^ HO. Samstag mn KW. Februar R853. Die „y.iib.ichcr 3eit,l„q" erscheint, „ut Nuz»ahme t,cr Vom,- mw Fe,ert>i«,e, «>,,,ch, ,,„r> fon-t ,>,>.i„.t de^i Äeil>.,e,i ,,„ !5 . , , . ' "---------------------'----------------------------------------- K e'.,bc>„° im Cm„vt°iv ganzjährig l2 ff l,«lb,al,rig .! ff, Fs,r ^^ Zm!e ^ qa„;,äl,rig N «., s> a lk j.i s, ri g 5 ss 3« lc mit frei qannäbrig, >„,tcr Kreuzl'm,° mw ssedrnckt» ?lere„e ,5 ft,, l, .! b iä bri q ? st « f ? !r h"lb,., ,r,g 30 fr, mes,r z» entrichte,,. M t der P°ss u°r ° ,,.!,^ EimÄ,a,tn»g X kr„ ss.r zwe,m.l,,,c 4 tr, ,ur dren»»,ige 5 fr, E, M, 3nftr«te l,i« "2^,,Ve„ fösm ss s,?."^ 'w s ^ ^"' ^'alte>,;eile °oer den N«„ „ de sM , f,°r in'^ ^ Z.. diese» Gehren ist nach dem „Pwv.,.n,chen Ge.ehe «.,„ «, N^ember <850 für Insertim.«K»Pe!" nHll! fr, ^r'eine je^!la.i"e Em^^ hin^ ,^ '^^^ ' Mal Vinzuschatt"., , MMtlicher Theil. Telegraphische Depesche Sr. Excellenz des Herrn Ministers des Innern an den k. k. Statthalter in Krain. ^5 Wien, 18. Februar, ^in Ländliches Ilttentat ist so eben anf die Allerhöchste Person Seiner Majestät verübt worden. Seine Majestät wurden heute um halb R Uhr während eines Spa? ziergansses anf der Bastei nächst dem Kärut nerthor v^n einem Individuum meuchlerisch von rückwärts angefalleu, und mit einem Küchenmesser in der Gegend des Hinterhaupt tes verwundet. Die Wunde ist nach dem Nusspruche der Aerzte nicht gefährlich. Der Mörder wurde auf der That von dem Seine Maje star begleitenden Flüsseladjutante« ergriffen Die Stndt ist in der nröstten Gutrüstung über dieses Attentat; alle <5lassen le.^en die tiefste Theilüalxne an den Tna, Die Vtuhe ist nicht im Mindeste» glstört. Das k. k. Finanzministerium hat den Wardei,! Auto» Rober zum Münzmeister mit dem Charakter eines k. k. Bergrathes bei dem Münzamte i» Kremniß und de» Warden, Alois Franz z»m Münzmeister und Vorstande bei dem provisorisch,,,, ^ f Münz- „nd Pnnziruugsamte i» Prag, gleichfalls mit dem Charakter eines k. k, Bergrathe.;, z» erne,»,?» befunden Das k, k, Finanzministerium s,.^ >> ^ < .» geu'schcnFina..secretm^,u7S^ss^"'"''' Finauz-Bezi.ksdirector mit dem ^ !^ ' ^'" eines Finanzrathes i„ d „ " ""'' '"'d Charakter dortländigen Fiuanz-L „ " , ^"walc»„as^l'.ete der -1 " >z ^>n!deod,icct!o,! ernannt. Vcräudernn^^^,^ ^^ 2,. m> , ^brderlü, gen. der^tiQ^^'"'"'^ I" Wagner Artillerie y/. ' ^"^" """ ^'"' ^tm.de der ""'"dem.e^ ,m «. Att,llerie-Negimente. ^ ">ajo!vcharakter nc! Iwnnre«. Am 1ü. Februar I8Ü3 wnrde i„ der k. k, Höft >md Staatsdn>ckere,i»W^^,v!l!.StückdesNeiMgeseß-l'Iattes «»sgegebe,! m,d »ersendet. Dasselbe enthalt mittr Nr, 21. Die Verordnung des Ministeriums des ^,1 „eni .om 28. December 1882. i',b„ die N,,^ suchm'g m,d Bestrafung der Uebertretmnie» ^ Verbotes, eine Ehe oh„e policisch,,, ssonftns schließen. " °" . Nr. 22. De„ Erl^ß des Ministeriums der ^, vom t. Februar 18^3. womit die Zollbel, !'"" des «uter dem Namen „Poudrette" "0 ""' Dm,gmittels ftstgeseßt wird °"°>mne»de» Nr. 23. Die Verordnung des Ministers der ^> "°m 3. Febrnar 1883. wod.rch im Einreruelmen M't dem Finanzministerium „nd dem General-Neck "'mgs^irectorium die Verordnung ,om 11.>,,i ^«^. Nr. 130 des N. G V in R"„/ Neiseparticulavien, auch auf die Kronländer Un-. gärn, Croatiei, und Slauoiue», Siebenbürgen, die serbische Wojwodschaft und das Temeser Bauat ausgedehnt wird. Nr. 24. Den Erlaß des GenerakNechnungs-Directo-riums vom ö. Febrnar 1833, womit eine, mit der Ausübung der Nechmuigs-ControUe im Lande be-nifeue Staatsbüchhaltung für Siebenbürgen eingesetzt wird. Nr. 23. Die Verordnung der Ministerien des Innern und der Justiz rom 8. Februar 1883, über das Verbot der Zerstückung der in der Stadt Salzburg gelegene» Hauser. Nr. 2U. Das kaiserl. Patent vom 10. Febrnar 1883. womit geseyliche Bestimmungen über die Befreiung der ehemalige» Dominical-Gutskörper iu den Krou-la'uderu Oesterreich ob und unter der Enns, Böhme», Mahren, Kanne», Krain, Ober- und N>eder-Schlesien, Steiermark, Salzburg, Görz »nd Gra-diöka, Istrien und der Stadt Trieft mit ihrem Gebiete, uou der geschlichen Hafiuug für die von den Beschern derselben geführte Verwaltung der Gerichtsbarkeit nnd sür die auS dem Baude der ehemaligen Gutl'unlerthäuigkeit enlsprnugeue For-de.>,.,ge,. der gewesene,. Unlerihm.eu, so N'ie weg,„ Böschung der znr Siche,stellm,g s.lcher Ansprüche unter dem Namen der „Octn k. k. Ncdactionsbnreau des Neichsgeschblattes. MichtmnMcher Theil. y, Laibach, IU. Februar. s°>! ini" ^ . ^ ^^ lN'st"" an der geheiligten Pe>> ü n s^ '" ^""" k- k. apostolischen Majest« ^ ?'"'"' ^lttentates, welches auch unter V^'n Bevölkerung die größte Bestürzung »nd uuu^ "hellnadme hervorrief. wurde für d.e glück-10 Uh>! '^""" ^"'"" beute Vormittag dm> l,^> '" ^ ^'^''"' Domkirche von Seiner Erc. ^ n u "7''""' H"" Fmstbisthofe ein feierlichem " ""'" "^'d«!len, bei welchem sich sammcliche ßi-^ »nd N.litar-An.oritäten. so wie eiue zahlreiche "'ge der h,es!gen Bevölkerung eingefundeu haben, "u dem Allmächtige,, die lebhaftesten Dankgefühle 'U'd die hiisieste» Wünsche für die baldige vollkom-"U'ne Herstellung uud Gcuesung des allgeliebten Lau« svaters U" inbrünstigsten Gebete darzubringen. Vetter r e i ch. ^ Wien, 16. Februar. Die Proclamation?» ^a^jini's und Kossuth's sind an sich kein großer Beachtung würdiger Gegenstand. Sie diene» bloß als Beweisstücke über de» Ursprung der begangene» Verbreche». Sonst sind wir dieses eitel» bombastischen Styles, der fortwahrenden Anmaßung flüchtiger und heimatlos gewordener Individuen, sich als Vertreter von Nationen hinzustellen und in irgend einer Taverne eine ANiauz zwischen Ungarn und Italien abzuschließen, bereitS so gewohnt, daß sie kaum mehr ein Interesse zu erregen im Stande sind. Bemerkenswerch i» der Proclamation Mazchn'S ist bloß die Anempfehlung an die Freiheitskämpfer, nicht zu stehle» und nicht zu rauben. Der Chef kennt offenbar seine Baude. Seine beilsame Anordnung wurde auch nicht befolgt. Die Elcesse begannen mit Beraiu buug der Omnibus-Passagiere, Soldaten wurden ausgeplündert und die patriotische» Helden führten, nebst den Dolchen des einigen Italiens auch Brechwerkzeuge bei sich. Was das Schicksal Mailands gewesen wäre, wenn diese Banditen Herren der Stadt geworden wäre», ist leicht vorauszusehen, und es herrscht darüber in Mailand nur eine Stimme, daß die »ermögliche Classe durch die Haltung der Garnison von einer ungeheuren Gefahr gerettet wurde. Das Betragen der Trnppen war bewnndcrnswerth. Ohne