Nr. 127. Donnerstag, v. Juni !W1. 126. Jahrgang. Mbacher Vranumeraliunöpreitz: Mit V o slvori ? » du !,n: ftN!,,<,iä'.n>n ü» X, ticildiatüi^ lü l<. Im Noillur: nuiizjalnig «.^ ll. t?n!biä!>rig 11 X, ssür di? Zuslsllimg iü<> Haus yanMl'riss L li. - Insel»ion5sirl:ühr: ^iir liriin' Iiisi'ralr l>i3 zi> 4 Zeilen 5<> i>, qröörn Per ^leilr 1'!ri!l> x »,, Tir »Laibachrr ZeiNma» erjchci»! tünlich, mit ^»lülahm«' ocr Lmn. und ssoi^riage. Dir Administration befinde» sic!> Nnngn'ßplay Nr. L, die Nelmttir» Dnluiainiqasjr iiir, 1<>. Tprcüistliiideü d« Nsdalü?» lu'i! t< l>ii« ><> Uhr vor» mittanL. Uujlaiillr'.ic Vricse wrrdr» nicht cü^cilomme», Maiuslrililc ,t ^»rüclgestellt. AniMcher Heil!. Seine k. und k. Apostolische Majestät haben mit Allerhöchster Entschüeßliiig vom '2. Ililii d. I. in Vürdignng hervorrageiid verdienstlicher Lei slnngen nnd erfolgreicher ">)lilwirkung bei der Er ' richtulig des >taiseriit Elisabeth-Denkmales in Wien dem außerordeiitlichen Professor an der Ata demie der bildenden dünste in Wien Bildhauer Hans B i tt e r l i ch, dem ordentlichen Professor an dieser Akademie Architekten Friedrich O h m a n n nnd dem Hof nnd Kaunnerjuwelier in Wien Kommerzialrate Josef Viiizeliz Mayer den Tr-den der Eisernen Krone dritter Atlasse mit Nachsicht der Tare, weiter dem Hof-Tapezierer in Wien kaiserlichen Rate Franz I w i n g e r nnd denl Reali täteiibesitzer in Wien >toninlerzialrate Inline Edlen von Wickede das Offizierskreuz des Franz Josef Ordens, feriler dem Hof-Steinmei> meister in Wien Kommerzialrate Eduard H a ii -ser uiid dem pensionierten Rechuuugsrate in Wien >iarl Zell n e r das R'itterkreuz des Frauz Josef-Ordens sowie schließlich dem Hotelier in Wien Ignaz D n n g l, dem Mimz nnd'Medailleii gravelir im Hauptmünzamte in Wien Rlidolf N' e n b e r g e r, dem Cashier in Wien Ludwig Ried! nnd dem Buchdruckereibesitzer in Wiell Adolf W e i n e r das (Goldene Verdienstkren', nn't der Krone allergnädigst zn verleihen geruht. Den -1. Juni 1!)07 wurde in der t. t. Hof. und Staats» druckerci das I^X. Stück des Neichsgesetzblattes in deutscher Ausgabe ausgegeben und versendet. Den 4. Inni 1907 wurde in der t. l. Hof« und Staats« druckerci das Titelblatt, das chronologische und awliabetischc Repertorium zur polnischen Ausgabe des Reichsgesctzblattes vom Jahre 190t> sowie das XXIII. Stücl der italienischen und das 1.1. Stück der böhmischen Ausgabe des Reichsgcsehblattes vom Jahre 190? ausgegeben uud versendet. Nach dem Amtsblattc zur «Wiener Zeituug» vom 4. Juni 1907 8, vom 22. Mai 1W7. Nr. 22 «Nvmtor. vom 24. Mai 1907. Nichtamtlicher Geil'. Das non expl'llit.» Ans ^tom wird der „Pol. Korr." qemeldei: Vei der jniu^sten Ersatzwahl in Verqamo lilmibte der katholische Kandidat Vononi sich mit einem anvschließlich klerikalen Pro^ramill dei^ Wählern vorstellen ,'^n müssen. Die ^ol^e loar, das; die ^e mäs;iqten ^iberaleil, lvelche bis dahin die Nahlver-diilideten der klerikalen qewesen lvaren, ihr Bündnis mit den Katholiken anflösten nnd einen Kandidaten ihrer eigenen Partei aufstellten, der schlies; lich bei der Stichwahl i'lber Herrn Vononi den Tie^ davontrnq. Dieses Wahlergebnis hat eillei^ l^elvisseil Eindruck im Vatikan hervorgernfeil. Pilis X. hat gewisse Umgehungen de^ Xnu <'x,x>->u gestatten. Im Vatikan sa.h man mit Mis;-vergni'lgen, das; sich die KlNholiken von diesem päpstlichen Programme entfernten und das >«'<»u <'Xl»»' gebeu. Sie hatte ja auch zu sehr unter dem !^eid gestanden, das die passive Feindseligkeit der Mutter — seiner Mutter — ihr verursachte. Aber doch ^~, wenn er dem großen Betrieb des (Geschäftes und dem mißmutig wachsamen Spähen der Alten einmal einen Augenblick des Alleiuseius mit Anue Marie abgestohlen und sie im Übermaß seines Glückes ill die Arme genommen hatte, da war ein seuchtgoldiges Flimmern in ihren scheuen Kinder lnigeil gewesen. Jetzt war der kleine pausbäckige Iuuge, der M'ehnte Erbe gekonunen, ein kräftiger, gieriger Schreihals. Die zarte Annemarie aber lag im schwersteil Fieber, näher dem Tode als dem ^eben. Wenn sie stürbe . barmherziger l^ott! — wenn sie stürbe —! Eine gewissenhafte Pflegerin! — Ach, die -'cächste dazu dachte ja nicht darall. Sie erbot sich "icht einmal, für ein Paar Tage die Torgen der Wirtschaft auf fich zu nehmen, damit er der War^ lung der Kranken sich widmen konnte. Wenn Frauen hassen! Ein Menscheualter lang hatte die Mutter bis zur Erschöpfung gearbeitet, um für den einzigen Sohn ein Vermögen zusammen '^u scharren. Fast Übermenschliches hatte sie für ihn getan nnd ihn mit einer rührenden ^iebe verwöhnt, bis er Annemarie heimführte. Der reichen Löwenwiriin war das Vettelkind zn gering für ihren Albert. Eine von den Hono< ratiorentöchtern hatte er wählen sollen. Die wür^ den sich's alle zur Ehre gerechnet haben. Als ob eine so schön gewesen wäre wie die Annemarie! Damals, als sie znin erstenmal ins Halis gekommen war, an einem Schühenfesttag, um beim Vedieneu der l^äste mitznhelfeu, wnßte er gleich, daß er mm nicht mehr Umschan halten würde. Und er hatte sich sein (^lück ertrotzt nach heißem Ringen. Er hatte gehofft, daß der starke Zauber, der voil seiueui juugeu Weibe ausgiug, auch das Herz der Mutter nn't der Zeit in seinen Pann zwingen müßte. Aber die alte Fran war nnversöhnlich geblieben. Eine Mauer hatte sie seitdem nm sich aufgerichtet. Wie eine nnerbittliche Rächerin ging sie dnrch das Hans. Nicht einmal in der schweren Stunde Anne' maries hatte sich die Stimme des Erbarmens ill ihr geregt. Das Zimmer, in dem die Wöchnerin lag. halte sie noch nicht betreten, ihren Enkel noch nicht gesehen. Wenn Franen hassen! Die Tür knarrte. Mit schweren Schritteil schli'nite die Alte herem. „Wo steckst du, Nert? Kümmerst dich wohl nicht mehr ums (Geschäft. Dcr Nageu ist vom Markt heimgekommen", tadelte sie mit ranher Stimme. Er mochte nicht antworten. Er hob nnr den Kopf nach ihr lind ließ den verzweifelten Blick seiner verweinten Augen für sich sprechen. Da war etwas dcirin, ve>r dem die Eelbstgerechtigteit der Mutter erschrak. Mit leicht bebender ^timme zwang sie ihrem Herzen die Frage ab! „Wie geht's denn da drinnen 5" T^er große herkulisch gebante Maun richtete sich langsam von der Bank auf, wie ein gewaltiger Steiliblock, der mühsam hochgewundeu wird. Dann reckte er den Arm aus uud wies auf die Tür zum >lrankenZi>nmer. „Es wird geschehen, worauf du wartest", sagte er dumpf. Sie gab keiue Antwort. Da trat er dicht vor sie hill, schwer atmend. „Du wirst keilte Freude daran haben, Mutter." Sie verstand ihn. Sie wußte, was ill ihm vor ging nnd was er ihr verschwieg. Seilt zuckendes Herz lag plötzlich offen vor ihr da, ganz durch leuchtet von feiner großeu, leidenschaftlichen Liebe. „Bert!" schrie sie anf, „du willst —?!" Seiu Schmerz machte ihu grausam: „Das Leben ohne sie hat keinen Wert für mich." Er ging an ihr von'lber. Die alte Frau blieb wie gelähmt an ihren, Platz. Ihr Gesicht war asch-fahl. Ihre hellen Augen starrten seelenlos vor sich hin. Als Albert die Hand anf die Türklinke legte, jagte die Angst sie auf. Nasch war sie an seiner Seite. „Wohin willst du?" Er schüttelte sie ab. „Noch uicht", sagte er, „so lange noch ein Atemzug uon ihr mir Hoffnunss gibt, nicht. Ich will nnr betteln gehen von Haus zu Haus, daß eilte, die selbst Mauu uud Kind hat. sich erbarmt, Annemarie zn pflegen." Die Mutter zuckte zusammen, als hätte sie ein Peitschenhieb getroffen. „Ich will es!" bot sie sich an. Ein schouungsloser Blick, der ihr das Blut zur Stirne trieb, prüfte sie. „Dir — mein Liebstes - -?" (Schluß folgt.) Laibacher Zeiwng Nr. 127. 