Nr. 20. Mittwoch, 25. Jänner 1893. 112. Jahrgang. Milmcher Münz. VrNn,lMtrnln, Im 5>U. Fiir dir ^»ftsllunss i„<< Ha»,s nai'^almn fi, 1, — Inssll<°n5nrbl,r: F,il ' , Krioc Iosrralc liio zu 4 Zl-ilcn li5> lr,, nrosirrr prr Zr>,>' l! !r, i l'l'i öürrc" w'>b!,l,ul»»nn, per Zr,!c 3 lr, ' ^«s .l'aibackel Neiiunn' rrschrmi <ä°l s Bräutigams, Se. königliche Hoheit der Herzog Philipp, der einzige Sohn des H>r;ogs Alexander von Wintlemberq und der Prinzeisi'i Marie von Orleans, geboren 1838, war in seiner Jugend in die k. und k. Armee geinten, der er noch als Oberst und Regiments - Inhaber ang.hö-t, und hatte sich am 18. Jänner 1865 mit Ihrer k. und k. Hoheit i>r du'ch-lauchtigsten Frau Ercherzogin Maria Theresia, d r Tochter Sr. l. und k. Hoheit'des dnrchlauchtgsten Herrn FM Erzherzogs Albrecht, vermählt. Dieser Ehe ent-spross als ältester Sohn am 18 D.cember 1865 zu Wien Herzog Albrecht von Württemberg, der nunmehrige Bläuti^am einer Tochter d,s Allei höchsten Kaiserhauses. Dass er ein E»kel des Siegers von Custo^za. ein Urenkel des Siegers von Aspern ist, winde all.in genügen, um ihm ulle Herzen in Oesterreich Ungarn zuzuwenden. Ab.r er war auch stets bestrebt, sich solcher Ahnen würdig zu erweisen Mit glücklichen Anlagen begabt, die in einer l»on den hohen Ellern Mit eben so viel Liebe als Sorqfall geleitet, n Erziehung entwickelt wurden, trat er nach Erreichung des Jünglingsalters in das köüiglich wurttemberqifchc Armeecoips und erwarb sich als Piin^ des königlichen Hames dnrch «feiner Sitten Freundlichkeit» die allgemeine Verehrung. Nun fühit er eine geliebte Verwandle aus dem Habsburgijchen Kaiferhanfe als Gemahlin in das wiirttembergische Köniashaus ein. und freudig wird dem hohen Paare in Stuttgart und im ganzen Lande der alte Willkommgruß entgegenschallen: «Allhie gut Württemberg allweg.» Verhandlullssen des Neichsrathcs. - Wien, 23. Jänner. Zu Beginn der heuligen Sitzung theilte der Vizepräsident Baron Chlumecly mit, dass Erzherzog Karl Ludwig und Gemahlin sowie das Brautpaar huldvollst die Ollickwl'msche fes Abgeordnetenhauses entgegennahmen. Erzherzog Karl Ludwig beauftragte das Präsidium, dem Hause den Danl der Eltern des Brautpaares bekanntzugeben. Ter Abg. Swoboda interpellierte den Unterrichtsminister über einen Erlafs des böhmischen Landesschul-rathes, nach welchem dem Nezirksscbulrathe in Ludih aufgetragen wurde, hinsichtlich der böhmischen Prioatvolls-schule in der Gemeinde Tys, entgegen der bisherigen Uebung, in czechischer Sprache zu verkehren. Der Abg. Krumbholz interpellierte mit Bezug auf das Cartel! der Zuckersabrikanten den Ministerpräsidenten behufs Vorlage eines Gesetzentwurfes zum Schuhe der durch derartige Cartelle bedrohten Landwirte. Hieraus wurde zur Tagesordnung übergegangen, das ist die Fortsetzung der Debatte über den Etat des Landes-vertheidigungs-Mmisteriums. Abg. Dr. Gregorec besprach den Erlass des Reichs-Kiie^minisleriums, wor-nach beim 7. Infanterieregiment (Alagensurt) das Slo» venische als Regimentesprache ausgehoben werden soll, weil angeblich die Zabl der Slovenen im Regiment bloß 10 Procent betrage, während sie in der That bedeutend höher sei. Redner habe in dieser Angelegenheit bereits eine Interpellation eingebracht, welche noch nicht beantwortet wurde. Nach dem Dienstreglement genügen 30 Procent der betreffenden Nationalen, um die Nerücksichtiqung ihrer Sprache in einem Regiment herbei zuführen. Demgemäß sei auch im Jahre 1872 die Kenntnis der slo-vcniichrn Sprache bei dem 7. Regiment gefordert worden. Der Erlass vom 16. April 1892 aber habe diese Anordnung mit der Begründung abgestellt, t>ass nur mehr 10 pCt. der Mannicha't slooenisck seien. Dies sei aber unrichtig, denn sonst müsete die deutsche Bevölkerung in Kärnten auf 90 pllt. gestiegen sein, was selbst der deutsche kärntnerische Parteitag nicht behauptete. Die Slo» vcnen in Kärnlen betragen nach der Vollezahluna. 28 pTt.; im Regiment Nr. 7 aber waren im Jahre I8K2 noch 42 plii. slooenische Soldaten Redner beruft sich auf einen Regimentsbefehl des Obersten Kaiffel vom Jahre 1672, der die slovenische Sprache für das Regiment nicht als nothwendig bezeichnete, womit aber das Reichs-Kriegsministerium sich damals nicht einverstanden erklärte. Er erörterte sodann des weiteren die Verhältnisse im 7. Infanterieregiment und schloss mit den Worten: Möge die Regierung die slovenische Sprache im 7. Insanterie-regiment wiederherstellen. (Beifall rechts.) Möge es den Polen, Ruthenen, Kroaten, Czechen und auch den Slovenen gestattet sein, das zu sein unb zu bleiben, was sie sind, nämlich Österreich- und kaisertreue Slaven (Beiwll), möge es insbeslmdere den slovenischen Soldaten gestattet sein. auch beim Heere ihrer Nation treu zu bleiben, wie sie d m Kaiser stets treu waren, sind und sein werden (Letchastcr Beifall rechts.) Abg, Dr. Kronawetter besprach die Verhältnisse des Gendalmeriecorps. Der Grundfehler der Organisation Feuilleton. Allerlei über Mimen. Die Narcisse soll die Lieblingsblume Muhamcds a/wrsen sein, daher slin Aucspruch: «Hast du zwei Laib Biot, so gib das eiuc hin für cme Narcissen-blume; das Brot ist Nahrung für den Körper, die Narcisse Futter für die Seele.» Es wird vermuthet, vass die große gelbe Troiupetennarcisse, die durch ganz Westasien in Menge wächst, Muyameds Licblings-blume gewesen sei. Die Hyacinthe entstand, wie die griechische Mytho-logir berichtet, dadurch, dass Ajax, der von Achilles brsiegl wurde und sich dann in sein eigenes Schwert Wurzle, alsbald in eine Hyacinthe verwandelt wurde, und die Griechen glaubten, auf jedem Blatte genannter -Hlunie den Namen «Ajax» lesen zn tonnen. . Die Tulpe, welche aus dein Orient stammt, soll ly^en Namen dem Turban verdiniken, und das Wort 'Tulpe» wird aus dem tü>tischen Worte «Tmbau» ^geleitet, In Asien wächst die Tulpe in großen -"lengri! auf Wieseu; die ersten Tulpen sollen jedoch kl>t ,n, Jahre 1578 nach Oesterreich gebracht wo, den Ntt' ^ ^"lo von Karl Clusius eingeführt, welcher -pMnzenforfcher 1554 die Narcisse, 1560 die Traubeu- hyacinthe, 1565 die Tazctte und Ionquille, 1570 die Kaiserkrone, 1580 die Hyacinthe aus Italien und 1590 die Sterndyaciilthe und die Ranunkel nach Wien gebracht habcu soll. Alle diese Blumen wurdei, bald sehr beliebt und stehen heute noch in nngcschwächter Gunst bei den Blumenfreunden. Der Hauplsih ihrer Cultur ist in Holland, woselbst es ganze Felder von Hyacinthen. Tulpen u. s. w. gibt. In früherer Zeit hat die Tulpe bei den Holländern eine gar wichtige Rolle gespielt. Diese Blume hatte das Völkchen ganz verwirrt gemacht, und man zahlte nnqehcuere Summen für seltene Tulpensorten, bis endlich durch ein Gesetz solchem Treiben ein Ende gemacht wurde. Das Veilchen, das Sinnbild der Demuth und Bescheidenheit, soll entstanden sein, weil die Nymphe Io dem Apollo umhrcrbictig begegnete und dafür in eil, Veilchen verwandelt wurde. Keine Blume hat, außer drr Rose. so viele Verehrer und Verehrerinnen als das Veilchen. Im Miltelaltcr war dasselbe gleichfalls schon sehr beliebt; der Maler Giotto malte Laura, Petrarca's Muse, mit einem Veilchenkranz. Im Jahre 1815 war es das Vereinig,mgszeichen der Bonapartisten. Unzählige Gedichte sind ihm zum Lobe gedichtet worden und da man auch zur ungewöhnlichen Z it Verlange,/nach ! seinen duftenden Blüten trng. so ,.og man e« auch in ! Kästen und Glashäusein, und es gibt eine ganze Menge Gärtner, deren Hauptbeschäftigung in Vettchen-cultur und Veilchentreiberei besteht. Der Weißdorn ward von den Griechen dem Gotte Hymen geweiht, und bei Hochzeiten trugen juiM Mädchen ihrer Freundin zu Ehren Kränze aus Wrlhdorn, und die Fackeln, die den Trau-Altar beleuchteten, bestanden aus Holz des Weißdorns. In neuester Zeit fand der Weißdorn erst wieber Beachtung, nachdem gcfülliblühcnde Sorten von ihm gewonnen worden waren. Den Vögeln, weil er ihnen Schuh und Nist-stättcu gewährt, ist er von jeher ein L'eblingsstrauch gewesen, und auf ihm sitzend, singt die Nachtigall ihre schönsten Lieder. Schon der Hegung unserer gefiederten Sänger halber sollte man den Weißdorn nicht scho-nungslos ausrotten, sondern an geeigneten Orten sogar anpflanzen. .Alpenrosen.'. So ruft mit Entzücken der Alpen-wanderer, wenn er die fchwindelnden Höhen der Berg-riefen erklommen hat und ihm die hübsch>n rothen Blumen enta/genleuchten. Nur der lühue Bergsteiger kann die Schönheit dieser Blume voll und ganz genießen; in die Ebene gebracht, ist sie hirr immer nur ein Fremdling. Du bist. v Alpenrose. Der Vlumen krön' und Prei», Die ciuz'gc Tornrnll'se In deiner Schwestern Kreis i Laibllcher Zeitung Nr. 20. 163 25. Jänner 1«93 desselben liege darin, dass es zugleich ein Militär« und ein Cioilcorps sein solle, während es doch gar leine militärische Ausgabe zu erfüllen habe. Die Zahl der Officiere im Verhältnisse zur Mannschaft werde viel zu sehr vermehrt, Die Gesammtlosten im Betrage von 5,600.000 fl. seien viel höher als in anderen Staaten. Anstatt die Officiere, wie es sein sollte, aus der Mannschaft des Gendarmeriecorps zu ergänzen, fänden fortwährend Ein< schübe statt. Weil nämlich bei der Gendarmerie keine Heiratscautionen zu erlegen seien, lassen sich heiratslustige Officiere aus dem activen Stande oft zur Gendarmen«' transferieren. Aus diesem Umstände erkläre sich der Missmuth der Gendarmen, von denen jährlich an Tausend den Dienst verlassen. Die bloßen Montursgelder für die Neueintretenden betragen daher jährlich 80.000 fl. Redner beantragte schlichlich eine Refolution, durch welche die Re» gierung aufgefordert wird, einen Gesetzentwurf, betreffend die Reorganisation der Gendarmerie, zur verfassungsmäßigen Behandlung vorzulegen. Abg. Dr. Rofer beantragte folgende Resolution: 1.) Die Regierung wird aufgefordert, ehethunlichst einen Gesetzentwurf über die Unterstützung der Familien der zur Waffenübung einberufenen mittellosen Militärpflichtigen einzubringen; 2.) dahin zu wirken, dass die Einberufung der Reservisten nicht zur Zeit der Ernte a/schehe; 3.) dass in der Abtheilung für Heereslieferung ein «Äei-rath» aus den landwirtschaftlichen Kreisen ins Leben gerufen werde, wie dies im Handelsministerium der Fall ist, wo in neuester Zeit ein Zoll», Eisenbahn-, Vcrsichc-rungs-Beirath besteht. Durch Verschmelzung des Ackerbau- und Handelsministeriums und durch Reducierung der Wettrenn'Subventionen könnten bedeutende Ersparnisse gemacht werden. Abg. Vajaty sagte, es würde ihn interessieren zu erfahren, wie viele czechische Freiwillige die Ossiciers» Prüfung wegen mangelnder Kenntnis der deutschen Sprache nicht bestehen. Dem Militär sollte das Waffen» tragen außer Dienst verboten werden, wodurch den vielen Schlägereien ein Ende gemacht würde. Redner befprach das Militär-Strafverfahren und klagte über die lange Ausdehnung der Untersuchungshaft. Abg. Kuiar urgierte die Verlegung des Militärspitales und des Verpflegsmagazines in Laibach an die Peripherie der Stadt und ersuchte das Ministerium, die betreffenden Baulichkeiten der Gemeinde Laibach um einen billigen Preis zu überlassen, damit bort eine Mittelschule erbaut werden könne, da die Räumlichkeiten, iu welchen gegenwärtig die Mittelschulen untergebracht sind, uoll-lommen unzulänglich und gesundheitswidrig su:d. Abg Graf Kounic sagte, durch die Einführung des Einjährig' Freiwilligen«Dienstes sei den Gebildeten eine gr^ße Er> leichterung geboten worden. Bei der Freiwilligenprüsung sei nicht immer das Können entscheidend, sondern es spielen da auch die verschiedensten Protectionseinflüsse mit. Redner besprach hierauf das Verhältnis der