daß Alarm geschlagen worden wäre, eilien Offiziere und Soldairn in die Casernen und reihten sich um ihre Fahne; kein Mann fehlte, außer den »»glücklichen Opfer», die unter den Dolchen der Meuchelmörder verblutend in de» Straßen lagen. Unter Vorgangen, so geeignet, die Mannschaft znr Wuth zu reize», herrschte <,'>„? M„he, eine Ordnung, eiue Hingebung fnr den Dienst und die Befehle dee Vorgesehte», wie sie nur der musterhaften Disciplin unserer Armee eigen sind. Kein Eiceß, kein eigenmächtiger Act der Nache ist vorgefallen, und vielleicht nie ha: sich österreichische Soldatentugend in hellerem und schönerem Lichte gezeigt. Der Soldat, der zwischen Möidern nnd Verführer» sich emzeln deu Weg zu seiner Fahne bahnt, um seine Schuldigkeit zu thun, ist wohl ein Anblick, »m die Wüliler und V'-rräther zu entmulhigen. Es liegen Briefe von angesehenen Mailändern vor uns, die von Anerkennung und Bewundeinng überfließen. Unter solchen Verhältnissen haben wir nur Worte der tiefsten Verachtung fnr die Behanptung der „Kölnischen Zeitnna," »»sere Truppen hatten mit den Mördern ihrer Camerade» fraternisirt. N»r ein so übelwollendes und gewissenloses Blatt vermag solche Absurditäten vorzubringen. Da dieses Blatt innerbalb der Gränze» des prenßieche» Staates erscheint, der anch für die Ehre einer tapferen nnd treuen Arm« zu wachen hat, »nd da diese Armeen Waffenbrüder uud Bundesgenossen sind, so triff', dieses Blatt fnr e,ne so schändliche Verlenmdnng eine um so schwerere Verantwortlichkeit. (0^- ^^) " Wien. 1«;, Februar. Se. k. k, apost- Ma,. haben den in Mostar durch den leßten Brand ver- ssossenen ^ahre den durch ein gle.cheS Unglück he.m-.esuchte» NajaD's in Serajevo. eine» Uute.stülMgs. b.itrag vo» 3009 ff. zn bewillige» geruht. ' Das Ministerium deö Innern findet im Einverständnisse mit dem Ministerium der Justiz zu bestimmen, daß Uebertretungen der mit dem Hcfkauzlei-decrete vom 12. Mai 1820, Zahl 12.614 gegebenen Vorschriften, bezüglich ohne politischen ConsenS geschlossener Ehen, mag die Ehe oh»e den vorgeschriebenen politischen Konsens im In- oder im Auslande geschlossen werden, von den politischen Behörden z» untersuchen, und als Uebertretnngen einer politische» Vorschrift augemessen zu bestrafn, si»d. 170 " Für Diejenige!!, welche den tägliche» Berichten aus Mailand ihre Aufmerksamkeit geschenkt, bedarf es kaum der Versicherung, daß die von der „Augsburger Abendzeitung" in einem sonst i» loyaler Tendenz gehaltenen Briefe gebrachte Nachricht, es wären iu der Nacht vom 7. auf den 8, abermals Mordsceneu vorgefallen, jedes Grundes entbehrt. * Der „Pesti Napln" bringt einen Arlikel seines ueueu Redacteurs Hrn. Johann Török, in welchem dieser die Richtung angibt, die er bei der Leitung dcs genannte» Journales verfolgen wird. „Jetzt, — heißt es, — wo die einfache aber wichtige Frage: Welcher Weg führt am sichersten dahin, daß »user Stamm mitten unter der Völkerfamilie des NeicheS nud bei der verschmelzenden Wirkung der Umstaltung nicht nur blüheud bestehen könne, sondern daß seine Eristenz nud seine Zukunft ihm selbst znr Freude, den Nachbarstämmeu zum Segen, dein Reiche zur Nothwendigkeit werde?" die fähige» Köpfe beschäftiget ; jetzt, sage ich, beugte ich mich vor dem Vertraue», welches mir die Redaction dieses Blattes übertrug," Das Stadium, in welches die Nation getreten, erfordere ruhige, nüchterne und aufrichtige Menschen, die auf practischem Gebiete nur nach dem Erreichbaren streben. Der Erfolg werde nicht ausbleiben, neun wir bei der Wahl der Mittel »»sere eigenen Bedürfnisse mit der allgemeinen Wohlfahrt der übrigeü Neichsvölker z» vereinbaren wissen, wenn wir von tem Throne »icht mehr verlange», als was zur ferneie» lebenskräftigen Entwickelung unseres Stammes, ohne die übrigen Völker zu beeinträchtigen und de» Neichsverband zu gefährde», gewährt werden kan». Und diese Linie schließe so viele Aufgaben in sich, daß zu ihrer Lösung die a»gestre»gte Thätigkeit mehrerer Generationen erfordert wird. Hierher gehören die Hebung der Agricnltur, die Entwickelung der Industrie, die Erweiter»ng des Handels im Innern, wie nach Anße» , die geistige Bildung, Die lebenskräftige Entwickelung sei jetzt erleichtert durch die Gleichheit vor dem Gesetze, durch oie Beilegung der Parteikämpfe, dnrch die Beseitigung des Feudalsystems. Adelige u»d »icht Adelige, Unterthanen und Grundherren bilden jetzt eine» nationalen Körper, Sie ist erleichtert durch de» Umstand, daß innerhalb der Meichsgränzen die Ansprüche anf Gemeinwohlfahrt gleich sind, nnd die Volker eine solidere Verpflichtung verbindet, sich bei ihren, die Gemeinwohlfahrt bezwek-kenden Bestrebungen gegenseitig zn unterstützen," Wir», 17. Februar, In diesem Augenblicke befindet sich eine größere Zahl der österreichische» Kir-cheufürsteu hier in Wien, um uach dem allerhöchst ausgesprochene» Willeu Sr. Majestät den Berathungen beizuwohnen, welche zum Behufe der Abschließung eines Concordats mit dem heil. Stuhle gepflogen werden. Ei» hiesiges Blatt spricht vo» einem für Ungarn und Croatien abzuschließende» Concordat und der damit im Zusammenhange stehenden Einbernfnng sämmtlicher Erzbischöfe und Bischöfe von Ungarn und Croatien zu einer Confereuz in Wien. Es kann diese Notiz unr auf einem Versehen beruhen, nachdem bekannt ist, daß es sich nm ei» Concordat zwischen Oesterreich uud dem heil. Stuhle handelt, — Der Telegraph hat während des Aufstandes in Mailand seine Leistungsfähigkeit im hohe» Grade bewährt. Ei»e Viertelstunde nach dem Ausbruche der Meuterei war der erste Bericht am a. h. Hofe >» Wien, uud von dieser Zeit an wurde fortwährend telegraphirt, so daß man gegen Abend »icht nur vou Unterdrückung des Aufstaudes, sondern anch von Allen, selbst de» unbedeutendste» Einzeluheiten, in Wie» i» Kenntniß war, da vou den verschiedenen Trnppen-abtheilunge» regelmäßig Ordonnanzen mit den Beuchten in das Telegraphenamt eilten, wo der Total-rapplln für den Telegraphisten zusammengestellt wurde, — Der mit a. h. Entschließung alle» in Ungarn befindlichen Deserteuren ertheilte Geueralpardou von drei Monaten, g^ „^ kommendem Monat zu Eude. Bis jetzt hat sich scho„ eine Mehrzahl vou Deserteure» bei den Militär- und Vwilbehörden gestellt, denen kein anderes Verbrechen znr Last füNc, als die Desertion, zu der sie ,m Jahre 1849 durch die Nebelleu verleitet wurden. — Am Samstag, 19. Nachmittag 4 Uhr, findet die öffentliche ämtliche Feuerprobe der feuerfesten Documentöncässe» aus der Fabrik des Franz