H:M Mtlmoch am l' Mich.iel M a u z 0 n i iu die Stelle dc6 Kanonikus Kustos, unr> dcs Kanoniklls ^illliol-Ignaz Vinöli i» dic Stelle deö Kanonikus .^m<»,' zu gestatten, und den Ehrrudomherrn, Vize.Archidia« kmtlls und Stal'spfarrcr in Ognliu. Anton Sokolie, zum Kanonikus .j'"!i.)i- au dcm genannten Domkapi-tel allergnadigst zu ernennen geruht. Nichtamtlicher Theil. Vaibach, 10. Juni. Was an auswärtigen Nachrichten heute Neues vorlic^t. bezieht sich zunächst auf die deutsch« dänische ">w russisch . polnische Angllc,isul,cit Die Antwort Oesterreichs au Dänemark lningen wir uutcu. iDester» ^>ch spricht sich i» dcmiVIbeu Sinne aus, n»ie Preußen, -l^chrichlen aus Frankfurt znfol^c hofft mau dic Sache l" der nächsten VnndcstagsWing (am Donnerstag) zur Beschlußfassung zu bringen. Was die ,.G. < scruer" erwiedert, der da gesagt hatte, dic ideutischcu ".."ten seien bereits uach Petersburg abgegangen. ent< l'alt die Mittheilung, daß die Nl)tcu dem Wiener Ka-^»et fegende Aufschlnsse. Er schreibt: „Die Ueber, ^uslimmnug der Kabinete oou Paris und ^ondou be« ^>g>ich der Vebandlung der polnischen Angelegenheit /l nunmehr volikommcn. Deuu, wie ich uou ganz ^"uerlässiger Seite vernehme, ist »uu anch dic Kon« , ^nzfl'.^c dahin erledigt, daß das Tuilerieukabinel '^' sci»cr gestern l>ier cingelroffenen leptcu Note zu« "kslanden hat, daß die polnische Angelegenheit in ^'tr Konferenz der acht Mächte, welche die Wiener ^chllchakir unterzeichnet l'aben. behandelt werde. Frank» ^'ch wollte nämlich bisher, wie Rußland, nur einen 'lvpäischeu Kongreß oder aber die Konferenz «. und cbcn um diese, wenn auch nur indirekte Anerkennung uicht anösprechen zu müssen, hatte Napoleon es England allein nberlasseu, iu der ersten uach Petersburg gerichteten Note auf jene Ver< träge zu rcknrriren. Die Konferenzfrage ist also als erledigt zu betrachten, denn ich zweifle kaum daran, daß auch Oesterreich der zwischen den Westmächlen stipnlirteu Vereinigung dirscö wichtigen Punktes bei> treten werde. Ueber emcu anderen Punkt, die For< dcruug eines Waffenstillstandes betreffend, waren eigentlich dic Wcstmächtc unter sich nur uneinig; beide hätteu nämlich gerue die bezügliche Forderung nnlcr irgend ciuer Fl'rm aufgestellt; indessen ucr< ständigten sie sich darüber, diesen Puukt aus R'ück» sicht auf die entschiedene Einwendung Oesterreichs fallen zu lassen." Nnssische Zeitungen nehmen nunmehr keiuen A». staud. Nachrichten über.5s>? Aufssalld am linsen Ufer des Dnicpr, d, i. ii» sogen'2 widersprachen, anf kein an> drres Ziel gerichtet waren als auf die Erfülluug ebeu dieser Uebcreinkuuft. Die kais. Regierung iu ihrer iudividuellen Eigen-schaft muß übrigens weiterer Erörterungen sich cnt« halte,i. da sie, wie auch Herr Hall es uicht anders erwartet, auf dem Punkte, zu welchem diese Angele« gcnhcit gediehen ist, der Bundesversammlung als dem Orgau des gesammteu Deutschlands es zil überlassen hat, die verfassnngs- und vertragsmäßigen Rechte des Bundes zu vertreten und zur Geltung zu bringen. In diesem Si»nc wollen Eu. sich gegen den kön. dänischen Hcrru Conscils'Präsidenlen aufsprechen. Empfangen . . . Rechbcrg." Oesterreich. IVieu, 7. Inm. Gegenüber der in verschiedenen Blättern verlauteten Angabe, daß für Vcnezieu ein umfassender Amnestie-Alt bevorstehend sei, wird uns — sagt die „Presse" — von gnlunterrichteter Seite versichert, daß diese Nachricht jedenfalls vcr^ srüht ist. — Dem Vernehmen nach richtet Oesterreich jet)l nach dcm Beispiele Englands Küstcuwächter ein; diese Schiffe sollen feste Stationen haben wie die cngli^ scheu. In Pola soll diese Institution zurrst ins Ve--bcu gerufen werden. Wien, 8. Juni. Vorgestern, Samstag, den l>. d. M,, Vormittags, fand in Altmünstcr an» Traun-sec dic feierliche Beerdigung der deiche. Sr. k. Hohcit oes Erzherzogs Marimilmn d'Estc Statt. Dcii Zug eröffneten die P. P. Kapnzincr von Gmundcn, der Dechant von Altmünster mit seiueu Kaplänen, die Priester ans den umliegenden Pfarren und des Re» demptoristcu »Kollegiums in Puchhcim, die Ordens« Priester dcs hoheu deutschen Ordens iu ihrciu Ornate, ein infuliner Prälat mit Assistenz, die Dom« Herren der Winzer Diözese. ivelchen der hoch würdigste Bischof vou Linz mit Assistenz folgte. Eine zahllose Menschenmenge bedeckte die Straßen und die Nebenwege von Altmünstcr nach Ebeuzweier, durch welche sich der Zug bewegen mußte. Vor dcm Schlosse, waren ^dlc Veteranen von Altiuünstcr, Trauukirchcn und Ncukircheu mit ihren Fahnen aufgestellt, so wie weißgekleidete Mädchen uud dic Musikkapellen von Gmuudcu und Altmünstcr. Unter dem Gartcuportalc des Schlosses, welches in das Iuucrc desselben führt, erwartete der Klerus die Leiche, welche nach deu üblichen kirchlichen Zeremonien von Unteroffizieren des Regiments Deutschmeister erhoben und getragcu wurde. Unmittelbar hinter dcm Sarge folgten Se. kaiscrl. Hoheit Erzhenog Wilhelm und Herr Erzherzog Karl Lndwig. mehrere Ritter des dculschcu Ordcns iu ihrem Kostüme und eine große Anzahl Stabsoffiziere aller militärischen Branchen nnd Körper. Diesen folg" ten die k. k. Bezirksbeamteu ?c ?c. In Attinünster angelangt, wurde die Leiche in der Pfarrkirche abgesetzt. Nach geendetem Gottesdienst verfügten sich die Veteranen nach dem FriedlM, an dessen Portal sie. in militärischer Ordnung aufgestellt, den,Leichcnzug erwarteten. Nach erfolgter Einsegnung unter dcm Portale durch den Bischof von Linz, wurde die bobc Leiche in die Mitte des Kirchhofes zur nengemauer-ten Grnft getragen, vor welcher ein hohes einfaches .Nrenz aus Birkenstämmeu gezimmert und mit dem erzherzoglichrn Wappen geschmückt aufgestellt war. Nach dcr Zeremonie am Grabe wurde der kupferne Sarg iu einen zweiten eingeseift und in die Gruft versenkt. — Aus Grciu, 7, Juni, schreibt man: Mit dem hentigen Linzer Passagier-Dampfer „Germania" trafen Se. Hoheit dcr regierende Herzog von Kobnrg-Gotha sammt Gemalin lind dic Prinzessin Wilhelm von Baden - Leuchtenberg hier ein. ^m Gefolge befinden siä' Gcheimrath v. Samver und Hauptmann Graf Keller. Dcr Hcrzog, welcher bekanntlich im vergau« gencu Jahre seiue an der Donau gelegenen Besipun.