Regiments« zu den Cioillapellen. Das Publicum wende sich der Regiments-Musik derart zu, dass die Civilmusiker ganz in Hinter» gründ treten. Man benutze die Militärkapellen sogar schon als Theaterkapellen, als poiu^<^8 t'unöbios u. s. w. Die Militärmusiker würden zu seh angestrengt. Dieser Ueber-d'hnung der Concurrenz, welche die Militärkapellen den L'vlltapellen machen, sollte ein Ende gemacht werden., Redner richtete ferner an den Landesvertheidigungsminister die Anfrage über einen Fall, in welchem in der Nähe von Prag ein Wachtposten erfroren ausgefunden wurde. Der Fall fei zwar dementiert worden, beruhe aber doch auf Wahrheit. — Die Verhandlung wird sodann abgebrochen. Abg. Gehmann interpellierte wegen einer unfitt» lichen Annonce im «Neuen Wiener Tagblatt». Abg. Va« saty interpellierte wegen der Ulilersuchungsanqelegenheit gegen einen gewissen Kozariszczuk aus Czernowitz wegen Vergehens der Slörung der öffentlichen Ruhe, das er durch einen Artikel in einer in Wen erscheinenden Zeitschrist begangen haben soll. Abg. Dr. Koloschinegg interpellierte wegen der Auswanderung aus Untersteiermart nach Brasilien. Derselbe Abgeordnete interpellierte wegen Unzukömmlichkeiten bei der Ausladung der Schiffe im Triester Hasen. Abg. v. Vurgstaller interpellierte das Gesammtministerium wegen Erhöhung der Activilälsbezüa/ der Staatsbeamten in Trieft. Ein Jahr sei vergangen, ohne dass die Regierung etwas gethan habe. — Nächste Slhung Donnerstag. Politische Ueberficht. (Verhandlungen des Reichs rath es.) Wie verlautet, soll der Reichsr^tt, nur bis zum 10ten März tagen. Es werden im laufenden S sfiunsabschnitte außer dem Budget nur die dringlichsten Vo-lagen zur Erledigung kommen, darunter der Geschemniurf über die Einziehung der Einsernoten. (Die Conversionen.) Die Prospecte für die Conversionen wurden gestern veröffentlicht, (rs gelangen gleichzeitig alle fünlp^oecntigen T'ttes in ihrem gefammten Betrage, auch die ungarischn Goldobli-gationen zum Umtausche Der dafür eingeräumt»' Termin beträgt 14 Tage. Als Conversionsst» llen erstieinen tx'i den österreichischen ^onds das Haus Rothschild, die Creditanstalt mit ihren Filialen und die Boden Credit anstatt. (In Budapest) beschäftigt sich die Opposition unausgesetzt mit Krisengerüchten, welche in erster Linie den Cultusminister Graf.n Csaky betreffen. Mt dm bezüglichen frommen Wünschen der Opposition stebt off.nbar auch die Nachricht im Zusammenhange, dass nunmehr die Nationalpartei die Fusion mit der Regierungspartei absolut perhorresciere. Sie will eine Reconstruction des Cabinet« Weckerle abwarten, das beißt, sie rechnet auf den Austritt der Minister Graf Csaky, Szilaqyi und Graf Tisza. (Das Urlaubsgesuch des Dr. Smolka) hat zu Erörterungen über die Frage eines eventuellen Rücktrittes desselben vom Präsidium des Abgeordnetenhauses geführt. So weit die «Montags Revue, informiert ist. ist an eine solche vorerst nicht zu denken. Dr. Smolka verhielt sich zu allen diesbezüglichen An-deutungen durchaus ablehnend und hat auch eine solenne Ehrung durch einen Beschluss aller Parteien, der auf eine in der parlamentarischen Geschichte kaum dagewesene Auszeichnung hinausa>laufeu w^nv, mit d r stricter Erklärung beantwortet, er bleibe so lange P ä-sident, als das Abgeordnetenhaus ihm dieses Amt übertrage. Das wird nach der gegebenen Sachlage immer wieder der Fall sein. (Zur Situation.) Ministerpräsident Graf Taaffe und die nie,u berufenen Minister haben über die Bildung einer Majorität im Abgeordnetcnhause mit den Vertretern der deutschen Linken drei mehrstündiqe Conferenzen, mit dem Repräsentanten drs Polenclubs eine und mit dem Obmanne des Hohenwart - Clubs gleichfalls eine Besprechung gehabt. In diesen Unterredungen wurde sowohl das Programm der Remernng discutiert, auch wurden seitens aller Parteieu Wünsche geltend gemacht. Diese musst.n wieder einer Erörternng im Ministerrathe unterzog >n weiden, da es sich um die eventuelle Befürwortung der Anliegen jeder einzelnen Fraction bei den anderen durch die N'gierung handelt. Die betreffende Ministercunferenz fand am letzten Montag statt. Die Bildung der Majorität ist jedoch eine so wichtige Angelegenheit, dass das vom Grafen Taaffe vorgelegte Programm m,t Zustimnniug der niiß- gebendsten Factoren festgestellt wurde. Naturgemäß el« scheint auch für die geplanten Ergänzung",! eine wlche Genehmigung geboten, die aus leicht erklärlich >n Gründen e'st in d»'r nächsten Z it angestrebt werden kaun. ^ Hoffnungen, die man an den oerzeit'gcn Staud bel ganzen Angelegenheit zu knüpfen berechtigt ist, sind in< zwischen in nichts erschüttert worden. (Aus Serbien.) In dem Brief.», mit welche Exkönig Milan sein? Versöhnung mit seiner G mah^ der serbischen Regierung notificierte. stellte er auch U'meus der Königin das Ersuchen, der Ministerpräsid^ mö> beim Metropoliten die Rückgängigmachung ^ LcheidungHactes erwirkn. Infolge dessen fand vora/stcl» eine S'tzunq der Synode statt, an welcher sämmtli^ Visckofe theilnahmen; es wurde einstimmig erklärt, del Scheidungsact sei durch den gewesenen M tropol'^ Theodosius uukanonisch und widerrechtlich erfolgt, dabel die Ehe des KöuigHpaares noch immer zu Reckt b>st^ Anf Grund dieses Beschluss, s eitbeilte der M,t,l'P°'>' dem Ehebnnde neuerlich seinen S g-n. wofür Kiin'ü Alexander dem Metropoliten persönlich dankte. Äii"ü Al.xmder wird seine Eltern wahrscheinlich zu Osten» in Bia'rih besuchen. (Die Panama'Canal-Affaire.) OsN"" F rron. Kriegsminister im Cabinet Rouvier, erlla^ einem Interni-wer gegenüber, es seien aus dem Geti^ fnnde, des Kneqsministeriums an Ronoier thlitsäaM Gelder zur B k.impfung d s Voulang'smus üliergl'^ worden. Die Gelder würden ulrück.rswtt. t — Pell^" erklärt in der 'Justice». Flomens. wlcher in H Enquete-Commission