Wertheim Statt, und zwar auf d?r Saudstätte hinter dem k. k, botanischen Garte», La^straße. — Zur Förderung des Taubstummeninstitutes iu Görz wird eine Lotterie v^aüstalttt. deren Ge-winnste mitnnter anch ans weiblichen Handarbeiten bestehen werden. Es unterliegt keinem Zweifel, daß viele Dame» zu diesem edlen Zwecke beisteuern werden. Die Civil- und geistlichen Behörden si»d erbötig, dergleichen Arbeiten, wie andere, als Gewinnste sich eignende Gaben bis Ende Mai entgegen zu nehmen, und dem erwähnten Institute zukommen zn lassen. — Ans Glückstadt (iu Holstein) wird vo» einem schauerlichen Braudunglück berichtet. I» der Nacht vom 4. anf den 3. d. brach im Hause des Grafen Vaudissin Feuer aus, das so schnell um sich griff, daß zwei Mädchen in den Flammen umkamen. Die Gräfin rettete sich durch das Fenster; ihre Schwester flüchtete nach dem Dache, von wo ste nur mit äußerster Lebensgefahr gerettet werden konnte. Die Veranlassung des Brandes ist unbekannt. — Mit der am 11. d, M, erfolgten Abreise des „Harbinger" von Southampton uach Port Phi« lipp uud Sidnei ist die regelmäßige Dampfschiffver-bindung zwischen E»ropa nnd Australien eröffnet. Dem genannte» Dampfer wird am 2st, d, M. der „Hellespont", am IU. April die „Argo" »achfolge». — Aus Neapel si»d auf dem Dampfer „Tiber" bereits die Skizze» der pompeja»ische» Wa»dverzie-lüngen, die im »euen Krystallpalaste eine» Platz finde» sollen, i» Liverpool ei»getroffe». Mit ih»e» der Künstler selbst, der die Ausführung der im pompeja--»ischen Styl gehaltenen Arbeite» »bernomme» hat. Plag, 14. Februar, Ihre Majestäten Kaiser Ferdinand uud Kaiserin Maria Anna haben dem Krankeuhanse i» Zwickau nebst dem alljährlich gnädigst geschenkte» 10 Klaftern Brennholz, eine» Betrag von 100 st. C, M. huldvoll zuz»M!tttl» gmchs. Zara, 13. Februar. Der »0«5ei'v»!n!'t' l)«Im.« meldet, daß Se. k. k. apostol. Majestät der Bevölkerung der Iusel Lilsa, welche durch daß Mißliugeu des dießjährigen Fischfanges uud die Traubenkrankheit überaus hart heimgesucht worden ist, durch deu Herrn Generalmajor Baron v. Mamnla ei» großmüthiges Geschenk vo» «00« ss. C- M. habe« allergnädigst zukomme» lasse». Venedig, 16. Februar. Im hiesigen Arsenale ist die Segelfregatte vo» 60 Kanonen „ Fürst Felir Schwarzenberg", ihrer Vollendnng „ahe, >">d man erwartet die Ankunft ei»er hohen Perso", ">u i» de-re» Gegenwart dieselbe vo» Stapel z» lasse». Dieß ist das grdßte Schiff, das bisher auf den hiesige» Werften gebant würde. ' Mailand. Untec den Verfügungen, die der Feldmarschall Graf Radetzky ans Anlaß der Mailänder Ereignisse ergriffe» hat, müssen wir die Anord-uung, welche die Stadt Mailand für die aus deu Sicherheitsmaßregeln hervorgehenden außerordentliche» Auslagen als ersatzpflichtig erklärt, als eine besonders weise n»d gerechte hervorheben. Sie mnß vor Allem den besten Eindruck i» den übrige» Kronländer» hervorrufen, die dadurch die Ver.chigMg erhalten, daß sie nach deu großen Opfern, die sie mit hingebender Treue für die Vertheidigung ter Integrität deo Reiches iu deu leßten Iahreu gebracht haben, dnrch die abermaligen frevelhaften Versuch« ^r Umsturzpartei in Italien nicht abermals in's Miileid gezogen werde», und daß nicht die treuen Provinzen eS sind, welche für die Ercesse iu be» Mailänder Straße» die Koste» zahlen müssen- Die vermöglichcu Classe» Mailand's, die durch die ergriffenen militärische» Maßnahme» vor Plünderung und Mißhandlung geschützt wurden, die Commune Mailand's, die das Unglück hat, so verworfene Baude» vou Mördern und Banditen unter den Elemente» ihrer Bevölkerung zu zahle», sind wohl zu-uächst berufen, die Auslagen für die Schutzmaßregeln zn trage». Es liegt iu dieser Forderung der Gerechtigkeit, iu dieser unvermeidlichen Nothwendigkeit zngleich eine große Lehre für alle Besitzenden der lombardischeu und veuetiauische» Provinzen. Die Haltung der oberen und begüustigten Classen der Gesellschaft ist i» allen Ländern tonangebend für die Haltung der Bevölkerung überhanpt. So wie iu der Einrichtung der menschliche» Gesellschaft dieser Einfluß der oberen Classen natürlich begründet ist, so geht ans eben diesen Einrichtungen eine erhöhte Verantwortlichkeit für jeden Mißbrauch dieses Einflnsses vo» selbst hervor. Wenn nun die Reichen und Vornehmen der Lombar-die diese vo» der Vorseh»»g i» Vezng anf äußere Lebeusstellmig so Begünstigte» und deßhalb der gött- , lichen und weltlichen Ordnung doppelt Verpflichtete!! ihr Gewissen aufrichtig erforschen, so werden sie selbst im Gefühle des Abscheues vor den verübten Gräueln sich manchen gerechten Vorwurf uicht ersparen können-Haben sie seit Wiederherstelln,,«, der legitimen Staatsgewalt ihr jene rückhaltlose Unterstützung, jene Hingebung, jene Anhänglichkeit bewiesen, und mit männlichem Muthe a» den Tag gelegt, wie eS ihnen ihrer hervorragenden nud begünstigten Stellung uach zukam? Wir richten diese Frage nicht au jene geheimen Verschwörer und Verräther, die ihr Vermöge» uud ihren Einfluß zur Beförderung der Revolution mißbrauche», sonder» an jene sehr zahlreiche Classe, die sich conservativ nennt und der Revolutiou abhold ist, die es aber doch für ein Gebot des italienische» Gefühls hält, sich möglichst fern und fremd der ge' setzlichen Negierung gegenüber zn stellen, sich a» negativen , mitunter auch an activen Demonstrationen i" betheiligen, und jede Aeußerung unzweideutiger loyaler Gesinnung für eine Art von Vaterlandsverrath zu halte»» Diejenige», welche, sei eS auS Feigheit vor t>e" Sendungen der NeoolntiouSpartei, sei es aus Vorurtheil odec bösem Willen, das ihrige dazu beitrüge», die Elemente des Mißvergnügens lebendig j" erhalten, möge» sich jetzt nicht wimdern, we»» vie Saat der Drache»zäh»e aiifgeht, »nd zwar i» einem Augenblicke, wo sie nicht darauf gefaßt waren, nnd wo es ihne» ungelegen kam, in «>""" Augenblicke, wo alle Her« zen sich der Versohmmg zuneigten, wo die Leidenschaften sich beschwichtigten, nud wo das Bedürft „iß nach Friede», Ruhe, Familie»gl»ck nnd Lebeusa^ »uß i» Recht n»d Geltung trat- Mitten in Musik und Maskenscherz, in Tanz uud Kerzeuflimmer drang die Mörderrotte ei», ""^ verbreitete Entsetze» und Bestürzung. W„,,0el't "'^ uicht, die Banditen führen dieselben Losungsworte >>" Munde, die ihr selbst so oft ausgesprochen! Diese große Lehre wird au allen Besitzende» gewiß uicht fruchtlos vorübergehe». Die Nevolntio» ist ihr Untergang. Die Besitzenden müssen ihre Koste» zahlen, wenn sie überwunde» wird, uud selbst dan» h»»dertfach, wen» sie einen Moment lang sieg' reich ist. Der Platz des Besitzende» ist daher stet^ in de» Reihe» der Staatsgewalt, Nimmt der Beß!' diese pflichtmäßige Stellung ein, so hat cr NichtS z" furchten; die Staatsgewalt, aber anch »nr die Staatsgewalt schützt ih», u»d i» einem Lande, wo O>'d aller gute Wille der Negierung vermag dieß >" abzuäudern. (Oesterr. C^ Deutschland. Frankfurt a. M,. 