A. 67. Donnerstag, 24. Msiz 1898. Illhlganz 117. Macher Zeitung. l°Mhria?> ^."ls: ^Ntt Postversenbu n„: ganziähri«, fl. 15, halbjilhrlg fl. 7 b0. Im Tomptoii: llt'nt ">..i.V'. ^lbjähiig sl. 5-üU. Für dle ssustellung in« Hau« aanzlähr!» fl. l. — InstrtionSaebür: FUl ^ "">«ate bis zu 4 Zeilen »5 tr,, gr0hcre per Zeile ü sr,! bei öfteren Wicbtlholungen per MIc 3 lr. Die «Laib. Zt«.» erscheint tässltch, mit «««»ahme der Sonn» und Feiertag«. Die «bminlftratlon befindet sich «longressplatz Nr. 3, die Uebartion Varmherzigeraasse Nr. 15, Sprechstunden der Redaction von u bl» 1l Uhr vor» mittag«, U»srllülu>rte Ariefe werde» nichl angenommcn, Manuscrlpte »tcht zurüclgeftellt. ^> ^^ DeS h. Feiertages wegen erscheint die nächste ^^am Samstag den 26. März. Amtlicher Theil. Alle^? k. und !. Apostolische Majestät haben mit EectV^ Entschließung vom 17. März d. I. dem ^lunsrathe im Ackerbauministerium Alsons Freiherrn eisern- ^ " Starlenfels taxfrei den Orden der geruhe "^ bitter Classe allergnüdigst zu verleihen Nller^ ^ U"d !. Apostolische Majestät haben mit vom 14. März d. I. den v o n A. ' Erector Heinrich Ritter Loebenstein Kanll^'^^^^st svwie den Negierungsrath und Dr??" ber General-Intendanz der Hoftheater WelMn ^ lassack zu Hofräthen, beide unter lnit dem ^"> '^"" dermaligen Dienstposten, ferner den kleide p. 1^ ""d Charakter eines Regierungsrathes ^eitzl Hofsccretär Max Ritter Imhof von ^ln Tttel ^ ^ ^"'" Regierungsrathe und den mit hofco,„i>!'s!" Charakter eines Hofsecretärs bekleideten zum N " "^.^ blasse Dr. Gustav Vreitenfeld boswm^?^^ '" Obersthofmeisteramte, dann den zum HA"ath Franz Edlen von Worlitzty Lttuht^ ' ""lcyasts.Director allergnädigst zu ernennen Merh^/^^^po^lische Majestät haben mit Oberstes..-Schließung vom 19. März d. I. der felt,' ^^lzharlotteGrumeth von Treuen« ^tbienstli<5 3!. "' Anerkennung ihres vieljährigen Mdene 3?^- Kükens auf humanitärem Gebiete das ^Ueihen ae ?^""ä ""^ der Krone allergnädigst zu ^llerlM^e/'^/.^p°s^lische Majestät haben mit ^tular/Olw. ^"schlleßung vom 5. März d. I. dem ^sslich ^'Hof-Zuckerbäcker Alois Darlang an-^lenlnlna?" ^"jetzung in den Ruhestand in An-^^una ^„« "^ vicljä'hrigen zufriedenstellenden Dienst-"^rMadi^ ^^ene Verdienstlreuz mit der Krone ^"Igst zu verleihen geruht. hat die Hofwirtschafts- ^m ht / Prileszky von Priles äo '^^ ^ ^ero Div l3f?^7" 1" ausgiebiges Mahl vorbereitet ? ? »er« ot? ^'«"ls einen Blick in die zwei ^' Wer nZ""denbücher des Bergwirtes Ma- I vertreten X ""'> Völker und Nationen, die 3? ben nttm"c^ Mst ^" om^^"l"'. Hier sollen nur die I^hrt werden 5"^ ^? "ach den Ländern "glichst brieN^ ""^r"'" ^ eben Montcsanto u Marita V um ein Beispiel für i" geben. "" des Aetna m der ganzen Erdenrunde des Aetna im Laufe des 2 68. OewrV '" °"l N"lien "' Deutsch- "> 26, H "f^"zarn 4b, Frankreich 27, Eng. ^'v"z 24, Janeiro 13, Amerika 9, Ruse- land 6, Dänemark 5, Belgien 5, Norwegen 4, Spanien 4, Portugal 3. Von den genannten Fremdenbüchern trägt eines die ehrwürdige Jahreszahl 1835 und das zweite umfangreiche 1852. Im letzteren entdecke ich bekannte Schriftzüge einer hohen Frau. Der charakteristischen Unterschrift, die ich vom Monte Maggiore her kenne, waren folgende Zeilen vorangestellt: «Zogen es vor, den Aetna von der Höhe der Monti Rossi zu bewundern: Gräfin Stefanie von Epßan. Gräfin von Fünfkirchen. Leo Baron Gudenus. 24. April 1892.» Ich glaube nichts dazu setzen zu müssen, um das Incognito der allgeliebtcn hohen Frau zu lüften. Als gewissenhafter Berichterstatter muss ich noch Folgendes anführen. Ein gekränkter Tourist setzte zu den obigen Zeilen die Anmerkung hinzu. «Die Gräfin hatte recht gehabt.» Der arme Tourist, wie er selbst klagt, musste unter den ungünstigsten Wcttcrverhält-nissen einst am Aetna im Nebel herunurren, ohne das mindeste gesehen zu haben. Auch ich kann jedermann den Spazicrgang zu den herrlich gelegenen Montl Rossi bei Niculosi wärmstens empfehlen. Das Gesammt-pmwrama von dieser geringen Erhebung lst von cmer überwältigenden Schönheit, insbesondere nach den vielen Kraterkeqeln und Lavaströmen. Die Kratereffecte, wenN man von der Aussicht vom Aetna, die wohl einzig ist, absieht, kann man sich noch bequemer und oft wirkungsvoller am Vesuv ansehen und bewundern. Eine Wanderung auf vulcamschem Boden, der noch deutliche Zeichen innerlich thätiger Naturkräfte an sich trägt, ist ganz eigenartig und überwältigend. Die erste Vulcanreise ist etwas Tiefernstes und sie prägt sich dem betrachtenden Menschen unvergänglich ein. Ein deutscher Maler, den ich auf der langen Seefahrt kennen lernte und der sich nun in Taormina niedergelassen hatte, sendet mir eben ein Stimmungsbild vom Aetna ein und ich glaube nicht würdiger meine Bilderreihe der Erinnerung an die Actnabergfahrt ati. zuschließen, als wenn ich dem Meister von der Palette das Wort gebe: ., „ .. , , «Wenn Sie jetzt den Monglbcllo, die hohe bimmelssäule, sehen könnten, im Glanz seines Wintermantels, so wären Sie doch erstaunt, wie urgewaltlg er jetzt erst im Winter aussieht. Schnee liegt bis Castialione und Zafferana hinunter, die Wälder zeigen aus weißem Grund ihre Baumkronen und durch den Feldstecher sehe ich von meinem schönen Aetnafenster jedc Nunse der Lava klar und scharf im silberigen Wciß des Berges; oftmals bei schönem Sonnenuntergang zeigt der Schnee ein Alpenglühen von seltsam transparenter, rosa, grüner und violetter Farbe, das dann den Berg wie einen riesenhaften Atlaskegel erscheinen lässt.» «Einen besseren, bequemeren Fleck, um als Maler Studien zu treiden, gibt's wohl kaum als Taormina am Fuße des Aetna und da wir jetzt so völlig eingelebt sind, geht's wunderschön. Klima und Lebens-führung sind angenehm und dann sind wir wohl aus einem der schönsten Punkte Europas.» Laibacher Zeitung Nr. 67. 514 34. Msrz^Mg. gestalten zu einem mächtigen, weithin sichtbaren Wahrzeichen der Eintracht und Kaisertreue, zu einem Symbol des die Völker unserer Monarchie einigenden, in der Armee ganz besonders verkörperten Reichsgedankens. Die Soldaten, die des Kaisers Rock tragen, sind, wenn auch verschieden in Nationalität und Sprache, alle Kameraden und Waffenbrüder. Möchte doch ein jeder mitwirken zu dieser ehrfurchtsvollen Huldigung durch Zuwendung von Spenden nach Maß seiner Kräfte, auf dass ein neuer Tempel Gottes sich erhebe hier in unserer schönen Kaiserstadt, groß und Prächtig, wie er der Liebe von Oesterreichs Völkern zu ihrem Herrscher ziemt, eine Stätte, an welcher der Dank für alle Wohlthaten zum Himmel steigen und Gottes reichster Segen ersteht werden soll für unseren heißgeliebten Kaiser, das kaiserliche Haus und unser theures Oesterreich! Wien, am Feste des heil. Josef, 19. März 1898. Um den hier ausgesprochenen Gedanken, welcher gewiss in allen österreichischen Herzen freudigen Wiederhall finden wird, seiner Verwirklichung näher zu bringen, hat sich unter dem höchsten Protectorate Ihrer t. und t. Hoheit der durchlauchtigsten Frau Erzherzogin Maria Theresia und unter dem Ehrenpräsidium des hochwürdigsten Fürsterzbischofes von Wien, Seiner Eminenz Cardinal Dr. Anton Gruscha, das folgende Comit«! gebildet: Präsident: Carlos Fürst Clary und Aldringen. 