß nach den leyte» Ereignissen die Türkei sich in die Verfassung sepen müsse, allen Eoeiitlialitätc» zu begegnen, u»d dieß erflaie ihre Kriegsrüstmiaen. Die Note spricht ferner de» festen Entschloß des Sultans a»S, alle Privilegien, Concessionen »nd Immunitäten, welche durch die al' te» Tractate christlichen Bewoh»er» jeter Confeffio» des Neiches verliehen seien, aiifrecht zn erhalle», kündigt aber feine nene» Concessionen an. Vsmanischcs Nrich. Vniru, 1. Inni, Die E'senbahnbanten zwischen hier n„d Älerandrien schreite» rüstig vorwärts; mehr als tie Halste des Weges ist der Vollendung nahe, »ämlich die vo» Aleraudrie» aus bis zum Nil führende Strecke, und mit gespannte», obgleich sehr verschiedenen Erwartungen, siebt mau der Elöffinng dieses Theils eütgege», welche im Monat September oder October erfolge» soll. Wohl selten hat ma» über eine Bahn abweichendere Meinungen gehört und aufgestellt, als über di>se. Es ist aber ei»Ieuclne»d, daß man das Nesnliat dieser Bahnstrecke nicht »ach de»> Maßstabe europäischer oder amerikanischer Bahnen berechnen fann, und es dürfte demnach schw r sein, vor Göffnnna, derselben ein richtiges Urtheil la-rüber zn fällen, den» srhr viel wird davon abhänge», welche Einrichtungen die Negierung in Betreff der Classe,,, P>e,,> «no Tare« treffen wird. Daß von einem Nemire,! der Bad» vorläufig nicht die Rede sei» fa»n. sondern daß im Gegentheil zum Fortbestand derselbe» die Regierung jährlich einen nicht linbedeu-dendeu Znschnß wird liefern müssen, steht wohl ziemlich fest. Die monatlich n»r zweil Mal durchgehende Ueberlandpost mit den indischen Passagieren kaun unmöglich viel zur Neutabilität der Bahn beitragen; die eiugeboruen Araber, welche den Dampfwagei, vorläufig für daS non plux ulllll aller Phantasie ansehe» werde», dürfte» nur sehr wenig Gebrauch davon mache», um so mehr, als sie, die viel mehr Zeit als Geld habe», immer vorziehe» werden, per Barke nach Alerandrien. zu geben, wohin sie, freilich mit Aufwand von mehreren Tagen, aber dagegen für wenige Piaster immer leicht gela»gcn können. Daß der Geschäftsverkehr der europäische» Kaufleute eiue» bedeutenden Aufschwung nehmen wird, unterliegt keinem Zweifel, dennoch wird aber als Haupt» Mittel zur Erzielung eineS günstige» NesultatS, immer nur der Güter-, Baumwollen- uud Getreide-Transport zu betrachte» sein, waS nur dadurch bezweckt werde» kann, daß die Frachtpreise mit dem sehr billige» Transport durch Barten i» Einklang gebracht werden. Dieß al'er würde vorerst, wie schon bemerkt, bedeutende Opfer uud Zuschüsse von Seiten der Negieruug erfordern, und wie weit letztere dazn geneigt »nb fähig ist, mnß die Folge lehren. Telegraphische Depeschen. — Verona, 16. Juni, Ihre Maj. die