LMcher O Zeitma. Nr. 31. ll. il, hail»^ bH«i. Kb, b!c ijnst«U»n^ »»» Han« h»lbj.«, lr. «U bn P'ft »«»»j. st. l», y»»»j. st. ».«». 'Montag, 9. Februar ,874. Amtlicher Theil. avt. k. und l. Apostolische Majestät haben mit Aller-Mster Entschließung vom 25. Jänner d. I. dem Sec. «onSrathe und ersten Haus», Hof. und Staat«archioar vaul Wocher, so wie dem Legalionssecretär bei der !- und t. Gesandtschaft am l italienischen Hofe Marius «ltiljerrn v. Paselt,-Friedenburg den Orden der «seinen Krone dritter Klasse und tem Hof- und Mini« Ntrilllconcipiften in der Prüsidialsection des Ministeriums bt< Neußern Emerich v. Pechy den Titel und Charakter "nee Hof. und MinisterialstcretürS laxfrei allergnädigst zu verleihen geruht. Nichtamtlicher Theil. Iournalstimmen vom Tage. Ucber die bevorstehende Action der parlamentarischen visier meldet das „N. Fremdenvlall": . ..Einer vorliegenden Meldung zufolge denkt die Re» «lerung daran, den Reich «rath schon am 28. März A vertagen, um den am 20. April zusammentretenden .^lltglltionen Platz zu machen. Daß die Thälig. lUl d«? Reichsralhes noch vor dem Zusammentritte der ^lllzationen, die diesmal in Pest zu tagen haben, ihr "°l finden weiden, »ar längst bekannt, doch ist wohl i» «llvarten, die Regierung wcrdc es mit der Fixicrung ts Termines »licht so genau nehmen, um nicht dem ^lllllnenle außer der Erledigung des Budgets auch noch ,.^ Vollendung der confessionellen und der wirthschaft- ^tn Oesltzgtbung zu gestatten. Es wäre ein zweckloses ,^lin, wenn der gegenwärtige Reichsrath auseinander !l»^,' °^"^ °"^ confessionellem und wirlhschaftlichem Vo« " «ar« PerlMnisse geschaffen zu haben." Nab ..Tagcsb. a. V" bedauert, dah man sich in des 3 ^tn Kreisen nicht schon lllngft zur Aufhebung h. "titungsstempels entschlossen habe. nachdem ^ vor sieben Jahren das Finanzministerium den ^,"lnalstenipll als leine wes:ntliche Einnahmequelle be« bun ^ ^^^ "^^ "^" verlangt umsomehr dessen Aufh:- Hu^>>^ ^^^^ Thema nichl nur die Journalisten und killn». " interessiert, sondern den ganzen Verkehr und """w. da. Poll und dcn Staat betrifft. Bell«,, ^encr Aiätter liberaler Farbe billigen den den^ c ^ Vudgetausschusses. die Auflosung der unter Nnn "" stehenden theologischen Facultäl in lnitttl ""^ ^" Nichtsortbewilligung der Geld- nach Schluß des Schuljahres zu beantragen. Ver°,^ ^" "^ 3remdbl." hebt hervor: ..daß bei lassu, « N der confess i one llen Gesetze die Ver- l'ne ^''" durch den Huzug der Iungslooenen s l" ""eit noch ..einige ^cil" brauche," ° "ln> nl,. "^°urnas des Debals" crvrtcrl eingehend in "?'sche t p""" "Mfassenden «rl.lel die ostersei- > barallll/ !m^° " ^' le Gesctzgebung, indem es !'" «sterr ^ ^ 'lchen den preußischen Maigesetzen und " P n 5^" ^"lagen zleht. Das legislative We.l '« ln ^ ""« «uersperg gleiche weder in der Form, ^n. Dl.?k »^ /""" ""st den preußischen Mai- >«' ober M ^°"^" l«ien leine Reihe von Au«. > der ^?dÄ^""""geln. auch nicht da« Er. ^"wc.l.eu' Schaft "" ^es Hasses oder gar ein >r 7r«L? ^" '"bische Kirche. E« sind ^«lrb i/ i^'^' ""lirt 'cd n c>"°'?"lt, unnbhlingige und ^""« ^eiw,ng ^""^" Oesterreich« angepaßte le- ^' ^^r'^i^'.' ^°" da« reiche Maletiale. welche« ° ^" ^wama^" ^ ich «rathe in dieser Ges. 3''^e der^l. °!"?' ^" «enann.e Vla.t °"°ch ange. "" «eich«N """ntrclcnhaus:. Gelingt ihm eine halbwegs genügende sachliche i'ssuna der Aufgaben, die plbietcrisch an daSseldc herantreten, so hat unsere ge» sammt«- politische, kirchliche, sociale Entfaltung mit einem Rucke einen gewaltigen Schritt vorwärts gethan. Ve» ftäligt sich dagegen aerade in dieser Session Saoigny» Wort, daß unsere Zeit leinen Oerus zur legislation hat, dringen wir abermals nur Oesetzc zu stände, die ein todter Buchstabe bleiben, entweder, weil ste mit den thatsächlichen Verhältnissen in schreiendem Widersprüche stehen, oder technisch so mangelhast abgefaßt sind, daß die Feinde vierspännig hinburchkutschieren. dann . . . nun ja, bann muß eben von jenen Erfolgen da« Gegentheil eintreten. Auch würbe die ,Rechtspartei" nicht fäumen, die Wahlreform für den Fehlschlag und die gesetzgeberischen Misgeburlen verantwortlich zu machen. E« mag ln der That einen gewissenhasten Abge> ordneten eine All Schwindel befallen, wenn er in raschem Ueberblick zusammenfaßt, welche Ansprüche dlc Fluth der Regierungsvorlagen an seine Arbeitsamkeit, sein Studium, seinc Kenntnisse, kurz an seine Selbst, entäußerung nach allen Richtungen hin stellt. Die Re. gierung hat diesmal mit