^287. Donnerstag, 16. December 1897. Jahrgang 11ß. Macher O Ieitung. ''Mi!g"»"°"prti,: MitPostversenbunn: «anzjlhrw fl, l», Halbjahr!» fi. ?50, Im per Zrtte N lr.: bri öftere» Wirdsiholüügri, per Zeile 3 lr. Die «Law. Zeit,» erlchelnt täglich, mit »u«n»hnu der «,nn» unb Ftü!?^ Entschließung vom 11. December d. I. den ^'"'"lrmh hxlr» »l»lum Dr. Anton Rezel zum ülhl "^ef im Ministerium für Cultus und Unter. ""gnädigst zu ernennen geruht, i Latour m. p. Üllli^l/' ""d t. Apostolische Majestät haben mit 1>l^Mr Entschließung vom 11. December d. I. Kleide. " ^tel und Charakter eines Sectionsrathe« ^d„" ^'N.steilal-Srcreläre Dr. Franz Hye. ^lhetrn Anheiln von Mustatza und Wllhtlm "Rl/i- ^" Weckbecker zu Sectionsräthen im ^tn« lür Cultus und Unterricht allergnädigst 'nnen geruht. Latour m. p. ^ H " Ministerpräsident als Leiter des Ministeriun-s Mtz.,^n hat ,m Grunde des mit Allerhöchster Vn,?"2 vom 9. November 1894 genehmigten ltdenlFwus. Statutes des l. l. Urchlvrathrs das ^!>d?r ^'tglied desselben, Geheimen Rath Dr. Josef ^vmr,"^'^"" von helfert zum Vorsitzenden' "er,m Archioralye ernannt. ^It,^ Ministerpräsident als Leiter des Ministeriums Mav N ^^ l)l^ Oberingenieure Siegmuno Gruber, ?"l„ "" "lid den Piioataichitellen Emil Art-X„t. '"" Ingenieur im Milllsteilum des Innern ^>»>si^ Minister für Cultus und Unterricht hat die ^"zet ^"chclttaie Dr. Aoalbttt Ritter von ^.^'"lchlon, Dr. Richard Humpe und ^M,n?"no Pllat zu Mml,,er,al. Gecrrtären. d,e ^ ^le ^°"^plsten Ruoolf Freiherr« von Kraus, ^t^'' ^rallenbrrg Eolen von Zeno-^lolv. ^ ^"dolfHerrmann von Herrn« ^-^ ben Mlulsterlul-ConclvlMn exlr» «lHlum Rudolf Ritter von Pollack zu Ministerial. Vice-secretüren, dann den Adjuncten der niederüsterreichischen Finanz-Procuratur Dr. Arthur Freiherr« von Drechsel auf Deufstetten. den Finanz« Eonciplsten der niederüsterreichischen Finanz-Landes, direction Dr. Adalbert Halma, den provisorischen Statlhalterei Conciplsten der dalmatinischen Statthalterei Franz Hervay von Kirchberg, den proviso, nschen Concipisten der niederösterreichlschen Finanz. Landesdirection Dr. Venno Fritsch, den Concepts-Viaktik'Mten der böhmischen Statthalterei Dr. Ottolar Zampach und den Conceptspraltlkanten der nieder, österreichischen Statthalterei Dr. Karl Ritter von Hartel zu Ministerial ° Eoncipisten im Ministerium für Cultus und Unterricht ernannt. Der Minister für Cultus und Unterricht hat den Concipisten der G^neraldirlction der Tabalregie Doctor Maximilian Bauer zum Minifterialconcipisten sxli-» »l»wru im Ministerium für Cultus und Unterricht ernannt. __________ Den 14. December 1897 wurde in der l. l. Hof. und Staat«, druckerei das I.XXXIII. Stück der ruthemschen, das I^XXXVlll. Stück der italienischen, das X6VII. Stück der polnischen, das XCVIII. Stück der kroatischen und das <ÜV. Stück der ruthenischen Ausgabe des Reichsgejetzblattes ausgegeben und versendet. Nichtamtlicher Theil. Die Auszeichnung des Ministers des Aeußern. Wien, 14. December. Das «Fremdenblatt» bezeichnet die hohe Aus» zeichnung des t. u. l. Ministers deS Aeußern. Grafen Ooluchowsli. durch Se. Majestät den Kaiser als die Klönung der Zustlmmungslundgebungen, die dem Minister von den Delegationen gewidmet worden sind. Dlese Ehrung stimme mit dem Urtheile überein, das in der Monarchie sowie auch im Auslande über die Er-gebnlsse auf dem Gebiete der auswärtigen Politik Oesterreich. Ungarns gefällt w»rd. Verbündet mit dem Deutschen Reiche und Italien, sind wir mit Russland in ein Verhältnis gegenseitigen Vertrauens gelangt, das uns gestattet, die Vorgänge auf der Baltanhalbinsel mit Ruhe zu verfolgen und das zugleich für die ge> sammle europäische Lage von hohem friedlichem Werte ist. Mit England und Frankreich stehen wir auf freund-schllstllchem Fuße und was d,e südöstlichen Länder elbst betrifft, so hat fich specisll zu Rumänien, das manche wichtige Interessen mit uns gemeinsam hat, ein erfreuliches Verhältnis der Uebereinstimmung in der Friedenspolitik auf dem Balkan herausgebildet. Unsere Monarchie genießt volles Ansehen und ihre Stimme fällt schwer ins Gewicht. Graf Goluchoweki habe dem Reiche eine günstigere Position g/schüsser», als sie je vorher gewesen. Wenn man sich erinnert, wie oft im Laufe des Jahrhunderts die Befürchtung auftauchte, dass Oesterreich-Ungarn behufs Verhinderung von Verschiebungen auf der Ballanhalbinsel, die wichtig? Inter-essen der Monarchie berühren würden, genöthigt sein werde, zu den Waffen zu greifen, so werde man zugestehen muffen, dass sich ein Umschwung von größter und erfreulichster Bedeutung vollzogen hat. Aus diesem so befriedigenden Bilde, das die Situation der Monarchie nach außen hin bietet, fchöpft das Blatt einen Trost auch in Hinblick aus die verworrene innere Lage. «Wenn es jcht so lluösiehl, als könnte man das Wort unferes Dichters variierend anwenden und als wäre Oesterreich nur noch im Lager der auswärtigen Politik, fo dürfen wir uns doch auch über die traurigen Erlebnisse dks Augenblickes erheben und uns sagen, dass dieses Reich schon weit schwerere Krisen glücklich überwunden hat und dass auch diese Krise vorübergehen und dass der Sturm vielleicht nicht nur zerstörend, sondern auch befruchtend gewirkt haben wird.» Der «Pester Lloyd» äußert sich über die Ordens-Verleihung an den Grafen Goluchowski folgendermaßen: «Selten noch begegnete die Auszeichnung eines in activer Stellung befindlichen Ministers so lebhafter Be« friedigung und unqetheilter Sympathie in der ge. fammten öffentlichen Meinung Oesterreich-Ungarns, wie die dem Grafen Goluchowski gewordene Allerhöchste Auszeichnung. Es ist eine charakteristische Erscheinung, dass die S ellung des Ministers des Aeußern von dem wilden Brausen der Politik in Oesterreich völlig unberührt blieb. Von der Delegation Oesterreichs uno von der ungarischen Delegation wurden die glänzende Actionsfähigleit und die großen Erfolge des Ministers einmüthig gewürdigt. Die huldvolle Manifestation des Vertrauens durch den Monarchen ist gleichzeitig die Sanctionierung jenes Vertrauens, das Graf Goluchowsli bei den beiden Vertretungslorpern gefunden. Diese Aus-zeichnung hebt sich aber auch deshalb von sonstiger An» erkennung besonders ab, weil sie der Ausdruck jener unmittelbaren Ueberzeugung von dem Talente und den Verdiensten des Ministers ist, die nur an Allerhöchster Stelle gewonnen werden könne.» Feuilleton. * Philharmonische Gelelllchast. !