-^^ Mitllüoch, 13. October 1897. Jahrgang 116. klliblllher M ^eitum. ''M?7'p'«>« - wll^—'-----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------— ' linllia.' H"b^r<° l!ltNlM8 in» Hau« ganzjährig fl, l, — InsertlonSytbllr: ffür 3 «longressplah Nr.». d!c «td»ctl»n «llhnbosgllssc Nr. 1b, Sprechstunde,! der «edactilln von « bl« II Uhr vor»lttll««. «° ir,, größere p,r Zrlle N lr : bci «fterc» Wiederholungen per Zelle 3 lr. 7 UnfranNerte Vriese »»rben nicht angenommen, Vlanuscripte nicht zurückgestellt. ,^, sicher Iheil. «?,?" l°>^m^°"^V' M°i'M haw d'M '«» ^h7«»«r«»«i».de !°l,«i »ll«»nl>di,ft,u ^«''«Mchi^swlilch. Vajefi«! Haien mit ««" ,u ^H«« »°m 29, Vep.ember l>. I, d.m ^>3X'"N dli^''«r ,n h<>»«b«« in Än. '"«W ,,H 2""i'I°le!'0id.n« allelgnü- »<^'°3,ch,H°s<°N!che M»ii^7'«Hu»»"3.7« " »"»bei d, I, dem ««,,. «'iüllhl,^,''" «>°»e«!urt in Veiwendu»« >'^ « li'«I »n ?"° ?°l Ritter von G°°b. ^V" "i> NachH"."'" """ L°n!>ei.»!e,ie. «» Ach, ""M'chl dn T°l° «llerznädigst zu », t« i, ——^. Naben, w.p, ^^z«inisw ,., «e.ich.«adjunc.en » m Tuest z»m ««belichte in Güi» 8ö^^^'«h°f h°> den Nach. ^^^nnt "^'^dlunclen bei diesem l. l. ^H>"icher Theil. ?><"h»n° ,«H'°", 'lnzelner Gegenden k'l< 2ä ^«!« die N^,"" «°r°rdnun««»ege »»c"««»!N «'b-nli»^""^" b°r!elben nach des Hausie^ Handels für einzelne Gemeinden und Bezirle bestehenden Begünstigungen auch weiterhin aufrechtzuerhalten, specielle Erhebungen gspflogen. hinsichtlich der Mehr» zahl der bisher begünstigten Gegenden wurde diese Frage von den betreffenden Länderstellen bejaht und die Fortdauer der Begünstigung befürwortet; für einige bisher begünstigte Gemeinden und Vrzirke wurde aber auch der Wegfall dieser Begünstigung nach Lage der Verhältnisse als zulässig anerkannt. In Niederösterreich waren bisher begünstigt die Bewohner des Bezirkes von Waidhofen an der Thaya in Bezug auf die in diesem Bezirle erzeugten Zwirne und Bänder und die Bewohner von Karlstein und der Umgebung in Bezug auf Holzuhren. Diese Be° günstigungen sollen nach dem Antrage der politischen Behörden aufrecht bleiben, da die Verarmung dcr Bevölkerung, deren hauplerwerb der Vieh. und Hausier« Handel sind, noch zugenommen hat, seit das Maschinen» wesen die Hand- und Hausindustrie überflügelt hat. Von diesem Hausierhandel, an dem sich beiläufig hundert Hausierer activ betheiligen, hängt die Existenz von mehr als 900 Personen ab. Ebenso wird für Krain der Fortbestand der den Bewohnern von Gottschee, Pöllandt und Neifnitz seit unvordenklichen Zeiten zustehenden einschlägigen Begünstigungen von der Landesregierung warm besür« wortet, da die Erwerbsoerhältnisse der genannten Be« zirle noch ungünstiger geworden sind, die Unfruchtbar« keil des karg vorhandenen Ackerlandes vorgeschritten, der ohnehin unbedeutende gewerbliche, namentlich Haus-industrielle Velrieb (Töpfer- und Siebwaren im Reifnitzer, Holzwaren im Gotlscheer Bezirke) stark zurückgegangen ist. Die Auswanderung nach Amerika würde bei weiterer Einschränkung des Hausierhandels noch größere Dimensionen annehmen und sich dann möglicherweise auch auf die erwerbsuchenden jungen Leute zwischen 24 und 30 Jahren, welche circa 28 pllt. der Gesammtzahl der dortigen Hausierer liefern, erstrecken. Auch für die Bewohner des Flitscher Bezirkes im Küstenlande, deren für den Hausierhandel mit Tuch bestehende Begünstigung aus dem Jahre 1855 stammt, haben sich die Verhälinisse seither noch verschlimmert, daher die politischen Behörden nicht nur den Fort« bestand, sondern womöglich noch eine Ausdehnung dieser Begünstigung beantragen. . . , Dagegen können m Tirol tne emschlaglgen Be-! günstigung/n für einige Bezirke in Wegfall kommen, und zwar für die Bewohner des Defereggen-Thales, deren .Hausierhandel mit Teppichen nahezu ganz auf«! gehört hat, und für die Bewohner des Grödner-Thales, wo das Gleiche hinsichtlich des früher schwunghaft betriebenen Hausierhandels mit Schnitz», dann Leinen», Woll-, Baumwoll- und Seidenwaren gilt. Anderseits ist es unbedingt nothwndig, den Ein» wohnern des Valsugana bei dem Mangel an anderweitigen Hilfsquellen und angesichts der zunehmenden Auswanderung derartige Begünstigungen einzuräumen und — da ein Hausierhandel mit Druckschriften nach dem Pressgesehe absolut unzulässig erscheint — die ihnen bisher zugestandenen Waren (Kalender, Land» larten. Heiligen» und profane Bilder, Gebetbücher u. dergl.) durch andere Artikel, mit denen dort hausiert wirb, zu ersehen. Ebenso lässt sich die Zahl der in Böhmen be« günstigten Gegenden reducieren. Bezüglich der den Bewohnern des Erzgebirge« zugestandenen Begünstigung kommen fernerhin lediglich die Gemeinden der Bezirle Komolau, Kaaden, Ioachimsthal und Graslih in Be» tracht, wo allein noch die Erzeugung von Spitzen und Slickwaren und der Hausierhandel mit solchen Erzeugnissen vorkommt. Für die übrigen Bezirle des Erzgebirges lann diese Begünstigung für die Folge entfallen. Die bestandene Begünstigung einiger Bezirke des Vöhmetwaldes (der Bezirke Hostau, Ronsperg, Taus, Neugedein, Neuern, Bergreichenstein, Winter« berg, Prachatitz, dann der Gemeinden Glöckelberg und Neuofen) zum Hausieren mit den daselbst erzeugten Holzwaren und rohen Feuerschwämmen ist weiterhin entbehrlich, da die Erzeugung von Holzwaren als Hausindustrie zum größten Theile, jene von rohen Feuerschwämmen ganz aufgehört hat. Dagegen wird die Fortdauer der deu Bewohnern der Gemeinden Worlicka, Cenkomk und Neudorf zugestandenen Begünstigung zum Hausierhandel mit daselbst erzeugten Zwirn-, Woll- und Vorstenwaren befürwortet. Von den begünstigten Gegenden Galiziens machen die Bewohner der Bezirle Keutz, Preworsk und Gorli« von dieser Begünstigung keinen Gebrauch mehr, jene der Bezirke Andrychow (Zwilch und Drillich) und Dembrowice (Leinwand) dagegen in ausgedehntem Maße. Für die letztgenannten Ortschaften wird des« halb und im Hinblicke auf den kargen Bodenertrag und die große Zersplitterung des Grundbesitzes die Velassung der in Rede stehenden Begünstigung beabsichtigt. In den Berichten der Länderstellen wird geltend gemacht, dass es sich nicht nur um den Lebensunterhalt der beim Hausierhandel direct betheiligten Personen und ihrer Familien handelt, sondern auch um Feuilletons > ^««°!