Nr. 191. Dienstag, 22. August 1905. 124. Jahrgang. MMcher Zeitung. llhrig 2./5""°"?pre.ia)i^hi)f Wesen, so wäre ein Unterpfand der Aufrichtigkeit und der unvergleichlich größeren Sympathien für die neue Staatsemrichtuug geschaffen, deren historische Wichtigkeit zwar unendlich groß sei, deren praktische sich aber erst erweisen müsse. Inr Beruhigung der Gemüter diene aber auch nicht der Umstand, daß die Einberufnng der Reichsdnma anf ein halbes Jahr hinausgeschoben werde. Ein sechS Monate dauernder Wahlkampf könne die er-wünschte Beruhigung der Gemüter unr gefährden. Feuilleton. Mittagszauber. SNzze von Z. ZYever-ZNainka. ^ (Fortsetzung.) ^ klci^' ^ nur, was sie für große Augen macht, dir s "7 "rau," schote mein Gatte, „hast du ihn ?atürlick M^lt' Hanna? — Ihr nennt Euch llunkn/i« "' heut abend wird Brüderschaft ge- !M ^ !3",K nicht recht, wärmn ich errötete und !,'^ 3in^ ,. ^'t verlegen war, vielleicht weniger .^f n^ ^ ^"rte als deshalb, weil Erich Wall-Mtte s,s) """er den Blick nicht von mir ließ. Er ^' dmV i?^ Augen; aber so jung und heiß waren Zuging. ) ""ch plötzlich abwandte und der Türe ^n'I^ch !v'll sch^ ob im Eßzimmer alles in . ^''» M.' murmelte ich. 'e dorl'. '^ "" vergingen die Tage schneller als MmV ln meinem Leben. Der nene Hausgenosse uchcy ^'Abwechslung in das Einerlei des täg-^dn?n > ^ 6" bringen; es gab immer etwas an-^Undn' .Zubereiten, und so wurden die stillen Ü^Nok/ "^ benei! ich fn'lher ineinen Träumereien ^N'n.?^m, immer seltener. Ich war unserem ^'schcn 's >e drum; schien doch die Freundschaft lest^. U)m und meinem Gatten mit jedem. Tage 3t^"'Ner zu werden. » ^ lui,s/' ^"^ nicht wiederzuerkennen; inanch-?"n don s'- "^ nicht, wer lauter und herzlicher ^ i. r ?^" lachte, er oder der Freund, wessen ^ sal) i^'?"'"n Glänze strahlte, und eines Ta- ^ der Beratung dor Neichsduma entzogen iverde. Die „Novoje Vremja" schreibt, nach der Schablone des Westens sei die Schaffung der Reichsdnma keine Konstitution; doch sei sie nicht da5 letzte Wort. Die gegenwärtige .Neforn, stelle Nußland nicht an eine unbewegliche Wand, sondern eröffne im (Gegenteile der schöpferischen Tätigkeit des Landes neue Horizonte und erleichtere die Schaffung neuer Lebensformen, aber nicht nach einer feststehenden Schablone, sondern nach freier Wahl deo Volk^geistes. Die Reform gewähre den schöpferischen Kräften des Volkes einen weiteren Spielraum, und gestatte ihm, seine nationale Individualität und seinen Genius hervortreten zu lassen, und das gerade brauche die eigenartige politische Evolution eines großen Volkes. Politische Uellerftcht. Laibach, 21. August. In Italien ist vor kurzem ein königlicher Gnadenerlaß erfchienen, durch den alle strafen erlassen oder gemildert werden, die für Vergehen aller Art im Zusammenhange mit öffentlichen Unruhen, politischen Treibereien, Auostäuden usw. der letzte,, Jahre verhängt worden sind. Wie der „Htöln. Ztg." aus 'liom geschrieben wird, spendet die gesamte Presse der Amnestie Beifall und lobt das Kabinett Mortis dafür, daß es dem von der sozialistischen Partei am, Schlüsse der sommerlichen Parlamentstagung ausgesprochenen Wuusche so rasch willfahrt habe. Sie stimmt auch dem Gedanken bei, den der Bericht des Ministeriums an den ktönig ausspricht, daß nämlich die Herrschaft, des Gesetzes und die Staatsautorität durch diesen Akt der Milde nicht gemindert, sondern vielmehr gestärkt werde; einzelne Blätter sprechen auch die Erwartung aus, daß die sozialistischen Führer, die mit beredtem Mnnde diesen Gnadenerlaß gefordert haben, nun auch ihren Anhängern dankbare Anerkennung und Achtung vor dem Gesetze empfehlen werden. Ein auswärtiger Gewährsmann, der Gelegenheit hatte, in Gesprächen nut diplomatischen Vertretern verschiedener Staaten die Reise d<>S .^'ö'nigs E d n a r d und die an dieselbe geknüpften lebhaften Erörterungen zu berühren, teilt der „Pol. >torr." mit, daß die Teuluug des Uuterbleibens einer Begegnnng des englischen Herrschers mit dem Baiser Wilhelm im Sinne eines ostentativen Ausweichens in den Kreisel, der Diplomatie als schlechterdings unzulässig erklärt wird. Die Annahme einer solchen verletzenden Handlungsweise sei, abgesehen davon, daß ihr ^weck nicht einzu sehen wäre, im Hinblick auf die bekannten Grnnd' sätze der vom Könige auf internationalem Gebiete befolgten Politik, sowie ans das weitere Programm seiner Reise einfach undiskutierbar. ! Der Bischof vou i ner sei es ans verschiedenen Gründen noch schwerer daran Zu glauben, daß man sich tatsächlich eher, als für ein gewisses Maß von Nachgiebigkeit in den angedeuteten Punkten, für die Wiederaufnahme des furchtbaren Kampfes in Ostasien ent-! scheiden sollte. — Ans Neu-Eastle meldet der Be- j ! richlerstatter des Berliner „Lokal-Auzeigero", daß! l die am Dienstag stattfindende Sitzung der Frie-, ! denskonferenz die letzte sei. Die eigentliche Frie-, denskonferenz werde, wie ein Delegierter meint, 5 für die Dauer von zwei bis drei Tagen vertagt werden, aber es werde im Gegenteile zu dem bisherige», Gebrauche ein fortlanfendes Protokoll geführt werden. Man kommt Dienstag zuuächst nur zusammen, um das Protokoll, das bisher niedergelegt ist, zu unterzeichnen; eventuell schließt sich daran eine weitere Sitzuug. Von russischer Seite wird versichert, Witte und >tomura sind an, Ende ihrer Vollmachten angelangt. Wenn nicht beide weitere,veitgehende Vollmachten und neue Instruktionen erhalten, so bedeute dies die Fortsetzuug des Krieges. Tagesnemgleiten. - (Der Echah und der Spargel.) Die Europareise des Schahs von Persien erinnert den „Gaulois" an eine hübsche Anekdote, die. vor Jahren über dei, in mehr al<> einer Hinsicht originellen Nasr-Vdoin, den Vater des jetzt regierenden Perserkaisers erzählt wurde. Als Nasr-Eddin seine ersw Reise nach Europa machte, weilte er auch einige Tage iu London; bei dieser Gelegenheit lud ihn der Prinz von Wales, der jetzt als Eduard II, Englands 5löniao-thron ziert, zu einein Galaessen ciu. Uuter anderen köstlichen Gerichten gab es auch Spargel. Der Schah, der dieses Gemüse noch uie gesehen hatte, saß dicken Stauaeu ratlos gegenüber, da er keim« AtM hatte, wie so etwas zu essen sei. Endlich faßte er eine' Entschluß: Er nahn, die erste Spargelstange, bw ^ den Kopf ab uud... warf den Nest hinter sich! Grob Bestürzung der ganzen Tischgesellschaft nud gut^ spielte OhumachtZaufälle einiger Hofdame»! ^ Prinz von Wales aber blieb kühl bis aus Herz hu""' mit eiueu, Vlicke überschaute er die kritische S,t"" tion uud beschloß, die Dehors unter allen Umstand zu wahren, um seinen Gast aus dem MorcMwn keiner Blamage auszusetzen. In aller Gemiitsnly' als wäre das die allgemein übliche Art Spargel s esseu, biß er den Staunen gleichfalls die KöM und warf das, was übrig blieb, auf deu Fußl"^'' Nuu mußte natürlich auch die übrige Gesellschaft "' wie ihr Herr uud Gebieter tat. Man kauu sich /"' ken, wie erstaunt die Dienerschaft war, als sie ^ Vetreteu des Zimmers Hntzeude von Sparaelsta»^ durch die Luft fliegen sah! ^ — (Hoch