>t. ^"an es mit der Kunst überhaupt ernst tz'^n. ^'" man den Concerten und Kammermufil' 3'^üku? philharmonischen Geselllchaft auch jene ^tyid*""g wldrnen, die sie vollauf verdienen. Die ^^Ncen ^"te Betheiligung des Publ,cums an ^^tW,,. der philharmonischen Gchll,chaft hat ll««dir M ?,»e dargelhan, dafs ein reges Bedürfnis V!° kr N in Lalbach vorhanden ist und dir I^'rdetl, "ermehrung der Concertaufführungen, die ^t«t o'? drr Kammermusik an dieselben, in ab-V>" °^" Lö,ung zugeführt werden muss. r>r> 37 l°U die Auswahl eine sehr sorgsame l'? von ^ )"^ben in Laibach selbst eine stattliche Ve lu^"'""°'ental°Solisten, ^ über hervor. >l»i>h""'"e"sche Eigrnschajten verfügen; man !<°t^ h'e und da in den vergangenen Jahren ^ >.n3n ^lwurf hören, warum m tne Ferne "t^tnal °* Gute so nahe liegt. ^ ^ «^, war dle Kunstgeme.nde mit der Wahl ^Kel « ?""en einverstanden; das Schwestern. ! Lchdtt zu den Zierden des Concertsaales und insbesondere die Violinvirtuosin F:au Theresina Schuster-Seydel nimmt unter den Geigenkünstlern kr Gegenwart eme hochansehnliche Stellung ein. Die Künstlerin ,st den Concertbesuchern noch in angenehmster Erinnerung, da sie im Verlaufe des letzten Jahrzehntes zweimal mit dem schönsten Erfolge in Concerten der philharmonischen Gesellschaft auftrat. Die Beifallsstürme nach den Vorträgen der Künstlerin bewiesen, dass das Publicum die Vornehmheit und Feinheit, mit der Frau Furlani'Seydel ihre Kunst ausübt, nach Gebür zu schätzen weiß. Ueber die Wahl der Nortrags. stücke ließe sich allerdings nicht unbed'ngt jenes Lob aufsprechen, das wir dem Spiele der Künstlerin vor« behaltlos zollen. Ein jeder und eine jede sucht sich natürlich stine theuersten Paradenummern heraus, von denen womöglich die zweite wie die Faust aufs Auge auf die erste passt. Wir wollen gerade nicht behaupten, dass die Compositionen unkünstlerisch waren, doch über die akademische Trockenheit ws veralteten Adagios von Opohr, da« Passagenwert G-slunler in der gehaltlosen Polonaile von Laub, über die Trivialität der Zugabe von Timdelli vermag auch dus vollendetste Spiel nicht hinwegzutäuschen. Kraft, Innigkeit und Fülle des Tones zeichnen das Spiel von Frau Schujter-Seydel aus; in oem Adagio von Spohr vertiefte sich die Künstlerin zu echter, deutscher GemüttMirfe. Die reine Intonation, eine vollexdete Technik, die selbst bei den schwierigsten Terzen, Sexten und Octavengüngen nie trügt, stempeln Frau Seydel zu einer bedeutenden Violinvittuosin. Die Pianistin Frau Marie Furlani-Seydel brachte an Stelle der a«gekündeten Phantasie von Chopin eine Suite von D'Albert zum Vortrage. Die Composition verräth den geistvollen Tondichter und Clavierspieler und die gediegene contrapunltliche Arbeit der zwei ersten Sähe wird auch einen ernsten Kunst« kenner befriedigen. Frau Furlani-Seydel wirkte als Clavier-spielerin durchaus nicht aufregend — dazu gab auch daS gewählte Stück keine Veranlassung — ihr Vorlrag ist jedoch künstlerisch gemäßigt, distinguiert. Wir wollen da nicht etwa Mangel an Empfindung zum Vorwurfe machen, denn hierüber ein Urtheil zu fällen erscheint nach einer Vorlragnummer schwer möglich. In der Gegenwart sind Künstler selten, die ihr Empfindungsvermögen künstlerisch zu mäßigen, ihr Temperament im Zaume zu halten pflegen. Gelingt es jedoch Clavierspielern, solche Gemessenheit einzuhalten, werden sie zugleich trocken und kalt in Anfchlag und Vortrag. Um den künstlerischen Vorzügen von Frau Furlani-Seydel volle Gerechtigkeit widerfahren zu lassen, müssten wir sie in nnem eigenen Concerte hören; im letzten Concerte machte ihr Spiel nur den Eindruck einer angenehmen Beigabe zu den Leistungen ihrer Schwester. Der zweite Kammermusik-Abend, der dem Mitglieder-Concerte vorangieng. erfüllte ebenfalls eine pietätvolle Pflicht gegen den großen deutschen Meister durch mustergiltige Aufführung eines herrlichen Streichquartettes. 1. Laibacher Zeitung Nl. 287._________ 2596 _________16. December^697^ Nus Anlas« der Verleihung des Vroßtreuzes des Stefans'Ordens an den l. u. k. Minister des Aeußern Grafen Agenor Goluchowski sind Er. Excellenz zahl« reiche Glückwünsche hervorragender Persönlichkeiten, theils mündlich, theil« schriftlich, zugekommen. Der Herr Ministerpräsident Dr. Freiherr von Gautsch fand sich gestern nachmittags als einer der ersten im auswärtigen Amte ein, um persönlich dem Grafen Goluchowsli seine Gratulation zu überbringen. Aus dem deutschen Reichstage. Berlin, 14. December. Die Berathung des Etats wurde in der heutigen Sitzung fortgesetzt. Nach längeren Ausführungen des Abg. Rickert bemerkte der Kriegsminister von Goßler gegenüber einer Anregung Rickerts. es liege nicht in der Absicht der Regierung, zur Zeit die zweijährige Dienstzeit abzuändern, auch sei eine Vermehrung der Infanterie' Bataillone eine nicht beabsichtigte, dagegen bedürfe die Feldartillerie dringend einer Reorganisation. Etaatssecretär Graf Posadowsly erklärte, für die larifsverhandlungen mit England und den Vereinigten Staaten von Amerika sei die Grundlage bereits festgestellt; Aufgabe des wirtschaftlichen Ausschusses sei es zunächst, das Sammeln des ungeheuren Materiales und sodann die Aufstellung neuer Tarife, damit er im Jahre 1904 bei den Verhandlungen auf dem Laufenden sei. Es sei heilige Pflicht zu prüfen, ob die Interessen der Landwirtschaft bei den Handelsverträgen genügend seien, eventuell müsse dieser höhere Schutz gewahrt »erben. (Beifall rechts.) Das Zuckersteuergesetz könne nicht verworfen werden, bevor man ein besseres habe. Abg. Zimmermann kommt auf