« HßO gcn in hicsigcr Gegend durch Ankauf von Wallsee (znletzt im Besitze drö Herrn Handelsministers Grafen Wickenburg) ar!ondirle. beabsichtigt deil neu erwor« l'cnen Gülerkomplex einer genaueren Visitation zu unterziehen und dürfte bis etrca 13. d. M. abwrch° sclnd zn Greinblirg und Wallsee Residenz nehmen, dann al'rr dic Reise nach Wien fortsetzen. Anch im nabcn Kreuzen, gleichfalls einem Bcsitzlhlim deS Herzogs, wcrdcn Vorbcrcilnngcn zn dessen Einpfang gc-troffsN. Ueber dcn politischen Sinn lind Ziveck dcr Reise des Herzogs Ernst v. Koburg nach Oesterreich schreib man cer „Südd. Ztg," ans Golha. 4. Juni: Der Herzog wird von Koburg aus in dcn nächsten Tagen cine Reise untiruebmen, welche als Zeichen einer gewissen Wendung in scincr politischen Slellnng bc-trachtet werden darf. Es gilt nämli'ch einen, Besuch am kaiserlichen Hof zu Wien. zu dein die persönlichen Beziehungen des Herzogs bisber ziemlich kühl waren. Seine eiüschiedene Hinncigilng zn Preußen, welche bis zu dem Abschluß der Miütärkonvention führte, die Förderung res Nationalvereins. überhalipt die ganze oft sehr prononeirtc Haltung des Herzogs in den inneren dculschcn Fragen l'at ihn dem österreichischen Hofe und ebenso den ül'rigen Fürsten der Würzbur^ ger Koalition allmälig cnlfrcindct. Man erinnert sich ja wohl noch der Rcehbcrg'schcn Note, die gegen die Aeußerung des Herzogs auftrat, daß von dcn deutschen Fürsten Opfer für eine einheitliche Zentral gcwalt gcl'racht werken müßten. Es ist in unseren Hofkreisen ein osfcncs Geheimniß, daß die unglück' selige Richtnng, welche jctzt von der preußischen Regierung mit ciner a» Wal'usinn grenzenden Beharrlichkeit «erfolgt wird, l>ei dem Herzog dcn Entschluß wachgerufen l'at, mit den anderen Bnndesfürsteu wie» der in innigere Beziehungen zu treten. Die Febrnar« Reise an den Hof zu Dresden, welchen der Herzog lange Jahre hindurch gemieden balle, war dcr crste Schritt zur Ausführung dieses Entschlusses; die „In-dep. beige" hat schon damals durch eiuc wohluntcr' richtete Feder auf die Tendenz der Dresdener Reise aufmerksam gemacht, olmc daß jedoch die deutschen Zeitungen Notiz davon geuommeu hätte». Dem cr° ftcn Schritt folgt jetzt der zweite wichtigere, dcr sich in das unscheinbare Gewand eines Besuches auf den bcrzoglichen Fnmiliruhlnschaften zu Grcinlmrg an dcr Donau kleidet. Am Wiener Hofe erwartet man den Herzog, wie uns hlaulchaft versichert wird, mit einer gewissen frendigru Genugthuung; wan weiß dort die Bedeutung seiner Persönlichkeit von dem Umfang der üänder, die er beherrscht, und voil scincn «rcalcn Machlvechällnissen" sehr wohl zu unterscheiden. Prag, 6. Inni. In der heutigen konstitniren-den General °Versammlling der Aktionäre der böhmi« scheu Eskomptcbank sind zu Verivallungorälheu gewählt: Zdckauer. Epstein, Max Dormitzcr, v. Haase. Vachofeu v. Echt, Gustav Fischl, Dotzaucr, Schary. Dr. v. Limbek, Jos Vipplnanli, Tenipsky, v. Nicdl. Präsident des Verwaltlingsrathes ist: Zdckaucr. Vize-Prasioeuten sind: i.!. Epstein, Max Dorniincr. Trieft, X. Juni. Bei der heutigen Wahl wurde im ersten Wahllörper Hofralh Tomasini in den Stadt« rath gewählt. Trieft, !). Juni. Gestern starb hier cin Greis von N4 Jahren, Kasmiir Mam, dcr theils von pri> vatcr, theils vou öffentlicher Mildtbätigkcit lebte. Venedig. Dem KricgSminisicr Grafen Degen» fclo verdankt die Armee »lebst so vielen prallischen Einsührungeil auch jene des Turnunterrichtes. In allen größeren Garnisoiuu der Armee sino beleüS förmliche T»rnschl>Ien errichtet nnd der günstige Ein fluß. wclchcu diese wichtige Leibesübung auf die Beweglichkeit uud Bcbrudigleil des Mauues übt, macht sich schon jetzt sehr wohlthätig füblbar. Wir hatten oicscr ^Tagc Gelegenheit, eine Abtheilung eines hier ga'.nisouilenrcn Infantelil-R'egimentS auf dem Campo Marzo turnen zu sehen, und müssen aufrichtig gestehen, daß wir unendlich rrstminl über die beinahe unglaublichen Fortschritte waren, welche seit dcr lur» zcn Zeit, als ras Dirnen in ocr Armee eingeführt wurde, erfolgt sind, Die Wichtigkeit dieses Unlcr^ richtlS einsehend, wurde drrselde uuu förinlich iu die Slnndeneinlheilung anfgcnonunen lind wie das taktische Exerziere», Tiraillircn und Bajonnet-Fechten geüot. Deutschland. Verlin. Die Stimmung hier ist eine sehr trübe. Niema»d sieht eine» friedlichen Ausweg aus dem Labyrinth, in welches die Kamarilla Preußen nut grenzenlosem Leichtsinn bineingeführl hat. Für jetzt erivarlet man nnr nenc Ollroyirungen. N'a° menilich werden von dem neuen Wablg, setze, dessen Erscheinung als bevorstehend angekündigt wird, haar» sträubende Dinge berichtet. Zuverlässigen Nachrichleu zufolge beruht eS, iu Nachabmung des französischen Systems alls' dem allgemeinen gleichen Wahlrecht, l)er direkten Wahl und der förmlichen Ausstellung von Regiernngsla»di0alc»; dabei soll jeder Wähler verpflichtet werde», au der Wal)I theilzuuchmen. Iuorß fühle man doch, daß mit diesem Wahlgesetz trot) der Beschränkung der Presse und des Vereinsrechics noch uicht durchzuringen wärc; es sei deßbalb die Ausnahme dcr Bestimmnng. daß oie Stimmen der Alis-bleibenden für dcn Regierungslandioaten gezählt werden soll,»!, vorgeschlagen worden. Vor acht Tageil noch wäre dieser Vorschlag allgcmei!'