kliuat das Lied vo m li r a"^ Mann!) Ein niederbmier/isches Blatt "Malt'., geude Notiz: „Stranding, (Schätzenswerter G"'.. Seit vierzig Iahreu unuuterbrocheu verkehrt al^ , licher Gast iu der Brauerei Dietl, dahier, H"^' ^ talmesuer Josef Fischer. Derselbe hat währeud "^ laugeu Zeit niemals in einer anderen Wirtschaft l kehrt, niemals eiu auderes Bier als Dietl° (>^ Loichiuger-) Stoff getrunken. Nachdem der ^ judilar tagtäglich daselbst seiueu Mittag- und A^ tisch eiugeiioimueu, beträgt die seither gezahlte 6^ wie Herr Fischer zugibt, über M.000 Mark. F'" " z oieuung spendete Fischer täglich zwei Pfennig ^ macht iu deu vierzig Jahren W2 Mart', hieZu to" noch das Neujahrstriukgeld uiit l Mark P" ^ -das sind Kil) Mark. Fürwahr, ein nettes TimlU'^,, - An diese erareifeude Mitteiluug häugt die „^ cheuer Post" folgeude Glosse: Bravo! Der ^,^ Spitalmesucr ist ein Bürger, wie es sich ^'"^ Möge „derselbe" „daselbst" zum, Besten des V" lnudes uud seiues Bäuchleius nur so weiter nnn Solche Mäuuer sind Säuleu der Vaterland''"^ Arauii,dustrie. Der Stuhl, auf deu, der Bravo "^ Jahre tagtäglich gesesseu, die Hose, dw er auf ^ ^ selben" „daselbst" abgewetzt hat, werden als Z"'^„,'i hohen Biirgersinnes im Straubiuger Rathaus ^^ de» verdienten Ehrenplatz finden. Deu Vürg^" ^! Frelwe uud „deuselbeu" „daselbst" Zur Nach^i^ ',< — (Eine interessante Spioü^! schichte) wird aus Surabaja iu Java gemeld^.^,, 9. Inli reiste vom genannten Platze ein mil ^„ Passe versehener Japaner nach Moojolarta a^ ^, Aufenthalt auf einer Zwischeustatiou beuüvte c^ sich eiu Glas Limonade aebeu zu lasseu, woliei cl ^, uiit denl Pächter des Vüfetts, eiueiu Chiuesen, " ,^ lebhaftes Gespräch verwickelt wurde, der ""^^ den Cohn des siegreichen Ostens mit uudogn' ^,. Beniuuderuug betrachtete. Im Laufe der U>>^ ,^1 tung zog der Japaner eiue Rolle aus der T">"^^l> Neuaierde ließ oer Ehinese seine aeschlitzten-^ Der Verdacht. Roman von Tec von Vorn. (1. Fortsetzung.) (Nachdruck verboten.) Der Assessor führte beide .Hände an die Ttirn. Träumte er^ Oder hatte er so des guten zu viel getan heute, daß — Er wachte — er war uüchtern. Er fühlte den Pfosten der Tür, an den er sich jeht nut der Rechten stützte; die Linke war kalt von Schweiß, welcher in großen Tropfen ihn, auf die Ttirn trat. Er wollte rufen, aber die >lehle war ihm wie mit eisernen klammern zugedrückt. In den eisigen Schreck, der ihn durchrieselte, mischte sich halb unbewußt Vewundernng und Staunen über die Schönheit dieses Wesens, das dort im weißen Nacht,gewande, mit lang herabwal^ lendem, aschblondem Haare in seinen, Zimmer saß. Die dnnklen Wimpern warfen tiefe, bewegliche Schatten auf die Wangen, und wenn das Licht aus dein letzten zerfließenden Bieste der Kerze aufflak-kerte, dann schimmerte do.5 Vlut rosa durch die feingeformtenNaseuflügel und da5 ihn, zugewandte kleine Ohr. Jede Linie des Antlitzes war selbst in dieser Erstarrung von berückender Schönheit. Ein weites, weißes Vatistnacht^ewand, bis an den Hals geschlossen, verriet in seinen weichen Falten ein wundervolles Ebenmaß der Glieder. Unter dem spitzenbesehte» Saume waren die rosigen Zehen eines nackten Füßchens sichtbar. Aber nur die in, Schoße gefalteten Hände verrieten Leben; da er mit wirren Augen ans sie blickte, schienen sie sich fester zu schließen. Er mochte wohl ein, zwei Minuten so gestanden haben, als sein Fuß, den er leise erhob, gegen die Schwelle stieß. Die (Gestalt erhob siel) — richtete sich auf; immer mit geschlossenen Augen, und ohne daß ein Atemzug ihre Brust merkbar hob — ging sie lang' sam zum Fenster. Sie erhob den Ann, so daß der weite Ärmel bis zur Schulter zurückfiel, und öffnete den Niegel. Ein kalter Luftstrom machte ihr Haar aufflattern und verlöschte die >ierze. Es war dunkel, nur von, Korridor her malte sich ein matter Lichtstreif, so weit. es die Türöffnung zuließ, auf der seitlichen Wand. Die Gestalt stand oben auf dem schmalen Finstersimse---------noch eine Seknnde — dann — Mit einem unbewußten Schreckensrufe stürzte der Assessor auf sie zu, riß sie ins Zimmer Zurück und brach dann bewußtlos zusammen. Das letzte, was er wahrnahm, war ein starker Dnft von Lavendel.------------- Als l^ust von Damradt erwachte, war es Tag, nnd er fand sich in seinen, Bette. Sein erstes Empfinden war neben leichten Kopfschmerzen Ärger über sich selbst, auch eine Besorgnis. Ein gesunder Mensch, alter Xlorp5-Studeut, modern und aufgeklärt — und folche verrückten Phantasien! Das war entweder lachhaft oder bedenklich. Meich darauf trat der Kellner ein, welcher ihn morgens stets bediente. „Wie befinden sich der Herr Assessor?" fragte er ihn, teilnehmend und neugierig zugleich musternd. „Wieso befinden — ?" „Nuu, der Herr Assessor waren doch nicht wohl heute nacht. Der Ianek fand Sie dort auf dem Teppiche, lang ausgestreckt, und Fenster und Tür offen..." Herr von Damradt fuhr jäh empor. „Mensch, was — was sagst du!? Fenster und — dann hätte ich also nicht geträumt!?" Der Kellner wich vor den, verstörteil ^ ängstlich zurück. ^ „Der Herr sind wohl nicht ganz" ^ ^. W"! er uud schob sich vorsichtig zur Tür. Älo " ^ics die blinke in der Hand hatte, warf er eiu"! ^ auf das Bett. . F „Das sollte ich abgeben von der ^w^" Nr. l4, die heute früh mit den,, ersten Zu^ reist ist." .u.sM""' sprach's uud drückte sich mit einer ^^' ,W^ digkeit aus der Tür, welche sonst diesem ^" nicht eigen war. ncll' Der Assessor riß den länglich geform""' grauen llmfchlag von dem Billette nud lae- ^i>'' „Mein Herr! Eine Begegnung l)"^ .F mir peinlich. Sie werden das begreife»..>> ^ daher mit einem früheren Zuge, als u^^el sichtigte. Aber danken möchte ich u,eim'>n^.lL doch. Sobald Sie in Berlin sind, werden "/ reu vou Nora M >^,r Noch etwa vierzehu Tage war (^ust ^"^ radt nach dieser denkwürdigen Nacht in " Preußischen Festungsstadt beschäftigt. spl^' Ohne irgend eine vorgefaßte Abst"^^ ^ der Assessor zu niemandem über den PoU^,,, ein Paar Tage später dachte er kaum iwai ^ .^-M1, Es ging ihm wie allen ernst und "'^.Mc' beschäftigten Menschen. Ereignisse auch "" ,,ni!!' seelischer Wirkung verlieren sich bald m p^-.cs<< ger Tätigkeit. Drängen sie sich dann in -^ ^ den der Erinnerung wieder auf, fo s" l^iii^' blaßt und weichen alsbald den durch deu l^ffilü" Tag gegebenen Vorstellungen, Plänen, gen und Erwartungen. , ,!n 0^,, Wust vou Tamradt traf in Berlin '^ .,^ im geringsten an die Begegnung mit ^ u.^.5 ^ vollen Unbekannten und an deren briei^ ^gi.) sprechen zu denken." (Fortsetzung ^^cher Zeitung Nr. 191. 17N9 __________________ 22. August 1905. in .V ^lieimuisvollen Zeichen, Striche und Worte ilnn ^ "^"'olltcil Papieren giften, die Sack)e kam Dors^ I ^^ "^^ und er n,achte bei deni Chef der ^0nm 6" ^^ Anzeige. Dies« erschien alsbald, der gab i," ^'^^ '"'"'" ^"b, der ihni die Erlaubnis was ki/^.^v" zu reisen, aber auf die Frage, leuano ^'"'^ die er bei sich hatte, bedenteten, rcn 2„ s "' überhaupt im Besitze von solchen Papie-er siä ,".'