Al. 225. si. N, halil «, z!»o st«l die ?j»st«llu«, »,» H«, tz«ltj «1 t». «lll dn O°st,«»^ si. ,5. hold! fi. T^l», Montag, 2. Oktober. w»tb«hoUl»g« pn Zlllt » ll 1882. Amtlicher Theil. z^ Se. l. und l. Apostolische Majestät haben mit AlerhNchster Entschließung vom 12. August d. I. dem "lohgrundbefitzer Adolf Nitter vonSeldler »n An-kt'ennung seines gemeinnützigen und patriotischen Wir» /^ den Freiherrnstand allergnidigst zu verleihen »^llht. «. Se. k. und k. Apostolische MajeM haben mit «Melhöchster Entschliehung vom Ib. September d. I. A" ordentlichen Umversitäts.Prossssor ,n Czernowih ^ Gustav Ritter von Cscherich zum ordentlichen Professor der Mathematik an der technischen Hochschule " ^laz aUergnädigst zu ernennen geruht. ConraV«Vybesseld m. p. ^. Se. l. und l. Apostolische Majestät haben mit «litthljchstcm Handschreiben vom 19. September d. I. ^M Äürgermeister von Chioprii Ludovico Serra-°alle und dem Bürgermeister von Versa Giovanni ^aldassl im Küstenlande in Anerkennung chrcr an w Tag geleglen besonderen Umsicht >m öffentlichen ^chethe,tzole!iste das goldeilc Vcidlcilstlreuz mil der "lone allergnädlgst zu verleihen geruht. . Der Minister und Leiter des Justizministeriums M den Bezutsrlchler Alo>« Mosdorser von Llezcn "°ch Palernlon verseht. Erkenntnis. Knt ^" ^ ^ Uandtsgeiicht Wien als Piessgericht Hal auj dt, < b" l. l. Slllllteanwall>l» ," l" der Stelle von ,D,e Juden w, >en" ! d« « ^^^ anlijemillschcn Zeltulistsailltc! , ,rw,l >>r> ^nhalt ii, ^/^^ «Vtitraa zur Flagt dcr j>id,"l nach s 4^ Kt, P. 0. das lUerbot del Ueitll' ^^"un» blejer Diuet»chilsl auszeiprochen. Nichtanltlicher Theil. bllra-^) ^°lestät der Kaiser haben, wie die „Salz-iunl ^ ""U" melde!, den Schul»chwestern »n Hallem den " "ner Ptlvalnmdcheuichule 300 ft. zu spen. " geruht. Ieilu^« ^"lestät derKa , ser haben, wie d,e ^Grazer >z, ""s" meldet, der Gemeinde Schrem» zum Schul-^ "vaue uud den Nbbr««blelN »u Kaumagora Unter-llttutu^ ^°" le 2(X) ft. alletgnaolgsl zu ,plnden ^^' l. und l. Hoheit del durchlauchll^ste Herr ^llzog Helnrlch Hal, w,e der .Bote ,ur T»rol <«d»,- ""oerg" meltxt. 1e erste Kugel bohlte sich hinter dem lechlen Vordersuhe ms Schulterblatt, woiaus Baion Theodor Bolnemllza dem wankende« Thiere m,t emem zweite,, Schusse den Garaus machte. S-. l. und t. Hoheit sprach sich über das Iagdarrangement lobend au«. — Innerhalb sechs Tagen wurden sechs Bären ausgetrieben, zwe» davon erlegt, zwei jchver und einer leicht veiwundet. Morgen und übermorgen finden rbcnsalls Bärenjagden, am Sonnlag hingegen eine Schlnpjklilagd statt. Montag vormntazs findet der Ausstieg zu den Numen der VtiU6czy.Vurg statt. „Drei Jahre Gras Taaffe." U. Das Cabinet Slremayr.Taaffe halle vornehmlich dre, Aufgabrn zu elfüllen: Die ^zechen m den Reichs-ralh zu bringen, den Widerstand der MaM'läl des Abgeordnetenhauses gegen b,e autwart!c,l Polltil zu brechen und endlich da« Wehraesetz unter allen Umständen durchzusetzen. Indem sich das Cabinet nur diese seme drrl Hauptausgaben vor Auge» h»ell, konnte es nach auhen hm ziemlich einig und solidarisch vorgehen und vielleicht hätte es auch zum arohen Vortheile der Verfassungsparte, eine gröhere Lebenskraft »n diese nicht sich bele,l» ,n der Rolle .l getreuestcn Opposil,on gefallen hätte. Das Mlmstctium Slremayi.Taaffe tr»g einen streng pallalNllltallschen Charakter, und es »ar ja auch aus de klägliche Haltung der Verfassungspartei in der Nehrgesetz.Frage trug da» Ihrige zu der theilweisen Aenderung der Situation bei. Zur Lage. Ueber die zugunsten der überschwemmten Bezirke Tirols und Kärntens eingeleitete Hilf« action schreibt heule da« „ Frem den blatt " : .Mit Freude darf «an die Thatsache sonftatieren, das« der Hilferuf der bedrängten Länder, der Nothschrei aus den Thälern Tirols und Kärntens einen lebhaften Widerhall ge« funden. Wie in allen Fällen, in denen es qilt, die Noth zu lindern, den Hunger abzuwehren, die Thränen der Getrübten zu trocknen, ist auch diesmal Te. Ma« jeftüt der Kaiser mit leuchtendem Beispiele voran« gegangen. Er spendete einen Betrag, würdig der oft bewähiten kaiserlichen Grohmuth und der väterlichen Sorge für das Wohl der Unterthanen. Nunmehr regt sich der milde Smn der Mitbürger, und reichlich fliehen die Gaben für d»e Länder, welche so vielen Tausenden Tage des Genusses, der reinen Naturfreude und der kräftigenden Erholung bereitet haben. Der Staat ist nicht minder semer Pflicht sofort bewus«t gewmden. Die Regierung hat einen Betrag von 700.000 fl. für die Hellung der bisher ermittelten Schäden bestimmt, und die R«ttung»act,on kann bereit« m einem ansehn« lichen und wirkungsvollen Maße beginnen.. . . Noch ift der Umfang des Schaden« nicht bekannt, noch sind dessen verschiedene Arten mcht c> hoben. Nichts als c>n der Roth des Augenblick« entrungener 3lüf n„ch Hilfe drang an d»e Regierung, welche sofort «tlannte. das« sie möglichst schleunig eingreifen, und ohne erst Berichte. Erhebungen. Schätzungen oder andere Operate abzu« warten. Beistand bringen müsse. Für d,«se Raschheit des Entschlüsse», für d,ese« summarische Vorgehen wird d,e Bevölkerung der hart geprüften Dlstncte der Re» gierung ihre Erkenntlichkeit nicht