. belacht nno ver» spoltct worden, jctzt habe er bereits einen sehr ernst» haften Charakter augcuommcn, Die Wahlen wür» den nach dem jetzt festgesetzten Pla„c derart statlsin< den, daß das ueue Haus der Abgeordneten nlit der ?l'ückkehr des Königs, uor dem 1. Oktober also, zu° sammeiltrclcn könnte. Verli». Von dcn preußischen Provinzialblät lern drnellU die verwarnte ErNärung ocr sechs Acr-liner Z>iliingeu ab uno unterzeichnen dieselbe zustin^ mcul) bis jettt.- die R'eraNionen der Danziger, der Posencr, dcr Ostdeutschen. der Bromberger, der Nrlieu Sletlincr, der Pommer'scheu, dcr Ostscc-, der Magdeburger, der Thüriiiger, dcr Elberfeloer und dcr Westfälischen Zeitung. Bon den Berliner Blättern hat sich noch die „Berliner Abendzeitung" angeschlos» sen. Fast sämmtliche Provinzial-Zcilnngen beschrän^ keil sich auf thatsächliche Mltlheilnngeu, und mehrere erkläre« anSorücklich, caß sic nicht mehr in der i^agc sind, auf eine Besprechung politischer Fragen ein« zugehen. Frankfurt, :',. Juni: Die Änudeö^Kommission für Ausarbeitung des Entwurfes z» einem allgemeinen Pateutgesepc hat ibrc Arbcileu volleudcl. D,c einzelnen ^ommissions-Milglieder lehren uuu sämmt- lich in ihre Heimat zurück, mit Allsnahme des österreichischen Ministtrialratl's Professor Höchsmann. wel« cber beauftragt wnrde, l>ie Ges.nnmt - Ergebnisse der Berathlingen zur Schllißredaktion ;n briilgen. uud daher znm Pollznge dieser Aufgabe noch einige Zeit i» Fraiikfurt veibleibt. — Aus Kiel wild geschrieben, daß in demselben Augenblicke, in dem dcr deutsche Bund für die In» pfaudnabme oder Vesehnng des Herzoglhums Holstein sich einschließen sollte, von dem dänische» Kriegsmini«-stcrinm zur Verdoppelung der dänischen Armee geschritten und Holstein sofort von den dänischen Truppen beseht werden wird. so daß also nach Ablanf dcr Dänemark gesehlich zuständige» Bedcxkzeit die deutschen Reichslrnppcn schon i» Aliona anf Feinde stoßen und sofort in einen Krieg mit unberechenbaren Folgen verwickelt werden würden. Solches ist iu cincr der letUen StaatSralhs-Sihuugcn festgestellt worden uno der persönliche» Denkweise des Königs entsprechend. Anel» ist beschlossen worden, daß an sämmllichcn norddeutschen Häfen und Bnchten sofort die Blokaoe vollzogen werden soll. wenn Deutschland dic Besipnahmc Holsteins beanspruchen sollte. Italienische Staaten. Der Turincr Korrespondent des „Journal rc Geneve" gibt über die ungarische Emigration in Ita» lien folgende Anffchlüsse: „General Klapka ist seit mehreren Tagen in Turin. General Türr i» Koii-staniinopel, Herr PlilSzky in Turm, Kossulh, nia» »reiß nicht wo. Prinz von Erouy-> Ehancl iu Paris. ?ic ungarische Elnigration, beständig unterwegs, schciilt weder sehr einig zu seiu. noch allf einen grü< ileu Zweig z,l kommen. Der Prinz von Erouy» Ebaiiel, „Abkömiilling der Arpad", ist nach dem Fehlschlagen der iu London vcrsuchleu Anlcil'c i» Vergessenheit geraihen. General Türr ist sehr isolir!: sei»c Laudsleutc beschuldigen ihn, ich weiß nicht.mil welchem Recht, alles zn verwirren, in Konstantino» pel zu intrigniren und überhanpl anf eigene Faust zu handeln, General Türr ist „Kommaudaut" der ungarischen Legion; dieser Titel verschafft ihm eineil gemissen Einfluß in Italic», abgesehen vou sciueni Raug als General der Armee. Ein in Mailand er-scheinendes, vo» einem jnngen Nngar. Helfy, redi-gilteS Blalt, «^'Alleanza", fchcint speziell das Organ des Generals Türr zu ftin. Das Blalt. dem Tittl n>c>n'^ Helve», läi^t szsiv z>l haxfi^ dc» Groll >üw die Eifersüchteleien durchblicken, welche die ungarischen Parteihänplcr trennen. Namentlich ist Herr Pulszky scit cinigcr Zeit die Zielscheibe der „Allcanza"; dic Blätter brilige» seine Entgegnllngen. Diese person^ lichen Angriffe habeil anf sebr linpolilischc Weise die innere» Streitigkeiten der Emigration aufgedeckt. Der ernslcslc Man», mit dem auch Graf Cavonr beständig verlebrte, ist General Klapka. Er hat stets vernicht, zu versöhnen; Dank seinen Bemühungen, blieben die Zwistigkeilen bisher verborgen, aber neuerdings, da sich die i.'age Ungarns mehr einer AusMnuug mil Oesterreich zuuelgt. kommen die Feindseligkeiten an den Tag. Kossuth gebt seinen Weg allein: uncud-liche Eitelkeit, übertriebene Eigenliebe, herrschsüchtiger Geist — es fehlt ihm nichts, um diese einsame Slel-lnng herbeizufübren. Im Uebrigcn spielt dic Emi« graliou eine sehr nichtige Rolle." Feuilleton. (5i,le Hochzeit im Kaukasus Von ^bcoplnl i?apinsk'.). dem bekailnteu An» sührer einer Expedition, welche vo» England ans vor einiger Zcit nach Polen ging, erschien jet)t der erste Band cmcö BncbeS.' „Die Bergvölker deö Kaukasus," ^Hamblirg, Hoffman» nnd Campe). Was ^apinSky aus eigener Anschannng schildert, ist zuverlässig uud ansprechend. AIS Beleg bringen wir daraus dcn Abschnitt über die HochzeitSgebräliche. „Kein Mädchen wird wider seinen Wille» vcr» "heiratet, doch darf es auch ohne die Zustimmung seiner Eltern keinen Mann