Nr. 299. M ontag, 31. December 1888. 107. Jahrgang. LailmcherWMunK. «r»nu«erat,°n«p«l«: Mlt P ° « ver,«nbnn » : l,<"i) »hii« st, ". h""«^'»« sl. '>°°- ?« «°"//, °'' - H »oujiahn« fl. 11. halbjährig sl, 5nc», flttr ble Zustellung >n« bau, gnn.jahri«^!. i. - I»,e»ti,»«<,l»»rl y«, , «eine Inleratt bi« ,« < ijeüln «»lr «l«h?l« per ^eil« « li,l bei üstcren w»«b«h°lun,°n pr. Zelle « l«. ^ » Die „Lalbachn g««ln«ftr«No« ' befindet sich Uad«hof«af,c ,5. ble Medattion Vahnhosgassc 2i. Splcchftunden der «edaclwn taalich von ' 1U bl« 12 Uhr vormittag«.— Uuslanli«te«rlef, w«ben nicht »»»enommcli und »tarlnscripte nicht,u,li«,tst«Ut Amtlicher Hheil. Mit Allerhöchster Zustimmung Seiner k. und k-Apostol. Majestät hat Ihre l. nnd'k. Hoheit die durchlauchtigste Frau Erzherzogin Marie Valerie Sich am 24. d. M. mit Seiner f. und t. Hoheit dem durchlauchtigsten Herrn Erzherzog Franz Salvator verlobt. Se. k. und k. Apostolische Majestät haben dem k. und k. Cousul in Korf.l Karl Grafen Khevcn-Hüller-Metsch. dem Ernst Grafen von Wallis und dem Concefttspraltikanten der Vukowinaer Landes» regiermig Ludwig Grafen Folliot dc Crenneville die Kämmererswürde taxfrei allcrgnädigst zu verleihen geruht. Der Finanzminister hat den Rechnungsrath Anton Filicic zum Oberrechnungsrathe und Vorstande des Rechnungsdeparlements der Finanzdirection in Trieft "nd den Rechmmgsrevidcuten Johann Blatz zum Nechnungsrathe bei demselben Nechunngsdepartemenle ernannt. Der Finanzministcr hat den Controlor der Tabak, fabrik in Landskron Ignaz Zimmer mann zum Seeretär^bei der Tabakhauptfabrik in Fürstenfeld ernannt. Nichtamtlicher Mil. Die Wuthlraulheit. Vom l. l. Landesthicrarztc Wagner. II. Als Anhang soll noch auf Grund statistischer Daten der Nachweis versucht werden, welche eminente Wichtigkeit die Hundswulh für die Gesundheit und das Leben der Menschen besitzt. Die Zahl der Erkrankn»» gen der Menschen an I^yssa kumana, welche zur Kenntnis der Behörden gelangt sind und wahrscheinlich in Wirklichkeit noch größer angenommen werden können, betrug in den Jahren 1851 bis 1872 von 22 bis 68 Fälle jährlich, im Jahre 1873 waren es deren 73. im Jahre 1874 185. im Jahre 1875 132, im Jahre 1876 131. Vom Jahre 1877 hat sich die Zahl der Erkrankungen erheblich gemindert, so zwar, dass im Jahre 1877 86 im Jahre 1878 18. im Jahre 1870 16, m, Jahre 1880 18. im Jahre 1881 12, im Jahre 1882 20. im Jahre 1883 14. im Jahre 1884 24. im Jahre 1885 18. im Jahre 1886 19 verzeichnet wurden. Das ist die Anzahl der thatsächlich erhobenen Fälle, die sich 6« ldelo gewiss höher stelleli. Die Anzahl der von wüthenden Thieren gebissenen Mensche» ist viel höher, als sie angegeben ist. weil viele Verletzte theils aus Sorglosigkeit, theils aus Furcht vor den prophylaktischen Maßregeln die Verletzung verschweigen. Vom Jahre 1879 bis Ende 1886 sind laut der behördlichen Berichte in Niederösterreich 429 Menschen von milchenden oder wuthverdächtigen Hunden gebissen worden, von diesen sind 44 Menschen an Lyssa gestor« ben. Das Proccntoerhältnis der Erkrankten zu den Gc> bissencn schwankte von 3 pCt. bis 21'6 pCt. in den einzelnen Jahren und stellte sich im Durchschnitte auf 10 - 2 pCt. Diese Zahl dürfte sich aber geringer stellen, wenn alle solche Verlehuugen angezeigt würden. Diese Thalsache gibt dem Menschengeschlechte noch einige Beruhigung, dass eine geringe Zahl der Verletzten dieser Krankheit zum Opfer fällt. Es ist aber immerhin im hohen Grade beunruhigend, dass die Zahl der Opfer trotz der gehandhabten strengeren Maßregeln nicht mehr abnimmt. Nach der vom hohen l. l. Mi» nisterium des Innern verfassten Zusammenstellung der Veterinärberichte waren im Jahre 1878 580, im Jahre 1879 628, im Jahre 1880 654. im Jahre 1881 655. im Jahre 1882 739. im Jahre 1883 837. im Jahre 1884 911, im Jahre 1885 724 und im Jahre 1886 772 constatierte Fälle von Hundswuth oder Wuthverdacht in Oesterreich verzeichnet. Diese enormen Zahlen beweisen nur zu deutlich, dass man der Wuthseuche noch immer nicht Herr geworden ist. Die beträchtliche Steigerung der Hunds« wulhfälle in den letzten Jahren rechtfertigt vollständig die Anwendung der von der Wissenschaft und Erfahrung anerkannten Maßregeln gegen diese Thicrkrankheit, mag auch der Einzelne noch so sehr dadurch behelligt werden und von Seite unberufener Menschen, welche die Ae< quemlichkeit der Hundcbesitzer und ihrer Lieblinge höher als die Oesundhe.t und das Leben ihrer Mitmenschen taxieren, dagegen geeifert werden. Da aus dem Gesagten leicht entnommen werden kann, welche Gefahren dem Menschen durch diese Seuche drohen — seit 30 Jahren sind nachweislich weit mehr als 2000 Menschen derselben zum Opfer gefallen — welch großer Schaden außerdem durch Viehverluste infolge des Bissts wüthender Hunde alljährlich entsteht, so sollte doch bei den Hundebesihcrn längst die Einsicht einglkrhrt sein. die Maßregeln zur Tilgung und Verhinderung dcr Wcitervcrbreitimc, der Hundswuth gewissenhaft zu beobachten. Der günstige Erfolg aller diefer Maßregeln hängt wesentlich auch von der willigen und verständigen Mitwirkung der Bevölkerung, insbesondere der Huudebesitzer, ab. Jeder sorgt für sich und die Seiniqen am besten, wenn er den getroffenen Anordnungen Folge leistet. Es ist aber außerdem heilige Pflicht jedes Menschen, seinen Mit« menschen vor Gefahren zu bewahren, was gerade bei der Hundswuth hauptsächlich gilt, da dieselbe das Leben gefährdet, und es wird daher auf den Paragraphen 35 des allgemeinen Thierseuchengesetzcs ex 1880 hingewiesen, welcher gleich im Eingänge lautet: «Jedermann ist verpflichtet, ein ihm gehöriges oder anvertrautes Thier, an welchem Kennzeichen der ausgebrochenen Wnth oder auch nur solche wahrzunehmen sind. die den Wuthaus« bruch besorgen lassen, sofort durch Tödtung oder Absonderung ungefährlich zu machen und zugleich einem approbierten Thierarzte