die von den Regierungen in Preußen und Sachsen ergangenen Verbote von Kundgebungen des alldeutschen Verbandes zugunsten der Deutschen in Oesterreich-Ungarn zu sprechen. Er findet es begreiflich, dass die deutsche Regierung nicht zugunsten der Deutschen in Oesterreich. Ungarn eingreifen kann, billigt es aber nicht, dass Sympathiekundgebungen von ihr verhindert werden. Abg. Freiherr von Hardenberg (Welfe) meint, zu Italien bestehen Strömungen, welche vom Dreibunde abtreiben; umso fester müsse das Verhältnis zu Oesterreich' Ungarn sein; aber die Magyaren spielen dieselbe Rolle in Oesterreich, wie die Preußen in Deutschland. Wenn die Ungarn sich darüber begeistern, dass man den Kroaten Zrinyi gepriesen oder des ungarischen Parlamentarismus lobend gedacht hat, so berühre das den Redner komisch und müsse er über die Budapest« Tage sein Bedauern aussprechen (Unruhe). Redner spricht der Regierung seine Anerkennunq aus, dass sie die aufrührerischen österreichischen Liberalen gehindert habe, auch hier ihr Wesen zu treiben. (Große Unruhe.) Abg. Freiherr von Stum ermahnt, an der Ge-wohnheit festzuhalten, in der auswärtigen Politik die Ausdrücke sehr vorsichtig zu wählen. Nach der Ansicht des Redners habe der Reichskanzler kein Versprechen gebrochen; er habe materiell und formell correct ge« handelt. Staatssecretar v. Vülow führt aus: «Fürchten Sie nicht, meine Herren, dass ich um diese vorgerückte Stunde mich anschicke, ein diplomatisches Duell aus» zufechten mit dem Herrn Abg. Freiherrn v. Hadenberg. Ich thue dies schon deshalb nicht, weil ich mir nicht die Fähigkeit zutraue, so schwerwiegende Fragen im Handumdrehen erschöpfend zu behandeln. Ich möchte nur constatiereu, dass die Besorgnis des Herrn von Hadenberg, als ob der Dreibund irgendwie erschüttert sei, vollständig unbegründet ist. (Bravo! Bravo!) Der Dreibund erfreut sich des besten Wohlseins. Unsere Beziehungen zu Oesterreich»Ungarn und Italien sind gleich gute und die Vudapester Tage haben nur dazu beigetragen, diese Beziehungen zu consolidieren. Hieran knüpfe ich eine Bitte. In der heutigen Discussion sind mehrfach die inneren Verhältnisse der österreichisch» ungarischen Monarchie berührt worden. Wie wir, meine Herren, gegenüber den internen Vorgängen fremder Staaten innerlich fühlen, hat jeder mit fich selbst abzumachen. Die Gedanken sind zollfrei und Gefühle sind es auch. Wo aber den Gefühlen ein öffentlicher Ausdruck gegeben wird, wird meines Erachten« die Pflicht zur Mäßigung, zur Besonnenheit und zur Achtung fremder Rechte umso größer sein, je bedeutsamer die Stelle ist, wo eine solche Enunciation erfolgt. (Sehr richtig!) Wir wünschen nicht, dass fremde Regierungen oder fremde Parlamente sich in unsere inneren Verhältnisse einmischen (Tchr wahr!) sowie in Parteikämpfe, an denen es ab und zu auch bei uns nicht fehlt, aber gerade weil wir vom Aus» lande uns gegenüber ein ganz correctes Verhalten verlangen, sind wir selbst zu solchem verpflichtet und diese Pflicht besteht ganz besonders gegenüber dem verbündeten und eng befreundeten österreichisch-ungarischen Reiche, an dessen Spitze ein Herrscher steht, zu d'ssen Weisheit alle seine Völker mit gleichem Vertrauen emporblicken können» (Bravo! Bravo!) Hierauf wurde die Weiterberathung auf morgen vertagt und die Sitzung geschlossen. Auf der Tagesordnung der morgigen Sitzung stehtauch die Berathung der Militärstrafprocessordnung. Politische Ueverftcht. Lnibach, Ib. December. Am 13. d. M. nachmittags hat unter dem Vorsitze des Ministerpräsidenten Freiherrn von Gautsch neuerlich eine Ministerconferenz stattgefunden. Der Statthalter in Böhmen. Graf Karl Cou« denhove, ist am 14. d. M. früh aus Prag in Wien eingetroffen. Das Cxecutiv«Comite' der ju ngczechischen Partei beruft sür nächsten Sonntag nach Prag eine Versammlung sämmtlicher Vertrauensmänner zur Anhörung des Berichtes über die politische Lage und zur Beschlussfassung über die in Zukunft zu beobachtende Taktik ein. Im ungarischen Abgeordnetenhause wurde gestern die Generaldebatte über die Vorlage, betreffend die Regelung der Rechtsverhältnisse zwischen den Arbeitgebern und den landwirtschaftlichen Arbeitern fortgesetzt. An derselben betheiligte sich auch der Herr Ackerbauminister Dr. von Daranyi. Falls die General« debatte morgen nicht beendigt sein sollte, wird dieselbe, wie Budapester Blätter berichten, an diesem Tage unter« brochen werden und zunächst der Bericht des Finanz« ausschusses über das neue Ausgleichs.Provisorium zur Verhandlung gelangen. Der deutsche Eolonial«Director Freiherr von Richthofen wird seine neue Stellung als Unlerstaatssecretär im auswärtigen Amte demnächst antreten. Zu seiner Unterstützung bei der ferneren Leitung der Eolonial'Abtheilung ist ihm Generalconsul Dr. Schmidt.Leda zugetheilt worden. Wl war früher im Tonsulardienste thätig gewe " .^ hatte als dritter Schriftführer der Eongo'Conpen .^ Berlin fungiert. Im Jahre 1885 wurde " "" l„ Kairo, später deutsches Mitglied der "ternano" Commission zur Feststellung der Grenzen v" tanats Zanzibar, und als solches bereiste er "^ u.^ Ostlüfte Afrikas bis zu den Somall'.Ländern. Mcy ^ er sich längere Zeit in Zanzibar auf und lern« ^ Insel gründlich kennen. Im Jahre 1s88 n,mu nach Vatavia versetzt, um dort ein Äerufsconn"« ^ zurichten, und bald danach kam er nach A^oya" '^ er seitdem ununterbrochen als GeneralconM " gewesen ist. Nur für den Zeitraum «'"« ^ elwa bis Februar 1896, war er von dort no>" um das deutsche Eonsulat in Apia Vertretung««"', verwalten. .^hl Nach einer aus Rom zugehenden Meldung N^, man in dortigen politischen Kreisen, dass das neu ^ msteriutn. dessen markanteste Persönlichkellen NM>^ Genannten Marchese Visconti-Venosta und v" ^ wären, in der Kammer über eine Majorität bis 90 Stimmen verfügen dürfte. «tischen In der letzten Sitzung der franzoi''^ Kammer interpellierte im Laufe der Neva" das Arbeitsbudget der radicale Dep. «ataur. ^ Ueberbürdung der Eisenbahnangestellten. Der <" '^, für öffentliche Arbeiten, Turret, zählte d« M "" s derung der Ueberbürdung ergriffenen Mahnaym ^. und betonte, dass die betreffenden Reglements z ^ Wendung gelangen. Die Kammer genehmigte gegen 141 Stimmen die Erklärung?