Bienenfleiß vorgesorgt aus jedem Gebiete; nirgends hat ihre Emsigkeit e« an jener Intialive fehlen lassen, die das Parlament inbetress großer organifatorischei Gcsctzt allerdings von einem par. lamlnlarischen Ministerium erwarten kann und muß. Daß diese Vorlagen im großen und ganzen ebenso dank-bar hinzunehmen, wie im einzelnen der Verbesserung und des Ausbaues bedürftig sind, da« hat namentlich bei den beiden Angelpunkten - den konfessionellen Ent. würfen und dem Actiengesetze — die freisinnige Presse des In- und Au«lande« einstimmig anerkannt. Ist man aber allseitig im Prinzipe einig, jo bleiben nur rein sacllsche und technische Fragen übrig, »a« sich momentan erreichen läßt und wie man am schnellsten an« Ziel gelangt. Da sind Reden zum Fenster hinau« nichl am Platze, weil sie nichl mehr zündend, sondern nur ermü-dend und für die streng juridische Arbeit einer präcisen Gesetzgebung überdies verwirrend wirken. Wo die Heil so gewallig drängt wie in unserem Falle, da ist e« nur von Uebel, sie mit dem Abbrennen rhetorischer Feuer' werke zu vergeuden. Das wird sich das Hau« jetzt sicherlich gegenwärtig hallen und auch desscn wird es eingedenk sein, daß Rom nichl an einem Tage gebaut ward; denn unseren Widersachern ttnnlt kein größerer Oesallen geschehen, al« wenn wir wieder einmal über dem Entbehrlichen da« Noth. wendige vernachlässigten. Ein Antrag, der heule die Reihe der bereit« eingebrachten Vorlagen durchbrechen »ill, hat nicht blo« stwe Dringlichkeit zu erweisen, son. dern auch. daß er noch dringlicher ist, al« die Durch, beralhung und Erweiterung der conflssionellen Vlll« inmitten de« Kampfe« mit der Curie, der ganz Europa in Athem erhält; wichtiger als da« »cllen- und Vtirsengesetz nach dem großen Krache inmitten eine« wirlhschafllichen Sedan von unabsehbarer Dauer; dringlicher al« die Gteuerreform bei stetiger Abnahme der Eonsumlion«- und Plobuction«lraft; wichtiger al« die Veantwortung der so mancherlei unabweisbaren Vedenlcn, die sich an die Ellebignng de« Vudget« ganz von seloer lriüpsen. wie wir bereit« gesehen. Weil der Eharalier der Session ein anderer ist, darum wird sie nichl weniger fruchtbar setn. Der Enlhufiasmu« z. V. und die bemofthenischen Philippiken waren durchaus am Platze, so lange e« galt. da« Iwing-Uri des Eoncordatc« zu stürmen. Heute dagegen, da es in Trümmern liegt und wir siegreich aus der Vresche unser Vanner wehen lassen, heule l,ill e« mit klarem Kopfe, mit ruhiger Ueberle^ung, mit sachverständigem Vlickeu nfere neugewonnene Position mittel« wohlerwogener Oesehesparagraphe so zu oerbarricadieren, daß sie wieder jeden ferneren Anprall dt« Feinde« geschützt ist." Der deutsche Reichstag wurde am 5. b. in Verlin vom Fürsten Vi « marckmil folgender Thronrede ervffnet: „Geehrte Herren! Se. Majestät dcr Kaiser hab« mich zn ermächtigen geruht, in Seinem und der Verkündeten Negierungen Namen, Sie bei dem Vegirme der zweiten ?egi«lalurperiode des deutsch:« Reichstage« willkommen zu heißen. Ich habe zunächst einem ausdrücklichen allerhbchften Vefehle nachzukommen, indem ich da« lebhafte Vedauern meine« allergnüdigften Herrn berllb« au«spreche. daß e« Gr. Majestät heute noch nicht gestattet ist, den Reichstag in seiner neuen Zusammensetzung persönlich zu begrüßen. Die Arbeiten der abge« laufenen Legislaturperiode waren in vorwiegendem Maße durch die Regelung der Verhältnisse »n Anfpruch genom» wen, welche aus der polilifchen Neuglstaltunu Deutsch-land« und «u« den Folgen be« letzten Krieges hervorgingen. Diese Regelung ist in der Hauptsache abgeschlossen Die Gemeillsamleil der Gesetzgebung zwischen dem Hor-den und dem Süden unseres Vaterlandes ifl in allen Gebieten, welche vor Gründung de« Reiche« al« gemeinschaftliche de« Vunde« behandelt wurden, fast ausnahmslos durchgeführt. Die gemeinschaftliche Finanzwirlhfchaft ist auf Grundlage der Versassung geordnet und die vollständig eingegangene Kriegslostenentschüdiaung wird nach Maßgabe der über ihre Verwendung erlassenen Gesetze verausgabt. Die alten deutschen Lande, welche durch frühere Kriege dem deutschen Reiche entrissen und durch den frankfurter Frieden wieder mit demselben oeiemigt wurden, sind heute zum erstenmale in unserer Mille Verfassung«-müsig vertreten. Die erste Stelle unter den Vorlagen, ü^er welche Sle, meine Herren, zu beschließen haben werben, nimmt der Entwurf eine« allgemeinen Militürgtsetze« ein, wclcher ln wenig abweichender Fassung bereit« dem letzten Reich«, tage vorgelegen