oder der Ortsbehörde, in Orten aber, wo sich eine landesfürstliche Polizeibehörde befindet, der letzteren die Anzeige zu erstatten.» Die strenge Beobachtung dieses Artikels trägt schon wesentlich zur Tilgung der Wuth bei. Weiters müssen alle mit wüthenden in Berührung gekommenen Hunde und Katzen getödtet werden. Dieses geschieht wohl zu« meist dort, wo es gesehen wurde, doch nicht peinlichst genau, weil so mancher Eigenthümer dies gerne verschweigt und in sträflichem Leichtsinne zuerst sich und seine Familie, in weiterer Linie aber andere Menschen gefährdet, weil die Wuth bei sehr vielen von wuthkranken gebissenen Hunden ausbricht und dann seuchenartig wird. Ist die Wuth einmal verbreitet, so hilst sreüich nichts mehr als die strengste Befolgung der Hundecontumaz, ferner die möglichste Verminderung der Hunde, indem die Tödtung aller freilausenden und aller mit wüthenden in Berührung gekommenen Hunde unnachsichtig durchgeführt wird. Das Tragen von Maullörben nützt nur dann, wenn diese fest sind und gut passen, daher andere derartige Vorrichtungen, die das Beißen nicht Hinbern, ebenfalls eine Uebertretung der Vorschriften bedingen, was, wie es scheint, zu wenig beachtet wird. Insbesondere aber ist es lächerlich, dass das Mitnehmen von Hunden, denen der Maulkorb noch abgenommen wird, in öffentliche Locale gestattet ist oder geschieht. Auch im Innern der Häuser und bei der Familie besteht die Gefahr des Gebissenwrrdens fort, da dn Hund ja den ganzen Tag hindurch doch nicht den Maullorb tragen kann. Die stete Beaufsichtigung der Hunde ist daher gebieterische Pflicht der Hundebesitzer, welche gut thun Jeuilleton. «Ich werde». «Nur dcr Heit Verschwinden kündet uns ihr Sein; drum lieh dcr Mensch ihr weislich eine Junge.. Lasset die Leuchten verlöschen und rufrt: Das Jahr ist todt! Lasset sie wieder aufflammen und ,ube t: Es lebe das Jahr! So ist der Mensch. Das Unfass. b"e will er in den engen Kreis seines gelst'gen Le-be"s bannen, das ewig Flüchlende kraft seiner Em-bllduna festhalten, mit dem winzigen Maße semes Ichs d"n Ünermesölichcn in Zeiten nnd Räumen bekommen A" fä»de auch den Markstein, der d,e Ze,ten von .^" Zeiten trennt die St.llc, von der man sagen lö"nte: hier schließt eme neue Welle sich dem Slrome ._ Und^wcil"wir zu kurz uns Men für die Er-sassung des schwindelerwectV'nden Aegnffes d r Un-«"dlichleit, da um snchen wir unsere Zuflucht be.m >bol. Unbekümmert darum, ob der M^chm Herz juchzt oder flucht, vollzieht sich der Wechsel der ^hreszeiten hi r n vielfacher, dort nur "' zwe.facher Meinung; aber der Mensch hat das Aedürfn. Auren seines Daseins in diesem nie nulerbrochenen Men sic "'«.nur Men ^"vergängliche,' Rm müther sprechen, wenn sie Vergangenheit und Zukunft gegeneinander halten, das «Ich werde» in einem anderen Sinne aus. Gewöhnt, an sich selbst die höchsten Anforderungen zu stellen, ihr Thun und Unterlassen mit würdigem Ernste zu beurtheilen, suchen sie bei Uugcuttgcnden und Misserfolgen die Fehlerquelle in sich selber, uud: Ich werde, ich will es anders, besser machen, sagen sie sich. Sei ihnen eine solche Stunde gesegnet, auf dass zur Einsicht, zum frommen Wollen auch die Kraft, die dauerude und unwandelbare, komme, welche aus den Vorsätzen Entschlüsse und Thaten reifen lässt! Denn das Leben braucht Thaten, ja. ist der Inbegriff derselben. Wie weit ist aber bei den meisten Menschen die Kluft zwischen den guten Vorsätzen und deren Ausführung ; zaghaftes und wantclmüthiges Herz. gewöhne dir das Vergessen ab! Die Gründe, welche stark genug waren, dir eine Ueberzeugung zu wecken, einen Vorsah einzugeben, sie miisjen auch start genug werden, in entscheidenden Augenblicken dem Wollen zu bestimmen, werde dir getreu, indem du ihrer treu gedenkest. In dieser Treue gegen sich liegt das stärkste Stück der Selbsterziehnng. an welcher jeder zu arbeiten hat; denn lein Mensch kaun sagen: Ich bin volltom- men; nur Gott. das absolute Sein, ist die Vollkom-menheit; uns hebt es über uns selbst hinaus, wenn wlr, sl'lbstbewusst uud demüthig zugleich, denken und sprechen: Ich werde! Seitdem der Werderuf der All-macht die Welt ins Dasein brachte, ist diese selbst ein stetiges und lückenloses Werden, ein ununterbrochenes Uebergehen von Formen zu Formen, von Entwicklung zu Entwicklung zn immer vollkommeneren Daseins-formen; doch der Mensch, der Gipfel, die Krone der Entwlcklungsformen auf der irdischen Welt. er hat allein die Fähigkeit, mit Willen und Bewusstsein die Vervollkommnung seines Wesens anzustreben, das zu werden, was seiner Vorstellung von Vollkommenheit entspricht. Wir finden für dieses Ideal zur Zeit leinen treffenderen Ausdruck, als Schillers Wort: «Gleich sei jeder d"m Höchsten, es sei jeder vollendet in sich. Wer sich als stets Werdenden ansieht, wird keine semer Kräfte erlahmen und brach liegen lassen, keine bis zur Erschöpfung missbrauchen; wird als denkendes und erkennendes Wesen seinen Geislcshorizont erweitern, als fühlendes Liebe spenden und begehren, Schönes pflegen und hüten, als wollendes das Recht und die Tugend heilig hallen — und alles das bis au das Grenzgebiet des Erreichbaren; denn Vervollkommnung ist das von ihm erkannte Ziel dls Daseins. Zerstörte Illusionen, unerfüllte Hoffnungen, Stürme des Schicksals. Wechsel der äuß'.ren Verhältnisse vermögen über solche Gesinnung nichts; sie erkennt eben in a!1cm,7was von außen her kommt, ein Mittel, einen Ansporn zu erhöhtem Kampfe nnd zu endlichem' Siege. We Verletzung des Bergarbeiters erschien ebenfalls als ein leichte, beide aber waren mit einem Werkzeuge und " solcher Weise beigebracht, dass sie als schwere ^ualiftc^ wurden. Der Angeklagte suchte sein Vorgehen durch M gradige Trunkenheit und damit zusammenhängende « l regluig zu entschuldigen; die Zeugen aber sagten a ^ Strempfl sei insbesondere bei dem Angriffe sagte wohl jemals hohe