.' ^olizcichef teilte ihln dann mit, das; wäl^n^""^ ^^ Gefangener zu betrachten habe, fnllc U, " Ncsidenten von it'ediri von dem Vor-tercr N !^? gemacht und dieser uin Erteilung wei-paar K/ ^"^ungSmaßregeln ersucht wurde. Nach ein 5apa>wr ,w "' .^'" d'r Nesident selbst, uud da der dem ^ ss .'""" Behauptung blieb, daß er mißer würd?. ^ überhaupt keine Papiere bei sich habe, die NM ^rchsucht. uud da stellte er sich heraus, daß und .>n n< ^"""6"l enthielt, auf welchen die Lage tillcricn, /."^"h ^s Pulvermagazins und der Ar. lälisch.!.^' f^ '" Surabaja nno andere in mili-N'n Dl'/^'" ^ wissenswerte Dinge angegeben wa-witmnV ^"^uer wurde vom Residenten nach Kcdiri Tpim,^ ^"'^' ^" nunmehr die Uutersuchung wegen artia, N p^" '^" eingeleitet lvorden ist. — Der-Nian i,i V ^'""'^,^' erklären auch die Tatsache, daß mit s.s' ^^"udisch-Indien die Siege der Japaner ^"gemischten Gefühlen betrachtet. Nurscko ^ ^ ^ chrling aIs Ehemann.) Ein ''Zchne,''"?"^ ?""^ Harrison, der noch aus den Tacwn "^^"" N'ckit herans ist, erschien vor einigen willig "7°"don ^" Gericht, wo er sich wegen bös-Wtc ^, ^cchM" seiner Ehefrau verantworten 8cs Vii^s^!^"'^ ^"^' "" ganz kleines, schnuichti-"^tzmeist ^ " ^"beiratet, aber er lebe in ständigem seinen 9 . '"""' H"lfte. Als (>r am Ende der Woche ninchle 1^.^^ 1" Shilling - abgeliefert hatte, sw für ^ ! ^ 3mu eine Szene wegen des Verdien-habe Da c -^ Überstunden, die er gar nicht gehabt luna »,), ^^'lhili sei er davongegangen. Die Verhand-hältnis» > ^liufs Klarstellung der ehelichen VerWohl ^> ^""2t. Tnbedi.,^? ^" hiesigen k. k. Post- und Telegra- "N'crfesf " "" letzten Sonntag veranstaltete '41^ Nr "/^" ^'^' schönen Verlauf. Vormittags um bcdie^s^ ^llaben sich die Post- und Telegraphen-Macher n ^ ^ ^" ^"^. nnter Vorantritt der ^ Vttl'reif-^^^"^^^^' ^^'u Hauptpostqebäude in ^ann^, ^ 5U einer hl. Messe, bei welcher der Unter ^,!!^ b" P,,st, ^„h Telcgraphenbedienstetcn borgte n'^ ^^ H^u Grum den Kirchengcsang ^tio^ s, "'." ^ Uhr nachmittags fand in der Nestau-^1 ^ne- ' ^" Nosenbüchcl ein Waldfest statt, das U»ter ^.^'"^zeichneten Nesnches zn erfreuen hatte. ^°!^t v,?" ^"'^ ^ vom Herrn Finanzdirettor "lfizial zu, , ^' ^"u deu Herren Postbeamteu Oder-!'^ Z a k / ^ ^' ^"^ Offizialen Ienko, Mayer ^rpI ^, u l k sowie von Vertretern des Offiziers-3^udcn <^ "berdies gab es Teilnehmer aus allen ^n>, ^ /"r Vereinschor brachte unter Leitung des s^b-cwp v " 5nhlreiche, gut gewählte Ehörc zuin c^bache/ ^ freundlichen Veifall erhielten; die ^l!llnieisi ^^^lle unter Leitung des Herrn Aschen ^^""^ sielte unermüdlich auf: in-3^c eme gern in Anspruch genmn- ^Nriebe V7 ^"°bei die neuesten Ansichtskarten zum "Ndoii. """uaben: wciters gab es ein reges Ko-^ ^rkten ""^Serpentinenloerfen ^ kurz gesagt, c Ublikum '"Uedene Momente zusannuen. um das «^- T^"«"'^ ^'^ animierte Stimmung zu ver-^ ?l)r a w«5°^""lt ^.^chte die Festlichkeit gegen ^^stet> °^ s^' ^"' ^^" ""d Telegraphen- ^" ^ild. !c ^ ö"" zwischen Lampionen erstrahlen- Anfand ''^ ^'"er Majestät desKaisers zusmn- l ^u c> ' ""b in nialerischer Gruppe bei bengali- ^cht^ ^ ^'u Monarchen ihre Hiüdigung dar- "Nonieri k "leic" flogen in die Luft; die Kapelle oas Kaiserlied, nach deren Klängen degei« sterte Slava- nnd /.ivio-Nnfe erbrausten. — Die ganze Veranstaltung hatte einen großen moralischen Erfolg, hinter dem auch der finanzielle keineswegs zurückblieb. — (Aus Zwi sch en wä sscr n) wird uns geschrieben: Wie überall in dem weiten Reiche ließ man auch in Zwischenwässern das Allerhöchste Ge-bnrtsfcst des allgeliebten Kaisers nicht vorübergehen, ohne der hohen Verehrung zn dem allgütigen und greisen Landcsvater Ausdruck zu verleihen. Getreu dem Wahlspruche des erlauchten Monarchen, „Vn-üni^ nnili»", haben sich die hier weilenden Sommerfrischler znsammengefnnoen, um durch Veranstaltung einer Kaiserfeier den Gcdcnttag würdig zu begehen. Am Vorabende des Geburtstages uahm diese Feier in einem vom Herrn Franz Iarc zur Verfügung gestellten, mit Tannenreisig sowie mit kaiserlichen und habsbnrgischen Fahnen reichgeschmückten Naume mit eiuer erhebenden „Kaiserhul-diguug" ihren Anfang. Auf der geschmackvoll hergerichteten Vühne ward die reichgeschmückte Vüste Seiner Majestät, umgeben von weißgekleideten Mädchen, sichtbar. Die kleine Else N ö g e r trug ein Festgedicht mit ansdrncksvollem Verständnisse vor uud versetzte die zahlreich versammelten Sommergäste und Einheimische in gehobene Stimmung, die damit ihren Höhepunkt erreichte, daß sich uach Anstimmen der Kaiserhymne sämtliche Zuseher von den Sitzen erhoben nnd das Lied begeistert mitsangen. Es folgte nun in drei Abteilungen die treffliche Darstellung von lebenden Bildern, worunter besonderen Anklang! die Bilder „Belauschte Waldandacht", „Brückenzoll", „Maler-Malheur", „Aus der guten alten Zeit", „Münchner Erinnerungen" und „Aus der Alm gibt's ka Sund'" fanden. Den Darstellern, Fran Paula Nöger und Fran Mitzi Drofcnig, welche auch in umsichtiger Weije das Arrangement dieser Bilder besort hatten, den Fräulein Anna, Paula und Grete Loöniker, Pepi I a m n i k, Mariedl und Berta Priboschitz sowie dcu Herren Paul Miklauc, Erich E b e r l und Franz L i tz e n b u r g e r gebührt für die verständnisvolle Vorführnng der Bilder volles Lob. Die beiden letztgenannten Herren haben sich überdies um die treffliche dekorative Ausschmückung des Festraumes verdient gemacht. Zwischen den einzelnen Abteiluugeu hatte man Gelegenheit, die gediegenen Leistungen des bestbekannten Zauberkünste lers und Bauchredners Herrn Hans Kastner aus Iosefstal zu bewundern, wobei besonders sein „Nazi" stürmischen Beifall erhielt. Den Abschluß bildete ein humorvolles Bild aus Busch' „Lis und Lene - Max uud Moritz". Zu erwähnen wäre noch, daß die Pau« sen durch künstlerisch vollendete Zithervorträge der Frau Paula Nöger auf das angenehmste ausgc» füllt wurden und daß die Negieleitung der ganzen Veranstaltung in den bewährten Händen des Herrn Sparkassebeamten Josef Nög.cr lag. Dankbar sei der Familie Franz Iarc gedacht, die sich nm den Aufschwung von Zwischenwässern als Sommerfrische besondere Verdienste erworben und anch in liebenswürdigster Weise für die Hrutöglichung diefes Festes borgesorgt hat. — Nach Schluß der Feier erfreute Herr Viktor Nagy aus Laibach die Festteilnehmer, unter denen sich auch viele Laibacher Gäste befanden, durch Abbrennen eines brillanten Feuerwerks im Freien. Die weitleuchtenden Raketen uud laut krachenden Schüsse kündeten erhebend den Anbruch des für jeden treuen Österreicher freudigen Festtages an. — In der darauf erfolgten Zusammenknnft der Fcstteilnehmer im benachbarten Gasthofe hatte Herr Assekuranzdirektor Hans Nöger Gelegenheit, den Veranstaltern und allen Mitwirkenden in beifaller-weckenden Worten zu danken und die Anwesenden aufzufordern, treu zu bleiben in der Liebe und Ver» ehrung zu unserem .Kaiser, indem er seine formvollendete Nede mit den Worten des Festgedichtes schloß: „Gott schütze Ihn, Er ist ja unser greiser, geliebter Vater, guter Kaiser!" — (Aus Kronau) wird uns gemeldet: An« läßlich des Allerhöchsten Geburtsfestes Seiner Majestät des Kaisers zelebrierte am 18. August um l) Uhr vonnittags Herr Pfarrer Ludwig kkufca in der hiesigen Pfarrkirche ein solennes Hochamt mit 'lV- Dcu in, dem Seine Exzellenz Herr FMÜ. Cha -vann e, Herr Generalstabsoberft Kuz m anek mit einigen höheren Offizieren. Herr Landesregierungs. rat Kaltenegger sowie zahlreiche andere Sommerfrischler, die Gerichts- und Steueramtsbeamten, die Schuljugend unter Führung der Lehrerschaft, die Gendarmerie, die fveiwillige Feuerwehr «. beiwohu-ten. Am Schlüsse wurde vom Kirchenchore unter Lei» tung des Herrn I. Maicr die Kaiserhymne into-nicrt uud von den Anwesenden stehend angehört. — Mehrere Häuser trugen Flaggenschmuck. 