mbinen. Dcr Freier sucht das jnugc Märchen znuor möglichst leimen zu lernen; wie überall wird auch bier auf dic Wohlhabenheit lind das Anscyll, dcr Eltern beider Parteien, dann ttlif die gulcn Sütcn, auf die Geschickliehkeit des Mädchens in weibliche» Handarbeileu, auch sehr vie! auf gegenseitige Zunrignng und m.f Schönheit gc-seben Hat der Freier die Erlaubniß, das Mädchen in der Hülte cer E.'lern zn beslichcu. so bedentet dieß schon ihre slilischweigendc Zustimmuug; er hat also dann nichts mehr zn tl'un. als dic Gunst des Mäd< chens zu gewinnen. Haben sic sich gegcnscitig vcr> ständigt, so vcrablldcu sic die Nacht, in welcher dcr Freier das Mädchen cnlführcu soll. Dic Entführung ist cinc alle Süle, welche dic Adighe von den ^schcr- lessen übettommmcn haben, welche früher meistens ibrc Frauen raubten, und obgleich jeht die Heirat im Voraus arrangirt ist, so wird doch der Schein er« balte». als würde das Mädchen geraubt uud als wäre dcr Bräutigam gezwungen, das Brautgelo als Strafe dieses RanbcS zu zahlcu. Ist die bczeichncle Nacht crschieucn. so scht sich der Bräutigam vou einer Zabl seiner Freundc begleitet, zu Pferde und nähert sich langsam und mit großrr Vorsicht dcm Hofe. wo scine Gclicblc wohnt. Außer rer Brant, welche cin kleines Paket mit ihren schön» stcn Kleidern bereits inSgebcim zurechtgelegt hat, sind »nr die Elleln in das Gebeimniß eingeweiht, schei»en aber wie blind nno taub zu sein. DaS Mädchen lauscht. Ein leichter Pfiff vor dem Zaune des Hofes läßt sich hören. Die Braut schleicht unbemerkt aus der Hütte und dem Hofe lind ist bald in den Armen des Bräutigams, der schnell zu Pferde steigt, sie zu sich hinauf hcbt uud mit einem Pistolenschnsse seinen Tliilmph luudglbend. in rasendem Galopp davon« sorengt; seine Begleiter decken ihm deu Rücken, fcucrn il".'e Gcmchrc los und lasscu einen eigenthümlich gel. lcndcn Ruf ertönen. welcher die Enlfnhruug anzeigt. Anf diesen Alarm stürzen die bewaffilete» Männer des Hofes zn ihren Pferden, alle Nachbarn sinen ebenfalls anf und unter fürchterlichem Halloh beginnt die wilde Jagd. Unterdessen bat dcr Entführer einen Vorsplung gewonnen und sprengt stumm und im stärtsten ^'aufe dem Orte zn, wo er seine Braut in Sicherheit briugen will. Scinc Bcglcitcr jedoch schrcicn nno schießen fortwäbreud, und schlagen gruppenweise oder einzeln verschiedcuc Richinnge» ein, um die Verfolger irre zil lcitcu. Wchc dcm Bräutigam, we»n cr crtappt wiro! Er wird ganz einfach wie ein Dicb bcbandclt; dic Braut, sein Pferd, seine Waffen werden ihm abgenommen, die Kleider vom Leibe gcrisscn; obendrein wird er noch tüchtig ausgelacht und wcrdcn Spottgedichte anf ih» gemacht; seine Sachen mnp cr mit gitt.n Geschenken loskaufen nnd zum zweiten Mal sci» Glück verilichen; oft gcschicht eS aber. daß da^l Mädchen ihn nicht mehr will, sich seiner schämt nnd ihn für einen Tölpel hält. Ist jedoch Alles gut gc< gangen, so blingt cr seinc Braut in den Hof eines guten Frcundcs, wo schon ciuc Hütte und Essen für daS junge Paar bereit stcbt. und ohne weitere Cere-monic ist die Ebe geschlossen. Während cincs ganzcU Monats lebt das'jungc Paar nur sich und sc!>ur ^icbc. I» dicscr Zeit vcrläßt dcr Mann dic Hüt^ vor Soilileuaufgang und bcgibt sich zli irgcnd ei»c>" Frenndc in dcr Nachbarschaft, ivo er dcn ganzen T^l! znbringt; erst nach eingebrochener Dnnkelhcit kehrt rr in die Almc seines Weibes zurück. Wäbrcnd deo Honigluonats darf cr nicht unter dic Augen sei»^' Eltern treten, auch keinen älteren und angesehenere" Mann sehen, und wenn er auf dem Wege ei»c>" solchen begegnet, so sticht cr. als wenn cr cin Ver< brccheu begangen hätte. , Ist der Honigmonat vorüber, so erhalt die Vnn>t den Besuch ihrer Mutter und ihrcr iiuverheiratett» Schwestcru, Dcr Hof, wo sie dic Zeit zugebracht, wird uuu verlassen, und die Braut w'lrd mit großen» Gefolge unter Gesang und Gcwehrfeuer in cinc» andern Hof geführt, dcr näher bei der Wobnimg il'les Mannes, gewöhnlich uich! mehr als einc ViM" SKR Wie die „I. B " belichtet, bat das Ducll des Grafen S'gismund Wielopolski nüt dem Grafenlavier Branicki einen unblutigen Ausging genommen. Die beiocn Gegner trafen am 4. d. M. um 5^ Uhr Morgens in den Umgebungen von Spaa zusammen (also nicht in der Schweif. Die Zeugen des Grafen Wielopolski ivaren die aus Warschan gekommenen Herren Felir Haevert und Arnold v. Nicrnenski; dem Grafen Branicki standeil als Zeugen Graf Eommin» gcg und ein Obeist Karnienski znr Seite, die beide aus Paris gekommen waren. Eine einzige Kngcl wurde auf 25 Schriitc Distanz ohne Erfolg abgc-fclicrt. worauf die beiden Gegner sammt ihren Zeugen durch deu Polizeikommissär Heuuct festgenommen wurden. Tag cc bericht. Wien, 8. Iuiu. In Folge einer soeben rrflosscucu Entscheidung werden die sämmllichcn noch in Disponibilität befind« lichen f. k. Beamten einberufen, und entweder je nach ibren Fähigkciten im aktiven Staatsdienste untcrgc» bracht oder in den Pcnsionsstand verseht, so daß im Jabrc 1864 keine disponiblen Beamten mehr vor» Handen sein dürfen. — Es wurpc eine Versainmlnng von Schul» männcrn in der Militärgrenzc angeordnet, um die, in den dortigen Nationalschulcn eingeführten Schulbücher .ciner Revision zu unterziehen und Vorschläge zur Ab» fassung neuer nationaler Lehrbücher zu machen. — Die Dienerschaft deö verstorbenen Erzherzogs ^larimilian d'Estc bel'äll »ach dein Testamente des Verblichenen auf Lebensdauer den ganzen bisher be< zogeneil