Lmbacher Leitung. Nr. 1Ä1. Pläiiumera lion spleiß: Im Comvtoir ganzj. fl. ii, h>,lbj. fl. 5,50. Für diü ^»stcllunss ine Hnlin halbj. s.i, lr. Mit der Post nan,,, si. ,5», halbj. sl. 7.5,0. Tienstlig, 23. AiMst Inseitionsgebübr bi« >l» feilen ! lmal fr., i!m. l ft.; sonst pi.Zcile im. i!lr., üm.N lr., ^m. U» l^. u. s. w. Iiisevlionsstenlpel jrdesm, !«U lr. l87«. Amtlicher Theil. Ve. l. »nd k. Apostolische Majestät haben mit Allerhöchster Eutschlicßuug vom 12. August d. I. die «cmberncr Landcsacrichtsräthe Anton Bcchcl Edler d, Bechcl s l, ci m und Eduard Sommer zu Obcr-lllndcsgerichtSrälhc» in Lcml>erg allcrgnädigst zn erneu-"n gernht. Tschabuschni^ >n. l>- Der Instizminister hat den erste» Revisor des ^icncr Gerichtsdcpositcnamtes Johann Ko watsch znm "epositeuvcrwahrcr ernannt. Der Ackerbauministcr hat den Slatlhallcreiconci-"üm Dr. Kasimir Grafen V a d c n i zum Ministerial« i ^cip'sten im Ackcrbauministerium ernannt. ^erordnunft dos Ministers für Cultus "Nd Unterricht vom JG. August « 85«, »wit eine Schul» und Untcrrichtöordmmn für dic ^ allgemeinen Volksschulen erlassen wird. „oh^'N flir die im Rcichijralhc vcrtlttrn^i Bänder, mit Aus-^ beö Königliches Online» nud ^ndomni^n sammt dem ' ^oßherzogthume Kralnu und der Marlgrafschaft Istrirn ! ' ', ^u erlasse, 1870^ ^ ^ l)at mit dem Beginne des Schuljahre« "llltsamlrit zu trclen. Stremayr m. p. Schul- und Unterrichts orlmimg lür die allgemeinen Volksschulen. I. Vom Schulbesuche. taM ,.' ,^'e ?rtSschllldel)ördc (der Ortssch.l. U'1 hat dem Leiter der Schule behufs Uebcrwachung ^/sgelmäßigeu Schulbesuches acht Tage vor Beginn liflis?.^^" Scl'uljahrcc! ein Verzeichnis sämmtlicher schul-^'")'ljen Kinder des Schülspicu^cls zu übcrmittclu. io k ^"ndcsschulbchördc (der Landesschulrath) erläßt be-Kii^" ^olschriftcn darilbcr, wie die schulpflichtigen halt "'" "zeichnen (conscribiren) nnd in Uebersicht zu die ss?!" ^^" °^" '^" Stellvertretern liegt es ob, l>or 3 ^'chl'gen 5kindcr an einem der letzten drei Tagr >»,k > ^'"" bcs Schuljahres in die Schule zu bringen ,l, . " b'e Liste der schulbcsuchcudcu Kinder (die Schul-"ll) eintragen zu lasseu, Eltern oder deren Stell-voli >,"' "^^^ dichl' Pfticht nicht nachkommen, siud j, oem Leiter der Schule der Ortsschulbchördc bchufi, ljelctzl!chcu Amtöhaudlnua uamhafl zu machen, l»dc^ l ^'^ Schulpflichliatcit bcniunt mil dem voll-l>c<, ^' '^stcn Lchenejahrc,' Kinder, wclchc bci Vcgim, bci,h^"'l°liles zwischen dem fünftt» und sechsten Lc-sch^^, '" Nthen, iöunen nur mit Äcwillianna dcr Ostö-ist ,^lbe aufgenommen werden. Diese Ocwilli«n»a und ,,„'"^'"ber, welche Physisch und geistig rcif sind, lichc ^„'"'°""t zu erlheilcn. als dadurch die ncsctz-- ^«'ulcrauzahl »icht udcrschritlm wird. aln,^ ' Kcl" Kind darf ohne st,'tll,aflc Eütschuldi-lichcn K.1 , einzelne Stnnden oder Tane der «rsch^ ^chlilzcit versäumen. »iiaelid ,"!s""'^ "^che lnuncn acht Tagen nicht ae° nicht nolor' ? ^ ""'^"' su'd, wenn deren Oiund 8 4 9u c "^ »»entschuldigt anzusehen, ^sonder/ ^statthafte El'tschuldiauugsgründc sind !nS, u o, ""zuschcn: d. X' 1"t dcs Kindes; der M^ ^"'^"n oder Anachoriaen, wenn dirse! bediirf !^ ^^ Kindes erwiesenermaßen nothwendig fllb^ ^'"ernn^, wenn dadurch den Kindern Gc. 'dl'eit droht; ^ ^nnbartc.t dcr Nc«c. s" ^llci'd.... '!,' ^' nachacwicsencr Ärmulh der Mangel ^ l)at t>ic s>". dcn Gvund der Sch"locrsüu,!,n!ssc bildet. °?' ^edii^- s^ulbehmde ^fur Sorge z» trage», daß " abgeholf ^ ^'^ ^^^'^ ^^' ^elpflichtctc» l § «. Icdcr Lehrer ist verpflichte!, zur Nachweisuna. !der Schulucrsäumnissc mit,uwiifc„ und sämmtliche Schul-vcrMmmssc, die cutschuldi.,ten und die nicht cutschuldin-tcll, Ta.z für Tag im Clasfmbuchc qcnau zu vcrzcichn<>n. ,Das Verzeichnis; dieser Schulvcrsäummsse ist innrrhalb der durch daS Ocsctz fiir die Revision vorgeschriebenen ! Frist durch dcn Leilcr der Sch»lc dcr OrtSschulbchördr uorznlcgcn. Die Ärt und Weise, wie dich Vorlage geschieht, wird durch die Landcttschillbrho-dc bchimml. § 7. Dic Onsschullxhördl' hat unverzüglich dic Ursachen der Schulversäumuisse, über dcicn Slalthnsli^lcit ein Zweifel obwaltet, zu Uütclsuchen nn^ gegei, die säumigen Eltern odcr deren Slcllvcrtrctcr nach dcn gcsctz-lichen Normen Äml zu handrlu. (Forlsetzmln fülsst.) Am 81. August 1«7<) wuid!- in brr l. l. Hos- und StaatS-druckcrri da« Xl.l!, Sliick dc« Nrichöm'srkl'lalltS llusnrqrbcil und Dasselbe snthtilt untcr Nr. 105) dir Verordnung drs Miinstni« siir Cullns und Uulcr richt vom ^0 Nussnst I«7<). wc»ni> nne Schul.- und Unicr-^ richlöordnnna, fiir dir aUgcmciue» Poilsschnlm rrlllfscn wird, lWr. Z,n Reichs-rathe, und dcm z»r Vcrtrctnng dcr Ocsammtmmmräm licstimmlcn Institule der Dclcgatwmn. Der Rcich«,ath uud dic Delcgatioucn vcrtrcicu ^cstcrrcich >,nt, die Mon archie, und nur um diesc kann cs sich jetzt Handel», nicht um Böhmen, nicht um Galizien, deren Einzeln- existenz in der Gesammlefistenz dcs Neichee wurzelt, ^u dicscr Uübrrzcuguüg begrüßen wir den Zusammen tritt der Landtage in hoffnungsiicudigstei Nrise als de» Wicdcrbcgiun einer parlumenlarischcn Activ», dis Europa bcweiscn wird, daß di? Slämmr Olstcrrnchs einig sind iu dcr Liebe zu dcm großeu Ocslcircicl, und in der Hiü ^cbuilg für den aiigcstummlm Monarchln. Wien, 20. August. Das „Frdbl." schreibt: Die kaiserliche Botschaft, womit die Landtage eröffnet wurden, hat den Zwcck, die Aus' mertsamkcit dcr Landtage auf ihre nächste und dringendste Aufgabe, die Vornahme der NeichSrathSwahlen zu lenken. DcShalb wird in dcr Botschaft mit allem Nachdrucke bc^ tont, daß cS sich in diesem Augenblicke zunächst darum handeln