1'. — (In Rudolfswert) wurde das 75. Ge-burtsfest Seiner Majestät des Kaisers in beson-ders solenner Weise begangen. Am Vorabende durchzog die Musik des uniformierten Vürgerkorps mit klingendem Spiele die Stadt und nahm sodann vor dem bezirkshnuptmannschastlichen Amtsgebäude, das taghell mit Kerzen, Lämpchen uud Ballons beleuchtet war, Ausstellung. Nahezu 100U Menschen beteiligten sich an dem Zuge und bewunderten die äußerst sinn° reichen Transparente, Initialen und die brillante Beleuchtung des Amtsgebäudes. Nachdem die Musik drei Tonstücke vorgetragen hatte, begab sie sich vor die Gendarmeriekaserne, wo auch eiu Musikstück exekutiert wurde. Am Morgen des Allerhöchsten Geburts-festes veranstaltete die Vürgerkorpsmusik um 5 Uhr früh eine Tagreveillc. Um halb 10 Uhr vormittags wurde iu der Stadtpfarrkirche vom Herrn Propste Dr. Elbert unter großer Assistenz ein feierlicher Gottesdienst mit Tedeum zelebriet-t, an dein die Staats- und Landesbeamten, der Bürgermeister, die k. k. Gendarmerie, das Militär-Veteranenkorps sowie eine große Anzahl sonstiger Andächtiger teilnahmen. Das Vürgcrkorps mit der Fahne und Mu° sil mit Feldzeichen hatte während des Gottesdienstes Aufstellnng vor der Kirche genommen und gab bei den vier Evangelien die Dechargen ab, worauf jedesmal die Kaiserhymne intoniert wurde. Nach dem Gottesdienste defilierten das Vürgerkorps und derMi« litär-Vcteranenverein vor dem Herrn Vezirkshanpt> mann: fodaun fand die feierliche Eröffnung des neu° erbauten Stadtgemeindehaufes statt, wobei an Seine Majestät ein Ergebenheitstclegramm gerichtet wurde. Alle öffentlichen Gebäude waren beflaggt. — (Aus Gurkfeld) wird uus gefchrieben: Aus Aulaß des Allerhöchsten Geburtsfestes Seiner Majestät des K aisers wurde am 18. d. M. iu der hiesigen Pfarrkirche ein feierliches Hochamt zelebriert, welches mit dem Absingen des I'« Dcuiu und der ^ Volkshymne seinen Abschluß faud. Dem Hochamte wohnten an: die Stantsbeamtenschaft, mehrere hier weilende Artillerieoffiziere, die Stadtgemeindevertretung, die Lehrerfchaft, die k. k. Gendarmerie und eine große Menge Andächtiger. Vor der Kirche stellte sich neben der Feuerwehr und der hier stationierten k. und k. Artillerie-Abteilnng das uniformierte Bür° gerkorps auf, das bei den Hauptmomenten der heiligen Handlung Gem^aldechargen abfeuerte. Nach dem Gottesdienste wurde vor dem Umtsgebäude der t. k. Aezirtshauptmannschaft die Defilierung des Vürgerkorps, der Feuerwehr und der Artillerietruppe entgegengenommen. Nach crfolgter Defilierung erschienen beim Herrn Vezirkvhauptmanne der Herr Bürgermeister Dr. Nomih, eine Lehrerdeputation, bestehend aus den Herren Vürgerschuldirektor Johann Lapajne und Oberlehrer Johann AdIe 6 iö, der Kommandant des Bürgerkorps, Herr Karl Schell er sonne der Kommandant der Feuerwehr, Herr Anton Nllpert, mit der Bitte, ihre untertänigsten Glückwünsche mit der Versicherung unwandelbarer Trene und Hingebung zu dem erlauchteu Monarchen alt Allerhöchster Stelle zu vermitteln. — Die öffeut» lichen ulld die meisten Privatgebäude waren mit Kaiserfahnen beflaggt. —5— Iahreshauptbericht über den Zustand des Volksschul-wcscns in Krain am Schlüsse des Schuljahres 1903/1904. (Fortsetzung.) 5) Lehr er» Fortbildungskurse. In der Zeit vom 4. bis 12. Oktober 1903, vom 6. bis 16. April und vom 20. bis 22. Juni 1904 wurde an der landwirtschaflichen Schule in Stauden ein Lehrer-Fortbildnngskurs für Obstbau, Neinbau und Keller« wirtschaft mit flovenifcher Vortragssprache abgehal. ten, an welchem sich 11 Volksschullehrer beteiligten. Zu diesem Zwecke gewährte das k. t. Ackerbauministe> riunl eine Unterstützuug von 700 X, das k. k, Mini» sterium für Kultus uud Unterricht eine solche von 1303 15. UMR/^M V. kehrerbilöung5wesen. Zur Heranbildung von Lehrern und Lehrerinnen für Volksschulen bestanden in Krain am Schlüsse des Schuljahres 1903/1904 vier Anstalten, nämlich: 1.) Die k. k. Lehrerbildungsanstalt iu Laibach: 2.) die k. k. Lehrerinneubildungsanstalt in Lai» bach: 3.) die mit dein Öffentlichkeitsrechte ausge» stattete Privat-Lchrerinnenbildungsanstalt der Ursu-linerinuen in Laibach; 4.) die Privat° Lehrerinnenbildungsanstalt des „Laibacher Schulkuratorinms" in Laibach. 1. Organisation drr Vildungsanstallen. Die k. k. Lehrerbild ungsan st alt in Laib ach besteht aus 4 Jahrgängen und einer vier-klassigen Übungsschule. Dio Unterrichtssprache ist deutsch.slovenisch. In Gemäßheit das Mmiswnal. Erlasses vom 1. April 1881, Z. 2178, ""d vom 20. Juli 1892, Z. 2981. loerolm ""/^"^'^'^ Unterrichtssprache gelehrt.- Nol^wn stovensche Sprache, Mathematil »md aeometr.sches Z '«"en, Natt?rgeschichte, Landwirtschaft und d,e spezrelle Me- Laibacher Zeitung Nr. 191. 1170 - 22. August 1905. thodik dieser Gegenstände. Tie Unterrichtssprache bei den übrigen Lelnfächern ist deutsch. Bein, Gesangs» unterrichte worden deutsche und slovenifche Lieder-texte gesungen. Die praktischen Übungen nnd die damit vorbundenen Konferenzen und schriftlichen Arbeiten finden in beiden Landessprachen statt. Der Taubstummenunterricht wird im II. Seme» ster des III. Jahrganges als relativ-obligater Ge-gcnstand gelehrt. . Die k. k. Lehreri u uen b ilduu g Za u-stalt i n Lni bach besteht aus 4 Jahrgängen, einer vierllnssigen llbungsschnle nnd einem Kindergarten. Die Unterrichtssprache wurde mit dem obange-führten Ministerialerlasse geregelt und ist deutsch-slovenisch. Mit slovenis ch e r Unterrichtssprache werden gelehrt Religion, slovenische Sprache, Arithmetik und geometrische Formenlehre, weibliche Handarbeiten und die spezielle Methodik dieser Gegenstände. Die übrigen Lehrfächer werden in deutscher Sprache gelehrt. Sonst ist die sprachliche Einrichtung der Anstalt gleich jener der k. k. Lebrerbildungsanstalt. Der Taubstummenunterricht bildet für die Zöglinge des III. Jahrganges im zweiten Semester einen relativ°obligaten Lehrgegenstaud: Violinspiel, Kla^ vierspiel, französische Sprache und Formenarbeit werden als nicht obligate Gegenstände gelehrt. Die zufolge Erlasses des f. k. Miuisteriums für Kultus und Unterricht vom li. April 1902, Z. NM, mit dem Öffentlichkeitsrechte ausgestattete Privat-L eh r c r i u n c n b i I d u u g s a n st a l t der U r s u-liueri n n e n in Laibach bestand im Berichtsjahre ans dem l. nud III. Jahrgange nnd einer fuufklassi-gen Übungsschule. Arithnietit llnd Religion werden mit slovenischer. alle übrigen Lchrgegenstände mit deutscher Unterrichtssprache gelehrt, in allen Fächern wird die Terminologie in oentscher nnd slovenischer Sprache gegeben: beim Gesänge werden deutsche nnd slavonische Liedertexte verwendet. Nicht obligat werden gelehrt die französische und italienische Sprache, das Klavier- und Violinspiel. Die Privat«üeh rerinn en bi ldlu n g s-au st alt des „Deutschen Schulkur atari ums" mit deutscher Unterrichtssprache bestand aus einer Vorbereitnngsklasse. aus dem I. und III. Jahrgange und einer fünsklassigen Übungsschule. In, Bedarfsfälle werden auch die, erste nnd zweite Klasse der vierklassigen Knabenschule des deutschen Schnlvereiues als Übungsschule verwendet. Als nicht obligate Gegenstände werden gelehrt: Slovenisch, Italienisch und Kunstgeschichte. Diese Anstalt besitzt kein Öffentlichkeitsrecht. 