>>'. !° w°n l? FUcküch «ei der k'Ul «Ä «"n ,1^'° '« "en beneiden» »X "1 3 lhln ,?. ) hat er A E'mge Monate U '" U" ein^hre An wieder einen neuen ^r ^?^nd ^""zel hI ^°° ""slavische ^< ^kve^" Hause "«^' "eil es hier und " Tie ,l-?"" DiaV"'«. ""d weil Oester. ^ ""'U^' herrsch.. Russ.and ""lbung 'Nüssen w>r dem begeisterten Jünger der slavischen Studien zugute halten. Der ruhige, ältere Freund in Prag Abbö Dobroosl^ warnte ihn. sich nicht in seiner Begeisterung zu weit hinreißen zu lassen, wie z. B., dass er sür Wien eine äcnäsrnie «!»ve verlangte, die in Prag, Warschau. Petersburg unb Illyrien «ihre Factoreyen» hätte! Doch er lieh sich von seinem Phanlasiebilde nicht so leicht abbringen. Iu Wien, wiederholte er, muss eine slavische Akademie residieren. Da ist der Tummelplatz der Slaven aus Süd und Nord. West und Ost. Und als Dobrovsl7, der ja die slavischen Verhältnisse au« eigener Anschauung besser kannte, als Kopitar, der bisher nur in Laibach. Graz und Wien war, seine Wünsche un° erfüllbar fand. bestand er hartnäckig bei seinem Plane: Warum wäre die Petersburger Akademie nicht eine Filiale der Wiener, die Akademie eineS Dialectes nicht eine Filiale der aller Dialecte, ^3 xnH^x^l l D ese panslavistischen, wie man heute sagen würde, Träumereien gab er in späteren Jahren gründlich auf, 'ja er gieng in dem Wunsche, dass alle möglichen Local-dialecte literarisch gepflegt werden sollten, entschieden zu weit. Mit Außerachtlassung ganz veränderter Ver-Hältnisse wi's er in einem fort auf das Beispiel der alten Griechen hin, deren Blüte der Literatur sich in Dialecten bewegte und erst in den Zeiten des an« aeblichen Verfalles die """/ auftrat. Doch fürs erste war sein Wunsch in der Erlangung einer Veamtenst^lle an der Hofbibliothek con-centriert; da inzwischen Professor Ilobich gestorben war, so kam auch die Möglichkeit, slavischer An>or zu werden, hinzu: «Wie herrlich wäre es., ruft er, «Nibliotheks.Veamter in Klavici», Censor und Professor der altslavischen Sprache in Wien zu sein!» «Von dlesem Entscheide an,- fügt er an einer anderen Stelle hinzu, «nmd sich mein fixes Etablissement in der Re-sldenz, oder dass ich eigentlicher spreche, in dem llentro der Slavität. denn als solches ist mir Wien über alles, datiren.» Auch die Grammatik der altkirchenslavischen Sprache von Dobrovst^ sollte nirgends als in Wien das Licht der Welt erblicken — dass das auch wirtlich geschah, ist Kopitars Verdienst. «Ich ruhe dann auch nicht, bis ich in Wien eine Kanzel dieser Kirchensprache erwirle, damit Mitarbeiter gebildet werden; dann machen wir aus der Bibel, den Legenden und an-deren zahlreichen Literaturstücken dieses Dialectes ein I^sxmon p!6ni«»imum, dann — das Milchweib machte Pläne und — stolperte und warf den Topf um!» — So ironisierte er bei guter Laune selbst die Ueber« schwenglichkeit seiner Pläne, die übrigens, fügen wir hinzu, in der That in Wien in Erfüllung giengen, nur ungefähr zwanzig Jahre nach seinem Tode! Man lann sich lebhaft vorstellen, wie glücklich Kopitar war, als zu Ende des Jahres 1810 seine zwei Wünsche, das Amt des Censors und Scriptors in der Hofbibliolhel, in Erfüllung giengen. Dass dabei die Gunst, deren er sich seitens des Grafen OssoliMi erfreute, großen Einfluss ausübte, das würden wir vermuthen können, wenn er ei selbst nicht ausdrücklich sagte; doch gedenlt er danlbar auch des überraschenden Entgegenkommens der «Wiener Slellm», dem SloMen, Laibacher Zeitung Nr. 234 2102 13^ctow^ die übrige Bevölkerung der betreffenden Gegenden, da die Product« der dortigen Hausindustrie, welche vorzugsweise den Gegenstand des Hausierhandels bilden, nur insolange die Besserung der Existenz jener Bevölkerung ermöglichen, als sie im Wege des Hausierhandels, wobei relativ bessere Preise erzielt werden, in Verkehr kommen. Tinige Landeschefs befürworteten nicht bloß den Fortbestand der bisher bestehenden, sondern auch noch die Zugestehung weiterer derartiger Begünstigungen. Die Lifte jener Gemeinden und Bezirke, für deren Bewohner diese Begünstigungen weiterhin gelten sollen, ist dem Vorstehenden zufolge erheblich kleiner als jene, welche sich bisher aus § 17 des Hausierpatentes und der Gesammtheit der einschlägigen Nachtragsverordnungen zusammenstellt. Es wird beantragt, jene Gegenden, welche im Hinblicke auf ihre ungünstigen Erwerbsverhältnisse be« sondere Begünstigungen hinsichtlich des Hausierhandels besitzen und dieselben nach der Absicht der Regierung wieder erhalten sollen, nicht im Hausiergesetze selbst aufzuzählen, da einerseits mitunter transitorische Verhält» nisse eine solche Begünstigung rechtfertigen und es der Regierung möglich sein sollte, mit dem Wegfalle des Grundes auch die Begünstigung sofort wieder ein« zustellen, und weil die Aufnahme dieser Gemeinden in das Gesetz die Nothwendigkeit mit sich bringt, wegen jeder durch die Verhältnisse gebotenen Aenderung an die Legislative heranzutreten, was doch mit der Wichtigkeit der Sache kaum in richtigem Verhältnisse steht. Politische Uebersicht. Laib ach. 12. October. Nm 9. d. M. vormittags von 10 bis 11 Uhr fand im Ministerium des Innern, wie bereits gemeldet, eine gemeinsame Ministerconferenz, nachmittags von 1 bis 3 Uhr in der Hofburg unter dem Vorsitze Sr. Majestät des Kaisers ein Ministerrath statt, welchem die drei gemeinsamen Minister, die beiden Ministerpräsidenten und die beiden Finanz» minister beiwohnten. Der gemeinsame Ministerrath setzte endgiltig den den Delegationen vorzulegenden gemeinsamen Staatsvoranschlag fest. Die Erhöhung