könne, jene höchsten Interessen wahrzunehmen, deren Ocmcinsamlclt cinc glorreiche Geschichte geheiligt hat uud deren cinhciuiche Förderung die Macht und das Änschcu dcS Reiches bedingt. Ta die Landtage nach ihrer verfassungsmäßigen Stellung nicht befähigt sind, jene höchsten Intercssen zu wahren, so werden sie auf» gefordert ohne Aufschub dic Wahlen für dcn Rcichsraih vorzunehmei'. damit die gesetzlichen Vertreter der Mo^ narchic, daS sind die Delegationen, sich versammeln können. Daß dic inneren Angelegenheiten, obwohl sie naturgemäß du meidlichcn Untergang dic Wahl hat, so wcrden die Säüachtcn und Ocfcchtc, dic etwa noch bevorstehen, dem Fcldzugc tciiic für Frankreich günstigere Wcnbung geben. Dcr Vormarsch dcö deutschen Hccres ncich Paris ist nicht mchr anf;uhaltm; in dcr Hauptstadt Frankreichs wird der Friedc dictirt werden. Wird nuu dcr Sieger großmüthig scin und sich damit begnügen, den nnyercchten Any,iff kräftig abge^ wchrt. Frankreich cMmüthigt und cs m scine Schranken znrückgcwicscn zu haben? Wie weit werden die Forderungen der vereinigten deutschen Staaten, den» nicht Preußen nllcin hat den Sicg errungen, achcn? Nach den Ewrterunycn der in die Intentionen des lci tcudcn deutschen Stlialöinnnucs cmgswcihlen Ol-aane, wcrden Frankreich großc Opfer auferlegt werden. Die Sieger sind in der That. wenn man berücksichtigt, day 1356 Frankreich den Krieg provocirt, daß es Deutschland zur Vertheidigung und zu den größten Anstrengungen und materiellen Opfern gezwungen hat, zur Schonung nicht verpflichtet. Gegenüber den Provocations, die Deutschland von Frankreich so oft schon erfahren mußte, ist dic in deutschen Journalen vielfach erhobene Forderung, daß Frankreich für lange Zeit unschädlich gemacht werde, wohl berechtigt. Deutschland müsse in den Besitz der natürlichen Bollwerke seines Gebietes gelangen, die Sprachengrenze müsse auch die Grenze zwischen Frankreich und Deutschland werden, man müsse Frankreich seine aggressiven Tendenzen gründlich verleiden und ihm die Realisirung seiner stolzen Hoffnungen unmöglich machen. In diesem Tone wird von den Organen der öffentlichen Meinung in Deutschland, wenigstens von denjenigen, die zur preußischen Regierung in Beziehung stehen, gesprochen. Die materielle Macht, Elsaß und Lothringen zu Deutschland zu schlagen, besitzen die vereinigten deutschen Staaten allerdings, es ist nun die Frage, ob die politische Klugheit, die Rücksicht auf die europäischen Staaten sie abhalten werden, von ihrer Macht umfassenden Gebrauch zu machen, und mit keckem Griff an sich zu reißen, was des Augenblickes Gunst ihnen bietet. Das Ziel der neutralen Mächte kann kein anderes sein, als die Wiederherstellung des Friedens auf einer dauernden Grundlage zu fördern. Dicfes Ziel würde nicht erreicht, wcnn die neutralen Mächte sich dem Sieger entgegenstellen und ihn verhindern wollten, die Früchte des mühsam mit so großen Opfern errungenen Sieges zu ernten. Die diplomatische Intervention, wcnn sie überhaupt beabsichtigt wird, muß mit der größten Vorsicht eingeleitet werden, um von Erfolg gekrönt zu sein. Die Neutralität, die während des Krieges beobachtet wurde, muß von den Mächten auch während der Kriegsvcrhand-lungen gewahrt werden. Die vermittelnden Mächte werden sich stets die Sachlage vor Augen halten müssen: daß Deutschland in ungerechter Weise angegriffen wurde, daß Frankreich zum Kriege hetzte, oder sich von seinem Imperator hineinyetzen ließ. Eine cclatantc Genugthuung, die volle Entschädigung für all' die Opfcr, die das deutsche Voll bringen mußte, und ausreichende Garantien für die Zukunft darf Deutschland mit Fug und Recht in Anspruch nehmen. Das schwierige Problem, das zu lösen ist, besteht darin, die gerechten Ansprüche Deutschlands mit dem großen Interesse, das sich an die Herstellung eines dauernden, auf das innige Einvernehmen der europäischen Mächte gegründeten Friedens knüpft, in Einklang zu bringen. Zu dcn großen Fragen, deren Entscheidung bevorsteht, wird auch die österreichisch-ungarische Monarchie Stellung zu nchmcn haben, und deshalb bedarf die Regierung des BeiratheS der gesetz-lichen Vertreter der Monarchie, deren Mitwirkung nach dem Schlußsätze der kaiserlichen Botschaft dringend geboten erscheint. Kricgschronik. Die Schlacht von Mars la Tour. Es wird zum Verständniß dcs entschcidungsvollen Kampfes am 16. d. sehr wesentlich bcittagen, wenn wir von Haus aus eine kurze übersichtliche Skizze des Schlachtterrains vorausgehen und dann erst die Schilderung der Ereignisse nachfolgen lassen. Westlich von Metz, am linken Ufer der Mofel, erhebt sich ein Plateau, daS den ganzen vorerwähnten Ter-rainabfchnitt zwischen der Mosel und Orne und zwar bis zu deren Vereinigung unterhalb Vichcmont ausfüllt, Nach der Mosel, also im Osten, mit steilen, daS rechte Ufer weit überhöhenden Bergrändern abfallend, in welche die zahlreich der Mosel links zufließenden Bäche tiefe Thalmulden eingeschnittcn h2ben, führen durch letztere die von Metz und dem Mofel-Thal aufsteigenden Straßen zu dem Plateau. Wir kommen alsbald auf diese Straßen zurück. West- und nordwärts senkt sich dieses Plateau in immer niedrigeren Hügeln zu dem Thal der Orne herab. Zum Theil bewaldet oder aus Ackerboden bestehend und vielfach mit Nebenpflanzungen bedeckt, ist dasselbe doch äußerst zugänglich von allen Seiten, so daß nicht nur mehrere gute Kunststraßen, sondern auch zahlreiche, die ersteren unter sich verbindende Wege über dieses Plateau führen, und zwar meist von Ost nach West. Der wichtigste Straßcnzug über den in Rede stehenden Terrainabschnitt ist dcr