1178 6. Juni 1907. über Aumn entfaltete, in welchem er ein Haupt^ Hindernis seiner ehrgeizigen. Pläne erblickt. Bekanntlich hat der Beherrscher Anams im Vorjahre dnrch allerlei Grausamkeitsakte, welche den Verdacht geistiger Abnormität desselben erregten, die Aufmerksamkeit der Welt auf sich gelenkt. Das da-inQls entstandene Gerücht, die französische Negierung denke an seine Ersehung auf dem anamiti-schen Thron, fand keine Bestätigung, sondern man beschränkte sich französischerseits auf strenge und wirtsame Überwachungsmaßnalimen zum Zwecke der Verhinderung ähnlicher (Gewaltakte, über deren Wiederkehr denn anch in der Tat seither nichts vcr-lantet hat. Die durch diese Gewalttätigkeiten und durch die geistige Erkrankung des Kaisers in, Anam hervorgerufene Erregung erschien aber dem ge nannten Prinzen K'uong De als günstige Gelegen heit, seinerseits mit Ansprüchen auf den Thron Nnams hervorzutreten. Politische Ueberstcht. Laibach, 5. Juni. Blättermeldungeu zufolge ist der Neich 5-rat fiir deu 17. d. M. einberufen. In einer Betrachtung über die situation in Ungarn führt da5 „Deutsche Volksblatt" aus, das Beste wäre, wenn die Nnabhängigkeitspartei allein, da sie ja über die Majorität verfügt, die Negienmg übenichmen luürde. Das würde jedew falls die l^age vereinfachen, mich in der Frage des Ausgleichs, denn man wüßtc dann wenigstens, an wcn man sich zn halten hat. Man schreibt ans Berlin: Das Echo, das die von dein Unterstaatssekretär des Auswärtigen Amtes, Herrn von Mühlberg, am vorigen Mitt woch vor den engIis ch enIonrnali st e n in Berlin gegebenen Darlegungen über Deutschlands politische, ^iele und seine politischen und militärischen Notwendigleiten in der englischen Presse gefunden haben, ist ein völlig befriedigendes. Es hat sich bei dieser Vankettrede natürlich nicht um ein ueues pMischeo Programm gehandelt, immerhin aber ist die Tatsache, das; der augenblickliche Leiter des Auswärtigen Amtes — Staatssekretär von Tschirschky befindet sich zur Zeit auf Urlaub — die Begrüßung der englischen Gäste in einer unzweifelhaft hochpolitischenNedc aussprach, von einer allgemeineren Bedeutung. Denjenigen englischen Or> ganen, die nach dein Zeugnis ihrer eigenen Kollegen auch jetzt noch grollend zur Seite stehen, ist jetzt Gelegenheit gegebeu, ihren Standpunkt aufs neue zu prüfen. Es wäre sehr zu wünschen, daß sie durch das logische Gewicht der klaren und unzwei deutigen Darlegnngen des Vertreters der Neichs-regierung sich endlich davon überzeugen ließen, wie anf deutscher Seite tatsächlich uirgenos au beacht tenswerter Stelle Veranlassung gegeben wird zu dein Mißtrauen, das sich in den letzten Jahren in der englischen Presse immer wieder gegen die deutsche Politik gewendet hat. Ein Nunderlaß des Staatsdepartements der Vereinigten Staaten von Amerika gibt den amerikanischen Konsularvertreteni in allen Ländern bekannt, daß die mit Deutschland vereinbarten avgeäuderten Zollabfertignnnsvor-fchriften am 1. Inli in Kraft treten. Die Änderungen finden nicht allein auf die Einfuhr aus Deutschland, sonderu gleichmäßig auf die Einfnhr aus allen Ländern Anwendung-, dadurch dürfte auch für die Lage hinsichtlich der Stellung Frankreichs in der Tariffrage eine Lösnng geschaffen werden. Der „Evening Sun" veröffentlicht ein Telegramm ans Tokio, welches besagt, daß zufolge Meldungen der Presse der Oppositionspartei der frühere Ministerpräsident ^»raf Oknma dafür ein' trete, daß die nationalen Bestrebungen der I a -pan er auf die Regelung der San Fran-cisco-Frage gerichtet werden. Japan werde eine Entschuldigung vom Bürgermeister von San Francisco verlangen und die gleiche, Behandlung der Japaner mit den Angelsachsen fordern. Der Korrespondent der „Associated Preß" in Tokio meldet, Politische und nicht Politische Führer seien scheinbar besorgt wegen der zukünftigen (^'staltung des Verhältnisses Japans zn den Vereinigten Staaten. Man denke nicht an eine offene Feind-seligkeit, doch sei man in politischen. Kreisen wegen des eigentümlichen Verhaltens Amerikas den autonomen Staaten gegenüber und wegen der trotzigen Haltnng gegen die Japaner besorgt. Die indis ch e Negierung hat Bestimmnngen erlassen, wodurch die Pensionen der eingebornen Soldaten der indischen Armce erhöht werden. Diese Bestimmungen sind aus die Absicht zurnckzuführen. den Militärdienst in Indien populär zu machen. Tagesneuigleiten. — (Der K i, u e ma to g r a p h als Erzieher.) Wie ein Mann sich selbst von. der Trunksucht heilte, erzählt Ernest Blum in seinem letzten „Journal dun Nauoevilliste", in dein ihn die Krisis der Weinbauern in Südfrankreich zn Betrachtungen über das Trinken im allgemeinen angeregt hat. „Ein Stammgast der Vars, ein vornehmer,Herr, empfand eine ledhafte Beschämung darüber, daß er fast jeden Abend schwer betrunken seinrm Heim zuwankte, und fragte einen Arzt um Nat, wie er von diesem schreck^ lichen Laster befreit werden könnte. Der Arzt riet ihm zunächst, er möchte nicht mehr zu seiner Bar gehen, damit er der Versuchung, die dort in den verschiedensten Gestalten läuterte, nicht auheimsallen könnte. Der vornehme Hetr unterwarf sich dieser Vorschrift und ging nicht mehr in seine Bar ^ aber er ging in cine andere! Dann aber machte er doch einen energischen Versuch' er verzichtete anf die gefährlichen Getraute, die ihm in der Var kredenzt wurde,,, und trank mir noch Wein- da aber hatte er bald ein Gefühl, alo würde er unmodern und setzte seinen Nuf als eleganter .Herr aufs Spiel. Eines Abends, an dem er nicht getrunken hatte, begab es sich nun, daß die Vorsehung einen Klnbfrenud über seinen Weg führte, der so furchtbar betrunken war. daß zwei Polizisten ihn nur mit aller Mühe aufrecht halten konnten und ihn einfach zur Polizeiwaclx? führten. Dieses Schauspiel erweckte seinen Ekel, und er verstand mit einemmal den gnten Einfluß, den man einst in Sparta auf junge Trunkenbolde dadurch ausgeübt hatte, daß man ihnen Berauschte zeigte. T noch dieser Möller iu die Quer mit seinem Detektivgesicht. „Ich danke dir, Soran." Er drückte dem Freund!,' herzlich die Hand. „Du hast mich wieder einmal von diesen, Möller erlöst. — Der Mensch geht inir anf die Nerven, den ganzen Tag. — Kommt Kinder, nur auf zehn Minuten Einsamkeit!" Er nahm Klärchcn und den Freund am Arme nnd bog ab in den Park. - Dort atmete, er hoch auf. „Ist dir nicht auch ein bißclien so. ich weis; nicht - gepreßt um die Brust Märchen?" fragte er. Über.Märchen lag die Verklärung erster Mutter schaft. Sie war ganz Liebe, Schönheit. Glück. -„Aber im Gegenteil, so iveit, alc> ob ich fliegen könnte, Johannes! - Ich verstehe dich gar nicht „Dann ist's also doch dieser ,Hahnenkamm'. wie ihn die Spitzbuben nennen —" „Wen nennen sie denn so?" fragte Soran. „Na, den Nat Möller! Und ich habe ihn,, den Kamm aufgesetzt! Da5 freut mich doch heilte noch. Wenigstens ist er gezeichnet, der Schleicher!" „Du tust ja gerade so, als ob du es selber mit dem Spitzbnben hieltest - dn großer Spitzbube!" Klärchen lachte und tippte ihn