vorenthalten." — Die Aug«burger »Allgemeine Zeitung" be« merkt: .Per Staat hat nicht lange gesäumt, den durch Wassersnolh so schwer heimgesuchten Gebieten Tirols und Kärntens seine Hilfe angebe,hen zu lassen." Der Neichsrathsabgeordnete Ritter v. Schneid hat, »ie die .Pol. Corr." schreibt, in einer Zuschrift an den Avgeordnetelihau«.Präsidenten, Se. Excellenz Dr. Smolla. angezeigt, dass er sich aus Gesundheitsrücksichten genöthigt finde, sein Reichsrathsmandat niederzulegen. __________ Ans Lemberg wird unterm 28. September ge« meldet: Die gestrige Sitzung des Grundentlastungs« au«schusses hatte einen nur informativen Charakter uld führte zu keinerlei Veschlussfassung. Der Obmann Rltter v. Grochslsli besprach da» vom Regierunq«« Vertreter vorgelegte Materiale, und es entspann sich alsdann eme lebhafte Debatte, in deren Verlaufe die ül»«w,lgende Anficht zum Ausdrucke gelangte, das« l'd« M,hil»«l«»ftung de« Lande« derzeit unmöglich sei und da5» dl« ElMung der finanziellen Verbmdlichkei« U^t^nA,«.^ b" Land au« emem eventuellen schuld erfolgen könne. Bindend,' Beschlüsse dürften vor der für den Anfang des Otluber erwarteten An» lunft Sr. Excellenz des Herrn Finanzministers nicht gefasst werden. Von den Landtagen. Prag. 29. September. Der Landtag bewilligte den Abgeordneten Fürst Lothar Metternich, Fürst Adolf Auersperg. Baron Nehrenthal je einen acht« tägigen, dem Abgeordneten Dr. Rieger einen sechs« tätigen Urlaub. Es folgten hierauf Berichte des Landesausschusses betreff« des Normalschulfonds, der Bauordnung und der Regelung des Sanitätsdienste«. Die betreffenden Anträge wurden Commissionen zu« gewiesen. Prag, 29. September. Der Landtag nahm weiters noch Commissionswahlen vor. Die nächste Sitzung findet morgen statt. Der Commissionsbericht inbetreff der Virilftimmen gelangt Msntag auf die Tagesordnung, da bis dahin die zur Aenderung der Landesordnung erforderliche Anwesenheit von drei Viertel der Mitglieder des Hauses wahrscheinlich ist. Linz, 29. September. Abgeordneter Göllerich überreichte eine Petition des österreichischen Bauern« Vereins auf Abänderung der Landtags »Wahlordnung durch Einführung der geheimen Stimmenabgabe und Vermehrung der Mandate für die Lalldgememden. Lemberg, 28. September. Der Landtag be-willigte für die abgebrannten Insassen der Gemeinde Tarnoruda 300 fl., für jene von Wietchma 500 fl. Der Antrag Wasilewsli, betreffend die Regelung der Dienstbotenoronung, wurde dem Verwaltungsausschusse zugetheilt. Die Vorlage der Landescomnnssion für die Angelegenheiten der Hausindustrie gelangt an den Ausschus« für Lande»cultur. L» folgt die Berathung de» Berichte« de« Ver« waltungsausschusses über die Regierungsvorlage be» treffs der Bequarlierungskoften, welche die Beiträge aus dem üandesfonde in der Höhe eines Kreuzers für den Mann und eines halben Kreuzers per Pferd nor« miert. Der Nusschuss beantragt d n Uebergang zur Tagesordnung unter gleichzeitiger Erhöhung für die nächsten zwei Jahre der aus dem Lanoesfonde sür den Bau von Kasernen den Gemeinden zu gewährenden unverzinslichen Darlehen von 60.000 auf 120.000 fl. Der Regierungsvertreter tritt für die Regierungsvorlage ein, welche einen gerechteren Vertheidigung« modus enthalte und den von den Delegierten der Re» gierung, des Generalkommandos und des Landes» ausschusse« vereinbarten Grundsätzen entspreche. Auch mehrere Abgeordnete befürworten die Regierung«« Vorlage. Grocholfli vertheidigt den Ausschussantrag, der schließlich angenommen wird. T»e Bauordnung für Lemberg wurde en dloc angenommen. Lemberg, 29. September. Se. Excellenz Minister Freiherr v. Ziemialkowski ist gestern abend« hier an» gekommen. Besuch deö Kaisers Alexander III. in Moskau. Man schreibt der /Pol. Corr." aus Moskau. 22. September: Die Reise der kaiserlichen Familie nach Moskau darf nicht als die Folge e«nes plötzlichen, sozusagen in letzter Stunde gefajsten Entschlusses angesehen werden. Die schon vor Wochen verfügle Pro« longlerung der Moskauer Ausstellung ist ja. wie allgemein besannt, hauptsächlich mit Rücksicht auf den Besuch, den die Maisstaten de, gelungenen Exposition zugedacht hatten, ersolgt. Auch waren die MlNlfter des kaiserlichen Hauses und des Innern, die Grafen Wo» ronzow«Daschlow und Tolstoj. schon am 13. d. M. »n der Lage, die nöthigen Dispositionen für den Ausflug der Allerhöchsten Herrschaften nach der alten Karen» stadt zu treffen. Dagegen erfuhr die hiesige Vevöl» lerung von der ihr zugedachten hohen Ehre erst am 19. d. M. mittags, als ^0 Polizel-Ojficiere, weche der Petersburger Präfect zur Verstärkung der Moskauer Slcherheltswache aborderte. hier anlangten und sich zur Verfügung des General-Gouverneur« Fürsten Dolgorull stelllen. Die Bewohner Moskaus nahmen die frohe Bot« schaft mit Jubel auf und die «Moskwa belotamennaja" legte m aller Elle ihr schönste» Galakleid an. Was sich durch guten Willen und reichlich gespendete« Geld zur Ausschmückung der unqemein ausgedehnten Stadt herbeischaffen lieh, wurde ,n der Spanne Zeit, die zur Verfügung stand, zur Stelle geschafft, und lausende von Händen wurden in fieberhafte Bewegung gesrht, um Mostau den Augen de« .St«at««Vater«" (»Der« zavni Otec"), wie d,e