^U5. Montan, 20. Mai 1889. 10«. Jahrgang. Zeitung. ^»«»» - ---------'— - ^Ml!°^?"p««»l »ttt PofiUtlllnbun«: ,an»l«hl<« si. l», halbizhllg ll. ?,»°, ^»m «ompto«»: "" Ätr«. ^l"^l« sl.ii.»0, Für b<« >.r »:ü,sn l>«, ."«Üe « lt. Di« ,,!!ch m!t «usnohmü b» Sonn. nud ye!«t»«, Die »«l»«st«»i«» befindet fich Hongrcssplay 2, bie «ebnltio» Vahnhosgassc 2< Sprechstunden bei «edactlon tänllch von >U bi» 1« Nhi vormittag«,— ll>!»rn?!l!«s, !'°lessol ^'"ls^er für Cnltns nnd Unterricht hat den ^>», V, "er Lehrer-Bildungsanstalt in Capodistria ^"arlelj zum Bezirks-Schnlinspector für den ^° mancher kleinen, früher lebhaften Hai,. 3° MM "sterrcichisch-nngarischeu Seelüstcn zur !^"q ci>""b damit anch die Verarmung der Ne> ?M,w "n gilt es. den veränderten Verhältnissen ^ >^" bi .^en und das. was die Natur hier am „ Ml», :, l' „uferen so wenig beachteten Meeres-!» " A, c>°^ftrer und rationellerer Weise auszu-« selb t """reich. Belgien. Schweden und Nor-I^l.'ls""^", Küsten auch leisteu. leider vor-<" die ^ "en Cous.lm der Küstcnbewohner. Bei «n. ^p"lalcnltllr der künstlichen Austernzucht lh Nllch l^ '"Ute nnsere Aufgabe sein. gelingt dies. ^ l)eilnsj,, ?H und nach. dann werdeu auch un-<)"er H"^", Matrosen und unsere Küstcn-^eit«3' /'"' gesegnetere Zeit sehen. Nächst ^^^utenund zerrissene,, Küste finden sich dicht an der Mecrcsfläche Tausende und aber Tausende von natürlichen Felsenklüften, die sich mit Leichtigkeit absperren und zu Bassins für die künstliche Austernzucht verwenden ließen. Alles, was dabei nothwendig ist, besteht dariu. dafs fic ciuen Flächenranm von wenigstens einigen hundert Quadratmetern sowie eine Tiefe von 10 bis 12 Fuß. vielleicht anch etwas weniger besitzen. Zum Einpumpen kann eine ganz gewöhnliche Windmühle oder eine Pumpe aus Eisen verwendet werden, und hat man dann nur ein paar huudert Stammaustcrn sowie die nothwendigen «Samm» ler>, so besitzt man alles, was zur Austernzucht erforderlich ist. Was die «Sammler» betrifft, so genügt es, wenn man Birkenhürden oder Hürden aus Schilfrohr anfertigen läsit. und glaube ich, letzteren den Vorzug gebeu zu sollen, weil sich die Austern von denselben viel leichter ablösen lassen, ohne die Schale zu schädigen, oder. wenn man es vorziehen wollte, die Sammler mit der daran haftenden Brut während des Winters im Meere nnterzubriugcn. Wenn man zu Sammlern a>is< fchlicßlich Kies benutzt, und dazu wird es noch kommen, wird die ganze Arbeit bei einer solchen Anlage höchst nubedeutend werden und kann ohne Schwierigkeit von Weibern und Kindern besorgt werden. Das Ganze wird darin bestehen, dass die Windmühle einen oder zwei Tage in der Woche, je nach der Größe des Bassins, in Gang bleibt, nud dass man, wenn die Zeit kommt, die Sammler in denselben anbringt. Ohne mich auf eiue detaillierte Darstellung der Einzelheiten bei dem Betriebe eines solchen Bassins einzulasfen. will ich hier bloß andeulen. dass für die Zucht eine hohe Tempelatur zuträglich ist; inwieweit diese überschritten werden darf. wie ich es in den Bassins der französischen Küste gesehen habe, nämlich 2A bis 25 Grad Reaumur, darüber habe ich noch keine Er> fahrnng. während plötzliche nnd starke Tempcratiirs. Veränderungen sich wahrscheinlich als schädlich erweisen werden. Man daif vom Frühjahr ab das Anssin nur halb gefüllt haben, so dass man. wenn die Schwaon-vrut bcmcrtt wird. während der SchwarmM da3 Wasfer durch Einpumpen erneuern kaun, ohne etwas zu verlieren. Die B>ut ist leicht mit bloßem Auge zu sehen, am besten in einem klaren Glase. Um die Oberfläche zn untersuchen, kann ein kleines Beutelnetz aus feinem, dichtem, weißrm Äaumwollzeug. ungefähr sechs Zoll im Durchmesser und von gleicher Tiefe, benutzt werden. Taucht man dasselbe einigemale ein und lässt das Wasser durchrinnen, so erhält man die Brut. Um größere Tiefen zu untcrsuchfn. kann ein Glas oder Blechrohr benutzt werden, womit man ohne Schwierig- keit das Wasfer aus der gewünschten Tiefe herauf, holen kann. Man beachte nur. dass die jungen Thier, chen, wenn sie erschreckt werden, augenblicklich ihre Schale schließen nnd zn Boden sinken und erst wieder in die Höhe gehen, wenn das Waffer einige Minuten ruhig gestanden hat. Sie zeigen sich dann als kleine, runde Pnnktc, die sich mit verhältnismäßig großer Geschwindigkeit im Wasstr bewegen. Die Austernzucht kommt mir, im ganzen genommen, so überaus einfach vor, dass sie. nachdem man sich einige praktische Erfahrungen erworben, von jedermann betrieben werden kann. Nach meinen bisherigen Erfahrungen kann ich annehmen, dass ein kleines Bassin, wenn es ganz für die Austeruzucht verwendet würde, ohne Schwierigkeit 50.000 bis 100.000 Junge im Jahre produci^reu könnte. Die Bassins müssen jedoch geschlossen werden, will man sichere Resultate erzielen, denn die Schwarmbrut in den offenen Bassins ist der Gefahr ausgesetzt, von der Strömung fort» gerissen zu werden. Wenn das Bassin offen ist, wird der Wafserstand zu allen Zeiten innerhalb und außerhalb desselben ungefähr derselbe sein. Wenn also während oder unmittelbar vor einer Nordwestbrise das Wasser in der See einige Fuß steigt, wird dasselbe auch im Bassin der Fall sein, und da das Meerwasser hier an der Küste gerade uuter solcheu Umständen seine niedrigste Temperatur und den höchsten Salzgehalt besitzt, wird das einströmende Wasser infolge seines größeren specifischen Gewichtes gegen den Boden des Bassins sinken. Wenn dann das Wasser im Meere zu fallen beginnt, laust die Strömung aus dem Bassin heraus; nun ist aber selbstverständlich das Wasser an der Meeresoberfläche, welches abläuft, uud da die Schwärm« brut sich in der Regel hoch oben aufhält, fo ist es klar, dass sie mit fortgeführt wird. Wenn sich nun eine folche Auswaschung während der Schwarmzeit einige-male wiederholt, darf man sich nicht darüber wundern, dass die Sammler leer bleiben. Vielleicht kann und wird die Wissenschaft beweisen wollen, dass die offenen Bassins die natürlichsten Bedingungen sür die Entwicklung der Brut darbieten; wenn aber die geschlosseneu