in westlicher Hauptrichtung von Metz nach Verdun hinführende. Wir müssen denselben etwas näher betrachten, denn längs dieses Stra-henzuges. und zwar zwischen den angelegenen Orten Mars la Tour und Grauelottc wurde am 16. d. M. vom Morgrn bis in die Nacht gekämpft. Die Straße nach Verdun also windet sich westlich von Metz mil die steilen Abfälle des über 1000 Fuß hohen Mont St. Quentin, steigt alsbald zu dem genannten Plateau auf und theilt sich hier bei Gravelotle in zwei Straßcnzüyc. wovon der südliche über Rezon-ville, Vionville und Mars la Tour, der nördliche über Ooncourt nach Etain führt, wo sich also beide Straßen wieder vereinigen und westwärts über Verdun und St. Mcnehould nach Paris führen, so cine der wichtigsten und größten Straßen Frankreichs bildend. Wir kommen hier nochmals auf die letztgenannten Orte zurück, denn sie alle wurden in den beiderseitigen Schlachtberichlen genannt und tragen, da sie ihrer Lage nach gleichsam die Grenzmarken dcö Schlachtfeldes vom 16. d. M. bilden, eben deshalb sehr wesentlich zur Orientirung des Lesers und zur richtigen Auffassung der jüngsten so sehr entschcidungsvollen Ereignisse bei. Gravelotte liegt eine starte Meile westwärts von Metz, an dem Punkte also, wo sich die Straße nach Verdun theilt. Eine kleine Meile weiter nordwestlich davon liegt an dem nördlichen Straßenzugc Doncourt. An dem südlichen Straßenzua. aber finden wir, etwa drei Viertelstunden südwestlich von Gravelotte, Nczonuille - in derselben Entfernung von letzterem mehr westwärts Vionville und von diesem eine starke Stunde entfernt an derselben Straße Mars la Tour. Diese letzterwähnten Orte mit den angeführten Straßenzügen bilden, wie vorerwähnt, die Grenzmarken dcs Schlachtfeldes vom 16. d. M. Dem Leser kann cS nicht entgangen sein, daß die gestrigen Depeschen über die Schlacht am 16. und ihren Ausgang viel an Bestimmtheit vermissen ließen. So sei nur das eine hier erwähnt, daß dieselben nicht einmal erkennen ließen, in welcher Frontrichtung sich beide Theile geschlagen haben; das aber schien uns ganz besonders wichtig, weil in Aufhellung dessen das richtige Verständniß des Verlaufes der Schlacht und ihrer Folgen erst klar hervorzutreten vermag. Wir ziehen hier vorerst nicht weiter in Betracht, daß, wie am 14. d., fo auch wieder am 16. d. sich beide Theile dcn Sieg zusprechen; darüber kann schon jctzt bei klarer Abwägung der Dinar lein Zweifel mehr bestehen, auf wcfscn Seite die Waagschale sank; im Ucbrigen aber wird selbst das letzte Bedenken hierüber noch im Laufe dieses Tages oder binnen der nächsten 24 Stunden schwinden müssen: der Telegraph wird sich diesmal mit-lhcilsamer als je zuvor erweisen und uns bald Gewiß heit bringen, wer am 16. Sieger war und damit in der Hauptsache Herr der Situation ist, denn „wem das Herz voll ist, dem geht der Mund über." Die heute eingelangten ferneren Meldungen über den Verlauf der Schlacht bringen schon mehr Klarheit in denselben so wie dessen Folgen. Wennauch bis jetzt Morgens !) Uhr nur preußische Depeschen vorliegen und das auäiatur ob altsra par» nirgends mehr geboten erscheint als bei Nachrichten vom Kriegsschauplätze; so kann doch nicht verkannt werden, daß diese heutigen Depeschen mit den gestrigen über die Folgen dcs letzten Kampfes nicht nur übereinstimmen, sondern alle ihre ersten Behauptungen aufrecht erhalten, und durch die Thatsachen selbst beweisen lassen; während umgekehrt die gestrigen französischen Meldungen unklar in der Darlegung und schwankend in dcn Angaben erscheinen. Nur in der Sichzuerkennung des Sieges lauten sie bestimmt, aber wir vermissen eine genügende Motioirung des Sieges durch die Thatsachen. Diese Moliuirung sind die französischen Berichte bis zur Stunde schuldig geblieben und, unumwunden gesagt, wir glauben, sie werden sie auch ferner schuldig bleiben. Die rasch folgenden Thatsachen als Eonsequenzen des letzten Schlachltages werden dcn Vcwcis der Wahrheit antreten für den Ausgang des furchtbar ernsten Kampfes, der am 16. d. beide Ocgncr vom Morgen bis in die sinkende Nacht mit einander ringen ließ und der an Bedeutung und Verlusten sicherlich alles andere weit zurückläßt, was seit dem 2. d. sich auf dem Kriegsschauplätze ereignet hat. Doch gehen wir, gestützt auf die bis heute Morgens vorliegenden Nachrichten aus beiden Hauptquartieren, zur Darlegung der Ereignisse über. Der Leser weiß, daß am 14. d. General Steinmetz mit Truppen der Nordarmec die Franzosen östlich von Metz vor Bellccroix und Borny angriff, nachdem ein Theil derselben bereits auf daö linke Mofel-Ufer über» gegangen war und der andere sich eben anschickte, nachzu» folgm. Es tonnte im ersten Augenblick unklar erscheinen, ob General Steinmetz nur einen tactischen Erfolg bei diesem Kampf im Auge hatte, oder aber weiter reichende strategische Ziele dabei verfolgte. Heute kann hierüber kein Zweifel mehr obwalten: der Angriff am 14. d. wurde von rein strategischen Gründen bestimmt. General Steinmetz Hütte dic Aufgabe, del, von Metz nach Westen abziehenden Gegner in ein Gefecht zu verwickeln und denselben „möglichst lange" am rechten Ufer der Mofel festzuhalten; preußische Nachrichten sprechen sogar von 24 Stunden. Diese Frist sollte es dem Prinzen Friedrich Karl ermöglichen, mit seiner Armee auf das linke Ufer der Mosel überzugehen und in die linke Flanke des rückmarschirenden Gegners zu gelangen. Bei dem Mangel an allen Detailnachrichtcn über die Schlacht am 16. d. glaubten wir noch gestern: die preußische zweite Armee und Prinz Friedrich Karl sei etwa zwischen Noveant und Borny auf das linke