12. Februar. Die M^ womit der ueuernannte BnndeSpräsidialgesandte, ^ Freih, v, Prokesch-Osten, in der Sitzung vom ^. Vollmacht vorlegte, lautet, wie folgt: „Se. M. der Kaiser, mei» allergnädigster V haben mich zu Allerhöchstihrem Bnndespräsidialge," 171 ten z» cruenneu geruht. — Ich l'ü, durchdrnnge» vo» der Ehre dieser hohe» Vestimnnmg mid verkeuue die Pstichte» „nd Miiheii nicht, die sie mir auferlegt. Daß ich de» entschiedenen Wille» mitbmige, den Zweck des großen Bundes fest im Äuge z» halten, und das nicht minder entschiedene Vertrauen i» diesen Verei» hochverdienter, durch gereifte Geschäftser-fahruug ausgezeichneter, »nd durch die Liebe zum ge-meinsame» Vaterlande beseelter Männer, das ist es, was mich mit Zuversicht in diesem Augenblicke erfüllt, wo ich in Ihre erleuchtete Mitte trete und de» Vor-sin übernehme." „Der deutsche Vund, wie ih» der Kaiser, mein Herr, auffaßt, ist keine willkürliche Gestaltung, kei„ Menschenwerk im e»gere» Sm»e; er ist eine nothwendige Form, hervorgewachse» ans der Natur unseres Volkes, und aus der la,ige» Kette vo» Ereignissen, welche die Verga»ge»heilV die Geschichte unseres Vaterlandes ausmache». Die deutschen Stämme haben lange besta»den, brvor irgend ein gemeinsames Band sie umschlang; durch ihre Interessen abgeschloft sene Körper, haben sie sich seit lange auf deutschem Vodeu anS deutschen Kräften gebildet, und flme oberste Form bat, wie dieß ander Orts geschah, ihre Eigenthümlichkeilen verwischt- Das Besondere ist ebeu so naturberechtigt, wie das Allgemeine, Beiden d>e zeitgemäße Entwickelung z» sichern, war die Aufgabe jeder, das Gemeinsame darstellenden Form, und wird auch diejenige der heutigen sein. Wir finde,, in ältester geschichtlicher Zeit die teutschen Stämme durch Theil-bnndmsse zur Ganzheit streben. Wir finden das Z,>>! durch den großeuKaiftr erreicht, desse» mächtiger Geist die Einheit nicht turch erzwungene Emförmigkeif, sondern durch weise Ordnung des Mannigfaliigeu z»m Ga„-zeu zu verwirkliche» verstand, und der daS Reich neben und als weltliches Abbild der Kirche z»erst a»f sicwe GruMage» stellte. Wir sehen de>, erhabeuen ««',. „ wunderbarer Ausbildung des Mannigfaltige" ", Marken und Gaue», ,„ Städte-Ordnungen, LUrgerthum, Adel und Fiuste». i» Biöchiimeri, »»d Hanse prange», wie »»sere M»»st^r, dinch di? ^al,r-h»»derte bis znr Kirchenspaltung, Jahrhunderte/ a„f welche eine hochmitthige Gegenwart oft gerl»gschälze»d niederblickt, und welche doch alle die Städte und Orte grbaitt haben, die wir noch heute bewohnen, die erha-bensten Denkmale aufrichteten, »>,d l,,,^ft,,, ^,^' sicher, der Gewalt und Nohheit der I..« h,,,,^ . Necht das Schwert ans der Ha„d „ah,„. ^ .' Hundertc, welche selbst mit große» und . /r^ Opfern im Wahlpnncipe für ' "/'"° gefährliche» Achtung für das Besondere huldi ^"^^' ^"'bt der christliche.» Staat der christl^, I"' ""^ darin den - Als man durch eine» 2 )" '^ nachbildend. von Ursa- den. die Einheit der Kir/ /"'""' geh^'gt wer-das Neich sich lockerte 7, " .^' '" ^"ge davon Stoß. des Erobere vo. ,/e ! """ '"""li^" die Stamm- u»d Sond . ^ " ^' ^" überlebten te" sich z" Souvcräu w """ ^" ^ "'" bilde- Nicht der fremd, Erobere ?""' '" ^"Theilen, geschaffe»; «^ h^ „^. ' '"t d,e,e Souverauetäteu ^rechende Bezeichn.,»« . "eben^ ^°" ""' ^'° ""' der Zeit, die er z» ^ "en; » ^^ sich ^, l'ch im Augenblicke d« ^ '"'"" " ^° "a.ur-Auge»blicke des Einst,,,,"^? ^S Uutergauges, im Vorantreten der Thei^ - ' """ ^'^ ^s Der (VtMenbund «»tstand, das bis ,»r "' keit ausgebildete Besondere, i» s» ... / Unabha.igi^ ist, einigend." '" gemeinsam ,,Ma» hat nicht immer aus böser Al,<-<. -auch ans verzeihlicher Bangigkeit ,,,,. c. ,' '^M' dem Staatenbuud Anderes gefo.de, ^! """' "°" N"tnr nach leiste» kam. m^"'"" " s""er 'cheint, diese» A»fordeni»ge„ ae..,,,^ " ^"^ "-"istesanch. Das istse/7'^'^'^und ">f die Achttmg Aller. k°"'me„de» Richtung stark s, . « '" ^" 'b"' i"-"e Form, und ^ »e« Sicherheit Deutsches 7''^''^ "'^'"' se>", ft l'ge die Sch, 1 betr.fft, "»zureichend fte», sondern a» deue», die mit der Haudhabnug derselbe» betraut siud." „Wir siud Eins dem A»sla»de gegeui'iber, Eins znr nöthigen Abwehr a»ch »ach ^»»e», Eins in Wis-ftn.chaft und Knust, Eins i» so vielen Anstalten, ^"nchtnugeu und Maßregel», Ei»s - so Gott will durch Verstä»digung ^ch „,,d „ach über alles """einsame, was dem Gesammtleben angehört, ohne 5«ö berechogte Sonderlebe» der Staate» z» beei»-ttächtige» oder z» hemmen. Das ist die richtige Ein-yeit. weil sie allein die mögliche ist, weil sie allein "s Be.ondere in reicher Blüthe sich entfalten läßt, d'e Nechte der Einzelstaate» schiiltt n»d dem Rechte des Ga»zen nichts vergibt, Deutschland war nie eine Vermngnng von Provinzen; es ist heute ein Bund !onverä»er Staate», die sich treu u»d warm über den Altar des Vaterlandes die brüderliche Hand reiche». Nur ein Volk auf hoher VildiuigSstiift ka»» i» ei»em solche» Vereine zusammenstehe»; nur ei» reiches AuSmaß vo» Weisheit. Mäßigung. Gerechtig, keit und Vaterlandsliebe in den Regierungen der Ein-zclstaatc» kam, eine» solche» Verei» erhalten, der auf einem großen Raume verwirklicht, was edle Trämuer für die ganze christliche Welt wünschen." „Oesterreich, dieses alte deutsche Laud, diese Marke gegen Süden u»d Osten, wird an den Vu»d keine a,,dereu Anforderungen stelle», als die im Interesse des Bundes selbst liegen. Es begreift, es achtet u»d nimmt für sich selbst i» Anspruch das So»-derinteresse, i» sofern es zu seinem Sonderlebe» nöthig ist, aber es begreift, es achtet das Alle» Gc-meinsame, wie es d»rch die Grunogeseße des BimdeS geregelt ist, üud wird sich keiner Leistung entziehen, die aus diesem Titel springt. Es rechnet auf die Einsicht und, was mehr ist, auf die erleuchtete Thatk,afc aller seiner Bundesgenosse» in Benriheilung der Anforderungen der Zeit, welcher Art sie seien, und die von Anßen und Innen ein vernehmliches Wort rede». Es will die Einigung Aller, die wahre Eliiignng, we,l sie die Vorbedingung und Gewähr der Wohl- °" "zH„,.r,,":.,:: "'«>"»«°«"«'. ^ w!ll ein großes, mächtiges deutsches Volk. „nd ebe» darnm will es, daß sich M« Eiuzelne mit gleichem stolze »ach seinem Stammlande, wie nach dem Gesammtvatcrlande uenne." „Zum Schlüsse erübrigt mir, dem königlich pren-ßischen Herrn Gesandten, welcher während der Abwesenheit meines Vorgängers die österreichische Stimme u»d das daran geknüpfte Präsidium zu führen die Gefälligkeit hatte, deu Dank meines allerhöchsten 5>o-fes cniszuspreche». Ich >, ihm einen Mau» gehobener Gesinnung, des umsichtigsten Eifers »nd der wärm-! sten Vaterlandsliebe verehre, uud mich seiner treuen de' Mäm lV'"^" "alte, wie ich sie vou Jedem die E, / ' ) """""b' meine College» zu nennen "habe, m,r erbitte, und mit Zuversicht erwarte." Der P "" ^^ ''b ""ine allerh. Vollmacht vor." Viömarck-Schö 3 /"^' Vl,»destagsgeft»dte, Herr „Ich b" """l"''",ßerte hiernächst: ebeu geHort b ^ ^"^' ""ß die Worte, welche wir Dankbarkeit ' '" "'^ ^llen das Gefühl der Oesterreich «rweck/'l?