2. Prrsonalstaud. EZ bestehen in Laibach folgende Lehrer-, bezie-hungsn>eise Lehrerinuenbildungsanstalten: 1.) die t. k. Lehrerbildungsanstalt, 2,) die k. k. Lehrerinnen-bildnngsanstalt, :5.) die Privatlehrerinnenbildungs-anstalt der Ursulinerinnen, l.) die Privat Lehrerin-nenbildnngsanstalt des „Laibachcr Schnlkurato-riulns". Die Zahl der Lehrkräfte beziffert sich folgendermaßen: :i) 2 Direktoren nnd 1 Direktorin, d) 12 Hauptlehrer nnd 7 Hauptlehrerinnen, c) 9 Übuugsschullchrer und 17 Übungsschul« lehrerinnen, ä) V Hilfslchrkräfbc, zusain. 58 Lchrpersonen. An der k. r. Lehrerbildungsanstalt war 1 Übungs-schullehrer als Vezirksschuliuspektor, 1 trankheits. halber beurlaubt, l wurde als Supplent für eine Hauptlehrerstelle verwendet. Iu der Zahl der Übungsschullehrer sind auch der Gcsangslehrer und der Turnlehrer mitgezählt. An der k. k, Lehrerinnenbildungsanstalt waren 1 Hanptlehrer als Nezirksschulinspektor, 1 Hanpt-lchrer und 1 Übnngsschullehreriu krankheitshalber beurlaubt. In die Zahl der llbungssclnlllchrerinnen erscheint anch die k. k. Kindergärtnerin einbezogen. (Fortsetzung folgt.) — (Veränderungen i ui Stande der K a nz le i be a mtc n der politische!, Ver-U'altung,) An Stelle des mit der Leitung der Hilfsämter der Landesregierung betrauten Direktors Nudolf Zarli wurde der Nezirtsfetretär der Ve° zirkshauptmannschaft Laibach Ferdinand Leske unter gleichzeitiger Übernahme auf eine, Negierungs Offizialstelle mit der Leitung der Kanzlei des Lanöespräsidiums betrant. An die Stelle des Genannten tommt der Aezirkssetretär in NadmannZ-dorf Johann 5locjanöi5. Der vor kurzem ernannte Negierungskanzlist Julius Paidasch wurde in Abänderung seiner ursprünglichen Dienstesbestnm mnng der Bezirkshauptmmnischaft Adelsberg, der nenernannte Negiernngstanzlift Alex, Schaffer jener in Nndniaimsdorf zugeteilt. ' (E r n e n n u n g.) Die Geueraldireltion der k. k. Tabalregie hat den Affistenten der Tabakfabrik it, Noviguo Dante Moscarda znni Kontrolls-offizial bei dem Tabakverschleißmagazine in Trieft ernannt. —r. — (Aus der Laibacher Diözese.) Im Stande, des hierländischen Klerns haben sich in letzterer Zeit folgende Veränderungen erbeben: Für das Landesspital wurden ernannt die hiesigen Missionspriester Gregor Flis zum Seelsorger und Johann ^porn zu dessen Stellvertreter. — Versetzt U'nrdrn die Kapläne Andr. Pavl i n aus Soderschitz als Ex-posit nach Gora bei Soderschitz, Ant. M e r t u n aus Großlaschitz als Exposit uach Präwald, Josef i^vi-gelj aus Harije als Exposit und Veucfiziat nach Oberfeld bei Moräutsch, Martin Qkerjanec aus Moräntsch als Exposit nach Harije, Franz t^ paro -vec ailö Unter-Idria nach Hioräutsch, Peter Moli a r, Pfarradministrator auf der Hl. Alpe, als Ex° posit nach Kouji^ica, Felix Kniiiek aus Softro als Pfarradminiftrator uach Vabcnfcld, Adolf Knol ans Vnbenfeld als Pfarradminiftrator auf die Hl. Alpe, Andreas Magajna ans Grafenbrnun nach Sostro, Johann Lom 5 ek aus St. Veit bei Sittich nach Seizach, Karl Gnidovec aus Neifnitz uach St. Veit bei Sittich, Johann Plahutuik aus Zirt'nitz nach Ncifuitz, Michael K^m et auS Laferbach nach St. Georgen bei Kraiuburg, Karl Dornik aus Aich als Benefiziat nach Winklern, Dr. Franz Griv e c nach Aich, Jakob Nazbor « et aus Stein als Exposit nach St. Iobst ob Krainburg, Johann Iovan aus Wocheiner Feistritz nach Stein, Leopold ('erne ans Seifenberg nach Planina, Andreas! Zgaga aus Iohannistal nach Seisenberg, IgnaZ ^ ^ust aus Großdorn nach Stopi^. Peter Ianec inj Bifchoflack als Katechet an die Ursulinerinnen-Kloster-! schule daselbst, der zeitlich pensionierte Johann Zu-p a n ö i 5 als Kaplau uach Niederdorf, Johann Lovkin ans Hinnach nach Johannistal. ^ Als Kapläne wilrden neu angestellt die Seminarpriester, rücksichtlich Primizianten: Johann V o r 5 t n a r in Hinnach, Matthäus Kozelj in Grotzlaschitz, Alois Kralj in Soderschitz, Alois 5lurent in Semiö, Josef P regeren in Zirtnitz, Johann 8trubelj iu Unter-Idria, Vladimn- Prijatelj iu St. Bar-thelmä, Andreas Or eh et' iil Grafenbrunn, und Andreas Stenovec in Laserbach. (^. — (D e r V erband der sIovenischcn Studentcnv e r e i n e) hat für heute seine erste Generalversammlung un) d^bci die 6. Zusammcn-knnft der katholischslovenischen Studentenschaft einberufen. Ans diesem Anlasse fand gestern abends im Salon der Gößer Bierhalle, Petersstraße, ein Begrüßungsabend statt, an dein sich die Herren Direktor Pov«e, Primarius Dr. Grcgoriö, Advotut Dr. Schweitzer, weiters gegen 50 Mitglieder oer akademischen Vereine „Tanica" (Wien) nnd der „Zarja" (Graz) beteiligten. Der Präses des Verbandes, Herr «Nnt. z>llil. N o /. ie, begrüßte die Versammlung, insbesondere das Programm des Verbandes: Einigkeit der slovenischen Studentenschaft zum Wohle des Volkes betonend. Herr Theologe Be net et überbrachte die besten Grüße der Akademie der slovenischen Theologen in kilagenfurt: Herr «tnd. Mil. Pregeij („Danica") lenkte die Anfinerkfamkeit des Verbandes auf die Tätigkeit auch außerhalb Krams, wohin Energie ins Volt getragen werden foll; Herr Mar into als Präfes der „Danica" gedachte der Gründer der „Danica" und der „Zarja": H^'r Abiturient strain car entbot der Versammlung die besten Grüße, der Abiturienten; Herr Direktor Pov 8 e erinnerte daran, daß der Verband im Zeichen des Kreuzes sowie der slovcnischen Nationalität fort schreiten möge: Herr Dr. Gregory toaftierte aus die christlich soziale Demokratie, die vom Verbände auf praktischer Grundlage gefördert werden soll: H^'rr Dr. Schweitzer erhob sein Glas auf den innigsten Kontakt der slovcnischen Studentenschaft mit dem Volte: Herr Vadnal trank auf das einträchtige Vorgehen der christlich gesinnten Studentenschaft; endlich toastierte Herr Dr. Lain p e aus die drei Tugenden der Studenten: auf die Jugend, die Kraft und den Idealismns. die sich in der Organisation der katholischen Studentenschaft vereinigt finden. — (Der Zirkus LiP " t) erfreut fich eines anhaltend guten Befuches. Unter den gestrigen Programmnummern fanden insbesondere die Darbietungen von Mr. Kittel Und