Achtung, ja Ehrfurcht einer Perfon, die trotz Widerwärtigkeiten und heftiger An» stürme, die den gänzlichen Schiffbruch drohen, aufrecht bleibt in Gesinnung und That, den Kopf uud den Muth nicht sinken lässt, ihre Menschenwürde behält, ihre Menschenpflicht erfüllt im größeren oder kleineren Bezirke, in dem zu wirken sie berufen ist. Heimsuchungen des Schicksals, die den Schwach, müthigen das «Werden» im Sinne des Erleidens, Er-duldens, Ertragen« bringen, erwecken den mit der richtigen Lebeneansicht, mit dem rechten Lebensmuth Bewaffneten zu erhöhter Thatkraft, zu dem schaffenden «Werden», das die Persönlichkeit emporarbeitet zu der lichteren Höhe des Ideals. Zu der Höhe des Ideals zu blicken, mufs aber der Mensch von der Iug?nd an lernen, wenn nicht im Materialismus der beste Theil seines Wesens versinken soll; darum lasst uns auch die Kinder als stetig Werdende ansehen, die sich durch unser Wirken an ihnen zur Vervollkommnung emporarbeiten sollen durch eigne Kraft. Lang ist die Meile, der Tag, das Jahr; kurz aber ist das Leben und groß uud ernst die Arbett desselben. Wer nicht auf eine Reihe von Jahrzehnten des eigenen Lebens zurückblicken kann. wird diefeu Aus-spruch paradox finden. Die andern, die den Sohn, die Tochter heute an Wendepunkten des Lebens stehen sehen, und denen es doch wohl ist, als wäre es erst gestern gewesen, da sie selbst dort gestanden, sie wissen mit schmerzlichem Wissen die Flüchtigkeit der Zeit zu crmessen, wenn sie sie auch nicht beklagen, im Bewusstsein, rüstig auf der Warte des Lebens ihre Pflicht gethan zu haben. Möge jung und alt im Wechsel und Wandel der Zeiten die eigene Person als eine stetig werdende betrachten und an jedem Ruhepunkte, welchen unsere Kurzsichtigkeit für die Zeit hat ansetzen müssen, bei sinnender Betrachtung Zufriedenheit mit der Welt, Be-friediguug in fich, Anerkennung der Mitstrebenden und den Segen des Himmels finden. Das ist der Wunsch, den wir unseren Lesern zum Jahreswechsel aus menschenliebendem Herzen bringen. ,*, Psychologie und Betleidmigstmlst. Die Scene spielt, so plaudert «Nane» in der «Vie Parisienue». in dem Atelier eines berühmten Damen« schneiders auf dem Boulevard des Italiens. Ein wenig verschüchtert bctntt eine junge Frau den Salon. Ihr Aeußereö verräth die Provinzialin: sie trägt eine bescheidene Toilette, die in einem der Riesenbazare in der Lile, zwischen einem ankommenden und abfahrenden Zuge, ausgewählt ist. Die «Probiermamfellen», drei pompös gewachsene Frauenzimmer, die auf den Fau-teuils des Empfangssalons sich dehnen, sehen die Eintretende spöttisch uud von oben herab an und fragen nach ihrem Begehr. Die Dame wünscht den Chef, Monsieur Benjamin, zu sprechen. Nach einer angemessenen Wartezeit erscheint 5er Gewünschte, sehr elegant gekleidet und sorgfältig frisiert, mit einem intimen Dmucubeklcidungs- stück unter dem Arm, das er in der Eile fortzulegen vergessen hat. «Madame wünscht mich zu sp^u)"' — «Jawohl, mein Herr, man hat mich zu Ihnen u^ wiesen. Mein Manu ist nämlich zum Deputierten «^ wählt, uud da wir den Winter in Paris z"brmg^ werden, so will ich mich kleiden, wie eine echte -p serin. Ich habe so wie so fast gar nichts mehr, nmi anzuziehen, und brauche ungefähr alles!» . ..^ Herr Benjamin wiederholt mechanisch "^./., Worte seiuer neuen Kundin und umfasst ste "" "'^ anatomisiereudeu Blick. Dann liebkost er 1)A ^ „ Kinn, wie ein Arzt in der Sprechstunde: «?Mf Sie mir. Madame, dass ich mich mit Ihueu ""e^ Viertelstunde unterhalte uud ciuigc Fragen an richte, die Ihnen vielleicht sonderbar vorkommen ^ den. die aber unbedingt nothwendig sind. wenn ^ ^ Ihrer ganzen Persönlichkeit gemäß anziehen sou^ ^ ist nämlich die Specialität meines Haujcs. <^^ der richten sich nach dem Charakter memer K^as^ Und wenn ich sage Charakter, um uicht zu 'W/" ^g-so meine ich damit die ganze Umgebuuss, oic ' .^ schaft, das Haus; deun, Sie verstehen, cme^ ^^ einen Kammerdiener besitzt, muss 5'^„.^frau ö" zogen sein. als diejenige, die nur e"/Kammersrm z Verfüquug hat. Es gibt bei einer Besuchern: des Parket« uud Logen, einer Dame. die viel ausgeht oder ^ . zieht, ihre Abende an ihrem Ka".'N z' v b'Mg ^ Sind Sie musikalisch? Sie begreifen, s'st "rw« des Besatzes der Acrmel. Sind Sie schou lauge ^ulhllchlr Feitunll Nr. ^99.__________________________________________2573___________________________________________________31. Dcccml>cr 1j»l>8. bocnik mit sichtlicher Ueberlegung vorgegangen und sei keineswegs bis zur Unzurechnungsfähigkeit trunken gewesen; vielmehr lasse sich sein Vorgehen auf rohe, ungezügelte Rauflust zurückführen, zumal ihm der von ihm verletzte Vcamte gar nicht bekannt gewesen. Der Gerichtshof erkannte Johann Stremftfl beider Fälle der Anklage schuldig und verurthciltc ihn zu siebenmonatlichem schweren, mit Fasten verschärftem Kerker. — (Von der Grazer Universität.) An der Universität in Graz wirken IN« Professoren und Docenten. 28 Assistenten. Rechnet man hierzu das Personal der Universitäls-Vibliothek mit 10, das der Uni-versitäls-Kanzlei mit 8 Personen und 23 Diener, so haben 175 Personen ihre Berufsstellung an der Universität. -— (Mord und Selbstmord.) Aus Budapest wird telegraphiert: In, Raizenbade erschoss Samstag mittags ein junger Mann ein Mädchen und jagte sich sodann selbst eine Kugel in den Kopf. Bei dem jungen Mannc, der schwer verletzt ist, wurde ein Brief mit den Unterschriften «Franz Haekel» und «Johanna» vorgefunden, in welchem die jungen Leute um Verzeihung für ihre That bitten. Es ist noch nicht constatiert, ob es ein Liebes- oder ein Geschwisterpaar ist. — (Die verborgen st eGeheimschriftder Damen) findet sich in einem unS übermittelten Briefe. In demselben schreibt eine junge, erst kürzlich verheiratete Frau, die ihrem Manne jeden Brief zeigen muss, den sie absendet oder empfängt, einer Freundin die nachfolgen» den