^'"° ^"^" ""' Ka'>e' vo» ilebe», daß die W?, ' ^ ^ "^ ^ Bestätigung Hofes auf einen M ^"' ^"ttetuug des Präsidial-fabrnngeuiuderd l'"^^""' '<^' desse» gereifte Er-Ke»"tniß der ..',"'!chen Laufbahn, dessen genane ragender N ^'" ^"bältuisse und dessen hervor- «eitung de n///' ^r wisseuschaftl,cheu Welt ihn M dere» b f s ''^"^° dieser Versammlung vor Änlicher s>^ '' ^"b ""u> 'ch im Namen sämmt-„,,s,,,, ^^' Gesandten versichern darf, daß wir Alle Ve f ^sipmde» Herrn College» mit demselbe» ^, ""en eutgege,, kommen, dessen Ausdruck wir so ^" vou ,h„, »eruommeu haben, so konueu wir der ^oftnung Naum gebe», daß es unS in'Gemeinschaft "Nt unserm künftige» Herrn VorsilZendeu gelinge» ""rd, die Haudhabnug und Vervollkommnnug der Iu-stlttitioneu des Bundes innerhalb der Gränzen des Möglich^,, und in dem Sinne, welcher den Stifter» äur Zeit seiuer Errichtung vorgeschwebt hat, wesentlich zu fördern. Neues und Neuestes. Telegraphische Depesche Sr. Excellenz des Herrn Ministers des Innern an dm k. k. Statthalter von Krain, eingelangt deu 19, Februar um 6 V, Uhr Morgens. Wie«, «». Februar. Ich beeile mich, nachstehend die näheren Umstände des, gegen die geheiligte Person Seiner Majestät, unternommenen Attentats zu eröffne«. Seine Majestät machten, in Vegleitnng Allerhöchstihres Flüssel Adjutanten, Grafen Odonell, um die Mittagsstunde den gewohnten Spazieraang um die Bastei In der Nähe des Kärntnerthores angelnnat, wurde« 'Allerhöckstdieselben ganz unversehens von einem von rückwärts zustürzenden Manne angefallen, und dnrck einen, mit ei«<>m star ken Messer geführte« Stich in der Gegend des Hinterhauptes verwundet. Seine Mta» jestät, einen Augenblick durch die Orschütte« rung des Stußcs betroffen, faßte« Tick schnell, wendeten Sich rasch um, uud zogen den Säbel. Mittlerweile hatte sich Graf Gdonell auf den Mörder geworfen, «nd es gelang ihm, denftlben zu überwältigen «nd zu entwaffnen. Gine h rbeiger«fene Mili» tär Patrouille verhaftete den Verbrecher. Seine Majestät, im Nacken heftig blutend, berühmten Selbst die Umstehenden, die vor Bewegung u»d Vntsetze» tief elsckiiltert waren, «nd begaben Sich sofort zu Fuße in daS Palais Seiner kaiserlichen Hoheit d S durch» lancktigsten Herr« Erzherzogs Albrecht, und von da zu Wage« in die kaiserliche Vnrg, wo die sogleich herbeigerufene« Aerzte, Hof rath I>l«. Seeburger und NegierungSrath v. Wattmann, die Wunde untersuchten, nnd »iber den Befund das sofort zur Vernhiguug der aus das Tiefste ergriffeneu Vevblkernng sogleich veröffentlichte Bulletin ausfertigte«' welches hier folgt. Ueber das fernere Befinden Seiner Vta« jestät folgt das zweite ausgegebene Vulle« ti« mit. Znm Dank fiir dic wnnderbare Nettnng Seiner Majestät wurde nm « Uhr Nach, mittag ein Tedenm in der Stephanskirche abgehalten. «. Bulletin: Die Seiner k. k. apostolische« Majestät heute meuchlerisch am Hinter. Haupte zugefügte Stichwunde hat glücklicher Weise keine gefahrdrohenden Theile be-treffon. Die dnrch dieselbe zugleich bewirkte Orschüttlrung mit ihre« »folgen ist im Ab« nehme» begriffen. Das allgemeine Vefinde» ist beruhigend. Wien, » 8 Februar, Nachmittags » Uhr. Hofrath Seeburger, Wattman, k. k, Leibarzt. k. k. Leibchirurg. «. Bulletin: Seine Majestät der Kaiser hatten eine ruhige Nacht. Das Abends eiu» getretene Neaetions-Fieber war mäßia, <»>d das Befinden Sr. Majestät ist beruhigend. , Wieu, >l». Februar. Hofrath Seeburger, Wattn«,», k. k. Leibarzt. k. k. Leibchirurg. Telegraphische Depesche ^> «- nesrta. Meiv« indische Miss on Hal über loan Mei.-len im Umfange, und die Ortschaften meiner Juris, diction über weiße Katholiken erstrecken sich 11» Meilen weit. Daraus kannst Du es ersehen, welche schwere Bürde nun auf meinen alten Rück>n gelegt wurde; es ist ober nicht zu wundern, denn unser atm« Bischof hat feine große Diöcese vom ganzen Menesota über 166,000 m Meilen nur mit 7 Prie. stern zu versorgn,, welche über 50 000 wilde Heiden zu bekehren, und eine große Menge weißer ü-ewoh-Ntl verschiedener Nationen auf dcn Heilsweg zu lci-ten, zur Aufgabe haben. Ich habe meine neue Mission hier in Crowing am Mississippi i» Gotics Na. men angefangen und eine Kirche aus eigenen Spar. Pfennigen erbaut. Sie ist zwar ans Holz, kostet mich aber doch über 200 Dollars, den» «nscr armer Bl> schof kann dem Missionär nichts anders geben, als eine ausgedehnte Jurisdiction mit vielcn Difficultatc». Ich genieße aber unsägliche Seelentiöstungen in meiner neuen Mission und Kirche, denn der liebe Gott segnete so sehr mein Unternehmen, daß ich seit einiger Zeit täglich, vom Morgen bis auf den Abend, von Weißen und Wilden zur Erlheilung des Unterrichtes umgeben bin, auch täglich indisch und französisch i» meiner Kirche prctigcn kann. Oft kommen ganze Handen wilder Heiden aus weiten Waldern, um sich über meine Religion zu erkundigen, wovon sie nie ein Wort holte», und bewundern die schönen Altarbilder in der Kirche, worüber sie mich immer um Erklärung bitten, die sie, mit vieler Rührung und sichtlicher Theilnahme vernehmen; nur Schade, daß ich diese wilden Ankömmlinge nicht lange bei mir behalten kann, indcm sie vom Hunger getrieben, bald wieder in weiten Wäldern Nahrung suchen müssen, dcn» die Theilung meiner Nahrung, die gegenwärtig aus wildem Reis besteht, ist ihncn nicht hinlänglich. Die Wiloen dieser Gegend leben noch, nach Art der Nomaden, vun Jagd und Fiscbcrei ohne Feldbau. W<°il aber die Jagd immer geringer, uno wenig er» giebig ist, so sterben viele Wttcc in» iHintcr uor Hun-ger. Manche lebe» vom Speichel, de» sie mit Pcch-kaucn in solcher Menge zu erzeuge» wisse,,, daß man 15 — 20 Tage ohne einer andern Nahrung leben kann, auch durch foilwahrcnccs Schauen in's Feuer soll man sich 10 — 13 Tage des Hunger, lodes erwehren. Das amerikanische Gubcrnium wollte diesen undehilflichcn Arme» etwas zu Güten thun. schickte 2 Randbauer mit vielen Ackclwerkzcugcn auf «>n« große Prairie, um den Indianern Feldbau zu *) Hl« F«„z Pirz, geboren am 20. Noveml'er 1785 z» Stein in Kram, war später Pfarrmcär in Virscndors, Uer-ließ mit fuMischi'fiich.,, Otiichmigiina am 24. Mai !