Ufer der Mosel übergegangen. An dieser starte zwei Meilen südöstlich von Metz gelegenen Stelle überhöht oder domi-nirt das rechte Ufer das linke und führt außerdem die kürzeste Wegerichtung von da nach Rezonville, alfo direct in die französische Flanke. Dagcgen hätte in dieser Marsch-richtung das französische Heer nicht von Verdun abgeschnitten werden können, weil diese Richtung in den Rücken des abziehenden Gegners geführt hätte. Sichere Anzeichen sprechen denn auch dafür, daß Prinz Friedrich Karl am 15. d. oder in dcr Nacht auf den 16. d. etwas weiier südlich bei dem in preußischem Besitz befindlichen Pont-«-Moussu» seinen Mosel-Ueber- gang bewerkstelligt hat. Hier fand derselbe eine für alle Waffen passirbare Brücke, war der eisten Beobachtung des Gegners entzogen u»d so in der Lage, seine Marsch' richtung mehr westwärts zu wühlen, um der franM scheu Armee auf ihrcm Vormarsch von Mctz nach Acr-dun, nicht etwa in die Flanke allein zu fallen, sondern ihr auf diesem Vormarsch über Gravclotte, Rczonville, Vionville und MarS la Tour, sowie mehr nördlich auf dem Straßenzuge über Doncourt, und zwar auf beiden Seiten dieser Straßen, mit der Front nach Osten, ent' gcgcnzutrctcn, und so sich zwischen die französische Armee und ihr Marschobjcct Verdun cmzuschieben. Es bettG zwar die Marschcntfcrnung zwischen Pont-^-Mousse und Mars la Tour m gerader Richtung gegen 3/, Meilen, indessen es steht anzunehmen, daß die Trupp"" theile des Prinzen Friedrich Karl möglichst frühM ihren Marsch antraten, um am Morgen deS 16. b> mit gesammelten Kräften ihre erste Aufgabe zu lösH« Um dicse Zeit stand denn auch der OberbefeW Haber dcr zweiten Armee „auf der Straße nach VerduM b. h. alfo, der erste Theil seiner Aufgabe: die UniW hung dcr in Bewegung rückwärts nach Perdun begNi' fencn französischen Armee war vollkommen gelungen; ^ zweite Armee nahm somit Gefechtsstellung mit der FlB „ach Mctz. Es dürfte gegen !1 Uhr Morgen« gelvesl' sein, als General v. AlucnSleben mit dem dritten Arllicl' corps dcn Feind angriff und in dem sich nun cnlwioM den Kampf auf Divisionen dcr Gcncralc Dccacn, L'AdN"' rault, Frossard, Canrobcrt und die kaiserliche Garde st>^ Es entwickelten somit die auf dcn beiden von »^ früher angegebenen Straßen marschircndcn Franzose" allmälig sehr ansehnliche Klüfte, und zwar allem W schein nach zwischen Mars la Tour und dem mehr «ilM lichcn Doncourt, denen — nach preußischen Angaben W General von Nlvensleben durch mehrere Stunden Widl^ stand leistete, d. h. sie im Rückmärsche auf Vcl^ aufhielt. Dann erst griffen preußischcrscits das heck' gekommene 10. Armeccorps (General von Goebcn) "" !). Armeecorps (General von Manstein) in das Oefc^ ein. Diese vereinten sechs Divisionen, warfen unter d^ persönlichen Oberbefehl deS Prinzen Friedrich Karl t»° genannten französischen Trupftcntheile „nach 12stünd«M heißen Ringen auf Mctz zurück." W Der überlurze Schluchtbericht dcs Marschalls M' zaine sagt ebenfalls, daß am 16. d. während dcS ganze" Tages „die Schlacht gedauert habe, und zwar zwischen Doncourt und Vionville." Die Mcldmig schließt W>t den Worten: „Der Feind wurde zurückgeworfen.-' wir haben die Nacht auf den eroberten Strllunacn M' bracht." Wohl muß zugegeben werden, daß Marscha" Vazaine das Schlachtfeld am 16. d. behauptet hat, allei" darin eben scheint uns für ihn der größte Nachtheil 1" liege» : denn feine Aufgabe war es nicht, auf dem P^' teau westlich von Mctz stehen zu bleiben oder dieses!" behaupten; sondern dieselbe bestand ja vielmehr da^"' seinen Rückzug auf Vcrdun fortzusetzen hinter die D « Linie und, was ihm etwa in den Weg trat, übel ^ Haufen zu werfen. Gestern wie heute sagen die Meldungen auS ^ preußischen Hauptquartier: daß die französische M"^ die „von dcr Moscl nach Verdun sich zurückziehen wollte, wieder „nach Metz zurückgedrängt" worden sei. Leyt^ scheint nunmehr vollends außer allem Zweifel zu s^"' denn wie wir soeben vernehmen, fand auch nach ^ Schlacht am 16. d. M. ein fernerer Kampf, und zw" am darauffolgenden Tage bei Gravelotte statt, be als ein Arriercgardcngefecht bezeichnet wird. ^.^, kann denn über die Vorgänge am 16. d. M. und »h" weiteren Folgen wohl nicht der geringste Zweifel wel) obwalten. Gravelotte, auf dem von uns früher besch^ denen südlichen Straßenzug von Verdun nach Mctz ^ legen, muß bei dieser Veranlassung vom Leser ganz b sonders ins Auge gefaßt werden. Vin Blick al'f ". Karte zeigt, daß Gravelotte anderthalb Meilen ostwa^ von Mars la Tour, also dem Punkte gelegen ist, ^ am 16. d. Morgens 9 Uhr der Kampf entbraiM^ Hieraus folgt somit unwiderlegbar nach den Bewelp ' welche Raum und Zeit selbst an die Hand geben: französische Armee hat vom 16. auf den 17. d. M- ihl, Rückmarsch, und zwar nicht auf Verdun, sondern " Metz wieder angetreten, wurde bei Gravelotte vom na folgenden Gegner nochmals gefaßt in einem «^^.