Nr. 250. Donnerstag, 3. November 1887. 100. Iahrgan«. Mtmcher l Zeitung. ?°n,M?i,«""?"": »lit P°stv«r»«ndun,: 9an,liihlia fi. 1°. halbiähli« ,l. 7,°o. Im «lomptolr: " «"?"« ll. 1,. halbiährlz sl. 5,»<>, Nül ble Zustellung ,n« bau« »anMri«^N. i. - I»lertl»»»«»»r: FUr "«ne Inserate bl« ,u < feilen »5 lr.. «löhn« per ^eile S lr,! bei öfteren Wiederholungen pl. »seile »tr. Die „Lalbach« Zelwng" erscheint l«<»lich mii «u«nahme der Vonn. und Feiert««. Die «lbniniftr»t«on befindet fich »ahnhofgass« 15, die «ed»ct»«, wienerstraße,5. — Unfranlielie Vliese »erben nicht angcnou>5«n und Vianuscriple nicht znrüllgeftellt. Amtlicher Hheil. 2,„ Se. k. und k. Apostolische Majestät haben mit Allerhöchster Entschließung vom 23. Oktober d. I. dem "uector am St.-Anna.Gymnasium in Krakau Ignaz ^tawarski anlässlich der von ihm angesuchten Ver-'Fmlg in d^l bleibenden Ruhestand den Adel mit Nachsicht der Taxe allergnädigst zu verleihen geruht. y.„ Ce. k. und k. Apostolische Majestät haben mit ^"höchster Entschließung vom 28. Oktober d. I. den 7"t dem Titel und Charakter eines Hofrathes bekleide« " Finanzprocurator zu Trieft Dr. Anton Verdin W Nathe bei dem Verwaltungsgerichtshofe allergnä« "'^st zu ernennen geruht. Taaffe m. ,>. c,^ Se. l. und k. Apostolische Majestät haben mit Allerhöchste Entschließung vom 2«. Oktober d. I. den ^zlrkshauptmann Kasimir Grafen Dunin-Vor-"wski zum Statthaltereirathe mit der Bestimmung «"r Leitung der Bezirkshauptmannschaft Krakau aller-UNadigst zli ernennen geruht. Taaffe m. p. Nichtamtlicher Hheil. Frankreich. Nieder ist ilber die politische Welt Frankreichs eme jener großartigen, aus verhältnismäßig gerina-lliglgen Ursachen entstehenden chaotischen Scenen her. eingebrochen, welche seit der Gründung der neuen Staatsform von Zeit zu Zeit sich wiederholen und von denen der uneingeweihte Zuschauer jedesmal den Untergang der Republik unfehlbar erwartet. Diesmal Wie in allen friiheren Fällen, sind Intransigenten und Monarchisten eifrig thätig gewesen, den Rummel mög. Mt zu vergrößern. Sie wühlen die öffentliche Meinung auf und reißen alles mit sich, was nicht M auf den Sohlen steht; die großen Palteien, theils Mem Temperamente folgend, theils nm nicht über-slutet zu werden, gesticulieren mit del, Gesticulierenden. M den Zeitungen erscheinen spaltenlange Berichte " lllrzen, von der äußersten Aufregung hingeworfenen ^hen; iu den Couloirs sind die Abgeordneten in ^mlofer Bewegung oder in tiefer Niedergeschlagen- heit; die Chefs der Fractionen eilen mit wichtigen Mienen umher, das Ministerium scheint seines Sturzes gewiss, und man spricht von der Abdankung Gravy's. Alles scheint zu wanken; das ganze Gebäude droht krachenden Znsammenbruch, Rochefort schreibt siegestrunken Hohn« artilel, im orleanistischen «Soleil» reibt sich Hervi die Hände, und Cassagnac erklärt im «Pays» in den gröbsten Ausdrücken, nun sei diese nichtswiirdige Republik endlich am Ende. In diesem Augenblicke ändert sich gewöhnlich die Scenerie. Rechts und links ist zu laut gejubelt worden, zngleich hat die Sensation ihre Anziehungskraft verloren, die Vernünftigen der republikanischen Abgeordneten hören auf, die Hände zu ringen, und fangen an, für eine ruhige Lösung zu sorgen. Die Chefs der Fractionen predigen Versöhnung und Einig« teit. das Ministrrium erholt sich von seinem Schrecken, von der Abdankung Gravy's wird nicht mehr gesprochrn, und die Republik ist zu großer Freude gerettet. Rochefort aber erklärt, das Voll sei wieder einmal ver^ rathen worden, der feine Herve schreibt eine Betrachtung über den traurigen Niedergang der politischen Ehrlich-keit, den nur die Restauration aufhalten könne, und Cassagnac donnert voll Verachtung, die Republik sei nichts Besseres wert. als noch einem Dutzend ähnlicher Scandale entgcgenzuleben. Auch jetzt, im Falle Wilson, hat sich diese Ent. Wicklung nach altgewohnter Art vollzogen, oder vielmehr, sie ist noch immer im Vollzuge begriffen, denn noch steht die Abstimmung über die Enquete und, im Falle ihrer Annahme, der Ansspruch derselben über den angeschuldigten Schwiegersohn des Präsidenten bevor. Aber all dies liegt schon auf der absteigenden Se,te der Krise. Ihr Höhepunkt ist überschritten, seit Elemenceau und Ferry — wie die «Justice., die es wissen muss. versichert — sich geeinigt haben, die EnqlN'tesrage einer Plcnawcrsammlung vorzulegen, die I.« 5 ""Men. für heute angesetzten Kammersitzung wttfmden soll. Gre> erklärt . er denke nicht daran. wenn der etwaige Beschluss. ""' p"5^"'lch' UntersuchunaMncMte über Nil-^.^"lachl.ch zusammenzubenlfen. nicht so gefasst sei. N«r> ? ' d" Präsidenten, verletzen müsse. Die Plenarversammlung wird daher in aller Ruhe berathen können, und es wird sich fn" sie nur darum handeln, das zu vermelden, was ihr ja ohnehin wohl nicht ent« fernt in den Sinn kommt, dem ehrwürdigen Oberhaupte der Republik AnlasS zur Klage zu geben. Grcvy und Wilson selbst wünschen die Enqnete herbei, da ihnen die rascheste Widerlegung der Verdächtigungen willkommen wäre. und wenn selbst der Beschluss im gegentheiligen Sinne ausfallen würde, so ist durch jene Haltung dem Argwohn immerhin die nächste Nahrung schon entzogen. Mit größerer Ruhe wird man der Entscheidung der Gerichte entgegensehen. Dass diese, ebensowenig wie die Enquete, wenn sie. wie die Commission beantragt, zusammentreten sollte, irgend eine der Anklagen berechtigt finden werde, welche die Feinde Wilsous dlm Forum vorlegen werden, darf man wohl annehmen. Bis jetzt wenigstens haben die Angreifer kein Glück; verdächtigende Angaben tauchen auf. werden widerlegt, machen neuen, ebenso bestimmt vorgebrachten Platz, die gleichfalls widerlegt werden, und schließlich hat man für nichts einen Beweis in Händen. So viel freilich soll GiM) selbst gesagt haben, dass sein Schwiegersohn Unllugheiten begehe. Aber Unklugheiten könnei, nicht den AnlasS zu feierlicher Verurtheilung bietcn. Sie berechtigen nicht Politiker oder Journalisten, die der republikanischen Partei angehören, über Scandal im Hause des Präsidenten zu rufen. Vielleicht wird Wilson nach dem Feldzuge, der gegen ihn geführt wird. ungünstiger vor dem großen Publicum dastehen als bisher; gewiss aber werden seine republikanischen Ankläger in der öffentlichen Achtung sehr tief sinken, denn mit Recht wird man ihnen vorwerfen, dass si? alles gethan haben, um die