bestätigte, an Ronnier 4l)^ Francs aus dem Geheimfonds übergenen zu haben, >^ mindestens eb'nso schuldig wie s^in Amtsqenosse. (Aus den Vereinigten Staaten.) D? neugcwählte, Präsident Cleveland äußerte, dass " °'° Annahme eines G.sehentwurfes erhoffe, durch M'lch^ die Sherman-Bill bezüalich des Sllb>ranf(Ulfes ^ gelassen werden soll. Auf die Frage, ob der 5M Kiulcy Tarif abgeschafft würde, habe Cleveland elwid^' er möchte wissen, ob man ihm denn zu einem andtl" Zwecke die Macht anvertraute? (Französische Geheimpolizi st en) lM in der Wohnung des Cornelius Hertz in Bourncmo^ eine Hausdurchsuchung vorgenommen und die ^ gefundenen Papiere M't Beschlag belegt. Hrtz hat "! amerikanischer Staatsbürqerdie Intervention des awe!' kanischen Gesandten in London angerufen. ^ (Der deutjche Reichstag) hat gestern ds'' Gesfhentwurf, betr.ffend die Einführung der ciibe« lichen Zeit, mit großer Majorität angenommen. H^ beginnt die Berathung über die Wuchergesehiwv'lle. Tagcsllelliglcitcn. Se. Majestät der Kaiser haben, wie der «^ für Tirol und Vorarlberg» meldet, der Gemeinde G^ zur Zahlung der Schulbaukosten 200 fl. zu spc^' geruht. ________ — (Die Hochzeit im Kaiserhaus?.) ^ telegraphiert uns unterm Gestrigen aus Wien: 3" A Hofburg-Pfarrkirche fand heute vormittag« um H .. die Vermählung der durchlauchtigsten Frau Erzb/^ Margaretha Softhi a mit Sr. t. Hoheit dem He^ Albrecht von Württemberg nach dem h^l^ lichen feierlichen C>remoniell statt. Der Vräutiqam slh ' zwischen dem Kaiser Franz Josef und dem Könige " Württemberg, die Braut, welche eine weiße Fai^ mit silbergestickten Marguerite«, geputzt mit OraW^ ^ bluten und Myrten, trug, zwischen der Königin " l Wurltemberg und der Erzherzogin Marie Therese^^ Vu wohnst als königinne So recht auf höchstem Thron, Und blühst in reiner Minne Dem freien Alpensohn. Die Wegewartblume, deren cultivierte Tochter die Eichorienwurzel liefert, deren gebrannte und gepulverte Wurzel dem Kaffee zugefeht wird, steht überall an-steinigen Orten und am liebsten an Wegrändern, wes-! halb sie auch Wegewarte genannt wurde. Wei'.n ich bei ^ meinen Wanderungen durch einsame Gegenden an Wegen die Wegewarte mit ihren großen hellblauen Blumen erblicke, da fällt mir immer und immer wi'der jenes Märchen ein, das erzählt, wie das Wegwartblümlein entstanden ist. Ein Bursch und ein Mädchen liebten' sich urdg'lobten sich Treue. Darauf zog der Bursch^ hi-aus ins Leben, doch gar bald vergaß er sines Mädchens. Diese, aber hielt, was sie venprochen h>itte. und hoffte dabei auf die Nückiehr des Gcli dten; fast jeden Tag trat sie vor das Dorf. an den Weg. wo sie Abschied von einander genommen hatlen. doch der Er« sehnte, er kam nicht; der halte inzwiichen mit anderen Dirnen geherzt, war immer mehr heruntergekommen, war endlich ganz verdorben und in Elend gestorben, l Derrreil hat aber das arme Mädchen immer wied.r! am Wege aestanden. sem Herzeleid ist mit j dem Tage grüßer geworden. Eines Tages aber kehrte sie nicht wieder ms Dorf zurück, denn der Gott der Liebe und; des Erbarmens hatte sie in das Wcgewarlblümchen ver» wandelt, hatte von ihr all»n Schmerz genominen, und wenn jetzt so viel Wegewartblümchen überall an Wegen stehen, so soll dies daher kommen, dass fo viele Mädchen über Untreue haben weinen müssen. D e Nelke versinnbildlicht die Schönheit, gepaart mit edlem Stolze. Sie trägt ihre Blumen zwar auf aufrechten Stengeln, doch neigen diese ein wenig ihr Haupt; würden die Blum>n aber aufrecht stehn, so würden sie, weil sehr schön a/schmückt, hoffärtig aussehen. Die N.lke bat viel Wandel in der Gunst erfahren, bald wnrde sie gefeiert, bald beiseite geieht, doch ibr W^rt hat sie nie gan; sinken lassen. Schon die Römer sollen ihr gehuldigt haben. Sie ist einh imisch im südlichen Enropi. bew'de.rs häufig in D^lmalien. und ihre ge üll'en Nachkummen we.«den üli.rall gepflegt, wo die Cultur Fuß a/f^sst. Es existieren große Sammlungen rol, ihr. doch sucht man die Tortim nie j ht immer mehr zu veninqern. sncht diese auf eine Anzahl de.r nur edel'ten und weiwollslen Sorten m beschränken. In besonderem Ai'sehen stehen j hl die Remontant« oder öfterolühenden Nelken, weil diese auch im Winter blühen und fo d»m Gärtner Schnlttdlomen zur Uugewohulichen Zeit li'> ^ Zuknnflstiatsschwärmcr oder Ruthen huldigen h ,othen Nelke, nud man sollte meiuen, sie müjsle ",t i>'t. dcss ein treuer Diener der un!i'^ lichee Kon gin Marie Antoinette line Nelke ubertt'^ i, d reu K lch ein Zettclchen einqejchllssen '^r, .^ ihr die Fr iheit veikünden sollte, was sich jedoch ^^ erfüllte. Napoleon l. sull. wie erzählt wird. "tt M sonderer V reti'er der rothm Nelke g wesen sein. ^ G >be Nelken haben weniger Bed utung ^.,ftK doch eine der edeli'tge ormten u»d auch schönsten "^ ^ itt g(.^l, von Farbe und trägt den Nnn n «Arm ^ Di' Gewinnlüg einer schwartn Nelke hat 'NiM l ^, >n dl!u Kopsen oer N lk nverehrer gespukt, lst obec her nur leerer Traum geblieben. _ « L«ibachei Zeitung Nr. 20. 