Moskauer seit undenklichen Zei« ten den Beherrscher aller Reussen mit ungeheucheller Ehrfurcht nennen, so unmuthig als möglich zu prasen» tieren. Besonder« reich und recht geschmackvoll decoriert waren die Dwor^omaja« und Iberskaja.Plähe. Die Vorlehlungen der Polizei waren äußerlich kaum wahrnehmbar. Immerhin wurde eine Revision der Häuser in den Straßen, welche der kaiserliche Convoi zu passieren hatte, vorgenommen, und die Fenster derselben, an denen sich d,e Neugierigen dräng. t«n. «ussten geschlossen bleiben. «» fchemt. das» den Haupltheil der Obsorge für die Sicherheit de« Herrschers die Duma auf sich genommen hatte. Wenigstens ift e« Thatsache, das« auf dem Wege vom Bahnhof bis zum Kreml uniformierte Polizisten in einer durch« au« nicht auffallenden Zahl sichtbar waren. Um die Iberische Muttergolles-Kapelle herum, wo der Convoi stehen blieb, da der Kaiser nach althergebrachter Sitte vor dem Heiligenbild« ein Gebet verrichten musste, bildeten Stadtverordnete und Mitglieder der Kaufmannsgilde ein dichtes Spalier. Der Zug musste sich im langsamsten Tempo bewegen, da ihn dichte Volksmassen umwogten. Auf drr Strecke von der genannten Kapelle bis zum Kreml machte da« Voll einen zweimaligen Versuch, die kaiserliche Equipage auszu-lpannen und weller zu führen. D,e Zurufe der Menschenmassen brausten Mit solcher Macht durch die Lüfte, dass sie minutenlang das Geläute der Glocken der un« zähligen Kirchen von Moskau übertönten. Nach anderthalb Stunden erst vermochte der kaiserliche Zug i« Kreml anzulangen. Kaiser Alexander III., welcher im offenen Wagen fuhr. sah heiter aus. Der herzliche Empfang, welche» ihm das Voll von Moskau bereitete, erfreute ihn ficht' llch. Nach dem Besuche der Uspenski.Kalhedrale, wohin sich der Car über die offene Hoftreppe begab, um si4 dem Volke zu zeigen, fand der usuelle Empfang illl Kreml statt. Der Adel. die Ehrenbürger, b,e Kauj' mannsgllde u. s. w. stellten sich dem Herrscher vol. Der Golowa von Moskau überreichte dem Caren aus einer silbernen Tasse Salz und Brot und hielt dabel eine kurze Ansprache, die Se. Majestät huldreichst "-widerte. Nach dem Besuche in dem Elisabeth-Inst'tutt verfügten sich die Majestäten ins Peter.Palals, lvo das Nachtlager aufgeschlagen ward. Eine herrliche, allgemeine Illumination schloss den Tag würdig ab. Gestern und heute widmeten die Mlljcstäten meh-rere Stunden der Besichtigung der Ausstellung, die ihnen M. P. Bollin erläuterte. Viele Aussteller bale" um die Gnade, der Kaiserin Gegenstände der Kunst und der Industrie verehren zu dürfen. Eine besondere Aufmertsamleit schenkten die Majestäten der Ausstellung der Warschauer Industriellen, von denen mehrere der Ehre einer längeren Ansprache seitens des Kaiser» theilhaftig wurden. Außer der Ausstellung figurierte auf dem Programme die Abhaltung einer Revue au! dem Chodiner Felde, der die gesammte hier anwesende kaiserliche Familie beiwohnte. Die Annahme, dass der Kaiser die Reise hierher zum Behufe der Krönung angetreten habe, konnte s'V kaum einige Stunden behaupten, da der Duma sch"" am 19. der wahre Zw-ck des hohen Besuches bekannt wurde. Trotzdem knüpften mehrere der hiesigen Älällel, d«e «Moslowslija Wjedomosti" voran, an die angeblich bevorstehende Krönung Betrachtungen, die zumeist l ^, d«» Ziel bezeichnet. Schließlich wurde der "^ «z,sul"i fasst, das» bei Schwurgelichtsverhandlungen das ^^e. ds» Senatsprilsidcnten zu entfallen habe, -" <>,schloss Section, die die Glandesfragen behandelte. ' hll'ch' das« Advocaten »nd Vertheidiger von der ^" ^gtN' leit zur Ablegung eine» Ieuallisse, über jene ^".^v-heilen befreit werben, bezüglich d««n
e Ndvocatenlifte und die Verfolgung der Winlel-1chre,berei als einer strafbaren Uebertreibung. --(Unterrichts, und Erziehungsanstalt ln Sarajevo.) Da» Institut zu St. Josef in Sara. Itvo. welche» unter dem Allerhöchsten Protectorate Ihrer Fiesta! der Kaiserin steht, wird am Namenssefte ^r. Majestät des Kaisers eröffnet werden, äs wird ooltielbft von den Töchtern der göttlichen Liebe aus «>en eine sechsclassige Schule für interne und externe üilzlinge errichtet i auch im lilavierspiele und in frem. «n Sprachen wird Unterricht ertheilt werden. Die «Mlveihung diefes und des Marien-Inftitutes, welches Were für arme Mädchen und Waisenkinder errichtet «"id. lann erst Mitte Oktober erfolgen, weil der Bau «» bezüglichen Gebäudes noch nicht ganz vollendet ist. — (Ueber schwemmung in Lirol.) Ueber «as Hochwasser in Tirol bringt der „Tiroler Vote" nachstehende weitere Meldungen: „Von Windisch. Aatrei schreibt man unterm 20. d. M.: Die Melliher. Drücke. o,e Deffereggen. Brücke bei Huben, die Straße °e» Mattereberg und an der Vezirlsgrenze bei St. Johann im Walde sind zerstört und der Verlehr mit "enz insolge dessen unterbrochen; leider ,ft leine Hoff. nung vorhanden, den Weg vor mehreren Wochen wieder sahrbar herzustellen. — Am ärgsten wüthete das ver« Wrende Element im T)e s s ereg ge n.TH al e. wo. ltlbft sieben Vcüclen weggeschwemmt, der Thalweg seiner Lanzen Ausdehnung nach zugrunde gerichtet, in Hops. Mttn ein Wohnhaus und eine Vrcttersüge fortgetragen. ^ Niesen in der Thalsohle vermurt und die sruchtbare «rde