^ gardcngcfecht" und befindet sich somit dermalen in rings um Metz. ^ Noch gestern waren wir bezüglich der ersten, unmittelbar nach der Schlacht am 16. d. hinauSgei' dcten Meldung auS dem preußischen Hauptquartier, nach die französische Armee „auf Metz zurückgewo ^ worden sei," einigermaßen im Zweifel, ob hier ^ ein Irrthum vorliege und etwa ein Theil der ^ ,,ipfc von Metz sich an dem blutigen und langwierigen «a < betheiligt habe, der dann gcgcn Ende desselben, en^ dcr seiner Bestimmung von selbst folaei'd oder Gegner gedrängt, sich in die Festung zurückgezogen « ^ Heute abcr ist dieser Zweifel total geschwunden - ^ Armee des Marschalls Bazaine hat ihren MckzH ^ Verdun zu spät angetreten und als sie dies endl'^s 16. d. that, hatte der wachsame und energische ^e ihr schon die Rückzugslinie verlegt. Wo an d,e em ^ die französische Armee ihre Kräfte hatte, um N«? ^ bestens durch die Divisionen des Prinzen ^'"r" die Rückzugsbahn zu brechen, ist schwer zu men 1357 <5?eit dem 16. d. stellt sich somit die Situation aus dem Kriegsschauplätze gänzlich umgewandelt dar. "le französische Opcrationsarmec unter Marschall Na-zame ist dermalen an Metz gebannt, von der 1. und ^- preußisch-deutschen Armee umschlossen. Der Rückzug «der Verdun nach Paris ist derselben nunmehr abgeschnitten, es sei denn, sic ware noch immer in dcr Lage, Nch denselben aufs neue zu öffnen. Es muß jedoch hieran gezweifelt werden, nachdem o'eser Rückzug dem Marschall Bazainc unter ungleich günstigeren Gefechten am 16. d. nicht gelingen wollte, Aller Wahrscheinlichkeit nach dürfte die Armee des Kronprinzen nunmehr die Aufgadc erhalten, über die Marne nach Chalons vorzurücken, um die ferneren Operationen oer^ 1. und 2. Armee vor Metz zu decken. Krainischrr Landtag. 2. Sitzung. Vaibach, 22. August. Der Schriftführer verliest das Protokoll der letzten Sitzung zuerst in slovenischcm, dann in deutschem Texte. Der Landeshauptmann theilt mit, daß mehrere Vorlagen auf den Tisch des Hanfes gelegt wurden. Abgeordneter Klun hat um Urlaub bis 24. d.M. angesucht, der ihm vom Präsidium bewilligt wurde. Landespräsidium ersucht um Bewilligung einer Remuneration <ür den Leiter der hier, welche Eingabe dem zu wühlenden Finanzausschüsse ^gewiesen wird. sscrncr werden mehrere andere Gesuche km Finanzausschüsse zugewiesen. Die Abgcmdnclcu Landespräsidcnt Freiherr von ^°urad, Graf Aucrsperg, Pfarrer Piutar, Nramaric und Dr. Zar n it leisten die Angclobung. Es wird die Wahl dcs Finanz- und des PctitionS- "Ubschusscs vorgenommen. Es wurden gewählt in den Hwn die Herren: Dr. Bleiwcis, Dr. Eosta, Dr. ^iag, Dcschmann, Kromcr, Dr. Poklukar. Graorijan. ^' ^. Suftan, Graf Marghcri; in den letzteren die Men: Pfarrer Piutar, Dr. Zarnil, Graf Varbo. Suctec, ^ Kaltcnegger. , .. Dr. Blciwcis ergreift das Wort, um über die zu sprechen. Dieselbe sei so wichtig. n en soll, dcn Sitzungen des Adreßausschusscs licizu '"°linc». Dcr Anlra« wird angcnommcn. Dr. Blciweis beantrag, daß zur Abkürzung "°>' den vorliegcndcn Berichten nur dic den Antrag salbst enthaltenden Stcllen verlesen werden sollen. Wild an» genommen. Dr. Costa referirt sohin über die Wahlactc, und zuar: 1. Ueber den Wahlact dcr Landgemeinden (wird ^"e Debatte genehmigt); 2 üb^r den Wahlact des ^"ßgrunddcsitzcS (wird gleichfalls ohl,c Debatte gcnch- ""^)l ^. übcr dcn Wahlact dcr Handcls^ und Ge- "bctammer (wird gleichfalls ohne Dcballc ^cnchmial); ' .ubcr den Wablact dcr Städte und Märkte (wird «"lchfalls gcuchmi^t), uur bci dcm, die Städtc und "attic des Adelsbcrqcr Wahlkreises bctrcffcndcu cut» lplnnt sich cinc längere Dcbatlc. Der Landcsausschuß beantragt die Bestätigung der ^nhl des Frnnz Koltuig, welcher mit Nil) von 13<) ^'mmcn gewählt wurde. Es liegt hier ein Protest der "caMgemcindc Obcrlaibach vor. welcher 45 Untcrschrif-hll t ^' ""^ "tliirt, daß sich dieselben dcr Wahl cnt-it,r ^ !"^^'"' '""l der Landtag mit seinen Beschlüssen MtcM ^ verkürzt habe, ferner wird darin die Bitte "ttlea/ ^ b"' ^nhlort auö Adclsbcrg nach Plauina l^ibacl "'^' ^'^ Gemeinde Hrib mit dcr Gemeinde Odcr-b°n d ^'"'lit werden möchlc. Diese Declaration nmrdc dach " ^ahlcommission in Gegenwart allcr Obcrlai-Dcclll,^"^"' ""'gclescn. Dieselben erklärten, daß die sei. d^ "" "^ der Ausdruck dcr öffentliche Nicinuug chen wu >!> Unterschriften durch das Vorgcbcu crschli-Wahlon « ' ^ es sich blos um dic Vcrlcgung dcs bandle ? ""^ Bereinigung mit dcr Gcmcindc Hrib Und ^ V""' crtlärlcn zwei Gemcinderälhc. F. .ftutuik die b'eüiI^"""' ^ß sle i^» der Sitzuna, in welcher gclndcn > '! Declaration beschlossen wurdc, nicht cin-ächten tü sl^ieselbc d0hcr auch nicht nlsgillig bc^ ^ Dccla, ". '' ^"^'l'bc'n haben vier von dcn Fcrtigcrn l"lch «uk ^ ^lh 'hrcs 2vahlrcchtcs bcdicut. Abcr ^'"a. weis ''" ""'^c'u der Protest lcinc Vcrücksichti-^ w^lch,' . .'"^^rsclbc gcgcn cine Wahl lMichlcl sei. ni. Dies. s '"arllgciueindc Oberlaibach im Po.thcilc l""s> ibr ml?^^ """l'ch """> 2 Wahllmpcrn. wor-. ^" Gem '^'"^ ^°l?cr ist, als jmc dcr nntwä^ U auch < '^"'^n, und aus wclchcm Grunde dcr Land. o,e früheren Wahlen von Obcrlaibuch ucrwor. sen hat. Da abcr diesmal sich die Wähler von Adels« ^ bcrg und Laas des Protestes enthalten und mit den Obcrlüibachcr Wählern ein Eompromiß geschlossen und ^ oic Wahl gesetzmäßig vorgenommen habcn, so hat der ^ Landcöallsschuß keincu Grund, die Wahl zu verwerfen, und trügt daher auf Bestätigung derselben an. > Abg. Dcschmann bclümpft dcn Bericht des Lan-dcsauSschusscS mit Rücksicht auf dcn vorliegenden Protest der Marktgcmcindc ^bcrlllib^ch und die früheren Landtagsbeschlüssc, durch wclchc dic Wahl dieses Städtc-bczirtcs zweimal annullirt wurdc, weil derselbe nach 2 und nicht nach '; Wahlkörpern, wie die Mitqemeindcn, wählte. Die Oberlaibachcr halten sich dcr Wahl enthalten, weil sie unter diesen Umständen offenbar keine freie wäre. Er weist nach, das; die Marktgcincindc Oberlaibach in ihrem Rechte war, nach 2 Wahltörpcrn zn wählen. Ueber die Gesetzmäßigkeit dcr Wählerlisten beobachte dcr Ausschußbcricht Stillschweigen, cs sci daher nicht zu ersehen, ob dcn früheren Landtagsbeschlüssen in Betreff derselben Rechnung getragen wurdc. Heute liege ciu Protest vor. ohne dessen Prüfung der Landtag nicht in die' Bestätigung der Wahl eingehen sollte. Er wollc die Wahl selbst nicht