1. Vicepräsident: Dr. Karl Lueger, Bürgermeister von Wien. 2. Vicepräsident: Dr. Ernst Hauswirth, Abt des Stiftes zu den Schotten. Mitglieder: Adenfamer Moriz, Fabrikant. Albert Eduard, Dr., k. t. Hofrath. Alt Rudolf von, k. t. Professor. Angelt Heinrich von, l. k. Professor. Angercr Eduard, Dr., Erzbischof von Selymbria, Weihbischof und Generalvicar von Wien. Angerer Rupert, Dr. ^ur., Advocat. Artaria Karl August, Kunsthändler. Auersperg Franz, Prinz. Veaufort-Spontin Friedrich, Herzog von. Neck Friedrich, Freiherr von, Feldzeugmeister und Chef des Gencralstabes. Beck Edler von Nordenau Otto, Feld-marschall-Lieutenant, General-Genie-Inspector. Aelle-garde Franz von, Graf, Geheimer Rath. Velopotoczky Koloman, Dr., Bischof und Apostol. Vicar des k. u. k. Heeres. Verchtold Siegmund, Graf, Geheimer Rath. Berger Alfred, Freiherr von, Dr., Universitätsprofessor. Berger Wilhelm, Freiherr von, Dr., Gutsbesitzer. Bezecny Josef, Freiherr von, Geheimer Rath. Bicge-leben Max, Freiherr von, k. u. t. Sectionsrath. Vlaas Julius, Ritter von. Boeheim Wendclin. Bollarth Franz, Weiß- und Kurzwarenhändler. Boos-Waldeck Philipp, Graf, Geheimer Rath. Bourgoing Othon, Baron de. Vraumüller Rudolf, Ritter von, Buchhändler. Braumüller Angust, Ritter von, Buchhändler. Nrozik W. von, k. k. Professor. Arunner Moriz, Ritter von, Generalmajor, Sectionschef. Bujatti Brüder, Fabrikanten. Cavriani Ladislaus, Graf, k. u. l. Major. Ceipet Josef, k. u. I. Oberst. Charlc-mont Hugo, akademischer Maler. Chlumecty Johann, Freiherr von, Geheimer Rath. Choloniewski Eduard, Graf, Geheimer Rath. Chotek Rudolf, Graf. Clani-Gallas Franz, Graf. Coronini-Cronberg Franz, Graf, Geheimer Rath. Czedik-Bründlsberg Alois, Freiherr von, Geheimer Rath. Czernin von Chudenitz Iaromir, Graf, Geheimer Rath. Czjzet Anton, Börserath. Deym Ferdinand, Graf, Geheimer Rath. Di Pauli Josef, Freiherr von, Kältern, Tirol. Dräsche Richard, Freiherr von Wartinberg, Dr., Großgrund- und Bergbaubesitzer. Dubsky von Trzebomyslitz, Adolf, Graf, Geheimer Rath. Dull Alois, k. k. Professor. Ebenhoch Alfred, Dr., oberösterreichischer Landesausschnss, Linz. Eggcr Emil, Freiherr von, k. k. Ministerial-Vicc-secretär. Engel Erich, Ritter von, Feldmarschall-Lieutenant. Esterhäzy Paul, Fürst, Geheimer Rath. Exner Wilhelm Franz, Dr., Hofrath. Falkenhayn Franz, Geheimer Rath, Walpersdorf, Niedcrösterreich. Folliot de Creuneville-Poutet Franz, Graf, k. und k. Major. Förster Emil, Ritter von, k. k. Ministerial-rath. Fröschl Karl, Maler. Hürstenberg Maximilian, Fürst, Böhmen. Glanz von Etcha, Freiherr, Geheimer Rath. Grimburg Rudolf, Ritter von Grimus, Hofrath. Grübl Raimund, Dr., Hof- und Gerichtsaovocat. Grünbeck Heinrich, Abt des Stiftes Heiligenkreuz. Gudenus Josef, Freiherr von, Landmarschall von Niederöstcrreich. Habietinck Karl, Dr., Geheimer Rath. Hagcnauer Simon Heinrich, Dr. Haimberger Johann, Freiherr von, Dr., Advocat. Hallwich Hermann, Dr. jur., Hofrath. Hardcgg Franz, Graf. Hardegg Rudolf, Graf. Harrach Alfred, Graf. Harrach zu Nohrau Johann, Graf, Geheimer Rath. Hartel Wilhelm, Ritter von, Dr., Geheimer Rath, Sectionschef. Hauer Franz, Ritter von, k. und t. Hofrath. Heindl Johann, Kunst- und Paramentenhändlcr. Helfert Joses Alexander, Freiherr von, Geheimer Rath. Hellmer Edmund, t. k. Professor. Herberstein Josef, Graf. Herring Ernst, Freiherr von, Director der anglo-ostrrreichijchen Bank. Herrdegen Karl, Dr., Inspector drr StaalsciscnbahN'Gesellschaft. Hlavta, Oberbaurath. Hohenwhe-Kaugrnvurg Gottfried, Prinz, Böhmen. Hoyenwart Karl, Gras, Geheimer Rath. Hoyos Ernst, Graf, Geheimer Rath. Hübner Moriz, Juwelier. Hunyady Koloman, Graf, Geheimer Rath. Iank Moriz, k. u. k. Hofbuchbinder. Iauner Heinrich, k. u k. Kammer-Graveur. Iauner von Schrostenegg August, Ritter von, k. k. Sectionschef. Jordan' Richard, Architekt. Kalchberg, Freiherr von, Präsident des österreichischen Lloyd, Trieft. Karl Alexander, Abt des Stiftes Melk. Kathrein Theodor, Dr., Bürgermeister von Hall, Tirol. Klaczko Julian, k. k. Hofrath, Krakau. Klimt Gustav, Maler. Klimkosch Isidor, Ritter von, k. und t. Hoflieferant. Kohler Johann, Landesausschuss, Vorarlberg. Kornheisl Franz, Domherr von St. Stefan. Kostersitz Ubald, Propst des Stiftes Klosterneuburg. Köchert Heinrich, t. u. k. Hof-Iuwelier. Korcian, Abt des Stiftes Naigern. Kotz von Dobrz Wenzel, Freiherr, Feldmarjchall-Lleutenant, Geheimer Rath. Kralik Richard, Ritter von Meyrs-waldeu, Dr., Schriftsteller. Krieghammer, Edler von, Geheimer Rath, Reichs-Kriegsminister, General der Cavallerie. Kropatschek Alfred, Ritter von, Feldmarschall - Lieutenant, General - Artillerie - Inspector. Kuefstein Franz, Graf. Kuenburg Gandolf, Graf, Dr., Geheimer Rath. Knndmann Karl, t. k. Professor. Lammasch Heinrich, Dr. M-., Universitätsprofessur. Lanna Adalbert, Ritter von, Prag. Lauckoronski-Brzezie Karl, Graf, Geheimer Rath. Latscher Ernst, Dr. M'., Advocat. Latscher, Feldmarschall-Lieutenant, General-Pionnier-Inspector. Larisch-Moennich Heinrich, Graf, Geheimer Rath. Leb Johann, Kaufmann. Leitenberger Friedrich, Freiherr von, Fabrikbesitzer. Lemayer Karl, Freiherr von, Geheimer Rath. Liebieg Heinrich, Freiherr von, Fabriksbesitzer. Liechtenstein Alfred, Fürst. Lieger Hans, Dr., k. k. Statthalterei-Concipist. Lobkowitz Moriz, Fürst, Geheimer Rath. Lobkowitz Ferdinand, Prinz, Geheimer Rath. Lubo-mirski Andreas, Fürst. Ludwigstorff Anton, Freiherr von, Geheimer Rath. Luntz Victor, l. k. Professor. Macht Hans, k. k. Professor. Marischka Johann, Schätzmeister. Marschall Godfried, Dr., Propstpfarrer. Mayer Ludwig, Buchhändler. Mayer Josef, kaiserlicher Rath. Mayer Laurenz, Dr., k. u. k. Hofburgpfarrer. Mayreder Karl, k. k. Professor. Menda Anton, Kürschner. Mensdorff-Pouilly Alfous, Graf, Vosko-witz. Merkl Adolf, Freiherr von, Geheimer Rath, Feldzeugmeister. Mctternich-Winneburg Paul, Fürst, Geheimer Rath. Miller zu Aichholz Eugen, Ritter von. Miller zu Aichholz Vinccnz, Ritter von. Moll Karl, akademischer Maler. Montecuccoli Max, Graf, Geheimer Rath. Mosetig von Moorhof Albert, Ritter von, Dr., t. k Professor. Myrbach Fclician, Freiherr von, k. k. Professor. Myslbek Josef, t. k. Professor, Prag. Neumann Wilhelm, Dr., Professor. Neumayer Josef, Dr. ^jur., zweiter Vicebürgermeister von Wien. Noltsch Wenzel Ottokar, k. k. Professor. Nostitz Erwin. Graf, Prag. Nostitz Karl Erwin, Graf, Prag. Octtingen-Wallcrstein Karl, Fürst. Ottenfcld Rudolf von, akademischer Maler. Paar Alois, Graf, Feld-marfchall - Lieutenant, General - Cavallerie - Inspector. Paar Karl, Fürst, Geheimer Rath. Paar Eduard, Graf, Gencraladjutant, G. d. C., Geheimer Rath. Pallavicini Alexander, Markgraf, Geheimer Rath. Palffy Andreas, Graf, Geheimer Rath, General der Cavallerie, Garde - Capitän. Pattai Robert, Dr. ^nr., Advocat, Reichsrathsabgeordneter. Pausinger Klemcns, Maler. Pejacsevich Ladislaus, Graf, Geheimer Rath. Pereira - Arnstein Heinrich, Freiherr von, k. k. Rittmeister a. D. Pergen Anton, Graf, Aspang. Piatti Ferdinand, Graf und Marquis, Gutsbesitzer. Piret de Vihain Eugen, Freiherr von, Geheimer Rath, General der Cavallerie, Garde-Caftitän. Pitreich Anton, Ritter von, Geheimer Rath, Feldmarschall-Lieutenant. Plener Ernst, Edler von, Dr., Geheimer Rath. Plener Ignaz, Edler von, Dr., Geheimer Rath. Pochwalski Kasimir, k. l. Professor. Pöttick Ed. Gaston, Graf und Freiherr von Pettenegg, Geheimer Rath. Porzcr Josef, I)r. ^ur., Advucat. Prandau-Hillebrand Alfred, Freiherr von, Hofrath. Reinelt Karl, Freiherr von, Geheimer R«^ Trieft. Neinländcr Wilhelm, Freiherr von, Geheimer Rath, Feldzeugmeister. Nhomberg Adolf, Landeshauptmann, Bregenz, Vorarlberg. Ringhoffer Franz, Freiherr von, Prag. Ritter Franz, t. k. Custos des österr. Museums. Rohan Alain, Fürst. Rörich Franz. Musikalienhändler. Roth Georg, Fabrikant. Salm-Neifferscheid'Naitz Hugo, Fürst, Naitz, Mähren. Sauguszko Eustach, Fürst, Geheimer Rath, Galizien. Scala Arthur von, Hofrath. Schäffer August, Regierungsrath. Schindler Franz, Dr., Universitäts-Profefsor. Schlil Erwin, Graf. Schmolk Frigdian, Prälat, Abt von Herzogcnburg. Schönborn Erwein, Graf, Geheimer Rath. Schönborn Friedrich, Graf, Geheimer Rath. Schönthaler r. und i^il., GeheimerRa Uexküll-Gyllenband Alexander, General der CavaM ' Geheimer Rath, comm. General zu Wien. Vettel v" der Lilie Felix, Graf, Geheimer Rath, Mähren. V"« von der Lilie Moriz, Graf, Mähren. Vogler LlM'U' Dr., Hof- und Genchtsadvocat. Vrints Max, ^ Waldstein Ernst, Graf, Geheimer Rath, Prag. ^ vogel Anton, em. Oberingenieur. Wawra Karl ,M ^ Kunsthändler. Weigl Josef, Freiherr von, k. un° Oberst. Westphalen Friedrich Wilhelm, Graf, PU Wetschl Franz, k. und k. Hofrath. Wetzet LeA ' Feldmarschall-Lieutenant. Weyr Rudolf, k. k. Pro M ^ Widmann Bohuslaw, Freiherr von, Geheimer A" Wimpffen Franz, Freiherr von, Geheimer Af Feldmarschall-Lieutenant. Wimpssen Siegfried, A Windisch-Graetz Alfred, Fürst. Windisch-Graetz ^ Prinz, Geheimer Rath, General der Cavallerie, M" Capitän. Windisch-Graetz Ludwig, Prinz, M'" Rath, General der Cavallerie. Woat 3)taxiwlll"' Feldlnarschall-Lieutenant. Zichy von Vasonykeö Attg . Graf, Geheimer Rath. Zschokte Hermann, Dr., M^ Zulnbusch Caspar, Ritter von, k. t. Professor. . Spenden werden entgegengenommen: In ^^^i bischöflichen Consistorial-Kanzlei; bei der k. k. p ^, legierten Allgemeinen österreichischen Bodcll-"l ^ Anstalt in Wien, I., Teinfaltstraße 8; bei der WH, bank von Anton Czizek, I., Stock im Eisenplatz, A^ bei Schellhammer Hindernis für die Restauration des Parlamentall" ^ bilden könne. Das Haus solle sich nunmehr der ^ umgänglich nothwendigen Staatsarbeit zuwenden, ,^ deshalb sei es begründet, während derNeconvalesceW.^ parteilose Diät vorzusetzen. Erst wenn die OeN^ eingetreten sein werde, könne der Ausbau der l ^ nalen Gesetzgebung begonnen werden. Die g^M Regelung der Sprachenfrage sei das Endziel der ^ reichischen Staatskunst, es sei daher begreiflich, «» die Regierung, die vor allem die Wiederherstelln^ .t i Parlamentarismus anstrebt, das Parlament wA ^ fort vor eine Aufgabe stelle, zu der seine Kräfte ausreichen. M' Die «Neue freie Presse» hält alle in dewH gramme aufgestellten Forderungen für selbstvel! ^ lich, vermisst jedoch eine Aeußerung über die ^ ^ und Wege, welche die Regierung zur Erreichul^ «, Zieles anwenden wolle. Nur in zwei Worten h^ ^ Erklärung einen träftigeren Ton angeschlagen, ^^ Worten «Autorität» und «verfassungsmäßig''^ Wort Autorität will das Blatt in dem Sinne ve ^ dass der Minister die Verhöhnung staatlicher Ol ^ durch die staatliche Autorität hintanhaltctl ' ^ Dem Worte «verfassungsmäßig» gidt es die ^euL dafs darin eine Art Antwort auf die verM ss staatsrechtlichen Adressen gelegen sei. Um biese^t ruhigung willen erscheine es als Pflicht, das l Laibacher^Ieilung Nr. 67. 515 24. März 1896. oes Grafen Thun abzuwarten, bevor man sich ein "theil über ihn bilde. ^ Das «Neue Wiener Tagblatt» sagt von der Er-«arung, sie sei erfüllt von Accenten, wie sie einer ^oßstilisierten Neujahrsrede zu eigen sein dürften, sie ^ beseelt von Absichten, wie sie dem österreichischen Myos und Ethos entsprechen sollen — aber was sie M enthalte, sei befremdend. Graf Thun verschweige »tboch, wie die hohen Ziele erreicht werden sollen und venso was geschehen würde, wenn sie im parlamen-unschen Wege nicht erreicht werden könnten. Der brennende Punkt des Tageszwistes sei auf das sorgfältigste "Nd absichtlichste umgangen. . Das «Wiener Tagblatt» rühmt der Erklärung °es Grafen Thun nach, dass sie in nüchterner Weise "le dringenden Aufgaben bezeichnet und mit discreter Wbrucksweise die Milderung der nationalen Gegen-^he als eine Friedensaction bezeichne, ?" ^^ Debatte über die Schlussanträge der Unter-^uugscommission in der Affaire Crispi er. unk m ^ Präsident empfahl den Deputierten Ruhe H ° "ähigung. Der radicale Deputierte Alessio be« d p"e die Schlussanträge der Commission und for-chiei ^^ Crispi vor das ordentliche Gericht ver-Nitt ? werde. Der Nadicale Barzilai und der Socialist sick ' Drachen in demselben Sinne. Letzterer ergieng lvu."" Laufe seiner Rede in heftigen Angriffen und dicnl ^^ Präsidenten zur Ordnung gerufen. 43 ra-enie c> ""b republikanische Deputierte unterbreiteten ^,^agesordnung, wonach die Affaire Crispi der ge-i^ac^'^ ^chörde überwiesen werden soll. Deputierter stellt ^b.^"l) verlangte, dass Crispi vor Gericht ge-übei- ? ^^ Commission beauftragt werde, Erhebungen als c,s - Verwendung der geheimen Fonds zur Zeit, No?'» ^' Ministerpräsident war, zu Pflegen. Dep. "to bekämpfte den Antrag, dass Crispi der Tadel hands ^" ^w' worauf die Fortsetzung der Vcr- "lung auf morgen vertagt wurde. fi>„ ^r gestern im Palais Eluse'e abgehaltene l^,"sösische Ministerrath setzte die legis-sch 3 ^w für den 8. Mai d. I. fest und be-Kan, ^" Zeitpunkt für das Auseinandergehen der Aeuk ^" selbst zu überlasse,,. Der Minister des Ena, Ü Hanvtaux bestätigte, dass zwischen Frankreich, leihe ""^ Ausstand inbetreff der griechischen Anhielt ? ^uwernehmen erzielt wurde. Hanotaux er-eintn Ermächtigung, zu einem definitiven Uebcr-behM?" ^'^ Zustimmung Frankreichs unter Vor-"tbeil Genehmigung seitens des Parlaments zn >y^^?ch einer aus London zugehenden Meldung sein^V ^"^ Salisbury mit Rücksicht auf nnch ^sundheitszustand bei der bevorstehenden Reise M ^ .