der Felder weggespült wurden; auch haben Erd-"dtutschungen mehrere Mutterhäuser zertrümmert. — «en Schien an Feldern. Gebäuden u, s. w. in der Nähe ''on Trient bez,ssert man jetzt fchon auf einige Mil. uonen. Ealliano. wo der Rossbach wüthete, wurde ^ jetzt nur durch die übermenschlichen Anstrengungen der Kaiserjäger von Rovereoo vor gänzlicher Zerstörung sttettet. In Segonzano sollen mehrere Häuser durch "N Nvisw mitgerissen worden sein. Tiefer soll aber n°ch Wegreihung der eisernen Vrücke bei Lavis die ttchtskitigtn Dämme zerstört und sich über die Felder Gossen haben. Im Mochini.Thale sind die Fer. nna.Pgmme eingestürzt, da» Dorf llanezza arg be-"oht und aus der Hälfte des Dorses die Bevölkerung 'nlflohen. Die Communlcationen sind im dortigen Thale sanz abgebrochen. Pergine war von der Ferfina be, "oht und wurde nur mit Militärassistenz gerettet. Die verftna hat bei der Sperre am Werle Eioezzano ihr ^ktt um .'V Meter vertieft und sich eine Oeffnung Ntelhllili der Sperre gemacht, welche die untere Sperre NMtalto in Gefahr brachte und somit die Stadt Trient 2 bedrohte; die Fersina.Dämme an der rechten Seite ^"trient sind ftarl beschädigt. Die DVrfer Vedot ^. ^lufago im Pine.Thale beklagen den Einsturz ^ ^erer Häuser. Mühlen. Hulzsägrn mlt Einschluss des » ^'Ndehauses. welches vom Wildbache Regnana in den ^'»'o herunterftüizte und den Ruin der Hälfte des bm!a ^'°zz' di Segonzano herbeiführte; das ^"» des Hofrathes Prato ,st eingestürzt. jenes des «in il°^ ^''"^ unbewohnbar gemacht und an den Rand lick «m^""b" von ungefähr 40 Meter gefetzt. Sammt« ^ buhlen längs des Avisio-Vaches von Sova. Fava. ^^ta sind abgetragen; die eiserne Vrücle bei Savio 'N eingestürzt.« 29 l, n ^" Direction der Südbahn gehen unterm über ^ folgende Mittheilungen zu: .Heute sind auch hl die stall beschädigte Strecke Na,dbr,,cl und c°ntt!"°" be, «ozen nshere Nachrichten einaela»as Nn,^ ""^° ""b ,n weiteren acht Tagen auch ltlen A A" ^lrlbft entfallen lönnen. — In der we,, ^'e Aib . ' "°" Orient bis Vozen. wo eben "nsl.aez !ü .""" ^" «lfch Regulierung abhängen, .st. ^°nden >. «. !^ vorausgesetzt, gegründete Huffnunq vor-dülnmt'wi'. '" ^^" ^'^ ^"^^ Tagen tue V^hn» lvlnit d^ ^schlössen sein we>.2cu. so das» bis dahin! l'^e wi ^^' ^'^' "^ ^^en dem Personenoer. ^raub.. "Ergeben werden lann - gw.schen Ode,-^herftellu?^^''^ '" P"ft"thale sind b.e Nie-3°n,mdu^« '^be'ten .m vollen Zuge. die D ra». ^Me,uw .?' ^"'" s'sch'l'ffen. die beschädigten und die pro- !s zcyn Tazen auch hie, die Personenzüge wieder verkehren werden, — Im oberen Pufter-Thale, in der am meisten beschädigten Strecke, sind die Schuh- und Wiedelherftellungs'Arbeiten bereits eingeleitet," Locales. Arainischer Landtag. 8. Sitzung am 28. September. n iDberfehn'z. Dlese Petition wird dem Landesau»» schusse behufs Einleitung von Erhebungen und Erledigung im eigenen Wirkungskreise abgetreten. Abg. Dr. Schafs er erstattet mündlichen Bericht namen» de» Finanzausschusses über zwei Petitionen: ») de» Vereine» der slavischen Unlversitälshöler ,n Oraz. d) des lrainlichen Gewerbrvetelne» um Unter, stützung. Elsteiem Acreme werden 50 'ft., letzterem liahme des G.setzcnlwurfe». betreffend die Vertilgung der Kleestlde und anderer Unkläuler. Abg. Baron Npfaltrern erstattet namen» des Finanzausschuffe» mündlichen Bericht über d»e Petition der Kongregation der WW. EE. barmherzigen Schwester», inoetteff der zinabenwaisslistlftllngs. < D>e Eongregatiol, wäre bereit, ein Walsenhau» zu bauen, wenn chr zum Baue eme Subvention von l!),lXX)si. bewilligt und 60 Stislplätze garantiert würden., Der Bellchlerstalter, welcher ,n der wäimsten Weife für die Petition der itongregalion eintntt. hebt ^zur Illustration ihrer sehr anelletmenSwerlen Thätig, keil" hervor, daf» d,e bar»..h,rz,gen Schweflern 27 Sieche ganz unentgeltlich. 3, Sieche gegen monat-l'che Kosten von 4 b»» 12 st. veipft-gsn. das» si, ,m Mädchenwaif.nhause 26 Zöglinge ganz unentgslll.ch. l).', gcgn, munalliches Entgelt von 7'/, st.. 7 gegen 6 fl.. ^ gege:i 5'/, st. vcipflegtn. «,Iso im ganze,, 92 weibliche Waisen, Knaben verpflegen sie 4 un» entgeltlich und 44 gegen cm Entgelt von 7'/, si. monatlich prr Kops. Der Finanzausschufs kann nicht umhin, die Er-zxhung und den Unterricht der barmherzigen Schwe-stein als sehr ersprießlich, sehr loben»» und anerkennenswert zu finden, und würde eme Entziehung der männlichen Waisen al» einen Undank gegm die Con-gregallon drr balmheizigen Schwestern betrachlen. Der Finanzausschuj« krhrt sich gegen '^ luelle Ulberlassllng der Walse,>lnaben an dl!. . "-liu» Verein au« dem Vrunde. weil der Vinrentlu»-Verein kein Hehl daraus mache, dass er die Knaben ,„ die öffentlichen Schulen schick'N wolle und die Waisenkinder in öffentlichen Schulen eine viel fchwie-rigere Stellung haben al» jrder andere Schüler. Die Prwatschule im Hauje der barncheizigen SchwtstelN sei eme sehr gut«. Der ssinanzaueschus« stellt den Antrag, das» der LanbeKllU»schuss beauftragt werde, mit der Congregation in Unterhandlung wegen anberweltiger Unterbringung, allenfalls m dem vom Vincentlus-Vereine i gebauten Hause, zu treten. Sollten diese Unterhandlungen refullatlo» bleiben und der