hat; e« ist nicht blos eine in der Verfassung enthaltene Verheißung und ein durch die Erweiterung des deutschen Heeres gegebenes Gebot, welchem durch diese Vorlage genügt werden soll; entschiedener noch als durch diese Anforderungen ist die feste Reg-lung der deutfchen Wchrkrasl und Wehrfähigkeit gebolen dmch die erste Pflicht eine« jeden staatlichen Glmemwefen«: die Unabhängigkeit seine« Gebiete« und die friedliche Entwicklung der ihm inne wohnenden ßl'sl'aen und wirth-schaftlichen Kraft zu schützen. Die gesetzlichen Anordnungen, welche unmittelbar nach Beendigung de« Kriege« zu gunslen der Mililür« invaliden getroffen worden sind, haben die Probe der seitdem gemachten Erfahrungen nichl in allen Einzeln-heilen bestanden. Hur Veseiligung der hervoraetretenen Mängel wird Ihre Mitwirkung in Anspruch genommen werden. Nichl minder wollen Sie Ihre »ufmerlsamleit der Nu«gleichung von Härten zuwenden, welche die f'Ühere norddeutsche Gesetzgebung übll die Kriegeleiftungen wührend de« letzlen Krieges sür zahlreiche Gemeinden zur gol«e gehabt hat. Die verl°ssung«mHbige Rechnungslegung über die Einnahmen de« Neichc« entbehrt noch der enbgilligen Regelung in materieller wie in formeller Beziehung. Ge-fehtntwürfe über die Verwaltung der Einnahmen und Ausgaben des Reiches und über die Einrichtung und die Befugnisse des Rechnungshofe« sollen diese von den oer-vünbeten Regierungen »le von de« 3leich«l<»ge empsnn» dene Lücke unserer Institutionen ergll^zen. 216 Die Rechnung«« üb«r dm Haushalt der Jahre 1867 biS 1870 werden Ihnen zur Entlastung V0l^!egt werden. Die rechtliHe Slellling dcr Presse ist bereilö :«i verfiossmen Jahre Gegenstand der Berathungen dcs Gi:n desralhes und des Reichstags gewesen. Das Bedürfnis eines gemeinsamen Genhis über diese Materie ist clilßi: Zweifel. Die verbündeten Regierungen haben den von der kümqlich preußischen Regierung q:stellt?n Antrag ihrer Berathung unterzogen und si'id bemüht, in dem Ihnen vorzulegenden Ergebnisse ihrer Beschlüsse die berechtigten Ansprüche auf freie Meinungsäußerung durch die Presse mit den Anforderungen in Einklang zu brinaen, welche das öffentliche Interesse mit nicht minderem Rechte ge^en den Miebrauch dieser Freiheit erbebt. Eine Novelle zur Gewerbeordnung, welche Ihnen vorgelegt werden wird, soll dil schlichtunq von Streitig» leiten zwischen Arbeitgebern und ilrbütnehmern durch Ge-i lichte, deren Mitglieder «us beiden öebenstreiser, ent^ nommen sind, >n einem einfachen, von jeder lästigen Form befreiten Verfahren filtern. Sie sollen ferner Vorsorge gegen die Nachlv/ilc treffen, mil welchen die öffentliche! Ordnung und die nationale Arbeit durch rechtswidrige, Einwirkungen auf den speien Willcn der Arbeiter und durch den rechtswidrigen Bruch geschlossener Verträge bedroht wird. ! Die große Verschiedenheit der zum Theile veralteten, zum Theil< ungenügenden Einrichtungen, welche an den deutschen Küsten zum Schuhe d alters un,,> iü der Erf,illllll.i ci.ier jedermann verstand-llchcn nalionalen und rechtlichen Pflicht." Vcrl ner Blätter besprechen die Thronrede sehr l.iwslig und lassen die beiden letzten Aosäye derselben >^!s el" erneutes Zichen der Friedensliebe auf. — In Oarmslaot trat die erste Kammer bei der Berathung des Volks sckulgesetzes t>em Volum der zweiten Kammer bei. laut welchem Ordensgeistlichi von dem Unterrichte in der Voltsschule auszuschließen'find. Die italienische Kammer verwarf die Gesehvorlage über den obligatorischen Unterricht. — Die «Opimi one" bestätigt die Demission Scialojas m-folge dieses KammervotumS. und sai.t. der König habe noch nichts entschi:den. Diescr Meldung entgegen sagt die ..Italic", daß der König die Demission Scia-lojas angenommen habe. — Demselben Platte zufolge wird Eardmal Ehiai erst zu Veginn des nächsten Ialnes Paris verlassen, während Cardinal Falcinelli ehe« ftens von Wien abreisen wird. u»d zwar sobald seme Kralllh^.l eS gestattet. ErzbiscbofMe g l i a . g?aenwärtig in Baiern, Eat tan» in Belgien und Sanguiani in Brasilien werden wahlscheilllich die zu Kardinälen beförderten Nuntiin ersetzen. Die spanische Ncz,iecuug hat mit der An-stellung von ^4 neuen Cioilgouverneuren der Piovinztn einen erheblichen Schrill norwärts gethan, den die zur Herrschaft gelangt:« Parteien ihr nicht wenig crschwirten. Dle in Tt. pe ters h ur g anwesenden Aocls» marschälle sind nach dem dort e^scheininden „Grashüanil»" von dem Ministerium der Vollsauilsürung aufgefordert worden, den Berathungen über die