Kaiserin Maria Anna sind gestern Abends hier eingetroffen. — Vcnediss, 16. Juni. Uobestäud'ges Netter, jedoch oh»e Einfluß auf die Getreidepreise; NeiS überall steigend. — Mailand, 1,^. Juni. Die Seidenraupenzucht in der Lombardie uud i» Piemont befriedigend. — Paris, 17. Iu»i. Der päpstliche Nunlms , Monsigucr Garibaldi ist am Schlagflusse gestorben. Dr»ck und Verlag von I. v. Klcinmayr und F. Bamber«. m Laibach. I. ^—^——____^ Telegraphischer Eours »Vericht der Staatspapiere vom 18. Juni 1853, Staatsschuldverschrnbungcn . zu 3 M. 9i 3/l6 dett° v.J. 1852 . , zu 5 „ , 9^5/! («. M. ttttic» der Wie» Gloggnitzcr-Eisenbahn zu ZN0 ff. E. M. ühiic CmU'mis . 845 ss. i» V. M, Actitti dci Ocdenburg-Wr.-Ncustädtlr Ciftnbah» zu W0 fi. E, M. , . . 126 l/2 fl, i» C. M Ncticn der Budwcis-Linz-Giumiducr Aah» zu 250 ft. C. M........274 ss.in C. M. Attic» drr öfterr, Donau-Dampfschifffahrt z» 500 ff. E. M...... 762 ff. in C. M. Wechsel- Cours vom !8. Juni 1853 Auq« »r„, für 10« Gnldl» Cnr„ Guid, l03 3/4 Äf. lift. Franker! a,M., (fi',r !2«> ff, südt, Vcr ) ews-Währ. im 24 >/2 ff. ssns,, ^iild,, !N8 Vf, 3 «l°na! Ham n>g, ,ür l!»U Thalel Ä>n,tc, Rts,!, «60 3/6 Vf. l Moual. Li.'°>„o, fin3<»u Toscanisch!^irl, Guld, !«!8 3/^Vf. iMoiia'. L n>°», ss,r I Pnind Ztcrlii,.,, Gull'.,, «!»'44Vf. 3 Moii.it. M,,i!,n,d, s„r :w0 O'ffeil.ich. iür^. <«»>d, «18 ü/4 2 Mmi t, P,n^, ,,'u 3»I» Frank.» , . Guld !^8 l/2 Vf. 2 Mm>,,t. O°>d' »ud Silber-Course u o m <8. Juni !853. Ariel G !d. Kais, Mm,z« Ducats» «qi° .... 153/6 15 !/8 detw Äanb> dtc, „ .... <51/8 15 Lnlä l<> nigrco ...... — >4 >/l Na^lil!0»sdV'r's „ . . . . — 8.^7 Eouueranizd'or's „ .... — 15,10 Nuß, Imperial „ . . . . — 8 54 ifriesrichsd'nr'« „ . . , . - l>2 G„l,>, Soveramgj „ . . , . — 10 48 Eiibcrxgil, . . „ .... 97/s »3/4 Fremden-I^!l.ioii;e der hiev Äl«ssekum!»e>l>?n und Abgereiste« Den 9. Juni 1853. Hr. Graf v, Wenkelheiin, k. k, K6mm,r>>r, ro» Preßburg »ach Triest, — Hr, Graf A,»c>dei, t. k St^tthallcreirc» W,e» »ach Flore»;. — Hr, Philipp Löffler, k, k. Postmeister; —Hr. Cail Stun,-mer, — Hr. Franz Steiner — »>,d Hr. Josef Winier, alli Z Ha»?>eljle„te und alle 4 von Wien nack Trieft, — Hr. Moriz Mao,,, P^iticulier; — Hr, vi-. Jacob Manci, Printicr; — Hl, Ioh» Potter, enql, Privatier — und Hr. ?lchille Carcaffone, Handelsniann, alle 4 von Triest nach Wleli. — Hi'. Cc>ü,Mo P.'lgligl,^, Piioalier, ron Wie» »ach Geima, Den 10 Hr, Dr. Julius Sona, Coücipient im k. k. Miüiileriu»,; — Hr. Nicelaus Fachiri, Pri' varie>-; — Hr. Alexaüd. Hoffma»« — u„o Hr. Co»-sta»i>» Gleyre, beid» Handelsleute, alle 4 rou Wie» nach Triest. — Hr. I)i- Ferd. A^chaner, k. k. Oberarzt, von Gr>>h »ach V/liedig, — Fr. Freiin v. Ie»a, Haupiüiannsgatli», ue» Vratz »ach Mon^a, — Fr, Maria Lichteneczgtr, Obergespans Gatci», van Wie» »ach Fiume, — Fr. Iofefa Grosi>»a»»> Beamiens' Gaiti» , von Peila» nach Mailand. — Fr. !