Republik in den Augen des Inlandes wie des Auslandes herabzusetzen. Allerdings wäre auf der andern Seite die Krise nicht nutzlos, wenn sie thatsächlich eine, sei es auch nur für den einzelnen Fall bestimmte Einignng Ferry's und Cttmenceau's mit sich brächte. Es müsste den Republikanern zum Troste gereichen, wenn sie sehen würden, dass ihre Führer doch nicht so sehr in Fractiontzstrei-tigkeitcn befangen seien, um im Augenblicke der Gefahr sich nicht zusammenzuschließen. So vielen Schaden die Radicalen der Republik auch schon dargebracht haben, sie würden nun doch beweisen, dass sie nicht völlig verblendet sind, dass man das Neußerste nicht von ihnen zu befürchten hat. Sie würden zeigen, dass sie. genau wie im Falle Boulanger. doch von Rochefort und seinen Intransigenten sich zu unterscheiden wissen. Feuilleton. Lose Blätter. Die frierende Blume. ^zeill/^liinie inmitten des Schneefeldes, feltsam und an rin^leich! Ein winzig kleines Röschen war's, bleich A kleinen Rosenstrauch. Es war so zart. so berllwch^ *"" so schwach, dass man's nicht zu fassen ^rdenz' ^ es dem Frost, dem rauhen Wind des lvie die ^lderstehen ^""^' Ich aber, der ich wusste, blick diel A zugieng. war nicht überrascht vom An« ^er Vlume. mitten im Schnee. !^Meid '^" Frühjahr war eine Fee im Schmctter-Mte an - die damals grünende Ebene geflogen, ,Vode„ l,^'"^ "nzigen Stelle mit der Fußspitze den U"d dieNs"'t U"t> dort den Frühling zurückgelassen, "le. Uh^s!""e sftross hervor, entfaltete sich und wrltte !"" - s, '"l- Ihre kaum rosige Weihe, ihr Zit« bester w- "" wie ein nacktes Kindlein in reif- «,. "hen V"ein sprach: ?."e! A^' ^"m entsetzlicheres Los gibt's, als das k die and'.,. "^" darf ich nicht wellen und sterben. ?""ch dez N^. """ um mich her! Denn der eisige k?U' er nia? - ' ^r mich nicht zu vernichten ver-U^e,l, n,ir 5;^ "starren. Tausend kalte Eisnadeln U l"b fM° , "s innerste Mark. Wenn dein Herz 2' ^°che da «""' l° "barme dich meincr. ich bitte C^« ""r f'ijs '? es warm wird um mich her, wenn ^"heit U ">'"' Augenblick. Alle«, was ich an U"'" dahin 's.i"°? °" ?d"ft mein eigen, da) gebe '"r emen einzigen Sommcrsonuenblick!» , Ihr begreift, wie tief mich die Bitte erregte. Wie ^^s c?. ^'«^'lfe kommen, das in der grausen Elsesluft bebte? Konnt' ich die Wollen bitten, dafs ste sich auseinander thäten und einen warmen Sonnen-strahl auf die Erde schickten? Ach nein, hinter dem bleichen, düsteren Gewölk bara sich keine Wärme! Ich wollte in den nahen Wald eilen die dürren Zweig, lein samnKln und ring« um die 'frierende Blume ein Feuer entzünden; aber des Nordwindes scharfer Hauch hätte die Flamme rasch ^löscht und die Glut verweht. Wie denn! Sollte ich gezwungen sein. die rei-zende Bittstellerin einen langen Winter hindurch ohne Untcrlass leiden zu sehen? Nein. O Glück, meine nimmermüde Einbilduugsfraft hat einen Plan gefasst. Ich eile ins Haus. wo mein die Freundin harrt, das Liebchen mit goldigen, haar Ihr erzähle ich mein Abenteuer und gebe ihr meinen Rettungsplan kund. Sie hüllt sich rasch in weiches Pclzwerk und zauderte nicht, mir zu folgcn. Bald sind wir aufs Schneefeld 'gelangt, uub mein Liebchen neigt sich über die Blume und löst ihr Goldhaar darüber «O wie wonnig ist's, sich im Sonnenschein zu ent alten!» ruft das kleine Rüslein im Schneefeld. Die schönste Erinnerung. Die drei jungen Prinzen, Kinder fast noch (denn Aymon. der älteste, war siebzehn. Colomban sechzehn. Roselin fünfzehn Jahre alt), waren lmun in den hell-strahlenden, mit Amethysten eingelegten rosa Porphyr-saal eingetretcn. als sie gleichzeitig zn dem guten Zauberer zu sprechen begannen der auf einem Iaspisthron sitzend, die Füße auf der Mähne eines zahmen Dra« chen« rnheu hatte: «Kockberübmtcr Magier! Ihr, der Ihr durch zahllose Wuuderthaten und edelmüthige Handlungen in der ganzen Welt einen Ruhm ohnegleichen genießt, erfahrt, dass wir die Söhne des Königs sind und Dichter sein wollen.» Der gute Zauberer lachte in seinen schönen weißen Bart. «Nicht mehr?» fragte er. «Dichter? Ihr wollt Dichter werden? Das heißt aus einfachen Thronerben wollt ihr den siegreichen Göttern gleich werben. Dichter sein. meine Kinder, das heißt, alles wissen, das heißt, keinen Wunsch mehr übrig haben, da man alles sein eigen nennt, und dennoch im Besitz die nie erschöpften Wonnen des Wunsches finden. Wem die Gabe der Dichtkunst verliehen wirb, der lebt im ewigen Zanberbann schaukelnder Rhythmen, er wandelt auf Purpur und Alumen-teppichen. seine Stirn erhebt sich zu den Sternen. Die Vögel, die Blumen lieben ihn, die Frauenherzen vergehen vor Liebe zu ihm. Ihr wollt Poeten srin? Ich glaub' es wohl! Ihr habt keinen üblen Geschmack! Wisst ihr auch, dass ich euch. mit Recht empört über eure Vermessenheit. durch jene Riesenneger im rothen Atlasgewande, meine Diener, vor die Thür sehen lassen sollte? Aber halt! Ich entsinne mich. dass ich vor langer Zeit die junge Herzogin, die eure Mutter werden sollte, gesehen habe. als sie auf goldigem Aehrenfelbe Mohnblumen pflückte; und sie brach die Blumen mit der Anmuth einer Fee. Ueberdies seid ihr mir durch eine befreundete Nachtigall empfohlen, die des Abends in dem blühenden Tülpenstrauch unter eurcm Fenster zu singen pflegt. So will ich denn etwas für euch thun. Es sei. einer von .nch soll ein Dichter werden! Ich befehle es und ich hoffe, ihr Prinzlein, ihr werdet mir auf den Knien dafür daickn. Sie sielen mit dem Ausdruck größter Dankbarkeit vor ihm nieder; im Grunde aber waren sie durchaus wacker ^eituna Nr. ^50. 