Einrichtung dcs Vol lss ch ulw es? n s beizuwohnen. Bei dicscn Berathungen lruldc beschlossen, den Adel zur Mitwiilung beim Vollssck^llwcsen in der Weise htlai'.zuzieh?n, daß die Ndllsmarschälle zu Vorsitzenden d:s ssouvirnemenls-schulraths und der Kreisschulräthe ernannt werden. In Eo nstant i l. o pt l circulieren beglaubigte Gerüchte über ministerielle Veränderungen, welche aber gegenwärtig bemenlitrt werben. In Eijenbahnjachen. Die Specialcommission zur Regelung des deutschen Eise n bahn »Co n cessi ons wesen s hat bei ihren Untersuchungen die Entdeckung gemacht, daß von den großen Gauuternehmern bisher vielfach der Kunstgriff angewendet zu seio scheint, bci den generellen Vorarbei' ten ungünstiges Terrain möglichst aufzusuchen, um im generellen Kostenanschlag recht kostspielige Crdarbeilen. Brückenbauten :c. oeraüschlagen zu können und demnach tin möglichst hohes Anlagekapital concessioniert zu erhalten, und daß der Bauunternehmer später durch geringe Veränderungen, vielleicht sogar Verbesserungen der Bahnlinie diese Erdarbeiter! :c. zu seinem Prioatvoilheile be-, deutend veringern konnte. Dieselbe empfiehlt deshalb eine gründliche technische Controle der eingereicht:« Volachii-len an Ort und Stelle durch die Regierung«» organe, woran es bisher gefehlt hat. Diese müßten ihre Conlrole auch auf das verwendete Material, als Schienen, Schwellen lc., ausdehnen, um namentlich fest-zustellen, ob die Qualität dieser Materialien auch wirk» i lich den dafür veranschlagten Preisen entspricht und den ^ Betrieb genügend sichert. - Mit Erlaß de« l. k. ästerr. Hanbllsministclium« vom 3. April 1870 wurden sämnuliche Eisenbahner-waltunftm seinerzeit eingeladen, übel d-n Albeils-fortschritt auf den im Baue befindlichen österreichischen Eisenbahnstrecken monatlich Nachweisungen nach einem bestimmten Fonm,lar an die l. l. Generalinspection einzusenden. Die Gauatüheilung der l. t. Generalinspectlon fordert nun die Bahnverwallun-gen unterm 13. Jänner mit Bezug auf diesen nölh«gen O!c!N>»örm!ciltit Haber fortan in diesen Nach' mtisungc:' stets nur die Gesammtzahl der im belrtffcri« dcn ganzen Monat beschäftigt gewesenen Taglöhlits. Plllsessiolnften :.. durch Einstellung in die zugehöliß/n Col0l,ne7> ersichtlich machen zu wollen. Seitens der österreichischen Regierung wurden fol' gende Ellässc der Bahnoerwallungen bekannt gt-geben: I. Es ist mie Beginn jeden Jahres nach den fiö jährlich gebenden Aenderungen ein Ausweis über dit militärische Genützdailcit der Vahn nach dcn vorgeschill' denen Datei, vorzulegen, welche sich auf die Streck N' oerhältmstc, die Oetriebstinrichtungeu ui'd die Vltriet^ mittcl ei strecken. ii. Um vorkommenden Misdeutungen zu begegnen, wird stst>!chtzt. daß bei sogenannten schiefen Brücke» unter senkrecht ylmessener Sichtweite diejenige zu oel' stehe«, ist, wtlchc zwischen den verlängerten Fluchten dtl Wibc.laficr in elrer auf die Richtung des überbrückte» Wlisserlaufes oder Weges winkelrehten Linie sich ergibt- .'). Zur Eiu.öglichung der in der letzten Alinea zu»> H 19 oc« Betriebsreglements vorgeschriebenen Colill«l< ist d:r Generalinspection ein nach vo, geschriebenem st«"' mulare zu veisassender Ausweis über die am elft«" Tage jedes Quartales miirltdigt visbliebetien Riclam»' lions» und Entschüdiguligseingaben zu überreichen. chassesneuitKeilen. ' — Se. Majestät der Kaiser soll am 2«. Febru" von seiner russischen »leise wieder in Wien eintreffen «"^ auf der Herrelfe Aufenthalt in ^emberg nehmen. Vo" Petersburg au« wird Se. Majestät in Begleitung ^ Kaisers «lcrander, des GroMlften.Thronfolqers, de« ^ro"' Prinzen des deutschen Reiche« uud des Kronprinzen l>o" Dänemark einen aus vier bis fünf Tage berechneten A«^' flug nach Moslau unte, nehmen, wo ein große« Hch ft»^' finden soll. In Petersburg sind vorläufig eine Revue, ^ Manöver der ganzen Garde, zwei Festlheater, mehrere glB Diners und drei Äallfeste in Aussicht genommen. — (Fürstbischof Zmerger) soll dem Bei^' men nach leine Vorstellungen gegen dle konfessionellen ^' sehe an da« Ministerium gerichtet, und sich auch, da llb"' Haupt in dieser Beziehung lein Colleclivschritl erfolgt l"" soll, an einen solchen nicht angejchlossen haben. — (Se. Durchl. FUrft Nichard Mell^' nich), seit seiner Resignation auf den Botschafterpoft" ' Paris in Disponiblnäl, soll, wie die „Bohemia" erlM' demnächst in den definitiven Pensionsstand treten. < — (Wohllhäligleitsacl.) Der in Inn» bei mir im Zimmer umher und dah ich ihn der