desselben bewegt sich, wie die «Bud. Eorr.» meldet, in so bescheidenen Dimensionen, dass das gemeinsame Budget für 1898 um vieles günstiger zu werden ver« spricht, als das des laufenden Jahres; eine neue größere Post kommt im Voranschlage des Kriegs« Ministeriums nicht vor. Für welchen Zeitpunkt die Delegationen einberufen werden, wird davon abhängen, wann die beiden Parlamente die Vorlagen über das Ausgleichsprovisorium erledigen. Diese Vorlagen werden in den beiden Parlamenten heute eingebracht. Der ungarische Ministerpräsident Baron Banffy und der Finanzminister Lulacs haben sich noch im Laufe des» selben Tages nach Budapest zurückbegeben. Aus Anlass der jüngsten Vorkommnisse im österreichischen Nbgeordnetenhause be» spricht der «Nemzet» die parlamentarischen Verhältnisse in Oesterreich. Das Blatt schließt seine Ausführungen folgendermaßen: «Wir betrachten den Antrag des Baron Dipauliauf gesetzliche Regelung der Sprachen« Verhältnisse als willkommene Wendung, da es in der Intention dieses Antrages liegt, einstweilen einen Waffenstillstand unter den verhetzten Parteien her« zustellen, damit die parlamentarische Arbeit wieder aufgenommen werden könne. Denn es ist zweifellos die Pflicht des Parlaments oder der Negierung, den gegenwärtigen Zuständen ein Ende zu bereiten. Wir halten es nun für ersprießlicher, dass durch irgend einen Antrag — sei es der Dipaulis oder eines anderen — durch einen Beschluss oder ein Compromiss, kurzum durch irgendeine Aeußerung des parlamentarischen Selbstbestimmungsrechtts dieser Wandel ge» schaffen werde, als dass die Regierung in die Zwangslage versetzt werde, den erwähnten Zuständen lm Ver-ordnungswege — wenn es geht, mit Hilfe des Parlaments, doch wenn es sein muss, auch ohne dieses — ein Ende zu bereiten. Wir erklären uns denn auch die bisherige passive Haltung der Regierung damit, dass dieselbe einerseits dem Parlamente Zeit zur Selbsthilfe lassen, anderseits sich gewissermaßen in den Blsitz von Legitimationen für die Erlassung eventuell sich als nothwendig erweisender Regierungsverordnungen setzen wollte.» ImReichs'Kriegsministerium ist soeben eine Aenderung in der Geschäftsvertheilung vorgenommen worden, welche, wie die «Neue Armee« Zeitung» berichtet, den Wirkungskreis der fünften (Generalstabs«) Abtheilung noch mehr erweitert, dafür aber eine Einschränkung des Wirkungskreis der sechsten (Unterrichts«) Abtheilung bedeutet. In den Geschäftsbereich der fünften Abtheilung sielen nämlich schon bis jetzt: Operative Angelegenheiten, Reichs« befestigung, Communications«, Post« und Telegraphen» Wesen, Truppendislocation und taktische Ausbildung des Heeres, Reglements, Generalstabs«Angelegenheiten und Angelegenheiten des Eisenbahn- und Telegraphen« Regiments. In jenen der sechsten Abtheilung gehören: Organisation und Leitung der Mililärbildungs-Anstalten und der Officierstöchter-Erziehun^sinstitute, Verwaltung der hierauf bezüglichen Stiftungen. Nunmehr tritt folgende Veränderung ein: Die Bearbeitung aller die Kriegsschule, die technischen Militärfachcurse, das Militär.Reitlehrerinstitut, den Militärfecht« und Turn« lehrercurS und die Commission zur Äeurtheiluug der Stabsofficiers«Aspiranten betreffenden Angelegenheiten erfolgt von nun an statt in der sechsten in der fünften Abtheilung des Reichs-Kriegsministeriums. Der sechsten Abtheilung fallen demnach nunmehr alle Agenden zu, welche die Ausbildung zum Officier betreffen, der fünften Abtheilung hingegen jene, welche auf die Weiterbildung derfelben Bezug haben. Wie berichtet wird, hielt am 9. d. M. der französische Ministerpräsident M 6 line in Renn« mont eine Programmrede, in welcher er den Vorwurf zurückwies, die republikanische Partei in zwei Lager gespalten zu haben. Der Cabinetschef machte für die Spaltung die Radicalen verantwortlich, die sich gegen die Socialisten wendeten. Ebenso wies der Minister den Vorwurf des Clericalismus zurück, appellierte an die Vereinigung aller Republikaner, deren Programm weder die Reaction, noch die Revolution umfasse, und sagte, die nächsten Aufgaben der Kammer würden hauptsächlich in der Decentralisation der Verwaltung und in der Organisation von Pensions« und Alters« versorgungs-Eassen bestehen müssen. Der Redner schloss mit einer Apologie der äußeren und inneren Politik Frankreichs. Bei der Besprechung der äußeren Politik sagte der Ministerpräsident: «Es ist uns, dank der unbeugsamen Beharrlichkeit Hanotaul, ^l" ^'^ Brand im Orient zu localisieren uno. "Men zu ersticken. Der Rettungsanker des istz« Concerts, der ehemals ein leeres «"",' glotz" einer lebendigen Thatsache und z" "' ^ die geschichtlichen Ereignisse Zukunft einen Horizont voll Hoffnungen e ,, ^. europäische Concert ist vor allem dury " .; „iP" bindung und durch die InteresseN'GemelM ^ ^ ^ Diplomatie mit der mächtigen, befreuM bündeten Nation möglich geworden.» .„..inin W Das spanische Kriegsmnlite ^ interessante statistische Daten über d" ««'^M"! Insel Cuba und auf denPhiliPP ''^" ^ >,^ ^, gestellt. Hienach sind von November i° ^ 1897 nach Cuba 13 Truppensen "Ng H^ welche 181.738 Soldaten, «261 OWe" ^ nerale zählten; ferner wurden nach ^ PM, 212.542 Gcwehr., 320.406 K.logr^" ^B 92.088.670 Patronen, 16.712 Saw. " ,^gB 12 Schnellfeuer-Kanonen und ^ H" ^olsi' Nach den Philippinen wurden 27.768 ^^jla"^ ciere! 9 GeVerale, ferner 43.100 Geweh^ ^ 24.910 Kilogramm Pulver, 21,?^^ MB und 30.604 Haubitzenlugelu geftnoel. ^D ausMadri d schreibt, wird dort er« l^ ^ ^ Chulalonglorn von biam für o " ^llpt> . wartet. Der König dürfte in der pa"l^V^ drei Tage verweilen und wird als ^" ^h<^ Regentin im Palais sein Abstelgequa"' ^^ ^l Aus Cetin je wird kürzlich erfolgte Bestell.mg des A ^' M B ^. milian zum Verweser der D.öcese Uee ^pM theilweise Befriedigung der serblM" « zM" trachtet,' mit der man sich n" '0 s^,, geben könne. haben, dem ökumenischen Patriarchen, ^„ e" durch Vermittlung des montenegnm A" ^„< "' Constantinopel, Herrn Äalltsch. 