169 Lb. Jänner 1893. Altar. Cardinal Gruscha, welcher die Trauung vollzog, nchtete eine Ansprache an das Brautpaar, stellte die Üblichen Fragen und flehte den Segen Gottes auf den Ehebund herab. Hofburgpfarrer Mayer reichte die Ringe dar, welche sich das Brautpaar gegenseitig ansteckte und stch sodann die Hände reichte. Nach der kirchlichen Einsegnung küssten die Neuvermählten den Majestäten die Hände, welche das junge Paar bewegt umarmten. Dann folgte die Gratulation der anderen Fürstlichkeiten. — (Selb st mordversuchein esMillioniirs.) Der Wiener Banquier Horwih, der zu Neujahr große Verluste erlitten, hat vorgestern — wie man sagt, infolge jener Verluste — einen Selbstmordversuch unternommen. Thatsächlich aber litt Horwih an hochgradiger Nervosität und an andauernder Schlaflosigkeit, und es ist anzunehmen, dass er die That infolge seines krankhaften Iu-stundes begangen, nicht aber wegen der Verluste, denn er galt trotz der leyteren noch als reich. Der Banquier jagte sich eine Kugel in die rechte Schläfe; das Projectil durchbohrte das Gehirn und kam am Hintertopfe wieder zutage. Man fand die Kugel in einer Wand drs Zimmers sticken. Das Vermögen Horwih', welches urspninglich auf 2'/, Millionen Gulden geschäht wurde, soll wegen miss-gluckter Epecnlalionen auf die Hälfte zusammengeschmolzen stin. — (Pflanzen auf Commando wachfen lasse n.) In einem länglichen, flachen Kistchen oder einer Schüssel haben wir ein Gemisch von fein gesiebter Gartenerde und Holzasche vorbereitet. Darunter mischen wir eine gu5e Handvoll ungelöschten, fein gestoßenen Kalk. Als Samen wählen wir Salat und Petersilie; er wird einen Tag lang in Vrantwein eingeweicht. Den Samen streuen wir vor aller Augen in den Kasten, überdecken ihn mit Erde und brausen dann mit einer Gießkanne Wasser darüber. Dadurch wird der Kalk gelöscht und erzeugt eine sehr große Wärme. Nach ganz luizer Zeit schon blicken d«e Ke,mblättchen aus dem Treibbeet hervor, und die Pflänzchen sprühen vor unseren Augen auf. — (Ein Geschenk für den Papst.) Der Nzarian begibt sich an- lasslch des B.schowiublläums des Papstes nach Rom, woselbst er Semer Heiligkeit im Namen des Sultans ein kaiserliches Geschenk, bestehend in einer außerordentlich reich mit Brillanten besetzten goldenen Tabatierr überreichen und die freundschaftlichen Gefühle des Sultans für Seine Heiligkeit zum Ausdrucke bringen wird. Cm Schreiben des Glvßveziers notificiert dem Slaatsfecretär Cardinal Rampolla die fpecielle Mission Azarians. k ..77 (Eisenbahnunglück.) Aus Newyork wirb ber,chtet: Auf der Eisenbahnlinie Cleveland - Cincinnaii t,sh del Alton ein Expresszug mit einem Güterzuge zu. lammen, welcher Oelreservoirs mitiührte. Die Reservoirs Wurden zerstört und sehten den Güterzug in Brand. Das entzündete Gasolin verbreitete sich weithin. Acht Personen wurden gelobtet, elf tödlich, 83 mehr oder minder schwer verletzt. . "(In der Familie Rothschild) existiert eme besondere Art von Geburtstagsgeschenken für die lungen Mädchen der Familie. Jedesmal bei der Geburt emer Tochter werden sechs Perlen im Werte von zehntausend Mark beiseite gelegt. An jedem Geburtstage kommen sechs weitere hinzu, so dass die junge Dame 'm Alter von 2! Jahren über ein prachtvolles Perlencollier verlügt. — (Auswanderung nach Amerika) Das Repräsentantenhaus in Washington berieth vorgestern den Gesetzentwurf, betreffend die Einwanderung. Das Amende» went, wornach die europäischen Hcrlünste einer Quarantäne unterliegen sollen, wurde verworfen. — (V e r h a f t u n g.) Au« Rom wird telegraphiert: «er de« Diebstahls von 2'/, Millionen Lire beschuldigte und flüchtig gewordene Director der «Nanca Napoli», ^ Cuzzinello, wurde gestern abends hier verhastet, «r trug ein Priesterlleid. ^ (Enttäuschung.) Herr: «O, wenn ich doch >Me Photographie hätte!» — Langhaariger Dichter ^schmeichelt): «Meine Photographie? Wozu denn?» ^ Herr: «Als Etikette für mein neues Haarwuchsmittel l. Local- und Provinzial-Nachrichten. Laibacher Gemcinderath. ,. * Der Gemeinderath der Landeshauptstadt Laibach ^elt gestern abends eine öffentliche Sitzung ab. Iu Ve-^"n derfelben machte der Vorsitzende Bürgermeister la.sselli die Mittheilung, dass sich vorgestern eine u melnderäthliche Deputation, bestehend aus dem Bürger-ratl. V ^"ssclli, Viccbürgermeister Petriöic und Gemeinde y Klein, zum Leiter der k. k. Landesregierung Frei« oV"v°" Hein begeben habe mit der Bitte, anlässlich ^ lUermählung der durchlauchtigsten Frau Erzherzogin Vaa »^" ^^" dem durchlauchtigsten Erzherzogs-erb ^ Ludwig sowie dem hohen Brautpaare die ehr« Laib Ü ""^ '""We" Glückwünsche der Stadlgemeinde vaH vermitteln zu wollen. Die Mittheilung des Herrn rgelme.sters wurde vom Gemeinderathe stehend zur "rnntms genommen. Vor Uebergang zur Tagesordnung brachte Gemeinde-rath Dr. Ritter vonBleiweis den Dringlichleitsantrag ein, der Bürgermeister sei zu beauftragen, Sr. Heiligkeit dem Papste anlässlich seines 50jährigen Vischossjubiläums am 19. Februar l. I. im geeigneten Wege die ehrfurchtsvollsten Glückwünsche der Stadtgemcindc Laibach zu übermitteln. Der Gemeinderath gab hiezu durch Erheben von den Sitzen in feierlicher Weise seine Zustimmung. Hierauf referierte Gemeinderath Hribar über den Voranfchlag des städtifchen Wasserwerkes für das Jahr 1893. Der Voranfchlag zeigt einen Ueberfchuss von 1788 fl. 84 kr., welcher der städtischen Casse zufließen soll. Bei diesem Anlasse wurde eine Reihe von Beschwerden und Wünschen in Bezug auf die Wasserleitung vorgebracht, so insbesondere der Wunsch, dass der Tarif für die Anbohrungs- sowie überhaupt Installationsarbeitcn ermäßigt werde. Der Vorsitzende erklärte, dass die Installationsarbeiten von Privaten besorgt werden, die an keinen Tarif gebunden sind, dass jedoch den Installateuren demnächst ein einheitlicher Tarif vorgelegt wird, an den sie sich zu halten haben werden. Auch wurde die Ausgabspost für die Steinkohle bemängelt, da der Preis von 108 fl. für einen Waggon Fohnsdorfer Kohle zu hoch sei. Der Vorsitzende erklärte, dass er in der nächsten Sitzung dem Gemeinderathe die diesbezüglichen Rechnungsbelege vorlegen werde. Der Voranschlag für das städtische Wasserwerk wurde hierauf genehmigt. Sodann erstattete Gemeinderath Raonihar namens der Finanzfection den Bericht über den städtifchen Voranschlag für das Jahr 1893. Wie wir seinem umfassenden Berichte entnehmen, weist der städtische Armenfond für das laufende Jahr ein Erfordernis von 84.581 st., die Bedeckung beziffert sich auf 16.049 fl.; der Abgang von 8532 st. wird aus dem städtifchen Fonde bestritten werden. Der