Aussicht der Mädchen überlasse, hast du mir ja untersagt." Baron vo» lieben runzelte die Slirnc. ..Das Kind qchött ;ur Mutler." versetzte er ernst. „Sie muh die Blüthe sorgsam und liebend pflegen in den erfttn Jahren «hres Dasein,», wenn sie sich zu einer Frucht entwickeln soll. die Gott und Menschen wohl-aefüllt. Ich hätt« mc geglaubt, solche herzlosen Worte von dir zu hörcn. dcnn ich wähnte bis jetzt, daß dir neben deinem Manne das Kind das Höchste auf Er» den sei." Oertha s Mienen verzogen ftch zum Weinen. „Wer sagt dir, daß ich Verthold nicht liebe?" rief fie, das Taschentuch an die Au^en pressend. „Schmeichle ich nicht täglich mit ihm herum? pulle ich ihn nicht oft mit einem Wlegenliede in Schlaf? Was kannst du noch mehr von einer Mutter verlangen, die selbst kaum die Kinderschuhe ausgezogen hat?" Eir, eigtlllhümliches lächeln übelflog die Züge des ernsten Mannes, ein Lächeln, das ebenso gut Bitter-leit als Mitleid ausdrücken konnte. Er halle zu hohe Begriffe von der Erziehung eincs Kindes, als daß er die Worte, wodurch seine ssrau ihm ihre zäitliche ^iebe für Verthold beweisen wollte, nicht in hohem Grade nichtssagend finden sollte. Gleichwohl dachte er aber auch an ihre Jugend, an ihre Erziehung und daß er seinem verstorbenen Freunde versprochen. Vertha mit ^iebe zu leiten und die ihr anklebenden Schwächen mit Geduld zu ertragen. Er faßte !hre Hand und zog sie zu sich aus's Sopha. Dann setzte er ihr mit mildem Tone ihre Mutlerpflicht klar und verständig auseinander. Bertha, die in der That den engelhaft schönen Knaben liebte, hörte ihn aufmerksam an. Im Herzen mußte sit ihm Recht geben. Sie widersprach ihm auch nicht mit der Zunge, benutzle aber die Gelegenheit, wieder auf ihre Bitte zurückzukommen. „Ich will eine Multcr werden." sagte sie. „die du allen Müttern meines SlandeS als Beispiel auf. stillen lärmst, Nhcr dann nmßt du auch mir gefällig sein nnd den Winter auf einige Tage mit mir nach der Residenz reisen. Kommm wir wieder zurück, wird j mir mein Haus doppelt anqenehm erscheinen. O, du sollst sehen, wie ernstlich ich mich der Erziehung unser« Lieblings annehmen »erde. Der erfahrungsreiche, verständige Baron «r>^ sprach aber der Behauptung, daß dcr Aufenthalt >" °g sstlnigsstadt wohlthätig auf ihre ttiebe zu dem 5"«°, ,.'"d zu ihrer Häuslichkeit einwirken möchte. u"> .^ (5nde des Gesprächs war. daß er ihr die Gltle abl^ lind sie ihren Verdruß einsam verweinen lieh. Indesslil viele Tropfen höhlen d:n Stein «us. ^ Dics allbekannte Sp.chwort machte sich a"" dieser Ehe gelttl.d. ^ Nlhnliche Unterredtet!, wie die erzählte. ^ zwischen den Gallen fast jcden Tag vor, und s° ^ ^' es der schönen jungen F?au durch beharlllche «n rung ihrer Bitten, dem Gallen das Versprechen ^ gewinnen, baß im nächsten Frühling, wo OeM" g< nach der Residenz führen würden, sie ihn begleit" > , Das war denn auch geschehen. ^ , Verlha halte sich dort. wie wir wissen, °"'°>z^ amüsiert und vor allen hall: es ihr Vergnügen g^«-das ^icht ihres GesangStalents i» der Sonüt dt« .,,» fen von Waldau allein und im Duelle mit d""l" ,ie flimmbcgablen GelnSdocf leuchten zu lafsc». "Al<" Erneuerung der Iugendoelannlschasl mil dem s<" n»' Herrn halle sie heiter gestimmt. Sie halle viel u ^ '.-«fangen mit ihm geplaudert und in der Un"« c'" mit ihm war ihre fröhliche Jugend noch einmal .F holder, glänzender Traum an ihrer Seele voriMS ^5> Diese Olockenlöne aus der Jugendzeit «ö""' ^', in ihr nach. als si- schon wieder auf dem ^" jzF und ohne daß ein unlauterer Gedanke in lh" ^ auslauchte. wünschte sie doch mszcheim dcn M^hc V ' gen Mlmn. dessen Gesang ihr so seelenvoll "'s ,^j llungtli. sobald wie möglich wiederzuscheli, ""^sicil" sich selbst saate, um mit ihm plaudern und zu können. . 217 Legale zu Wohlthätigleltszwecken im Velrage von zusammen 40.000 st. gemacht. -— (Gegen den Luxus.) Mehrere Frauen aus °" angesehenen gesellschasllichen Kreisen Klausnrdi,'^'« hab« «men Verein gebildet, welcher den Entschluß faßte, ^hlcnb de« jetzigen Fasching« auf den Bällen weder in Side«, noch in andern theueren Kleibern zu erscheinen, verdient Nachahmung! — (Cholera.) Die Epidemie i» der baienschen banptstadl scheint endlich ln Abnahme begriffen. Von ^' b's 5. d. M. abcude sind dlos tt Erlraulungen und ^ Todesjälie vorgekommen. Locales. Zu den confesfionellen Vorlagen ^ Die „Triester Ztg." bringt unler« b. d. nachstthende "^lnalcorresponoenz <,«« Lalbach: «Die consefstonellen Geseheevorlagen haben die lleri-lal«n ^oulnal« ganz außer Älaud und Band gebracht. In ^ „Danica" wetten Monstgnore Iaran, in der „Novice" "l. >Uleiweis uno im neugegrUndelen Psarrhofblane Dom« «Plan Klzun gegen dieselben. Der lathollsche Glaube wird al« bedroht, der Klerus als umer die Pollzeiaussichl des Saales gestellt, declariert. Doch die Herren predigen meist täubn, Ohren, denn die Intelligenz der slooemschen "ution, wclche in der jungslovenischen Partei replii' !