1"" ^f ^ über die Berufung des Msgr. 3""''" ^ <,^, nannte Stellung kundzugeben, wove, ^lM^ oorgehoben wurde, dass der Fü st ° ^ W ^ tropolitenfrage erst durch d'e «3^^ ^ zv zum Metropoliten als ge^t ««! Y " ^^ el ^ heißt, hätte der Patriarch d.e Mr,^ ^^" diesem Wunsche in nicht allzuferner ü ^. "°°^ach einer der .^ gehenden Meldung wird Kr.egsm "A ^o< ,„«, bald als möglich einen Pl°n l" « unl"" ^ der Armee ausarbeiten «nd dem K^ d" " Vier Regimenter aus Thessalien 1"» ^ chischen Hauptstadt verlegt wor^ Wii man aus C°nst°nt'N^^ zeichnet da« Palastorgan -I"«"'^ ° g^M. „ M a urocordato zum für dm Abschluss des deft.'M ^^ B " z ö Türlei als eine glückliche, da ftc Thätigkeit als Gesandter m 2°"« jederi^H trauen der Pforte Pflege sehr freundschaftliche^^ beiden Staaten leiten gehöre, welche den K"g Gr'^^^'^ Türkei von vornherein als "' nehmen für ersteres wie er sich selbst nannte, Kopitar gegenüber. Schön fafst er seine Aufgabe als Bibliothekar in Zlavioi» der Hosbibliothek in den Worten zusammen: «Ich werde mich in kurzer Zeit in meinem Wiener Centro schon einspinnen, dass ich die Bewegung meiner slavischen Fliege in Belgrad oder Lemberg, Prag oder Laibach gewahr werden werde.» Und an einen Lands« mann in Laibach schreibt er, ungefähr einen Monat nach der Ernennung zum Scriptor: «l^o »um ksli-oi»»imu3 omnium morl»1ium. wi! ässst, quam ut »änuo celluillm »liqukm invsniam ubi äelitygoam st 8Iavi3 vivllm et mini.» Dann wiederholt er seine übliche Bezeichnung: Freund, »umu» in «entro! Die Vorliebe für Wien beherrschte Kopitar un« geschwächt bis ans Lebensende. Sie brachte ihn auch zuerst in Conflict mit seinen Prager Freunden, die auf ihn eifersüchtig waren wegen Dobrovsl^, als er diesen allverehrten Vater der slavischen Philologie gerade in seinem wichtigsten Lebensabschnitte, in den Jahren der Vollendung und Drucklegung der alt« lirchenslavischen Grammatik, an Wien zu fesseln ver« stand. In der Geschichte der slavischen Philologie spielt der Gasthof zum «Weißen Wolf» auf dem alten Fleishmarkte eine gewisse Rolle. Hier pflegte Kopitar mit seinen Freunden, so auch mit Dobrovsl/, als dieser in Wien sich aufhielt, Abende zuzubringen. Die Wahl wurde getroffen wegen der Serben, Rumänen und Neugriechen, die daselbst einzukehren pflegten, mit denen Kopitar immer in lebhaftesten Beziehungen stand. Er Mft wohnte, nachdem ihm der Wunsch, im Vürg«w fragend zu ihm aufblickend. ^ ^ H>e'^. Rodion Semenonncz bew ''^igeu«"'"«^ «"" sein heißer Athem die Stirn t>e"^? ^ «Willst du mir die Zu"«!' Sie nickt. ^ , so «F '3 ö^" «Du wünschest es, Herr. ' ,.,f d" , sagt sie, seine Hand ergreifend" ^ detfelben herabblickend. anelch "«>" ^ «Viarda l. Mert er. «M^!'^d.'' Viarda l Aber sage mir, was?" ^ll«"" «Ich sehe drei rothe Fle" ,^ sie leise. ... Ke"' ^ «Wo denn, wo?» . jH sehe ''Va^ «Du siehst sie nicht, °b"'H en d ^ Blüten bedeutet der eme, "tye ^ V» ^ dritte aber bedeutet - Flamme" ^ auch die Deutung meiner ^ ^ ^" fallen. Herr.» _ ^ nüt ^'"' Er umschließt ihre Hand " blickt sie lange an. p'" «Viarda!» M° H N"di. 1« 5»^"' ^ Schwestern haben nm alles a"» ^-^Hw^^______________________________2103 13. October 1897. Ngesneuigleiten. !°'«"yo.^!^ 5°"«'-) Mn 7bjührlger < .^«°di« «"^ lüngft in Warschau zum bht«''""!"« ab« >> .)" 1843 zu studieren be-'^l. ^" und 'bn.ü. ^? bie Mittel ausgiengen. ^"'«ineElud" '^ ^I'W Mer soviel ^ > "lie E^" " lottsetzen zu lOnnen. «r bestand ^°», polnisch«, «",'« "°h" °ber unglücklicherweise !< "" bttrich..?""« .heil. wurde nach Sibirien >il) den H ' d"t 32 Jahr« lang Imang,. b»"° i ""« «r n"^"n. Nl, 73j»hrig« Vrei« ' l08 ^° We fil?,7 '""" Leben» nicht »ack«lig '°"l die Hosen., und j tz' ^«l. """. hat er den Doctor der Medicw 5^/^el"??^ l^bl, " d°r. d° ' ^"lbt «an: «ochefort legt <>bapt«' "«" leichter wür?, °l, die >d>lb0H""" Dreyfuh «lt «wer runden L°-ch5^tern de« «/" .Zu bewerkstelligen. Wenn Htll< ^oo » °« «errüther, 100.000 Franlen .' «"«""/ da, «Meer.R.fico» >'V°"lch zun"7"llesellschasten sagen, so lame ?>^U"er^"' «nnte er. Ec selvft wollte >°'°rt hl /""iwden in kürzester Ielt !". »vlii « " lveih ^.'" ^u.ssalebonien lllfahrungen >V,?"b^e ^«^./""«"fter beftechttch ?>«.?. "" 8»w"^lkll,chasl angehören und da, ^ '° 7 ^ch?p a"" übernommen haben. Da« ^'y>böhi i"" ^"" seine, Erachten, L>^?" EttM«^u««' °b. die die Familie V« .> t«H"° gelbst anbiete« wird. Z«ei «"'»e d/" Un 3"s^" '" brel Jahren ge. "''^HMger h,^°fl "«den; aber fie werben ^.- l^" "er d «r e« "«" b« Streich wird mit H'"< pslich'"^?^ fingen. '<' 'I>'uchl 3 "«' »°"'" " E ° Plliln.) ^ ^°ll.. chul^a '" ^"' be« britischen ^>H b"' de'lau te° °7.^' Um '"" «in- y, ^l!° zu h^""'^ « seiner Mannschast aus ^>'^ 'trunN ^"" und vnleiteti fte au «il "' bem'^rlwardigerweise war dieser ^^inlerl ^" "°ch. Wdern thatsächlich trotz gegenlheiliger Anweisung seiner Rhederei, sür eigene Rechnung einige 20 Kisten Whiely sowie Vin und Vier an Vord. Er verlanfle seinen Leuten die Flasche Vranl-wlln sür 4 Marl, während er selbst da, Dutzend mit 14 Matl bezahlt hatte. Der glm«er«ann halte nach eigener Angabe sür S9 Flaschen Whi,ly die Summe von 260 Marl angelegt, während die Rechnung de, Koch« sich nicht viel niedriger stellte. Die Sache warb schließlich von der Mannschaft selbst angezeigt, nachdem fie über die Vergeudung ihre, Verdienste, und die Hand» lungsweise de« Lapitün, in Unwillen gerathen war. Den Eapltän lras al« Strafe die Entziehung seine, Patente« aus drei Monate. Local- unb ProvinM-Nachrichten. * Die Bestattung Kopitars in heimischer Erde. Die Natur ist im Vsgriffe, alle» das abzuftleifen. «a« un« einst entzückte; die Sonne selbst, die leucht nde, wärmende, hat ihr Antlitz verhüllt; grau. trübe, lühl bricht der Octobertag an, gegen Abend senlen sich dichte Nebel nieder auf die Erd.