auf die Wangen. „Tue ich ja auch, von jeher — weißt du ja. Wir beide nicht wahr, Soran, wir lieben sie man liebt doch immer, für was man kämpft." „Womit hat er dich tenn wieder einmal erregt, dieser Möller?" fragte Soran. „Oh, es war nur ein Wort - nicht einmal, ein Blick — das kann man nicht so sagen. Wir sind einmal Antipoden in allom nud jedem. Wie das sc> oft geht. Ich wittere einen unversöhnlichen Feind in ihin — nicht nur meiner Theorie." „Und läßt dir von ihm diesen Abend verderben, der mich so freut," sagte Kläichen. Sie waren vor dem Denkmal Cassans angelangt. Der Duft der frischen Kränze, welche die Kin der morgen?' daran niedergelegt, erfüllte die Luft. Der Moud warf sein Silberlicht darüber und spielte in den 'Schriftzügen am Sockel. In öcr Ferne verklang der Festlärm,, der Jubel der Kindor. - „Ob er wcchl zufrieden ist mit nuo zwei?" fragte Iohanm'5 deu Freund, Klärchen umschlingend und zn dem Bildnis empor blickend. „Wäret Ihr so glücklich, wenn er es nicht wäre?" „Das ist ein gewagtes Wort, Frennd, das hn'ße deu Toten eine Macht zutrauen, die rhre Bedenklich keiten haben könnte. Ich habe auch einen Vater gehabt, aber keinen Cassan. einen Unbekannten, einen dunklen, sehr duukleu wohl ich möchte wahrlich nicht unter seinem Einfluß stehen ^" „Wie schwer dn heute wieder alles nimmst, Io» hannes." meinte Soran. „Bitte, Vater ist Vater! Anch da» Uberirdisck«? muß doch seiue feste», Gesetze hal»en," „Und wenn es Wane —" mischte sich Klärchen hinein. „Wer kann dir sagen, daß es ein feindlick^er Einfluß sei, der von ihn, ausging, wer er auch war dein Vater, im Menscheukleide. Wissen wir doch nicht, wie viel am Kleide haftet, wie viel an dein. was es bekleidet. — Das wissen wir alle nicht." Sie sah zu dem Bilde dc-5 Vaters auf, als ob ihr von dort die tiefe Weisheit käme. Johannes aber küßte ihr glänzndes Haar, ihre Wangen. Seltsam, wie es ihn immer wieder herzog, lvenn ihm dci5 Herz schwer war, wie er hier immer Trost fand. — Er sprach diese Empfindung anch Klärchen gegenüber ans. „Dann wißt ibr ja, wo ihr ench zu troffen habt, in der Stunde der Not", meinte Soran. „Wenig Menschei, haben eine so geweihte Stätte." „Also merke dir's, Johannes — wenn du mir einmal recht böse bist —" „Ich dir? — Das wird wohl nie eintreffen! Lasse e5 nnr anch umgekehrt gelten, Klärchcn." „Gerne, Johannes - ichr. gerne!" „Wc>5 ich da wohl alles geträumt, als ich auf den Stufen schlief, " meinte Johannes. „Und dann erschienst du mir wie ein weißer Eugc!> der Verheißung. Wa5 mir da einfällt! Ich mich doch Soran meinen Eisenhammer zeigen, in dem ich unter Vater Margolds Zucht aufwuchs. Jetzt bin iu) gerad? iu der Stimmung. 5loninit!" Sie umgingen den Festplatz nnd begaben sich in die Kolonie. Trupps nach der Stadt oder nach dem Dorfe Heinikehrender begegneten ihnen. Iu, Hammer brannte Licht, der Werkmeister bc reitete die Arbeit für den morgigen Tag vor. (Fortsetzung folgt.) Laibacher Zeituna Nr. 127. 1179 6. Juni 1907. bensart cvn. — Die Perser bekanien bei H)^arathol^ einen solch-cn Schreck, das; sie ausriefen: „Herr Jesus, da koininen die Athener!" niid stürzten ins Meer. — Die Cimbern und Teutonen stammen eigentlich voneinander no. Marat lvlirde zwar eriuordct, aber er starb vorher au einer Krautheit, die il,m sogar das Leben kostete. — Dcr Lehrer bat immer recht, anch wenn er unreclft hat. - Der dumme Innge, der Suh-dorf, soil ciugcschrieben norden, Tckiüler: Herr Pro^ lessor, er heißt nicht Znßdorf, sondern Thouias. Lehrer: Nun, da soll er auch nicht eingeschrieben werden. - Es muß gleich 1 Uhr schlagen, denn es l,at vor einer guten Halden Stunde 'A geschlagen. Wer über diesen Gegenstand etwas Schriftliches nach lesen will, dcr findet es in einem Buche, dessen Titel ich vergessen habe: es ist aber das 42. Kapitel. ........ (T e r gefärbt e H u n d.) Die NeN' Jorter Geriäitshöfe werden ihren ganzen Bestand an snl» moniicher Weisheit aufbieton müsse^i, um eine Be-leidigungsllage zu entscheiden, die Mrs. Van Hensen gegen die Prinzessin von Mo:ug,lyon angestrengt hat. Diese Klage, die sich um die Kleinigkeit von 200.000 Mark als Schadenersatz fiir eine zugefügte Beleidi guiig dreht, hat folgende Vorgeschichte: Bei der letzten großen Hundeausstellung in Bostou wurde dem reizenden kleineu Hündchen der Prinzessin, nawens Chin (5hino, der erste Preis zuerlannt, Im letzien Augenblick wurde aber diese Entscheidung ungültig erklärt, und zwar auf die energischen Proteste der Mrs. Van Heusen. Diese in den New Jorter Sport-kreisen bekannte und geschätzte Da-me vertrat hartnäckig die Behauptung, der Hund der Prinzessin verdanke seine wunderschöne Farbe nicht der Natnr, souderu der Kunst eines geschickten Färbers. Ein sofort herbeigerufener Tierarzt erklärte nach gründlicher Untersnchuug des Tieres, es könne gar kein Zweifel darüber obwalten, daß der kleine Chin Chi no seine Schönheit tatsächlich diesem zwar modernen, aber fiir eine Ausstellung nicht sehr reellen Mittel zu danken habe. Die Prinzessin, über diese Zurück-weisnng ihres Lieblings aufs höchste entrüstet, erklärte lich für völlig schuldlos und behauptet, Mr. Van Heufen habe Chin Chino böswillig gefärbt. Hierüber aufgebracht, lief die Dame zum Kadi uud verklagte die Prinzessin aus einen Schadenersatz von MU«5> Mark wegen Beleidigung! (D i e klei n ste S ch u l e) nicht nur in Nassau, sondern in ganz Deutschland dürfte die auf schloß Schaumburg, das dem Fürsten von Waldeck gehört, sein. Diese Tchnle wird gegenwärtig nur von einem Schüler besncht. Der gegenwärtige Inhaber dieser Lchrerstelle, Lehrer Hofmann, der vor einigen Tagen fein fünfzigjähriges Dienstjubiläum feierte, ist unter drei Fürsteugcschlechteru tätig gelvesen. LolaI- und Promnzial-Nachrichten. Ihre Majestät Kaiserin-Königin Elisabeth in Krain. Ein Blatt der Erinnerung von P. v. Nadirs. (Schluß.) Vor der Abreise aus Laibach spendeten Seine Majestät der Kaiser für die Armen der Stadt die Summe vou 2000 fl., Ihre Majestät die Kaiseriu dem Ursuliuerinnenkloster, den Barmherzigen Schnx'-stern in, Spital und der Kleinkiuderbewahranstalt je 200 fl. In drn Tagen der Anwefenheit Ihrer Maje stäten wnrde anch die Errichtung eines Ä^dchen^ Waisenhauses hier in Anregung gebracht, wie denn auch der humanitär unermüdlich wirkende Besitzer der Glockengießerei Herr Anton Samassa die in den städ° tischen Versorgungshäusern verpflegten Armen anläßlich des hohen Namensfestes Ihrer Majestät der Kaiserin mit Neis, Fleisch, Brot und Wein befchentt hatte. Im März des nächsten Jahres (<857) ans der Rückreise ans Italien berührten die Majestäteln ^lrain wieder . . . Am 11. März war der Adels-berger Grotte glänzendster Ehrentag, denn an diesem Tage betraten Kaiser Franz Joses und Kaiseriu Elisabeth die Nänme von „Krainlands Wnnderban, wo ties in Grottennacht Kristalle blühen", zugleich, war zu Höchstdercn Empfange jene ScheideNxmd gefallen, die den gegenwärtig schönsten Teil nnserer Grottenwelt, den von jeuem Tage an „Franz Josef- nnd Elisabeth-Grotte" getanften, bisher verborgen gehalten wire. Me anmutigsten Tropfsteingebilde, die man die Zciten her kennen gelernt, boten sich lner deni erstann-ten Auge, sie glänzten der hohen Fran von der dnrch ^hren Eintritt geweihten Urstätte in der vollsten Reinheit, Pracht und Schöne entgegen und