trotzdem die besten praktischen Resultate geben, scheint es mir, dass man in einem solchen Falle die Wissenschaft sein lassen, im übrigen aber sich an die Methode halten soll, die sich am besten bewährt hat. Austern, welche durch einen Ring von 1'/< Zoll Durchmesser passieren können, sind noch zu klein und dürfcu nicht gefifcht und verkauft werden, wofür eine Strafe von der Behörde ausgesetzt werden müsste. Emil v. Mayersbach. HeMeton. "^is^ Der Hypnotismus, Iuttl!'' ^"'""'»"a und wnr VkMMss zur ^ " >«z. Medicin und PädalioM " ^"lessor A. 3> erss « n c. ^?' d?e^M "'Mia. für die Crkcuuung solcher ^ k?. l'Ntmip llmbig wechselnden Vewusstseiits-34 ^ehH"'' lnijge noch ein physiognomischer X?tl?en in V Personen habcu im Gegensatze zu selbst in ihrer ?V" w^s "buorm Wechselndes. Während !k1ch>) V bchW und uuter allen Ver- ! ' 5? sie u M"s annähernd dasselbe Aeußere i? ei. abnorn, O'edeneu Zeiten ganz verschieden «d H Unnat^K'swnd kündigt 'sich häufig an Spannnng in den Gesichts- V° sw>l,,l sj, ''"Ueud find solche verzerrte Ge- l« "n niit 5 2" "icht im mindesten in Har- AV'W ^,,7". was die Person in, Momente Mm,. ''Her Hinsicht wäre außer auf die 4 Verhütung leidenschaftlicher Scenen noch besonders zu achten auf Vermeidung von Zuständen, wie sie lc,cht sich entwickeln aus langweiligen und geistlosen Be< schäftignugcn. Mau soll Kinder, die zu wechselnden Bewusstseinszuständen disponiert sind. zumal wem, sie in, ganzen einen regsamen Geist zeigen, ja nicht in langweilige und geisttödtende Exercitien spannen, durch die ihre Iutelligcnz keine Anregung empfängt, so dass die Gedanken bald ins Leere schweifen. Für emcn ,,,. telligenten Menschen gibt es gar keiue bessere Prophylaxis gegen Bcwufstseinsstöru'ugen, als eine durch einen uernünft'igen Unterricht gebotene Ocistesnahruug und G.'isteszucht. Die zweite Kategorie von Kindern stnd me blotz fauleu. ungelehrigen Kinder. Bei diesen wird man sich „ach Dr. 'Mrillon nur auf verbale Suggestion im wachen Hustaude beschräukeu. die aber uichts auderes siud. als die Erziehungsmethoden, der Unterricht, die Erluahnuugeu :c. der Pädagogen. Bei der dritten Kategorie von Kindern, zu welchen die absolut Uuausmerlsamcn. Hartnäckigen, die sich uur ihren schlimum, Neigungen überlassen, bei solch entarteten Geschöpfen ist nach V^illuns Ansicht der Hypuotismus anzuweudcu, da die Suggestiouen im hypnotischen Schlafe von größerer Wirkung, dauerhafter und tiefer siud nnd es in vielen Fällen mög-lich sem wird. die bisher unvollkommene Fähigkeit des Aufmerkens zu entwickeln ic. Bei diesen Geschöpfen verspricht sich Äe^llou durch die hypuotische Behandlung den größten Erfolg. Auch bei dieser Kategorie von Kindern wäre der wahre Erfolg des Hypnotismns in Zweifel zu ziehen. Wrillun spricht doch auch nur von vielen Fällen und außerdem von einer uuvulllommenen Fähigkeit des Nnfmerkens. Ja. wo ist denn jemals eine Fähigkeit vollkommen gewesen, zumal bei Kindern. Das eben ist gerade die Aufgabe des Lehrers, alle diese unvollständigen Fähig« leiten womöglich zu vervollkommnen. Mrillon will aber für sein Uniuersalheilmittel doch eiue Aeschränkuug walten lassen. Er sagt nämlich: Zum Schlüsse zögere ich nicht zu behaupte», dass der Hypnotismus. so viel Bedenkliches auch seine Anwendung auf körperlich und geistig ganz gesunde Menschen hat, mit dem größten Vortheil als pädagogisches Mittel bei Kranken oder verdorbenen Subjecten benutzt werden kann. Ist mm ein Kind wirklich körperlich und in» folge dessen auch geistig krauk, und wird uun ein Arzt es wirklich angebracht finden, das Kind zu hypnoti siecen. um es von seinen körperlichen Leiden zu befreien, so stünde ja schließlich nichts im Wege, auch nebenbei eine moralische Cir mitunlerlanfcn zn lassen; aber wir sagen nur nebenbei, nnd die hypnotischen Suggrstioueu als moralisches Agens wären somit nm secundärer Art. Schließlich hält Wrillon die Anwen< duug dieses Vorgehens in all den Fällen angezeigt, in welchen die gewöhnlichen Erziehungsmittel gescheitert sind. Das wenigstens wäre als «ultima i-aliu» vielleicht noch zu überlege». Mbachcl Feitung Nr. l,5. Ms, 2«. MNB^. Bericht des Geluerbe-Illspectors. VI. Die Quellen, aus welchen der Gewerbe-Inspeetor im Berichtsjahre die Kenntnis der Unfälle in den gewerbliche» Betrieben seines Aufsichtbezirkes gewann, sind dieselben geblieben, welche ihm früher zugebote standen: es waren dies Anzeigen von Seite der Arbeiter wie der Arbeitgeber, Mittheilungen seitens der Gemeinde-Aemter, politischen Behörden, der Staatsanwaltschaften und staatsanwaltschaftlichen Functionärc der Gerichte, weiters Anzeigen von einigen Krankenhäusern, seine eigenen Wahrnehmungen bei Commissionen und Inspectioncn, endlich Notizen in verschiedenen Organen der Publicist»?. In dankender Anerkennung hebt er hervor, dass die politischen Behörden, die Staatsanwaltschaften und Gerichte ihm nicht nur die Kenntnis einer verhältnismäßig nicht unbedeutenden Zahl von Fällen vermittelten, sondern fast durchwegs ein in allen Punkten des einzelnen Falles erschöpfendes Materialc lieferten. Ebenso erfreulich ist die Thalsache, dass die meisten Tagesblätter dieses Aufsichts-bezirles es sich angelegen sein lassen, derartige Vorkommnisse des gewerblichen Lebens genau zu verzeichnen. War auch auf diesen verschiedenen Wegen dem Inspector eine nicht unbeträchtliche Menge Stoffes zugegangen, fo wäre es doch nicht richtig anzunehmen, dass mit denfelben der Kreis dessen erschöpft sei, was sich diesfalls während des Berichtsjahres in dem Aufsichtsbszirke zugetragen hat. Manche Thatfache und mancher belangreiche Umstand wufste sich ungeachtet desfen, dass inzwischen durch den H 29 des Unfallversicherungs-Gesetzes vom 28. December 1887 die Anzeige von Unfällen zur Pflicht gemacht worden ist, gleichwohl der amtlichen Evidenz noch zu entziehen. Im ganzen habe der Inspector 66 Unfälle während des Berichtsjahres erfahren. Sie vertheilen sich in verschiedenen Mengen auf die einzelnen Gruppen der Industrie. Leer ausgiengen diesmal die