Zeilen: «Ich kann mich nicht beruhigen, theure Freundin! so überglücklich fühle ich mich in meiner jungen Ehe, bis ich deinem bewährten, treuen Freundesbusen, der stets in Uebereinstimmung mit dem meinen schlug, die so wunderbaren Gefühle anvertraut habe, die mit dem Worte der süßesten seelischen Aufregung mein fast brechendes Herz erfüllen. Denn wisst. mein Mann ist der beste und herzigste Ehemann: ich bin jetzt genau zehn Wochen verheiratet und fand in dieser Zeit noch nicht Grund zu sagen: ich bercnc den Tag, der uns verband. Mein Mann ist in seinem Benehmen reizend gegen mich, nicht etwa hässlich, widerwärtig, geizig und zänkisch, kurz, wie jene Ungeheuer, die nur auf Tyrannei sinnen! Die Frau — dies ist seine Ansicht — muss wie ein treuer Freund, ein treuer Kamerad, nicht wie eine niedrige Sclavin behandelt werden; sie hat mit dem Manne gleiche Rechte, keines von beiden muss, dies ist sein Princip, unbedingt gehorchen, sondern eines muss dem andern gefällig sein. Ich weiß. mein Mann liebt nichts so sehr, als mich, er hält ohne Frage viel mehr auf mich, als auf feine Stammkneipe, und seine Trunkenheit (denn so muss ich das Uebermaß seiner Liebe nennen) macht mich im Herzen oft erröthen über die Unwürdigkeit des Gegenstandes, den er liebt, wäre ich doch würdiger desjenigen, dem ich für das Leben verbunden bin! Für jetzt genug, meine liebe Freundin! Möchtest du immer so glücklich sein, wie ich unfähig bin, von mir anders zu sagen, als: Ich bin sehr glücklich! ...» Wie liebevoll und zärtlich klingt dieser Brief! Sollte man die Schreiberin nicht für die glücklichste aller jungen Frauen halten? Wie ganz anders aber gestaltet sich die Sache, wenn man die erste Zeile liest und dann jede zweite überspringt! ««»»«««^ — (Stanley und Tmin Pascha.) Aus Berlin wird der Münchner «Allgemeinen Zeitung» geschrieben: Die Vermuthung der «Times», dass es in dem zweiten der im englischen Parlamente verlesenen Telegramme über Emin Pascha und St a n ley nicht heißen müsse: «Stanley traf mit Emin Pascha,» sondern, «Stanley traf von Emin Pascha (kommend) hier (am Aruwhimi) ein,» scheint wohlbegründet zu sein. Unter diesen Umständen bleibt nach wie vor die Möglichkeit bestehen, dass Emin Pascha sich in der That in der Gefangenschaft der Sudanesen befindet. — (Dämon Vrantwein) hat im Kärntner Gurkthale schon wieder ein Opfer gefordert. Der Besitzer der oberen und unteren Linderhube in Olschnitz ob Gurk wurde am 20. December in den Nachmittagsstunden in einem dortigen Wirtshause während des Ärantwcintrinkens vom Schlage getroffen und blieb sofort todt. — (Noch zu naiv.) Wirt zu einem kürzlich engagierten Kellner: «Sie werden mein Geschäft ver-lassen, denn ich kann Sie leider nicht behalten.» Kellner: «Was habe ich denn verbrochen?» Wirt: «Wenn Sie ein Gast frägt, ob der Fisch frisch ist, so werden Sie über und über roth im Gesicht. Sie würden mir ja in kurzer Zeit das ganze Geschäft verderben!» — (Journalistisches.) Bei den kroatischen Oppositionsblättern treten mit Neujahr, wie wir vernehmen, wesentliche Personal-Veränderungen ein. Beim «Obzor» soll an Stelle des bisherigen, gegenwärtig in psychiatrischer Behandlung befindlichen Redacteurs Clement Vozil! als Chefredacteur des Blattes der Bezirksadjunct Ljubomir Nabic eintreten, der sich unter Pseudonym Sandor-Gjalski einen ehrenvollen Platz in der kroatischen Literatur erworbeu hat. Als dessen Mitarbeiter soll der auf dem Gebiete der Journalistik jahrelang thätig gewesene Advocaturs-Concipient Georg Galac eintreten. Die «Hrvatska» soll ebenfalls ihren Chefredacteur Eugen Kumicic verlieren, der in seine Heimat Istrien zu übersiedeln und sich dort ausschließlich der Belletristik zu widmen gedenkt. An dessen Stelle tritt dessen bisheriger Mitarbeiter Martin Lovrencevic. der in den Redac-tionsstab den Schriftsteller August Harambasic', wel» cher aus der Redaction des «Obzor» bereits ausgetreten ist, als Mitarbeiter einbrzogen hat. -5- (Siebzehn Personen getödtet.) Aus Rom wird telegraphiert: In einem 16 Kilometer von Messina entfernten Fort platzte bei dem Herrichten von Granaten eine derselben und tödtcte siebzehn Personen, barunter einen Hauptmann und seine Gattin. — (Galizisch-adriatischer Eisenbahn« verband.) Mit 1. Jänner 1889 gelangt Nachtrag II zumgalizisch.adriatischenVerbandtarife, giltig vom I.März 1886, zur Einführung. Durch diesen Nachtrag werden die im Haupttarife und im Nachtrage I enthaltenen Fracht, sätze und Bestimmungen des Ausnahmetarifes a und d außer Kraft gesetzt. — (Unsere Dienstboten.) Hausfrau: Marie, sehen Sie doch die Sessel an! Sie sind ja voller Staub! — Marie: Natürlich! Weil sich heut' noch lein Mensch d'rauf g'seht hat! Local- und Prouinzial-Nachrichten. — (An unsere Leser.) Mit der nächsten Nummer eröffnet die «Laibacher Zeitung» den 108ten Jahrgang, und erlauben wir uns aus diesem Anlasse zur heiratet? Ist Ihr Gatte viel zu Hause? Sie werden! mich verstehen, Madame. Es gibt Männer, die z. B d,e Perlenbesätze nicht leiden können — es bleibt gar zu leicht etwas davon hängen. (Eine neue Vesucherin erscheint, von Monsieur Benjamin lebhaft und vertraulich begrüßt.) «Ah. Madame, Sie sahen gestern entzückend aus in der Oper. Ich habe über Ihre Toilette viele schmeichelhafte Complimcnte gesagt erhalten.» Er wendet sich wieder zu seiner neuen Kundin: «Charmante Frau. diese Frau Moraines. Ich war es, der Hr diese entzückende Toilette componiert hat, in der A»urget sie berühmt gemacht hat. Sie sagten doch, dass M Gatte Deputierter ist. Boulangist? Ah, ich vcr-^ n ^ ^ s^ch "och "ich! entschieden — in jedem saue aber doch gegen die Revision? aber ^^ wundern sich über diese Fragen, Madame, einscl ^l°gweite derselben werden Sie erst später ih'^-Üm eine Dame gut anzuziehen, muss man ,« 4Ml lsche MsillUling kennen, es gibt in der Toilette "liarchlschc und republikanische Ideen.» Er wendet sich Cntti" Probiermamscll: «Leonie, legen sie einmal das >"',),!" 