gereichten mich allen an der Eröffnungsfeier Beteiligten zn hohem Entzücken. Seit dein 20. Mai desselben Jahres steht auf deiu „Belvedere" ein Denkmal znr Eriuue^ rung an den Allerhöchsten Besuch: der Zukunft die jubelnde Frende der Gegenwart zu verkünden". In der Grotte Hatte die Führung, ^eine Exzellenz der Herr Statthalter Graf Chorinsky; außer dein zahlreichen glänzenden Gefolge dcr Majestäten nahmen an diesem Grottenseste vou nah und fern so viel Besucher teil, wie kaum je bei den meistbesuchte» Groiteufesteu am Pfingstmontage. Von Laibach sand der größte Zuspruch statt, was bei dem eingefallenen schlechten Wetter nur der vom Ministerialrate Ritter von Ghega angeordnete Separatzng,, welcher über 2M Personen auf der zur Zeit noch nicht in Betrieb gestandenen Eisenbahlistrecke von Laibach bis Adelsberg beförderte, möglich gemacht hatte. Nach dem Grottenbesnche begaben sich Ihre Majestäten sogleich ans den Bahnhof, von wo der „Kaiserzng", vom genannten Ministerialrate geleitet, um 11 Uhr 33 Miu. nach Laibach abging und hier mu 1 Uhr 40 Miu. an-langte. Von der dichtgedrängt am Vahnhose nud außerhalb desselben versammelten Bewohnerschaft Laibachs jubelnd begrüßt, von den Spitzen der Behörden ehrfurchtsvollst empfangen, geruhten Ihre Majestäten in dem Vahnhoffnlon ein Dejeuner dina-toil-e cinzuuehmen, woranf nnter stürmischen Zn^ rufen der Bevölkerung die Weiterreife nach Graz erfolgte. Zwei Jahre nachher erschien Ihre Majestät die Kaiserin wieder in unserer Stadt, diesmal auf dcr Fahrt nach Nabresina, uni mit Seiner Majestät bei seiner Heimkehr aus dem italienischen Feldznge zusammenzutreffen. Ihre Majestät die Kaiserin war in Laibach am 12. Juli 1859 nachmittags um l/>5 Uhr eingetroffen. Von den Spitzen der Behörden nnd massenhaftem Publikum, darunter namentlich viele Damen, anf dem Bahnhofe mit nicht cnden wollenden Zurufen empfangen, ließ Ihre Majestät an die eben anf dem Transporte durch Laibnch befindlichen Verwundeten der k. t. Armee in der huldreichsten Weise Zigarren verteilen. Am 13. Juli begab sich Ihre Majestät ans dem Absteigequartier in der Vurg zunächst in, das Militärhanptspital und dann« in das im Deutschcu Nitterordenshnuse eingerichtete Militärspital, wo überall die hohe Frau deu Verwundeten die trostreichste Teilnahme angedeihen ließ; am selben Tage besnchte die Kaiferin auch das vou deu Barm^ herzigen Schwestern geleitete Zivilspital. Auch der Morgen des 14. Juli ward noch dem Besuche der Militärspitäler gewidmet und um ^-lonis x Nnpei'tris 1610 nnd Nn;x,'stri5 - Solonis Teleki. Von den Berlandierikrcuzungeu sind die Niparm x Nerlandieri den Rnpestris x Berlandieri hauptsächlich wegeu stärtei-en Wachstumes und besserer Holzreife weit überlegen. Von den ersteren sind hervorzuheben 157", 120 .X und N nnd 33 und 34 U. In den Berichtsjahren wnrde eine große AnzaHI kleben verschiedener Hybriden an die Weinbauer zu Versnchszwcckeu unentgeltlich abgegeben, so daß nach Ablanf einiger Jahre hinsichtlich des Verhaltens dic^ scr Hybriden in den verschiedensten Weingartcnböden ein sicheres Urteil wird gefällt werden können. ^,n den staatlichen Nebschulen wurden in den Berichtsjahren 2'/^ Millioueu Schnittreiben nnd 123.424 Veredlungen eingelegt. Die Bewurzeluugsergebnisse bei den Schnittreben waren des schweren nnd teilweise auch i'eben« müden Bodens wegeu nicht allzu besriedigende. Nccht günstig gestalteten sich die Erfolge bei dem Vertreiben dcr Schnittrebenveredlungen. Bei diesem Verfahren wurde als ZwiMnstrcu« material Torfmnll angewendet, das wegen seiner lockereu Beschaffenheit neben.anderen auch den Vorteil hat, daß die sich gebildeten Nebwnrzeln bei der Entnahme der Neben aus deu Kisteu uicht beschädigt werden. Nach dem acht bis nenu Tage dauerudeu Vor« treibeu wurden die Nvbeu abgehärtet uud dauu in das freie Land ansgesetzt. Dabei ergab sich in der Negel nur ein Ausfall von !> A). Alle anderen Schnittrebenveredlnngcn waren gut verwachsen. Leider hatten die Veredlungen im Freien im Jahre >M1 dnrch ein fnrchtbares Hagelwetter, im Jahre 1905 (26. Oktober) hingegen dnrch Schneedruck zu leiden. Trotzdem wurden im ersten Jahre 56 en, 6 Polen, 5 Italicner. 2 Nnthcnen nnd 1 Numäne) und 6 Par-teilosc. Laibachrr Zeitung Nr. 127. 11Sl) 6, Juni 1907. ^ (Verän deru uge n im Finanz-d i c n st e.) Steuermntskontrollor Josef I e r m a n luurde in der Eigenschaft eine» Steueranüsoffizials zum Hauptsteueramte in Laidach versetzt. Etenerein nchiner Leopold Petsche i» Zirtnitz wurde in den danernden Nilhestand iibernommen, - (Der G e sa l, g sv e r e i n der ,.Gla»^ bena Matica") wird sich hente nachmittag mit dein u,n ^2 Uhr vom hiesigen Südbahnhofe abgehenden So»,derznge nach Veldes begeben, um gegen !> Uhr abends in der Veranda des Hotels Luisenbad zu Ehren der englischen Ionrnalisten mehrere Lie der, zumeist slovenische Volk»lieder, zllln Vortrat zu brmgel,. Der Gesang»chor der Krail,burger 5,'tal nica nnrd ebenfalls den Sonderzug zur Fahrt nach Veldes benutzen. (Zil>u Fre n, d e n v e r keh r in Lai d n ch.) Im Monate Mai sind in Laibnch 4^l88 Fremde abgestiegen sum 258 »nvhr als im Vormonate nnd um 388 niehr al» im gleichen Monate des Vorjahres). Von' diesen entfallen ans die Hotels: „Elefant" 815, ..Union" 730, „Stadt Wien" 412, „Lloyd" 387, „Ilirija" 226, „Südbahnhof" 225. „.Kaiser von Österreich" 175, „Bayerischer Hof" 172, Mrnkelj" 15li, „Grajzer" 113, aus die übrigen Gasthöfe nnd IIberuachtnug»stätleu 1077. x. — (Aiut»g ebä u de der „L j u d » k a Po sojilnica".) An der Miklo^i("straße. gegenüber dem Hotel „Union", ist gestern der Bau eine» Amt» gebändes der „Ljudska posojilnica" in Angriff ge uominm worden. Die Pläne für den dreistöckigen Nenbau, in dessen Parterreräumen die Bureaur der ..Liudsla posojilnica" untergebracht werden, wurden vom Architekten I. v. V a n c a 5 in Serajevo an» gearbeitet. Mit der Ausführung des Baues wuroe Baumeister Wilhelm Treo betraut. — (Vorträg e i n d e r Domkirch e.) Frei tag, 7. Juni: lN Uhr vormittags: Iesn» Christn». '/(,5 Uhr nachmittags: Das Werk Jesu Christi, M Uhr abends: Der Mann in der Gegenwart (Standespredigt für die christlichen Männer: ihre Gei,eralkommnnion findet statt Sonntag nm 7 Uhr). (Vom Voll »schnl die nste.) Der Leb rerin Fränlein Maria V n 5-a r an der Volk»schnle in Weißkirchen wurde krankheitshalber cm Urlanb bis znm Schlnsse des laufenden Schnljahres lx'willigt. Zn deren Suftpleutiu lvurde die geprüfte linder gärtneriu Fräulein Angela Netar in Laibach bestellt. — (Spend e.) Herr Karl Ielov ^ ek, Gros; industrieller in Oberlaibach, hat anläßlich seiner Er nennung zum k. k. Hoflieferauten wieder der studierenden Jugend Krams gedacht und der Laibacher Studenten- nnd Volksküche den Vetrag von 40 l< gespendet. — (Ein beifällige» Urteil über die W ippacher Wei u e.) Wie l>erei:s berichtet, unter' nahin cine Sektion des vom 21. bis 25. v. M. in Wien abgehaltenen VIII. internationalen landwirtschaftlichen Kongresses eine Exkursion nach Krain be-hnf» T^esichtignng etlicher Kultnrzlueige, in»l>esonder<' der Karstaufforstuug im Adelsberger Bezirke. Die k'rainische Karstaufforstllngskommission gab in Sankt Peter zn Ehren dieser illnstren Gäste, nnter denen sich außer mehreren Österreichern Franzosen, Nnssen, Italiener, Deutsche uud auch Amerikaner. Spanier, Belgier usw. befanden, ein Diner, bei dem die Wip-pacher Flaschenweine, und zwar der weiße Vnrgnn-der uud der Narmenet aus dein Landesweinkeller in Laibach serviert wnrden, Veide Sorten stammen an» den Weingärten der Frau I. Schwickerl nnd des Herrti Alois Ferjamn? in Slap bei Wippach. Diese W'eine fanden, wie man uns versichert, bei allen Teilnehniern großen Anklang, Insbesondere gefiel den französische» Fachleuten der .