Gehalt, — Die Prager Handels- und Gcwcrbekammer bat an den Herr» Handelsministcr Grafen Wicken-bnrg, für desseil Äemül'ungeu lim das Zustandekoin» lnei, der seit Jahren ersehnten Elbezollcrleichlerungcn. rinc Dankadresse gerichtet, __ Dem Vernehmen nach. hal'en die Statuten eines in Bohcn zu gründenden Vereins zur Errich« lung eines Museums die allerhöchste Genchmignng crballen. __ Ans Karlsbad wird geschrieben, daß am 5. d. für Se. Maj. den König »on Prelißen 20 Zimmer im „Gartcnhanse" anf der neuen Wiese telegraphisch bestellt wurden. Dem Vernehmen nach wirb snr diese Wohnnngöbestandthcilc ein wöchentlicher Zins von 500 Thalern brzahlr. Die Ailknilft Sr. ?)l'ajc< slä't ist auf auf dril 15. Juni bestinimt. Berliner Biälter melden, für den König sci das Hotel ,,Znm goldenen Schilde" gemielbet worden; Vismarl wird nur etwa acht Tage in Karlsbad verweilen. - Seit fünfzehn Jahren war Wien nicht von so vielen Fremden besucht als dieses Jahr. Alle Gasthäuser sind stets überfüllt. -- - Ein hiesiger juuger Grwerbsmann war durch sein eigenes Verschulden in so mißliche Umstände gc-ralhen. daß er vor einigen Tagen gepfändet werden sollte. Den Schlingen seiner Gläubiger zn entgehen, wußte der Mann keinen andern Ausweg, als sich bei cinem Kavallcric-Negiinente anwerben zn lassen. >)icr> auf lehrte cr nach Wien zurück uud erwartete an'dem verhängnisvollen Morgen, in Uniform gekleidet, sei« nen Säbel auf den Tisch, die Glänbigcr mit dem Erekutor. Diese erschienen znr bestimmten Stunde, blicl'cn aber wie die Salzsäulen stehen, denn der Grekntor erklärte trocken: „Hier hat das Ziuilgcricht nichts mehr zn thun." — (Komische Ankündigung.) Ein Kommissionär empfahl ein zu verlanfendes Hans, nntcr Anderem anch damit: «Die erste Etage enthält sieben durch einander lanfendc Zimmer, und hat das Haus dcu ganzen Tag dic Mittagssonne." Vermischte Nachrichten. Im südlichen Ungarn erregt die Verhaftnng der Gebrüder ^"', Inhaber ciner großen Spiritus' Brennerei, bedeutendes Anfschen. — Schon seit län-gcrcr Zeit bemerkten die k. k. Finanz-Organe, daß sich diese Herren Manipulationen crlaubtcu, wodurch das Acrar um bedeutende Summen betrogen wmde. sie konnten aber trot) aller Wachsamkeit dicsell'en nie auf der That betreten. — Von der Finanzdirclilon in Pest ward eine eigene Kommission bchnfs Ncvi-dirnng in die Fabrik entsendet. Dic Herren trafen in Arad ciu — die Eigenthümer des Geschäftes, wahr« scheinlich dnrch einen ibrer Geschäitssrenndc in Vor« hinein verständigt, empfingen die Kommission am Tage ihres Eintreffens in der Fabrik persönlich, und dic Kommission konnte nichts Vorschriftswidriges entdecken. Nach genommener Einsicht entfernte sich dic Kom» Mission und fuhr uach der uächstcn Station Csaba, nm nach Hanse zurückzukehren. — In der Station angekommen, lehrten sie, überzengt, daß nnr in der Nacht, wenn es anders wirklich geschieht, dcr B.trng an dem Acrar dnrch größere Erzengnng von Spiritus-Quautitälcn verübt wird, nach Arad zurück, und langten daselbst nach ein Uhr Nachts an. Sic fanden dic Fabrik im vollen Gange, drangen in das Erzcugnngs« lokale ein — und wurdru vou cincm Anfsrhcr erblickt; dieser gab dem Wcrkführer cm Zeichen und rief: „Es retlc sich wcr kann." Der Wcrkführcr öffnete das Ventil dcr Dampfmaschine nnd ließ plöplich den heißen Dampf in das Lokal einströmen. Die »nit dcn Lokalitäten Vertrauten eilten rasch in Nebenlokalitäten, während die Mitglieder der Kommission kein anderes Neuungsmittel (da sie die Lokalität uicht verlassen wollten) halten, als sich platt anf den Boden zn werfen uiw dcn Mund au die Erde zu drücken. Nach» »ein der Dunst sich gelegt, schritt die Kommission zur Beaugenschcinigung, rnldccklc dcn betrügerischen Vor< gang und es wurden dic beiden Eigenthümer des andern Tages in das Gefängniß abgeführt. — Ei» ei'glischsr Geistlicher vom Lanoe Hal die Aeot'achtlnia, Hcni.ichi, os nichi 300 Wöll^-r in ihrem Sprachsch.iye besipen. Dcr Worlrcichlhum der allen egypüschen Weisen umfaßl. so weit uns dies die liicroglyplnschen Inschrifien dar-lhnn. nnr <.',85 Worlcr. uno daß ein italienischer Opernlcxt über line größere Mannichfaltlgkclt gctiictc. ist eine seltene Erscheinung, Ein wohlerzogenes Inrioirunm in England, welches seine Viocl. seinrn Schafspcare. seine Times und die ganze Bücherunmassr in dcr Mndil'schtl, Lelhdlblic'tliek liest, gebraucht in der wiil> lichen Unterrconng gewöhnlich nur zwlschcn ^ - und 4000 Wöllcr. Denke uno strenge Lc.giler. welche vage und allgemeine AuSdrücle velmcidei» und walten, bis sic stunde davon entfernt liegt Hier bringt sie die lehlen acht Tage zn. welche sie außerbalb des Hauses ihres Gatlcu verlebt, und darf während dieser Zeit uicht seinen Besnch empfangen. Ihre Mutter, ihre Schwc« stern nnd einige Bekannte leisten ihr Gesellschaft. Der Bräutigam hat unterdessen am dreißigsten Tage einige Stück Ninder, Schafe oder Ziegen, je nach Vermögen, einige Wagen mit Kuchen und Brot. sowie einige Fässer Melh und Schwelt in Bereit, schasl gehauen; anch für feine Ellern verschiedene, gut eingewickelte Geschenke, die von Niemand gesehen werden. Seine Verwandten, Frenndc und Bekannten versammeln sich nach dem Abzüge dcr Brant in dem Hofe, wo cr seinen Honigmonat zngebracht, und von da gcht der Zng unter Führung zweier seiner Freunde dcr Wol'nnng seiner Eltern zn. Er selbst jedoch muß z»rückl>Icibeu und den Erfolg der Unterhandlung ab. warten. — Der Zug