2052 3. November 1887. Diese Erfahrung ist immerhin ein Gewinn. Zusammengehalten mit der ähnlichen Erfahrung, die man aus den Beschlüssen der Anhänger des Grafen von Paris zieht, lehrt sie. dass selbst unbedingt oppositionelle Parteien es vermelden wollen, ihre Wähler durch stürmisches Vorgehen zu erschrecken. Jede der beiden Oppositionen ist bemüht, sich nicht durch Mitschuld an dem Thun der anderen zu compromittieren. Die Orleanistrn haben die Parole erhalten, nicht mit den Radicalen zu stimmen, welche die Unbeständigkeit der Regierungen herbeiführen, und sie denken dadurch am besten alle conservativ gesinnten Wähler dauernd an sich zu fesseln. Nun gibt, wie es scheint, Cle^menceau seinerseits den Radicalen die Parole, ja nicht mit den Monarchisten zu stimmen, welche nur im Sinne haben, die Republik zu schädigen. Man sieht auf der Rechten wie auf der Linken ein Streben nach Mäßigung, von dem sich nur die Intransigenten und die Bonapartisten grundsätzlich ausschließen. Wie lange freilich den guten Vorsätzen die ungeduldige Natur widerstreben wird, lässt sich nicht voraussagen; aber seien wir zufrieden, dass zum min» besten die Vorsätze vorhanden sind. Gewiss hat der Besuch des Grafen von Paris in Dortrecht das Seinige dazu beigetragen, die Radicalen zur Einsicht zu bringen, und es wäre fast zu wünschen, dass der Graf solche Besuche von Zeit zu Zeit unternähme. Die Republikaner dürften dann hoffen, dass auf ihrem linken Flügel etwas mehr Rücksicht als gewöhnlich auf die wirklichen Verhältnisse genommen werde und dass der Fractionsstreit jene Erbitterung verliere, welche die Nation allmählich mit Widerwillen erfüllt gegen das System des Parlamentarismus selbst. Denn nicht allein gegen die wirklichen oder angeblichen Anstifter der Staatistreiche oder Revolutionen muss die Republik auf der Hut sein, sie muss auch dafür sorgen, dass nicht durch ewigen Kampf in ihrem Innern, durch Herabsetzung aller Persönlichkeiten von Ansehen, durch Verdächtigung aller, die sich im Besitze von Macht befinden, ein allgemeines Misstrauen, eine allgemeine Gleichgültigkeit entstehe, welche den Boden für Staatsstreiche und Revolutionen im Volke vorbereiten. Auch hat man sich diese sehr naheliegende gute Lehre in Paris gar oft schon vorgetragen. Nur wollten die Radicalen sie bis nun nicht hören. Jetzt schei-nen sie endlich empfänglicher für sie geworden zu sein, denn sie sehen deutlich, dass die Monarchisten an Macht gewachsen sind, dass daher der Radicalismus sich nicht mehr so viele Freiheiten ungestraft erlauben darf wie ehedem, dass die schönen Zeiten der Ungebundenheit vorüber sind. Politische Uebersicht. (Parlamentarisches.) Nach der Montag erfolgten Vertagung des Reichsrathes wird die Aufmerksamkeit zunächst den Delegationen zugewendet sein. Der Marine-Ausschuss der ungarischen Delegation hielt vorgestern eine zweieinhalbstündige Sitzung unter dem Vorsitze des Grafen Stephan Erdödy ab. in welcher die Titel I bis X nach der Regierungsvorlage unver» ändert angenommen wurden. Referent Graf E. Bethlen und Nusschussmitglied A. Kubinyi beantragten die Streichung einzelner Posten, doch hielt sich die Majorität an die Anträge der Regierung, welche ViceGesellschaft einmüthig thätig, um die Interessen der Landwirtschaft wirksam zu fördern. Auch Kroatien besitzt in der Podraviua und Posavina große Flächen zum Tabakbau geeigneten Bodens, der dem Producenten sicherlich größeren Ertrag liefern würde, als der Kuturuzbau. (Kaiser-Entrevue.) In politischen Kreisen fährt man fort, die immer wahrscheinlicher werdende Reise des Zaren nach Berlin als ein durchaus in den persönlichen Empfindungen der beiden Kaiser begrün-detes Ereignis darzustellen, welches keine politische Äe-deutung habe und auch in den Beziehungen der beiden Mächte nichts ändern werde. Die Verstimmung zwischen Deutschland und Russland wurzle in der hasserM" Sprache der russischen inspirierten Presse und oe" zahllosen Kundgebungen der russischen GesellM,' Diese Verhältnisse haben sich nicht geändert, und "> auch wenig Aussicht vorhanden, dass sie nach der O^ sammenkunst sich ändern werden. . . (Oesterreich-Ungarn und Rumänien) Iu Bukarester unterrichteten Kreisen gilt es als wahrscheinlich, das« die unterbrochenen Unterhandlungen mit Oesterreich-Ungarn iubetreff eines Handelsvertrages M einer Veterinär-Convention im Laufe des November wieder in Wien aufgenommen werden. Zugleich äußert man die Hoffnung, dass dieselben diesmal zum ^' wünschten Ziele führen dürften. (Frankreich.) Die innerpolitische VerwicklM in Paris scheint, wenn auch nicht sich in eitel WM gefallen aufzulösen, doch zu einer weiteren WaffennlY zwischen tm« Parteien zu führen. Da sowohl der Präsident Ore'uy als Rouvier und seine Ministercolleg" ihren Widerstand gegen eine parlamentarische ^qu« über den Ordensschwindel aufgegeben haben, so entsau vorläufig die Gefahr eines sich hieraus ergebende" acuten Conflicts. Die Angelegenheit wird sich in v Länge zichen, und es ist keineswegs unmöglich, dass 1 schließlich im Sande verläuft. Die Kammer wird rM Eude der Woche nicht in die Lage kommen, über >)> Enquete schlüssig zu werden, und diese kaum vor M nächster Woche beginnen können, also in einem Zel punkt. in dem bereits das gerichtliche Verdict uve» Caffarel uud Limousin gefällt sein und die öffentlM Verhandlung wider dieselben einen erklecklichen M des Materials erledigt haben wird, um welches sich"' parlamentarische Enquete bekümmern soll. ^ (In der Schweiz) hat vorgestern eine 3tt" wähl des Nationalrathes stattgefunden, welcher aM wattig nach Maßgabe der lchten Volkszählung 1 Mitglieder zählt. Nach einem Berner Telegramme'I^ den Liberalen, welchen auch die Radicalen beizuzay sind. eiue Zweidrittel-Mehrheit gesichert. In den a" 44 Mitgliedern bestehenden Ständerath, in weM jeder Canton zwei. jeder Halbcanton einen Vwl schickt, hat bloß Solothurn gewählt, das jüngst '^ Verfassung, Regierung uud Cantonalvertretung enttue^ Tagesneuigleiten. Se. Majestät der Kaiser haben, wie dt «Grazer Morgenpost, meldet, dem OrtSschlllralye Oberhaag 200 fl. zu spenden geruht. ^ Se. Majestät der Kaiser haben, wie ^ «Brünner Zeitung» meldet, der Gemeinde Kll>! zum Schulbaue 100 fl. zu spenden geruht. — (Die Kaiserin in Corfu.) Man be"^ aus Corfu vom 29. Oktober: Kaiserin Elisa ^. ist im besten Wohlsein auf dem «Greif» ^?.angekommen. Ihre Majestät hatte unterwegs ziemlich ^ stiges Wetter, wenn die See auch hoch gieng, "". he„ freute sich der besten Gesundheit. Kurz darauf lief ^ Hascn Sr. Majestät Kriegsschiff «Saida» ein, A h^ii den absolvierten Zöglingen der Fiumaner nicht so zufrieden, wie sie sich den Anschein gabeu. «Einer von uns, allweiser Magier? Welcher?» Der Zauberer erwiderte: «Jener, der sich der angestrebten Gnade am würdigsten zeigen wird. Hört mich wohl an. Ein Jahr lang sollt ihr die Welt bereisen, jeder für sich. Betrachtet die Wesen, betrachtet die Dinge, dann kehrt zurück in meinen rosenfarbenen Porphyrpalast, und zener von euch. der die schönste Erinnerung mitbringt, soll die Gabe der Dichtkunst erlangen.» Das Jahr war verstrichen, und wieder erschienen sie vor dem mächtigen Magier mit dem schneeweihen