^"!rankreich nicht, wie angenommen wurde, geben ^ ""selten, soildcrn direct nach Beaulieu be- liche^? Petersburg wird berichtet: Ein kaiser-ausllps z. ^chht' dass als kaiserliche Zollabgaben sohs^sle Certificate der vicrprocentigen Staatsrente Naten f-s?^ ^^'^ ""? '" weniger als sechs Mo-Die 9s l;e Coupons dieser Rente anzunehmen sind. Cert!« ?"^^""g b" Coupons und der ausgelosten den St a ^^" Staatsrente erfolgte im Auslande an und l^ ' ^ vom Finanzminister auszuwählen sind, für <^>! ^um Tagescourse des Petersburger Wechsels don i/I '«^""k6Ms aber niedriger als zur Parität 10 ^"" Nubel -- 266 67 Francs, 216 Reichsmark, Gulden ^"'lma.' 117,, Shilling, 128 holländische die r,?sÄ """ aus Athen zugehenden Meldung hat der Nl ^ Negierung dort notificieren lassen, dass ^eneralconsul im Piräus, Herr v. Trojansly, zum russischen Delegierten in der Commission für die griechische Finanzcontrole ernannt worden ist. Ferner wird von dort berichtet, dass die Schlussverhandlung im Attentatsprocesse in der ersten Hälfte des April vor den Geschworenen stattfinden werde. Die Voruntersuchung hat keine weiteren Theilnehmer oder Urheber des Attentats als Karditzis und seines einzigen Genossen feststellen können. Nach einer aus Sal 0 nichi zugehenden Meldung dürften in naher Zeit zu Gouverneuren von Ober-und Unteralbanien einheimische Albanesen ernannt werden, von welcher Maßregel man günstige Wirkungen auf die Stimmung der dortigen Bevölkerung erwartet. Dagegen soll der Sultan das Begehren der Albanesen, denselben eine Autonomie zu gewähren, zurückgewiesen haben. Aus Sofia wird gemeldet, dass der frühere Finanzminister Herr Geschow sich in einer vertraulichen Mission nach Petersburg begeben habe. Tagesucuiglciten. — (Jubiläum des Hauses Thurn und Taxis.) Im kommenden Herbst werben 150Jahre voll, seit das fürstlich Thurn und Taxis'sche Haus in Regens« bürg residiert. Aus dieseni Anlasse sind seitens der Stadt Festlichkeiten geplant, für welche die Stadtvertretung 25.000 Mark bewilligt hat, welche Summe durch Zu-schüssc aller größeren localen Gesellschaften, wie Turn«, Gesang-, Krieger-, Radfahrervereine «., die an der Jubiläumsfeier activ thcilnchmen, erheblich vergrößert werden dürfte. Auf Vorschlag des Bürgermeisters von Stobäus wurde beschlossen, die Festlichkeiten mit Rücksicht auf die im Herbst oft herrschende ungünstige Witterung schon vor dem eigentlichen Iubiläumsdatum abzuhalten und in die Sommerszeit zu verlegen. Man erwartet eine Reihe hoher und höchster Gäste, darunter die Eltern der Fürstin, Erzherzog Josef und Erzherzogin Klotilde, und den Herzog Philipp von Orleans mit seiner Gemahlin, der Erzherzogin Maria Dorothea. Das Programm wird einen historischen Festzug zum Hauptmoment haben, der von hervorragenden Münchener Künstlern arrangiert werden und die verschiedenen Epochen des fürstlichen Hauses seit seinem Bestände zur Darstellung bringen soll. Die Hauptfiguren werden den Ahnenbildnissen im fürstlich Thurn und Taxis'schen Schlosse getren nachgebildet, aus dessen reichen Sammlungen auch ein großer Theil der zur Verwendung gelangenden echten Costüme und Waffen entnommen wird. — (Der Außenhandel Oesterreich-Ungarns.) Nach dem amtlichen Ausweise über den Außenhandel Oesterreich-Ungarns betrug im Monat Februar die Einsuhr 65 5 Millionen Gulden (-<- 11'3 Millionen gegen den Monat Februar 1897), die Ausfuhr 55-8 Millionen (->- 0-7 Millionen). Während der Monate Jänner und Februar 1«98 bezifferte sich die Einfuhr auf 129-9 Millionen (-j- 20'2 Millionen), die Ausfuhr auf 109 6 Millionen (-j- 0'1 Millionen). Das Passivum der Handelsbilanz beträgt demnach 20-1 Millionen Gulden. (Im Vorjahre waren Ein- und Ausfuhr gleich groß.) — (Unglück bei einer photographischen Aufnahme.) Aus Lienz wird gemeldet: Drei junge Lienzer wollten sich am 21. d. M. hier photographieren lassen, darunter einer als Jäger und einer als Vär. Ein Jäger sollte aus dem Boden liegend von dem Bären attaquiert werden, ein anderer Jäger sollte auf den Bären anlegen. Unglücklicherweise gieng während der Aufnahme das Gewehr los und traf den als Bär verkleideten Sol derer, der sofort eine Leiche war. Der unglückliche Schütze Girstmaier wurde verhaftet. - (Ein Opfer von Monte Carlo.) Man schreibt alls Nizza: Der hier lebende englische Rentier Arrison hat sich aus einem Fenster seiner Wohnung auf die Straße gestürzt und blieb anf der Stelle tobt. In einem hinterlafsenen Briefe gibt er Spielverluste in Monte Carlo als Motiv des Selbstmordes an. ^- (Die Zahl «königlicher Künstler ») ist wieber um eine Malerin vermehrt worden. Prinzessin Waldemar von Dänemark, die älteste Tochter des Herzogs von Chartres und Schwester des bekannten Prinzen Henri von Orleans, hat in voriger Woche in Kopenhagen 230 Aquarelle, Werte eigener Hand, öffentlich ausgestellt. Die illustre Malerin zeigte schon als Prinzessin Marie von frühester Jugend auf Geschmack und Talent für die Farben und genoss mehrere Jahre vor ihrer Vermählung den Unterricht der besten Meister in Paris. Seit ihrem Aufenthalt in der dänischen Hauptstadt ill die Prinzessin schr fleißig gewesen und hat sich bedeutende technische Kenntnisse angeeignet, Ihre Bilder, meist Stillebcn. sind vcrkänslich; der Erlös ist einem milden Zwecke bestimmt. Local- und Provinzial - Nachrichten. * Populär-wissenschaftliche Vortrage. Die Reihe populär - wissenschaftlicher Vortrage, die zu Gunsten des Unterstützungsfondes für arme Studierende 'an dcr k. k. Staats-Obcrrealschule veranstaltet werden, eröffnete gestern in vielverheißender Weise ein ungemein fesselnder Vortrag des Herrn Professors Proft über die Ausbreitung elektrischer Wellen im Luftraume, auf der das Princip der Marconi'schen Telegraphic ohne Draht beruht. Herr Professor Proft besprach iu anschaulicher Weise das Wesen der Elektricität, das räthselhaft ist, und auch ihre Kraftäußerungen bieten des Räthselhaften in Hülle und Fülle. Ein solches Räthsel bietet der Umstand bei der Kraftäußerung, dass sie sich anf Punkte erstreckt, die gar nicht mit dem elektrifchen Körper ill Verbindung stehen. Der Vortragende zeigte das durch mehrere Experimente llllb besprach fodann die Frage, wie diese Fcrnwirkungen zustande lommen. Die Ansicht, dafs dies unmittelbar geschieht, war die ursprüngliche und bis vor kurzem auf dem Continente vorherrschende. Die zweite Ansicht, dass ein Zwischenmittel vorhanden ist, das die Ucbertragung der Kraftwirkung au die Ferne besorgt, vertrat der englische Physiker Faraday aufs eifrigste. Seine Gedauken fanden in Maxwell einen geschickten Interpreten, der sie mathematisch formulierte. Das Zwischenmittel ist das Dielettricum, im leeren Raume der Aether. Der geniale Physiker hat auf Grund seiner Theorie hochinteressante Folgerungen abgeleitet, Magnetismus und Elektricitätserscheinungen auf ein einheitliches Princip zurückgeführt, ja auch die Üichterscheinungen