«; da, raschelnde Laub, die Umgebung, ja die ganze Atmosphäre scheint un« zu» zurufen: «Nemento mori!» Und doch erinnerte gestern nicht, an den düstern Tob. nicht, an da«, wa, unwlder» ruflich dahin ist; man feiette da« Angedenken eine« großen Dahingeschiedenen unb die brennenden Kerzen deuteten an, dass seine Seele dem Lichte entgegen ist, die Vlumen. die den Sarg «lt der irdischen Hülle KoPitar « schmückten, wiesen aus Auferstehung hin ; die Theilnahme ablr aus allen Kreisen der Vlvöllerung bewie«, das« der große Gelehrte, dtsstn Verdienste selbst Alt« meifter Goethe anerlannt. nicht «»sonst gelebt, sein Gtift weiter fortwlrlt auf folgende Generationen. E« liegt etwas unaussprechlich Versöhnende« und Erhebende, in der Todlenseier, die gestern den Manen ssopilar« geweiht wurde, der nun in heimatlicher Eide zur ewigen Rlche gebettet wurde. Solange es M.nschen» herzen gibt, wird immer ein Unterschied gemncht werben zwischen dem, der für sein Voll gelämpst und dessen geistigen Schätz« an, Tage«llcht gesondert hat. unb dem anderen, der sein ganze« Leben von der Göltin Fortuna verwöhnt wurde. Kopltar ist aus dem Volle hervorgegangen, er hat süt« Voll gelebt und gearbeitet und es war daher die gestrige Todtenseler eine weihevolle Vollsfeier im edelsten Sinne. Ein zahlreiches, distinguiertes Publirum, die Vplhen der VehOrben und Corporallonen fanden fich geraume Zeit vor 4 Uhr nachmittag« auf dem Perron be« Südbahn» Hofe, ein, inbe« eine große Volksmenge vor demselben den feierlichen Trauerzug erwartete. Der Slationsches der Sübbahn Herr Gutlman hatte in zuvorlom» mendfter Weise alle Unordnungen zum ungestörten und würdigen Verlauf der Xodtenseier getroffen; die Lampen waren angezündet unb «lt Trauerflor umhüllt, da» Ve-slibule wurde später abgeschlossen. Nach 4 Uhr nachmittag, wurde der »lt Kränzen bedeckte Metallsarg durch Bedienstete der Lelchenbeftattung«» Firma Doberlet, welch« die Veftattung besorgte, aus dem Wagen gehoben, ins Vestibule getragen unb dort aus zwei Postamente niedergelassen. Vor dem Sarge ruht? auf eine« Sammtlissen ein von der löniglichen Alabemle der W'ssenschaslen in Velgrad gewidmeter silberner Lor- Ve. Excellenz der hochwllrdlgfte Herr Fllrftbischos Pr Ialob Mlssia nahm nunmehr unter Ajfistenz be« Domcapllel« die kirchliche Einsegnung vor. Docent Pr Murlo übergab sodann mit einer seierlichen »n. spräche namen« des Wiener Toimle'« die sterbliche hülle des Verblichenen, zur Vlstattung in heimatlicher Erbe, dem Bürgermeister hrlbar, der in tiefempfundener Rede den bedeutungsvollen Act würdigte. Unter Leitung de« Dirigenten Herrn Cerln fang der Männerchor der «GlasbenaMatica» den weihevollen Trauerchor «L6»l.i mortui» von Mendelssohn, woraus der Sarg in den vierspännigen Valaleichenwagen gehoben wurde unb der Trauerzug fich in Vewegung seht,. In der Sllbbahn» unb Wieneiftroße, die z» beiden Veiten von zahlreichen Zuschauern besetzt waren, brannten die Laternen. Den Conduct sührle hiebei der hochw. Herr Pfarrer von St. Peter. Malensel. Dem Leichenzuge schritten die Schulen voran, denen fich die Vereine «Solo!», «Slav?c». «Lubljona», der katholische Verein, der latholische Ntbeiterverein, der latholische Gesellenverein, die Schischlaer Atalnica mit ihren Fahnen sowie Deputation«» anderer Vereine anschlössen. Magistrats» dltner trugen einen prachtvollen, von der Gemeinde üaibach gewidmeten K anz, Damen im Trauergewande einen Kranz namen« der F^uenorlsgrupfte des Lyrlll« und Melhod'Vereines vor dem Trauetwagen. Demselben solglen die Spitzen der staatlichen unb autonomen V Horden, und zwar: In Stellvertretung des Herrn Lanoespräfidenten hofralh Schemer! mil den Landesreglerungsiäthen, Landeshauptmann Detela, die Lande«au«schüsse Dr. Tavtar und lais. Rath Murnll, der hochwüidige Dompcopft Dr. Lconhard Klosutar mit vielen hochwülbigen Geistlichen, Landesgerichlspsäfident Kotevar von Kondenhelm, Oberlandlsgerichle-rath Staatsanwalt Pajt, Fmanzdirector hosralh Plachly, Oberpostoerwalter S o r l i mit Veamlen ihrer Ressort«,berV rtreltl der l. l. ho bibllothel Dr.M an«uani. Vertreter der südllavischen Akademie und der «Hcoat«la Matlca», Bürgermeister hribar mit den Gsmeinde-lälhen und Veamten be« Magistrat«. handel«la««er. Piäsident Perdan, eine Abordnung der Landwirtschaft«. Gesellschaft, die Pirecloren der hiesigen Gy»nafien und der staatlichen Lehranstalten, die Eleriler, da« Plüfibium der «Slooen«la Mallca»: Pioffssor Levec, Director Graf selll und Dr. Lampe sow e die Mitglieder diese« V reine«, da« Präsidium dl« Mxsealoereine«, Ab-ordnungen de« Lycill» und Mithod'V^reine«, der «Gla,-bcna Matlca., de« «Pisal«lj«lo Druitoo, dc« Ve-teranenVereines, de« Krainburger Gymnasium«. D'pula« tionen au« Rudols«wert, Lack, Kcainburg. Elli, Ngram und anderen Octen, sowie Vertreter anderer V:relne und Corporation«« und zahlreiche Theilnehmer au« allen Kreisen der Vevöllerung. In der Frlebhosllrche zu st. Christoph warb die Leiche durch den hochwülbigen Pfarrer Maleniel nochmals eingesegnet und sodann zu be» von der «Slovensla Matlca» erworbenen Grabe geleitet, u» da» in weitem Kreise die Ihellnchmer an der Trauerfeler Aufstellung genommen hatten. Rührend war der Anblick einer schlichten Frau au» de« Volle, die «ll zwei Kindern pietätvoll de« groß'« Tobten, ihre» Verwandten dritten Grade«, die letzte Ehre erwies. Nach der Einsegnung de« Grabe« unb den kirchlichen Ceremonien würdigte dec Präsident der «Slovensla Matica» Professor Levec in großen Illgen die Verdienste Kopilars, Dr. Mantuani widmete ih» einen ergreifenden, lurzen Nachruf und mit de« vo« Chore der «Glasbena Mallca» gesungenen Trauerchore «Uiu^or inn» von Ienlo fand die «hebende Tlauerseler ihren würdigen «bfchlus«. 3°bi7^W?°°n dir, Herr..----- !