«Miert ist, ^t sich rUclhallslos uno schr «nllchieden für dchiecen für bic conslssionellen Gefetzes» klagen ausspncht und die jungslovenlschen Reichsrathsab» z«0l0nelen Dl. Razlag, Dr. ^Sl'j^l, P,eiser und Ivan ^iabelgoi aufgefordert, mchl allein sür tie consessioneUen tithcsvorlllgen in chtcr jetzigen Fassung unbedingt zu stlm» ^«. sondern auch durch Dr. ittazlag, welcher Mitglied des ""»lljsionellen Ausschusses »ft, die möglichste «jerschärfung " Regierungsvorlage anzuftltben. »> ^luch soioert „Slooensli Naiod" die jungslovenischen '^»lc»lh«abgeoldneten aus, sich jener Partei des Abgeord. . ^u>e« unzujchUetzcn, welche die Einführung der obllga- . l>^tn, sei längst an der Zeit. Priester, welche an saat ^^lät ihre Ausbildung genossen haben, werden, in H "l"li Aaroo", sicher nicht, wie jeyl größtentheile "nb N?^" "°" ^" Kanzeln herab das Aoll gegen Gesetz lulln ^ saualisitlen und den ungebildeten Massen zu- ^«3l)tl n,ll den Schulen!" dil H , 3«bilbclen Priestern, sagt das Matt weiter, welche ^iude s^ ^" Staates und die Bildung achten, sei ein Nil «»»! ^ »nögllch; mit den jetzigen Fanatikern aber idle d, ""^ ^"" ^all, denn sie wurden eben so sicher. H^ k Bildung uno Hieiheu auch die Nation vernichten, ^nnen?^ ^°^ aUrtV2N8ki ?e — (Die slovenifche Bühne) bringt am Din«, lag den 10. b. F. Kaiser« Lebensbild „Schlechte« Papier" oder „Auf den Trümmern der Börse" zur «ufsllhrung. — (Ueber Herrn Nufim) sagt die wiener Krilil: „Herr Nusi« besitzt große schauspielerische Routine und wird seinen Platz immer ehrenvoll ausüben." — (Stenographie.) Das vom l. sächs. ftenogr. Institute herausa/gebene Taschenbuch berichtet über die Verbreitung der Stenographie in allen Welttheilen und na» Uz it, i^ ^tn Willen wurde diese Sehnsucht s, mach. s... ,l leine deiner weidlichen Velanntfchaften. mein "^'"^der d^^7"^ 5' da interessiert e. mich " ^ d«nn7-" "" ^" "'"' "er in.erefsteren l-tid... ^hl»t, du «lwlckst meine Neugier, mein te^"" w G^M^^°^.^^""l. liebe Gel.ha. , ^ i^ ^ld^ ^ «<e« Gymnasiums, Schulraih Jacob Smolej, der Realschule, Landeeschulralh Dr. Mrhal und de« Knabenseminar« „»loi« sianum" b.günstl^en die StenDgraphic," — s 3 euer « brUn ste.) ?!m 26. P M. zwischen 6 und 7 Uhr abend« brach in der Mahlmuhle de« Bernhard Kos in Slnnslo, Gemeinde Cnnil, Bezirk Gurl-feld, au« bisher noch uubelannler Ursache ein Schadenfeuer au«, welche« da« Muhlgebäude sammt Einrichtung im Ge-sammtwerlhe von 250 fi. verzehrte. - Am 27. v. V. entstand angeblich durch unvorsichtige« Gebaren zweier Knabe» mit Zündholzchen um Il Uhr vormittag« in der Frnchtharse de« Johann Hade in Ober.Iesseni, H«..Nr, 6, Ve-meinde St. Ruprecht, Vezirl Gurlfeld, eine Fenerebrnnft, wod»rch diese Harse, die Wohn, und Wirlhschaft«gebande, die qefammte Einrichtung und alle Llbensmitlel de« ge-nannten Vesihers eingeäschert wurden. Der Vesammt» schaben beträgt ttOO fl. und das einjährige Kind des Beschädigten erlitt bedeutende Vrandwunben. — N» 2. d. kam auf dem Drefchboden des Varll Kemperle in Vir» lendorf, Vezirl Krainburg, angeblich durch unvo,sichtige Aufbewahrung von Nschs, ein Schadenfeuer zum Uusbruch. Dieses Wttlh'chllslsgebäude und der Dachstuhl des Wohnhauses wurdcn ein Äaub der Flammen. — Nlle die« Merlmg Weizen; vom Plateau de« Mudolf«bahnhose« in ^aibach Speck und 240 Pfd. Messingwaien - dem Machias Erzen l» Lulvoiz, Be» l zirl Laibach, 140 Pfd. Schweinefleisch, l — (lheaterbericht vom 7. d.) Der Theater. ' besuch wurde durch die heutigen Bälle wesentlich ge» ! schmälert. Mosenlhal's Volfsschauspiel .Der Sonnwendhos" fand wohl im schwach besuchten Hause beisällige «usnahme, l namentlich wurden Frl. Brambilla (Monica), Herr iWauer (Mathias), die Frauen Kletzinsly <«nna), ^ ssroseck l,Cle«cenz), Göllich (Franzl) und Herr ^' a ct. ner (Aalemin) zu wieberhollenmalen mit Beisall«bezeu» gungen ausgezeichnet; aber auf jene Theaterbesucher, welchen da« Geb»rg«leben, der auf Berg und im Thal herrschende bäuerliche Dialekt wohl bekannt, machte der Ge« brauch der hochdeutschen Sprache einen keineswegs