ins Gebiet der Elektricität eingereiht. Dieser Ansicht fehlte eine experimentelle Bestätigung ihrer Folgerungen. Eine derartige Folgerung ist, dass falls die Ausbreitung der Wirkung der Elektricität in Veränderungen im Aether ihre Ursache hat, diese Ausbreitung nicht momentan, sondern mit endlicher Geschwindigkeit vor sich gehen muss. Das Verdienst, diese Folgerung durch eine Reihe classischer Versuche bestätigt zu haben, gebürt dem leider der Wissenschaft zu früh durch deu Tod entrissenen dentschen Forscher Heinrich Hertz. Das Mittel dazu boten ihm die überaus rasch ihre Richtung ändernden elektrischen Strömungen, die unter gewissen Umständen in ungeschlossenen Stromkreisen entstehen und die mail elektrische Schwingungen nennt. Dcr Redner besprach nun die Untersuchungen Feddersens, das Wesen der Selbstinduction. Nicht nur wirkt cm vom Strome dnrchflossener Leiter inducierend, sondern auch die Theile desselben Leiters aufeinander; sobald die Stromstärke sich ändert, entstehen Ströme, die, beim Anwachsen der Stromstärke dem ursprünglichen Strome entgegengesetzt, beim Abnehmen ihm gleichgerichtet sind. Setzt nun die Entladung ein, so entsteht sofort ein entgegengesetzter Impuls, der unter günstigeu Verhältnissen, die voil der Forin des Leiters und seiner Größe abhängig sind, an Stärke ihn überwiegt. Sein Anwachsen erzeugt wieder einen entgegengesetzten, so dass eine Anzahl hin- und hergehender Stromimpulfe entstehen müssen. Der Vortragende veranschaulicht dies durch Experimente. Ist die Ausbreitung der elektrischen Kraft endlich, so muss die Richtung der Impulse in verschiedenen Entfernungen vom primären Schwingungs-Erreger verschieden sein, erfolgt sie unmittelbar, so wird sie überall dieselbe sein. Mittelst einer Wellenmaschine stellte Herr Professor Proft das klar. Er wies das Entstehen der fortschreitenden und stehenden Wellen nach, erklärte die Schwingungs-knotcn, die Schwingungsbäuche und erörterte die von Hertz hergestellten Erreger. Der Vortragende führte nun mittelst der Versuchsordnung nach Sechers das Zustandekommen stehender Wellen vor, erklärte den von Hertz angewendeten Resonator, der seinen Namen deshalb führt, weil nnr dann durch die auf ihn einwirkenden Schwingungen in ihm kräftige Eigenschwingungen erregt werden, wenn seine Schwingnngsdnncr mit dcr der Primärschwingung übereinstimmt, wozu eine bestimmte Größe nöthig ist. Dass dies der Fall ist, zeigt der Vortragende durch eiuen Versuch mit zwei Leydncrflaschen, ans dem zn ersehen ist, dass die schnellen elektrischen Schwingungen die Metallhülse nicht zu durchbrechen vermögen. Das hat auch Hertz in einer ausgedehnten Untersnchung cm Drähten nachgewiesen. Die elektrischen Schwingungen, von denen wir bisher annahmen, dass sie im Drahte vor sich gehen, werden an der Oberfläche nnd im »m-gcbcnden Mittel vor sich gehen »nd die Fortpflanzungsgeschwindigkeit wird dieselbe sein, wie in diesem Mittel. Misst man die Wellenlänge und berechnet man die Schwingnngsdaner nach dcn Kirchhofs'schen Formeln, so lommt man /,u dem bcmcrleilswcrtcn Resultate, dass diese Geschwindigtei« endlich, und zwar etwa 300.000 Kilometer in der Secunde beträgt. Dieses Rclultat gibt zu dcilten. Man erhält ja für das Licht nahezu dieselbe Zahl. Sollte etwa das Licht, wie es die Maxwell'sche Theorie verlangt, in ebensolchen elektrischen Schwingungen bestehen, die sich nur durch die Wellenlänge von den Hertz'schcn Schwingungen unterscheiden? Die Lichtwellcn, die aus das Augc wirken, haben nur eine Längc von ?'/, bis 4 Zchntausendstel eines Millimeters, während die elektrischen Wellen, welche bisher betrachtet wurden, mehrere Meter Länge haben. Wenn aber diese Folgerung richtig ist, so müssen sich all elektrischen Wellen ähnliche Erscheinungen be- Laibacher Zeitung Nr. 67. 516 24. Milrz 1896. obachten lassen, wie bei den Lichtwellen, wie geradlinige Ausbreitung, Reflexion, Brechung. Polarisation u. s. w. Freilich wäre das ein aussichtsloses Unternehmen, solange man so lange Wellen verwendet. Als es aber Hertz gelungen war, einen Erreger zu construieren, der viel schnellere Schwingungen lieferte, gelang es ihm, diese Erscheinungen herzustellen und auf der Naturforscher-Versammlung in Heidelberg 1889 seine Versuche vorzuführen, die das lebhafteste Interesse nicht bloß der versammelten Gelehrten, sondern auch weiterer Kreise erregten. Seither sind diese Erscheinungen Gegenstand der Studien zahlreicher Gelehrten geworden. Es ist daher natürlich, dass verschiedene Versuchsanordnungen erfunden wurden, um diese Erscheinungen zu studieren und zu demonstrieren. Besonders der Herz'sche Resonator wurde durch verschiedene Vorrichtungen ersetzt, da die in ihm auftretenden Füntchcn sehr Nein und daher nicht leicht wahrzunehmen sind. Eine eigenthümliche Vorrichtung ist von den, Physiker Nranly alls Grund der Wahrnehmung, dass der elektrische Widerstand eines Leiters vermindert wird, wenn schnelle elektrische Schwingungen auf ihn treffen, an Stelle des Resonators gesetzt worden. Herr Professor Prost zeigt zur Veranschaulichung eine Röhre mit lockeren Metallspänen; diese bietet dein elektrischen Strome einen überaus großen Widerstand, so dass weder eine elektrische Glocke, die eingeschaltet ist, ertönt, noch ein Multiplikator abgelenkt wird; treffen aber elektrische Schwingungen die Späne, so wird ihre Leistungsfähigkeit erhöht. Der Vortragende führte jetzt die interessantesten Versuche des Abendes vor, aus denen sich die Ausbreitung der elektrischen Wellen im Luftraume und die Aehnlichleit zwischen Licht und elektrischen Wellen zeigen und aus denen hervorgeht, dass man ganz analog den Lichtstrahlen auch berechtigt ist, vou Strahlen elektrischer Kraft zu fprechen. Die Versuche gaben die interessante Gelegenheit, das Princip der Marconi'schen Telegraphic ohne Draht kennen zu lernen. Herr Professor Proft schilderte dann die weiteren Versuche hinsichtlich der telegraphischen Uebermittelung der Telegraphic ohne Drähte und schließlich das Marconi'sche System, das sich auf die Anwendung kurzer Hertz'scher Wellen von großer Intensität stützt. Es ist natürlich, dass Umstände, die der Ausbreitung elektrischer Wellen hinderlich sind, wie Berg-vorsprünge, große Metallmassen, Regenwände, große Clettricitätsspannung, in der Luft der Verständigung auf diefem Wege Schranken ziehen und wenn auch durch sie, da es nicht immer möglich ist, die zur Uebermittlung der Zeichen günstigen Umstände herbeizuführen, die Telegraphic mit Draht durch sie nicht verdrängt werden kann, so bietet diese neue Erfindung immerhin zweifellos große Vortheile, befonders für die Verständigung von Schiff zu Schiff und vom Lande zum Schiffer. Das zahlreich erschienene distinguierte Publicum, das dem nahezu zweistündigen, fesselnden Vortrage mit seinen lehrreichen Versuchen mit der grüßten