Söhnen, The LiMs plastische Stellungen zn Pferde, der Jockey-Akt der Geschwister KölMöt, des Mons. Sandroso sowie das Potpourri von Freiheitspferden großen Beifall. — (Vom Eifenbahnznge überfah-r e n.) In Ergänzung der gestrigen Meduug erhalten wir folgenden Bericht: Am 20. d. M. abends wurde der Fahrkanonier Valentin Bernik des Divisions-Artillerieregiments Nr. 7 Laibach vom Anshilfswäch-ter Josef Smole bei der Überfetzung nächst dem Wächterhnuse Nr. l-N iu Poljane bei St. Veit auf der Eisenbahnstrecke zwischen den Geloiseu tot ansgefun- den. Bernik ist ans Poljane bei St. Veit "b^"b" zu Hanse und war am genannten Tage bis ^ halb acht Uhr bei seinen Eltern; um k Uhr wuroc vom Zuge Nr. 17l3 überfahren. Bernil lvar an ^ scm Tage ziemlich beranscht: auch hatte er wicdtt" über fein Leben gellagt und sich bereits zweimal" seinen» Trnppenkörper eigenmächtig entfernt: u dies war^ er zweimal ins Wasser gesprungl'», < sich das Leben zu nehmen, wurde jedoch ^'i"^"' ^ gerettet. — Man vermntet, daß er einen SelM" begangen habe; andernfalls ist er dnrch eigenes ^ schulden unter den Zug geraten, ""/> * (Mitteiluugeu aus der P^a^ Aus der österreichischen Zeitschrift für Verwalt^ entnehmen wir, daß ein Iagdvertrag durch die ^ hänguug des Konkurses übn- das Vermö^n ^ Iagdpächters nicht hinfällig wird, sondern ^u,^, Konkursmasse fortgesetzt werden kann. Zur ^un^ dung dieser Frage sind die Gerichte zuständig. ^ — (Im städtischen Schla ch th a nsc) "^ den in der Zeit vom 7. bis einschließlich 12. ", 79 Ochsen. '1 Kühe. 8 Stiere und ! Füllen, wcm. 97 Schweine, 217 Kälber, 19 Hammel nnd ^"^ wie 1 Kitz geschlachtet. Überdies wurde 1 Ochs uH schlachtetcm Zustande nebst ^-N Kilogramm ^ eingeführt. ^ — (G e n, eind e v o rsta il d s w a h l e n,1 ^^ der am :i. Juli vorgenonnnenen Nenwahl ^'' ,,l< meindevorstandes der Ortsgenieinde Zagradcc > den Ignaz Ko^ak in Gabrovka zum Genieindcl , steher, und Josef Pape/ in Tol^nne, Anton >"" in Tol.'ane nnd Anton Blut in Walitfchendorf 3" meinderäten gewählt. - Bei der ani 10. Juli vo ^ nommelien Neilwahl des Gemeindevorstandcc' ^, Ortsgemeinde Hrn^evka wurden Franz Ton»' ^ Hru^levta zum Gemeindevorsteher, Lutas H^'^" ^ Gradi^'e nnd Iofef Hribar in Praprel-e zn M»'"' raten gewählt. ^ Bei der am 25. Juli vorgcno". nen Neun'ahl des Gemeiudevorstandes der ^^«. meinde Haidowitz wnrden Josef Gnidovec >^ ^„i> Lipowetz zuln Gemeindevorsteher, Bartholoinä'ns dovec in Haidolvitz, Anton Kmet in Podlipa l>uo ^ hann Mirti^ in Birkenleiten zn Gemeindenit^.^. wählt. -^ Bei der am 5. August vorgenommenen^,, Wahl des Gemeindevorstandes der Ortsgemoin^' ^, limlje wurden Johann Ponikvar in Unter-G^^ ^ Gemeindevorsteher, und die Besitzer Franz ^^,,,, in Setnik, Simon Kramar in ^elimlje und I^ ^ ^tebljaj in Zapotok zu Gemeinderäten grwcM ^ Bei der am 7. August vorgenommenen Ncnwl^l ^ Gemeindevm-stnndes der Ortsgeineinde Ill'3^ ^ wnrden Anton Tomöiö in Ill.-Feistritz znn, G"ne>, i, Vorsteher, Friedrich Martins-i^ und Ehristian V" beide in Ill.-Feistritz, zu Gemeinderälen g"val'U ^, Bei der am 9. Angnst vorgenommenen Neuwad ^ Gemeindevorstandes der Ortsgeineinde EchnnN',^ ^, Unirden Johann Maichin in Schwarzenbach ä>u''<,^, meindevorsteher, Alois Petsche in Hasenfeld nno -dveas Iallitsch zil Gemeinderäten gewählt. ^ ^l - (D ii r r e i u U n terk r a i'n.) I>'f^^.,iip-llingandanernden Hitze ist in Unterkrain eine ^,, sindliche Dürre eingetreten, die sich nicht nur ^!,^,B fruchten nnd Wiesen, sondern auch bei ObM"' h und Neben bemerkbar macht. Ein starker ^^M' wäre sehr erwünscht, fönst werden sich die dc-r ^, entgegengehenden Tranben nicht entspreclicin wickeln können. "n,ilb (VcreinsauZflug.) Ans Litt"' ^ uns geschrieben: Programmgemäß verlief ^^„ü-Gesaugsvereinc „Ljubljaua" am verflosseu^il ^^< tag nach St. Martin bei Littai untern^min'l'^ ' ,,, flng. Die Sängerschar kam um >/^ Uhr, >nu ^.^ Vereinsbnnner iu Littai an, ioo sie von ^'^^lt'" tation des Gcsangsvereines „Zvon" ans St. -^ .„-empfangen nnd in den mitTannenreifig nnd 3^^^„z schmuck dekorierten Gasthausgarten des Hrrl il ^^^i, Lajovic in Grazdorf bei Littai geleitet nun'dc-Lidern Frühstückskonzerte, welches die K'apelle an-'^,< /ale einleitete, begab sich die Sängerschar un^.^f! antritt der genannten Musikkapelle und ^^»r durch deu mittlerweile aus Trifail erfchienrn^n^. j„ burafcheuchor ,.Zvon" durch den Marktl,n't ^ ^ ^o^ das reichlichst beflaggte Dorf St. Martin, n^^'» dem Eingänge bei der aus diesem Anlasse lN" ^>^!> Trininphpforte die Begrüßung der Gäslo »m ^,„ Aeteilung mit Blumensträußchen stattfan^ ,^1,,!, <2 Uhr mittags fand im Gasthause des H"'N' < ^,» Nobavs ein gemeinsames Mittagsessen st"^,... »cic» die vorgenannte Kapelle konzertierte. Um 2 ^ ^!^' mittags marschierte die gesamte SängersclM'' > ,„il> sich anch die freiwillige Feuerwehr von ^ ^z»^' St. Martin bei Littai sowie der mit dem ^''^"Dalb eingetroffene Gesangsverein „Kum" aus ''/ .^,ii>' bei Steinbrück angeschlossen hattet,, in ^' .^„g^ ort Schloarzenbnch. von wo die Pereine un^' ^,t>'l den, Spiele nm l Uhr nachmittags nach^l. ^^^ zurückkehrte!,, nm an dem, für diese ^'"'^'flW^ räumten Volksfeste mitzuwirken. Der reich ^> ^ Garten füllte sich bald mit zahlreichen Vest'"'^ ^Laibllcher Zeitung Nr. 191. 1711 22. August 1905. Nw's/"^ ^"' darunter war auch dcr Vizcbürgcr-^",tcr von Laibach, Hcrr Dr. Karl Ritter von Vloi-sj^/,^^rstcui« ti, anlinsend. Während dcn mn-' lcuychcn Teil abwechselnd die Tolu/.aler Musittapelle vmi " Tamburaschenchor aus Trifail besorgten, chör ^"^'" .^ gesanglichen Teile drei Gesauaö-6il Vf ^^ diesen Progrannupuukten gab es einen "umshafen,,eiue Iuxpost, eine Koriandoli- und Kon^ '"umiwcht nsw. Für leibliche Bedürfnisse waren ^w" ^WUlonI anf d.',n Festplatze aufgestellt, in welchen ^nnien in Nationaltostümen die Gäste bedienten; ^"'^'u, Kurden fiir Feinschmecker uach kroatischer . le (,'in Tchwein und ein Schöps gebraten, die nnch .^'^ ^anverden reißenden Absatz'fanden. Die Un- ^ialtung litt zwar am Nachmittage einigermaßen il ^ H^ als jedoch gegeu Abend Kühle eintrat s<^ Garten allerseits im Lichte erstrahlte, cr- "we die Lustbarteit einen hohen Grad und das ^'^'"mnigen niollte schier kein Ende nehmen. — Mietzlich ,„^ noch daZ K»nstfenerwerk, das in d'en . "^^Uinden abgebrailnt wurde. lobend erwähnt werden. ^^^ «,„,^ lAus Eifersucht.) Der Kcuschlerssohn ^7" Iatnr in Zalog. Gerichtsbezirk Adelsberg, "^ am 15. d. M abends in einem Gasthause in u,,^ ^^' ""'^'r Zeit begab er sich ins Vorhaus '" '/Me ^> l7jährige Wirtstochter Theresia Vole ^^n'de, warum sie die Burschen Likon, Gr/ina uud ^°lcnec, die zur Zeit auch dort zechteu, lieber habe 5 lhn. Dauu kehrte er ins Gastzimiuer zurück, trank ' "cn Nein ans, verabschiedete sich. zog aber gleich-oh,,? "'"" Nevulver ans der Tasche und feuerte. '' cm Wort zu fagen. einen Schilf; gegen die oben , ' "utten Burschen ab. Verletzt wurde hiebei nie. wo,l^ .