günstige» Oindruck. Solche Aolleftücke müssen, um Effect zu erzielen , wahrheitsgetreu — in der Vollsmunbarl — z«r klufiührung gelangen. Inbezug auf Wärme, leibenfchafl, lichen und gefühlvollen Uu«drnck bezeichnen wir die Rollen-au»führnngen der Damen Vramb i lla und Kletzin«ly al« vorzügliche. Um tt. d. machte Mayerbeer« „tlfrilanerln" zum fechslen male ein volle« Hau«. Frau Schütz-Will, die Herren Ehlnmetzly undVöllich führten »hre Parte wieber vorzüglich an«, aber Herrn Khal« versagten im v«rtn» Acte etnige Stellen. Die Stimmung be« Klavier« scheml übersehen worden zu fein, sie stand mit jener de« Orchester« nicht im Einklänge. Die Aufnahme dieser Oper war w«der eine sehr beifällige. Aus dem Verichlssaale. Vor dem hiesigen Lanbe«gerichle jand c>« 8., 3. «nd 10. v. Vl. die Schlußverhandlnng ürer d»e Klage de» Pfarrer« V. Iarc m ^uftthal gegen O. Bamberg i« ^aibach, verantwortlichen stebacleur des „^albacher Tag» blatte«", wegen Ueberlretung der AernachlaNlgnng pftlcht-mtißiger Unfmerksamleil und Obsorge statt. Dem vor kurze« »m „l!a»b. Tgbl." erschinunen Be-richte rntnehmcn wir folgende« : ^ Gegenstand der Anklage ist eine m den Nu»»er» ,29. l0 und 'jl chllil«ns aufgelaufenen Kosten aufzutragen." Ausweis »be« die BlaNernepidemie in Laibach am bten und 6. Februar 1874. vom letzten Auswelse sind in Behandlung verblieben bi Kranke, seuher sind zugewachsen 5, und zwar 1 Mann, 2 Welder und 2 ltmder, genesen find 14, d. i. 2 Männer, b Welder und 7 Klnder. geftotben ist 1 Kind; in BeHand, lung velbUeben sind 41, b. i. 9 Männer, 1H Weiber und 14Klnder. Seu Vtginn der Epidemie sind erkrankt 271, genejen sind 192 und gestorben sind 38. Im städtischen stothspitale warder Stand am b. d. M. 13 Krank«; am 6. auch 13 Kranke, da 1 zugewachsen und 1 entlassen wurde. — Von Beginn der Epidemie wur. den aufgenommen 45, 26 sind genesen und L gestorben. Im landschaftlichen Filialspitale in der Polana Vorstadtwar am 5. d. M. der Etand 24 Kranke, 1 Kraule war zugewachsen, 2 sind gestorben, und zwar I Manu und 1 Kind; am 6. d. M war der Stand 2b, da 2 zugewachsen und 1 genesen ist. Stadimagistrac Laibach, am 7. Februar 1874. Neueste Post. Wien. 8. Februar. Se. Majestät ber Kaiser werden Montaq den 9. d. Audienzen ertheilen. Wien, 7. Februar. Die „ReichsrathS.Correspon« denz" theilt mit. daß der conflssiolielle Ausschuß die con. ftssioneUen GesttzeSvorlaycn einem Subcomitö übertragm hat, welches aus den Abgeordneten Weebcr, Kopp, Oitt-lerich, Wildauer, Ruß, Schaup und Granitsch blsttht. Außerdem nurdt von demselben Ausschusse noch ein auS den Abgeordneten Tinli, haase, Sturm, Dinsll und HlilSberg bestehendes Subeomil«! gcwählt, und dasselbe mit der Ausarbeitung eines Cntwuifc« über die RefolM der Ehegesetzgevunq beauftragt. Wien, 7. Februar. Der Acliengesehausschuß ei« nigte sich in seiner gcsttigen Sitzung im allgemeinen da» hin, daß die bisherige Corclss'onierung sowie dic staatliche Aussicht durch landcsfürstliche Commissure bei Eom-manditsttsellschaften und Nctiengesellschastcn zu entfallen habe. In der Debatte erklärt der Just,zminister, die Regierung, fern von jeder Flindsllllgleit gegcr» Nctiengtscll-schaften, sehe in denselben vielmehr eine der wirtulia.s-oollsten Institutionen des modernen Verkehrs. Der Rc-gierungsentwurf ist daher nicht unter dem Drucke der jüysten Ereignisse entstanden, sondern dtssen erste Be» rathung war bereits im Februar 1873 geschlossen. Die damals festgestellten Bestimmungen des Entwurfes über civilrechlliche Verantwortlichkeit, sowie dic Strafbeftim« mungen wurden seither sogar thellweisc yemildert. Der Ausschuß beschließt nun über Anregung des Iuftizmi« nisterS, vorerst über die, die bisherigen Handelsgesetz» arlilel abändernden lLnlwursSartllll in die Epecialde« balte einzugehen. Die «rtilel 173, 174 und l?5> wur» den hierauf conform der Regierungsvorlage, mitunter nach längerer Discussion, genehmigt. Telegraphischer Wechselt«« vom 7. Februar. Papier-Rente «9-50. - Bllber-Neute 74 60. — I860«. St»»t«-«nlehtn 103 2^,. — Vanl-Nctien 981. — «redit-Uctier 237 50. — Londou 112 70.— Silber 106 85. - «. l. Vlün». Du. calen. — siapoleensd'or 903'/,. Wien, 7. Februar. 2 Uhr. Schlußcnrfe: «lredil 237',,, «nglo 155'/., Union 134'.. Francobanl 46',, Handelsbank 93',. iUereinsbant 25'/.. Hypothetarrentenbaul 50—, allgem. Vaucl^seU-schaft «5',.. wiener Vaubanl 92',. Unionbaubanl 53'/,. Wechsler-baubanl 17 , Vrigittenauer 26'/,, Staatsbahn 332—, i!om harden 160-. Fefi. Kandel und Wolkswiitljschastliches. Verlosungen. (18 60er Lose.) «ei der am 3. Februar d. I. vorge-nommenen 28. Verlosung der Serien de« bperz. Loltoanlehen« vom Jahre 186" sind nachstehende 75, Serknnummern gczoa/n Wordm: 2l2 970 111F 12W 1304 13?!» 