^ck^ d.r nu,«!»rb.ne 'Knickt " hässlichem Auf. ^^^^ und und roth empottaucht und, langsam höher und höher steigend, den silver, blinkenden Sternen zustrebt. «Oiehst du. Zsiga.» sagt sie endllch. «nun ,st der Alte bald oben. Wie er läuft! Ganz roth ist er ge. worden!» Zsiga blickt finster auf. ^ ^ . «Ja. ja. aber lass unS zum Feuer gehen. Hbrft du nicht, wie sie singen? Sie sind frvhlich, denn der kommende Tag ist ja ein Festtag für den ganzen Stamm — unser Hochzeitstag!. Viarda lächelt trübe. «Ich werde dir me m dein Ielt folgen, Z«,ga, da« Schicksal will es nicht!» erklärt sie ihm zum zweitenmale. Er umklammert rauh chren Arm. «Aber ich will es. ich, der wilde Zsiga, der starke Wolf! Und ich will auch, dass du mir jetzt dorthin zum Feuer folgst und dass du tanzest und singst.» «Lass mich!» Er aber zerrt sie, laut auflachend, über den sandigen Vlatz «Du siehst, ich fetze meinen Willen durch, Mcid-chen l Dem Schicksal zum Trotz! He, schweigt doch. ihr Dirnen!» ruft er den Singenden zu. «Hier kommt mein Liebchen, mein Vräulchen, das wird uns etwas l"""" niger aber uns zusagt. Fräulein Vitenceva hätte gut gethan, wenn fie ihre Persönlichkeit nicht so sehr hervor» gelehrt Hütte, vielmehr hübsch in den bescheidenen Grenzen ihrer Rolle als schnippisches Kammermädchen geblieben wäre. Im ganzen machte das Lustspiel einen sehr guten Eindruck und das Publicum unterhielt fich dabei ganz vortrefflich. Mit einer gewissen Spannung sahen wir dem einactigen Luftspiele «^HpolLonov «Hinovar» aus der Feder Radoslav Vlurnils, eines jungen Autors, der al« guter Humorist gilt, entgegen. Leider blieb der Erfolg des Stücke« Welt hinter unseren Erwartungen zurück. Unsere subjective Empfindung bestand eigentlich darin, das« von einem echten und rechten Erfolge des Lustspiele« nicht im entferntesten die Rede sein konnte. Dem Einacter geht eben alle« ab, wa« denselben zu eine« Lustspiele ftempeln würde; in mühsam au« allen möglichen slovenischen Ge-dichten zusammengetragenen und verballhornten Lilaten liegt denn doch lein Witz! Da gibt e« schablonenhafte Figuren die schwere Meng,, da gibt e« unzählige Kalauer, die uns, obwohl viel belacht, lau« ein Lüchcln abnölhlgten. Anderseils ist die Fabel so fadenscheinig, der Fortgang der Handlung fo stockend, die Nusjührung so mangelhaft, das« wir t,oh des Wohlwollens, da« wir allen helmischen Erzeugnissen entgegenbringen, gezwungen find, diese« Sliick entschieden abzulehnen. E« ist eine ganz seichte Poss, die nicht einmal als eine Persiflage auf die Sammel« wüth und aus unsere Vereinsoerhältnisse — was fie Vielleicht sein soll — anerkannt werden lann. — Wir «üssen zu» Schlüsse unsere« Brich!«« nur noch das Bedauern aussprechen, dass an eine« Tag«, wo einer der gröhlen Löhne des slovenischen Volles in seiner heimatlichen Erde die letzte Ruheställe gefunden, wo also auch die Leitung de« slovenischen Theater« durch Wahl «ine« passenden Progra««e« da« ihrige zur Ehrung des b«rüh»ten Gelehllen hätte beitragen »üssen, eine derartige Vlllfttllung vtlllnftlltttl werden lonnte! —n— ««^..^""7^" ' 6°»!»» . Verein ^ D«w«nd°7,^' «°n,««M un, °u.Rud°ll.n,«t: ist uud auch die Vertheuerung der Lebenimittel zunimmt, haben die Veamten beschlossen, einen Veamten-Consum-Verein zu gründen; derselbe wirb fich nicht nur auf den Verschleiß sämmtlicher Vpezerei- und Manusacturwaren, sondern auch aus den Verschleiß von Fleisch und Ve-tränlen ausdehnen. Die Betheiligung an diese» Verein ist sthr rege und bürste derselbe a« 1. Jänner 1898 feine Wirksamkeit beginnen. * (Diebftähle.) In der Nacht vom 4. zum b. d. M. wurden laut Mittheilung aus Rudolfswert dem Johann Tomlc zu Oberftrascha Effecten im Werte von 56 fl. und de« Johann Tisovec von Oberseld Gff cten i« Werte von 26 fl. entwendet. Die Thäter find un« belannt. — Dem Grundbesitzer Josef Meznarjii au« Groß'Lipovih, Gemeinde Haldovih, wurde in der Zelt vo« 26. September bis 1. October l. I. aus den un« versperrten Behältnissen ein Geldbetrag von 90 fl. gl« stöhlen. Dieser Diebflahlsoerübung ist ein Kaischler ver. dächlig, bei welchem a« 2. d. M. elne Persons-, Effecten» und Hausdurchsuchung ohne Erfolg vorgenommen wurde. Verdächtig erscheinen ferner auch zwei Individuen, welche am 30. v. M. in Groß«L!povitz bettelten und bisher nicht eruiert werden lonnten. —r. * (Erfroren.) Aus Ndelsberg wild un« mit« getheill: A« 3. d. M. begaben fich die Besitzer Michael Kalc au« Kulez^vo, Andrea« Varisli au« Trpiane und der Vrsitzerssohn Josef E'lin au« Kut.z vo mlt ihren bespannten Wagen in die Habranslagora bei Schneeberg. um Klötze und Holzkohlen au« de» Walde zu holen, »uf de« Rückwege a« 4. b. wurden dieselben jedoch von einer furchtbaren Vora mit dichte« Schneegefivber überrascht und fielen, von Nnstrengung, Kälte und Nässe ermaltet, den enl« ltsselten Elementen zu« Opfer. Nachdem da« Wüthen de« Sturme« nachgelassen hatte, eilten die Angehörigen und Nachbarn der Genannten, ein Unglück vermuthend, diesen entgegen und fanden die Leichen derselben, etwa zwei Stunden von Kulk^vo entsernt, auf dem G?«elnbewege unweit I2b!c>. Vezlrl Volo»ca. Die sofort angestellten Wiederbelebungsversuche blieben ersolglos; die Unglücklichen waren erfroren. In der Nähe der Leichen lagen ein Pferd und eine Kuh de« Michael Kalc, die gleichfalls der abnormen Kälte erlegen waren. —r. — (Au« der Theaterlanzlei.) Spiel« plan be« deutschen Theater« bis 21. d. M.: Mittwoch den 13. October: «Die versunkene Glocke», deutsche» Märchenbrama von Gerhard Hauptmann; Donnerstag den 14.: « Im Pavillon » (1^6 1'urlum), Vaudeville von VluM'Touchö; Samstag den 16.: Kirche. Andere Blätter zeigen uns die alte ehrwürdige Burg Nawel und die Kathedrallirche, die Iagielloner.Vibliothel. das malerische St. Florianthor und den ltosciuszlo'Hligel. Von den Städten Galizicns wird in pittoresken Ansichten Przemusl, Kolomea, Buczacz vorgeführt. Ein instructive« Vild mit einer Detail« anficht zeigt uns das Innere des weltberühmten Salzbergwerkes Wiel,czla. Fünf kleinere Veduten, die den