^"^,r eilte uul^ aus dem Gastzimmer und ah. "'^^' Fenster auf die Gäste schießen, wurde cwl, '^ ^chtzeitig darau von dem Vnrschen s'ehovin « mnoort. Wäl-rend des Hin- und Herzerrens mit jem I" feuerte er uoch zwei Schüsse ab, ohuc indessen Gc>, ^" ^" treffen. Vor der inzwischen verständigten 'oarmeriepatrouille ergriff Fatur die Flucht, 'or, aber ani 17. d. M. ausgeforfcht uud dem Be-^.gericht^' in Adel^berg eingeliefert. ,. ^orin>/^ ^ ^ ^ ahrrn d e n twende t.) Samstag tcm> '!s^'^ lvur^e dem Diener der Krainifchen ^par-^l^ .lnton Grum dessen Fahrrad entwendet, das stclw ^"'Ubergschen Hause iu der Dalmatingasse ^n gelassen hatte. ^^ lGesundl'n^ ivurde eine Zehukronennoto. Telegramme ^ ^ li. Telegraphen-Korre^ondenz'Zureaus. Der russisch-japanische Krieg. ^,'l?"^' "1- August. Wie der ..Matin" aus du>w ""lli "eldet, erklärte Witte bei einem Inter-T ' ^' fei dem Präsidenten Noosevelt zn großem öluiscki' ^'pflichtet, aber die Meinungsverschiedenheit Und v! '^"^lano und Japan, betreffend Sachalin ^uwm^' )^u'«selltschädigung, sei so groß, daß ein wno-?' u uumöglich sei. Die Forderuugen Ia-^Wa ^'U'eu Witte für Nnßland beleidigend zn sein. l^cill>I? ^'^'^ U' vezng anf diese keinem lvie immer ri^j ",^mnpro!!!iß znstimmeil. Allerseits habe Nchellt"'!^" D'Plomat erklärt, daß Japan von den Tc^.^ ^^ingnngen iu keiuer Weise abgeheu könne. ' ornch dor Verhandlungen scheine unvermeidlich, hat sifs^^'o a i' iii. Angnst. Dem Vernehmen nach zu s^ ", -pläsioeitt Noos^vclt, bevor er Varon Rosen lan^ ?^"0' die aktive warme Unterstützung Dentsch gvst/' ^"^landi^ und Frankreichs bei seiuem Schritte ^„^ ^"^ 'st mit dem ,Uaiscr von Japan ius Ein- ^"wn getreten, H^alv''^' 2l- August. Teni hiesigen ..New Iork ^'delst ^^^ ^"'' Portsmouth gemeldet, daß der stii^i ^"" Negen .>in Schiedsgericht über die noch ßus^. tunkte geringer geworden ist. Nach Wittes sehnn,-. ,^'" ^'^^ Nußland geneigt sein, der Ein >! ^uws Schiedsgerichtes zuzustinnnen. sich^ ^'tsniouth. ^1. Angnsl. Mail nimint als Hany/s ' ^"ll von ^)loosevell bei Baron Rosen in der "'cht >)3 "" Schiedsgericht angeregt lvnrde. Es ist die (5,,. "">t. ob Noosevelt dieses Schiedsgericht für ^t. «,' "ung aller Artikel in Vorfchlag gebracht etchy^"' "'an hält e'? für wahrscheinlich, daß diesem ^^ „,/'""' die Frage der .«»lriegb^nlschädignng oder ^'bivil ^ ber Fra^e der Abtretung von Sachalin un ,"" werdeu soll, ^tli^ ' ^^ Aligust. „Echo de Paris" veröf^ t>cr ^/ "U"> Bericht iiber die Machtmittel Iapaus, M)oz.: "ner zwar nicht den offiziellen Kreisen an^ '""lichj ^ "ber doch änßerst gut unterrichteten Per Untl,.^ " ^'N-Ühre. Der Bericht, der Kaiser Nikolaus Ü""'pi^, ^ lvordeu sei. soll feststellen, daß Japan "°''tsew "''^l'st s" und nur feme Anleihen ihm die ^n ah .a^des Krieges ermöglichen. Diese Anleihen ^c>i, ^' >;apa!, nnr deshalb gewährt worden, weil Mnom>m>i: habe. ^tnßlaiio werde eine Kriege entschädiguug zahleu. Weuu sich uuu Rußlaud weigerte, dieo zu tun, wäre Japan dem Untergange geweiht. Loud on, 21. August. „Daily Telegraph" mel» det aus Tokio unter dem 19. d.: Trotz heftiger Regengüsse gingen die Japaner im nördlicheu Korea vor. Die Nusseu gaben ihre Vcrteidignngswerke anf uud wnrden, nachdem fie den Tumenfluß überschritten hatten, uach Norden zurückgedrängt, wobei sie die Brücke zerstörten. Allem Anscheine nach stchen jetzt keine Nusseu mehr südlich vom Tumen. Die armenische Verschwörung in Smyrna. Konstantin opcl, 21. August. Die in Smyrua aufgedeckte armenisch? Verschwörung hat nicht nur im ?)ildiz. fondern auch iu diplomatischen Kreisen Bennrnhignng hervorgerufen, da dies ein Zeiche» dafür ift, daß das ).')ildiz Attentat nur eiu Teil ciuer weit verzweigten Verschwörnng gewesen ist. Man ist auch deshalb beunruhigt, weil Auzcicheu vor-handcu sind, daß hier und au audcreu Orten noch bedeutende Mengen von Explosivstoffen verborgen sind, welche zn Massenanschlägen am Thronbestci-gnngsfeste am l. September verwendet werden sollten, uin durch Wirren eine internationale Intervention herbeizuführen. Wie verlautet, soll dcr Mdiz durch eiue Ningmauer gäuzlich ifoliert und die an grenzenden Quartiere demoliert werdeu. Heinrich Bulthanpt -s-. Bremen, 21. August. Der Dichter uud Dra matnrg Vulthnupt ist gestern abends an Herzschlag gestorben. Neuigkeiten vom Büchermärkte. Bernsteins, Dr. A. naturwissenschaftliche Volksbücher, fortgesetzt von W. Bölsche, Vand 1, Der Zusammenhanss der Äiaturträfte; Vauo 2, Die Erimhrmlg, uom Instinkt der Tieres Band 3, Anz feld, hesberger, Me., Wien. — Murelti. s, Schwester. Chind» ler, Ivaucic, Private, Trieft. — Schicsl, Konzipist, Prag. — Dr. Lagiuja. Aduotat, Pola. — Kiß, .«f>», Budapest, — Not» jchild, «fm., Teplitz, — Grassi, Oberingeuicur, s. Frau; Goldmann, Ksm,, Fiume. — Pausek, l. u. l, Leutnant; Pojec. t. u. l. Verpflegsosfizial, Loco, — Storopan, Gerichtsadjunkt, Buecari. — Dr. Hocevar, Advokat, s, Familie, Gurlfcld, — Topalis. Arzt, Athen. - Preiset. Ksm.. Mailand. - Neu« stätler, Kfm.. München. — Timovsck, Kfm., Innsbruck. — Waitzen, ^fm., Fiume. Am 19, August. Ritter v, Hermann, k. n, k. Haupt-mann, Görz. — Pollak, s Fran, Lirbmanil, s, Familie, ttstte.; Ritter v, Puppi, Beainter. s, Frau; Colioud, Private, s, Schwester, Trieft. — Friedmaun, Roseuberger, Salzer, Weih, Kestler, Blau, Noth, Schubert, Kfltc,; Grund, Oberinspektor, Wien. — Strans, t u. k. Leutnant; Iellek, k, u. t. Eiuj-Freiw,, Loco. — Aiifmuth, s. Frau, Braun, Nflle, Graz, Dr. Camorosen, Aduotat, Ragusll. — Sittich, l. t. Leutnant, Pola, — Deutsch, Kfm., Großtanizsa. — Kardos. Kfm., Budapest. — Mayer, k, u. k. Leutnant. Rann. — Eiseuhut, itfm., Ecmlin. — Pollat, Kfm, Bohm Skalitz. - Gerzelj, k. k. Vezirksiichtcr, s. Frau, Comen. — Vukovic, kais. Rat. Dalmatien, ^ itnapp, Tierarzt; Fech. Privat, Prag. — Knapp, Private, s, Sohn, Königl, Weinberge. — Müller, k. u, l, Major; Michalouich. l. u. t. Rittmeister; Dr. Lurtz, k. n. t, Regitnentsarzt; FailaSz, k. n. k, Ober« leutnant; Gartner, k. n, k Leutnant; Labnscher. t, u, t. Kadett» Offiziersstellvertreter; Mandi, k. u. t. Einj.Freiwilliger. Villach. - Fischer. Kfm,. Budapest. Verstorbene. Am 18. August. Anton Kosanc, Besitzer, 85 I., Wienerstrahe 31, Carcinoma. Am 20. August. Anton Papez, Arbeiter, 54 I., Kirchen» gasse 21, I'üdoi-oul, i>ulm. — Helena Ambroz, Portierin, 61 I., Polanastrahe 34, Herzfehler. — Felix Tomazii, Buchhalter, 41 I., Komenslygasse 14, ^^«^»tit!« olirun., ^m^Iaidc,.^». — Maria Stamcar, Assekuranzbeamtensgattin, 29 I., Levstik« gasse 4, Lungentuberkulose. Im Iivilspita le: Am 16. August. Julia Prasnitlli, Arbeiterin, 19 I., Lungentuberkulose. Am 17. August. Johann Fritze. Wagner, 74 I., liytsutiu Urin»«, ^slnns^lüit!«, ^lilrÄ^iniin. Am 18. August. Franz Mohorii, Keuschler, 36 I., I'udsrcul. pulm. Am 19, August. Minka Legat, Sekrctärstochter, 5 I., Indsrcul. pulm. — Maria Frece, Aufsehersgattin, 3? I., Pneumonie. Meteorologische Beobachtungen in Laibach. Seehohe 306 2 m. Mittl. Luftdruck 736'0mm. 2U.N. 737 4 27 2 SO. mäßig teilw. bew. 21. 9 . Ab. 737 8 21-8 NW. schwach bewöllt 22.l 7 U.F. ! 738 5 ! 16-2, NO. schwach ! heiter ! 