Barte. Sie machten eine tiefe Verbeugung, denn sie hatten am väterlichen Hofe eine vortreffliche Erziehung erhalten und wussten, wie man sich bei Zauberern zu benehmen habe. Er fragte: «Wohlan, ihr Prinzlein, was habt ihr auf euren Reisen erlebt? Was schien euch vor allen anderen Dingen der Bewunderung würdig? Sprich vor deinen Brüdern, Nymon, du ja bist der älteste.» «Das Erhabenste, was ich gesehen.» rief Aymon mit strahlendem Blicke, «war eine Schlacht bei Sonnen« Untergang auf weiter Ebene. Die gekreuzten Waffen klangen und glitzerten, Standarten breiteten sich gleich flatternden Flügeln mächtiger Vögel über das Gewühl. Siegesgeschrei verschlang in seinem Tumult das Stöhnen der Niederlage. Degen zitterten helleuchtend und dicht» gedrängt in der Luft wie Millionen von Blitzen. Und während die Besiegten blutüberströmt und jammernd in der Ferne verschwanden, erschien der junge siegreiche Heerführer auf weißem Rosse auf dem Gipfel eines Hügels, umstrahlt von den goldigen und purpurnen Muten des Himmels, und schwenkte den Helmbusch in d.-n Lüften.» Der gute Zauberer sagte: «Gewiss ists ein herrliches Schauspiel, zu sehen, wie Helden mit glänzenden Waffen einander im Sonnenscheine todten. Ich will es nicht leugnen, Aymon, dass du einige Aussicht hast, dic Gabe der Dichtkunst zu erlangen.» Dann sich zu Colomban wendend, fragte er: «Und du. was hast du gesehen?» — «Ich habe viele Dinge gesehen, die mir nicht der Aufmerksamkeit würdig schienen, welche ihnen die Menschen widmen. König« liche Lustgärten, in denen schöne Prinzessinnen dahin« wandeln und ihre Atlasschleppen neben den schimmern» den Pfauen entfalten; Courtisanen, die sich, während man ihnen von Liebe spricht, damit unterhalten, dcm Klang von Rubinen zu lauscheu, die in Perlenschaleu fallen; die Macht der Könige, der Reichthum vou Geizhälsen, Wohlleben, Triumph, Ruhm, was ist das alles? Wahrhaftig, ich verzweifelte schon daran, ctwaö zu finden, dessen Erinnerung wert sei. in mir fort» zuleben. als ich eine Stadt betrat, in der die Pcsi große Verwüstungen anrichtete. Es war entsetzlich, die vielen Todten, die vielen Sterbenden zu sehen, auf den Straßen, an den Pforten, allüberall. Die Ansteckung steckte in der Luft, und ich schickte mich eben an, die düstere Todesstadt zu verlassen, als Frauengestalten er» schienen, die von einem Kranken zum andern eilten, überall Trost und Hilfe spendend; sie hatten leine Furcht vor der grausen Krankheit. Sie trotzten dem Abscheu, der Gefahr, dem Tod, um das Leid der unglücklichen Opfer zu lindern! Und ich fühlte mich von innigster Verchruug für die barmherzigen Frauen ergriffen, und ich begriff, dass ich auf Erden nichts Schöneres mehr sehen könne.» Der gute Zauberer sagte: «Gewiss, die Hin-gebung der Barmherzigkeit bietet eiu edles Schau-spiel. Auch du, Colomban, hast gleich deinem Bruder einige Aussicht, die Gabe der Dichtkunst zu erlangen.» ____— ' .Ms, Aber Roselin. der jüngste der drei Königs, frisch und schlank wie eiue Blume an langem ^ hatte noch nicht gesprochen. Befragt, erwiderte ^h.l' habe weder auf Schlachten geachtet, noch auf v ^ zige Pflegerinnen in verpesteten Städten. Den" ^s am Tage unserer Abreise sah ich etwas, das M " ^t andere vergessen machte, und ich werde es 9^' sein, der den Preis erhält.» . ..?» Der Magier fragte: «Und was sahst d". " ^„gte, «Als lch ans Thor eines kleinen Städtchens «, ^t> da sah ich ein junges Mädchen am Fenster , ^ Ihtt weinen. Ich trat näher heran. Ja. sie "" ^ d«e Augen, blau wie der Himmel, glichen KorM" ^ d hat, um einer Landstreicherin zu folgen.» "'">' ' meine Augen von süßen Thränen umflorl. ^ Der gute Zauberer mein Sohn, wirst der Dlchter sem! ^'hende'H. edler uud heiliger, als der Gram e.nes'e", hew zeuö, uud du bist's, der die schönste Aum" O" , gebracht hat. Ja. dir will ich d.e Gabe ^ c lailts. der klingenden Reime verleihe,!. " ^l" ^ o Jüngling, der du mit klagenden M^^ ^r,! ei» Dichter wirst d» nicht rrst. uelN wens.- Eatulle Me"^ ' jacher Zeitung Nr. 250._________________________2053 ___________ _______________3. Novcmw 1557. <^.. A ^" """ längeren Uebungsfahrt zurückkehrte. H"-"aiestiit ließ sich sofort in einem Boote nach der «°wa. führen, deren Officiere kaum Zeit hatten, sich ,,..^"a zu werfen, und ließ sich sämmtliche Officiere "W 6ahnr,che vorstellen, mit denen sie in leutseligster "elfe conversierte. der.^ ^°" b" Grazer Universität) In ^. ?" ^°^ wurden promoviert zu Docloren der "Me d,e Herren: Albert Singer aus Essek in Sla-"onlen, Wilhelm Anton Wald stein ans Komorn in ""»"», Friedrich Martine aus Wolfsberg in Kärnten "n° «ttokar Nenvenuti aus Trieft; ferner znm """" der gesammten Heilkunde Herr Johann Koller °us Gmünd in Kärnten .^ (Wie wird der Winter 1887?) Das m eme Frage, die nicht bloß die Kürschner, sondern auch "e übrige, nicht mit Ranchwaren nmgehende Welt in-lerGert. Die Antwort darauf fällt, wenn die Astronomen d lm-"^"^ haben, fiir jene günstig aus, die einen mil-e» Hinter einen, rabiaten vorziehen. Wir wollen die Sache Mr darlegen, um jeden, auch den weniger Himmelskun-'^u zu überzeugen. Unsere Erde, das milfsen wir vor« "usschiclen, ist ein Blitzzng, der, ohne Stationen zn ""ch"l, un, die Sonne hernm eilt. Dass dieser Zug ^Coupes erster, zweiter, dritter, ja sogar vierter 7"lse ausgestaltet ist, dürfte allgemein bekannt sein. Freien gibts keine; es muss jeder, der mitfährt, die Fahrt "'l dem Leben bezahlen. Die Fahrt ist für jeden von "° eine zwangsweise, und über die Tour, die wir der-M im Winter 1887/88 zn machen gebundeu sind, ver-"tet, dass die Erde noch bis Dezember knapp an, Rande "er großen Raumwüste hinläuft, in welcher es nach '"leren Begriffen vom Einheizen fürchterlich kalt ist, "amlich 120 Grad Celsius unter Null. Diese Himmels-">le ist darum so kalt, weil sie von keinem durchziehenden Planeten erwärmt wnrde. Die Planeten unseres Sonnen-Weins spielen nämlich — wenn wir bei dem Bilde °" Erde als Blitzzug aufgefasst bleibeu — die Rolle "r Wärmeslaschen. Wenn sie vor uns oder hinter uns >e Erdbahn bestreichen, so sparen wir in unseren irdischen "uftis sehr viel Geld an Holz nnd Kohlen; rennt aber »e Erde durch Räume, die nicht gespeist sind, dann ist Nett, recht viel Wärmestuben für die ärmere, leicht ^ rende Menschheit zu erschließen. Fiir den kommenden Sat^n "^" ^ die Sache so, dass uns MarS, Ne« ? ^ ^3,"'! ^ scho" weit voraus sind. Unser Nen Z ^ ^ l°"" von ihnen nichts mehr p o-lanZam na^'''^ "'"""' '"^" l""""", "«« nnr MMUM gnmnug kalten Himmelsraum, und erst «m bi 3 »e gelangen w.r in eine Gegend, die von. Neptun aeb« wurde. Im Jänner durchlausen wir einen Strich w« vor nns der Mars gewärmt hat; im Februar genießen wlr die vom Saturn hinter sich gelassene Wärme, und "" März und April flankiert uns der breitschultrige """us so glücklich, dass der weite Aether-Occan seine lodllch kalten Wogen nicht bis zu uns rollen kann. ^ dieser von uns hier dargelegten «Wintcr-Fahrord- mmg» ergibt sich, dass im Dezember 1887 die Kalte gebrochen sein wird. Wer also Eis führen will, mufs sich beeilen. — (Van des Staatstelephons.) Am Samstag wurde mit dem Vaue der ersten Staatstelephonlinie in Niederösterreich begonnen. Die Strecke »st eine ziemlich bedeutende. Es werden damit vier neue Cen» tralen geschaffen, und zwar Mödling, Baden, Vöslau, Wiener-Neustadt. In kürzester Zeit werden diese vier Orte mit Wien telephonisch verbunden sein und weiter der Bau der Strecke bis nach Graz in Angriff genommen werden. — (DieZunahme der menschlichen Körper g r ö ß e.) Mr. Stanley schreibt in einer englischen Zeitschrift über dieses Thema und äußert sich hierüber in folgender Weise: Ich halte es für eine hochinteressante Nachforschung, die durchschnittliche Größe des Menschcn« geschlechts in der Vergangenheit zu erfahren, indem ich aus gesammelten Daten zu der Ansicht gelangt bin, dass die durchschnittliche Glöße der Menschen fortwährend in der Zunahme begriffen ist. Ich habe ei»e große Anzahl römischer Särge gemessen, und da zeigt die von nur gewonnene Durchschnittsziffer, dafs die Römer nicht viel über 5 Fuß 5 Zoll groß gewesen sein können. Beim Messen alter Rüstungen fand ich, dass die englische Aristokratie innerhalb der letzten 5W Jahre in Durchschnittsgröße entschieden zugenommen habe. Ich habe im britischen Museum 25 Mumien so genau, als es mir durch den Sarg möglich war, gemessen, zog die Umhüllen in Betracht und gewann für männliche Individuen eine Durchschnittshöhe von 01 , für weibliche von 55 Zoll. Die Mumie der berühmten Kleopatra misst etwa 54 Zoll, das ist die jetzige ungefähre Durchschnittsgröße eines europäischen Mädchens von 13 Jahren. Die bisher entdeckte älteste Mumie eines Königs des Alterthums misst 50 Zoll. Es dünkt mich sicher, dass weiter angestellte Nachforschungen in dieser Richtung sehr interessante Daten zum Vorschein bringen müssten. Innerhalb der Grenzen meiner eigenen Forschungen bin ich zu dem Gedanken gelangt, dass die Dnrchschnittsgröhe des Menschengeschlechts in ungefähr je 1000 Jahren je um 1,25 Zoll zunimmt. — (Die «Most ovSki ja Vjedo mosti».) Der «Pol. Cor.» zufolge hat die auf kaiserlichen Befehl niedergesetzte und zum Theile aus hohen Würdenträgern bestehende Commission zur Lösuug der Frage, wem nach dem Tode Katkovs die Leitung der giernngsgebände in Zug liegen, aufs neue eine Senkung von fast einem Fuß Tiefe. Es entstanden Risse i» den Mauern; daraufhin mufsle angeordnet werden, dass man die Hänser räume, und auch aus dem Regierungsgebäude wurde ausgezogen. — (Unglück in der Liebe.) Junge Fran (deren Wohnung altdeutsch eingerichtet ist): «O, Alfred, wie unglücklich fühl' ich mich in meiner Wohnung! Warum haben wir uns vor drei Jahren kennen und lieben gelernt! Hätte ich jctzt erst mich vermählt, wäre ich in Rococo eingerichtet!» Local- und Provinzial-Nachnchten. (Gemeinderaths-Sitzung.) Heule abends 0 Uhr findet im städtischen Rathssaale eine öffentliche Ge-meinderaths-Sitzung mit nachstehender Tagesordnung statt: Mittheilungen des Vorsitzenden; Wahl eines Gemeinde-rathes, welcher vorzuschlagen wäre in die Wahlconmission für die Handelskammer-Ergänzungswahl; Bericht der Finanzsseclion über die Bedeckung der Gcbarungsabgänge der Jahre 1886 nnd 1887; Bericht der Sparcasse-section über die Eröffnung der städtischen Sparcasse, über die Wahl des Sftarc-asse-Verwaltungsansschusses und die Vollzugsvorschriften znm Sparcassercgulativ. — (Theatervorstellungen im Redo n ten-saale.) Wie wir bereis gemeldet, beginnt am Samstag im landschaftlichen Redoutensaale das vorläufig ans zwölf Vorstellungen berechnete Gastspiel der deutschen Gesellschaft vom Armonia.Theater in Trieft. Die Gesellschaft besteht aus folgenden Mitgliedern: Alfred Freund, Director und Oberregisseur; Dr. Nenno Ernst und Ignaz Ianda. Regisseure; ferner den Damen: Ida Boose, Lina Stengl. Emma Varth. Mathilde Rail, Fifi Keller, Maria Stahl, Bertha Gartl, Margarethe Verlhier, Louise Sold, Amalie Ferry, Sophie Wallprecht, Margarethe Glagcw, Adeline Baum, Ida Steinbrecher und Louise Herzig; dann den Herren: Martin Kräuser, Nenno Ernst, Isidm Proß, Karl Fiala, Ignaz Ianda, Emil Elmenberg, Otto Schill, Julius Granau, Arnold Dwerls, Rudolf Iagodicz, Karl Brauner und Emil Stettner; Kapellmeister: Herr Karl Hrubetz; Secretär und Cafsier: Herr Gentncr; Inspicient: Herr Schill; Souffleur: Herr Schiele; Garderobier: Herr Fischer. Repertoire (Novitäten): «Du- («achdrull verboten.) Ktolze Kerzen. Roman aus be,„Englischen. Von Max von Weißenthurn. (20. Fortsetzung.) Eugene. ^e^?' Karl Sidonie schon früher geliebt, so wurde ^"'ten n "sch°fl naturgemäß gesteigert durch den er^ lll sol/"",mcr, welcher das Mädchen belastete. Sie n^esenn Moment zu verlassen, wäre Grausamkeit Ein vy. ^.'.d doch, was hatte er hier noch zu suchen? ^enoez 3'b""ens Vetter am nächsten Morgen ein. llln fo< ^elegramm kündigte an, dass Eugene bereits ^tllra,'» "^ T"lie kommen würde. Was musste die ^?M Folge dieses Besuches srin? Dass Karls ""b El^ 'berflüssig ward. dass sich zwischen ihn Nässte. ° ein fremde« Element stellte, dass er fort " deling ^"b^l" er sich das selbst sagte, so beschloss greise,, '!M ^ Herrn von Ilaine's Beerdigung Mch „ ^ ^r konnte dies umso leichter thun, als er "miro nack!"" ^°be seines Gastgebers von Buen . Näl,3.,^? Meierhof übersiedelt war. k" ""sam . «" "Ml" Zeit seines Aufenthaltes auf . "se aes? ,""bs'b hatte er kein einzigcsmal nach ^ b'M ^'".'