'Thalia' an.» Monsieur Benjamin breitet einen Kartell Mick ilber sein neuestes Werk. «Sehen Sie. "woame. das ist eine Toilette, die ebenfalls eine Ioee. "v zwar eine Kunstidee. verkörpert, das Custiim einer d'"2en Äesucherin des TlMre francos. Sie finden m.s?' d''" Besatz k Iu Neichcnberg. die Halsbinde 5 la ^M. den perleubeschtm Rockeinjatz :'l I-» Piersun und Earat, ^ ^ "'"' ^""" — die Schleppe k la Mnl- '^ werden auch gut thun. der Pe,son< die Ihnen ch^ "lmmt. zu sagen, ob Sie darauf halten, bei den ""s. zu dcncn Sie qelabeu sind, zu essen. Diel Mehrzahl meiner Knndinneu speist bei solchen Gele-genheiten stets nachher bei sich zu Hause, es macht das immerhin einen Unterschied von zwei bis drei Centimetern in der Taille.» (Eine neue Besucherin tritt ein und begibt sich. von Monsieur Benjamin auf das respcctvollste begrüßt, in den anstoßenden Salon.) Jetzt bereits vertraulich wendet sich der Kleiderkünstler zu seiner Kundin: «Das war die Marquise Cavalante — Sie werden schon von ihr gehört haben, es ist ein ganzer Roman. Erst war sie die Gattin eines kleinen Gewerbetreibenden und bezog ihre Toiletten gegmüber von dem kleinen St. Dumas. Jetzt lässt sie bei mir arbeiten — welche Carriere. Ihre Toiletten haben mir schlaflose Nächte gekostet, denn die Toilette. Madame, ist wie das Vers>!machcn, man muss daran feilen. Ich bin cs z. V., der die Falte Mimi Pinson erfunden hat. «Lieben Sie Musset? Sehen Sie, das ist ein Dichter, der Sonnenschein in das Leben bringt. Denn das Leben ist nicht immer heiter — ich, der ich die Regungen der Frauenseele in der Toilette ausdrücke, kaun Ihucn ein Lied davon singen. Und nun, wo ich Sie kenne. Madame, wird rs mir ein leichtes sein, Ihnen eine Toilette zu schaffen, die Sie entzücken wird. Meine Vorsteherin. Madame Soutache, wird sich weitrr mit Ihnen befassen; ich milss jetzt gehen, die Prinzessiu George erwartet mich . . . .» Die junge Frau der Provinz, uollsländia. paff. bestellt alles, was mail von ihr verlangt, und ihr grenzenloses Erstaunen macht erst miem anderen Gefühle Platz, als sie die Rcchnima. erhält und daraus srsicht, dass sie in einer halben Stunde für allerlei Nichtse 15.000 Francs ausgegeben hat. Erneuerung deS Abonnements einzuladen. Wir werden unS im neuen Jahre bemühen, das Blatt reicher und mannigfaltiger zu gestalten. Indem wir auch fürberhin bestrebt sein werden, den politischen Theil des Blattes zu einer, wenn auch knappen, so doch möglichst vollständigen Chronik der politischen Ereignisse in aller Welt zu gestalten, wird unsere Aufmerksamkeit in immer höherem Maße den Angelegenheiten und Bedürfnissen des Landes insbesondere in wirtschaftlicher Beziehung gewidmet sein. Dem «Feuilleton», welches sich, wie wir aus den Kreisen unserer Leser wissen, des Beifalles derselben erfreut, werden wir auch in Zukunft Originalität und Mannigfaltigkeit umso leichter verleihen können, als sich der Kreis der Mit» arbeiter an demselben nicht unerheblich erweitert hat. Für das «Roman-Feuilleton» haben wir bereits mehrere Werke erworben, welche sich hoffentlich in nicht geringerem Maße des Beifalles unserer geehrten Leserinnen und Leser erfreuen werden, als so manche frührr gebrachte. Indem wir daher zur Erneuerung des Abonnements einladen, beglückwünschen wir unsere geehrten Leserinnen und Leser znm Jahreswechsel auf das herzlichste! — (Personalnachricht.) Der Oberlanbes-gerichtsrath bei dem Landesgerichte in Laibach Herr Joses Gerdesic wurde zum Präsidenten des Kreisgerichtes in Rudolfswert ernannt. — (Christbaumfeier in der Kleinkinde r < V e w a h r a n st a l t.) Am Tage des Festes der Un» schuldigen Kinder hat in den Räumen der hiesigen Klein» linder-Vewahranstalt bei St. Florian die Christbaumseier in wahrhaft herzerfreuender Weise stattgefunden. Es wurden 137 Kinder, Knaben und Mädchen, mit completen Anzngstoffen, 60 der Aermsten auch mit Schuhen bethrilt. Der Herr Landespräsident Baron Winkler und Gemahlin nahmen die Betheilung der in Festesfreude entzückten Kleinen vor, die von der Leiterin der Anstalt, Fräulein Anna Hermann und den Kindergärtnerinnen Fräulein Emma von Alpi und Ottilie Nöhm geführt, eine Reihe von Gesängen und Declamationen (deutsch und slovenisch), von Spielen, Marschübungen u. s. w. zur Aufführung brachten. Die Feier, bei der sich auch die Vor-teherin Frau Baronin Würz bach und viele Schutz» frauen, darunter die Damen Frau Ialobine Kaftner, Frau Jeanette Recher sammt Fräulein Tochter, Frau Eugenie Raspi u. a. eingefunden hatten, wurde von dem hochverdienten Director der Anstalt, dem hochwürdigen Herrn Pfarrer Ioh, Rozman, mit einer zum Herzen der Kinder, aber auch der Großen sprechenden warmen Rede ;in deutscher und slovenischer Sprache eröffnet, die in den kleinen Zuhörern die wahrste, hellste Festesstimmung erzeugte, aber auch die anwesenden Eltern öfter zu Thränen rührte. Nachdem die vier- bis fünfjährigen Kinder in überraschend unbefangener Art ihre Vorträge und Spiele beendet hatten, ward der riesige, mit Backwerl und Behängen reich geschmückte Christbaum in den hellerleuchteten Saal gebracht und die Vertheilung der schon erwähnten Geschenke durch Herrn Varon und Frau Baronin Win kl er vorgenommen, wobei Herr Samassa jun. die Namen der zu betheilenden Kleinen verlas. Es erübrigt noch die Erwähnung, dass bei der ganzen Feier eine musterhafte Ordnung seitens der eine vorzügliche Anleitung genießenden Kinder herrschte, dass namentlich die Gesänge mit wohlanschmiegendcr Harmoniumbegleitung ebenso correct wie exact erklangen, dass die Declamation?,,, besteingeübt, frisch zum Vortrage kamen und dass die ausgestellten Kindergartenarbeiten, Carlonagen, mit Seide ausgenäht, Körbchen, Tassen, Uhrenständer ir., an Nettigkeit und Sauberkeit nichts zu