bewegt sich mittlerweile unter fortwährendem Gewehrfeuer und Gesang vorwärts; Mt in dem Hofe der Eltern des Bräutigams macht er Halt; die zwei Führer, welche die Nolle von Uulcr« hän'dlcrn zwischen Eltern und Sohn spielen, treten '» dic großc Hütte, wo dic Ersteren auf sie warte». Sie grüßen und bringen den Gruß des Sohues; sie e^äblen mit schönen Worten von dem Sohne, von ^r Brant, deren Vorzüge sie bis in dcn Himmel er» l'eben; von dem Glück, welches die jungen Lentc in ihrer Ehe mvaNtt; von den vielen Kindern, welche sle zcugcn und welche die Freude der Oroßeltcrn sein werden, und so weiter, und bitten znlcht demüthig, den Brautleuten dcn Eingang in den Hof zu gc. stMlen und ihneu eiue Iuneh sFamilienbof) einzn-- räumen. Die Eltern spielen die Erzüruteu; sie wol< len von dcn Tollheilen ihres Sohnes nichts wissen; sie haben keine Mittel, das Brantgeld zn zahlen, nnd ähnliche Dingc. Aber dic Vermittler lassen sich nicht abschrecken, sie verdoppeln ihre Beredsamkeit; der Lärm vor dcr großen Iunch wird anch immer größer, und cudlich grcifcu sie die schwächsten Seilen dcr Eltern an. das Laster uud dic Tugend dcr Avighe: ihre Habgier und ihre Gastfreundschaft. Sie holen die für die Eltern bestimmten Geschenke, ans Waften und Kleiduugsstückcn bestehend, hervor: laden sie auch ein, die Rinder. Schafe, Ziegen und Lcbcnsmitlel zn bcsehcn. wclchc der Sohn schickt. Der Vater wird immer weicher, die Mutler will jcdoch uichts ansehen uno nichts nehmen. Da werden nun die Vermittler ihrerseits verdrießlich und erklären, daß es eine Schande für dcn Hof sei, so viele gnte Freunde ihres Sohnes, die einen so weiten Weg gemacht, nicht in die Iuneh zu lassen, sondern sic hnngrig heimzuschicken, ohne daß sie dem Sohne eine gute Nachricht bringen können. Da lann der Vater nicht mehr widerstehen: cr wil-ligt in die Ankunft der Brautleute cin und ladet allc Anwesenden zu Gaste. Die Mutter jedoch ist uner< biltllch; sie will wohl dc» Sohn wieder in's Hans aufuchmen, aber nicht die Brant; sie hat noch nichts von ihr gehört, sie versteht nicht, wie sich diese ganze Heirat gemacht hat; sie weiß von nichts, mnß erst Erkuudigungcn einziehen u. s. w. (Schluß folgt.) ein Wort gesunden, das genan den Gedanken decke, v,rstcigeu sich scbo» bcdrutcud höher, und beredte Sprecher mögeu sich zum Commando über 10,000 Wörter emporschwingen. Shalspearc, welcher bekannt« lich eine ungewöhnliche Mannichfalligkeil dcs Aus« druckcs entwickelt, prooncirte alle seine Dramen mit ungssäbr 15,000 Wörtern. Milton's Werke sind aus 8000 dieser eiu^elnen Sleinc aufgebaut, und das alte Testament sagt alles, was es zu sagen hat, in 5^42 Wörtern. — Am 6. Juni Früh um 5> Uhr sind dic in Rottweil vom Schwnrgcrichtshof wegen im Komplott verübten Kamcradcnmords zum Tode vcrurthcilteu italienischen E i scu b a hn ard c i ter mit dem Fallbeil vom Leben znm Tode gebracht worden. Sie starben gefaßt und reumüthig, Dcr ganzc Akt mit dcn 4 Verbrechern nahm 50 Minuten in Anspruch. Neueste Nachrichten und TrlMMme. Berlin, X Juni. Der heutige ..Staatsanzei. ger" bringt eine Verordnung des Ministers des In. ncrn vom (i. d. M., wodurch die Behördeu, denen die Aufsicht über die Kommunen zusteht, angewiesen werden, Beratbungen der Stadtverorduetcn-Versamm» Inngcn über die Staatsvcrfassnng. dcn Landtag lind über Politik im Allgemeinen, insbesondere über dcn Erlaß der Prcßverorenung. mit aller Entschiedenheit uud mit dcn ihre Unterdrückung sicherstellenden durch« grcifeudcu Maßnahmen entgegenzutreten. Dcr Minister verweist auf dic Auwendung der nach H. 48 der Verordnung vom 12. Dc;cmber 1tt0!> den Ne> gicrnngen gegen die Stadtverordneten« Vorsteher und dcrcu Vcrtrctcr znstchcndcn Erekntimnittcl, nnd er» wartet kräftige Handhabnng dcr Disziplinargewalt gegen die Magistrate, namentlich die Bürgermeister nnd deren Stellvertreter. Haben dic Stadtvcrord" nctcu-Versammlungen bereits cinen ihre Befugniß überschreitenden Beschluß gefaßt, so hat die Aufsichtsbehörde deu Stadtvorstano zur Beanstandung dcr Ausführung dcö Beschlusses sofort zn veranlassen. Die „Norddeutsche Zeitung" meldet, die Potsdamer Ncgiernng habc bereits dic Ansfübrung des Beschlusses des Berliner Magistrates uud dcr Stadtverordneten untersagt und eventuelles weiteres Ein« schreiten in Aussicht gestellt. Dasselbe Blatt vcr« sichert, gegenüber dcr Meldung des gestrigeu „Observer", dic Noten dcr drei Mächte seien nicht abge° gangen. München, 7. Juni. (Nachts), Die Erklaruu" gen Prcußcus bei dcr General.Zollkonfcrenz bezüglich der Pl-l'positioneu Oesterreichs sollen »licht völlig ' bestimmt lauten. Es sollen weitere Erläuterungen in dcr nächsten Sipnng verlangt werdm. Turin, 7. Juni. (Nachts). Das Verfassungs« fest wnrdc „in ganz Italien" in vollkommener Ord. nnng gefeiert. Dcr König hielt tinc groöe Ncvue ab, wobei er lebhaft empfangen wurde. In mehreren Städteu bat die Geistlichkeit freiwillig den^Goltesdienst abgehalten. Paris, 9. Inni, Die gestrige „France" mel. dct: 4 Linienschiffe, :; Transportschiffe und 2 Frc-galten haben Befehl erhalten, Truppen und Mnni« tion nach Mcrlko zu bringen. London, 9. Inni. Im Oberhausc kündigte Nnsseli au, dic anglo.fwnzösischeu Vorschläge bezüg-lich Polens, wclchc auf die Wiener Verträge basirt und friedfertig sind, seien am Samstag in Wien eingetroffen. Warschau, 7. Juni. Eine von Kononovicz gc« führte Bande hatte sich in den Wäldern von Nozni« t)cm an dcr Grenze der