. .Er trug eine fast ängstliche Scheu, K"s ^ ^"l'gen so ^nische,, Abschnitt seines «they. "°n Sldonir den Seinen etwa« zu ver« H°"e er doch mehr als lediglich " m"?' fiir Isabelle im Herzen gellte er ^" eme Gewissenbfragc daraus machte. N"' er ,NsÄ^"'' d°ss. wenn er Sidonie nicht ' um IsN lsch'le alles daran gesetzt haben ' l"e zu gewinnen. .. , HU Wi« ,hm das Blut nach dem Herzen bei b"'em Gedanleu. Nicht« sehnlicher erwünschte er jetzt, als von Isabelle nur als Bruder angesehen zu werden. Schleichend langsam verstrich der Tag. Als Karl am nächsten Morgen in Vucn Miro erschien, wei-gerte S,dome s,ch. ih„ ^ sch«, und der junge Mann, derartig der Möglichkeit beraubt ihr Trost zu spenden, wanderte wieder allein hinaus in die Oerge. wo er bis gegen Abend verweilte, um dann erst von neuem seine Schritte nach Buen Retiro zu lenken. Als er das Gitter öffnete welches in den Garten führte, lam Nannette ihm raschen Schritte« entgegen. Sie hatte offenbar feines Kommens geharrt; ihr Welen verrieth Erregung, uud sie sprach hastig: «Der Vetter des Fräuleins ist angekommen. c,nä. diger Herr!» Karl fühlte, wie ihm das Blut zu Kopfe stieg; sein Rival war gekommen. «Wirtlich? Ich sollte mich Ihretwegen freuen, aber ich gestehe, dass mir dies schwer fällt. Er ist also hier! Seit wann!» «Seit laun, einer Stunde!» «Dann will ich jeht nicht stören. Wenn das Fräulein meiuer bedarf, so wissen Sie mich im Mei,r. Hof zu finden.» Und er wendete sich. „m zu g/hen; die alte Dienerin hielt ihn c>m Arme zurück. «Warten Sie. guädigcr Herr. das Fräulein be-darf Ihrer jeht. Sie möchte Sie mit Herrn Eugene bekaliut machen.» Karl zögerte. Wollte er die Wahrheit gestehen, so hasste er Ellgrne. doch wie ein Lichtblick kam rs über ihn, dajs Sidouie selbst in den Minuten des ersten Srheus mit dem Vetter seiner gedacht hatte, und ihr Wunsch war ihm Befehl. Uebcrdies würde er den jungen Edelmann ja doch einmal sehen müssel». und je früher diese Begegnung überstanden war, desto besser. Sein Schweigen als Zustimmung nehmend, hatte Nannette sich dem Hause zugewendet, und langsam folgte ihr Karl. Die Alte öffnete, in der Vorhalle an-gelangt, die Thür des Wohnzimmers und meldete mit lauter Stimme: «Herr Hargrave ist gekommen, gnädige« Frau- lein!» Karls erster Blick fiel auf Sidonie; sie faß, den Kopf auf die Hand gestützt, bleich und thränenlos. Und Karls Augen schweiften von dem jungen Mädchrn hinüber zu dem Manne, welcher sich bei seinem Ein-tritt rasch von seinem Platze au Sidoniens Seite er« hoben hatte und jeht seine Augen durchbohrend auf seinen Rivalen heftete. Nur einen Blick, und ««willkürlich wich Karl in demselben Moment um einen Schritt zurück, denn der vielgenannte Eugöne. dem die Familie so viel zu danken hatte, der Vetter, dem Sidonie zur Tilgung der Dankesschuld zur Gattin bestimmt war. er war lein anderer als der Mann. welcher Karl bei der ersten Begegnung in Monte Carlo schon so wenig sympathisch gewesen war, ja, der ihn auf den ersten Blick geradezu abgestoßen hatte — es war der Graf von Monte'vie! Das Erlenuen der beiden Herren war offenbar e,n gegenseitiges und die Ueberraschung wechselseitig keine freudige; Karls Zilge drückten dies dentlichrr aus als jene des Grafen, welcher nur eineu Augenblick die Vrauen finster zusammengezogen hatte. Beide Herren hatten sich vollständig beherrscht, che Sibonie ihre momentane Bewegung bemerkte; scch ,ie auch noch eine flüchtige Wolke aus Karls Stirn ageru, so gab sie derselben doch eme ganz andere Deutung. (Fortsetzung folgt. > Malbücher Zeitung Nr. 25N. 2054 3. November 188?. rand H Duranb», «Eheglück», «Toller Einfall», «Goldfische», «Drei Frauen für einen Mann», «Der Stabstrompeter', «Die Frau Baronin», «Der Lumpenball», «Der Club», «Georgette» und «Griechisches Feuer». Possen (Volksstücke mit Gesang): «Mein Leopold», «Eine leichte Person», «Ein Nlihmädl», «Die Spatzen», «Unsere Lehrbuben», «Die Pfarrerslöchin», «Einer von unsere Leut'», «Nr. 28», «Von Stufe zu Stufe», «Die schöne Schusterin». Schauspiele, Lustspiele und Possen: «Rosenkranz und Güldenstern», «Der Hütten« besiher», «Dr. Klaus», «Die Welt, in der man sich langweilt», «Lamm und Löwe», «Fernande», «Die goldene Spinne>, «Clara Soleil», «Raub der Sabinerinnen». Possen und Lustspiele in einem Act: «Hero und Leander», «Die Vereinsschwester», «Domestilen-streiche», «Dir wie mir oder ein Glas Wasser», «Einer muss heiraten», «Verfolgte Unschuld», «Ein Gastspiel», «Das Versprechen hinter'm Herd», «Geschwärzte Cigarren». Operetten: «Flotte Bursche», «Zehn Mädchen und kein Mann», «Die schöne Galathea», «Die Hochzeit bei Laternenschein», «Der Ehemann vor der Thüren, «Hanni weint, Hansi lacht», «Mannschaft an Bord», «Das Pensionat», «Leichte Cavallerie». — (November-Avancement.) Am vergan-genen Sonntag wurden die Allerhöchsten Ernennungen im Armee-, Reserve- und Landwehrstande publiciert, von denen wir die auf die krainischen Truppeukörper bezüglichen hier folgen lassen: Se. Majestät geruhten zu ernennen: zum Generalmajor den Oberst Josef Ritter Schilhawsly von Vahnbrück, übercomplet im Infanterieregiment Georg I. König der Helenen Nr. 99, Commandant der 56. Infanteriebrigade in Laibach; zum Oberst Adolf Beer, Com« Mandanten des Corpsartillerie-Regiments Freiherr v»n Hartlieb Nr. 13, in diesem Regimente; im Generalstabscorps: zum Oberstlieutenant den Major Josef M üll er, zur Truppendienstleistung eingetheilt beim Infanterieregiment Freiherr von Kühn Nr. 17, in diefem Dienstverhältnisse; zum Major den Hauptmann erster Classe Adalbert Panusch des 13. Corpsartillerie-Regiments beim 6. Corpsartillerie-Regiment; in der Infanterie: zum Hauptmann erster Classe den Hauptmann zweiter Classe Moriz Gherardini des 97. Infanterieregiments im Regimente; zu Hauptleuten zweiter Classe die Oberlieutenants: Hugo Ze bisch des 17. Infanterieregiments beim 22. Infanterieregiment; August Matiegla des 97. Regiments in diesem Regiment; Fedor Namberg des Feldjägerbataillons Nr. 17 beim 81. Infanterieregiment ; Karl Bayer des 19. Feldjägerbataillons beim 22. Infanterieregiment; Daniel Simic des 7. Feld jägerbataillons beim 66. Infanterieregiment; zu Ober« lieutenants die Lieutenants: Franz Per van je des 97. Regiments, Martin Gantar des 17. Regiments — beide in den genannten Regimentern; zu Lieutenants die Cadet-Osficiers-Stellvertreter: Anton Corsig des 97. Regiments, Friedrich Kiepach des 17. Regiments — beide in den genannten Regimentern; in derIäger « truppe zum Hauptmann erster Classe den Hauptmann zweiter Classe Carl Freiherrn Schneider von Arno des 7. Feldjägerbataillons in diesem Bataillon; zu Ober-lieutena»ts die