Spannung gefolgt war, sprach seine volle Anerkennung durch lebhaften Beifall ans. — (Das Konsistorium in Rom.) Heute wird in Rom das geheime Consistorium abgehalten. In diesem findet die Ernennung (respective Bestätigung) des hochw. Fürst-Erzbischofs Jakob Mifsia, früher in Laibach, zum Fürst-Erzbischof in Görz, des hochw. Fürstbischofs Ieglic, früher Weihbischof in Sarajevo, für Laibach, und Domherrn Vors ak in Djakovar zum, Titular-Wcihbischof daselbst statt. Gleichzeitig wird auch Bischof Hctye in Fünfkirchen in diesem Consistorium präconisiert werden. Das öffentliche Consistorium tagt Samstag. — (Mehr Licht!) Die Strecke von der Süd-bahnübersetzung auf der Maria Thercsien-Straßc bis zur Kosler'schen Bierhalle ist in vollständige Dunkelheit zur Nachtzeit gehüllt, da die frühere Nothlaterne wohl entfernt, aber kein elektrisches Licht angebracht wurde. Abhilfe erscheint dringend geboten. j — (Sanitäts - Wochenbericht.) In der Zeit vom 13. bis 1!). März kamen in Laibach 34 Kinder znr Welt, dagegen starben 11 Personen, nnd zwar an Diphtheritis 1, Tuberculose 3, infolge Schlagfluffes 1 und an sonstigen Krankheiten 6 Personen. Unter den Verstorbenen befanden sich 5 Ortsfremde und 5 Perfonen aus Anstalten. Infectionskrankheiten wurden gemeldet: Wochcnbettficber 1, Scharlach 1 und Diphtheritis 2 Fälle. * (Unglücksfall.) Am 13. d.M. ist der beim Besitzer Franz Modrijan in Mühlthal, politischer Bezirk Loitsch, langjährig bedicnstetc vierzigjährige Knecht Anton Blazic abends gegen 10 Uhr, nachdem er in angeheitertem Zustande, begleitet vom Sohne seines Dienstgebers, seine ober dem Stalle am Heuboden befindliche Schlafstättc aufgesucht hatte, ungefähr eine Viertelstunde nachher auf den Boden herabgestürzt. Da die Schlafstätte vier Meter hoch über dem Boden gelegen und nur mittelst einer Leiter erreichbar war, erlitt Antun Blazic durch den Sturz eine schwere Gehirnerschütterung, der er am 1?. d. M. erlegen ist. Ein irgendwie geartetes Verschulden liegt nicht vor. —l. * (Deutsche Bühne.) Als Titus in der Posse eDer Talisman» von Nestroy setzte gestern Herr Fr öden sein Gastspiel mit schönstem Erfolge fort. Selbst die Kunst des Gastes vermag uns freilich nicht darüber hinwegzutäuschen, dass die Posse veraltet ist und ihre kindische Naivetät unser Empfinden fremd berührt. Herrn Früden gelang es allerdings dnrch feine liebenswürdige, natürliche Komik den unglaublichen Vorgängen einen Schimmer von Wahrheit zu verleihen und er erzielte daher ungetrübte Heiterkeit und rauschenden Beifall. Recht komisch wirkten Fräulein v. Schweickhardt und Fräulein Porth, gute Leistungen boten Fräulein Melzer und Herr St oll, die übrigen Kräfte und die verspäteten All stritte verfchafften jedoch dem Publicum ein sehr zweifelhaftes Vergnügen. ?. — (Aus der Theatcrlanzlei.) Morgen gelangt lnit Adolf Fröden als Herr von Lips Nestroys unübertreffliche Posse «Der Zerrissene« zur Aufführung. Als vorletztes Gastspiel bringt Sonntag der geschätzte Künstler den «Bruder Martin» zur Darstellung und es zählt diese Rolle zu den hervorragendsten Leistungen des Gastes. «Bruder Martin» wurde vom Voltsdichter Costa für Fröden geschrieben, vom Künstler am Raimund-Theater creiert und 150mal dargestellt. "(Aus dem Polizeirapporte.) Vom 22. auf den 23. d. M. wurden zwanzig Verhaftungen vorgenommen, und zwar vier wegen Vergehens nach § 45 des Wehr-gcfetzes (wegen beabsichtigter Auswanderung nach Amerika vor Erfüllung der Militärdicnstpflicht), sechs wegen Herumstreifens in der Stadt, drei wegen Excesses, drei wegen Nettelns, zwei wegen Diebstahlsverdachtes und zwei wegen Uebertretung nach 8 320, lit. o, des Strafgesetzes. —r. Il««io». «»or». » Freitag, den 2b.März (Maria Ver-kündign ng) Pontifical« mt in der Dom-tirche um 10 Uhr: Instrumental messe von Dr. Ioh. Benz; Graduate und Tractus von A. Foerster; Offertorium von Karl Greith. In der Stadtpfarrkirche zu St. Jakob am 2b. März Hochamt um 9 Uhr: M»»a «0 d«m6U8, 0 piu, 0 äulci» Virßo Ukria» von I. Benz; Graduate von Ioh. Bapt. Tresch; Offertorium von , Dr. Franz Witt. Neueste Nachrichten. > Erzherzogin Uatalie -s- > Pressburg, 24. März. Ihre k. und k. Hoheit die durchlauchtigste Frau Erzherzogin Natalie Marie Theresie, Tochter Seiner k. und l. Hoheit des durchlauchtigsten Herrn Erzherzogs Friedrich, ist heute nachts gestorben. » Die hohe Verblichene, Tochter Ihrer k. und k. Hoheiten des durchlauchtigsten Herrn Erzherzogs Friedrich, Feldzeugmeister, Commandanten des 5. Corps und commandierenden Generals in Pressbnrg, und der durchlauchtigsten Frau Erzherzogin Isabella, wurde zu Pressburg am 12. Jänner 1884 geboren. Das Hinscheiden eines Mitgliedes unseres Allerhöchsten Kaiserhauses wird mit der größten Betrübnis aufgenommen werden. Sitzung des Abgeordnetenhauses am 23. März. (Original-Telegramm.) Ministerpräsident Graf Thun übermittelt eine kaiserliche Verordnung vom 80. December 1897, be-^ treffend das Ausglcichsprovisorium mit Ungarn, und ! eine kaiserliche Verordnung vom 21. Februar 1898, betreffend die Aushebung des Recrutencontingentes, zur 'verfassungsmäßigen Behandlung. Der Finanzminister ' legt neuerlich einen Gesetzentwurf vor, betreffend die ' Regelung der Bezüge der in die Kategorie der Dienerschaft gehörigen activen Staatsdiener. Unter den Anträgen befindet sich ein Dringlichkeitsantrag des Abgeordneten Freiherr« von Dipauli 'und Genossen wegen Einsetzung eines scchsunddreißig-^ gliedrigen Ausschusses behufs Aufhebung der Sprachen-, Verordnungen und Festsetzung von grundsätzlichen 'Bestimmungen zur Regelung der Sprachenfrage im ^ Gesetzgcbungswege; ferner ein Dringlichkeitsantrag des ^Abgeordneten Schlesinger und Genossen, welcher die 'Regierung auffordert, beim Ausgleiche mit Ungarn eine Verlängerung des Privilegiums der Oesterreichisch-^ ungarischen Baul bis Ende December 1900 nur unter den vom Abgeordneteuhause festzustellenden Bedingungen zuzugeben, bis dahin aber die Activieruua. einer österreichischen Staatsbank vorzubereiten; ferner ein Dringlichkeitsantrag des Abgeordneten Dr. Kapferer und Genossen, betreffend die Verwendung des Mehrerträgnisses der Personaleinkommeusteuer für die Bestreitung der Er-höhung der Beamtengehalte; endlich Dringlichkeit antrage der Abgeordneten Dr. Pommcr und Hofmann auf Sicherung' der Immunität der Abgeordneten während der ganzen Dauer des Mandates obne Unterbrechung und auf Festsetzung der deutschen Sprache als Verhandlungssprache des Abgeordneten-Hauses. Das Haus geht zur Tagesordnung über. u» wird die Wahl des ersten Vicepräsideliten vorgenommen. Abg. Dr. Ferjaucic (christlich-slavische Volts-Partei) wird mit 177 von 201 abgegebenen Stimmen zum ersten Vicepräsidenten gewählt. Der neu gewählte Vicepräsident dankt für die Wahl, worauf das Haus zur Wahl des zweiten Vicepräsidenten schreitet, s» wird Abg. Lupul (Rumäne) zum