0'0 Das Tagesmittel der gestrigen Temperatur 21-8", Nor« male 18-3°.________________________________________ Verantwortlicher Redakteur: Anton Funtek. nolscler „wiapelle" HSfer Magengeschwüre und -Krämpfe, i ii;pl Brightsche Nierenentzündung, ArZTIICll Rachen- und Kehlkopfkatarrhe, 6IHD" Magen- und Darmkatarrhe, , ,. v. Vnrzü*rlioh<> Harnsäure Diathese,TOIIieil i V OrZUgllCne Zuokerharnruhr, TTpilprfol «>•«»» Hartleibigkeit, neiieriOlge Z (3258j Leberleiden. -------- ------- Johann Macä.'l junior gibt schmerzersüllt allen Verwandten, Freunden und Bekannten die traurige Nachricht, daß sein iuuigstgclicbter. guter Vater, Herr Zwhlttttt Macäk l. l. Evidenzhaltiingsoberinspcktor i. R., Ritter des Franz IoschOrdens usw. Donnerstag den 17. August 1905 um 10 Uhr vor« ! mittags in Graz felig im Herrn entschlafen ist. l Die sterblichen Überreste des teuren Verblichenen l weiden heute um 5 Uhr nachmittags in der hiesigen ! Leichenhalle eingesegnet nnd sodann nach Trieft ! überführt, woselbst das Leichenbegängnis Dienstag ! > den 22. August 1905 um 10 Uhr vormittags vom ! Südbahnhofe zum Friedhofe bei St, Auna statt» finden wird, l Graz am 19. August 1905. (3438) I (Statt jeder besonderen Anzeige.) ! Danksagung. > ^ Die vielen Beweise herzlicher und warmer ! Teilnahme, die uns bei dem Hinscheiden nnseres > innigstgeliebten Binders, beziehungsweise Galten ! und Vaters, des Herrn ! Felw Nomaiiö Buchhalters der Firma Ioh, A. Hartmann ! zugekommen sind, die schönen Kranzspenden, wie ! auch die ehrende Beteiligung an dem Leichenbegäng- « nisse verpflichten uns, allen Verwandten, Freuuden « nud Betailnten hiemit unseren innigsten Dank ab» l zn statten, > Laibach am 21. August 1905. ! Die trauernd Hinterbliebenen. ! \izr die Strömungen und Bes^ungen unseres ^# A tk Qk 0^ ^k& Ä^ modernen Kunst- unD Geisteslebens in einem a ¦ M 1™ MJL Hl Jl humoristisch-satirischen Zeitspiegel betrachten ¦ \\ Ii ^^ 111 LM und verfolgen will, der lese jeden Montag J 9% ng ^9^^ È^# die neueste jtamer der jYIünchner 10wmm WPw^mN* ¦¦¦¦¦¦ €inzelverkau| und Abonnements bei lg. v. Kleinmayr & Fed. Bamberg in Laibach, jKongrcsspIatz Jfr. 2 und Südbahnhof (Kiosk) sowie in Steinbrück, Südbahnhof (Kiosk), smn) 5 Laibacher Zeitung Nr. 191.______________ 1712 22. August 1905. Kurse an der Wiener Börse vom 21. August 19N5. N°« dem oM^n KulM^. Die notierten Kurse »erstehen sich in Kroncnwahrung. Die Notierung sämtlicher Nltien und der «Diversen Lose» versteht sich per Stück. Allgemein» Staatsschuld, «eld ware Einyeitl, Meute in Noten Mai. November p, K. 4'2«/„. . . iyN'5ü 10075 inSilb.IÜN.-Iuli pl. K. 4'2«/n 100-50 lUU 70 „Not ssevi,Mug.pr,K.4'2<>/„ 101 35 l0l 5.', ,, ,, April, Ol!.pr,K.4'2«/n 10125 10145 l854er Gtaalslosc 250 st. 3'2«/<, ..-- — - 1860er „ 500 st, 4°/« 15? — 159- 18«0er „ 100 st, 4°/„ 19» «5 192 «5 »864er ,, 100 st, . . 29» 25 29550 dto. ,, 50 st. . . 29850 295 t>0 Dom,-Pfa»dbr. i» 120 fi. 5°/« . »9b — «9» — Staatsschuld der im Keich»- rat» vertretenen Königreich» und Länder. Oesterr. Goldrente, stfr., 1«) st., per Nasse.....4"/„ 119-40 H9-i!0 bto, Nenlc <» K^ronenwähr., stsr., per Nasse.....4°/<, 100 «0 100 X0 dto. dto. bto. per Ultimo . 4"/^ 109 50 10070 0esterr.Inuest., 400 Kronen . 4°/« 100 70 101-70 Zn Vtaatsschuldverschreibnn» gen abgcftemp.Msenb.'UMen. Clisabellibahn 20« st. KM, 5'/<°/„ von 200 fl.......499 „501 — bto. LinMnbw, 200 f>. 0, W. S. b'/.°/n........455-—45?'— Kto. Nlllzb.°Tir.»O0fl. ».W.S. b°/„.........4Z» - 44» — 5. «arl-Lubw.-V. 200 fl. KM. ö /» Von 200 fl......—-— —'— Geld Ware Vom Ltaate zur Zahlung übernommene Elsenb.'Prtor. oblinattonen. Elisabethbahu K00 u. 3000 M. 4°/n ab 10"/«...... 11670 117-70 Elisabethbahn, 400 u. 2000 M. 4°/u......... 119 10 120 10 Franz Joses.-«.. Em. 18K4 (blv. st.) Silb., 4°/o .... 10N'?5 i!)1'7b Galizische Karl Ludwig-Vah, (div, St.) Silb. 4"/° . . . 100'?<> 101-70 Vorarlberg« «ahn. Em. 1884 (div. St.) Silb. 4°/« . . . 1O0'«0 101'«o ztaatnschuld der Länder der ungarischen Krön». 4°/„ min. Goldiente per Kasse . 11-, ßb 11585 dto. bto. per Ultimo .... 1it> L5 115 8t> 4"/„ dto, Äcnte in Nronenwähr., steuerfrei, per Kasse . . . 9«'ü0 9670 4"/o dtll. dto. dlo. per Ultimo . 96'b0 9L'7U Ung. St,-Vis.M»I, Gold 100 fl. —-— —-— dtu. dto. Silber l»0 sl. . . . —-— —>— dt». Slaats'Oblili. (Uüg, Ostb. v. I. 1»7K....... —-— —-— bto, Schanlreaal-ÄblUs.-Obllg. —'— —- - bto. Präm, N. l^ 100 «l. — 200 K 2l? 85 Ül9 «5 blll. dto, ll 5N fl, —100li 2t5 50 21? t,l, Theifj-Nea..Uos^ 4«/„ . . . . iü5 W l«? m> 4°/„ ungar. Vrundentl.-Oblig. 9« 10! »?-,o 4°/„ lroat. und slavon. betto 86 vo U7 5« Andere ässentl. Anlehen. 5°/„Donau-Mca,°N>ilrilie 1878 . 106-40 107 40! Vlnlchcn dcr Stadt Gürz , . — — —-- «ülehen der Stadt Wien . . . 108k!, 10465 dto, dlo. (Silber ob. Gold) 121-«,» ,22 «0 dto, dlu. (1894). . . . 9!» 5!>'lO» lit, dto. dto, (1898), , . . 100-4»,i0I-4<>, Vü^obau-Anlehcn, verlolb. 5°/„ 99 60 10U«u! 4°/„ Krainer Uandes'Unlehen , —-— — -- «elb Ware Pfandbrief» «tc. Aodlr. llllg.2st.ln5UI.verl.4-/» 1N020 101-Lo! N.-ostcrr.Lllndez.Hyp.-Unst.^/o 100-30 101 8„ Oest.-ung. Vanl «V^ähr. Verl. 4"/„......... 10U'80 101-8» dt°. bto. bvjähr, verl. 4°/„ 101 4,» 102-4«, Eparfasse. I. «st., »>NI., verl.4°/° 10150 1025« Visenbahn-Prioritäts» Gbligalionen. FerdinllndZ'Nordbahn Em. 1888 101-65 INi!-«ü Oesterr. Nordwcstbahn . . . 108 Ki, 10» <;ü S— 5°/ Clary.Lose 40 fl. KM. . . . 156 — 1,14- Ofener Lose 40 sl..... 170 — 179- Palffy-Lose 40 fl, KM. . . 175-— 185-50 Noten Kreuz, Oest, Ges., v.ia fl. 54 25 5^75 .. ung. „ „ 5fl. 84 Vi, 35 75 Nudolf-Losc 10 fl, .... 62-- «6-- Salm-Lose 40 fl...... »14-— 823- - St.Wcnoiö-Lose 40 fl. . . . —-- —-— Wiciu'l Eomm.°Lose v. I. 1874 585-— 542 !>0 «ewmslsch, d. 8V° Pr,'Lchuldv. d, Vodentreditanst., E»,. 1889 101-50 110-20 Laibactier Lose...... —- -- —-^ ! Geld Ware «ltien. Zranspurtunter» nehmungen. Ausslg-Tepl, Visenb. 500 fl. . . Wü?' 83»?-«au- u. Netriebs-Ges. für Mdt. Straßenb, in Wien lit. X . —-— —>— dto. dto. dto, lit. V . >-— ..-— Vühm. Nordbahn 150 fl. . . 875— 380 - Bnschtlehrader Eis. 5U0fl. KM. L99t> 300b- dtll. bto. (lit. L) 200 fl. ,104' 1110-Donau Dampfschiffahrtl. Gesell, l^cslerr., 500 fl, ltM. , . . 1001' IN'4' Duz Nllbenbacher V.°B. 400 II 52»-—530 — ssrrdinaüd« Nordb. 1000 fl. KM. 5850' 5880 Ll'inb,-Czernow,-Iassn - Etsenb,° Gesculchast 200 sl. S. . . . 5^2- 584'- Lloyd, Ocst., Trieft, 5-— Wiener Lolalbahnen°«llt,Gef. . 150 — 160-— - Gel» M" Läaderbanl, vest,, 200 fl. . . -^ " .^z OeNcrr.-ungar, Vanl, 600 fl. . 1«"' !^ Unionbanl 800 fl..... l."'"««!'- Verlehrsbanl, «Hg. 14« fl. . . »63— »«' zndustri».Knt»r» n»hmung»n. Vauges., «llg. öst,, 100 fl. . . "»" ^'' Egydler Eisen- und Ttahl-Ino. ^.^. in Wien 100 fl..... -'" «1« - Elsenbabnw.-Le^ " ^ Präger Visen Ind. Ges, 200 fl. L7<8' '' ^ Llllgll-Tarj. Eteinlohlcn 100 fl, -"^^»l,,,^ „Echlüglmühl", Papierf, 200 sl, 230^» z.^. „Steurcrm.", Papierf. u. V.°G, 4»0-^ « ^ Xrifailer Kohlenw,-Gesell. 70 fl, 2«5-- '.<> ^ Waffeus.-G,, 0est.inW