^armenel al» schwarze Sorte, n^ährend andere den weiften Vnr gnndei- bevorzngten. Es soll viel dariiber disputiert worden sein und man erkundigte sich genau über den Produktionoort. Die krainischen Wippacher Wein Produzenten tonnen sonnt anf ihre reinen Prodntle stolz sein. Es wäre nur zu wünschen, daß dre besseren Wippacher Besitzer künftighin nach Möglichkeit auch auf die umfangreichere Herstellung von Sortenweinen ein größeres Gewicht legten, denn nnr dadnrch kann mit der Zeit ein Vrport von Wippacher Tafel und Flaschemveinen auch nach Norden eröffnet werden. Dann dürfte sich anch der jetzt den Wippachern feh-'lende Unternehmungsgeist einstellen. Fr. G o m b a 5. (Grazer O r P b e n m i n L a i b a ch.) Wie man uns mitteilt, wird Montag, den ll). d. M., in, großen Saale des Hotels „Union" eine Gastspiel Vorstellung des Grazer Drphenms nnter Leitung de» -?»errn Direttoro Pitt ei stattfinden. Näherem über dir Mitivirkenden sowie über das reichhaltige Pro !',!'a.MNI folgt. — (Deutsch er Sprachvere in.) Die dieo-jährige ordentliche Hauptvcrsammluug deo „Zweig-Vereines Laibach des allgenieinen deutschen Sprach vereinen" findet Samstag, den 8. d. M., um '.» Uhr abends im unteren Klnbzimmer der Kasino Gastwirtschaft statt. Anßer den hiczn geladenen Znx'igver-einsmitgliedern sind anch teilnehmende Gäste frennd lichst lvilltommen. (S ch w u r g e r i ch t c'v? r h a n d I u u g.) Aftern fand unter dem Vorsitze des Herrn Ober lande5gericht5rate5 Inlino Polec die Verhandlnng gegen den l!) Jahre alten, vei-ehelichten Mattlüa^ Miklavec. gewesenen Bäckermeister in Laibach, loegen Verbrecliens des Betrnges statt. Als Verteidiger fun-gierte Herr Advokat Dr. Valentin Kris per. Der Tatbestand ist folgender: Matthias Mitlavec übte da5 Bäckergewerbe in Laibach und in Unter^i^ta aucv Ain 22. November 190t) bat er uw Eröffnnng deo Konüllrsec' über sein Vermögen, welchem An-snchen da^ k. k. Landesgericht Laibach Folge gab. Bei Anfnahme der Iliventnr wurde sein Vermögen anf 2<^9 K W n geschätzt, dein Schnlden iin Vettage von l>9V I< 75 n entgegel,standen, so daß sich ein Abgang von 7284 I< 15 ll ergab. Miklavec wartete dao Ende der Konknrsverhandlnng nicht ab. sondern verschwand am 11. Tezeinber N)l)l> ano Laibach. Er begab sich nach Udine, wohin ilnn seine Ehegattin mit den Kindern folgte, worauf alle nach Amerika anowanderten. Erst im Herbste IWli kehrte er in seine Heimat zurück nnd die früher eingestellte gerichtliche Verfolgung mnßre nnn anfgenonimen Norden. Mi-klavec besieht darauf, daß er in, Jahre !!X«> iiber-schuldet war, daß er nicht seine Gläubiger befriedigen tonnte nnd daher den Konknrs ansagte. Seine mißliche Lage sei dnrch verschiedene Unistände vernrsacht worden-. so habe er zu viele Kinder gehabt, die aller' ding5 nach und nach starben, mehrere Wiuter habe er an Gicht gelitten, ferner habe er am, 18. November lMl) den Vetrag von 180 1< verloren, sl?i anch bestoblen worden, habe in der BäcketX'i nene Öfen setzen müssen und habe schließlich anch gegen eine gwße Konkurrenz anzukämpfen gehabt. Den Erhe-bnngen znfolge aber beruhen diese Angaben nicht anf Wahrheit, dao Gewerbe ging gnt nnd anch die Nachfolger dec' Miklavec inachen gute Geschäfte. E5 wnrde vermntet, daß Miklavec nnt ziemlich viel Geld nach Amerika gegangen fei. Mitlavec wnrdo lvegen fahrlässiger Vlrida zn drei Monaten strengen Arreste» mit einem Fasttage nnd hartem Lager alle 11 Tage ver^ nrteilt. l. — (Von der Erdbebenwarte) A in !< nnd 5. d. M. verzeichneten die Horizontalpendel von Nebenr-Eblert ein schwachem nnd ein startec-Fernbeben. Da5 Marinnim iil der Hauptbeux'gung brtrng am 3. Iulli um 8 Uhr 4 Minuten 22 Sekunden vormittags 2'5 Millimeter. Ende nach ^ Uhr M Minuten. Das starte Fenibeben vom gestrigen setzte nni <1 Uhr !^l Miiinte», 5l'leiuwellen inesser eil, schwaches Ncchbeben. Beginit 1 Uhr 4!) Minuten 20 Sekuuden uachmittags, Mariumm uin 1 Uhr -19 Minuten 58 Sekunden, Marimalausschlag l)-N Millimeter, Ende 1 Uhr 51 Minnten. Die Herd-distanz wurde auf 150 Kilometer geschätzt. li. (Das Volksfest in d e r S te r n a l l e e z n K r ainburg), das die Filiale des Slovenischen Älpenvereineo in ,^rainbnrg am 2. d. M. um :'> Ubr nachmittags veranstaltete, nahtn trotz der nngünsti-gen Witterung einen glänzenden Verlaus. Uni 4 Uhr gab es in der Sternallee schon eine Menge von Besuchern, die sich nm die einzelnen mit Reisig und Fahnenschmuck reichlich gezierten, gar geschmackuoll a>l5geführten Buden gruppierten. In der Bierbude hausten die Frauen Leop'oldine Brenner nnd Anica ^ n P a n nnd wnrden im Ausschenken de» edlen Gebräue» ans Krainbnrg. Mann»bnrg. Bischof lack nnd Villach von den Fräulein Mitzi Nedenek, Anica nnd Ä'litzi Fock auf da» tatkraftigste uuter stützt. — Die Freunde deo edlen Rebensaftes sammel ten sich lun die Weinbude und wurden dort von Frau Herminc Vale n <"- i <" sowie von den Fränlein Katbi >ler<", Ida M a l I ii nnd Na^a Eajovic mit schmackhaften Weinsorten au» deu Kellern der Herren Josef Benedek und Aloi» Paulin bewirtet. — Mit schäumendem Champagner nnd mit ausgezeichneter ,.Bakar»ka vodica" bedienten die Gäste in einem be-sonderen Zelte Fran Nita Bu<-ar soioie die Frän lein Jela M a y r. Mara Pola t und Xarla S a -jovic. -- Die Hungrigen stillten ihr.'N Hunger mi Zelte für Eßwaren, wo die Frauen Sophie G u ;elj, Mara K-.<-< a r fowie die Fränlein Ainni M a I l >), Fanny Polak ulld Mitzi Stab erne, redlich bemüht waren, allen Anfordernngen der ihren au»ge-zeichnet versorgten Vorrat Belagernden gerecht zn werden. Hiebei fanden sie an Herrn Zdravko >l r an j c die ausgiebigste Hilfe. Die der Kühlung Bedürftigen meldeten sich in der Bude für Gefrorene», welche» Frau Zora Lampret und die Fränlein Vilma GoIob. Malöi Kalinger und Anica M a v r servierten. ^ In der Stcrnallee war anch der genau nachgeahmte Alja/.-Turm znr Aufstellung gelangt', darin verkanfte Frau Mimi Pirc Blumen und hatte das Gedenkbnch in Verwnhrni^g. in welche» die Teil nelmier gegri^ Entrichtnng einer kleinen Gebühr ihre Namen eintragen konnten. An der Vorderfeite de» Turmes hingen mehrere Bilder, die rührende Szenen aus dem NxMelvollen Leben de» berühmten beimifchen Tonristen Trebu^uik zeigten. - In eiuer kleineren Bnde wnrde lebhafter Galanteriehandel mit diverfen Inrartikeln nnd mit den in das tonri stische Fach einschlägigen Gegenständen getrieben: al» geschickte Verkänfer zeichin?ten sich die ,Herren Josef Evar. Nndolf Kokalj, Janko Sajovic und Anton S e k n l a <"- aus. ^ In späteren Stnnden erfreuten sich besonderen Zuspruck>cs zlvei Buden: jeire fiir Kaffee, worin Fran N. Kalan fowie die Fränlein Mitzi GoIo b und Vida P olak die Wirtschaft fiihrten. nnd das „Stani^evo zaveti^5-e". wo verschiedenen Kranken uud Leideudeu vmn Herrn N. Wagner sicl?er Nnrkentx'. gesnndheitbringende Medikamente verabreicht wnrden, E» darf auch der Inrlotterie nicht vergesfen werden, deren Lose die Fränlein N. Jäger nnd Anica P r a v st un ermiidlich verkauften: Gewinste bildeten glücklich ausgewählte Jurgegenstände, dic viel Heiterkeit hervorriefen, sonne Gebrauchsgegenstände, deren der Tourist nicht entbehren kann (Bergstöcke. Rucksäckc usw.). ",' Fiir die Tanzlustigen war ein geräumiger Tanzboden aufgestellt worden; dio Jugend ergötzte sich auf einer Rutschbahn und auf Schaukeln. Bei dem Volksfeste wirkte die Krainburger Bürger kapelle mit, die unter Leitnug de» Dirigeuten Herrn F. I. Faltis fleißig und mit Erfolg spielte. Der Gesangschor des f'italnicaveix'mes in Krainbnrg brachte nnter Führung de» Herrn Vilko Nu» folgende Gesang»nnmmern znm Vortrage: 1.) A. Ned ved: ,.X:, k'<,l-<>", gemischter Ehor. 2.) 