Verein sich weigern, den barmherzigen Schwestern einen Theil semer Local,» täten zu vermieten, so soll der Lanoe»ausschuss für anderweitige Unterbringung der Waisenknaben auf Grund der bestehenden Statuten Sorge tragen. Abg. T)r. Ritter v. Vleiw ei» . Trft eniili hebt hervor, das» der Vincentiub-Verein — Dank den Bemühungen des hochw. Herrn Domcapüulal» Dr. Vogala — ein vorzüglich schönes, vollkommen geeignete» Waisenhau« für Knaben mit einem Kosten-aufwanbe von 60,(XX) fl. erbaut habe, und wei«t andererseits darauf hin. daj« der Magistrat nach Besichtigung durch den Slaotphysicu« Dr. Ko watsch die Schule der balmhertlgen Schwestern im Siechen-hause all ungeeignet befunden und angeordnet hübe. das» die Schule in anderen entsprechenderen Räumen untergebracht werden müsse. Redner hebt auch noch hervor, dass sich unter den barmherzigen Schwestern „ur wenige finden, die mit der Jugend in der sloveni-schen Muttersprache verkehren lönnen. das» im Gegentheil viele Ausländerinnen (au» Weftphalen u. s. w.) seien. Redner stellt den Antrag, alle Waisenknaben-Stiftlinge in der Anstalt be» Vincentlus-Vereln» uuln-zubringen. Es entspinnt sich nun eine lebhafte Debatte, an der sich die Abg. Defchmann (gegen den Antrag Bleiwels). Dr. Vosnjal und Klun (diese be»ben für den Antrag Bleiwels) betheiligen. Abg. Klun stellt den Eoentualantrag. dass für die Zulunft. fall» die jetzigen Stiflllnge »n der Versorgung der barmherzigen Schwestern verbleiben, alle Stiftlinge dem Vincentlu»'Vereine zugetheilt werben sollen. — Der Berichterstatter Baron Apfaltrern kommt in seinem Schlusswolle auf das schon vom Abg. De schmal, n geltend gemachte Moment, das« den Waisenknaben bei den barmherz,aen Schwestern besondere Gelegenheit geboten sei, sich schon frühzeitig zu Handwerkern heranzubilden, au»sührl>cher zu sprechen, indem er dieselben geschützt wlfsen möchte vor dem traurigen Lose, da» Heer der armen Teufel von Studenten auch noch zu vermehren; gleichwie er von feinem Standpunkte au» auch nicht fehen möchte, dass dieselben zu Eandidaten des Knabensemmar» würden. Bei der Abstimmung werben die Antiäge be» Abg. Dr. Ritter von Vleiweis-Tr st enieli und de» Abg. Klun abgelehnt und der Antrag del Finanzausschüsse» angenommen. Abg. Baron Npfaltrern erstattet namens des Finanzausschusses Bericht über mehrere lhm zugewiesene Partien des Rechenschaftsberichtes. Per Finanzausfchuss stellt den Antrag: Der hohe Landtag wolle beschließen: I.) Indem der Landtag das E^^'n« d,s Reichs-gerichtsllags aus Einbringung der bezahlten Epidrmleloften zur befriedigenden KenmiüL mmmt, ermächtigt und beauftragt er den Landesausschuss, diesen Gsyslistand in den von dem Reichsgerichte mchl zu» gesprochenen Theilen nach dem Elnla.,gen de» rwl« Herrn Dr. Ludwig Crobalh erbetenen Gutachten» w< ! ? zu verfolgen und den biesfalls als angemessen eilum»! werdenden Weg zu betreten. Zugleich weiset der Landlag den Landesausschus» an, zu constatielen. ob und m welchem Maße ein oder der andere la»dschastl,che Beamte bei den Vorarbeiten für die Geltendmachung der Rechte des Landes sich besonders, und zwar auher den gewöhnlichen Nmlistuliben. folglich über feine Dienftpflicht hinausgehend, verwen' del habe, und für den bejahenden Fall wird demfelbfli zu Lasten de» Landesfondes ein Eredit von 3lX1fl, ^, ^> zum Behuse der Remunslielung der bezüglichen i^'„. eepl»llrbe,ten mit 2bl) si, und drr buchhalterischen Arbe,' ten mil 50 si. zur Verfügung gestellt. 2.) Der Landtag stimmt der Ermäßigung der Verpsiegltaze aus die halbe Gebür für die im Rechen-schasl»benchte i ' ''7 genannten Irren bei. 3.) Der genehmigt den auf i,n^, K'. des NelbenschuNkt'slichiss dargelegten Vorgang des Landesnusschllsss« m Angelegenheit der zeitweiligen N'chthssehlma von »n Ellediffunst ' ^en zwei Schellsschura/ichen S»ist>ma/n im Ti, n Zu Antrag 1. zwe,te« Alinea. sleUl «tX Nilter v Vesteneck den Antrag, das« die Vil. «, .^-tion für buchhalterische Arbeiten von lX) fi. auf 80 sl. erhöht werde. E« wirb bei der Abstimmung Antrag I mit dieser Modification angenomm-n. und stellt sich alsy die Summe des bewilligten Kredit» mit '6'^) si Die Antrüge 2 und 3 werden ohne Debatte an-grnommen und die Sitzung um halb 2 Uhr geschlossen. I„ t mbtag wurde die T^ '!< libcr die '^,....... ^.. ^^...brsihcr um das Atech! dei Mitenlschridllnc; bei Hinlanqo.be des Laibücher land-schaftlichcn Theaters s ' Der ^eir Landes > vräsidcnt. bcmcrllc, > . , 'lMn^ms der L^ <" bcsihcr tiinne nur in^oweU pl^ als h,< dem durch die Landesoidnung gcwuylleisteten Vcl. Laibache. ^,. .