« des '""?''„ hie In Kopenhagen fand vor einigen ^^ 15. Delegierten-Versammlung der Parte» H ^^, statt. In zahlreichen Reden wurde die pollt'!^. elle" tion, die Verdrängung der früheren rein «"<"" ^ Kämpfe durch Fragen der Interessenpolltll, "e " ^. der Partei zu diesen letzteren und vor allem " ^ halten der Rechten in Sachen der Landesoertyr >^ erörtert. Wenngleich die verschiedenen meon ^, übereinstimmende Ansichten aussprachen, """ ,^He die wünschenswerte Klarheit über d,e aug« ^e Lage der Partei nur theilweise erreicht wuror, ^ man sich schließlich doch über eine NesolutloN' ^ cher die Versammlung ihre vollkommene VM g" ^» ^ ausspricht, «dass die Rechte mit aller «Ml ^» Lösung der vorliegenden Aufgaben welter " ft bei der Verhandlung über die geplanten mes" ^ viel Entgegenkommen zeigt, als oh" «"rley^gl,, conservativen Grundsätze gewährt werden lan ^c^ol' betracht der bevorstehenden Wahlen richtet 0" t>,e lung ferner an die Organisationen der m^ ^« dringende Aufforderung, dafür Sorge zu """ «^te' nicht nur in den Kreisen, in denen « ^»H bereits die Mehrheit hat. sondern so we" " ^^ auch in anderen Kreisen Candidate« aufge!«"^ ^9S die den in den Programmen von 188^ un" ^^ <," ausgesprochenen Grundsätzen beitreten. ^ ^, jeden einzelnen Parteigenossen d,e drwA"" ^ hl derung. nach besten Kräften dahin zu "'""' ^B bevorstehenden bedeutungsvollen Wahlen d" ^ ^e Landsthing ein Resultat ergeben, welch« z ^M' der Rechten in der Bevölkerung in "chM. ^ nisse steht und die Partei in den Stano , ^^ ferner zu verhindern, dass das U°nd ^ M einer Parlamentsmehrheit und immer rao^ ^^ wälzungen sowohl auf dem ""«men ^"^ Zn tiefer Marsch. Novelle von Hans vldewert. (Schluss.) Und ehe die verblüfften Aufsichtsleute eine Er» wiberung gefunden haben, ist er hinausgegangen. Keinen Augenblick besinnt sich Kutt, wo er Mar. garethe zu suchen hat. Genau kennt er die Stelle, wo sie, das feine Haupt gegen die blühende Wand gelehnt, nun sitzt. Und dann steht er vor ihr, und als sie auf seine Frage, ob er Platz nehmen darf an ihrer Seite, kaum sichtbar nickt und ihr Kleid eng zusammen« rafft, um jede Berührung mit ihm zu vermeiden, fragt er traurig. «Haben Sie leinen Willlommensgruß für den Heimgelehrten?» «Für den Heimgekehrten!» ruft sie schneidend. «Wenn Sie diese» Haus Ihr Heim nennen, warum haben Sie uns dann nicht früher ziehen lassen?» Da beginnt er ihr zu erzählen, wie erst in der Ferne seine Absicht gereift ist. wie ihn die Sehnsucht nach der schwermüthigen Marsch, seiner Heimat, der er so lange entfremdet war. verfolgt hat. Und er spricht ihr von seinen Plänen, wie Haus und Garten in neuer Schöne erstehen sollen. «Drinnen habe ich die Risse,» schließt er. «Sobald wir drinnen sind. sollen Sie sehen, wie ich es jür den zukünftigen Lüwenhof erdacht habe, und wenn S« tadeln, will ich gutem Rath willig Gehör »Nichts will ich sehen von dem, was Sie Verbesserung nennen!» ruft mit bebender Stimme das Mädchen. «Wenn ich in der Fremde der Stätte gedenke, wo ich meine Kindheit verträumte, soll mir nicht Fremdes das liebe, alte Bild zerstören!» Ganz verstohlen huscht ein Lächeln über sein Ge° sicht, doch etwas von ihrem Metallllang hat seine Stimme verloren, als er jetzt von neuem beginnt: «Und noch anderes hat mich hergetrieben! Ich habe noch eine Schuld einzufordern!» «Eine Schuld?» ruft sie mit blassen Lippen. «Ja.» bestätigt er, sich gewaltsam zur Ruhe zwin» gend, «und zwar von Ihnen!» Sie erhebt sich. «Sie belieben zu scherzen.» stößt sie aus, «oder sprechen Sie in Räthseln? Dann muss ich Ihnen sagen, dass mir zum Rathen heute die Luft fehlt!» Mit fester Hand zwingt er die Widerstrebende zum Bleiben. «Es sind erst Wochen,» fährt er fort, «da sind Sie im frohen Spiele in den Dünen von Sanct Peter meine Schuldnerin geworden. Es ward bestimmt, dass dieselbe freiwillig mit einer Kleinigkeit bezahlt werden sollte. Doch ich bin gekommen, Großes zu fordern. Dich selber begehre ich l Margarethe, liebe Margarethe, gib dich mir zu eigen! Schon ehe ich schied, hätte dieses Wort gesprochen werden sollen, doch zu jäh hatte ich mein Empfinden erkannt, ein Taumel der Leiden« schaft hatte mich erfasst, fort musste ich, um in der Trennung von dir meine Gefühle zu klären und meine Wünsche reistn zu lassen. Nun aber weih ich, dass, was in mir glüht, für« Leben bestehen wlrd. A ^, -auch. dass in deinem Herzen n'«^ ^°, ^ V meine Bitte mit freudigem Ja antworten .. ^, oft ich in deinen Zügen geforscht "ch« I ^ M mich eine leise, warme Regung erhoss n urp ^,50, Gelassenheit hast du mich ertrage«! ^l^"' wäre hell lodernder Hass mir U/e^ dennoch habe ich hoffnungsvollen MA " ^He Selbstvertrauen. Wlllst du es wagen, ^ «M eines Brausekopfs zu sein, wenn d'ch " ^ AN"!^ Neigung fesselt? Ich habe "e M^ . dass du es nie wirst bereuen müsse"' ^ ^, u"° ^ Fest presst er ihre kleinen, la tte« H5 ^cht er sich niederbeugt, u.n den Ausdruck 'Y ^ ^ c^ zu erkennen, löst sich die Starrhe t, weia) A^ er zu ihr sprach, gefesselt hielt, in eine Aufschrei: . ^ .. ,inb iü "«'" g^" «Ich liebe dich ja, Kurt! Und 1°, „ wenn du nicht gekommen wärest I», herabgU.c^ Leise und unbemerkt ist die Nacht ^ ^ «, In den Kronen der alten Eschen A^z .M Aes "' ^ pc erblühen wird. ein neues Geschlecht -Glück — in tiefer Marsch. . Laibacher Keituna Nr. 287. 2597 16. December 1897. ^Mischen und politischen Gebiete preisgegeben ?