Krankenfond hat ein Erfordernis von 11.498 st., ist also höher als im Vorjahre infolge der häufiger gewordenen Bittgesuche um Unterstützungen und weil die bisherigen 35 Plätze ä. 30 fl. auf 50 solcher Plätze erhöht wurden. Die Bedeckung beträgt 11.504 fl.. der Abgang mithin 306 fl. Der Stiftungsfond zeigt ein Erfordernis von 8062 st., eine Vrdeckung von 8389 fl., somit einen Ueberschuss von 327 fl. Gemeinderath Rav« nihar referierte hierauf über den städtischen Fond selbst. Infolge der neuen Beamtenorganisation, welche mit 1. Juli l. I. ins Leben tritt, bleiben die bisherigen Bezüge der städtischen Beamten für das erste Halbjahr intact, während für das zweite Halbjahr die neuen Bezüge in Geltung treten. Piefe beiden Summen zusammeng'-fasst ergeben das Erfordernis von 26.42? fl., um rund 3000 fl. mehr als im Vorjahre. Der bisher eingestellte Betrag von 1000 fl. für einen Ingenieur zur Anfertigung des neuen Stadtplanes kommt j.doch in Abfall, weil diesfalls Verhandlungen mit der l. l. Regierung im Zuge sind und weil nunmehr nur an der Idee der Verfassung eines Vaulinienplanes festgehalten wird, welcher als Norm bei künftigen Neubauten zu gelten hat und dessen Verfassung füglich mit den vorhandenen Arbeits« k'äften fertiggestellt werden kann. Bei der Bedeckung der Verwaltungslosten wurde die Gebür für die Verleihung des Bürgerrechtes mit 50 fl., als Beitrag zum städtischen Fcmde 100 fl. und die Gebür für die Aufnahme in den Gemeindeverband mit 100 fl. festgestellt. Die Verwaltung im allgemeinen zeigt ein Erfordernis von 72,526 st., eine Bedeckung von 3250 fi.. somit einen Abgang von 69.276 fl., nahezu um 4000 fl. mehr als im Vorjahre. Beim Titel »Verwaltung des städtischen Vermögens» ist der Betrag von 2750 fl. als Passivinteressen vom Capitale per 55.000 fl., welches dem Actienvereine für die Erbauung der Untertrainer Bahnen zu» gezählt wurde, zugewachfen. Bei dem Elfordernisse für die Tivoli - Anlagen wird zwar auf die Errichtung von neuen Anlagen Rückficht genommen, doch wird der Mehrbetrag auf den Titel «außerordentliche Auslagen» übertragen. Bei den städtischen Steuern vermindert sich der bisherige Ertraq von 30.000 fl. nach der Vorfchreibung auf 27.000 fi.; bei den Marlt-gebüren mufsten 1000 fl. zugunsten der Schlachthalle, und zwar zur Bestreitung der erhöhten Gehalte des Inspectors, des Verwalters und des Portiers abgestrichen werden. Der Zinskrcuzer vermehrt sich auf Grund der Vorfchrcibung um 1000 fl. Das Gesammterfordernis bei diesem Titel beträgt 27.391 st., die Bedeckung 189.751 fl., es ergibt sich somit ein Ueberschuss von 162.360 st. Für die Erhaltung der Straßen, Gassen, Plätze und Promenaden ist nach dem Durchschnitte von drei Jahren ein Erfordernis von 39.060 fl. eingestellt und zeigt sich ein Abgang von 12.814 fl. Die Sanitäts- und Humanitäts-pstegc erfordert einen Aufwand von 16.740 fl. - der Abgang ist mit 16.090 fl. präliminiert. '' Die Subventionen an verschiedene Vereine und Institute wurden in der vorjährigen Höhe beibehalten. Dem Gesuche des slovenischen dramatischen Vereines, die Sub< vention von 1500 aus 3000 fl. z« erhöhen, konnte gegenwärtig nicht Folge gegeben luerden. Das Erfordernis beim Titel «Schulen, Wissenschaft und Kunst, ist mit 23.385 fl., die Bedeckung mit 4984 fl. präliminiert und ergibt sich mithin ein Abgang von 18.401 fl B,im Titel «Militärbequartierung. ist ein Abgang von 103 fl. und beim Titel «Verschiedenes» ein. solcher von 1580fi. zu verzeichnen. Das gesammte präsumtive ord entliche Erfordernis für das Jahr 1893 beträgt demnach 182,441 fl., die gefammte ordentliche Bedeckung 226.537 fl.; es ergibt sich somit im Ordinarium ein Ueberschuss von 44.096 fi. (Schluss folgt.) * (Aus dem Mufealvereine für Krain.) ^Schluss.) Der Generalversammlung des Vereines gieng ein interessanter Vortrag des Herrn Directors Johann iZubic über «Das Oberkrainer Becken und die Trink-wassergewinnung für die Stadt Laibach» voraus. Der Vortragende unterstützte seine Ausführungen durch eine Anzahl in großem Maßstabe ausgeführter Karten, Skizzen und Profile. Director Subic fchilderte' zunächst die Grenzen der Mulde und ihre geologische Zusammensetzung, erklärte die eigenthümliche Rolle der Gebirgsgruppe Gallenberg-Flödnig - Uransica und Debeli Vrh, die wie ein wasserundurchlässiger Keil in der Schotterebene stecke, dieselbe in zwei Partien — das Krainburger und Laibacher Stein-feZt, — theile und die vom Norden kommenden Wässer in ihrem Laufe bestimme Diese Wässer fließen entweder bei Zwischenwässern, bei Slarucna und St. Martin ober endlich bei Mannsburg thalabwärts, um schließlich al« charakteristische Tiefquelle bei Studenz im Teiche der Landesirrenanstalt zutage zu treten. Die Rolle der Save ift zum Theil ganz passiv bei der Füllung der Schottermassen, da sie, namentlich von Zwischenwässern abwärts, in einem gänzlich wasserdichten Bette flieht und den Grundwasserstand der umgebenden Schottermassen kaum alteriert. Der Spiegel des Grundwassers liegt durchschnittlich 10 bis 20 Meter unter der Oberfläche und ist continuierlich geneigt . so dass der tiefste Punkt bei Lustthal sich befindet. Die Menge des unterirdischen Stromes ist eine gewaltige und beinahe unerschöpfliche, die Qualität des Wassers überall die gleiche und vorzügliche. Bezüglich der Wassergewinnung ift demnach ganz irelevant, wo dasselbe abgezapft werde; doch wurden nur vier Punkte ernstlich in Betracht gezogen und schließlich da« Wäldchen bei Kleke gewählt. Hier wurden die tieien Schachte ausgemauert, und hier heben die Pumpen jede Secunde circa 42 Liter des besten Trinkwassers empor. Jeden Freund der W'ssenscbM müsse es mit gerechtem Stolze erfüllen, dass hier die wissenschaftlichen Forschungen eine so glänzende praktische Veftäl'gung gefunden