_,! Besitzerin, p^n lldine nach Wien, — Hr. D, Geor^ Hende, Pr,oacier, von Tiiest. — Hr Johann Veerhor,?, Besitzer — inid Hr ?l. Tel-fa» Habersham, enal. Privatier, beide v?» Trieft »ach Wie». Den !! Hr, Graf Walis, k. t. Oberlientenant; — Hr. vi-, Johann Hoheneag, Hof- und Gericht Advocate — Hr. Jacob Calmns, HandelZgesellschafcer — und Hr. Lutwia, Scholj, alle 4 von Wie» nach Trieft. — Hr. Rilter vc» Gutte„berss, k, k Forst-rath, von Wien nach Idria, — Hr. ?Int2N Nicolett«, Pv,vati de Mesco, Ode, stliemenamz - Waise, von Vene dig nach Wien. — Fr. Micheline o, Rzyszczewska, Prwate — und Hr. Carl Conrad, Kaufmann, beide von Trieft nach Wien, — Hr. Josef B-ower; — Hr. Nicolaus Boworowsky — ni,d Hr, Johann Galiy, alle 3 Priester, von Wie» nach Rem. — Fr. Auna Steipel, Piivate, von Grah »ach Trieft, Den 12, Fr. Gräfin Margareth Antonie de Bel-gi-ado — und Fr. Giäfi, Therefe Gabrieli, beide Besißermne», ron lidine nach Wien. — Hr, Iohami v. Gnchon, k, k Rechnungsraih; — Hr. Anton Giam riccolli, I)s. der Medici» j — Hr, Car>l o, Schrews bury, brictischer Unterthan — und Hr Charles Bri erly Garsidi, engt. Privatier, alle 4 von Trieft nach Wien. — Fr. Elise v. Burger, k, k. Statthalierj-Gemahlm, von Trieft nach Gray. — Fr, Rosa Höckl, k- k. Foriifiicaiio»s-Rechn!!!,üssnhrerj.'Gattm, von Wien "ach 'errara. — Fr,Iosefa Keller, k, k, Fortifiications-Ad>u,,cre,,j.Gattin, y«,, G,atz »ach Trieft. — Hr. Melniros, k. russischer General; —Hr. Johann Gau »osdcrfer, k, k. Ministerial Ka,'zellift; — Hr. 3ntter ss.',?/"'^' ^' LandesgerichisAssessor; - Hr. Ioh. ^P!ie„',Gr°,chi>,dier __ ,.„>, H,. ,,„^„ P«,,^ Kaufmann, alle 5 vo„ Wien »ach Tr.est, - Hr. Christ,a» Halft,o»,, Notar, «°u Wi.n »ach Mailand — Hr Josef Selen!, ^»dschaftsmaler, v°» Wie» nach Rom'. Z. 786. (3) Nr. «3 »2. Kundmachung. Bci der k. k. Polizeidirection. erliegt ein am l8. Mai 1852 gefundener Geldbetrag. Da sich bisher Niemand als Eigenchiimcr dieses Geldbetrages gemeldet, so wird der Vnlust' trager im Smnc des H. 3W des a. G. B. auf' gefordert, sein bezügliches Eigenthumtzlecht I)ircs mal uo» Früh 9 bis 12 Uhr »ut dem vorigen Anhange übertragen wurde» sind, K. k. Bezirksgericht Stein am ?, Mai 1853. Dcr t, k. Beziiksrichter: Kon schegg. Z. 802. () ^lr, 274>. Edict. Vom k. k. Bezirksgerichte Planina wird de. kaiint gegeben, daß dem Anton Kovazhizh von Ru schanze, wegen desse» bermalige» unbekannten Auf- entHaltes, wegen Empfangnahme nachstehender Ta> bularacte, nämlich-, !, des Pränotationsgcsnches uom Bescheide 2. No> urmdcr 1852, Z, 937N, der Gertraud Kukez von Vigaun, ob 47 fi, c 5, <:, ; 2. des Intal'ulat!on?g>'!uchcs von, Bescheide II. November 1852, ?