°' An dem den Verathungen folgenden Festmahle ."en gegen 300 Personen theil, darunter der Con-Masident Hörring und sämmtliche Minister. Hör. ^bezeichnete in der Erwiderung auf den Trink. uy °uf das Ministerium die Mitglieder der Re-«ung als Parteigenossen der Rechten, betonte aber, dass ^" den nun veränderten Verhältnissen eine Re-» A die etwas ausrichten und ihre Existenz-W'gung erhalten wolle, nach allen Seiten ver° 2 "Usse. Die Regierung rechne bei diesen Ver-' Mungen auf das Verständnis und das Vertrauen h, fechten und auf das Entgegenkommen der Partei »e«,», U"ßen Reformarbeiten, die nur durch Ent-^nlonimen von allen Seiten und nach allen Seiten /Mührt werden könnten. Die Regierung wolle ^»^"ig wie die Rechte Vorkämpferin für d,e FMn einer einzelnen Gchllschaftsclasse zum Ü ^!"" anderen werden. Dass durchgreifende ., "Men jeder Art die Interessen der einzelnen Mit- c«ei der Gesellschaft verschiedenartig berührten, bald !„? ^.uten, bald schädlich, lasse sich nicht verhindern, < "ne ernstliche Reform könne daher nicht zur ^Mhrung gelangen, ohne dass das persönliche G "l e des einzelnen dem großen, allgemeinen Inter- " ""ergeordnet werde. tz:,"le man aus Belgrad meldet, hat König >°Ä>°" den gewesenen Regenten Ristic vor kurzem Hatt t ^ fangen und demselben einen Vesuch ab- i^us Uesküb berichtet man. dass die kürzlich Hechte Nachricht, dass der dortige Vali Haflz «ii? nach Adana versetzt werden soll. bisher leme ^^usche Bestätigung erfahren hat. Es seien bezüglich !u!ti??"lgouverneurs. dessen Regime allgemeine Un-ch°"heit hervorrufe, im Laufe der letzten Monate üi?lt ähnliche Gerüchte aufgetaucht, die sich dann "Mlreffend erwiesen. "l!tt^6°fia wird vom 14. d. M. berichtet: Der ^ '^'Ich-ungarische diplomatische Agent Crall ist ^"" 3am,lie auf Urlaub abgereist. Minister' tz^nt Stojlow, die Adjutanten des Fürsten General !ti Iw und Oberst Markow. sowie die Secretare ^?eli und der Fürstin hatten sich auf dem it z?°le zur Verabschiedung eingefunden. Während «'till^l sennit des Freiherrn von Crall wird Le-'tz^Wetär Freiherr von Hönning die Geschäfte lütottö ^ ^"l Adjutant des Sultans ist hier em« ^^" und überbrachte der Prinzessin Elementme ^yefulat°Orden erster Classe in Brillanten. ^lh? 'Norddeutsche Allgemeine Zeitung» schreibt: ,^ten ^ v°" amtlicher Stelle eingetroffenen Nach» ^tin. jüngsten Datums ist in Port.au-He>,ti^ alles ruhig und wird keine Störung der ^rn. Dlduuug befürchtet. Von einer gereizten M^"ng des ausländischen Corps gegenüber den «t>i? des deutschen Off'ciers kann leine Rede se.n. llclill/* ^" den erbetenen Aufschub der militärischen >e„ zur Befriedigung der deutschen Ansprüche ab Wch«^Me. «der in seinem Verkehr jede angemessene , U^"m gewahrt hat. M„/ Port.au» Prince wird ferner gemeldet: ^ue Ministerium ist gebildet. San Victor Kiley "t ""2 Pvttefeuille für auswärtige Angelegen' ^en ? ^'"deIaneiro verlautet vom i:l. o. M.: '^en l. ^" wird der Process gegen zehn Indl-^^»'nnen. welche wegen der am 8. März d. I. ? ^ . ^ ° rdungdes Obersten Gentil C a st r o, ^et, h ^ zweier monarchischer Blätter, verhaftet Tagesneulgkiteu. !U «^. ^ nfant Ton «lfonso) übersiedelt, lvi. ^l,er , "ichlet wird, nach Wien und wird den nächsten " Vetl^°lzbur« verblingen. Seine Grazer lij.llc, !l>l^lP«pft zz^ ^^h ^„ Wiener Iubi. ?l» L«° v!) «"»l»°« wird vom 12. d. M. berichtet: k llbltt..^ ^ h" heule in besonderer Nudlenz ein > ,Mes «lemplar de» Wiener Kaiser-Iubiläums- s^N,kn Monarchie, im Prachteinband entgegen^ "lencit "^ ^" Her°us»l ^" »tarinecommandanlen 3ceih. °- Sternecl ?'«' o,"' Freiherr v. Spaun ift im Iah.e 1«^ ,,z^ "boren, «r trat I860 al« 2°det in di, '" 3r n,' «°«le 1859 auf der ^^nemart in der Nords« »heil. I« Iah d'^reiherr v. Opaun auf der Panz« "g°Ne ^ I8°^°l' die Seeschlacht von L.ssa «"- ^" tz ld ^' "u«de er als Marine-M^ un »er Bol- > ^"on zuz^htllt. «°n 1679 b aeielllchaft: «Die latholifche Kirche unserer Zeit und ihre Diener in Wort und Vild. heute bereit« da« dritte Heft vor. Wer auch nur einen flüchtigen Vllck in dasselbc wirft, wirb föi»lich überrascht sein von dem, wa» fich de«Auge »n herrliche« VUdersch«ucl bietet, unb wer sich in d.n Inhalt desselben vertieft, wirb die Gediegenheit und den hohen actuellen wie dauernd?« Wert be« i» Texte Gebotenen leicht erkennen und von der Leetüre gefesselt sein. Wir schlagen da« Heft auf, unb sofort begegnet uns al» ganzseitige» Tafelbild die vollendelfte Reproduction eine» der bedeutendsten plastischen Vildroerle der Welt: der berüh«ten lraft- unb hoheittvollen Statue de» Moses von Michelangelo au« der Kirche San Pietro in Vincoli zu Ro«. Schlagen wir Weiler, schließt, durch eine Reihe prächtiger photographischer Abbildungen in die Hallen be» Vaticans eingeführt, und zwar zunächst in jene Säle und Ge«ächer, die wir durchschreiten »üssen, ehe wir zu den bescheidenen Privatge«üchern de» heil. Vater» gelangen, endlich in jene letzteren selbst. Gleichzeitig werden un» einige Originallypen au» der päpstlichen Vebienung vor Augen gestellt. Es folgen treffliche An» sichten des großen vaticanischen Gartens unb der neuen Tonlmerrefidenz Leo« XIII. daselbst, darunter ein relzend originelle«, decorative«, ganzseitige» Venre-Vild vom Maler PH. Schumacher, darstellend die Thiele de« vaticanischen Garten«. Da die eigentliche Erzählung vom äußeren Verlauf de« Pontificates L?o» XIII. den jolgenben «us. sähen vorbehält,« bleibt, endet, wie gesagt, die biographische Skizze Leo« XIII. «il einer höchst interessanten Dar. ftellung der Persönlichkeit, de« Tharaller« und der Leben», weise be» greisen Papftls. der «il der Wücde seine» Anltes die anspruchsloseste ascettsche Einfachheit» verein». Msgr. Antoniu» de Waal. Rector be» Ompo »auk, in Rom, schildert sodann zur Einleitung der Darstellung de» Pontificates Leo» XI11. in klarer, kurzer Weise dl? Weltlage bei« Tode Pius IX., dessen gewinnendes Antlitz un« sosort im Nllde entgegenftrahlt, unb er stellt darin die Pontificate Pius IX. unb L?o« XIII. in wirksame Parallele. Die Klyvla von Aun I^orenLo luoi-i i<2 mur» und das schlichte, formschöne Gcab«al Pius IX. in derselben sowie einige antike Denkmale von lunfthiftorischer Vedeutung bilden den Illuftrationssch«ucl dieses Aussatzes, worauf wieder ein groß?