ganzen Zauber jener Gebirgslandschaften athmen, gestatten einen Einblick in die Tatra, Der düstere «Schwarze Leich». der Krywan, der Koscielec und all die andereu Berge der Tatra bilden packende Scenerien Mit einem fchönen Vollbilde, welches die Pruthbrücle veranschaulicht und die imposante Waldgegend ringsum nahezu plastisch dar» stellt, schließt das gelungene Heft. Der Text von M, Rolle, einem staunten Schriftsteller Galiziens, ist bei aller Knappheit doch ^,"°u» inftructiv und eine treffliche Beigabe zu den schonen Nernays' liter arischer kürzlich verstorbenen Altmeister der deuMN ^ ch^ ,ch Michael Bernays, erfcheint im Verlage der w^ ^ M'" Verlagsb u ch Handlung in Le' p i' Z '«l ^'"' Tagen der zweite Schluss.) Band der Literatnrgeschichte». herausgegeben von ^"Z,H. als e ° beansprucht infofern noch ein besonderes I"e« ^t, 0w" letzten Aufzeichnungen des großen O''h"" ""Welt ''^ Nernays' Schriften sich zunächst «m W geleh ^ ^ ^M fo wird doch auch das gebildete PubluuM. " ,^^3 geschichtlichen Gegenständen und jstellung Gefallen findet, aus denselben Veleyr« chosen. ^ ,MN durch d'°!'?g Alles in dieser Rubrik Besprochene lann ^inh" Buchhandlung Jg. v. Kleinmayr » " bezogen werden. _________^ ——""^Olllill Msweis über den Stand der Thierleulhe»" für die geit vom 3. bis 10. October Es ist herrschend: ^^ die Schweinepest im Bezirke G^'2/v^V Altlag (1 H.). Kostet (3 5). La^ch ,,, ^ H, (1 H,). Reifnitz (« H.) und Nieg (1 t>,).' ,^ Mile"? burg in der Gemeinde ssluding (" ^/'.. .,-, nembl in der Gemeinde Podzcmch (/ V-^ ^cn«"" die Vlatternsenche bei ««Hafen im Bez« der Gemeinde Tanzverg (ü H). ^Ueueste^lachrichten. Sitzung des Abgeordnetenhaus am 12. October 189?- In der heutigen Sitzung ^ A^^ist,pH wurden von Sr. Excellenz dem He " ^„ße" ° denten Grafen Vadeni die GesetzentH M« einjährige Verlängerung der W.rl a" tt.t ° ^ge. "^ dieBeilragsleiftung zu den gememsamen « « „ d o das Zoll- und Handelsbündm« "lt " « Oanl. Privilegium der österreichisch < «"g" A" «3< Hause unterbreitet. Von Sr.Excelle^ oe^^ , < minister Dr. Ritter von Bilinsl. wurden^^^^g^ treffend die Transportsteuer und ^ .c ^M»" ^ „« von Zucker, ferner mehrere °nd"H^n d^z. zum Theile bereits in der vorlgen Vew < ^« gelangt waren, eingebracht. Bei ordnung wurde die Verhandlung U^ ^^a.^^ vorläge der Regierung fortgesetzt. "" gsM über betheiligte sich auch der Herr ^ ^ Sectionschef Dr. Roza. . , . Ar- gM" ^ Regierungsoertreter Sectlonschei .^g!ec""> Thatsachen an. welche beweisen, d" * ^ hH^H« Nothstandsaction unverzüglich u"""^^^^^ wies den Vorwurf zurück, dass die v"", ^ dec^l irgendwie politisch ausgenützt """ - ^g del ,^ action müsse aber auch an d,e ^ hen ^ ^ gedacht werden. An die Regierung «" ^ -M ^ Anfolderungen herantreten. Veltrage z ^d^il/ rungen. Wildbachverbauungen u. ,- ^ Ai ^> s,ch Budget auf Jahre hinaus belast" ^^ien'Ng^^ lionen werde es uicht bleiben. ^ NeaulielZ ^l!« der Nothwendigkeit einer solch" U Fl^e^' vollauf bewusst. Die Regul,erung ^acht. HB/ in Böhmen sei bereits "Anregung ^Un^ neter R.V.Troll wünscht eine "8^^^ , der nolhleidenden Landbevölleru"« zelUl's". ^cst' Abg. Schücker polemisiert gege« d Oassec'"^„ß ^ langt eine strenge Handhabung °" .^ hen ^ie^ gesetze. Abg. Graf Haugwitz "' '^chtigU^ Walostandes und die größere Beru ^. österreichs ein. _, ._„ gesp"?^ M Nachdem noch mehrere ^dn" 9 ^ ^" O^ wurde die Nothstandsvorlage °" " "Ho<7B^ ausschusse zugewiesen. w°rauf 0« . deö ^^ in den Ausschuss vornahm. Der ^ ^jed"" ^ neten Schönerer auf Vornahme ver,^no^ licher Abstimmungen wurde «^.^chsH^'K stützt. Dafür waren und die Schönerianer, dagegen .«^.Oo' .^ die Socialdemokraten und d'eH^er ">'' »...?,?N ^'-F^iß Flotte wurde von türkischer S«'^^ . ^ ^ unter dem Vorwande verhlnder^ ^^t v^ Präliminarien nur die frele schiffen vorgesorgt ls^^^^- .F Darmstadt. 12. October. (^^ vo ^ z,' Kaiserpaar, das großherM'^ P, PH^h Erbprinz von Sachsen-Eoburg » ^ l5^ S< ?. von «nhalt reisten wrm'twgs ^H^ V'^^ Rom, 12. October. (0"st. ,stel' ^ ^^ ihr gewöhnliches Aussehen. H.^ Ht' ^'> Ruhestörung gelödtete I"d""' ^^ H ^c Chezzi und ist 17 Iah« alt^ ^c, ^ wurden 35 Individuen unter " ^^ nähme an den Nucr E./^'N. Gemng« A.. Lihotzl,. Mlillner. «Al'kz ^ M y7, ?'^"> Glas, Amberger, Hochstälter. > ' U"' Kstt ^?e. Prioale. Mim/ - Vogad, ^"°t. Gr°" "'' Karlsbad. -Kurt, Hausbesitzer: ^^'" 10. O^ botel Elefant. ^"3^' Hammerstiel. !'"' U^N°'^ Ialovljevich, Fischer, !°"^. Ai. "" Veil, Ä'"' streit. Eleltriler, s. Iosefine ^ ^^Hch^"'"7' ?echs, Kflte.,' P?ag. -t<'"'. ^Min. ^^. Sperling. Ksm.. Ärünn. -k, ^i^'Jeldlirche^""' Kfm., s. Gemahlin, ssiume. Mz ^/1 Octobe ^^anlcheuner, ^sm.. Waidhofen. '^l/"b?stkin. ^er Gräfin Blagay^ Baronin Lauer, ^ll, '."Mcl. Tischler., 's. ' "' l-Hauptmauu; Dr. Kiel, ^'^"Ml'nN ""nau. - Uubal. t>/N^traßi)„'^ «mle, ksm.. Trieft. - Schwa- ?^^I? °' Wie.. ^^°st°pil. Rittweaer, Ebelmüllrr, ^K'^^owotny^' ^>',' "nz " Ermann! ^-^^dapest. ^' "'"'' ^lunn. - EiSler. Vecey. ^>.Oct , verstorbene. ^O?'',H.7iV°.?ec Tischlerstoch.er, 4 M.. .LungeuentzUuduu«. -^«R 12 ^ ' ^ >l. Mana TheresitN'Strahe 16, "^"se'^^H Kremzar, Schriftsetzer. 60 I.. !^^cto?"^vilspit°le. >'ili?"'m. ^MaV^'M«; »"glnappe, 28 I.. ^ I v" ^ O ^ Arbeitersgattin. 28 I, ^^H^r. Ug^s SuiteM. Fabrilsarbeiteri«, ^^,^^L,'7.4 '"!"dst.ll Regen >^ «ittel der ae7"^"° ' bewollt 4 6 ^^,^n°le °'ltr.gen Temperatur 5 8«. um 3'Ü' z^h.>d'' A^I'- M«»..«de,.^ °m. ? ^°lls^'lp«th^n ^ / H°llfeserant, Wien, Luch. >^ ^°parat .uit deskn°^ ""'""»' "'°" «««' ^^^ bessrn Schuhmarle und Unter- ^^^A^^.^ (?6) «-5 Bfe rig Raimund Ranzinger '— Spediteur in Laibach Sofie Ranz in ff er verw. K.ottek l*rivate in Grax Vermählte. Grax, 11. October 1H97. (4596) ¦ 11 1L -, Stttfi jeder hesondeven Anzeige. r—\ —*-!