1>. H. Satt ner: „Xn i>wmnc>", Männerchor. 3.) A. Foel-ster: ..X!i5<» j»<»,-l>", gemischter Ehor. 4. a) I. Alja^: .,^<»<'i", d) Hr. Volarie: „^lovcn^lvi 8v<'t, ti »i lc,:>>!:!n". Männerchöre. 5.) A. Nedved: „X:v/.:^ v plnniil«ki l-:,.j", gemischter Chor. Wie aus den Titeln zn ersehen ist, wurden nnr solche Lieder gesungen, die anf die Alpenwelt nnferer .Heimat Bezug nehmen. Das Volk»fest erfreute fich eines zahlreichen Vesnches ans Krainbnrg und Umgebnng. Viele Gäste waren auch an» Laibach, Vischoflack und Nadmannsdorf erfchienen, die letzteren in fchnmcker Nationaltracht. Unter den Gästen seien die Herren Profefsor Johann Macher nl» Vertreter de» Zentralvereines, Bürgermeister Niko 3en<-ck aus Vischoflack. kais. Rat und Bürgermeister Karl Kav nik nnd Großindustrieller Vinko Majdie er Niä,hnt. ^ (Waldwärterkurs in Krain.) In der vor wenigen Tagen in Trieft abgehaltenen Ple-narversammlnng des krainisch küstenländischen Forst' Vereines beantragte Forslrat Conrad Rubbia mit Rücksicht anf die Bedürfnisse in Krain deu bisher i>m Küstenlande abgehaltenen Waldiväi'terkur» auf ein Jahr nach Kram zn verlegen und damit einen knrzen Kur» für Jagdaufseher zn vereiuen. Der Antrag, welcher vom Grasen M a r g h er i vom Standpunkte de» Iagdschntzvemnes aus warm lx'fürwortet wnrde. fand einstimmige Annahme, * < Ei n n nvorsichtiger R adfahr e r.) Vorgestern vormittags fuh^ der Fleischhauergehilfe Franz Gor«ie nnt seineln Zweirade so unvorsichtig über den Ambroxplatz, daß er das zehnjährig^ SckM,l-mädche» Christine Däninn überfuhr. Das Kind erlitt erbebliche Perletznngen mn Kopfe nnd linken Bein. Gegen den Radfahrer wnrde die gerichtliche Anzeige erstattet, ' Laibacher Zeitung Nr. 127. N 81 6. Juni 1907. * (V i n a, rf ci h r l i ch o r Einbrecher cnt-.sp r nu gen.) Twst'rt^M' ist der 1878 in Tuplicc a,? borcno und nach ^nial'ca, Vezirt' Stt'in, zuständiac, ledig? Fl«?ischhanergehilfc Franz Zupanc aus der Strafanstalt in Gradista cntsprnngon. Dk'sor Ein-blvchc'r U'ar vl)r stoben Iahrcn vmchiodciicr Diob stähle wcqon zu scchs Jahren Kcrkl'rd vcrurtnlt wc>r den, entsprang ab«-. Er hiclt sich dann in Laibach und Umgebung auf, wo er von Diobftählcn lebtc. Eineo Tagcs crliielt die P^iz<'i die Mitteilnlnq, dast sich Zllpanl- ailf den, 3chloßl.x'rge aufhalte. Eo Uuirdc sofort durch eine größere Anzahl von Si' und bedrohte ihn mit dem Erschießen. Der Sicher-heitswachmann aber sprang mit dein gezogenen Säbel auf den Verbrecher lo5 und versetzte ihm eiuige Hielx' über den Kopf, worauf Znpanc die Waffe sin ten ließ nnd fich ergab. Mit Triumph wurde sodann der Gauner auf die Wachtstube an der Karlstndter Straße geführt, notdürftig verbunden und schließlich init dein Zellenwagen anf die Zentralwachtstube gebracht. — (Feldschä d e n d n r ch U » w e tt >,' r u n d Hagelschlag.) Aui ^7. v. ^.>l. nnirden die W^'in-gärten in Nen-Ljuben, Alt°Lju,ben und ^jubanec der Gemeinde St. Michael Stopi<"e durch den Nieder-gaug eine^ starten Regengusses und Hagelschlage5 arg beschädigt. Besonders die Besitzer der Weingärten in Alt-Ljnben sind dnrch den, starken Negengnß, der die obere (N'dschichte wegschlvemmtc, in hoheiil Maße benachteiligt. Weiter» hat die durch den Regen fortgerissene Crdinasse sich auf den Grnndftiicken ein zelner Befitz^'r iii Ur^naSela, Alt-Ljuben nnd Eichen^ tal abgelagert nnd >o einigen Schaden, inc'besoildere wao die heurige Ernte betrifft, verursacht. - (Feuersbru n st infolge eines Vlitzfchlage 5.) Am 27. v. M. nachmittags schlug der Blitz in da5 Wirtschaftsgebäude deo Besitzers Io-bann Ätnit in Tilmboj, Gemeinde Neudegg, ein, wobei diese» Gebäude in Feuer geriet, da» sich sodann auf Stall, Getreidet'ammer, Schweiuestall und Streu Hütte ausbreitete und diese Objekte einäscherte. Ter Abbrändler erleidet einen Schaden von MM l<, dein eine Versicherungssumme von nur :',ie ini Lanfe de» V^onates Mai am Pegel der Littaier Savebrücke täglich nm t-l Uhr vormittag» vorgenommenen Messnngen des Wassei-standes des Saveflnsse» ergaben den hasten Wasserstand am 2. Mai mit ltt9 Zentimeter. Die höchste Wassertemperatin-hatte der Caveflnß am 27. Mai mit 4 1!'. 2 Grad Celsiu», die niedrigste am 2. Mai mit ^ 6 9 Grad Celsin» nach dn täglich nm 8 Uhr vormittags ge Pflogenet, Beobachtungen. —ilc. '* lGefund e n) wurden - eine messingene Pumpe, ein goldener Ning nnd ein goldenes An liängsel mit einem Bilde. * (Verloren) wurden ein goldener Zwicker, ferner ein Geldtäsckichen mit 1l) Iv. Telegramme les l. l. lelellllllllltll-ztlllresljlillllcllz-Vlllellns. Prag, 5. Juni. lllx>r die heutige Versammlnng der Neich»ratsabgeordneten der böhmischen Pm-teien wurde folgendes Kommunique ausgegeben: Die Ab geordneten de» böhmischen Volke», nnd zlvar die Per treter der Agrarpartei, der tatholischnntionale» Partei, der Volk»partei, der Nationalpartei, der nationalfreisinnigen Partei und der staatsrechtlichen völklichen Konzentration hielten hente in Prag eine Versammlnng ab. Nach durchgeführter Debatte wurde einstimmig folgender Beschluß gefaßti Die Vertreter der obgenannteu Parteien ertlären ihre Nbereinstim-niung mit der Bildung eines gemeinschaftlichen Klubs der böhmischen Neichsratsabgeordneten, dessen Aufgabe es sein wird, da» nationale und staatsrecht' liche Programin zn vertreten und da» Parlamenta-risclie Verhältui» der böhmischen Delegation zu den Negierungen nnd den anderen Parteien, insolveit es sich um gemeinsame Angelegenheiten des Voltes han delt, zu regeln. Budapest, l). Juni. Das Ung. Tol.-Korr.-Bur. meldet aus Agram: Bmws Graf Peiacfevich ist am ", d, von einem Plötzlichen Unwohlsein befallen worden. Der Arzt liat ihm das Au»gehen verboten nnd absolut,, Ruhe angeordnet. Mit Rücksicht darauf wird es dem Vanus taum möglich sein. an den bevor stehenden Krönung»feierlichkeiten teilzunehmen. Budapest. 5>. Juni. Da» Ung. Tel.-Korr. Bur, meldet: Ein Morgenblatt bringt aus Agram die Nachricht, daß die t'roatische Landesregierung an die ungarische Regierung das Ansuchen gerichtet habe, anläßlich der Feier des Krönnngsiubiläums diesnial von der Hissnng der magyarischen Fahnen anf den gemeinsamen Hintern abzusehen, da e» unmöglich sein würde, in allen Orten etlvaige Au»schreitungen zu verhindern. Nie wir nnn von zuständiger Stelle erfahren, entbehrt diefc Nachricht jeder Begründung. Der bi»herige Gebranch bleibt aufrechterhalten. Es werden auf den gemeinsamen Ämtern in Kroatien während de» Krönungsjubiläums die magyarischen Fahnen uieiter gehißt luerden. Sofia. 