Gruppen VII (Industrie in Leder, Häuten, Fellen) und VIII (Textilindustrie). Am häufigsten lamen Unfälle in der Eisen« und Metallbranche (III. und IV. Industriegruppe), in der Papierindustrie (X. Gruppe), in dem Baugewerbe (XIII. Gruppe) und bei der Gewinnung von Steinen (II. Gruppe) vor. Was die zeitlichen Umstände ihres Geschehens betrifft, so erschienen diesmal der Montag und Samstag als besonders ominös. Die Mehrzahl der erhobenen Unfälle ereignete sich zur Tageszeit, wenige in der Nacht. Ihrer Wirkung nach waren 14 Fälle letalen Ausganges, 4 Fälle Verbrennungen, 3 Fälle innere Verletzungen, die übrigen 45 Fälle betrafen Verletzungen der einzelnen Theile des Körpers. Fragt man nach den Urfachen, aus denen die Unfälle entsprangen, so erscheinen etwa ein Viertel derselben durch zufällige und nicht immer überwindliche Umstände herbeigeführt. Ein anderer Theil, etwa ein Viertel, kommt auf Rechnung der Unvorsichtigkeit des Betroffenen; der weitaus größte Theil rührt von Mängeln der Anlage, der Einrichtung und Leitung des Betriebes her. Die meisten derfelben hätten vermieden werben können, wenn die Inhaber der Betriebe oder deren stellvertretende Leiter ein größeres Maß von Vorsicht und vorsorglichen Schutzes walten ließen und sich der, gerade im Punkte der Schutz-Vorkehrungen so häufigen Knaufereien entschlügen. Im Folgenden mögen wieder einzelne Unfälle, die in der einen oder anderen Hinsicht lehrreich und daher von weiterem Interesse sind, eingehendere Besprechung finden. In einer Papierfabrik verunglückten zwei Arbeiter, welche an dem in einer Nische unterhalb des Maschinenhauses befindlichen Wasserabscheider eine Reparatur vor- zunehmen hatten, infolge der Einwirkug plötzlich zuströmenden Dampfes; der eine erlag schon am nächsten Tage den Brandwunden, die er dabei erlitten, während der zweite, zwar auch fchwer, aber in geringerem Maße verletzt, durch längere Zeit arbeitsunfähig und in ärztlicher Behandlung war. Wie festgestellt wurde, war vor Beginn der Reparatursarbeiten die aus dem gemeinsamen Kessel Haufe in die Ccllulofefabrik führende Dampfleitung ordentlich abgesperrt worden. Allein einer der Kesselheizer hatte, um seinen Dampfkessel mit dem Injector zu speisen, das geschlossene Absperrventil seines Kessels zur Dampfleitung eigenmächtig geöffnet. In erster Linie war also die Unvorsichtigkeit dieses infolge dessen strafgcrichtlich verurtheilten Kesselheizers die Ursache, dass der Dampf in die früher abgesperrte Leitung gelangte und an dem geöffneten Wasserabfchcider herausströmte, als die zwei Verunglückten dort beschäftigt waren. In zweiter Linie wirkten hier aber auch andere Umstände mit: nämlich einmal, dass die Kesselhcizer seit der Abstellung der Dampfmaschine in der Cellulosefabrik abgelöst worden, serner dass im Momente, wo der Kessclheizer seine eigenmächtige Handlung vornahm, die auch mit der Ueber-wachung der Ventile betraute Aufsichtsperson nicht im Kesselhause anwesend gewesen ist. In dritter Linie kommt noch der Umstand in Betracht, dass die Leitung an der Stelle beim Wasserabscheider kein Absperrventil besaß und auch keinerlei Signalvorrichtungcn zur raschen Verständigung zwischen Fabriksräumen, Maschinenhaus und Dampflesselanlage bestehen. Zwifchen dem Uebersetzungs-Triebwerke und dem Schwungrade einer Dampfmaschine in einer Brennerei verunglückte der Maschinenwärter, der bereits seit elf Jahren dort stets in gleichem Dienste befchäftigt war. Er wurde mit zerquetschtem Körper todt beim Schwungrade gefunden. Die Erhebungen stellten fest, dass der Mann, anstatt den eigentlichen sicheren Zugang zu benutzen, auf der mit starken Elfenstäben abgesperrten, also verbotenen Stelle zum Schmierplatzc gegangen, dem Schwungrade zu nahen gekommen und von diesem erfasst sein musste. Obwohl in diesem Falle eigene Unvorsichtigkeit also den Arbeiter ins Verderben gestürzt hat, so darf doch nicht verschwiegen werden, dass der Unfall kaum möglich ge-wefen wäre, wenn der Inhaber des Etablissements, über das Maß der gewöhnlichen Vorsorge hinausgreisend, außer der Absperrung der exponierten Stelle auch noch eine Verhülsung des Schwungrades wie der daneben befindlichen Zahngetriebe veranlasst haben würde. Im Maschinenhause einer Cementfabril verunglückte ein Arbeiter, der, um rafch ein zwischen die Kupftelimgs-scheibe und Transmisssonsriemen bei der Dampfmaschine hineingerathenes Holzstück zu entfernen, mit der rechten Hand zwischen diese bewegten Maschinentheile hinein« gegriffen hatte. Dabei wurde die Hand von der Kup-pelungsscheibe und dem Riemen erfasst und schwer be< schädigt. Ursache: Eigene Unvorsichtigkeit. Politische Ueberficht. (Aus dem Herrenhanse.) In der letzten Sitzung des Herrenhauses legte Iustizmiuister Graf Schöuborn den Gesetzentwurf, betreffend dir Genehmigung des fürstlich Liechteustein'jcheu Familieuvertrages vom Jahre 1842, vor. Graf Kuefstein referierte über das Vrndcrladengesetz. Graf Westphalen sprach gegen das Gesetz, weil dasselbe den Bruderladen den Charakter von Pensionsinstituten raube. Ein ähnliches Gesetz bestehe in Wcstphalen und sei mit eine Folge des gegenwärtigen westphälischen Streiks. Der Acker- --------------------------------------------------------------------- . l« Well» bauminister Graf Falkenhayn bestritt. ?M^lck dnrch die Vorlage gefördert würden. SchlM'^ .