anfechten, aber der Würde des Landtages entspreche cs nicht, ohne Prüfung übcr denselben hinwegzugehen. Außerdem liegen auch formelle Acdcnkcn gc-gen die Wahl vor. Die Wählerliste dcr Marltgcmcinbc Adclsbcrg sci der Äezirtshauptmaunschaft nickt zur Bestätigung vorgelegt worden. Nur dcr Absolutismus könne sich in einem so willkürlichen Vorgänge gefallen. Um dcn Wählern von Obcrlaibach Gewißheit zu verschaffen, wic fic ihre Wählerlisten künftig zusammenzustellen haben, bc-antragc cr, daß dcr Wahlml einem zum Behufe dieser Prüfung zu wählenden Ausschüsse von 5 Mitgliedern zu- ^ gewiesen werde. ! Dcr Autrag wird unterstützt, Suetcc spricht gegen dcn Antrag. Die Wahl von Obcllmbach sci frühcr ucrworfcn worden, weil cs in 2 Wahlkörpcrn wählte, währcud die anderen in 3 Wahlkürpcin wählttn, so daß die Zahl dcr Wühler von Obcrlaibach dic dcr anderen überstieg und so immcr ihr Sieg gesichert sein muhte. Wegen dieser Unnchtzlichlcit hat dcr Landtag dic Wahl vcr-worfcu. Obcrlaibllch hatte nicht das Recht, in zwei Wahlkörpcru zu wählcu, und dcr Unterschied in dcr Steuerzahlung war zu bedeutend, so daß dadurch die Gleichberechtigung dcr mitwähllndcn Stadt- und Martt-gemeinden dceintiachligl war. Obcrlaibach habc lein Recht zu prolcstircu, wcil cs selbst dic Ungcsctzlichlcit vcrschuldctc. (Bravo). Hällcu sic ihre Wählerliste so cin-sscrichtct, wic die Milgcmcindrn, so wärc kein G:und zur Beschwerde. Nun haucn sich aber die Odcrlaib^chcr UircS Privilegiums begcbcil und mit dcn andern Wäh> lcln vcrcmigt, um emeu Abgcorducttii zu wählcu, dic Wahl sci duhcr ganz b.rcchti^l. Er s^i dahcr für Bc° stätiguug dcrsclbcn und g^cn dcu Anlic mu dcm Gesetz im EiliNungc slcht; cö wcrdcu vom Gcsetz iu dcr Ncacl drci Wahl förpcr gefordert, nnr wo wcnig Wähler uud gcringcr llnlcrschic!) in dcr S«cncr vorhanden, sci die Bildum-, von zwci Wahllörpcru zulässig. Endlich wirst Redner dcr Miuorität vor, daß sic scmcr;cit aucl, daö Gcsctz zu ihren Gunsten ausgelebt. Nachdem DesHmanil rcplicirt. ergreift wicdrr Kromcv l,ac< Wort, um l,cr-vorzuhcbcu, daß dic Gcmcindc Obcrlailmch ganz loyal lichliüdelt, nicht so Ä^clobcrg, dno sick anfa»c,s nur nach Eiuelu Wlihllörpcr cousliliii,^, spälcr nach drcicu. N'ilr Mclsdcrg ist vom l-orrcctcu Wcgc ubacwichcn uud mülUc^ vcrhallcn wcrdcn, sich nach dcm ModxS von Odcrlaidach! zu constituiren. Die Marktgemcinde Oberlaibach stimmt nicht zu, dafür bürgt der Protest, lediglich in der Aussicht auf die Erfolglosigkeit der Wahl liegt dcr Grund dcr Enthaltung vou derselben. Svetcc widerspricht, !aß die AdelSberger Einen Wahltörpcr qcbildtt hättt'ü. Dcn Protest habe nur dic Minorität (45) erlassen. 61 babcn gcwähll. Dr. Costa als BcrichlcrstaUer hebt hervor, daß Obcrlaibach auch bci dicscr Wahl die größere Wähler-zahl halte, die Wahl sci fast einstimmig und 61 Wühler vou Obcrlaibach haben einstimmig für Kotlnia, gcwähll. Dicfc Wahl fei auf derjcuigcli Grundlage geschehen, wie dic bisherigen, cs müßte also die andere Seite dcS Hauses hcuie ihrc Consequcnz zeigen, indem sie der Wahl zustimmen würde. (Heiterkeit, Bravo.) Was den Protest bctrcffc, so sci dies nur ein Prolcst dcr Gemeinde» Vertretung, der nicht mehr Wcrlh habe, als jener einzel» ucr Personen. Die bezügliche Ocmcindeiathssitzung sei null und nichtig, weil zwci Gemeinde^Nusschüsse nicht cingeladc» wurdcü. Abcr auch abglsehcn davon, wäre dcr Beschluß ungiltig, wcil in dieser Angelegenheit die Ge-mcindcvertrctung leine Stimme habe, sondern nur die Wähler als solche. Dieser Beschluß müßte dahcr anul-lirl werden, cs könne ihm daher nur die Bedeutung cincS Protestes von 44 Wählern bcigcmessen werden, die-jeuigen, die ihn unterschrieben, warcn der Meinung, es bandle sich um Ucbcrsctzimg des WahlortcS nach Ober' laibach. Auch falsche Unterschriften erithallc dcr Protest, Hcrr Lcnark>ö habc dcn Protest nicht unterschrieben. (Bravo! Dodro!) Was die Frcihcit der Wahl bctnsse, so sci dieselbe erst frei gcwcscn, als die Oberlaibacher dcn Kottniss wähltcn, wodurch sic sich von dcr bisherigen Pression befreiten. Es wcrdc zum Frieden des Landes beitragen, wenn die Staatsbürger immer so handeln, wic hicr diejenigen Oberlaibachcr, wclche gcwählt haben. Obwohl dahcr die Grundlage dcr Wahl noch immcr cine fehlerhafte, so wäre dieselbe doch zu bestätigen c>lS Resultat ciner frciwilligcn Vereinbarung. Dcr Antrag DcschmaunS wird bci dcr Abstimmung abgelehnt und jener dcs LandesausschusseS angenommen. (Schluß folgt.) Httstesnemgkeiten. — (Aus dem Unterrichtsministerium.) Wie wir erfahren, hat das Unterrichtsministerium unter dem 18. d. M. zur Vereinfachung des Geschäftsganges die Anordnung getroffen, daß die Zuerkennung vou Quinquennal-zulagen an Professoren von Staatsnüttelschulen vom Lcm-detzschulrathe, beziehungsweise vom Laudeschef im eigenen Wirkungskreise in alle» jcnen Fällen gclibl werde, in welchen gegen dicsc Zuerkennung von keiner Seile ein Bedenken erhoben wird. In gleicher Weisc wurdc dem Landes-schulralhc dic Ermächtigung crlheilt, die Bestätigung der ! oom Minister crncmulcu wirklichen Vehrer nach Ablauf des Probclrienuiumö gegen Nachweis der gesetzlichen Lchrbefähigung im Namcu dcS UnlcrrichtsmittistcriuulS auözusprechen. — (FllrdicdeutschcnVerwundeten.) Eine großc Anzahl in Wien lebender Italiener hat sich da» hin geeinigt, für die Dauer des deutsch-französischen Krieges ein Hilfscomit"' zu gründen. Der An-trag cines Herrn Pinelli, die Liebesgaben gleichmäßig, sowohl nach Äcrlin als nach Paris abzusenden, fiel im <5y, mil<5 mit einer gegen die Stimme des Antragstellers und wurde beschlossen, ore Spenden