5. Iuui. (Meldung der Agence t<^-graplücnie bnlgare,) Gestern wnrden zlvei Dekrete unterzeichnet, womit Hala<"ev Znm Minister für öffentliche Arbeiten, welcher Posten bi»her unbesetzt war, und der Direktor der Militärschule, General Nazlimov, zmu Krieg»minister ernannt werden, da General Savov seine Demission gegeben hat. Paris, 5i. Juni. Die Unterzeichnung de» fran-,'>ösisch-iapanischen Abkommens dürste, einer Blätter-meldnng zufolge. Tonnerstag abend oder Freitag vormittag erfolgen. Man glaubt, daß Minister Pi chon. der am Freitag die Aufrage über die Haltnng Frankreich» anf der Haager Konfcl-enz beantworten wird, auch die Hauptstücke des französisch-japanischen Abkommens mitteilen n>erde. Peter »bürg, 5. Juni. Beim Leibgarde Husarenregiment in (5ar»koje°Selo sind gestern Men tereien au»gebrochen, ähnlich wie im Vorjahre beim Preobraxenskij Regiment. Neuigkeiten vom Buchermarkte. Misch Rob., Und der Ruhm ein eitler Wahn, !i 2 40. — Korwill.Dzbansli;, Dr.Stan. R.v', Osfiziersstandes. ehre, li 60. - Korwin'Dzbansli, Dr. Stan. R. u., Krieg und Duell, k —-80. ^ Gerjuuy Rot,., Bodeusah des Lebens, X A. - Paulicsel. Dr. I., Karl der Große, Ii 1. — Neues Familienleben 1906, Nr. 11 , X — 40. — Herders Bildcratlas zur .Minstgeschichte, fpll. gbd. X 26 40. — I, Nilleter, Lehrbuch der Perspektive, k3.'—H. Busse. Wie beurteile ich meine Handschrift? X 1 10. — Dr. L. A. Masselt, Wie lerne ich schnell gut photossrafthiereu? XI 44. — Manneslraft oder Heilung sexueller Schwächen, K 3 60. — C. M. Lew in, Werkstättenbuchführung für moderue Fa> brilbetriebe, gbd. X <;. - Dr. F. A. Schmidt, Physiologie der Leibesübungen, X 3-60. — P. Chr. Elsenhans, Verufs. büchlein. Ii 1 80. - Dr. M. v. Thilo. Gesundheit, Kraft und Schönheit dem Weibe! li 1 80, ^ Dr. M. u^ Thilo. Was sage ich meiner Tochter von den Entwictlungsjahren? « —-60. Vorrätig in der Buchhandlung Jg. v. Kleinmayr <^Fed. Vambergin Aaibach, Kongretzplah 2. Ausweis über den Stand der Tierseuchen in Krain für die Zeit vom 85i. Mai bis I. Juni 1907. Es herrscht: die Notzlranlheit im Bezirke Abelsberg in der Gemeinde Zoll (1 Geh.); die stände bei Pferden im Bezirke Laibach Umgebung in der Gemeinde Iejicn (1 Geh.); der Notlauf der Vchweine im Aczirle Radmnnnsdorf in der Gemeinde Obergörjach (l Geh.); im Vezirle Rudolfswert in der Gemeinde Höuigstein (1 Geh.); die Schweinepest im Vezirlc Ndelsberg in der Gemeinde Niederdorf (1 Geh.); im Bezirke Gottschee in den Gemeinden Fara (3 Geh.). Nesseltal (1 Geh.), Ossiunitz (3 Geh.); im Be. zirke Gurlfeld in der Gemeinde Landstraß (1 Geh.); im Bezirke Littai in der Gemeinde Stockendorf (1 Geh.); im Bezirke Loitsch in der Gemeinde Altcnmarkt (4 Geh.); im Bezirke Rudolfswert in den Gemeinden Großlack (1 Geh.), hönigstcin (A Geh.), St. Michael.Stopic (1 Geh.), Pretna (1 Geh.); Vläßchenausschlag bei Pferden im Bezirke Laibach Um« gcbung in den Gemeinden Dobrunje (2 Geh.). Tomiselj (1 Geh.); im Bezirke Radmannsdorf in den Gemeinden Bresnitz (1 Geh.), Lees (1 Geh.), Müschnach ii Geh.); die Wuttranlheit im Bezirke Stein in der Gemeinde Podreije. Erloschen ist: die Näude bei Pferden im Bezirke Adelsberg in der Ge» meiude Adrlsbcrg (1 Geh.); die Schweinepest im Bezirke Rudulfswert in der Gemeinde Treffen <1 Geh.); im Bezirke Tschernembl in der Gemeinde Dragatus (1 Geh.). A. U. Acl»^de»regierung für Arain. Laibach. am 1. Juni 1907. Verstorbene. Am 5. Juni. Maria Babuik, Bedienerin, 62 I., Lin» Hartgasse 8, Krampf. Im ^iuil spi tale: Am :<. Juni. Franziska Koderman, Keuschlerstochter. 2 I., Tuberkulose. Am 4. Juni. Hermine Doller, Haufttmannswitwe. 50I., < u.ri«3 tomu»>8, ^opliriti«. Lottoziehnug am 5. Juni 1907. Brunn: 56 15 39 79 4 Meteorologische Beobachtungen in Laibach. Seehöhe 306 2 m. Mittl. Lustdruck 736 0 mm. . 2U. N. ?3b-b!20 4! S. mWg teilw. bew. ! " 9 U. Ab. 734 3, 14-6 S. schwach bewölkt ! 6< 7 U. F. .3^ 7 11-1 O. schwach ! heiter ,0-0 Das Tagesmittel der gestrigen Temfterawr 14 9°, Nor> male 16 6°. Wien, 5. Juni. Wettervoraussage für den li. Juni: Für Steiermart und Kärnten: Meist heiter, schwache Winde, zunehmende Temperatur, gleichmäßig anhaltend; für Krain und das Küstenland: Schönes Wetter, schwache Winde, warm. gleichmaßia, anhaltend. Verantwortlicher Redakteur: Anton Funtel. Überall zn haben. (486) 42-17 erhält die Zähne rein, weiß und gesund. Photographlsche Apparate fur Dilettanten. W« empfehlen allen, die für Photographie, diesen anregendsten und von jedermann leicht zu erlernenden Sport, Interesse haben, das seit 1854 bestehende SpezialHaus photographischer Bedarfs» artilel der Firma A. Moll. l. u. l. Hoflieferant. Wien. I, Tuchlaubeu 9. und die Durchsicht ihrer illustrierten Preisliste, die auf Wunsch unberechnet verschickt wird. (2451) 10 „Es 1st leiohter Krankheiten zu verhüten als Krankheiten zu heilen", sagte einmal ein hervorragender Arzt. .Jedermann, der an schlechtem Stuhlgang leidet, sollte sich diesen Ausspruch zu Herzen nehmen und als sicheres, mildes Abführmittel nur das natürliche „Frans - Josef - Bitterwa saer" gehrauchen, welches Magen und Darm reinigt und neue Lebenskraft schafft. (In81a) 2-2 Bernatzlks Formaldehyd-Salbe hat sich als ein zuverlässiges Mittel gegen übermäßige Schweißsekretion 80wohl der Hände als auch der Füße glänzend bewährt. Dieselbe ist klinisch erprobt worden und wird von den Ärzten allgemein verordnet. Allen denjenigen, welche an abnormaler Schweißbildung leiden, kann dieses ausgezeichnete Präparat nicht wann genug empfohlen werden, und ist dasselbe ein gutes Vorbeugungsmittel gegen Erkältungen. Dasselbe ist in allen Apotheken erhältlich. (2271) Laibacher Studenten- und Volksküche. JEDirxlacIung zu der am 10.3uni 1907 um 6 Uhr abends in den UereinsIohalitätEn (fllte Schiesstätte) stattfindenden ordentlichen Generalversammlung Tagesordnung: 1.) Rechenschaftsbericht. 2.) Kassa-Bericht. 3.) Bericht der Rechnungs-Revisoren. 4.) Neuwahl. 5.) Allfällige Anträge. (2268) Der Vorstand. Danksagung. ! ! Die vielen Veweife wohltuender und herzlicher > ! Teilnahine während der Krankheit und bei dem Hin» > ! scheiden unseres innigstgeliebten Vaters, Schwieger- > I Vaters und Großvaters, Herrn ! Franz Blahna ! Forstmeisters i. R, ! ! die vielen prächtigen Kranzspenden, sowie die be. ! l sonders zahlreiche, ehrende Begleitung des unoer» ! l geßlichen Verblichenen zur lehten Ruhestätte von ! l seiteu der P. T. Lehrerschaft, Fenerwehr, drs > l Sängerchor<3 :c. verpflichten uns zum aufrichtigstru, ! > besten Dante, welchen wir hicmit zum Ausdrucke > l briugen. (227^) > ! Reifnih, am 5. Juni 1907. ! I Die tieftrauernden Hinterbliebenen. ! Laibacher Zeitunq Nr. 127. 1182 6. Juni 1907. Filiale der K. K. priv. Oesterreichischen Credit- j^&c_ Anstalt für Handel und Gewerbe in Laibach Franz-Jose «"- ^^SRS^'' SS * »- » s » «s Mff *-. 9. Aktienkapital IC 130,000.000-- ***¥&?* Reserveiond K^ 63,000.000 (1718) Kontokorrente. - Kauf und Verkauf von Effekten, Devisen und Valuten. Safe - Deposits. — Verwaltung von Depots. — Weohselstube. Kurse an der Wiener Korse (nach dem offiziellen Aursblatte) vom 5. Juni 1907. Die notierten Kurse verstehen sich in Nronenwährung. Die Notierung sämtlicher Mtien und der „Diversen Uose" versteht sich per Stück. Hell I warc Allgemeine Staatsschuld. Einheitliche Rente: lonv. steuerfrei, Kronen (Mai-Nov.) per Kasse, . 