^l das Gesetz mit'2:; gegen 17 Stimmen "'" ^tze angenommen. Hieranf wnrden ohne Debatte o>M über die gallischen Pruftinationk SchuldvclM ^ über die Einstellung des Geschwornengerichtes'" ^ ^, iibcr Steuerbegünstigungen für die EntwiM' - ^, Monfalcone, die Herstellung eines Gebäuw > deutsche Staatsgewerbeschlile in Brunn, die -P^B>-Convention, die Verstaatlichnng der ^eucr , ^ dnngsl'ahn nnd über die GebürendefreuW ^^ strecknng der Steuerfreiheit für Zubauten dc,^,,,, Lagerhäuser angenommen. Graf Taaffe "'llM'u ' namens des Kaisers den Reichirath als vwW'^ (Zoll bei rath.) Freitag hat ''« H,t ^ Ministerium die erste Conferenz in ^W^u / sM Aetivieruug des Zollbeiraths stattgefunden. M ^ dief.r Berathungen ist zunächst die OrgaMil" H,^ Zollbeiraths sowie die Feststellung """ ^j,i B ordnnng für denselben. Dein Zollbeirath s"l ^. snltatives Votnnl in Nezng ans alle FM"' °^ll behandlung eingeränmt werden, er dui^ n ^ anch bei 'verschiedenen handelspolitische" ",. ^B' hört werden, kurz. er soll als eine von Fachmännern ans den einzelnen M ^i^ kreisen fungieren. Der Zollbeirath dürfte ". ^n^ Fachcumile's nach den verschiedenen Warem ^^ eingetheilt werden. Der Zollbeirath soll an» ^ 4tt Mitgliedern bestehen, von denen eM ^^ ^ den Handelskammern gewählt, ein anderer d,< Regierung ernannt werden soll. Es ist bcal"'" Zollbeirath mit 1. Jänner 1890 zn actw'e"'^ h ^! (Parlamentarisches.) Dcr.MMr D seine Thätigkeit beendet nnd wird erst w'ed"' 'H»si zusammentreten. Inzwischen wird der SM" ^ hel znr Vorberathung des StrafgeschentMlNes ^ Fertigstellung dieses wichtigen Gesetzes a.^^ttlM Juni sotten die Delegationen tagen, und n" " werden die Landtage zusammentreten. a«' Südbühu wurden die Traciernngsarbelten 'l" ^fs f bahn Radkersburg-Luttenberg bereits m *" nommen. . , Taqb^ (Aus Mähren.) Das meldet, dass die Errichtung einer Staatse^ ^, triebs-Direction der Staatsbahnen ""^ 's^tM betriebe befindlichen Privatbahnen nach^r, ^ der Lemberq-Czernowitzer Bahn in Mahre" ') B (Banns Graf Gouverneur Graf Zichy sind Samstag am ^,i pfer «Deli., der von dem Dampfer «H""Arl<, war, in Zengg eingetroffen. In P"^"'.:, M Selee nnd Novi inspirierte der Banns " ^ ha Schulen und Aemter. Der Banns betonte " ^e"!. seine gemeinsam mit dem Gouverneur von " ^ ternommene Reise den besten dcs A gerne gemeinsam die gemeinsamen ^w" ^. Mld l stenlan'des fördern wollen. Von der M'' ^"s Förderung der Interessen des AugS" " wartet. linope^ , spricht in Constantinopel. dass ^ "U . H sendete, in Audienz empfangene All <"'ö ^^ dem deutschen Kaiser seitens des Snltans ..^,^M Einladung zum Besnche Cu"swnt""p"" z„r ^ Zahlreiche Anstrengungen, die ^cnwa^ ", schönerung von Stambnl ".'-""" " ^7 Die vierte Kategorie verderbter Jugend erblicken wir ader in den vollkommen verkommenen Subjecten, die sowohl Frankreich als auch unser Vaterland nur zu zahlreich bevölkern. Bevor wir zur Behandlung dieser Classe der Menschheit übergehen, haben wir uns zunächst eine Frage zu beantworten, ob es nämlich a priori schlecht a/borne Kinder gibt oder ob erst die verfehlte Erziehung solche Monstren zeugt. Das Kind wird mit gemisst» psychologischen Eigenschaften geboren oder mit gewissen ererbten Eingebungen (Suggestionen), wie es Verheiln nennt. Es zeigt gewisse körperliche nnd geistige Eigenschaften seiner Eltern oder Großeltern oder schlägt, wie man zu sagen pflegt, aus der Art. , Die körperlichen und geistigen Eigenschaften kön» nen also ererbt sein. brauchen es aber nicht nothwendig zu sein. Körperlich und geistig mangelhaft ausgestattet kann also ein Kind znr Welt kommen. Kann aber anch sofort ein Verbrecher geboren werden? Wir siud nicht der Ansicht gewisser Philosophen, die ein Fatum bei dem Menschen voraussetzen, das den einen zum guten, den andern znm schlechten Menschen schon bei der Geburt gemacht hat. und hallen in diesem Falle mit Rousseau, der da sagt: Alles ist gut, wie es hervorgeht aus deu Haudeu des Urhebers der Dinge; alles entartet unter deu Häuden des Menschen. Also nicht geboren wie ein Monstrum, sondern erzogen, wie sehr auch die Eltern, die das Unglück haben, ein entartetes Kind zu besitzen, diesen Vorwurf von sich abzuwälzen bestrebt sind und in dem Fatnm einen billigen Entschuldigungsgruuo gefunden zu haben glau' ben. Für folche Individuen hält Wrillou den Hypno-tismus als das einzige noch wirksame Heilmittel. Wenn nun in eiuem vollkommen verkommenen Individuum die Wurzel des Nebels schon zn sehr a.e» wuchert hatte, dass alle Versuche fehlschlagen, so wäre es in der That zn rathen, es einmal mit dem Hypuo-tismus zu versuchen. Man hat ja schließlich nicht viel dabei zu riskieren, ein ohnedies schon unbrauchbares Mitglied der Gesellschaft dnrch den Hypnotism,»« in seiner Unbranchbarkeit zu belassen oder es mittels der Hypnose zu bessern. Zum Schlüsse sei uoch bemerkt, dass wir durch den Hypnotismus eiuerseits den seltsamen Einblick in die psychischen Vorgänge, ähnlich wie dnrch die Tiefseeforschungen, in das organische Leben gewinnen, ander-feits fesseln aber die durch Charcots Scharfblick aufgefundeneu verschiedeuen Phasen der im Hypxotismus zutage tretenden somalischen Erscheinungen den Blick der Beobachter in eiuem sehr hoheu Grade, uud cs können auf diese Art die nun feststehenden, unleng-baren Thatsachen des Hypnotismus sowohl für die Psychologie wie auch für die Physiologen in theoretischer und praktischer Hinsicht noch sehr lehrreich werden. Der Umstand, dass eine grosie Anzahl Physiolog,' scher und psychologischer Fragen dnrch das Studinm des Hypnotismus ihrer Erledigung entgegensehen, wird die Beschäftignng mit diesem Gegenstande nnr noch anregender gestalten. Aieben und F"öeN'^„».,' Mmilnn ans der Pariser Gesellschaft von 3» (77. ssorchbuna-) ft «Sie wollen also abreisen?' „i<5 ^ re»a) Fl -Mein Gott. gewiss! Ich b>" "^Mei' " iä Sie. meine beste Juliette, doch «m" " liF,, ta' ^ mir hier uichts ...chen; in der 3«m ' t,i W/^ es genichen, und ich gebe IlM« d "^ , „B Gleiche zn thnn. Es gibt Falle. '" "s ^l.'.^U"" erübrigt, als dein Heimatsrecht z" ""H,l ^HM" «Ich sehe die Dinge nicht '" ^^inst^ Sie; was soll in der Fremde ans eli" ,„., Frau werden?» .,,. Mi" ? ch,cl> «Es liegt nur au Ih""', 'H "ch <,d> «Sie wolleu damit sage", oa,» ^§ ,ai leben könnte, doch - ich wusste mHl. ^ qewiuuen sollte.» , F, siin b^'' -Nichts, das ist wahr, aber 'ch b'N ,«. heiraten.» ^ . . ,,^ aelvin^ «Ich würde auch dabe, "'äM " Gegentheil, nnr verlieren!» ,t s^ ?>l -Was denn?. ^ «Nann "'"' .Alles, was ich besitze; der M«^M.M' zu leicht das Verfüguugsrecht ulier ^ I'"" an,. ^„ilil V"" ,al' -Nicht dann, wenn die F"" / ^t.' „^ ^. tractlich für ihre Person s'ch""^:, a^)" '^ ""5 -Äianea Monti hat d.es "^^.