haben. Die Stadt üaibacb ist heute im Besitze des gesündesten Trinlwassers, b«liorh zu Gemeinderäthen. — (Communales.) Die Kosten für die Weg« räumung des Schnees von den Straßen und Plätzen Laibachs beliesen sich in der vergangenen Woche auf 801 fl. 65 kr. — (Erfroren.) Der Besitzer Anton Goljuf ist diesertage auf dem Heimwege von Eagor auf die Heilige Alpe erfroren. Die angestellten Wiederbelebungsversuche blieben erfolglos, — (Aus der Laib acher Piöcese.) Zum Pfarradministrator in Kropp wurde der Kaplan von Mäschnach, Herr Simon Smitet, bestellt. Neueste Post. Driginal-Telegramme der Laibacher Zeitung. Wien, 24. Jänner. Dab württembergische Königs-paar reiste h> ute abends nach viachod zum Vchiche des Vaters der Königin ab; der Kaiser geleitete dasselbe zum Bahnhofe, woselbst er sich herzlichst verabschiedete. — Professor Dr. Kahler ist heute gestorben. Prag, 24. Jänner. Im Schachte «Fortschritt» bei Oss^gg fand heute eine Explosion schlagender Wetter statt. Visher wurden 16 Tod'.e und 8 Verwundete empora/schafft. Privatmelduna/n zufolge sind 40 Personen todt oder verwundet. Hunderte befinden sich an» gelilick noch im Schachte. Budapest, 24. Jänner. Der gestern abends nach Wien abgehende Schnellzug stieß in der Station Kö-büllut auf einen Lastwaa/n, wodurch die Locomotive und der Postwagen des Schnellzuges zertrümmert wur» den Eiinge Passagiere wurden leicht, vier Personen des Iugspersonales schwer verletzt; eine Person wuroe ge« tödtet. Verlin, 24. Jänner. Der russische Großfürst-Thronfolger ist um halb 10 Uhr abends hier eingetroffen und wurde vom Kaiser und den anwesenden Fürstlichkeiten herzlichst begrüßt. Paris, 24. Jänner. Die Formalitäten, betreffend die Auslieferung Hertz«, sind beendigt. Untersuchungsrichter Franqueville schloss die Untersuchung gegen die beschuldigten Parlamentsmitglieder ab und übermittelte die Acten dem Staatsanwalte. London, 24. Jänner. Der britische Gesandte in Kairo erhielt den Befehl, den Khedive zu verständigen, dass eine Vermehrung der englischen Truppen zum Schutze der Europäer nothwendig geworden ist. Der Kriegsminister ordnete an, die nach Malta und Cypern von Indien kommenden Truppen in Egypten auf. zuhalten. Hyderabad, 24. Jänner. Erzherzog Franz Ferdi. nand ist vom Iagdauifluge nach Tandur zmückgelehrt. Petersburg, 24. Jänner. Die Meldung, dass der Emir von Bochara sein Reich an Russland verlaufen wolle, ist unrichtig. Der Emir wno noch mehrere europäische Städte besuchen und Mitte Juni in seine Heimat zurückkchren. ________________ Kunst und Literatur. — («Die Civil-Staatsbedienst «ten Oesterreich s. in Absicht auf Anstellung Pflichten, Rechte und bürger. lichen Verhältnisse sowie über deren und ihrer Angehörigen nor-malmäßige Behandlung im allgemeinen, auf Grundlage amt» licher Quellen, dargestellt von Josef Topitsch. t. l. Finanzrath m Ruhe) — s° betitelt sich ein mit vielem Fleiße und eminenter Genauigkeit bearbeiietes Werkchen von mehr als 200 Octav-Geilen und vollständigen Illustrationen der t. l, Staatsbeamten-Uniform, welches seinem Titel in drei Theilen vollständig gerecht wird. Der erste Theil handelt über die Verhältnisse des Civil» Staatsdienstes; der Meile Theil über die normalmäßige B» Handlung: der dritte Theil über weibliche Staatsdienste. Deren Literatur ist bisher brach gelegen. Die Darstellung ist klar. bündig und verständlich. «lle in dieser Rubrik besprochenen Bücher und Zeitschriften lonnen durch die hiesige Buchhandlung Jg. ». Klein» «ayr ck F«d, Nambtlg bezogen werben. Angekommene Fremde. Am 22. Jänner. Hotel 3tadt Wien. Hirschman, Ingenieur; Schwarz, Saibel' maier, Hanseli, Göllcs, Frumel und Reizs, Kslte., Wien. — , Müh und Hollei, Me., Prag. — Majdic. Gutsbesitzer, unb Friedrich, Cilli. — Larunig, Prävali. -^ Zigon, Gutsbesitzer, Polzelj. — Iorzenau, Freudenthal. — Kuletz^ NrauerribesitzN, s. Sohn und Tochter. Sachsenscld. — hauscnbichler, Höslel, Grabner, Ramcr und Czcrvialovsly, Kflte., Trieft. — Gruden, Gutsbesitzer; Komatar, Notar, und Flies, Buchhalter, Ot»n-laibach. — Korosrc und Globocnik, Krainbnrg. — Dur^ Nürnberg, — Imbro Gregorac, Krapina. — Verderber, Holf Händler, Rieg. — Hönigüiann, Gottschee. — Wintcrhaltel, Kfm., und Kraus, Reis., Marburg. — Neumarlt. Esset. ^ Kauciil s, Tochter und Rüpschel. Arzt, s. Tochter, St. Georg«»' - Legat, Geschäftsleiter, Klagenfurt. — Dilrich, Directors' Gattin, s, Tochter, Zwischenwässern. — Dr. Varda. GurlfA Hotel Elefant. Ritter v,Kropatschek. Generalmajor; Meyer. Ksm». Graz. — Homan, Radmannsdorf. — Monschein, Weih, Me-, . Wien. — Dr. Rudvel s. Frau, Atwocat; Ogorevc, Gonobih. ^ — Kapus, Hausbesitzerin, Cilli, — Vaulen, Eisnern. ^ -Butscher, Besitzer, St. Barthlmii. — Ohrenstein, Kfm., Aara ^ — Kartin s, Frau, St. Georgen —Leitner, Fellhändler, Lie«' — Mally s. Frau. Neumarlt!. — Lenarciö s, Frau, Obt? z laibach. — Mandelc s. Frau, Medved s. Frau, Sagor. -" Globocnil s. Frau, Krainbura. — Mobotnil, Notar. Trieft. — Deutsch. Kfm.. Purzel u„d Haimer. Kfm., Agla«' Majzet, Ratzal. — Ncischart, Kfm,, Nürnberg. — Daniel, Kfm., s. Familie, St. Paul. — Gabriel, Redacteur, Gi)rz. ^ Barbo. Pfarrer, Trcbelevo, — Mauring, Priester, Krainburg- « — Vjletal, Innenieur, Reifnitz. — Kuerth, Hubar. — Pojenel, ^ Iblia. — Pclric, Loitsch. — Nltmann. Marttlieferant, (Ml' ' Holtl Stadt Wieu. Rayer, Privat; Rys s. Gemahlin; H rs^ z mann. Ingenieur; Heinz, Reis.; Smeipidl, Schwarz. Wagner, Wichepfenig, Freudcnthal. Kftle.. Wien. — Wicl. Kfm., Pr^ — v. Urbancii, Gutsbesitzer, Billichgraz. — Sink. Gutsbesipll' Sagor. — Rozina, Agram, — Meiler und Caldara, Tl'l" Hlllel siidliahnlills. Werner. Pferdehändler, Villach. — Mo". Wien. — Gaspariu, Veldcs. , Ho,e, «nirilchri Hol. Scheschih. Pferdehändler, Trieft. — Cv». Reis., Stein, — Niceric, Laibach. - Olivieri, St. Marein- Berstorveue. Den 24. Jänner. Heinrich Vutar, ylrbeiters'Toh"' 6'/< I., Velglveg 6, Tuberculose. Im Svitale: Den 22. Jänner. Josef Frakle, Arbeiter, 28 I.. 2^ gentuberculose. Mctcoroloqische Vcobachnmqen in ^aibalb^ ff "t:ll Z^ i 5ZL «^ ?