9? 6K «80° drtto (Iän.-Iuli) per Kasse »?-«(> 98-4 2°/„ ö, W. Noten Fcbr.-Uu«) per Kasse......8845 8865 4'2°/n 2. W, Silber (April.ON.) p« Kasse....., 88 b» 9b?, i860 er Ntaatslose 500 fl. 4"/„l5i'4«,55-40 »8«0er „ iuo fl. 4°/s,2«»-- 21,-18«4tl ,, 100 sl. . ,252 50 25650 18«4er „ 50 fl. , . 252 5»! ÜÜ65V D. i. «eich». rate vertretenen König» reiche nnd Länder. bfterr, Golbrenie, stfr., Gold per nasse .... 4»/„lie «< l,s«» tlstcrr, Rente in Kronenw. stfr., K-. per Kasse. . . 4"/„ 88- us-2« detlo per Ultimo . . 4°/„ 88 - «8'2s Ost. Investition«.-Nente, stfr., Nr. per Kasse . 3 >/,<>/<, 88Il> 883« E»>n>dalnl'Sli>n!»lli,u!!>. nelschltlbungl». Elisalicidbahn in G., stiuerfrei, zu 10.000 sl, . . . 4«/„ —-- —--Franz Iosef-Nahn in Silber (div. St.) . . . 5'///»>L2 8c'l23'9l> Gal. Karl LudwigBahu , «?6e 8««v Vorarlberger Bahn, steuerfrei, 400 Kronen , . . 4"/o »«80 838« z« »l»»l»schnld»etlch»lbunglN nbglßempelte Kisn,!>»l,n.AkUlN Olisabety-B. 200 fl. «M. i>^ <«/,, von 400 Kronen . . . 4«8-?5 l?0-?b detto Linz-Vudweis 20» fl, ö. W. S, b'/4"/n . . . , <345c 43U-50 betto Salzburg Tirol 200 . 0. W. L. b°/„ . . , »LU-—430 gl' Veld Ware Po« jlaalt «ur F«hlnng ütn» no»««« ffilenllahN'MriorilLt»' Gbllgatlontn. Böhm. Wcftbahn, Em. 188», 400 Kronen 4°/». . , . 984« 8N 4>> Elisabrthbahn «0« und «000 M. 4 ab I«"/«......l14 bv lib «(> Elisabethbahn 400 und 2000 Vl. 4"/o........l1ü'4b lle-4ü ssranz IoIes«Bahn Vm, 1884 (div. St.) Silb. 4°/« . . 88 - 9»'-Galizifche Kar! Ludwig-Vahn (div. Et.) Sllb. 4°/„ . . 9? ?r 9« ?<> Ung^galiz. «ahn 200 fl. E. b°/<> 108 2b lio>25 Hjorarlberger Vahn Em. 1884 (biv. St.) Silb. 4°/, . . 88 — »8-- Staatsschuld der Länder der ungarischen Krone. 4^/» ung. Voldreme per Kasse . 11! 2ü l!1'45 4°/<> bctto per Ultimo 111 2!> lli4ö 4°/!> 3'/,°/u dctto per Kasse. 8!l-»ö »Ä-bb Un«. Prämien Uni. k 100 sl. , 1«1 - !9ü -dctto ^ 5« sl. . 181 - l»b — Theiß-«eg,-L°s» 4°/« .... 144 - l4? -4°/o ungar, Oruudentl.-Oblig 8»5i 94'« i°/« lroat, n. slav. Vrundentl.. 0btt«........86'— —- Andere öffentliche Anlehen. Vo«n. LllNl>e«.»ln>, (div.) 4°/u . 82 4« 8U 40 Aosn. herceg, Eisenb.-Landes» Unlehcn (div.) 4'/,°/<> . , «» "l l0« Ub b«/„ Donau «eg.-Anleihe 1878 »03 b( ,04 Lv Wiener Verlehrs-Nnleihe 4°/« 8? »i, z«»'«i> betto 18«« 4°/u 88 4, 8U'4l! Nnlehen der Stadt Wien . . 100 8?'«b betto (1888) , . . . 87'«b »8 8b detto (1800) , . . . Ü81» 88-10 detto Inv.-«.) 1908 . 98 »c 88 2i^ Vbrlcbau-Anlehen verlosb. 5°/„ S8'- 89'- Nulg. Staatseisrnb.HyP.-Unl. 1889 «old . , . . «"/<> 119'ä« 1L0'5( Bulg, Staat«. Hypothekar Anl. 1882 .....«°/° 118'4< lL0 -»» «eld Ware Pfandbriefe «. «°bentl..all8.öst.inb0I.«.4<'/» 87'4.^ 38- Mhm, Hyp»tb,elenbanl verl.4°/a 98 80 89-90 Zentral-Uod.°Kreb.Vl.. österr.. 45 I. verl. 4>/,°/n . . . 101 z« 1«»00 Zentral V°o.>Kied.Vl.. üslerr., Ub I. verl, 4'"o , . . . 88 80 89 30 tircd.-Inst..österr.,f.«erl..Unt. u.öffentl.Aib,Kat.^vl.4°/« 8??b 96 25 Laiidceb. d. Kön. Valizien und Lodom. 57»/, I. ru 9i?i 82 7k> detto K..Echulbfch. verl. 3>/,°/i> 81'5< 82 5« detto verl. 4°/» 8«'50 88^ Ostrrr..unnar. Ban! 50 jähr. verl. 4°/» ö. W..... U87Ü 897k detto 4°/« Kr..... 3975 iou-75 Sparl. I. «st., 8c»I. verl. 4°/«, iua-10 101 10 Eisenbahn'Prioritäts. Obligatisnen. sseroiuandii'Nordbahn Vm. 188« — - — - detto Vni, 1904 — - —'— Osten. Nordweslb. , , . 28?- 288 — Tüdbahn il 5°/«..... 121-50 122 5l Diverse Lose ,per Ntücl). PirzlUllich» Dose. 3°/u Vodculredit.Lose Em, 1880 2««-5< L.'ö i><» bett, Em. »888 26850 »!?8 5< 5«/^ Donau > Regulierung« - Lose 1N0 fl. ». W..... ^48?b 258 75 Serb. Präm..«nl. v.10«Fr.2°/u w'- ,02- Pn»»rzln«llchl lo!e. V»d^p..Basillla (Dombau) 5 fl. 21 - «3 - Nrrt'ülole 10« sl...... 432'5> t42 5< Li »»25 Rudols.LuK 10 fl...... «2- 72-- Lalnl'Lu!e 40 sl. ». M. 183'5< 1»8-.'0 «cld War»> Türl. tt..«..«nl. Prüm..Ob«g. 400 Fr. per Kasse , , . — — - — dctlo per M. ... 1816« 1«2 so Wiener Komm.»Lose v. 1.1874 461- 4?l-«ew..Sch.d. 8«/oPram,.Schuldv. ». Vobtntl.'Nnst. E«. 1888 73— 82- «ktien. Il»n»Port'Vnl«n»hmnng»n. «ulsig.Ttpl. Eisenb, 500 fl. . 241.1-— 2430 — Voliw. Nordbahn 150 f>. . . 358-— 8>,9' - Buschliehraber Eisb. 500 sl. KM, 2820'— 28»a ^ detto (Ut, U.) 2oa fl. ^er Ult. Iu83 — i0»>7- -Donau . Dampffchiffatiit«. Ges., 1., l. t. priv,, 5N0 fl. KM. 1016 — Is23-- Tur.Nobenbllcher Eisb. 400 Kr. 566'— b?7 - Fcrd!nanbs.Norbb. I0»o fl. KM. 5540'— »670- -Lemb.> Lübb. 20« fl. Silber per Ultimo 125 25 12«'2i, Lüdnorddeulfche lljerbindungsb. 200 fl. KM...... 38S— 401 - Tramway. Ges., neue Wiener, Prioritäts.slltien 100 fl. . — — — -Ungar, Wcstbah» (« Bankverein, Wiener, p« Kasse — —------- detto per Ultimo . . . 538 50 !>!,» 5» Vodenlr,.Unst. österr.,20«sl.S, u>24— 10»4 - ^e»lr..Boo..Kredb. ist., 200 fl. 554 — 556 Kreditanstalt für Handel und Gewerbe, 160 fl., per Kasse «54 75 «55 ?k> dcttu per Ultimo 65« 25 65?-25 Nredltbanl allg. ung., ü00 fl. . 756 50 75? 5b Dcpositeubant, ally., 200 fl. . 462— 454 Gilompte > Gesellschaf!, nieder» bsterr., 400 Kronen . . , 5«s— 5«7-5< Oiro» und Nassenverein, Wiener, 20« Nltie„. Gelellschaft, 2oc> fl, . . . «I0-— «14-— 767 > 177? — Unionbanl 200 fl..... 5b» 50 b5» b0 Nertehrsbanl. allg., 140 «. 882 bo 83!» 50 indnftiil'Pnternthmnngl». Banges., allg, »sterr., in« sl. . 121'— ,«4 — NrliierKohlenbergb.Ges.ioofl. 722— ?2n — Eisenbahnw.'Leihg., erste, loafl. 200 25 «04 25 ,,Llbemühl", Papiers, u, V»G. »9» - igz — !tlettr..Ges., aNg. lfterr., 200 sl. 43s ün 4»« dl) detto internal.. 200 fl. ««5— «27-Hirtenberger Patr.», Ziindb. u, Met,.Fllbrll 4«0 «tt. . . 1110 — lii» - Llesinger Brauerei 100 fl. . , 278— 2«i — Montan.Gesellsch, üste>r,.alpine 5llui>0 5kl 50 ,.Voldi.Hüttc", Iiege!g^«Nahl. F..U..G. 200 sl. ... 475- 478 — Präger Eisen. Ind..Gel. »m. 1W5, 200 fl...... 2554 — Ä5«4 - Ninia.Murany »Salgo.Tarianer Eisenw. 100 s>..... !,I8 25 509 »5 Zalgu.Tarj. Nteinlolile» l(»! fl. 5?l -- b?i! — ,,SchIöglmüb,I", Papier!.. 20!»fl. .^«- 3bU — .Lchobnica", «>«. !. Petrol.. Ind.. 500 Kr..... b«5 — Ü14 — ,,Steyrern,ühl", Papierfabril und P..G...... 453 — 4>5 — Trisailer Kohlenw..!». 70 fl. . 2ß8 — 270 — Türl. Tabalre«ie>Gel. 200 Fr. per Kasse . —-— — > betlo ver Ultimo 414 — 41? — Waffenf.'O«.'!., österr,, in Wien. «00 fl........ 545— b49 - Waggon.lleihanftlllt, allgen,., in Pest, 40U »r..... --- - - Wr. BaugrfeUschasl ioc> fl. . . 157 — 15« - Wienerberaer Zie,,e!f..?Itt..<»e<. ?H2 — 726 - Devisen. znr»r Hlchltn nnl> Kcheck». 'Amsterdam....... 18845 199 «0 Deutsche P'äde...... 11? 70 II? 90 Uonoon....... 240 7?» 24107° Italienische Bantpläye ... 8', «>> i<5 ?^ Pari«........ »5 77' 9!, 80 Zürich und Vaicl..... 95 77^ 95'9<> Valuten. Dukaten....... ll »5 1140 20-Flllnlen°Etül!e..... i» i« 1819 üo.W»rl-Stücke..... 2» °>« ^2 z» Deutsche Relchsbanlnoten . . i,? ?Z il?9d ^tlllienlsche Nanlnoten . . . 95 6> "->«» Kubel'')t>»en . . »-°>v!>c j >»u« 1233.33.- -v3.xi.dL T7"«r3cOL-u.f "¦¦" ^M WU —^-^r^r^ ^m . Privat TlAnntu (^nft*. Tlaiu\uitu\ von Reuten, Psundbrieleu, Frioritttteu, Aktien, mW m ^^« IWMaiy^M* ITTlVat - liepotö ^ÖEie - üepOBltöj I.ONttii etc., »evlNCii uml Vulaiten. Ba.33.Ds:- -U.2i.ci T^7'oclxslei:g-esclj.ä,ft XT33.fr «lgwaa-gpa. VaiBch.lu«> d*t PuttL (4) Los-Versicherung. i^Hlbacta, 8trltArK»««He. Verziitung vor Bartlnlagan In Konto-Korrent and auf Gtn-Koiti.