«3'i scin Vicariat, u»d «ina »b« Deutschland und Frankreich al« Missionär »ach N°rd-Amnika. Die Redaction. lehren; allein weil viele Umstände in dieser Anstalt den Wilden nicht zusagten, so wird man nie zum guten Ziele komme». Es bleibt nun wieder hier, wie bei den Otaway, meine Aufgabe, die Wilde» nicht nur im Glauben zu unterrichten, sonder» auch in dcr Oeconomie zu belehren, und ihnen zu Leidesund Seelenspcisen Quellen zu eröffnen. Ich stelle ihnen das Beispiel der Otaway vor Augen, welche viel beten und fleißig arbeiten, in schönen Häusern wohnen, mehr als die Hälfte ihrer Feldproducte um Geld verkaufen, und ziemlich wohlhabend leben. Sie scheinen dieses wohl zu beherzigen, und versprechen mir, mich zu hören. Hier in Crowing habe ich wohl cine schöne Gelegenheit zur Landöconomie, indem mir dcr Militär-Commandant im Fort Niple 20 Joch gutes Land im Orte meiner Mssiouskirche geschenkt hat, und ich auf dieser schöne», nur mit wenigen Zwerg, sträuchen bewachsenen, etwas erhabenen Ebene die schönsten Gärten und Felder machen könnte. Einer, seits schlangelt sich majestätisch der schöne Mississippi nur 100 Klafter entfernt, andererseits bietet mir ein kleiner See voll Wildänten in gleicher Entfernung schöne Gelegenheit zur Gänse und Aentenzucht. Wci> ter vor mir liegt eine unermeßliche, über 50 Meilen weite Gras-Prairie voll wilder Fasanen, sehr einladend zur Viehzucht, die ich, nach bereits gcge. bener Erlaubniß des Commandanten, so weit ich will, frei benutzen ka»n, welche jedoch, als Guber-nial - Reserve, um Geld nicht verkauf! werden darf. Alle solche reizende Versuchungen zu vortheilhaftem Oeconomie Betriebe, mit Ausnahme eines Gärtchens, muß ich aber so lange unterdrücken, bis ich nicht die irrende» Schäflcin meiner wilden Waldbewohncr zur lieben Heerde Christi werde emgevracht haben. (Schloß folgt,) Der historische Verein für Kram. Bald sind es zehn Jahre, seitdem für die Erhaltung und Aufhellung der Geschichte Krains in dcr Vergangenheit, und für die Ueberlieferung der Vegebn,sse des inneren und äußern Lebens dieser Provinz an die Nachwelt ein Verein von Vater-landsfreunden arbeitet, und mit Befriedigung kann derselbe auf das zu Tage geförderte Material blicken. Ist es gleich nicht großartig, was der Verein bis jetzt bewirkte, so ist mit Rücksicht auf die zu Gebote stehenden Mittel, auf die vereinzelte, matcricUe und wissenschaftliche Unterstützung doch schönes Matcrialc zur Verfassung einer Landesgcschichtc gesammelt wor-den, und mehrseitige Anerkemiung uo» competentcn Richter» sind ein crmuthigcndcr Sporn zum ent. schlossenen Fortschreite» auf der bttretenen Nahn. Werfen wir einen flüchtigen Blick auf das in der letzten Jahresversammlung am 15, Februar l. I. veröffentlichte Resultat dcs bisherigen Wirkens. — Die Vereinsdib liothek zahlt gegenwärtig 3376 Bände; die Urkundensammlung 1400, die Mü nzsammlung 2294 Stücke. Hält man diesem entgegen, daß der Verein nur 205 Mitglieder mit ciner Gesammtsumme von 583 fi an Jahresbeiträgen zihlt, aus welchem Erlöft noch eine wissenschaftliche Monatsschrift herausgegeben wird, von der schon sieben Jahrgänge erschiene»; so wird man die erzielten Resultate befriedigend nennen müsse». Die Vcrewsbibliothek erhall cine willkommene Vermehrung durch die unentgeltliche Einsen-dung der Druckschriften der kaiserl. A cade, mie der Wissenschaften i„ Wien, und durch dcn Schlifttntausch mit andern gelehrten Gesellschaften , wobei hervorgehoben zu werdm verdient, daß der obgenannte Verein gegenwärtig mit ein und fü »fzig Gesell sch astendes In.-u. Auslandes im wissenschaftlichen Verkehre und Schriftentausche steht. Die finanzielle Gebarung weiset mit Schluß des Jahres 1852 einen Activ st and «on >lö0 si, 52 kr. CM. nach, in welchem Rückstände von Bei-trägen die erhebliche Summe von circa 520 si, bi!.- den; auch das Präliminare oi-o 1853 weiset einen anzuhoffmden Ueberschuß von 822 fi, 50 kr. nach. Soll jedoch der Verein sein vorgestecktes, schönes Ziel erreichen, so bedarf er sowohl wissenschaftlicher als materieller Unterstützung, und dcr rühmlich bt< kannte Patriotismus dcr Kramer hat hierin eine schöne Gelegenheit, die Vaterlandsliebe wcrkthätig zu beweise» Hier verdient noch erwähnt zu werde», daß es den Bestrebungen dcs Herrn Vereins-Direc' tors Anton Freiherrn von Co belli gelungen ist, von der gegenwärtigen Besitzerin des werthvollcn Lust thaler Archives, der hochgeb. Frau Gräfin von Attems, die Erlaubniß zu erwirken, das g^ nannte Archiv zu Vereinszweckcn benutzen zu dürfeN> Die Direction, bestehend aus de» Herren: Anton Freiherr von Codelli v. Fahnenfeld, Director; I),-. V. F. Klun, Geschäftsleiter u. Secrets; Elias Nebitsch, emer. k. k. Gymnasial .- Präfect und Ioh^ukar.k.k. Professor «'s AusschüV !)<-. Emil Ttöckl, Stadt« Phusikus, arbeitet nach Möglichkeit an der Verwirklichung ^ Vereinszwccke, worin sie von 24 Vereins > Mand«' taren unterstützt wird. Das Protettorat u"d die Präsidentschaft führen Se. kailell. Hoheit der durch' lauchtigste Herr Erzherzog Johann Baptist, d" Beförderer alles Schönen und Guten. Indcm wir diese gedrängte Skizze zur öffent. lichen Kenntniß bringe,,, verweisen wir Diejenige", oie Ausführlicheres aver diesen Verein zu wisse" ge> neigt wärc„. auf die monatlich erscheinenden >,M>t< tl)cilu,'gc» des historische» Vereines für Krain.