wünschen übrig ließen. Die Wohlthäter der altbewährten Anstalt, denen der Herr Pfarrer Rozman den Dank der Kleinen vermittelte, dürfen wahrlich mit gerechter Befriedigung auf die fchönen Er< folge dieses für Laibachs zarteste Jugend schon so lange her ein Füllhorn der Wohlthaten spendenden Institutes blicken, und es ist daher wohl die Bitte, die der Herr Redner am Schlüsse anfügte, eine völlig gerechtfertigte, die Bitte um die Fortdauer der Gunst und Huld für die Kleinlinder'Vewahranstalt bei St. Florian, die bei jedem Anlasse beweist, dass sie sich derselben auf das beste und vollkommenste würdig erweist. — (Krainische Sparcasse.) In der jüngsten Sitzung der krainischen Sparcasse wurde Herr Josef Luck mann, Chef der bekannten Banlfirma, zum Präsidenten, Herr Dr. Robert von Schrey, Advocat in Laibach, zum Vicepräsidenten gewählt. — (Installation.) Gestern um 9 Uhr vormittags hat in festlicher Weise und unter massenhafter Betheiligung der Pfarrinsassen die Installation des zum Pfarrer der größten Pfarre in Krain. der Vorstabtpfarre zu St. Peter in Laibach, ernannten Herrn Martin Male nick stattgefunden. Per Zugang von, Pfarrhofe bis zum Hauplthore der Pfarrkirche war durch eine schöne Fichtenallee verbunden, welche mit Fahnen in den kaiserlichen, Lc-ioes- und Stadtfarben reich geschmückt und mit einer Reihe von Inschriftstafeln verziert war die alle den neuen Pfarrer herzlich willkommen hießen. Unter Vorautragung von Kirchenfahnen, festlichem Glockengeläute und Pöllerschüssen setzte sich der Fcstzug vom Psarrhofe in die Kirche in Bewegung; denselben eröffneten die Waisenknabe» und Waisenmädchen, sodann folgten weißgekleidete Mädchen, zahlreiche Mitglieder des Clerus, da>n»<>» der Laibachcr Zeitung Nr. 299. 2574 ZI. December 1888. Pfarrer der Schwester-Vorstadtpfarre zu Maria Verkündigung, geistlicher RathP.Medic, die Patres Lazaristen. der geistliche Rath Prof. Zupan, der Arector des Ma-rianums Dr. Lampe, die Domherren Prälat Dr. Ce> basek und Canonicus Zamejic, und endlich der neuernannte Pfarrer, mit einem prachtvollen Blumenbouquet in der Hand, ein Gefchenk seiner weiblichen Pfarrkinder; ihm schlössen sich an der k. k. Bezirlshauptmann Mah« lot, die Gemeinderäthe Povse und Valentincic, Landesrath Zamida, Magistratsrath Voncina und die Kirchenpröpste der Haupt» und Filialkirchen. Die Fest-prcdigt hielt der hochw. Herr Canonicus Dr. EebaZek. Nach beendeter kirchlicher Feier fand im Pfarrhofe ein Festdiner statt, bei welchem Toaste auf Se. Heiligkeit den Papst, Se. Majestät den Kaiser, den hochwürdigen Herrn Fürstbischof und den neu installierten Pfarrer ausgebracht wurden. Samstag abends war die Petersvorstadt festlich beleuchtet, und brachten die Bürger der St. Peterspfarre ihrem neuen Seelenhirten einen Fackelzug mit Serenade. — (Ernennung von Bezirks'Schulinspec« toren.) Für die nächste sechsjährige Functionsperiode wurden zu Bezirks»Schulinspectoren in Krain ernannt die Herren: Für den Schulbezirk Adelsberg der Oberlehrer Johann Thuma in Adelsberg; für den Schulbezirl Gottschee der Religionslehrer am Staatsgymnasium in Gottschee Johann Komljanec; für den Schulbezirk Gurkfeld der Oberlehrer in Gurkfeld Franz Gabrsel; für den Schulbezirl Krainburg der Lehrer an der zwei» ten städtischen Knabenvollsschule in Laibach Andreas Zumer; für den Stadt.Schulbezirk Laibach der Professor an der Staatsrealschule in Laibach Franz Levec; für den Schulbezirk Umgebung Laibach der Uebungs» schullehrer an der Lehrer-Bildungsanstalt in Laibach Johann Tom sic; für den Schulbezirl Littai der Bür» gerschullehrer in Gurlfeld Josef Vezla j; für den Schul, bezirk Loitsch der Professor an der Lehrerinnen-Bildungsanstalt in Laibach Wilibald Zu pan öic; für den Schul» bezirl Radmannsdorf der Pfarrer in Dobrava Jakob Aljas; für den Schulbezirk Rudolfswert der Director des Staatsgymnasiums in Rudolfswert Andreas Sene-lovic; für den Schulbezirl Stein der Oberlehrer in Moräutfch Lorenz Letnar und für den Schulbczirl Tschernembl der Oberlehrer in Tschernembl Anton Ier» jinovik. — (Casino-Verein.) Im bevorstehenden Car« neval, der vom 7. Jänner bis zum 6. März dauert, wer« den im hiesigen Casino drei große Bälle stattfinden, und zwar der erste am 26. Jänner, der zweite am 16ten Februar und der dritte am Faschmgmontag, den 4. März. An den übrigen Samstagen des Faschings, an denen nicht ein Casinoball oder ein anderer größerer Ball ab» gehalten wird, werden die Gesellschaftsabende ihre Fort» sehung finden. — (Wahlreformantrag für Kärnten.) In einer der letzten Sitzungen des Abgeordnetenhauses haben bekanntlich die Herren Dr. Ferjancic,Mädchenanstalt gieng Frei« tag abends 5 Uhr vor einem den Saal bis auf das letzte Plätzchen füllenden gewählten Publicum vor sich, unter anderen bemerkten wir auch den Herrn Landesplä« sidenten Baron Winller sammt Gemahlin, mehrere Mitglieder des Domcapitels und Landesausschuss De sch« mann Die Naisenmädchen declamierten und sangen ebenso vorzüglich in der deutschen als in der slovenischen Sprache, und zeigen auch die ausgestellten Handarbeiten, welch sorgsamer Pflege und Nildung sich die Waisenmäd« chen in diesem vorzüglich geleiteten Institute zu erfreuen haben. — (Legat.) Frau Antonie Baronin Codelli, deren Ableben wir gemeldet haben, hat in ihrem Testa» mente dem lrainischen Landesmuseum ein Legat von fünf wertvollen Gemälden, davon vier in Oel gemalt, und ein in Pastell sehr gelungen ausgeführtes Porträt einer hervorragenden Dame der Laibacher Gesellschaft aus den zwanziger Jahren nebst einem mit Elfenbein prächtig eingelegten venetianischen Kästchen legiert. — (IuristcN'Verein.) Die vorgestern im «Hotel Elefant» stattgehabte Versammlung zur Gründung eines Juristen-Vereines in Laibach, welcher Herr Landesgerichls-rath Vencajz präsidierte, nahm die vom Comite' vorgelegten Statuten mit unwesentlichen Aenderungen