« Tafelbild, da« Porträt des durch seine verdienstvolle Thätigkeit als Nuntius in Wien ausgezeichneten Cardinal« Antoniu« «gliardl folgt. Endlich beginnt in diese« Htfle die gründliche und geistvolle Abhandlung de« Pcobecan« der theologischen Facullät an der Wiener Unlverfitüt, Prälaten Dr. Franz Maria Schindler, über «Leo XIII. ln seine,. Rundschreiben». Da fich die ersten Encyclilen auf die Refor« der theologischen unb philosophischen Studien, de« staatlichen, bürgerlichen, Fa«ilien. unb Privatlebens und aus die Empfehlung be» 3. Orden» de» hl. Fenncilcu» beziehen, so finden wir zunächst al» Vilbersch«uck bezügliche verüh«le classische Gemälde verwertet, so u. a. die Darstellung der «Theologie» au« den Stanzen be« Vatican« von Rassael, die Disputation be« hl. Thoma« von Aquin von L!ppi in der Kirche Nu^u »ozi,^ Mnl^vH, da« ganzseitige prächtige Vild: «Plato unb Aristoteles» aus dem weltberühmten Fre«coge«älbe: »Die Schule von Athen» von Raffael, ein Vlld Pinturicchio«: «Der hl. Franci«cu« von Assist e»pfängt da« Orden«, kleid» au» der Kirche tt. N^riu, in ^l-ucl-Ij und ein Gemälde au« Tarpineto-. «Leo XIII. spllcht über den Orden de» hl. Franciscus». Diese Andeutungen de« reichen Inhalt« unb der 59 Illustrationen de« drillen Hefte» »erben sicher zu dessen sowie be« ganzen Monumental-Werte» erneuter Empfehlung genügen. Ein Abonnement auf da» Werk, welche« in Lieserungen ü 60 Kreuzer in allen Buchhandlungen und von dem Verlage der Leo-Gesellschaft in Wien I., Singerftrahe 8, zu beziehen ift, dürfte entschieden da« schönste literarische Weihnacht«-geschenl dieses Jahres sein. Local- und Provinzial-Nachrichten. — (Ernennungen.) Da» Präsidium der l. l. Finanz. Direction für Kcain hat den Finanz. Conceplspraltilanten Johann Milohnoja zu« Finanz-Tonciplften.' in der X. Rang»classe und den Flnanz-concipiften Karl Pogatar zu« Flnanzco««iss«r in der IX. Rang»classe ernannt. — (Nu» de« Landwehr»Verordnung». blatte.) In da» Verhällni» «der Evidenz» werben ver. slht: a) Vel den Landwchr - FußtruppiN der nichtacllve Hauptmann 3. Classe des Landwehr-Infanterieregiment« Leilmeritz Nr. 9 Hubert Pauzner (Aujenthaltsort Schloss Gallenhosen) bei« 2anbwehr-Ii,sanleri«regl«enl Klagen-furl Nr. 4; der nichlaclive OZerlieutenant de» Landwehr-Infanterieregiment« Klagensurt Nr. 4 »nlon Hlubanl («ulenchaltsort Vcix n) beim Lanoe«schühenregimenl Vozen Nr. 2; die nichtacliven Lieutenant« de« Landwehr »In» sanlerieregl«ent« Klagenfurt Nr. 4: Karl Ritter Roth von Rolhenhorft («usenlhaltsort Wien) bei« Landwehr. Infanterieregiment Wien Nr. 1; Moriz Fiedler, Doctor der Rechte («ufmlhaltsort Ratibor. Preußisch-Schlesien) bei« Landwehr.Inlanterieregimenl Troppau Nr. 1b; Franz Roblel (Uusenlhllll«ort Sachsenseld) bei« Landwehr-In-tanterieregimrnt Graz Nr. 3; »l. Paulin («usenlhallsorl Virlenborf); Johann Kresse (Ausenthalliort Nudvlftwery; Alol» Huoovernlz (NnsenthaU»orl. Vl«durg), Udo!j Laibacher Zeitung Nr. 287. 2598 16. DecemberM?^ Neuberger, Doctor der Rechte (Aufenthaltsort Wlen) bei» Landwehr-Infanterieregiment Troppau Nr. 15; Wenzel Venefch (»ufenlhaltsort Vöcz) beim Lanowehr.Infanterie« regiment Trieft Nr. 5; Iofef Pogaknil («usenlhalt»ort Pobnarl); Caspar Ieltllnger («ufenlhallsort Schlierbach) beim Landwehr-Infanterieregiment Llnz Nr. 2; Iofef Fitz («nfenthaltsort Vraz) bei« Landwehr.Infanterieregiment Troppau Nr. 15; Karl Tfchurn (Aufenthaltsort Lalbach) bei» Landwehr« Inlanteriereglment Trieft Nr. 5; Nil« Helm Freiherr von Rtchbach (Aufenthaltsort Laibach); Maximilian Vluelo (Aufenthaltsort Klagenfurt) beim Land. wehr-Infanterieregiment Troppau Nr. 15; Johann Keifl (Aufenthalttort Lilli); Iofef Varle, Doctor der Rechte (Aufenthaltsort Stein); Franz Jung (Aufenthaltsolt Klagenfurl) bei» Landwehr-Infanterieregiment Troppau Nr. 15; Theodor Nendl (Nuftnthaltsort Marburg); Johann <2u»an, Doctor der Rechte (Aufenthaltsort Magenfurt); Rudolf Miltner, Doctor der Rechte («ufent-Haltsort Wien) beim Landwehr-Infanterieregiment Vrünn Nr. 14; Wilhelm Rohrmann (Aufenthaltsort Stauden); Johann Milohnoja (Ausenlhalsort Lalbach); Franz Mullt (Aufenthaltsort Oraz) bei« Landwehr-Infanterieregiment Trieft Nr. 5; des Landwehr.Insanterieregimenls Trieft Nr. b: Iofef Wasmer, Doctor der Recht« (Aufenthalts« ort Klagenfurl); Ernst Rupper (Aufenthaltsort Klagenfurt); Egon Rauscher v. Stainberg (Aufenthaltsort Vraz) beim Landwehr-Inflr.«Reg. Troppau Nr. 15; des Landwehr-Uhlanenregimenls Nr. 5: Johann Ritt« von Rainer zu Haarbach (Aufenthaltsort Klagenfurt); der nichtactioe Regimentsarzt zweiter slasse des Landwehr-Infanterie-regiment» Klagenfurt Nr. 4 Dr. Maxim. Drellurs («uf-enlhaltsort Wlen); der nichtactloe Nsslftenzarzt des Land» wehr-Infanterieregiments Klagenfurt Nr. 4 Dr. Iofef Schwarz (Aufenthaltsort Ibb«) bei« Landwehr-Infan-lerleregiment St. Pollen Nr. 21; der nichtactwe Lanb-wehr«Verpfiegsac«ssift des Landwehr-Infanterieregiment« Klagenfurt Nr. 4 Franz May« (Aufenthaltsort Wien) bei« Landwehr-Infanterieregiment Wien Nr. 1. — (Vetriebs-Kranlencaffen der öfterreich if chen Privatelfenbahnen.) Aus der Zu« fammenftellung über die nach der vom l. l. Eisenbahn, minifterium vorgenommenen Prüfung festgestellten finan« ziellen Ergebnisse der Vetriebs'Kranlencassen der öfter° reichifchen Privateifenbahnen für da« Jahr 1896 ist Nachfolgendes hervorzuheben: Die Zahl der bei den österreichischen Prlvalelfenbahnen bestehenden Vetriebs-Kranlen-cassen hat fich im Verichtsjahre gegenüber dem Jahre 1895 nicht geändert und waren wahrend des Jahres 1896 daher 26 solcher Cassen in Function. Die Ve-sammteinnahmen betrugen im Jahre 1896 880.810 fl., gegen 837.021 si. im Jahre 1895 und 800.436 st. im Jahre 1894. Von diesen Vesammlelnnahmen entfielen aus: Mitglieberbeilräge . . fl. 547.974 90 — 62 2 pCt. Veitläge des Arbeitgebers » 272.348 27 — 309 » Sonstige Einnahmen . > 8.724 86 — 10 . Iinsen......» 38.965 40 -- 44 . Eoursgewlnne ...» 12.79? 