>, !>N8 2, der Agnes und Mar-garclh Kuvazhizh uu>> Noschanzc, prln. !00 fl. und llebensunlerhaücs c, ^ »'.; ,1. des IntadulalionZgcsuchcs vom Bescheide II. November 1852, Z. N688, des A»to>i Pr!,»!,'-schitsch von Unlersckleimz Nr, 6, ob ,50fl. <-,. z. <:,, 4. und dcs Real- und Mobilar, Ericntionsgcsnchcs vom Bescheide 7, December 1852, Zahl 10512, des Jacob Rot vo» Ttudenz, r^i« 84 ft, und 4 fl. >z kr. c, z, c.-,, so wie der, ferneren dieß-bezüglichen Scbriiten, der Johann Oüoni^er von Ottl'nica, als Kurator 2h!e verständiget. K, k. Bezirksgericht Planina den 8. April 1853, Der k. k, «e^irrsilchtel-G e r t s ch e r. 6. 803. (3) N-. !6^>2, 2 d i c >. Vom k, k. Beziiksgench c Planina wird be-k.inn! gegeben, daß !n tcr cuti^nssache des H», zran^ Peische von >'Nie»marti, wider Andreas M.ihüe von Orahouo die erecut^vei: Feilbietuigs^e mi >c ob der im H,,>is''e>ger Grundbuche z„d R?, Sepiember l. >, jedesmal lrün >0 bis l2 Uhr im O>il der Realität mit dem Anhang anberaumt wurden, daß die Realität bei dem drtt», le^> Termine auch unler dem Schätzungswe,!he hinl' angegeben werde. Der Gnindluchsertr^, das Tch.i^unqsprolo-col! und die ^iciialioiisbcdingüiffe, worunlc, sick die Verbindlichkeil ^um Ell,'s,e eines Vadinms v >!>?fl. besi idci, konnc, hicrgcnchiö eingesehen werden. K. k. Beziiksgexchl PIa»i',a dei, 25. Februar >8ä53. .-;. 88«. (!) N^ Zahnärztliche '^.Ä Anzeige. I?. L. ülll^v^^tl» hat sich in seiner Vater, stadt Laibach als Zahnarzt ctablirt und empfiehlt sich allgnnci» zur Behandlung der verschiedenen Zahn.-krankhcitcn, wie auch zur Anfertigung künstlicher 6ähne, Insbesondere werden zur (ionseruirung und Ncr» hütung der Vcrderbniß die Zähne gereinigt, einzelne schwarze, cariöse Stellen d»ra» weggenommen, un> qlsickc odcr ausgesprengte ,»it de,i andern gleich gemacht, »ichtschmerzeiNe, hohle Zähne mit einer mehrere Jahre flsthaltendcn metallischen Plombe ohne den geri nsten Schmerz ausgefüllt, dadurch bit Einwirkung dcr iiust und anderer Schädlichkeiten alls' öie Nclven vermiet»!!, daher dem Schmerze vorge^ beugt, das Fortschreiten d>r Verderbnis), der Üble Gcruch liMgs>>'bcn und tie Zähne zum Kauen wie-der tauglich gemacht. Intensiv schmerzende Zäh»e oder deren Wurzeln werden mit der größten Sä'0-»u»g herausgenommen. Viangelnt'e Zähne dnrll! die besten und schönsten französischen oder englische« Transparent-Zähne nach den »enesten technisch^ Äielhoden ganz unkenntlich wieder ersetzt. Die Wohnung ist am alten Markt Nr, !5', s.im Blichbindcr Kleniens'scben Hause, 2. Stock.) Z. 888. (!) , Anerbieten. Eine gebildete Witwe in den besten Jahre», welche sclbst