^aa Nt. 225 192« 2. Oktober 1882. fügungsrechte des Landesausschusses kein Abbruch ge« schieht. Nach erregter Discussion wurde schließlich folgender Antrag des Hofrathe« Dr. Ritter v. Kalten» egg er angenommen: Der Landesausschuss werde ermächtigt, mit den Logenbesitzern ein Uebereinlommen dahin zu schließen, dass die Entscheidung über die Hintanaabe des Theaters einer aus dem Landes» ausschusse und den Delegierten der Logenbesitzer be. stehenden Eommisfion unter bestimmten Cautelen über» lassen werde. Die slovenischen Abgeordneten beanstän« beten die Vorgangswelse des Finanzausschusses, be« ziehungswnse des Berichterstalters Baron Apfalttern, inbetreff der Modalität der Antragstellung als un» parlamentarisch und verließen vor der Abstimmung den Saal. (Wir lommen auf diese Sitzung noch ausführlicher zurück. Anm. d. Red.) — (Nns de« Gemeinberathe.) In der Sitzung de» Gemeinderathes am 28. September, über welche wir kurz berichtet haben, waren unter dem Vor» fitze des Bürgermeister» Orasselli 20 Gemeinderüthe anwesend. Per Bürgermeister bringt zur Kenntnis, es sei an ihn ein Schreiben des Bürgermeisteramtes von Innsbruck angelangt, in welchem das große Elementar» »nalücl in Tirol angezeigt und um Unterstützung gebeten wird. (Die Inschrift wird der Finanzsection zur Antrag« ftellung zugewiesen.) GR. Dr Zarnik referiert namens der Personal» und stechtssectwn über die Zuschrift des lrainischen Landesausfchusse«. betreffend den Verlauf des Lyceal« gebüudes. Referent sagt, der lrainische Landtag habe in der letzten Session den Bau eines Museums in Laibach mit Namen ,3iudolphinum" beschlossen und zu diesem Zwecke auch den Verlauf des Lycealgebäudes an das hohe Aerar in» Auge gefasst. Das hohe l. l. Ministerium für Eultu» und Unterricht hat nun den Antrag gestellt, das Gebäude um den Betrag von 40.000 st anzulaufen, doch nur gegen dem. dass da» hochwürdize fürfttnschsstiche Ordinariat, die Stabtgemeinbe und der «Historische Verein" erklären, auf die bi» nun im Lycealgedünde innegehabten Lokalitäten zu verzichten, damit da» Gebäude dem hohen Nerar bedingungslos übergeben werden lann. Die Otadtgemeinde halte bi» nun da» Recht, die städtische Volksschule in diesem Gebäude unentgeltlich unterzubringen. Der Magistrat hat sich w dieser Frage ,n einer Zuschrift an die Nechtssection dahin ausgesprochen, die Stadtgemeinde könne eine solche bedingungslose Erklärung nicht geben, sondern sie müsse al» Grhalterin der städtischen Volks« schule der Nachfolgerin der Dompfarrschule, beziehungsweise späteren Normalschule ihre Rechte wahren, da alle Hofdecrete besagen, die Normalschule sei in dem Lyceal» gebüude unentgeltlich zu belassen. Die Stadtgemeinde ldnne eine bedingungslose Zustimmung nicht geben, schon aus dem Grunde nicht, well sie sodann leicht sofort ge-nvthigt sein könnte, zum Baue eine» kostspieligen neuen Vollsschulgebäude» zu schreiten. Die Stadlgemeinde. sagt Referent, hat keinen Anstand gegen den Verlauf de» Lycealgebände», und die Rechtssectwn habe den Antrag de» Magistrate», die Rechte oer Ktadtgemeinde. ihre Volksschule dort unentgeltlich unterzubringen, auf da» Gebäude intabulieren zu lassen gar nicht acceptiert, um dem Verlaufe an da» hohe Aerar leine Hindernisse zu bereiten, weil auch die Majorität de» Oemeinderathe» den baldigen Bau de» neuen Museums wünscht. Referent stellt daher den Antrag, dass die Etadtgemeinde Laibach ihre Zustimmung zum Verlaufe de» Lycealgebäudes an da» hohe l. k. Ministerium für Cultu» und Unterricht gibt gegen dem. das» derselben auch fernerhin die unent» zeitliche Unterbringung der städtischen Volksschule >m Lycealgebäude gestattet oder für andere unentgeltliche Lokalitäten für die Schule seiten» de» Käufer» Sorge getragen »erd«. GR. Dr. Sup pan sagt. da» Recht der Gemeinde auf die unentgeltliche Benützung der Localitäten im Lycealgedäuo« sei nicht so klar und evident, al» die» der Referent der Rechtssectlon meint. Min hätt« auch. ohne die Gemeinde zu sragen. den Verkauf abschließen können Jude« sei e» sehr fraglich, ob d»e Volksschule die Nachfolgerin der Normalschule sei. erstere sei «>n «anz anderes Subject, von einer anderen Corporation «rhalten gewesen. Auch den hiftorlschen Verein habe man gefragt, der Redner weih nicht, wo dieser zu suchen wäre. Zudem seien die Localitäten für die Volksschule im Lycealgebäude nicht entsprechend, und die Gemeinde werbe denn doch in Kürze em neue» Schulgebäude er» bauen, oder anderweitig für geeignete Schullocalltäten Fürsorge treffen müssen. Redner beantragt daher, die Erklärung abzugeben, das» man gegen die Ueberlassung de» Lycealgebäude» »n da» unumschränkte Eigenthum de» h Aerar» keine Elnwendung erhebe gegen dem. das» der Stadtgemeinde da» Recht zuerkannt wird, die Volksschule noch zehn Jahre unentgeltlich im Lycealgebäude belassen zu können Die VRR. Deschmann und Dr. Schaffer unterstützen den Antrag Dr. Suvpan», während der Re> 1««nl GIt Dr. Iarnik den Sectionsantrag nochmal» >n «ingthendfttr N«,s« vtttheidigt. Bei der Abstimmung »,,d d«r Ant««, d«» GN Dr. Suppan abgelehnt und . >"^Ä .^" "«l,^«" on angenommen. - Ueber An« ^ ! «< ««n'en d« N»cht,s,ct.o.,. GR. Dr Zar« il. w.ld d.. w»h« :rd dasselbe von der Veoü lerung unserer Stadt nach so langer Regenzeit ausgiebig zu Ausflügen in die nächste Umgebung benutzt, und werden selbst de Abende zahlreich auswärl» zugebracht Hoffentlich hält die »schöne Zeit" nun an. und werden wir durch einen Spätherbst, wie er sein soll. sür den Entgang im Sommr, einigermaßen entschädigt. Die „Freuden des Winters" werden dadurch wohl hinausgeschoben — doch wohliger Herbftabend und Mondschein lassen fie leicht entbehren! Neueste Post. Original-Telegramme der «Laib. Zeitung." Linz, 1. Ollober. Die Handelsakademie wurde in Anwesenheit des Gecttol,schef» ssidler feiellich eröffnet. Agram, 1. Oltober. Die Domkirche zu Djalovar wurde jelerlich eingeweiht. Dem Bischof Strohmayr lamen die Glückwünsche des Kaiser« und des Papstes zu. Kairo. 