Lieutenants: Albin Münzer des 19. Bataillons, Felix Wodiczla des 7. Bataillons — beide in den genannten Bataillons; zum Lieutenant den Cadet-Officiers-Stellvertreter Grafen Wicken bürg des 19ten Bataillons beim 26. Bataillon; in der Artillerie: zum Hauptmann erster Classe den Hauptmann zweiter Classe Simon Ritter Vorota von Budabran des 4. Corpsartillerie-Regiments beim 13. Corpsartillerie-Regiment; zum Hauptmann zweiter Classe den Oberlieutenant Alexander Vollel des 13. Corpsartillerie-Regiments in diesem Regiment; zu Oberlieutenants die Lieutenants Adolf Ludwig des 2. Festungsartillerie-Bataillon« beim 13ten Corpsartillerie«Regiment; Mi« chael Ljubicic und Johann Schuft er schitz des 13ten Corpsartillerie-Regiments in diesem Regiment; zum Lieutenant den Cadet - Officiersstellvertreter Conrad Hauswirth des 13. Corpsartillerie-Regiments im Regiment; in der Genie waffe zum Hauptmann erster Classe den Hauptmann zweiter Classe Freih. v. Rech bach des Geniestabes, zugetheilt dem Geniechef des 3. Corps, in seiner Eintheilung; in der Sanitätstruppe zum Lieute« nant den Cadet-Officiersstellvertreter der Sanitätsabtheilung Nr. « in Laibach bei der Sanitätsabtheilung Nr. 23; in der l. k. Kriegsmarine zum Linienschiffs-Lieutenanterster Classe den Linienschiffs-Lieutenant zweiter Classe Alois Praprotnil, zum Linienschiffs-Fähnrich den Seecadet erster Classe Fibelius Zeschko; im Truppen-Rechnungs-führer'Officierscorfts zum Lieutenant-Rechnungsführer den Rechnungs-Unterofficier Ferdinand Krähl, zugetheilt der Intendanz der 13. Infanterie-Truppendivision, beim 13ten Corpsartillerie-Regiment. — (GesangSabend.) Zu Ehren des füufund. zwanzigjährigen Jubiläums des Sängers und gewefenen Gesangsleiters Herrn Albert Vale nta veranstaltet der Männerchor der Laibacher Citalnica heute abends um 8 Uhr einen Gesangsabend im Citalnica-Glassalon. — (Personalnachricht.) Der Hauptmann des Generalstabscorps Herr Anton Venus wurde ins technisch-administrative Militärcomile, dritte Section, übersetzt. — (Das «kluge« plÄZtisjuo») der Gebrüder Bayer, welches seit einigen Tagen auf dem Kaiser-Joseph - Platze aufgestellt ist, bietet viel Bemerkenswertes. Die Wachsfiguren der Kaiser-Gallerie sind künstlerisch schön ausgeführt, ebenso finden die übrigen Gruppen großen Beifall, besonders der im Gefängnis von seiner Tochter besuchte, zum Hungertode verurtheilte Graf Guido von Flandern. Sehr belustigend ist Aesop, der Automat, eine sinnreiche Construction; derselbe gibt Antwort auf allerlei Fragen, rechnet und fingt mit Vorliebe: «Ich hab' sie ja nur auf die Schulter geküsst.» Das «^u8«o l)!H8t,i69 6 82! Butter pr. Kilo . . - 9(1 ^ ^ Korn » 4 6 5 60 Eier pr. Stück . . — 3 -^ Gerste . 3 25 4 65 Milch pr. Liter. . — s - ^ Hafer . 2113!— Rindfleisch pr. Kilo — 56 - ^ Halbfrucht .-------6! 1b Kalbfleisch . -50^-Heiden » 3 90 4 95 Schweinefleisch » —60-----' Hirse . 3 74 4 90'Schöpsenfleisch » -36^^ Kukuruz » 5 62 b'40 Händel pr. Stück . — 45 -- ^ Erdäpfel 100 Kilo 2 32-------Tauben » —17 ^ " Linsen pr. Heltolit. 12-----------Heu ftr. M. — geräuchert » —64z-------1 — weißer, »-------^ Nudolsswert, 31. Oktober. Die DurchschnittS-Preise stellt" sich auf dem heutigen Markte wie folgt: ^___, sl, lr, <^ Weizen per Hektoliter 6 50 Nutter pr. Kilo - - "" z Korn » 4 39 Eier pr. Stück - - - ^ ^ Gerste > 4 54 Milch pr. Liter - - ^ ^ Hafer » 2 ^ 27 Rindfleisch pr. Kilo . ^ A Halbsrucht . 4 8« Kalbfleisch ' ' ^ 4« Heiden » 3 90 Schweinefleisch » ^ qo Hirse » 4 71 Hähndcl pr. Stück. - ^ ^. Kukuruz » 4 39 Tauben » - - ^ ^. Erdäpfel pr. Meter.Ctr. 2 11 Heu pr. 100 Kilo . > -" ^. Linsen pr. Hektoliter . — — Stroh 100 » . - ^ ^ Erbsen » — — holz, hartes, pr.Cubil- -" Kaufn,.. Lüttich. — Schonmann, Schriftsteller; Mrawla^ Schweighofer, Kaufleute. Wien. — Ezeche, Kaufn,., "^ - Mithlbach. Kaufn,., Graz. ^, Hotel Elefant. Mau, Kausm.. Berliu. — Hüttenbacher, """ Schmallaldcn. — Franzl, Forstingenieur' Sanral, ^.^ lieutenant; Koß, Schaupp, Sviegler, Paul, Naufleule, .^ Prinzhofer. Olierlieutenant. Graz. - Gaudia, Forst""" f. Frau. Poniquc. — Inocente, Gastgeber. AdelSberg. ^, Rasthof Siidbllhnhof. Pallisa, Olierlieutencmt, Wien. ^ ^fti«' Vahnbeamter. Adinont — Apor Wilhelmine, Private.»"" '^ bürg. — Steiner. Reisender. Graz. — Knittl, Besitz", '« Frau, Cilli. — Winner Rosa, Private, ssiume. Verstorbene. Den I.November. Maria Dolinar, Arbeiters A^«, 8 Tage, Stadtwaldstraße 4, Schwäche. Hennan» ^,. Realschüler. 11'/, I., Polanastrahe 18, Scharlach-DM^r'«' Den 2. N 0 vember. Anna Felc, Private, 6l I, " Theresienstraße 5, Lungenentzündung. Im Vpital«: . ^ I„ Den 29. Oktober. Anton Koren, Arbeitet' ^ Klvl'slachexie. - Josef Hribar, Arbeiter. 58 I., l>»ra>^' ßl-e^iv». hg I>, Den 29. Oktober. Helene Sever. Arbeiten", Tuberculose. ^ 5>< Den 30. Oktober. Josef Komar, DiurM»!. kxlmäalum pleuriti> 2, 2 . N. 728.26 10.8 NW. schwach be'vo " 9 . Ab. > 728,66 8.4 NW. schwach bew"" ^d» Morgens bewölkt, nachmittags etwas gel»"" ^ d^ Regen. Das Tageömittel der Wärme 8,8«. UM ^° ^ Normale. __^__—^""^^ Verantwortlicher Redacteur: I. N°al^i^^^ Restauration am Südbahnhoft. l Hlute ZMtenblM. Bönig- Course an der Wiener Korse vom 2. November 1887. N^ dem 0^«, '-'"'"'sl, V.W. "»'- '«'5" °s "°«° 4°/° lvo ,l, . . 128— Iü5'«0 //' °°llziy«..... I<4 4l>!ion ic «tld «va« »«/» Tewtsn «anat . . . . 104—l»5 -5»^» unganblgem.Vien liS «5l»9 75 Pfandbriefe (fl!l 100 fi.) ««odencl. allg, «fieri, 4 "/„ «old. l2?-7b l«8 5« b«°. in s.o ^ , 4>/, "/« 100 ?5i«l«l, dlo, <1 « »<"/». 97 »5 »7 5« d»c>. Pram0j.L'/,°/u 101 — 102 — O>,>j1,»u>i!l. ^«nl vl>rl. 4'/,°/,. . !l01 lv lbl «s ble, „ 4°/, . »»30 »l» 7« dto, . 4°/„ . . 9» <<> S»7« UNss, aNff, Dodenllebll'Actlengls. ,ü y'.s, i„ l), !«ü» vc'l, 5'/,«/» —'— —'— Prioriiält>.Ol.lig»tiouen (sl!r 100 fi,) löUIadelh ° Wtfibahn I, ibn..... —.^, ^.^ «im. I«8I »c»u n S. »'/,»/« . ,01 — loi b< Oeftell. Noldwrftbahn . io»«o i0? — ö icl lliblügei.......i __— — — Geld ldaic S»a»t»bahn 1. »mlsfion . .i9v'- lllq 1<3bU , k «»/».....1»5 —Ilb l»0 Nn„.»ssallz. Nahn.....9976100 — Diverse U«fe (p« «tl>«). 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Silbei ,«, ^>, 1«2 »5 N«g.weftb.(Maab«Vl!,,)z»l>fl.V, i«i-—l«2 — Indnstrle>Nctie» (per Vtll«), N 4«»,, -— —— »lilbcmllhl". Papiers, u. «,.H. S3 s.<, «< — «tontan'VelcUsch.. ilste vr ».iipme «1 ,(. 