> 3,3! Z » n .^Z ^Z^ ZZ ^«, . «lnNcht S^s Z HZ ß^ ^ Mnd ^^... Ztzs ^ ! ^^3!"" ^_________^_____^^-^ 7 Ü.Mg7^?37'6 !-17^ O7schwäH^^" Nebel ^ 24.2 . N ?A« 5 —7 4 windstill Nebel <>'"" l^ . Ab. 737-7 -10 6 O. schwach heiter Tagsüber Nebel, abends mondhell. — Das Tagesmittel l^ Temperarur — N 1', um 98" unter dem Normale. NeranlmnrUicker Redacteur I Naqlil, ^^ z Inr Würdlauna ber »eus,> das schon wiederholt ausgesprochene Lob. Unler den 253 2"^"^ umfassenden wichtigen Artikeln über Deutschland und Deut'«^ Reich ersetzen viele einen ganzeil Leitfaden, so i Deutsche Literal" ' Deutsches Theater, Deutsches «echt u. v, a. Zu diesen Art» ' gehören nicht weniger als 17 Tafeln. darunter 3 Ehimnotale und 14 Karten. Sehr instrnctiu ist auch die Karle der bcutlw, Mundarten mit ganz neuer Darstellungsweise. Der Kraft "ß Zukunft, der Elektricität, sind im 5. Band « Tafeln und Figuren gewidmet. Im ganzen enthält der Band 56 T^ ., darunier « Chromos, 22 Karten und Pläne, und 22« ^ abbildungen. Eine neue bunte Welt des Mikroskops eröffnet ,^ schöne Tafel «Dünnschliffe» von Mineralien; ebenso rci^cnv ^ eine Tafel mit heimischen Eidechsen und die volendete Wird^s ^ des seelcnvollen Dürer'schen «Christus am Kreuz» der Dresor Gallerie. 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CM.). ü°/„ galizische...... lUl»'. il)ü^ 5°/„ mährische...... --- —-- 5«/» lttain und »ilstenland . . — — — — 5°/« nieberösterreichische . . . 109 ?0 — — 5°/, steilische...... —-- —-- ü°/i> kroatische und slavonische . U/ t»<» S» on 5"/, siebenbüraische ....--------—-- 5°/„ Tcmeser Vanat .... — - —- »«/„ ungarische...... Ss »s, »7 30 Andere Vssenll. Hnlehen Dllnau.Reg.'Lost b"/„ 100 fi. . ll» »0 l»»b> dto. «lnleihe l«?8 . . ,'»z» — — «lnlehen der Gtadt «iz . Ill,-------- .Inlehen d. Etadtuemetnbe Wien !i>« ----- ^räm.-Anl. d. «< xdlgem. Wien ,Utt °>0 a , btv. bto. 4°/„ . . . '/-<>„ »»«8» bto. Pra«. Vchulbversiil. »»/« l'»?z ,ib «». Oeft. Oypothelenbanl >0j. 5»°/, v» »5 «0,-?/,°/, . >lx> — ,>o u»«>» betto bOiähr. » 4«/« . . »b « ' iou ^ > Priorllät»-Gl>liglltion«n (für ,<«, fl,), .ferdinanb» «ordbahn /»°/„ — — — — »elb <»,«» veNerr. Norbweftbllyn . . . lla — <«« - Llaat«l>llhn ...... ,9^ »> lS',«" Lüdbahn k Zo/y..... ,-,««» ,<« » Kb"/»..... ,24 „<> ,?5 50 Ung.^s ^. Nahn..... iul. <0 »(«> ?<> Diners» Luft (per Vtück). Crebis'oie l0N fl...... 1»» 59 l»4 5^ «llarh^osr 4<> fi......kg «1 4"/„ Donau-Dampfsch. lny fl, . iz< b0 »84 «»o Uaibacher Pram.'Anleh. »0 fi. ?8 - »4- Ofener Lose 4<» fi.....«, «<-. ^alffy-Lnst 40 fi.......,.? z« >i°:bsn »reuz, «ft.««l. v.lv fi. 1« - »<^< »udolph-lillje ll» fi.....,4 z« »o bl> -alm-Lose 4« fi......«,- . l.» ^ -t,-«en°«»°üose 40 fi. . . . ^8 - «>? WllldsteinUose »N fl, . . 4l . 45 Mndlsch-Grah-Lose 20 fi. '. . ?» - — -«tw.-Ech. d. 8°/„ Brä«..Echulb. verschi. der »obtncreditanftalt « - - «'-- «Ulk.Acti« (per Vrüll). «NgloM «°nl z,Wfi.6c>°/,». . ,s,8 ?z ,^< «^ Ällntverein, Wiener, l,X) fl ,,» ,,»« ^d'.'«nft s .and. u"<^ "0^° 3'/ _ U ,0 Depüfttrnlmnl, «lla,. »lx> fi «,z „,, ^ Hi«. u.«lal1env.. Wlenei zwOfi <«-. ,4,-, »eld ««» Hypothtlenb., «st. xno st. ^5°/,». 7» - »^» ^ öänderbanl, »st, »00 fl, ». . . »8b V0 «3? »l» Oefterr.«nn», Vanl SOs» «,. . . ^»7 — l'«« Unlonbllnl XX> ft...... »49 . »»' — Venlehrlbllnl, »ll«., t4« . . Z»7— !«.. Aeli»n va» Ur«n»psrt« AnUnuh»»nß»n (per Vrück). «lb«cht°V°hn »00 fi. Vilbn . 9»' - 95 z> «lf»ld.Fiuman, Nahn «>0 st. V. »n» 5» »n» »0 Nllhm.Vtorbbahn l«> st. . . lsl» >z 19« l^ » «eftbahn »00 st. . . «<« !>K4 «uschti-dr«d« »is. «» st. «« , l,!^ >,io dto. Ve<, Oefterr. «w st, «»». . . . »4«- »41 - Diau^tis. (V.'Db.'Z.)»«)st. S. »^,,«> ?«,«?«, Pul>Uodn,b,.EiI«V. »00 st. S. ^,, l»«f> HerbinllndK'iltoibb. louofi.llVt, »»«« »«?> Gal «arl.Lub». ». »00 st. «» «9/5 "19« 6e«b.. «^rno».. Jagd >«»«' »hn^eftll^ch. »«> st. G. . »4 »5 «5>!» .yb,b» .««n«..lr»e««K>fi«vl 4» «:? — Qtsterr,A«rbn»e»l> XUO st. Oild. l»>«?6 „> ?, bt». M U.» »V« st, s. .,»»''»«- «r»ll'Dui««i«enb <5«st Vllb. .« — v9 vt»at»el fi. Vllber , . «5 »» »4 - 3llb.N°rt>b,«erb,-V,l«0<»st.««». ,9<> ,»z »-» tr»»w«0^ts,«r.,l?Ust 5 «. »4i50 X44-» neu, »r.. Priorität». »ctten loo st. . , . . 94 — ?» - Ün, >«»l^ »tlenb. »00 V. SU»«r »»« ><»?z Un«, N«bostb fi 3«lb« -'— —'— Nn«.«eftb.l««!b^razM!0fi V. »« ^» »« /b zndustri»»Altl»» (per Lrü«> st - Nl» — lll — «gvdier «NW,, und stahl'Inb. in Wien,Nv fi...... <'/^- »»" «isenb»hnn>,.L» st »4 «, 5» - ««lbemM» V«lp> Vraaer lilen.Inb.»es, «» fi "' 5u >? - .«->«»rm»Uhl»,V»e»er1 »Ho» »»4 — >«< »« srttaUrl K»dlsn» >»^ 70 «. "" «^' ' «»ftenf.» ,OeN,»n «Sin, lUVst »»—««' «»«,°n.U«^«< "»- - »6» t^ D»tsn». veuti«, VU»»..... l"'" ">-,» ,», 4^ v«r»........ "»» ««»0 D«l«t«. D»c»te7l....... »«» »-7» «>»Frane»«Gtü«!t..... 9«/ »^ Deutich« «eich»b«mtn«ten . . 5» e? «, z» baptel.«ud«l...... » ,, ,„ Ft»lpettfcc. Casii-EestaiiratiiJ - —>* c« — Empfehle den Natur - Tiroler Bothwein (besonders für Winter-nionale). Liter 44 kr., feiner Vös-laner, Nussberger. 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Im Reassumierungswrge wird die mit diesgerichtlichem Bescheide vom 23sten October 1892, Z. 6551, bewilligt ge« wcsene executive Feilbietung der Johann Kodric'schm Realität Grundbuchs'Einl. Z. 215 und 220 der Eatastralgemeinde Heiliacnkreuz, mit Beibehalt des Ortesund der Stunde und mit dem früheren An« hange auf den 4. Februar 1893 anberaumt. K. k. Bezirksgericht Landstcaß am 1. Jänner 1893. Bank- und Wechslergeschäft Herrn. Knöpflmacher^toGrabTTul (Eingang Dorotheergasse 1) ' I