1. Oltober. Acht Personen wurden ver» haftet, welche die Weiterverbreitung de« Bahnhof-Brandes förderten. Es geht das Gerücht, das« in emem Heubündel, welche« auf dem Bahnhöfe lagerte, Dvnannt gefunden wurde; eine Bestätigung fehlt noch. D»e Truppenrevue vor dem Kh?dioe dauerte zwei Stunden und verlief trotz ungünstiger Witterung glän» zend. Eine große Zahl Eingeborner wohnte der« selben bei. Wien. I.Oktober. Das »Verordnungsblatt für da» l. t. Heer" meldet: Se. Majestät der Kaiser geruhten allergnädigst zu ernennen: Allerhöchstihren Herrn Sohn Se. l. und l. Hoheit den Kronprinzen Generalmajor Erzherzog Rudolf. Eommandanten der 18. Infanteriebrigade. zum Commandanten der IX. Infanterie-Truppendivision; Nllerhöchstihren Herrn Vetter Ee. k. und k. Hoheit den Obersten Erzherzog Friedrich, Commandanten de« Infanterieregiment« Konstantin Großfürst von Russlalid Nr. 15, zum Tommandanten der 27. Infanteriebrigade; ferner an» zuordnen: die Zutheilung des Feldmarschallieul-lianls Georg Stubenrauch von Tannenburg, Com» Mandanten der XXVIII. Infanterie» Truppendivisiop, zum Generalcommando in Budapest, und die Uebe^« sehung in gleicher Eigenschaft des Feldmalschallieutenant« Eugen Müller, Commandanten der VI. zur XXVIII Hnfa'llelie.Truppendivlsion. Wien, 30. September. Die hiesigen Blätter melde» aus Presiburg: Gestern durchzog ein Pöbelhaufen einige von Isacliten bewohnte Gasftn und schlug Scheiben ein. Das Militär ste^.e die Ordnung her. Es find einzelne Raubfälle vorgekommen. Vierzig Personen wurden verhaftet. Der Sladtmagistrat el-llärt sich in Permanen,', und erließ einen beruhigenden Aufruf. Das Mllltär ist in den Kasernen con-signiert. Der auf den 2. Ollober fallende Jahrmarkt wurde abgesagt. Verstorbene. Den2 8. September. Joses Maiel, Inwohner, derzeit Sträfling. 37 I.. (iaslellgasse Nr. 12. Vrustwassersucht. — B«l< bara Iurjovic, Fassbindcrswitwe, 73 I., Floriansgasse Nr 32, Viustwassersucht. ilottoziehungen vom A0. September: Linz: 46 15 80 03 83. Trieft: 10 55 2 85 7l. Meteorologische Beobachtungen in Laibach^ i ,,i W jZ . -- H - "i A n ' ^ B 7U.Mg. 730»5 ^1.'!-8 SN schwach bewöllt 30, 2 . N. 73511U SW. schwach heiter ! ,. ^ ?U.Mg. 739 12 ^-92 windstill , Nebel -1 2 . N. 73902 ^-1? 4 .2N. schwach bewölkt 000 ^ S . «lb. 73!) 12 -»-11 « 52W schwach hallcheitcr Den 30. September vormittag« wechselnde BcwöllllNß. nachmittag« Nusheiterung, schwaches Abendroth; herrliche Mond' nacht. Den l, Oltobcr morgens Nebel, dann wechselnde Äcw<>l' luna,. nach 4 Uhr Aufheiterung, schöner Eonnrnlintergang >"' lensives Abendrot, Das TageSmittel der Wärme an beiden Tagen -l- 14 7' und -^ 12 7«, beziehungsweise mn 1 l° übcl und 0 3« unter dem Normale. Verantwortlicher Redacteur: Ottomar Vambera Muknrt-AÜmül" ^ erscheint in zehn llieserungen ä W lr., Folio»Format, jt^ ^iclcrung bringt mindestens vier künstlerisch ausgesührte Holz' schnitte nach Malaiischen Gemälden, Das erste Heft liegt bercils zur Einsicht vor. und übel' nimmt Abonnements (414?) I. Giontini, Lalbach. Vom tiefsten Schmerze gebeugl geben wlr die W traurige Nachricht, dass e« dem Allmächtigen ge- W sallrn hat, unsern innigftgeliebten Sohn, beziehungs- W wrijc Bruder und Schwager, den Herrn >M Zosef Mr. > absolvierten Forst^Iechniler, W hrute um '/.2 Uhr nachmittags nach längerem Leiden, W vrlsehcn mit d«n heil. Sterbesacramenlen. in seinem W !<;') ^sbensjahre in ein besfcces Leben obzubtlllfcn W Das Leichenbegänssnis findet Montag, den 2ten W Oltober, um 4 Uhr nachmitlafis vom ^rauerhause M (SchNKizerhaus ^>il, '.<4 nächst Tivoli) statt. W Dic heil Trclrnmrssen werden in der Psarr» W lirche Maria Uerlimdigung gelesen werden M Der theure Verblichene wird dem frommen Nn' W dcnlen seiner Freund«, Vclanntcn und Äerwandten M empfohlen. W Laibach am 30. September 18X2. « Die trauernden Angehörigen > bestes Tisch- und Erfrischungsgetränk, •rprobt b«l Huten, Halakrankhelten, Magen- ""d Blät" katarrb. PASTILLEN (VerdauüngsieltoHen). Heinrich Mattoni, KaHsbadjB^^ Etlqn^ttea Korkbrand ^JTONI -*| wie nebenstehend J» * *irrCLJÜQl FR I »2! Conch an der Wiener sörse vom 30. September 18N8. <«^. >» ^>«««««.»...,) »tlb V«, Gta«»s«nlche». «»«NNlNt,.......?«»k 77 — DllbnllNle.......?? !»0 77 tl> l««n 4»/, «<«a»«o<« . ,« fi, ,«> «,,,, — "0 , 130 do 12> — »«ON 4«/, y«,fl,l«». ,54»»l»z — !l^" Sla»t»l«l« . . l« ^ l«l» 7» l?0 »ü ""« , . , 5V , ,«, — ,69« «»».«Nllt»«ch< >1l»4?> ' « ^ ««/,.... 8770 »?»l. » Vav,«l«ntt b»/, . . . . «s> « »? — ' ENend .»nl l»<»fi, l,w,G. ,34 7l> 111'»' « ^ftb«h«.Pi,ol!!»l«> . , »0 »c l<0! . Sla»l«.lDbl, o» fi, . , ,o» «c, ll>» !»o ^»dl»tl.. Obligation« AM»!«««.......,0«^ ,Y7- ^> »»!!,>!«».......,,«v>onl« ^»««hnjch».......ZU4_ ,h,— 7,»N>,d«»ofil,l,!^»»N »5 ,,5 75. dto. Vnltihe i«7», steu«rsre< >l>» ?b >o4 zs. Nnlebn, d Glad«gemtl»bt Men iV3 »b Iy3 7»> (Siltn ol>n Veld) , . . .---------------- P»««,««»«nl.b,Sl»dt,tm.wi,n 1>b 7b >»S bV Pf«»diriefe ««lnwfi) Vob«,c», «llg, »ster».