an. Dem Vereine, welcher sich u. a. auch mit der Herausgabe slovenischer Gesetzestexte beschäftigen und die Re» daction des Fachorgans „81 über dem Normale. _______ ^^. Verantwortlicher Redacteur: I. Naalil. ^ Für dir innige Theilnahme an den schmerzliche» Verluste, für die schönen Kranzspenden sowie die ehrenvolle Betheiligung an dem Leichenbegängnisse des Herrn Leopold Munacher , sagen den tiefgefühlten Danl ! die trauernden Hinterbliebenen. Laibach am 31. December 1888. _______ > Danksagung. D Die Gefertigten fehcn sich verpflichtet, den hoch- > verehrten Freunden und Brlanulen für die vielen D Beweise während der laugen Krankheit als auch für > das lchtc Geleite sowie auch für die schönen Kran^ > spcuden den herzlichsten und tiefgefühltesten Danl D aufzusprechen. D Uaiba ch am 30. December 1888. > Zie trauernden Familien Kwanzo u. Zarz. D______________^________ ^ Ausweis über den . , GcsclMsstlmd der l. l. priv. wechselseitigen VraMM"-ÜjcrsichmlUlMnstalt in Graz niit 30. November 1888. Versicherung:.-.stand ' ,., z,, I. Gebäude.Abtheiluug: 95.579 Thciluehmer, 223.065 Geb"" -134.792,09!) sl. Versicherungswert. ^ «M. II. Mobiliar.Abthcilung: 14.496 Versicherungsscheine, "» " 468,923 fl Versicherungswert. a^. 786 fl- III. Spiegelglas-Abtheilung: 270 Versicherungsscheine, ^' Versicherungswert. Schäden: W4 942 I. Gebäude Abtheilung i Zucrlannt in 4l0SchadenfäNc>'^ ^, Gulden 52 lr. Schadenvergütung, peudent für « fälle U>26 sl, 47 lr. Schadensumme. c^„ «,2 834 fl II. Mobiliar-Abtheilung: Zuerlannt in 62 Schadensaue'' ^ fl. 60 lr. Schadenvcrgütuug, pendent für 2 SchadcM" Schadensumme. », .„fälle» 528 st- III. Spiegelglas Abtheilung: Iuerlannt in 21 SAt" >" ^ p. 26 lr. Schadenvergütung, pendent für 1 Scha"'» Schadensumme. Deserpsfond mit 3l. December 1887 ! 1,421.M st. ^ "' ^ Graz im Monate December 1888. (Nachdruck wird nicbtlMoricrt.) ^____— Vine Person, welche durch ein elnsacl,^ ^ n" ^^ rigcl Taubheit und Ohreugeräuschen geheM "'" ' Ansuchen' eine Beschreibung desselben in deutscher Sprache ""'"H'^ ,x„ gratis zu überseudcu. Adresse: I. H. ^'4°',»)". ^ Kolingassc 4. l'"' ^ ^'aibachcl Zeitung Nr. 299. _________^_____________^^________________________________________________31. December 1888. Course an der Wiener Börse vom 29. December 1888. n°ch dem »Menen 3°^°^. Staats-Anlehen. °°/° ^mH. «an«. . . ... 5.01.5 - «°t«nrent«....... b2 >- 82 2n " ""»""""^ eilberrentl. . . . . . . 82 7» 82 95 Undt« össtNtl. AnlthtN. ,854er 4°/, StaaMosc 2»0 fi. !«4 7» 185. 25, ^ « '' . ^„, ^ « ^..^ „z - l«60^ N sslknft'el ^n ' !!» 4?. !<« ^ b,°. '«nie'lhe 1878° stener'ftei 10«- 107- >«°4er . . . 50I .'..50172- «nl^d.S^ _'_ _-_ -------- Plämicn'llnl. d.Stadtgem. w!en I« 00 I« 00 »"/» «st. Ttldrente. steuerfrei . io9 70 iio — »Klanl^liriefe OeNerr. Notenrente, steuerfrei ,7 70 »7 »0 (flir io" sl) Voden«. allg. österr. 4°/° Vold . 122—123- u»g. Volbrente 4°/, . . . . l«2 10 i«2 »o dto. ln 50 , , <'/,'/« I00 «u'01 20 , Papierrente »"/« . . . 93 »0 ,z 4u bto. ln »o , , «"/» - «»»<> »8'° , «lis«nb..«nl.)2<)fl.ö.W.S. ,<» 7l^ i« 2» dto. Präm>en/,°/, ioi — —- . Staat«.Obl. (Nng,0ftb.) — — _.^ Oest.'ung. «anl Verl. 4'/,°/, - - l«l'0 102 «o , „ ^ vom I. 1870 i!7 «y ,17 80 dto. „ 4°/, . . 99 «0 100 — ., Pläm.'Nnl. K l00sl.ö.l0. 123 5» I»0 — dto. „ 4°/» . . 9» «0 10« - Iht>h.»ltg..l!ose 4"/„ 100 sl. . 124 2,^ „4 70 Ung. all». Vodencrebil.Nctienges. _, in Pest im I. 183» v«ll. 5'/,'/° —'— —'— """'^V'W!'"" Pc!«!.».«.0b!!,«.I»»«. "»böhmische .... -'_____-- (,ü, loo,l.) <>°/« aaiizische ..... ,02 ?e I03 »o »lisabeth.westbahn l. «milfion --- -- »'/» »ra,n und Küstenland . I«»'50 — sserbinands.Vlordbahn in Eitber 9!» 70 100 8" »'/«mährische ..... 10»— —'- yl<»n,.Ioslf°/« kroatische uno slavonische ic.4.— ,0« - Otflerr. «ordwefibahn . . . I0«'!l0 10« »0 ö'/l> stebenbüigischc . . - I«4',,0 105'— Oiebenbilrg« ...... — — — — Etaatsbahn I. «mission . . 198 — l»9 - AttllN VlIN LrllNs^vrt- Sübbahn ^ 3°/»..... >42b<,I4!!ko UnttNlel>MUNl,s» Nng.gall,. Vahn..... «8 80 «9 4U lper Stütl). _,,^ . n , «lbrecht.Vahn 20u fl. Silber . 52 - »8 - Diverse Lose «lfölb.mumUahn200fl.Silb. 1,2-. 19250 lper etücl). «usfin'Tepl, Eiscnb. ,00 sl, «iVt. —— — — Creditlose 100 il..... !8ii'5b 18« 50 Vöhm, Norbbahn 150 fl. . . . ,9, — ,83 — «laiv^ose 4U fl..... 5» _. l.9 — „ weflbllhn 200 fl. . . . 81« — 51? — 4"/, Donau2o.— —'— Nuschtiehtabel Eisb.koo fl.EVl. «»0 8?ll — i»ail>ach«Pri>mien»«lnleh.20fl. L< 75, 2^.25, „ (IN. Il) 200 fl. . 81« — 814 — Ofen« eosc 40 fl..... L!i>n «s^> üonau . Dampfschiffahlts'Ves. Palffy-l!ose 40 fl..... »?'?» ^»'2s> Oefterr. 5oo fl. HVi. , . . 895 — 89? - MothenKreuz. öst.Ges. V.iofl. ,8 c>o !" il» Dlau,ufl.V. «22 — 430 — kalM'Lose 40 fl..... «<>— «4-zc> Iabcth'Bahn 200 fl. LVt. . —-— —— St.-Venois.Lose 40 fl. . . «5 — «»'— « i!in,»Vub»ei«> 2«o sl.. — — — — Walbfiein»z,'°se 20 sl. ... 40'KO 4I'25 ,Sl)b.>Iir.III.E. 1873200sl.G. _.. ^.^ llvinblschgräh-Lose 20 fl. . . b4 — 5».. ss«dlnanbS.!Nolbt>. loan fl. <5Vt. ,<48 2448 ^ , n, ., Franj-Iofef.Bllhn »oo fl.Eilbn —>.- „.^ VllNI-ActieN Mnfl>rchcn.«alcselEis.zoosl.S. —-- —- (per Sillck). Galiz.ilall.rudwig.Biluofl.LM. 20c — 25«'b0 «nglo.Oefteir. Banl 200 sl. . N«'5^. li7'— Gla;»Köflachel!ö.-Ä, 200sl,ö.W,__________ Vanlvciein, Wiener, luv sl. . il>» 25 100 ?s, Kahlcnb«g°L,Ic!,badn 100 fl. . —-— —' - Vbncr.'llnft., öft.l00fl.S.40°/o 20»'-««» ?5> Kaschau.Obcrb,Visti!t>.2»<, fl.S. —— —-- Lrbt.'llnst. f. Hand.u.G.lso ll. 8«9 <2 8a<» bo Lembelss.LzernowitzoIasldoGisen« »lieditbanl, Nllg. Una. 2»o fl. »0570 »c>« — bahn«Gcsellschafl 200 fl. ö. W. 210-- 211'— Dcpofitinl, «ll«. 2un sl. . 18?-—181-— Lloyd.öft.»ung..Trieft liouslLVi. 44, ^ 445 _ «t«compte°V.,Nieberöfi.«>0fI. l,8'—bl5— Oefterr. Nordwefib. 200 sl. Kilo. i«7 5,u 1«» — Hhhothelenb., — «»-- dto. (lit. N) 200 sl. Silber .198^188-^0 käüderb., öst.200fl. V,50"^s. 21850219— Prag.Duln-Eilcnb. I50fl. Vilb. 37^5 8/7« Oefi«rr..una. Vanl . . . . 