zweiten ViceprM denten gewählt. Es beginnt hierauf die Debatte über die vor-gestrige programmatische Erklärung des Ministerpräsidenten Grafen Thun. Vorgemerkt sind 26 Redner. Abg. Türk (Schöneriauer) ergreift das Wort. Abg. Turk bespricht die Sprachenverordnungen, die lax Falkeichayn, die Prager Excesse und das Farbenverbot. Redner bezweifelt, dass es möglich ch, die socialpolitischen Reformen, welche der Minister' Präsident hervorhob, mit den Ansprüchen des Feudal" adcls in Einklang zu bringen. Sollte die Regieruns daran gehen, das czechische Staatsrecht zu octroyiren, l" werde die Nemesis kommen. Abg. R. v. Iaworski erklärt, die Polen halte" an zwei Punkten fest, an der Wahrung der Interessen sowie an dem Ansehen der Monarchie und an der Entwickelung der Autonomie Galiziens. Die Pole" seien daher eine Staaispartei pur oxcollsnoo. ^ Polen wünschen sehnlichst die Milderung der nationalen Gegensätze, die Herstellung geordneter parlamentariM Verhältnisse und anerkennen die unbedingte Staats Nothwendigkeit des Ausgleiches mit Ungarn und werden alles thun, dass ein solcher Ausgleich auf consuls tionellem Wege zustande komme. Die Wünsche der Polen decken sich alle mit dem Programme der Regierung. Abg. Malfatti sagt, die Italiener werden d" Regierung gegenüber die Politik der freien Hand lie' obachten und ihr Verhalten nur vom objectiven Stalls punkte und Rechte, sowie der Interessen ihrer Wählel beurtheilen und im Nothfalle die Opposition ergreifen. Abg. Engel führt aus, der Standpunkt der Czechen sei aus ihrem Adressentwurfe zu beurtheilen-Bezüglich der Sprachenfrage werden die Czcchen nw einein Antrage auf Regelung der Frage hervortreten, " welchem aber von der dcutscheu Sprache als Staats spräche nichts stehen wird. Diesen undurchführbare' Gedanken müssten die Deutscheu aufgeben. Die Czechs stehen der gegenwärtigen Regierung weder als Fe'N" uoch als Freunde gegenüber und wollen die Thäte" abwarten. Der Nuthene Okuniewski sagt, die Deutschen mögen sich der Minoritäten annehmen, danu werden " Völker haben, welche treu zu ihnen stehen. Er ver^ langt, Graf Thun möge die Thaten Vadenis )" Galizieu gutmachen. Redner verurtheilt die gegenwärtig Verwaltung Galiziens, verlangt eine gerechte 2>e waltung und spricht sich gegen jede Erweiterung "^ jetzigen Verwaltung Galiziens aus. Die Debatte wird abgebrochen. Abg. Baron Berks und Genossen interpellieren wegen der Rückberufung der auf Kreta befindliche" österreichisch-ungarischen Escadre sowie des Infanterl ^ Bataillons, nachdem infolge Friedensschlusses zwM" der Türkei und Griechenland die ehrenvolle Ausg^ unserer Wehrmacht gelöst erscheint. , Abg. Hofmann und Genossen bringen eine analog Interpellation ein. Abg. Meyereder und GenoM interpellieren wegen der Vorgänge in Witthesparre Pennsylvanien, wobei 32 österreichisch-ungarische Oru^ arbeiter getödtet und 50 verwundet wurden. (MH> Sitzung morgen.) ___________ Helsgranltne. Marburg, 23. März. (Orig.-Tel.) Der Schrift' steller Haus Wachenhusen ist heute vornutM gestorben. ^, Budapest, 23. März. (Orig.-Tel. Das AbgcH netenhaus nahm in seiner heutigen Sitzung die 2u^ iu die Quotendeputation und zwei AusschusswaYl vor und setzte sodann die Approvisionierungs-Deva fort. ... Rom, 23. März. (Orig.-Tel.) In der Kam" wurde die Tagesordnung Alessios auf Wiederhersteuu'^ der vollen Actionsfreihcit der Gerichtsbehörde, betrete' die gegen Crispi gerichtete Beschuldigung und Tagesordnung Rovascndas, auf Verweisung der ^ gelegenheit au den hohen Gerichtshof verworfen " die Tagesordnung Carcanos, welche die Schlussan""« der Commission billigt, mit 207 gegen 7 StlMw angenommen. 65 Deputierte enthielten sich d" " stimmung. Crispi wohnte der Sitzung nicht bel. Launcher Zeiwnq Nr 67, 517 24 März 1898. Neuigkeiten vom Büchermärkte. Vier un^w"""'6 graphisch-statistische Darstellungen der Unnan, n""upwduttwi! iul Deulschru Reiche und Oesterreich-lul lwl^. V ^^ ^ bitter, Erziehungs- und Unterricht leh.e lwne» !^ ^adch.'i,scl,ulen. l, fl. --U0, - Conra d, Präpara Wt°l 'w ." ^w'l Unterricht. 2. Theil. fl. ^'40. - Her ,1. 1W «',^ese >on ui.d an Georg Herwech I«48. Einidt ^ "'chert. Monle Ca.lo. fl 180. — Schulze. D>e 5,' ^°^^"^"ch^'ten, st. 1-80. — Muelleubach, winsck^ . /ud"' ^ 1 W. - Dchm, Kommende Welt- ^'« wl 0??«^/^? 7"^' ^ Vl»m Hans. D.e deutsche °"gnsf sl ^/"'2eb. fl 7-20.- Scherff. D.r Schlachten-"schrnln^ ^7^ "" ^ehmaun, Tie elektrischen Licht-^eu.a^" °ber Entladu„ge>>, si. ,Iu« «^' ^ W.llmanns, Die Goldwährung zu tischn, ^> l^V ^'6"' " Woll mann, System des uw> fl 1 20 ^^ielns. st. 2-70. - Arras, Äismarct.Oedichte. ^"ecloriu^ s/^'^' ^" Lichtdruck, st. 4-20. - Lacroix, fl. »u- '' ^nmiat und i^nserr.ich 17^ä-i8i5, 1. Ljg,, ^l°tl>us, ^ <.'^'"' ""We Hochschulen, st. -'60, -Uchlw <> .^ "^° Dürspruug. st- 1 44. - Nube, Deutsch fl, 1 2^"^" und schinden durch Selbstunterricht. 2. Aufl,, sl> —-«'<> ^>oacoff, Soll die Tinlei getheilt norden? fi.^.^'^ Ullrich, Der englische Exannnalor. 3. ?lnsl., °bend l!,,'^ e Keusch nnd Krane, Universalunch für Pulter-'"«n i, «/^chz"l, ^, >Ausl., fl. 2 70, - Müller-Wipper. ^ahr i«'^? n 1^ Geschichte der Gegenwart, 31. Bd.: Daö ^°«s3oldii'» « ^-Geller, Iurisdietionsuorm und Civil-.^Halbband ^'l . «^'^H""' beschichte der Weltliteratur, ^-Uand i n ^ ^bsen Heuril, Sämmtliche H^ierle, lischen tt'iv^' >l---'W. — Sell, Die Entwickelung der latho-^°lt>,ch7Ä s "? ^ Jahrhundert, st — N). - Schiele, "nsllcheii ^,.^" ^" °"^ b '„ G,>werbsleben zur Erlernung der ^ Fisch?'^^"^U"«. ^Aufl., fl.- 6.1. - Dr.F'ckerl. ^eili„?r <^"M°''ds. Text und Tafel, fl. ^40. -l>- ^ ^ ^n, Zeitschrift fin- Schönheit und Kunst, I.Heft, stunde'„">> ^^' H"n!»vijrterl)uch der grsamimen Thier 3"ti,i^,^^"^, 1. Äd . fl. ^5 -. - Pribul. «>gem .?" !"/«r", st. .--«0, - Pick, Die lnnstlichen ^rei.P'"':/ '^ll,, ft. l 80. - Grüner, Mechanisch Anbaues » /'^ ^ bal Piaz, Handbuch de-; pialtischen ^ Stutislil i«..« ^^'"'^ Rundschau für Geographie ^e.sen i^"«^' 1 Hälfte, ft. 2 75. - Der Stein der "'°1l H 3cd 3^ .^ "''"- - ^"'rä'thiss in Ja v, Klein< ^^ "co. Camber gs Buchhandlung in La id ach. ^ugctommene Fremde. Hotel Elefant. Ue; ^sar^„?"^' Spody, Kreischmel, I. Kretschmer. Pri-Warburg, ^^"'"""ch, Kfltc,, Wien, - Vollender. ,Nsm., Mn. Pi,,,,, 'ppn'"'l». Kfm,. Graz - Vohac. Priuat, s, Ge> 3"'-' Echirt ^ N"', Vnbak. Ingenieui «'«me. - I)' ^,"'^"°^ ^^^^ -^ Nesch. Mohuvich. Private, Am 2!' « ' '' ^'"''^ Nudolf.wert. " ' ^ "'". Ne,ß M,. 3n^ ^elman. Nr. »,c^.. Wien, - Tho N ' ^'"' / V ^' ^""' " Hruska. Kfn,,. Huinpolcc. - Ko° ^"s-. Gr,,Kll> "5. ^ ^"U«r, ^°f'. München. - Haoas, ?.". Graz ^'^^ "ohn. Prof.. Leipnit. - M.sch.k Pri-h'Wq. 1. Sckin?^''. ^'"". Ärüuu - Grub.