2« «0 Prag« ^ Salgo.Iarj. «lscnraff, 100 sl . —>— — — llifailer jlohlenw »Ge!, 70 fl. , — — --waffens.,«.. Oeft. >n w. 1l»U fl, zeo — »61 — Devisen. Deutscht PlÄhe......«140 »' 5d konbon..... , ,«>> ,5 l>0 4» Pari«...... . 4U.4 7." 2»» Valuten. Ducaten........5 9» < 85 z»0»ffra!lc»»Gl In jtidor Apotheke ittt zu lialwn: Dietrich Kampfer - Narden - Seife heilt Blutflecke, Frostbeulen, Wimmerl, Mitesser, fast alle Unreinigkeiten der Haut, insbesondere Hautrölhe, hiemit erhält man die Schönheit und Spannkraft der Haut sicherer als durch jedes andere kosmetische Mittel. 1 Stück 35 kr. ß Stück 1 sl. 75 kr. Postversandt und Fabrik: (.to 5We von Büchel Nr. 11 Herr Peter ^'che von Tschernembl zum Curator der ^'"'" bestellt, decretiert nnd ihm H^Nlndbllchsbescheid Zahl 4587 be- ^ Olin!' Bezirksgericht Tschernembl am ^^er 1887.' Soeben erschien : I Intr Tanz-AlMm pro 1888. (XII. Jahrgang.) Für Pianoforte solo. Preis 1 fl 20 kr. netto. Enthaltend 10 ganz neue ausgewählte Tänze. Inhalt: Dultez Jos.t «Die Budapester>, Walzer. — Komzäk Karl , Op. 141, «En carriere», Galopp. -¦- Sebor C. R., «Frisch gewagt», Polka sraneaise. — Czibnlka Alphons, üp. 343. «Morgengruss», Polka Mazurka. ---Horny Ed., «Wiener Lieder>, Quadrille. — Döpfl C. J., «Waldvögelein», Polka srancaise. — Falirbach Ph. jr., Op. 258, tCyprcssen», Walzer. — Göller Ant., «Billet d'amour». Polka Mazurka. — Stoppaner Ant., Op. 28, «Schön Aennchen», Polka srancaise — Wanjek Alois, Marialiilfer-Marsch. Vorrälhig bei Ig.Y.KMuayr&FßiBaiiitop in Laibach. (47 lü) iJ-1 Solide Agenten welche sich mit dem Verkaufe unserer gesetzlich ausgestellten Ratenbriele befassen wollen, werden engagiert. Wir bewilligen die möglich höchste Provision. Bestand der Firma seil 2i> Jahren Sigmund Polilzer & Co. Nachfolger Brii-der Dirnfeld, Bankgeschäft, lluda-pest, BadgasHe Nr. 4. (4(5(51) 3—2 "(4617-3) Št 4182. Naznanilo. Od c. kr. okrajnega sodigèa v Treb-11 ji se s pogledom na oklic štev. 3021 naznaoja, da se bode v oksekucijski zadevi Frauceta Zoreta iz Stana proti Jauezu Goletu iz Zastana dne 21. novembra 1887 tretja realna dražba vrfiila. C. kr. okrajna sodnija v Trebnji dne 21. oktobra 1887. Möbel-Fabrik I ^'Brezina's Nachfolger biirgerl. Tischlermeister, Dien, Warmhilferllrasze Dr.74cl. ^M. Waschtästei,, rin >md Mithilriss..... fl. ^ bis 15, MDD^ Nachttästrn .... ........ , 4 bis U) H^MM^^« Salon« und Sophatische........ » 4 bis 12 Auözusstische............. » 15 bis 35 ^^^^^^^ Speisestllhle............. » 4 bis tl M«^^^^^^^ Schlas'Divcins in nllrn Stossarten . . . . » 32 Ruhebette» und Ottomane....... » 13 bis 24 »»Nei complete« Ausstaitungen besondere Vor 7« zuaSpreise. D^^^^DW^W ' Schlafzimmer fl. 140 bis ss. 20W. 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Zu zahlreichen Besuchen empfiehlt sich Franz Ferlinz; (4719) 5—1 Gastwirt. (4642) Nr. 7960. Bckanntmachllng. Vom k. k. Landes- als Handelsgerichte in Laibach wurde bei der im dicsgericht» lichen Register für Gesellschastsfirmen eingetragenen Firma Aug. Tschinkel Söhne znm Betriebe einer Surrogat-Kaffesabril in Laibach als Zweigniederlassung der unter der gleichen Firma bestehenden Hauptniederlassillig in Schönfeld in Böh' men die Eintragung nachstehender That-fachen vorgenommen: 1.) die Löschung des offenen Gesellschafters Anton Tschinkel und seiner Firmazcichnnng; 2.) der Eintrit des Gustav Lässig, Fabrikanten in Eichwald, als offenen Gesellschafters; 3.) die Umwandlung dieser offenen Gesellschaft in eine Commanditgesellschaft. Die persönlich haftenden Gefellfchafter sind.- Theodor Tschinkel, Fabrikant in Schönfeld, Gustav Lässig, Fabrikant in Eichwald. Der Sitz der Firma ist Schönfeld. Zweigniederlassungen derselben sind in Wien, Prag, Lobositz und Laibach. 4.) Die dem Karl Noback, Privat in Prag-Bubua, ertheilte Procura. Die Firma dieser Commanditgesell-schaft wird derart gezeichnet, dass unter die vorgcdruckten oder von wem immer geschriebenen Worte «Ang. Tschinkel Söhne» die beiden persönlich haftenden Gesellschafter oder einer derselben und ein Procurist collectiv ihre Fertigungen beisetzen. Laibach am 22. Oktober 1887. -M48^2s" Nr. 8847.' Erinnerung Vom l. k. Bezirksgerichte Gottschce wird oem Anton Kcrkovic von Mraurn ,ii„, ullbckauntcn Aufenthaltes hiemit erinnert, dass tnr in der Executionssache des k. k. Stcueramtes gegen ihn l'^'u-14 fl ^4 kr. s. A. crflosseuc Realexecu-tionsbescheid Z. 7049 dem diesem unter einem aufgestellten Cnrator Herrn Flonan Tomic von Gottschee zngestellt wurde K. k. Bezirksgericht Gottschee am 28stcn September 1887. (4643—1) Nr. 751«. Executive Fährnis - Versteigerung. Vom l. l. Landesgerichte Laibach wird bekannt gemacht: Es sei über Ansuchen des Josef Lond-schar in Graz die executive Feilbietung der dem Johann Ban, Sattlermeister in Laibach, gehörigen, mit gerichtlichem Pfandrechte belegten und auf .'j(X) fl. geschätzten Fahrnisse, als zwei einspännige halbgedeckte Wagen, bewilligt und hiezu zwei Feilbie-tungs-Tagsatzungen, die erste auf den 7 November und die zweite auf den 21. November 1887. jedesmal von I I bis 12 Uhr vormittags in Laibach, Maria-Theresienstraße Hans' Nr. 5, mit dem Beisatze angeordnet worden, dass die Pfandstücke bei der ersten Feil-bietnng nnr um oder über dem Schätzungswert, bei der zweiten Feilbietung aber auch unter demselben gegen sogleichc Bezahlung und Wegschaffung hintangegeben werden. Laibach am 8. Oktober 1887. (4594—3) Nr?9356. Bekanntmachung. Vom k. k. Bezirksgerichte Gottschee wird bekannt gemacht: Es sei in der Executionssache der Firma Meditz ^ Iaklitsch von Steyer (dnrch Florian Tomitsch von Gottschee) gegen Josef Lakner von Prariegel pclo. 298 fl. 4 kr. s. A. die executive Verstei-gernng der Realitätenhälften »ud Einl.-Nr. 56 und 57 kä Unterdeutschall bewilligt und vollzogen worden. Da Josef Lakner von Prariegel, unbekannt wo befindlichst, wurde zu beffen Vertretllng in der Person des Georg Röthel von Gottfchee ein Curator ad ac-lkm bestellt und diesem der Feilbietungs-bescheid Hahl 1856 uud Feilbietungs-Protokoll lie s>rn6«. 13. Juli 1887. Zahl 5877, mit dem zugefertigt, dass er gegen den Fei«b»etungsact den Recnrs binnen 14 Tagen Hiergerichts, vom Tage der Einschaltung, einbringen könne, widrigens zu der Anmeldung und Liquidierung der Ansprüchc auf den Meistbot geschritten werde. K. l. Bezirksgericht Vouchee am 14ten Oktober 1887.