einer bedeutenden Wirthschaft Vu,--stand, an TlMigk.it gewöhnt ist, wünscht entweder einer Hauswitthschafl vorzustehen, oder auch zur j mütterlichen Erziehung von Kindein einen ange-imssemn Platz. ! Auskunft darüber erteilt der Herr Inspector ! Haag im Coliseum zu ^aibach. Z. ^l (2) j Insekten - Vcrtilgungv - Tiuctul' Diese Tinctur ü^ettr^fft an Güie und Wirk« s^mkeit das persische Ins.cten-Pülucr, sowie jedes and.re, unter was inim.r für Namen vorkow' inenden Vert>Ignn,->5!N tte!. — Flöhe, Läuse, Bchwaben, Amesen, besonders aber Wanze» rel» t«!bt es sicher und ssewiß, Preis: 1 I^üc.ori nedst Vebauchs - Anwe>< sung 30 kr. ' puls wende man sich an den Ha up t ? D cp os>' t > u r Herrn Georg S > man > tsch in Agra i"» Zu haben bei I Paul suppan tsch its"» in üaibach, Hauptvci schleiß für das Krunla»d Ärain, wo man bei Ilbnahwe von wenigsteos l Dutzend ^!:>l:o»« l', °/„ Nabat erhalt. 3. ö". (2) I»I. <^u»l»ti»« «833. Fünfter Iahrganss. «»»:»»»«»»<,»il«,»««»!:»,»»»«»»'»« Fnr Damen! , ^ , c< stz 3«r Herren! , Er ! che > nen wöchentlich : I >D ü V Erscheine,, neouatlich. ^^'''", Wa§ darin geleistet wiro. ist genü-, > UH > l^ >>» Icchr- 24 Nlätier colurirt H^"^, qe„d belaiutt. ' UHU UU R ^/G w.oden »cbst t>e,i Patru,,en in »l>° C. M^ Preil< für ^ Mu„ale. >lcher G:oße. Ausgabe Nr. >. jede Woche durch Post 2 fi. 2a kr,, durch Nuchhandcl 5 fi, 96 2eile„ Text. Nr. l. ebenso , ., 3° „ cbe,s° 2 „ (5, M> Preiz für 6 Mo,""' Nr. 3, ebenso 1 „ 3a ,. cbei'so > „ 3 ss, 3o ür. direct durck p^' 3 fi, - kr. durch V»ch»"^'' ^., „>rl»," die a»erk>! i! 11 t prachtvollste, u „ d v e r l, ä I „ > ß m ä ß , q bl !l q st e aller- deutsche» M °de'>',,„, Musterzei!u»gei>. briuat »ur Original-Kunstblätter, u»0 besudelt sich »ill mit Copieil uud " wie einige Wiener m>d Berliner Blatter es fortwähren) thun. siuort^^ Der sicherste Neweis, welcher u n c, e t h c > l t e » Guust sich „>»>»»" <^r,ut, ist' daß d e r e » >^ ^,^ ^,uch l. I, in einer zweiten Auflasse qauz ,,eu berqe stellt werde» niuhte, und selbst die6 ein« Vielseitige» Alifforüüuuge,, ^u «eliuc,?,,. lassen wir nun, vom i5. Juli l I- an, "'?^.,^,»ffcu t>^^ mal ei,,?» ,.Anba»g zur «,'l^'< Herren-Moden bringend, ersckeincu; um a»ch >)>eri,i ''""^^ ^j< P«' Modernste und Prachtvollste bieien zu röuneu , wi,d das Wanze, deu l'cuifche» Text »> tr 0 neu »ichl ., u e ae n u n, m eii, z„ Paris selbst ausgefertigt. .^luliang" "'^^ Nir ersuGeu zu obige» Preise» um a,ewo!)„!e zahlreiche T!,e Inahme. „Heeren-Mooen-> »ur halbjährig abgegeben. Präinimeraiiuus - Beträge ft„d portofrei zu adressireu : . . ^ x,/'? ^^ Auch nehmen alle Buchhandlungen Aufträge au, uud empfiehlt sich > » s b e sou d e >,!. ic von Ign. u< ztlcinmayr b» F. Bamberg in Uaibach.