«'/,'/, «old 11« 7<> ,,h m» dl°, in «» , ,»"/». »« »» l«, «^ dl«. in «> . » 4'/, °/, »» i« »» xi, "" 'N '^ „ <" >", »0 94»« sN»?chul^> — lbb'.'H . . ldelcnbanl i , »5 __>__ ^ ,„ >!>,« van! vtll. 5 ,s . ,i^>, bo ,«> S«> dlo. , 4'/,'/, , . loo Lc !0I 40 «o. , 4«/, . . ,4»(. ,b,c Nng. «ll«Vodencrtd!t.>c«tngll. in Ptfi in »4I.,lll, ü'/,°/, . —«— — — Prlorltit«. Obli,ati,«e». »li!»»tlh.«>tfib<,h» ,.»mi»fion 9»— »««b h«din«nd<»!iiofdb»hn in b»lb. >o« »l> >l>7 — »l«>,.Io »00 st. G. 4'/,»/, . . 100 »0 l« 4« l«tld lWafs Oeften ßl»lbw«V»ah« . . . . l« 5« ,«,"<, Si,benl>«»stfl.......»x,s, i»»-.i5> E,U,»t»b»hn l E» sl......,74— l74 7b «larv.t°<« 4« fi.......^_ „^ 4«/, Dn>»u.D«,«vfsch. »oo si. , ,«»— «k __ Owlli lole 40 fl......—-— „ ^ P«lssd.koll«fi......— - «^ «udot<.?0«, >0 st......_— n-,z Salm.^o!« « fi...... 5,'75 z,,,z «« ^enoiB't'ojc 4»st..... 477z 4,.^ ll'attswn-^lc „U st..... ^,._ ^,.. Wiud,Ich<,l«d'^oje « ft. . . . ,, ^ ,^.. Va»l Nctin, «nglo-Oesterl Van» l«»fi. . . l»7 75 l«« — V«nl^e!lU!ch«ft. witn« «0 ft.--------------- »»nfvlinn, wient». >«,«. . . ,1,-75 „7.,^, «dncl..»nst , Oefi,»«. ,» ^. «»<, _ yypothtlenb., «ft. ,f« fi. ,z»/, G. ^..^ ^,^ tä»bnbanl bft, ,l»<»fi.G. «,»/,«. ^^ ^,^ OtftM'Ung »anl.....»» —»,^ U»>e>nbanl ,l»« ft......„4,,, i^.zc «!»llhr»banl Nlig. >40 «. . . »»t^- »4^ «> »eld V«« Uetie» v,, Ir»««p,rt' Untsr»eh«»»ge» «l»l«cht.V.Fi»m»« »ad» «oofi.Gil». ,?3 — l?3 « >»lsi«..»t,l,»»«fi, «M, — — — — v»h«, Norbbahn 1« st. . . . „, — 1« — , Vestbayn «oy fi, . , . ,5, _ „^ ^ vulchtiehlab» »i< )«»o«.«, „».— I« 7K DlU'vodenbachn «,»» «<«N.G __».____ «I«s»dl,b.»«hn «« fi «Vl, , , „1 5> ,„ » . e,n,»!i! !II,«.i»7««>0fi «r i»«.'^. ,«^7^ h«dw ^^.7 >i,««»I,1e<'Vahn »no fi. V- zh f«nMrch«>v»c<«»t<.«x»fi c ^ Walz.Kail'i'ndViz.V «>l»st, s H> . «^c »i»j.«fiach«l«..V„»fi.e >!I , ____ «»hltlll'N,'«'!«»»' «>l! fi, .------. _ »atll>, Eilend »cw?l V, 148 »b »4« «» r«mb««»llzlno»,» IaN» «ileu. l»hn»^« 1» ,?z 7» ploy». «fi,.»»«..Tne««»ofi ««?.',,7l — «75 — Qefterl «ord^tfl». »o» » ^»lt „4 »<^ N4 ?K bt« Ml l<> «»u fi Gilb« ,!>4l »z »41 l>« vl^.Duici !t>!tnb. »«»ft.«.»!», b7 7b «!»^. »»b»l<. t«»hl> ««> ft. »ilb« »e ?s, l»4 »b Gt«»l«ei!lnb«b» »0« ft. >, 34« bd 34? — G«bb«hn «X» fi, Vllbn ,4, «^^1«X, !»«<»,««»« «nft, 5V.. I«»»«V»G«<.<«»l, >?o fi », » . l. »vl. «« ?o» . ! — -I»«»p«»,G,<«M» «ilend »0»fi Gilb», ,«.<«-?' U»g. ßloldostbahn x«, fi Vlll>e»,i»H i>. N»,.l»«ftb.l«««b.»»»z)««5.«, «, — .». »v (pel «t«ck) Egybi und Kindel»«», Eilen» »»d «l»dl.I»b i» «0>t> >o«si. ^— —-. !ti!tnbabnw..^e,h, I «X'N,4<^/. v» „«IdtMü^l", Papisrs u l^.l" Piags! ''^ Waffen . , ^ „ , ^. .>.„ ,.---------------- »rN«il« »odln,».-Ge1. »«» st . ^-— —^— Devijn, De»l«» . . . , ! II. I'll»« «««» .... »7 il. 4? 1b Plln»d»ig . ^ —^— — — »»l»te> Ducattn , , , ^ «b, »»« «».»«nc».Gt^^^U />^// reinigung». un^ »rsri^chun<,Amiit, ü >^W«K.Iz^ Alorenz: «capsl, Ualata l. Vlarco ^^n-«-«^^ «r. 4, u,l ^ciust »Nlji drs PllN P«glian» vsslauft. Pa» Hnu«H i,i illor» »iz wurde aufg^bc»b<,,! 2 «. Pi«M t» « Einoer« leibimgsosscheid dem unter einem für ihn bestellten Luraior »6 kcluw Micha, l Mahne von Grahooo eingehändigt worden lst. K. l. Vezirt«gcrichl ^oitfch. am 26ften »«gust I882._______________________ (4001—2) Nr. 1V.462. lifecutive Nealitatcn^Vclstclgerung. Vom l. l. stüdl.'dclrg. ivezillsgerlchle ln Laibach wird bclannl gemacht: E« sei über Ansuchen de« Anton Moschtl in ^aibach die eiec. BerfU^erung der dem Michlltl Neniögar in Dragomer l»khöril,rn, gerichtlich aus 1895 st. 40 li. Mlchahlen, 5ub,Urb..Nr.l9i l^6D..U..O.. ^umminda Vaibllch vorkommenden Realität bewilliget und hiezu drel ^eilbielungb. ^agjllhungen, und zwar die erst« auf den 7. Oltober, die zweite aus den 8. November und die drille auf den 0. Dezember IUU2, jedesmal vormittags von 9 bis 12 Uhr, , wlid belannt gegeben, dasl am b. Oktober l. I. zur dritten exec. Feilbletung der dem Johann und Andreas Kaluza von Pod slenje Hau5.Nl. 1 gehörigen Uealltat Urb.'Nr. I ad Prem geschritten w,rd. K. l. Bezirksgericht Iüyr.Felstrlz, am 2. September Ivtt2. (3909—3) Nr. 8464. Executive Realitäten-Versteigerung. Vom l. l, Hezirlsgrrichte Voitjch wird belannl gemacht: Ts jei über Anjuchen der Matthäus öllllj'schen Berlassmasse von ^abllroo (durch Io'ef Telban von Franzdvrs) die exec. Berslei»erunij dcr der Maria ^2r von Oberdorf Hs.«Nr. 73 g,hl gerichtlich auf 7^70 fi. geschätzll,» <,„«' lilal uud vlects..Nr. ^3, Urb «Nl. k ««l ^oiijch, bewilligst und hiezu t>? -tungs'Tagsatzungen, und zwui le aus den 18. Oktober, ble zweite »uf den 16. November und dle dritte auf den 20. Dezember 1882, jedesmal vormittags von 10 bis 12 Uhr. hiergerichls mit dem Anhangt angcl worden, daj« dic Pfanorealilal bn ... ersten und zweiten gellbielung nur um ober über dem Schätzungswert, bei der dritten aber auch unter demselben hiutan-gegeben werden wird. Die ^lcilalionsbedingnlfse, wornach insbesondere jeder ^'icitant vor gemachtem Anbote ein Idproc. Vadium zu Handen der Licilationscommijsion zu erlegen Hal, j^nne das Gchützungsprotololl und der Grund-buchseftract lbnnen m der diesgerichtlichen Regiftralur eingesehen »erden. K l. Bezirtsgerlchl ^oiljch, »m 27slen August 1862. ; _g «f! S GZ ö 8 k> 1 v x S i CO 'S © ^ co w , r ^ .