44 — 15 » Oegenüber dtM Vorjahre 1895 zeigen die Einnahmen «ine Steigerung von 43.789 fl., welche zuvorderst auf die höheren Mltgliederbeilrilge zuiückzuführen ist. Letztere betrugen nämlich im Jahr? 1896 547.974 fl., im Jahre 1895 528.998 fl. und 492.981 fl. i« Jahre 1894, wodurch sich auch die Veilrüge des Arbeitgebet« entsprechend erHöhlen. Die Oesammtausgaben beliefen fich im Jahre 1896 auf 776.506 fl. gegen 777.333 fl. l« Jahre 1895 und 674.214 st. im Jahre 1894. Dichlben vertheilen fich. wie folgt: Kranlengeldtr und Ent- bindungslosten ... st. 454.250 85^ --- 58 5 pEt. Aerzte und Eontrole . . » 129.764 43 — 16 7 » Medica«ente . . . . , 95.585 03 — 12 3 . Opltalsloften ..... 23.530 44 — 30 . Veetbigunasloften ...» 32.144 33 -^ 42 » Veiwaltungslosten .... 3.189 46 — 04 , Sonstige «usgaben . . . 38.039 20 — 4 9 . Eoursverlufte . . . . » 280.— Die Kranlengclder, welche naturgemäß den größten Theil der Auslagen bilden, haben, da im Jahre 1896 leine Epidemien auftraten, nur eine ganz geringfügige Er. höhung erfahren, nämlich von 453.099 fl. im Jahre 1895 auf 454.250 fi. im Jahre 1696. Die Kosten der »erzte und der Kranlencontrole haben fich von 126.361 fl. im Jahre 1895 auf 129.764 fl. im Jahre 1896 erhöht, hlebei muss bemerlt werben, das« die Kosten für die bei den Krantencassen der Sfterreichifchen Privatbahnen be-stellten «erzte erheblich höhere find, da an den für die six bestellten Nerzl« bezahlten Iahrespaufchalien die Vahnverwaltungen mit bedeutenden Velträgen participieren. * (Deutsche Vühne.) Pas luftige Vaudevill «Tata-Toto» wurde gestern zum drittenmal« vor gut besuchtem hause ausgeführt und neuerlich mit große« Nlifalle ausgenommen. — Moigen findet das Vemfiz dls «haralletlomiler« Herrn Trebisch statt. Herr Trebisch hat fich u« das Publikum aneclennenswrrte Verdienste erworben, denn er hat demselben so manche vergnügte PsUchtelw. ««us«»«« und Gewissen. 5°Wlfri<:denheit in der freundfchaftlichften Weise geordnet werben. Constantinopel, 15. December. Der Marineminister unterhandelt mit hiesigen deutschen und französischen Banken wegen Kontrahierung einer Anleihe von 600,000 türkischen Pfund zur Reorganisation staatlichen Schiffahrts-Gesellschaft «Machsuse'. . Constantinopel. 15. December. M» der Untersuchung der Anklage gegen den ^loydage« ^ Brazzafolli betraute Gericht in Mersina erlleß, oy ' Delegierten der österr.-ung. Botschaft von den ^ seines Beschlusses zu verständigen, eimu b°l',. gegen Vrazzafolli. Der Delegierte der ^V^ protestierte an Ort und Stelle und der lM""«'^ ungarische Botschafter Baron Calice bei der H^ gegen dieses die Kapitulationen verletzende "", ^ worauf der Haftbefehl zurückgenommen lvurve. Gerichtsverfahren nimmt nunmehr feinen oron« u mäßigen Verlauf. A«c«gra!NN". ^ Wien, 15. December. (Orig.-Tel.) Der neu erna^ Marinecommandant Freiherr von Sv°uN teü heute die Vorstellung sämmtlicher Officiere und ^"^ der Marinesection und des Controlamtes entgegen- ,^ rangsälteste Officier, Contreadmiral Ritter v. i> , drückte die Glückwünsche der Versammelten "«»- " ^ Herr von Spann dankte und drückte die Ueverzeu«.^ aus, dafs wie bisher auch fürderhin «ue ^ ^ ungehörigen mit gewohnter Kraft sich einsetzen werden, damit der '"""'<,Me künftig das Glück zutheil werde, die M^ " Zufriedenheit des obersten Kriegsherrn zu ""'« h, Budapest, 15. December. (Orig.-Tel. ^ "'« . netenhaus.) Ministerpräsident Baron BanfsY o^ ^ auf die Tagesordnung der morgigen Sitzung v" ^ Ausgleichsprovisorium zu sehen. Mehrere !»eo^ ^ äußersten Linien tadeln die Regierung, well > Gesetzentwurf so spät auf die TageSordnunu ' ^ Abg. Graf 8lppo,>yi schließt sich dem Tadel ^ ^ redner an, constattert aber die Dringllchlelt oc ^ Handlung des Ausgleichsprovisoriums. «r .^^ dass die Generaldebatte des in Beralhullg !'^^ Gefetzentwurfes betreffs der landwirtschaftlich^ " ^ morgen beendet und sodann die Berathung" ^, gleichsprovijoriums begonnen werde. Der day ^ ^ ftcierte Antrag des Ministerpräsidenten """ ^eli. liberalen, der Rational' und Voltspartc, """^Mge Agram, 15. December. (Orig.°Tel.) ^", ^ ^ erneuerte die äußerste Lmle den Tumult, wen y trag auf Ausschließung des Abg. P»?to Ml ,'^^ ^ eines Lärmes angenommen wurde. Dle -"/U selbe ermähnte, eingedenk des 3^"""°«» ^B bleiben und ihr Lebewohl wünschte. Der ^" ^ he" des Schisses brachte ein dreimaliges Huri"», ^ Schlöffe eine Tafel statt, bei welcher «a',r einen Trinkspruch ausbrachte. ^ .. ^ die «wA Rom, 15. December. (Orig.-Tel.) W e " ,, ^. t> Stefani. meldet, wurde daS Parlament ,u^ einberufen. «^ Die Kö"'g'" Madrid, 15. December. (Orig.^".)"^er '" Regentin empsteng heute den General 1'/,ftündiger «udienz. ' ^ „ Die A, Bukarest, 15. December. (OrA-"'. ^ den v" tiertenlammer nahm mit großer Mai"" ^^ delsvertrag mit der Türkei f Ami". December. «'°"il, P"°^ ^^,„c. Goelen, Industrieller. Ncn,nar!tl. - Vul", ^ ^i"- , B''' tessel.Inspector, Trieft, - Tomsid'' Magenfurt. — Truchlon, Kfni., Tne,. ^ ^ ^^„c, "> Warasdin. - Buchsdamn, Basel, Hosf'"a""< ^aibacher geitung Nr. 287. 2599__________________________________________16. December 1997. Verstorbene. zz ^ n> IZ December. Elisabeth Llllman, Gastwirtin, ^^etersstraße 3, Lungenentzündung. Her 5° ^December. Maria Trampus, Briefträgers. '' " Tage, Maria Theresien.Strahe 9, Fraisen. Im Tivilspitale. hG?'!" .^December. Victoria v. Wohlgemuth, Wirt. !^^" 11. December. Franz Belaj, Kaischlerssohn, "n., Tubcrculose. ^>»>^,^^^^ ___________ ^etesrologische Beobachtungen in Laibach. ^^ Seehvhe 306 2 m. '^ 9^-^N 6^7^6 'SW7in»h 0'1 l»° «l°5 lagesmittel der «estriaen Temperatur li 9», um ^^dem Normale. ""wörtlich« «edacteur: Julius Oh«.3°nusch°w»lv «itter von Mssel,l»d ^^^ _________ ____________ 8oillonH2M23to 85 l(s. °^>«^ ^- Met. - sowie schwarze, weifte und farbige Henne« ^t " "°" '^ lr. bis sl. 14 «5 ftr. Met. — glatt, gestreift, '^ ^H°""^rt, Damaste ?c. (ca. 24« versch. Qual. und ^' N,? Farben, Drssincl :c), po^ta- un«l ßtsuel-sl-el in» ^ ">">' u,!isskhr„d. Doppcltes Vriefporlo nach der Schweiz, "NodLsy'g 8oillon.f2t)l-ikLN(!i. u. li.