Gonocrncmcnts Warschau und Nadom vereinigt. Als Kononouicz sah. daß Go ncral Mcllcr Zakomclski ihn zn umzingeln droh:e, befahl er nach cincm kurzen Kampfe am 1. Iuui seiner Bande sich anf;nlösen »ud dic Waffen in den Wäldern zn verstecken. Kononooicz selbst entsioh mit seinem Stabc i« dcr Nichtuug uaeh Nadom. wnrdc jedoch mit seinem Gefolge gcfangcn, Sein Adju^ tant Graf Kormarniedi, wnrdc bei dieser Gelegen« beit gctödtet. Die in dcn Wäldern vergrabenen Waffen wurden nach den Angaben der Gcfangc« nen ansgegrabcn. Kononovicz. Sandorski und La« bcnski, anf deren Befehl viele friedliche Einwohner gehängt worden waren, sind am 5. Juni nach kriegs« gerichtlichem Sprnch füsilirl worden. Die .M»0 Mann starken vereinigten Banden Oborski's. Wlodekö und Sznmlanski's sind durch zcy» Tage von Lodz bis Ehodz an dcr prcnßischen Grenze verfolgt worden. Während der Verfolgnng ist cS zu zwei sehr heißen Znsammenstößen bei Grochowo und Grodziko gclommcn. Dic jedesmal geschlagenen Insurgenten haben großc Verluste erlitten. Sic zäh» lcn mebrerc hundert Todte nnd Verwundete, zw.i-hnndcrt Gefangene; vicll' Waffen sind in dic Hände der Truppen gefallen, Oborski nnd Wlodek verwnndet worden; dic anderen Fühler sind flüchtig, die Banden selbst zerstreut. v. Kleiumayr. Druck und Verlag von Ignaz v. Kleinmayr ^ Fcdor Vambevg in Laibach. Anhang zur Saibacher Zeitung. Rtts/pnllpns^l TUien 8 Juni. (Wr. Ztg. Al'dl. Mittags I V. Uhr.) Di.' Vörsc !!!! Ganzs» stst, IN den Kurs.!! j.drch wenig Aeudsrnng — Dic Mlissc Kauiwn zeigt sich snr 18t!0el A»Uls».,lM l lii/z. ^^s.^ ^c lin, »iuige Zchntrl übcr dcr I.ßtcn Notiz schlisßcu. Viuch dir nl'rigen Slaatspapicre gut bchanvlet, dagegcn einige Srrlcn (^nindenlinslnngl« - Ol'Iigalioucu, dann von dl-n ^!lr.l,Ui

ipi>,.ii Nmdl'ah», - Mti,n mid Primat Anlehe»i< - ^'ose siann. ?lnch Baiifpfauddri.ft l'illi^r, Wcchscl auf fremde Plä<)e zu »nv, ränderten Knrft» vill nmgcseht. e>',>d jshr f'üssig. Veffeutliche Tchulp. ^. deo S-ln.Uce (für ,00 st.) . , («eld War. In östcrr. Währun., . zu 5"/„ 71 85) 71 8:') 5"/.. Nnl.h. v. 18iN mit liiückz, i<5>5.<) l'i!.- letlo »hur M'schiutt I«<^ . i^ ^» c,^;g '.1i.'npo!!^ . „ 5'/« 80.!«) 81. ' National -'.'lulehei, »lit April-(5^I^0!!^ . . „ 5) „ 80 85) 80 90 Vil't.iliqm's . . . . „ 5) „ 7-V70 ?5 «>) d.tto mit Mai-^oup. „5„ 75>.75> 75 80 dltto......, 4>„ 68.— <)^!'. mit Verlosung v. Jahre 183l» 15)3. - 1^,3 50 „ 185)4 !'5,.- !<.1>25 ' „ ., 1800 zu 500 st, . !»^30 i^-j0 „ „ zu 100 st, l»8 80 !>!^ — (i>l)Ml' c Nenteilsch. z»^2 l..»ll>ill'. 10 75) 17. — Ü, der Grönländer (für Il)l) fi.) OüINd.ütlastuügs-^Dl'IigatioU!'!!. Nieder-Oestn-r. ich . . ' zu 5)"/» 8? 50 88 50 Ob. - vest, und Salzb. zu 5 °/, 85, - t-5 s,< > Aohmen .....5„ ^»50 '.»<)," St.iermail.....5 ., 88 — tt!), - Kärnt,. Kraiu n Küst, 5 „ --,— — — Mahlen ». Schl.sicu , 5 „ 87.50 ^8 - Ungaru......5 „ 7.'>,i')0 70 — T.m.Van.Kro, u Slav. 5.. 74, ?-l.50 (Yalizirn.....5 „ ?3,<>" 73.!»» Siebeul'. u. Vnlow, . . 5 „ <3.^^ 73.75 Venctiauisches Aul. 1859 5„ l»I.^5 !»'^ — 1!»^ I«! N.ö Eöcom-Gls. z. 500 fl, ö, W, 020 — ,i26,— K. Fnd -Vlordb.z.1000 fl. (5M. 10.^, -1^,i.,ss.n!-Ludw,-Vas'»z.200sl. (iM. mit E<«^il)lu!!g. , . 18l>.75 l!>0 25 OcN. Do>!.-Dai!!P,sch,-(>'.s. .-^«j 430— 4.^7 — O.slrrrlich, ^ll.'yd iu Tri.,1 3 ^ 2^7.— 28^»,— WiriulDampsm.-Aft.-Gcs.^.^ 385,- .'l'.'O,— Pllirr .N.tllül'ruckr .... :!94. - 8!»8 ~ Vc',,m. Wcsll'al),, zu 200 fl, . 101,25 '10! 75 T h r i s, l' a h >i - Ä f! i (ü 200 sl (5 M, M.40 fl. (70"/..) l5mzahlu»g. 147.- -.- Pfandbriefe (sin 100 fl.) National- «j.ih.v.1.1857z 5"/« IM,70 101,i>0 l'slus auf 10„ d.tlo 5 „10175 102,' (5, M. vcrl^'I'arc 5„ l)1,25 ir„ „ 40 „ „ . 35. 35,50 St, M'uois „ 40 „ „ . 30,50 37,— Wiüdischgräl) „ 20 „ ., . 20.75 21.25 Waldst.'!,, „20.....22 75 23.25 .sscqlrvich „ 10.....14,75 15 — Wechsel. 3 Monats. Geld Vritf. AuqSburg siir 100 fl. sndd. W. 93 80 93,90 ifran'fur't a. M. dctto 93 8«) 93.!»0 Haml'Ulg sür 100 Mark Vauko 83 30 83,4>> ^l'iidc'» für 10 Ps, Tl^liitt, . 111,-. 1I115 Paris fiir 100 ^raitts . . . 44 05 4415 (5ourO der Gcldsorten. Veld Ware K. Mnuz -Duf.it.» 5 st, 30 lr. 5 st, 31 Nfr Kll,'!U!i . . , . 15 „ 3>) „ 15 „ 33 „ Napolt„!»zd'or . . 8 „ 9l „ 8 „ 9>i „ Nuss. I»„'nialS . 9 „ 12 ., 9 ., 13 „ Vneinsthalcr . . 1 „ 00 „ 1 „ K.f.Dusat,» , . . 530 .'tr.ditaftin . . . 192.30 ! 100er <3 X r e «»de »z Ä ll z c i g e. ' Den 8. Juni 1803. Graf Pack, GlilMslpcr, uon Thuril. — Graf VlNl'c', k. l. ^'ililteliniU, ul,^l> Groiscliliach —' Äarc'!! Apfnltllii, Glitsl'l'sißer. von Grün Hof. — Hr. v. Zalhllslyfy, l. k. Ol'rrlikllleliant, uoi, Verol,a. — Hr. Marchrr. k. k. Hofrach, uon Ofen. — Hr. Maii-rocoldlN^. F.chl,l(N>t, uon Alhcn. — Die Hcircu: ^!eil»cl, Fal'rik» Graz, — Die Hnvcn: Hosinig. Kaufma>n>, uud — Dusl. Hanl'elömmm. von Wlen. — Hr. TuMichat. KaliflU^l», von Virlij). — Hr. Dr. Pfand!, von Kla' nliifurt. Z. 25, l. -l (y Kundmachung. Samstag dc,l lA. d. M. Voimlltagö N Uhr wcrdcn am hiesigen Iahrliiarktplahe 5, Stück k. k. Die„stpftrde lizitaudo verkauft. Laibach am 8. Juni 1863. Vom k. k. Fuhl'wcscns.'Standcödepot Nr. 6. Z. 1075. (1) Vergiftung durch die Klapperschlange. Nächsten Don. linste brn 11. ^^»WWWW^^^WWW^ <.ig^ s> Uhr fi„. < M^^^^^^^^^^^^D» dct Mlf vlclseüi- qcS Verlangen ^^^^^^^^^^^^^^DDW^MW» >n dcr Olie». tiilllchrn Mcoagcrie auf l>tm Icil.'lil>ci cincin jeden Tbi'l in 5 Miülttr» erfolgt; fiiücr wlrt'lli Schlangln mit lcl'lnrl^cn Hül'ütrn