< »' doch alles hin für deu Mann. de„" 9«? ^l>.Mai1^' Anl^m' ^' ^'^ Strafte,, man tiincht die Kasernen, W n >!'"" '" ^'" ^llcen u. s. w. — lassen daranf l'iiMi^. '6 "an dort einen hohen Gast mit Be- ^'t erwartet. ! ^°s russische Kriegsbudget.) Die letzte ^ ^ bis «Russifchen Invaliden» veröffentlicht das ^ H?i? "m 2. Jänner d. I. sanctionierte Budget I^Mkn Kriegsministerinms fiir das Lustrnm ^ll>i '^' ^" Gcsammtbctrag der Ansgaben ^^"''lnsterinms fiir jedes dirftr fünf Jahre ist !l " °»f 2^^-297 ^llbel festgefetzt. Dieser Velo,, Mf^A ber Gl'sammtsnnlmc dcrVudgetbcwilligung ^!l.lne ^k"- Außerdem werden der genannten ^ c>^' Reserv»summen beigefügt, und in bcfon- s«"Ukn kann das Budget überschritten werden. W^" lang er.) Die' Untersuchung des frauds ?!'"?^ als Staatsgerichtshof im Äonlangisten-^Mlss' ^' "'^^ ^ ^"^' "ls man annahm, zum ^'^, fangen, denn die Zeugenvernehmungen ^»n a >. ^"^ Mln hinziehen. Die Acten gehen ^An/'" Gencral-Slaatsanwalt. welcher danach ^che 1?^' "usarlmtet. Dazn dürfte er eine weitere j!, einkr Ä'^ ^^"' ^""" kch kann die Commission Llll,f., s^llsitznnq zusammentrete», mn sich iiber die Ali,', 9""g "ud die Begründung der Anklagepnnkle ^ ^»u wachen. ^w «!/. ^ ricdcns - Congress) genehmigte mit beltsff "")°nlät die Schlnssanträg,! der Commission, ^> «o d,e Wahl praktischer Mittel znr Organisierung ^'lhttz,' '^ ä" Gunsten des Friedens nnd des Schiede !^N df,, Julien, ssrnicr wnrde beschlossen, im Jahre ^°ch ^ "achsten Congress in Mailand abzuhalten. ^lG,, ^lussrede Vonghi's wurde der Congress Ü^ don^"'"""'!lhl! Negierung) wird vor ^tia»n « ""tr "nrn Credit' zur Fortsetzung der ^tr» ""'^arbeiten verlangen. Das von den Collecti-?'lch s« ?' Zwecke, die Sitnatiou zn erschweren, ver-fi>^ j?ucht von der Demission des Melropoliten-°'»e s^, ''l "llbrgrnndet. Der Metropolit beobacht, t >»ng. " hohen Stellnng entsprechende loyale Hal- !^! ""^.tts,^ ^ e norwegische Ka,n mer) schloss M der 3, " Beschluss"» der zweiten Kammer he-^.^^ldrrnngen des Strafgesetzes an. ^ TlMslttllilllcitcn. ^'^njcstät der Kaiser haben, wie das 'Prager ^ciG "^det. dem Veteranen-Vereine in Wer- >de ^1l"sch"sf""g. einer Fahnc l>l) sl,, der Ge> )'der?'b.^'n- Anschaffung einer Feuerspritze Aktien?/^r Mähring z..r Anschaffung von '?^iq,. ^ « sl.. ferner den Fenerwehren in Unter- llzils.. ^., in Zdar 5>0 fl. und in Piistonpin Ipenden gcrnht. ^ltt jft^inlnasialbau i n Klagen fn r t,) Vom tz>ll ei '""1 der «Klagenfurlcr Zeitung» die Her« ^">gkl„sj,. ""^" Gymnasialgebändes auf dent lion der >e^""de ,, '^ngeufurt unentgeltlich beizustcNeudcu W ^s ""ch dem vorgelegten und im Hochbaudcpar-w ^neh^.."Trillins des Innern modificierlen Pro-^ ^ais... ''"d h'ef'lr der Betrag von 1I4.0NN fl. V'"u,i„ ^" bewilligt worden. Das Unterrichts' dez 6"»N n ^'^ Il'annrisfxahlnc des Baues uuler der ^> der '^°^"". dass einerseits die Sicherst.>llnng ^^^^^dtgemeinde gewidmeten Bauplatzes ord- nungsmäßig erfolgt sei und dass anderseits die diesem Bauplatze anhaftenden «moralischen Uebelstände» uu-bedingt beseitigt werden. — (Ein düsteres Fa m ilienbi ld.) Die Kaischeubesiheriu Anna Petelinsel zu Slalitz in Steiermarl soll Mitte Juni v. I. an Lungenentzündung gestorben fein. Der Gendarmerie in Gonobitz ist es ge. lnngen zu erheben, dass dieselbe iufolge gewaltsamen Todes ihr Leben endete. Als sie nämlich vorigen Iahrcs krank im Brtte lag, fieng ihr Ehegatte mit seinem Sohne Franz Pctcliuöek in ihrer Gegenwart zu raufen au, wobei der Sohn den Vater zu Boden warf und am Halse würgte. Die kranke Mutler stand mm vom Bette auf und versuchte, ihren Mann zu befreien. Darüber war der Sohn derart erbost, dass er seine Mutter in die Ecke des Kastens warf und sie mit einem Ziegel so heftig auf den Kops fchlug, dass sie bewusstlos liegen blieb nnd am zweitcu Tage starb. Die Leiche wurde nun am 11. d. M. ausgegrabcn, und bei der Ovductiou zeigte sich eine gänzliche Zertrümmerung des Schädeldaches, infolge dessen Vater uud Sohn in Hnfl geuommeu wurden. — (Internationales Schachturnier.) Eine Kabrldepeschc meldet: Freitag wurden die Runden des Schacheol'grrsses mit folgendem Ergebnis beendet: Cigoriu zählt 2!> Siege, Wrih 2l,'^, Gunsbcrg 20, Vlackburne 25, Burn 2, Lipschütz 24, Iubd 20, Mason Itt Sicge. Cigorin hat „och eine unbeendigte Partie mit Guusberg zu spielen. Weiß dagegen vier mit, Martinez, Bird, Mason und Burn, Von diesen Partien wird cs abhängen, wem der erste u»d zweite Preis zufallen wird. — (Acht Menschen vom Blitze getödtet.) Aus Boskowitz wird vom 10. d.M. geschrieben: Vorgestern entlud sich eiu schweres Gewitter über dem Dorfe Oleschna. Dreizehn Dorfbewohner, die bci der Feldarbeit vom Gciuiller überrascht worden waren, flüchteten sich, Schutz suchend, unter einen Baum. Wenige Minuten hierauf schlug ein Blitz ein, von dem sämmtliche Arbeiter getroffen wurden. Acht Personen blieben auf der Stelle todt, die übrigeu sind fchwer verletzt. — (Humor im Ernst.) Aus Hamburg, Iliten d. M., wird gefchriebcn: Heute habe ich von einem Streik der — Todtengräbcr zu berichten, gewiss etwas Seltenes. Am 14. d.M. haben nämlich 03 Arbeiter auf dem nnter staatlicher Leitung stehenden Central - Friedhofe ill Ohls-dorf die Thätigkeit eingestellt. Dieselben hatten um eine kleine Erhöhung ihres allerdings geringen Lohnes gebeten und, da ihnen dieselbe verweigert wnrde, rechtzeitig gekündigt. — (Curatcl - Verhängung.) Dasl. k. Landesgericht in Klagl'nfurt hat über Eugen Grafcu Orsini-Rosenberg, Nittmcister im Dragoner-Regiment Nr. 7, wegen gerichtlich erhobenen Wahnsinns die Curatel ucr-hängt und Herru Zeno Grasen Go«ß, Gutsbesitzer in Gradisch bei Fcldlirchcn, zu dessen Curator ernannt. — (Explosion.) Aus Dresden wird berichtet: In der vorigen Nacht ist auf der Festung Köuigstein ein Pulvermagaziu infolge eines Blitzschlages iu die Luft geflogen, und find etwa tauscud Granaten explodiert. Die Wachmanuschaft blieb unversehrt, nur der Posten wurde verletzt. — (Neue Torpedoboote.) Wie auS Hamburg gemeldet wird, sind die für die k. k. Kriegsmarine in Schlcha» Elbiug erbauten acht Torpedoboote am lülen d. M. von dort nnch Pola abgedampft. — (Aus einem Liebesbriefe.) «... Ich denke täglich au dich. o du mein Zuckcrherz, und jetzt, wo die Tage länger werden, sogar zweimal!» Hs» "i<> s' ^' —— V bil,'V ebensowenig Bianca Monti, als ich V"s'"»l l,,? Gräfin war m ihn'll Mann bis im» ^ ?' ^n >!' "nd ich habe gar nicht die Prä-V'nii/" den Kopf verdrehen zu wollen. Sie ^ 'Ha t? 