8?« - 8?? - Mudols.Vah» 2l»o fl. Eilb« , il.3 8, 194 30 Umonbanl 200 fl..... 21« 5? 2,7 — Siebenbürger «iisenb. 200 fl. -. — ., _ Verl«br«l,anl, «ll«. 140 si. . ,l.»-?« il>4 25 Slaatseisenbahn 200 fl. «. A3. . ««3 «0 «3 »0 V,'d w,rt Vüdbahn 200 fl. Vilber . . . »7 ?l> »8 ?5 Siid»«ordb.,Verb,.B.200fl— —> — Ung.-aaliz, Eisenb,2c»o fl,Silber ,«8 2>< l»8?5> Nng. Nordostbahn 200 fl. Silber 1?» — 17z 50 Ung.llv!:ftb.(i«aab»Glaz)200fl.E. i«> 7l ,81 25 Intmstrie-Actien (per Stück), ltgydi und Kmdbeln, ltisen« und Vtahl-Inb. in Wien 100 fl. . S8 — ?(>-— Visenbahnw.'Leiha, I, do sl^n o/y 92 50 98 — „Elbemübl", Pnpierf, u. V»V. d2 — ö2,i<> MontaN'Oescllsch,, o'Nerr.»alV'ne 44 vc> 4« — Prager ltisrn» Inb, » Ves, 2(,n fl. »oz 51» »l»z 50 Llllgo-Iari. «klsenraff, 100 fl. . ix? — zoy — waffenf.«« . Oesl. i,!w.I0«fl. . 800 — 36e — Devisen. Deutsche Plätze...... 5» 2?,, 5.9 4« kondon......... i«i» 89 1»,3N Pari«......... «7 »7^. «7 ?5 Valuten. Dncaten........ b?> 574 «0»ssranc«»V<üel per Ctüs ... I 24 l 24^, Allen Frennsten rnifl Bekannten wünscht ein fröhliches Neujahr 1889 (5807) die Familie Mosche. Allen meinen Gönnern und Frennäen ein herzliches Prosit Neujahr! mil. der lütte um Ihr ferneres Wohlwollen. Hochachtend (fj80(j) Franz Ehrfeld. _____________________j I Anstatt aus Anlass des Neujahrs- i festes ihre Karten zuzusenden, über- ) mitlehi die Unterzeichneten lediglich ) ans diesem Wege allen ihren Ver- t wandten, Freunden und Bekannten > die herzlichsten : Neujahrswünsche: | Emerich C. Mayer > Heinrich Maurer I Dr. Adolf Schaffer > Josef Luckmann , Johann Janesch > FML Keil ! A. R. v. Gariboldi [ Dr. Heinr. Gartenauer > Wilhelm Linhart | Dr. Binder > Johann Baumgartner I Arthur Mühleisen > Ferdinand Mahr. k 4. Verzeichnis brrjeninen Wohlthäter, welche sich zugunsten bes Laibacher ArmenfondeS von den ül,- i'chen Besuchen am Nenjahrstage losgekauft Mben. Die mit einen« Sterne Bezeichneten haben Mlch von Namens« und GeburtstagöGratulalionen sich losgelaust. 5 Herr Johann Suitil, l. l. Ingenieur, s. Frau. 5 ' Ivan Vilhar sammt Familie. , ' Tr. Vlmbrozic sammt Familie. . V. ^ b"sso Hohn, l. l. Postcontrolor, s. Frau. , Familie Hudouernig. . verr laiserlicher Rath Richard Ianeschitz. ^ ' Stefan Nassy sammt Frau. lttau Amalie Schemerl, IngenienrS > Witwe, ^ san,mt Töchtern. , Herr Hr. Dornig sammt Frau. , ' kaiserlicher Rath Dr. Eisl s. Frau. ^ Familie Wilhelm Mayr. . Veir Anton Egner, ,. l. Cassen-Dnector t>. R. ^ » Josef Uernaib sammt Frau. ^ ' Leopold UrbaS in Idria. ' Florian Konschegg, jub. Prosessor, saminl Familie. * Fräulein Schwestern Freyberger. * Herr Finanzwachr. Josef Snppan. * Herr Karl Lachainer, Sladlcassa'Osficial. * » Constanti» Taa.liapietra sammt Fran. " Herr Bürgermeister Grasselli. * Frau Maria Grassclli. * Familie Pctrieic. * Herr I. S. Benedilt. * Frau Marie Venedilt. * Herr Peregrin Kajzel sammt Frau. ^ » Iran Rozman. * » Ferdinand Simonrtli. - » Schmidt F. M. sammt Fainilie. ^ » Mauer samnu Frau. ^ » Anton Zupancic. ^ » I. Fliss. - » Tercel. * » Dr. Jan. * » Wilhelm Llllesch, l. l. Zahlamlö.Con. trolor, sammt Familie. * Familie Koroiu. ^ Frau Goricnil. * (i08po ?. roclliino. ^ » b'ercl. 3o»van x > ncll>ino. °" 6lo8pocl Iv. ^lii'uill. es». 8vi:lnili, » »oproga. * Herr Johann Slofizh. * ' I. Märn. * Herr Franz Pirler, Spediteur, sammt ssran. * » Guido Schueditz. l. l. Vezirlsrichter, samint Frau. * » P. Emich, Ingenieur. * . Paich. l. l. Oberst a. D. * » Dr. V. Gregorie sammt Frau. * » Fr. Levec, l. l. Professor, sammt Frau. * » I. Smolej, Landesschulinspettor, sanimt Familie. * > Landes »Oberingenieur Witschl sammt Familie. > Hugo Fischer, Handelsmann. « » Math. Ranth sammt Familie. * » Karl Rom sammt Frau. * Familie Dr. Fux. K unstanzeige. Zum erstenmale In Laibaoh am Kaiser-Josefs-Platze Grand-Panorama u. Museum zu sehen täglich von 10 Uhr früh bis « Uhr abends. Das Panorama enthält schöne, künstlerisch ausgeführte Ansichten von Städten und Schlachten etc. ; das Museum ist für jedermann, seihst für Kinder, zugänglich und sehr lehrreich. — Die Ausstellung wird wöchentlich gewechselt. — Eintritt für Erwachsene 10 kr., für Kinder 5 kr. Der Eintrittspreis ist trotz der grossen Sehenswürdigkeit so niedrig gestellt, um Äen Besuch der Ausstellung jedermann zu ermöglichen. — Zu gütigern zahlreichen Besuche ladet ergehenšt ein (5Wiß) 4-4 Rofh.2M.aier. ßttk Distillerie der Abtei zu Fecamp (Frankreich) wM Veritable-Liqueur Benedictine uSl der Benedictiner-Mönche w*-7 J^nL vortrefflich, toniscli, den Appetit und die Verdauung befördernd. /^^v II 2-miLE LIQUEUR BENEDICTINE I ^^i^ / y^g^ >^\ I MaiqueS dtyüseeseiiprance et a I Granger F]ag(.ho (]jo Jvjor, I «ru.oj*T\ W|_______ r- r^^j~_-. , ^ q^ 701) 4 Reiseroute Laibach-ViJlach wird in jedermanns Interesse bestens empfohlen, sie ist viel kürzer und billiger als jene über Wien. Reisedauer ion .LaiM Ms Aisriia circa 13 Tage und Preis sammt lost ____________________am Schiffe you a. 60 aufwärts. vom Leßinne di8 xur voll8l,ünc^jß6n ^u^dilc^un^; Mr Opsr Hnna liübeok «laallic:1i ^^prüsto I^lli-orin lür IVlu«il( l^liulo ^Ial-c:>i6«i), I^Iil-erin an 66l ^lu«lk8c!kul6 6er pliilliui-in. liL.^II.^odasl. 8precd8wn66 tü^Iicd von 2 bis 3 VAr Q9.olilnitt2.^» Nerreu^asse Xr. 3, I. 3took. (5511—3) fit. 10289. Ob Java. Od c. kr. deželnega sodiSèa se vpelje zoper Uršo Goršie, omoženo Oven iz Ponove Vasi, katera je lela 1857 od svojih sorodnikov v Ponovi Vasi neznano kam izginila, progla-Äonje za inrl.vo. Torej se v.sak s tern pozivlja, sodniji ali kural.orju .losipu Tomšièu, županu na Raèni, naznanili o bivališèi oinenjene Urše Oven. Pozivni rok konèuje 8e 1. rnarca 1890. Potem bode se na zopetno pro,šnji> gled6 naprošonega proglašenja za mrlvo reševalo. V Ljubljani dne 1. (k(^rnbra 188H.