2158 2287 13945 14400 14453 I46I5 14701 14847 14!'57 I5I34 15433 15512 ,5933 15979 16251 16581 , 16846 17,36 17606 17956 18210 18352 l8468 18481 18546, 18614 18786 18838 18977 19080 I9l5l I93I3 19763 19863. ! Die Verlosung der in diesen Serien enthaltenen Oewinnummern ^ der Schuldverschreibungen wird am 1. Mai 1874 vorgenommen werden, j (2 laiy - Lose.) Nei der letzten Verlosung fiel der Haupttreffer mit 23.NN0 fl. auf ?ir. 37580; ferner gewinnen je 100 fl. die Nummern: 1716 1838 2826 6645 8298 9583 10943 12<»8 12145 14363 15354 2l118 2I4M 3«420 32592 33786 36989 37486 und 41037. Auf dle llbrigm gezogenen und hier nicht an> i geführten Nummern entfällt «in Gewinnst von je 60 sl. 2M. I Monatsauswei« der Nationalbank Activa: Metallschay I44.0I3.9Ü3 fl. 18 lr. In Mrlall zahlbare Wechsel' 4.326.911 sl. 37 lr. Escomvlierlc Wechsel und Esfrcten, zahlbar Wien 90.59l,625 fl. 38 lr. «lru^., 2.764,061 sl. 42 5 lr. Zusammen 532.443,932 fl. 36 5! — Passiva: Bankfonds 90.000.000 fl. Reservefo» 18,000.0<»0 Gulden, Banlnotrn-Umlauf 336.874.990 ft. Uni hobene zlapXlllllrllclzchlnligcn l3I,085 fl. Einzulösende Va« Anwrisiingen l.631,611 fl, 69 lr. Giro-Guthaben 4.718,15»! 7lr. Unbrhobme Tioidcndeu 1.146,486 st. 20lr. Pfandbriefe »mUl lause 74 348,170 st Unbchobcne Pfandbries-Einsen 184,496 36-5 lr. Pensions,5ondS 2.283.048 st. Saldi lausender M uungcu 3.125,886 ft. 4 lr. Zusammen 532.443,932 st. 365tt Vail (16 Klafter) nnt Holz. DnrchschuittS-Preise. .'Vlll.^Vl^ ^»iltl^si» 'si.lr.st.tr. j st. t». st- Wcizci, ^ ^ie^ü! 710 7 91 «utter pr. Pfund "43-" Korn « ' 4 90 b 42 Eier pr. H » »ß< «U. Vlg. 746,«„ .8., windstill heiter 7. 2 „ N. 742«. 4- b.. W. schwach heiler "<" >0„ «h. 740.1, ^. 2.0 windmill ^ heiter . 6 ll. Mg. 756,, - ft., EW. mähig bewülll 8. 2,. 3l. ?33.,4 ^. b.« CW. z. starl bcwültt " 10 „Ab. 729«», ^3.» SW. mllßig! bewöllt ! Den 7. herrlicher, wollenloser Tag. fast windstill. Oe», roth. «llpenalllhen. Den 8. bewüllt. SUdwest. einzelne 3l<'. tropfen. Abcnd« nach 7 Uhr Vllhe in Slldwest und Llldost. ^,, Tagesmittel der Wärme l 1 «« und 4. 2-9": bttict,»^"' um 0 9" und 2 5" «ber dem Normale. «sr<,i,!Mllr!l,ch?r Redacteur.- ^«nVz v^Kle'snm«'^'^ > Danksagung. ß W Fllr die freundliche Theilnahme während der Kra»l M ^ >« hen und d,e zahlreiche Beglcüung zur letzten Ruhl' > M slcilte unserer lieben Gattin, resp. Mutter und Schw»^ > ! M germutler, der Frau > W Agnes Kousch,!, ! W sprechen allen V.-rwandtcn, Freunden und Velannl" > ^ und lnsbesonbere den hieroit,aen Herren Veanuen ^" > M liefgefNhiten Daul aus > i > die trauernden Hinterbliebenen. > ,W Planlna. am,5. Februar 1874. ^D j ! ^____________> ^ll^sp^p^liiis ^^n» ^' Februar. Die Vürse verlehrle in unfreundlich«'! Stimmung, welche erst späl einer günstigeren Haltung Platz machte. Von Nnlagewerthcn waren n»r ^ «ü5?0 " 1864......."«- I40t,0 Vomilnen.Pfaudbriefe .... 1lW— 121 - Ung. Piäm»eu-»nl......62 75 «3 25 t»»i,n C«wmmlal.«llleh«n . . KÜ20 ^b b0 Aetie« »0» N«»kee. Ot'.d Wurf «ugloVaul . 154 25 104 75 Vantverkw . . 7g ^ 77 — «,dsn<-r?oit»nft«U . . .117— 118 — ««dltanft«U..... 236 2b 236 7o Ul«0»»ust,lt, «z« 141- 141« Veld Wars Depofltlnbanl..... 52 b0 5350 «lecorrpteanftalt...... 930 940 - tziauco-Vanl .... 45 25 4^75 Haudelsbanl .... . 8950 90- l!llnderr ^alil.Weielilch. ..... 4bv-— 45« c.^.7l. Ne^d.^j>., . 188'— IVllsiO Bllb war, 8lud°lf«-Vahn...... 159 - 160 Swatsbllhn....... ^32 — 332 50 Sndbahn........ 1l»9-' 15950 lhnß-Vahn....... . ii02->. 208- Ungarische «ordoftl-ahu . . . 104 - 105-— llngansche Oftbahn .... 49 50 l>(). lramwoy.OtslUsch...... - »aufteseUschaften. Nllg. iifterr. Baugesellschaft . . 84.2?> 84 7b Wimer Vaugesellschast.... 92 25 92 75 Vfandbrlefe. «llgem. österr. Vobmcredit . . 96 — 90 50 dto. «n 33 Iahrm 86 50 87 - «atlonalbanl ». W..... vl 40 91 6l) Ung. Vobeucrebtt..... 86»— 86 2t» Prioritäten. Lllfabelh-V. 1. Vm..... 96 50 97 ß«rd.-»iordb. V...... 10b — I0t»l)0 Fran,-Io!eph-V...... 102 75 103 2', -3zif» G<»a»«b........- ' ! G,lds»»te«. jj.^ , < »eld hst.^, Dncatm . . . 5. ft- 3^ " s -ßl<<' 'lapoleonsb'or - - ^ <» ?^. " I - zi ! peeuh, «»fflnschtint 1 , ^« ",0? ' Z d,^'^ . . . 1l>7 .. « «ra«ische Orundtntlaftun»«-^get l" > Privam«tiernn,: seld 9b^, >