« Beitritserklarungen werden bei sämmtlichen I'. l Herren Directionsniitglicdcrn und den Herren ^^' einsMandataren a»ge»ommen; der geringste jäh''' liche Beitrag ist 2 fi, C. M.; alle M'tgl'e' ^ der erhalten die «Mittheilungen« gr"/'^ auswärtige Mitglieder auch portofrei- Das Vereinslocale befindet sich im Sckulgc« bäude, zu ebener Elde, links vom Haupteingangk, u»d ist täglich von 5-? Uhr Abends für die Mitglic« der geöff„ct, denen auf Wunsch Werke aus del Bibliothek gegcn einfache Empfangsbestätigung "Us' geliehen werden. Möge sich dicfer echt vaterländisch Verein einer regen und thätigen Theilnahme z» el' freuen haben, denn nur „oe r c i n t e n K rä fte n" ka"" es gelingen, woran die Kraft der Einzelnen erlahMl' M i s c e l l e u Tirol, Natur, Geschichte, Sage im Spieg^ deutscher Dichtung, herausgegeben von Ignaz Al,'j' Zingerle (Innsbruck, bei Wagner), — Das sa«s' und sagenreiche Land Tirol, die Sehnsucht so manche Nciselustigcn, ist gewiß ein würdiger Gegcnst""^ einer Gedicht > Sammlung, die nach den L»ca^ geordnet ist. Der Herausgeber hat in obiger S<^' lung cine Vollständigkeit erreicht, wie si< °"", ^" ristcn und jetem Freunde der durch die Dichl" verherrlichten Hialur und Geschichte erwünscht sein W'l -Da wo sich Nord und Suden scheiden, Die deutschen und die walschcn Gan'n, Da ist, errichtet zwischcn l'ciden, Lin mächtig hohes Hans ;n schau'»; Dcr Norden gibt dic ernste Wcihc, Dcr Snden ihm den Schmuck als Zoll, Dem Sänger heißt es Vnrg der Treue, Die Andern ncnnm's Land Tirol! So beginnt das Einleitungs-Gedicht. -> ^ falben Verlage ist aus dem Werke: »Da ^^ Pass.icr,« ein besonderer Abdruck von Bcda ^ bers „,'lndreas ^ofcr und das Jahr »8 , ^ b,sonderer Rücksicht auf Passeier's TheilnaY' Kampfe« erschienen. ^^—"-'7' verantwortliche Herausgeber und Redacteure i I. v. Kleimnayr und ö- Telegraphischer Eours ° Bericht der Staatsp.'piere vom 18. Februar 1853. 3t,,ats„b"l°v?rschili! >,»I>»!I ,u 5 p, Iahic !8.'iN u!it N!ichahl,m>, „4 „ . «2 I°,»„>, v. I, 1»34, für !>U0 ,1. 22« für 1«i) fl, detll, dcttl, ' l83U, „ 2ö0 „ 139 furwUfl, i.i!»«,^, .^. ........... U4 ^»^/ 1852 ...........' ^^ " Ä>n'>f«?Ictic„, l>r. Stmt 139? ft, i» Ui, w!. Älli,-» der KlNstr Fcrdi,nn,»'>!-^ioldbal)» ,,„ !»»U0 si, <5, M....... ^15 N. <»V. M, »Aeticn d« often-, Dll>,>»>-Damvfschifffechr! zu 5A» ff, C, M...... ?6l ss. in E, M. W chs>!' Eours vom !8 Februar 1853 «ua^burc,, ss>r !0(> Gulden <^,ir., Guld. 110 l/8 Ilfd. zraickmrt», M,, (für !2<» ,!, M, Ben) ,i,,s-Wnhr, im 2i ,/2 sl, K,isi, Guld,1 !N9 3/8 2 Mono! Hambur,,, jm !!>» Thai« A>n,c°, Nth!, N>2 3/4 i !Uc0!,^,,. tiv°n>°, f»r 3«0 Tc»!c>,,usche üirc, W,i!d. W7 1/2 i Mona,, lmidiin ' fiir I Pfund Stt>li»>1, Gulden W-,',0 3 Mmi.it. Vlnil.nid für 3UU O.sserr.ich, ^i>e, Guld, 109 >/2 Af, 2 Mmi,,t, Auns, für3,'<>!f.„ - - ^""^ l29 3/4 Vs. 2 M°»,,l. Gold- mid Gill'rc-ilourse U°„, 16. Fcbr. !853. Uri,!, Geld. Kais, M!'mz-D,n'>ilf,,'.'lg" .... ^ l6 3/!!. tlttll Rco,!^l>'ll>'« „,.-.. — 8.46 Go»vev,nnc>d^i^ „ , . . . — 15,24 Muß. IM'm'q, „ . . . . — 9^ Fricl>> lchsdV'!^ „ , . , . — !!,8 E»gl, SuverlN,,!^ „ , . . . — lv.sö Silblmgio . . ,..... 1U 9 3/4 Iremden-Hlnieige d^r hier '2lussek»»»t!«enel» und »Abgereiste» De,> !7, Februar 1853, Hr. G,af Nimptfch, f. t. Kämmerer; — Hr. Anton Issaveid.»?, Artt,ch»!e, der peisische» Boischaft in ^°»d°»; — H,., ^oro,,^ Susjyeti, pensiooirter Be.- amtt; — p.., I^,,,^ ^,^^,^ ^ ^, ^^, ,^^^^ ^,^,. "a»,,,, t,,,de Handelslenre, u. alle 5 i>o» T,iest n,^ch Hz,en, -_ Hi Hi,sch,>>r. !,a»,i, von Tiles! nach Kanischa, - Hr. Gim-ic«, f. k. Gerichisrath; — Hr. Soradc, K,!,,stgälc„e>^ — H>. Oiwald, — i»,d Hr. NIcolils, beide Ha„d,lslcute; — Hv. Lerxderg^, Geschäfcsftchrcr, — »nd Hr. Slerio, Großhandlung»' Coriesp°,!de»t, alle 6 ron W,cn „ach Tiiest.__^»,, Zemia,,', Ha»del5aste,!t, v°,,Triest „„ch Steindruck.'— Hr, Ha'ner, Gymnasial, Professor, von Nie» »ach Görz, _^ Hr. Wile, Theater.-Director, v°» P.sth nach Triest, — Hr. Ko,n,a, Pri^ticr, von Aqram nach K,a.n'»fl>rt. — ^pr. La,',5, 'Gasswirth vo» Kla-gcnflirl na6) Krapma. Vcr;eichniß der hie^VH^^" De„ ,2 Februar ,853. ^, ,^^".^"^^ ^»woh„er. alt ?o Jahre. >m C">l' l-pxal Nr. 1, an der Abzeh.una ^ alt 38 ^ahle, » de, ^apü^ner.-Vo,stadi N>. 82, a„ der Lm'genn.b,.c»!°s,, __ Dem H,n-„ Johann Ehmayr, k, k. Magazins-Verwalter, fti» Kwo Gn,-stao, alt 7 H.o„ate, i„ d,r Scadt Nr, 44, am > Wasserköpfe, ^ ?»,en, Pol^nschek, Taqlohner, a,c 59 Jahre, i» der Grad.scha.-V^adt 3lr. 8, an drr üixignisiicht. De» 16. IolMii Oberthaler, Tabakcrafikant, ali 64 Jahre, >i, der Liadi Nr. !!9, an der Brlistwas-sersuchc. _ Dem Herr» C,,rl Henke, b»rgl. I„stru,-menc.limacher und Hanübesißer, seine Frau ?into»ia, alt 84 Jahre, in der Sc,,dt Nr. 295, a» llltersschwache. De» !?. Maria Sajz, Taglöh»erin, alt 60 Jahre, il» C>v,l-Spital Nr. i, a„ der Wasserslicht. _ Mi--ch^I Frank, Taglöhner, alt 63 Jahre, >m Cioil.-Spital Nr. ' , a„ dei ^nigeiisucht, ,«lsch">,e?"""> "'«hum (Fo!l,eßl>„ „-> Nr 23, Vom Hrn <'l.«v-.!i«>. ,v, ^.,pf„. ^^ °k ^ 3° ^,.!..« !?«. Reuers: ll«..<^icl. XIV I' .v ^ ' V. -. 6) dto dlo vom Papst c^m«,.8 xi' Nr. 24. Won, Hochwürdigen Hcm, A.non Kasiimann, Pfarrer zi< Tschernutsch, cinc römische Küpsermiinze dcs ^«I!«!3i!t!»8 ^lil«'!-!!«. Umsckr!>-"'"^..,,„>« ^«!., c^, Reucrs: 8«e>-. IU«,.„. ^.«.'^ 5^_1^5^u«!l-: li! »re» VI. ml',-» ^,tz,'. ^I<^Z' l'»t, s>i!N'. 4l?. Il 88, (Zwischen 292 dis 805 nach Christi.) Gefunden auf einem Äcker bei TschcmiNsch. j Nr. 25, V»m Anlon I^l»n«!«, Kellner bei Ul-. Zweyer, im Hansgntten aufgefundene Sillier, münzen: l) äüiumnv« /^v«. I'iv» l'. l'. ^i'. I». XI. RcVlls: />!,».,,!« />v^>. ^<>«. ,lll 8. <'. !<:>,:I,i. l,,,„I!«,^,.«i«. — 3) Ein Groschen: >WI,. ä. l>, «. (^<». I»-,. M,. ,)>,. Ul.. 0V8. s. Revers: llvlo!...../Vvlf, l^, ^. l). — 4) dto dlo Groschen: ^n!,. /V. «le. Reuers: ^i»l!>i 11. Ilo. Ii»,>, ^v^. l'. — 5) /Vnt. 5. lt. ^, l^. In lUoiUl'. Revers: ^ui-ul,,« l). U. k. ^, s. H, 1715. l Kreuzer. — 6) H!<,> »lol^m l). 1722. Revers: ^unct lViascv« Ve». Zwei Stücke. — 7) I<'!'»N. (^l)i'il. >72ä. 8»uct Hilii'c»« Vßn, U,»grpragt, — 8> lnclil!!,»» liiclvi», ll. Rcucrs: l'ux, 'l'il>> lVll»!'<:L ^vi»i, lVI. — 9) <3inc kleine arabische Münze mit der II«Air!» 122l, Und zwei verwischte unkennl' liche kleine Münzen. Nr, 26. Vom Herrn Peter Simone tti, Goldarbciter, eine kleine ü'ermählungZ-Denkmünze: i>1 l^i>>'. H,. I'«»'«!. IV, Illr. 8io!. U<5 i>,^). Rcuers: b'ortiv» Ollern!« lXsxibu«, IVüpi. l)s!. Vin, ?ro<:v. ?'«!'6, H, ."V. 7. Hpr. l7Ss. Nr, 27, Vom Herrn Friedrich Frcihcrrn u, Steiger - Montricher, ^nh,!Ucr der Herrschaft Slatencgg: I)^ine 2'Vz" breite Medaille aus Wciß kupfer. Umjchrlft: lie«j>»!)!ieil U^rnei»«!«. Rcuers: ll'LÜcill»« lluipnlilicli:. Unten: lü>«i!3t»» ut ««sl«c vii-i Üuin«!)lic«! llusußi!«!». — 2) Kinne Mtdaillc von Weißkupfer: lion ««liui'ß (»»»»Ic!, (lsftüäl. et XVI Vin 8lnl, l^x!«!-. Uei-n. !?37. Revers: Uex-!«>-<« «uliel-üüliom» Upu») M!)<>^XXXVII. Nr. 28. Von einem Ungenannten: Eine römische Kupfermünze Domiiian's. Umschrift: !>»p. l^«. Domil. /^ll^, lilU^M, t!U8. XVI <'«N5, t'«!'