'ch°u manche Gunst erwiesen, doch ^ l"" EvA 'H Zillen niemals eingeflößt. Listrac cz,,» „s'e" und richtete sich dadurch zugrunde. M i,^t. mein Vermögen ist intact uud ich habe '"HlH' '"""e Frau zugrunde zn richten.» ^^eil i. zollen Sie mich dann heiraten?. >3,Herr' ^^reillignng die Kraft besteht und Vw „o/l?d Frau von Moulines im Auslande ^, ""lien z,,/s^ Mnz vornehine Rolle spielen lönncn. >^Mau greisen, und nur, wenn wir das Tcr-?"elww ""t haben, bleibenden Anfcnthalt >?"lein^"^ '""I durchaus nicht; ich habe '' ^l)!','!'' lx's^,,<'^ U'cht zwingen, nnd da Sie wähnen. >g 'Kl,. ^M" zn können, so mögen Sie es im-> 2 "eni^ ""'"' Sie "nr. 'dass Ihre Stel ^,H ichmf'<,"''N"'ehm werden wird. Man be-'">l? '"PK'H '"'er die llrfachen des stattg,hab "'lagen.' ?b ich luerde nicht zögern, die Wahr^ ' '") werde sagen, was vorhergeizana/n ist, vcvor Listrac sich zu dem Zweikampfe begab. Natürlich ist dann die ssolql'. dass a»ch Si^ vor Gericht qe. laden wcrdcn nnd mau von Ihnen genaue Rechenschaft über Ihr Thun nnd Lassen fordern wird. Die Behörde ist nicht eben nachsichtig gegen allein lebende, nicht allznsolide Damen.» «Und wenn ich Ihrc Frau wäre, hätte ich das zweifelhafte Vcrgnngen, die Gemahlin eines Abenteurers zn sein! Meine Lage wäre somit nicht viel besser.» «Oho. Madame, Sie haben es nicht eben nöthig, auch noch Injnrien gegen mich auszustoßen!» Monlieres war im Aegnff. sich "ach diesen Worten in höchster Entrüstnng zn entfernen, als ein Lakai eintrat, welchem anf dem Fuße ein fremder He,r sulgte. Juliette de Venferrade fchicktc sich gerade an, dem Diener eine strenge Rüge darüber zn ertheilrn. dass er einen Fremden so ohneweiters vorlasse, als dieser sie der Mühe des Sprechens überhob, indem er höflich sagte: ^ «Madame, ich komme — im Austrag des Herrn Laudrathö d'Arcy!» Das Antlitz der Baronin verrieth Bestürzung, und sie befahl dem Diener, sich zu entfernen; Moulicnö griff nach seinem Hute. nm sich ebenfalls zn verabschieden, doch der Fremde bat ihn. z» verweilen, da er nicht nnr mit der Baronin, sondern auch mit ihn, z» sprechen habe. lssorljchimq folsst.) Local- und Provinzial-Nachrichten. Die Festlichkeiten in Trieft. Trieft, I«. Mai. Zum Stapclsauf des Nammkreuzers «Kaiser Franz Josef l.» sind außerordentlich zahlreiche Gäste eingetroffen: Minister Ritter von Zalesti, Präsident des Abgl^rd-uetelchauseS Dr. Smoll a mit vielen Abgeordneten, darunter Landeshauptmann Dr. Poklukar, Baron Tauffcrer, Canonicus Klun und Staatsanwalt-Substitut Dr. Ferjancik. In der Stadt herrscht bereits seit grstcrn bewegtes Treiben. Das Welter ist abgekühlt. Gestern abends war Platzmusik und Feuerwerk auf den Lloyddampfern. Dem Feldzeugmeiftcr Baron Schöu feld wurde vor seinem Absteigequartier ein Ständchen gebracht. Die frühliche Stimmung der Bevölkerung wurde durch ein Bubenstück, welches gestern abends durch Werfcu vou drei Petarden verübt wurde, nicht gestört. Zwei Petarde» platzten vor dem Statt-haltrreigebäude, eine vor dem Local des Vereines «Austria». Heute empsieng Admiral Baron Stern eck eine neun« gliederige Deputation des Landes Kärntcu mit d/m Lan< dcspräsideliten Ireihcrrn v. S chm id t - Za bi c row und dem Bürgermeister ErWein au der Spitze, welche ihm eine Ehrenslagge überreichte. Erwein feierte in einer An-fprachc Sterneck als Sohn des Laubes Kärnten. Sterneck dankte herzlichst. Der Stapellauf verlief vrogrammäßig. Admiral Stern eck führte iu seiner Ansprache an die Erzherzogin Maria Josefa aus. die Bauart des Schisfes entspreche den höchsten Anforderungen der modernen Technil und lege Zeugnis von dem hervorragenden Standpunkte ab, auf welchen sich die Industrie Oesterreichs - Ungarns unter der glorreichen Regierung des Kaisers erhoben hat. Die Aufgabe der Osficiere und der Schiffsmannschast werde cs fein, dem Werkzeuge Lcben zu verleihen, es zu achtunggebietendem Schutz und Schirm der heimatlichen Küste, wie auch des vaterländischen Handels in fernen Gebieten zu machen. Erzherzogin Maria Iosefa erwiderte in der vou ihr selbst verfassten Antwort: «Es gereicht mir zur besonderen Ehre, heute hier Pathenstelle an dem neuerbautcn Nammlreuzer vertreten zu können. Möge er stets zur Glorie der Marine mitwirken, deren Zierde sein und immer und ewig unsere Flagge mit Ruhm und Ehre trage». So lause ich dich dcun auf Nrfehl des Kaisers aus den von uns allverehrlen Namen Kaiser Franz Josef I, Gott fchühe. geleite und beschirme dich.» Nach der Festlichkeit sand ein Dejeuner beim Admiral Sterneck an Bord des «Greis» statt. Auf die Meldung des vollzogenen Stapellaufcs erhielt Baron Sterneck ein Telegramm Sr. Majestät des Kaisers, worin es heißt, es gereiche dem Kaiser zur wahren Befriedigung, seiner Kriegsmarine erneuert kundzugeben, wie fehr ihre ge» sammten Leistungen, welche, die besten Traditionen hochhaltend, in stetiger ziclbewusslcr Steigerung eine Gewähr für die Zukunft bieten, feine vollste Anerkennung finden. Der Stapellauf des Rammkreuzers «Franz Iofef» gestaltete sich zu einem Ehrentag unserer Kriegsmarine. Zahlreiche Gäste fuhren in drei Lloydschiffen zur Wersle in San Rocco, woselbst der Nammkrcuzer aus einem riesigen Holzschlitten lag. Die Länge und die Bauart des Schiffes mit seinem mächtigen Sporn machten einen imponierenden Eindruck. Vor dem Schiff stand der Altar, weiter rückwärts war das Hofzelt aufgestellt, welches von zwei Festtribünen flankiert wurde. Außer zahlreichen Ab» geordneten mit ihren Augehörigen, einigen Abgeordneten aus Ungarn, war die Bürgerschaft Triests durch die ersten Familie» vertreten. Das Officierscorps nahm nächst dem Hofzelt