blos deutschen verwundeten Kriegern zu Gute kommen zu lassen, „nachdem die Italiener keine Ursache hätten, für Frankreich Sympathie zu empfinden." — Das Hilfscomit^ dcs „deutschen Vereins" in Wien vcrfligt bereits über eine Summe von 10.00t) fl. und ein großes Quantum jener Gegenstände, die für die Verwundeten von Werth sind. — Eingelaufenen Mittheilungen aus Amerika zufolge ist die patriotische Begeisterung der daselbst lebenden Deutschen in fortwährendem Steigen, und die Ziffer der dortigen Sammlungen für die deutschen ' verwundeten Krieger soll bereits die enorme Höhe von 4 Millionen Dollars (zehn Millionen Gulden) erreicht haben. „S ocaleö. — (Zur Hebung der Samen production.) Das k. k. Ackerbau Ministerium hat auf Grund und im Sinne jener Anträge, welche dic von dem Ministerium zur Berathung üder die Frage wcgen Hebung der Samen-production einberufene Cvmmmission gestellt hatte, sämmtlichen LandwirthschaftSgesellschaflen, mit denen es in Sub' venttonsangclcgenhciteir im directen Verkehr steht, als da sind: die k. k. lcindwirlhschcifllichcn Gesellschaften in Wien, Linz, Salzburg, Innsbruck, der Laudwirlhschafts- und Garten-bciuvcrciu in Äozen, die Ackerbaugesellschaft in Trient, der ! vorarlbcrgische laudwirlhschaftlichc Berciu in Vregcuz, die ! l. f. Laudwirchschaftögcscllschasten in Graz, Klagcn'furt und Laibach, dic Ackcrdaugcsellschaften in Trieft, Gürz und Roviguo, die f. l. Slcillhaltcrci in Zara, welche sür Dal-maticn die Stelle dcr Hciuptlaudwilthschaftögesellschaflcn ver-!lrilt, die k. k. patriotisch - ökonomische Gesellschaft in Prag die mährisch - schlcfischo Ackerbaugescllschast in Ariinn der öiicrreichisch-schk'siw landwirlhschchlichc Bcrcin in Troppau, die l. k. landwmhschchlichen Gesellschaften ill Lemdrrg nno Kralail, endlich dcr Landesculturvcrciu iu Czernmviß. ai»f gctrcigcn, bci ^crtheilmig don Gcmlisesöm^reien dlc Volls» schullchrer zu berücksichtigen. Auch siud dic meiste» cv,- g°' nannten Vereine verhalten worden, bei Bertheilung der 1358 Subvention für Obst-, Wein- und Gartenbau, wofür nicht eine specielle Widmung vorlag, auf Schullehrer, welche sich Verdienste im Gemüsebau und in der Samenzucht erworben > haben, besondere Rücksicht zu nehmen. Einige Gesellschaften,! und zwar zene von Niederösterreich, Südtirol, Steiermark,! Kärnten, Krain, Böhmen, Schlesien, Ost-Galizien, wo< selbst eine besondere Subvention zu diesem Zwecke heuer nicht bewilligt werden konnte, wurden beauftragt, Erhebungen einzuleiten über jene Schullehrer, welche sich in dieser Veziehung in den betreffenden Gemeinden schon besondere Verdienste erworben haben, damit der Herr Ackerbauminister in die Lage versetzt werde, diese Personen entweder durch! Verleihung von besonderen Subventionen oder Bewilligung von silbernen Staatspreismedaillen oder auch nur durch die schriftliche Anerkennung seitens des Ackerbaumiuisteriums zur weiteren Thätigkeit aufzumuntern. — (Katholischer Verein.) In Folge des vom katholischen Verein gestellten besondern Ansuchens mit Bewilligung Sr. fürstlichen Gnaden des hochwürdigsten Herrn Bischofs und im Einverständnisse mit dem Herrn Dompfarrer, Domherrn Supan, wird Se. Hochwürden Josef Kl inkov ström, Priester aus der Gesellschaft Iefu, einen Cyklus von wenigstens fünf Conferenzen für denkende Katholiken in deutscher Sprache in der hiesigen Domkirche abhalten. Die Conferenzen beginnen Sonntag den 28. d. M. und folgen Montag, Dienstag u. f. w. — Der Anfang ist täglich um 6^2 Uhr Abends. Der Conferenz folgt täglich Litanei und der heil. Segen. — (Die öffentliche Prüfung an der hiesigen evangelischen Schule) findet Freitag, den 26. d. M., von Vormittags 9 Uhr angefangen statt. Es sind dazu die Eltern sowohl, als auch sonstige Freunde der Schule eingeladen. — (Hagel.) Am 15. d., Nachmittags 4 Uhr, hat em Hagelwetter die Feldfrüchte der Ortschaft Tolcane, Bezirk Rudolfswerth, ganz, jene von Gabrovka, Ceöenca und Walitfchendorf theilweise beschädigt. Auch in der Ortsgemeinde Langenthon hat der Hagel an den Feldfrüchten bedeutenden Schaden angerichtet. — (ImCurorteKrapina) waren bis 11. d. M. bereits 1678 Curgäste und andere Fremde eingetroffen. — (Schlußvcrhandlungen beim k. k. Lan» desgerichte Laibach.) Am 24. August. Josef Samc und Consorten: Diebstahl; Maria Skraba: fchwere körperliche Beschädigung. — Am 25. August. Johann Zakraj-Ket: verschuldete Crida; Thomas Aifrer und Maria Po-gaönik: fchwere körperliche Beschädigung und Betrug. — Am 26. August. Valentin Zajc: Todtschlag; Franz Eternad und Consorten: schwere körperliche Beschädigung; Josef Mazi: schwere körperliche Beschädigung. Danksagung. Der gefertigte Gemeindevorsteher erfüllt eine angenehme Pflicht, Sr. Hochwohlgeboren dem Herrn Landespräsidenten Freiherrn Conrad v. Eybesfeld für das großmüthige Geschenk per 100 fl., welches er aus Anlaß des Allerhöchsten Geburtsfestes Sr. Majestät zur Vertheilung an die hiesigen Stadtarmen eingefendet hat, den herzlichsten Dank im Namen der Betheiligten auszudrücken. Idria, am 19. August 1870. Caietan Stranetzky, Bürgermeister. Bei dem Laibacher Frauenverein sind zur Beförderung an den österreichischen patriotischen Hilfsvcrcin i n W i e n für die verwundeten Krieger im französisch-deutschen Kriege eingegangen: 1. Von einer ungenannt sein wollenden Dame , ' . . l0 fl. 2. Unter Louvcrt mit dein Motto: „So lange wir Monumente sehen Filr erfüllte Pflicht; Flir da« Morden Theilen Orden, Verdienen wir nur diesen Lohn, Die wahre Freiheit nicht,".....5 fl. Zusammen . 