lü^d TiUidcn gsfn'ttcll. ^l^. Die Mtixigeiie ist mir »'och knrze Zcil duhicr zur Ansicht lröfflitt s'^to»» N^<»«»lt', Mcnagcriebrsiper. Z. N>?0. (l) Nachdem ich die Niederlage von allen MhlglMlllMN in volzliglichcr Onalität der hiesigen k. k. priv. D a m p fn! ü l) l c übernommen, empfehle ich die-seldcn znr geneigten Abnahme zu billigst festgesetzte», Preisen, 3- W73. CD Cr2*$4i'<»l»liaii* Dieses bereits vielfältig erprobte und glänzend bewährte, nach ä r z 11 i c li e r V o r s c h rill meist aus Alpenkiäiilern bereitete Mille! wirkt sicher und schnell: 1. Bei Vcrdauungsscliwäche, 2. bei abnormer Säurebildung des Magens (Sodbrennen), 3. wird der Magenkramps dadurch schnell und radikal ge-heill, 4. bei Atonie des Magens, f>. bei chronischcin Erbrechen, 0. bei Bleichsucht. Ein Flacon .samnit Gebrauchsanweisung 7O kr. ö. W. l>as IEa»])l-5)opot «los «a-Ntropliaits für gaiäz Emao|ta , M'ii wo aus alle Versendungen geschehen und wohin sich alle jene, die ein Depot desselben wünschen, gefälligst wenden wollen, ist tu |H*nfl, in fcer Äjwtljeke fce* jtotf. Jiirfi, ttit. C.1",;1 Filial'- Depot bei Hrn. «f. I£ raschem id z zur ^11 riestaube^ Nr. 270 in Laibach. Für Verpackung1 von 2—4 Flacon** werden .'{5 kr. berechnet, weniger als 2 Flacons werden nicht versende!. Brief- und Geldsendungen franco. Zougniss. .Ich litt seit dorn Jnlirc 18'iG nin Miigcnkriimpfoii. Allo bisher von verschifiiloncn Aorzton gobrnurlileii Mitlul konnleii inii'h von üicscin Ui'brl, cibylcich sie mir Krlciehterung ver-»cliaiTC«*n , iiiehl gniiz bci'reicn. Seit ich alior this (1 ii s l r o-[) h ii n zu RebraiiL'licn anfing, siililte ich niicli von T;i£ zn T;i^' woliler unil bin nun von jedem Krainusansullo gänzlich bofri'il, diilior it'll dioses Medicament vei'dientennassen (;ni[isehlen kann. ITIlirnil nrn 2'1. OLlober 1858. Joses Hersort, k. k. Steuer- K i n n e h in e r. Zielillllss am l. Illli 18o must im LlNlsc dcr Iicliungsll gswiuucu, Oewumc drö Nulch^n,? fl. 2i;u,0ttU. fl. 200,««»«», fl. 15,0,000, fl. 40,000, fl. 30,000, fl. 20,000, fl. l.1,000, fl. 5000 , fl. 4<>00, fl. ;l<»00, fl. 2500, fl. 2000, fl. ,.100 7c. ic. .«»Unnstcr Gcwinu st, l^0. I Loo^ hi^zu kostet nur fl. N ... 5 Loose „ kosten '„ „ 14 °^"' 11 „ „ ., „ „ it0 VankiiDteii. Bestl'lliiülirn unter Beifiituma, de^ Vetra^ö sil^d baldigst und divcft ;n senden au daö Baul - und (^rosihaiidluug^hau^ iu ssraulsurt a/:Nl, Ein vcnechntllder Kellner, dcr cmc Kaution leisten kaim und ledig ist, wird aufzunehmen gesucht. Nähere Auskunft ertheilt die Redaktion. 3.106H. (i) ApprobirtcT Ernst-Syrup siegen Brustschmerzen, langjährige Heiserkeit, Halsbeschwerden, Verschleimung der Lungen, ein Mittel, welches noch nie, und zwar in zahlreichen Fällen, ohne das befriedigendste Resultat in Anwendung gebracht worden isl. Dieser Syiup wirkt gl 'ich nach dein tT.slen Gebrauch aufladend wohlthätig, zumal bei Krampf- und Keuchhusten, befördert den Auswurf des zähen, stockenden Schleims, mildert sofort den Reiz im Kehlkopfe und beseitigt in kurzer Zeit jeden noch so heftigen, selbst den schlimmen SehwimUictiLshusten und das Blutspeieii. Für Laibach habe ich Herrn V. .1. Grill die alleinige Niederlage übergeben. G. A. W. Mayer in Breslau. Ossrutlichc A u e l f»' » u » >l >, danger a!ö ^ Jahr.' litt ich an lustig»' Hnss>u, V!»s>sch,»^,;(» u»d Vlutauswuef, so dasj alls Mittel, dif ich dag.-g.'u auw>»' oct.', fas! ich»,,' Cisol^ bli.l'.n. Nachde», ich mic Vinttlsiaschl' von d.,1, l'.l»!)!ut>!l G «. W. ^iaycr'fchlU Ärustsynip aus Ar^e<-lau. wllch.ü ich l'ci H»ll» Ludwig Kl-ch, Schlos!sil,.ße v!r i^?, tanfts, augcw.ndct habe, l>iu ich umi »leine»! U.l'.l säst gänzlich l's,rcit wl'vdcn. Ich cmpfchls dilftn l»ilsa»nu Syrup einem Icdcn, der niit solchcn, su wi^ ähnlichen llll'elu belustigt ist. Drssdcu, d.n :i. Äiäl^ 1863. Johanne Sophie F n ch s^ Bühlnischc Gasse Nr. 22, 1. (5tagc, ^3ch bezeuge, das dcr Maycr'sche welße Vrllst'Tyrn^ mich von nimlcr ciujährigtü KfhllDpf-Enlznndiilili gänzlich l'cfreit hnl, daher ich dlNsl'll'.n jedem au de,5 Acstl' auelnpslhlcn lan». i!.nl>ach, d.u l,, Oltol'cr i!>6^ Oltolar Klccr, Viichhandlun^ - El'iniui^. Durch de» st'.l'l.nlch d.s G. A. W. iUiay.r'sch.ü ÄruslsyvupH ,in>3 Br^la», »l'ilche, ich aus d>>r Nilverla,,»' diö H.rr» M Plachly in ?>oppau cüluoiunicu. hal'e ich »ni» Vrustln^cu. ver^ l'uudcu nü't lmzü» Athe»! uud Vcrschlriiuuu^, ssäuzlich vcr!or,n, wl'öhall' ich >,ill,„ ähuüch Leidend,» anfcl Vesle aneinpfh-len lau» Grätz l'.i Tloppa», au» 1 März 1«6,i. Ioha » n K abeIl a, Ziiniuernüister, ^> ^>i Fl'l.ze ei»er st.irflU (5lfä!t>u>a, wurde meine Fniu eine Woel'e lang vo» llücili schllllliä'e» Husüu »icpla^t. Ich crfuhr vi» einem Brannte», daü der OX VI, W, Mayel'schc »reiße Ärustsy' r:,p ^ezuu Hnstrn so an^^l^eichucte Dnuste lciste. Nu» hoüt ich »ach und nach iu d>r Hchwanm^lpothese zu Zwickan eiuige Flaschcu. und v^'u Stunde an wurde es beff.r. Dicil beschlinlgl' ich der Wahch.it gemäß. Zwickai! (Ilöuigveich Sachsen), 11, März 186A (5 a r l F ricd ri ch Wil m. Cchlüising'» (Plenß. Plov. Sachsen). 24. Februar 18) j^tzt gute Dienste gelnstet hat. A>, Hege w u > d. I'l ^l« Ml- 0l «lcl > <>icl>: Oil: '/2 l<'I. ., 2 N. 40 k>. Di<> '/^ 1'!. ä 1 ll. 30 kr. Xl! lm>l>V!zl-lig'0N N«8ll'!lnnF<>n ii>! 6!'I)i!li,- von 1<) lvl'. pr. ^lascll^ xu2U5<.'Nll<'N. M^ Der heutigen Zeitung liegt bei: Kundmachung, betreffend die Lebens - Versicherungsgesellschaft „Der Anker."