Ausstellung. Salutschüsse begrüßten die Ankunft der Tcmspllthm Erzherzogin Maria Iosesa, welche mit ihrem Gemahl Erzherzog Otio und dem Erzherzog Leopold am Landungsplatz von den erschienenen Vertretern der Behörden mit dem Statthalter Baron Pret is an der Spitze begrüßt wurden. Die Erzherzogin nahm aus den Händen junger Damen Triests Bouquets entgegen und fprach dieselben insgefammt an. Nachdem Monsignore Racic die Felbmefse gelefen hatte, gab die Erzherzogin das Zeichen mit dem Taster. Die (lham» pagnerflasche an Bord des Rammkreuzcrs zerschellte, langsam sehte sich das Schiff, nachdem die Stützen früher entfernt worden waren, in Bewegung und glitt unter b^ täubeudeu Hurrah-Rufen der Menge ins Meer. Der Anblick des abgleitenden Rammkrcuzerö, der mit einige» hundert Arbeitern besetz! war, bot ein herrliches Schauspiel. Geschützdonner verkündete den glücklich abgelaufenen Stapellauf. Das erzherzogliche Paar nahm die Vorstellung zahlreicher Persönlichkeiten entgegen, darunter die Fürsten Hugo und Ernst Windifchgratz, Minister Zalesli ?c. Die Rückfahrt erfolgte mit der Aacht «Phantasie». Ei» interessantes Bild boten die Kriegsschiffe in Flaggengala mit der Bemannung im Talelwerl, welche das vorbeifahrende erzherzogliche Paar mit donnernden Hurrah Rufen begrüßte. Nachmittags fand eine Reunion aus dem Panzer« schiffe «küstozza» statt. Das festlich gefchmiickte Schiff bot einen überaus prachtvolle» Anblick. Mit persischen Teppichen belegte Stiegen führten zum Verdeck empor, das einem riefigen orientalischen Zelte glich. In der Mitte waren sömlichc Älutmusrlder, nma/ben von Palmen, auj' r.i:l"^'l ^clt:.l!ll Nl. 115. 9.^ft 20. MiM. gestellt. Bald waren alle Räume, auch die Gallerien, dicht besetzt, und das Gewoge der Gäste, unter denen die meisten Damen glänzende Toiletten angelegt hallen, bot rin anziehendes Oild, Admiral Stern eck mit dem Slab emftficng die Gäste, unter denen sich auch Statt-haller Baron Pretis, Dr, Smolla und Chlume^ly befanden. Nach 4 Uhr verkündeten Trompetenstöße und das Abspielen der Voltshymne seitens der Marine-Musillapellc das Erscheinen der Erzherzogin Maria Iosesa und des Erzherzogs Otto. Neide verehrten sofort mit zahlreichen Persönlichkeiten. Die Erzherzogin nahm die Vorstellung vieler Damen der Aristokratie entgegen. Bald darauf begann die Bootsregatta, die durch einen Kanoucnschuss angekündigt wurde. Es starteten zweierlei Gattungen Boote; von jeder Partie erhielten die beiden zuerst eiugetroffenen Boote reichliche Geldpreise. Die Preisvcrlhcilung fand sofort statt. Das letzte Boot erhielt ein lebendes Schwein, was große Heiterkeit hervorrief. Im inneren Schiffsraume war ein kaltes Buffet errichtet, und wurden Erfrischungen gereicht. Das erzherzogliche Paar unternahm dann einen Rundgang, conversierte mit vielen Gästen und verließ erst nach anderlhalbstündigem Aufenthalt unter den Hurrah-Rufen der Matrosen das Schiff, Das Gewoge der Gäste dauert«' bei den Klängen der Musik noch geraume Zeit fort. Erst bei einbrechender Dunkelheit endete das schöne Fest. Im Momente des Stapellaufes wurden Brieftauben der Station Pola abgelassen, um die frohe Nachricht dahin zu überbringen. — (Musikschule der philharmonischen Gesellschaft.) Unter einem riesigen Andränge des Publicums hielt Samstag abends die Musikschule der philharmonischen Gesellschaft ihr Schülerconcert ab. Die Leistungen, die da in allen Fächern des Musikunterrichtes geboten wurden, giengen im einzelnen über das Maß eines Schulconcertes hinaus uud zeugten von dem fleißigen Bemühen der Schüler und der Tüchtigkeit der Lehrkräfte diefcr Schule, und es muss diefen letzteren für ihre Pflichttreue und Opferwilligkeit die vollste Anerkennung gezollt werden. «Das Lied von den Bienen», ein melodiöser, im Geiste und Stille des Schulliedes gehaltener dreistimmiger Chor vom Director Zöhrer eröffnete das schöne Programm; er wurde von etwa sechzig jugendfrischen Kehlen mit Muth gesungen, wobei sich ein ungenannter kleiner Solist mit heller Stimme hervorthat. Die Clavicrschnle stellte sodann vier Zöglinge, die Fräulein Cölcstine Rodlet, Marie Pessial, Therese und Marie von Schilhawsly, die eine Gavotte Bachs und Mendelssohns ^Frühlingslied», bearbeitet für zwei Cla-liieie zu acht Häuden, vortrugen und dabei allen Anforderungen, die an ein gutes Enfemble gestellt werden, aufs das beste gcuügeleistrten. Herr Panl Drahsler, ein Schüler der Mittelstufe, spielte Be, wirklich wohlthuend berührt. Zum Schluss führte Herr Concerlmeister Gcrstner die Violinschule vor, die ein Quartett sür vier Violinen, die einzelnen Stimmen ostfach besetzt, überraschend präcis executierle»: es klappte und floss leicht hin, dass es eine Freude wai. Es ist selbstredend, dass das Publicnm jeden einzelnen Ausübenden durch mehrfache Hervorrufe belohnte. -!-. — (Die k. k. Landwirtfchafts-Gcsellschaft für ssrain) hält Donnerstag, den 2.-l Mai, um halb 9 Uhr vormittags im Magislratssaale i» Laibach eiue allgemeine Versammlung mit folgendem Programm ab: 1.) Eiöffnung der Versammlung durch den Vorsitzenden; 2.) Nechenschafts-Vericht des Cenlralauöschnsses; 3.) Vorlag,.' der Gesellschaftsrechnung pro 18«8 und des Voranschlages pro 1890; 4) Wahl dcs Gcsellschafts-Priisiden-ten; 5.) Ernennung dcs Sccretärs gemäß des tz 12 der neuen Statuten; n iilie» sandten dem Prinz Regenten herzlichste Beileids Telegramme, ebenso dlk Ka! Witwen Augusta mid Friedrich. , ^„mi dtt Berlin, 19. Mai. Bei der dritten AemY"'^ Invalidity- lind Altersversicherung erklärte ver^ tanzler, er wünsche, das Gesetz vor den nächste" " ^ vollends zu sehen. Niemand wisse, ob NM l,n " ^ Jahre so viel Muße haben wie jetzt. «;„tMr< Essen, 19. Mai. Die Bochnmer Dcle^n ^^ sannnlnng drr streitVndeu Verglenle dcs KM» ,' ^ bezirkeö Dortmund beschloss, die Arbeit am ^ wieder aufzunehmen. Onlbc^ Aachen, 19. Mai. Der Ausstand d" 3^, arbeiler zieht sich in die Länge wegen der ^>I> ^. zwischen den Fordernngen der'Streitenden Mw gestiinduissen der Vereiilignngsgesellschaft. . D Nmn, 19. Mai. Der König, der K"NPU^. ^. Nisterpräsident Crispi nnd das Gefolge 1"^.