-. Prio.t, d'^,Krai2""sche P,iwt. Nentitschein, - Po,a6nik, ^' ^°vlencic U»s? ^^"t'chek. Priuat, Leipzig. — Lavreueic, Z'^dilorin N/^'PP^I- - Strnppi. Besitzer; Katscher, ms°lan, Posted '.A'"or, Post.xftediturin. Heilbronu. — V.en. ^'l'Mdttorm, Graz. - Sperling, Postexpeditorin. ^, Velstorllcue. ^"hhlluopl^,^"^- Nnwn Puspihal, Cmnptoirist. 3V I. ""v ^?, Lungentuberculose. ^^ Im «ivilspitale. culoje. ' "' März. N„,alia Cigler, Waise, 18 I., Tuber "lose. ^" ^,'^.^z. Maria Lulanc. Köchin 33 <"t Tnbrr' Endung.^°""'w »>'°zina, V,siherög°ttin, 5« ^'Lungen-. Meteorologische Beobachtungen in Luibach. SeelMe 306'^ m. F -R KZ« ^Z ^, , ^ Anstcht ^ ... 2U.N. 729V 8 9 ONO.zmlNark halbbewölkt ' 9 » Al,^ 727 6^3^l NW. schwach heiter 24 > 7Ü. Mg, s 724'2 , -1 0 WS'^. schwach j theilw. bcw. > 0 0 Das Tagesmittel der gestrigen Temperatur 4 5°, um 0 - 5 « unter dem Normale. Verantwortlicher Redacteur: Julius Ohm.Ianuschowsky Ritter vo« Wissehrad. Im Coliseum, I. Stock, ist ein schön möbliertes Zimmer mit erstem April zu vermieten. (1105) 2-2 Anzufiagen im Coliseum in der Möbelhandlung. bestellend aus drei Zimmern sammt Zugehör ist sofort oder zum Mai-Termin zu vermieten. (1102) 3—2 Anzufiagen: Deutsohe Gasse 2, Parterre links. Professor Dr. Inverardi Präses der medicinischen Facultät, Director des Institutes für Geburtshilfe und Frauenkrankheiten der königl. Universität zu Padua hat wiederholt die Magen -Tinctur des Apothekers Piccoli in Laibach erprobt, und empfiehlt dieselbe wegen Ihrer vor-zügliohon Wirkung. (461 10—8 104. Vorstellung. Gerade. Freitag, den 25. März III. Gast piel des Herrn Adolf Fröoeu vom Raimundtheater in Wirn. Der Ierriffene. Posse mit Gesang in drei Aelen von Johann Nestroy. Ansang halb « Ulzr, End»> l<) Uhr. Herren.gra.sse 2?Tr. ST parterre reclxts. Erstes und ältestes Wohnungs-, Dienst- und Stellen-Vermitlelungs-ßureau (behördlich bew.lligt) empfiehlt und placiert Dienst- und Stellensuchende aller Art für Laibach und auswärts. Gewissenhafte, möglichst rasohe Besorgung: zugesichert. (85(V) 25—17 Ein scli möbliertes Zimmer wird an einen distinguierten Herrn sogleloh vergeben. Anzufragen: Knafflgaase Nr. 4, Parterre, rechts. (1103) 2 Original- Somatose - Kraft -Wein enthüll in 100 g medic, feinsten Malaga 5 g Somatose. Vollkommen gelöst. Gesetzlioh gesohützt. 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Ich bin nicht imstande, die mcntelnden Schmerzen, die ich durch volle drei Jahre bei jeder Wilterungsänderung in meinen Gliedern litt, zu schildern, und uon denen mich weder Heilmittel, noch der Gebrauch der Schwefel-l'äder in Vaden bei Wien befreien lonnten. Schlaflos wälzte ich mich Nächte durch im Vettc herum, mein 'Appetit schmälerte sich zusehends, mein Aufsehen trübte sich nnd meine ganze Körper» Iraft nahm ab. Nach vier Wochen langem Gebrauche des Wilhelms Thees wurde ich von meinen Schmerze» nicht nur gauz befreit uud bin es noch je»t, nachdem ich schon seit sechs Wochen keinen Thee mehr trinlr, auch mein körperlicher Zustand hat sich gebessert. Ich bin fest überzeugt, dass jeder, der in ähnlichen Leiden seine Zuflucht ,m diesem Thee nehmen, auch den Erfinder dessen, Herrn Franz Wilhelm, so wie ich segnen wird. In vorzüglicher Hochachtuug Gräsin Vulschiu°Etrei """""UV,'"- .....lN0'25 1N0 !!l> Geld Ware Vom Vtaatr zur Zahlung Ubrrnümmciie (nsenli.'Plior^ Obli,lll«onc». Ellsllbslhbatüi «u»> u, »000 M. 4°/^ ab l»>„ 884, 4°,', Kiu — im> « » Galizische Karl«Ludwig Vahn, dillsrle En>6»' 4"/,. , , , . 10!» — lN0 9» Vorarlberger Bahn. «im. l«84. 4°/n(dlv,St,)S,,f, 1W fl.N. 1U0 2N 10120 Ung. Vold«»tt 4°/» Per C«sse 1^1 55 i^i'7b blo. dll>. prr Ultimo .... I2l öl> 121 7l> dlu, Nextf i» ztlu»ci!wiihr., 4°/^, ! steuerlr?» !ür 20»j»lu!>e» Nom. 38 4N 9>.» u<> 4"/„ bto, dto per Ultimo , . A, 4u 9ü «, d'u 3t,E A,,G°IdN»"lI„4'/,"/, 11945, ^<,45 blo, blo, 2i!!icl 1U» l> , 4>/,"/ß 1UU»ii 1,)1 85 bl° Slnate Obüg, (Ung, ONb.) ! v, I, l87ü, 5"/„..... 122'1»,!,^'- dto,<> ,'V<,^chl>»ll<>nal Abi, Obl, l«,o ,!(» dto. Vra», A»t, k l»(> fl, 0 Hg. iW —!,,;„ ',,> d<° btll, il bo fl.ö, W. iü9 2b,U0^.'> T>1tik°Ne«,.L°se 4°/„ Kw fl. 141 25^42 2b Hrundenll.«Vbligaliune» (für IN» f>, CM.). 4»/„ ui'garllche (,<>»' N ü. W.) . ü? »c, l,ft:»> 4°/n lroalijchc »,2 50^ —^ Anis!,!'» d, L!>ib!>il'»!!i,>dc Wien lul^n <<>b 4« Nolrlie» d, Illldlül'inciildc Wien ^ r ud,'i »hlildi , , , . I!i?'5><112« 2', Pläiüici, Ä»l d, Vlablgm, Wicn ill« 5« lk!> 5>> Vl!l!cl,ci,i'.'!,!!<-!,?„, Ufr,u«!i 5"/, <) «b l"! «^> ^°/, ltrumer 5!ant,e».«»leheil . 83'—! UU 8U Velb Ware Psandblltft (für 100 sl,). Vodcr. llNn,Sst,ln50I »erl,4»/, !»9 i" 10U - bto, Pram'Schldu, 8"/<>, I, „ N -üsterr, Lande«-Hyp-Aüst, 4°/« »9 60 100 ««, Qest, u»g, Va»t verl. >"/„ . . 100^0 IU1 4>' dlu. dlo 50jähr, „ 4"/n . . I0U 40 101 4« Lparcasle.l.osl., »C I. ö>/,°/»Vl. ,ni bu — - ßrlsliläts.ybligallonen (für 100 sl.). sserdinai,d«-Norbbahn Tm, lN« 10N'7<> 10! <ü^ Oeslcrr, Nordmestbalin . , . iit!>«^>2^ Slaalsbaliii^^^rcs^^aopTt. 22« ün 224-— Siidbahi, «"/« k ssrc«. 500 p, Tt. 1«5 — 18« — dlo. 5 4»/c Unlerlrailitl Nahn« , < »8 50 100 — Kank'Artl»« fptl Olück). «lnglo-0tst. Va„l 20» sl, Syo/n E. l«o 75 1NI-75 Va„luerein. 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S..... ?« 75 79'25 Liidnurbb, «flb°Ä, 2N0 fl, CM. ücw"?!. 2><> 5> tr«,»wny!»e!,Wi,,170fl.ö.W. — — ^' dlo, Em, >8»7, 200 fl. . . 5U7 — 507 50 Tramwnl, Ge»,. Ne»eWr„ Pr<^ rilä!« '.'Iclieil »00 fl, . . 130 50 131 5<> N»l, „allz, Eisexb, 20<>!l, Silber 21« 75 212 25, U,i>j Weslb (Naab Hs.i^-lwil 3, 2l1 2^ 2«2'25 Wiener Lacalvahiie» Act, «es. —— — — zndusllie'Actlen (per Stück). Vaiines,, M«,, «st,, l«N fl. . . no , 1,7 — laydier l»nd Ktahl»In>. !„ Wien 100 fl..... »,»— «L — «ij>-»!i!,!i,lw,.Üsil,a , Trste, »0 N. l»i-— l».i - ,,emühl", Papierf. u V,^V. na ^ g« 50 Lirsinael Brauen'! »nn sl, , , 1,5 5«, ,,,7 5«, Vlo„!an.G«ifllsch , vest, >alp!»e 153 ^ ,.,,4 Zf. Planer Eisen I>ib,°Oes, 200 sl. 7«,?.— 71» „ »alqo Tar^, Slciüluhlen 60 fl, ,^>.__«izzy ^ ..Tchlöalmühl", Papiers 200 fl. 207-—zug - „tzteyr«»>, Vapieij. u, «.»«. 71.^ 17z ^ Geld Ware Irssaller Ki>l,ls!!«,-«2 - i»3 — Wasfenf, G,,Oest,lnWie»,,0«fI. !>04 - 305-Waago»-i!eihansl.,Allg,, in Pest, 80 sl..... . 5!»8— 605'- Wr, Äaügesellschaft 100 fl. . , >l»2 25, llii 35 Witnelberger Zie«tl.«lctten^<« »^» ?ä 830 00 Diverse Lose Äudapest'Vasllic'a (Dombau) . «"70 ?-,-> Crcdillule ',!,«-rsuz, OestGefv.lUfl. 20 25 20 75 Null,,,, .«i'K'ilz. U,,g »es, U,, bfl. 10 ^0 ,y,>y Nüdolvl, Uus«' lo sl..... 2« __ ^.^, Kalm «ole <0 sl, «M, . . . «>,._ «^,5^, St, c^üuic! «use 40 sl, VM. . 7975 ^.^ Waldstl-i» Lulc 20 fl, CM, . . 59-_ y^,_ (i>rwi,,sl!ch, d, ^"/„ Pc, Schillbv. d Äudencredilaüs!.!!!, l 0 99 60 Deuliche Plä!»e......58-?2, 5« 82, Loilbon....... . 120 25» 20 3? Pari« ........47 57^ 47 «2, Et. Peterlburg .....— .- — — Valuten. Ducaten........ 5>s,<, 5-7, 80-ssranc« Sliicle.....gzz u->^ Deu«chc Nl>iä,«ba»Inol«N . . ^7/ 58 77 Ilalieüische Aantnuten . . . ,,-> ,'^ ^ <^ z«pl.r^cl..... l ^"7".