15 fl. Neueste Post. (Original'Telegramme der „Laibacher Zeitung.") Paris, 22.'August. „Journal officiell" : Da die Negierung wegen Unterbrechung der Telegraphenverbindung noch keine Depeschen von der Itheinarmce erhielt, hat sie Grund anzunehmen, daft der Plan Vazainc's noch nicht zum Ziele geführt hat. Daö heldenmüthige Verhalten unserer Soldaten vor dem numerisch sehr überlegenen Feinde gestattet die «Hoffnung aufOrfolg der weiteren Operationen. Feindliche Strcifcorps erschienen bei St. Dizier. Bukarest. 2». August. Gestern wurde in Plojesti der Versuch gemacht, eiue provisorische Ncgierung zu proclamireu, bestehend aus Nicolaus Golesco als Negenten, Ivan Ghika und Ivan Vratiano. Massenhafte Verhaftungen, darunter Golescu und (5andiano Die Dispositionen der Negierung waren rasch und geschickt getroffen. Die Nuhe war sonst nirgends gestört. Berlin, 21. August. Der Postverkehr stockt in Folge neuerlicher Truppcnscndungen nach Frankreich. Berlin, 21. August. Die Schlacht vom Ittten August wird officiell als „Schlacht bei Gorce" bczcich-lict. (Gorce ist cin Städtchen "/, Meilen südlich von Rczonville.) Die Franzosen hatten in derselben die Offensive ergriffen. Die Zicthcn Husaren, das 1 von Kolovrat. — Zarlovich. von Trieft. Lapajnc, Coopcra tor, von Dnlc. - Paulin, von Thnrn am Hart. - - AP"? nig, von Arnoldstein. — Uaran, von Iengg. - Scheit von Sagor. Ccunbiagio, von Trieft. ' Salvago, ^ Trieft. Pintar. Pfarrer, von Oberlrain. - Oreßel, l. >' Lieutenant, von Treffen. Kottuig, Gutsbesitzer, von Obel laibach. - ^ Baronin Vatesch, vuu Trieft. ^^^, Alll!eol.0 logische >6U. Mc,. 32<:.>«? -l- «.^ luiiidstill z.Hiilste bew.! <,^ 22.!2 „ N.' :.j25,l»u ^-14.5. luiudstill haldhcitcr ^ '10.. A!i. :!2ti..-,, !l(),c! windstill f. n, dcwültt Morgenc) herrliche Beleuchtung d,r Alpen, spiiter ganz °"^ geyeitert, Nachmittags Gewölle iu West, nach l, Uhr NegeN "', doppeltem Ne^enbugeu. Nachts abermals Regen. Das TageSN^ dcr Närme j 11'2", um A'5" unter dem Normale. Ai'l'lluiwarllicher Ri'dclcteur: Ianaz l>. ii < e i n in <> ti r, ^ Den rührenden Beweisen inniger Theilnahme am herben Verluste unsers Sohncö Adolf. nicht minder dem zahlreichen Geleite am Wege p» dessen letzter Ruhestätte drincien wir pftichtschuldigst den vollsten DanI entgegen. (ü.75) Familie Aaumgartncr. Dürlenbencht. Wien, 20 August. Dic Börse ucllchrte in stürmischer Hausst, Schwächleu sich auch die Cnrsc im weiteren Vrrlnnfc ctwaö ab, so bleib! duch noch immer mi al>s;"'"d ^ lich starker Aorsprung übrig. Man notirtc bis I U^r nl? hijchste (5nrsr: Reute 53, Silbcrrcnic <;?>, 1W'.)cr ^'°se 2l2, l«!^>cr '.»2, 1«l'.4er 11^!,, Al,glo 23«. Die Dcolse London ficl auf 12A um 2 pCl., Napolcou« giugcn auf i) fl. 82 lr, znriick. A. Allste»lei»e Ztaatsschllld. ^ Mr 100 fl. 1 Gell, ?;;>:<:!<'! Oinheitlichc Staatsschuld zn 5 p» Noten verzins!. Mai-November 57.50 57.75 „ „ „ Februar-August 5/50 57.75 « Silber „ Iciuncr-Iuli 67,50 »i7.75 „ „ „ April-October. 67.50 67.75 Hteoeranleheu rltctzahlbar (i) —.— —.— ^usr v I. 1838 . . . . , 234.-236.— „ „ 1854 (4"/.,) zu 250 ?!. «6.— «7.— „ .. 1«60 ,u 500 fl. . ' . 92.40 92.N0 „ I860 zu 100 fl. . . 102 -- 103.— „ 1864 zn 100 st. , , 116.— 116.50 Staatö-Domäueu-Pflludbricsc -u 120 fl. ii,W. in Silber . . 118,50 11!).— ». Gr»lnt>sntlastnnftH- Qbliaationen. Fitr 100 fl. . Geld Waare V^hmcu .... zu5pEt —.-. _.__ Galizinl .... „5 „ 72.50 —.— Nieder-Ocsterreich. . „ 5 „ .— —..^ Ober-Ocsttrreich . . «5,. -......— Siebenbürgen ... „ 5 „ 735«) 74.50 Stelermarl ... ^ 5 ^ .— -. Ungern .... - ^ « 76. - 78.— V. Actien von Ban^ ns. . Gencralbaul.......67,— 69,— Natioualbant......6W -- 701 — Niederländische Baut .... 91— 93.— ! Aerciuöbaiit.......92.— 93.— j Verlehrsbant.......90.— 93 — Wiener Banl . . . . . . —— ^---- «. Actien von Transportmlterneh- muntte». Geld 3vaare Alföld-ssiumancr Vahn . . . 165.— l6?-— Bohm. Westbahn.....235.50 236 50 <6arl-l!udwig-Bahu.....243.50 244. - Donau, Dampfschiffs. Geseüsch. . 560,— 563. - Elisllbcth-Westbllhn.....211-^-^ Frrdinlluds-Nordbahn . . .1995.-2000,- Füuftlrcheu-Barcscr-Vllhu . . -^.— —.— j Ll-ou^Iostphs-Vahu . . . .185.-186.— Lembern-E,eru.lIassyer-Vllhn . 196.— 200.— ttlnlid. «sscrr........324,— 328 — Omnibus........ 95. - 98.- - ^ Nudolfs-Bahu......158. - 160. - zSicbeubnrgcr Nahn . , . . 1 Thcif!'Vllhn.......224.- 225.- Tramway........167,— 167.50 «. Pfandbriefe (filr l(X) st,) Mg. ttst, Hodm-Crcdit-Auftllll Geld Waare ! verlciühar ,;n 5 pLt. in Äilb^r 105.— 105 5<» jt>to.iu33I.riich.^u5p>/, pCt. 87.50 8H.— D>. wriorität^obliantionen. ! i. 103 fl. ü. W. ^ Geld Waare Elis.-Westb, in S. verz. (1. Cmifs.) 91,..... 9150 FcrdiuandS-Nordt,, in Silb.vcrz. 101.5.0 102 50 ssrmi^IoschhS-Bllhu . . - > 91.75 92 25 O.Cci'-l-^udw. B, i. G.uer^.l Äm. 99.50 100 ^Oesterc. Nordweftbahu .... '^3.— 9350 ! " '^ Sicbeub. Nahn iu Silber verz. . 87.50 A> Staats, G. 3"/« 5 500 Fr. „I. Em. 136,- ^' Siidb.G. 3'/, i.500Frc. „ . . 112.- "'' Gildb.-BonS 6"/„ (1870-74) ' !. 500 Frc«......240. ' „V?5 Ung. Ostbllhn......81.50 »"' «. Privatlose (per Sülck.) ^e ^reditllustal! f. Handel u. Gew. Gcld ^ ^ ,u 100 fl. o W......l^ ' i5.^ Nudolf-Stiftung zu 10 si. . . 14- ^^c Wechsel (3M°n.) Ocld " Anuslinrc; s. W. 102.i"» ' ,;5l' Fraiilsiir^li.M.100 sl. detto ^^'7^ <)8< Hamlinrn. sllr 100 Mart «a::co 9' ,-'l' ^g,?s' ^'ondun,'sür 10 Pfund Sterling 1""^ 48..^ Pari«, für 100 Francs . . . ^8. <5oul,'ö l:cr Geldsprr"» ^„,^ Ml" sssttl' K. Müuz-Ducater, . 5 fl. «5 lr. .""^ . Nupolcousd'or . . 9 „ 86 „ '' " 84 " ! VeremSthalci. . , 1 .. «2 « ,«" " .^ ' Silber , . '22 „ - ^ '"" " ^, Kraiuische Orundentlastungs ' ^bliaatlone^ I vatuutirmlg: . Gcld,