^ nachmittags nach Berlin abgereist, wo ' 'Athen, 19. Mai. Die gesammte W'g "' h. milie wird am 27. d. M. nach St. P'l"«""" reifen. ' i/ottozichunssen vom ltt. Mai. Trieft: 28 0 24 5l '^' Linz: 38 48 2 1«^^^ Meteoroll, M^^ Z 5i ^ A "... d.^"^ ___«__52^ ^ ^----^^M^!^ l«.2.N. ?:!!-« 1!,'<1 O. schwach '"" ^ 9 » Ali. ?:il-3___IT^^W. schwas. Ä,.'^ 7"Ü.Mss7 ?xl 5 1«-« Ö. Ichwach l'lw"' ^ l!,. 2.9i. 7W-» 22-4 W. «chwach """",« !>. A. 7X2-0 1»-2 W. schwach "wo' ^, M>u ,». uormiltaas slnrlcr Ncqcn, «"^"V>^ Soimcüschcl». abrnds l'rwölll. Dr» !<>- nach»,it!c,ss6 cmzrwc Ncqmttc'pfcn. Das valm- au dc» lnidcn Tac,ni 1« I" und Ill'l , ^ . ^ »in A-5" und 4 !l" ül>cr dcm Mrmale. ___.^ ^ Verantwortlicher Redacteur: I. N a «<' ^^-- W ssran Irllo,lschcg nil't im ^,!'"'^'"!'.'''^. » M wir im Mlmn ihvrr linder dic crschuOnin « M dnss ihr »twergeislichrr Galle. Herr > > Auto« IclllMiM ! W . .« cv W am 1l>. Mai nach lanaen Leiden l,n «'«- ^"" , » W uerschirdrn ist. ^ , 21. Vt<"' > M Die Vccrdigunss findct Dienstag ""» » M !» Uhr nwrqcns statt. „^ > W Extrapalte werden nicht ausgeaeven^^^» Die ewig sich verjüngende N^ Während des Jahres schcidct das VMl '.^.^ w'" l ,<. brauchbare Stoffe ans. dir. wem, sic mcht "")" sch>"",« <,!"'' adqrsilhtt werden, die manninfachste» «'^ I H.'lbsl'^F hcilcu V'ruorrl.,cu lm,nr>.. I.n ssnih^hre ^^ .,l'H',,,,> die rrcht.' Zrit. um die sich im Wrprr "^ ,',,dc>'6t^ und die Thälissteit der cilizeln.-n Organe y"'' ^ ^ ls,„B''" Säfte (MaNe und Schleim) dnrch nne "ll,^.^ll'ch ^'' an gestörter «rrdammg. Verstopfung VlaW » ^^ du „ ' Vlutandranss. Schwindel, Trägheit ">'d ^ '^„ i»> ^N,'^ Hypochondrie. Hysteric, Hämorrhoide,,. ^m ^ d„, <- ^„>, der Leber und dcn Därinen leide,'. f"'° ..-^t dl'"^'dic"?, oder den sich für gesund Hallenden l"" '^bensMt cl>'H angerathen werden, dem lostbaren "W"..^ ,l,it nnd Stärl„„g durch eine zwecl.naM ^^ „or^,^ dnrchg.suhrte Cur vorsichtig zu w°l)"". Nich<^i„'i' . Mittel hirrzu liinucn jrdcrmam, die "Myr . , m" „„ ' Ichwei^erpillm. welche uxsere Mwnlätrn als cbcnso wirlsai» w«e aw" »"d "^,!^ stciis rmpfchlrn. aufs l.este n"N""'^ ^,,.l^, rig« Taubhrit nnd Ohrrngeränschc» li^'^che "l>"'^ic"^ rilic Veschn'ibimg dcösell'en in denlschcr ^,olsl"'l>,)l»Z^ qvalis zu ilbrrsenden. Adresse: I. b- ^' i^>"^ Maßslal' 1:75lXX). Preis V" Vlatt^'^. . ,,ll,l"Ü a„f Leinwand gespan"« "' .^sül"" in ^l.'il'.ncH. »«9 Course an der Wiener Börse von, 18. Mm 188«. «««».m °«^n «0««°... 3!» I, wl» Wai, «f'lcho w,,»e «„ ^«,s., «5,95. «s..,5 U"^Ll».. 'c .... «N'20 »«40 Mll i,«/^'"'"^. 25«, ft. 1» ." ' NNM 500 ft. 144 20,44 90 . «»'«lose , , z<„,st ,8150 l»l«. °««!N,M^_ . - - 50 fi. ,8, 50 l«L - ^ "">!«>, stnn'vsn'i . ,00 70 100 «0 u,!««. ^" ^'° 3u.^"/"s, ,42^,42 5.. ^ d.o, '^'"'si "W, '^75l44«ü ^°^°" "'., "»" ft, ,«« ü.> ,8!) «(, , (ilelb Warl> Grundtntl.-Ol'lilllltioncn (!>!,' 10» si, "/., »ali,,!chc..... ,<)5^u ,05 :',<» 5"/,, nialinschc...... 1«!''75 ,,0 71» 5"/u «rain >i»b Kilstcillllllt' . . — —-------- 5«/« »ubsrüslerrsichüchs . . , ,0U'!X/,1U25 5"/,, sttiiischs...... ,04^75» — - 5"/n t>l,a!> f>, , ,24 5<» >2.>, - dto, «nlril»' '«7« , . ,0«,-. ,»»''5.> «»lehr» drr Stad! Vürz , . l,0 — — — Lllilshs» d, Lladlssemrl»!«' Wici, 105 00 ,0« - Präm, «»I, d, E!ad'M, Wil« 147 50 ,4l< - Vörirüba» ?<»lsh»'i> urriK«, 5"/„ »7 - N7 50 Pfandbriefe (fiir ,00 f>,), «odrilcr. all«, vst. 4"/„«, , . 1,!»'- l,!>«0 t»!o. » 4'/,",c> . ,0<>!>0 ,01 4>> bto, » <"/„ , , . »«'«0 W »^ d<<>. Pram, Vchxldl'srlchr. »"/« W9.75 ,10 25 Osl, H>N>!,l!M'!!l>a»l ,«j, 50"/,, 1l>1.- -'.- 0ch, »il«, Panl vrrl, 4>/,"/„ . 101-?5 ,12 L'» drNi' » 4"/» . . 100-50 10!'.. l>siord!i>l'slblll>,! , . . l«7'5«. ,0« - Slaalsbahil.......__... lttl! ^ Nüddahll ü »",„ . , , ^ ' !,4? 5u ,4« 2i> ' tl 5", ..... ,,».- ,1V t>l' Ullg-galiz. Vah>,..... l0l'-K.l?» Diverse Lofe (per Ettill), tlredilluls 100 fi...... ,^,^ ,»«,_. lllarh Lojl 4!» ft...... ffz,z„ s,z,25 4"/,, Dona» Dampfich, 10!» fl.....' l'!« .- Laidachrr Pram, A»!,-!,, 20 fl, ««:-.. z»s, °»s» Owicr Luss 40 ft, <-.,__ .^, Palssy iiui.' 40 ft...... f.,,7^ s.22e. Nolb,!! llttuz, «N, Vc,. v,. ,» ft. ^,^ z,<» <;,. Rudolph Ll»Ie I» ft..... ^..^ «I l/> Talm Luss 4« si. , g^ ", ^,. S,.M,,l,i? L^ 40 si, , , , !!!»r 100 ft, . , ,18 10 1,8 70 Vknl'!', »lost, «s<, ^>!> f,, S, 4<»"^ ^5' - 2!«l - ll'dl, «usl, f, Ha»d, !,, V, iWsi, ^c»f> 25 »0(! 75 «livdillinnl. Vlllff, »mg, NX, ft, . »li 50 «,s, - Deposllrxlianl, Ällq, 20» si ,«« - > lw - -Vfl,vid>«f>, l»»l> ft,. 540 — 54» — Viro », Elchs»»,,, W i!5.", V 07' - — — Geld War, Läüdflbllül, list. 200 si, <«. . , 2.'!7 50 237 7.', Orsll'rr, uxglir, s!a»l l!lma», «<>0 fl, »Vl,---------------- oto, llit. U,) 200 fi. . 347 — 350 -Donau Dampflch<«> s>, U, Db, Z,)2«»si S, «l>o > 20, - Diij,' Aobrnb, lkil, Ä, 200 ft. E, !--------------- ssl roiliandi! N°rbl>, ,0,,0 fl, «lull, 2«2» N!27 lillll, 0st, «eld W»l, Ullg, Vii'rdostbal«! 2<«» fi, Silber l,z»L — ,»3 — UugWfstb^aal! Vraz)2l»0ft,T, ll»5 2b ,»ü 7i. Industrie Actien sper Ltück), «augfs,, «llg Oest. ,00 fi, . ------W- d Elllhl-I'id, <» Wir» ,0« fi...... «l»-bk 7^ 25 ltürnbalinw, Lrihg,, slste, K0fi, »^, . . W 7b .«tlbrmlch!.. Pnpirrs, u. «,-«, l.e'l>:> b? -- Liesinnsi Brallfrsi n«> fl. . . ,<>^ . ,«« l>0 Mo»!a» GejrU,, östsrr,-alpine 72 - 7» L5 Pragcr » l»0 Nalgo Ia>>, Elriulohlfil «0 ft, 2«2 - 2W.- «Lchlönlmühl», Papiers. 2<»0 fl, 21» «» 2>3 - »Stsyrfrmiil,!»,Papiers u.V.-», ,32 5« 122 ?b Irisailrl No!,Ir»w «el, 70 fi. , 1,2 50 ,,»->„ Waffens, !»,,Orsl,!nWisn,0<>fl, 41» - «/ -Wagno« Leibansl,, «lllg, in Pest »0 fl......... 777b 785b Nr, Äa»ge!rll!chast ,!«» fl, , . «l>-.. »> — Wirm'sberger Ziegsl^Nstiri! Ve<, ,L^ tt> lllk — Devisen. Deutsche Plühs...... 57 77> b« — London........ ,l»>2« «,« 55 Pari«......... 4N »», z«i l»7> Valuten. Duralsn........ ! b'ÜU 502 2<» Frnix« ^>!»lt!'..... ! 9 2!» S 40 Deutsche ^eicdstianlnoifn . . i 5? 75 5? «2^ Papier!!,'»!>«>! ..... ! l »t..^ > z>e IlaÜemsch,' Änülxotei! (,00 L) , « lw « l»^