«oil), ^ül-ll:»,. (1140) li--4/ IM 1 Flsc. 2 Krön., 0 Flay. 10 Krön. ^^ Chinaeisen-Malaga — blutstärkend, kräftigend */., Fla<;on 2 Kronen, */, Flacon II. 1 80. Man wende sich an «die Bezugsquelle: «Ä-dler -_A-potliels:e des Mr. Ph. Mardetsohlaeger I^iiitmeli, bei der eisernen Brücke. Course an der Wiener Korse vom 15. December W17. *°5 »«« «E !.'/» " »?°^« «X! l. ,45 - l« »l» ? bk »r. ^ ... «9-,«,- «°/o «lb »l)°/, «. St. . - llb?°l,7?l» «l«b«h°. ^c.u.9.«««. ,,^„,„ steuerfrei »ül»»«Kronen««.«. »» « »»^ bt«. Vtaot^Obli«. (Un«. 0I,»«l.»»/<> 9»'40 SS 4« bt,. !rr«».>«chN». >«/,,».«». «? .il?«o dt«. dt». »»/^II.«». U? ?b l1»-bu lN..0sterl.«»nbt»<'Hyp.'«nst,4°/, »«-. ,uc> - vest-un«. »«tt veil. 4°/, . . l00 lo to» — dt». dt». öOjühr. „ 4«/l, . , ll» ,0 lUl'— VparcaNe.l.lst.snI. n »m. l»8« ,y<» 4lt l0l 45 0tstlrr. «ordwestbobn . lll, ?i lll ?b ^ Vta«t»bal!n»°/<>Frr«.üa<,p.Et. «,;-«»««»« ßübbllhn »°/° ^ 3««. «X» p. st. l8»»0l8»«0 ' dt«. z°/. k »oo ft. p. ioo fi. l««> —— Un«.<»°ltz, »al>n..... »08»0ll»ß'^ <«/, Unter«5»in« »ahnen ,9 U, i«)^ 3«dU°,e ,«« fi. . . .w°°0^l- . 3>/.D°nau.D°mpNch,l0,>ft,««. l« - ,58 - ofener Lose 4<>)>...... 6l>- «'- 3olhtn»leuz.0est.«e,.v.,«0ft. «' - :»?» «othenpreu«, Un°.«e,.».5fi. 9- ,0- . It Hnu,<». «o- ««»infilch. d, »°/»Pr'schuld». , b «°btncred!tanft°lt.l.le«. . l«e>b l?-l0 . dt«. dt«, ll, »« »«»» »»'- «?°0 «n«l»^>«. V»nl «X! fi. S0°/^ ». lbO'b« lbl - Vanlvrlttn, Wien«, l fi. . «» »0 «« — «<>dcr.«nfi.,0efi,,«»0ft.V.4«°/, 444 —4<5t»o «rbt..»nst.». H»nd.». ». «l> fl. —'- — - bt». bt«, p« Mtw» Veptbl. «bC l»(»5bl'- »«dltbnnl, »lll,. nn»,. «XI fi. . «m 50 «>' - »tposttnlblml. «ll«., »o« fl? . «lo - «t» - «c«n»pte^»ti., «br«fi., «wo fi. ?»u - ??o - »K°'U. «nssend., Win»«, «00fi. I«, — »«» — bypoU>,lb.,Otfi^,l«X)fi.ilb»/,». 8ii- 87 — Linberbenl, l)est., »<»0 fi. , . «l? b( >l8'— vesttrr.un fi...... l«9ll »0 »9« bv «erkehc«l>«nl. »ll«.. l4<> fi . »?» — l?« - Altien >»n Hr«n>perl» ßnt«rn»h««»ßn> (pü> Lrü«), »nlsig.Itpl. <«1»ub. eoo st. . . ,S4« l«48 V«hm, ««rbbohn »50 fi. , . »8 «> »60 bv »uschttedlobec «>. z«, fi. ««. «»» lb» dt«, dt°, (l»t. U) l»cx) fi. . öS« l»l> !iS8 «» Donau > T>ampfsch«N»hlt»» »,s,, veftert., l,!Xi ff. »M, . , . 44» - 444 - Dui.N«btnb<>chcr«..«.llN<)«l.S. ?0' - 71- »«lblnllndA.i'iVrdb. louo fi.lM. »40l »4l5 Lt»b.'«zerno»..I»ffy.!«senb.» »»lellschaft »00 ß. V. . . . »9» - »94 - üloyb, vrfi.. Trieft, bl« fi, ««. 4l7 - 4l9 — vefierr. sl«r»westi. »oa fl. V. , >»»5'—l>«ö'— bt». bt«. sllt. U> »W fi, «j. »6u — «l — Pr»z'Duler«isenb. «öN ss. E. . 90— 9« — Vta«t»tiltnb»hn »00 fi. O, . . «8K!» »54 5b Vüdbohn »U0 fi. V..... 77 bt» ?« - Güblurbd. Nerl.«v. «X» fi. «Vl. »09 l^o »ll, »0 «r«»»«y>'«e<.,«r.,l?0».».». 44!,- 444 — itt»t«.«r«n, loo st. . . . ,,, ^ i«. . »««.»«»llz. «lend. «X> st. V«d« »,» »> ,,, «. Un«.«»iiU.(»»»b«»r«»)>— 79>»ü > 98 b,, Aesinger Vr»ue«< 1lX> fi. . . l39?ol40,h Vlont»n«««lelllch., Otfi.'lllptne l»8 «»l»9 — Pr«,er «ll».I»d.<»e<. «X» fi. «?? .. ,80 — V«l»v»l«rj. bteinlohlen Sl» l. L»7 — «<<, — „Gchl«,l»ül,l" Hlapless., «X) l. »ll.-«« . „Vtevr«»/', P»p. ,?<»-— l?» .. Iris»«« »,hlen»>»»ei. 70 fi. l«'/— »?<, - «st.tn »lrn, «00 l. »,« — »90 _ «»««on.Lei»»nst.. «ll,., in V»K, 80 st......... «0 -b«»- «r. VauzeielNchaft l0C fi.. . lv« - ,<»» — »lenefb««^ Me«,>'«ct<«,^»,!. l»l» »0 «« — »«fierb«,«....... 99«» 99?b Deuliche Plltze...... b9 0? 59'»v Vondon....... ,^0 4vlA»6« Pari»......... »?.?l» 477«. Vt. Ue»««ln>r« , . . . —.. — — Ducoten........ nln<,!t^ . . 59 (,?, b» lb Itallenilche Vanln,»,» , . 45 ,0 4z,y «««<"'«'>'"' «,8,, ,„8,. !J Sin neuer Roman II I ^,vo» Qeorg €bers 1! )Cö «»»getroffen- . foehne. "» üri»? an V0M Ci e o r g Ehern. Klr>all)ar,(] gebunden II. «¦—. I \ y %. Vorräthig in (si6H3) H-3 1 ^inmayr & ja. Jambergs s^ih^ »uchhanölung St. 6910. ^i) i^rekpT^^' delavec iz Pelkovca it'V 8^i.;se Je z naredbo c. kr. N°>bra l^,V LjublJani z dD6 'h ^«Malr J6 l8temu P°8tavil brat , r skrbhii del»vec iz Petkovca J ver«bra 1897. k izrednemu obenemu zboru okrtjne holniske blagajne Ijubljanskc dne 26. decembra 1897 ob 9. nri «l<»p<»Mno V dvorani I. mestoe deške ljudske sole v Komenskega ullci. ^>jxe-vxi-i red.: 1 ) Dopolnilna volitev pelerih ölanov upravnega odbora. 2.) Haznoterosti. Naöebistvo okrajne bolniške blagaöne Ijubljaaske v LJabUanl, dn6 13. decembra 1897. Naèelnik: Ivan Kregar m. p. NB Brez izkaznice ni nikomur do-voljen pristop v dvorano (§ 29. blagajniških FaV* V«led neljube pomote dne 13. decembra ¦ I v «Laibaoher Zeitung^ prijavljeno vabllo za 19. deoembra »e » tem prekliöe In raz-vellavl. zur ausserordentlichen General-Versammlung der Bezirkskrankencasse Laibach am 26. December 1897 um J> Uhr vormittags im Saale der 1. städt. Knaben-Volks schule in der Komenskygasse. Taugte sorc3jn.-u.xi.gr: 1.) Ergänzungswahl von fünf Vorstandsmitgliedern. 2.) Allfällige Anträge. Vorstand der Bezirkskrankoncasse Latbaoh am 13. December 1897. Der Obmann: Ivan Kregar m. p. NB. Ohne Legitimation ist. niemandem der Eintritt in den Saal gestattet (§ 29 der Cassastatuten). * Die wegen eines unliebsamen Versehens am 13. December d. J. in der „Laibacher Zeitung" kundgemachte Einladung für den 19. December d. J. wird hiemit widerrufen und annulliert. (5700) (5209) 3—3 St.4569. üklie. I)n6 21. decembra 1897 in 18. januvarja 1898, vsakikrat od 10. do 12. ure dopoldne, vrsila se bo izvrgilna dražba Jane/u Cimperrnanu i/. Nereda st. 6 lawtnega poHcsl va, sodno »a 2880 gld. cenjenega vpisanega v vlogi sl. 17 kat. obèino 8elo, in na 163 gld. cenjenih, k teinu poseslvu pripadajoèih premièniD. C. kr. okrajno sodi&öe v Velikih Lašièah dne 4. novembra 1897. (5431)3—3 St. 7721. Oklic. Ker je ostala v izvrftilni zadevi Tomaža Fetermana (po dr. Bi»iaku) proti Mihi Jamarju iz Gorjuö radi 47 gld. 18 kr. « p. z odlokom z dn6 12. oktobra 1897, fit. 6842, za dan 19. novembra 1897 doloèena prva izvröilna dražba na 150 gld. cenjenega posestva vlož. St. 70 kat. obC*. GorjuSe brezu.spešna, vršiia «e bode dn6 20. decembra 1897 druga izvrgilna drazba. C kr. okrajno »odi^e v Radoljici, dn6 20. novembra 1897.