. l^. l', Revers: 6, ('. vom Iahrc 92 »ach Christi, llklüil c»!,. ngn', l54. », 2^6, Nr. 2u. Vom Hrrrn Johann Podkraj» schck: Eine antike irdene Lampe u»d ciiu Silber-münze. !<»n. l), l', I^i V»!«i-i2nv« l'. !<', /^vo. mit Ltraylenkrone. Revers: I«'i,!!!;! <:!>!. l'nu-, 363 <>. 40. vui'iuitt. Nr. 30. Vom Herrn Joseph Marquarl, Verwalter der Herrschaft Nasstnfuß: Drei bei W<>-I>i,chc„durf gefundene antike Ki,v,ermü»z>n, als: I) Revers: Vicloi-l» /Vv^vül,, vom I. ?? »ach Christi, ^llllkl. elil. ^>l!^. 12«. !!. 209 .---2) ^!!ll. 'l>. 1'. l^n«, l!I. Nercrs ueiwifchl. lLK!>«! cut. p.iF 200. i>. 126, nach Christi I40_!43, 3) ^vlik iVlniow» HvßV8ti>. Revers: ^vnn Hv^vsln, ^li!>«l <ü»l ^«^. 328. n. 16. — 4) Ei« Liloertteuzer, Oi', u^schllingcn Umschrift: ('!»!>' l'ln!« l.l»nll Mvu» Revers: ^in«n Ki'lüi/.«!-. — 5) Ein Kupfer,zjc>l.., l'i'i. 8 l>I. V«n,/1^. Revers: Uolun». 5n«!u,-. Nr. 3l. Von einem ungenannt scm wollenden Priester aus U,tterk,ain dli Hiinooo (^uviocju,,,»») Aufgefundene alte Kupfermünzen: l) lmn, ^!<,!l 'li-, l', V, l^,<«, II, l »,, 8, 0. nach (ihristi 242. U!v!>u! cul, p:,^, 339. n. l02. — 2) l^ulüuüvi, Hv ^<>n«, Hv», ,»!..» N, ,^,^> ,.^. ^z., 374, ... l82, — ») i,l>Io!!,!,u ^v°. Revers: rv.li^iliu, in !l!«u l'. -> « ,"^"'"'" l^><>'«> c«!, p!.^, 392. ... U5, n?!.^ !l'/ ^ ^' ^^' ^emrs: ^clve.Uv« /Vvx. ..!."' ^ ^'"«'''"> ^''3^. "". int.-a lj,v,'l-'^, l^^lwl " I'.->s'. ^«. .. 3üo -. 7) dto Vr!)« ltm.,«, ^li!., severs: V°t. V./^„,.„ ^^,,„,,'., i..«'.-«'!,^ ^ >. cul, pg^. 483. „ .2. ._ 9) U tt. ^vi»uv« ä> s' ^°°"s: Vnt, V. Mv!', X. inlru/V8lll,lVI. Nr. 32. Vom hochwürdiaen Herin Johann ^a zh n ik. Pfar,er: Drei kleine, l ei Hastlb>>ch gc^ Iiindenc Münzen: l^Ein österreichischer silberkreuzer ^'.ll Vl. oom I. ,726. — ,) Vairischer S,!lnr. krcuzcr M>ix Joseph, und 3) ein Vcnctialnr Kupfer' zjulllo von Franc Erizo. Nr. 33. Vom hochwürdige» Herrn Coop,-rator zu Prctschna: Vier Eildcrmünzcn aus dcr Umgebung vo» Haselbach.. ,) >,!,«.,'» Mi.ciiill 8uvu,"l. ,'1>cv.rs: l^'x.-.»-.!!« ^v^f. ^I.e,. I,. 347. «. N- -" 2) ««->«»,>,ll I<:i>>^«i!lu Revers: l'v.1wilIl!^>K. ^''-<«>> I'u^. 353. !< ,5 3) Nrettcr Vlll'crgrolchcn ocr Stadt Tours/Um^rift:'l v..°»^^^ l '"l'l'I"'« lillx.' Unischrist aoll>: M«»^ ,^ « : , "«M5 MI,: l^N.^'mD°'..)°Pf. k^k. Kreisingenieur zu Neustadt!: Zwc. kleine anMe Stadtmünzcn von Kupfer. . AnaeluK Nr 3Z 3'om hochwürd.gen Herrn AngeiuS G o //»> ^ra.niska„er..Quard.an zu Neustadt!:« Eine gußeiserne längüche Plalte mit dem Bildnisse eines dclorberte» antiken Kopfes. Nr. 36. Vom hvchwürdia/n Herrn Franz Peviz, Pfarrer zu Obergurk: Zwei Hilbcrmü >zen: !) Klo lVn ... l)o I^>, Do I?i-i l).-i. »levers: MuUi. I, I>. «. !<:><:«. !.»n, 8«.». Hv^f. — 2) Eine kleine Venetianer.'Münze des Bogc» Andrea» Donbolo. Nr 37. Sc. kaiserliche Hoheit der durchlauch^ tigstc Herr Erzherzog Johann verehrten tem Mu» seo bei Hochdero Anwesenheit zu Laibach: Die tha-lergroße Silbermedaille mit der Aufschrift: Dem/ 1i«i»:!!.>jV8rn «j«ur/l5.'/.!w!'2OA ^olü,.!.!/Vo» v««!«!'' i-ui<->! / Iii« I''.-e!»5 i5!»l!> /I>>»n1i<'»i'l/ l« ,9. Jenseits Höchstdero wohlgetroffenls Silvniß. Nr. 38. Vom hochwürdigen Herrn Jacob Gruden, Cooperator zu Nrudeck: E>ne römische Silbermnnze: 8l»li!.m ^v^vulu. Revers: ^viio»! It«^i.!N. l^iil,«! nl,^. 194. n. 23, Nr. 39. Von der Frau A m a l i a Greßel, Vulsinhabcrin zu Treffen: Zwei römische Kupfer, münzen, welche bei dem neue» Hausbau ausgegra. den wurlen. I) Imp. Hvi-eliLnv» lXvK, Reuers: Victoli» ^vA. I^I43. — 2) c!o!>i»I»u!inv« iVigx Hv^. .Revers: Ulurin l^xur' ei!»« M>>, cut. p. 478, », 92. Nr. 40, Vom hochwindigen Herrn Eduard Polak, Pfarrer zu St, Margarcth dci Klixgenfels: Zwei Silbrrgrofchen. I) I?«,-«!, l). «. Ho, Im. 8. ^Vv^s, «. II, U ll^ux. Revers: Int. lli«. /Xiclixl. /Vv«>. !)vx, Uv. 156!. 2. — 2) ^o!m. II. U, <^n. !'».«>,. !)v. liu, l). V. l^, 8. 1603. Revers: Itvllol. II. lt.«. Imp, HvF, I'. I«', I)««. (3) Nr. 41, Vom hochwü'rdigcn Herrn Andreas Hvetlin, Dechant zu Haselbach: Neun antike Münzen, als: !) I» Silber: 8l»>o»illu/V»^. 3teuers: I'vliüitil». k!i!l«! c»! n.i^. 389. n, 38 . i« ui»«» p. — In Kupfer: 2) Imn. 8<»'^i«»v8 I'iv,-, I«'«!. ^„^. Revers: I' j>l. 'I',-, I', V. «'<»». II. p. l'. « «.'. ^kl». cul. pl,«' 339 n. !02. — 3) Ui>!>iunv,<« /Vv^. Rtverb : ,>«p!v..ci <>>,!>«. /Vvzr, iül'.'» III. l . p»^. 37». n. 182,__4) »ivo ^>uv«iio, Revers: <^c>n!>l:^!'l»!in, iu i!»o I'. l^>!, <'»t, pnu, 392. n. 85 — 5) l'!'«l>/^Vß inlsli IlX. l^!>, <:2t. p!,^. 4«8, », 32, — 6) Münze vom Kaiser (ionstan-i,n drin Großen, mit der Ausschrift: Vi'Ii» l^om«. Revers: Zwillinge saugende Wölfin. Unt,»: tt,l.->«, 4«» ». 28l. ^ 7) dto Umschrift: l'on-«!.'>!>ll»s»/!»!>!j. Revers: Die Siegesgöttin mit dem rechten Fuße am Vordertheil des Schiff,s stehend. Unten: 85l'l'8^/. 1^I>. 'c»I, (.'M«. Reocrs: ^««»i-v.l, IX<,»ipoi>vm in».-» ^Y^>. Im llorberkraoze: Vnl, V. I<)KI>. c»l. pn^. »83. ü. 52. — 9) I), IV .loviui.vs I'. I«'. /^,i^. Revers: Im L°rbcrkranzc: Vol, V. ,V1v>t. X. listen: H8llt,VI. l^!<>., n<^ 506, », II, Nr. 42. Vom hoäiwürdigen H>rr» Johann Lamprct, Kapla» zu Has.lbach: l^i„e römische Silbcrmünze: !,'. üiontimiv» U«>u <.'-«». Rcv.rü: l'ou->!!'. l)c»lj ll. Nk!>«>. >,,»ov^r, Uxischsisl: ^n!» I^nn.'» !!U<« l>O>>U!j!!«, l't!.'!! !,'/,) ^iüuü'. ll li. In der Mille der mit Ehurhut bleckte »lizoqenc Name I^/V 16-96. Revers: füllet. ^««Il-ou» lluvi-vilicenii, Nicit in Äppcl. Nr. <^4, Vom Herrn Andreas Vregorizh, Stadlwundarzt: Ü» !) Ung,>r,>che l'ol!„i-l> vo,n I, l?!6, vom Kaiser Carl Vl. — 2) Ein 2 ^««!>«!i»>;/!»c!!l«!'VV./llulxt. 8o!,«I<^/)Iü..L«/ !?83./l>l l^, __ 3) Ein verwischter Württemberg« Sechs,i 18.. p, ll — 4) dto III ki-e»»^-^uml-miin» l>om I. 1806, Nr 45. Ein ungenanntseinwollendel Herr Pl'al^ ttr ans' Uütcrkrain: Einen Zwci .-Gulrc,, - T>'i", I^...«,!.!,.« ». « llom >...,). l<, ^, ««, "«.«,.. "«x. An oen Seiten d..s u»gar.,che WapP.» u M ^ Revers: H.^.i.Iux. ä,.«l' "»x, ll'.r, "°,, '"< """^' 46 Vom Herrn Johann Podkrai-s.'.k in der Gra°,scha'Vo.st.,dt: Einen zwa Zoll " icn weinlaut>!örmigcn, in einen umgebogene» , Entenhals endenden Leibgurt . Vchließhacken von Bronze, ausgegraben im Garten auf dem deutschen Orunre. — 2) Em zwli Zoll großes Bllick bcs u». teien Faltrnrandcs einer bronzenen Statuelle. — 3) Ein bronzener Schnallenring, und 4) eine etwas beschädigte Agraphe. Ebendaher. Nr. 47. Vom hochwüroigcn Herrn Joseph Oreshnik, Loopcralor zu Hasclbach: Ei»< »«rö-mische Kupfermünze, ri. ^,ll. Ilulen». «!