—' snflr --------------3n Eil Wirte und Private die gute Naturweine kaufen wollen, wenden sich an Herrn (4517) 12—2 Paolo Nponza in Rovlgno, Istrien, welcher volle Garantie für die Echtheit seiner Weine leistet. Weisser, sowie tMoscato Rosa», Terrano und weisser Istrianer werden gratis bemustert. An der für das Herzogthum Krain conc. Tanz-Bildungsschule beginnt der diesjährige Unterricht an Kinder und erwach -Bene Anfänger sowie an Vorgeschrittene beiderlei Geschlechts Montag, den 25. October. Studierende erhalten Unterricht in separierten Abtheilungen. Rechtzeitige Vormerkungen wegen Zusammenstellung und Eintheilung der Stunden werden täglich von 11 bis 12 Uhr und von 1 bis 2 Uhr in meiner Wohnung Wolf-(Theater-)Qaiie Nr. 3, II. Stock, entgegengenommen. Näheres In meinen Programmen. (4586) 2—1 Friedrich Wilh. Lang, Professor der Choreographie, Tanzkünstler und aut. Lehrer der gesammten ästhetischen Tanzkunst. ^lanöestheater in Aaivach. n Vorstellung. Ungerade. Mittwoch, den 13. October zum zweitenmal?: Die versunkene Mocke. Ein deutsches Märchendrama in süns Acten von Gerhard Hauptmann. Nnsang halb 6 Uhr. Ende nach 10 Uhr. 12. Norstrllung. Verabe. Donnerstag, den 14. October zum erstenmale: Im Pavillon Vaudeville in drei Acten nach Toch^Blums «» l^rs„m» von Ludwig Fischrl und A. Landesbrrg. — Müsil von I. Kapeller Hie Lebensverfichernngö - Gesellschaft »,Thc> Vreeham" in London. Der 4«, Vericht ül^r das am :N. December 18W zu Ende g^ssanciene (Y.schäil^ihr, wclcher in der am 27. April 1897 abgehaltenen ordruMch/n wrneral-Versammlung der Actionäre »oraetragen wurde, lielit nun vor. Wir entnehmen demselben folgende Hauplmomenle. Wähirnb des Jahres 18W wurden 8654 Polinn üorr ein Caftttal uon Nro« nen 80.577,850 — von der Gesellschaft au-gestellt. Das Prä< mieneintominen d<>s abgelaufenen Gejchäftsjahres al^iisslich be^ für die Rückversicherungen verausgabten Betrages bez,ffertr sich aus Kronen 22,823.5^1'56, worunter Kronen Z.444,222 1!) Piämien des ersten Versicherungsjalires inbegriffen sind. Die Vilanz des Zinsenconto des abgelaufenen Gejchäftöjahres belief sich auf Kronen 4.560 665-21 und erhöhte, der Prämien.' rinnahme hinzugefügt, das Einkommen der Gesellfchast aus Nronen 27,384.186 77. Die wähnnd des abgelaufenen und gemischten zljersichtlnng^Vertragen e!c,. deren Fälligtritstermin abgelaufen war, bezifferlen sich auf ltronen 2,52^.808 96, Hüc den Rücklauf von Polizzen ist der Betrag von Kronen 1,349,!N2'1tt während des abgelaufen!« Geschäftsjahres veraus« gabt worden. Die VersicherungS» und Rtntenfonds haben sich während des Geschäftsjahres um Kronen 10,249 031 56 erhöh«. Der Gesammtbelrag der Activa belief sich am Ende des Geschäjts-jahrcs, 31. December 18W, auf Kronen 157.805.340 21 Capitals» anlagen: Kronen 490.778-86 in Fonds der Nanl von England und der Ban! von Irland, Kronen 389 524 90 in Sicherhnlen der Colonial-Regierung, Kronen 29,169.911 15 in fremden Staatssicherheiten, Kronen 7,810.090 21 in Eisenbahnactien, Prioritäten und garantierte, Kronen 60,417 6,',8 13 in Eisenbahn« und anderen Schuldverschreibungen, Kronen 17,411.13! 36 in hausrigenthum, worunter die Häuser der Gcfelljchaft in Wien und Budapest, Kronen 8.378.138-12 in Hypotheken und in di« verfen Sicherheiten Kronen 33,738.10? 4s. (4585) * !*m t Uff o &«! 25 < IKU niajM iflföilfll Iliil Course an ber Wiener jlörse vom 12 October 1897. «°o d«, «fficielln, 1^1«««««. tzMDD — ^ ^""«—'/....... ,20—,»<>-«, """'«« ^«rl.«ubn>l«. V»hn d«v«rs« St« -— ^° dt°. p„ Ultimo . . . . l«?»»l»z ^N'U"fr«,Url!<>n»lon,n«°» 9» 60 v» 8« »°/« dt, kl«, pti Ultt«« . , 9» 60 «»»o "° ^.».«l. «old,lX)fi...'/.»/, ,«,-«> l« do ^.««."°- ^ «>st.».». ««>>, »c. ,« " Gl»»l>N»U..Gbll,«tls«« (für ,ov st, ««,.), A» lro«t<,cht und Il«vonllch» . »«'- " " "/. «»««»!«, (,nc> st, «.«.) . 9? ,d »»" «Nl.k« >, '«Nlell,, l«7« . . lv, b« - ' «N ^" ^ 2t»bl,.«,lnt. «,«, l°4— '04 «> ßs,«dl»ll,f, Mlloofi.). (Ml l»0 st-) ».ldwanb»>«°rbb«hn »m »»»« l«1 60 l0l>«, 3t»e«. «°rd»,stb»dn . ,l, 50 ,l» lw Vü°b°hn 8°/, b»«». b'X'P. El. l«.'U<) »8t ». d», »°/»kl»0«fi P. lOOfl. l,«-l,«9> U«.««all». «»l»n .... l0» «l. l09'i!l> j^ ?n»«»«»in« »»hntn «dv t0ft- ,t«»ls» ««s» lp« Stück). «ud»veft«v«ftl<« (D°«l»«l) . 6?« ?'0 l«dlll°I« «M st...... '" " "l"!» .Xn»u.Dampf,ch,0<'st,«M. >l.U- >b,- «ubolpl,.Uo,. lust - - . - "I "^ «»«b^rli« cp« Vt»«). «n,l»O«.»»«» «X» st. «o»/,«. ,»l! bv »<>> — »ankveitw, »ieu«. ll)l» st, »5< — »«« bl> »obcr.^lnfi,,Qe«.,»lX>st,O,4<»«, «b« — »54 - «rd»,.«nft, f, Hand,u,<» lSOfi. —— —'- bl«, btv, ptl Ulll»« b»p «i Iredltbllnl. «llz. un,., »cx» ll. . «5 — »»«' Depvfttenbaul. «ll«,, l»«, st, . ,«,3 «, «b ou «c°»pt«.<»,I.. «dr«st., öl« p. ?« - ?bl» — »ster«.^m,«. Van», »oo st, »u» — >»? - Unlonb»nl «X» st...... »0!»9» — V««,hr»b»nl, «ll,.. »4<» st ,?b — «7b bl» Atll« »»n tzl»««p«e«» JUlßrxh««»»»» »u,st«.t»»r» . «>u st. » ' oesteri. ««bwesti. «no st. ». . <«— lö,»'. bt» »to. (>'l. U> «X) ll. «t, "^- " "> Pr»,.Dul«»,!tnb. «bU st.V. . »» - "^ sta»t«tiln,b«!,n «00 st. O. . . »4 b!» «3d - Sübb»hn «00 ft. L.....!»?z, i!»?b «üdnnbb.««»!..«. «X>N.«V. ,u,z«" ' »««W!»>^««s..«l.,l70si,».«. «l.-«?. l««»u«u»»»«1., «eul »!., Pri». lU«t«etl«n l00 st. . . . ,,l» - „l .-Unz.^«llj. »ilenb. »vost.bilb« »li - «»— tln,.l»^».(«««b'»,«)«(»Yst.S. «V9 ?» «u — «<»« U«c«lb«ch««.»cl..»»<. —-- .... lp« Stück). «»u,e>., «ll«. »st.. »0« st. . . « »b 9« l»0 »,'3«d. ln «in, «VN st.....'" - 7« ««n,b»bn»..Ueih«., »l»l. «« st« """ "»!< „>er1. «.«». »?'- «7 bu Vitstn«« Vr»u«e! l«i st. . . l34»N l,5 — »»«nt«n»«tl,ll!ch., 0fN.'«lP<'»« >!l?bd,«, l>» »»«« »!»«>.^^..<»^. «" si. ?" " ?>0 — G«l»l>.t«<. »lsinloylen »«st. «,« —«l,-..bchU,lmndl" P«Pst. "'-!,'» -"Vtiyr««/'. sop'ers.». «.-». ?" - '?!« -tr<,»ilef »,»len»..«<«. ?« st. '« l»»-»al,en,..«.,t^«.W »<".'""^ «'»' »"4- »V ft........."0- 04b — «,. «°u«^ell!ch«tt l«> N. . . l0>, — l,>? — <,«ftrrv°«.......«"" «'^ 3ml>m 7........,V7U N^,. «»l<».........»? b«. « ". Vt. 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